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	<title>Mixing Archive - elektronische-musik-produzieren</title>
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	<description>Synthesizer, Studio-Equipment und Workshops</description>
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	<title>Mixing Archive - elektronische-musik-produzieren</title>
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		<title>Techno Kick bauen: So erstellst du fette Bassdrums für den Club</title>
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		<pubDate>Tue, 18 Feb 2025 12:29:04 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Drum Machines]]></category>
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		<category><![CDATA[PlugIns, DAWs und VST-Instrumente]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Eines der wichtigsten Bestandteile elektronischer Musik ist die Bassdrum. In diesem Artikel zeige ich, wie man eine druckvolle Techno Kick erstellt, die sich im Club vor anderen Produktionen nicht verstecken braucht. Dieser Artikel stammt aus dem Buch &#8222;Elektronische Musik produzieren &#8211; Die größten Fehler, Sounddesign und Tipps für erfolgreiche Clubtracks&#8220;. Weitere Infos zum Buch gibt &#8230; </p>
<p><a href="https://elektronische-musik-produzieren.de/techno-kick-bauen-so-erstellst-du-fette-bassdrums-fuer-den-club/" class="more-link">Continue reading<span class="screen-reader-text"> "Techno Kick bauen: So erstellst du fette Bassdrums für den Club"</span></a></p>
<p>Der Beitrag <a href="https://elektronische-musik-produzieren.de/techno-kick-bauen-so-erstellst-du-fette-bassdrums-fuer-den-club/">Techno Kick bauen: So erstellst du fette Bassdrums für den Club</a> erschien zuerst auf <a href="https://elektronische-musik-produzieren.de">elektronische-musik-produzieren</a>.</p>
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<p>Eines der wichtigsten Bestandteile elektronischer Musik ist die Bassdrum. In diesem Artikel zeige ich, wie man eine druckvolle Techno Kick erstellt, die sich im Club vor anderen Produktionen nicht verstecken braucht.</p>



<p class="has-light-gray-background-color has-background"><em>Dieser Artikel stammt aus dem Buch &#8222;Elektronische Musik produzieren &#8211; Die größten Fehler, Sounddesign und Tipps für erfolgreiche Clubtracks&#8220;. <a aria-label="undefined (opens in a new tab)" href="https://elektronische-musik-produzieren.de/buch-elektronische-musik-produzieren-die-groessten-fehler-sounddesign-und-tipps-fuer-erfolgreiche-clubtracks/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Weitere Infos zum Buch gibt es hier</a><a href="http://<img src=&quot;https://vg01.met.vgwort.de/na/ab0e10bc88494376960823a59a432e04&quot; width=&quot;1&quot; height=&quot;1&quot; alt=&quot;&quot;&gt;">.</a></em></p>



<h2 class="wp-block-heading" id="h-kicks-layern-worauf-kommt-es-an">Kicks layern &#8211; worauf kommt es an?</h2>



<p>Die Kick in der elektronischen Musik setzt sich meistens aus mehreren Komponenten zusammen: dem tieffrequenten Bassanteil, einem tonalen Mittenbereich und einem Klicken ganz am Anfang des Zeitverlaufs. Viele Produzenten machen sich das zunutze, indem sie sich ihre Traumkick einfach aus verschiedenen Samples zusammenbauen. Diese Frankenstein-Kick kann also den Boom eines Sinusoszillators, die Mitten einer akustischen Kick und als Topping ein lediglich kurz angerissenes Rimshot-Sample nutzen.</p>



<p>https://www.thomann.de/de/d16_group_punchbox.htm?offid=1&amp;affid=397Der Trick besteht nun darin, die drei Samples per Layering übereinander zu legen. Dabei isoliert man mit Filtern immer genau die Frequenzanteile, die vom jeweiligen Sample übernommen werden soll. Die meisten Drumsampler sind in der Lage mehrere Samples auf eine Note zu legen. Alternativ könnte man drei Clips gleichzeitig abspielen und das entstehende Signal resamplen. Noch einfacher geht das ganze mit spezialisierten Drum-Plugins wie <a href="https://www.thomann.de/de/d16_group_punchbox.htm?offid=1&amp;affid=397" target="_blank" aria-label="undefined (opens in a new tab)" rel="noreferrer noopener">D16 Punchbox</a>, Ableton-Drum-Racks oder in Hardwareform mit Drum-Computern wie dem <a aria-label="undefined (opens in a new tab)" href="https://elektronische-musik-produzieren.de/die-besten-drum-machines-fuer-techno/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Rytm von Elektron</a>, die analoge Klangerzeugung und Sample-Engine kombinieren können.</p>



<figure class="wp-block-image size-large"><img fetchpriority="high" decoding="async" width="1000" height="434" src="https://elektronische-musik-produzieren.de/wp-content/uploads/2020/07/Punchbox_Kick_Synth.jpg" alt="D16 Punchbox Kick Synthesizer" class="wp-image-1426" srcset="https://elektronische-musik-produzieren.de/wp-content/uploads/2020/07/Punchbox_Kick_Synth.jpg 1000w, https://elektronische-musik-produzieren.de/wp-content/uploads/2020/07/Punchbox_Kick_Synth-300x130.jpg 300w, https://elektronische-musik-produzieren.de/wp-content/uploads/2020/07/Punchbox_Kick_Synth-768x333.jpg 768w, https://elektronische-musik-produzieren.de/wp-content/uploads/2020/07/Punchbox_Kick_Synth-600x260.jpg 600w" sizes="(max-width: 1000px) 100vw, 1000px" /><figcaption><em>Abb.: Spezialisierte Plugins wie PunchBOX von D16 liefern alle Zutaten für die perfekte Kick gleich mit.</em></figcaption></figure>



<p>In unserem fiktiven Beispiel der Frankenstein-Kick kann der Sinus als Basis so bleiben. Denn Obertöne, die wir entfernen müssten, besitzt diese Schwingungsform nicht. Bei der akustischen Kick beschneiden wir die tiefen und oberen Frequenzen so weit, bis sich die verbleibenden Mitten nicht mehr mit den Frequenzen des Sinus oder unserem Topping beißen. Final setzen wir bei unserer Rimshot ein Hochpassfilter an und lassen nur noch die Obertöne durch, die wir für unseren perfekten Attack benötigen. Der Vorteil an dieser nicht ganz simplen Methode ist, dass ihr die volle Kontrolle über jedes einzelne Element eurer Kick habt. So könnt ihr den Sinus mit einer entsprechenden Hüllkurve länger stehen lassen als den Rest oder beglückt die Mitten eurer Kick mit etwas Distortion.</p>



<h2 class="wp-block-heading" id="h-welche-eq-einstellung-um-die-techno-kick-fetter-zu-machen">Welche EQ-Einstellung, um die Techno Kick fetter zu machen?</h2>



<p>Ob ihr ein vorhandenes Kickpreset verwendet oder die Kick per Layering / Synthese aufbaut: Eine Nachbearbeitung ist auf jeden Fall angesagt. Fast immer kommen dabei EQ und Kompressor zum Einsatz. Der EQ hilft dabei, unnötige Frequenzen herauszuschneiden und dezent klangliche Akzente zu setzen.</p>



<p>Je nach elektronischem Genre übernimmt die Kick gleichzeitig den Basspart. In diesem Fall könnt ihr alle Spuren außer der Kick ruhig unter 100 Hz mit einem Low Cut beschneiden, damit sich die Instrumente nicht gegenseitig in die Quere kommen. Um den Bassbereich der Kick zu betonen, boostet ihr die Frequenzen um 40 &#8211; 80 Hz mit einem EQ. Idealerweise zielt ihr dabei auf den Grundton der Kick.</p>



<p>Soll der Bass-Lead den Tieftonpart in deinem Track übernehmen, müsst ihr umgekehrt die Kick im Tieftonbereich beschneiden und die tiefen Frequenzen des Basssounds mit einem EQ anheben. In diesem Fall könnt ihr die Kick bei ca. 120 Hz schmalbandig mit einem Peak-EQ betonen. Eine Absenkung der Frequenzen bei 200 bis 350 Hz bewirkt, dass die Kick insgesamt trockener klingt. </p>



<figure class="wp-block-image size-large"><img decoding="async" width="1024" height="363" src="https://elektronische-musik-produzieren.de/wp-content/uploads/2020/07/Techno_Kick_Mitten_absenken-1024x363.jpg" alt="Techno Kick. EQ Einstellungen für hölzerne Kicks" class="wp-image-1430" srcset="https://elektronische-musik-produzieren.de/wp-content/uploads/2020/07/Techno_Kick_Mitten_absenken-1024x363.jpg 1024w, https://elektronische-musik-produzieren.de/wp-content/uploads/2020/07/Techno_Kick_Mitten_absenken-300x106.jpg 300w, https://elektronische-musik-produzieren.de/wp-content/uploads/2020/07/Techno_Kick_Mitten_absenken-768x272.jpg 768w, https://elektronische-musik-produzieren.de/wp-content/uploads/2020/07/Techno_Kick_Mitten_absenken-600x213.jpg 600w, https://elektronische-musik-produzieren.de/wp-content/uploads/2020/07/Techno_Kick_Mitten_absenken.jpg 1200w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /><figcaption><em>EQ-Absenkung bei 200 bis 350 Hz lässt die Techno Kick trockener klingen</em></figcaption></figure>



<p>Störende Frequenzen ermittelt man, indem man mit einem stark verstärkten schmalbandigen EQ langsam den Bereich abscannt. Sobald der Kick-Sound anfängt zu klingeln bzw. zu zerren, habt ihr die Frequenz gefunden. Jetzt kehrt ihr den Vorgang wieder um und senkt die Frequenz breitbandig moderat (um ca. 6dB) ab. Unterhalb von 150 Hz sollten Kick und <a href="https://elektronische-musik-produzieren.de/die-besten-bass-synthesizer-top-5/">Bass</a> mono sein. Das lässt sich recht einfach mit speziellen Plugins wie Fabfilter Q3 oder dem Utility-Tool von Ableton umsetzen.</p>



<h2 class="wp-block-heading" id="h-wie-wird-die-kick-nachbearbeitet">Wie wird die Kick nachbearbeitet?</h2>



<p>Mit dem Kompressor verdichtet ihr das Klangmaterial, arbeitet die Attackphase stärker heraus und macht die Kick dadurch voluminöser. Beim Kompressor solltet ihr auf eine längere Attack- und eine kurze Releasezeit achten. Dadurch wird der Anschlag der Kick nicht negativ von der Komprimierung beeinflusst und die Kick bekommt insgesamt mehr Druck. Ein Ratio-Wert von 4:1 bis 8:1 sollte in den meisten die besten Ergebnisse bringen. Threshold &#8211; also der Wert, ab dem der Kompressor anfängt zu arbeiten &#8211; ist abhängig von der Stärke des Eingangssignals. Hier müsst ihr einfach etwas experimentieren, bis euch das Resultat gefällt.</p>



<p>Am Ende der Kette könnt ihr der Kick noch mit Distortion zu Leibe rücken. Dezent eingesetzt verleiht es dem Sound zusätzliche Obertöne, wodurch die Kick im Mix noch präsenter wird. Im Techno geht man gerne etwas stärker in die Sättigung, wodurch die Kick noch aggressiver erscheint. </p>



<p>Zur Verzerrung finden sich eine Menge Werkzeuge. Ob es Distortion, Overdrive oder eine Bandsättigungs-Emulation sein soll, bleibt eurem Geschmack überlassen. Sehr gut für diesen Zweck ist das <a href="https://elektronische-musik-produzieren.de/die-besten-freeware-synthesizer-fuer-elektronische-musik/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Freeware-Plugin</a> <a href="https://www.softube.com/saturationknob" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Saturation Knob von Softube</a>. Mit wenigen Parametern und exzellentem Sound kommt man hiermit schnell zum Ziel. </p>



<p>Gerüchten zufolge &#8222;leihen&#8220; sich einige bekannte Künstler ihre Kicks gerne mal aus anderen erfolgreichen Produktionen für die eigenen Tracks aus. Rechtlich ist das wahrscheinlich keine Grauzone mehr, aber ihr könnt dieses Verfahren für eigene Produktionen ja mal ausprobieren und bei Gefallen die Kick nachbauen.</p>



<h3 class="wp-block-heading" id="h-weitere-artikel">Weitere Artikel</h3>



<ul class="wp-block-list"><li><a href="https://elektronische-musik-produzieren.de/kick-und-bass-abmischen-die-groessten-fehler/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Kick und Bass abmischen: So vermeidet man die größten Fehler</a></li><li><a href="https://elektronische-musik-produzieren.de/die-besten-drum-machines-fuer-techno/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Die besten Drum Machines für Techno und House</a></li><li><a href="https://elektronische-musik-produzieren.de/groovebox-fuer-techno-ambient-und-house-die-besten-modelle/">Groovebox für Techno, Ambient und House: Die besten Modelle</a></li><li><a href="https://elektronische-musik-produzieren.de/novation-circuit-tracks-test/">Novation Circuit Tracks Test</a></li><li><a href="https://elektronische-musik-produzieren.de/midi-controller-fuer-fl-studio-die-besten-modelle-fuer-elektronische-musik/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Controller für FL Studio: Die besten Modelle</a></li></ul>
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		<title>Streicher und Pads abmischen: 5 Tipps für Sounddesign und EQ</title>
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		<pubDate>Fri, 20 Oct 2023 04:14:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Mixing]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>In vielen Fällen übernehmen Pads in Tracks eine sprichwörtlich tragende Rolle. Zum einen tragen sie die Melodie mit, indem sie das harmonische Fundament im Hintergrund bilden. Zum anderen eignen sich Pads hervorragend dazu, einen Mix klanglich zusammenzuhalten. Allerdings besteht auch immer das Risiko, dass Pads im Mix schnell zu dominant werden. Mit diesen Tipps gelingt &#8230; </p>
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<p>In vielen Fällen übernehmen <a href="https://elektronische-musik-produzieren.de/die-besten-synthesizer-fuer-pads/">Pads</a> in Tracks eine sprichwörtlich tragende Rolle. Zum einen tragen sie die Melodie mit, indem sie das harmonische Fundament im Hintergrund bilden. Zum anderen eignen sich Pads hervorragend dazu, einen Mix klanglich zusammenzuhalten. Allerdings besteht auch immer das Risiko, dass Pads im Mix schnell zu dominant werden. Mit diesen Tipps gelingt Pads abmischen im Arrangement</p>



<h2 class="wp-block-heading" id="h-eq-einstellungen-fur-pads">EQ-Einstellungen für Pads</h2>



<p>Sollen neben den Pads noch viele andere Elemente in einem Track untergebracht werden, muss man im ersten Schritt alle nicht zwingend benötigten Frequenzen beschneiden. Das betrifft vor allem die tiefen Frequenzen und unteren Mitten (0-250 Hz), die meistens schon von Kick und <a href="https://elektronische-musik-produzieren.de/die-besten-bass-synthesizer-top-5/">Bass</a> belegt sind. </p>



<p>Andererseits verleiht gerade der untere Mittenbereich Pads eine gewisse Wärme. Hier gilt es also immer abzuwägen, ob das <a href="https://elektronische-musik-produzieren.de/die-besten-synthesizer-fuer-pads/">Pad</a> eine zentrale Rolle im Arrangement einnehmen oder eher den Mix zusammenhalten soll.</p>



<figure class="wp-block-image size-large"><img decoding="async" width="1024" height="610" src="https://elektronische-musik-produzieren.de/wp-content/uploads/2023/10/eq-einstellung-pad-abmischen-1024x610.jpg" alt="Pads abmischen: Die richtige EQ-Einstellung richtet sich nach dem Mix" class="wp-image-10167" srcset="https://elektronische-musik-produzieren.de/wp-content/uploads/2023/10/eq-einstellung-pad-abmischen-1024x610.jpg 1024w, https://elektronische-musik-produzieren.de/wp-content/uploads/2023/10/eq-einstellung-pad-abmischen-300x179.jpg 300w, https://elektronische-musik-produzieren.de/wp-content/uploads/2023/10/eq-einstellung-pad-abmischen-768x458.jpg 768w, https://elektronische-musik-produzieren.de/wp-content/uploads/2023/10/eq-einstellung-pad-abmischen.jpg 1200w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /><figcaption class="wp-element-caption">Pads abmischen: Mit dem EQ kann man die tiefen Frequenzen zähmen</figcaption></figure>



<p>Gleiches gilt für die Höhen. Je mehr Höhen der Pad-Sound besitzt, umso dominanter sticht er aus dem Mix hervor. Zudem wirken höhenreiche Pads häufig kälter, steriler. Deshalb darf man hier auch gerne das EQ-Messer anlegen, wenn man das Pad eher subtil im Hintergrund parken möchte. Ist das Ziel ein präsenter Trance-Chord, darf es gerne umgekehrt sein. Hier kann ein subtiler Höhen-Boost bei 8-11kHz dem Pad einen seidigen Glanz verleihen.</p>



<h2 class="wp-block-heading" id="h-sounddesign-tipps-fur-pads-und-strings">Sounddesign-Tipps für Pads und Strings</h2>



<p>Sollen Flächen eher eine tragende Rolle im Hintergrund übernehmen, lohnt es sich, die Dynamik von vornherein zu begrenzen. Statt also komplexe LFO-Orgien auf Filter oder Lautstärke anzusetzen, ist ein wohl dosierter Einsatz der Schlüssel. Etwas Modulation ist aber durchaus erwünscht, denn dadurch entsteht erst die Lebendigkeit, durch die Hintergrundatmos spannend bleiben.</p>



<p>Solche Modulationen können einerseits durch Schwebungen entstehen, für die man entweder Pulsbreitenmodulation heranzieht oder die Oszillatoren leicht gegeneinander verstimmt. Auch subtile Tonhöhen- oder Filtermodulationen können dabei helfen, Hintergrundflächen spannend zu gestalten.</p>



<figure class="wp-block-image size-large"><img loading="lazy" decoding="async" width="1024" height="358" src="https://elektronische-musik-produzieren.de/wp-content/uploads/2023/10/pads-abmischen-sounddesign-1024x358.jpg" alt="" class="wp-image-10168" srcset="https://elektronische-musik-produzieren.de/wp-content/uploads/2023/10/pads-abmischen-sounddesign-1024x358.jpg 1024w, https://elektronische-musik-produzieren.de/wp-content/uploads/2023/10/pads-abmischen-sounddesign-300x105.jpg 300w, https://elektronische-musik-produzieren.de/wp-content/uploads/2023/10/pads-abmischen-sounddesign-768x268.jpg 768w, https://elektronische-musik-produzieren.de/wp-content/uploads/2023/10/pads-abmischen-sounddesign.jpg 1200w" sizes="auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /><figcaption class="wp-element-caption"><em>Gutes Sounddesign ist der erste Schritt für einen gelungenen Mix</em></figcaption></figure>



<p>Was den Klang an sich betrifft, gilt beim Sounddesign dasselbe wie schon beim EQing: Je obertonreicher das Pad ist, umso dominanter tritt es in den Vordergrund. Und je mehr Elemente im Mix sind, umso mehr müsst ihr auch die unteren Mitten und tiefen Frequenzen im Blick haben. Statt eines EQs könnt ihr das beim Sounddesign mit unterschiedlichen Schwingungsformen (z.B. Dreieck statt Sägezahn, wenn es dumpfer klingen soll), oder mit der Wahl des Filters umsetzen.</p>



<h2 class="wp-block-heading" id="h-sidechain-compression-nutzen-um-platz-zu-schaffen">Sidechain-Compression nutzen, um Platz zu schaffen</h2>



<p>Wenn ihr ein eher minimales Arrangement fahrt, einen Pump-Effekt sucht, oder euer Pad nicht zu sehr beschneiden wollt, könnt ihr auch Sidechain-Compression nutzen. Bei dieser Technik nutzt ihr einen Kompressor mit Sidechain in der Pad-Spur.</p>



<figure class="wp-block-image size-full"><img loading="lazy" decoding="async" width="1000" height="180" src="https://elektronische-musik-produzieren.de/wp-content/uploads/2020/08/Rollende_Kicks_Techno.jpg" alt="Rollende Techno-Kicks mit Reverb und Sidechain-Compression" class="wp-image-2237" srcset="https://elektronische-musik-produzieren.de/wp-content/uploads/2020/08/Rollende_Kicks_Techno.jpg 1000w, https://elektronische-musik-produzieren.de/wp-content/uploads/2020/08/Rollende_Kicks_Techno-300x54.jpg 300w, https://elektronische-musik-produzieren.de/wp-content/uploads/2020/08/Rollende_Kicks_Techno-768x138.jpg 768w" sizes="auto, (max-width: 1000px) 100vw, 1000px" /><figcaption class="wp-element-caption"><em>Mit Sidechain-Kompression kann man Pads gut mit dem restlichen Track verschmelzen</em></figcaption></figure>



<p>Dessen Sidechain-Eingang füttert ihr mit einem Signal (meistens Kick). Jedes Mal, wenn dieses Signal wiedergegeben wird, aktiviert sich der Kompressor und drückt die Lautstärke des Pads herunter. Dadurch sitzt nicht nur das Pad deutlich besser im Mix, ihr bekommt auch ein schönen Groove in den Gesamtmix, den ihr recht genau dosieren könnt. <a href="https://elektronische-musik-produzieren.de/sidechain-compressor-einstellen-tutorial-fuer-elektronische-musik/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Mehr Details und weitere Tipps zum Thema Sidechain-Compression einstellen</a></p>



<h2 class="wp-block-heading" id="h-pads-abmischen-synthesizer-flachen-im-panorama-verteilen">Pads abmischen: Synthesizer-Flächen im Panorama verteilen</h2>



<p>Pads eignen sich auch ganz hervorragend, um dem Mix eine angenehme Stereobreite zu verpassen. Besonders dann, wenn diese eher subtil im Hintergrund eingesetzt werden. Eine Möglichkeit hierfür ist, die einzelnen Stimmen alternierend im Panorama zu verteilen. </p>



<figure class="wp-block-image size-large"><img loading="lazy" decoding="async" width="1024" height="612" src="https://elektronische-musik-produzieren.de/wp-content/uploads/2023/10/subtiler_stereoeffekt-pads-abmischen-1024x612.jpg" alt="Pads abmischen: Subtiler Stereoffekt durch unterschiedliche EQ-Einstellungen links und rechts" class="wp-image-10164" srcset="https://elektronische-musik-produzieren.de/wp-content/uploads/2023/10/subtiler_stereoeffekt-pads-abmischen-1024x612.jpg 1024w, https://elektronische-musik-produzieren.de/wp-content/uploads/2023/10/subtiler_stereoeffekt-pads-abmischen-300x179.jpg 300w, https://elektronische-musik-produzieren.de/wp-content/uploads/2023/10/subtiler_stereoeffekt-pads-abmischen-768x459.jpg 768w, https://elektronische-musik-produzieren.de/wp-content/uploads/2023/10/subtiler_stereoeffekt-pads-abmischen.jpg 1200w" sizes="auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /><figcaption class="wp-element-caption"><em>Pads abmischen: Subtiler Stereoeffekt der durch unterschiedliche EQ-Einstellungen links und rechts entsteht</em></figcaption></figure>



<p>Wenn euer Klangerzeuger dieses Feature nicht bietet, könnt ihr ebenso ein Stereo-Width-Tool nutzen, ein Ping-Pong-Delay auf das Pad anwenden, oder beim EQ leicht unterschiedliche Einstellungen für den linken und rechten Kanal vornehmen. Wenn ihr tiefer in das Thema einsteigen wollt, empfehle ich den Artikel &#8222;<a href="https://elektronische-musik-produzieren.de/techno-und-ambient-abmischen-stereobreite-verbessern/">Stereobreite verbessern</a>&#8222;.</p>



<h2 class="wp-block-heading" id="h-pads-uber-tiefenstaffelung-besser-im-mix-platzieren">Pads über Tiefenstaffelung besser im Mix platzieren</h2>



<p>Abschließend solltet ihr euch über eine optimale Tiefenstaffelung Gedanken machen. Besonders Pads, die eher im Hintergrund laufen, können psychoakustisch mit ein paar Tricks weiter nach hinten geschoben werden. </p>



<p>Ein beliebtes Mittel dafür ist ein Reverb, den man recht großzügig auf den Flächensound legt. Längere Reverb-Zeiten, weniger Höhen und ein höhere Predelay-Wert helfen dabei, diese Eindruck noch zu verstärken. In Kombination mit dem Reverb-Effekt tragen auch abgesenkte hohe Frequenzen dazu bei, dass ein Signal räumlich als weiter entfernt wahrgenommen wird.</p>



<p>Mehr zum Thema Tiefenstaffelung: <a href="https://elektronische-musik-produzieren.de/tiefenstaffelung-im-mix-mehr-spannung-beim-abmischen-von-techno/">Tiefenstaffelung im Mix: Mehr Spannung beim Abmischen von Techno</a></p>



<h4 class="wp-block-heading" id="h-weitere-artikel">Weitere Artikel</h4>



<ul class="wp-block-list">
<li><a href="https://elektronische-musik-produzieren.de/5-sounddesign-tricks-die-man-kennen-sollte/">5 Sounddesign Tricks, die man kennen sollte</a></li>



<li><a href="https://elektronische-musik-produzieren.de/dub-chords-und-pads-erstellen-workshop/">Dub Chords und Pads erstellen Workshop</a></li>



<li><a href="https://elektronische-musik-produzieren.de/melodic-techno-leads-afterlife-bodzin-tale-of-us-sounddesign/">Melodic Techno Leads Sounddesign Tutorial: Afterlife, Bodzin, Tale of Us</a></li>



<li><a href="https://elektronische-musik-produzieren.de/u-he-diva-revolution-presets-fuer-melodic-techno-ambient/">u-he Diva „ReVolution“: Presets für Melodic Techno &amp; Ambient</a></li>
</ul>
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		<title>Techno Bass abmischen: Die richtigen Equalizer Einstellungen</title>
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		<dc:creator><![CDATA[e-m-p]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 18 Mar 2022 05:50:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Mixing]]></category>
		<category><![CDATA[Workshops]]></category>
		<category><![CDATA[Bass]]></category>
		<category><![CDATA[Techno]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Bass-Sounds und andere tieffrequente Signale spielen in der elektronischen Musik eine entscheidende Rolle. Neben der Kick liefern sie das Fundament eines Clubtracks und sollten demnach beim Mixing besonders akribisch betrachtet werden. Ein paar Tipps zum Mixing gibt dieser Workshop Techno Bass abmischen. Ausgangsmaterial: Die richtigen Sounds auswählen Komprimierung und vor allem EQing sollte im Idealfall &#8230; </p>
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<p>Bass-Sounds und andere tieffrequente Signale spielen in der elektronischen Musik eine entscheidende Rolle. Neben der <a href="https://elektronische-musik-produzieren.de/techno-kick-bauen-so-erstellst-du-fette-bassdrums-fuer-den-club/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Kick</a> liefern sie das Fundament eines Clubtracks und sollten demnach beim Mixing besonders akribisch betrachtet werden. Ein paar Tipps zum Mixing gibt dieser Workshop Techno <a href="https://elektronische-musik-produzieren.de/die-besten-bass-synthesizer-top-5/">Bass</a> abmischen.</p>



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<h2 class="wp-block-heading" id="h-ausgangsmaterial-die-richtigen-sounds-auswahlen">Ausgangsmaterial: Die richtigen Sounds auswählen</h2>



<p>Komprimierung und vor allem EQing sollte im Idealfall nur Feinarbeit sein. Wenn der Sound bereits passt, geht auch der Rest deutlich einfacher von der Hand. Bevor man sich also dem Equalizing oder der Komprimierung nähert, sollte man erstmal kritisch betrachten, ob der ausgewählte Sound überhaupt zum Track passt. Der perfekt gesamplete Akustikbass mag zwar großartig klingen. Unter Umständen bringt euch aber ein simpler Dreiecks-Sound deutlich schneller zum Ziel. </p>



<p>Spätestens dann, wenn ihr versucht, den Bass mit einer Armada an EQs und Kompressoren in den Mix zu drücken, könnte ein simpler Austausch des Sounds die Lösung sein. Ich weiß, das ist manchmal nicht so einfach. Zumal an diesem Punkt bestimmt schon viel Arbeit ins Mixing geflossen ist. Bevor ihr aber am Ende frustriert mit einem schlechten Kompromiss lebt, tauscht lieber den Sound aus. </p>



<h2 class="wp-block-heading" id="h-der-bass-muss-zur-kick-passen">Der Bass muss zur Kick passen</h2>



<p>Neben dem Sound im Gesamtmix ist vor allem auch das Zusammenspiel von Kick und Bass essentiell. So sollten einerseits die Tonhöhen von Kick und Bass optimal aufeinander abgestimmt sein. Das kann in der gleichen Tonlage oder eine Oktave dazwischen sein. Selbst harmonische Abstände wie Quinten oder Septime funktionieren hier noch ganz gut.</p>



<p>Als nächstes solltet ihr euch ansehen, inwiefern sich die Frequenzen von Kick und Bass überlagern. Grundsätzlich könnt ihr entweder die Kick tieffrequent mischen. Dabei bschneidet ihr den Bass um diese Frequenzanteile, solange die Kick spielt. Umgekehrt könnt ihr den Tiefenschub aber auch mit dem Bass erzeugen. Dann solltet ihr aber die Kick untenrum stutzen, damit sich die beiden nicht gegenseitig zu stark nach aufschaukeln. Im <a href="https://elektronische-musik-produzieren.de/kick-und-bass-abmischen-die-groessten-fehler/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Tutorial Kick und Bass abmischen</a> gebe ich ein paar konkrete Tipps dazu.</p>



<p>Final ist es häufig auch hilfreich, wenn nur eines der beiden Instrumenten über ausgeprägte Transienten verfügt. Wenn die Kick also mit hartem Attack hämmert, ist es für den Mix einfacher, einen &#8222;softeren&#8220; Bass als Gegenspieler auszuwählen.</p>



<h2 class="wp-block-heading" id="h-techno-bass-abmischen-eq-tipps">Techno Bass abmischen: EQ Tipps</h2>



<p>Wie eben schon beschrieben, gehen wir vereinfacht von zwei Szenarien aus: Im ersten Fall übernimmt der Bass das Tiefbassfundament. Im zweiten Szenario sitzt der Bass eine Frequenzebene über der Kick. </p>



<h3 class="wp-block-heading" id="a-bass-als-subbass-fur-das-fundament">a) Bass als Subbass für das Fundament</h3>



<p>In diesem Fall versorgt der Bass euren Track mit Tiefenschub, also all das, was man nicht direkt tonal hört, aber sehr wohl im Magen spürt. Hierfür habt ihr den Frequenzbereich von 25 Hz bis 120 Hz im Fokus, also wirklich ziemlich weit unten. Darüber liegende Signale könnt ihr großzügig wegcutten, damit diese den Mix nicht zumüllen. Dabei müsst ihr unbedingt darauf achten, den Bereich nicht zu überbetonen. Gerade weil die meisten <a href="https://elektronische-musik-produzieren.de/die-besten-studiomonitore-fuer-elektronische-musik/">Studiomonitore</a> ohne Sub nicht in der Lage sind, das akkurat wiederzugeben oder weil der Raum es nicht hergibt. </p>



<p>Wenn das bei euch er Fall ist, nutzt unbedingt einen Analyzer. Zwar gilt beim Mixing immer Ohr vor Auge, aber irgendwie muss man sich ja behelfen. Sobald ihr den Mix einigermaßen im Griff habt, solltet ihr auf einer Anlage gegen checken. Viele HiFi-Anlagen sind dazu in der Lage, aber auch Lautsprechersysteme in vielen Autos sind durchaus in der Lage, einen recht tiefen Bass zu erzeugen.</p>



<p>Die Kick sorgt in diesem Szenario übrigens primär für die rhythmische Orientierung. Da der Tiefbassbereich hier bereits belegt ist, solltet ihr die Kick auf Präsenz abmischen. Das erreicht ihr, indem ihr einerseits den Tieftonbereich bis 80-120 Hz beschneidet, je nachdem bis wohin euer Subbass reicht. Gleichzeitig betont ihr die Grundfrequenz der Kick, bzw. eine Oktave darüber, falls diese bereits im Subbereich liegen sollte. Hier genügt ein recht schmalbandig betonter EQ, der den Bereich um 3-5 dB anhebt. </p>



<p>Alternativ könnt ihr das Zusammenspiel von Kick und Bass verstärken, indem ihr per <a href="https://elektronische-musik-produzieren.de/sidechain-compressor-einstellen-tutorial-fuer-elektronische-musik/">Sidechain-Kompressor</a> den Basslevel bei jeder gespielten Kick absenkt. Wie das geht, zeige ich ausführlich im Tutorial <a href="https://elektronische-musik-produzieren.de/sidechain-compressor-einstellen-tutorial-fuer-elektronische-musik/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Sidechain-Kompressor in elektronischer Musik</a>.</p>



<h3 class="wp-block-heading" id="b-bass-als-melodisches-element-uber-der-kick">b) Bass als melodisches Element über der Kick</h3>



<p>Umgekehrt sieht es aus, wenn ihr mit der Kick den unteren Frequenzbereich abdeckt und der Bass melodisch über der Kick liegt. Achtet hierbei wieder darauf, die Grundfrequenz eurer Kick auf den Rest des Tracks zu stimmen (zum Artikel: <a href="https://elektronische-musik-produzieren.de/techno-produzieren-drums-und-percussion-sounds-richtig-tunen/">Techno produzieren: Drums und Percussion Sounds richtig tunen</a>). Selbst wenn ihr das tonale Element kaum noch heraushört, kann eine disharmonische Kick erhebliche Unruhe in den Mix bringen.</p>



<p>Da der Tieffrequenzbereich nun von der Kick übernommen wird, wendet ihr die unter a) vorgestellten Tipps einfach umgekehrt an. Das heißt, dass ihr den Bass mit einem Low Shelf bei unter 80-120 Hz massiv absenkt, während ihr alle Mitten und Höhen der Kick bei über 80-120 Hz rigoros wegcuttet.</p>



<p>Final senkt ihr dann noch im Subbass-Bereich Frequenzen unter 20-25 Hz ab, da diese selbst von den meisten Clup-PAs kaum noch sinnvoll wiedergegeben werden. Im Mix kosten euch Signale im tiefen Subbereich also letztlich nur Energie und damit Lautstärke.</p>



<h2 class="wp-block-heading" id="h-techno-bass-abmischen-fazit">Techno Bass abmischen: Fazit</h2>



<p>Hoffentlich hat euch der Artikel geholfen und das Thema Techno Bass abmischen geht euch nun etwas leichter von der Hand. Ein finaler Tipp am Ende: Sollte der Mix immer noch sehr muffig klingen, probiert einmal aus, die Frequenzen beim Bass (oder der Kick) abzusenken. Meistens reicht hier schon eine Reduzierung des 200-250 Hz Bereichs um 3-5 dB, um gute Ergebnisse zu Erzielen.</p>



<h2 class="wp-block-heading" id="h-weitere-artikel">Weitere Artikel</h2>



<ul class="wp-block-list"><li><a href="https://elektronische-musik-produzieren.de/bass-vsts-die-besten-bass-plugins-fuer-techno-und-ambient/">Bass VSTs: Die besten Bass PlugIns für Techno und Ambient</a></li><li><a href="https://elektronische-musik-produzieren.de/die-besten-bass-synthesizer-top-5/">Die besten Bass Synthesizer für elektronische Musik – Top 5</a></li><li><a href="https://elektronische-musik-produzieren.de/techno-kick-bauen-so-erstellst-du-fette-bassdrums-fuer-den-club/">Techno Kick bauen: So erstellst du fette Bassdrums für den Club</a></li><li><a href="https://elektronische-musik-produzieren.de/studiokopfhoerer-fuer-elektronische-musik-die-besten-kopfhoerer-fuer-techno/">Studiokopfhörer für elektronische Musik: die besten Kopfhörer für Techno</a></li></ul>
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		<title>Reverb im Mix bei elektronischer Musik: Die größten Fehler</title>
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		<dc:creator><![CDATA[e-m-p]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 10 Dec 2021 05:28:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Mixing]]></category>
		<category><![CDATA[Workshops]]></category>
		<category><![CDATA[Fabfilter]]></category>
		<category><![CDATA[logic]]></category>
		<category><![CDATA[Reverb]]></category>
		<category><![CDATA[Valhalla DSP]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Wie bei anderen Genres sollte man auch in der elektronischen Musik beim Reverb im Mix einige Dinge beachten. Glücklicherweise ist hier der experimentelle Raum etwas größer, aber spätestens beim Abmischen können die folgenden Fehler nervige Konsequenzen haben. Zu viel Hall Am häufigsten passiert es wohl, dass ein Mix mit zu viel Hall zugemüllt wird. Nicht &#8230; </p>
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<p>Wie bei anderen Genres sollte man auch in der elektronischen Musik beim <a href="https://elektronische-musik-produzieren.de/die-besten-hall-effekte-und-reverb-pedale-fuer-synthesizer/">Reverb</a> im Mix einige Dinge beachten. Glücklicherweise ist hier der experimentelle Raum etwas größer, aber spätestens beim Abmischen können die folgenden Fehler nervige Konsequenzen haben.</p>



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<h2 class="wp-block-heading">Zu viel Hall</h2>



<p>Am häufigsten passiert es wohl, dass ein Mix mit zu viel Hall zugemüllt wird. Nicht nur, dass der Produktion dabei viel Energie verloren geht, sondern alles in einem undefinierten Brei endet. </p>



<p>Und leider ist es oft ein gutes Anzeichen dafür, dass ihr zu lange und ohne Pausen abgemischt habt. In diesem Fall ermüdet das Gehör irgendwann und man neigt dazu, Feinheiten nicht mehr ausreichend wahrzunehmen. Eine Folge davon kann sein, dass ihr immer mehr Reverb hinzufügt, weil sich ein Gewöhnungseffekt einstellt.</p>



<figure class="wp-block-image size-large"><img loading="lazy" decoding="async" width="1024" height="407" src="https://elektronische-musik-produzieren.de/wp-content/uploads/2021/12/valhalla_vintage_verb_reverb-1024x407.jpg" alt="Reverb im Mix von elektronischer Musik: Die größten Fehler" class="wp-image-5633" srcset="https://elektronische-musik-produzieren.de/wp-content/uploads/2021/12/valhalla_vintage_verb_reverb-1024x407.jpg 1024w, https://elektronische-musik-produzieren.de/wp-content/uploads/2021/12/valhalla_vintage_verb_reverb-300x119.jpg 300w, https://elektronische-musik-produzieren.de/wp-content/uploads/2021/12/valhalla_vintage_verb_reverb-768x305.jpg 768w, https://elektronische-musik-produzieren.de/wp-content/uploads/2021/12/valhalla_vintage_verb_reverb.jpg 1200w" sizes="auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /><figcaption><em>Valhalla Vintage Verb bietet gute Retro-Räume</em></figcaption></figure>



<p>Hier gibt es zwei einfache Stragien: Hört euch zum einen den Mix noch einmal mit ausgeruhten Ohren, am besten einen oder zwei Tage später noch einmal kritisch an. Achtet dabei auf den Reverb-Anteil. Wenn ihr hierbei merkt, dass ihr es mit dem Reverb übertrieben habt, fahrt in einem ersten Schritt den Reverb-Anteil radikal zurück. Anschließend fügt ihr sukzessive immer mehr Reverb hinzu, bis ihr kurz vor dem Kipppunkt steht, es könnte zu viel sein. Subtrahiert davon dann noch einmal rund 10% und hört den Mix für finale Anpassungen noch einmal gegen.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Zu lange Nachhallzeit</h2>



<p>Ebenso können sich zu lange Nachhallzeiten (Time / Decay) negativ auf den Mix auswirken. Sobald sich dann auch noch mehrere Hallfahnen im Hintergrund addieren, wird der Gesamtmix wieder undefiniert und kraftlos. Das kann bis zu einem gewissen Anteil in Genres wie Ambient oder Drone-Music gewünscht sein. Aber auch hier gibt es einen schmalen Grat aus diffus-sphärischen Hallschichtungen und unprofessionellem Klangbrei, der einen Track nicht über eine längere Zeit trägt.</p>



<figure class="wp-block-image size-large"><img loading="lazy" decoding="async" width="1024" height="596" src="https://elektronische-musik-produzieren.de/wp-content/uploads/2021/12/Logic_Space_Designer_Recerb_Fehler-1024x596.jpg" alt="Reverb im Mix von elektronischer Musik: Logic Space Designer" class="wp-image-5631" srcset="https://elektronische-musik-produzieren.de/wp-content/uploads/2021/12/Logic_Space_Designer_Recerb_Fehler-1024x596.jpg 1024w, https://elektronische-musik-produzieren.de/wp-content/uploads/2021/12/Logic_Space_Designer_Recerb_Fehler-300x175.jpg 300w, https://elektronische-musik-produzieren.de/wp-content/uploads/2021/12/Logic_Space_Designer_Recerb_Fehler-768x447.jpg 768w, https://elektronische-musik-produzieren.de/wp-content/uploads/2021/12/Logic_Space_Designer_Recerb_Fehler.jpg 1200w" sizes="auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /><figcaption><em>Logic Space Designer</em></figcaption></figure>



<p>Zu bestimmen, welche Hallzeit optimal ist, empfehle ich, immer auch den Einsatz im Blick zu behalten. Grundsätzlich nutzt man Reverb, um dem Signal eine gewisse Räumlichkeit zu verpassen. Je länger der Nachhall, umso größer der Raum. Habt das im Blick, wenn ihr einzelne Spuren im Mix positionieren möchtet. Oft ist auch ein sehr dezent eingesetzter Raum mit minimaler Hallfahne optimal, um einem Staccato- oder Percussion-Sound eine subtile Dreidimensionalität zu verpassen.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Reverb im Mix nur als Inserteeffekt nutzen</h2>



<p>Sicherlich kann man Reverbs genauso gut in Insert-Kanälen einsetzen. Hier muss man allerdings zwei Dinge beachten: Einerseits wird der Gesamtsound sehr schnell zu undefiniert, wenn man zu viele unterschiedliche Reverb-Einstellungen nutzt. Zumindest wird der Aufwand beim Mixing deutlich höher. </p>



<p>Andererseits geht dieses Vorgehen auch erheblich an die Performance, denn Reverbs sind in der Regel recht hungrige Ressourcenfresser. Und wer <a href="https://elektronische-musik-produzieren.de/groovebox-fuer-techno-ambient-und-house-die-besten-modelle/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">ausschließlich auf Hardware setzt</a>, wird alleine schon aufgrund des finanziellen Aufwands nicht für jede Spur einen eigenen Reverb nutzen wollen.</p>



<p>Besser ist es, Sendwege anzulegen, in denen die Reverbeffekte liegen. Je nach Bedarf sollten es auch hier mehrere sein, denn der auslandende Kathedralenhall eurer Pads kann für eure Vocal-Abteilung unter Umständen Gift sein. </p>



<figure class="wp-block-image size-large"><img loading="lazy" decoding="async" width="1024" height="387" src="https://elektronische-musik-produzieren.de/wp-content/uploads/2021/12/Arturia_Rev_Plate_Ambient_Reverb-1024x387.jpg" alt="Reverb abmischen: Arturia Rev Plate" class="wp-image-5630" srcset="https://elektronische-musik-produzieren.de/wp-content/uploads/2021/12/Arturia_Rev_Plate_Ambient_Reverb-1024x387.jpg 1024w, https://elektronische-musik-produzieren.de/wp-content/uploads/2021/12/Arturia_Rev_Plate_Ambient_Reverb-300x113.jpg 300w, https://elektronische-musik-produzieren.de/wp-content/uploads/2021/12/Arturia_Rev_Plate_Ambient_Reverb-768x290.jpg 768w, https://elektronische-musik-produzieren.de/wp-content/uploads/2021/12/Arturia_Rev_Plate_Ambient_Reverb.jpg 1200w" sizes="auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /><figcaption><em>Arturia Rev Plate simuliert einen Plattenhall, der sich gut als Insert-Effekt für einzelne Instrumente eignet </em></figcaption></figure>



<p>Es spricht natürlich nichts dagegen, hin und wieder einen Reverb als Insert zu nutzen, etwa wenn man ein <a href="https://elektronische-musik-produzieren.de/die-besten-synthesizer-fuer-pads/">Pad</a> gezielt mit einem Shimmer-Verb nutzen möchte, oder nur auf der Snare ein Gated Room liegen soll. Achtet nur darauf, dass ihr einen guten Kompromiss eingeht. Das wird euch spätestens beim finalen Mix viel Arbeit ersparen.</p>



<h2 class="wp-block-heading" id="h-kein-low-cut-filter">Kein Low-Cut-Filter</h2>



<p>Ihr habt diszipliniert gemischt, die Instrumente perfekt aufeinander abgestimmt und trotzdem klingt euer Mix noch matschig und undefiniert? Möglicherweise liegt das Übel in an der Effektabteilung.</p>



<p>Als erstes empfiehlt es sich, Effekte wie Delay und Reverb kurz auf Bypass zu stellen. Klingt der Mix dann immer noch schlecht, solltet ihr noch einmal die einzelnen Spuren auf Überlappungen der Frequenzen durchgehen. Wenn die Deaktivierung der Effekte aber dazu führt, dass der Mix plötzlich förmlich aufgeht, erzeugen eure Effekte sicherlich störende Frequenzen in den unteren Mitten oder im Bassbereich.</p>



<p>Probiert hier einmal einen Low Cut vor, und alternativ einmal hinter den Effekten aus. Manchmal klingt der Mix ohne Effekte zwar ausgewogen. Allerdings könnte durch den fehlenden Low Cut VOR dem Reverb auf einmal die kritische Tieffrequenzmasse überschritten werden. Probiert einfach mal aus, einen recht steil abfallenden Filter mit einer Eckfrequenz von 200-350 Hz vor dem Reverbeffekt einzusetzen.</p>



<figure class="wp-block-image size-large"><img loading="lazy" decoding="async" width="1024" height="369" src="https://elektronische-musik-produzieren.de/wp-content/uploads/2021/12/valhalla_shimmer_reverb_mix_ambient-1024x369.jpg" alt="Reverb im Mix von elektronischer Musik: Valhalla Shimmer" class="wp-image-5632" srcset="https://elektronische-musik-produzieren.de/wp-content/uploads/2021/12/valhalla_shimmer_reverb_mix_ambient-1024x369.jpg 1024w, https://elektronische-musik-produzieren.de/wp-content/uploads/2021/12/valhalla_shimmer_reverb_mix_ambient-300x108.jpg 300w, https://elektronische-musik-produzieren.de/wp-content/uploads/2021/12/valhalla_shimmer_reverb_mix_ambient-768x276.jpg 768w, https://elektronische-musik-produzieren.de/wp-content/uploads/2021/12/valhalla_shimmer_reverb_mix_ambient.jpg 1200w" sizes="auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /><figcaption><em>Spezialisierte Shimmer-Reverbs erzeugen Frequenzen, die den Mix schnell überladen können.</em></figcaption></figure>



<p>Der Low Cut hinter dem Reverb sorgt wiederum dafür, dass der Raumeffekt von sich aus störende Frequenzen einspeist. Das könnte der Fall sein, wenn der Effekt selbst über einen EQ mit Bassanhebung verfügt oder schlicht tiefe Frequenzen erzeugt, wie es bei manchen Shimmer-Effekten der Fall ist. Auch hier empfehle ich den Einsatz eines steil abfallenden Filters, bei dem ihr euch ausgehend von einer Eckfrequenz von 300 Hz langsam der idealen Frequenz nähert.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Zu viel Höhen</h2>



<p>Ebenfalls spätestens im Mixdown dürften sich dominante Höhen unangenehm bemerkbar machen. Nicht selten liegt die Ursache dafür auch in der Effektabteilung, etwa wenn ein Shimmer-Reverb ungezügelt das Eingangssignal mit Höhen anreichert. Zudem haben dominante Höhen gerne einen weiteren Effekt, unabhängig vom unangenehmen Klangbild. </p>



<p>Durch die Höhen wird auch die Raumortung maßgeblich mit beeinflusst. So wirken Signale mit stark ausgeprägten hohen Frequenz räumlich näher, während dumpfe Signale weiter entfernt wahrgenommen werden. Man kann das zwar hervorragend für den Mix nutzen, wie der Artikel <a href="https://elektronische-musik-produzieren.de/tiefenstaffelung-im-mix-mehr-spannung-beim-abmischen-von-techno/">Tiefenstaffelung im Mix</a> zeigt. Allerdings wirkt eine Mischung mit zu dominanten Höhen bei den Reverbs schnell unnatürlich, kalt oder unausgewogen. Empfehlenswert ist daher, erst einmal einen Hi-Cut oder Hi-Shelf ab 3 kHz auf das Reverb zu legen und sich dann langsam an die ideale Frequenz heranzutasten.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Reverb im Mix &#8211; Weitere Artikel</h3>



<ul class="wp-block-list"><li><a href="https://elektronische-musik-produzieren.de/delay-plugin-die-besten-delay-vsts-fuer-techno-und-ambient/">Delay PlugIn: Die besten Delay VSTs für Techno und Ambient</a></li><li><a href="https://elektronische-musik-produzieren.de/diese-eq-fehler-solltet-ihr-beim-mixing-elektronischer-musik-vermeiden/">Diese EQ-Fehler solltet ihr beim Mixing elektronischer Musik vermeiden</a></li><li><a href="https://elektronische-musik-produzieren.de/die-besten-hall-effekte-und-reverb-pedale-fuer-synthesizer/">Reverb Pedale für Synthesizer: die besten Hall-Effekte</a></li><li><a href="https://elektronische-musik-produzieren.de/welches-audio-interface-fuer-elektronische-musik/">Welches Audio Interface für elektronische Musik?</a></li><li><a href="https://elektronische-musik-produzieren.de/vermona-retroverb-lancet-test-federhall-fuer-elektronische-musik/">Vermona Retroverb Lancet Test: Federhall für elektronische Musik</a></li></ul>
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		<title>Techno produzieren: Drums und Percussion Sounds richtig tunen</title>
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		<dc:creator><![CDATA[e-m-p]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 03 Aug 2021 04:32:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Mixing]]></category>
		<category><![CDATA[Sound Design]]></category>
		<category><![CDATA[Workshops]]></category>
		<category><![CDATA[Techno produzieren]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>In dieser Folge unserer Reihe &#8222;Techno produzieren&#8220; widmen wir uns einem Thema, das gerne mal übersehen wird. Dabei kann man mit überschaubarem Aufwand sehr viel zum Positiven verändern. Die Rede ist vom korrekten Tuning der Drum- und Percussion-Sounds. Denn häufig trägt eine verstimmte Drum-Sektion entscheidend dazu bei, dass ein Mix am Ende unaufgeräumt klingt. Drums- &#8230; </p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p>In dieser Folge unserer Reihe &#8222;Techno produzieren&#8220; widmen wir uns einem Thema, das gerne mal übersehen wird. Dabei kann man mit überschaubarem Aufwand sehr viel zum Positiven verändern. Die Rede ist vom korrekten Tuning der Drum- und Percussion-Sounds. Denn häufig trägt eine verstimmte Drum-Sektion entscheidend dazu bei, dass ein Mix am Ende unaufgeräumt klingt.</p>



<img loading="lazy" decoding="async" src="https://vg09.met.vgwort.de/na/7452f594d0ba44799a3e136ebc056062" width="1" height="1" alt="">



<h2 class="wp-block-heading" id="h-drums-und-percussion-tunen-die-basics">Drums- und Percussion tunen: die Basics</h2>



<p>Eventuell stellt sich der ein oder andere die Frage, warum man diese Elemente überhaupt stimmen sollte. Denn wenngleich bei Percussion-Sounds wie Toms oder Conga der tonale Anteil recht deutlich wahrnehmbar ist, tritt spätestens bei Becken, Snares, oder selbst bei vielen Kicks, das Tuning nur minimal hervor. </p>



<p>Aber es sind genau diese Instrumente, die deswegen gerne mal übersehen werden. Und eine schlecht auf den <a href="https://elektronische-musik-produzieren.de/die-besten-bass-synthesizer-top-5/">Bass</a> abgestimmte Kick kann den ganzen Track zumatschen. Ebenso führt eine disharmonisch klingende Becken-Sektion dazu, dass eine konstante Spannung über dem Track liegt, die als unangenehm empfunden wird.</p>



<h2 class="wp-block-heading" id="h-die-l-sung-so-stimmt-ihr-drum-und-percussion-sounds">Die Lösung: So stimmt ihr Drum- und Percussion-Sounds</h2>



<p>Wie geht man beim Drum-Tuning also am besten vor? Im ersten Schritt müsst ihr ermitteln, was der Grundton der jeweiligen Instrumente ist. Dazu gibt es mehrere Möglichkeiten.</p>



<h3 class="wp-block-heading" id="h-ermittlung-des-grundtons">Ermittlung des Grundtons</h3>



<h4 class="wp-block-heading" id="h-a-ihr-nutzt-ein-tuning-plugin">a) Ihr nutzt ein Tuning-Plugin</h4>



<p>Ein Tuning-PlugIn ist in der Lage den Grundton des Instruments darzustellen, sobald es wiedergegeben wird. Das ist an sich eine gute Sache, scheitert aber häufig daran, dass entweder die Wiedergabelänge zu kurz, oder der geräuschhafte Anteil zu groß ist. In diesem Fall könntet ihr die Wiedergabezeit verlängern, indem ihr zur Ermittlung des Grundtons vorübergehend Timestretching einsetzt, bzw. Sustain oder Decay-Zeit kurz hochzieht.</p>



<div class="wp-block-image"><figure class="aligncenter size-full"><img loading="lazy" decoding="async" width="664" height="400" src="https://elektronische-musik-produzieren.de/wp-content/uploads/2021/07/Drums_percussion_tunen_techno_produzieren_tuner.jpg" alt="Drums tunen: PlugIn" class="wp-image-4879" srcset="https://elektronische-musik-produzieren.de/wp-content/uploads/2021/07/Drums_percussion_tunen_techno_produzieren_tuner.jpg 664w, https://elektronische-musik-produzieren.de/wp-content/uploads/2021/07/Drums_percussion_tunen_techno_produzieren_tuner-300x181.jpg 300w" sizes="auto, (max-width: 664px) 100vw, 664px" /><figcaption><em>Ein Tuning PlugIn stellt die Tonhöhe des Eingangssignal dar</em></figcaption></figure></div>



<p>Dadurch wird die Wiedergabezeit lang genug, damit das Tuning-Plugin adäquat arbeiten kann. Allerdings ist dieser Weg für eine komplette Percussion-Sektion auch ziemlich aufwändig. Sehen wir uns also andere Möglichkeiten an.</p>



<h4 class="wp-block-heading" id="h-b-ihr-verwendet-einen-analyzer-zur-darstellung-der-frequenz">b) Ihr verwendet einen Analyzer zur Darstellung der Frequenz</h4>



<p>Ein recht einfacher Weg, den Grundton zu ermitteln ist die Nutzung eines Analyzers. Da der Grundton meistens das lauteste Element in einem Sound darstellt, genügt hier ein Blick auf die Anzeige des Analyzers. Dort wo der höchste Ausschlag ist, liegt der Grundton. Da das Frequenzdiagramm bei den meisten Analyzern in Hertz angezeigt wird, muss man es allerdings erst einmal in einen Notenwert umwandeln. Eine gute Hilfe liefert <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Frequenzen_der_gleichstufigen_Stimmung" target="_blank" rel="noreferrer noopener">die Tabelle in diesem Wikipedia-Artikel</a>.<br>Noch einfacher geht es natürlich, wenn ihr die Darstellung des Analyzers von Hertz auf Notenwert umschalten könnt, wie in diesem Beispiel der integrierte Analyzer des FabFilter Q3.</p>



<figure class="wp-block-image size-large"><img loading="lazy" decoding="async" width="1024" height="611" src="https://elektronische-musik-produzieren.de/wp-content/uploads/2021/07/Drums_percussion_tunen_techno_produzieren_EQ-1024x611.jpg" alt="Drums Tuning: Darstellung der Tonhöhe anhand eines EQ-PlugIns" class="wp-image-4877" srcset="https://elektronische-musik-produzieren.de/wp-content/uploads/2021/07/Drums_percussion_tunen_techno_produzieren_EQ-1024x611.jpg 1024w, https://elektronische-musik-produzieren.de/wp-content/uploads/2021/07/Drums_percussion_tunen_techno_produzieren_EQ-300x179.jpg 300w, https://elektronische-musik-produzieren.de/wp-content/uploads/2021/07/Drums_percussion_tunen_techno_produzieren_EQ-768x458.jpg 768w, https://elektronische-musik-produzieren.de/wp-content/uploads/2021/07/Drums_percussion_tunen_techno_produzieren_EQ.jpg 1200w" sizes="auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /><figcaption><em>Drums Tuning: Darstellung der Tonhöhe anhand eines EQ-PlugIns</em></figcaption></figure>



<h3 class="wp-block-heading" id="h-einstellen-der-korrekten-tonh-he">Einstellen der korrekten Tonhöhe</h3>



<p>Wie schon bei der Ermittlung des Grundtons eurer Drum-Instrumente gibt es auch für das Tuning mehrere Ansätze. Das Tuning selbst erfolgt am einfachsten über die Parameter &#8222;Tune&#8220; und &#8222;Finetune&#8220;. Mit Finetune nehmt ihr die Feinabstimmung in Cent vor, während Tune gröber in Halbtonschritten erfolgt.</p>



<h4 class="wp-block-heading" id="h-a-ihr-tuned-nach-geh-r">a) Ihr tuned nach Gehör</h4>



<p>Wenn ihr ein gut trainiertes Gehör habt, lohnt es sich, das Tuning der Drums nach Gehör vorzunehmen. Dazu spielt ihr einfach das jeweilige Druminstrument ab und legt unter jede Note eine weitere Spur, in der parallel zum Druminstrument ein Sinus- oder Dreieckozillator läuft. </p>



<p>Dabei sollte man darauf achten, dass die Tunings direkt auf dem Grundton, oder zumindest in harmonischen Intervallen dazu vorgenommen werden. Im ersten Schritt nähert ihr euch mit Tune dem Grundton. Je näher ihr diesem kommt, umso stärker erzeugt das Signal aus Stimmoszillator und Drumsound Schwebungen. An dieser Stelle könnt ihr nun mit Finetuning das Tuning präzise vornehmen. Das Ziel habt ihr erreicht, sobald so gut wie kein Phasing oder Flanging mehr hörbar ist. </p>



<h4 class="wp-block-heading" id="h-b-ihr-geht-vom-dargestellten-grundton-aus">b) Ihr geht vom dargestellten Grundton aus</h4>



<p>Wenn ihr die oben skizzierte Variante mit dem <a href="https://elektronische-musik-produzieren.de/die-besten-eq-plug-ins-equalizer-vst-fuer-techno-ambient-und-co/">Equalizer</a> oder Tuning-Plugin bevorzugt, könnt ihr auch rein rechnerisch vorgehen. In diesem Fall nutzt ihr einfach den Tuning-Parameter des Drum-PlugIns oder Samplers und verschiebt das Tuning entsprechend in Richting Grundfrequenz des Tracks.</p>



<p>Hier muss man allerdings aufpassen. Denn häufig stimmt die Tonhöhe des Samples nicht mit der angegebenen Tonhöhe im Sampler-Plugin überein. Stellt dieser das Tuning eures Kick-Sample beispielsweise auf C2 dar, bedeutet das noch lange nicht, dass das Kick-Sample auch wirklich auf C2 getuned ist. Hier müsst ihr einfach etwas rechnen.</p>



<figure class="wp-block-image size-large"><img loading="lazy" decoding="async" width="1024" height="270" src="https://elektronische-musik-produzieren.de/wp-content/uploads/2021/07/Drums_percussion_tunen_techno_produzieren-1024x270.jpg" alt="Drums Tuning: Grobstimmung und Feintuning" class="wp-image-4880" srcset="https://elektronische-musik-produzieren.de/wp-content/uploads/2021/07/Drums_percussion_tunen_techno_produzieren-1024x270.jpg 1024w, https://elektronische-musik-produzieren.de/wp-content/uploads/2021/07/Drums_percussion_tunen_techno_produzieren-300x79.jpg 300w, https://elektronische-musik-produzieren.de/wp-content/uploads/2021/07/Drums_percussion_tunen_techno_produzieren-768x203.jpg 768w, https://elektronische-musik-produzieren.de/wp-content/uploads/2021/07/Drums_percussion_tunen_techno_produzieren-1536x405.jpg 1536w, https://elektronische-musik-produzieren.de/wp-content/uploads/2021/07/Drums_percussion_tunen_techno_produzieren.jpg 1554w" sizes="auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /><figcaption><em>Drums Tuning: Grobstimmung und Feintuning</em></figcaption></figure>



<p>Wenn euch der EQ oder das Tuning-Plugin sagt, dass die Kick den Grundton &#8222;A1&#8220; besitzt, der Grundton eues Track aber bei &#8222;C&#8220; liegt, müsst ihr das Kick-Tuning um drei Halbtöne nach oben verschieben. Also verschiebt ihr die Frequenz in eurem Drum-Sampler von C2 um drei Halbtöne nach oben und landet so bei D#2. Nun noch etwas Feintuning und die Kick passt perfekt zum Rest.</p>



<h2 class="wp-block-heading" id="h-tipp-behaltet-die-intervalle-im-auge">Tipp: Behaltet die Intervalle im Auge!</h2>



<p>Beim Tuning empfehle ich, immer den geringstmöglichen Abstand zum Grundton zu nutzen. Liegt dieser beispielsweise auf der Note C2 und eure Kickdrum auf D1, solltet ihr das Tuning nicht in Richtung C2 verschieben, sondern lieber exakt eine Oktave darunter auf C1 tunen. Statt 10 Halbtöne nach oben, verschiebt ihr die Frequenz also nur zwei Halbtöne nach unten.</p>



<p>Auf diese Weise klingt die Kick natürlicher, da sich mit dem Tuning auch die Formanten verschieben oder die Kick je nach Tuning-Richtung langsamer (Tuning nach unten) oder schneller (Tuning nach oben) wiedergegeben wird.</p>



<p>Sind die Abstände zu groß, z.B. weil die Kick ihren Grundton bei der Note Fis 1 hat, der Track aber in &#8222;C&#8220; produziert wurde, kann es sich lohnen, auf harmonische Intervalle zu gehen. Besonders bewährt haben sich Quinten und (große / kleine) Terzen. Ohne jetzt zu sehr in Musiktheorie abzudriften müsst ihr euch eigentlich nur merken, dass ihr in solchen Fällen einfach mal probiert, die Kick um 3 bzw. 5 Halbtonschritte nach oben zu verschieben.</p>



<h2 class="wp-block-heading" id="h-spannung-erzeugen-mit-ungenauen-tunings">Spannung erzeugen mit ungenauen Tunings</h2>



<p>Wir sind schon wieder am Ende dieses Tutorials angekommen. Abschließend möchte ich noch einmal alles über Bord werfen, was ich bis hier geschrieben habe. Denn ihr könnt disharmonisches Tuning umgekehrt auch nutzen, um subtil Spannung im Track zu erzeugen. Im Endeffekt verstimmt ihr einfach einzelne Drum-Instrumente so, dass sie harmonisch nicht zueinander passen. Eine Abweichung von wenigen Cents erzeugt Schwebungen (aber evtl. auch Phasenschweinereien), eine Abweichung von 1-2 Halbtönen zu einer unangenehmen Spannung.</p>



<p>Wichtig ist hierbei allerdings, dass ihr es nicht übertreibt und die Technik der Disharmonie nur auf kurze Passagen in einem Arrangement anwendet. Anschließend löst ihr die Spannung auf, indem ihr wieder das korrekte Tuning nutzt. Zusätzlich solltet ihr in diesen Passagen auch immer den gesamten Mix im Ohr haben, denn schließlich ist der Hauptgrund für all die Tuning-Arbeit ein sauberer Mix.</p>



<h3 class="wp-block-heading" id="h-weitere-artikel-zum-thema-techno-produzieren">Weitere Artikel zum Thema Techno produzieren</h3>



<ul class="wp-block-list"><li><a href="https://elektronische-musik-produzieren.de/kick-und-bass-abmischen-die-groessten-fehler/">Kick und Bass abmischen: Die größten Fehler</a></li><li><a href="https://elektronische-musik-produzieren.de/mehr-aus-claps-herausholen-tricks-fuer-techno-ambient-und-house/">Mehr aus Claps herausholen: Tricks für Techno, Ambient und House</a></li><li><a href="https://elektronische-musik-produzieren.de/techno-und-ambient-abmischen-stereobreite-verbessern/">Techno und Ambient abmischen: Stereobreite verbessern</a></li><li><a href="https://elektronische-musik-produzieren.de/hihats-abmischen-fuer-techno-deep-house-und-ambient-mixing-tutorial/">HiHats abmischen für Techno, Deep House und Ambient – Mixing Tutorial</a></li><li><a href="https://elektronische-musik-produzieren.de/die-besten-freeware-synthesizer-fuer-elektronische-musik/">Die besten Freeware Synthesizer für elektronische Musik</a></li></ul>
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			</item>
		<item>
		<title>Diese EQ-Fehler solltet ihr beim Mixing elektronischer Musik vermeiden</title>
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		<pubDate>Tue, 20 Jul 2021 04:36:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Mixing]]></category>
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		<category><![CDATA[ambient]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Equalizer gehören zu den am meisten eingesetzten Tools im Mixing. Mit ihnen entfernt man störende Frequenzen, betont wichtige Bereiche oder nutzt sie flächendeckend, um den Mix aufzuräumen. Allerdings kann man selbst beim Einsatz von EQs einiges verkehrt machen. Wie ihr ein paar der größten EQ-Fehler vermeidet, erfahrt ihr in diesem Artikel. Tiefe Frequenzen nicht aufgeräumt &#8230; </p>
<p><a href="https://elektronische-musik-produzieren.de/diese-eq-fehler-solltet-ihr-beim-mixing-elektronischer-musik-vermeiden/" class="more-link">Continue reading<span class="screen-reader-text"> "Diese EQ-Fehler solltet ihr beim Mixing elektronischer Musik vermeiden"</span></a></p>
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<p><a href="https://elektronische-musik-produzieren.de/die-besten-eq-plug-ins-equalizer-vst-fuer-techno-ambient-und-co/">Equalizer</a> gehören zu den am meisten eingesetzten Tools im Mixing. Mit ihnen entfernt man störende Frequenzen, betont wichtige Bereiche oder nutzt sie flächendeckend, um den Mix aufzuräumen. Allerdings kann man selbst beim Einsatz von <a href="https://elektronische-musik-produzieren.de/die-besten-eq-plug-ins-equalizer-vst-fuer-techno-ambient-und-co/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">EQs</a> einiges verkehrt machen. Wie ihr ein paar der größten EQ-Fehler vermeidet, erfahrt ihr in diesem Artikel.</p>



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<h2 class="wp-block-heading" id="h-tiefe-frequenzen-nicht-aufgeraumt">Tiefe Frequenzen nicht aufgeräumt</h2>



<p>Der Bass- und untere Mittenbereich ist wohl einer der problematischsten Kandidaten, wenn ein Mix professionell klingen soll. Zum einen hat dieser Bereich recht viel Energie, was sich schnell negativ auf die mögliche Gesamtlautstärke des Mix auswirken kann, wenn man es hier übertreibt. Diese ist wiederum essentiell, damit der Track im Club gegen andere Produktionen mithalten kann.</p>



<p>Fast noch wichtiger ist allerdings, dass unaufgeräumte unteren Mitten fast immer hauptverantwortlich für einen matschigen Mix sind. Häufig liegt es daran, dass sich ein Großteil der Instrumente diesen Frequenzbereich teilt, seien es Drum- und Percussion-Sounds, Pads, <a href="https://elektronische-musik-produzieren.de/die-besten-bass-synthesizer-top-5/">Bässe</a> oder Vocals. Lässt man alle einzelnen Spuren unbearbeitet passieren, schichten sie sich zu einer undefinierten Gesamtmasse auf, die am Ende den ganzen Mix überlagert.</p>



<figure class="wp-block-image size-large"><img loading="lazy" decoding="async" width="1024" height="515" src="https://elektronische-musik-produzieren.de/wp-content/uploads/2021/07/EQ_Fehler_untere_mitten_absenken_weiss_eq-1024x515.jpg" alt="" class="wp-image-4786" srcset="https://elektronische-musik-produzieren.de/wp-content/uploads/2021/07/EQ_Fehler_untere_mitten_absenken_weiss_eq-1024x515.jpg 1024w, https://elektronische-musik-produzieren.de/wp-content/uploads/2021/07/EQ_Fehler_untere_mitten_absenken_weiss_eq-300x151.jpg 300w, https://elektronische-musik-produzieren.de/wp-content/uploads/2021/07/EQ_Fehler_untere_mitten_absenken_weiss_eq-768x387.jpg 768w, https://elektronische-musik-produzieren.de/wp-content/uploads/2021/07/EQ_Fehler_untere_mitten_absenken_weiss_eq.jpg 1200w" sizes="auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /><figcaption>(Abb.: Weiss EQ): <em>Lowcut und eine Absenkung der unteren Mitten bei 200-350 Hz schaffen Platz im Mix</em></figcaption></figure>



<p>Die effektivste Möglichkeit, dieses Problem zu lösen, ist eine Radikalkur mit dem Low Cut. Diesen wendet ihr auf alle Spuren an, bei denen die unteren Mitten nicht unmittelbarer Bestandteil des jeweiligen Instruments sind. Und das dürften einige sein. Geht beim Einstellen der Low-Cut-Frequenz so vor, dass ihr langsam die Frequenz immer höher zieht, bis sich dieses Instrument &#8222;eigenartig&#8220; anhört. Wichtig dabei ist, die Bearbeitung immer im Gesamtmix zu analysieren. Denn beim solo abgehörten Instrument tritt dieser Zeitpunkt recht früh ein, während man im Kontext des Gesamtmix den LowCut durchaus noch ein paar Hertz weiter oben ansetzen kann, ohne dass am Ende etwas fehlt.</p>



<h2 class="wp-block-heading" id="h-boosten-statt-absenken">Boosten statt Absenken</h2>



<p>Einer der häufigsten Fehler den man am Anfang macht, ist das Boosten von einzelnen Frequenzen um einzelne Instrumente hervorzuheben, ohne die weniger wichtigen Bereiche abzusenken. Früher oder später führt diese Technik dazu, dass ihr euren Mix zumüllt und am Ende nur noch miteinander konkurrierende Instrumente ab. </p>



<p>Zielführender ist es, statt einen Frequenzbereich mehrere dB lauter zu machen, die Lautstärke der anderen Bereiche abzusenken. Der akustische Effekt ist derselbe: Durch die Absenkung arbeitet ihr den Charakter des Instruments heraus und nehmt weniger wichtige Bestandteile zurück.</p>



<h2 class="wp-block-heading" id="h-die-phasen-ignoriert">Die Phasen ignoriert</h2>



<p>Als Phase eines Audiosignals wird die Lage des Signals auf der Zeitachse im Verhältnis zu einem anderen Audiosignal bezeichnet. Ist diese verschoben oder invertiert, kann es zu Auslöschungen kommen. Klanglich äußert sich das in Phasing, Flanging oder gar dem kompletten Signalverlust dieser Spur.</p>



<figure class="wp-block-image size-large"><img loading="lazy" decoding="async" width="1024" height="383" src="https://elektronische-musik-produzieren.de/wp-content/uploads/2021/07/EQ_Fehler_Techno-1024x383.jpg" alt="" class="wp-image-4789" srcset="https://elektronische-musik-produzieren.de/wp-content/uploads/2021/07/EQ_Fehler_Techno-1024x383.jpg 1024w, https://elektronische-musik-produzieren.de/wp-content/uploads/2021/07/EQ_Fehler_Techno-300x112.jpg 300w, https://elektronische-musik-produzieren.de/wp-content/uploads/2021/07/EQ_Fehler_Techno-768x287.jpg 768w, https://elektronische-musik-produzieren.de/wp-content/uploads/2021/07/EQ_Fehler_Techno.jpg 1200w" sizes="auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /><figcaption><em>Manche PlugIns bieten verschiedene Möglichkeiten zum Handling von Latenzen an. Hier Fabfilter Q3</em></figcaption></figure>



<p>Je nach eingesetztem Equalizer tritt dieser Effekt mal mehr, mal weniger auf. Ohne zu sehr in technische Details abzudriften empfehle ich daher für die meisten Anwendungen einen Linear Phase EQ. Da dieser immer auch eine leichte Verzögerung mit sich bringt, ist es wichtig, dass du die Latenzkompensation in deiner <a href="https://elektronische-musik-produzieren.de/welche-daw-fuer-elektronische-musik-die-besten-musikprogramme/">DAW</a> aktivierst. Auf diese Weise wird die Verzögerung des EQs ausgeglichen, und die Spur die mit dem EQ bearbeitet wird zeitgleich mit dem Rest wiedergegeben.</p>



<h2 class="wp-block-heading" id="h-frequenzstaffelung-ignoriert">Frequenzstaffelung ignoriert</h2>



<p>Für jedes Musikgenre haben sich über die Jahre Hörgewohnheiten herausgebildet, die es beim Mixing zu beachten gilt. Bei elektronischer Musik sind dies vor allem ein starkes Bassfundament inklusive Subbassbereich, ein homogener Gesamteindruck und nicht zu dominante Höhen. Um so einen Mix zu erzielen, sollte jedes Instrument gemäß seines Frequenzbereichs optimal im Mix platziert werden. </p>



<p>Diese Regel ist natürlich nicht auf elektronische Musik beschränkt, sondern gilt als Leitfaden allumfassend für Produktionen. Kann man bei &#8222;handgemachter&#8220; Musik mit traditionellen Instrumenten die wichtigsten Frequenzbereiche noch klar abgrenzen, ist das bei der Dominanz von synthetisch erzeugten Sounds bei elektronischer Musik nicht immer ganz klar.</p>



<p>Daher lohnt es sich, in Gedanken einzelne Sounds klanglich bestimmten Instrumentengattungen zuzuordnen, um später im Mix eine klare Mixingstruktur zur Hand zu haben. Dabei kann man sich gut an <a href="https://wiki.fractalaudio.com/wiki/images/6/63/Main_chart.jpg" target="_blank" rel="noreferrer noopener">vorhandenen Frequenzdiagrammen </a>orientieren. Diese geben einen Überblick, in welchen Frequenzbereichen die Instrumente später im Mix sitzen sollen. </p>



<p>Habt ihr eure Sounds klanglich vorsortiert, fangt ihr an, alles Überflüssige wegzuschneiden. Bei dieser Radikalkur dürft ihr ruhig ordentlich zupacken, denn es geht bei dieser Übung darum, den Mix schlanker zu machen. Setzt EQs flächendeckend ein und schneidet im ersten Schritt mit einem recht steilflankigen (24 dB) LoCut überall die Bässe und unteren Mitten heraus, wo sie nicht benötigt werden. </p>



<p>Im zweiten Schritt knüpft ihr euch die Höhen vor, wobei ihr hier sowohl HiCut als auch Hi-Shelf ausprobieren würde. Auch bei der Flankensteilheit würde ich beim Absenken der Höhen nicht ganz so hoch ansetzen und eher bei 6-12 dB landen. Dadurch vermeidet ihr, dass der Mix schnell zu dumpf klingt. </p>



<h2 class="wp-block-heading" id="h-hohen-zu-stark-geboostet">Höhen zu stark geboostet</h2>



<p>Je länger man im Mixing-Prozess steckt, umso stärker werden am Ende die Höhen geboostet. Klar kann man das nicht ganz so krass verallgemeinern, aber mit zunehmender Zeit im Studio ermüden auch die Ohren.</p>



<p>Als Folge nimmt unser Hörapparat Höhen immer weniger gut wahr, was dazu führt, dass man gegen diesen Effekt abmischt und die Höhen immer stärker betont. Am Ende hat man einen Mix, der unangenehm zischt und häufig auch unerwünscht kalt klingt. Ganz zu schweigen von dem Effekt, den ein Mix mit überpräsenten Höhen auf einer großen Anlage im Club hat.</p>



<p>Hier sind zwei Dinge empfehlenswert: Erstens solltet ihr darauf achten, regelmäßig Pausen zu machen; mindestens alle zwei Stunden, besser noch jede Stunde. In dieser 30-60 Minuten langen Pause ist Lärm tabu. Also keine Musik, kein akustischer Stress von der Baustelle nebenan, einfach nur angenehme Stille. </p>



<p>Zweitens solltet ihr immer auch mal flüsterleise abhören. Dominante Elemente treten in diesem Fall besonders deutlich hervor. Habt ihr über der Hörschwelle nur noch zischelnde Hihats, solltet ihr diese Spur höchstwahrscheinlich ein paar dB absenken.</p>



<h3 class="wp-block-heading" id="h-weitere-artikel">Weitere Artikel</h3>



<ul class="wp-block-list"><li><a href="https://elektronische-musik-produzieren.de/kick-und-bass-abmischen-die-groessten-fehler/">Kick und Bass abmischen: So geht&#8217;s</a></li><li><a href="https://elektronische-musik-produzieren.de/techno-und-ambient-abmischen-stereobreite-verbessern/">Techno und Ambient abmischen: Stereobreite verbessern</a></li><li><a href="https://elektronische-musik-produzieren.de/die-besten-studiomonitore-fuer-elektronische-musik/">Die besten Studiomonitore für elektronische Musik</a></li><li><a href="https://elektronische-musik-produzieren.de/die-besten-eq-plug-ins-equalizer-vst-fuer-techno-ambient-und-co/">Die besten EQ Plug-Ins: Equalizer VST für Techno, Ambient und co</a></li><li><a href="https://elektronische-musik-produzieren.de/techno-bass-abmischen-die-richtigen-equalizer-einstellungen/">Techno Bass abmischen: Die richtigen Equalizer Einstellungen</a></li></ul>
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		<title>Tiefenstaffelung im Mix: Mehr Spannung beim Abmischen von Techno</title>
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		<pubDate>Tue, 20 Apr 2021 05:05:00 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[<p>Professionelle Mixe unterscheiden sich von Amateur-Mischungen häufig dadurch, dass deutlich mehr Wert auf die Tiefenstaffelung gelegt wurde. Bei der Tiefenstaffelung im Mix werden &#8211; ähnlich wie der Verteilung im Stereopanorama &#8211; die einzelnen Instrumente im Raum platziert. Dadurch erscheint der Mix ausgewogener, die Instrumente haben mehr Platz. Wie ihr Tiefenstaffelung beim Mixing von elektronischer Musik &#8230; </p>
<p><a href="https://elektronische-musik-produzieren.de/tiefenstaffelung-im-mix-mehr-spannung-beim-abmischen-von-techno/" class="more-link">Continue reading<span class="screen-reader-text"> "Tiefenstaffelung im Mix: Mehr Spannung beim Abmischen von Techno"</span></a></p>
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<p>Professionelle Mixe unterscheiden sich von Amateur-Mischungen häufig dadurch, dass deutlich mehr Wert auf die Tiefenstaffelung gelegt wurde. Bei der Tiefenstaffelung im Mix werden &#8211; ähnlich wie der <a href="https://elektronische-musik-produzieren.de/techno-und-ambient-abmischen-stereobreite-verbessern/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Verteilung im Stereopanorama</a> &#8211; die einzelnen Instrumente im Raum platziert. Dadurch erscheint der Mix ausgewogener, die Instrumente haben mehr Platz. Wie ihr Tiefenstaffelung beim Mixing von elektronischer Musik nutzen könnt, erfahrt ihr in diesem Artikel.</p>



<img loading="lazy" decoding="async" src="https://vg09.met.vgwort.de/na/507a1ab2c46e409a8fd349436fee26f0" width="1" height="1" alt="">



<h2 class="wp-block-heading" id="h-lautst-rke-anpassen">Lautstärke anpassen</h2>



<p>Der einfachste Weg, Instrumente weiter vorne oder hinten im Mix zu platzieren, ist über die Anpassung der Lautstärke. Je leiser ein Instrument ist, umso weiter entfernt erscheint es. Statt also zu versuchen, alle Elemente möglichst laut zu haben, baut ihr als erstes ein grobes dreidimensionales Bild auf, bei dem ihr gezielt einzelne Instrumente leiser macht und diese nach hinten schiebt. Hierfür eigenen sich besonders gut Atmo-Sounds wie <a href="https://elektronische-musik-produzieren.de/die-besten-synthesizer-fuer-pads/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Pads</a> oder Field-Recordings. Aber auch einzelne Percussion-Elemente profitieren davon, wenn man sie leise in den Hintergrund schiebt.</p>



<h2 class="wp-block-heading" id="h-reverb">Reverb</h2>



<p>Je näher sich ein Instrument befindet, umso deutlicher hört man das Direktsignal. Umgekehrt haben Instrumente, die weiter im Raum entfernt sind auch mehr Raumanteil. Diesen Effekt kann man auch für elektronische Instrumente nutzen und seine Synthesizer akustisch weiter hinten platzieren, indem man einfach den Anteil des Reverb-Effekts erhöht.</p>



<figure class="wp-block-image size-large is-style-default"><img loading="lazy" decoding="async" width="1024" height="551" src="https://elektronische-musik-produzieren.de/wp-content/uploads/2021/04/Reverb_zur_Tiefenstaffelung_im_Mix_nutzen-1024x551.jpg" alt="Reverb zur Tiefenstaffelung im Mix nutzen" class="wp-image-4104" srcset="https://elektronische-musik-produzieren.de/wp-content/uploads/2021/04/Reverb_zur_Tiefenstaffelung_im_Mix_nutzen-1024x551.jpg 1024w, https://elektronische-musik-produzieren.de/wp-content/uploads/2021/04/Reverb_zur_Tiefenstaffelung_im_Mix_nutzen-300x162.jpg 300w, https://elektronische-musik-produzieren.de/wp-content/uploads/2021/04/Reverb_zur_Tiefenstaffelung_im_Mix_nutzen-768x413.jpg 768w, https://elektronische-musik-produzieren.de/wp-content/uploads/2021/04/Reverb_zur_Tiefenstaffelung_im_Mix_nutzen.jpg 1200w" sizes="auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /><figcaption><em>Reverb für den Tiefeneindruck im Mix nutzen</em></figcaption></figure>



<p>Entscheidend ist auch die Größe des simulierten Raums. Wollt ihr euer Signal sehr weit in den Hintergrund rücken, sind große Räume mit weniger Obertönen ein guter Ausgangspunkt. Kleine Räume mit hohem Mittenanteil und präsenten Höhen sind die Wahl, wenn ihr Signale nur leicht nach hinten versetzen möchtet.</p>



<h2 class="wp-block-heading" id="h-equalizer-nutzen">Equalizer nutzen</h2>



<p>Zusätzlich zum Reverb solltet ihr dann auch einen <a href="https://elektronische-musik-produzieren.de/die-besten-eq-plug-ins-equalizer-vst-fuer-techno-ambient-und-co/">Equalizer</a> nutzen. Hiermit kann man die Eigenschaften des Schalles simulieren, bei dem das Signal über die Entfernung hinweg immer mehr an Höhen verliert. Ihr kennt das sicherlich von Open Airs: Aus der Entfernung hört ihr als erstes die <a href="https://elektronische-musik-produzieren.de/die-besten-bass-synthesizer-top-5/">Bässe</a> und unteren Mitten. Wenn ihr nun näher an die Bühne herangeht, werden auch die Höhen immer präsenter.</p>



<figure class="wp-block-image size-large is-style-default"><img loading="lazy" decoding="async" width="1024" height="629" src="https://elektronische-musik-produzieren.de/wp-content/uploads/2021/04/Tiefenstaffelung_im_Mix_EQ_nutzen-1024x629.png" alt="Durch Absenken der Höhen rückt ihr das Signal weiter in den Hintergrund" class="wp-image-4101" srcset="https://elektronische-musik-produzieren.de/wp-content/uploads/2021/04/Tiefenstaffelung_im_Mix_EQ_nutzen-1024x629.png 1024w, https://elektronische-musik-produzieren.de/wp-content/uploads/2021/04/Tiefenstaffelung_im_Mix_EQ_nutzen-300x184.png 300w, https://elektronische-musik-produzieren.de/wp-content/uploads/2021/04/Tiefenstaffelung_im_Mix_EQ_nutzen-768x471.png 768w, https://elektronische-musik-produzieren.de/wp-content/uploads/2021/04/Tiefenstaffelung_im_Mix_EQ_nutzen-1536x943.png 1536w, https://elektronische-musik-produzieren.de/wp-content/uploads/2021/04/Tiefenstaffelung_im_Mix_EQ_nutzen.png 1694w" sizes="auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /><figcaption><em>Durch Absenken der Höhen rückt ihr das Signal weiter in den Hintergrund</em></figcaption></figure>



<p>Nutzt das auch für die Tiefenstaffelung in eurem Mix: Senkt die Höhen der Instrumente ab, die im Hintergrund sitzen sollen und sie erscheinen weiter entfernt. Das könnt ihr noch verstärken, indem ihr die Lautstärke herunterzieht und den Raumanteil erhöht.</p>



<p>Falls ihr Signale stärker nach vorn holen wollt, könnt ihr den Höhenanteil verstärken. Dadurch wirken Instrumente, Drums oder Vocals deutlich präsenter und damit näher.</p>



<h2 class="wp-block-heading" id="h-panoramaverteilung">Panoramaverteilung</h2>



<p>Um einen möglichst umfangreichen Tiefeneindruck zu gewinnen, sollte man bei der Tiefenstaffelung auch an die Verteilung im Stereopanorama denken. Zwar wandern hier die Instrumente zunächst einmal nur nach links und rechts. In Kombination mit den anderen Tipps in diesem Artikel gewinnt ihr durch eine Verteilung im Panorama aber zusätzlich Platz. Auf diese Weise konkurrieren die leiseren Instrumente im Hintergrund nicht erneut miteinander. In dem Artikel &#8222;<a href="https://elektronische-musik-produzieren.de/techno-und-ambient-abmischen-stereobreite-verbessern/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Techno und Ambient abmischen: Stereobreite verbessern</a>&#8220; behandele ich das Thema Panorama im Mix noch etwas ausführlicher.</p>



<h2 class="wp-block-heading" id="h-kompressor-einsetzen">Kompressor einsetzen</h2>



<p>Für den letzten Trick nutzen wir Dynamikprozessoren. Mit einem Kompressor verdichtet man Audiosignale. Man kann das auch nutzen, um dem Signal einen Raumeindruck zu verpassen. Mit ganz kurzen Release-Zeiten arbeitet der Kompressor schneller, wodurch dynamische Signale schneller verdichtet werden. Dadurch sitzt das Instrument weiter vorne im Mix. Wollt ihr es weiter nach hinten schieben, probiert einmal höhere Release-Zeiten.</p>



<figure class="wp-block-image size-large is-style-default"><img loading="lazy" decoding="async" width="1024" height="371" src="https://elektronische-musik-produzieren.de/wp-content/uploads/2021/04/Instrumente_mit_Kompressor_hinten_im_Mix_Platzieren-1024x371.jpg" alt="Mit einem Kompressor könnt ihr das Signal ebenfalls räumlich platzieren" class="wp-image-4102" srcset="https://elektronische-musik-produzieren.de/wp-content/uploads/2021/04/Instrumente_mit_Kompressor_hinten_im_Mix_Platzieren-1024x371.jpg 1024w, https://elektronische-musik-produzieren.de/wp-content/uploads/2021/04/Instrumente_mit_Kompressor_hinten_im_Mix_Platzieren-300x109.jpg 300w, https://elektronische-musik-produzieren.de/wp-content/uploads/2021/04/Instrumente_mit_Kompressor_hinten_im_Mix_Platzieren-768x278.jpg 768w, https://elektronische-musik-produzieren.de/wp-content/uploads/2021/04/Instrumente_mit_Kompressor_hinten_im_Mix_Platzieren.jpg 1200w" sizes="auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /><figcaption><em>Mit einem Kompressor könnt ihr das Signal ebenfalls im Raum platzieren</em></figcaption></figure>



<p>Außerdem könnt ihr mit dem Kompressor den hörbaren Anteil der Transienten, also die lauten Impulse am Anfang des Signals, beeinflussen. Bei hohen Attack-Zeiten lässt der Kompressor die Transienten noch durch, während der Kompressor bei kurzen Attack-Zeiten diese wegdrückt. Natürlich vorkommende Signale haben in der Regel stärkere Transienten als Signale, die weiter entfernt sind. Überträgt man das nun auf die Tiefenstaffelung im Mix, könnt ihr Instrumente weiter hinten platzieren, indem ihr die Attack-Zeit eures Kompressors kurz einstellt und die Impulse am Anfang reduziert.</p>



<h2 class="wp-block-heading" id="h-tiefenstaffelung-im-mix-fazit">Tiefenstaffelung im Mix &#8211; Fazit</h2>



<p>Auch diese Tipps sind wie immer nur ein Leitfaden und sollen euch nicht davon abhalten, eigene Experimente zu fahren. Am wichtigsten ist es meiner Meinung nach, dass erst einmal über Lautstärke und Panorama ein grober dreidimensionaler Mix geschaffen wird, bevor man mit spezielleren Effekten wie Reverb und Kompressor an die Details geht.</p>



<h3 class="wp-block-heading" id="h-weitere-artikel">Weitere Artikel</h3>



<ul class="wp-block-list"><li><a href="https://elektronische-musik-produzieren.de/techno-und-ambient-abmischen-stereobreite-verbessern/">Techno und Ambient abmischen: Stereobreite verbessern</a></li><li><a href="https://elektronische-musik-produzieren.de/studiokopfhoerer-fuer-elektronische-musik-die-besten-kopfhoerer-fuer-techno/">Studiokopfhörer für elektronische Musik: die besten Kopfhörer für Techno</a></li><li><a href="https://elektronische-musik-produzieren.de/hihats-abmischen-fuer-techno-deep-house-und-ambient-mixing-tutorial/">HiHats abmischen für Techno, Deep House und Ambient – Mixing Tutorial</a></li><li><a href="https://elektronische-musik-produzieren.de/kick-und-bass-abmischen-die-groessten-fehler/">Kick und Bass abmischen: Die größten Fehler</a></li><li><a href="https://elektronische-musik-produzieren.de/die-besten-midi-controller-fuer-ableton-live-uebersicht/">Die besten MIDI Controller für Ableton Live – Übersicht</a></li></ul>
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		<item>
		<title>Mehr aus Claps herausholen: Tricks für Techno, Ambient und House</title>
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		<dc:creator><![CDATA[e-m-p]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 16 Feb 2021 05:30:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Mixing]]></category>
		<category><![CDATA[Sound Design]]></category>
		<category><![CDATA[Workshops]]></category>
		<category><![CDATA[Claps]]></category>
		<category><![CDATA[House]]></category>
		<category><![CDATA[Techno]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Claps gehören zu den am häufigsten verwendeten Percussion-Elementen in der elektronischen Musik. Gleichzeitig sind Techno Claps verhältnismäßig dominant gegenüber anderen Instrumenten im Drum-Bereich, sodass es sich gerade hier lohnt, mehr Zeit in Mixing und Arrangement zu stecken. Neben der korrekten EQ- und Lautstärke-Einstellung gibt es aber noch weitere Tricks, wie man Claps spannender machen kann. &#8230; </p>
<p><a href="https://elektronische-musik-produzieren.de/mehr-aus-claps-herausholen-tricks-fuer-techno-ambient-und-house/" class="more-link">Continue reading<span class="screen-reader-text"> "Mehr aus Claps herausholen: Tricks für Techno, Ambient und House"</span></a></p>
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<p>Claps gehören zu den am häufigsten verwendeten Percussion-Elementen in der elektronischen Musik. Gleichzeitig sind Techno Claps verhältnismäßig dominant gegenüber anderen Instrumenten im Drum-Bereich, sodass es sich gerade hier lohnt, mehr Zeit in Mixing und Arrangement zu stecken. Neben der korrekten EQ- und Lautstärke-Einstellung gibt es aber noch weitere Tricks, wie man Claps spannender machen kann. Ein paar davon stellt euch dieser Artikel vor.</p>



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<h2 class="wp-block-heading" id="h-techno-claps-doppeln-und-zeitversetzt-abspielen">Techno Claps doppeln und zeitversetzt abspielen</h2>



<p>Bei komplett analog erzeugten Claps werden meistens mehrere Rauschimpulse mit BP gefiltert und zeitversetzt nacheinander abgespielt. Je nach Synthesizer oder Drum-Machine konnte man die Zeitintervalle auseinander schieben oder zusammenrücken. Besonders gut ist dies beispielsweise im <a href="https://www.elektron.se/products/analog-rytm-mkii/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Analog Rytm von Elektron</a> gelöst. </p>



<p>Durch das Auseinanderziehen wirken Claps räumlicher, teilweise sogar granular. Nun spricht nichts dagegen, diesen Effekt generell zu nutzen und es auch auf akustische Claps oder Samples anzuwenden.</p>



<p>Dazu müsst ihr eine oder mehrere Aufnahmen doppeln und in eurer <a href="https://elektronische-musik-produzieren.de/welche-daw-fuer-elektronische-musik-die-besten-musikprogramme/">DAW</a> leicht versetzt platzieren. Je kürzer die Abstände zwischen den Samples sind, umso mehr neigt der Sound dazu, ins Flanging zu gehen. Ich würde mit vier Samples beginnen, die jeweils  20-30 ms Abstand zueinander haben. Experimentiert ruhig damit, bis ihr mit dem Ergebnis zufrieden seid.</p>



<figure class="wp-block-image size-large is-style-default"><img loading="lazy" decoding="async" width="1024" height="296" src="https://elektronische-musik-produzieren.de/wp-content/uploads/2021/02/Clap_Arrangement-1024x296.jpg" alt="Claps arrangieren für Techno. Breite Sounds dank Panning" class="wp-image-3651" srcset="https://elektronische-musik-produzieren.de/wp-content/uploads/2021/02/Clap_Arrangement-1024x296.jpg 1024w, https://elektronische-musik-produzieren.de/wp-content/uploads/2021/02/Clap_Arrangement-300x87.jpg 300w, https://elektronische-musik-produzieren.de/wp-content/uploads/2021/02/Clap_Arrangement-768x222.jpg 768w, https://elektronische-musik-produzieren.de/wp-content/uploads/2021/02/Clap_Arrangement.jpg 1200w" sizes="auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /><figcaption><em>Claps doppeln, Pannings variieren und zeitversetzt abspielen</em></figcaption></figure>



<p>Als finalen Schritt könnt ihr nun die einzelnen Claps auf unterschiedliche Spuren legen. Dann gebt ihr jedem Samples leicht veränderte EQ-Werte und b) Positionen im Stereopanorama mit. Mit extremen Pannings erzeugt ihr sehr breite Claps, die allerdings auch recht dominant werden. Also sparsam einsetzen und nicht zu stark in den Vordergrund mischen. </p>



<h2 class="wp-block-heading" id="h-durchsetzungsf-hige-techno-claps-dank-layering">Durchsetzungsfähige Techno Claps dank Layering</h2>



<p>Wie schon im Kick-Tutorial beschrieben, kann man sich mit dem Schichten mehrere Samples interessante Klänge bauen. Das gilt selbstverständlich auch für Claps, die ihr mit geschicktem Layering nicht nur einen individuellen Touch mitgebt, sondern diese auch durchsetzungsfähig macht. </p>



<p>Probiert dabei einfach mal, euer eigenes Klatschen im Raum aufzunehmen und es mit synthetischen Claps zu kombinieren. Wichtig ist dabei nur, dass ihr jedem Layer einen Frequenzbereich spendiert. Ansonsten wird das Experiment schnell zu matschig.</p>



<p>Gut funktioniert auch mit mehreren unterschiedlichen Layern zu arbeiten und dabei eine Basis-Clap zu definieren. Dadurch zieht sich der Sound wie ein roter Faden durch euren Track, wirkt aber gleichzeitig abwechslungsreich, da ihr diesen mit unterschiedlichen Layern immer wieder neu zusammensetzt.</p>



<h2 class="wp-block-heading" id="h-multitap-delay-f-r-rhythmische-variation">Multitap-Delay für rhythmische Variation</h2>



<p>Ok, dieser Tipp ist für alle Programmierfaulen (zu denen ich häufig ebenfalls gehöre). Statt jede Clap einzeln zeitversetzt im Arrangement zu platzieren, probiert mal ein Multitap-Delay in eurer Clap-Spur. Mutlitap-Delays sind immer dann eine große Hilfe, wenn man spannende rhythmische Muster erzeugen will, aber zu faul ist, diese durch Probieren selbst zu setzen.</p>



<div class="wp-block-image is-style-default"><figure class="aligncenter size-large"><img loading="lazy" decoding="async" width="840" height="435" src="https://elektronische-musik-produzieren.de/wp-content/uploads/2021/02/Echoboy_MultiTap_Delay.png" alt="Eines der besten Delay-PlugIns: EchoBoy von Soundtoys bietet auch MultiTap-Delays" class="wp-image-3670" srcset="https://elektronische-musik-produzieren.de/wp-content/uploads/2021/02/Echoboy_MultiTap_Delay.png 840w, https://elektronische-musik-produzieren.de/wp-content/uploads/2021/02/Echoboy_MultiTap_Delay-300x155.png 300w, https://elektronische-musik-produzieren.de/wp-content/uploads/2021/02/Echoboy_MultiTap_Delay-768x398.png 768w" sizes="auto, (max-width: 840px) 100vw, 840px" /><figcaption><em>Eines der besten Delay-PlugIns: EchoBoy von Soundtoys bietet auch MultiTap-Delays</em></figcaption></figure></div>



<p>Gegen den Einsatz von Multi-Tap-Delays spricht auch überhaupt nichts. Denn dank unterschiedlicher Taktraten, häufig sogar integrierten Filtern, EQs oder Panorama-Funktionen, vereinfachen diese viele Zwischenschritte und laden zum Experimentieren ein.</p>



<h2 class="wp-block-heading" id="h-mehr-lebendigkeit-mit-flanger">Mehr Lebendigkeit mit Flanger</h2>



<p>Wenn ihr in einem Track bei einer Clap bleiben wollt und diese zudem recht häufig einsetzt, solltet ihr diese spannender gestalten. Eine einfache Möglichkeit hierfür ist der Einsatz von Modulationseffekten, wie beispielsweise einem Flanger. Bei einigen analogen Drum-Machines geschieht das durch die Bauteile häufig automatisch, da jeder Impuls leicht anders klingt und sich beim Überlagern der Einzelimpulse gerne mal einzelne Frequenzen auslöschen.</p>



<p>Diese Phasenauslöschungen sorgen aber dafür, dass die Claps jedes Mal leicht anders und dadurch lebendiger klingen. Um diesen Effekt auch auf Samples anzuwenden, könnt ihr einen Modulationseffekt auf die Clap-Spur ziehen und mit einem langsam schwingenden LFO die Frequenz des Flangers (Chorus / Phasers) steuern. Ich empfehle hier den Effekt nur anteilig, also mit einem Anteil von 30-50 %, einzusetzen und dann mit Variationen zu spielen. Letztlich ist das aber reine Geschmacksache.</p>



<h2 class="wp-block-heading" id="h-schmutz-hinzuf-gen-mit-bit-crusher">Schmutz hinzufügen mit Bit Crusher</h2>



<p>Wenn die Clap mal nicht so richtig im Mix sitzen will, können ausgerechnet Bit Crusher die Lösung sein. Beim Bit Crusher empfehle ich vor allem den Downsample-Modus (Rate Redux). Dezent eingesetzt erzeugt dieser in Kombination mit einer Bitrate von 12 Bit einen angenehm kernigen Sound, von dem Claps häufig profitieren. Sollte der Sound im Anschluss zu hart werden, kann man mit einem EQ oder Tiefpassfilter zusätzlich die Höhen etwas dimmen.</p>



<div class="wp-block-image is-style-default"><figure class="aligncenter size-large"><img loading="lazy" decoding="async" width="602" height="228" src="https://elektronische-musik-produzieren.de/wp-content/uploads/2021/02/Claps_Bitcrusher.jpg" alt="Bitcrusher auf Claps einsetzen" class="wp-image-3659" srcset="https://elektronische-musik-produzieren.de/wp-content/uploads/2021/02/Claps_Bitcrusher.jpg 602w, https://elektronische-musik-produzieren.de/wp-content/uploads/2021/02/Claps_Bitcrusher-300x114.jpg 300w" sizes="auto, (max-width: 602px) 100vw, 602px" /><figcaption><em>Bitcrusher auf Claps einsetzen</em></figcaption></figure></div>



<h2 class="wp-block-heading" id="h-geringere-dosierung">Geringere Dosierung</h2>



<p>Da es sich bei Claps wie eingangs erwähnt häufig um sehr dominante Elemente handelt, solltet ihr sie sparsam einsetzen. Damit meine ich vor allem, dass sie nicht wie in den 90ern ständig auf der 2 und 4 kommen, sondern primär einzelne Akzente im Track setzen. Das gilt besonders bei Claps mit großen Hallräumen.</p>



<p>Bei Rolllenden Übergängen kann man Claps aber gut unter die Snare-Wirbel mischen, um diese insgesamt spannender zu gestalten. Wollt ihr hingegen genau den Rave-Retro-Sound der 90er erzeugen, spricht natürlich nichts dagegen, eine klassische <a href="https://elektronische-musik-produzieren.de/roland-tr-909-clone-die-besten-tr-909-vsts-und-hardware-clones/">909</a> Clap auf die 2 und 4 oder gelegentlich gar auf die 1,2,3 und 4 zu setzen. Handelt es sich dabei um en Sample, empfehle ich auf jeden Fall den dritten Tipp aus dieser Liste mit dem Flanger.</p>



<h3 class="wp-block-heading" id="h-weitere-links">Weitere Links</h3>



<ul class="wp-block-list"><li><a href="https://elektronische-musik-produzieren.de/techno-kick-bauen-so-erstellst-du-fette-bassdrums-fuer-den-club/">Techno Kick abmischen: So erzeugt ihr fette Kicks für den Club</a></li><li><a href="https://elektronische-musik-produzieren.de/kick-und-bass-abmischen-die-groessten-fehler/">Kick und Bass abmischen bei elektronischer Musik</a></li><li><a href="https://elektronische-musik-produzieren.de/tiefenstaffelung-im-mix-mehr-spannung-beim-abmischen-von-techno/">Tiefenstaffelung im Mix: Mehr Spannung beim Abmischen von Techno</a></li><li><a href="https://elektronische-musik-produzieren.de/die-besten-drum-machines-fuer-techno/">Die besten Drum Machines für Techno</a></li><li><a href="https://elektronische-musik-produzieren.de/midi-controller-fuer-fl-studio-die-besten-modelle-fuer-elektronische-musik/">Die besten MIDI Controller für FL Studio</a></li><li><a href="https://elektronische-musik-produzieren.de/studiokopfhoerer-fuer-elektronische-musik-die-besten-kopfhoerer-fuer-techno/">Studiokopfhörer für elektronische Musik: die besten Kopfhörer für Techno</a></li></ul>
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		<title>HiHats abmischen für Techno, Deep House und Ambient &#8211; Mixing Tutorial</title>
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		<pubDate>Wed, 16 Dec 2020 06:53:55 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Mixing]]></category>
		<category><![CDATA[Sound Design]]></category>
		<category><![CDATA[Workshops]]></category>
		<category><![CDATA[Techno produzieren]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Als rhythmisches Element tragen Hi-Hats beim Groove eine entscheidende Rolle. Denn mit einer guten HiHat-Programmierung bestimmt man wesentlich mit, ob ein Track nach vorne geht oder eher entspannt treibend wirkt. Häufig merkt man aber an der Hi-Hat-Sektion auch, ob jemand wirklich detailverliebt gemixt hat. Unausgewogen harsche HiHats lassen den Track schnell zu digital klingen oder &#8230; </p>
<p><a href="https://elektronische-musik-produzieren.de/hihats-abmischen-fuer-techno-deep-house-und-ambient-mixing-tutorial/" class="more-link">Continue reading<span class="screen-reader-text"> "HiHats abmischen für Techno, Deep House und Ambient &#8211; Mixing Tutorial"</span></a></p>
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<p>Als rhythmisches Element tragen Hi-Hats beim Groove eine entscheidende Rolle. Denn mit einer guten HiHat-Programmierung bestimmt man wesentlich mit, ob ein Track nach vorne geht oder eher entspannt treibend wirkt. Häufig merkt man aber an der Hi-Hat-Sektion auch, ob jemand wirklich detailverliebt gemixt hat. Unausgewogen harsche HiHats lassen den Track schnell zu digital klingen oder schlicht anstrengend sein. Wenn man ein paar Dinge beachtet, ist das aber kein Thema. Worauf man beim HiHats abmischen achten sollte, erfahrt ihr in diesem Artikel.</p>



<img loading="lazy" decoding="async" src="https://vg09.met.vgwort.de/na/cb13832e0e2c465189ed5a5279d812c6" width="1" height="1" alt="">



<h2 class="wp-block-heading" id="h-hihats-abmischen-tuning-beachten">HiHats abmischen &#8211; Tuning beachten!</h2>



<p>Wie die meisten Instrumente besitzen auch viele Hi-Hats einen tonalen Anteil. Umso wichtiger ist es, das auch beim Abmischen zu berücksichtigen. Denn eine Auswahl von nicht aufeinander abgestimmten HiHats kann den Mix schnell unaufgeräumt klingen lassen.</p>



<figure class="wp-block-image size-large"><img loading="lazy" decoding="async" width="1024" height="270" src="https://elektronische-musik-produzieren.de/wp-content/uploads/2020/12/HiHats_tunen-1024x270.jpg" alt="Ohne richtiges Tuning der HiHats wirkt der Mix schnell unausgeglichen." class="wp-image-3200" srcset="https://elektronische-musik-produzieren.de/wp-content/uploads/2020/12/HiHats_tunen-1024x270.jpg 1024w, https://elektronische-musik-produzieren.de/wp-content/uploads/2020/12/HiHats_tunen-300x79.jpg 300w, https://elektronische-musik-produzieren.de/wp-content/uploads/2020/12/HiHats_tunen-768x202.jpg 768w, https://elektronische-musik-produzieren.de/wp-content/uploads/2020/12/HiHats_tunen.jpg 1200w" sizes="auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /><figcaption><em>Vor dem Mixing solltet ihr erstmal die HiHats auf den Track tunen.</em></figcaption></figure>



<p>Um die HiHats zu tunen, solltet ihr erst einmal den Grundton ermitteln. Dafür eignen sich zwei Methoden besonders gut. Zum einen könntet ihr einfach einen Tuner als PlugIn in die HiHat-Spur ziehen. Dieser zeigt an, wie die HiHat gestimmt ist. Zum anderen könnt ihr auch einen Analyzer dafür nutzen, wie ihn auch viele EQ-PlugIns an Bord haben. Hier achtet man einfach auf den stärksten Ausschlag im (unteren) Mittenbereich. Meistens liegt hier die Grundfrequenz und damit die Note der HiHat. </p>



<p>Ist die Tonhöhe ermittelt, muss man nur noch die HiHat richtig stimmen. Sagen wir, der Track hat die Grundtonart G. Die HiHat ist aber auf &#8222;F&#8220; gestimmt. Jetzt könnte man die HiHat entweder zehn Halbtöne nach unten oder zwei Halbtöne nach oben stimmen. Ich bevorzuge meistens die Variante, die näher liegt. In diesem Fall verschiebe ich also die HiHat um zwei Halbtöne nach oben.</p>



<p>Diesen Vorgang zieht ihr jetzt noch für die anderen HiHats und Percussion-Instrumente durch und ich verspreche, dass der Mix gleich deutlich angenehmer klingt!</p>



<h2 class="wp-block-heading" id="h-eq-einstellungen-f-r-hihats">EQ-Einstellungen für HiHats</h2>



<p>Wie jedes andere Instrument in einem Track, sollten auch HiHats vernünftig mit einem EQ bearbeitet werden. Beim HiHats abmischen gilt es zunächst, alle nicht benötigten tiefen Frequenzen wegzuschieben. Das hat nicht nur einen positiven Effekt auf die weitere Bearbeitung mit Dynamikprozessoren, auch euer Mix wird insgesamt dadurch aufgeräumter. Ich empfehle, dabei recht radikal vorzugehen. Lasst den gesamten Mix laufen und cuttet mit einem 12 dB oder 24dB HP-Filter alles bei der HiHat-Spur weg, bis ihr das Gefühl habt, im Mix würde auf einmal etwas fehlen. Das ist eure untere Eckfrequenz für die Beschneidung der HiHats.</p>



<p>Nun gilt es, die ganz hohen Frequenzen zu bearbeiten. Hierbei müsst ihr vorsichtiger arbeiten und einen Kompromiss aus dumpfen Höhen und digitaler Schärfe finden. Dazu komme ich aber gleich noch bei der Verwendung von Tape-Emulationen.</p>



<figure class="wp-block-image size-large"><img loading="lazy" decoding="async" width="1172" height="339" src="https://elektronische-musik-produzieren.de/wp-content/uploads/2020/12/Hi-Hats-Mixing_Tutorial_Techno_Ambient-edited.jpg" alt="Hi Hat Mixing Tutorial. Störende Frequenzen findet man mit dem EQ recht einfach." class="wp-image-3197" srcset="https://elektronische-musik-produzieren.de/wp-content/uploads/2020/12/Hi-Hats-Mixing_Tutorial_Techno_Ambient-edited.jpg 1172w, https://elektronische-musik-produzieren.de/wp-content/uploads/2020/12/Hi-Hats-Mixing_Tutorial_Techno_Ambient-edited-300x87.jpg 300w, https://elektronische-musik-produzieren.de/wp-content/uploads/2020/12/Hi-Hats-Mixing_Tutorial_Techno_Ambient-edited-1024x296.jpg 1024w, https://elektronische-musik-produzieren.de/wp-content/uploads/2020/12/Hi-Hats-Mixing_Tutorial_Techno_Ambient-edited-768x222.jpg 768w" sizes="auto, (max-width: 1172px) 100vw, 1172px" /><figcaption><em>Störende Frequenzen mit dem EQ finden</em></figcaption></figure>



<p>Als letzten Schritt beim sucht ihr nach unangenehmen Resonanzen in euren HiHats. Diese findet man recht einfach, indem man im EQ ein Mittenband nimmt, hier die Güte (Q / Resonanz) sehr schmal einstellt und dann die Lautstärke des Mittenbands massiv anhebt. Nun sweept ihr die Frequenzen langsam von links nach rechts (oder umgekehrt) durch. Dabei macht ihr euch an den Stellen Notizen, an denen das Signal unangenehm glockig pfeift. Anschließend senkt ihr den EQ etwas breitbandiger als im Testdurchlauf an diesen Stellen um 6-12 dB ab. </p>



<h2 class="wp-block-heading" id="h-hihats-abmischen-weichere-h-hen-mit-deessern">HiHats abmischen &#8211; Weichere Höhen mit DeEssern</h2>



<p>Mit diesem Trick könnt ihr eure HiHats abmischen, indem ihr einen DeEsser auf störende Frequenzen ansetzt. Im Gegensatz zum EQing greift der DeEsser nur dann ein, wenn eine vorher definierte Frequenz eine bestimmte Lautstärke überschreitet. Damit wirkt ein DeEsser manchmal etwas natürlicher als der radikalere Einschnitt mit einem EQ.</p>



<div class="wp-block-image is-style-default"><figure class="aligncenter size-large"><img loading="lazy" decoding="async" width="444" height="284" src="https://elektronische-musik-produzieren.de/wp-content/uploads/2020/12/waves_deesser.jpg" alt="DeEsser wie der Waves Renaissance DeEsser eignen sich perfekt zur automatischen Entfernung scharfer Höhen. Zum HiHats abmischen sind sie daher eine gute Ergänzung zu EQs." class="wp-image-3185" srcset="https://elektronische-musik-produzieren.de/wp-content/uploads/2020/12/waves_deesser.jpg 444w, https://elektronische-musik-produzieren.de/wp-content/uploads/2020/12/waves_deesser-300x192.jpg 300w" sizes="auto, (max-width: 444px) 100vw, 444px" /><figcaption><em>DeEsser eignen sich perfekt zur automatischen Entfernung scharfer Höhen (Abb.: Waves Renaissance DeEsser</em>)</figcaption></figure></div>



<p>Mit einem PlugIn wie dem Renaissance DeEsser erhaltet ihr für überschaubares Geld eine intuitive Lösung. Nebenbei bekommt ihr damit auch die Möglichkeit, zu scharfe S-Laute bei Vocal-Tracks in den Griff zu bekommen. Denn das ist eigentlich die Hauptaufgabe eines DeEssers (da her der Name). Eine kostenlose Alternative, die ich allerdings nicht ausprobiert habe gibt es mit dem <a href="http://antress.blogspot.com" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Modern DeEsser von Antress</a>.</p>



<div id="cf-productswidget-111" class="cf-productswidget"></div>
<script src="https://thomann.clickfire.de/Creatives/GetProductsWidgetJS/LHFaU6iKaxi1OZ7nGwEKqw2"></script>



<h2 class="wp-block-heading" id="h-weichere-h-hen-mit-tape-emulationen">Weichere Höhen mit Tape-Emulationen</h2>



<p>Falls eure HiHats den Mix zu harsch durchschneiden gibt es neben EQ-ing und dem De-Esser-Trick noch eine weitere Möglichkeit, den Klang angenehmer zu machen. Dazu benötigt ihr eine PlugIn-Emulation (oder das Original) einer Bandsättigung. Vereinfacht gesagt neigen Röhren und Bänder dazu, die oberen Frequenzen angenehm zu glätten, wenn man sie etwas zu heiß anfährt. Dieser Effekt wird gerne auch als Band- oder Röhrensättigung beschrieben.</p>



<p>Hierzu könnt ihr ein Tape-Sättigung-Plugin in euren HiHat-Kanal ziehen und das Eingangssignal langsam immer weiter aufdrehen, bis ihr nahe am Clipping oder kurz darüber hinaus seid. Probiert es mal aus: Der Effekt ist subtil, aber eure HiHats werden gleich angenehm seidig klingen, anstatt den Mix harsch zu überfordern. Wenn es das PlugIn hergibt, macht es auch Spaß, mit verschiedenen Bandgrößen zu spielen.</p>



<h3 class="wp-block-heading" id="h-weitere-links">Weitere Links</h3>



<ul class="wp-block-list"><li><a href="https://elektronische-musik-produzieren.de/techno-kick-bauen-so-erstellst-du-fette-bassdrums-fuer-den-club/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Techno Kick erstellen &#8211; So erzeugst du druckvolle Bassdrums für den Club</a></li><li><a href="https://elektronische-musik-produzieren.de/kick-und-bass-abmischen-die-groessten-fehler/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Kick und Bass abmischen: Die größten Fehler</a></li><li><a href="https://elektronische-musik-produzieren.de/techno-produzieren-fuer-den-club-7-fehler-die-du-vermeiden-solltest/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Techno produzieren für den Club &#8211; Diese Fehler solltest du vermeiden</a></li><li><a href="https://elektronische-musik-produzieren.de/sidechain-compressor-einstellen-tutorial-fuer-elektronische-musik/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Sidechain-Kompressor einstellen &#8211; So erzeugst du den Pumpeffekt</a></li></ul>



<p></p>
<p>Der Beitrag <a href="https://elektronische-musik-produzieren.de/hihats-abmischen-fuer-techno-deep-house-und-ambient-mixing-tutorial/">HiHats abmischen für Techno, Deep House und Ambient &#8211; Mixing Tutorial</a> erschien zuerst auf <a href="https://elektronische-musik-produzieren.de">elektronische-musik-produzieren</a>.</p>
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			</item>
		<item>
		<title>Techno produzieren für den Club: 7 Fehler, die du vermeiden solltest</title>
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		<dc:creator><![CDATA[e-m-p]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 14 Oct 2020 04:45:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Mixing]]></category>
		<category><![CDATA[Sound Design]]></category>
		<category><![CDATA[Workshops]]></category>
		<category><![CDATA[Techno]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Auch wenn elektronische Musik insgesamt viele Experimente zulässt, gibt es beim Techno produzieren einige Regeln, die man beachten sollte. Ansonsten wird aus einer guten Idee nur noch eine Nummer fürs Archiv auf der Festplatte. Besondere Herausforderungen entstehen wenn man vorhat, seine Produktionen auch einmal in den Club zu bringen. Welches die größten Stolpersteine sind, zeige &#8230; </p>
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<p>Auch wenn <a href="https://elektronische-musik-produzieren.de/buch-elektronische-musik-produzieren-die-groessten-fehler-sounddesign-und-tipps-fuer-erfolgreiche-clubtracks/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">elektronische Musik</a> insgesamt viele Experimente zulässt, gibt es beim <a href="https://elektronische-musik-produzieren.de/techno-produzieren-fuer-einsteiger-diese-6-dinge-braucht-man-wirklich/">Techno produzieren</a> einige Regeln, die man beachten sollte. Ansonsten wird aus einer guten Idee nur noch eine Nummer fürs Archiv auf der Festplatte. Besondere Herausforderungen entstehen wenn man vorhat, seine Produktionen auch einmal in den Club zu bringen. Welches die größten Stolpersteine sind, zeige ich in diesem Artikel.</p>



<img loading="lazy" decoding="async" src="https://vg01.met.vgwort.de/na/dc1d8d2ae0d5418e8b408809fcb560ec" width="1" height="1" alt="">



<h2 class="wp-block-heading" id="h-die-kick-druckt-nicht-im-club">Die Kick drückt nicht im Club</h2>



<p>Während du deinen Track zuhause abhörst, klingt alles perfekt: Die Mitten sind definiert, die HiHats klingen schön crisp und die Kick schiebt gut nach vorne. Dann spielst du deinen Track das erste Mal im Club und plötzlich merkst du, wie er förmlich neben den anderen Tracks zusammenbricht. Was ist passiert?</p>



<h3 class="wp-block-heading">Ein optimierter Raum ist essentiell</h3>



<p>Häufig gehen Probleme im Bassbereich auf eine schlechte Hörsituation zurück. Ein nicht optimaler Raum oder unterdimensionierte <a href="https://elektronische-musik-produzieren.de/die-besten-studiomonitore-fuer-elektronische-musik/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Studiomonitore</a> führen dazu, dass man den Subbass-Bereich überhaupt nicht wahrnimmt. Hier hilft es nur, in bessere <a href="https://elektronische-musik-produzieren.de/die-besten-studiomonitore-fuer-elektronische-musik/">Studiomonitore</a> zu investieren, nachdem (!) man erst einmal den Raum akustisch optimiert hat. </p>



<p>Und das mit der Raumoptimierung meine ich durchaus wörtlich. Ich habe schon etliche Studios gesehen, in denen für tausende Euros das edelste Equipment steht, aber die Speaker quasi vor der nackten Wand &#8211; oder schlimmer noch direkt in der unbehandelten Ecke &#8211; aufgestellt wurden. Flatterechos, stehende Wellen oder ausgelöschte Frequenzen sind da die Regel.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Der Raum ist super, die Monitore auch &#8211; wie bekomme ich die Kick jetzt in den Griff?</h3>



<p>Anstatt nun einfach mehr <a href="https://elektronische-musik-produzieren.de/die-besten-bass-synthesizer-top-5/">Bass</a> in die Summe zu klatschen, solltest du dir zunächst die wichtigsten Instrumente vornehmen: Kickdrum und Bass. Dabei musst du dich vorher entscheiden, welches der beiden den Subpart mit übernehmen soll. Denn wenn beide Instrumente zu heftige Subs liefern, schlitterst du direkt in das nächste Problem und hast einen undefinierten Bassbereich.</p>



<p>Hast du dich dann für deinen Kandidaten entschieden, kannst du entweder mit geschicktem Layering &#8211; etwa mit einem Sinus oder Dreieck eine Oktave unter dem Grundton &#8211; zusätzlichen Bass hinzufügen. Behalte auch hier die Lautstärke im Auge, denn gerade beim Subbereich neigt man gerne mal dazu, zu viel des Guten hinzuzufügen.</p>


<div class="wp-block-image is-style-default">
<figure class="aligncenter size-large"><img loading="lazy" decoding="async" width="594" height="482" src="https://elektronische-musik-produzieren.de/wp-content/uploads/2020/11/bx_subsynth_techno_abmischen.jpg" alt="Techno produzieren mit mehr Subbass für Clubmusik. Das liefern spezialisierte PlugIns wie bx subsynth von Brainworx" class="wp-image-2831" srcset="https://elektronische-musik-produzieren.de/wp-content/uploads/2020/11/bx_subsynth_techno_abmischen.jpg 594w, https://elektronische-musik-produzieren.de/wp-content/uploads/2020/11/bx_subsynth_techno_abmischen-300x243.jpg 300w" sizes="auto, (max-width: 594px) 100vw, 594px" /><figcaption class="wp-element-caption"><em>Abb.: bx_subsynth</em></figcaption></figure>
</div>


<p>Oder du nutzt ein spezialisiertes PlugIn, das deinem Signal zusätzlich mehr Tiefenschub verleiht. PlugIns wie <a href="https://www.plugin-alliance.com/en/products/bx_subsynth.html" target="_blank" rel="noreferrer noopener">BX_Subsynth von Brainworx</a> können eine große Hilfe dabei sein, bergen aber immer auch das Risiko, es zu übertreiben. </p>



<p>Wenn ihr in diesen Bereich noch einmal tief einsteigen wollt: In den Workshops <a href="https://elektronische-musik-produzieren.de/kick-und-bass-abmischen-die-groessten-fehler/">Kick und Bass abmischen für Techno</a> und<a href="https://elektronische-musik-produzieren.de/techno-kick-bauen-so-erstellst-du-fette-bassdrums-fuer-den-club/" target="_blank" rel="noreferrer noopener"> perfekte Techno-Kicks erstellen</a> gehe ich noch einmal genauer auf diese zwei Themen ein.</p>



<h2 class="wp-block-heading" id="h-bassbereich-ist-nicht-definiert">Bassbereich ist nicht definiert</h2>



<p>Umgekehrt kann es passieren, dass du zu viel Bass in den Track gemischt hast, anstatt zu wenig. Wahrscheinlich sind in diesem Fall entweder die unteren Mittenfrequenzen noch zu undefiniert, oder es findet zu viel im Subbereich statt.</p>



<p>Um dieses Problem zu beheben, solltest du alle deine Tracks durchgehen und analysieren: Wo können sich Störfrequenzen eingeschlichen haben? Besonders bei Mikrofonaufnahmen passiert es gerne mal, dass sich tieffrequente Geräusche einschleichen. Ich empfehle hier einen recht radikalen, aber gut nachvollziehbaren Ansatz.</p>



<p>Ziehe in jede Spur außer in denjenigen, die für den Bass zuständig sind, einen Low-Cut-EQ. Diesen setzt du großzügig bei 150-300 Hz an und arbeitest dich Stück für Stück an den perfekten Sound heran. Ziel ist es, alles radikal wegzuschneiden, was du nicht für deinen Mix benötigst. Sobald dein Mix merklich an Wärme verliert, hast du es übertrieben. In diesem Fall solltest du dir als erstes Instrumente wie Pianos, Vocals oder Gitarren vornehmen und den Cut dort wieder etwas tiefer ansetzen. Bei Pads hilft es oft, den Frequenzbereich bei 250 -350 Hz um 3-6 dB abzusenken. Probier es mal aus und du merkst schnell, wie dein Mix davon profitiert. </p>



<h2 class="wp-block-heading" id="h-der-mix-klingt-zu-harsch">Der Mix klingt zu harsch</h2>



<p>Wenn man über mehrere Stunden hinweg mischt, sind die Ohren irgendwann ermüdet. Eine Folge davon ist, dass man die Höhen im Mix gerne mal überbetont, weil man aufgrund der Ermüdung dann immer mehr Höhen reinmischt.</p>



<p>Neben ausreichender Erholung für die Ohren in der Mix-Down-Phase ist es wichtig, die Höhen immer im Blick zu behalten. Dadurch vermeidest du, dass der gespielte Track unangenehm zischelt und trotzdem frisch wirkt.</p>



<p>Als schnelles Mittel dagegen bieten sich zwei Möglichkeiten an: Erstens eine sanfte Absenkung der Höhen mit einem Shelf-EQ ab einer Frequenz von 10-12 kHz. Zweitens kann man mit Bandsättigungsemulationen den hohen Frequenzen etwas an Schärfe nehmen. Besser ist es aber, gleich schon im Mix der einzelnen Spuren anzufangen und besonders Instrumente im hohen Frequenzspektrum isoliert zu optimieren. Bei <a href="https://elektronische-musik-produzieren.de/hihats-abmischen-fuer-techno-deep-house-und-ambient-mixing-tutorial/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">HiHats </a>kann zum Beispiel ein De-Esser wahre Wunder bewirken.</p>



<h2 class="wp-block-heading" id="h-den-drums-fehlt-der-groove">Den Drums fehlt der Groove</h2>



<p>Die HiHats nageln starr auf dem 16-tel Raster und die Snare sitzt fest auf der 2 und 4. Zusätzlich hast du auf Percussions komplett verzichtet oder die Congas langweilig im Offbeat positioniert. </p>



<p>Der Mix kann noch so perfekt klingen, aber wenn der Track nicht grooved, wirst du beim Publikum nur wenig Resonanz auslösen. Dabei kann man mit wenigen Tricks einen Beat deutlich spannender gestalten. Einerseits könntest du versuchen, einzelne Elemente per Hand einzuspielen. Je nachdem, wie gut dir das gelingt, musst du im Anschluss noch die Quantisierungsfunktion des Sequencers nutzen. Achte hierbei dann darauf, dass du das Raster nicht auf 100 Prozent stellst. Probier einfach mal geringere Werte oder auch andere Subdivisions. Wenn du etwa eine 16tel Hi-Hat eingespielt hast, versuche es mit einer triolischen Quantisierung (16tel oder 32tel triolisch) und lege das Raster auf 80 Prozent.</p>



<p>Andererseits bieten die meisten DAWs spezielle Groove-Quantisierungen an. Bei Ableton ist das der Groove-Pool, bei Logic kann man unterschiedliche Swing-Varianten auswählen. Es lohnt sich echt, damit immer wieder zu experimentieren. Häufig ist das der Schlüssel zu einem Track, der maximal in die Beine geht.</p>



<p>Wichtig ist hierbei, dass du immer wieder Variationen in den Groove bringst. Die spannendste Synkopierung wird mit der Zeit langweilig, wenn man sie ständig wiederholt.</p>



<h2 class="wp-block-heading" id="h-die-ubergange-sind-langweilig">Die Übergänge sind langweilig</h2>



<p>Damit ein Track sowohl im Club als auch beim einfachen Musikhören unterwegs gut funktioniert, sollte das Arrangement gut aufgebaut sein. Ein wesentlicher Bestandteil beim Techno produzieren sind spannende Übergänge.</p>



<p>Nimmt man zum Beispiel einfach einmal kurz die Kick raus um sie dann später parallel mit einem rückwärts abgespielten Becken langsam wieder einzuladen, ist das zwar ganz nett, aber alles andere als originell.Auf der anderen Seite ist es auch nicht ratsam, mit sämtlichen Konventionen zu brechen und in einer smoothen Deep House Nummer den Übergang mit komplexen Breakbeats á la Venetian Snares zu gestalten.</p>



<p>Der Übergang muss zu der Nummer passen. Dabei sollte nach dem Übergang auf jeden Fall eine emotionale Steigerung zum Part vorher passieren. Sei es durch das Austauschen der HiHats mit einer aggressiveren Variante, das Addieren einer zweiten Melodie-Linie oder Percussion-Grooves. Ich empfehle, die hinzukommenden Elemente vorher im Track schon einmal kurz anzureißen. Zum Beispiel, indem von den zwei Takten der Melodie nur zwei Noten angerissen, oder die Percussion-Sounds einzeln versetzt abgefeuert werden. Auf diese Weise kommt nach dem Übergang ein bereits &#8222;bekanntes&#8220; Element hinzu, das dann in seiner ganzen Form präsentiert wird. </p>



<h2 class="wp-block-heading" id="h-nicht-laut-und-leise-abgehort">Nicht laut und leise abgehört</h2>



<p>Bevor du den Track im Club spielst, solltest du ihn einmal auf Club-Lautstärke gehört haben. Dafür benötigst du jetzt keine Function One PA-Lautsprecher, die deine Nachbarn zwei Häuser weiter noch aus der Couch fegt. Aber gerade in der Mix-Down-Phase ist es ratsam, die Studiomonitore für einen Augenblick weiter aufzudrehen.</p>



<p>Dabei solltest du auf drei Dinge achten: Erstens, ob die Höhen unangenehm schrill sind. Zweitens, ob tragende Elemente wie Melodie oder Übergänge auch bei hohen Lautstärken noch funktionieren. Drittens, ob nicht auf einmal die Kick verschluckt wird, oder der Bassbereich plötzlich tierisch anfängt zu dröhnen. Um den Bassbereich sinnvoll zu beurteilen, solltest du kurz deine Hörposition verlassen und etwas herumlaufen. Tieffrequente Signale benötigen Distanz, um sich voll zu entfalten. Das sollte man beim Abmischen unbedingt auf dem Schirm haben.</p>



<p>Umgekehrt offenbart einem das Abhören bei geringer Lautstärke, ob einige Instrumente zu dominant im Mix sind. Stell dafür die Lautstärke so ein, dass du wirklich kaum noch etwas von deinem Track hörst. Wenn du Elemente in deinem Track hast, die zu laut sind, stechen sie spätestens jetzt deutlich hervor. Nun kannst du die Instrumente leiser drehen und den Vorgang so oft wiederholen, bis der Mix ausgewogen ist.</p>



<h2 class="wp-block-heading" id="h-dem-mix-fehlt-die-tiefe">Dem Mix fehlt die Tiefe</h2>



<p>Wenn alle Instrumente in der Stereomitte und die Spuren nicht über Lautstärke oder Effekte platziert sind, spricht man von einem flachen Mix. Falls ihr euch nicht sicher seid, ob das auf euren Mix zutrifft, helfen euch Werkzeuge zur Visualisierung eures Mix. Das gängigste Werkzeug dafür ist ein Audioanlyzer. Wichtig ist, dass dieser neben einer Darstellung der Frequenzen auch über ein Goniometer (Vector Scope) verfügt. Hiermit wird sichtbar, wieweit die Stereobreite ausgenutzt wurde. </p>



<p>Dabei kann man mit wenig Aufwand dem Mix mehr Tiefe verleihen. Zum einen bietet sich hierfür der Einsatz von Delay und Reverb an, um einzelne Instrumente weiter nach hinten zu positionieren. Stereo-Delays helfen dabei, das Signal breiter im Stereobild zu platzieren. Zum anderen sollte man die Instrumente auch strategisch im Stereopanorama verteilen. Wie das geht, erfährst du im Detail im Artikel <a href="https://elektronische-musik-produzieren.de/techno-und-ambient-abmischen-stereobreite-verbessern/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Techno abmischen &#8211; So verbesserst du die Stereobreite</a>.</p>



<h2 class="wp-block-heading" id="h-weitere-artikel-zum-thema-techno-produzieren">Weitere Artikel zum Thema Techno produzieren</h2>



<ul class="wp-block-list">
<li><a href="https://elektronische-musik-produzieren.de/kick-und-bass-abmischen-die-groessten-fehler/">Kick und Bass abmischen: Die größten Fehler</a></li>



<li><a href="https://elektronische-musik-produzieren.de/techno-kick-bauen-so-erstellst-du-fette-bassdrums-fuer-den-club/">Techno Kick bauen: So erstellst du fette Bassdrums für den Club</a></li>



<li><a href="https://elektronische-musik-produzieren.de/studiokopfhoerer-fuer-elektronische-musik-die-besten-kopfhoerer-fuer-techno/">Studiokopfhörer für elektronische Musik: die besten Kopfhörer für Techno</a></li>



<li><a href="https://elektronische-musik-produzieren.de/sidechain-compressor-einstellen-tutorial-fuer-elektronische-musik/">Sidechain Compressor einstellen. Tutorial für elektronische Musik</a></li>
</ul>
<p>Der Beitrag <a href="https://elektronische-musik-produzieren.de/techno-produzieren-fuer-den-club-7-fehler-die-du-vermeiden-solltest/">Techno produzieren für den Club: 7 Fehler, die du vermeiden solltest</a> erschien zuerst auf <a href="https://elektronische-musik-produzieren.de">elektronische-musik-produzieren</a>.</p>
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			</item>
		<item>
		<title>Techno und Ambient abmischen: Stereobreite verbessern</title>
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		<pubDate>Fri, 02 Oct 2020 05:55:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Mixing]]></category>
		<category><![CDATA[PlugIns, DAWs und VST-Instrumente]]></category>
		<category><![CDATA[Studio-Equipment für elektronische Musik]]></category>
		<category><![CDATA[Workshops]]></category>
		<category><![CDATA[mixing]]></category>
		<category><![CDATA[tutorial]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Dein Mix ist insgesamt ausgewogen, die Kick setzt sich gut durch und die oberen Frequenzbereiche sind schön smooth. Aber irgendwie ist die Mischung immer noch nicht rund. Der Track klingt flach und langweilig. Ein möglicher Grund dafür ist häufig, dass die Instrumente alle mehr oder weniger in der Mitte platziert wurden und der Produktion dadurch &#8230; </p>
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<p>Dein Mix ist insgesamt ausgewogen, die <a rel="noreferrer noopener" href="https://elektronische-musik-produzieren.de/kick-und-bass-abmischen-die-groessten-fehler/" target="_blank">Kick </a>setzt sich gut durch und die oberen Frequenzbereiche sind schön smooth. Aber irgendwie ist die Mischung immer noch nicht rund. Der Track klingt flach und langweilig. Ein möglicher Grund dafür ist häufig, dass die Instrumente alle mehr oder weniger in der Mitte platziert wurden und der Produktion dadurch die Breite fehlt. Der Schlüssel zu einem spannenden Track ist nun, den Mix breiter zu machen. Mit den folgenden sechs Tipps lässt sich mit geringem Aufwand bei jedem Mix die Stereobreite verbessern.</p>



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<h2 class="wp-block-heading" id="h-1-bestimmte-elemente-m-ssen-in-die-mitte">1. Bestimmte Elemente müssen in die Mitte</h2>



<p>Bevor wir den Mix in die Breite ziehen, müssen wir uns erst einmal klarwerden, welche Elemente unbedingt in die Mitte gehören. Ganz vorne in dieser Liste steht natürlich die Kick, die man nicht links oder rechts im Panorama haben möchte. Zusätzlich sollte auch der Sub- und Bassbereich der Kick nicht mit Stereoverbreiterungstools bearbeitet werden, da das unnötig Probleme mit sich bringt. Ebenso gehören zentrale Elemente eines Tracks wie Gesang oder Lead-Spuren in die Mitte.</p>



<p>Was man allerdings durchaus mal probieren kann, ist lediglich die oberen Frequenzen eines eigentlich in die Mitte gehörenden Instruments zu bearbeiten. Das kann man entweder mit einem M/S-Frequenz-Splitter machen. Dabei wird nur der Bereich oberhalb einer bestimmten Frequenz in die Breite gezogen. Oder man stellt das Instrument durch das <a rel="noreferrer noopener" href="https://elektronische-musik-produzieren.de/techno-kick-bauen-so-erstellst-du-fette-bassdrums-fuer-den-club/" target="_blank">Schichten einzelner Layer</a> so zusammen, dass nur die Layer der höheren Frequenzanteile mit den Stereotools bearbeitet werden. </p>



<h2 class="wp-block-heading" id="h-2-panning-intelligent-einsetzen">2. Panning intelligent einsetzen</h2>



<p>Der einfachste Weg einen Mix breiter klingen zu lassen, geht über die Verteilung der einzelnen Instrumente im Stereopanorama. Hierbei ist es wichtig, dass der Mix insgesamt ausgewogen bleibt. Das heißt Instrumente, die eher links im Panorama sitzen sollten immer einen Gegenspieler auf der rechten Seite haben. Hast du etwa deine Toms links, kannst du Congas oder andere Percussion auf der rechten Seite platzieren.</p>



<p>Besonders wichtig ist es, die Lautstärken entsprechend anzupassen. Nur auf diese Weise stellst du sicher, dass nicht etwa plötzlich eine scharfe HiHat ständig von links zischelt, während rechts kaum etwas passiert. Zudem solltest du nach jedem Panning die Lautstärkeverhältnisse kontrollieren. Das Entfernen eines Instruments aus der Stereomitte hat nicht selten zur Folge, dass das Instrument viel dominanter wahrgenommen wird. Eine Absenkung um ein paar dB behebt das aber recht schnell.</p>



<p>Ein anderer Weg ist es, einfach eine Zufallsmodulation auf das Panorama zu legen. Viele Plugins liefern so eine Funktion gleich mit, wie hier zum Beispiel der Simpler von Ableton.</p>



<figure class="wp-block-image size-large is-style-default"><img loading="lazy" decoding="async" width="1024" height="266" src="https://elektronische-musik-produzieren.de/wp-content/uploads/2020/09/Panning_Techno_Mix_HiHat-1024x266.jpg" alt="Techno und Ambient mixen. Stereobreite durch Panning" class="wp-image-2427" srcset="https://elektronische-musik-produzieren.de/wp-content/uploads/2020/09/Panning_Techno_Mix_HiHat-1024x266.jpg 1024w, https://elektronische-musik-produzieren.de/wp-content/uploads/2020/09/Panning_Techno_Mix_HiHat-300x78.jpg 300w, https://elektronische-musik-produzieren.de/wp-content/uploads/2020/09/Panning_Techno_Mix_HiHat-768x200.jpg 768w, https://elektronische-musik-produzieren.de/wp-content/uploads/2020/09/Panning_Techno_Mix_HiHat.jpg 1200w" sizes="auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /><figcaption><em>Mehr Stereowirkung durch zufälliges Panning</em></figcaption></figure>



<h2 class="wp-block-heading" id="h-3-spuren-doppeln-f-r-mehr-stereobreite">3. Spuren doppeln für mehr Stereobreite</h2>



<p>Dieser Trick eignet sich besonders gut für Pads oder Sounds, die eher im Hintergrund platziert werden. Dazu duplizierst du die Spur mit dem <a href="https://elektronische-musik-produzieren.de/die-besten-synthesizer-fuer-pads/">Pad</a> und ziehst die zweite, duplizierte Spur ein paar Millisekunden nach hinten (Track Delay). Jetzt wird jeweils eine der Spuren hart nach links, die andere Spur hart nach rechts gepannt. Das sollte schon einen großen Unterschied machen. </p>



<p>Damit dieser Trick aber erst richtig gut funktioniert, bietet es sich an, die einzelnen Spuren mit Effekten zu versehen. Dafür eignen sich EQs oder Hallräume gut. Die Effekte stellst du nun jeweils minimal anders ein, sodass dem Ohr vorgegaukelt wird, es handle sich um zwei unterschiedliche Aufnahmen.</p>



<h2 class="wp-block-heading" id="h-4-minimale-verstimmungen-nutzen-pitch-shifting">4. Minimale Verstimmungen nutzen (Pitch-Shifting)</h2>



<p>Ähnlich wie bei dem eben beschriebenen Trick duplizieren wir wieder unsere Spur und platzieren beide Spuren ganz links und ganz rechts im Stereopanorama. Im Unterschied zur zeitlichen Versetzungen erzeugen wir dieses Mal aber Schwebungen, indem wir beide Spuren ganz leicht gegeneinander verstimmen. Wenige Cent reichen hierfür völlig aus. Diese Verstimmung sorgt für einen Choruseffekt, der in Zusammenhang mit dem Panning eine unheimlich breite Bühne erzeugt. Wen du es noch extremer möchtest, kannst du auch die Tricks 3 &amp; 4 miteinander kombinieren.</p>



<h2 class="wp-block-heading" id="h-5-spezielle-tools-um-die-stereobreite-zu-verbessern">5. Spezielle Tools um die Stereobreite zu verbessern</h2>



<p>Auch wenn man beim Mixen der Stereobreite in erster Linie über Panorama und eine optimale Tiefenstaffelung gehen sollte, können spezialisierte Plugins manchmal das gewisse Extra liefern oder schlicht Zeit sparen. </p>



<p>Gute Werkzeuge um die Stereobreite zu verbessern sind zum Beispiel die Freeware <a rel="noreferrer noopener" href="https://www.izotope.com/en/products/ozone-imager.html" target="_blank">Ozone Imager von iZotope</a> oder das ebenfalls kostenlose <a rel="noreferrer noopener" href="https://www.flux.audio/project/stereo-tool-v3/" target="_blank">Stereo Tool V3 von Flux</a>. Praktischerweise verfügen beide Plugins über ein Vector Scope, das dir eine visuelle Unterstützung liefert.</p>



<figure class="wp-block-embed is-type-video is-provider-youtube wp-block-embed-youtube wp-embed-aspect-16-9 wp-has-aspect-ratio"><div class="wp-block-embed__wrapper">

</div></figure>



<h2 class="wp-block-heading" id="h-6-stereo-delay-verwenden">6. Stereo-Delay verwenden</h2>



<p>Zugegebenermaßen liegt dieser Tipp direkt auf der Hand: Mit einem Stereo- oder PingPong-Delay können wir selbst Monosignalen eine spannende Stereobreite verschaffen, ohne dabei große Anstrengungen auf uns zu nehmen. Für subtile Effekte ist das Stereo-Delay der optimale Kandidat, wenn die Delay-Wiederholungen rhythmisch im Panorama wandern sollen, geht das besser mit einem Ping Pong Delay. </p>



<p>Tipp: Wählt man sehr kurze Delay-Zeiten wird aus dem Delay ein Choruseffekt. Möchte man die Stereobreite erzielen, ohne aber den typischen Delay-Effekt zu erhalten, ist das eine einfache Möglichkeit. Oder man nimmt einfach direkt einen Chorus für diesen Zweck. </p>



<h2 class="wp-block-heading" id="h-stereobreite-verbessern-behalte-die-phasen-im-auge">Stereobreite verbessern &#8211; Behalte die Phasen im Auge!</h2>



<p>Bei all den Maßnahmen für einen breiteren Mix solltest du unbedingt immer auf die Phasenlage der einzelnen Instrumente und Spuren achten. Gerade Techniken wie Dopplungen und der Einsatz von Tools um die Stereobreite zu verbessern, erhöhen die Gefahr, die Phasen einzelner Spuren mitunter stark zu verschieben. Manchmal kommt es dadurch zu Auslöschungen oder Überbetonung einzelner Frequenzen. Das äußert sich dann durch unerwünschtes Phasing oder Flanging bis hin zu kompletten akustischen Löchern im Mix.</p>



<h3 class="wp-block-heading" id="h-weitere-artikel">Weitere Artikel</h3>



<ul class="wp-block-list"><li><a href="https://elektronische-musik-produzieren.de/sidechain-compressor-einstellen-tutorial-fuer-elektronische-musik/">Sidechain Compressor einstellen. Tutorial für elektronische Musik</a></li><li><a href="https://elektronische-musik-produzieren.de/kick-und-bass-abmischen-die-groessten-fehler/">Kick und Bass abmischen: Die größten Fehler</a></li><li><a href="https://elektronische-musik-produzieren.de/welches-audio-interface-fuer-elektronische-musik/">Welches Audio Interface für elektronische Musik?</a></li><li><a href="https://elektronische-musik-produzieren.de/studiokopfhoerer-fuer-elektronische-musik-die-besten-kopfhoerer-fuer-techno/">Studiokopfhörer für elektronische Musik: die besten Kopfhörer für Techno</a></li><li><a href="https://elektronische-musik-produzieren.de/die-besten-midi-controller-fuer-ableton-live-uebersicht/">Die besten MIDI Controller für Ableton Live – Übersicht</a></li></ul>
<p>Der Beitrag <a href="https://elektronische-musik-produzieren.de/techno-und-ambient-abmischen-stereobreite-verbessern/">Techno und Ambient abmischen: Stereobreite verbessern</a> erschien zuerst auf <a href="https://elektronische-musik-produzieren.de">elektronische-musik-produzieren</a>.</p>
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		<title>Sidechain Compressor einstellen. Tutorial für elektronische Musik</title>
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		<pubDate>Fri, 18 Sep 2020 05:32:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Mixing]]></category>
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		<category><![CDATA[Sound Design]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Anfangs nutzte man sie vor allem im klassischen French House gerne und viel: Sidechain-Kompression, auch bekannt als Pumpeffekt. Mittlerweile findet sich der Effekt in nahezu jedem Genre der elektronischen Musik, ob Techno, Deep House oder im Ambient. Manchmal auf einzelnen Spuren, andere Male über den gesamten Mix gelegt. Beim Pumpeffekt verdichtet ein Kompressor das Signal &#8230; </p>
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<p>Anfangs nutzte man sie vor allem im klassischen French House gerne und viel: Sidechain-Kompression, auch bekannt als Pumpeffekt. Mittlerweile findet sich der Effekt in nahezu jedem Genre der elektronischen Musik, ob Techno, Deep House oder im Ambient. Manchmal auf einzelnen Spuren, andere Male über den gesamten Mix gelegt. Beim Pumpeffekt verdichtet ein Kompressor das Signal auf recht radikale Weise, wobei ein Instrument die Intensität der Kompression zusätzlich steuert. Das kann zum Beispiel eine <a href="https://elektronische-musik-produzieren.de/techno-kick-bauen-so-erstellst-du-fette-bassdrums-fuer-den-club/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Bass-Drum</a>-Spur sein, die, sobald sie ertönt, den Kompressor aktiviert. Wie stellt man den Sidechain Compressor ein um den klassischen Pumpeffekt zu erhalten? Dieses Tutorial zeigt euch, wie es geht.</p>



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<h2 class="wp-block-heading" id="h-was-ist-sidechaining-berhaupt">Was ist Sidechaining überhaupt?</h2>



<p>Beim Sidechaining wird der Kompressor einer Spur oder im Gesamtmix von dem Audiosignal einer anderen Spur gesteuert. Dabei werden drei Elemente genutzt:</p>



<ol class="wp-block-list"><li>Der Track, die Subgruppe oder der Gesamtmix, der komprimiert wird</li><li>Der Kompressor, der das Signal verdichtet</li><li>Die Spur (z.B. eine <a href="https://elektronische-musik-produzieren.de/die-besten-bass-synthesizer-top-5/">Bass</a> Drum), die den Grad der Komprimierung kontrolliert</li></ol>



<h2 class="wp-block-heading" id="h-mit-sidechain-compression-verbesserst-du-deinen-mix">Mit Sidechain Compression verbesserst du deinen Mix</h2>



<p>Eine Möglichkeit, <a href="https://elektronische-musik-produzieren.de/die-besten-bass-synthesizer-top-5/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Bass</a> und <a href="https://elektronische-musik-produzieren.de/techno-kick-bauen-so-erstellst-du-fette-bassdrums-fuer-den-club/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Kick </a>gut im Track unterzubringen ist gezieltes Mixing und dabei beide Instrumente exakt aufeinander abzustimmen (siehe Tutorial:  <a href="http://elektronische-musik-produzieren.de/wp-admin/post.php?post=338&amp;action=edit">Kick und Bass abmischen: Diese Fehler solltest du </a><a rel="noreferrer noopener" href="http://elektronische-musik-produzieren.de/wp-admin/post.php?post=338&amp;action=edit" target="_blank">vermeiden</a>). Manchmal kann das aber zu einer echten Tortur ausarten und die Motivation ist nach unzähligen EQ-Tweaks dahin. Hier kann Sidechain-Kompression weiterhelfen.</p>



<p>Eine der häufigsten Anwendung für Sidechain-Kompression ist sicherlich, Kick und Bass vernünftig miteinander zu verschmelzen. Schnell und einfach erzielt man gute Ergebnisse, wenn man Sidechaining dafür einsetzt, die Bass-Spur immer dann wegzudrücken (Ducking), wenn die Kick gerade spielt. Die Frequenzen beider Instrumente kommen sich zwar nach wie vor noch in die Quere. </p>



<p>Durch die automatischen Lautstärkeänderungen treten die unerwünschten Matsch-Effekte aber in den Hintergrund und der Mix wirkt homogener. Trotz Sidechaining sollte man auf das vernünftige Abmischen natürlich nicht verzichten. Als schnelle Kur für den Motivationsschub ist es aber eine wunderbare Methode. </p>



<h2 class="wp-block-heading" id="h-sidechain-compressor-einstellen">Sidechain Compressor einstellen</h2>



<p>Kommen wir jetzt zu den Details. Allerdings sei vorweg gesagt, dass es eine Blaupause mit allgemeingültigen Einstellungen nicht gibt. Denn je nach Ausgangsmaterial muss die Kompression stärker oder leichter wirken, die Lautstärke justiert werden usw. Daher sind die nachfolgenden Tipps nur ein Ausgangspunkt, mit dem ihr dann die Detailarbeit vornehmen könnt.</p>



<h2 class="wp-block-heading" id="h-eingangslautst-rken">Eingangslautstärken</h2>



<p>Um den Sidechain-Kompressor einzustellen, fängt man als erstes mit den richtigen Lautstärken an. Zum einen ist es natürlich die Lautstärke der Spur, die komprimiert werden soll. Zum anderen muss die Lautstärke des Sidechain-Signals angepasst werden, das in unsere Sidechain-Spur geroutet wird. Viele Compressor-PlugIns bieten die Möglichkeit, das Eingangssignal innerhalb ihrer Oberfläche einzustellen, wie hier im Beispiel der Ableton Compressor. Sollte das nicht vorhanden sein, kann man das Sidechain-Signal über eine Subgruppe oder einen Effektkanal führen. Bevor es dann weiter in den Kompressor geht, legt man hiermit die Lautstärke fest. </p>



<figure class="wp-block-image size-large is-resized is-style-default"><img loading="lazy" decoding="async" src="https://elektronische-musik-produzieren.de/wp-content/uploads/2020/08/Pumpeffekt_Techno_House_Tutorial_Sidechain_Compressor_einstellen.jpg" alt="Sidechain Compressor einstellen. Mit wenig Aufwand kann man den klassischen Pumpeffekt aus Techno, House und Electro-Tracks erstellen." class="wp-image-2208" width="748" height="253" srcset="https://elektronische-musik-produzieren.de/wp-content/uploads/2020/08/Pumpeffekt_Techno_House_Tutorial_Sidechain_Compressor_einstellen.jpg 685w, https://elektronische-musik-produzieren.de/wp-content/uploads/2020/08/Pumpeffekt_Techno_House_Tutorial_Sidechain_Compressor_einstellen-300x102.jpg 300w" sizes="auto, (max-width: 748px) 100vw, 748px" /><figcaption><em>Sidechain-Compressor einstellen, Abb.: Ableton Compressor</em></figcaption></figure>



<h2 class="wp-block-heading" id="h-threshold-ratio-attack-und-release-kurz-erkl-rt">Threshold, Ratio, Attack und Release kurz erklärt</h2>



<p>Threshold ist der Wert, ab dem der Kompressor anfängt zu arbeiten. Solange der Pegel also nicht laut genug ist, wird man den Effekt nicht hören. Attack bestimmt, wie schnell der Kompressor reagiert. Je kürzer die Attackzeit eingestellt  ist, umso schneller setzt der Pumpeffekt ein. Release wiederum bestimmt, wie lange der Kompressor benötigt, um den Ursprungswert zu erreichen. Sind Attack oder Release zu hoch eingestellt, hört man den Pumpeffekt mitunter gar nicht. Denn der Kompressor hat dann nicht genügend Zeit, &#8222;sich zu erholen&#8220;. Mit Ratio wird schließlich der Grad der Verdichtung bei Überschreitung des Schwellenwerts &#8222;Threshold&#8220; bestimmt.</p>



<h2 class="wp-block-heading" id="h-ab-in-die-praxis-sidechain-compression-einer-bass-spur">Ab in die Praxis: Sidechain Compression einer Bass-Spur</h2>



<p>Nehmen wir daher das gängigste Beispiel, um unsere Sidechain-Kompression einzustellen: Wir wollen unseren Bass-Track im Takt einer 4/4-Kick wegdrücken. Die Eingangslautstärke im Sidechain-Kanal ist hoch genug und Threshold ausreichend niedrig eingestellt, damit der Kompressor überhaupt anfängt zu arbeiten. Ratio sollte bei einem Wert zwischen 2,5:1 und 8:1 liegen.</p>



<p>Um den Effekt deutlich zu machen, zieht ihr nun bei geringer Attack-Zeit die Release-Zeit langsam hoch und guckt, was passiert. Irgendwann wird die Zeit länger sein, als die Intervalle zwischen einzelnen Bassdrums eures Sidechain-Signals. Dann wird der Pumpeffekt, wenn überhaupt, nur noch sporadisch zu hören sein. Im Prinzip war es das schon. Jetzt könnt ihr mit den Werten Attack, Threshold und Release spielen, bis euch das Ergebnis am besten gefällt.</p>



<blockquote class="wp-block-quote is-layout-flow wp-block-quote-is-layout-flow"><p>Tipp: Praktisch ist es, wenn der Kompressor zusätzlich über einen EQ im Sidechain-Kanal verfügt. Hiermit lässt man nur bestimmte Frequenzbereiche durch, die den Compressor steuern sollen. So könnte man bei einem gesampleten Drumloop per Tiefpassfilter alles herausfiltern, was keine Bassdrum ist.</p></blockquote>



<h2 class="wp-block-heading" id="h-pumpeffekt-ber-den-kompletten-track-legen">Pumpeffekt über den kompletten Track legen</h2>



<p>Wenn ihr den Pumpeffekt über den kompletten Track legen wollt, müsst ihr dazu genauso vorgehen, wie eben bei dem Kick &amp; Bassbeispiel beschrieben. Nur dass der Kompressor dieses Mal in der Summe eures Mix liegt statt in der Bass-Spur. Um den Effekt etwas subtiler zu fahren, könnt ihr den Effektanteil eures Kompressors auf Werte unter 50 % einstellen. Euer Gesamtmix pumpt dann zwar immer noch ordentlich, strengt aber nicht ganz so schnell an.</p>



<h2 class="wp-block-heading" id="h-rhythmische-gate-effekte-mit-sidechain-kompression">Rhythmische Gate-Effekte mit Sidechain-Kompression</h2>



<p>Während die bisher beschriebene Variante immer davon ausging, dass man sowohl die Kick als auch den / die komprimierten Tracks gleichzeitig hört, kann man den Sidechain-Effekt auch dafür einsetzen, klassische Gate-Effekte zu erzeugen. Für diesen Fall programmiert man eine Kick einfach im gewünschten Rhythmus des Gate-Effekts. Damit das Kicksignal für den Compressor dann nicht im Mix erscheint, muss man diese Spur nur noch stummschalten.</p>



<h2 class="wp-block-heading" id="h-rollende-bassdrums-mit-reverb-und-sidechain-kompression">Rollende Bassdrums mit Reverb und Sidechain Kompression</h2>



<p>Eine weitere Einsatzmöglichkeit von Sidechain Kompression ist in Kombination mit einem Reverb. Hier nehmen wir einen Effektkanal, in den wir ein Reverb-Plug-In mit 100 % Effektanteil ziehen. Direkt im Anschluss fügen wir noch einen EQ und dahinter den Kompressor in die Spur. </p>



<p>Das Signal aus unserem Bass-Drum-Kanal schicken wir mit ca. 50 % in den Effekt-Send, in dem unsere Effektkette liegt. Gleichzeitig wählen wir die Kickdrum als Signalquelle für die Steuerung des Kompressors aus.</p>



<p>Für unsere rollenden Bassdrums brauchen wir gar nicht so viel: Ein Reverb mit ausreichend langer Hallfahne und den EQ, der das Effektsignal im Anschluss zurechtformt. Je mehr Höhen ihr wegschneidet, umso dumpfer und düsterer wird die &#8222;Hallkick&#8220;.</p>



<figure class="wp-block-image size-large is-style-default"><img loading="lazy" decoding="async" width="1000" height="180" src="https://elektronische-musik-produzieren.de/wp-content/uploads/2020/08/Rollende_Kicks_Techno.jpg" alt="Rollende Techno-Kicks mit Reverb und Sidechain-Compressio " class="wp-image-2237" srcset="https://elektronische-musik-produzieren.de/wp-content/uploads/2020/08/Rollende_Kicks_Techno.jpg 1000w, https://elektronische-musik-produzieren.de/wp-content/uploads/2020/08/Rollende_Kicks_Techno-300x54.jpg 300w, https://elektronische-musik-produzieren.de/wp-content/uploads/2020/08/Rollende_Kicks_Techno-768x138.jpg 768w" sizes="auto, (max-width: 1000px) 100vw, 1000px" /><figcaption><em>Rollende Techno-Kicks mit Reverb und Sidechain-Compressio</em></figcaption></figure>



<p>Am Ende der Kette drückt der Kompressor das Reverbsignal immer mit Einsetzen der Bassdrum weg. Bei den Einstellungen des Kompressors geht ihr genauso vor, wie vorhin beschrieben. Je nachdem, wie schnell ihr Attack- und Release eingestellt habt, setzt die rollende &#8222;Ghostkick&#8220; näher oder weiter entfernt von eurer Bass Drum ein.</p>



<h2 class="wp-block-heading" id="h-sidechain-compressor-freeware-tipps">Sidechain-Compressor &#8211; Freeware Tipps</h2>



<p>Für Sidechain-Compression nehme ich meistens den Ableton Compressor, daher sind die folgenden Tipps nur Empfehlungen aus zweiter Hand. Wenn ihr noch gute Vorschläge habt, immer her damit. Ich ergänze die Liste dann entsprechend.</p>



<ul class="wp-block-list"><li><a href="https://www.meldaproduction.com/MCompressor" target="_blank" rel="noreferrer noopener">MCompressor</a> (Mac / Windows)</li><li><a href="http://www.audio-tk.com/atksidechaincompressor/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">ATK Sidechain Compressor</a> (Mac / Windows)</li></ul>
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		<title>Ableton Live Tutorial: Tricks, die du kennen solltest</title>
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		<dc:creator><![CDATA[e-m-p]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 15 Sep 2020 05:23:00 +0000</pubDate>
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		<category><![CDATA[Workshops]]></category>
		<category><![CDATA[Ableton]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Ableton Live wurde mit der Version 10 zwar schon um einiges intuitiver und holte viele versteckte Funktionen auf die Oberfläche. Allerdings gibt es immer noch einige Features, die man als Einsteiger nicht sofort sieht. Und auch als Veteran hat man sich mitunter einmal einen Workflow angewöhnt; inklusive Unzulänglichkeiten, mit denen man sich irgendwie arrangiert hat. &#8230; </p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p>Ableton Live wurde mit der Version 10 zwar schon um einiges intuitiver und holte viele versteckte Funktionen auf die Oberfläche. Allerdings gibt es immer noch einige Features, die man als Einsteiger nicht sofort sieht. Und auch als Veteran hat man sich mitunter einmal einen Workflow angewöhnt; inklusive Unzulänglichkeiten, mit denen man sich irgendwie arrangiert hat. In diesem Ableton Live Tutorial erfahrt ihr, wie ihr euren Workflow verbessern könnt. Ich stelle dabei bewusst ein paar der unscheinbaren Tricks in den Vordergrund. Denn manchmal sind es genau diese Mauerblümchen, die einen das Leben einfacher machen.</p>



<img loading="lazy" decoding="async" src="https://vg01.met.vgwort.de/na/9c2b66105f9e482c9cd21cd69599adaa" width="1" height="1" alt="">



<h2 class="wp-block-heading" id="h-template-s-einrichten">Template(s) einrichten</h2>



<p>Ich beginne dieses Ableton Live Tutorial gleich mit einem unheimlich unspektakulären Tipp, der euch im Endeffekt aber sehr viel Zeit sparen wird: Nutzt die Möglichkeit, ein eigenes Template anzulegen.</p>



<p>Das Template enthält alle Klangerzeuger, Effekt-PlugIns und Kanäle für externe Instrumente, die ihr regelmäßig benötigt. Zusätzlich empfehle ich, eine gewisse Anzahl an Audiokanäle hinzuzufügen für Loops, externe Audiotracks oder resamplete Phrasen. Reduziert euch dabei auf das, was ihr wirklich einsetzt. Ansonsten wird euer Template schnell zu einem Monster aufgeblasen, das viel mehr Ressourcen verschlingt, als ihr eigentlich benötigt.</p>



<p>Ist alles nach eurem Geschmack enthalten, speichert ihr das Template, indem ihr auf Einstellungen (Preferences) geht und hier dann den vierten Reiter &#8222;File / Folder&#8220; auswählt. Mit einem Klick auf &#8222;Save&#8220; in der ersten Zeile habt ihr euer Template eingerichtet. Ableton Live startet nun jedes Mal mit euren Konfigurationen.</p>


<div class="wp-block-image is-style-default">
<figure class="aligncenter size-full"><img loading="lazy" decoding="async" width="741" height="214" src="https://elektronische-musik-produzieren.de/wp-content/uploads/2020/09/default_template_Ableton_Live_Tutorial.jpg" alt="Ableton Live Templates einrichten " class="wp-image-2281" srcset="https://elektronische-musik-produzieren.de/wp-content/uploads/2020/09/default_template_Ableton_Live_Tutorial.jpg 741w, https://elektronische-musik-produzieren.de/wp-content/uploads/2020/09/default_template_Ableton_Live_Tutorial-300x87.jpg 300w" sizes="auto, (max-width: 741px) 100vw, 741px" /><figcaption class="wp-element-caption"><em>Das Einrichten eines Templates spart viel Zeit</em></figcaption></figure>
</div>


<p>Wenn ihr wie ich regelmäßig verschiedene Templates benötigt, ergibt es sogar Sinn, für jeden Einsatzgebiet ein eigenes Template zu haben. Eins wäre dann zum Beispiel zum Produzieren im Studio, ein weiteres für Live-Auftritte und ein drittes letztlich zum Sampling oder Sound Design. Jedes dieser drei Sets hat andere PlugIns in den Kanälen, eine andere Kanalanzahl usw. So versuche ich meine Live-Sets um maximal 16 Kanäle herum aufzubauen, während Studioproduktionen schnell mal über 50 Spuren haben.</p>



<h2 class="wp-block-heading" id="h-darstellung-vergrossern">Darstellung vergrößern</h2>



<p>Neben dem Template-Hinweis vielleicht der zweitbanalste Tipp in dieser Sammlung. Aber für jemanden, der den ganzen Tag vorm Rechner sitzt dann doch eine Offenbarung. Ich habe jedenfalls sehr lange gebraucht um herauszufinden, ob das möglich ist und im Endeffekt hat es meine Arbeit mit Ableton echt angenehmer gestaltet. </p>


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<figure class="aligncenter size-large"><img loading="lazy" decoding="async" width="699" height="202" src="https://elektronische-musik-produzieren.de/wp-content/uploads/2020/09/Bildschirm_Zoom_Ableton.jpg" alt="Bildschirm-Zoom in Ableton vergrößert alle Bedienelemente und erleichtert das Arbeiten mit der DAW" class="wp-image-2292" srcset="https://elektronische-musik-produzieren.de/wp-content/uploads/2020/09/Bildschirm_Zoom_Ableton.jpg 699w, https://elektronische-musik-produzieren.de/wp-content/uploads/2020/09/Bildschirm_Zoom_Ableton-300x87.jpg 300w" sizes="auto, (max-width: 699px) 100vw, 699px" /><figcaption class="wp-element-caption"><em>Bildschirm-Zoom in Ableton Live</em></figcaption></figure>
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<p>Innerhalb von Ableton gibt es etwas vergraben in den Voreinstellungen unter &#8222;Look / Feel&#8220; die Option Bildschirm-Zoom. Hiermit vergrößert oder verkleinert ihr die Anzeige sämtlicher Schriften und Elemente innerhalb von Ableton Live. Wenn ihr über exzellente Augen verfügt, könnt ihr diesen Tipp auch umgekehrt nutzen und die Bedienelemente verkleinern. Dadurch finden mehr Informationen auf dem Screen Platz, was sicherlich auch viele Vorteile mit sich bringt.</p>



<h2 class="wp-block-heading" id="h-clip-launch-modi-in-ableton-live">Clip Launch Modi in Ableton Live</h2>



<p>Clip Launch Modes sind eines der ältesten Features in Ableton Live und wahrscheinlich eines der Features, die am wenigsten Beachtung finden. Dabei kann man mit dem Clip Launch Modus einige spannende Sachen anstellen. Kurz erklärt ermöglicht diese Funktion das Abfeuern und Wechseln zwischen mehreren Clips in einer Spur. Clip Launch Modi eignen sich damit nicht nur für Live-Anwendungen ziemlich gut, sondern können auch zu völlig neuen Rhythmen und Melodien führen, auf die man normalerweise nicht gekommen wäre.</p>



<p>Die Regeln, wann das passiert und wie häufig der neu angewählte Clip sich wiederholen soll, kann man unter dem Reiter &#8222;Launch&#8220; einstellen. Für eine detaillierte Beschreibung aller Funktionen verweise ich an dieser Stelle auf die gute Beschreibung der verschiedenen <a href="https://www.ableton.com/de/manual/launching-clips/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Clip Launch Modi</a> auf der Seite von Ableton.</p>


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<figure class="aligncenter size-full"><img loading="lazy" decoding="async" width="536" height="226" src="https://elektronische-musik-produzieren.de/wp-content/uploads/2020/09/ClipLaunch_Ableton.jpg" alt="Clip Launch hilft dabei, komplexe Rhythmen live umzusetzen" class="wp-image-2278" srcset="https://elektronische-musik-produzieren.de/wp-content/uploads/2020/09/ClipLaunch_Ableton.jpg 536w, https://elektronische-musik-produzieren.de/wp-content/uploads/2020/09/ClipLaunch_Ableton-300x126.jpg 300w" sizes="auto, (max-width: 536px) 100vw, 536px" /><figcaption class="wp-element-caption"><em>Mit Clip Launch lassen sich live komplexe Rhythmen umsetzen</em></figcaption></figure>
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<p>Als Startexperiment empfehle ich, im Session-Fenster drei Audiosamples in eine Spur zu ziehen. Jetzt markiert ihr alle drei und klickt auf das kleine &#8222;L&#8220; unten links in der Clip-Ansicht. Der Rest bleibt erstmal unverändert, nur unter Follow Action im unteren Teil ändert ihr das linke weiße Feld mit dem kleinen Pfeil um in &#8222;Next&#8220;. Jetzt sollten alle drei Clips nach einem Takt auf den nächsten Clip wechseln und am Ende wieder von vorne anfangen. Das ist eure Basis von der aus ihr nun wild mit den anderen Parametern unter Follow Action probieren könnt.</p>



<p class="has-light-gray-color has-dark-gray-background-color has-text-color has-background"><em>Tipp: Nehmt denselben Loop und kopiert ihn 5-10 mal in die Spur. Jetzt wählt ihr für alle &#8222;Next&#8220; und direkt daneben &#8222;Any&#8220; aus. Dadurch werden die einzelnen Loops zufällig wiederholt. Soweit ist das noch nichts besonderes. Wenn ihr nun aber für die Länge des Loops und die Startzeiten jeweils andere Werte nehmt, entstehen sehr interessante Breakbeats, die ihr wiederum resamplen könnt.</em></p>



<h2 class="wp-block-heading" id="h-effektwege-heisser-anfahren">Effektwege heißer anfahren</h2>



<p>Immer wieder kommt es vor, dass man beim Nutzen von Effekten über den Aux-Weg den Send ziemlich weit aufreißen muss, um den Effekt überhaupt zu hören. Dadurch ist eine Feindosierung nur schwer möglich. </p>



<p>Dieses Problem lässt sich glücklicherweise ganz leicht umgehen, indem man am Anfang der Effektkette eines Effekt-Sends ein Utility-Plugin einschleift. Bei diesem zieht ihr anschließend einfach den Gain auf + 10-18 dB hoch. Das hat nämlich zur Folge, dass schon bei geringeren Send-Einstellungen viel mehr Signalstärke in der Effektkette landet, also auch schneller hörbar ist.  </p>



<h2 class="wp-block-heading" id="h-utility-plugin">Utility PlugIn</h2>



<p>Bleiben wir gleich beim Utility-Modul. Gerade Einsteiger übersehen dieses Werkzeug in Ableton gerne. Dabei ist es ein sehr nützliches Schweizer Taschenmesser, das einem viel Arbeit erspart. Zum einen ist es die Möglichkeit, <a href="https://elektronische-musik-produzieren.de/kick-und-bass-abmischen-die-groessten-fehler/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Bass-Frequenzen</a> in einer Spur mono auszugeben und gleichzeitig die Stereobreite für Mitten und Höhen frei zu bestimmen. </p>



<p>Zum anderen sollte es immer dann herangezogen werden, wenn man Lautstärke-automationen im Mix-Down oder Arrangement umsetzt. Viele nutzen hierfür einfach den Kanal-Fader, was solange gut funktioniert, bis man im Mix schließlich merkt, dass die ganze Spur noch zu leise ist. Jetzt könnte man die Automationskurve händisch anpassen, oder einfach nachträglich das Utility-Modul in den Kanal ziehen. Mit diesem lassen sich schnell die fehlenden dB hinzufügen. </p>



<p class="has-text-align-left">Noch besser ist es allerdings, wenn man von vornherein die Lautstärke-Automation mit dem Utility-Modul von Ableton macht. Statt der Channel-Lautstärke nimmt man also den Gain-Regler des PlugIns und automatisiert darüber den Pegel. Der Regler für die Kanallautstärke bleibt somit frei für Anpassungen im Mixdown, ohne dass Automationen dazwischen schießen.</p>



<h2 class="wp-block-heading" id="h-default-audio-und-midi-tracks">Default Audio und MIDI Tracks</h2>



<p>Ähnlich wie das Default-Live-Template kann man auch MIDI- und Audiotracks als Vorlagen speichern. In meinen Audiotracks finden sich meistens EQ, Kompressor und ein Utility-Modul. Warum sollte ich mir die Arbeit machen, die drei PlugIns jedesmal aufs Neue hineinzuziehen?</p>


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<figure class="aligncenter size-large"><img loading="lazy" decoding="async" width="469" height="192" src="https://elektronische-musik-produzieren.de/wp-content/uploads/2020/09/Default_Audio_Midi_tracks.jpg" alt="Default MIDI-und Audiotracks sparen Zeit" class="wp-image-2298" srcset="https://elektronische-musik-produzieren.de/wp-content/uploads/2020/09/Default_Audio_Midi_tracks.jpg 469w, https://elektronische-musik-produzieren.de/wp-content/uploads/2020/09/Default_Audio_Midi_tracks-300x123.jpg 300w" sizes="auto, (max-width: 469px) 100vw, 469px" /><figcaption class="wp-element-caption"><em>Default MIDI-und Audiotracks sparen Zeit</em></figcaption></figure>
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<p>Viel praktischer ist es doch, sich einmal einen typisch genutzten Channel-Strip, inklusive einiger Grundeinstellungen bei den PlugIns, zurechtzulegen. Diesen Track kann man sich dann mit allen geladenen PlugIns und deren Einstellungen als Vorlage abspeichern. Dazu klickt man einfach rechts in den Kanal. In dem aufpoppenden Dialog ganz unten wählt man dann &#8222;Save Default Audio (oder MIDI) Track&#8220; aus. Immer dann, wenn ihr einen neuen Audio-Track (CMD+T) oder MIDI-Track (CMD+Shift+T) auswählt, findet sich darin eure komplette Effektkonfiguration.</p>



<p>Wenn euch dieses kurze Ableton Live Tutorial geholfen hat, schaut euch auch mal den Artikel <a href="https://elektronische-musik-produzieren.de/kick-und-bass-abmischen-die-groessten-fehler/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Kick und Bass abmischen</a> an.</p>



<h4 class="wp-block-heading" id="h-weitere-artikel">Weitere Artikel</h4>



<ul class="wp-block-list">
<li><a href="https://elektronische-musik-produzieren.de/ableton-vocoder-tutorial-roboterstimmen-und-gesprochene-pads/">Ableton Vocoder Tutorial: Roboterstimmen und gesprochene Pads</a></li>



<li><a href="https://elektronische-musik-produzieren.de/u-he-diva-presets-fuer-techno-und-ambient-evolution/">u-he Diva Presets für Techno und Ambient: „Evolution“</a></li>



<li><a href="https://elektronische-musik-produzieren.de/ableton-operator-workshop-sound-design-mit-dem-fm-synthesizer/">Ableton Operator Workshop: Sound Design mit dem FM Synthesizer</a></li>
</ul>
<p>Der Beitrag <a href="https://elektronische-musik-produzieren.de/ableton-live-tutorial-tricks-die-du-kennen-solltest/">Ableton Live Tutorial: Tricks, die du kennen solltest</a> erschien zuerst auf <a href="https://elektronische-musik-produzieren.de">elektronische-musik-produzieren</a>.</p>
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