Groovebox für Techno, Ambient und House: Die besten Modelle

die besten Grooveboxen für elektronische Musik

Wenn man elektronische Musik komplett ohne Computer produzieren möchte, ist eine Groovebox ein idealer Einstieg. Denn diese bringen in der Regel alles mit, was man benötigt, um eigene Tracks zu erstellen. Allerdings ist in den letzten Jahren die Anzahl an verfügbaren Alternativen immer weiter gestiegen, sodass es immer schwieriger wird, die perfekte Wahl zu treffen. Dabei soll dieser Artikel helfen. Bevor wir zu den derzeit besten Grooveboxen kommen, gibt es daher eine kurze Einleitung, worauf man unbedingt beim Kauf achten sollte.

Was sollte eine Groovebox für elektronische Musik mitbringen?

Zunächst einmal sollte eine Groovebox alles mitbringen, um komplette Tracks ohne zusätzliches Equipment zu produzieren. Also Drums, Synthesizer, Sequencer und vielleicht sogar noch Sampling. Das ist nicht nur wichtig, wenn man einfach mal ohne Computer Musik machen möchte, sondern auch dann, wenn man sich ohne großen Equipmentfuhrpark auf seine Ideen konzentrieren möchte. Ebenso kann man mit einer gut ausgestatteten Groovebox komplette Live-Performances bestreiten. Folgende Features sollten dabei vorhanden sein:

1. Groovebox mit eigener Klangerzeugung

Ganz am Anfang mag man sich noch über eine Menge guter Factory-Presets freuen. Spätestens aber wenn man eigene Tracks performen möchte, sollte eine flexible Klangerzeugung fürs Sounddesign zur Verfügung stehen. Denn das hilft sehr, um seinen Tracks eine persönliche Note mitzugeben. Ob die Sound-Engine der Groovebox nun analog oder digital aufgebaut ist, spielt erstmal keine Rolle: Gut klingen muss sie und der Workflow muss inspirierend sein. Klang ist dabei oftmals subjektiv und so kann sich der eine für einen Digitone oder Circuit begeistern, während ein anderer auf den analog-melancholischen Sound eines Analog Four schwört.

2. Eine Drum-Sektion

Wer elektronische Musik macht, kommt an guten Drum- und Percussion-Sounds kaum vorbei. Umso wichtiger ist es, dass die Groovebox in der Lage ist, diese zu liefern. Idealerweise bietet das Gerät einen speziellen Bereich, in dem mehrere Drum-Tracks zur Verfügung stehen. Ebenso funktionieren Parameter Locks wie bei Elektrons Digitone, bei dem man pro Step einen Sound auswählen und abspielen kann.

3. Ausreichend Polyphonie

Je mehr Stimmen die Groovebox gleichzeitig wiedergeben kann desto besser! Wer komplexere Arrangements fahren möchte, benötigt unbedingt Reserven bei der Polyphonie. Ansonsten werden Pads abgeschnitten oder Drum-Sounds einfach verschluckt.

4. Sampling

Zusätzlich zur Drum-Sektion kann Sampling oder zumindest das Importieren eigener Samples eine echte Bereicherung sein. Schnell mal eine optimierte Kick aus dem Rechner importieren ist so problemlos möglich.

5. Vielseitige Anschlussmöglichkeiten

USB, MIDI und Audio über USB: Je mehr Anschlussmöglichkeiten eine Groovebox bietet, umso einfacher ist es, diese später einmal in bestehende Setups zu integrieren. Besonders das klassische MIDI-Interface mit Ein- und Ausgang ist spätestens dann essentiell, wenn man komplett ohne Computer mit mehr als einem Gerät performen möchte.

6. Einzelausgänge

Falls eine Groovebox über eine gute Mixing-Sektion verfügt, ist es nicht so tragisch, wenn keine separaten Ausgänge für jede einzelne Spur vorhanden sind. Trotzdem können Einzelausgänge in Verbindung mit einem externen Mischpult sehr hilfreich sein, wenn man bei einer hektischen Performance nicht immer zwischen Menüs hin- und herspringen möchte. Zusätzlich ermöglichen separate Outs die Bearbeitung einzelner Instrumente mit externen Effekten.

7. Pattern-basierter Sequencer mit Step-Programmierung

Natürlich muss eine Groovebox über einen Sequencer verfügen, ansonsten wird es schwer, komplexere Tracks damit zu produzieren. Nicht selbstverständlich ist allerdings die Möglichkeit, Melodien und Drums per Step-Eingabe zu programmieren. Das erhöht zusätzlich den Spaßfaktor und gemeinsam mit Lauflicht gibt diese Programmierung auch ein nützliches visuelles Feedback. Wichtig ist nur, dass die Groovebox sich nicht auf starres Step-Sequencing beschränkt, sondern außerdem in der Lage ist, in Echtzeit aufzunehmen. Schließlich sorgen nicht 100 % akkurat sitzende Noten erst für den nötigen Groove.

8. Regler zur spontanen Klangbearbeitung

Elektronische Musik lebt vom Sounddesign. Und um das sowohl beim Produzieren als auch bei Live Performances gut umzusetzen, benötigt man Drehregler, Fader oder andere Eingabemöglichkeiten.

Dabei ist es gar nicht mal so wichtig, wie viele Regler zur Verfügung stehen. Vielmehr muss die Auswahl Sinn ergeben. Also entweder auf häufig genutzte Parameter wie Cutoff abzielen oder – was noch besser ist – frei konfigurierbar sein. Mit einem intelligent zusammengestellten Set aus acht Drehreglern eines Novation Circuit oder eines Elektron Analog Four lassen sich Sounds beeindruckend verbiegen.

Nachdem jetzt die wichtigsten Features herausgestellt wurden, können wir uns jetzt die besten Grooveboxen ansehen. Nicht alle davon bieten immer die komplette Ausstattung. Trotzdem ist jede auf ihre Art perfekt auf elektronische Musik zugeschnitten. Welche Groovebox es letztlich werden soll, entscheiden persönliche Präferenzen und nicht zuletzt auch immer das verfügbare Budget. Abschließend hierzu noch ein Tipp: Solltest du dich schwer in ein Modell verliebt haben das oberhalb deines finanziellen Rahmens liegt: Versuche lieber, noch ein paar Monate länger zu sparen, als mit einem Kompromiss zu leben.

Novation Circuit – Die perfekte Groovebox für Einsteiger

Novations Circuit ist bereits einige Jahre auf dem Markt, hat aber nichts von seiner Beliebtheit eingebüßt. Das liegt vor allem am direkten Zugriff auf die wichtigsten Parameter, der Reduktion auf das Wichtigste, sein geringes Gewicht und dem verhältnismäßig günstigen Preis von rund 300 €.

Circuit ist eine ideale Groovebox, um schnell mal Ideen festzuhalten oder komplette Tracks darauf zu programmieren. Falls man vorhat, unterwegs zu produzieren, kann man das Dank optionaler Spannungsversorgung über Batterien über Stunden ohne Steckdose tun.

Richtig spannend wird es allerdings, wenn man die vorgefertigten Presets beiseite lässt, und sich mit dem Editor an die Erstellung eigener Patches macht. Denn unter der intuitiven Oberfläche verstecken sich zwei vollwertige digitale Synthesizer, deren Engine auf der Nova-Reihe basiert. Daher klingt der Novation Circuit auch immer eher digital, das aber im positiven Sinne.

Novation Circuit im Alleingang – Die perfekte Groovebox für Einsteiger

Überblick Novation Circuit

Tracks2 Synth-Tracks, 4 Drum-Tracks
AnschlüsseStereo-Out, Kopfhörer,5-Pol-MIDI, USB-MIDI
SamplingSample-Speicher für bis zu 2,7 MB Mono-Samples
Synthese2 VA Synth-Engines mit je bis zu 6-facher Polyphonie
Pattern-Länge16 Steps, aber per Chaining problemlos mehr möglich
BesonerheitenKann mit Batterien betrieben werden
Novation Circuit – Features

Abgerundet wird die Ausstattung des Circuit durch die Möglichkeit, eigene Samples zu importieren. Diese lassen sich in insgesamt vier Spuren programmieren, was erstmal nicht nach besonders viel klingt.

Seit dem letzten Betriebsystem-Update bietet der Circuit aber Sample Switch, was die Möglichkeiten noch einmal erheblich erweitert. Denn dabei werden genau die Samples aufgezeichnet, die man live über die Pads einspielt, sodass auch komplexere Drum-Arrangements möglich sind. Falls man allerdings viel mit Sampling arbeiten möchte, sollte man eher zu einem Elektron Digitakt oder Polyend Tracker greifen.

Synthstrom Deluge

Synthstrom Audio Deluge ist eine flexible Kombination aus Sequencer, Sampler, subtraktivem Synthesizer und einer zusätzlichem FM-Klangerzeugung. Das kompakte Kraftpaket ist also perfekt für elektronische Musik jeder Art geeignet. Allein der umfangreich ausgestattete Sequencer bietet nahezu unbegrenzt lange Tracks, Polyrhythmik, sowie eine schlaue Auswahl an Features für Live-Performances. Darunter finden sich Track Mutes, Note Repeat, Nudge und vieles mehr.

Die Klangerzeugung besteht aus klassischer subtraktiver Synthese inklusive spezielleren Features wie Ring Modulation und Sync, sowie Frequenzmodulation. Zudem ist wohl geplant, dass der Deluge in Zukunft noch Waveshaping beherrscht. Darüber hinaus ist es möglich, eigene Samples einzubinden.

Die Samples lassen sich dabei direkt von der SD-Karte abspielen und das ist leider keine Selbstverständlichkeit. Schließlich haben es selbst Industriegiganten wie Akai Pro oder Native Instruments immer noch nicht geschafft, dieses wichtige Feature in ihre Geräte (MPC-Serie, Maschine+) zu implementieren.

Synthstrom Deluge: Eine Groovebox der Oberklasse
Umfangreiche Features auf kompaktem Raum: Synthstrom Deluge

Abgerundet wird die Ausstattung des Deluge noch durch eine umfangreiche Effekt-Engine, die neben den Standards sogar exotischere Algorithmen wie Live Stutter und Bit Crusher bereithält. Das ist besonders erfreulich, zumal man auch externe Instrumente anschließen und durch die Effekte jagen kann.

Den Synthstrom Deluge kann man für rund 800 € inklusive Transportkosten – aber ohne Zoll und Einfuhrsteuer – im Onlineshop von Synthstrom bestellen. Wer sich eine Groovebox für elektronische Musik zulegen möchte, sollte sich den Deluge auf jeden Fall mal näher ansehen.

Überblick Synthstrom Deluge

Tracks16
AnschlüsseStereo-Out, Kopfhörer, 5-Pol-MIDI, USB-MIDI
SamplingSample Streaming von SD-Card
Synthese2 Synth-Engines mit subtraktiver und FM-Synthese
Pattern-Längenahezu unbegrenzt
BesonderheitenSehr flexible Klangerzeugung
Synthstrom Deluge – Features

Elektron Digitone – Ein FM Synthesizer als Groovebox?

Elektron Digitone ist doch keine Groovebox! Grundsätzlich würde ich diesem Statement zustimmen, schließlich handelt es sich beim Digitone um einen waschechten FM-Synth mit angedocktem Sequencer. Dennoch ist der Digitone durchaus in der Lage, ein komplettes Live-Set abzufeuern.

Denn dank Parameter-Locks, Track Mute-Funktionen und subtraktiver Filter-Sektion geht mit dem Digitone extrem viel. Von komplexen Drum-Arrangements für IDM bis hin zu sphärischen Melodic Techno Tracks bietet der Digitone alles, was man für eine Performance benötigt.

Überblick Elektron Digitone

Tracks4-Synth Tracks plus 4 MIDI-Tracks für externe Instrumente
AnschlüsseStereo-Out, Kopfhörer,5-Pol-MIDI, USB-MIDI
Sampling
Synthese4 FM Synthesizer (mit jeweils 4 Operatoren)
Pattern-Längeflexibel bis zu 64 Steps. per Chain mehr möglich
BesonderheitenKomplexe Arrangements mit Parameter-Locks möglich
Elektron Digitone – Features

Elektron Model:Samples

Wer überhaupt nichts mit FM-Synthese anfangen kann, sollte sich den Model:Samples aus gleichem Hause ansehen. Denn Elektron hat es geschafft, eine immer noch recht flexible Sampling-basierte Soundengine in ein Format zu gießen, das auch in hektischen Live-Performances noch ausgezeichnet bedienbar bleibt.

Elektron Model:Samples kommt ohne komplizierte Bedienung aus.
Elektron Model:Samples

Anstatt viele Funktionen in Untermenüs zu verstecken hat beim Model:Samples nahezu jeder Parameter einen dazugehörigen Drehregler. Dazu gibt es eine Kombination aus Tief- und Hochpassfilter, eine gut klingende Effektsektion mit Delay und Reverb, sowie eine Verzerrungsstufe.

Überblick Elektron Model:Samples

Tracks6 Audio-Tracks, die auch MIDI ausgeben
AnschlüsseStereo-Out, Kopfhörer,5-Pol-MIDI, USB-MIDI
SamplingSample-Speicher für bis zu 64 MB Samples im Projekt,
dazu noch 1 GB Sample-Speicher
SyntheseMultimode-Filter, Sample-Editing
Pattern-LängeBis zu 64 Steps, aber per Chain mehr möglich
BesonderheitenParameter Locks
Elektron Model:Samples – Features

Keine Frage: Der Model:Samples ist eine perfekte Groovebox, wenn man schnell auf den Punkt kommen möchte. Falls man sich doch eine umfangreichere Klangerzeugung wünscht, hat Elektron mit dem umfangreicher ausgestatteten Digitakt eine wunderbare Alternative am Start. Zwar sind hier einige Funktionen in Menüs versteckt. Wenn man sich aber einmal in den Workflow eingearbeitet hat, wird man mit einer mächtigen Sampling-Groovebox belohnt, die zudem als zentrales Element in einem größeren Setup eine gute Figur macht.

Roland MC 707 – Nachfahre der ersten Groovebox von Roland

Roland lieferte Mitte der 90er Jahre mit der MC-303 den Prototypen für diese Gerätegattung. Ganz nebenbei etablierte das japanische Unternehmen mit der Markteinführung der MC-303 den Namen „Groovebox“, der damals dem User als Logo auf der Oberfläche entgegen sprang.

Der MC-707 setzt Rolands Groovebox-Reihe fort
Nachfahre der ersten Groovebox: Roland MC-707

Wenn man nicht gerade den Sound der 90er sucht, wird man von der MC-303 allerdings ziemlich enttäuscht sein. Denn nach heutigen Maßstäben klingt die Kiste einfach nicht geil. Allerdings hat Roland seine Entwicklung seit der MC303 deutlich vorangetrieben und über die Jahre hinweg die MC-Reihe immer weiter verbessert. Die hier vorgestellten Grooveboxen MC-707 und MC-101 sind die neusten Abkömmlinge.

Der MC-707 bietet als Flaggschiff der neuen Serie nicht nur gut klingende Emulationen der Klassiker aus dem eigenen Portfolio, wie etwa der TR-Serie, sondern auch umfangreiche Sampling-Möglichkeiten. Zwar lassen sich diese nicht so extrem manipulieren wie bei einem waschechten Sampler. Aber alleine die acht Backing-Tracks sind ein ganz klares Argument, den MC-707 als zentrales Element für Live-Anwendungen einzupacken. Dazu kommt noch eine gute Effektauswahl, die den Tracks den nötigen Feinschliff verpasst.

Überblick Roland MC-707

Tracks8 Spuren mit bis zu 128 Stimmen
AnschlüsseStereo-Out, 2 x assignable Out, Kopfhörer-Out,
Stereo Send & Return, 5-Pol-MIDI, USB-MIDI und USB-Audio
SamplingInterner Sample-Speicher mit bis zu 12 Minuten Mono-,
bzw. 6 Minuten Stereo-Samples (SD Card)
SyntheseFlexible Synth-Engine, u.a. mit Modellen der Klassiker
TR-808, TR-909 aber auch mit FM-Synthese
Pattern-Länge64 Steps
Besonderheiten8 Backing-Tracks für längere Audio-Samples
Roland MC-707 – Features

Polyend Tracker – Die etwas andere Groovebox

Polend verfolgt mit dem Tracker ein etwas anderes Konzept als die Lauflicht-basierten Sequencer der bereits vorgestellten Modell. Trotzdem gehört er in diese Liste, denn die Andersartigkeit eines Trackers kann einem beim Produzieren völlig neue Wege eröffnen.

Polyend Tracker bietet einen anderen Ansatz, ist aber ideal für DAW-lose Produktionen geeignet

Im Gegensatz zur Lauflichtprogrammierung durchläuft der Sequencer seine Positionen von oben nach unten. Dabei kann pro Step nicht nur Note, Anschlagdynamik etc. bestimmt werden, sondern auch, welches Sample er gerade an dieser Position abspielt. Der klassische Ansatz, jedem Track ein Instrument zuzuweisen, würde hier zwar funktionieren. Richtig spannend wird es aber dann, wenn man zum Beispiel einen Drumloop zerschneidet und ihn in einer Spur komplett neu zusammensetzt. Daher verwundert es nicht, dass das originale Tracker-Konzept bereits in den 90er Jahren sehr stark im Drum and Bass oder Jungle genutzt wurde.

Aber auch im Ambient, Techno oder anderen Spielarten elektronischer Musik macht der Polyend Tracker eine gute Figur. Schließlich bestimmt der User, welche Samples im internen Speicher landen und weiterbearbeitet werden. Dazu stehen im Tracker übrigens mehrere Möglichkeiten zur Verfügung. Die Samples lassen sich durch subtraktive Synthese mit Filtern etc. verarbeiten oder mit Granularsynthese verändern. Dazu sieht der Tracker einfach nur schick aus und passt mit wenig Gewicht und Umfang gut ins Reisegepäck.

Überblick Polyend Tracker

Tracks8 Audio Tracks, 8 MIDI Tracks
AnschlüsseStereo-Out, Kopfhörer, 5-Pol-MIDI, USB-MIDI
SamplingLaden über SD-Karte, max. 48 Samples pro Projekt
Digitale PartsSubtraktive Synthese für Samples, Wavetable und Granular
Pattern-Länge256 Pattern mit bis zu 128 Steps
BesonderheitenDas Tracker-Konzept muss man mögen
Polyend Tracker – Features

Die besten Grooveboxen für elektronische Musik – Fazit

Falls du dich entscheiden solltest, elektronische Tracks nur mit einer Groovebox zu produzieren aber noch ganz am Anfang stehst, sind Novations Circuit, Elektron Model:Samples oder der MC-707 von Roland ein guter Einstieg. Für das aufgerufene Budget bieten sie genügend Möglichkeiten selbst für komplexeres Sounddesign und abwechslungsreiche Tracks. Trotzdem – und das ist fast noch wichtiger – machen alle drei Kandidaten direkt Spaß, ohne sich erst lange in die Materie einarbeiten zu müssen.

Wenn du schon etwas länger dabei bist und einfach mal komplett ohne den Computer produzieren möchtest, wären meine Favoriten der Elektron Digitone, sowie der Synthstrom Deluge. Beide besitzen eine vielseitige Klangerzeugung und ausreichend Spuren um weiteres Equipment anzusteuern.

Der Polyend Tracker mag auf den ersten Blick nicht ganz so flexibel wie etwa ein Deluge erscheinen. Trotzdem sind sein außergewöhnlicher Ansatz als Tracker, sein kompaktes Format und nicht zuletzt seine Limitierungen eine ideale Inspirationsquelle, wenn man ausgetretene Pfade verlassen möchte. Eine Liebe zum Sampling sollte in diesem Fall natürlich vorhanden sein.

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