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	<title>Sonicware Archive - elektronische-musik-produzieren</title>
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	<description>Synthesizer, Studio-Equipment und Workshops</description>
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		<title>Sonicware LIVEN Ambient Ø Test: Ambient-Synthesizer</title>
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		<pubDate>Mon, 15 Jul 2024 04:00:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Synthesizer]]></category>
		<category><![CDATA[Synthesizer Tests]]></category>
		<category><![CDATA[Sonicware]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Das japanische Unternehmen Sonicware dürfte spätestens mit dem MEGA Synthesis und dem Texture Lab Bekanntheit erlangt haben. Nach sieben Modellen bekommt die LIVEN-Reihe weitere Verstärkung: Ambient Ø, wie der Name schon andeutet, ist ein Synth/Groovebox, der für Ambient-Musik in verschiedensten Variationen entwickelt wurde. Es überrascht nicht, dass der Ambient Ø gut klingende Pads liefert. Aber &#8230; </p>
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										<content:encoded><![CDATA[
<p class="wp-block-yoast-seo-estimated-reading-time yoast-reading-time__wrapper"><span class="yoast-reading-time__icon"><svg aria-hidden="true" focusable="false" data-icon="clock" width="20" height="20" fill="none" stroke="currentColor" style="display:inline-block;vertical-align:-0.1em" role="img" xmlns="http://www.w3.org/2000/svg" viewBox="0 0 24 24"><path stroke-linecap="round" stroke-linejoin="round" stroke-width="2" d="M12 8v4l3 3m6-3a9 9 0 11-18 0 9 9 0 0118 0z"></path></svg></span><span class="yoast-reading-time__spacer" style="display:inline-block;width:1em"></span><span class="yoast-reading-time__descriptive-text">Lesezeit: </span><span class="yoast-reading-time__reading-time">12</span><span class="yoast-reading-time__time-unit"> Minuten</span></p>



<p class="wp-block-paragraph">Das japanische Unternehmen Sonicware dürfte spätestens mit dem <a href="https://elektronische-musik-produzieren.de/sonicware-liven-mega-synthesis-test-arcade-synth/">MEGA Synthesis</a> und dem <a href="https://elektronische-musik-produzieren.de/sonicware-liven-texture-lab-test-granular-synthesizer/">Texture Lab</a> Bekanntheit erlangt haben. Nach sieben Modellen bekommt die LIVEN-Reihe weitere Verstärkung: Ambient Ø, wie der Name schon andeutet, ist ein Synth/Groovebox, der für Ambient-Musik in verschiedensten Variationen entwickelt wurde. Es überrascht nicht, dass der Ambient Ø gut klingende Pads liefert. Aber selbst rudimentäre <a href="https://elektronische-musik-produzieren.de/die-besten-bass-synthesizer-top-5/">Bässe</a> und Leads können überzeugen. In einer vierten Spur können zusätzlich Samples importiert werden: Ob dieser LIVEN hält was er verspricht, erfahrt ihr im Sonicware LIVEN Ambient Ø Test.</p>



<figure class="wp-block-embed is-type-video is-provider-youtube wp-block-embed-youtube wp-embed-aspect-16-9 wp-has-aspect-ratio"><div class="wp-block-embed__wrapper">

</div><figcaption class="wp-element-caption"><em>Sonicware Ambient Ø Demovideo</em></figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph">Eingangs gibt es noch einen Disclaimer: Ich war Teil des Sounddesign-Teams für den Ambient Ø. Daher kenne ich den Synth zwar ziemlich gut, bin womöglich aber auch zu involviert, um ein komplett objektives Feedback zu geben.</p>



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<h2 class="wp-block-heading" id="h-auf-einen-blick-was-ist-der-sonicware-liven-ambient-o">Auf einen Blick: Was ist der Sonicware LIVEN Ambient Ø?</h2>



<ul class="wp-block-list">
<li>Synthesizer und <a href="https://elektronische-musik-produzieren.de/groovebox-fuer-techno-ambient-und-house-die-besten-modelle/">Groovebox</a> mit Fokus auf Pads</li>



<li>Drei Synthesizerspuren, plus ein weiterer Track für Sample-Wiedergabe</li>



<li>Wavetable-basierte Klangerzeugung mit unterschiedlichen Synthesealgorithmen zur weiteren Bearbeitung</li>



<li>Interner Sequencer mit bis zu 64 Steps, Parameter-Lock und Zufallsfunktionen</li>



<li>Arpeggiator</li>



<li>Batteriebetrieb möglich</li>
</ul>



<h2 class="wp-block-heading" id="h-sonicware-liven-ambient-o-test-erster-eindruck">Sonicware LIVEN Ambient Ø Test: erster Eindruck</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Wer bereits mit anderen Modellen der LIVEN-Serie vertraut ist, wird beim Ambient Ø keine Überraschung erleben: Die Verarbeitungsqualität ist in Ordnung, aber das Gerät ist eben aus Plastik. Auch ist es insgesamt recht leicht, was vielleicht wenig Vertrauen schafft.</p>



<figure class="wp-block-image size-full"><img fetchpriority="high" decoding="async" width="1000" height="529" src="https://elektronische-musik-produzieren.de/wp-content/uploads/2024/07/Liven-Ambient-O-Test.webp" alt="Sonicware LIVEN Ambient Ø Test" class="wp-image-11793" srcset="https://elektronische-musik-produzieren.de/wp-content/uploads/2024/07/Liven-Ambient-O-Test.webp 1000w, https://elektronische-musik-produzieren.de/wp-content/uploads/2024/07/Liven-Ambient-O-Test-300x159.webp 300w, https://elektronische-musik-produzieren.de/wp-content/uploads/2024/07/Liven-Ambient-O-Test-768x406.webp 768w" sizes="(max-width: 1000px) 100vw, 1000px" /><figcaption class="wp-element-caption"><em>Sonicware LIVEN Ambient Ø</em></figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph">Da ich nun schon seit einiger Zeit mehrere Sonicware-Geräte besitze, kann ich aber sagen, dass diese deutlich robuster sind, als man auf den ersten Blick erwartet. Praktisch ist der Betrieb mit sechs <a href="https://elektronische-musik-produzieren.de/powerbank-fuer-synthesizer-und-grooveboxen-mobil-musik-produzieren/">AA-Batterien</a>, wodurch man den LIVEN Ambient Ø gut mehrere Stunden lang nutzen kann. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Alternativ lässt sich der Synth auch mit einem externen Netzteil betreiben, was man allerdings zusätzlich kaufen muss. Zudem hat man durch die Platzierung der Buchse auf der Oberfläche wieder das Problem der Hebelwirkung auf die Verbindungen im Inneren. Bisher hat das bei mir zwar keine Probleme ausgelöst, ich war aber auch vorsichtig.</p>



<h2 class="wp-block-heading" id="h-liven-ambient-o-anschlusse">LIVEN Ambient Ø: Anschlüsse</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Bleiben wir gleich bei den Anschlüssen. Neben der eben erwähnten Netzteilbuchse finden sich noch Stereo-Miniklinken-Anschlüsse für ein- und ausgehende Signale, ein 5-Pol-MIDI-Duo, sowie Sync-Ein- und Ausgänge. Auch hier bereitet mir die oberseitige Platzierung Sorgen. Allerdings kann man für diese Kabel recht gut gewinkelte Stecker bekommen, was das Problem deutlich abmildert.</p>



<figure class="wp-block-image size-large"><img decoding="async" width="1024" height="108" src="https://elektronische-musik-produzieren.de/wp-content/uploads/2024/07/sonicware-liven-ambient-anschluesse-1024x108.webp" alt="Sonicware LIVEN Ambient Ø: Die Anschlüsse liegen alle auf der Oberseite" class="wp-image-11796" srcset="https://elektronische-musik-produzieren.de/wp-content/uploads/2024/07/sonicware-liven-ambient-anschluesse-1024x108.webp 1024w, https://elektronische-musik-produzieren.de/wp-content/uploads/2024/07/sonicware-liven-ambient-anschluesse-300x32.webp 300w, https://elektronische-musik-produzieren.de/wp-content/uploads/2024/07/sonicware-liven-ambient-anschluesse-768x81.webp 768w, https://elektronische-musik-produzieren.de/wp-content/uploads/2024/07/sonicware-liven-ambient-anschluesse.webp 1200w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /><figcaption class="wp-element-caption"><em>Sonicware LIVEN Ambient Ø: Die Anschlüsse liegen alle auf der Oberseite</em></figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph">Wie bei den anderen LIVEN-Modellen hätte ich individuelle Ausgänge oder zumindest einen EQ für jede Spur geschätzt – aber ich denke, das ist der Preis für einen budgetfreundlichen Synth.</p>



<h2 class="wp-block-heading" id="h-erweiterte-wavetable-synthese-klangerzeugung-des-liven-ambient-o">Erweiterte Wavetable-Synthese: Klangerzeugung des LIVEN Ambient Ø</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Beim Ambient Ø kann man in den drei Wavetable-Synthesizer-Tracks aus verschiedenen Algorithmen wie Ringmodulation, FM, <a href="https://elektronische-musik-produzieren.de/die-besten-wavetable-synthesizer/">Wavetable</a> und subtraktiver Synthese wählen. Es ist hauptsächlich ein Wavetable-Synth, bietet jedoch auch eine vierte Spur für weißes Rauschen, sowie den Import von Samples, um Field-Recordings einzubeziehen.</p>



<h3 class="wp-block-heading" id="h-die-wavetables-bilden-den-ausgangspunkt">Die Wavetables bilden den Ausgangspunkt</h3>



<p class="wp-block-paragraph">Grundlage jedes Sounds bildet eine der insgesamt 32 Wavetables. Die meisten davon sind klar auf Pads hin optimiert und stehen damit auf der eher soften Seite des Wavetable-Spektrums. Eigene Wavetables lassen sich Stand heute leider nicht importieren. Das hätte die klanglichen Möglichkeiten noch einmal erheblich aufgebohrt.</p>



<figure class="wp-block-image size-large"><img loading="lazy" decoding="async" width="1024" height="247" src="https://elektronische-musik-produzieren.de/wp-content/uploads/2024/07/liven-ambient-wavetable-sektion-1024x247.webp" alt="Die wichtigsten Parameter der Wavetable-Synthese im direkten Zugriff" class="wp-image-11794" srcset="https://elektronische-musik-produzieren.de/wp-content/uploads/2024/07/liven-ambient-wavetable-sektion-1024x247.webp 1024w, https://elektronische-musik-produzieren.de/wp-content/uploads/2024/07/liven-ambient-wavetable-sektion-300x72.webp 300w, https://elektronische-musik-produzieren.de/wp-content/uploads/2024/07/liven-ambient-wavetable-sektion-768x185.webp 768w, https://elektronische-musik-produzieren.de/wp-content/uploads/2024/07/liven-ambient-wavetable-sektion-1536x370.webp 1536w, https://elektronische-musik-produzieren.de/wp-content/uploads/2024/07/liven-ambient-wavetable-sektion-2048x494.webp 2048w, https://elektronische-musik-produzieren.de/wp-content/uploads/2024/07/liven-ambient-wavetable-sektion-1920x463.webp 1920w" sizes="auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /><figcaption class="wp-element-caption"><em>Die wichtigsten Parameter der Wavetable-Synthese im direkten Zugriff</em></figcaption></figure>



<h3 class="wp-block-heading" id="h-die-algorithmen-zur-weiteren-bearbeitung">Die Algorithmen zur weiteren Bearbeitung</h3>



<p class="wp-block-paragraph">Im direkten Zusammenhang mit den Wavetables steht der Algorithmus, mit dem die Wavetable weiter geformt wird. Dieser ist mit der Wahl der Wavetable das Kernelement jedes Sounds, denn der Charakter ändert sich mitunter drastisch.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Zur Auswahl stehen sechs verschiedene Algorithmen, hier unter den Labels Drone 1/2, <a href="https://elektronische-musik-produzieren.de/die-besten-synthesizer-fuer-pads/">Pad</a> 1/2, sowie Atmosphäre 1/2 zusammengefasst. Von den Bezeichnungen sollte man sich aber nicht beeinflussen lassen. Natürlich kann man mit allen Algorithmen gute Drones, Pads, Atmos uvm. erstellen.</p>


<div class="wp-block-image">
<figure class="aligncenter size-large"><img loading="lazy" decoding="async" width="1024" height="352" src="https://elektronische-musik-produzieren.de/wp-content/uploads/2024/07/sonicware-liven-ambient-algos-1024x352.webp" alt="Mit sechs Algorithmen formt man die Wavetables" class="wp-image-11798" srcset="https://elektronische-musik-produzieren.de/wp-content/uploads/2024/07/sonicware-liven-ambient-algos-1024x352.webp 1024w, https://elektronische-musik-produzieren.de/wp-content/uploads/2024/07/sonicware-liven-ambient-algos-300x103.webp 300w, https://elektronische-musik-produzieren.de/wp-content/uploads/2024/07/sonicware-liven-ambient-algos-768x264.webp 768w, https://elektronische-musik-produzieren.de/wp-content/uploads/2024/07/sonicware-liven-ambient-algos.webp 1200w" sizes="auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /><figcaption class="wp-element-caption"><em>Mit sechs Algorithmen formt man die Wavetables</em></figcaption></figure>
</div>


<p class="wp-block-paragraph">Im Endeffekt verstecken sich dahinter vielmehr Ringmodulation (Atmos 1), FM (Atmos 2), unterschiedliche Möglichkeiten die Wavetables zu durchfahren, oder schlicht Pitch-Modulationen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Zwar wird man einige Zeit brauchen, um die verschiedenen Wavetables auswendig zu lernen und wie sie mit den verschiedenen Synthesealgorithmen interagieren. Hat man diese aber erstmal verinnerlicht, ist zielgerichtetes Arbeiten mit dem Ambient Ø gut möglich.</p>



<h3 class="wp-block-heading" id="h-spur-4-ist-fur-samples">Spur 4 ist für Samples</h3>



<p class="wp-block-paragraph">Wer Ambient sagt, muss auch Field Recording sagen. Und so hat Sonicware dem Ambient Ø eine vierte Spur für Sample-Wiedergabe spendiert. In dieser kann man aus acht Samples auswählen. Bis zu 8 Sekunden lang kann so ein Sample sein, per Sysex importiert, oder via Live-Recoding aufgenommen und mit variablem Cross-Fading geloopt werden.</p>


<div class="wp-block-image">
<figure class="aligncenter size-full"><img loading="lazy" decoding="async" width="1000" height="238" src="https://elektronische-musik-produzieren.de/wp-content/uploads/2024/07/vier-spuren-des-ambient-o-liven.webp" alt="Der Ambient Ø verfügt über vier einzelne Spuren. Drei davon mit Wavetable-Synthese, Nr. 4 ist für Rauschen und Samples zuständig" class="wp-image-11797" srcset="https://elektronische-musik-produzieren.de/wp-content/uploads/2024/07/vier-spuren-des-ambient-o-liven.webp 1000w, https://elektronische-musik-produzieren.de/wp-content/uploads/2024/07/vier-spuren-des-ambient-o-liven-300x71.webp 300w, https://elektronische-musik-produzieren.de/wp-content/uploads/2024/07/vier-spuren-des-ambient-o-liven-768x183.webp 768w" sizes="auto, (max-width: 1000px) 100vw, 1000px" /><figcaption class="wp-element-caption"><em>Der Ambient Ø verfügt über vier einzelne Spuren. Drei davon mit Wavetable-Synthese, Nr. 4 ist für Rauschen und Samples zuständig</em></figcaption></figure>
</div>


<p class="wp-block-paragraph">Parallel steht in dieser Spur noch weißes Rauschen bereit, das sich mit dem jeweiligen Sample überblenden lässt. Dieses Mischen kann auch automatisch per LFO passieren, sodass man hier schöne rhythmische Noisestrukturen bauen kann: perfekt für <a href="https://elektronische-musik-produzieren.de/die-besten-synthesizer-fuer-dub-techno/">Dub Techno</a>.</p>



<h3 class="wp-block-heading" id="h-multimode-filter">Multimode-Filter</h3>



<p class="wp-block-paragraph">Zur weiteren Bearbeitung des Sounds gibt es ein Multimodefilter mit Resonanz, das sich zwischen Tiefpass, Bandpass und Hochpass umschalten lässt. Weitere Charakteristika wie Notch oder unterschiedliche EQ-Settings bleiben dem Sonicware-&#8222;Flaggschiff&#8220; elz_1 Play vorbehalten.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Klanglich ist das Filter ok für Anpassungen, aber wie schon bei den anderen LIVEN-Modellen holt mich der Sound nicht so richtig ab. Für charaktervolles Einfärben des Sounds &#8211; wie etwa bei MOOG, Oberheim SEM, oder MS-20 &#8211; würde ich die Filter der LIVEN-Serie eher nicht nutzen. Um die Höhen abzusenken oder das Bassfundament aufzuräumen reicht es aber durchaus.</p>


<div class="wp-block-image">
<figure class="aligncenter size-full"><img loading="lazy" decoding="async" width="1000" height="202" src="https://elektronische-musik-produzieren.de/wp-content/uploads/2024/07/filter-lfos-sonicware-liven-ambient-o.webp" alt="Sonicware LIVEN Ambient Ø: Filter und LFO-Sektion" class="wp-image-11791" srcset="https://elektronische-musik-produzieren.de/wp-content/uploads/2024/07/filter-lfos-sonicware-liven-ambient-o.webp 1000w, https://elektronische-musik-produzieren.de/wp-content/uploads/2024/07/filter-lfos-sonicware-liven-ambient-o-300x61.webp 300w, https://elektronische-musik-produzieren.de/wp-content/uploads/2024/07/filter-lfos-sonicware-liven-ambient-o-768x155.webp 768w" sizes="auto, (max-width: 1000px) 100vw, 1000px" /><figcaption class="wp-element-caption"><em>Sonicware LIVEN Ambient Ø: Filter und LFO-Sektion</em></figcaption></figure>
</div>


<h3 class="wp-block-heading" id="h-modulationsmatrix-wie-bekommt-man-bewegung-in-die-sounds">Modulationsmatrix? Wie bekommt man Bewegung in die Sounds?</h3>



<p class="wp-block-paragraph">Der Ambient Ø bietet eine Amp-Hüllkurve, 2 LFOs plus einen zusätzlichen Modulations-LFO für den jeweiligen Algorithmus, und damit bereits eine sehr solide Basis für bewegte Sounds. Gewünscht hätte ich mir vor allem noch eine weitere Hüllkurve für das Filter, sowie umfangreichere Modulationsmöglichkeiten.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die zwei LFOs kann man flexibel einer breiten Auswahl an Zielen zuweisen. Und auch die Auswahl an LFO-Wellenformen und Triggermodi (zwischen One-Shot und unendlich kann man bis zu zehn Wiederholungen einstellen) finde ich praktisch. </p>



<h2 class="wp-block-heading" id="h-gutes-reverb-und-durchschnittlich-klingende-standards-die-effektsektion-des-ambient-o">Gutes Reverb und durchschnittlich klingende Standards: Die Effektsektion des Ambient Ø </h2>



<p class="wp-block-paragraph">Die Effektsektion teilt sich einerseits auf in einen gut klingenden Reverb-Effekt mit neun verschiedenen Varianten und zusätzlichem Shimmer. Andererseits findet sich ein weiterer Effektslot bei der man aus insgesamt sechs weiteren Algorithmen wählt. Dazu gehören Tape Delay, Distortion oder Chorus. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Effekte wirken auf alle vier Spuren gleichzeitig. Beim Reverb handelt es sich um einen Sendeffekt, der pro Track eingestellt wird. Ebenso ist die Intensität des Shimmers pro Spur einstellbar. Das funktioniert in der Praxis gut und verhindert einen zugematschten Mix. Die neun Reverbalgorithmen klingen sehr ordentlich, der Shimmer arbeitet aber eher dezent, wenn man es mit anderen <a href="https://elektronische-musik-produzieren.de/die-besten-hall-effekte-und-reverb-pedale-fuer-synthesizer/">Reverbpedalen</a> vergleicht. Hier und da hätte ich mir neben der Ausklingphase und Send umfangreichere Bearbeitungsmöglichkeiten des Reverbs gewünscht, vor allem einen EQ.</p>


<div class="wp-block-image">
<figure class="aligncenter size-full"><img loading="lazy" decoding="async" width="1000" height="505" src="https://elektronische-musik-produzieren.de/wp-content/uploads/2024/07/Ambient-0_effektsektion.webp" alt="Reverb und Effekte des Sonicware LIVEN Ambient Ø" class="wp-image-11788" srcset="https://elektronische-musik-produzieren.de/wp-content/uploads/2024/07/Ambient-0_effektsektion.webp 1000w, https://elektronische-musik-produzieren.de/wp-content/uploads/2024/07/Ambient-0_effektsektion-300x152.webp 300w, https://elektronische-musik-produzieren.de/wp-content/uploads/2024/07/Ambient-0_effektsektion-768x388.webp 768w" sizes="auto, (max-width: 1000px) 100vw, 1000px" /><figcaption class="wp-element-caption"><em>Reverb und Effekte des Sonicware LIVEN Ambient Ø</em></figcaption></figure>
</div>


<p class="wp-block-paragraph">Der zweite Effekt lässt sich leider nur global einstellen, was ich bedauerlich finde. Denn gerade hier hätte ich mir gewünscht, etwa Distortion, Delay oder den Tilt-EQ nur auf einzelne Spuren anzuwenden, da es sonst schnell zu viel wird. Die Effektqualität ist ok, bei spezialisierten externen Geräten geht aber noch deutlich mehr. In Anbetracht des guten Reverbs wäre meine Empfehlung also &#8211; neben einem externen Mixer / EQ -, sich ein kleines <a href="https://elektronische-musik-produzieren.de/die-besten-delay-effekte-fuer-synthesizer/">Delaypedal</a> daneben zu stellen. Und weil wir gerade beim Mixing sind: Um die konzeptionell bedingte Dominanz der Mitten etwas zu zähmen, empfehle ich grundsätzlich eine leichte EQ-Absenkung bei 300-500 Hz.</p>



<h2 class="wp-block-heading" id="h-der-sequencer-des-liven-ambient-o">Der Sequencer des LIVEN Ambient Ø</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Auch beim Sequencer setzt Sonicware auf bewährtes. Hier findet sich die gleiche Variante, die man schon aus vielen anderen LIVEN-Modellen kennt: Bis zu 64 Steps in unterschiedlichen Taktarten, Echtzeitaufnahme und Step-Programming, sowie (leider) eine feste Quantisierung bilden hier das Fundament. Fein dosierbare Zufallswiedergaben, Swing, Trigger-Wahrscheinlichkeiten, sowie Parameter-Locks und Motion-Recording runden das Paket ab.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Und wie bei den anderen LIVEN-Modellen hätte ich mir auch beim Ambient Ø Sequencer Microshift oder Aufnahmen ohne Quantisierung gewünscht. Allerdings kommt das hier durch den Fokus auf langsame Sounds nicht ganz so stark zum Tragen, als es bei Grooveboxen der Fall ist, die primär zur Beatproduktion eingesetzt werden.</p>


<div class="wp-block-image">
<figure class="aligncenter size-full"><img loading="lazy" decoding="async" width="1000" height="562" src="https://elektronische-musik-produzieren.de/wp-content/uploads/2024/07/Ambient-o.webp" alt="Sonicware LIVEN Ambient Ø" class="wp-image-11790" srcset="https://elektronische-musik-produzieren.de/wp-content/uploads/2024/07/Ambient-o.webp 1000w, https://elektronische-musik-produzieren.de/wp-content/uploads/2024/07/Ambient-o-300x169.webp 300w, https://elektronische-musik-produzieren.de/wp-content/uploads/2024/07/Ambient-o-768x432.webp 768w" sizes="auto, (max-width: 1000px) 100vw, 1000px" /></figure>
</div>


<h2 class="wp-block-heading" id="h-alternativen-zum-sonicware-liven-ambient-o">Alternativen zum Sonicware LIVEN Ambient Ø</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Wer nur einen <a href="https://elektronische-musik-produzieren.de/die-besten-synthesizer-fuer-pads/">Synthesizer für Pads</a> sucht, hat etliche Alternativen. Und auch wenn ich ein Freund von &#8222;Kauf-nur-was-du-wirklich-brauchst&#8220; bin, greift die Reduzierung des Ambient Ø auf einen Pad-Lieferant zu kurz.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Kern des Konzepts ist vielmehr, alles in einer transportablen Unit zu haben, mit der man nahezu autark Ambientproduktionen fahren kann. Und diese Aufgabe erledigt der Ambient Ø mit Bravour. Natürlich geht es auch anders: Ein Polyend Play+, eine MPC One, ein Roland SH4d und etliche andere Klangerzeuger sind ebenso in der Lage, viele Bereiche des Ambient Ø abzudecken.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Allerdings sind diese Alternativen nicht nur teurer, sondern konzeptionell viel breiter aufgestellt. Dadurch können sie schnell vom eigentlichen Ziel wegführen, denn manchmal ist es die Essenz, die man sucht. Und mit drei Spuren plus Sample-Playback gelingt mit dem Ambient Ø genau das.</p>



<figure class="wp-block-image size-full"><img loading="lazy" decoding="async" width="1000" height="582" src="https://elektronische-musik-produzieren.de/wp-content/uploads/2024/07/Ambient-0_Test.webp" alt="Sonicware LIVEN Ambient Ø: Gelungenes Gesamtpaket für Ambient-Producer" class="wp-image-11789" srcset="https://elektronische-musik-produzieren.de/wp-content/uploads/2024/07/Ambient-0_Test.webp 1000w, https://elektronische-musik-produzieren.de/wp-content/uploads/2024/07/Ambient-0_Test-300x175.webp 300w, https://elektronische-musik-produzieren.de/wp-content/uploads/2024/07/Ambient-0_Test-768x447.webp 768w" sizes="auto, (max-width: 1000px) 100vw, 1000px" /><figcaption class="wp-element-caption"><em>Sonicware LIVEN Ambient Ø: Gelungenes Gesamtpaket für Ambient-Producer</em></figcaption></figure>



<h2 class="wp-block-heading" id="h-sonicware-liven-ambient-o-test-fazit">Sonicware LIVEN Ambient Ø Test: Fazit</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Der Sonicware LIVEN Ambient Ø ist ein solides Gerät und eine klare Empfehlung für DAW-less Ambient-Producer mit wenig <a href="https://elektronische-musik-produzieren.de/techno-produzieren-im-budget-studio/">Budget</a>. Oder für diejenigen, die leicht reisen und performen möchten. Kritikpunkte wie die etwas begrenzte Auswahl an Modulationsmöglichkeiten oder fehlende Einzelausgänge muss man immer dem günstigen Preis gegenüberstellen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Und dafür bietet der Ambient Ø ein Gesamtpaket, das weitgehend konkurrenzlos ist. Mein abschließender Rat wäre, zusätzlich in ein gutes externes Effektpedal zu investieren, um verschiedene <a href="https://elektronische-musik-produzieren.de/die-besten-hall-effekte-und-reverb-pedale-fuer-synthesizer/">Hall</a>-oder <a href="https://elektronische-musik-produzieren.de/die-besten-delay-effekte-fuer-synthesizer/">Delay</a>-Algorithmen zu schichten.</p>



<link href="https://thomann.clickfire.de/Content/pw.css?fe=8" rel="stylesheet" type="text/css"><div class="tho-universe"><ul class="product-list vertical"><li><div class="t-column column-image"><img decoding="async" src="https://www.thomann.de/thumb/thumb120x120/pics/prod/595581.jpg" alt="Sonicware LIVEN Ambient &#216;" class="article-image"></div><div class="t-column column-meta"><div class="top-row"><img decoding="async" src="https://thumbs.static-thomann.de/thumb/nethumb140x40/pics/herstlogos/sonicware.gif" alt="Sonicware" class="manufacturer-logo"><strong class="display-name">Sonicware LIVEN Ambient &#216;</strong><div class="ratings"><span class="stars"><span style="width: 100.00%;" class="inner-stars"></span></span><a href="https://www.thomann.de/de/sonicware_liven_ambient_reviews.htm?offid=1&amp;affid=397&amp;subid=sonicware-liven-ambient&amp;utm_medium=affiliate&amp;utm_campaign=id397&amp;utm_content=widget" target="_blank" rel="noopener">1 Bewertungen lesen</a></div></div><div class="bottom-row"><span class="price-detail">279 €</span><span class="infobox">i<span class="infobox-text">Wir verlinken auf unseren Partner Thomann, von dem wir bei Kauf eines Produktes ggf. eine Verg&#252;tung erhalten</span></span><a href="https://www.thomann.de/de/sonicware_liven_ambient.htm?offid=1&amp;affid=397&amp;subid=sonicware-liven-ambient&amp;utm_medium=affiliate&amp;utm_campaign=id397&amp;utm_content=widget" class="cta-detail" target="_blank" rel="noopener">Jetzt kaufen</a></div></div></li></ul></div>


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		</div>
		<div class="wpas--rating-meta"style="flex-basis: 75%;">
			<h4 class="wpas--rating-title"><a href="https://www.thomann.de/intl/sonicware_liven_ambient.htm?offid=1&amp;affid=397" target="_blank" rel="nofollow">Sonicware LIVEN Ambient Ø</a></h4>			<a href="https://www.thomann.de/intl/sonicware_liven_ambient.htm?offid=1&#038;affid=397" class="wpas--product-link" target="_blank" rel="nofollow">Jetzt kaufen (Affiliate-Link)</a>
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					<span class="wpas--rating-name">Features</span>
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					<span class="wpas--rating-name">Sound</span>
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					<span class="wpas--rating-name">Bedienung</span>
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					<span class="wpas--rating-name">Preis / Leistung</span>
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				<span class="wpas--pros-title">PROS</span>
				<ul class="wpas--pros-list"><li><span class="icon-checkmark"></span>Geradliniges Konzept</li><li><span class="icon-checkmark"></span>Schöne Pads</li><li><span class="icon-checkmark"></span>Sample-Import für Field Recordings</li><li><span class="icon-checkmark"></span>Intuitive Bedienung</li></ul>
				<span class="wpas--title-cons"></span>
			</div>
			<div class="wpas--cons-wrap">
				<span class="wpas--cons-title">CONS</span>
				<ul class="wpas--cons-list"><li><span class="icon-cross"></span>Effekte nur global einstellbar</li><li><span class="icon-cross"></span>Kein Wavetable-Import</li></ul>
			</div></div></div>



<h4 class="wp-block-heading" id="h-andere-artikel">Andere Artikel</h4>



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<li><a href="https://elektronische-musik-produzieren.de/korg-modwave-test-wavetablesynthesizer-fuer-performances/">Korg modwave Test: Wavetablesynthesizer für Performances</a></li>



<li><a href="https://elektronische-musik-produzieren.de/streicher-und-pads-abmischen-5-tipps-fuer-sounddesign-und-eq/">Streicher und Pads abmischen: 5 Tipps für Sounddesign und EQ</a></li>
</ul>
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			</item>
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		<title>Sonicware Liven XFM Presets für Ambient und Techno: Hyperion</title>
		<link>https://elektronische-musik-produzieren.de/sonicware-liven-xfm-presets-fuer-ambient-und-techno-hyperion/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[e-m-p]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 06 May 2024 17:18:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Sound Packs]]></category>
		<category><![CDATA[Sonicware]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Mit Hyperion hat Limbic Bits ein Sound Pack für den Sonicware Liven XFM Synthesizer im Angebot. Auf Ambient, Techno und Electronica zugeschnitten, enthält das Sound Set über 100 Patches und XFM-Kombinationen in 29 Pattern. Diese wiederum basieren auf 48 FM Presets in den Bänken 30-32. Sonicware Liven XFM ist eine Groovebox, die FM-Synthese mit Morphing-Algorithmen &#8230; </p>
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										<content:encoded><![CDATA[
<p class="wp-block-paragraph">Mit <a href="https://limbicbits.com/sonicware-liven-xfm-presets-hyperion-sound-pack/">Hyperion</a> hat Limbic Bits ein Sound Pack für den Sonicware Liven XFM Synthesizer im Angebot. Auf Ambient, Techno und Electronica zugeschnitten, enthält das Sound Set über 100 Patches und XFM-Kombinationen in 29 Pattern. Diese wiederum basieren auf 48 FM Presets in den Bänken 30-32.</p>



<figure class="wp-block-embed is-type-video is-provider-youtube wp-block-embed-youtube wp-embed-aspect-16-9 wp-has-aspect-ratio"><div class="wp-block-embed__wrapper">

</div><figcaption class="wp-element-caption"><em>Sonicware LIVEN XFM Presets: Hyperion Sound Pack Demovideo</em></figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph">Sonicware Liven XFM ist eine <a href="https://elektronische-musik-produzieren.de/groovebox-fuer-techno-ambient-und-house-die-besten-modelle/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Groovebox</a>, die <a href="https://elektronische-musik-produzieren.de/fm-synthese-einfach-erklaert-tutorial-fuer-anfaenger/">FM-Synthese</a> mit Morphing-Algorithmen und subtraktiven Elementen kombiniert. Diese Art der Klangerzeugung bringt spannende Ergebnisse hervor, erfordert mitunter aber auch eine längere Lernphase. Die Liven XFM Presets machen intensiven Gebrauch von den Sounddesign-Möglichkeiten des Synthesizers.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Darunter finden sich zahlreiche analog klingende Pads, gläserne Texturen und Drones. Zusätzlich gibt es eine umfangreiche Auswahl an Bässen und Leads. Das Angebot reicht hier von kräftigen Subbässen über verträumte Sinus-Arpeggios bis hin zu aggressiven Techno-Leads. Und selbstverständlich gibt es auch wieder einige Presets, die perfekt auf <a href="https://elektronische-musik-produzieren.de/die-besten-synthesizer-fuer-dub-techno/">Dub Techno</a> zugeschnitten sind.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Um direkt zu starten, sind den Presets direkt 29 Demopattern im Soundpack zugewiesen. Die Stilpalette umfasst smoothe Ambient-Tracks, treibende Electro-Beats bis hin zu Melodic Techno Skizzen.</p>



<h2 class="wp-block-heading" id="h-sonicware-liven-xfm-hyperion-uber-100-presets-fur-den-fm-synth">Sonicware Liven XFM &#8222;Hyperion&#8220;: Über 100 Presets für den FM Synth</h2>



<h3 class="wp-block-heading" id="h-48-fm-presets-in-drei-banken">48 FM Presets in drei Bänken</h3>



<ul class="wp-block-list">
<li>Lead: 12</li>



<li><a href="https://elektronische-musik-produzieren.de/die-besten-bass-synthesizer-top-5/">Bass</a>: 7</li>



<li>Dub Chords: 5</li>



<li><a href="https://elektronische-musik-produzieren.de/die-besten-synthesizer-fuer-pads/">Pad</a>: 17</li>



<li>Drone: 3</li>



<li>Percussion &amp; FX: 4</li>
</ul>



<h3 class="wp-block-heading" id="h-uber-90-lxfm-combo-sounds-in-29-patterns">Über 90 LXFM Combo-Sounds in 29 Patterns</h3>



<ul class="wp-block-list">
<li>Bell: 4</li>



<li>Pad: 26</li>



<li>Organ: 1</li>



<li>Lead: 20</li>



<li>Bass: 16</li>



<li>Perc: 3</li>



<li>Kick: 3</li>



<li>FX: 6</li>



<li>Arp: 3</li>



<li>Drone: 2</li>



<li>Dub Chord: 5</li>
</ul>



<p class="wp-block-paragraph">Falls ihr euch für die Liven XFM Presets interessiert, könnt ihr das &#8222;<a href="https://limbicbits.com/sonicware-liven-xfm-presets-hyperion-sound-pack/">Hyperion&#8220; Sound Pack auf der Webseite von Limbic Bits</a> kaufen.</p>



<h4 class="wp-block-heading" id="h-weitere-artikel">Weitere Artikel</h4>



<ul class="wp-block-list">
<li><a href="https://elektronische-musik-produzieren.de/u-he-diva-revolution-presets-fuer-melodic-techno-ambient/">u-he Diva „ReVolution“: Presets für Melodic Techno &amp; Ambient</a></li>



<li><a href="https://elektronische-musik-produzieren.de/korg-opsix-patches-limbic-bits-habitat-ambient-und-techno-sounds/">Korg opsix Patches: Limbic Bits „Habitat“  Ambient und Techno Sounds</a></li>



<li><a href="https://elektronische-musik-produzieren.de/novation-peak-presets-fuer-ambient-techno-limbic-interferences/">Novation Peak Presets für Ambient &amp; Techno: Limbic Interferences</a></li>



<li><a href="https://elektronische-musik-produzieren.de/die-besten-usb-midi-interfaces-fuer-elektronische-musik/">Die besten USB MIDI-Interfaces für elektronische Musik</a></li>



<li><a href="https://elektronische-musik-produzieren.de/groovebox-fuer-techno-ambient-und-house-die-besten-modelle/">Groovebox für Techno, Ambient und House: Die besten Modelle</a></li>
</ul>
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		<item>
		<title>Sonicware Lofi-12 XT Test: LoFi-Sampler für elektronische Musik</title>
		<link>https://elektronische-musik-produzieren.de/sonicware-lofi-12-xt-test-lofi-sampler-fuer-elektronische-musik/</link>
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		<pubDate>Fri, 03 May 2024 05:44:30 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Drum Machines]]></category>
		<category><![CDATA[Synthesizer]]></category>
		<category><![CDATA[Synthesizer Tests]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Mit dem Liven Lofi-12 hat Sonicware 2023 einen Sampler vorgestellt, der den LoFi-Sound der ersten Sampler authentisch reproduzieren soll. Das gelang dem japanischen Unternehmen anscheinend so gut, dass sich Sonicware kurz darauf entschloss, auch ihren Flaggschiff-Sampler, den SmplTrek V3 in einer LoFi-Variante anzubieten. Der Lofi-12 XT kommt nun im gleichen Format, konzentriert sich aber auf &#8230; </p>
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										<content:encoded><![CDATA[
<p class="wp-block-paragraph">Mit dem Liven Lofi-12 hat Sonicware 2023 einen Sampler vorgestellt, der den LoFi-Sound der ersten Sampler authentisch reproduzieren soll. Das gelang dem japanischen Unternehmen anscheinend so gut, dass sich Sonicware kurz darauf entschloss, auch ihren Flaggschiff-Sampler, den SmplTrek V3 in einer LoFi-Variante anzubieten. Der Lofi-12 XT kommt nun im gleichen Format, konzentriert sich aber auf satten LoFi-Sound. Wie gut das Konzept aufgeht, erfahrt ihr im Sonicware Lofi-12 XT Test.</p>



<figure class="wp-block-embed is-type-video is-provider-youtube wp-block-embed-youtube wp-embed-aspect-16-9 wp-has-aspect-ratio"><div class="wp-block-embed__wrapper">

</div><figcaption class="wp-element-caption"><em>Sonicware Lofi-12 XT Demovideo</em></figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph">Doch zuerst gibt es noch einen Disclaimer. Da ich Teil des Sounddesign-Teams für den Lofi-12 XT sein durfte, ist meine Einschätzung eventuell etwas vorbelastet. Trotzdem versuche ich, diesen Erfahrungsbericht sachlich anzugehen. Die mitgelieferte Soundlibrary werde ich allerdings nicht beurteilen.</p>



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<h2 class="wp-block-heading" id="h-sonicware-lofi-12-xt-auf-einen-blick">Sonicware Lofi-12 XT auf einen Blick</h2>



<ul class="wp-block-list">
<li>12-Bit Retro-Sampler mit wählbarer Sample-Rate (24 kHz oder 12 kHz)</li>



<li>Sequencer mit bis zu 128 Steps</li>



<li>Anschlagdynamische Pads</li>



<li>Kompaktes Format mit integriertem Mikro und optionalem Batteriebetrieb</li>
</ul>



<h2 class="wp-block-heading" id="h-sonicware-lofi-12-xt-test-erster-eindruck">Sonicware Lofi-12 XT Test: Erster Eindruck</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Trotz des kompakten Gehäuses ist der Sonicware Lofi-XT kein Leichtgewicht und hinterlässt einen soliden Eindruck. Zwar vermittelt das Design &#8211; hier vor allem das Display &#8211; einen gewissen Spät-90er-Charme. Über die anschlagdynamischen Mini-Pads werden nicht nur Sequenzen einprogrammiert, sondern auch ein Großteil der Menüfunktionen direkt angesteuert.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Einmal ausgewählt, kommen die meisten Menü-Sektionen mit zwei Unterseiten aus. In diesen werden dann mit den vier gerasterten Minipotis neben dem Display dann die Parameter eingestellt. Ich bin weder ein Freund von Minipotis, noch lösen gerasterte Bedienelemente bei mir Begeisterungssprünge aus. Hier erscheint mir der Kompromiss aus Kompaktheit und gezielter Auswahl von Werten aber sinnvoll. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Das Display ist durch seine Größe schon eine Herausforderung für User mit einer Sehschwäche im Nahbereich, löst aber dennoch ordentlich auf. Hier und da hat die Unit aber noch mit Bugs zu kämpfen. So gibt die vergrößerte Anzeige im Finetuning eines Loops zum Beispiel gerne mal leicht abweichende Daten aus von dem, was man eigentlich hört. Nicht schlimm, aber etwas, was man hoffentlich noch durch ein Update löst.</p>



<h2 class="wp-block-heading" id="h-anschlusse">Anschlüsse </h2>



<p class="wp-block-paragraph">Besonders gefreut hat mich zum einen, dass fast sämtliche Anschlüsse auf der Rückseite des Geräts zu finden sind. Zum anderen setzt Sonicware beim Lofi-12 XT auf das 5-Pol-MIDI-Duo und 6,3 mm Klinkenanschlüsse für die Ein- als auch Ausgänge. Lediglich der Kopfhörerausgang befindet sich als 3,5 mm Stereoklinke auf der Vorderseite des Gerätes.</p>



<figure class="wp-block-image size-large"><img loading="lazy" decoding="async" width="1024" height="844" src="https://elektronische-musik-produzieren.de/wp-content/uploads/2024/05/Lofi-12_XT_Test_schraeg-1024x844.webp" alt="Sonicware Lofi-12 XT" class="wp-image-11568" srcset="https://elektronische-musik-produzieren.de/wp-content/uploads/2024/05/Lofi-12_XT_Test_schraeg-1024x844.webp 1024w, https://elektronische-musik-produzieren.de/wp-content/uploads/2024/05/Lofi-12_XT_Test_schraeg-300x247.webp 300w, https://elektronische-musik-produzieren.de/wp-content/uploads/2024/05/Lofi-12_XT_Test_schraeg-768x633.webp 768w, https://elektronische-musik-produzieren.de/wp-content/uploads/2024/05/Lofi-12_XT_Test_schraeg.webp 1200w" sizes="auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /><figcaption class="wp-element-caption"><em>Anschlüsse auf der Rückseite</em></figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph">Gewünscht hätte ich mir hier mindestens ein weiteres Ausgangspaar, um einzelne Tracks an der Summe vorbei zu routen. Aber anscheinend scheint das in dieser Preisklasse generell aus der Mode gekommen (oder schlicht nicht möglich) zu sein.</p>



<h2 class="wp-block-heading" id="h-am-anfang-steht-das-projekt">Am Anfang steht das Projekt</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Startpunkt sämtlicher Aktionen ist beim Sonicware Lofi-12 XT ein Projekt. Dieses enthält neben 128 Pattern und 16 Songs, auch 256 Sample-Slots, die insgesamt maximal 64 MB Speicher belegen können.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Diskstreaming ist zwar nicht möglich, das steht meiner Meinung nach dem LoFi-Konzept aber auch eher entgegen. Und was sich im ersten Moment als überschaubar anhört, relativiert, wenn man die Samples ins geeignete Format von 24 kHz bringt. Wer noch mehr längere Samples benötigt und körnigen Sound liebt, kann während des Imports auch gleich auf die 12 kHz-Sample-Rate setzen. Kann man dann noch mit Mono-Samples leben, sollte das auch für riesige Ambientpads ausreichen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Im Alltag jedenfalls war ich überrascht, dass am Ende des Auftragprojekts mit unterschiedlichen Stilistiken und längeren Samples gerade mal die Hälfte des Speicherplatz belegt war. Und das obwohl ich alle Samples in 24 kHz und einen Großteil davon in Stereo importiert hatte.</p>



<figure class="wp-block-image size-large"><img loading="lazy" decoding="async" width="891" height="1024" src="https://elektronische-musik-produzieren.de/wp-content/uploads/2024/05/Lofi-12_XT_Test_Projekt-891x1024.webp" alt="Die Projektstruktur im Sonicware Lofi-12 XT" class="wp-image-11567" srcset="https://elektronische-musik-produzieren.de/wp-content/uploads/2024/05/Lofi-12_XT_Test_Projekt-891x1024.webp 891w, https://elektronische-musik-produzieren.de/wp-content/uploads/2024/05/Lofi-12_XT_Test_Projekt-261x300.webp 261w, https://elektronische-musik-produzieren.de/wp-content/uploads/2024/05/Lofi-12_XT_Test_Projekt-768x883.webp 768w, https://elektronische-musik-produzieren.de/wp-content/uploads/2024/05/Lofi-12_XT_Test_Projekt.webp 1200w" sizes="auto, (max-width: 891px) 100vw, 891px" /><figcaption class="wp-element-caption"><em>Die Projektstruktur im Lofi-12 XT</em></figcaption></figure>



<h2 class="wp-block-heading" id="h-pattern-programmieren">Pattern programmieren</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Ein Pattern im Lofi-12 XT besteht aus bis zu acht Tracks, die grundsätzlich jeweils ein Instrument beherbergen. Um die Möglichkeiten noch weiter auszuschöpfen, kann man mittels Sample-Lock innerhalb eines Tracks auch weitere Samples aus dem Projekt-Pool abfeuern.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Zusätzlich legt man für das Instrument fest, ob es monophon, polyphon oder gescliced wiedergegeben wird. In der monophonen Spielweise sind auch legato und Portamento machbar, Akkorde und Pads spielt man am besten im Modus polyphon. Slice wiederum ist praktisch um Remixe zu erstellen, oder sich ganze Drumkits zu bauen, die dann wiederum live im Padmode eingespielt werden können.</p>



<h2 class="wp-block-heading" id="h-sampling-mit-dem-lofi-12-xt">Sampling mit dem Lofi-12 XT</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Die meisten, die sich einen Sampler holen, wollen damit vermutlich auch samplen. Das geht beim Lofi-12 XT einerseits mit dem Import vorgefertigter WAV-Files, die man erst auf die SD-Karte zieht, dann am Gerät einmal kurz konvertieren und im Anschluss wieder am Rechner noch einmal in die gewünschten Ordner einsortieren muss. Hier hätte ich mir gewünscht, dass man schon beim Konvertiertungsvorgang den Zielordner festlegen kann, um sich den letzten Schritt zu sparen.</p>


<div class="wp-block-image">
<figure class="aligncenter size-full"><img loading="lazy" decoding="async" width="736" height="282" src="https://elektronische-musik-produzieren.de/wp-content/uploads/2024/05/Lofi-12_XT_Test_Menue.webp" alt="Sonicware Lofi-12 XT Navigation" class="wp-image-11566" srcset="https://elektronische-musik-produzieren.de/wp-content/uploads/2024/05/Lofi-12_XT_Test_Menue.webp 736w, https://elektronische-musik-produzieren.de/wp-content/uploads/2024/05/Lofi-12_XT_Test_Menue-300x115.webp 300w" sizes="auto, (max-width: 736px) 100vw, 736px" /><figcaption class="wp-element-caption"><em>Sonicware Lofi-12 XT Navigation</em></figcaption></figure>
</div>


<p class="wp-block-paragraph">Der klassische Weg geht hier natürlich auch. Und zwar einerseits über die beiden Line-Eingänge auf der Rückseite, von denen einer auch den Anschluss einer Gitarre ermöglicht. Oder man nutzt das eingebaute Mikrofon auf der Vorderseite, das zwar keine überragenden Ergebnisse im Sinne eines professionellen Studiomikrofons liefert. Zur schnellen Erfassung von Fieldrecordings oder experimentellen Schnipseln ist die Qualität aber in Ordnung.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Der Samplingvorgang ist ebenfalls komfortabel gelöst: Eingangsquelle auswählen, einpegeln und aufnehmen. Um den Aufnahmevorgang automatisch zu starten, könnt ihr einfach einen Threshold-Wert festlegen. Dann startet die Aufnahme, sobald das Eingangssignal einen Minimalpegel erreicht. Die Samples müssen dann noch einem Slot in der User-Library zugewiesen werden und stehen dann unmittelbar für den weiteren Einsatz bereit.</p>



<h2 class="wp-block-heading" id="h-soundengine-des-lofi-12-xt">Soundengine des Lofi-12 XT</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Auch fürs weiter gehende Sounddesign bietet der Sampler eine gute Auswahl an Features.</p>



<h3 class="wp-block-heading" id="h-sample-bearbeitung">Sample-Bearbeitung</h3>



<p class="wp-block-paragraph">Zum einen ist da natürlich die Sample-Bearbeitung, bei der man Start- und Endpunkt des Samples, sowie die Looppunkte auswählt. Mit einer AHR-Hüllkurve bestimmt man zudem, wie und wie lange das Sample abgespielt wird. Eine smoothe Überblendung beim Loop vermisst man allerdings ebenso, wie die Möglichkeit, Samples auch rückwärts abspielen zu können. Zumindest letzteres Feature soll aber in einem zukünftigen Update nachgereicht werden.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Zusätzlich kann man festlegen, ob man die Samples per One-Shot oder Loop, mono- oder polyfon abspielen möchte. Alternativ kann man die Audiodatei slicen und über die anschlag- und druckdynamischen Pads auch als Drumkit spielen. So umgeht man auch die Limitierung auf acht Tracks und könnte sein Pattern in Gruppen vorsortieren. Track 1 enthält dann die Kick, Track 2 Snare und Clap, Track 3 die Percussion-Sektion, usw.</p>



<h3 class="wp-block-heading" id="h-filter">Filter</h3>



<p class="wp-block-paragraph">Pro Track gibt es ein Filter mit den Modi Lowpass, Bandpass und Hi-Pass. Auf Notch oder PeakEQ wie bei den elz_1-Modellen wurde hier leider verzichtet. Zwar kann man zusätzlich pro Track noch in der Effektsektion weitere EQs oder Filter hinzuschalten. Aber bei keiner Variante hat man die Möglichkeit gezielt einen Frequenzbereich in den Mitten abzusenken.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Das ist insofern schade, denn dadurch entfällt die Möglichkeit, zu dominante Mitten für einen ausgewogenen Mix zu eliminieren. Da auch keine Einzelausgänge für einen externen Mix vorhanden sind, empfiehlt es sich, das gesamplete Material bestmöglich im Rechner vorzubereiten.</p>


<div class="wp-block-image">
<figure class="aligncenter size-full"><img loading="lazy" decoding="async" width="471" height="241" src="https://elektronische-musik-produzieren.de/wp-content/uploads/2024/05/Lofi-12_XT_Test_Display.webp" alt="Sonicware Lofi-12 XT Display" class="wp-image-11565" srcset="https://elektronische-musik-produzieren.de/wp-content/uploads/2024/05/Lofi-12_XT_Test_Display.webp 471w, https://elektronische-musik-produzieren.de/wp-content/uploads/2024/05/Lofi-12_XT_Test_Display-300x154.webp 300w" sizes="auto, (max-width: 471px) 100vw, 471px" /><figcaption class="wp-element-caption"><em>Sonicware Lofi-12 XT Display</em></figcaption></figure>
</div>


<h3 class="wp-block-heading" id="h-effekte">Effekte</h3>



<p class="wp-block-paragraph">Ebenfalls pro Track kann man jeweils einen von 22 Effekten aktivieren, darunter Modulationseffekte, Overdrive, Delay, sowie Kompressoren. Die Qualität ist durchwachsen. Gut fand ich Delay, Modulationen und spezielle Sounddesigntools wie Ringmodulation, Bitcrusher oder Tape-Emulation.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Weniger brauchbar waren für mich hingegen die Kompressoren oder das sehr digital klingende Overdrive. Das ist aber letztlich auch Geschmackssache und ich bin mir sicher, dass andere User unterschiedlichen Nutzen daraus ziehen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Zusätzlich gibt es global noch Delay und Reverb, die beide per Send angesteuert werden. Auch hier geht der Klang in Ordnung, kann aber nicht mit externen Spezialisten mithalten. Besonders beim Delay hätte ich mir noch einen EQ im Feedbackweg gewünscht.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Gelungen fand ich den Masterkompressor, der über einen frei definierbaren Sidechain-Eingang verfügt. Ebenfalls lässt sich bestimmen, welche Spuren tatsächlich vom Kompressor bearbeitet werden. Vom subtilen Glueing bis hin zum aggressiven Pumpen ist hier einiges möglich.</p>



<h3 class="wp-block-heading" id="h-modulationsmoglichkeiten">Modulationsmöglichkeiten</h3>



<p class="wp-block-paragraph">Neben der bereits erwähnten ASR(AR)-Hüllkurve beim Amp gibt es pro Track eine weitere für die Filterfrequenz, sowie zwei LFOs. Die Frequenzsspanne der LFOs reicht von relativ langsam bis leicht in den Audiobereich.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die LFOs lassen sich zum Tempo synchronisieren, frei laufen oder per Note triggern, und können frei auf jeweils ein Modulationsziel geroutet werden. Damit sind jetzt keine Modulationsorgien möglich und als Sounddesigner hätte ich mir hier und da noch etwas mehr Optionen bei den Zielen gewünscht. Dennoch geht hiermit schon einiges und wer extremes Sounddesign sucht, kann immer noch mit aufgezeichneten Modulationen über den Sequencer Bewegung in die Tracks bringen.</p>



<h2 class="wp-block-heading" id="h-sequencer">Sequencer</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Womit wir direkt zur letzten Abteilung kommen: dem internen Sequencer des Lofi-12 XT. Pro Track lassen sich Sequenzen mit flexibler Länge bis zu 128 Steps programmieren. Dabei stehen auch unterschiedliche Taktarten (Subdividions) bereit, wodurch auch triolische Muster möglich sind. Die Sequenzen können per Step oder Live eingespielt werden.</p>



<figure class="wp-block-image size-full"><img loading="lazy" decoding="async" width="769" height="341" src="https://elektronische-musik-produzieren.de/wp-content/uploads/2024/05/pads-Sequencer-Lofi-12-xt.webp" alt="Die anschlagdynamischen Pads dienen auch zur Wahl der Tracks und Parameter" class="wp-image-11571" srcset="https://elektronische-musik-produzieren.de/wp-content/uploads/2024/05/pads-Sequencer-Lofi-12-xt.webp 769w, https://elektronische-musik-produzieren.de/wp-content/uploads/2024/05/pads-Sequencer-Lofi-12-xt-300x133.webp 300w" sizes="auto, (max-width: 769px) 100vw, 769px" /><figcaption class="wp-element-caption"><em>Steptaster und darunter die anschlagdynamischen Pads. Diese dienen auch zur Wahl der Tracks und Parameter</em></figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph">Für einzelne Steps können darüber hinaus auch Rolls eingegeben werden, was für Genres wie <a href="https://elektronische-musik-produzieren.de/die-besten-synthesizer-fuer-trance/">Psytrance</a>, IDM und groovende Techno-Pattern ein essentielles Feature ist. Zusätzlich gibt es die Möglichkeit, per Parameter-Locks Soundveränderungen einzuprogrammieren, oder in einer Spur mehrere Instrumente aus dem Pool abzufeuern. Das ist etwa dann praktisch, wenn man als Fingerdrummer seine Beats lieber direkt über die Pads im Kit-Modus einspielt. Oder wenn man vorhat, nur mit dem Lofi 12-XT komplette Tracks zu produzieren.</p>



<h2 class="wp-block-heading" id="h-mix-tape-modus">Mix-Tape-Modus</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Noch ein kurzes Wort zu einem versteckten Goodie im Lofi-12 XT: Wer möchte, kann im Hintergrund den Mixtape-Modus aktivieren. Wie bei einem Lauschangriff wird hier die ganze Zeit mitgeschnitten, was ihr bei euren Performances anstellt. Bis zu drei Stunden Audiomaterial landen dann auf der SD-Card und stehen euch zur weiteren Bearbeitung oder direkt als fertiger Track zur Verfügung. Das ist ein Feature, das ich sehr gerne in allen <a href="https://elektronische-musik-produzieren.de/groovebox-fuer-techno-ambient-und-house-die-besten-modelle/">Grooveboxen</a> sehe würde. Denn nicht selten hat man vor sich hingejammed nur um sich im Anschluss zu denken: &#8222;Hätte ich bloß auf Aufnahme gedrückt&#8220;</p>



<h2 class="wp-block-heading" id="h-alternativen-zum-lofi-12-xt">Alternativen zum Lofi-12 XT</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Wenn man es speziell auf den LoFi-Sound abgesehen hat, gibt es zum Lofi-12 XT derzeit keine wirkliche Alternative, außer den LIVEN-Lofi-Modellen aus eigenem Haus. Hier muss man dann aber auf sehr viele sinnvolle Dinge wie etwa längere Samples, mehr Tracks, oder Polyfonie verzichten. Daher sehe ich den LIVEN Lofi 12 (oder 6) eher als Zweitgerät, während man mit dem Lofi-12 XT durchaus in der Lage ist, komplette Tracks zu produzieren.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Elektron Model:Samples verfügt über eine größere Oberfläche, bietet aber von allem ebenfalls deutlich weniger: Monosamples, nur 6 Tracks usw. Im Live-Einsatz finde ich die größeren Bedienelemente zwar praktischer, würde aber aufgrund der Feature-Dichte dann doch eher zum Lofi-12 XT greifen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Bleibt noch der Teenage Engineering EP-133, den ich auch als stärksten Mitbewerber sehe. Die Taschenrechner-Groovebox mag vielleicht nicht so robust daherkommen wie der Lofi-12 XT, bietet zu einem etwas günstigeren Preis aber ebenfalls eine sehr solide Ausstattung mit sechs Stereospuren (oder 12 Mono-Tracks), (Master-)Effekten, sowie einen umfangreichen Sequencer. </p>



<figure class="wp-block-image size-full"><img loading="lazy" decoding="async" width="769" height="912" src="https://elektronische-musik-produzieren.de/wp-content/uploads/2024/05/lofi-12-xt-test-komplett.webp" alt="Sonicware Lofi-12 XT" class="wp-image-11570" srcset="https://elektronische-musik-produzieren.de/wp-content/uploads/2024/05/lofi-12-xt-test-komplett.webp 769w, https://elektronische-musik-produzieren.de/wp-content/uploads/2024/05/lofi-12-xt-test-komplett-253x300.webp 253w" sizes="auto, (max-width: 769px) 100vw, 769px" /><figcaption class="wp-element-caption"><em>Rundes Gesamtpaket für LoFi-Fans: Sonicware Lofi-12 XT</em></figcaption></figure>



<h2 class="wp-block-heading" id="h-sonicware-lofi-12-xt-test-fazit">Sonicware Lofi-12 XT Test: Fazit</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Solide Verarbeitungsqualität, ein praktisches Handheld-Format und Pads mit Velocity, die gut reagieren; Ich hatte viel Spaß mit dem Lofi-12 XT, und für mich war das Gesamtverhältnis von Funktionen gegenüber intuitivem Workflow genau richtig. Lediglich die Sample-Organisation ist am Anfang etwas verwirrend.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Was für mich jedoch wirklich hervorstach, war der ausgewogene Klang. Natürlich ist er etwas LoFi (was natürlich das zugrunde liegende Konzept ist), aber die Sample-Raten-Reduktion in Kombination mit dem Master-Kompressor erzeugt einen schönen Glue-Effekt.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Vermisst habe ich vor allem Einzelausgänge oder zumindest EQs auf den einzelnen Spuren fürs Mixing. Als Workaround könnte man den Filter oder den EQ als Effekt pro Spur verwenden, aber das bleibt ein Kompromiss.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Auf dem Markt gibt es bereits einige Sampler, und selbst in dieser Preisklasse ist die Konkurrenz stark. Aber wenn ihr nach einem Sampler mit Charakter sucht, der zudem ein starkes Feature-Set bietet, solltet ihr euch den Lofi-12 XT einmal ansehen.</p>


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			<h4 class="wpas--rating-title"><a href="https://www.thomann.de/de/sonicware_liven_lofi_12_xt.htm?offid=1&amp;affid=397" target="_blank" rel="nofollow">Sonicware Lofi-12 XT Test</a></h4>			<a href="https://www.thomann.de/de/sonicware_liven_lofi_12_xt.htm?offid=1&#038;affid=397" class="wpas--product-link" target="_blank" rel="nofollow">Jetzt kaufen (Affiliate-Link)</a>
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	<div class="wpas--rating-categories"><div class="wpas--rating-detail">
					<span class="wpas--rating-name">Features</span>
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				<span class="wpas--pros-title">PROS</span>
				<ul class="wpas--pros-list"><li><span class="icon-checkmark"></span>Ausgewogener Gesamtsound mit Glueing-Effekt</li><li><span class="icon-checkmark"></span>Intuitiver Workflow</li><li><span class="icon-checkmark"></span>Mix-Tape-Modus</li></ul>
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				<span class="wpas--cons-title">CONS</span>
				<ul class="wpas--cons-list"><li><span class="icon-cross"></span>Keine Einzelausgänge</li><li><span class="icon-cross"></span>Keine EQs in den Einzelspuren / Mixer</li></ul>
			</div></div></div>



<link href="https://thomann.clickfire.de/Content/pw.css?fe=8" rel="stylesheet" type="text/css"><div class="tho-universe"><ul class="product-list vertical"><li><div class="t-column column-image"><img decoding="async" src="https://www.thomann.de/thumb/thumb120x120/pics/prod/591577.jpg" alt="Sonicware LIVEN Lofi-12 XT" class="article-image"></div><div class="t-column column-meta"><div class="top-row"><img decoding="async" src="https://thumbs.static-thomann.de/thumb/nethumb140x40/pics/herstlogos/sonicware.gif" alt="Sonicware" class="manufacturer-logo"><strong class="display-name">Sonicware LIVEN Lofi-12 XT</strong></div><div class="bottom-row"><span class="price-detail">469 €</span><span class="infobox">i<span class="infobox-text">Wir verlinken auf unseren Partner Thomann, von dem wir bei Kauf eines Produktes ggf. eine Verg&#252;tung erhalten</span></span><a href="https://www.thomann.de/de/sonicware_liven_lofi_12_xt.htm?offid=1&amp;affid=397&amp;utm_medium=affiliate&amp;utm_campaign=id397&amp;utm_content=widget" class="cta-detail" target="_blank" rel="noopener">Jetzt kaufen</a></div></div></li><li><div class="t-column column-image"><img decoding="async" src="https://www.thomann.de/thumb/thumb120x120/pics/prod/591584.jpg" alt="Sonicware LIVEN Lofi-12 XT -Ltd Retro" class="article-image"></div><div class="t-column column-meta"><div class="top-row"><img decoding="async" src="https://thumbs.static-thomann.de/thumb/nethumb140x40/pics/herstlogos/sonicware.gif" alt="Sonicware" class="manufacturer-logo"><strong class="display-name">Sonicware LIVEN Lofi-12 XT -Ltd Retro</strong></div><div class="bottom-row"><span class="price-detail">499 €</span><span class="infobox">i<span class="infobox-text">Wir verlinken auf unseren Partner Thomann, von dem wir bei Kauf eines Produktes ggf. eine Verg&#252;tung erhalten</span></span><a href="https://www.thomann.de/de/sonicware_liven_lofi_12_xt_ltd_retro.htm?offid=1&amp;affid=397&amp;utm_medium=affiliate&amp;utm_campaign=id397&amp;utm_content=widget" class="cta-detail" target="_blank" rel="noopener">Jetzt kaufen</a></div></div></li></ul></div>



<h4 class="wp-block-heading" id="h-weitere-artikel">Weitere Artikel</h4>



<ul class="wp-block-list">
<li><a href="https://elektronische-musik-produzieren.de/sonicware-liven-mega-synthesis-test-arcade-synth/">Sonicware LIVEN Mega Synthesis Test: Chiptunes Groovebox</a></li>



<li><a href="https://elektronische-musik-produzieren.de/sonicware-liven-texture-lab-test-granular-synthesizer/">Sonicware LIVEN Texture Lab Test: Granular-Synthesizer</a></li>



<li><a href="https://elektronische-musik-produzieren.de/die-besten-drum-machines-fuer-techno/">Die besten Drum Machines für Techno und House</a></li>



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</ul>
<p>Der Beitrag <a href="https://elektronische-musik-produzieren.de/sonicware-lofi-12-xt-test-lofi-sampler-fuer-elektronische-musik/">Sonicware Lofi-12 XT Test: LoFi-Sampler für elektronische Musik</a> erschien zuerst auf <a href="https://elektronische-musik-produzieren.de">elektronische-musik-produzieren</a>.</p>
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			</item>
		<item>
		<title>Sonicware LIVEN Mega Synthesis Test: Chiptunes Groovebox</title>
		<link>https://elektronische-musik-produzieren.de/sonicware-liven-mega-synthesis-test-arcade-synth/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[e-m-p]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 07 Jan 2024 05:37:43 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Drum Machines]]></category>
		<category><![CDATA[Synthesizer]]></category>
		<category><![CDATA[Synthesizer Tests]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Chiptunes-Fans haben Sonicware wahrscheinlich schon länger auf dem Radar. Vor einigen Jahren stellte das japanische Unternehmen mit dem LIVEN 8bit warps einen Synthesizer vor, der das Genre bereits im Namen trägt. Es folgten weitere LIVEN-Modelle, die von LoFi-Samplern über FM bis hin zu einem Granular-Synth unterschiedliche Syntheseformen abdecken.Nun bringt Sonicware eine Chiptunes-Groovebox mit FM-Synth, PSG-Engine &#8230; </p>
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<p class="wp-block-paragraph">Chiptunes-Fans haben Sonicware wahrscheinlich schon länger auf dem Radar. Vor einigen Jahren stellte das japanische Unternehmen mit dem LIVEN 8bit warps einen Synthesizer vor, der das Genre bereits im Namen trägt. Es folgten weitere LIVEN-Modelle, die von LoFi-Samplern über FM bis hin zu einem <a href="https://elektronische-musik-produzieren.de/sonicware-liven-texture-lab-test-granular-synthesizer/">Granular-Synth</a> unterschiedliche Syntheseformen abdecken.<br>Nun bringt Sonicware eine Chiptunes-Groovebox mit <a href="https://elektronische-musik-produzieren.de/fm-synthese-einfach-erklaert-tutorial-fuer-anfaenger/">FM-Synth</a>, PSG-Engine und Sampler heraus, die Freunde des Genres direkt aufhorchen lassen dürfte: Denn der LIVEN MEGA Synthesis emuliert die Soundengine einer der erfolgreichsten Videokonsolen: SEGA Megadrive (bzw. Genesis). Wie gut das klingt, erfahrt ihr im Sonicware LIVEN Mega Synthesis Test.</p>



<figure class="wp-block-embed is-type-video is-provider-youtube wp-block-embed-youtube wp-embed-aspect-16-9 wp-has-aspect-ratio"><div class="wp-block-embed__wrapper">

</div><figcaption class="wp-element-caption"><em>Sonicware LIVEN MEGA Synthesis Demovideo</em></figcaption></figure>



<img loading="lazy" decoding="async" src="http://vg06.met.vgwort.de/na/4d8dffc5462140c6a0d313afab2b89f9" width="1" height="1" alt="">



<p class="wp-block-paragraph">Doch bevor wir in die Details gehen noch ein Disclaimer: Dieses Mal handelt es sich eher um einen Erfahrungsbericht. Denn da ich im Sounddesign-Team für diesen Synth sein durfte, kenne ich den Racker recht gut. Womöglich bin ich aber zu nah am Projekt dran um einen komplett objektiven Test zu liefern.</p>



<h2 class="wp-block-heading" id="h-auf-einen-blick-was-ist-der-liven-mega-synthesis-von-sonicware">Auf einen Blick: Was ist der LIVEN MEGA Synthesis von Sonicware?</h2>



<ul class="wp-block-list">
<li><a href="https://elektronische-musik-produzieren.de/groovebox-fuer-techno-ambient-und-house-die-besten-modelle/">Groovebox</a> mit Emulation der SEGA Mega Drive Soundengine</li>



<li>sechs Spuren mit 128-Step-Sequencer</li>



<li>512 Speicherplätze für Presets, 128 Patterns</li>



<li>3 FM Synths mit vier Operatoren</li>



<li>zusätzliche Sample-Engine und 8-Bit PSG-Chip-Emulation</li>



<li>ein Effekt pro Pattern mit zehn Algorithmen</li>



<li>perfekt für Chiptunes aber auch gut für LoFi, Ambient und andere elektronische Musik</li>
</ul>



<h2 class="wp-block-heading" id="h-liven-mega-synthesis-erster-eindruck">Liven MEGA Synthesis: Erster Eindruck</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Der MEGA Synthesis kommt im ähnlichen Plastikgehäuse wie auch die anderen Liven-Varianten; inklusive identischer Taster, kleinen Potis mit angenehmem Drehwiderstand und optionalem Batteriebetrieb. Einen hochwertig verarbeiteten Eindruck hinterlassen die Vertreter der Serie nicht. Trotzdem kann ich ihnen aus der Praxis eine gewisse Robustheit attestieren, die man auch dem MEGA Synthesis bei einem Gewicht von knapp 750g nicht unbedingt zutraut.</p>



<figure class="wp-block-image size-large"><img loading="lazy" decoding="async" width="1024" height="551" src="https://elektronische-musik-produzieren.de/wp-content/uploads/2023/12/LIVEN-MEGA-SYNTHESIS_Test-schraegansicht-1024x551.jpg" alt="Sonicware LIVEN Mega Synthesis: Lautsprecher oben rechts" class="wp-image-10784" srcset="https://elektronische-musik-produzieren.de/wp-content/uploads/2023/12/LIVEN-MEGA-SYNTHESIS_Test-schraegansicht-1024x551.jpg 1024w, https://elektronische-musik-produzieren.de/wp-content/uploads/2023/12/LIVEN-MEGA-SYNTHESIS_Test-schraegansicht-300x162.jpg 300w, https://elektronische-musik-produzieren.de/wp-content/uploads/2023/12/LIVEN-MEGA-SYNTHESIS_Test-schraegansicht-768x413.jpg 768w, https://elektronische-musik-produzieren.de/wp-content/uploads/2023/12/LIVEN-MEGA-SYNTHESIS_Test-schraegansicht.jpg 1200w" sizes="auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /><figcaption class="wp-element-caption"><em>Der Mega Synthesis besitzt einen eingebauten Lautsprecher</em></figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph">Rein optisch sind die LIVEN-Modelle Geschmacksache. Aber im Gegensatz zu anderen schick durchdesignten Kisten, die bereits nach 133 Sekunden KO in der zweiten Runde gehen, überstanden die Liven-Modelle hier problemlos den ein oder anderen ungewollt harten Sparring. </p>



<h2 class="wp-block-heading" id="h-anschlusse">Anschlüsse</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Zur Studio-Integration besitzt der MEGA Synthesis ein MIDI Duo, Stereo-Line-Out, Sync, Stereo-Input, sowie einen <a href="https://elektronische-musik-produzieren.de/studiokopfhoerer-fuer-elektronische-musik-die-besten-kopfhoerer-fuer-techno/">Kopfhörer</a>-Ausgang. Wie bei den anderen Modellen befinden sich alle Anschlüsse auf der Gehäuseoberseite. Besser wäre die Rückseite gewesen. Denn dadurch ragen die Anschlussstecker &#8211; abhängig vom Kabel &#8211; gefährlich weit nach oben heraus und warten nur darauf, durch einen unbeabsichtigten Stoß eine kalte Lötstelle zu hinterlassen. Hier empfehle ich direkt, gewinkelte MIDI- und Audiokabel mit einzuplanen. Fürs Netzteil habe ich noch keine gute Lösung gefunden.</p>



<figure class="wp-block-image size-full"><img loading="lazy" decoding="async" width="1000" height="566" src="https://elektronische-musik-produzieren.de/wp-content/uploads/2024/01/liven-mega-synthesis_test.jpg" alt="Liven Mega Synthesis: Anschluesse oben" class="wp-image-10883" srcset="https://elektronische-musik-produzieren.de/wp-content/uploads/2024/01/liven-mega-synthesis_test.jpg 1000w, https://elektronische-musik-produzieren.de/wp-content/uploads/2024/01/liven-mega-synthesis_test-300x170.jpg 300w, https://elektronische-musik-produzieren.de/wp-content/uploads/2024/01/liven-mega-synthesis_test-768x435.jpg 768w" sizes="auto, (max-width: 1000px) 100vw, 1000px" /><figcaption class="wp-element-caption"><em>Die Anschlüsse befinden sich leider wieder auf der Gehäuseoberseite</em></figcaption></figure>



<h2 class="wp-block-heading" id="h-die-drei-fm-synthesizer">Die drei FM-Synthesizer</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Die ersten drei der insgesamt sechs Tracks sind dem Herzstück des Liven Mega Synthesis zugewiesen, dem YM2612 Soundchip. Oder besser gesagt, der Emulation des legendären FM-Chips, welcher unter anderem auch im SEGA Megadrive Verwendung fand. Dahinter verbirgt sich ein FM-Synthesizer mit vier Operatoren und acht unterschiedlichen Algoritghmen.</p>



<figure class="wp-block-image size-large"><img loading="lazy" decoding="async" width="1024" height="508" src="https://elektronische-musik-produzieren.de/wp-content/uploads/2024/01/MEGA-Synthesis-algorithmen-1024x508.jpg" alt="Liven Mega Synthesis: Algorithmen" class="wp-image-10884" srcset="https://elektronische-musik-produzieren.de/wp-content/uploads/2024/01/MEGA-Synthesis-algorithmen-1024x508.jpg 1024w, https://elektronische-musik-produzieren.de/wp-content/uploads/2024/01/MEGA-Synthesis-algorithmen-300x149.jpg 300w, https://elektronische-musik-produzieren.de/wp-content/uploads/2024/01/MEGA-Synthesis-algorithmen-768x381.jpg 768w, https://elektronische-musik-produzieren.de/wp-content/uploads/2024/01/MEGA-Synthesis-algorithmen.jpg 1172w" sizes="auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /><figcaption class="wp-element-caption"><em>Liven Mega Synthesis: FM-Algorithmen</em></figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph">Die drei Tracks mit der <a href="https://elektronische-musik-produzieren.de/fm-synthese-einfach-erklaert-tutorial-fuer-anfaenger/">FM Synthese</a> können zwar unterschiedliche Presets laden, teilen sich aber die maximal sechsfache Polyphonie. Während zum Beispiel Track 1 einen vierstimmigen Chord-Sound spielt, verbleibt noch jeweils eine Stimme für die anderen beiden Tracks. Sechs Stimmen klingt auf den Blick etwas wenig, kann aber mit einer effektiven Planung recht gut durch die PSG-Engine oder Samples kompensiert werden.</p>



<h3 class="wp-block-heading" id="h-fm-synth-die-hullkurven">FM Synth: Die Hüllkurven</h3>



<p class="wp-block-paragraph">Als Hüllkurven kommen hier ADSR-Hüllkurven zum Einsatz, die manch einer bereits von anderen FM Synths kennt. Anders als bei vielen subtraktiven Synthesizern gibt es hier zwei wesentliche Unterschiede:</p>



<ol class="wp-block-list">
<li>Je weiter man die Regler nach rechts dreht, umso kürzer werden die Zeiten</li>



<li>Sustain hat neben dem fixen Level noch einen Rate-Parameter. Dieser legt fest wie lange es dauert, bis nach Ende der Decayphase und bei gehaltener Note der finale Sustain-Wert erreicht wird.</li>
</ol>



<p class="wp-block-paragraph">Alternativ zu den ADSR-Hüllkurven können pro Operator auch sogenannte SSG-Envelopes aktiviert werden. Hierbei handelt es sich um verschiedene Envelope-Grundkonfigurationen, die zum Teil geloopt werden. Über die ADSR-Regler nimmt man dann Einstellungen an den jeweiligen Segmenten vor. Die Ergebnisse reichen von atonalen Effektsounds mit extrem kurzen Loopzyklen bis hin zu polyrhythmischen <a href="https://elektronische-musik-produzieren.de/die-besten-synthesizer-fuer-pads/">Flächen</a>.</p>



<h3 class="wp-block-heading" id="h-sonstiges">Sonstiges</h3>



<p class="wp-block-paragraph">Zur weiteren Klangmanipulation lassen sich pro FM Sound noch zwei globale LFOs aktivieren, beide jeweils zur Clock synchronisierbar und mit unterschiedlichen Schwingungsformen. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Ein LFO davon ist fest der Lautstärke zugewiesen und kann für jeden Operator einzeln aktiviert werden. LFO Nummer zwei geht auf die Tonhöhe und beinflusst alle Operatoren gleichzeitig &#8211; gut für Tape-Emulationen oder leiernde Retroleads. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Mithilfe des Legacy-Modes kann man pro Track den Klang zusätzlich noch ein gutes Stück schmutziger werden lassen, etwa durch die Simulation des 9-bit DACs im FM-Synth oder durch Umschaltung auf 4 Bit-Wiedergabe der Samples.</p>



<h2 class="wp-block-heading" id="h-psg-engine">PSG-Engine</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Mit dem &#8222;Programmable Sound Generator (PSG)&#8220; steht ein weiterer Klangerzeuger in den Spuren 4 und 5 zur Verfügung. Der PSG ist sehr einfach aufgebaut und bietet lediglich unterschiedliche Basis-Schwingungsformen, justierbare Attack-und Releasezeiten, sowie eine Höhenreduzierung im Legacy-Mode. Wie der FM-Synth auch, kann der PSG mono, legato, per Arpeggiator oder bis zu vierfach polyfon gespielt werden. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Der Sound der Schwingungsformen ist ganz klar LoFi und damit perfekt für die typischen Rechteck-Leads oder bitreduzierten Noise-Percussions geeignet. Hiermit lässt sich an der ein oder anderen Stelle auch die Polyfonie der anderen Sektionen entlasten, indem man etwa simple Leads, Snares oder Hihats mit dem PSG erzeugt.</p>



<figure class="wp-block-image size-large"><img loading="lazy" decoding="async" width="1024" height="587" src="https://elektronische-musik-produzieren.de/wp-content/uploads/2023/12/MEGA-SYNTHESIS_Test-1024x587.jpg" alt="LIVEN Mega Synthesis: Komplettpaket für Chiptunes-Fans" class="wp-image-10785" srcset="https://elektronische-musik-produzieren.de/wp-content/uploads/2023/12/MEGA-SYNTHESIS_Test-1024x587.jpg 1024w, https://elektronische-musik-produzieren.de/wp-content/uploads/2023/12/MEGA-SYNTHESIS_Test-300x172.jpg 300w, https://elektronische-musik-produzieren.de/wp-content/uploads/2023/12/MEGA-SYNTHESIS_Test-768x440.jpg 768w, https://elektronische-musik-produzieren.de/wp-content/uploads/2023/12/MEGA-SYNTHESIS_Test.jpg 1200w" sizes="auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /><figcaption class="wp-element-caption"><em>LIVEN Mega Synthesis: Komplettpaket für Chiptunes-Fans</em></figcaption></figure>



<h2 class="wp-block-heading" id="h-samples-und-sampler">Samples (und Sampler)</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Als spannende Dreingabe gibt es noch einen charaktervollen 8-Bit-Mono-Sampler mit einer Samplerate von 12, 24 oder 48kHz. Je nach gewählter Auflösung beträgt die maximale Samplingzeit 2, 4 oder 8 Sekunden. Das klangliche Ergebnis ist herrlich LoFi und eine willkommene Ergänzung zur übrigen Soundengine.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Man hat die Wahl entweder ein langes Sample zu nutzen, oder sich per Autoslice ein kleines Kit aus sechs Abschnitten zu erstellen. Für eigene Samples gibt es insgesamt 96 Slots in 16 x 6 Bänken. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Der Clou dabei ist, dass man per Sample-Lock auch Sounds aus anderen Kits in einem Pattern nutzen kann. Dadurch umgeht man die Limitierung auf sechs Samples in einem Kit und muss nur noch auf die 3-fache Polyphonie der PCM-Spur achten.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Auch der Sample-Vorgang ist dank Auto-Start und Grid-Slice recht intuitiv gelöst. Die anschließende Normalisierung erfolgt automatisch. Nur der Sample-Transfer an einen Computer gestaltet sich durch das SysEx-Protokoll mitunter etwas langwierig.</p>



<h2 class="wp-block-heading" id="h-sequencer">Sequencer</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Jede der sechs Spuren hat einen eigenen Sequencer mit bis zu 128 Steps, Motion-Recording / Parameter-Lock und der Möglichkeit, pro Spur unterschiedliche Subdivisions  einzustellen. Dadurch sind auch sehr lange und abwechslungsreiche Pattern möglich. Wenn man möchte, kann man mit Live-Retrigger, Wahrscheinlichkeiten und Zufallsfunktionen noch mehr Abwechslung in die programmierten Pattern bringen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Neben Step-Programming zeichnet der Sequencer auch in Echtzeit auf, quantisiert die Aufnahmen dann aber hart zum eingestellten Grid. Mit fein dosierbarem Swing kann man dem etwas entgegenwirken und trotzdem etwas Groove reinbringen. </p>



<figure class="wp-block-image size-large"><img loading="lazy" decoding="async" width="1024" height="343" src="https://elektronische-musik-produzieren.de/wp-content/uploads/2024/01/MEGA-SYNTHESIS_Test-performance-1024x343.jpg" alt="Sonicware LIVEN Mega Synthesis: Performance-Übersicht" class="wp-image-10882" srcset="https://elektronische-musik-produzieren.de/wp-content/uploads/2024/01/MEGA-SYNTHESIS_Test-performance-1024x343.jpg 1024w, https://elektronische-musik-produzieren.de/wp-content/uploads/2024/01/MEGA-SYNTHESIS_Test-performance-300x101.jpg 300w, https://elektronische-musik-produzieren.de/wp-content/uploads/2024/01/MEGA-SYNTHESIS_Test-performance-768x257.jpg 768w, https://elektronische-musik-produzieren.de/wp-content/uploads/2024/01/MEGA-SYNTHESIS_Test-performance.jpg 1200w" sizes="auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /><figcaption class="wp-element-caption"><em>LIVEN Mega Synthesis: Performance-Übersicht</em></figcaption></figure>



<h2 class="wp-block-heading" id="h-effekte-des-liven-mega-synthesis">Effekte des LIVEN MEGA Synthesis</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Pro Pattern kann man einen von elf Effekten auswählen. Dieser Effekt kann jedem Track per Send hinzugefügt werden. Das ist ok, aber da es weder Einzelausgänge noch verschiedene Effekte gleichzeitig pro Spur gibt, kommt man sehr schnell an die Grenzen der weiteren Klangbearbeitung. Nutzt man etwa das Highpass-Filter um einzelne Spuren für den Mix auszudünnen, fehlt einem dann das Delay. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Effekte sind eher durchschnittlich und können nicht mit dem guten Shimmer-Reverb  des LIVEN Texture-Lab mithalten. Als kreatives Sounddesign-Tool sind sie aber brauchbar. Neben den bereits erwähnten Delay und Filter (LP/HP/Isolator) gibt es noch Reverb, Distortion, Crusher und einen Remix-Performance-Effekt.</p>



<h2 class="wp-block-heading" id="h-welche-alternativen-gibt-es-zum-mega-synthesis">Welche Alternativen gibt es zum MEGA Synthesis?</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Bei dem Namen und der Emulation des legendären YM2612 denkt mancher wohl sofort an den <a href="https://elektronische-musik-produzieren.de/twisted-electrons-megafm-test-und-sounddemo/">MEGAfm von Twisted Electrons</a>. Dieser setzte in der MKI-Version originale YM2612 Chips ein, welche aufgrund von Knappheit bei der MEGAfm MKII-Version durch den YM3438 ersetzt wurde, den man auch in späteren SEGA-Megadrive-Konsolen findet.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Soviel zu den Gemeinsamkeiten. Denn beide Synthesizer klingen tatsächlich erstaunlich unterschiedlich &#8211; zumindest in der MEGAfm MKI-Version, die ich gut kenne und hier als Vergleich habe.</p>



<figure class="wp-block-image size-large"><img loading="lazy" decoding="async" width="1024" height="576" src="https://elektronische-musik-produzieren.de/wp-content/uploads/2020/07/twisted_electrons_megafm_test-1024x576.jpg" alt="Twisted Electrons MEGAfm Synthesizer sound demo und test" class="wp-image-1386" srcset="https://elektronische-musik-produzieren.de/wp-content/uploads/2020/07/twisted_electrons_megafm_test-1024x576.jpg 1024w, https://elektronische-musik-produzieren.de/wp-content/uploads/2020/07/twisted_electrons_megafm_test-300x169.jpg 300w, https://elektronische-musik-produzieren.de/wp-content/uploads/2020/07/twisted_electrons_megafm_test-768x432.jpg 768w, https://elektronische-musik-produzieren.de/wp-content/uploads/2020/07/twisted_electrons_megafm_test-600x338.jpg 600w, https://elektronische-musik-produzieren.de/wp-content/uploads/2020/07/twisted_electrons_megafm_test.jpg 1440w" sizes="auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /><figcaption class="wp-element-caption"><em>Twisted Electrons MEGAfm</em></figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph">Um es kurz zu fassen: Der MEGAfm klingt noch einmal deutlich schmutziger, wirkt aber gleichzeitig durch die Verarbeitung und professionellen Anschlüsse etwas Studiotauglicher. Das liegt auch an der recht eigenwilligen VCA-Sektion des MEGAfm, die starke Artefakte und Overdrive hinzufügt, was man wiederum auch mögen muss.</p>



<figure class="wp-block-embed is-type-video is-provider-youtube wp-block-embed-youtube wp-embed-aspect-16-9 wp-has-aspect-ratio"><div class="wp-block-embed__wrapper">

</div><figcaption class="wp-element-caption"><em>Twisted Electrons MEGAfm Sound Demo</em></figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph">In Genres gesprochen würde ich den MEGAfm für (Dub-) Techno, IDM und Ambient meistens dem MEGA Synthesis vorziehen. Wenn ich Chiptunes produziere, liegt der MEGA Synthesis bei mir vorne. Beide können sich aber auch ganz hervorragend ergänzen. Aber da sich die meisten so einen speziellen Chip-Sound wohl nur einmal ins Studio holen werden, hilft die Genre-Einteilung vielleicht als Indikator.</p>



<h2 class="wp-block-heading" id="h-sonicware-liven-mega-synthesis-test-fazit">Sonicware LIVEN MEGA Synthesis Test: Fazit</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Attraktiver Preis, FM-Synthese, LoFi-Sampling und Chiptunes-Charme: Der LIVEN Mega Synthesis bietet Freunden des Konsolensounds ein interessantes Komplettpaket. So könnte man nur mit einem Mega Synthesis ein komplettes Chiptune-Liveset bestreiten. Im Studioalltag abseits dieses Genres sehe ich den MEGA Synthesis aber in erster Linie als komplementäres Gerät für andere Klangnuancen. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Gewünscht hätte ich mir vor allem weitere Einzelausgänge um zumindest die Drumgruppen und PSG-Synthesizer separat mit Effekten zu bearbeiten. Aber das ist wohl &#8211; wie bei den anderen LIVEN-Modellen &#8211; dem Budget-freundlichen Konzept zum Opfer gefallen. Trotzdem eine runde Sache, die man mal ausprobieren sollte.</p>



<link href="https://thomann.clickfire.de/Content/pw.css?fe=8" rel="stylesheet" type="text/css"><div class="tho-universe"><ul class="product-list vertical"><li><div class="t-column column-image"><img decoding="async" src="https://www.thomann.de/thumb/thumb120x120/pics/prod/584043.jpg" alt="Sonicware LIVEN Mega Synthesis" class="article-image"></div><div class="t-column column-meta"><div class="top-row"><img decoding="async" src="https://thumbs.static-thomann.de/thumb/nethumb140x40/pics/herstlogos/sonicware.gif" alt="Sonicware" class="manufacturer-logo"><strong class="display-name">Sonicware LIVEN Mega Synthesis</strong><div class="ratings"><span class="stars"><span style="width: 100.00%;" class="inner-stars"></span></span><a href="https://www.thomann.de/de/sonicware_liven_mega_synthesis_reviews.htm?offid=1&amp;affid=397&amp;utm_medium=affiliate&amp;utm_campaign=id397&amp;utm_content=widget" target="_blank" rel="noopener">3 Bewertungen lesen</a></div></div><div class="bottom-row"><span class="price-detail">269 €</span><span class="infobox">i<span class="infobox-text">Wir verlinken auf unseren Partner Thomann, von dem wir bei Kauf eines Produktes ggf. eine Verg&#252;tung erhalten</span></span><a href="https://www.thomann.de/de/sonicware_liven_mega_synthesis.htm?offid=1&amp;affid=397&amp;utm_medium=affiliate&amp;utm_campaign=id397&amp;utm_content=widget" class="cta-detail" target="_blank" rel="noopener">Jetzt kaufen</a></div></div></li></ul></div>


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					<span class="wpas--rating-name">Bedienung</span>
					<span class="wpas--rating-rate"><strong>7</strong></span>
				</div>
				<div class="wpas--rating-meter">	
					<span class="wpas--rating-bar" style="width: 70%"></span>
				</div><div class="wpas--rating-detail">
					<span class="wpas--rating-name">Preis/Leistung</span>
					<span class="wpas--rating-rate"><strong>8</strong></span>
				</div>
				<div class="wpas--rating-meter">	
					<span class="wpas--rating-bar" style="width: 80%"></span>
				</div></div></div><div class="wpas--pros-cons-wrap"><div class="wpas--pros-wrap">
				<span class="wpas--pros-title">PROS</span>
				<ul class="wpas--pros-list"><li><span class="icon-checkmark"></span>Chiptunes-Paket zum Niedrigpreis</li><li><span class="icon-checkmark"></span>Kompletter 4-OP-FM Synth</li><li><span class="icon-checkmark"></span>Sample-Import</li></ul>
				<span class="wpas--title-cons"></span>
			</div>
			<div class="wpas--cons-wrap">
				<span class="wpas--cons-title">CONS</span>
				<ul class="wpas--cons-list"><li><span class="icon-cross"></span>Keine Einzelausgänge</li><li><span class="icon-cross"></span>Anschlüsse auf der Oberseite</li></ul>
			</div></div></div>



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