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	<title>Strymon Archive - elektronische-musik-produzieren</title>
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	<description>Synthesizer, Studio-Equipment und Workshops</description>
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	<title>Strymon Archive - elektronische-musik-produzieren</title>
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		<title>Strymon Cloudburst Test: Ambient-Hall für Synths?</title>
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		<pubDate>Tue, 18 Apr 2023 04:11:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Effektgeräte]]></category>
		<category><![CDATA[Studio-Equipment für elektronische Musik]]></category>
		<category><![CDATA[Strymon]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Sicherlich gehört Strymon mit zu den ersten Adressen, wenn es um warm klingende Ambient-Reverbs für Synthesizer geht. Das Strymon Big Sky mit seinem Shimmer-Algorithmus ist legendär und auch andere Auskoppelungen wie Night Sky oder Blue Sky haben viele Fans. Nun ist mit dem Cloudburst der nächste &#8222;himmlische&#8220; Ableger der Serie erschienen. Wie gut das Effektpedal &#8230; </p>
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<p class="wp-block-paragraph">Sicherlich gehört Strymon mit zu den ersten Adressen, wenn es um warm klingende Ambient-<a href="https://elektronische-musik-produzieren.de/die-besten-hall-effekte-und-reverb-pedale-fuer-synthesizer/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Reverbs für Synthesizer</a> geht. Das <a href="https://elektronische-musik-produzieren.de/strymon-big-sky-plugin-test-das-legendaere-reverb-als-vst/">Strymon Big Sky</a> mit seinem Shimmer-Algorithmus ist legendär und auch andere Auskoppelungen wie <a href="https://elektronische-musik-produzieren.de/strymon-nightsky-test-wie-gut-ist-das-reverb-fuer-synthesizer/">Night Sky</a> oder Blue Sky haben viele Fans. Nun ist mit dem Cloudburst der nächste &#8222;himmlische&#8220; Ableger der Serie erschienen. Wie gut das Effektpedal im Kontext von elektronischer Musik klingt, erfahrt ihr im Strymon Cloudburst Test.</p>



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<figure class="wp-block-embed is-type-video is-provider-youtube wp-block-embed-youtube wp-embed-aspect-16-9 wp-has-aspect-ratio"><div class="wp-block-embed__wrapper">

</div><figcaption class="wp-element-caption"><em>Strymon Cloudburst Demovideo</em></figcaption></figure>



<h2 class="wp-block-heading">Strymon Cloudburst Test: Erster Eindruck</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Wie schon bei anderen Strymon-Pedalen, ist auch die Verarbeitung des Cloudburst makellos. Das Reverb-Pedal sollte auch einem robusten Einsatz einiges entgegenzusetzen haben. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Die fünf Drehregler auf der Oberseite bieten einen angenehmen Widerstand. Sowohl der kleine Kippschalter zur Aktivierung des Ensemble-Effekts als auch der Fußschalter sind solide verarbeitet. Da wir gerade beim Fußschalter sind: Das Cloudburst verfügt neben True Bypass auch über Buffered Bypass. Letzteres ist eine Technologie, die auch bei langen Kabelwegen Signaltreue gewährleisten soll (nicht getestet, daher der Konjunktiv).</p>



<figure class="wp-block-image size-large"><img fetchpriority="high" decoding="async" width="1024" height="732" src="https://elektronische-musik-produzieren.de/wp-content/uploads/2023/04/Strymon_Cloudburst_Test_Anschluesse-1024x732.jpg" alt="Strymon Cloudburst Test: Anschluesse auf der Rueckseite" class="wp-image-9067" srcset="https://elektronische-musik-produzieren.de/wp-content/uploads/2023/04/Strymon_Cloudburst_Test_Anschluesse-1024x732.jpg 1024w, https://elektronische-musik-produzieren.de/wp-content/uploads/2023/04/Strymon_Cloudburst_Test_Anschluesse-300x215.jpg 300w, https://elektronische-musik-produzieren.de/wp-content/uploads/2023/04/Strymon_Cloudburst_Test_Anschluesse-768x549.jpg 768w, https://elektronische-musik-produzieren.de/wp-content/uploads/2023/04/Strymon_Cloudburst_Test_Anschluesse.jpg 1200w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /><figcaption class="wp-element-caption"><em>Stereosignale werden per TRS-Kabel eingebunden</em></figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph">Wenn man sich die Rückseite des Cloudburst ansieht, findet man dort drei Klinken-Anschlüsse &#8211; zwei davon für Audiosignale und ein weiterer Eingang zur Parametersteuerung -, sowie eine USB-C-Buchse fürs Preset-Management und Fernsteuerung via <a href="https://elektronische-musik-produzieren.de/welche-daw-fuer-elektronische-musik-die-besten-musikprogramme/">DAW</a>.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Der eingesenkte Schalter über den Klinken-Eingängen ermöglicht die Wahl zwischen reinem Mono-Betrieb, Dual-Stereo, oder Mono-Ein auf Stereo-Ausgang. Zwar benötigt man für den Stereobetrieb noch TRS-Kabel, allerdings ist das bei dem kompakten Format wohl nicht anders machbar.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Strymon Cloudburst Test: Die Klangerzeugung</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Einen entscheidenden Part in der digitalen Klangerzeugung des Cloudburst übernimmt der Decay-Regler. Statt nun lediglich die Decay-Zeit zu beeinflussen, werden hierüber mehrere Parameter gleichzeitig angesteuert. So transformiert man einen kleinen Raum in ein großes Stadium und nimmt auf dem Weg alles dazwischen mit. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Während sich MIX- und Pre-Delay von selbst erklären, bestimmt man mit Tone den Frequenzanteil oder die Dichte des Ensemble-Effekts. Mod regelt dann die Intensität und Geschwindigkeit des Modulationseffekts. Dabei übernimmt die erste Hälfte des Regelwegs die Intensität, während man über die 12-Uhr-Stellung hinaus dann die Modulationsgeschwindigkeit bestimmt.</p>


<div class="wp-block-image">
<figure class="aligncenter size-full"><img decoding="async" width="500" height="749" src="https://elektronische-musik-produzieren.de/wp-content/uploads/2023/04/strymon_cloudburst_test_draufsicht_Synthesizer.jpg" alt="Strymon Cloudburst Test mit Synthesizern" class="wp-image-9068" srcset="https://elektronische-musik-produzieren.de/wp-content/uploads/2023/04/strymon_cloudburst_test_draufsicht_Synthesizer.jpg 500w, https://elektronische-musik-produzieren.de/wp-content/uploads/2023/04/strymon_cloudburst_test_draufsicht_Synthesizer-200x300.jpg 200w" sizes="(max-width: 500px) 100vw, 500px" /><figcaption class="wp-element-caption"><em>Strymon Cloudburst: Warmer Hall im kompakten Format</em></figcaption></figure>
</div>


<h3 class="wp-block-heading">Ensemble oder Shimmer?</h3>



<p class="wp-block-paragraph">In der Mitte des oberen Bereichs sitzt ein kleiner Kippschalter für den Ensemble-Effekt. Dieser schaltet zwischen inaktiv, mittlerer Intensität und Forte um. Der Ensemble-Effekt analysiert in Echtzeit 48 Frequenzbänder und fügt diesen harmonische Obertöne hinzu. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Dabei reagiert der Ensemble-Effekt schnell und sensitiv auf dynamische Eingangssignale, was an dieser Stelle für mich den wesentlichen Unterschied zum klassischen Shimmer-Effekt ausmacht. Letzterer reagiert mitunter deutlich träger, was vor allem bei schnellen Tonhöhenwechseln und perkussiven Signalen nicht immer optimal ist. Da wirkt das Ergebnis vom Cloudburst schon etwas exakter.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Allerdings sind die klanglichen Unterschiede zu einem Shimmer-Reverb &#8211; gerade wenn man den Effekt dezent einsetzt &#8211; nicht so riesig, als dass es ein zusätzliches Effektpedal genau für diesen Zweck benötigen würde. Am stärksten hört man den Unterschied, wenn man den Ensemble-Effekt in Extremeinstellungen nutzt. Dann klingt es tatsächlich sehr danach, als ob eine (verhallte) Stringmachine konstant als zweites Instrument mitläuft. Gut umgesetzt von Strymon, aber mir war das wiederum schnell zu viel des Guten. </p>



<h2 class="wp-block-heading">Strymon Cloudburst &#8211; Wie klingt es?</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Damit kommen wir zum wichtigsten Part: Wie klingt das Strymon Cloudburst? In erster Linie künstlich &#8211; und das im positiven Sinn. Wer authentische Hallräume erwartet ist hier falsch. Wer ein deutlich färbendes Reverbpedal sucht, das nicht nur warm klingt, sondern auch in der Lage ist, ein breites Größenspektrum abzudecken, macht mit dem Cloudburst nichts verkehrt.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Kleine Räume klingen solide und etwas realistischer, aber da legen andere Effektpedale wie das Empress Reverb qualitativ noch etwas drauf. Die Stärken des Strymon Cloudburst liegen eher in mittleren und großen Hallräumen. Hier färbt das Cloudburst nahezu alles schön, was man hineinschickt.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Allerdings kommt auch hier wieder dieser Sternenstaub-Strymon-Charakter stark durch. Falls man mit diesem grundsätzlich nichts anfangen kann, wird auch Cloudburst daran nichts ändern können.</p>


<div class="wp-block-image">
<figure class="aligncenter size-full is-resized"><img loading="lazy" decoding="async" src="https://elektronische-musik-produzieren.de/wp-content/uploads/2023/04/strymon_cloudburst_test_schraeg_Synthesizer.jpg" alt="Strymon Cloudburst Schraegansicht: Das Reverbpedal im Test mit Synthesizern" class="wp-image-9080" width="526" height="647" srcset="https://elektronische-musik-produzieren.de/wp-content/uploads/2023/04/strymon_cloudburst_test_schraeg_Synthesizer.jpg 800w, https://elektronische-musik-produzieren.de/wp-content/uploads/2023/04/strymon_cloudburst_test_schraeg_Synthesizer-244x300.jpg 244w, https://elektronische-musik-produzieren.de/wp-content/uploads/2023/04/strymon_cloudburst_test_schraeg_Synthesizer-768x946.jpg 768w" sizes="auto, (max-width: 526px) 100vw, 526px" /></figure>
</div>


<h2 class="wp-block-heading">Strymon Cloudburst Alternativen</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Die stärksten Mitbewerber zum Cloudburst sehe ich bei Strymon selbst. Allen voran die Klassiker Big Sky und Blue Sky. Beide haben zwar keinen Ensemble-Effekt, rücken aber mit ihrer Auswahl klanglich nah genug ans Cloudburst heran. Die Entscheidung für oder gegen ein Cloudburst trifft man daher am besten anhand folgender Frage: Will ich exakt diesen Ensemble-Effekt des Cloudburst, oder lege ich mehr Wert auf Flexibilität? </p>



<p class="wp-block-paragraph">Und  noch eine Überlegung: Cloudburst klingt im ersten Moment wirklich hervorragend. Ich kann mir aber vorstellen, dass man sich an dem Ensemble-Sound früher oder später satthört. Jedenfalls erging es mir bislang immer so mit den Shimmer-Algorithmen von Big Sky, Blue Sky und Nightsky. Es würde mich also arg überraschen, wenn es sich hier anders verhält. Zumindest beim Big Sky und Blue Sky hat man aber noch eine etwas größere Auswahl an Modellen um etwas mehr variieren zu können. Da ist das Cloudburst definitiv eingeschränkter. Andererseits punktet dieses mit einer einfachen Bedienung, was einem im hektischen Live-Einsatz wieder in die Karten spielt.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Fazit: Strymon Cloudburst Test</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Daher fällt für mich das Fazit durchwachsen aus. Einerseits hat Strymon mit dem Cloudburst erneut ein wunderbar weich klingendes Hallpedal im Angebot. Andererseits sehe ich das Risko, dass Strymons Cloudburst mit seinem sedierenden Wohlfühlsound schnell zu einem One-Trick-Pony verkommt. Wer diesen Sound allerdings mag, wird mit dem Cloudburst auf jeden Fall glücklich.</p>



<link href="https://thomann.clickfire.de/Content/pw.css?fe=7" rel="stylesheet" type="text/css"><div class="tho-universe"><ul class="product-list"><li><div class="t-column column-image"><img decoding="async" src="https://www.thomann.de/thumb/thumb120x120/pics/prod/558833.jpg" alt="Strymon Cloudburst Reverb" class="article-image"></div><div class="t-column column-meta"><div class="top-row"><img decoding="async" src="https://thumbs.static-thomann.de/thumb/nethumb140x40/pics/herstlogos/strymon.gif" alt="Strymon" class="manufacturer-logo"><strong class="display-name">Strymon Cloudburst Reverb</strong><div class="ratings"><span class="stars"><span style="width: 100.00%;" class="inner-stars"></span></span><a href="https://www.thomann.de/de/strymon_cloudburst_reverb_reviews.htm?offid=1&amp;affid=397&amp;subid=cloudburst&amp;utm_medium=affiliate&amp;utm_campaign=id397&amp;utm_content=widget" target="_blank" rel="noopener">3 Bewertungen lesen</a></div></div><div class="bottom-row"><span class="price-detail">319 €</span><a href="https://www.thomann.de/de/strymon_cloudburst_reverb.htm?offid=1&amp;affid=397&amp;subid=cloudburst&amp;utm_medium=affiliate&amp;utm_campaign=id397&amp;utm_content=widget" class="cta-detail" target="_blank" rel="noopener">Jetzt kaufen</a></div></div></li></ul></div>



<p class="wp-block-paragraph"></p>



<h4 class="wp-block-heading" id="h-weitere-artikel">Weitere Artikel</h4>



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		<title>Strymon Big Sky Plugin Test: Das legendäre Reverb als VST</title>
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		<dc:creator><![CDATA[e-m-p]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 06 Jan 2023 05:23:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[PlugIns, DAWs und VST-Instrumente]]></category>
		<category><![CDATA[Strymon]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Mit dem Big Sky Plugin hat Strymon eines seiner erfolgreichsten Pedale in die virtuelle Landschaft als VST portiert. Neben dem guten Sound spielt aber auch die intuitive Bedienung eine entscheidende Rolle am Erfolg des Reverbs. Wie gut Strymon das gelungen ist, erfahrt ihr im Big Sky Plugin Test. Strymon Big Sky PlugIn Test: Die Vorgeschichte &#8230; </p>
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<p class="wp-block-paragraph">Mit dem Big Sky Plugin hat Strymon eines seiner erfolgreichsten Pedale in die virtuelle Landschaft als VST portiert. Neben dem guten Sound spielt aber auch die intuitive Bedienung eine entscheidende Rolle am Erfolg des Reverbs. Wie gut Strymon das gelungen ist, erfahrt ihr im Big Sky Plugin Test.</p>



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<div class="wp-block-image">
<figure class="aligncenter size-large"><img loading="lazy" decoding="async" width="1024" height="359" src="https://elektronische-musik-produzieren.de/wp-content/uploads/2022/12/Strymon_Big_Sky_Plugin_Test_2-1024x359.jpg" alt="Strymon Big Sky VST PlugIn: Der legendäre Shimmer-Reverb ist natürlich auch dabei" class="wp-image-8459" srcset="https://elektronische-musik-produzieren.de/wp-content/uploads/2022/12/Strymon_Big_Sky_Plugin_Test_2-1024x359.jpg 1024w, https://elektronische-musik-produzieren.de/wp-content/uploads/2022/12/Strymon_Big_Sky_Plugin_Test_2-300x105.jpg 300w, https://elektronische-musik-produzieren.de/wp-content/uploads/2022/12/Strymon_Big_Sky_Plugin_Test_2-768x269.jpg 768w, https://elektronische-musik-produzieren.de/wp-content/uploads/2022/12/Strymon_Big_Sky_Plugin_Test_2.jpg 1200w" sizes="auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /><figcaption class="wp-element-caption">Der legendäre Shimmer-Reverb ist natürlich auch dabei</figcaption></figure>
</div>


<h2 class="wp-block-heading">Strymon Big Sky PlugIn Test: Die Vorgeschichte</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Immer wieder schaffen es Geräte, Legendenstatus zu erhalten und Genres entscheidend mit zu prägen. Darunter fallen die <a href="https://elektronische-musik-produzieren.de/roland-tr-909-clone-die-besten-tr-909-vsts-und-hardware-clones/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Roland TR-909</a> und <a href="https://elektronische-musik-produzieren.de/roland-tb-303-clone-die-besten-tb-303-vsts-und-hardware-clones/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">TB-303</a>, der <a href="https://elektronische-musik-produzieren.de/die-besten-minimoog-plugins-moog-clones-als-vst/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Minimoog </a>oder, wie in diesem Fall, das Strymon Big Sky Reverb. Letzteres hat sich vor allem durch den Shimmer-Hall unter Ambientproduzenten einen Ruf erkämpft. Dabei wurde dieser Effekt, bei dem vereinfacht gesagt in die Feedbackschleife eines Reverbs ein Pitch-Shifter integriert wurde, noch nicht einmal von Strymon erfunden.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Allerdings liefert das Big Sky neben dem Shimmer-Reverb auch eine Reihe weiterer hervorragend klingender Reverb-Algorithmen mit. Hinzu kommt eine sehr intuitive Bedienung und ein Klang, den man als warm färbend beschreiben kann.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Strymon Big Sky PlugIn: Erster Kontakt</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Zunächst muss das Big Sky Plugin über einen iLok-Account lizenziert werden, wenn man seine ersten Schritte nicht mit der <a href="https://www.strymon.net/bigsky-plugin-activation/#freetrial" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Demoversion </a>machen möchte. Mit anderen Worten: alles ganz normal und es funktioniert wie es soll.</p>


<div class="wp-block-image">
<figure class="aligncenter size-large"><img loading="lazy" decoding="async" width="1024" height="368" src="https://elektronische-musik-produzieren.de/wp-content/uploads/2022/12/Strymon_Big_Sky_Plugin_Test_4-1024x368.jpg" alt="Strymon Big Sky VST PlugIn Presetbrowser" class="wp-image-8461" srcset="https://elektronische-musik-produzieren.de/wp-content/uploads/2022/12/Strymon_Big_Sky_Plugin_Test_4-1024x368.jpg 1024w, https://elektronische-musik-produzieren.de/wp-content/uploads/2022/12/Strymon_Big_Sky_Plugin_Test_4-300x108.jpg 300w, https://elektronische-musik-produzieren.de/wp-content/uploads/2022/12/Strymon_Big_Sky_Plugin_Test_4-768x276.jpg 768w, https://elektronische-musik-produzieren.de/wp-content/uploads/2022/12/Strymon_Big_Sky_Plugin_Test_4.jpg 1200w" sizes="auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /><figcaption class="wp-element-caption">Big Sky VST Presetbrowser</figcaption></figure>
</div>


<p class="wp-block-paragraph">Einmal in der <a href="https://elektronische-musik-produzieren.de/welche-daw-fuer-elektronische-musik-die-besten-musikprogramme/">DAW</a> aufgerufen, werden erst einmal einige der Presets durchgehört, von denen das BigSky VST bereits mit einer guten Auswahl kommt. Diese reicht von soliden Studiostandards wie Room, Slap Echo, oder Hall in allen Größen, bis hin zu experimentellen Riesenräumen und Vocal-Effekten. Entgegen meiner Erwartungen hält sich der CPU-Verbrauch auf meinem M1 Macbook Pro in Grenzen.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Charakterstarker Sound</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Wie schon bei der Hardware-Version klingen die insgesamt zwölf unterschiedlichen Algorithmen hervorragend, wobei ich die Stärke des BigSky Plugins vor allem in den künstlichen Raumsimulationen sehe. Realistische Hallräume kann das BigSky zwar auch, allerdings sehe ich da viele Convolution-Reverbs einfach vorne.</p>


<div class="wp-block-image">
<figure class="aligncenter size-large"><img loading="lazy" decoding="async" width="1024" height="367" src="https://elektronische-musik-produzieren.de/wp-content/uploads/2022/12/Strymon_Big_Sky_Plugin_Test_3-1024x367.jpg" alt="Magneto" class="wp-image-8460" srcset="https://elektronische-musik-produzieren.de/wp-content/uploads/2022/12/Strymon_Big_Sky_Plugin_Test_3-1024x367.jpg 1024w, https://elektronische-musik-produzieren.de/wp-content/uploads/2022/12/Strymon_Big_Sky_Plugin_Test_3-300x108.jpg 300w, https://elektronische-musik-produzieren.de/wp-content/uploads/2022/12/Strymon_Big_Sky_Plugin_Test_3-768x275.jpg 768w, https://elektronische-musik-produzieren.de/wp-content/uploads/2022/12/Strymon_Big_Sky_Plugin_Test_3.jpg 1200w" sizes="auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /></figure>
</div>


<p class="wp-block-paragraph">Schön ist, dass die Färbung des BigSky Pedals auch in der PlugIn-Variante zu finden ist. Gerne werden bei solchen Dingen Wandler etc. als entscheidend angeführt, um Vorteile der Hardware zu rechtfertigen. Im vorliegenden Fall kann ich aber guten Gewissens sagen, dass sich auch hier der Glanz auf den Sound legt, für den das Big Sky so beliebt ist. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Nahezu alles, was man ins PlugIn schickt, kommt irgendwie breiter, wärmer etc. heraus. Das ist aber eine Färbung, die mit der Zeit auch nervig werden kann, wenn man es übertreibt. So erging es mir mit einigen Ambient-Tracks, bei denen ich deutlich den BigSky-Shimmer heraushören konnte. Wie so oft, macht die Dosis das Gift.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Zwölf Algorithmen</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Neben dem bekannten Shimmer-Reverb in unterschiedlichen Varianten, reicht die Palette wie erwähnt von Studioklassikern bis hin großartigen Vintage-Simulationen inklusive Federhall und Plate-Reverb. Mit Magneto kommen auch <a href="https://elektronische-musik-produzieren.de/dub-chords-und-pads-erstellen-workshop/">Dub Techno</a> Freunde voll auf ihre Kosten, da hier <a href="https://elektronische-musik-produzieren.de/delay-plugin-die-besten-delay-vsts-fuer-techno-und-ambient/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Tape-Delay</a> und Reverb fließend ineinander übergehen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Chorale wiederum erzeugt interessante Vocaleffekte, die mit zunehmender Intensität in Richtung Chor gehen. Dessen Formanten lassen sich gezielt ansteuern, was besonders spannend wird, wenn man diesen Parameter fernsteuert. Und damit kommen wir zu einer echten Stärke des Strymon Big Sky Plugins. </p>



<h2 class="wp-block-heading">Automation Deluxe: Die Modulationsstärken des PlugIns</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Wer in seinen Tracks auf umfangreiche Modulationen setzt, wird mit dem BigSky Plugin deutlich schneller zum Ziel kommen als mit der Hardware-Version. Das ist einerseits durch die native Einbindung logisch. Andererseits spielt hier in die Karten, dass man auch dien bei der Hardware-Version im Menü versteckten, Parameter immer direkt im Zugriff hat. </p>


<div class="wp-block-image">
<figure class="aligncenter size-large"><img loading="lazy" decoding="async" width="1024" height="363" src="https://elektronische-musik-produzieren.de/wp-content/uploads/2022/12/Strymon_Big_Sky_Plugin_Test_5-1024x363.jpg" alt="Strymon Big Sky VST PlugIn im Test" class="wp-image-8462" srcset="https://elektronische-musik-produzieren.de/wp-content/uploads/2022/12/Strymon_Big_Sky_Plugin_Test_5-1024x363.jpg 1024w, https://elektronische-musik-produzieren.de/wp-content/uploads/2022/12/Strymon_Big_Sky_Plugin_Test_5-300x106.jpg 300w, https://elektronische-musik-produzieren.de/wp-content/uploads/2022/12/Strymon_Big_Sky_Plugin_Test_5-768x272.jpg 768w, https://elektronische-musik-produzieren.de/wp-content/uploads/2022/12/Strymon_Big_Sky_Plugin_Test_5.jpg 1200w" sizes="auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /><figcaption class="wp-element-caption"><em>Klanglich der Hardware ebenbürtig: Das Strymon Big Sky VST PlugIn</em></figcaption></figure>
</div>


<p class="wp-block-paragraph">Wer es gerne experimentell hat, könnte das Reverb auf Infinite stellen und im Laufe der Zeit alleine durch umfangreiche Parameterautomation komplexe Drones oder Gated Pads erzeugen.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Alternativen</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Wenn es vor allem um den Shimmer-Effekt und Vintage-Reverbs geht, dürfte man mit Valhalla DSP Shimmer und Room gute Alternativen zu günstigem Kurs bekommen. Allerdings sind diese deutlich spezialisierter und man muss auf viele Algorithmen des BigSky verzichten.</p>


<div class="wp-block-image">
<figure class="aligncenter size-large"><img loading="lazy" decoding="async" width="1024" height="407" src="https://elektronische-musik-produzieren.de/wp-content/uploads/2021/12/valhalla_vintage_verb_reverb-1024x407.jpg" alt="Reverb im Mix von elektronischer Musik: Die größten Fehler" class="wp-image-5633" srcset="https://elektronische-musik-produzieren.de/wp-content/uploads/2021/12/valhalla_vintage_verb_reverb-1024x407.jpg 1024w, https://elektronische-musik-produzieren.de/wp-content/uploads/2021/12/valhalla_vintage_verb_reverb-300x119.jpg 300w, https://elektronische-musik-produzieren.de/wp-content/uploads/2021/12/valhalla_vintage_verb_reverb-768x305.jpg 768w, https://elektronische-musik-produzieren.de/wp-content/uploads/2021/12/valhalla_vintage_verb_reverb.jpg 1200w" sizes="auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /><figcaption class="wp-element-caption"><em>Valhalla DSP Vintage Verb bietet gute Retro-Räume</em></figcaption></figure>
</div>


<p class="wp-block-paragraph">Die heißeste Alternative ist für mich aber das <a href="https://www.liquidsonics.com/software/tai-chi/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Tai Chi Reverb</a> von Reverb Foundry. Das klingt noch eine Spur edler, lässt mehr Sounddesign-Möglichkeiten zu und liegt mit rund 200 $ sogar noch etwas unter dem Preis eines BigSky Plugins. Allerdings muss man sich hier auf die Parametertiefe einlassen wollen. Denn das Big Sky punktet deutlich mit seinem übersichtlichen GUI, das auch Einsteiger nicht überfordert.</p>


<div class="wp-block-image">
<figure class="aligncenter size-large"><img loading="lazy" decoding="async" width="1024" height="764" src="https://elektronische-musik-produzieren.de/wp-content/uploads/2021/12/Reverb_Foundry_Tai_Chi_Reverb_PlugIn--1024x764.jpg" alt="Reverb PlugIns: Reverb Foundry Tai Chi" class="wp-image-5742" srcset="https://elektronische-musik-produzieren.de/wp-content/uploads/2021/12/Reverb_Foundry_Tai_Chi_Reverb_PlugIn--1024x764.jpg 1024w, https://elektronische-musik-produzieren.de/wp-content/uploads/2021/12/Reverb_Foundry_Tai_Chi_Reverb_PlugIn--300x224.jpg 300w, https://elektronische-musik-produzieren.de/wp-content/uploads/2021/12/Reverb_Foundry_Tai_Chi_Reverb_PlugIn--768x573.jpg 768w, https://elektronische-musik-produzieren.de/wp-content/uploads/2021/12/Reverb_Foundry_Tai_Chi_Reverb_PlugIn-.jpg 1200w" sizes="auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /><figcaption class="wp-element-caption"><em>Tai Chi von Reverb Foundry</em></figcaption></figure>
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<h2 class="wp-block-heading">Fazit: Strymon Big Sky PlugIn Test</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Mit ihrem ersten PlugIn hat Strymon wie erwartet abgeliefert. Der Sound des legendären <a href="https://elektronische-musik-produzieren.de/die-besten-hall-effekte-und-reverb-pedale-fuer-synthesizer/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Reverb-Pedals</a> ist definitiv da, wenngleich man natürlich Abstriche bei dem direkten Zugriff machen muss. Andererseits erreicht man über das Plugin viele Parameter direkter, für die man in der Hardware ins Menü abtauchen muss.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Sicherlich wirkt der Preis von rund 230 € erstmal sportlich. Vor allem dann, wenn man für rund 150 &#8211; 200 € mehr die Hardware auf dem Gebrauchtmarkt bekommt. Andererseits stehen mit dem Big Sky Plugin theoretisch unbegrenzt viele Instanzen zur Verfügung und der Workflow fügt sich nahtlos in bestehende DAW-basierte Studios ein. Und selbst als &#8222;Zweitgerät&#8220; neben der Hardware macht das Plugin eine gute Figur. Jedoch hätte ich mir hier von Strymon auch langfristig einen attraktiven Crossgrade-Preis gewünscht.</p>



<link href="https://thomann.clickfire.de/Content/pw.css?fe=7" rel="stylesheet" type="text/css"><div class="tho-universe"><ul class="product-list"><li><div class="t-column column-image"><img decoding="async" src="https://www.thomann.de/thumb/thumb120x120/pics/prod/553669.jpg" alt="Strymon Big Sky Plugin" class="article-image"></div><div class="t-column column-meta"><div class="top-row"><img decoding="async" src="https://thumbs.static-thomann.de/thumb/nethumb140x40/pics/herstlogos/strymon.gif" alt="Strymon" class="manufacturer-logo"><strong class="display-name">Strymon Big Sky Plugin</strong><div class="ratings"><span class="stars"><span style="width: 100.00%;" class="inner-stars"></span></span><a href="https://www.thomann.de/de/strymon_big_sky_plugin_reviews.htm?offid=1&amp;affid=397&amp;subid=strymon-vst&amp;utm_medium=affiliate&amp;utm_campaign=id397&amp;utm_content=widget" target="_blank" rel="noopener">2 Bewertungen lesen</a></div></div><div class="bottom-row"><span class="price-detail">236 €</span><span class="infobox">i<span class="infobox-text">Wir verlinken auf unseren Partner Thomann, von dem wir bei Kauf eines Produktes ggf. eine Vergütung erhalten</span></span><a href="https://www.thomann.de/de/strymon_big_sky_plugin.htm?offid=1&amp;affid=397&amp;subid=strymon-vst&amp;utm_medium=affiliate&amp;utm_campaign=id397&amp;utm_content=widget" class="cta-detail" target="_blank" rel="noopener">Jetzt kaufen</a></div></div></li></ul></div>



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