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	<title>Test Archive - elektronische-musik-produzieren</title>
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	<description>Synthesizer, Studio-Equipment und Workshops</description>
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	<title>Test Archive - elektronische-musik-produzieren</title>
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		<title>Moog Subharmonicon Test und Demovideo</title>
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		<pubDate>Fri, 14 Aug 2020 05:53:00 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[<p>Moog hat mit dem Subharmonicon einen außergewöhnlichen Synthesizer auf den Markt gebracht. Zentrales Element ist hier ein polyrhythmischer Sequencer, der unabhängig voneinander die beiden VCOs und ihre Suboszillatoren steuern kann. Dabei entstehen sehr interessante Melodieverläufe und Percussion-Loops, die sich hervorragend für Techno und Ambient eignen. Doch bevor wir uns den Moog Subharmonicon im Test näher &#8230; </p>
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<p>Moog hat mit dem Subharmonicon einen außergewöhnlichen Synthesizer auf den Markt gebracht. Zentrales Element ist hier ein polyrhythmischer Sequencer, der unabhängig voneinander die beiden VCOs und ihre Suboszillatoren steuern kann. Dabei entstehen sehr interessante Melodieverläufe und Percussion-Loops, die sich hervorragend für Techno und Ambient eignen. Doch bevor wir uns den Moog Subharmonicon im Test näher ansehen, gibt es erstmal etwas zu hören:</p>



<figure class="wp-block-embed is-type-video is-provider-youtube wp-block-embed-youtube wp-embed-aspect-16-9 wp-has-aspect-ratio"><div class="wp-block-embed__wrapper">

</div><figcaption><em>Moog Subharmonicon Demovideo</em><a href="http://<img src=&quot;https://vg01.met.vgwort.de/na/7693bbf4cb7c4ea8a925cd18bc577ba7&quot; width=&quot;1&quot; height=&quot;1&quot; alt=&quot;&quot;&gt;" target="_blank" rel="noreferrer noopener">.</a></figcaption></figure>



<h2 class="wp-block-heading">Moog Subharmonicon Test: Verarbeitung und erster Eindruck</h2>



<p>Die Verarbeitungsqualität ist wie eigentlich immer bei Moog hervorragend. Alle Regler sitzen fest und bieten einen angenehmen Widerstand, die Patchbuchsen und Schalter sind fest mit der Oberfläche verschraubt. Die relativ weichen Gummitaster in der Sequencer-Sektion sind vielleicht nicht jedermanns Ding, aber sie erfüllen ihren Zweck.</p>



<p>Das Gehäuse präsentiert sich in der gleichen Größe wie beim Mother 32 oder dem <a href="https://elektronische-musik-produzieren.de/moog-dfam-test-und-videodemo/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">DFAM</a>. Dadurch kann man alle drei Geräte (oder zwei) in einem Performance-Rack unterbringen, was auch konzeptionell gut miteinander funktionieren dürfte. </p>



<p>Das Subharmonicon orientiert sich stark an den Vorbildern aus der Frühzeit elektronischer Musikkomposition. Es verschmilzt die zwei legendären Instrumente <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Trautonium" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Trautonium</a> und das von Lev Termen entwickelte <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Rhythmicon" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Rhytmicon</a> miteinander, und erweitert diese um sinnvolle Features wie Patchfeld und Moogfilter.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Klangerzeugung</h2>



<p>Zentrales Element des Subharmonicons sind zwei analoge Oszillatoren mit jeweils zwei  Suboszillatoren. Für alle (Sub-)Oszillatoren lassen sich Tonhöhe und Lautstärke unabhängig voneinander bestimmen. Bzw. fast, denn die beiden VCOs geben jeweils die Grundtonhöhe vor. Die Tonhöhen der Suboszillatoren liegen immer darunter. Als Schwingungsformen sind jeweils Puls mit variabler Pulsbreite, Sägezahn und eine Mischform aus beiden vorhanden. Für viele Anwendungen reicht das aus, ich hätte mir bei der Pulswelle noch gewünscht, die Pulsbreite manuell über einen Regler zu bestimmen. </p>



<p>Anschließend gelangt das Audiosignal in das bekannte 24 dB-Moog-Kaskadenfilter. Wie immer klingt das auch beim Subharmonicon gewohnt cremig, reicht bis in die Selbstoszillation und verliert an <a href="https://elektronische-musik-produzieren.de/die-besten-bass-synthesizer-top-5/">Bass</a>, wenn man die Resonanz aufdreht. </p>



<p>Zur Klangformung stehen dann zwei rudimentäre Attack/Decay-Hüllkurven für Filter und VCA zur Verfügung, die schnell genug zupacken, aber auch sanfte Klänge ermöglichen. Moog baut fantastische Envelopes, deren Verhalten in fast jeder Einstellung optimal ist. Von Percussion-Sounds, über fette Bässe bis hin zu smoothen Leads ist damit einiges möglich.</p>



<p>LFOs gibt es beim Subharmonicon nicht. Diese lassen sich jedoch ganz einfach improvisieren, indem man einen der Suboszillatoren über das Patchfeld zweckentfremdet und ins gewünschte Ziel patcht. Gleiches gilt für die beiden Sequencer. Auch deren Steuerspannung lässt sich im Patchfeld abgreifen und zum Beispiel der Pulsbreite oder dem Filter zuweisen. Und weil die Modulationsquellen allesamt schnell genug schwingen, sind auch FM-Sounds und experimentelle Klänge möglich. </p>



<h2 class="wp-block-heading">Die Sequencer-Sektion</h2>



<p>Das Herzstück des Subharmonicons ist die Sequencer-Sektion, die sich aus Noten-Sequencer und Rhythmusgeneratoren zusammensetzt. Die Notensequencer sind recht simpel aufgebaut: Es gibt zwei Reihen mit je vier Mikroreglern, über die CV-Werte eingestellt werden. Gerade zur exakten Noteneingabe ist so ein ungenauer Mikroregler eigentlich total unpraktisch. Glücklicherweise hat man das bei Moog auf dem Schirm und in der Oszillatorenebene verschiedene Möglichkeiten zur Quantisierung eingebaut. Damit kann man kaum etwas falsch machen. Sequenz 1 ist dabei der Oszillatorenebene 1 zugewiesen, Sequenz 2 der zweiten Ebene. Über das Patchfeld ist es jedoch möglich, diese vorgegebene Zuweisung zu durchbrechen und sogar die Tonhöhen der Suboszillatoren vom jeweils anderen Sequencer zu steuern. </p>



<p>Die Tonhöhensteuerung lässt sich für jeden VCO samt Suboszillator getrennt aktivieren. Möchte man zum Beispiel nur dieTonhöhe der Haupt-VCOs steuern, deaktiviert man die Zuweisung für die Suboszillatoren einfach. Die Haupt-VCOs dudeln dann fröhlich vor sich hin, während die Suboszillatoren starr auf der eingestellten Tonhöhe verharren. Dadurch sind spannende Chordfolgen schnell umgesetzt, was beim Jammen ziemlich viel Freude macht.</p>



<p>Darunter befindet sich eine weitere Reihe mit Reglern für die vier Rhythmusgenereatoren. Jeder von ihnen liefert je nach Einstellung ein anderes Rhythmusmuster. Zusätzlich lassen sich die vier Rhythmusgeneratoren frei miteinander kombinieren bzw. schichten. Wenn man die beiden Sequenzen nun von zwei unterschiedlichen Rhythmusgeneratoren ansteuert, entstehen schnell polyrhythmische Muster. Besonders elektronische Musikgenres wie Ambient oder Techno profitieren davon. Denn ein eigentlich simpler Loop mit (zwei mal) vier Noten wird dadurch über längere Zeit spannend gehalten. Legt man dann noch eine Kick drunter, kann das Subharmonicon schon einen wesentlichen Teil zum Track-Fundament beitragen.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Was wäre noch gut gewesen?</h2>



<p>Beim Arbeiten mit dem Subharmonicon fehlten mir vor allem zwei Dinge, die den Sequencer betrafen: Zum einen hätte ich mir gewünscht, dass man Steps auch stummschalten kann, also kein Gate-Signal ausgegeben wird. Zum anderen denke ich, dass eine unterschiedliche Steplänge mit der Möglichkeit, überlappende Noten (Glide) zu erzeugen, die Soundpalette noch einmal erheblich erweitert hätte. Das könnte man natürlich damit begründen, dass sich das Konzept des Subharmonicons einfach auf die Anfänge der elektronischen Musik beruft und in der Gegenwart fortführt. Etwas weniger Purismus hätte an dieser Stelle aber nicht geschadet.</p>



<h2 class="wp-block-heading" id="h-moog-subharmonicon-test-fazit">Moog Subharmonicon Test &#8211; Fazit</h2>



<p>Für Puristen ist das Subharmonicon eine klare Kaufempfehlung, auch experimentelle Sounddesigner dürften damit Freude haben. Mit rund 800 € ruft Moog allerdings einen recht sportlichen Preis auf, den man wahrscheinlich nur dann zahlt, wenn man genau diesen Ansatz möchte.</p>



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<h3 class="wp-block-heading" id="h-weitere-artikel">Weitere Artikel</h3>



<ul class="wp-block-list"><li><a aria-label="undefined (opens in a new tab)" href="https://www.moogmusic.com/products/subharmonicon" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Herstellerseite Moog Subharmonicon</a></li><li><a href="https://elektronische-musik-produzieren.de/behringer-pro-1-test-und-demovideo/">Behringer Pro-1 Test</a></li><li><a href="https://elektronische-musik-produzieren.de/korg-opsix-test-fm-synthesizer-mit-6-operatoren-und-va-synthese/">Korg opsix Test</a></li><li><a href="https://elektronische-musik-produzieren.de/die-besten-delay-effekte-fuer-synthesizer/">Die besten Delay-Effekte für Synthesizer</a></li></ul>
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		<title>Behringer Pro-1 Test und Demovideo</title>
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		<pubDate>Fri, 07 Aug 2020 11:59:00 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[<p>Behringer hat mit Pro-1 einen Nachbau des legendären Sequential Circuits Pro One im Angebot. Das Original konnte durch knallharte Bässe und für seine Zeit vielseitige Modulationsmöglichkeiten überzeugen. Gerade in elektronischen Musikstilen wie Techno, EBM oder (klassischem) Electro erfreute sich der Synthesizer daher ziemlicher Beliebtheit. Im Behringer Pro-1 Test sehen wir uns an, wie gut Behringers &#8230; </p>
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<p><a aria-label="undefined (opens in a new tab)" href="https://www.behringer.com/product.html?modelCode=P0DRK" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Behringer</a> hat mit <a aria-label="undefined (opens in a new tab)" href="https://elektronische-musik-produzieren.de/die-besten-synthesizer-fuer-einsteiger/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Pro-1</a> einen Nachbau des legendären Sequential Circuits Pro One im Angebot. Das Original konnte durch knallharte Bässe und für seine Zeit vielseitige Modulationsmöglichkeiten überzeugen. Gerade in elektronischen Musikstilen wie Techno, EBM oder (klassischem) Electro erfreute sich der Synthesizer daher ziemlicher Beliebtheit. Im <a href="https://elektronische-musik-produzieren.de/behringer-synthesizer-uebersicht-und-vergleich/">Behringer</a> Pro-1 Test sehen wir uns an, wie gut Behringers Variante des Kultsynths ist. Zuerst gibt es zur Einstimmung aber ein Demo-Video mit dem Analogsynth.</p>



<figure class="wp-block-embed is-type-video is-provider-youtube wp-block-embed-youtube wp-embed-aspect-16-9 wp-has-aspect-ratio"><div class="wp-block-embed__wrapper">

</div></figure>



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<h2 class="wp-block-heading" id="h-behringer-pro-1-vs-sci-pro-one-verarbeitung-im-vergleich-zu-original">Behringer Pro-1 vs. SCI Pro One: Verarbeitung im Vergleich zu Original </h2>



<p>Vorweg muss man festhalten, dass der originale Pro One nicht besonders gut verarbeitet war. Die Tastatur machte gerne mal Probleme und die Potis und Taster fühlten sich eher wacklig und billig an &#8211; zumindest bei meinem Modell. Und das ist etwas, was mich beim Behringer Pro-1 echt überraschte: Die Regler haben einen angenehmen Drehwiderstand, die Taster und CV-Buchsen sitzen ausreichend fest im Gehäuse. Da gibt es &#8211; vor allem auch bei dem aufgerufenen Preis von rund 320 € &#8211; echt nichts zu beanstanden. Dass man sich bei Behringer gegen eine Tastatur entschieden hat, mag den einen oder anderen Performer ärgern. Ich freue mich über eine Kostenersparnis, weniger Platzbedarf im Studio und die Möglichkeit, den Synth mal eben in den Rucksack zu packen. </p>



<h2 class="wp-block-heading" id="h-klangerzeugung-behringer-pro-1">Klangerzeugung Behringer Pro-1</h2>



<p>Beim Pro-1 hat man sich weitestgehend strikt an die Vorlage gehalten, bis auf drei sinnvolle Ergänzungen: Erstens lässt sich der Pro-1 alternativ über MIDI-In, USB oder CV / Gate ansprechen. Dadurch fühlt er sich in jeder Umgebung zuhause, sei es das kompromisslos analoge Modular-Ensemble, das Hybrid-Studio oder als analoge Ergänzung in einem reinen Computer-Setup. Ach ja: Wer möchte, kann mehrere Pro-1 miteinander verbinden und den Pro-1 polyphon spielen.</p>



<p>Zweitens spendierte Behringer dem Pro-1 eine relativ umfangreich ausgestattete Anschlusssektion. Dadurch lässt sich etwa die LFO-Geschwindigkeit von der Tonhöhe steuern, worüber man sich gerade in vielen Spielarten elektronischer Musik freuen dürfte (Dub-Bässe gehen damit sehr einfach). </p>



<p>Drittens ist es auch möglich, den Pro-1 duophon zu spielen. Das bedeutet, dass man die Tonhöhe beider Oszillatoren unabhängig voneinander per MIDI ansteuern kann, sich beide aber nach wie vor ein Filter teilen. In Kombination mit Sync und FM geht da die Sonne auf. Besonders gut fand ich, dass der interne Sequencer ebenfalls in der Lage ist, zwei Noten gleichzeitig aufzuzeichnen. Hier hat Behringer das Feature echt zu Ende gedacht!</p>



<h2 class="wp-block-heading" id="h-oszillatoren-und-filter">Oszillatoren und Filter</h2>



<p>Der Pro-1 bietet zwei Oszillatoren, deren Schwingungsformen sich per Schalter aktivieren und deaktivieren lassen. Zwar kann man die einzelnen Schwingungsformen nicht wie bei anderen Synths (z.B. <a href="https://elektronische-musik-produzieren.de/roland-sh-101-die-besten-sh-101-vst-und-hardware-clones/">SH101</a>, Odyssey oder Cat) dazumischen. Aber immerhin muss man sich nicht für eine Variante entscheiden. </p>



<p>Die Sägezähne haben ordentlich <a href="https://elektronische-musik-produzieren.de/die-besten-bass-synthesizer-top-5/">Bass</a> und bieten ein knarziges Obertonspektrum. Im Vergleich etwa zu Moog kommen sie noch etwas präziser / schneidender daher, ohne aber zu nasal zu werden, wie es bei Arp häufig der Fall ist. Die Pulswelle ist schön bauchig und die variable Pulsbreitenmodulation ist perfekt für schwebende Leads und Bässe. Die Einstellung kann manuell erfolgen oder über die Modulationsmatrix.</p>



<p>Das Filter ist als 24dB-Tiefpassvariante ausgeführt, die Resonanz lässt sich problemlos in die Selbstoszillation fahren. Dadurch kann man das Filter in Verbindung mit Keytracking (Steuerung der Filterfrequenz über die Tonhöhe) als Sinus-Oszillator einsetzen. Besonders in Kombination mit FM kommen dabei auch interessante Effekt-und Percussion-Sounds heraus. Den Klang des Filters kann man eher mit den Attributen hart, präzise und aggressiv beschreiben, ohne dabei jedoch ins Brutale abzudriften, wie es zum Beispiel beim MS20 oder WASP-Filter der Fall ist. Wer noch mehr brutales Chaos sucht, kann sich mit folgendem Trick behelfen: Einfach das Signal aus dem Kopfhörerausgang in den Ext-In zurückführen und dann mit dem Regler Noise / Ext. In den Grat der Sättigung bestimmen. Übrigens eignet sich der Pro-1 auf diese Weise auch recht gut als Overdrive-Ersatz in Verbindung mit einer <a href="https://elektronische-musik-produzieren.de/roland-tb-303-clone-die-besten-tb-303-vsts-und-hardware-clones/">303</a>, was man in diesem Video gut sehen kann.</p>



<figure class="wp-block-embed is-type-video is-provider-youtube wp-block-embed-youtube wp-embed-aspect-16-9 wp-has-aspect-ratio"><div class="wp-block-embed__wrapper">

</div><figcaption><em>Behringer Pro-1 als Overdrive-Effekt</em></figcaption></figure>



<p>Als letztes Bestandteil der klingenden Elemente sei noch kurz Noise erwähnt, das &#8211; was auch sonst &#8211; rauscht. Leider war es bei meinem Gerät in der Fabrikeinstellung deutlich leiser kalibriert als der Rest. Auf der Platine soll es dafür aber einen Trim-Regler geben, mit dem man die Lautstärke einfach anpassen kann.</p>



<h2 class="wp-block-heading" id="h-modulationsmatrix-h-llkurven-und-lfos">Modulationsmatrix, Hüllkurven und LFOs</h2>



<p>Zur Modulation verschiedener Parameter gibt es beim Pro-1 einen LFO, eine Amp-Hüllkurve und eine Filterhüllkurve. Zusätzlich kann man auch den zweiten Oscillator als Modulationsquelle nutzen. Für das Routing der Modulationsquellen befindet sich auf der linken Seite der Oberfläche eine kleine Schaltmatrix. Hierüber lassen sich Filter, VCO-Frequenz sowie Pulsbreite den Quellen zuweisen. Die Intensität wird dabei entweder direkt per Drehregler eingestellt oder dem Modulaltionsrad zugewiesen. So weit so bekannt. </p>



<p>Jetzt gibt es zusätzlich noch die Möglichkeit über die Patch-Punkte im oberen Bereich des Gehäuses andere Modulationsquellen wie Keyboard CV oder Gate abzugreifen. Darüber hinaus kann man an dieser Stelle auch externe Modulationsquellen in die Klangerzeugung einbinden, etwa, wenn man mit dem Verhalten der internen Envelopes nicht ganz zufrieden ist. </p>



<p>Mit dieser Überleitung komme ich nun zum einzigen Kritikpunkt, der mir im Einsatz des Pro-1 auffiel: Die Hüllkurven sind im Gegensatz zum Original digital ausgeführt. Im Alltag wird man davon zwar nicht allzu viel mitbekommen. Störend wird es dann, wenn man im Mikrobereich nuancierte Klangveränderungen machen möchte. Schnell landet man dann bei einem Bass- oder Percussionsound an dem Punkt, bei dem man eigentlich genau zwischen zwei (digitalen) Werten landen möchte. Aufgrund der stufigen Auflösung ist das dann aber nicht möglich. Wie gesagt, im Alltag stört es in der Regel nicht. Wenn es dann aber mal auffällt, nervt es richtig. </p>



<p>Der LFO ist schnell genug, um in den hörbaren Bereich zu schwingen, was in Kombination mit der Frequenzsteuerung via Key CV spannende Ergebnisse bringt. Wie beim Original kann man beim Pro-1 alle Schwingungsformen gleichzeitig anwählen, was sich besonders gut bei Leads oder Effektsounds macht.</p>



<h2 class="wp-block-heading" id="h-behringer-pro-1-sequencer-programmieren">Behringer Pro-1 Sequencer programmieren</h2>



<p>Im Sequencer-Modus lassen sich zwei Sequenzen mit jeweils bis zu 64 Steps programmieren und speichern. Die Programmierung ist recht einfach gelöst:</p>



<ol class="wp-block-list"><li>Verbindung eines MIDI-Keyboards (falls noch nicht geschehen)</li><li>Im Bereich &#8222;Sequencer&#8220; den rechten Schalter auf &#8222;Record&#8220; stellen</li><li>Nun den links daneben liegenden Schalter auf die gewünschte Sequenz stellen, die man programmieren möchte</li><li>Noten über die angeschlossene Tastatur einspielen. Hier können auch zwei Noten gleichzeitig eingegeben werden, wenn man den Synthesizer im Duo-Mode betreibt.</li><li>Pausen gibt man ein, indem man den Schalter von &#8222;Record&#8220; auf &#8222;Play&#8220; und wieder zurück auf &#8222;Record&#8220; bewegt. Um mehrere Pausen hintereinander hinzuzufügen, wiederholt man diesen Schritt einfach.  </li><li>Sequence-Schalter auf &#8222;off&#8220; stellen und den Schalter &#8222;Record&#8220; auf &#8222;Play&#8220; bewegen.</li><li>Durch erneute Anwahl der eben programmierten Sequenz fängt der Sequencer an zu spielen. </li><li>Die Geschwindigkeit der Sequenz wird über den LFO oder External Clock In bestimmt.</li></ol>



<h2 class="wp-block-heading" id="h-behringer-pro-1-test-fazit">Behringer Pro-1 Test: Fazit</h2>



<p>Mit dem Pro-1 hat Behringer nicht nur einen gut klingenden Clone in die aktuelle Zeit geholt, sondern unabhängig davon einen ziemlich fetten Synthesizer zu einem attraktiven Preis im Angebot. Die Verarbeitung ist gut, die Möglichkeiten sind vielseitig und der Klang ausgezeichnet. Mehr kann man sich eigentlich nicht wünschen. Der Pro-1 ist für mich bislang der beste Synthesizer aus dem Portfolio von Behringer und zweifelsfrei eine klare Kaufempfehlung.</p>



<p>Behringer Pro-1 online kaufen (Affiliate-Link)</p>



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<h3 class="wp-block-heading" id="h-weitere-links">Weitere Links</h3>



<ul class="wp-block-list"><li><a href="https://elektronische-musik-produzieren.de/die-besten-bass-synthesizer-top-5/">Bass Synthesizer  Top 5</a></li><li><a href="https://elektronische-musik-produzieren.de/die-besten-midi-controller-fuer-ableton-live-uebersicht/">Die besten MIDI Controller für Ableton Live</a></li><li><a href="https://elektronische-musik-produzieren.de/dreadbox-typhon-sounddemo-und-kurztest/">dreadbox Typhon Test</a></li><li><a href="https://elektronische-musik-produzieren.de/behringer-crave-workshop-sounds-fuer-techno-ambient-und-electronica-erstellen-video/">Behringer Crave Workshop: Patches für Melodic Techno und Ambient</a></li></ul>
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		<title>dreadbox Typhon Test und Sounddemo</title>
		<link>https://elektronische-musik-produzieren.de/dreadbox-typhon-sounddemo-und-kurztest/</link>
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		<pubDate>Sat, 27 Jun 2020 05:39:44 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Synthesizer]]></category>
		<category><![CDATA[Synthesizer Tests]]></category>
		<category><![CDATA[dreadbox]]></category>
		<category><![CDATA[Sounddemo]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Mit einem sehr dezenten Teaser-Video deutete das griechische Unternehmen dreadbox vor einiger Zeit auf einen neuen Synthesizer hin. Nun wurde der dreadbox Typhon offiziell vorgestellt, ein flexibler monophoner Analog-Synthesizer inklusive digitaler Effektsektion von Sinevibes. Eigene Sounds lassen sich in einem der 256 Speicherplätze ablegen und einfach aufrufen. Im folgenden Video zeige ich ein paar Patches, &#8230; </p>
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										<content:encoded><![CDATA[
<p>Mit einem sehr dezenten Teaser-Video deutete das griechische Unternehmen <a href="https://www.dreadbox-fx.com/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">dreadbox</a> vor einiger Zeit auf einen neuen Synthesizer hin. Nun wurde der dreadbox Typhon offiziell vorgestellt, ein flexibler<a rel="noreferrer noopener" href="https://elektronische-musik-produzieren.de/die-besten-synthesizer-fuer-einsteiger/" target="_blank"> monophoner Analog-Synthesizer</a> inklusive digitaler Effektsektion von Sinevibes. Eigene Sounds lassen sich in einem der 256 Speicherplätze ablegen und einfach aufrufen. Im folgenden Video zeige ich ein paar Patches, die ich mit dem Typhon erstellt habe. Im Anschluss gibt&#8217;s meinen Eindruck in einem kurzen dreadbox Typhon Test.</p>



<figure class="wp-block-embed is-type-video is-provider-youtube wp-block-embed-youtube wp-embed-aspect-16-9 wp-has-aspect-ratio"><div class="wp-block-embed__wrapper">

</div><figcaption><em>Fantastischer Sound und flexible Möglichkeiten für 349 € &#8211; dreadbox typhon</em></figcaption></figure>



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<h2 class="wp-block-heading" id="h-erster-eindruck">Erster Eindruck</h2>



<p>Typhon ist gut verarbeitet: Das Metallgehäuse hinterlässt einen robusten Eindruck, die Potis bieten genau das richtige Maß an Widerstand und das Display ist selbst bei schrägeren Winkeln noch gut lesbar. Die Spannungsversorgung erfolgt ausschließlich über USB. Dreadbox setzt hier glücklicherweise auf einen Standardanschluss, sodass lästige Netzteilsuchorgien entfallen. Für das Sounddemo habe ich einfach einen USB-Verteiler verwendet, über den Computer ist das alternativ genauso gut möglich. Leider ist es derzeit noch nicht möglich, den Typhon per USB mit MIDI zu steuern. Das muss noch klassisch über die 5-Pin-MIDI-Anschlüsse geschehen. Dreadbox hat dieses Feature aber bereits angekündigt und legt eventuell sogar noch Audio-über-USB nach.</p>



<h2 class="wp-block-heading" id="h-oszillatoren-und-filter">Oszillatoren und Filter</h2>



<p>Zugegebenermaßen bin ich seit meinem Erstkontakt mit einem Erebus dreadbox-Fanboy. Da ist etwas rundes, kräftiges im Sound, das sich angenehm von anderen Synths unterscheidet. Nicht zu dominant im Mix, aber genauso wenig devot, wenn es darum geht, eine tragende Rolle in einer Produktion zu übernehmen. Oder anders formuliert: Dreadbox schafft es, den Sweetspot maximal breit auszulegen. Selbst extreme Klänge fügen sich noch gut in bestehende Produktionen ein. </p>



<p>Typhon setzt diese Tradition fort und schafft die klangliche Brücke zwischen Retro und modern. Fette <a href="https://elektronische-musik-produzieren.de/die-besten-bass-synthesizer-top-5/">Bässe</a> sind ebenso möglich, wie melancholisch verträumte Leads, düstere Drones oder Effektsounds. </p>



<p>Die Pulswelle klingt schön bauchig (etwas, was mich schon bei anderen dreadbox-Modellen begeistert hat), der Sägezahn drückt ordentlich und mit dem Dreieck gelingen sanfte Klänge spielend einfach. Sehr gelungen fand ich die Möglichkeit, stufenlos zwischen den Mischverhältnissen und Modi der Oszillatoren überzublenden. Auch der Tuning-Regler ergibt total Sinn, wenn man erst einmal die Mechanik dahinter versteht: Langsam drehen für Finetuning, schnellere Drehungen für Halbtöne.</p>



<p>Die Resonanz des cremig klingenden Filters dünnt den Sound nicht aus. Dank Filter-FM und Overdrive-Algorithmen inklusive Bitcrusher in der Effektsektion kann man den weichen Sound im Handumdrehen mit Schmutz anreichern und auch extrem aggressiv werden lassen.</p>



<h2 class="wp-block-heading" id="h-step-sequencer-lfos-und-envelopes-bringen-bewegung-in-den-sound">Step-Sequencer, LFOs und Envelopes bringen Bewegung in den Sound</h2>



<p>Die zwei Hüllkurven für Amp und Filter sind schnell genug, ihre Charakteristik ist optimal für punchige Bässe ausgelegt. Lediglich für lang einfadende Sweeps fand ich die Attackphase nicht ganz optimal, da mir der Verlauf hierfür etwas zu linear erschien.</p>



<p>Weiterhin stehen drei Modulationsquellen zur Verfügung, die sich insgesamt 14 Zielen, darunter auch Parameter der Effekt-Engine zuweisen lassen. Hier hätte ich mir noch etwas mehr Flexibilität gewünscht, aber mit dem Vorhandenen kann man schon sehr gut arbeiten.</p>



<figure class="wp-block-embed is-type-video is-provider-youtube wp-block-embed-youtube wp-embed-aspect-16-9 wp-has-aspect-ratio"><div class="wp-block-embed__wrapper">

</div><figcaption><em>Dreadbox Typhon Patches für Techno und Ambient</em></figcaption></figure>



<p>Bei den Modulationsquellen hat man die Wahl zwischen 32-Step-Sequencer, LFOs, Hüllkurven und Zufall. Die LFOs schwingen knapp in den hörbaren Bereich, wilde FM-Orgien lassen sich damit aber nicht veranstalten. </p>



<p>Der Step Sequencer kann ganz klassisch zur Eingabe und Wiedergabe von Noten oder alternativ als Modulationssequencer zur Steuerung von Filter Cutoff, Effekten oder anderen Parametern verwendet werden. Legt man den Sequencer zum Beispiel auf die Frequenz eines der beiden Oszillatoren, sind rudimentäre Chordprogressionen möglich &#8211; schöne Sache! Die Eingabe von Notensequenzen ist sowohl direkt über den Synth als auch über eine angeschlossene MIDI-Tastatur möglich. Dazu aktiviert man kurz den Sequencer-Modus mit Klick auf die SQNCR-Taste. Im Anschluss navigiert man mit dem ersten Fader zwischen den einzelnen Steps, die restlichen Fader übernehmen dabei die Programmierung von Noten, Velocity, Gate usw.</p>



<div class="wp-block-group has-light-gray-background-color has-background"><div class="wp-block-group__inner-container is-layout-flow wp-block-group-is-layout-flow">
<h4 class="wp-block-heading" id="h-programmieren-des-dreadbox-typhon-step-sequencers-mit-einem-externen-midi-keyboard">Programmieren des dreadbox Typhon Step Sequencers mit einem externen MIDI-Keyboard</h4>



<ol class="wp-block-list"><li><em>SCNCR drücken und per Shift Taste in den Step-Edit-Modus gehen.</em></li><li><em>Mit dem ersten Fader zu dem Step gehen, ab dem die Noteneingabe mit dem externen Keyboard beginnen soll. In den meisten Fällen dürfte das Step1 sein.</em></li><li><em>Den Dreh-Encoder oben rechts für 2 Sekunden gedrückt halten.</em></li><li><em>Eingabe der Noten bis zu der Länge, die eure Sequenz haben soll (maximal 32).</em></li><li><em>Mit Drücken der Shift-Taste kommt ihr wieder in den Bearbeitungsmodus</em></li></ol>
</div></div>



<h2 class="wp-block-heading" id="h-interne-effektengine-von-sinevibes">Interne Effektengine von Sinevibes</h2>



<p>Viele Hersteller verzichten bei ihren Geräten auf interne Effekteinheiten und selbst zwischen den Usern entbrennt immer wieder die Diskussion, ob ein Synthesizer interne Effekte mitbringen soll, oder das den puristischen Ansatz verwässert. Ich sehe es so: Solange die internen Effekte gut sind, sollte man sie als fester Bestandteil der Klangerzeugung einbinden. </p>



<p>Und hier landet Dreadbox einen Volltreffer. Statt auf Eigenentwicklung zu setzen, gingen sie eine Kooperation mit Sinevibes ein. Sinevibes hat sich in den letzten Jahren einen ausgezeichneten Ruf als Effektprogrammierer für die *logue-Serie von <a href="https://elektronische-musik-produzieren.de/korg-multi-poly-presets-parallax-sound-pack/">Korg</a> erarbeitet. Aus dieser Zusammenarbeit geht eine exzellente Effektsektion hervor, dessen Parameter sich zudem noch den internen Modulationsquellen zuweisen lassen. Eiernde VHS-Tape-Delays oder rhythmisch pumpende Reverbs sind damit kein Problem.</p>



<h2 class="wp-block-heading" id="h-dreadbox-typhon-test-fazit-typhon-rollt-den-markt-noch-einmal-auf">dreadbox Typhon Test Fazit: Typhon rollt den Markt noch einmal auf</h2>



<p>Um ehrlich zu sein, bin ich mittlerweile sehr skeptisch, wenn Unternehmen (noch einen) Monosynth auf den Markt bringen. In vielen Fällen wird kopiert, als gäb&#8217;s kein Morgen oder es werden Mitnahme- und Wegwerfartikel produziert, die spätestens nach drei Wochen in der staubigen Ecke verschwinden.</p>



<p>Nicht so der Typhon von dreadbox. Gut verarbeitet überzeugt der Synthesizer mit einer hervorragend klingenden Sound-Engine, die mit ebenso guten Effekten von Sinevibes mehr als nur sinnvoll ergänzt wird. Der Preis von rund 400 € geht für das Gebotene absolut in Ordnung. Im Vergleich zu den Mitbewerbern kann sich der Synth absolut behaupten. Zudem macht er im Studio nicht nur eine gute Figur als Ergänzung, sondern ist durchaus in der Lage, die Rolle des Leitsynths im Rudel zu übernehmen.</p>



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<h3 class="wp-block-heading" id="h-weitere-links">Weitere Links</h3>



<ul class="wp-block-list"><li><a href="https://elektronische-musik-produzieren.de/die-besten-bass-synthesizer-top-5/">Die besten Bass Synthesizer für elektronische Musik – Top 5</a></li><li><a href="https://elektronische-musik-produzieren.de/die-besten-synthesizer-fuer-einsteiger/">Die besten Synthesizer für Einsteiger</a></li><li><a href="https://elektronische-musik-produzieren.de/die-besten-drum-machines-fuer-techno/">Drum Machines für elektronische Musik</a></li><li><a href="https://elektronische-musik-produzieren.de/kick-und-bass-abmischen-die-groessten-fehler/">Kick und Bass abmischen: Die größten Fehler</a></li><li><a href="https://elektronische-musik-produzieren.de/dreadbox-nymphes-test-polyfoner-analogsynth/">dreadbox Nymphes Test: Polyfoner Analogsynth</a></li><li><a href="https://elektronische-musik-produzieren.de/dreadbox-typhon-presets-fuer-techno-und-ambient-desert-soundset/">Dreadbox Typhon Presets für Techno und Ambient: „Desert“ Soundset</a></li></ul>
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		<title>MFB Synth Pro Test und Sound Demo</title>
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		<pubDate>Fri, 19 Jun 2020 10:46:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Synthesizer]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Das Berliner Unternehmen MFB schickt mit dem Synth Pro seinen ersten &#8222;großen&#8220; polyphonen Analogsynth ins Rennen. Die Daten sind vielversprechend: Acht Stimmen mit je drei Oszillatoren, zwei Filter, Frequenzmodulation, sowie zahlreiche Modulationsmöglichkeiten. Und das alles ist komplett analog für knapp 1000 € zu haben? Mal sehen, wie sich der MFB Synth Pro in diesem Kurztest &#8230; </p>
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<p>Das Berliner Unternehmen MFB schickt mit dem Synth Pro seinen ersten &#8222;großen&#8220; polyphonen Analogsynth ins Rennen. Die Daten sind vielversprechend: Acht Stimmen mit je drei Oszillatoren, zwei Filter, Frequenzmodulation, sowie zahlreiche Modulationsmöglichkeiten. Und das alles ist komplett analog für knapp 1000 € zu haben? Mal sehen, wie sich der MFB Synth Pro in diesem Kurztest schlägt. Bevor wir tiefer einsteigen, gibt es noch ein Sounddemo mit einigen selbst erstellten Patches.</p>



<figure class="wp-block-embed is-type-video is-provider-youtube wp-block-embed-youtube wp-embed-aspect-16-9 wp-has-aspect-ratio"><div class="wp-block-embed__wrapper">

</div></figure>



<p>Mit acht analogen Stimmen liegt dem MFB Synth Pro eine Disziplin besonders gut: Breite <a rel="noreferrer noopener" href="https://elektronische-musik-produzieren.de/die-besten-synthesizer-fuer-pads/" target="_blank">analoge Pads</a> mit ordentlich Retro-Feeling. Klanglich erinnert der Synth etwas an eine Kreuzung aus Stringmachine, Orgel und der alten Yamaha CS-Reihe. So könnte man den Sound als schwebend, mit einem Hang zum Nasalen beschreiben. Oberheim-artige Brass-Sounds und massive Streicherwände wollen mit dem MFB Synth Pro nicht so richtig gelingen, dafür überzeugt er umso mehr, wenn es um mittige warme Streichersounds und rhythmische Texturen geht. </p>



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<h2 class="wp-block-heading" id="h-umfangreiche-modulationsm-glichkeiten">Umfangreiche Modulationsmöglichkeiten</h2>



<p>Vorhanden sind zwei LFOs, die jeweils überblendbare Standardwellenformen (Dreieck, Pulse, Sägezahn und S&amp;H) bieten und sich natürlich auch zur MIDI-Clock syncen lassen. Im One-Shot-Modus können sie als Hüllkurve herangezogen werden, wobei der MFB Synth Pro hiervon bereits drei besitzt. Besonders gefreut habe ich mich über die Möglichkeit, die Hüllkurven zu loopen und als LFO zu verwenden. Das geht dank der schnellen Decay-Phase bis in den hörbaren Bereich und damit auch theoretisch schneller als mit den beiden LFOs. Umso bedauerlicher fand ich, dass man jeweils nur eine Hüllkurve loben kann. </p>



<h2 class="wp-block-heading" id="h-die-filtersektion">Die Filtersektion</h2>



<p>Die beiden Filter weisen eine Besonderheit auf, die man leider nach wie vor eher selten sieht: Sie lassen sich im Stereopanorama verteilen (Spread), was zu unglaublich breiten Stereoeffekten führt. Wenn man die Filter dann noch separat voneinander moduliert, geht die Sonne auf. Allerdings muss man hier vorsichtig dosieren, denn schnell handelt man sich so Phasenschweinereien ein und reißt Löcher ins Frequenzspektrum. Das kann ein wünschenswerter Effekt sein, beim MFB Synth Pro schießt man aber ganz schnell übers Ziel hinaus.</p>



<p>Klanglich sind die Filter hervorragend: Die Resonanz erzeugt Glanz ohne dabei den Klang zu sehr auszudünnen. In ihren unterschiedlichen Modi und Flankensteilheiten bieten die Filter einen eigenständigen Charakter, der gut zum Rest der Klangerzeugung passt. Ultrafett wäre sicherlich nicht das Adjektiv, das ich hier verwenden würde, eher mittenbetont. <a href="https://elektronische-musik-produzieren.de/die-besten-bass-synthesizer-top-5/">Bässe</a> und Leads gehen damit auf jeden Fall, nur würde ich für richtige Bretter dann wohl doch eher zu einem Moog oder einem Pro-1 greifen.</p>



<h2 class="wp-block-heading" id="h-die-oszillatoren-leider-noch-nicht-ganz-fertig">Die Oszillatoren &#8211; leider noch nicht ganz fertig</h2>



<p>Die Version des MFB Synth Pro, die mir hier vorlag, hatte leider noch ziemliche Probleme mit der Stimmstabilität der Oszillatoren. Zwar spendierte MFB dem Synth Pro das Feature, zwischen rein analoger und digital gesteuerter (aber natürlich immer noch analoger) Betriebsart der Oszillatoren umzuschalten. Die häufig empfohlene Aufwärmphase von 15 Minuten ist hier dennoch Pflicht. Erst dann sollte der MFB Synth Pro noch einmal nachgetuned werden (Drücken und Halten von DCO/Tune für 2 Sekunden). Das funktionierte bei mir manchmal besser, manchmal weniger gut. Klanglich waren die Oszillatoren im oberen Mittelfeld, hier hätte ich mir nur etwas mehr Biss beim Sägezahn und mehr Bauch beim Rechteck gewünscht. </p>



<p>Dafür entschädigen sinnvolle Zusatzfeatures wie Noise, Ringmodulation und analoge FM. Letztere kann allerdings nur dann aktiviert werden, wenn die Oszillatoren nicht im DCO-Modus sind. </p>



<h2 class="wp-block-heading" id="h-fazit">Fazit</h2>



<p>Der MFB Synth Pro hinterlässt bei mir gemischte Gefühle: Einerseits ist es ein gut klingender analoger Poly-Synth, der für den aufgerufenen Preis ein ziemlich komplettes Funktionspaket mitbringt. Alleine die Filtersektion ist schon eine massive Bereicherung. Über die eingebauten Effekte muss man nicht wirklich ein Wort verlieren und ich sehe sie eher als Ideengeber, wie der Sound mit Effekten klingen könnte. Im Studio- oder Bühneneinsatz sollte man hingegen auf externe Effekte zurückgreifen.</p>



<p>Auf der Schattenseite bleiben ziemliche Probleme bei der Speicherung eigener Patches in Erinnerung. Nachdem der Synth nach einer Ruhephase wieder im Einsatz war, klang kein Preset so, wie ich es ein paar Stunden zuvor abgespeichert hatte. Mal waren die Oszillatoren verstimmt, mal die Effekteinstellungen falsch übernommen, mal das Filter zu weit geschlossen, manchmal auch alles auf einmal. Eventuell hat sich MFB diesen Dingen mittlerweile angenommen, was zu wünschen wäre. Unterm Strich ist der MFB Synth Pro nämlich das Geld Wert und klanglich eine echte Alternative zu den Oberheims, Moogs und Junos da draußen.</p>



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<p>Hier geht es zur <a rel="noreferrer noopener" href="http://mfberlin.de/en/device/synthproe/" target="_blank">Webseite von MFB</a>.</p>
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