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	<title>logic Archive - elektronische-musik-produzieren</title>
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	<description>Synthesizer, Studio-Equipment und Workshops</description>
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	<title>logic Archive - elektronische-musik-produzieren</title>
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		<title>Welche DAW für elektronische Musik? Die besten Musikprogramme</title>
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		<pubDate>Sat, 19 Jul 2025 05:28:47 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[PlugIns, DAWs und VST-Instrumente]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Du möchtest Techno, Ambient, House oder andere elektronische Musik mit dem Computer produzieren? Wenn du noch ganz am Anfang stehst, wirst du dir neben ein paar Grundanschaffungen wie Kopfhörer, Studiomonitore oder Audio-Interface natürlich auch die Frage stellen: Welche DAW für elektronische Musik passt am besten für die eigenen Zwecke? Zunächst empfehle ich erstmal zu schauen, &#8230; </p>
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										<content:encoded><![CDATA[
<p class="yoast-reading-time__wrapper"><span class="yoast-reading-time__icon"><svg aria-hidden="true" focusable="false" data-icon="clock" width="20" height="20" fill="none" stroke="currentColor" style="display:inline-block;vertical-align:-0.1em" role="img" xmlns="http://www.w3.org/2000/svg" viewbox="0 0 24 24"><path stroke-linecap="round" stroke-linejoin="round" stroke-width="2" d="M12 8v4l3 3m6-3a9 9 0 11-18 0 9 9 0 0118 0z"></path></svg></span><span class="yoast-reading-time__spacer" style="display:inline-block;width:1em"></span><span class="yoast-reading-time__descriptive-text">Voraussichtliche Lesedauer:  </span><span class="yoast-reading-time__reading-time">16</span><span class="yoast-reading-time__time-unit"> Minuten</span></p>



<p class="wp-block-paragraph">Du möchtest <a href="https://elektronische-musik-produzieren.de/techno-produzieren-fuer-einsteiger-diese-6-dinge-braucht-man-wirklich/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Techno</a>, Ambient, House oder andere elektronische Musik mit dem Computer produzieren? Wenn du noch ganz am Anfang stehst, wirst du dir neben ein paar Grundanschaffungen wie <a href="https://elektronische-musik-produzieren.de/studiokopfhoerer-fuer-elektronische-musik-die-besten-kopfhoerer-fuer-techno/">Kopfhörer</a>, <a href="https://elektronische-musik-produzieren.de/die-besten-studiomonitore-fuer-elektronische-musik/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Studiomonitore</a> oder <a href="https://elektronische-musik-produzieren.de/welches-audio-interface-fuer-elektronische-musik/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Audio-Interface</a> natürlich auch die Frage stellen: Welche DAW für elektronische Musik passt am besten für die eigenen Zwecke?</p>



<p class="wp-block-paragraph">Zunächst empfehle ich erstmal zu schauen, was eventuell schon vorhanden ist. Denn im Lieferumfang vieler Soundkarten und Controllern findet sch bereits eine abgespeckte Version der bekanntesten DAWs. Häufig sind das <a href="https://www.ableton.com/de/products/live-lite/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Ableton Live Lite</a>,  <a href="https://www.bitwig.com/8-track/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Bitwig Studio 8-Track</a>, <a href="https://www.presonus.com/products/Studio-One" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Presonus Studio One Artist</a> oder <a href="https://new.steinberg.net/cubase/le/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Cubase LE</a>.</p>



<img decoding="async" src="https://vg09.met.vgwort.de/na/01ad4dbe3dda4be7b7a6e0546a7828ef" width="1" height="1" alt="">



<h2 class="wp-block-heading" id="h-die-besten-daws-fur-techno-ambient-und-co">Die besten DAWs für Techno, Ambient und co.</h2>



<ul class="wp-block-list">
<li><a href="#h-ableton-live">Ableton Live</a></li>



<li><a href="#h-imageline-fl-studio">ImageLine FL Studio</a></li>



<li><a href="#h-cubase-logic-co">Cubase, Logic &amp; Co</a></li>



<li><a href="#h-bitwig">Bitwig Studio</a></li>



<li><a href="#h-renoise">Renoise</a></li>



<li><a href="#h-reason">Reason</a></li>



<li><a href="#h-gleetchlab-berna">Gleetchlab Berna</a></li>
</ul>



<h2 class="wp-block-heading" id="h-ableton-live">Ableton Live</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Ableton Live hat die elektronische Musikszene seit dem ersten Release im Sturm erobert. Der intuitive Zugang und die flexiblen Möglichkeiten setzten sich damals von den linearen Konzepten der Mitbewerber ab. Vor allem die Session-View von Ableton lädt zum jammen ein und verhält sich dabei eher wie ein Instrument. Wer es klassischer mag, kann von vornherein auch die Arrangement-View nutzen, bei der sich Ableton wie eine klassische DAW verhält, also die einzelnen Spuren in einem großen Fenster von links nach rechts wiedergibt.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Hinzu kommt noch, dass sich im Lieferumfang vieler Hardware-Produkten wie <a href="https://elektronische-musik-produzieren.de/welches-audio-interface-fuer-elektronische-musik/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Audio-Interfaces </a>oder <a href="https://elektronische-musik-produzieren.de/die-besten-midi-controller-fuer-ableton-live-uebersicht/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">MIDI-Controllern</a> mit Ableton Live Lite eine Einsteigerversion der populären DAW findet. Viele Anfänger dürften damit auch erste Berührungspunkte haben und dann häufig bei der DAW bleiben. Zumal das Internet voll ist mit <a href="https://elektronische-musik-produzieren.de/ableton-live-tutorial-tricks-die-du-kennen-solltest/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Ableton Tutorial</a>s für elektronische Musik. </p>



<figure class="wp-block-image size-large is-style-default"><img fetchpriority="high" decoding="async" width="1024" height="590" src="https://elektronische-musik-produzieren.de/wp-content/uploads/2020/09/Ableton_Live_DAW_elektronische_Musik-1024x590.jpg" alt="Ableton Live 11 Suite: DAW für elektronische Musik" class="wp-image-2572" srcset="https://elektronische-musik-produzieren.de/wp-content/uploads/2020/09/Ableton_Live_DAW_elektronische_Musik-1024x590.jpg 1024w, https://elektronische-musik-produzieren.de/wp-content/uploads/2020/09/Ableton_Live_DAW_elektronische_Musik-300x173.jpg 300w, https://elektronische-musik-produzieren.de/wp-content/uploads/2020/09/Ableton_Live_DAW_elektronische_Musik-768x442.jpg 768w, https://elektronische-musik-produzieren.de/wp-content/uploads/2020/09/Ableton_Live_DAW_elektronische_Musik.jpg 1200w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /><figcaption class="wp-element-caption"><em>Ableton Live 11 Suite</em></figcaption></figure>



<h3 class="wp-block-heading" id="h-intuitiver-wokflow-fur-elektronische-musik">Intuitiver Wokflow für elektronische Musik</h3>



<p class="wp-block-paragraph">Ich empfehle Ableton Live ganz klar für elektronische Musik. Der Workflow erschließt sich schnell und die Möglichkeiten sind auch nach Jahren der Nutzung noch nicht ausgereizt. Die internen Synthesizer und Sampler klingen ebenso wie Abletons Effekte sehr gut, wobei gerade bei Mastering- und Mixing-Aufgaben die Bordmittel von DAWs wie Logic noch einen minimalen klanglichen Vorsprung haben. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Im Endeffekt werden die meisten User früher oder später aber ohnehin noch spezialisierte PlugIns von Drittanbietern nutzen, insofern fällt dieser Punkt nicht so stark ins Gewicht. In Kombination mit der modularen Programmiersoftware Max4Live gibt es zudem noch eine Vielzahl an weiteren Klangerzeugern, <a href="https://elektronische-musik-produzieren.de/die-besten-usb-midi-interfaces-fuer-elektronische-musik/">MIDI</a>-Tools und Effekten. Oder um es abschließend mal etwas drastischer zu formulieren: Wenn man es mit Ableton nicht schafft Produktionen auf Profi-Niveau zu erstellen, wird es wahrscheinlich auch mit anderen DAWs nicht klappen. Ich empfehle bei Ableton gleich auf die große Version &#8222;Suite&#8220; zu gehen, da diese Max4Live und alle Instrumente / Effekte enthält. Auch wenn man vielleicht nicht gleich am Anfang alles nutzt, kommt man doch schneller an den Punkt, mehr zu wollen.</p>



<link href="https://thomann.clickfire.de/Content/pw.css?fe=8" rel="stylesheet" type="text/css"><div class="tho-universe"><ul class="product-list vertical"><li><div class="t-column column-image"><img decoding="async" src="https://www.thomann.de/thumb/thumb120x120/pics/prod/587435.jpg" alt="Ableton Live 12 Suite" class="article-image"></div><div class="t-column column-meta"><div class="top-row"><img decoding="async" src="https://thumbs.static-thomann.de/thumb/nethumb140x40/pics/herstlogos/ableton.gif" alt="Ableton" class="manufacturer-logo"><strong class="display-name">Ableton Live 12 Suite</strong><div class="ratings"><span class="stars"><span style="width: 100.00%;" class="inner-stars"></span></span><a href="https://www.thomann.de/de/ableton_live_12_suite_reviews.htm?offid=1&amp;affid=397&amp;subid=DAW&amp;utm_medium=affiliate&amp;utm_campaign=id397&amp;utm_content=widget" target="_blank" rel="noopener">1 Bewertungen lesen</a></div></div><div class="bottom-row"><span class="price-detail">599 €</span><span class="infobox">i<span class="infobox-text">Wir verlinken auf unseren Partner Thomann, von dem wir bei Kauf eines Produktes ggf. eine Verg&#252;tung erhalten</span></span><a href="https://www.thomann.de/de/ableton_live_12_suite.htm?offid=1&amp;affid=397&amp;subid=DAW&amp;utm_medium=affiliate&amp;utm_campaign=id397&amp;utm_content=widget" class="cta-detail" target="_blank" rel="noopener">Jetzt kaufen</a></div></div></li></ul></div>



<p class="wp-block-paragraph">Ein kleiner Tipp: Solltet ihr noch kein <a href="https://elektronische-musik-produzieren.de/welches-audio-interface-fuer-elektronische-musik/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Audio-Interface</a> oder <a href="https://elektronische-musik-produzieren.de/die-besten-midi-controller-fuer-ableton-live-uebersicht/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">MIDI Controller</a> besitzen, guckt mal, ob euer Wunschkandidat Ableton Live Lite im Lieferumfang hat. Ein Upgrade ist günstiger als direkt die Vollversion zu kaufen.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><a href="https://www.ableton.com" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Herstellerseite Ableton</a></p>



<h2 class="wp-block-heading" id="h-imageline-fl-studio">Imageline FL Studio</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Als zweiter Platzhirsch hat sich FL Studio für elektronische Musik etabliert. Mittlerweile in der Version 20 angekommen, entstand aus der damals noch Fruity Loops genannten eine umfangreich ausgestattete DAW inklusive Synthesizern, Audio-Aufnahme, Effekten usw. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Auch wenn FL Studio optisch nach wie vor noch stark den Charme der 90er-Jahre versprüht, kann man damit hervorragende Tracks produzieren. Der Workflow orientiert sich hier etwas stärker am <a href="https://elektronische-musik-produzieren.de/groovebox-fuer-techno-ambient-und-house-die-besten-modelle/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Groovebox</a>-Konzept. Wer sich mit Pattern-Programmierung und Arrangement wohl fühlt, wird sich auch bei FL Studio schnell zurechtfinden. Dieses Erbe ist in der Software zwar omnipräsent, lässt sich mittlerweile aber auch gut umschiffen. Wenn man eher auf den Workflow einer klassischen DAW Wert legt, ist das mit FL Studio aber ebenso möglich.</p>



<figure class="wp-block-image size-large is-style-default"><img decoding="async" width="1024" height="576" src="https://elektronische-musik-produzieren.de/wp-content/uploads/2020/09/FL_Studio-1024x576.jpg" alt="Die besten DAWs für Techno, Ambient und House. Hier: FL Studio von Image Line" class="wp-image-2566" srcset="https://elektronische-musik-produzieren.de/wp-content/uploads/2020/09/FL_Studio-1024x576.jpg 1024w, https://elektronische-musik-produzieren.de/wp-content/uploads/2020/09/FL_Studio-300x169.jpg 300w, https://elektronische-musik-produzieren.de/wp-content/uploads/2020/09/FL_Studio-768x432.jpg 768w, https://elektronische-musik-produzieren.de/wp-content/uploads/2020/09/FL_Studio.jpg 1200w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /><figcaption class="wp-element-caption"><em>Abb.: FL Studio</em></figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph">FL Studio gibt es in verschiedenen Versionen, wobei ich für den Start die Producer Edition empfehlen würde. Hierin enthalten ist eine gute Auswahl an Klangerzeugern, Samples und Effekten. Bei dem Preis von rund 240 € erhält man zudem lebenslange Updates.</p>



<link href="https://thomann.clickfire.de/Content/pw.css?fe=7" rel="stylesheet" type="text/css"><div class="tho-universe"><ul class="product-list"><li><div class="t-column column-image"><img decoding="async" src="https://www.thomann.de/thumb/thumb120x120/pics/prod/432718.jpg" alt="Image-Line FL Studio Producer Edition" class="article-image"></div><div class="t-column column-meta"><div class="top-row"><img decoding="async" src="https://thumbs.static-thomann.de/thumb/nethumb140x40/pics/herstlogos/image_line.gif" alt="Image-Line" class="manufacturer-logo"><strong class="display-name">Image-Line FL Studio Producer Edition</strong><div class="ratings"><span class="stars"><span style="width: 97.01%;" class="inner-stars"></span></span><a href="https://www.thomann.de/de/image_line_fl_studio_12_producer_edition_reviews.htm?offid=1&amp;affid=397&amp;subid=daw&amp;utm_medium=affiliate&amp;utm_campaign=id397&amp;utm_content=widget" target="_blank" rel="noopener">268 Bewertungen lesen</a></div></div><div class="bottom-row"><span class="price-detail">169 €</span><span class="infobox">i<span class="infobox-text">Wir verlinken auf unseren Partner Thomann, von dem wir bei Kauf eines Produktes ggf. eine Verg&#252;tung erhalten</span></span><a href="https://www.thomann.de/de/image_line_fl_studio_12_producer_edition.htm?offid=1&amp;affid=397&amp;subid=daw&amp;utm_medium=affiliate&amp;utm_campaign=id397&amp;utm_content=widget" class="cta-detail" target="_blank" rel="noopener">Jetzt kaufen</a></div></div></li><li><div class="t-column column-image"><img decoding="async" src="https://www.thomann.de/thumb/thumb120x120/pics/prod/432719.jpg" alt="Image-Line FL Studio Signature Bundle" class="article-image"></div><div class="t-column column-meta"><div class="top-row"><img decoding="async" src="https://thumbs.static-thomann.de/thumb/nethumb140x40/pics/herstlogos/image_line.gif" alt="Image-Line" class="manufacturer-logo"><strong class="display-name">Image-Line FL Studio Signature Bundle</strong><div class="ratings"><span class="stars"><span style="width: 97.67%;" class="inner-stars"></span></span><a href="https://www.thomann.de/de/image_line_fl_studio_12_signature_bundle_reviews.htm?offid=1&amp;affid=397&amp;subid=daw&amp;utm_medium=affiliate&amp;utm_campaign=id397&amp;utm_content=widget" target="_blank" rel="noopener">86 Bewertungen lesen</a></div></div><div class="bottom-row"><span class="price-detail">239 €</span><span class="infobox">i<span class="infobox-text">Wir verlinken auf unseren Partner Thomann, von dem wir bei Kauf eines Produktes ggf. eine Verg&#252;tung erhalten</span></span><a href="https://www.thomann.de/de/image_line_fl_studio_12_signature_bundle.htm?offid=1&amp;affid=397&amp;subid=daw&amp;utm_medium=affiliate&amp;utm_campaign=id397&amp;utm_content=widget" class="cta-detail" target="_blank" rel="noopener">Jetzt kaufen</a></div></div></li></ul></div>



<p class="wp-block-paragraph"><a href="https://www.image-line.com" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Zur Webseite von Imageline</a></p>



<h2 class="wp-block-heading" id="h-cubase-logic-amp-co">Cubase, Logic &amp; Co</h2>



<p class="wp-block-paragraph"><a href="https://new.steinberg.net/cubase/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Cubase</a> und <a href="https://www.apple.com/de/logic-pro/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Logic Pro</a> (nur für Mac) habe ich parallel aufgeführt, da sie stellvertretend für die klassischen DAWs stehen. Dazu gehören auch <a href="https://www.presonus.com/products/Studio-One" target="_blank" rel="noreferrer noopener">PreSonus Studio One</a>, <a href="https://www.avid.com/pro-tools" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Avid Pro Tools</a> oder <a href="https://www.reaper.fm/index.php" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Cockos Reaper</a>.  Im Gegensatz zu Ableton, Bitwig, FL Studio etc. konzentrierten sich klassische DAWs zunächst am Prinzip älterer Studios. Das äußert sich darin, dass man zunächst in einem Arrangement-Fenster arbeitet, das linear von links nach rechts durchläuft. Das gibt es zwar auch bei den anderen DAWs. Dort findet der Erstkontakt meistens aber im Session-Fenster statt, den ich durch den nicht-linearen Zugang für inspirierender halte. Das haben anscheinend auch die Entwickler traditioneller DAWs erkannt. Und so findet sich mittlerweile auch in Logic ein nicht linearer Clip-Launch-Modus wie bei Ableton oder Bitwig.</p>



<figure class="wp-block-image size-large is-style-default"><img loading="lazy" decoding="async" width="1024" height="644" src="https://elektronische-musik-produzieren.de/wp-content/uploads/2020/09/logic_pro_11_techno_house-1024x644.jpg" alt="Logic hat sich spätestens mit der Version 11 zu einer exzellenten DAW für elektronische Musik entwickelt" class="wp-image-2546" srcset="https://elektronische-musik-produzieren.de/wp-content/uploads/2020/09/logic_pro_11_techno_house-1024x644.jpg 1024w, https://elektronische-musik-produzieren.de/wp-content/uploads/2020/09/logic_pro_11_techno_house-300x189.jpg 300w, https://elektronische-musik-produzieren.de/wp-content/uploads/2020/09/logic_pro_11_techno_house-768x483.jpg 768w, https://elektronische-musik-produzieren.de/wp-content/uploads/2020/09/logic_pro_11_techno_house.jpg 1200w" sizes="auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /><figcaption class="wp-element-caption"><em>Abb.: Clip Launch Modus Logic Pro 11</em></figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph">Natürlich sind die Möglichkeiten immens und die Unterschiede zwischen den DAWs meistens eher in den Details versteckt. Elektronische Musik kann man mit allen DAWs machen. Neben der linearen und nicht linearen Wiedergabe von Clips ist ein weiterer größerer Unterschied, dass meistens nur die klassischen DAWs Noten auch als Partituren ausgeben. Wie relevant das für euch ist, müsst ihr selbst entscheiden.</p>



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<h3 class="wp-block-heading" id="h-audiobearbeitung">Audiobearbeitung</h3>



<p class="wp-block-paragraph">Ein weiterer erwähnenswerter Unterschied liegt in der Bearbeitung von Audio-Dateien.  Das ist vor allem dann relevant, wenn man viel mit Stems arbeitet oder live mal eben einen Loop importieren möchte. PreSonus punktet hier bei Studio One Professional mit einer Integration der populären Vocal-Bearbeitungssoftware Melodyne essentials. Wenn ihr vorhabt, viel mit Vocals zu arbeiten, wäre dieses wichtige Tool dafür bereits in der DAW enthalten.</p>



<div id="cf-productswidget-234" class="cf-productswidget"></div>
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<h2 class="wp-block-heading" id="h-bitwig">Bitwig</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Bitwig hatte seinen Ursprung als Projekt ehemaliger Ableton-Entwickler. In Bitwig finden sich viele Ideen, die man im Ableton-Konzept anscheinend nicht vorgesehen hatte. Und so ist es nicht verwunderlich, dass Bitwig anfangs noch sehr stark an Ableton erinnerte, allerdings mit einigen Abweichungen im Detail. </p>



<p class="wp-block-paragraph">So unterstützt Bitwig die Möglichkeit, mehrere Fenster auf einem Bildschirm darzustellen. Daher kann man hier Session- und Arrangement-Fenster auch gleichzeitig im Blick behalten, was gerade in Verbindung mit einem zweiten Monitor vorteilhaft ist. Zudem unterstützt Bitwig Touchscreens vollständig, sodass man die DAW bequem mit einem Tablet-PC oder einem Touch-fähigen Monitor ohne Mouse bedienen kann. </p>



<figure class="wp-block-image size-large is-resized is-style-default"><img loading="lazy" decoding="async" width="1024" height="639" src="https://elektronische-musik-produzieren.de/wp-content/uploads/2020/09/Bitwig_Studio-1024x639.jpg" alt="Bitwig Studio ist ideal für elektronische Musik geeignet" class="wp-image-2540" style="width:751px;height:468px" srcset="https://elektronische-musik-produzieren.de/wp-content/uploads/2020/09/Bitwig_Studio-1024x639.jpg 1024w, https://elektronische-musik-produzieren.de/wp-content/uploads/2020/09/Bitwig_Studio-300x187.jpg 300w, https://elektronische-musik-produzieren.de/wp-content/uploads/2020/09/Bitwig_Studio-768x480.jpg 768w, https://elektronische-musik-produzieren.de/wp-content/uploads/2020/09/Bitwig_Studio.jpg 1198w" sizes="auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /><figcaption class="wp-element-caption"><em>Bitwig Studio Arrangement- und Session-View </em></figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph">Im Laufe der Jahre kamen weitere Optimierungen hinzu, wie der fast komplett modulare Aufbau, der spätestens mit <a href="https://www.bitwig.com/stories/behind-the-scenes-modularity-in-bitwig-studio-21/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">&#8222;The Grid&#8220;</a> in Version 3 perfektioniert wurde. Das gibt es zwar auch bei Ableton mit Max4Live, bei Bitwig ist diese Modularität aber fest integrierter Bestandteil der Software. Man kann also wie bei einem <a href="https://elektronische-musik-produzieren.de/modularsystem-fur-einsteiger-mit-welchen-modulen-fangt-man-an/">Modularsystem</a> einzelne Komponenten, seien es Sequencer, Effekte oder Klangerzeuger erstellen und frei miteinander verbinden. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Bitwig ist neben Windows und Mac außerdem kompatibel mit Linux und liegt mit rund 390 € preislich im Mittelfeld.  </p>



<p class="wp-block-paragraph"><a href="https://www.pluginboutique.com/products/7843?a_aid=62ac99b2589be" target="_blank" rel="noreferrer noopener sponsored nofollow">▶▶▶</a> <a href="https://www.pluginboutique.com/products/10802?a_aid=62ac99b2589be" target="_blank" rel="noreferrer noopener sponsored nofollow">Bitwig Studio 5 Studio Edition bei PlugIn-Boutique kaufen (Affiliate Link)</a></p>



<div id="cf-productswidget-120" class="cf-productswidget"></div>
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<h2 class="wp-block-heading" id="h-renoise">Renoise</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Einen ganz anderen Ansatz verfolgt Renoise. Diese DAW steht in der Tradition von sogenannten Trackern.  Dabei werden Instrumente, Tonhöhe , Velocity und andere Werte pro Step programmiert. Die visuelle Wiedergabe läuft hier nicht von links nach rechts, sondern von oben nach unten. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Das ist zwar ein gutes Unterscheidungsmerkmal zu anderen DAWs, für sich genommen aber noch nichts wirklich besonderes. Am Ende unterscheidet sich schließlich nur die Wiedergabedarstellung. Was den Tracker nun so außergewöhnlich macht, ist die völlig flexible Zuweisung von Samples pro Step. Man kann sich natürlich pro Track auf ein Instrument reduzieren, wie es etwa bei einer Kick spätestens im Mixing-Kontext sinnvoll sein dürfte. Richtig spannend wird es aber, wenn man pro Track komplexe Instrumenten-Arrangements aufbaut und sie nacheinander abfeuert. </p>



<figure class="wp-block-image size-large is-style-default"><img loading="lazy" decoding="async" width="994" height="704" src="https://elektronische-musik-produzieren.de/wp-content/uploads/2020/09/Renoise_Tracker.jpg" alt="Renoise erzeugt das Tracker-Feeling der 80er und 90er Jahre" class="wp-image-2542" srcset="https://elektronische-musik-produzieren.de/wp-content/uploads/2020/09/Renoise_Tracker.jpg 994w, https://elektronische-musik-produzieren.de/wp-content/uploads/2020/09/Renoise_Tracker-300x212.jpg 300w, https://elektronische-musik-produzieren.de/wp-content/uploads/2020/09/Renoise_Tracker-768x544.jpg 768w" sizes="auto, (max-width: 994px) 100vw, 994px" /><figcaption class="wp-element-caption"><em>Abb.: Mehr als nur Tracker &#8211; Renoise ist eine spannende Alternative für die Produktion von elektronischer Musik</em></figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph">In vielen Fällen werden Tracker gerne in der IDM und Breakbeat-Szene genutzt, da man mit einem Tracker extrem schnell und gut Beats neu arrangieren kann. Auch spielt hier das Zufallselement stark mit rein. Wenn man zum Beispiel die Elemente eines vorher zerschnittenen Drumloop mit jedem Step (halb) zufällig neu anordnet, entstehen sehr schnell aufregende Beats, die man beim manuellen Programmieren so nicht umsetzen würde. Gleiches gilt auch für Melodien. Wie bei einem Step Sequencer beschäftigt man sich beim Tracker gerne mal etwas länger mit einzelnen Noten und probiert herum, bis es perfekt passt.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Dieser ungewöhnliche Ansatz mag mitunter etwas fremdartig erscheinen, bringt einen auf der anderen Seite aber auch auf völlig neue Ideen. Renoise führt den Tracker-Gedanken zudem noch weiter und bietet etliche Performance-Möglichkeiten, sodass man damit auch gut auf die Bühne gehen oder entspannt jammen kann. Probiert aber vor dem Kauf auf jeden Fall einmal die Demo-Version aus.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><a href="https://www.renoise.com/products/renoise" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Zur Produktseite Renoise</a></p>



<h2 class="wp-block-heading" id="h-reason">Reason</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Reason verfolgt noch einmal einen ganz anderen Ansatz. Hier befüllt man ein virtuelles Studiorack mit Klangerzeugern, Sequenzern, Mixern und Effektgeräten. Dadurch kann man sich sein Rack frei zusammenstellen und für zukünftige Projekte speichern.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Seit der Version 9.5 ist Reason ebenfalls in der Lage, VSTs zu integrieren. Damit steht es in Sachen Flexibilität den anderen DAWs kaum nach, ist aber durch den etwas anderen Ansatz fur Umsteiger zunächst etwas gewöhnungsbedürftig. Einsteigern dürfte das aber egal sein, da jede DAW eine gewisse Lernphase voraussetzt. Hier könnte Reason sogar Vorteile gegenüber anderen DAWs haben. Durch das etwas geschlossenere Konzept ist die Gefahr nicht so groß, zu schnell den Fokus zu verlieren. </p>



<figure class="wp-block-image size-large is-style-default"><img loading="lazy" decoding="async" width="1024" height="964" src="https://elektronische-musik-produzieren.de/wp-content/uploads/2020/09/reason_elektronische_musik-1024x964.jpg" alt="" class="wp-image-2544" srcset="https://elektronische-musik-produzieren.de/wp-content/uploads/2020/09/reason_elektronische_musik-1024x964.jpg 1024w, https://elektronische-musik-produzieren.de/wp-content/uploads/2020/09/reason_elektronische_musik-300x283.jpg 300w, https://elektronische-musik-produzieren.de/wp-content/uploads/2020/09/reason_elektronische_musik-768x723.jpg 768w, https://elektronische-musik-produzieren.de/wp-content/uploads/2020/09/reason_elektronische_musik.jpg 1200w" sizes="auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /><figcaption class="wp-element-caption"><em>Reason bildet virtuell ein Studiorack nach inklusive Mixer, Sequencer, Effekten und Klangerzeugern</em></figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph"><a href="https://www.pluginboutique.com/products/7843?a_aid=62ac99b2589be" target="_blank" rel="noreferrer noopener">▶▶▶</a> <a href="https://www.pluginboutique.com/product/81-Bundle/89-Complete-Collection/12462?a_aid=62ac99b2589be" target="_blank" rel="noreferrer noopener sponsored nofollow">Reason 13 Complete bei PlugIn-Boutique kaufen (Affiliate Link)</a></p>



<p class="wp-block-paragraph"></p>



<p class="wp-block-paragraph"><a href="https://www.reasonstudios.com/en/reason" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Zur Webseite Reason Studios Reason</a></p>



<h2 class="wp-block-heading" id="h-gleetchlab-berna">Gleetchlab &#8211; Berna</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Elektronische Musik ist längst nicht nur auf den Club beschränkt, sondern hat ihren Ursprung vor rund hundert Jahren. In den 50er Jahren des letzten Jahrhunderts wurde über den Globus hinweg intensive Klangforschung betrieben. Damals noch mit dem akademischen Charme eines Messlabors, entstanden dort aufwändige Klanglandschaften. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Für Ambient- und Drone-Künstler, aber auch für alle, die sich für die Historie elektronischer Musik interessieren, hat Gleetchlab diesen Ansatz virtuell umgesetzt. Die Software Berna bietet etliche Oszillatoren, Rauschen, Bandpassfilter, rudimentäre Impulsgeber usw. Zusätzlich gibt es einen Federhall, Bandecho und eine Vierspur-Bandmaschine, um seine Kreationen authentisch festzuhalten.</p>



<figure class="wp-block-image size-large is-style-default"><img loading="lazy" decoding="async" width="1024" height="473" src="https://elektronische-musik-produzieren.de/wp-content/uploads/2020/09/berna.jpg" alt="Für experimentelle Klangforscher ideal: Berna versetzt euch in ein Studio der 50er Jahre" class="wp-image-2321" srcset="https://elektronische-musik-produzieren.de/wp-content/uploads/2020/09/berna.jpg 1024w, https://elektronische-musik-produzieren.de/wp-content/uploads/2020/09/berna-300x139.jpg 300w, https://elektronische-musik-produzieren.de/wp-content/uploads/2020/09/berna-768x355.jpg 768w" sizes="auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /><figcaption class="wp-element-caption"><em>Für experimentelle Klangforscher ideal: Berna versetzt euch in ein Studio der 50er Jahre</em></figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph">Berna ist definitiv keine Software, um schnell mal intuitiv ein paar Beats umzusetzen. Trotzdem ist Berna als Exotentipp eine tolle Möglichkeit, die Komfortzone in seinem Studio zu verlassen. Zumal man das virtuelle Experimentalstudio <a href="https://www.giorgiosancristoforo.net/softwares/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">&#8222;Berna&#8220; bereits für 12 € bekommt</a>.</p>



<h2 class="wp-block-heading" id="h-fazit-die-besten-daws-fur-elektronische-musik">Fazit &#8211; Die besten DAWs für elektronische Musik</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Die beste DAW für elektronische Musik gibt es nicht. In erster Linie muss die Software zu eurem Workflow passen und da hilft es meiner Meinung nach nur, ein paar Proberunden zu drehen. Für den Start würde ich einerseits gucken, was eventuell schon vorhanden ist. Viele Audio-Interfaces und Controller enthalten bereits abgespeckte Intro-Versionen verschiedener DAWs. Sollte das noch nicht vorhanden sein, würde ich mir erst einmal Demo-Versionen zulegen und gucken, ob einem die Software überhaupt zusagt.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Am Anfang sind vor allem so banale Dinge wie Look &amp; Feel, Performance oder schlicht die Kompatibilität mit dem genutzten Betriebssystem entscheidend. Wenn euch also FL Studio mehr zusagt als etwa Cubase, Bitwig euch optisch besser gefällt als Ableton, dann geht erstmal diesen Weg und lernt, die DAW zu nutzen. Das angelernte Wissen ist weitgehend übertragbar, solltet ihr euch einmal doch für eine andere DAW entscheiden. Am wichtigsten ist es aber, dass ihr erstmal Spaß am Musikmachen habt und dadurch am Ball bleibt. Alles andere sind nur Werkzeuge.</p>



<h2 class="wp-block-heading" id="h-weitere-links">Weitere Links</h2>



<ul class="wp-block-list">
<li><a href="https://elektronische-musik-produzieren.de/die-besten-midi-controller-fuer-ableton-live-uebersicht/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Die besten MIDI Controller für Ableton Live</a></li>



<li><a href="https://elektronische-musik-produzieren.de/die-besten-studiomonitore-fuer-elektronische-musik/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Studiomonitore für Techno, Ambient und House &#8211; Welche sind die besten Modelle?</a></li>



<li><a href="https://elektronische-musik-produzieren.de/midi-controller-fuer-fl-studio-die-besten-modelle-fuer-elektronische-musik/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Die besten MIDI Controller für FL Studio</a></li>



<li><a href="https://elektronische-musik-produzieren.de/welches-audio-interface-fuer-elektronische-musik/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Audio-Interfaces für elektronische Musik: Die besten Soundkarten für Techno, Ambient und co</a></li>



<li><a href="https://elektronische-musik-produzieren.de/studiokopfhoerer-fuer-elektronische-musik-die-besten-kopfhoerer-fuer-techno/">Studiokopfhörer für elektronische Musik: die besten Kopfhörer für Techno</a></li>
</ul>
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			</item>
		<item>
		<title>Reverb im Mix bei elektronischer Musik: Die größten Fehler</title>
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		<pubDate>Fri, 10 Dec 2021 05:28:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Mixing]]></category>
		<category><![CDATA[Workshops]]></category>
		<category><![CDATA[Fabfilter]]></category>
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		<category><![CDATA[Valhalla DSP]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Wie bei anderen Genres sollte man auch in der elektronischen Musik beim Reverb im Mix einige Dinge beachten. Glücklicherweise ist hier der experimentelle Raum etwas größer, aber spätestens beim Abmischen können die folgenden Fehler nervige Konsequenzen haben. Zu viel Hall Am häufigsten passiert es wohl, dass ein Mix mit zu viel Hall zugemüllt wird. Nicht &#8230; </p>
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<p class="wp-block-paragraph">Wie bei anderen Genres sollte man auch in der elektronischen Musik beim <a href="https://elektronische-musik-produzieren.de/die-besten-hall-effekte-und-reverb-pedale-fuer-synthesizer/">Reverb</a> im Mix einige Dinge beachten. Glücklicherweise ist hier der experimentelle Raum etwas größer, aber spätestens beim Abmischen können die folgenden Fehler nervige Konsequenzen haben.</p>



<img loading="lazy" decoding="async" src="http://vg09.met.vgwort.de/na/4dd42630d06c443a813d722442d191fe" width="1" height="1" alt="">



<h2 class="wp-block-heading">Zu viel Hall</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Am häufigsten passiert es wohl, dass ein Mix mit zu viel Hall zugemüllt wird. Nicht nur, dass der Produktion dabei viel Energie verloren geht, sondern alles in einem undefinierten Brei endet. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Und leider ist es oft ein gutes Anzeichen dafür, dass ihr zu lange und ohne Pausen abgemischt habt. In diesem Fall ermüdet das Gehör irgendwann und man neigt dazu, Feinheiten nicht mehr ausreichend wahrzunehmen. Eine Folge davon kann sein, dass ihr immer mehr Reverb hinzufügt, weil sich ein Gewöhnungseffekt einstellt.</p>



<figure class="wp-block-image size-large"><img loading="lazy" decoding="async" width="1024" height="407" src="https://elektronische-musik-produzieren.de/wp-content/uploads/2021/12/valhalla_vintage_verb_reverb-1024x407.jpg" alt="Reverb im Mix von elektronischer Musik: Die größten Fehler" class="wp-image-5633" srcset="https://elektronische-musik-produzieren.de/wp-content/uploads/2021/12/valhalla_vintage_verb_reverb-1024x407.jpg 1024w, https://elektronische-musik-produzieren.de/wp-content/uploads/2021/12/valhalla_vintage_verb_reverb-300x119.jpg 300w, https://elektronische-musik-produzieren.de/wp-content/uploads/2021/12/valhalla_vintage_verb_reverb-768x305.jpg 768w, https://elektronische-musik-produzieren.de/wp-content/uploads/2021/12/valhalla_vintage_verb_reverb.jpg 1200w" sizes="auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /><figcaption><em>Valhalla Vintage Verb bietet gute Retro-Räume</em></figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph">Hier gibt es zwei einfache Stragien: Hört euch zum einen den Mix noch einmal mit ausgeruhten Ohren, am besten einen oder zwei Tage später noch einmal kritisch an. Achtet dabei auf den Reverb-Anteil. Wenn ihr hierbei merkt, dass ihr es mit dem Reverb übertrieben habt, fahrt in einem ersten Schritt den Reverb-Anteil radikal zurück. Anschließend fügt ihr sukzessive immer mehr Reverb hinzu, bis ihr kurz vor dem Kipppunkt steht, es könnte zu viel sein. Subtrahiert davon dann noch einmal rund 10% und hört den Mix für finale Anpassungen noch einmal gegen.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Zu lange Nachhallzeit</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Ebenso können sich zu lange Nachhallzeiten (Time / Decay) negativ auf den Mix auswirken. Sobald sich dann auch noch mehrere Hallfahnen im Hintergrund addieren, wird der Gesamtmix wieder undefiniert und kraftlos. Das kann bis zu einem gewissen Anteil in Genres wie Ambient oder Drone-Music gewünscht sein. Aber auch hier gibt es einen schmalen Grat aus diffus-sphärischen Hallschichtungen und unprofessionellem Klangbrei, der einen Track nicht über eine längere Zeit trägt.</p>



<figure class="wp-block-image size-large"><img loading="lazy" decoding="async" width="1024" height="596" src="https://elektronische-musik-produzieren.de/wp-content/uploads/2021/12/Logic_Space_Designer_Recerb_Fehler-1024x596.jpg" alt="Reverb im Mix von elektronischer Musik: Logic Space Designer" class="wp-image-5631" srcset="https://elektronische-musik-produzieren.de/wp-content/uploads/2021/12/Logic_Space_Designer_Recerb_Fehler-1024x596.jpg 1024w, https://elektronische-musik-produzieren.de/wp-content/uploads/2021/12/Logic_Space_Designer_Recerb_Fehler-300x175.jpg 300w, https://elektronische-musik-produzieren.de/wp-content/uploads/2021/12/Logic_Space_Designer_Recerb_Fehler-768x447.jpg 768w, https://elektronische-musik-produzieren.de/wp-content/uploads/2021/12/Logic_Space_Designer_Recerb_Fehler.jpg 1200w" sizes="auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /><figcaption><em>Logic Space Designer</em></figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph">Zu bestimmen, welche Hallzeit optimal ist, empfehle ich, immer auch den Einsatz im Blick zu behalten. Grundsätzlich nutzt man Reverb, um dem Signal eine gewisse Räumlichkeit zu verpassen. Je länger der Nachhall, umso größer der Raum. Habt das im Blick, wenn ihr einzelne Spuren im Mix positionieren möchtet. Oft ist auch ein sehr dezent eingesetzter Raum mit minimaler Hallfahne optimal, um einem Staccato- oder Percussion-Sound eine subtile Dreidimensionalität zu verpassen.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Reverb im Mix nur als Inserteeffekt nutzen</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Sicherlich kann man Reverbs genauso gut in Insert-Kanälen einsetzen. Hier muss man allerdings zwei Dinge beachten: Einerseits wird der Gesamtsound sehr schnell zu undefiniert, wenn man zu viele unterschiedliche Reverb-Einstellungen nutzt. Zumindest wird der Aufwand beim Mixing deutlich höher. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Andererseits geht dieses Vorgehen auch erheblich an die Performance, denn Reverbs sind in der Regel recht hungrige Ressourcenfresser. Und wer <a href="https://elektronische-musik-produzieren.de/groovebox-fuer-techno-ambient-und-house-die-besten-modelle/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">ausschließlich auf Hardware setzt</a>, wird alleine schon aufgrund des finanziellen Aufwands nicht für jede Spur einen eigenen Reverb nutzen wollen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Besser ist es, Sendwege anzulegen, in denen die Reverbeffekte liegen. Je nach Bedarf sollten es auch hier mehrere sein, denn der auslandende Kathedralenhall eurer Pads kann für eure Vocal-Abteilung unter Umständen Gift sein. </p>



<figure class="wp-block-image size-large"><img loading="lazy" decoding="async" width="1024" height="387" src="https://elektronische-musik-produzieren.de/wp-content/uploads/2021/12/Arturia_Rev_Plate_Ambient_Reverb-1024x387.jpg" alt="Reverb abmischen: Arturia Rev Plate" class="wp-image-5630" srcset="https://elektronische-musik-produzieren.de/wp-content/uploads/2021/12/Arturia_Rev_Plate_Ambient_Reverb-1024x387.jpg 1024w, https://elektronische-musik-produzieren.de/wp-content/uploads/2021/12/Arturia_Rev_Plate_Ambient_Reverb-300x113.jpg 300w, https://elektronische-musik-produzieren.de/wp-content/uploads/2021/12/Arturia_Rev_Plate_Ambient_Reverb-768x290.jpg 768w, https://elektronische-musik-produzieren.de/wp-content/uploads/2021/12/Arturia_Rev_Plate_Ambient_Reverb.jpg 1200w" sizes="auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /><figcaption><em>Arturia Rev Plate simuliert einen Plattenhall, der sich gut als Insert-Effekt für einzelne Instrumente eignet </em></figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph">Es spricht natürlich nichts dagegen, hin und wieder einen Reverb als Insert zu nutzen, etwa wenn man ein <a href="https://elektronische-musik-produzieren.de/die-besten-synthesizer-fuer-pads/">Pad</a> gezielt mit einem Shimmer-Verb nutzen möchte, oder nur auf der Snare ein Gated Room liegen soll. Achtet nur darauf, dass ihr einen guten Kompromiss eingeht. Das wird euch spätestens beim finalen Mix viel Arbeit ersparen.</p>



<h2 class="wp-block-heading" id="h-kein-low-cut-filter">Kein Low-Cut-Filter</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Ihr habt diszipliniert gemischt, die Instrumente perfekt aufeinander abgestimmt und trotzdem klingt euer Mix noch matschig und undefiniert? Möglicherweise liegt das Übel in an der Effektabteilung.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Als erstes empfiehlt es sich, Effekte wie Delay und Reverb kurz auf Bypass zu stellen. Klingt der Mix dann immer noch schlecht, solltet ihr noch einmal die einzelnen Spuren auf Überlappungen der Frequenzen durchgehen. Wenn die Deaktivierung der Effekte aber dazu führt, dass der Mix plötzlich förmlich aufgeht, erzeugen eure Effekte sicherlich störende Frequenzen in den unteren Mitten oder im Bassbereich.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Probiert hier einmal einen Low Cut vor, und alternativ einmal hinter den Effekten aus. Manchmal klingt der Mix ohne Effekte zwar ausgewogen. Allerdings könnte durch den fehlenden Low Cut VOR dem Reverb auf einmal die kritische Tieffrequenzmasse überschritten werden. Probiert einfach mal aus, einen recht steil abfallenden Filter mit einer Eckfrequenz von 200-350 Hz vor dem Reverbeffekt einzusetzen.</p>



<figure class="wp-block-image size-large"><img loading="lazy" decoding="async" width="1024" height="369" src="https://elektronische-musik-produzieren.de/wp-content/uploads/2021/12/valhalla_shimmer_reverb_mix_ambient-1024x369.jpg" alt="Reverb im Mix von elektronischer Musik: Valhalla Shimmer" class="wp-image-5632" srcset="https://elektronische-musik-produzieren.de/wp-content/uploads/2021/12/valhalla_shimmer_reverb_mix_ambient-1024x369.jpg 1024w, https://elektronische-musik-produzieren.de/wp-content/uploads/2021/12/valhalla_shimmer_reverb_mix_ambient-300x108.jpg 300w, https://elektronische-musik-produzieren.de/wp-content/uploads/2021/12/valhalla_shimmer_reverb_mix_ambient-768x276.jpg 768w, https://elektronische-musik-produzieren.de/wp-content/uploads/2021/12/valhalla_shimmer_reverb_mix_ambient.jpg 1200w" sizes="auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /><figcaption><em>Spezialisierte Shimmer-Reverbs erzeugen Frequenzen, die den Mix schnell überladen können.</em></figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph">Der Low Cut hinter dem Reverb sorgt wiederum dafür, dass der Raumeffekt von sich aus störende Frequenzen einspeist. Das könnte der Fall sein, wenn der Effekt selbst über einen EQ mit Bassanhebung verfügt oder schlicht tiefe Frequenzen erzeugt, wie es bei manchen Shimmer-Effekten der Fall ist. Auch hier empfehle ich den Einsatz eines steil abfallenden Filters, bei dem ihr euch ausgehend von einer Eckfrequenz von 300 Hz langsam der idealen Frequenz nähert.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Zu viel Höhen</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Ebenfalls spätestens im Mixdown dürften sich dominante Höhen unangenehm bemerkbar machen. Nicht selten liegt die Ursache dafür auch in der Effektabteilung, etwa wenn ein Shimmer-Reverb ungezügelt das Eingangssignal mit Höhen anreichert. Zudem haben dominante Höhen gerne einen weiteren Effekt, unabhängig vom unangenehmen Klangbild. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Durch die Höhen wird auch die Raumortung maßgeblich mit beeinflusst. So wirken Signale mit stark ausgeprägten hohen Frequenz räumlich näher, während dumpfe Signale weiter entfernt wahrgenommen werden. Man kann das zwar hervorragend für den Mix nutzen, wie der Artikel <a href="https://elektronische-musik-produzieren.de/tiefenstaffelung-im-mix-mehr-spannung-beim-abmischen-von-techno/">Tiefenstaffelung im Mix</a> zeigt. Allerdings wirkt eine Mischung mit zu dominanten Höhen bei den Reverbs schnell unnatürlich, kalt oder unausgewogen. Empfehlenswert ist daher, erst einmal einen Hi-Cut oder Hi-Shelf ab 3 kHz auf das Reverb zu legen und sich dann langsam an die ideale Frequenz heranzutasten.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Reverb im Mix &#8211; Weitere Artikel</h3>



<ul class="wp-block-list"><li><a href="https://elektronische-musik-produzieren.de/delay-plugin-die-besten-delay-vsts-fuer-techno-und-ambient/">Delay PlugIn: Die besten Delay VSTs für Techno und Ambient</a></li><li><a href="https://elektronische-musik-produzieren.de/diese-eq-fehler-solltet-ihr-beim-mixing-elektronischer-musik-vermeiden/">Diese EQ-Fehler solltet ihr beim Mixing elektronischer Musik vermeiden</a></li><li><a href="https://elektronische-musik-produzieren.de/die-besten-hall-effekte-und-reverb-pedale-fuer-synthesizer/">Reverb Pedale für Synthesizer: die besten Hall-Effekte</a></li><li><a href="https://elektronische-musik-produzieren.de/welches-audio-interface-fuer-elektronische-musik/">Welches Audio Interface für elektronische Musik?</a></li><li><a href="https://elektronische-musik-produzieren.de/vermona-retroverb-lancet-test-federhall-fuer-elektronische-musik/">Vermona Retroverb Lancet Test: Federhall für elektronische Musik</a></li></ul>
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