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	<title>Modularsystem Archive - elektronische-musik-produzieren</title>
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	<description>Synthesizer, Studio-Equipment und Workshops</description>
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		<title>Modularsystem für Einsteiger: Mit welchen Modulen fängt man an?</title>
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		<pubDate>Wed, 22 Jul 2026 06:44:53 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Synthesizer]]></category>
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		<category><![CDATA[Synthesizer Workshops]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Nachdem ihr euch ein paar generelle Gedanken zum Einstieg in die modulare Synthese gemacht und vielleicht sogar schon ein Case angeschafft habt, geht es jetzt an die Modulauswahl. Welche Module eignen sich am besten für ein günstiges Modularsystem für Einsteiger? Vorabüberlegung Vorweg aber noch der Hinweis, dass jedes Modularsystem individuell ist. Die Zusammenstellung der Module &#8230; </p>
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										<content:encoded><![CDATA[
<p class="wp-block-paragraph">Nachdem ihr euch ein paar generelle Gedanken zum <a rel="noreferrer noopener" href="https://elektronische-musik-produzieren.de/modular-system-zusammenstellen-womit-faengt-man-an/" target="_blank">Einstieg in die modulare Synthese</a> gemacht und vielleicht sogar schon ein Case angeschafft habt, geht es jetzt an die Modulauswahl. Welche Module eignen sich am besten für ein günstiges Modularsystem für Einsteiger?</p>



<h2 id="h-vorabuberlegung" class="wp-block-heading">Vorabüberlegung</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Vorweg aber noch der Hinweis, dass jedes Modularsystem individuell ist. Die Zusammenstellung der Module folgt also immer dem geplanten Einsatzzweck des Musikers. Wenn man aber noch ganz am Anfang steht und in erster Linie Musik mit dem Modularsystem machen möchte, gibt es ein paar Module, die nicht fehlen dürfen. Dazu in diesem Artikel mehr.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Jetzt gibt es natürlich auch Anwendungsfälle, für die man sich ein Modularsystem als flexibles Effektgerät anschafft. Oder als reine <a href="https://elektronische-musik-produzieren.de/die-besten-drum-machines-fuer-techno/">Drum-Machin</a>e. Oder als Drone-Synthesizer, der fröhlich vor sich hin oszilliert, aber nicht tonal gespielt werden soll. Diese spezielleren Anwendungen werde ich sicherlich noch einmal in einem anderen Artikel behandeln. Gehen wir jetzt aber ins Detail &#8211; mit welchen Modulen fängt man an? Und was benötigt man unbedingt in einem Basissystem?</p>



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<div class="wp-block-yoast-seo-table-of-contents yoast-table-of-contents"><h2>Inhaltsverzeichnis &#8211; Modularsystem für Einsteiger</h2><ul><li><a href="#h-vorabuberlegung" data-level="2">Vorabüberlegung</a></li><li><a href="#Oszillatoren" data-level="2">1. Oszillatoren</a></li><li><a href="#filter" data-level="2">2. Filter</a><ul><li><a href="#h-ms-20-filter-korg-35" data-level="3">MS-20-Filter (Korg-35)</a></li></ul></li><li><a href="#modulationsquellen" data-level="2">3. Modulationsquellen</a></li><li><a href="#vca-und-output" data-level="2">4. Amps und Output</a><ul><li><a href="#h-output-module" data-level="3">Output-Module</a></li></ul></li><li><a href="#utility-module" data-level="2">5. Utility-Module</a></li><li><a href="#midi-cv-gate-interface" data-level="2">6. MIDI zu CV/GATE &#8211; Interface</a><ul><li><a href="#h-nicht-zu-viel-auf-einmal" data-level="3">Nicht zu viel auf einmal</a></li><li><a href="#h-plant-reserven-im-gehause-ein" data-level="3">Plant Reserven im Gehäuse ein</a></li><li><a href="#h-spart-nicht-beim-netzteil" data-level="3">Spart nicht beim Netzteil</a></li></ul></li><li><a href="#h-gunstiges-modularsystem-fur-einsteiger-beispielkonfiguration" data-level="2">Günstiges Modularsystem für Einsteiger: Beispielkonfiguration</a></li></ul></div>



<h2 class="wp-block-heading">Was sind die wichtigsten Komponenten in einem Modularsystem für Einsteiger?</h2>



<ul class="wp-block-list">
<li><a href="#oszillatoren">Oszillatoren</a></li>



<li><a href="#filter">Filter</a></li>



<li><a href="#modulationsquellen">Modulationsquellen</a></li>



<li><a href="#vca-und-output">Amp- und Output</a></li>



<li><a href="#utility-module">Utility-Module</a></li>



<li><a href="#midi-cv-gate-interface">MIDI-CV/Gate-Interface</a></li>
</ul>



<h2 id="Oszillatoren" class="wp-block-heading">1. Oszillatoren</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Die Oszillatoren sind der Grundbaustein eines Klanges. In klassischen Systemen generieren sie die Schwingungsformen Sägezahn, Rechteck, Dreieck und häufig auch Sinus. Mittlerweile beschränkt sich die Auswahl nicht nur auf diese Schwingungsformen, denn viele Anbieter haben etliche Mischformen oder digitale Oszillatoren im Angebot, die weit über das hinausgehen, was die Klassiker bereithielten.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Welche Features sollte ein Oszillator mitbringen?</h3>



<p class="wp-block-paragraph">Wollt ihr ganz klassisch anfangen, könnt ihr euer Modularsystem erstmal mit zwei Oszillatoren ausstatten, die neben den oben genannten Grundschwingungen zusätzlich mindestens noch einen Sync-Input und einen zweiten Eingang für analoge Frequenzmodulation bereitstellen sollten. Das wird spätestens dann entscheidend, wenn ihr atonale Klänge erstellen wollt. Gerade FM erweitert das Klangspektrum noch einmal immens, insofern solltet ihr nicht darauf verzichten. Ebenfalls ist es wichtig, dass die Pulsbreite modulierbar ist. Dadurch entstehen wunderbar breit klingende Schwebungen, von denen nicht nur <a href="https://elektronische-musik-produzieren.de/die-besten-synthesizer-fuer-pads/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Pads</a>, sondern vor allem auch <a href="https://elektronische-musik-produzieren.de/die-besten-bass-synthesizer-top-5/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">fette Bässe </a>profitieren.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Bei einem Modularsystem für Einsteiger empfehle ich, erstmal mit klassischen Modulen zu starten. Ohne Zweifel gibt es in den digital aufgebauten Oszillatoren etliche spannende Features wie <a href="https://elektronische-musik-produzieren.de/die-besten-wavetable-synthesizer/">Wavetable</a>, Sampling, FM und mehr. Aber meiner Erfahrung nach sollte man sich gerade am Anfang nicht von zu vielen Möglichkeiten überfordern lassen.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Klang und Oktavreinheit</h3>



<p class="wp-block-paragraph">Wie bei anderen Komponenten auch, unterscheiden sich die Oszillatoren mitunter immens im Grundsound voneinander. Während das eine Modul mit dominanten Obertönen knarzt, liefert ein anderes Modell eher einen samtig weichen Grundsound, wohingegen ein dritter Kandidat erhebliches Pfund im <a href="https://elektronische-musik-produzieren.de/die-besten-bass-synthesizer-top-5/">Bass</a> mitliefert. Die vorgestellten drei Module zeichnen sich durch einen guten Kompromiss aus Funktionsumfang und gutem Klang aus. Zudem erfüllen sie noch ein letztes Kriterium: Die Oktavreinheit. Anders als bei digital gesteuerten Oszillatoren kann es gerne mal vorkommen, dass ein Oszillator nur sauber über drei Oktaven trackt. Das bedeutet, wenn ihr Melodielinien mit großem Notenabstand spielt, klingen weit auseinander liegende Töne ziemlich verstimmt. Die hier vorgestellten Modelle lassen sich nach einer Aufwärmphase von rund 10-15 Minuten ohne weiters über fünf Oktaven spielen.</p>



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<h2 id="filter" class="wp-block-heading">2. Filter</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Filter setzt man ein, um die rohe Gewalt der Oszillatoren zu zähmen. Als klangformendes Element im Modularsystem nehmen Filter dem Audiosignal Höhen, Tiefen und andere Frequenzen weg. Die Resonanz betont dabei die Eckfrequenz, also die Frequenz, ab der das Signal beschnitten wird. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Es gibt etliche unterschiedliche Filtertypen, deren Charakter von schmutzig-zerstörerisch bis hin zu butterweich reicht. Ebenso vielfältig wie der Sound sind die technischen Ausführungen. Für den Einstieg reicht es, sich erstmal mit den Varianten Tiefpass (LP), Bandpass (BP) und Highpass (HP) zu beschäftigen. Von diesen wiederum ist das Tiefpassfilter das ergiebigste.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Zusätzlich unterscheidet man der Einfachheit halber oft zwischen historischen Filtermodellen. Mal ist von der klassischen Moog-Kaskade die Rede, mal ist es der gefällige Sound von Roland oder das weiche Oberheim-SEM-Filter, und natürlich darf man auch das rotzige MS-20-Filter nicht vergessen. Darüber hinaus gibt es viele Kombinationen aus den genannten, Nachbauten von Exoten, oder komplett neu entwickelte Filter-Designs. Da dieser Artikel aber Modularsysteme für Einsteiger behandelt, werde ich den Pfad nicht weiter verfolgen und beschränke mich auf vier Empfehlungen.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Verschiedene Filtermodelle: Empfehlungen für ein Modularsystem für Einsteiger</h2>



<h3 class="wp-block-heading">Roland-Filter</h3>



<p class="wp-block-paragraph">Roland änderte sein Filterdesign im Laufe der Zeit immer wieder und setzte auf verschiedene Komponenten. Meistens werden jedoch die Filter aus den späten 70er und 80er-Jahren in die modulare Form gegossen, darunter SH-Varianten oder angelehnt an die Juno- oder Jupiter-Reihe. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Roland liefert mit seinen Filtern immer einen großen Sweetspot der, anders als etwa Moog, das Beste aus allen Welten kombiniert: Nicht zu roh, nicht zu fett, nicht zu dünn, aber immer mit viel Charakter. Daher sind Roland-Filter auch perfekt für den Einstieg geeignet.</p>



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<p class="wp-block-paragraph">Die beiden hier empfohlenen Filter gehen genau in diese Richtung. Während das <a href="https://elektronische-musik-produzieren.de/behringer-system-100-test-inklusive-sounddemo/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Behringer 121 Dual VCF</a> ein Clone des System 100 Filters ist, basiert das noch etwas günstigere Surges auf dem Mutable Instruments Ripples, was sich wiederum den Sound der Roland-Klassiker SH/Jupiter der 80er-Jahre widmete. Klanglich sind beide Filter super. Beim 121 Dual VCF gibt es allerdings gleich zwei Filter auf einmal.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Moog-Kaskade</h3>



<p class="wp-block-paragraph">Moogs 24dB Tiefpassfilter liefert die Blaupause für etliche Filterdesigns, sei es analog oder digital. Das Filter packt ordentlich zu und klingt dabei immer musikalisch. Sein Sound wird mitunter gerne als cremig beschrieben, verliert aber auch an Bass, sobald man die Resonanz recht stark aufdreht. Besonders gut reagiert das Filter auf laute Pegel, die es mit einer angenehmen Sättigung quittiert.</p>



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<h3 id="h-ms-20-filter-korg-35" class="wp-block-heading">MS-20-Filter (Korg-35)</h3>



<p class="wp-block-paragraph">Streng genommen kamen in dem originalen MS-20 von <a href="https://elektronische-musik-produzieren.de/korg-multi-poly-presets-parallax-sound-pack/">Korg</a> im Laufe der Zeit zwei Filter-Designs zum Einsatz. Dabei handelt es sich um eine Kombination aus 6dB HP- und 12 dB Tiefpassfilter. In den meisten Modular-Clones findet man allerdings die erste Variante Korg-35. Diese Variante zeichnet sich durch einen noch roheren, kreischenden Sound aus. Demnach eignet sich das MS-20-Filter besonders gut für knarzige Bässe oder aggressive Leads. Nicht umsonst sieht man den MS-20 so häufig im Industrial, EBM oder Techno.</p>



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<h3 class="wp-block-heading">SEM-Filter</h3>



<p class="wp-block-paragraph">Der letzte Kandidat dieser Truppe ist ein echter Weichmacher. Das 12dB-Multimodefilter schleift auch den härtesten Klang und formt ihn zu einer schönen Skulptur um. Es ist gleichzeitig auch eines der wenigen Filter, das in nahezu jeder Einstellung gut klingt. Selbst bei hohen Resonanzwerten gelang es Oberheim, einen angenehmen Klang zu erzeugen, der sich eher um die Frequenzen schmiegt. Da es sich beim SEM-Filter zudem um ein Multimode-Filter handelt, bekommt ihr hier neben Tief-und Hochpass noch alternativ Bandpass und Notch.</p>



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<p class="wp-block-paragraph">Wie bei allen Komponenten in einem Euroracksystem könnt ihr natürlich auch mehrere Filter einbauen. Ich nutze in meinem System gerne Kombinationen aus Roland-Filter, SEM-Filter und einer MS-20 Variante. Damit decke ich von klinisch sauber, über retro bis hin zu brutal alles ab.</p>



<h2 id="modulationsquellen" class="wp-block-heading">3. Modulationsquellen</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Um den Klang über die Zeit hinweg automatisiert zu formen, benötigt man Modulationsquellen. Die wichtigsten Module dafür sind Hüllkurven (Envelopes) und LFOs. </p>



<h3 class="wp-block-heading">Hüllkurven</h3>



<p class="wp-block-paragraph">Hüllkurven sollten in der Lage sein, schnell zuzupacken. Erst dadurch sind fette Bass-Sounds oder perkussive Klänge möglich. Zum anderen sollten sie aber auch ausreichend lange Zeiten für Pads oder Drones bereitstellen. Im Idealfall bietet das Modul die Wahl zwischen unterschiedlich langen Zeiten. Wenn es dann noch möglich ist zwischen exponentieller und linearer Charakterstik zu wechseln, ist die Hüllkurve für fast alle Klänge gewappnet. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Die klassische Modularhüllkurve ist als ADSR-Variante ausgeführt. Attack ist die Zeit bis die Hüllkurve ihren Maximalpunkt erreicht. Der Decay-Wert wiederum beschreibt die Zeit, bis die Hüllkurve bei gehaltener Note den dritten Wert Sustain erreicht. Mit Release bestimmt man am Ende wie lange die Hüllkurve noch &#8222;ausklingt&#8220; wenn man die Taste loslässt. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Zusätzlich gibt es noch mehrstufige Hüllkurven, die weitere Segmente besitzen und andere Varianten, sie sich auf Attack und Decay oder sogar nur Decay beschränken. Für ein günstiges Modularsystem für Einsteiger würde ich auf eine Kombination aus AD- und ADSR-Hüllkurve setzen. Wenn man diese loopen kann, ersetzt man damit unter Umständen sogar noch einen LFO.</p>



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<h3 class="wp-block-heading">LFOs</h3>



<p class="wp-block-paragraph">Vorweg: LFOs sind zwar eine gute Modulationsquelle. Wenn ich aber ein sehr günstiges Modularsystem für Einsteiger zusammenstellen müsste, wäre das der erste Teil, den ich wegstreichen würde. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Stattdessen sollte man lieber in einen zweiten VCO oder eine besser ausgestattete Hüllkurve investieren. Warum? Nun, im Prinzip ist ein LFO erstmal nichts anderes als ein sehr langsam schwingender VCO mit meistens weniger Möglichkeiten. Habt ihr euer System also mit zwei guten VCOs ausgestattet, kann man durch extremes Herunterpitchen einer der beiden VCOs einen LFO vorerst prima ersetzen. Alternativ könnte man eine loopbare Hüllkurve auch als LFO verwenden.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Trotzdem ist es ab einer gewissen Größe sinnvoll, einen LFO im Modularsystem zu haben. Dabei solltet ihr auf folgende Dinge achten:</p>



<ul class="wp-block-list">
<li>Der LFO sollte schnell genug sein, etwa für FM oder um ihn als VCO einsetzen zu können.</li>



<li>Er sollte über einen Reset-Eingang verfügen, um ihn rhythmisch besser einbinden zu können.</li>



<li>Er sollte seine Schwingungsformen gleichzeitig an mehrere Ausgängen ausgeben.</li>



<li>Wenn sich die Frequenz dann noch sauber über CV steuern lässt, sind eigentlich keine Wünsche mehr offen.</li>
</ul>



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<link href="https://thomann.clickfire.de/Content/pw.css?fe=7" rel="stylesheet" type="text/css"><div class="tho-universe"><ul class="product-list"><li><div class="t-column column-image"><img decoding="async" src="https://www.thomann.de/thumb/thumb120x120/pics/prod/488453.jpg" alt="Behringer 140 Dual Envelope/LFO" class="article-image"></div><div class="t-column column-meta"><div class="top-row"><img decoding="async" src="https://thumbs.static-thomann.de/thumb/nethumb140x40/pics/herstlogos/behringer.gif" alt="Behringer" class="manufacturer-logo"><strong class="display-name"><a href="https://elektronische-musik-produzieren.de/behringer-synthesizer-uebersicht-und-vergleich/">Behringer</a> 140 Dual Envelope/LFO</strong><div class="ratings"><span class="stars"><span style="width: 93.64%;" class="inner-stars"></span></span><a href="https://www.thomann.de/de/behringer_140_dual_envelope_lfo_reviews.htm?offid=1&amp;affid=397&amp;utm_medium=affiliate&amp;utm_campaign=id397&amp;utm_content=widget" target="_blank" rel="noopener">66 Bewertungen lesen</a></div></div><div class="bottom-row"><span class="price-detail">99 €</span><span class="infobox">i<span class="infobox-text">Wir verlinken auf unseren Partner Thomann, von dem wir bei Kauf eines Produktes ggf. eine Verg&#252;tung erhalten</span></span><a href="https://www.thomann.de/de/behringer_140_dual_envelope_lfo.htm?offid=1&amp;affid=397&amp;utm_medium=affiliate&amp;utm_campaign=id397&amp;utm_content=widget" class="cta-detail" target="_blank" rel="noopener">Jetzt kaufen</a></div></div></li></ul></div>



<p class="wp-block-paragraph">Sowohl <a href="https://elektronische-musik-produzieren.de/behringer-system-100-test-inklusive-sounddemo/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Behringer 150</a> als auch die <a href="https://elektronische-musik-produzieren.de/behringer-system-100-test-inklusive-sounddemo/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Dual-Hüllkurve Behringer 140</a> verfügen über einen LFO, der nahezu alle oben genannten Kriterien erfüllt. Man muss lediglich darauf verzichten, alle LFO-Schwingungsformen gleichzeitig nutzen zu können. Für ein kleines Modularsystem sind sie dennoch meine Preis-Leistungsempfehlung. So einen Funktionsumfang für den Kurs bekommt man woanders nicht. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Wer es deutlich flexibler mag, sollte sich unbedingt mal das Mutable Instruments Tides ansehen. Das Modul ist ein echtes Chamäleon und gleichermaßen als LFO, VCO, Hüllkurve und mehr einsetzbar. Wer etwas mehr Budget hat, kann hier bedenkenlos zugreifen.</p>



<h2 id="vca-und-output" class="wp-block-heading">4. Amps und Output</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Als letztes Modul der Signalkette kommt fast immer ein Amp oder spezialisiertes Ausgangsmodul zum Einsatz. Amp-Module können ein Signal verstärken oder abschwächen und sind demnach sogar in der Lage, einen Mixer in kleineren Systemen zu ersetzen. Grundsätzlich spricht aber auch nichts dagegen, direkt aus einem Filtermodul in einen externen Mixer oder in eine <a href="https://elektronische-musik-produzieren.de/welches-audio-interface-fuer-elektronische-musik/">Soundkarte</a> zu gehen und dort den Pegel einzustellen. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Da es sich hierbei um ein Modul handelt, das ein wesentliches Element im Signalfluss darstellt, sollte man an dieser Stelle nicht sparen. Auch wenn das Modul im Vergleich mit VCOs oder Filtern langweilig erscheint.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Amps übernehmen aber noch weitere Funktionen: </p>



<ul class="wp-block-list">
<li>Sie erhöhen den Pegel von Oszillatoren, um Filter stärker in die Sättigung zu fahren. </li>



<li>Als Gates sorgen Amps dafür, Audiosignale passieren zu lassen oder nicht.</li>



<li> Mit Amps lässt sich die Modulationsintensität von LFOs oder Hüllkurven gezielter einstellen.</li>
</ul>



<h3 id="h-output-module" class="wp-block-heading">Output-Module</h3>



<p class="wp-block-paragraph">Spezielle Outputmodule bieten teilweise noch Kopfhöreranschlüsse, Stereo-Ausgänge oder direkt Anschlüsse für 6,35 mm Klinkenkabel. Bei kleineren und günstigen Modularsystemen würde ich aber erstmal ein normales Ampmodul verwenden und das Signal mit einem Adapterkabel 3,5 mm auf 6,35 m Klinke herausführen. Gut sind hier Module, die über hochwertige Vorverstärker verfügen. Eine umfangreiche Funktionsausstattung wie z.B. Panning ist ein weiterer Pluspunkt.</p>



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</div></div>



<p class="wp-block-paragraph">Für VCA-Anwendungen kann ich den <a href="https://elektronische-musik-produzieren.de/behringer-system-100-test-inklusive-sounddemo/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Behringer 130 Dual VCA</a> empfehlen. Hier gibt es 2 x 3 Audioeingänge, jeder mit CV-Eingang, sowie zwei große Lautstärkeregler. Letztere sind praktisch, wenn man schnell mal den Gesamtpegel anpassen muss.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Theoretisch könntet ihr mit dem 130 Dual VCA Modul direkt in den Mixer oder die <a href="https://elektronische-musik-produzieren.de/welches-audio-interface-fuer-elektronische-musik/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Soundkarte</a> gehen. Ich finde es praktischer, dafür noch ein spezielles Modul im System zu haben, wie das A-138s oder das Intellijel Outs. Das Doepfer A-138s ermöglicht es, die vier Kanäle einzeln im Stereopanorama zu verteilen, während das Outs von Intellijel stattdessen einen Kopfhörerausgang bereitstellt. Ob ihr so ein Modul anfangs überhaupt benötigt und ob euch Panning oder Kopfhörerausgang wichtiger ist, liegt bei euch.</p>



<h2 id="utility-module" class="wp-block-heading">5. Utility-Module</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Der letzte essentielle Part im Modularsystem für Einsteiger ist wahrscheinlich auf dem ersten Blick auch der unspektakulärste. Trotzdem sollten die sogenannten Utility-Module bereits bei der Grundanschaffung mit einkalkuliert werden.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Allen voran ist hier das Multiple-Modul zu nennen. Davon kann man in einem Modularsystem fast nie genug haben. Denn mit Multiple-Modulen, der Name verrät es schon, multipliziert ihr Eingangssignale. Das ist zum Beispiel dann wichtig, wenn ihr eine Steuerspannung für die Tonhöhe gleichzeitig an mehrere Ziele schicken wollt. Nur so könnt ihr überhaupt Patches mit mehr als einem Oszillator sinnvoll aufbauen. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Multiples gibt es sowohl als aktive als auch passive Variante. Die aktive Variante hat den Vorteil, dass auch bei längeren Verbindungswegen oder kritischen Steuersignalen wie Clock oder eben genannte Pitch-CV die Spannung stabil bleibt. Ich empfehle für ein kleineres Modularsystem eine Mischung aus einem oder zwei aktiven 2 x 4 Multiple(s), sowie zwei bis drei passiven Multiples.</p>



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<h2 id="midi-cv-gate-interface" class="wp-block-heading">6. MIDI zu CV/GATE &#8211; Interface</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Wenn ihr euer Modularsystem per CV-Gate steuert oder hauptsächlich für Drones oder Effektsounds einsetzt, könnt ihr auf dieses Modul verzichten. Sobald ihr aber das System im Verbund mit anderen MIDI-Geräten oder über einen Computer ansteuern wollt, benötigt ihr noch ein <a href="https://elektronische-musik-produzieren.de/die-besten-usb-midi-interfaces-fuer-elektronische-musik/">MIDI Interface</a>. Dieses wandelt die eingehenden digitalen MIDI-Signale in analoge Steuerspannungen um.</p>



<link href="https://thomann.clickfire.de/Content/pw.css?fe=9" rel="stylesheet" type="text/css"><div class="tho-universe"><ul class="product-list vertical"><li><div class="t-column column-image"><img decoding="async" src="https://www.thomann.de/thumb/thumb120x120/pics/prod/523241.jpg" alt="Behringer CM1A" class="article-image"></div><div class="t-column column-meta"><div class="top-row"><img decoding="async" src="https://thumbs.static-thomann.de/thumb/nethumb140x40/pics/herstlogos/behringer.gif" alt="Behringer" class="manufacturer-logo"><strong class="display-name">Behringer CM1A</strong><div class="ratings"><span class="stars"><span style="width: 90.00%;" class="inner-stars"></span></span><a href="https://www.thomann.de/de/behringer_cm1a_reviews.htm?offid=1&amp;affid=397&amp;subid=modular-einstieg&amp;utm_medium=affiliate&amp;utm_campaign=id397&amp;utm_content=widget" target="_blank" rel="noopener">14 Bewertungen lesen</a></div></div><div class="bottom-row"><span class="price-detail">75 €</span><span class="infobox">i<span class="infobox-text">Wir verlinken auf unseren Partner Thomann, von dem wir bei Kauf eines Produktes ggf. eine Verg&#252;tung erhalten</span></span><a href="https://www.thomann.de/de/behringer_cm1a.htm?offid=1&amp;affid=397&amp;subid=modular-einstieg&amp;utm_medium=affiliate&amp;utm_campaign=id397&amp;utm_content=widget" class="cta-detail" target="_blank" rel="noopener">Jetzt kaufen</a></div></div></li></ul></div>



<p class="wp-block-paragraph">Bei einem MIDI-zu-CV/Gate-Interface empfehle ich, gleich in eine Nummer größer zu investieren. Achtet am besten darauf, dass neben mehreren CV / Gate-Ausgängen auch ein weiterer Anschluss für Clock-Signale vorhanden ist. Damit könnt ihr eure LFOs rhythmisch besser einbinden und später auch Sequencer ansteuern. Ein guter Kompromiss aus Preis und Features ist das hier empfohlene Doepfer A-190-4.</p>



<div id="cf-productswidget-113" class="cf-productswidget"></div>
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<h2 class="wp-block-heading">Günstiges Modularsystem für Einsteiger: Ein paar Tipps zum Schluss </h2>



<p class="wp-block-paragraph">Nachdem ihr jetzt wisst, womit man den Einstieg in die modulare Synthese gut findet, noch ein paar Tipps von mir. </p>


<div class="wp-block-image is-style-default">
<figure class="aligncenter size-large"><img fetchpriority="high" decoding="async" width="921" height="660" src="https://elektronische-musik-produzieren.de/wp-content/uploads/2020/12/modulargrid_1418111.jpg" alt="Modularsystem für Anfänger" class="wp-image-3237" srcset="https://elektronische-musik-produzieren.de/wp-content/uploads/2020/12/modulargrid_1418111.jpg 921w, https://elektronische-musik-produzieren.de/wp-content/uploads/2020/12/modulargrid_1418111-300x215.jpg 300w, https://elektronische-musik-produzieren.de/wp-content/uploads/2020/12/modulargrid_1418111-768x550.jpg 768w" sizes="(max-width: 921px) 100vw, 921px" /><figcaption class="wp-element-caption"><em>Modularsystem für Anfänger (Beispielkonfiguration)</em></figcaption></figure>
</div>


<h3 id="h-nicht-zu-viel-auf-einmal" class="wp-block-heading">Nicht zu viel auf einmal</h3>



<p class="wp-block-paragraph">Als erstes empfehle ich, nicht zu viele Module auf einmal zu kaufen. Besonders dann nicht, wenn ein Modul sehr viele Funktionen bereitstellt, wie es etwa bei Mutable Instruments häufig der Fall ist. Setzt euch mit den Komponenten auseinander und lernt erstmal, mit den vorhandenen Features auszukommen. Gerade in Modularsystem kann man nämlich durch Kreativität viele Module durch andere ersetzen.</p>



<h3 id="h-plant-reserven-im-gehause-ein" class="wp-block-heading">Plant Reserven im Gehäuse ein</h3>



<p class="wp-block-paragraph">Da sich ein Modularsystem mit der Zeit an eure Ansprüche anpasst, solltet ihr gleich zu Beginn eine großzügigere Reserve von 20-30 % einkalkulieren. Habt ihr euch etwa auf zehn Module festgelegt, fügt ihr im Geiste noch einmal den Platz für drei durchschnittlich große Module (10-16 TE) hinzu. Darauf basierend kalkuliert ihr dann den <a href="https://elektronische-musik-produzieren.de/modular-system-zusammenstellen-womit-faengt-man-an/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Platzbedarf für euer Modular Case.</a></p>



<h3 id="h-spart-nicht-beim-netzteil" class="wp-block-heading">Spart nicht beim Netzteil</h3>



<p class="wp-block-paragraph">Diesen Punkt habe ich schon in meinem Artikel <a href="https://elektronische-musik-produzieren.de/modular-system-zusammenstellen-womit-faengt-man-an/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Modularsystem zusammenstellen</a> ausführlich behandelt. Das Netzteil ist die Lebensader jedes Modularsystems. Wird hier gespart, kommt es gerne mal zu einer Unterversorgung oder im schlimmsten Fall zu Spannungsschwankungen. Das führt dazu, dass einige Module eventuell gar nicht versorgt werden, oder das Tuning wie verrückt driftet. Also: Spart nicht beim Netzteil. </p>



<h2 id="h-gunstiges-modularsystem-fur-einsteiger-beispielkonfiguration" class="wp-block-heading">Günstiges Modularsystem für Einsteiger: Beispielkonfiguration</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Ich habe euch exemplarisch auf<a href="https://www.modulargrid.net/e/racks/view/1418111" target="_blank" rel="noreferrer noopener"> Modular Grid ein günstiges Modularsystem für Einsteiger</a> vorkonfiguriert. Denkt aber immer daran: Solange es sich um Eurorack-Module handelt, könnt ihr die Komponenten jederzeit frei austauschen und miteinander kombinieren. Das macht letztlich den Reiz aus.</p>



<h4 id="h-weitere-links" class="wp-block-heading">Weitere Links</h4>



<ul class="wp-block-list">
<li><a href="https://elektronische-musik-produzieren.de/modular-system-zusammenstellen-womit-faengt-man-an/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Modular System zusammenstellen: Das richtige Case finden, die korrekte Spannungsversorgung und mehr</a></li>



<li><a href="https://elektronische-musik-produzieren.de/eurorack-sequencer-die-besten-sequencer-fuer-eurorack-modular-systeme/">Eurorack Sequencer: Die besten Sequencer für Eurorack Modular Systeme</a></li>



<li><a href="https://elektronische-musik-produzieren.de/behringer-system-100-test-inklusive-sounddemo/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Behringer System 100 Test</a></li>



<li><a href="https://elektronische-musik-produzieren.de/modularsystem-anschliessen-tutorial/">Modularsystem anschließen – Tutorial</a></li>



<li><a href="https://elektronische-musik-produzieren.de/behringer-monopoly-tutorial-patches-fuer-techno-und-ambient/">Behringer MonoPoly Tutorial: Patches für Techno und Ambient</a></li>
</ul>
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			</item>
		<item>
		<title>Eurorack Effekte: Die besten Delays und Reverbs fürs Modularsystem</title>
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		<pubDate>Tue, 10 Mar 2026 03:48:21 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Synthesizer]]></category>
		<category><![CDATA[Eurorack]]></category>
		<category><![CDATA[Modularsystem]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Gute Effekte sind ein wesentlicher Bestandteil bei der Musikproduktion. Das ist auch bei Setups nicht anders, in dessen Zentrum ein Modularsystem steht. Zwar kann man sich mit externen Delay&#8211; oder Reverb-Pedalen oder mit entsprechenden Plugins in der DAW behelfen. Dedizierte Eurorack Effekte ermöglichen aber neben einem anderen Workflow auch ein in sich geschlossenes System. Dieser &#8230; </p>
<p><a href="https://elektronische-musik-produzieren.de/eurorack-effekte-die-besten-delays-und-reverbs-fuers-modularsystem/" class="more-link">Continue reading<span class="screen-reader-text"> "Eurorack Effekte: Die besten Delays und Reverbs fürs Modularsystem"</span></a></p>
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										<content:encoded><![CDATA[
<p class="wp-block-paragraph">Gute Effekte sind ein wesentlicher Bestandteil bei der Musikproduktion. Das ist auch bei Setups nicht anders, in dessen Zentrum ein <a href="https://elektronische-musik-produzieren.de/modularsystem-fur-einsteiger-mit-welchen-modulen-fangt-man-an/">Modularsystem</a> steht. Zwar kann man sich mit externen <a href="https://elektronische-musik-produzieren.de/die-besten-delay-effekte-fuer-synthesizer/">Delay</a>&#8211; oder <a href="https://elektronische-musik-produzieren.de/die-besten-hall-effekte-und-reverb-pedale-fuer-synthesizer/">Reverb</a>-Pedalen oder mit entsprechenden Plugins in der <a href="https://elektronische-musik-produzieren.de/welche-daw-fuer-elektronische-musik-die-besten-musikprogramme/">DAW</a> behelfen. Dedizierte Eurorack Effekte ermöglichen aber neben einem anderen Workflow auch ein in sich geschlossenes System. Dieser Artikel stellt die besten Eurorack Delay und Reverb Effekte vor. Die Liste wird laufend aktualisiert &#8211; wenn ihr spannende Eurorack Effekte habt, schreibt eure Vorschläge gerne in die Kommentare.</p>



<img decoding="async" src="https://vg07.met.vgwort.de/na/b60f4b25e54e4e53aa6b5c9ad8066d10" width="1" height="1" alt="">



<div class="wp-block-yoast-seo-table-of-contents yoast-table-of-contents"><h2>Inhaltsverzeichnis: Die besten Delays und Reverbs fürs Modularsystem</h2><ul><li><a href="#h-delay-module-fur-eurorack-modularsysteme" data-level="2">Delay-Module für Eurorack-Modularsysteme</a><ul><li><a href="#h-intellijel-sealegs-vielseitiges-charaktermodul" data-level="3">intellijel Sealegs: Vielseitiges Charaktermodul</a></li><li><a href="#h-knobula-echo-cinematic-kombi-eurorack-effekt-mit-motion-recorder" data-level="3">Knobula Echo Cinematic: Kombi-Eurorack-Effekt mit Motion Recorder</a></li><li><a href="#h-doepfer-a-188-1-serie-bbd-delays" data-level="3">Doepfer A-188-1-Serie: BBD-Delays</a></li><li><a href="#h-t-rex-replicator-ein-tape-delay-furs-modularsystem" data-level="3">T-Rex Replicator: Ein Tape-Delay fürs Modularsystem</a></li><li><a href="#h-strymon-magneto" data-level="3">Strymon Magneto</a></li></ul></li><li><a href="#h-reverb-module-fur-eurorack-modularsysteme" data-level="2">Reverb-Module für Eurorack Modularsysteme</a><ul><li><a href="#h-strymon-starlab-reverb-delay-und-karplus-strong-synth-in-einem-effekt-modul" data-level="3">Strymon Starlab: Reverb, Delay und Karplus-Strong Synth in einem Effekt Modul</a></li><li><a href="#h-doepfer-a-199-spring-reverb" data-level="3">Doepfer A-199 Spring Reverb</a></li></ul></li><li><a href="#h-die-besten-eurorack-effekte-delay-und-reverb-furs-modular-system-fazit" data-level="2">Die besten Eurorack Effekte &#8211; Delay und Reverb fürs Modular System: Fazit</a></li></ul></div>



<h2 class="wp-block-heading" id="h-delay-module-fur-eurorack-modularsysteme">Delay-Module für Eurorack-Modularsysteme</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Beginnen wir die Auswahl mit meinen favorisierten Eurorack-Delays und Kombi-Modulen. Wie gesagt wird diese Liste ständig aktualisiert, dafür gibt es einfach zu viele spannende Effektmodule.</p>



<h3 class="wp-block-heading" id="h-intellijel-sealegs-vielseitiges-charaktermodul">intellijel Sealegs: Vielseitiges Charaktermodul</h3>



<p class="wp-block-paragraph">Sowohl klanglich als auch gemessen am Funktionsumfang spielt das <a href="https://intellijel.com/shop/eurorack/sealegs/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">intellijel Sealegs</a> in der Spitzenliga der Eurorack Effekte mit. Der zunächst hoch erscheinende Preis von rund 460 € relativiert sich schnell, wenn man das Gebotene ins Verhältnis setzt.</p>



<figure class="wp-block-image size-full"><img loading="lazy" decoding="async" width="778" height="987" src="https://elektronische-musik-produzieren.de/wp-content/uploads/2025/02/intellijel-sealegs-delay-modularsystem.webp" alt="intellijel Sealegs" class="wp-image-12900" srcset="https://elektronische-musik-produzieren.de/wp-content/uploads/2025/02/intellijel-sealegs-delay-modularsystem.webp 778w, https://elektronische-musik-produzieren.de/wp-content/uploads/2025/02/intellijel-sealegs-delay-modularsystem-236x300.webp 236w, https://elektronische-musik-produzieren.de/wp-content/uploads/2025/02/intellijel-sealegs-delay-modularsystem-768x974.webp 768w" sizes="auto, (max-width: 778px) 100vw, 778px" /><figcaption class="wp-element-caption"><em>intellijel Sealegs: Direkter Zugriff, sensationeller Sound und umfangreiche Features</em></figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph">Denn das Stereo-fähige Modul bringt neben drei gut klingenden Delay-Algorithmen (BBD / Tape / Retro Digital), noch ein Reverb, Overdrive und einen flexiblen LFO mit. Die meisten Parameter sind hier im direkten Zugriff und verfügen darüber hinaus noch über einen CV-Eingang. Die Schwingungsform des LFO kann man bei Bedarf über den Ausgang auch zur Steuerung anderer Module verwenden.</p>



<figure class="wp-block-embed is-type-video is-provider-youtube wp-block-embed-youtube wp-embed-aspect-16-9 wp-has-aspect-ratio"><div class="wp-block-embed__wrapper">

</div></figure>



<p class="wp-block-paragraph">Die Bedienung geht über die Fader sehr intuitiv, mit unterschiedlichen Routing-Optionen bestimmt man die Effektreihenfolge. Wie schon beim Knobula ist die Parametertiefe des Reverb beim Sealegs vergleichsweise unterdimensioniert. Für diese Anwendung gibt es bessere Alternativen. Falls ihr aber einen Eurorack Effekt mit viel Charakter und einer großartigen Bedienung sucht, ist das intellijel Sealegs eine perfekte Ergänzung für euer Modularsystem.</p>



<figure class="wp-block-table"><table class="has-fixed-layout"><thead><tr><th>intellijel</th><th class="has-text-align-center" data-align="center">Sealegs</th></tr></thead><tbody><tr><td>Effekttypen</td><td class="has-text-align-center" data-align="center">Delay, Reverb, Filter, Drive</td></tr><tr><td>Breite / Tiefe</td><td class="has-text-align-center" data-align="center">20 TE / 29 mm</td></tr><tr><td>Delay synchronisierbar</td><td class="has-text-align-center" data-align="center">Clock / Tap</td></tr><tr><td>Besonderheiten</td><td class="has-text-align-center" data-align="center">Color und LFO</td></tr><tr><td>CV-Eingänge</td><td class="has-text-align-center" data-align="center">10 (plus Clock)</td></tr></tbody></table></figure>



<div id="cf-productswidget-284" class="cf-productswidget"></div>
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<h3 class="wp-block-heading" id="h-knobula-echo-cinematic-kombi-eurorack-effekt-mit-motion-recorder">Knobula Echo Cinematic: Kombi-Eurorack-Effekt mit Motion Recorder</h3>



<p class="wp-block-paragraph">Echo Cinematic vereint Reverb, Delay und Filter in einem Stereo-Eurorack-Modul, das gerade mal 12 TE beansprucht. Neben dem gut klingenden Tap Delay kann auch der 24-Bit-Stereo-Hall überzeugen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Echo Cinematic bietet aber noch zwei Features, die das Effekt-Modul herausheben. Zunächst ist da die Möglichkeit, die Bewegungen von Parametern auf der Frontplatte mit einem &#8222;Knob-Recorder&#8220; aufzuzeichnen und wiederzugeben. Diese Automationen können bis zu 30 Sekunden lang sein, geloopt, oder per externem Steuersignal getriggert werden. Zudem bietet die Filtersektion neben HP, LP, Peak und Notch noch ein Kammfilter, mit dem dank LFO-Modulation auch metallische Flanger-Sounds möglich sind. </p>



<figure class="wp-block-embed is-type-video is-provider-youtube wp-block-embed-youtube wp-embed-aspect-16-9 wp-has-aspect-ratio"><div class="wp-block-embed__wrapper">

</div><figcaption class="wp-element-caption"><em>Knobula Echo Cinematic Demo Video</em></figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph">Während sich das Delay umfangreich bearbeiten und zur Clock / Tap synchronisieren lässt, stehen beim Reverb nur Effektanteil und Größe zur Verfügung. Falls ihr also primär ein Reverb sucht, sind andere Lösungen besser. Spezielle Features wie das Kammfilter oder die Aufnahmefunktion ergänzen das Echo Cinematic Modul aber hervorragend.</p>



<figure class="wp-block-table"><table class="has-fixed-layout"><thead><tr><th>Knobula</th><th class="has-text-align-center" data-align="center">Echo Cinematic</th></tr></thead><tbody><tr><td>Effekttypen</td><td class="has-text-align-center" data-align="center">Delay, Reverb, Filter (LP/HP/Peak &amp; Comb)</td></tr><tr><td>Breite / Tiefe</td><td class="has-text-align-center" data-align="center">12 TE / 35 mm</td></tr><tr><td>Delay synchronisierbar</td><td class="has-text-align-center" data-align="center">Clock / Tap</td></tr><tr><td>Besonderheiten</td><td class="has-text-align-center" data-align="center">30 Sekunden Knob Recorder</td></tr><tr><td>CV-Eingänge</td><td class="has-text-align-center" data-align="center">2 (frei zuweisbar)</td></tr></tbody></table></figure>



<h3 class="wp-block-heading" id="h-doepfer-a-188-1-serie-bbd-delays">Doepfer A-188-1-Serie: BBD-Delays</h3>



<p class="wp-block-paragraph">Im besten Sinne roh geht es bei der Doepfer A-188-1-Serie zur Sache. Die auf einem echten BBD-Chip basierenden Delay-Module gibt es in insgesamt sechs Varianten mit unterschiedlichen Laufzeiten. Zudem bieten diese Module ein hervorragendes Preis-/Leistungsverhältnis.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Das Besondere bei der A-188-1-Serie sind die zahlreichen CV-Anschlüsse, durch die sich diese Module hervorragend für experimentelles Sounddesign eignen. Klassische Analog-Delays gehen mit den größeren Modellen theoretisch, dafür gibt es aber auch genug andere Varianten in der Eurorack-Welt.</p>



<figure class="wp-block-image size-full"><img loading="lazy" decoding="async" width="972" height="800" src="https://elektronische-musik-produzieren.de/wp-content/uploads/2025/02/doepfer_a188_1.webp" alt="Doepfer A188-1 BBD Delay" class="wp-image-12897" srcset="https://elektronische-musik-produzieren.de/wp-content/uploads/2025/02/doepfer_a188_1.webp 972w, https://elektronische-musik-produzieren.de/wp-content/uploads/2025/02/doepfer_a188_1-300x247.webp 300w, https://elektronische-musik-produzieren.de/wp-content/uploads/2025/02/doepfer_a188_1-768x632.webp 768w" sizes="auto, (max-width: 972px) 100vw, 972px" /><figcaption class="wp-element-caption"><em>Doepfer A188-1 BBD Delay: Sound mit Charakter aber leider nicht SKIFF-kompatibel</em></figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph">Meine Empfehlung für den Einsatz als flexibles BBD-Delay ist die Variante A-188-1C mit dem 2048-Stages BBD-Chip. Dieser ermöglicht ausreichend lange Delay-Zeiten, lässt sich aber auch kurz genug einstellen für Karplus Strong, Chorus- und Flanger-Effekte. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Wenn man es mit der Delay-Zeit übertreibt, wird das Ausgangssignal auch herrlich crunchy, vor allem, wenn man es ohne Filter abgreift. Dieser Schmutz ist allerdings nicht jedermanns Sache. Wer relativ saubere, lange Delay-Zeiten sucht, sollte zur größeren Variante, dem A-188-1D greifen. Aber auch von diesem sollte man kein Standard-Digital-Delay erwarten. Abschließend sei noch auf die Bautiefe hingewiesen. Mit knapp sechs Zentimetern passen die A-188-1-Module leider nicht mehr in Skiff-Gehäuse.</p>



<figure class="wp-block-table"><table class="has-fixed-layout"><thead><tr><th>Doepfer </th><th class="has-text-align-center" data-align="center">A-188-1X</th></tr></thead><tbody><tr><td>Effekttypen</td><td class="has-text-align-center" data-align="center">BBD-Delay</td></tr><tr><td>Breite / Tiefe</td><td class="has-text-align-center" data-align="center">14 TE / 60</td></tr><tr><td>Delay synchronisierbar</td><td class="has-text-align-center" data-align="center">Clock</td></tr><tr><td>Besonderheiten</td><td class="has-text-align-center" data-align="center">Verschiedene Varianten, für Delays empfohlen: &#8222;C&#8220; und &#8222;D&#8220;</td></tr><tr><td>CV-Eingänge</td><td class="has-text-align-center" data-align="center">5</td></tr></tbody></table></figure>



<div id="cf-productswidget-291" class="cf-productswidget"></div>
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<h3 class="wp-block-heading" id="h-t-rex-replicator-ein-tape-delay-furs-modularsystem">T-Rex Replicator: Ein Tape-Delay fürs Modularsystem</h3>



<p class="wp-block-paragraph">Mono, gerade mal zwei CV-Eingänge, limitierte Soundpalette und massiver Platzbedarf: Eigentlich im krassen Gegensatz zum Sealegs oder Echo Cinematic steht der T-Rex Replicator, der kaum Anschlüsse bietet und auch klanglich recht eingeschränkt ist. </p>



<figure class="wp-block-image size-large"><img loading="lazy" decoding="async" width="1024" height="604" src="https://elektronische-musik-produzieren.de/wp-content/uploads/2025/02/Tape-Delay-fuer-Modularsystem-Replicator-Module-1024x604.webp" alt="T-Rex Replicator: echtes Tape-Delay fürs Eurorack" class="wp-image-12903" srcset="https://elektronische-musik-produzieren.de/wp-content/uploads/2025/02/Tape-Delay-fuer-Modularsystem-Replicator-Module-1024x604.webp 1024w, https://elektronische-musik-produzieren.de/wp-content/uploads/2025/02/Tape-Delay-fuer-Modularsystem-Replicator-Module-300x177.webp 300w, https://elektronische-musik-produzieren.de/wp-content/uploads/2025/02/Tape-Delay-fuer-Modularsystem-Replicator-Module-768x453.webp 768w, https://elektronische-musik-produzieren.de/wp-content/uploads/2025/02/Tape-Delay-fuer-Modularsystem-Replicator-Module.webp 1200w" sizes="auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /><figcaption class="wp-element-caption"><em>T-Rex Replicator: wenig Schnittstellen, aber roher Tape-Delay-Sound fürs Eurorack</em></figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph">Dafür liefert dieses Tape-Delay einen einzigartigen Sound, den ich so anders einfach nicht hinbekommen würde. Und auch wenn ich ein großer Fan dieses LoFi-Kassetten-Flair in Kombination mit der Sättigung bin, kann ich verstehen, dass das nicht jeden abholt.</p>



<figure class="wp-block-embed is-type-video is-provider-youtube wp-block-embed-youtube wp-embed-aspect-16-9 wp-has-aspect-ratio"><div class="wp-block-embed__wrapper">

</div></figure>



<p class="wp-block-paragraph">Freunde des Sounds von Boards of Canada oder Alessandro Cortini holt der T-Rex Replicator mit seinen Artefakten aber schnell ab. Dieses Modul ist in der Lage, einen herrlich organischen Sound im Handumdrehen zu erzeugen, für den man anderswo lange schrauben müsste.</p>



<figure class="wp-block-table"><table class="has-fixed-layout"><thead><tr><th>T-Rex</th><th class="has-text-align-center" data-align="center">Replicator</th></tr></thead><tbody><tr><td>Effekttypen</td><td class="has-text-align-center" data-align="center">Tape-Delay, Chorus, Saturation</td></tr><tr><td>Breite / Tiefe</td><td class="has-text-align-center" data-align="center">44 TE / 38 mm</td></tr><tr><td>Delay synchronisierbar</td><td class="has-text-align-center" data-align="center">Tap</td></tr><tr><td>Besonderheiten</td><td class="has-text-align-center" data-align="center">Echtes Kassetten-Delay</td></tr><tr><td>CV-Eingänge</td><td class="has-text-align-center" data-align="center">2 (Time &amp; Feedback)</td></tr></tbody></table></figure>



<div id="cf-productswidget-282" class="cf-productswidget"></div>
<script src="https://thomann.clickfire.de/Creatives/GetProductsWidgetJS/4eEq83TgpWqLeIz5KjWncdmI7LOw2"></script>



<h3 class="wp-block-heading" id="h-strymon-magneto">Strymon Magneto</h3>



<p class="wp-block-paragraph">Und noch ein Tape-Delay fürs Eurorack: Das Strymon Magneto ist ein digitales Modul, das sich der Simulation eines Bandechos mit vier Tonköpfen widmet. Dazu gehören neben den Standards wie Delay-Zeit und Feedback auch spezieller Funktionen wie Tape-Abnutzung, Wow &amp; Flutter und Störgeräusche. Das ermöglicht Retro-Feeling im Stil von Boards of Canada und älteren Dub Techno Produktionen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Manch einer kennt den authentischen Sound bereits vom <a href="https://elektronische-musik-produzieren.de/die-besten-hall-effekte-und-reverb-pedale-fuer-synthesizer/">Volante Reverb Pedal</a>. Als Eurorack Effekt wurde dieses aber mit etlichen CV-Anschlüssen, einer Looper-Funktion, sowie vier Clock-Ausgänge erweitet. </p>



<figure class="wp-block-image size-full"><img loading="lazy" decoding="async" width="800" height="723" src="https://elektronische-musik-produzieren.de/wp-content/uploads/2025/02/strymon-magneto-delay.webp" alt="Strymon Magneto Tape Delay" class="wp-image-12902" srcset="https://elektronische-musik-produzieren.de/wp-content/uploads/2025/02/strymon-magneto-delay.webp 800w, https://elektronische-musik-produzieren.de/wp-content/uploads/2025/02/strymon-magneto-delay-300x271.webp 300w, https://elektronische-musik-produzieren.de/wp-content/uploads/2025/02/strymon-magneto-delay-768x694.webp 768w" sizes="auto, (max-width: 800px) 100vw, 800px" /><figcaption class="wp-element-caption"><em>Strymon Magneto ist ein Modul zur Tape Simulation und Delay</em></figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph">Magneto bietet einen Stereo-Signalweg und alle relevanten Parameter im direkten Zugriff. Um das Delay mit dem Rest des Setups zu quantisieren, gibt es neben dem Tap-Button auch einen Clock-Eingang. Spannend ist ihr auch die modulare Integration des Bandmaschine. So sind Wiedergabe, Abspielrichtung, Aufnahme etc. alle per CV steuerbar, womit man sehr kreativ arbeiten kann.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Ergänzt wird die Ausstattung des Magneto durch eine gut klingende Federhall-Simulation, die sich zwar nur in ihrer Intensität regeln lässt, den Funktionsumfang aber sinnvoll abrundet.</p>



<figure class="wp-block-table"><table class="has-fixed-layout"><thead><tr><th>Strymon</th><th class="has-text-align-center" data-align="center">Magneto</th></tr></thead><tbody><tr><td>Effekttypen</td><td class="has-text-align-center" data-align="center">Tape Sim &amp; Delay / Spring Reverb / Looper</td></tr><tr><td>Breite / Tiefe</td><td class="has-text-align-center" data-align="center">28 TE / 41 mm</td></tr><tr><td>Delay synchronisierbar</td><td class="has-text-align-center" data-align="center">Clock / Tap</td></tr><tr><td>Besonderheiten</td><td class="has-text-align-center" data-align="center">Tape Age, Wow, Flutter</td></tr><tr><td>CV-Eingänge</td><td class="has-text-align-center" data-align="center">16</td></tr></tbody></table></figure>



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<h2 class="wp-block-heading" id="h-reverb-module-fur-eurorack-modularsysteme">Reverb-Module für Eurorack Modularsysteme</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Neben Delay dürfte Reverb eine weitere essentielle Effektgattung für Modularsysteme sein. Auch hier gibt es mittlerweile eine gigantische Auswahl an Modulen, von denen ich ein paar meiner derzeitigen Favoriten vorstellen möchte.</p>



<h3 class="wp-block-heading" id="h-strymon-starlab-reverb-delay-und-karplus-strong-synth-in-einem-effekt-modul">Strymon Starlab: Reverb, Delay und Karplus-Strong Synth in einem Effekt Modul</h3>



<p class="wp-block-paragraph">Das Strymon Starlab basiert auf dem <a href="https://elektronische-musik-produzieren.de/strymon-nightsky-test-wie-gut-ist-das-reverb-fuer-synthesizer/">Reverb Pedal &#8222;Nightsky&#8220;</a>, erweitert dieses aber im Modularkontext noch einmal erheblich. So bietet die Eurorack-Variante des beliebten Effekt-Moduls siebzehn CV-Eingänge, unter anderem zur Steuerung des Shimmer-Anteils, Pitch und Size, oder des Filters. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Aber auch ohne externe CV-Signale bietet Starlab umfangreiche Möglichkeiten, den Sound direkt am Gerät zu verändern. Ein flexibler interner LFO kann auf Delay-Zeit, Pitch oder Filter geroutet werden und ist per CV in auch synchronisierbar; ebenso übrigens, wie die Delay-Zeit.</p>



<figure class="wp-block-image size-large"><img loading="lazy" decoding="async" width="1024" height="924" src="https://elektronische-musik-produzieren.de/wp-content/uploads/2025/02/strymon-starlab-reverb-delay-1024x924.webp" alt="Strymon Starlab bietet mehrere Eurorack Effekte: Reverb, Delay und Karplus Strong" class="wp-image-12922" srcset="https://elektronische-musik-produzieren.de/wp-content/uploads/2025/02/strymon-starlab-reverb-delay-1024x924.webp 1024w, https://elektronische-musik-produzieren.de/wp-content/uploads/2025/02/strymon-starlab-reverb-delay-300x271.webp 300w, https://elektronische-musik-produzieren.de/wp-content/uploads/2025/02/strymon-starlab-reverb-delay-768x693.webp 768w, https://elektronische-musik-produzieren.de/wp-content/uploads/2025/02/strymon-starlab-reverb-delay.webp 1200w" sizes="auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /><figcaption class="wp-element-caption"><em>Strymon Starlab: Ein Multieffekt-Modul mit Reverb, Delay und Karplus-Strong-Synthese</em></figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph">Ein weiteres Highlight des Stereomoduls ist die Möglichkeit, es als Karplus-Strong-Synthesizer zu verwenden und tonal über CV zu spielen. Hierbei wird mit extrem kurzen Delay-Zeiten und durch hohes Feedback ein Signal erzeugt, das sich gut für Percussion oder zur Simulation von Saiteninstrumenten und Drones eignet. Alternativ ist es auch möglich, diesen Modus als Resonator für externe Signale zu nutzen. Ein ziemlich flexibles Pedal also, das auch durch seinen guten Sound überzeugt.</p>



<figure class="wp-block-table"><table class="has-fixed-layout"><thead><tr><th>Strymon</th><th class="has-text-align-center" data-align="center">Starlab</th></tr></thead><tbody><tr><td>Effekttypen</td><td class="has-text-align-center" data-align="center">Stereo Reverb, Karplus-Strong, Delay</td></tr><tr><td>Breite / Tiefe</td><td class="has-text-align-center" data-align="center">28 / 41</td></tr><tr><td>Delay synchronisierbar</td><td class="has-text-align-center" data-align="center">Clock / Tap</td></tr><tr><td>Besonderheiten</td><td class="has-text-align-center" data-align="center">LP/HP Filter, Karplus-Strong-Synthese</td></tr><tr><td>CV-Eingänge</td><td class="has-text-align-center" data-align="center">17</td></tr></tbody></table></figure>



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<h3 class="wp-block-heading" id="h-doepfer-a-199-spring-reverb">Doepfer A-199 Spring Reverb</h3>



<p class="wp-block-paragraph">Beim <a href="https://doepfer.de/a199.htm">A-199 </a>von Doepfer handelt es sich um einen echten Federhall. Der markante metallisch dichte Sound wird hier mithilfe einer (bzw. drei) Federn erzeugt, durch die das Audiosignal geschickt wird.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Federn hängen in einem speziellen Reverbtank, der Teil des Lieferumfangs ist, aber auch durch andere Modelle ersetzt werden kann. Je nach Größe der Federn ändert sich auch der Klang des Reverbs. Grundsätzlich klingt so ein Federhall im besten Sinne künstlich, wenn man es mit andere Reverb wie z.B. einem IR-Reverb vergleicht.</p>



<figure class="wp-block-image size-large"><img loading="lazy" decoding="async" width="1024" height="581" src="https://elektronische-musik-produzieren.de/wp-content/uploads/2025/02/doepfer_a199-spring-reverb-1024x581.webp" alt="Doepfer A-199 Federhall" class="wp-image-12918" srcset="https://elektronische-musik-produzieren.de/wp-content/uploads/2025/02/doepfer_a199-spring-reverb-1024x581.webp 1024w, https://elektronische-musik-produzieren.de/wp-content/uploads/2025/02/doepfer_a199-spring-reverb-300x170.webp 300w, https://elektronische-musik-produzieren.de/wp-content/uploads/2025/02/doepfer_a199-spring-reverb-768x436.webp 768w, https://elektronische-musik-produzieren.de/wp-content/uploads/2025/02/doepfer_a199-spring-reverb.webp 1200w" sizes="auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /><figcaption class="wp-element-caption"><em>Doepfer A-199 ist ein echter Federhall für Modularsysteme</em></figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph">Genau das macht aber den Charme aus und das A-199 ist mit seinem metallisch resonierenden Nachhall perfekt für Dub Techno und Klangexperimente. Denkt nur daran, den Reverbtank nicht in die Nähe des Netzteils zu setzen, da die Federn sehr empfindlich für externe Einstreuungen sind, die sich im Signal einnisten. Ich hatte das A-199 über zehn Jahre im Einsatz und nicht nur gemessen am Preis ist es eine klare Empfehlung fürs Modularsystem.</p>



<figure class="wp-block-table"><table class="has-fixed-layout"><thead><tr><th>Doepfer</th><th class="has-text-align-center" data-align="center">A-199 Federhall</th></tr></thead><tbody><tr><td>Effekttypen</td><td class="has-text-align-center" data-align="center">Spring Reverb</td></tr><tr><td>Breite / Tiefe</td><td class="has-text-align-center" data-align="center">8 TE / 50 mm (plus Reverbtank)</td></tr><tr><td>Delay synchronisierbar</td><td class="has-text-align-center" data-align="center">X</td></tr><tr><td>Besonderheiten</td><td class="has-text-align-center" data-align="center">Externer Eingang für den Feedback-Weg </td></tr><tr><td>CV-Eingänge</td><td class="has-text-align-center" data-align="center">X</td></tr></tbody></table></figure>



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<h2 class="wp-block-heading" id="h-die-besten-eurorack-effekte-delay-und-reverb-furs-modular-system-fazit">Die besten Eurorack Effekte &#8211; Delay und Reverb fürs Modular System: Fazit</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Dieser Artikel kann nur einen Teil der mittlerweile gigantischen Auswahl an Eurorack Delays und Reverbs zeigen. Und der Fokus liegt hier primär auf Charaktermodulen oder Effekten, die außergewöhnliche Funktionen bieten, wie etwa dem Motion Recorder des Knobula Cinematic Echo.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Eine abschließende Empfehlung zu geben ist immer schwer, weil letztlich der Geschmack zentral für eine Entscheidungsfindung ist. Mein persönlicher Favorit ist hier das Sealegs von intellijel. Das intellijel ist nicht nur extrem flexibel, sondern auch intuitiv bedienbar. Zudem ist hier der Gedanke der Modularität zu Ende gedacht worden und nahezu jeder Parameter besitzt einen CV-Eingang.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Sollte der Platz in eurem Modularsystem begrenzt sein &#8211; was schnell passiert &#8211; rate ich direkt zu einem Kombi-Modul, das sowohl Delay als auch Reverb vereint. Hier habt ihr allerdings häufig weniger Möglichkeiten, die einzelnen Effekte vollumfänglich per CV zu steuern.</p>



<h4 class="wp-block-heading" id="h-weitere-artikel">Weitere Artikel</h4>



<ul class="wp-block-list">
<li><a href="https://elektronische-musik-produzieren.de/modular-system-zusammenstellen-womit-faengt-man-an/">Modular System zusammenstellen</a></li>



<li><a href="https://elektronische-musik-produzieren.de/eurorack-sequencer-die-besten-sequencer-fuer-eurorack-modular-systeme/">Eurorack Sequencer: Die besten Sequencer für Eurorack Modular Systeme</a></li>



<li><a href="https://elektronische-musik-produzieren.de/die-besten-drum-machines-fuer-techno/">Die besten Drum Machines für Techno und House</a></li>
</ul>
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			</item>
		<item>
		<title>Modular System zusammenstellen: Worauf sollte man achten?</title>
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		<pubDate>Mon, 25 Aug 2025 03:16:51 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Synthesizer]]></category>
		<category><![CDATA[Synthesizer Workshops]]></category>
		<category><![CDATA[0-Coast]]></category>
		<category><![CDATA[Behringer Crave]]></category>
		<category><![CDATA[Doepfer]]></category>
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		<category><![CDATA[Eurorack]]></category>
		<category><![CDATA[Intellijel]]></category>
		<category><![CDATA[Make Noise]]></category>
		<category><![CDATA[Modularsystem]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Modularsysteme bieten einige Vorteile gegenüber fest vorverdrahteten Synthesizern: Man kann die einzelnen Komponenten völlig frei zusammensetzen, etwa ein Moogfilter in Verbund mit Korg MS-20-Oszillatoren und Hüllkurven eines Roland SH-101 nutzen. Zudem sind die Signalwege nicht starr vorgegeben. Dadurch lassen sich Modulationsquellen wie LFOs oder Hüllkurven auch mal zur Klangerzeugung heranziehen, oder umgekehrt Oszillatoren zur Modulation &#8230; </p>
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										<content:encoded><![CDATA[
<p class="wp-block-paragraph">Modularsysteme bieten einige Vorteile gegenüber fest vorverdrahteten Synthesizern: Man kann die einzelnen Komponenten völlig frei zusammensetzen, etwa ein Moogfilter in Verbund mit <a href="https://elektronische-musik-produzieren.de/korg-ms-20-fs-test-ms20-full-size/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Korg MS-20</a>-Oszillatoren und Hüllkurven eines <a href="https://elektronische-musik-produzieren.de/roland-sh-101-die-besten-sh-101-vst-und-hardware-clones/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Roland SH-101</a> nutzen. Zudem sind die Signalwege nicht starr vorgegeben. Dadurch lassen sich <a href="https://elektronische-musik-produzieren.de/modularsystem-fur-einsteiger-mit-welchen-modulen-fangt-man-an/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Modulationsquellen wie LFOs oder Hüllkurven</a> auch mal zur Klangerzeugung heranziehen, oder umgekehrt Oszillatoren zur Modulation anderer Parameter nutzen. Zudem ist das Angebot verfügbarer Einzelbausteine, der Module, im weit verbreiteten Eurorack-Format über die letzten Jahre nahezu explodiert. Die Vielfalt an Möglichkeiten ist immens, ebenso wie der preisliche Rahmen, in dem sich die Auswahl bewegt. Womit man am besten anfangen sollte, wenn man sich ein Modular System zusammenstellen möchte, geht es in diesem Artikel.</p>



<img loading="lazy" decoding="async" src="https://vg01.met.vgwort.de/na/722398891ba44611bd3a4b71a6aaeaf2" width="1" height="1" alt="">



<p class="wp-block-paragraph">Vorweg: Modular Systeme sind konzeptionell mehr noch als normale Synthesizer auf persönliche Präferenzen zugeschnitten. Was für mich funktioniert, kann für euch vielleicht eine völlig falsche Empfehlung sein. Daher geht es hier mehr um grundsätzliche Dinge für den Start als um konkrete Modulempfehlungen. Ich werde mich auch auf das Eurorack-Format beschränken. Zum einen, weil es dort die größte Auswahl gibt und zum anderen, weil ich schlicht mit den anderen Formaten kaum praktische Erfahrungen gesammelt habe. Wenn ihr trotzdem etwas Starthilfe benötigt, findet ihr im Artikel <a href="https://elektronische-musik-produzieren.de/modularsystem-fur-einsteiger-mit-welchen-modulen-fangt-man-an/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Modularsystem für Einsteiger</a> eine Auswahl der wichtigsten Module inklusive Kaufempfehlungen.</p>



<div class="wp-block-yoast-seo-table-of-contents yoast-table-of-contents"><h2>Inhaltsverzeichnis Modularsystem zusammenstellen</h2><ul><li><a href="#h-semimodulare-synthesizer-als-einstieg-nutzen" data-level="2">Semimodulare Synthesizer als Einstieg nutzen</a><ul><li><a href="#h-kaufempfehlung-semimodulare-synths-fur-den-einstieg" data-level="3">Kaufempfehlung: semimodulare Synths für den Einstieg</a></li></ul></li><li><a href="#h-modular-system-zusammenstellen-mischung-aus-hi-end-und-budgetlosungen" data-level="2">Modular System zusammenstellen: Mischung aus Hi-End und Budgetlösungen</a><ul><li><a href="#h-1-soll-das-modul-tone-erzeugen-oder-aktiv-klange-verformen" data-level="3">1. Soll das Modul Töne erzeugen oder aktiv Klänge verformen?</a></li><li><a href="#h-2-die-funktionsdichte" data-level="3">2. Die Funktionsdichte</a></li></ul></li><li><a href="#h-beim-netzteil-des-modularsystems-nicht-sparen" data-level="2">Beim Netzteil des Modularsystems nicht sparen!</a></li><li><a href="#h-das-richtige-gehause-fur-sein-modular-system-finden" data-level="2">Das richtige Gehäuse für sein Modular System finden</a></li><li><a href="#h-woruber-man-sich-vor-dem-kauf-klar-sein-sollte" data-level="2">Worüber man sich vor dem Kauf klar sein sollte</a><ul><li><a href="#h-was-wird-ein-modular-case-kosten" data-level="3">Was wird ein Modular-Case kosten?</a></li></ul></li><li><a href="#h-budgetlosungen-fur-modular-systeme" data-level="2">Budgetlösungen für Modular Systeme</a><ul><li><a href="#h-weitere-artikel-zum-thema-modularsystem" data-level="3">Weitere Artikel zum Thema Modularsystem</a></li></ul></li></ul></div>



<h2 class="wp-block-heading" id="h-semimodulare-synthesizer-als-einstieg-nutzen">Semimodulare Synthesizer als Einstieg nutzen</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Wieso lobe ich einleitend die Flexibilität modularer Synthesizer, um direkt nach der Einleitung wieder auf ein halb geschlossenes System hinzuweisen? Semimodulare Synthesizer wie etwa <a href="https://elektronische-musik-produzieren.de/behringer-crave-workshop-sounds-fuer-techno-ambient-und-electronica-erstellen-video/">Behringer Crave</a>, <a href="https://elektronische-musik-produzieren.de/behringer-2600-tutorial-techno-und-ambient-patches-erstellen-workshop/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">2600</a>, oder als flexible Spitzenlösung der Cascadia von intellijel besitzen fest vorgegebene Elemente. Im Gegensatz zu einem <a href="https://elektronische-musik-produzieren.de/modularsystem-fur-einsteiger-mit-welchen-modulen-fangt-man-an/">Modularsystem</a> kann man also nicht mal eben einen Oszillator, Filter etc. austauschen.</p>



<figure class="wp-block-embed is-type-video is-provider-youtube wp-block-embed-youtube wp-embed-aspect-16-9 wp-has-aspect-ratio"><div class="wp-block-embed__wrapper">

</div><figcaption class="wp-element-caption"><em><a href="https://elektronische-musik-produzieren.de/behringer-synthesizer-uebersicht-und-vergleich/">Behringer</a> 2600 Demo</em></figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph">Dennoch verfügen sie über Ein- und Ausgangsbuchsen, um den vorgegebenen Signalweg umzuleiten oder zu ergänzen. Für Einsteiger ist ein semi-modularer Synth daher aus fünf Gründen sinnvoll:</p>



<ol class="wp-block-list">
<li>Ein <a href="https://elektronische-musik-produzieren.de/semimodularer-synthesizer-die-besten-modelle-im-ueberblick/">semimodularer</a> Synth erzeugt in der Regel Töne, ohne dass überhaupt ein Patchkabel gezogen werden muss. Das Frustrationspotenzial ist anfangs nicht so hoch.</li>



<li>Semimodulare Synthesizer laden zum Experimentieren ein: Mit den offenen Verbindungspunkten macht man erste Gehversuche beim Patchen. Schnell stellt man dabei fest, ob einem diese Art der Klangerzeugung überhaupt liegt.</li>



<li>Semimodulare Synthesizer sind meistens günstiger als die Summe der einzelnen Komponenten, würde man sich ein Modularsystem zusammenstellen. </li>



<li>Man kann semimodulare Synths später problemlos mit einem Modularsystem erweitern.</li>



<li>Netzteil und Gehäuse wurden vom Hersteller auf die vorhandenen Möglichkeiten des semimodularen Synths optimiert. Dadurch entfällt die Rechnerei, wie groß ein Netzteil dimensioniert sein muss, um alle verbauten Module zu versorgen. Das ist zwar kein großer Akt, kann aber ein weiterer Stolperstein bei den ersten Schritten sein.</li>
</ol>



<figure class="wp-block-embed is-type-video is-provider-youtube wp-block-embed-youtube wp-embed-aspect-16-9 wp-has-aspect-ratio"><div class="wp-block-embed__wrapper">

</div></figure>



<h3 class="wp-block-heading" id="h-kaufempfehlung-semimodulare-synths-fur-den-einstieg">Kaufempfehlung: semimodulare Synths für den Einstieg</h3>



<div class="wp-block-group"><div class="wp-block-group__inner-container is-layout-flow wp-block-group-is-layout-flow">
<div id="cf-productswidget-2" class="cf-productswidget"></div>
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<h2 class="wp-block-heading" id="h-modular-system-zusammenstellen-mischung-aus-hi-end-und-budgetlosungen">Modular System zusammenstellen: Mischung aus Hi-End und Budgetlösungen</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Wenn Geld keine Role spielt, kann man diesen Punkt getrost überspringen. Die meisten werden aber sicherlich nur ein begrenztes Budget zur Verfügung haben und stehen am Anfang vor der Frage, wo man sparen kann und wo man besser auf hochwertige Komponenten setzt.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Meine Philosophie ist eher wenig hochwertiges Equipment als viel Billigkram zu kaufen. Der Preis ist im Modularsegment allerdings nicht immer ein guter Indikator. Denn mit der Modulflut tummeln sich einige Unternehmen da draußen, die einem sprichwörtlich Mist für Gold andrehen wollen. Daher gibt es für mich vor allem zwei wichtige Kriterien für die Modulauswahl:</p>



<h3 class="wp-block-heading" id="h-1-soll-das-modul-tone-erzeugen-oder-aktiv-klange-verformen">1. Soll das Modul Töne erzeugen oder aktiv Klänge verformen?</h3>



<p class="wp-block-paragraph">Sobald das Modul Bestandteil des Audiosignalwegs ist, sollte die Qualität entsprechend hoch sein. Man kann fast jeden Sound in Richtung LoFi und Noise verbiegen. Umgekehrt ist das schon deutlich schwieriger. Hochwertige Module sind sehr gut intern abgestimmt, das heißt die Regler reagieren effizient auf kleine Änderungen und ermöglichen selbst feinste Einstellungen. Die Haptik ist ein weiterer Faktor. Wie fühlen sich die Regler, Taster und Schalter an? Wackeln sie oder sitzen sie fest mit der Oberfläche verschraubt? Ist der Regelweg zu leichtgängig oder sind Änderungen nur unter erheblichem Kraftaufwand möglich?</p>



<p class="wp-block-paragraph">Bei Modulen die fast ausschließlich zur Modulation eingesetzt werden, kann man eher mal sparen. Hier sollten die Regler etc. natürlich ebenfalls gut verarbeitet sein &#8211; der Anspruch an die Klangerzeugung kann aber etwas in den Hintergrund geraten. Sicherlich ist es schöner, wenn die Frequenz eines im Hörbereich schwingenden LFO auch sauber an die Tonhöhe gekoppelt werden kann. Hier würde ich aber mit dem Kompromiss leben, den LFO als Klangerzeuger nur über drei bis vier Oktaven nutzen zu können und dafür etwas Geld zu sparen.</p>



<h3 class="wp-block-heading" id="h-2-die-funktionsdichte">2. Die Funktionsdichte</h3>



<p class="wp-block-paragraph">In kleinen Systemen kommt es häufig darauf an, möglichst viele Funktionen auf engem Raum zu haben. Hersteller wie Mutable Instruments, Intellijel oder 1010music haben sich hierauf spezialisiert. Der Schlüssel liegt in komplett digitalen oder Hybridmodulen, die digitale Funktionen mit analogen Komponenten vereinen. Mitunter schlagen sich hier ein größerer Programmier-Entwicklungsaufwand und Komponenten wie Display oder Speicher auf den Preis nieder. Und auch bei rein analogen Multifunktionsmodulen oder gar kompletten Synthesizerstimmen fürs Eurorack erhöht die Funktionsdichte in der Regel auch den Preis für ein einzelnes Modul.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Andererseits ersetzt so ein Modul häufig mehrere Einzelmodule, was in der Summe dann wieder günstiger sein kann. Vor allem ist das sinnvoll, wenn man mehrere nicht häufig genutzte Einzelmodule mit so einem Schweizer Taschenmesser ersetzt.</p>



<h2 class="wp-block-heading" id="h-beim-netzteil-des-modularsystems-nicht-sparen">Beim Netzteil des Modularsystems nicht sparen!</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Das <a href="https://elektronische-musik-produzieren.de/modularsystem-anschliessen-tutorial/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Netzteil des Modularsystems </a>sollte möglichst ausreichend dimensioniert sein. Schlechte Netzteile erzeugen unter Umständen hörbare Störsignale oder &#8222;eiernde&#8220; Tonhöhen, da die Spannung nicht gleichmäßig sauber oder unterdimensioniert ausgegeben wird.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Spannungsanforderung an das Netzteil ergeben sich zum einen aus der Anzahl der Module und zum anderen aus dem Stromverbrauch der ausgewählten Module. Achtet dabei sowohl auf die Werte bei der positiven (+12 V) als auch bei der negativen Stromabgabe (-12 V) und besorgt euch im Idealfall gleich ein Netzteil, das zusätzliche 5 V ausgibt.Besonders durch Verwendung von Röhren, DSPs, Displays und mechanischen Komponenten &#8211; wie etwa beim Laufwerk des T-Rex Replicator Delay &#8211; können einzelne Module erheblich mehr Strom ziehen als andere.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Ich würde daher immer den Strombedarf aller geplanten Module zusammenrechnen und anschließend noch einmal 50 % Leistung zusätzlich einkalkulieren. Selbst wenn ihr es anfangs nicht benötigt: Solltet ihr vorhaben auf ein größeres System umzusteigen könnt ihr das Netzteil gleich weiterverwenden.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Ob ihr Bus-Boards oder lose Flying Bus Cables verwendet, ist Geschmacksache. Anfangs fand ich die lose Variante besser, da man die Anschlussstecker freier im System bewegen kann. Mittlerweile bevorzuge ich Bus-Boards, da man diese besser im Gehäuse befestigen kann und das beim Austausch einzelner Module aufgeräumter wirkt.</p>



<h2 class="wp-block-heading" id="h-das-richtige-gehause-fur-sein-modular-system-finden">Das richtige Gehäuse für sein Modular System finden</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Gehäuse für Modular Systeme gibt es mittlerweile reichlich. Viele Hersteller setzen auf eigene Lösungen und preislich ist vom sparsamen 70 € Rack-Mount-Kit bis hin zur leeren Modularschrankwand für einige tausend Euro alles drin. Bei den Gehäusegrößen sind vor allem drei Werte wichtig:</p>



<ul class="wp-block-list">
<li>&#8222;TE bzw. HP&#8220; gibt die Gesamtbreite an, die für den Einbau aller Module maximal zur Verfügung steht. Für die einzelnen Module geben Hersteller ebenfalls diese normierte Angabe an, sodass man sich recht gut ausrechnen kann, wie viel Platz für die Wunschkonfiguration vorhanden ist. </li>



<li>&#8222;U bzw. HE&#8220; gibt die Höheneinheiten an. 3 U entspricht dem Eurorack-Standard für die Modulhöhe einzelner Module. </li>



<li>Tiefe des Systems. <br>Hierbei muss man zwei Dinge beachten: Besonders flache Gehäuse, auch &#8222;Skiff&#8220; genannt sehen zwar sehr stylisch im Desktopformat aus, möchte man das System aufrecht stellen, ist eine Rack-Konstrunktion oder ein spezieller Ständer notwendig. Auch ist nicht jedes Modul kompatibel zum Skiff-Format und lässt sich dann aufgrund der Modultiefe nicht mehr einbauen. </li>
</ul>



<p class="wp-block-paragraph">Ein Beispiel zur Verdeutlichung: Wir planen ein System mit 10 Modulen. Zur Vereinfachung hat jedes Modul eine Breite von 8 TE. 10 Module mal 8 TE ergibt eine Mindestanforderung an unser Gehäuse von 80 TE. Ob sich diese 80 TE nun in einer Reihe (3 U, 80 TE) oder in zwei Reihen (6 U, 40 TE) aufteilen spielt keine Rolle. <br>Viele Modular-Cases auf dem Markt haben eine Größe von 84 TE bei einer Reihe (3U). Damit bekommen wir unsere 10 Module unter und hätten sogar noch Platz für ein schmaleres Modul mit nur 4 TE. </p>



<h2 class="wp-block-heading" id="h-woruber-man-sich-vor-dem-kauf-klar-sein-sollte">Worüber man sich vor dem Kauf klar sein sollte</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Nachdem nun die wichtigsten Begriffe geklärt sind. sollte man sich vor dem Kauf des Cases folgende Fragen stellen:</p>



<ul class="wp-block-list">
<li>Wie groß soll mein Modularsystem maximal werden?</li>



<li>Möchte ich das Modularsystem häufiger mitnehmen?</li>



<li>Plane ich eher in die Höhe oder in die Breite?</li>
</ul>



<p class="wp-block-paragraph">Die erste Frage hängt zum einen vom verfügbaren Budget ab, soweit logisch. Allerdings bezieht sich das nicht nur auf das Case selbst, sondern auch auf die einmal darin enthaltenen Module. Plant also großzügig. Je größer euer System wird, umso leistungsfähiger muss auch das enthaltene Netzteil sein. </p>



<div id="cf-productswidget-174" class="cf-productswidget"></div>
<script src="https://thomann.clickfire.de/Creatives/GetProductsWidgetJS/BPP569NAnR0cPt4QCwzUxw2"></script>



<p class="wp-block-paragraph">Plant ihr regelmäßig mit dem System unterwegs zu sein? Wollt ihr nach jeder Session zuhause lieber ein aufgeräumt verstautes Köfferchen sehen? Dann empfehle ich gleich, etwas mehr Geld für ein transportfähiges Case auszugeben. Gerade im Tour-Alltag kommt es auf jedes Kilo an. Gute Anbieter für robuste Modularcases sind <a aria-label="Intellijel (öffnet in neuem Tab)" href="https://www.thomann.de/de/intellijel_designs_7u_case_104_hp.htm?offid=1&amp;affid=397" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Intellijel</a>, <a href="https://www.thomann.de/de/make_noise_7u_cv_bus_case.htm?offid=1&amp;affid=397">Make Noise</a> und <a aria-label="Erica Synths (öffnet in neuem Tab)" href="https://www.thomann.de/de/erica_synths_eurorack_travel_case_psu.htm?offid=1&amp;affid=397" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Erica Synths</a>.  </p>



<h3 class="wp-block-heading" id="h-was-wird-ein-modular-case-kosten">Was wird ein Modular-Case kosten?</h3>



<p class="wp-block-paragraph">Alle drei Cases liegen bei rund 650 € und bringen ein ausreichend groß dimensioniertes Netzteil gleich mit. Mit rund 450 € ist das <a rel="noreferrer noopener" aria-label="A-100 P6 Travel Case von Doepfer (öffnet in neuem Tab)" href="https://www.thomann.de/de/doepfer_a_100p6_case_psu3.htm?offid=1&amp;affid=397" target="_blank">A-100 P6 Travel Case von Doepfer</a> etwas günstiger. Ein Netzteil ist hier ebenfalls enthalten und das Gehäuse ist sehr stabil. Allerdings wirkt es auch etwas grobschlächtiger und bringt mehr Gewicht auf die Waage als die anderen Vertreter.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Wenn ihr ohnehin vorhabt, das System nur im Studio zu nutzen, kann man getrost zu günstigeren Varianten greifen. Do it yourself ist ebenfalls eine gute Option. Zumindest den Rahmen kann man sich erstmal aus Kartons zurechtschneiden (selbst erprobt), die Legokiste des Neffen plündern oder vier Holzlatten aneinander schrauben. Denkt dabei nur daran, nicht beim Netzteil und den Bus-Boards zu sparen und alle Kabel und Platinen so zu verbauen, dass man im laufenden Betrieb nicht an die Kontakte kommt.</p>



<h2 class="wp-block-heading" id="h-budgetlosungen-fur-modular-systeme">Budgetlösungen für Modular Systeme</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Als relativ günstige Lösung für den Einstieg hat Behringer mit dem System 100 ein ziemlich gutes Basissystem vorgelegt. Mit rund 700 €, davon fallen 500 € auf die Module und 200 € auf das Gehäuse, ist es nicht nur preiswert, sondern klingt dabei auch hervorragend. Hier geht es zum <a href="https://elektronische-musik-produzieren.de/behringer-system-100-test-inklusive-sounddemo/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Behringer System 100 Test</a>.</p>



<figure class="wp-block-embed is-type-video is-provider-youtube wp-block-embed-youtube wp-embed-aspect-16-9 wp-has-aspect-ratio"><div class="wp-block-embed__wrapper">

</div><figcaption class="wp-element-caption"><em>Behringer System 100 Demo</em></figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph">Sehr hilfreich ist auch die Seite <a href="http://modulargrid.net" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Modulargrid</a>. Dahinter verbirgt sich ein Modularkonfigurator inklusive gigantischer Moduldatenbank. Dort könnt ihr euer System planen, Gehäuse und -größen auswählen und bekommt sogar den Stromverbrauch eurer Auswahl angezeigt.</p>



<figure class="wp-block-image size-large"><img loading="lazy" decoding="async" width="1024" height="450" src="http://elektronische-musik-produzieren.de/wp-content/uploads/2020/04/Modulargrid-1024x450.png" alt="Die Seite Modulargrid.net hilft bei der Zusammenstellung eines Modularsystems" class="wp-image-675" srcset="https://elektronische-musik-produzieren.de/wp-content/uploads/2020/04/Modulargrid-1024x450.png 1024w, https://elektronische-musik-produzieren.de/wp-content/uploads/2020/04/Modulargrid-600x263.png 600w, https://elektronische-musik-produzieren.de/wp-content/uploads/2020/04/Modulargrid-300x132.png 300w, https://elektronische-musik-produzieren.de/wp-content/uploads/2020/04/Modulargrid-768x337.png 768w, https://elektronische-musik-produzieren.de/wp-content/uploads/2020/04/Modulargrid-1536x674.png 1536w, https://elektronische-musik-produzieren.de/wp-content/uploads/2020/04/Modulargrid.png 1565w" sizes="auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /><figcaption class="wp-element-caption">Die Seite Modulargrid.net hilft bei der Zusammenstellung eines Modularsystems</figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph">Ihr solltet nur die Filter so anlegen, dass a) nur verfügbare Module und b) nur fertig gebaute Module angezeigt werden, falls ihr nicht selbst den Lötkolben schwingen wollt. Eure Systemideen lassen sich speichern und jederzeit wieder aufrufen oder teilen. Letzteres ist super, wenn man sich in Foren zusätzlich Rat von anderen Usern holen möchte.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Ich hoffe, der Artikel hat euch bei den ersten Schritten geholfen. Wenn ihr weitere Fragen zum Thema Modular System zusammenstellen habt, hinterlasst gerne einen Kommentar.</p>



<h3 class="wp-block-heading" id="h-weitere-artikel-zum-thema-modularsystem">Weitere Artikel zum Thema Modularsystem</h3>



<ul class="wp-block-list">
<li><a href="https://elektronische-musik-produzieren.de/modularsystem-fur-einsteiger-mit-welchen-modulen-fangt-man-an/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Modularsystem für Einsteiger &#8211; Mit welchen Modulen fängt man an?</a></li>



<li><a href="https://elektronische-musik-produzieren.de/modularsystem-anschliessen-tutorial/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Modularsystem anschließen – Tutorial</a></li>



<li><a href="https://elektronische-musik-produzieren.de/diese-sieben-module-sollten-in-keinem-modularsystem-fehlen/">Diese sieben Module sollten in keinem Modularsystem fehlen!</a></li>



<li><a href="https://elektronische-musik-produzieren.de/behringer-system-100-test-inklusive-sounddemo/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Behringer System 100 Test</a></li>



<li><a href="https://elektronische-musik-produzieren.de/eurorack-effekte-die-besten-delays-und-reverbs-fuers-modularsystem/">Eurorack Effekte: Die besten Delays und Reverbs fürs Modularsystem</a></li>
</ul>
<p>Der Beitrag <a href="https://elektronische-musik-produzieren.de/modular-system-zusammenstellen-womit-faengt-man-an/">Modular System zusammenstellen: Worauf sollte man achten?</a> erschien zuerst auf <a href="https://elektronische-musik-produzieren.de">elektronische-musik-produzieren</a>.</p>
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			</item>
		<item>
		<title>Semimodulare Synthesizer: Die besten Modelle im Überblick</title>
		<link>https://elektronische-musik-produzieren.de/semimodularer-synthesizer-die-besten-modelle-im-ueberblick/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[e-m-p]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 18 Mar 2025 03:55:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Synthesizer]]></category>
		<category><![CDATA[Synthesizer Tests]]></category>
		<category><![CDATA[Arturia]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Ein semi-modularer Synthesizer ist ein perfekter Einstieg in die Klangsynthese. Aber auch in umfangreichen Studiosetups kann die Kombination aus Flexibilität bei gleichzeitig teilweise vorab definiertem Signalfluss eine echte Bereicherung sein. Worauf man bei einem semimodularen Synth achten sollte und welche Modelle zurzeit empfehlenswert sind, zeigt dieser Artikel. Was ist ein semimodularer Synthesizer überhaupt? Ein semimodular &#8230; </p>
<p><a href="https://elektronische-musik-produzieren.de/semimodularer-synthesizer-die-besten-modelle-im-ueberblick/" class="more-link">Continue reading<span class="screen-reader-text"> "Semimodulare Synthesizer: Die besten Modelle im Überblick"</span></a></p>
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										<content:encoded><![CDATA[
<p class="wp-block-yoast-seo-estimated-reading-time yoast-reading-time__wrapper"><span class="yoast-reading-time__icon"><svg aria-hidden="true" focusable="false" data-icon="clock" width="20" height="20" fill="none" stroke="currentColor" style="display:inline-block;vertical-align:-0.1em" role="img" xmlns="http://www.w3.org/2000/svg" viewBox="0 0 24 24"><path stroke-linecap="round" stroke-linejoin="round" stroke-width="2" d="M12 8v4l3 3m6-3a9 9 0 11-18 0 9 9 0 0118 0z"></path></svg></span><span class="yoast-reading-time__spacer" style="display:inline-block;width:1em"></span><span class="yoast-reading-time__descriptive-text">Lesezeit: </span><span class="yoast-reading-time__reading-time">9</span><span class="yoast-reading-time__time-unit"> Minuten</span></p>



<p class="wp-block-paragraph">Ein semi-modularer Synthesizer ist ein perfekter Einstieg in die Klangsynthese. Aber auch in umfangreichen Studiosetups kann die Kombination aus Flexibilität bei gleichzeitig teilweise vorab definiertem Signalfluss eine echte Bereicherung sein. Worauf man bei einem semimodularen Synth achten sollte und welche Modelle zurzeit empfehlenswert sind, zeigt dieser Artikel.</p>



<img loading="lazy" decoding="async" src="https://vg07.met.vgwort.de/na/f246514d069c41928e8e0a6963959805" width="1" height="1" alt="">



<div class="wp-block-yoast-seo-table-of-contents yoast-table-of-contents"><h2>Inhaltsverzeichnis: Die besten semimodularen Synths</h2><ul><li><a href="#h-was-ist-ein-semimodularer-synthesizer-uberhaupt" data-level="2">Was ist ein semimodularer Synthesizer überhaupt?</a></li><li><a href="#h-die-besten-semimodularen-synthesizer" data-level="2">Die besten semimodularen Synthesizer</a><ul><li><a href="#h-behringer-crave-semimodularer-synthesizer-zum-budgetkurs" data-level="3">Behringer Crave: Semimodularer Synthesizer zum Budgetkurs</a></li><li><a href="#h-dreadbox-erebus-reissue-der-kompakte" data-level="3">Dreadbox Erebus Reissue: der Kompakte</a></li><li><a href="#h-arturia-minibrute-2-und-2s-semimodularer-synth-mit-eigenstandigem-sound" data-level="3">Arturia Minibrute 2 und 2S: Semimodularer Synth mit eigenständigem Sound</a></li><li><a href="#h-behringer-2600-inspiriert-vom-arp-2600" data-level="3">Behringer 2600: Inspiriert vom ARP 2600</a></li><li><a href="#h-neutral-labs-elmyra-2-semimodularer-synthesizer-fur-drones-und-mehr" data-level="3">neutral labs Elmyra 2: semimodularer Synthesizer für Drones und mehr</a></li><li><a href="#h-intellijel-cascadia-eigentlich-schon-ein-modularsystem" data-level="3">intellijel Cascadia: Eigentlich schon ein Modularsystem</a></li></ul></li><li><a href="#h-fazit-die-besten-semimodularen-synths" data-level="2">Fazit: Die besten semimodularen Synths</a></li></ul></div>



<h2 class="wp-block-heading" id="h-was-ist-ein-semimodularer-synthesizer-uberhaupt">Was ist ein semimodularer Synthesizer überhaupt?</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Ein semimodular Synthesizer bewegt sich konzeptionell zwischen einem geschlossenen Konzept wie etwa einem <a href="https://elektronische-musik-produzieren.de/die-besten-minimoog-clones-hardware-minimoog-alternativen/">Minimoog</a> und einem komplett offenen <a href="https://elektronische-musik-produzieren.de/modularsystem-fur-einsteiger-mit-welchen-modulen-fangt-man-an/">Modularsystem</a>, bei dem man erst Patchkabel ziehen muss, um überhaupt einen Klang zu erhalten.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Ein semimodularer Synth hat den Vorteil, dass man direkt Töne aus dem Instrument bekommt, ohne ein Patchkabel zu ziehen. Dadurch eignen sich diese besonders für Einsteiger, die vor ihren ersten modularen Gehversuchen stehen. Demgegenüber hat das Modularsystem wiederum den klaren Vorteil, dass man einzelne Elemente wie Filter, Oszillatoren etc. völlig frei zusammenstellen kann.</p>



<figure class="wp-block-image size-large"><img loading="lazy" decoding="async" width="1024" height="429" src="https://elektronische-musik-produzieren.de/wp-content/uploads/2022/02/Behringer_Crave_Workshop_sequencer_programmieren-1024x429.jpg" alt="Behringer Crave Test" class="wp-image-6157" srcset="https://elektronische-musik-produzieren.de/wp-content/uploads/2022/02/Behringer_Crave_Workshop_sequencer_programmieren-1024x429.jpg 1024w, https://elektronische-musik-produzieren.de/wp-content/uploads/2022/02/Behringer_Crave_Workshop_sequencer_programmieren-300x126.jpg 300w, https://elektronische-musik-produzieren.de/wp-content/uploads/2022/02/Behringer_Crave_Workshop_sequencer_programmieren-768x322.jpg 768w, https://elektronische-musik-produzieren.de/wp-content/uploads/2022/02/Behringer_Crave_Workshop_sequencer_programmieren.jpg 1200w" sizes="auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /><figcaption class="wp-element-caption"><em>Zahlreiche Patchbuchsen aber ohne austauschbare Funktionsgruppen: <a href="https://elektronische-musik-produzieren.de/behringer-synthesizer-uebersicht-und-vergleich/">Behringer</a> Crave </em></figcaption></figure>



<h2 class="wp-block-heading" id="h-die-besten-semimodularen-synthesizer">Die besten semimodularen Synthesizer</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Wer nun vor der Anschaffung eines semimodularen Synths steht, sollte darauf achten, dass dieser über ausreichend Patchbuchsen verfügt. Sind lediglich ein paar CV Ein- und Ausgänge für Pitch, Gate oder Filter vorhanden, kann man noch nicht von einem semimodularen Konzept sprechen. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Ebenfalls sollte die Klangerzeugung nicht zu spartanisch ausgestattet sein. Ansonsten stößt man schnell an die Grenzen. Die folgenden Empfehlungen sind nach dem Anschaffungspreis sortiert und liefern genug Features für einen spannenden Einstieg. Wie immer handelt es sich hierbei um meine persönlichen Favoriten der letzten Jahre. Der Markt wächst ständig und ebenso wird auch dieser Artikel laufend aktualisiert. Wenn ihr noch spannende Empfehlungen habt, hinterlasst gerne einen Kommentar.</p>



<h3 class="wp-block-heading" id="h-behringer-crave-semimodularer-synthesizer-zum-budgetkurs">Behringer Crave: Semimodularer Synthesizer zum Budgetkurs</h3>



<p class="wp-block-paragraph">Perfekt für Einsteiger mit geringem Budget: Der <a href="https://elektronische-musik-produzieren.de/behringer-crave-test-semimodularer-desktopsynth/">Behringer Crave</a> vereint guten Klang mit einer flexiblen Klangerzeugung bei überschaubaren Kosten. Der gut verarbeitete semimodulare Synthesizer verfügt über 32 Patchbuchsen, die sich über 18 Eingänge und 14 Ausgänge verteilen. Damit dürften die ersten Gehversuche mit modularen Konzepte gut gelingen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Falls ihr vorhabt, den Crave live einzusetzen, hilft die Möglichkeit eigene Sequenzen mit bis zu 32 Steps vorzubereiten und im Speicher abzulegen. Zwar gestaltet sich die <a href="https://elektronische-musik-produzieren.de/behringer-crave-sequencer-programmieren-workshop/">Programmierung des Behringer Crave Sequencers</a> anfangs etwas sperrig. Aber Funktionen wie Accent, Slide und Ratcheting entschädigen schnell für den umständlichen Workflow.</p>



<figure class="wp-block-embed is-type-video is-provider-youtube wp-block-embed-youtube wp-embed-aspect-16-9 wp-has-aspect-ratio"><div class="wp-block-embed__wrapper">

</div></figure>



<p class="wp-block-paragraph">Für die Klangerzeugung im Crave steht ein CEM3340 VCO zur Verfügung, dessen SAW oder Pulse-Schwingung (letzterer mit PWM) durch ein kräftig zupackendes 24dB-Ladder-Filter geschickt wird. Oder bei Bedarf am Filter vorbei, denn schließlich handelt es sich hierbei ja um einen semimodularen Synth!</p>



<figure class="wp-block-table"><table class="has-fixed-layout"><thead><tr><th>Behringer</th><th class="has-text-align-center" data-align="center">Crave</th></tr></thead><tbody><tr><td>Oszillatoren</td><td class="has-text-align-center" data-align="center">1 x CEM 3340 VCO (Saw / Pulse mit PWM)</td></tr><tr><td>Filter</td><td class="has-text-align-center" data-align="center">24 dB Moog-Kaskade</td></tr><tr><td>Modulationsquellen</td><td class="has-text-align-center" data-align="center">je 1 x LFO / ADSR</td></tr><tr><td>Sequencer / Arp</td><td class="has-text-align-center" data-align="center">32 Step-Sequencer &amp; Arp</td></tr><tr><td>Patchpunkte</td><td class="has-text-align-center" data-align="center">18 In / 14 Out</td></tr></tbody></table></figure>



<div id="cf-productswidget-2" class="cf-productswidget"></div>
<script src="https://thomann.clickfire.de/Creatives/GetProductsWidgetJS/CrNtJSBluwswmDmFRLlqAQ2"></script>



<h3 class="wp-block-heading" id="h-dreadbox-erebus-reissue-der-kompakte">Dreadbox Erebus Reissue: der Kompakte</h3>



<p class="wp-block-paragraph">Etwas weniger Patchbuchsen als der Crave, dafür aber mehr Komponenten bei der Klanggestaltung bietet der Dreadbox Erebus Reissue. Der semimodulare Synthesizer hat zwar nur zehn CV-Eingänge und sechs Ausgänge, bringt mit seinen zwei Oszillatoren und dem sehr musikalisch klingenden Filter ordentlich Schub mit für Bass-Sounds, Leads und experimentelle Klänge.</p>



<figure class="wp-block-embed is-type-video is-provider-youtube wp-block-embed-youtube wp-embed-aspect-16-9 wp-has-aspect-ratio"><div class="wp-block-embed__wrapper">

</div></figure>



<p class="wp-block-paragraph">Fortgeschrittenes Sounddesign ist mit dem Erebus Reissue ebenfalls möglich. Denn nicht nur lassen sich die VCOs synchronisieren, die LFO-Frequenz reicht bis weit in den hörbaren Bereich, sodass damit auch Vocal-artige Patches, Percussion und FM-Texturen drin sind.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Bei Bedarf kann man zudem einen Duo-Mode aktivieren und den Erebus Reissue ohne zusätzliches Patchen 2-fach <a href="https://elektronische-musik-produzieren.de/parafon-polyfon-oder-monofon-was-sind-die-unterschiede/">parafon</a> spielen. Abgerundet wird die Ausstattung noch durch ein analoges BBD-Delay, dessen Frequenz sich zudem per CV-In steuern lässt.</p>



<figure class="wp-block-table"><table class="has-fixed-layout"><thead><tr><th>Dreadbox</th><th class="has-text-align-center" data-align="center">Erebus Reissue</th></tr></thead><tbody><tr><td>Oszillatoren</td><td class="has-text-align-center" data-align="center">2 VCO (Saw / Saw, Puls / Dreieck), Sync</td></tr><tr><td>Filter</td><td class="has-text-align-center" data-align="center">2-Pol-LP</td></tr><tr><td>Modulationsquellen</td><td class="has-text-align-center" data-align="center">1 x ADSR, 1 x LFO</td></tr><tr><td>Sequencer / Arp</td><td class="has-text-align-center" data-align="center">X</td></tr><tr><td>Patchpunkte</td><td class="has-text-align-center" data-align="center">10 In / 6 Out</td></tr></tbody></table></figure>



<div id="cf-productswidget-4" class="cf-productswidget"></div>
<script src="https://thomann.clickfire.de/Creatives/GetProductsWidgetJS/BBjK0jhk2WFVJ4JeewxrgA2"></script>



<h3 class="wp-block-heading" id="h-arturia-minibrute-2-und-2s-semimodularer-synth-mit-eigenstandigem-sound">Arturia Minibrute 2 und 2S: Semimodularer Synth mit eigenständigem Sound</h3>



<p class="wp-block-paragraph">Die Minibrute-2-Serie von Arturia ist nach wie vor ein geniales Gesamtpaket, wenn man einen semimodularen Synthesizer sucht, der sich auch ohne externes Equipment steuern lässt. Für eigene Melodien oder Automationen hält der Synth eine (Minibrute 2) bzw. drei (Minibrute 2S) Sequencerspuren bereit. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Ein flexibler Brute-Oszillator mit frei mischbaren Schwingungsformen und Suboszillatoren, dazu noch ein zweiter VCO und ein flexibles Multimodefilter bilden hier die Basis. Hinzu kommen noch Noise, Sync und Ringmodulation. Herausragend sind auch die loopbaren Hüllkurven, die mit den zwei LFOs ein ideales Paket für rhythmische Sounds aller Art bilden.</p>



<figure class="wp-block-embed is-type-video is-provider-youtube wp-block-embed-youtube wp-embed-aspect-16-9 wp-has-aspect-ratio"><div class="wp-block-embed__wrapper">

</div></figure>



<p class="wp-block-paragraph">Zwar ist der eigenwillig aggressive Sound der Mischung aus Brute-Oszillator und Steiner-Parker-Filter nicht jedermanns Sache. Das liegt aber auch daran, dass viele User das VCO-Signal immer zu laut in die Filtersektion schicken. (Deutlich) Weniger ist hier mehr und dann gelingen auch weiche Sounds auf einmal problemlos.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Durch diese klangliche Varianz sind in Verbindung mit der gut ausgestatteten Patch-Matrix aber auch eine Vielzahl an Klängen möglich; von knallharten Bässen und Leads bis hin zu experimentellen Texturen und Drones.</p>



<figure class="wp-block-table"><table class="has-fixed-layout"><thead><tr><th>Arturia</th><th class="has-text-align-center" data-align="center">Minibrute 2 &amp; 2S</th></tr></thead><tbody><tr><td>Oszillatoren</td><td class="has-text-align-center" data-align="center">2 VCOs, (VCO 1 inkl. FM, Metalizer, PWM und Supersaw), RM, Sync &amp; Noise </td></tr><tr><td>Filter</td><td class="has-text-align-center" data-align="center">Steiner-Parker-Multimode-Filter</td></tr><tr><td>Modulationsquellen</td><td class="has-text-align-center" data-align="center">2 LFOs plus VCO2 (LFO-Mode), ADSR, AR-Env mit Loop</td></tr><tr><td>Sequencer / Arp</td><td class="has-text-align-center" data-align="center">Arp, 3-Spur-Sequencer (Minibrute 2S) / 1-Spur-Sequencer (Minibrute 2)</td></tr><tr><td>Patchpunkte</td><td class="has-text-align-center" data-align="center">48 (20 In / 28 Out)</td></tr></tbody></table></figure>



<div id="cf-productswidget-299" class="cf-productswidget"></div>
<script src="https://thomann.clickfire.de/Creatives/GetProductsWidgetJS/ALNvm2Dpsy83TgpWqXNYgI4terxg2"></script>



<h3 class="wp-block-heading" id="h-behringer-2600-inspiriert-vom-arp-2600">Behringer 2600: Inspiriert vom ARP 2600</h3>



<p class="wp-block-paragraph">Auf den Spuren eines Klassikers der 1970er Jahre wandelt der 2600 von Behringer. Wie seine historische Vorlage von ARP, ist der Behringer 2600 ein semimodularer Synth. Der bedienfreundliche Synth bietet etliche Fader, ganze 83 Patchbuchsen zur kreativen Klangfindung und in der grauen und blauen Spezialeditionen sogar einen echten Federhall.</p>



<figure class="wp-block-embed is-type-video is-provider-youtube wp-block-embed-youtube wp-embed-aspect-16-9 wp-has-aspect-ratio"><div class="wp-block-embed__wrapper">

</div></figure>



<p class="wp-block-paragraph">Insgesamt 3 VCOs mit Sync und RM, sowie Noise können hier von einem Lowpass weiter geformt werden. Dessen Charakteristik lässt sich zwischen Transistor(Moog)-Filter und Arp-Variante umschalten. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Zwar gibt es hier weder Arpeggiator noch Sequencer, dafür aber zahlreiche Modulationsquellen und Funktionsgeneratoren. Auch der Klang weiß zu überzeugen und so ist der Behringer 2600 ein solider Allrounder für professionelle Anwendungen und ambitionierte Einsteiger.</p>



<figure class="wp-block-table"><table class="has-fixed-layout"><thead><tr><th>Behringer</th><th class="has-text-align-center" data-align="center">2600</th></tr></thead><tbody><tr><td>Oszillatoren</td><td class="has-text-align-center" data-align="center">3 VCOs mit Sync und RM, Noise</td></tr><tr><td>Filter</td><td class="has-text-align-center" data-align="center">LowPass mit 2 Charakteristiken</td></tr><tr><td>Modulationsquellen</td><td class="has-text-align-center" data-align="center">1 x LFO, VCO2/3 LFO-Mode, 1 x ADSR, 1x AR, S&amp;H</td></tr><tr><td>Sequencer / Arp</td><td class="has-text-align-center" data-align="center">X</td></tr><tr><td>Patchpunkte</td><td class="has-text-align-center" data-align="center">83</td></tr></tbody></table></figure>



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<h3 class="wp-block-heading" id="h-neutral-labs-elmyra-2-semimodularer-synthesizer-fur-drones-und-mehr">neutral labs Elmyra 2: semimodularer Synthesizer für Drones und mehr</h3>



<p class="wp-block-paragraph">Mit seinem Fokus auf Drones weicht der Neutral Labs Elmyra 2 zwar ein gutes Stück von den anderen Synths dieser Liste ab. Trotzdem ist er hier aufgeführt, denn das außergewöhnliche Konzept mit dem LoFi-Sound ist vielleicht genau das fehlende Teil im Studio.</p>



<figure class="wp-block-embed is-type-video is-provider-youtube wp-block-embed-youtube wp-embed-aspect-16-9 wp-has-aspect-ratio"><div class="wp-block-embed__wrapper">

</div></figure>



<p class="wp-block-paragraph">Beim Elmyra 2 wird der Sound von bis zu vier digitalen Oszillatoren erzeugt, die in unterschiedlichen Modi verschaltet werden können. Gespielt wird der Synth entweder über die vier Touch-Plates auf der Oberfläche oder bis zu vierfach <a href="https://elektronische-musik-produzieren.de/parafon-polyfon-oder-monofon-was-sind-die-unterschiede/">paraphon</a> per CV/Gate. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Für die weitere Klangbearbeitung verfügt Elmyra 2 über vier unterschiedliche Filter, ein Reverb, sowie ein Delay. Ein böse klingender &#8222;Ouch-Effekt&#8220; kombiniert Distortion, Waveshaper und Filter. Die Effektreihenfolge kann mit kleinen Steckkarten variiert werden.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Elmyra 2 ist ein großartiger semimodularer Synth mit viel LoFi-Charakter, der sich übrigens auch problemlos in ein <a href="https://elektronische-musik-produzieren.de/modularsystem-fur-einsteiger-mit-welchen-modulen-fangt-man-an/">Eurorack-Modularsystem</a> einbauen lässt.</p>



<figure class="wp-block-table"><table class="has-fixed-layout"><thead><tr><th>Neutral Labs</th><th class="has-text-align-center" data-align="center">Elmyra 2</th></tr></thead><tbody><tr><td>Oszillatoren</td><td class="has-text-align-center" data-align="center">4 digitale Oszillatoren mit flexiblen Modellen</td></tr><tr><td>Filter</td><td class="has-text-align-center" data-align="center">4 analoge Filtermodi</td></tr><tr><td>Modulationsquellen</td><td class="has-text-align-center" data-align="center">2 LFOs, analoge Env pro Stimme</td></tr><tr><td>Sequencer / Arp</td><td class="has-text-align-center" data-align="center">4 Sequencer-Spuren mit bis zu 128 Steps</td></tr><tr><td>Patchpunkte</td><td class="has-text-align-center" data-align="center">41</td></tr></tbody></table></figure>



<p class="wp-block-paragraph"><a href="https://neutral-labs.com/elmyra2">Neutral Labs Elmyra 2 gibt es hier</a>.</p>



<h3 class="wp-block-heading" id="h-intellijel-cascadia-eigentlich-schon-ein-modularsystem">intellijel Cascadia: Eigentlich schon ein Modularsystem</h3>



<p class="wp-block-paragraph">Den Abschluss dieser Liste macht der semimodulare Cascadia von intellijel. Abgesehen davon, dass man hier die Module nicht austauschen kann, handelt es sich hierbei fast schon um ein kleines bis mittelgroßes Modularsystem. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Trotz kompakter Größe beherbergt Cascadia etliche Komponenten fürs Sounddesign und vereint dabei Elemente der klassischen subtraktiven Synthese, dazu LPG und Waveshaper und analoge FM (TZFM, exponential und linear). Was mich neben dem beeindruckenden Funktionsumfang aber am meisten überzeugt, ist der durchdachte Workflow.</p>



<figure class="wp-block-embed is-type-video is-provider-youtube wp-block-embed-youtube wp-embed-aspect-16-9 wp-has-aspect-ratio"><div class="wp-block-embed__wrapper">

</div></figure>



<p class="wp-block-paragraph">Die interne Vorverdrahtung ist hier sehr logisch aufgebaut und spart dadurch etliche Patchkabel. So lassen sich selbst bei minimalem Kabeleinsatz extrem komplexe Patches bauen. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Auch Funktionen wie Tap-In für die interne Clock oder Insert-Wege für externe Effekte zeigen, dass sich hier jemand wirklich Gedanken gemacht hat. Intellijel Cascadia ist nicht günstig, aber sein Geld auf jeden Fall wert. Für eine ähnliche Ausstattung müsste man anderswo deutlich drauflegen.</p>



<figure class="wp-block-table"><table class="has-fixed-layout"><thead><tr><th>intellijel</th><th class="has-text-align-center" data-align="center">Cascadia</th></tr></thead><tbody><tr><td>Oszillatoren</td><td class="has-text-align-center" data-align="center">2 VCOs, RM, Sync, FM, Noise</td></tr><tr><td>Filter</td><td class="has-text-align-center" data-align="center">SVF, LPG</td></tr><tr><td>Modulationsquellen</td><td class="has-text-align-center" data-align="center">2 Env (Modi u.a. AHDSR, Loop, etc)</td></tr><tr><td>Sequencer / Arp</td><td class="has-text-align-center" data-align="center">16-Step-Entropic Sequencer</td></tr><tr><td>Patchpunkte</td><td class="has-text-align-center" data-align="center">101</td></tr></tbody></table></figure>



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<h2 class="wp-block-heading" id="h-fazit-die-besten-semimodularen-synths">Fazit: Die besten semimodularen Synths</h2>



<p class="wp-block-paragraph">In der mittlerweile riesigen Auswahl an guten semimodularen Synths den richtigen Kandidaten für sich zu finden, ist nicht einfach. Wenn es das Budget zulässt, rate ich zum Cascadia, dessen riesiger Funktionsumfang sich durch einen klaren Workflow schnell begreifen lässt. Etliche Möglichkeiten zum Sounddesign versprechen langfristig Spaß auf kompaktem Raum.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Einsteigern empfehle ich entweder den Behringer Crave, oder den Erebus V3 Reissue. Letzterer klingt eigentlich immer gut, selbst in extremen Einstellungen, wodurch sich hier schnell ein Erfolgsfaktor einstellt. Der Behringer Crave ist im Vergleich zwar nicht ganz so ein Sweet-Spot-Synth, bietet aber zum attraktiven Preis einen guten Einsteig ins Thema semimodulare Synthesizer. Damit ist er ideal, um einfach mal zu gucken, ob euch das Strippenziehen überhaupt Spaß macht. </p>



<h4 class="wp-block-heading" id="h-weitere-artikel">Weitere Artikel</h4>



<ul class="wp-block-list">
<li><a href="https://elektronische-musik-produzieren.de/modular-system-zusammenstellen-womit-faengt-man-an/">Modular System zusammenstellen</a></li>



<li><a href="https://elektronische-musik-produzieren.de/modularsystem-fur-einsteiger-mit-welchen-modulen-fangt-man-an/">Modularsystem für Einsteiger: Mit welchen Modulen fängt man an?</a></li>



<li><a href="https://elektronische-musik-produzieren.de/die-besten-bass-synthesizer-top-5/">Die besten Bass Synthesizer für elektronische Musik</a></li>



<li><a href="https://elektronische-musik-produzieren.de/eurorack-effekte-die-besten-delays-und-reverbs-fuers-modularsystem/">Eurorack Effekte: Die besten Delays und Reverbs fürs Modularsystem</a></li>
</ul>
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		<item>
		<title>Eurorack Sequencer: Die besten Sequencer für Eurorack Modular Systeme</title>
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		<pubDate>Tue, 11 Feb 2025 04:46:27 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Synthesizer]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Die einzelnen Komponenten wie Filter, Oszillatoren usw. sind gefunden, das&#160;Gehäuse fürs Modularsystem&#160;ausgewählt und ihr seid soweit zufrieden mit eurer Zusammenstellung. Irgendwann kommt vielleicht der Punkt, an dem ihr euch wünscht, live damit zu performen. Möglicherweise wollt ihr auch komplett von der DAW im Computer weg und nur noch&#160;mit Hardware elektronische Musik machen. Oder ihr denkt &#8230; </p>
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<p class="wp-block-paragraph">Die einzelnen Komponenten wie Filter, Oszillatoren usw. sind gefunden, das&nbsp;<a href="https://elektronische-musik-produzieren.de/modular-system-zusammenstellen-womit-faengt-man-an/">Gehäuse fürs Modularsystem&nbsp;</a>ausgewählt und ihr seid soweit zufrieden mit eurer Zusammenstellung. Irgendwann kommt vielleicht der Punkt, an dem ihr euch wünscht, live damit zu performen. Möglicherweise wollt ihr auch komplett von der <a href="https://elektronische-musik-produzieren.de/welche-daw-fuer-elektronische-musik-die-besten-musikprogramme/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">DAW</a> im Computer weg und nur noch&nbsp;<a href="https://elektronische-musik-produzieren.de/groovebox-fuer-techno-ambient-und-house-die-besten-modelle/">mit Hardware elektronische Musik machen</a>. Oder ihr denkt darüber nach, komplexere Klangverläufe gezielt zum Takt zu programmieren. Egal, was eure Motivation ist: Ein Eurorack Sequencer kann euren kreativen Output extrem nach vorne bringen. Worauf ihr beim Kauf achten solltet und welche Eurorack Sequencer empfehlenswert sind, erfahrt ihr in diesem Artikel.</p>



<img loading="lazy" decoding="async" src="https://vg09.met.vgwort.de/na/164834fc6c2846449b3765ecb8196135" width="1" height="1" alt="">



<div class="wp-block-yoast-seo-table-of-contents yoast-table-of-contents"><h2>Inhaltsverzeichnis Eurorack Sequencer</h2><ul><li><a href="#h-1-eurorack-sequencer-welcher-ist-der-richtige-fur-mich" data-level="2">1. Eurorack Sequencer: Welcher ist der richtige für mich?</a></li><li><a href="#Worauf-sollte-man-beim-Kauf-eines-Euorack-Sequencer-achten?" data-level="2">2. Worauf sollte man beim Kauf eines Euorack Sequencer achten?</a></li><li><a href="#h-3-die-besten-eurorack-sequencer-fur-modularsysteme-top-5" data-level="2">3. Die besten Eurorack Sequencer für Modularsysteme: Top 5</a></li></ul></div>



<h2 class="wp-block-heading" id="h-1-eurorack-sequencer-welcher-ist-der-richtige-fur-mich">1. Eurorack Sequencer: Welcher ist der richtige für mich?</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Bevor wir zur Auswahl der besten Eurorack Sequencer kommen, sehen wir uns erstmal an, welche Sequencer-Typen es gibt und für wen diese am besten geeignet sind. Ebenso wie die konkreten Vorschläge, hat diese Liste keinen Anspruch auf Vollständigkeit. Dazu gibt es einfach zu viele (spannende) Konzepte. Für eine gute Starthilfe sollte es aber reichen.</p>



<h3 class="wp-block-heading" id="h-step-sequencer">Step Sequencer</h3>



<p class="wp-block-paragraph">Traditionelle Step Sequencer gehören mit zu den ältesten Steuereinheiten im <a href="https://elektronische-musik-produzieren.de/modularsystem-fur-einsteiger-mit-welchen-modulen-fangt-man-an/">Modularsystem</a>. Hierbei werden einzelne Tonhöhen und aktive Noten pro Step programmiert und dann nacheinander abgefeuert. Zur Visualisierung an welcher Stelle sich die Sequenz befindet, durchläuft meistens ein Lauftlicht die einzelnen Schritte. Die Programmierung erfolgt je nach Modell über Fader, Drehregler oder per Taster, wobei letztere für kreative Zufälle eher nicht geeignet sind. Und damit habe ich schon einen wesentlichen Vorteil des Step Sequencers angesprochen.</p>



<figure class="wp-block-image size-large"><img loading="lazy" decoding="async" width="1024" height="160" src="https://elektronische-musik-produzieren.de/wp-content/uploads/2021/07/Analogue_Solutions_LeipzigV3_Test_Sequencer-1024x160.jpg" alt="Der Modulations-Sequencer im Analogue Solutions Leipzig V3" class="wp-image-4550" srcset="https://elektronische-musik-produzieren.de/wp-content/uploads/2021/07/Analogue_Solutions_LeipzigV3_Test_Sequencer-1024x160.jpg 1024w, https://elektronische-musik-produzieren.de/wp-content/uploads/2021/07/Analogue_Solutions_LeipzigV3_Test_Sequencer-300x47.jpg 300w, https://elektronische-musik-produzieren.de/wp-content/uploads/2021/07/Analogue_Solutions_LeipzigV3_Test_Sequencer-768x120.jpg 768w, https://elektronische-musik-produzieren.de/wp-content/uploads/2021/07/Analogue_Solutions_LeipzigV3_Test_Sequencer.jpg 1200w" sizes="auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /><figcaption class="wp-element-caption"><em>Sequencer im Analogue Solutions Leipzig V3</em></figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph">Durch die auf den ersten Blick etwas umständliche Programmierung entstehen interessante Notenabfolgen, die man so wahrscheinlich nicht bei einer klassischen Aufnahme per Keyboard-Eingabe erhält. Hinzu kommt, dass man bei Step Sequencern, die rein auf Steuerspannung basieren und auf Skalen verzichten, schnell spannende mikrotonale Verschiebungen erhält. Oder mit anderen Worten: Die Melodien klingen leicht verstimmt und dadurch gerne mal sehr organisch.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Der größte Nachteil bei klassischen Step-Sequencern ist häufig die Begrenzung auf 8, 16 oder selten mal 64 Steps. Intelligente Abspielmodi wie vorwärts / rückwärts, Zufall oder Trigger-Wahrscheinlichkeiten wirken gegen die Starrheit, mit krummen Sequencer-Längen wie 5, 7 oder 14 Steps kann man klassische 4/4-Loops zudem erheblich spannender gestalten.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Aufnahme-Sequencer</h3>



<p class="wp-block-paragraph">Bei einem Aufnahmesequencer seid ihr in der Lage, eure eingespielten Ideen festzuhalten und anschließend wiederzugeben. Dieser Sequencer-Typ bietet häufig keine Lauflichtprogrammierung, dafür aber auch deutlich längere Pattern, Chordfunktionen, unterschiedliche Quantisierungen bis hin zu Songmodi. Das Angebot reicht hier von simplen Kopien im SH-101-Stil bis hin zu kleinen DAWs fürs Eurorack-System.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Dieser Sequencertyp richtet sich vor allem an Musiker, die das Bandmaschinenprinzip ins Eurorack übertragen möchten, gleichzeitig aber nicht auf die Bearbeitungs-Flexibilität eines MIDI-Sequencers verzichten wollen.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Drum-Sequencer vs. Melodiesequencer</h3>



<p class="wp-block-paragraph">Wie bereits geschildert, sind Melodiesequencer in der Lage, Klangparameter wie Tonhöhen oder Filter Cutoff zu steuern. Demgegenüber steht eine andere Sequencer-Klasse, die auf eine flexible CV-Steuerung verzichtet.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Drum-Sequencer, auch Trigger Sequencer genannt, werden vor allem zur Steuerung von Drum-Spuren genutzt. Hier stehen häufig mehrere Ausgänge und Spuren zur Verfügung. Allerdings beschränken sich Drum-Sequencer häufig auf die Erzeugung von Trigger- oder Gate-Impulsen. Wer mit einem Trigger-Sequencer Melodien erzeugen will, muss also entweder tricksen (indem man unterschiedliche Trigger-Ausgänge per Mixer auf den Pitch-CV-Eingang desselben Oszillators routet). Oder man benötigt ein weiteres Modul, das Steuerspannungen erzeugt.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Solltet ihr euch also eine Modulare <a href="https://elektronische-musik-produzieren.de/die-besten-drum-machines-fuer-techno/">Drummachine</a> zusammenstellen wollen, könnte dafür ein reiner Drum-Sequencer ausreichen. Ich würde dennoch immer empfehlen, zumindest einen weiteren Sequencer zu nutzen, der auch CV-Werte ausgibt. Denn auch Drum-Sounds profitieren von dynamischen Parameterveränderungen.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Algorithmische Sequencer und Zufallssequencer</h3>



<p class="wp-block-paragraph">Die letzte große Kategorie bilden Sequencer, die auf mathematischen Modellen und Zufall basieren. Grundsätzlich gibt es diese Sequencer als reine Trigger-Ausführung, zur Erzeugung von Steuerspannungen, oder als Kombination. Der Unterschied zu den eingangs erwähnten Melodie- und Drumsequencern liegt nun in erster Linie in der Art der Wiedergabe.</p>



<figure class="wp-block-image size-large"><img loading="lazy" decoding="async" width="1024" height="761" src="https://elektronische-musik-produzieren.de/wp-content/uploads/2021/11/Make_Noise_rene-1024x761.jpg" alt="" class="wp-image-5370" srcset="https://elektronische-musik-produzieren.de/wp-content/uploads/2021/11/Make_Noise_rene-1024x761.jpg 1024w, https://elektronische-musik-produzieren.de/wp-content/uploads/2021/11/Make_Noise_rene-300x223.jpg 300w, https://elektronische-musik-produzieren.de/wp-content/uploads/2021/11/Make_Noise_rene-768x571.jpg 768w, https://elektronische-musik-produzieren.de/wp-content/uploads/2021/11/Make_Noise_rene.jpg 1200w" sizes="auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /><figcaption class="wp-element-caption"><em>Make Noise René bietet komplexe Patternstrukturen</em> für alle, die es (auch) experimenteller mögen</figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph">Bei algorithmischen Sequencern erfolgt die Wiedergabe anhand von mathematischen Mustern. Die programmierten Sequenzen werden also nicht wie üblich von links nach rechts (bzw. rückwärts oder alternierend) durchlaufen. Vielmehr folgt die Wiedergabe einer vorgegebenen mathematischen Logik. Eine prominte Ausführung basiert etwa auf dem euklidischen Algorithmus. Ohne zu sehr auf die mathematische Grundlage einzugehen, eignen sich diese Sequencer in erster Linie zur Erzeugung spannender Rhythmen, die das klassische 4/4-Schema durchbrechen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Ergänzt man diese Sequencer noch um dosierbare Zufallselemente, kann man sich schnell ein rhythmisches Perpetuum Mobile zusammenstellen. Und so überzeugen diese Sequencer häufig durch eine enorme Flexibilität auf kleinem Raum. Allerdings muss man sich diesen Mehrwert oft auch durch eine deutlich weniger intuitive Bedienung erkaufen. Möchte man hier gezielt Loops programmieren, sollte man auf jeden Fall konzentriert bei der Sache sein.</p>



<h2 class="wp-block-heading" id="Worauf-sollte-man-beim-Kauf-eines-Euorack-Sequencer-achten?">2. Worauf sollte man beim Kauf eines Euorack Sequencer achten?</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Nachdem wir uns unterschiedliche Sequencer-Typen angesehen haben, kommen nun zu den Eigenschaften, auf die man bei der Anschaffung eines Eurorack Sequencers achten sollte. Dabei gibt es wie so oft kein richtig oder falsch. Vielmehr muss der Sequencer zu eurem System und eurem Workflow passen.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Patternlänge</h3>



<p class="wp-block-paragraph">Wenn ihr mit dem ganz klassischen Moog- oder Roland-Ansatz mit acht, zwölf oder sechzehn Steps zufrieden seid, ist die Patternlänge nahezu egal. Denn die meisten auf dem Markt erhältlichen Sequenzer fürs Modularsystem bieten mindestens acht Steps.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Sobald ihr aber komplexere Themen umsetzen wollt, solltet ihr unbedingt auch auf die maximale Patternlänge achten. 64 Steps scheint hier ein recht verbreitetes und meiner Meinung nach sinnvolles Format zu sein. Besonders dann, wenn man die Taktrate (Subdivisions) pro Spur noch frei bestimmen kann. Wichtig wäre hier nur, dass einzelne Sequencer-Tracks in unterschiedlichen Subdivisions (Taktauflösungen) laufen können. Denn nur so könnt ihr Pads oder Bass-Progressionen über weitere Takte hinweg erstellen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Es gibt auch Sequenzer, deren Pattern eine nahezu unbegrenzte Länge haben können. In diesem Fall werdet ihr aber immer damit leben müssen, dass mit zunehmender Patternlänge auch die Übersichtlichkeit verloren geht. Und eben dieser Aspekt ist für viele User ein wesentlicher Grund, sich ein teures Modularsystem anzuschaffen.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Speicher</h3>



<p class="wp-block-paragraph">Solange der Sequenzer nicht über einen Speicher verfügt, müssen sämtliche Melodien oder Rhythmen direkt eingegeben werden. Das kann in puristischen Ambient und Techno Sessions durchaus seinen Reiz haben. Zumal in diesem Fall die Regler und Taster immer exakt das anzeigen, was ihr einprogrammiert habt.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Sobald ihr aber komplexe Live-Acts mit starken Variationen plant, oder im Studio an mehreren Tracks arbeitet, ist eine Speicherfunktionen ziemlich hilfreich. Alternativ könntet ihr auch mehrere Sequencermodule ohne Speicher verbauen und pro Track dann eben den anderen Sequencer verwenden, während ihr am nächsten bereits die nächste Melodie eingebt. Aber ganz ehrlich: Das ist am Ende nicht nur deutlich teurer, sondern belegt euch auch wertvollen Platz im Eurorack-Gehäuse. Meine Empfehlung lautet daher, gleich auf einen Sequenzer zu setzen, der Speicherplätze für eigene Kreationen bietet.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Swing (Shuffle)</h3>



<p class="wp-block-paragraph">Sollen eure Tracks grooven oder reicht auch ein starres Beatmuster? Falls ihr etwas Swing in die Tracks bringen wollt, sollte euer Sequencer „Shuffle“ anbieten. Gute Varianten bieten einen recht großen Umfang, der einzelne Noten nicht nur nach hinten versetzen, sondern auch nach vorne ziehen kann. So steht euch zwischen treibend und laid-back ein breites Spektrum zur Verfügung.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Anzahl der Spuren</h3>



<p class="wp-block-paragraph">Ein wesentlicher Aspekt bei der Suche nach dem perfekten Sequenzer ist auch die Anzahl der Spuren. Das Angebot reicht hier von simplen Modellen mit lediglich einem CV-Ausgang und Eingängen für Clock und Reset, bis hin zu komplexen Modular-Workstation, die etliche CV/Gate-Spuren mitbringen und zudem noch zahlreiche CV-Eingänge bieten.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Stellt euch hier einfach die Frage, ob der Sequencer eine allumfassende Rolle im System einnehmen soll? Oder sucht ihr eher eine alternative Ideenquelle für kleine Melodien, Klangmanipulationen oder rhythmische Loops, die euch spontanten Zugriff bietet?</p>



<h3 class="wp-block-heading">Sonderfunktionen (Ratcheting, Quantisierung Trigger-Wahrscheinlichkeit und co)</h3>



<p class="wp-block-paragraph">Neben den eben aufgeführten Features spielen natürlich auch Sonderfunktionen eine Rolle für die Entscheidung, welchen Sequencer man sich zulegt. Die meisten davon lassen sich zwar mit Hilfsmodulen kompensieren. Aber es ist schon praktisch, alle direkten Sequencer-Funktionen in einem Modul zu haben.</p>



<figure class="wp-block-image size-large"><img loading="lazy" decoding="async" width="1024" height="469" src="https://elektronische-musik-produzieren.de/wp-content/uploads/2021/11/Eurorack_Sequencer_Vergleich-1024x469.jpg" alt="Behringer 960: Eurorack Sequencer nach Vorbild des Moog System 55" class="wp-image-5368" srcset="https://elektronische-musik-produzieren.de/wp-content/uploads/2021/11/Eurorack_Sequencer_Vergleich-1024x469.jpg 1024w, https://elektronische-musik-produzieren.de/wp-content/uploads/2021/11/Eurorack_Sequencer_Vergleich-300x138.jpg 300w, https://elektronische-musik-produzieren.de/wp-content/uploads/2021/11/Eurorack_Sequencer_Vergleich-768x352.jpg 768w, https://elektronische-musik-produzieren.de/wp-content/uploads/2021/11/Eurorack_Sequencer_Vergleich.jpg 1200w" sizes="auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /><figcaption class="wp-element-caption"><em>Der <a href="https://elektronische-musik-produzieren.de/behringer-synthesizer-uebersicht-und-vergleich/">Behringer</a> 960 bietet auch Ratcheting: (Vorlage war der Moog System 55 Sequencer)</em></figcaption></figure>



<h4 class="wp-block-heading"><em>Quantisierung</em></h4>



<p class="wp-block-paragraph">Allen voran steht für mich die Quantisierung. Denn vor allem analoge Eurorack-Sequencer, bei denen die Steuerspannung exakt der Reglerstellung entspricht, können schon mal leicht oder stark verstimmt sein. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Je nachdem, wie gut der davor sitzende Performer die Tonhöhe nach Gehör justieren kann. Und genau hier hilft eine Quantisierungsfunktion. Diese hilft euch dabei, die ausgehenden Steuerspannung auf eine vorgegebene Skala zu bringen, wodurch die Tonhöhen perfekt wiedergegeben werden. Hier würde ich einserseits darauf achten, dass mehrere und vor allem auch eigene Skalen möglich sind. Andereseits ist es praktisch, wenn man die Quantisierung deaktivieren kann, um auch mikrotonale Melodien oder fein dosierte Steuerspannungen auszugeben.</p>



<h4 class="wp-block-heading"><em>Ratcheting</em></h4>



<p class="wp-block-paragraph">Ratcheting dürfte vor allem die Traditionalisten der Berliner EM-Schule und PsyTrance-Producer interessieren. Hier werden einzelne Noten wiederholt und in definierbaren Abständen schnell hintereinander abgespielt. Dadurch werden die typischen Rrrrrt-Sounds erzeugt, die man häufig auf Produktionen dieser Genres hört.</p>



<h4 class="wp-block-heading"><em>Trigger-Wahrscheinlichkeit</em></h4>



<p class="wp-block-paragraph">Trigger-Wahrscheinlichkeiten wiederum sind besonders dann spannend, wenn man mehr Lebendigkeit und Abwechslung in starre Sequenzen bringen will. Hier werden einzelne Noten nach vorgegebener Wahrscheinlichkeit abgespielt (oder eben nicht). </p>



<h2 class="wp-block-heading" id="h-3-die-besten-eurorack-sequencer-fur-modularsysteme-top-5">3. Die besten Eurorack Sequencer für Modularsysteme: Top 5</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Nach der ganzen Theorie kommen wir nun zu ein paar konkreten Produktempfehlungen. Wie eingangs bereits erwähnt, hat diese Liste keinen Anspruch auf Vollständigkeit, denn jeder Workflow ist anders. Bei der Zusammenstellung ging es mir vor allem darum, einerseits den Low-Budget-Bereich abzudecken. Andererseits auch Module aufzuführen, die zwar auf den ersten Blick teuer erscheinen, die aber ein hervorragendes Preis-Leistungsverhältnis aufweisen. Somit sind diese Lösungen bei näherer Betrachtung in der Lage, mehrere Zusatzmodule zu ersetzen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Falls ihr euch anfangs für eine LowBudget-Lösung entscheidet, um erstmal Erfahrungen mit dem Konzept &#8222;Modular Sequencer&#8220; zu machen, ist das auch eine gute Strategie. Denn nicht jedem liegt das mitunter etwas starre Konzept eines Sequencers. Gerade in elektronischer Musik sind hypnotisch treibende Sequencer-Lines aber ein wesentliches Element. Und dabei sind diese Module eine ziemliche Hilfe.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Intellijel Metropolix</h3>



<p class="wp-block-paragraph">Mit dem Metropolix hat Intellijel einen intuitiv bedienbaren Sequencer im Programm, der einige spannende Features mitbringt. Auf 34 TE werden zwei CV/Gate-Spuren über insgesamt 16 Schalter und acht Fader programmiert. Während die Aufgabe der CV-Fader als Pitch-Steuerung auf den ersten Blick erkennbar ist, muss man sich die Funktionsweise der Schalter erstmal verinnerlichen.</p>



<figure class="wp-block-image size-large"><img loading="lazy" decoding="async" width="1024" height="765" src="https://elektronische-musik-produzieren.de/wp-content/uploads/2021/10/eurorack_sequencer_test_metropolix_intellijel-1024x765.jpg" alt="Eurorack Sequencer Test: Intellijel Metropolix" class="wp-image-5341" srcset="https://elektronische-musik-produzieren.de/wp-content/uploads/2021/10/eurorack_sequencer_test_metropolix_intellijel-1024x765.jpg 1024w, https://elektronische-musik-produzieren.de/wp-content/uploads/2021/10/eurorack_sequencer_test_metropolix_intellijel-300x224.jpg 300w, https://elektronische-musik-produzieren.de/wp-content/uploads/2021/10/eurorack_sequencer_test_metropolix_intellijel-768x573.jpg 768w, https://elektronische-musik-produzieren.de/wp-content/uploads/2021/10/eurorack_sequencer_test_metropolix_intellijel.jpg 1200w" sizes="auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /><figcaption class="wp-element-caption"><em>Eurorack Sequencer Test: Intellijel Metropolix</em></figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph">Kurz gesagt bestimmt man mit der ersten Reihe die Anzahl der Wiederholungen pro Step und mit der darunter liegenden Tasterreihe die Dauer des einzelnen Wiederholungsimpuls. Das kann von kurzen Triggern bis hin zu gehaltenen Noten über die gesamten acht Wiederholungen reichen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Zwar ist der Metropolix nur in der Lage, acht Notenwerte einzugeben, wodurch vielleicht der Eindruck entstehen könnte, er verfüge nur über acht Steps. Gerade aber in Kombination mit den flexiblen Gate- und Wiederholungswerten sind Pattern mit bis zu 64 Steps möglich. Durch den direkten Zugriff entstehen hierbei auch schnell Melodien und Rhythmusmuster, auf die man höchstwahrscheinlich nicht von alleine gekommen wäre.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Speicherplätze für bis zu 64 Presets, Quantisierung, sowie Shuffle und Modulationstracks runden die Ausstattung ab. Ohne in eine akademische Parameterschlacht auszuarten, bleibt der Intellijel Metropolix dabei immer gut bedienbar. Dadurch ist der Metropolix für mich auch eine klare Empfehlung für alle, die einen intuitiven Sequencer suchen, dabei aber nicht auf Flexibilität verzichten wollen.</p>



<figure class="wp-block-table is-style-stripes"><table class="has-fixed-layout"><thead><tr><th>Intellijel</th><th>Metropolix</th></tr></thead><tbody><tr><td>Anzahl der Spuren</td><td>2</td></tr><tr><td>Patternlänge / Anzahl der Steps</td><td>Theoretisch bis zu 64 Steps über Pulse Counts</td></tr><tr><td>Speicher</td><td>64</td></tr><tr><td>Swing</td><td><meta charset="utf-8">✅</td></tr><tr><td>Quantisierung</td><td><meta charset="utf-8">✅ (inklusive eigener Skalen)</td></tr><tr><td>CV / Gate Anschlüsse</td><td>2 CV / 2 Gate für Tracks, 3 zuweisbare CV Ins</td></tr><tr><td>Konzept</td><td>Intuitiver Performance-Sequencer</td></tr><tr><td>Breite (TE)</td><td>34</td></tr></tbody></table><figcaption class="wp-element-caption"><em>Intellijel Metropolix</em></figcaption></figure>



<div id="cf-productswidget-153" class="cf-productswidget"></div>
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<h3 class="wp-block-heading">Winter Modular Eloquencer</h3>



<p class="wp-block-paragraph">Das spanische Unternehmen&nbsp;<a href="https://winter-modular.com/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Winter Modular</a>&nbsp;hat mit dem Eloquencer einen der leistungsfähigsten Sequencer fürs Eurorack entwickelt. Durch zahlreiche Funktionen, Songmodus, Pattern mit bis zu 64 Steps und individueller Länge, sowie komplexe CV-Modulationen ist der Eloquencer eine kleine <a href="https://elektronische-musik-produzieren.de/welche-daw-fuer-elektronische-musik-die-besten-musikprogramme/">DAW</a> fürs Eurorack-System. Unterstrichen wird das durch jeweils acht CV und Gate-Tracks, die unabhängig voneinander Spannungen ausgeben. So könntet ihr einige Gate-Ausgänge nutzen, um Drums abzufeuern, während die CV-Spuren Filterfahrten steuern.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Im Gegensatz zu einem Intellijel Metropolix, oder den WYSIWYG-Sequencern von Behringer oder Doepfer, muss man sich beim Winter Modular aber auch auf eine recht umfangreiche Lernphase einlassen. Zwar ist das Konzept durchdacht und schlüssig, aber der Funktionsumfang ist schlicht zu groß, als dass man das Modul nach ein paar Tagen vollumfänglich begreift.</p>



<figure class="wp-block-table is-style-stripes"><table class="has-fixed-layout"><thead><tr><th>Winter Modular</th><th>Eloquencer</th></tr></thead><tbody><tr><td>Anzahl der Spuren</td><td>8 CV / 8 Gate</td></tr><tr><td>Patternlänge / Anzahl der Steps</td><td><meta charset="utf-8">64 Steps (1/4 Noten, Patternlänge allerdings deutlich länger, wenn man die Auflösung ändert)</td></tr><tr><td>Speicher</td><td>Unbegrenzt über microSD-Karten</td></tr><tr><td>Swing</td><td>✅</td></tr><tr><td>Quantisierung</td><td>✅</td></tr><tr><td>CV / Gate Anschlüsse</td><td>8 CV / 8 Gate für Tracks, 2 freie CV in, Clock I/O</td></tr><tr><td>Konzept</td><td>DAW fürs Modularsystem</td></tr><tr><td>Breite (TE)</td><td>34</td></tr></tbody></table><figcaption class="wp-element-caption"><em>Winter Modular Eloquencer</em></figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph"><a href="https://winter-modular.com/product/winter-modular-eloquencer/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Zur Webseite von Winter Modular</a></p>



<h3 class="wp-block-heading" id="h-squarp-instruments-hermod">Squarp Instruments Hermod+</h3>



<p class="wp-block-paragraph">Neben dem Winter Modular Eloquencer ist auch der Squarp Instruments Hermod eine hervorragende Sequencer-Zentrale fürs Euroracksystem. Mit zahlreichen Anschlüssen ausgestattet und insgesamt sehr benutzerfreundlicher Bedienung überzeugt das Modul des französischen Herstellers durch eine enorme Funktionsvielfalt auf geringem Raum.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Und genau hier liegt für mich auch die Stärke des Hermods: Mir ist kein Sequencer bekannt, der bei so wenig Platzbedarf so viel Funktionen bietet. In der neuen Variante Hermod+ gibt es nun auch 16 Pads, über die sich einzelne Steps programmieren lassen. Alternativ kann man seine Ideen auch direkt einspielen. Dafür bietet Hermod+ Eingänge für MIDI, CV/Gate und sogar einen USB Host. Zusätzlich punktet das Modul durch etliche MIDI-(Mod)-Effekte wie LFO, Arpeggiator, Delay uvm.</p>


<div class="wp-block-image is-resized">
<figure class="aligncenter size-full"><img loading="lazy" decoding="async" width="594" height="580" src="https://elektronische-musik-produzieren.de/wp-content/uploads/2024/04/squarp-hermod-plus.webp" alt="Eurorack Sequencer Test Squarp Instruments Hermod+" class="wp-image-12729" srcset="https://elektronische-musik-produzieren.de/wp-content/uploads/2024/04/squarp-hermod-plus.webp 594w, https://elektronische-musik-produzieren.de/wp-content/uploads/2024/04/squarp-hermod-plus-300x293.webp 300w" sizes="auto, (max-width: 594px) 100vw, 594px" /><figcaption class="wp-element-caption"><em>Eurorack Sequencer Test: Squarp Instruments Hermod</em>+</figcaption></figure>
</div>


<p class="wp-block-paragraph">Wer möchte, kann man den Squarp Hermod auch als umfangreich ausgestattetes 8-fach MIDI/CV-Gate Interface verwenden, die Ausgänge als Modulations-Tracks nutzen, oder Clock-Signale ausgeben. Praktisch: Da das Modul über einen USB Host verfügt, kann man hier direkt einen Controller anschließen und diesen auch gleich mit Spannung versorgen. Nebenbei ist der Sequencer auch in der Lage, einzelne Spuren polyphon über MIDI (USB und MIDI) auszugeben. Oder man nutzt den MIDI-Ausgang einfach, um eine externe <a href="https://elektronische-musik-produzieren.de/die-besten-drum-machines-fuer-techno/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Drum-Machine</a> zu syncen.</p>



<figure class="wp-block-image size-large"><img loading="lazy" decoding="async" width="1024" height="604" src="https://elektronische-musik-produzieren.de/wp-content/uploads/2025/02/XP32_V3_sequencer-expansion-1024x604.webp" alt="Squarp Instruments hermod+ expansion: xp32" class="wp-image-12807" srcset="https://elektronische-musik-produzieren.de/wp-content/uploads/2025/02/XP32_V3_sequencer-expansion-1024x604.webp 1024w, https://elektronische-musik-produzieren.de/wp-content/uploads/2025/02/XP32_V3_sequencer-expansion-300x177.webp 300w, https://elektronische-musik-produzieren.de/wp-content/uploads/2025/02/XP32_V3_sequencer-expansion-768x453.webp 768w, https://elektronische-musik-produzieren.de/wp-content/uploads/2025/02/XP32_V3_sequencer-expansion.webp 1080w" sizes="auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /><figcaption class="wp-element-caption"><em>Squarp Instruments hermod+ Expansion xp32 erweitert das ohnehin flexible Modul noch einmal um 32 CV Ausgänge</em></figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph">Falls ihr mittelfristig weitere Spuren benötigt, gibt es mit dem xp32 zudem ein Erweiterungsmodul. Dieses erweitert den ohnehin schon umfangreichen Sequencer noch um satte 32 frei zuweisbare (CV/Gate/Mod/Clock) Ausgänge. Insgesamt hat man dann 16 Tracks im direkten Zugriff, plus MIDI Tracks und etliche Modulationsmöglickeiten.</p>



<figure class="wp-block-table is-style-stripes"><table class="has-fixed-layout"><thead><tr><th>Squarp</th><th>Hermod+</th></tr></thead><tbody><tr><td>Anzahl der Spuren</td><td>16 Tracks: 8 CV/Gate-/Mod-Spuren und 8 MIDI-Spuren / erweiterbar mit xp32 Expansion</td></tr><tr><td>Patternlänge / Anzahl der Steps</td><td>64 (1/4 Noten, allerdings deutlich länger, wenn man die Auflösung einzelner Tracks ändert)</td></tr><tr><td>Speicher</td><td>unbegrenzt</td></tr><tr><td>Swing</td><td>✅</td></tr><tr><td>Quantisierung</td><td>✅</td></tr><tr><td>CV / Gate Anschlüsse</td><td>8 CV / 8 Gate für Tracks, 4 CV Eingänge</td></tr><tr><td>Konzept</td><td>DAW fürs Modularsystem</td></tr><tr><td>Breite (TE)</td><td>26</td></tr></tbody></table><figcaption class="wp-element-caption"><em>Squarp Instruments Hermod</em>+</figcaption></figure>



<link href="https://thomann.clickfire.de/Content/pw.css?fe=9" rel="stylesheet" type="text/css"><div class="tho-universe"><ul class="product-list vertical"><li><div class="t-column column-image"><img decoding="async" src="https://www.thomann.de/thumb/thumb120x120/pics/prod/577702.jpg" alt="Squarp Instruments Hermod+" class="article-image"></div><div class="t-column column-meta"><div class="top-row"><img decoding="async" src="https://thumbs.static-thomann.de/thumb/nethumb140x40/pics/herstlogos/squarp_instruments.gif" alt="Squarp Instruments" class="manufacturer-logo"><strong class="display-name">Squarp Instruments Hermod+</strong><div class="ratings"><span class="stars"><span style="width: 96.00%;" class="inner-stars"></span></span><a href="https://www.thomann.de/de/squarp_instruments_hermod_577702_reviews.htm?offid=1&amp;affid=397&amp;subid=eurorack-sequencer&amp;utm_medium=affiliate&amp;utm_campaign=id397&amp;utm_content=widget" target="_blank">10 Bewertungen lesen</a></div></div><div class="bottom-row"><span class="price-detail">545 €</span><span class="infobox">i<span class="infobox-text">Wir verlinken auf unseren Partner Thomann, von dem wir bei Kauf eines Produktes ggf. eine Verg&#252;tung erhalten</span></span><a href="https://www.thomann.de/de/squarp_instruments_hermod_577702.htm?offid=1&amp;affid=397&amp;subid=eurorack-sequencer&amp;utm_medium=affiliate&amp;utm_campaign=id397&amp;utm_content=widget" class="cta-detail" target="_blank">Jetzt kaufen</a></div></div></li></ul></div>



<h3 class="wp-block-heading">Erica Synths Black Sequencer</h3>



<p class="wp-block-paragraph">Zwar bietet der Black Sequencer von Erica Synths nicht ganz so viele Spuren wie Hermod+ oder der Eloquencer. Dafür ist der Black Sequencer ein exzellenter Kompromiss aus Funktionsvielfalt und intuitiver Bedienung.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Eingabe der CV- und Gate-Werte erfolgt bei diesem Eurorack-Sequencer über die 16 Drehregler auf der rechten Seite. Gleichzeitig programmiert man hierüber auch die Gate-Befehle, indem man per Druck die einzelnen Steps (de-)aktiviert.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Jede der vier Gate- / CV-Spuren kann eine Länge von bis zu 64 Steps haben. Polymetrik ist natürlich ebenso möglich wie Quantisierung nach vorgegebenen Skalen, Ratcheting und unterschiedliche Gate-Längen pro Step. Desweiteren stehen vier separate Modulationsspuren zur Verfügung, um Lebendigkeit in eure Pattern zu bringen.</p>



<figure class="wp-block-image size-large"><img loading="lazy" decoding="async" width="1024" height="626" src="https://elektronische-musik-produzieren.de/wp-content/uploads/2021/10/eurorack_sequencer_test_erica_black_sequencer-1024x626.jpg" alt="Eurorack Sequencer Test: Black Sequencer" class="wp-image-5340" srcset="https://elektronische-musik-produzieren.de/wp-content/uploads/2021/10/eurorack_sequencer_test_erica_black_sequencer-1024x626.jpg 1024w, https://elektronische-musik-produzieren.de/wp-content/uploads/2021/10/eurorack_sequencer_test_erica_black_sequencer-300x184.jpg 300w, https://elektronische-musik-produzieren.de/wp-content/uploads/2021/10/eurorack_sequencer_test_erica_black_sequencer-768x470.jpg 768w, https://elektronische-musik-produzieren.de/wp-content/uploads/2021/10/eurorack_sequencer_test_erica_black_sequencer.jpg 1200w" sizes="auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /><figcaption class="wp-element-caption"><em>Eurorack Sequencer Test: Black Sequencer</em></figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph">Der Black Sequencer ist mit rund 600 € zwar das teuerste Modul in dieser Liste. Allerdings bieten hier der kompromisslose Ansatz und die intuitive Bedienung ein solides Preis- /Leistungsverhältnis.</p>



<figure class="wp-block-table is-style-stripes"><table class="has-fixed-layout"><thead><tr><th>Erica Synths</th><th>Black Sequencer</th></tr></thead><tbody><tr><td>Anzahl der Spuren</td><td>4 Spuren, jeweils mit Ausgängen für Pitch-CV, Mod-CV und Gate</td></tr><tr><td>Patternlänge / Anzahl der Steps</td><td>64</td></tr><tr><td>Speicher</td><td>16 Bänke mit je 16 Pattern und 16 Songs</td></tr><tr><td>Swing</td><td>✅ (plus Microtiming pro Step)</td></tr><tr><td>Quantisierung</td><td>✅ (inklusive verschiedene Skalen)</td></tr><tr><td>CV / Gate Anschlüsse</td><td>4 CV / 4 Gate für 4 Tracks, 3 zuweisbare CV Outs, 1 CV In, 1 Mod In</td></tr><tr><td>Konzept</td><td>Komplexer Hybride aus Workstation und Performance-Sequencer</td></tr><tr><td>Breite (TE)</td><td>42</td></tr></tbody></table><figcaption class="wp-element-caption"><meta charset="utf-8"><em>Erica Synths Black Sequencer</em></figcaption></figure>



<div id="cf-productswidget-156" class="cf-productswidget"></div>
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<h3 class="wp-block-heading" id="h-behringer-182-und-960">Behringer 182 und 960</h3>



<p class="wp-block-paragraph">Wer es ganz klassisch haben möchte, sollte sich die beiden Eurorack Sequencer von Behringer einmal ansehen. Behringer 182 basiert auf Rolands Sequencer aus dem System 100m, während der 960 Sequential Controller den gleichnamigen Sequencer aus dem Moog Modular als Vorbild hatte.</p>


<div class="wp-block-image">
<figure class="aligncenter size-large"><img loading="lazy" decoding="async" width="647" height="1024" src="https://elektronische-musik-produzieren.de/wp-content/uploads/2021/10/eurorack_sequencer_test_behringer_182-647x1024.jpg" alt="Eurorack Sequencer Test: Behringer 182" class="wp-image-5339" srcset="https://elektronische-musik-produzieren.de/wp-content/uploads/2021/10/eurorack_sequencer_test_behringer_182-647x1024.jpg 647w, https://elektronische-musik-produzieren.de/wp-content/uploads/2021/10/eurorack_sequencer_test_behringer_182-189x300.jpg 189w, https://elektronische-musik-produzieren.de/wp-content/uploads/2021/10/eurorack_sequencer_test_behringer_182-768x1216.jpg 768w, https://elektronische-musik-produzieren.de/wp-content/uploads/2021/10/eurorack_sequencer_test_behringer_182.jpg 800w" sizes="auto, (max-width: 647px) 100vw, 647px" /><figcaption class="wp-element-caption">Eurorack Sequencer Test: Behringer 182</figcaption></figure>
</div>


<p class="wp-block-paragraph">Beide Sequencer sind als Step-Sequencer ausgeführt, wobei der 960 insgesamt noch mehr Funktionen bei deutlich höherem Platzbedarf bereitstellt. In je drei unabhängigen Spuren können beim 960 Sequential Controller CV-Werte für bis zu acht Steps eingestellt werden. Die einzelnen Schritte lassen sich alternativ muten oder überspringen, und bieten darüber hinaus pro Step einen eigenen Trigger-Ausgang, um Modulationsziele im Euroracksystem zu steuern. Die dritte Reihe kann im 960 übrigens auch dafür verwendet werden, um das Timing der einzelnen Steps zu steuern. Dadurch sind auch exotischere Funktionen wie Ratcheting möglich. </p>



<figure class="wp-block-table is-style-stripes"><table class="has-fixed-layout"><thead><tr><th>Behringer</th><th>182</th></tr></thead><tbody><tr><td>Anzahl der Spuren</td><td>2 bei 8 Steps, eine bei 16 Steps</td></tr><tr><td>Patternlänge / Anzahl der Steps</td><td>8 bzw. 16 (in Reihe geschaltet)</td></tr><tr><td>Speicher</td><td>❌</td></tr><tr><td>Swing</td><td>❌</td></tr><tr><td>Quantisierung</td><td>❌</td></tr><tr><td>CV / Gate Anschlüsse</td><td>2 CV / 1 Gate</td></tr><tr><td>Konzept</td><td>Klassischer Analogsequencer, dem System 100m von Roland nachempfunden</td></tr><tr><td>Breite (TE)</td><td>16</td></tr></tbody></table><figcaption class="wp-element-caption"><em>Behringer 182</em></figcaption></figure>



<div id="cf-productswidget-154" class="cf-productswidget"></div>
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<figure class="wp-block-table is-style-stripes"><table class="has-fixed-layout"><thead><tr><th>Behringer</th><th>960</th></tr></thead><tbody><tr><td>Anzahl der Spuren</td><td>3</td></tr><tr><td>Patternlänge / max. Anzahl der Steps</td><td>8 (24 mit zusätzlichem Sequential Controller Modul)</td></tr><tr><td>Speicher</td><td>❌</td></tr><tr><td>Swing</td><td>❌</td></tr><tr><td>Quantisierung</td><td>❌</td></tr><tr><td>CV / Gate Anschlüsse</td><td>2 CV / 1 Gate</td></tr><tr><td>Konzept</td><td>Klassischer Analogsequencer, dem 960 des Moog Modular System 55 nachempfunden</td></tr><tr><td>Breite (TE)</td><td>56</td></tr></tbody></table><figcaption class="wp-element-caption"><em>Behringer </em>960</figcaption></figure>



<div id="cf-productswidget-155" class="cf-productswidget"></div>
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<h2 class="wp-block-heading">4. Fazit: Die besten Eurorack Sequencer für Modularsysteme</h2>



<p class="wp-block-paragraph">So unterschiedlich die Sequencer-Konzepte sind, so individuell verschieden sind auch die Ansprüche der User. Eine klare Empfehlung auszusprechen, kann also nicht funktionieren.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Falls ich einen kreativen Performance-Sequencer suchen würde, wäre sehr wahrscheinlich der Intellijel Metropolix meine erste Wahl. Außergewöhnliches Konzept und intuitive Bedienung ergeben eine perfekte Live-Einheit. Wenn es etwas konventioneller, aber dennoch Live-orientiert sein soll, wäre der Black Sequencer von Erica Synths mein Favorit. Beide sind in ihrem Funktionsumfang wiederum etwas limitiert, wenn eine Steuerzentrale gesucht wird.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Als umfangreich ausgestatten DAW-Ersatz sehe ich den Squarp Hermod+ ganz weit vorne. Hier stimmt das Verhältnis von Funktionsumfang, Spuren und intuitiver Bedienung einfach. Die Flexibilität des Hermod+ steht hier ganz vorne, vor allem, wenn es über klassische CV/Gate-Anwendungen hinausgeht, oder auch exotischere Steuerspannungen benötigt werden.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Für kleine Systeme reichen aber auch die Budget-freundlichen Sequencer von Behringer. Vor allem, wenn es darum geht, sich erstmal überhaupt mit dem Sequencer-Konzept vertraut zu machen.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Andere Artikel</h3>



<ul class="wp-block-list">
<li><a href="https://elektronische-musik-produzieren.de/modular-system-zusammenstellen-womit-faengt-man-an/">Modular System zusammenstellen</a></li>



<li><a href="https://elektronische-musik-produzieren.de/diese-sieben-module-sollten-in-keinem-modularsystem-fehlen/">Diese sieben Module sollten in keinem Modularsystem fehlen!</a></li>



<li><a href="https://elektronische-musik-produzieren.de/die-besten-hardware-sequencer-fuer-elektronische-musik/">Die besten Hardware Sequencer für elektronische Musik</a></li>



<li><a href="https://elektronische-musik-produzieren.de/die-besten-delay-effekte-fuer-synthesizer/">Die besten Delay Effekte für Synthesizer</a></li>



<li><a href="https://elektronische-musik-produzieren.de/die-besten-drum-machines-fuer-techno/">Die besten Drum Machines für Techno</a></li>



<li><a href="https://elektronische-musik-produzieren.de/studiokopfhoerer-fuer-elektronische-musik-die-besten-kopfhoerer-fuer-techno/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Studiokopfhörer für elektronische Musik: die besten Kopfhörer für Techno</a></li>
</ul>
<p>Der Beitrag <a href="https://elektronische-musik-produzieren.de/eurorack-sequencer-die-besten-sequencer-fuer-eurorack-modular-systeme/">Eurorack Sequencer: Die besten Sequencer für Eurorack Modular Systeme</a> erschien zuerst auf <a href="https://elektronische-musik-produzieren.de">elektronische-musik-produzieren</a>.</p>
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		<title>Behringer Kobol Expander Test</title>
		<link>https://elektronische-musik-produzieren.de/behringer-kobol-expander-test/</link>
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		<pubDate>Fri, 29 Dec 2023 09:01:58 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Synthesizer]]></category>
		<category><![CDATA[Synthesizer Tests]]></category>
		<category><![CDATA[Behringer]]></category>
		<category><![CDATA[Modularsystem]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Niedriger Preis, semimodularer Aufbau und bassgewaltiger Sound: Der Behringer Kobol Expander im Test</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://elektronische-musik-produzieren.de/behringer-kobol-expander-test/">Behringer Kobol Expander Test</a> erschien zuerst auf <a href="https://elektronische-musik-produzieren.de">elektronische-musik-produzieren</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p class="wp-block-paragraph">Mit dem Kobol Expander hat <a href="https://elektronische-musik-produzieren.de/behringer-synthesizer-uebersicht-und-vergleich/">Behringer</a> einen kompakten vollanalogen Synth im Angebot, der sich am gleichnamigen Original des französischen Unternehmens RSF orientiert. Zwar ist dieser Klangerzeuger vor allem Synthnerds ein Begriff. Durch umfangreiche Möglichkeiten des Sounddesigns und nicht zuletzt aufgrund des niedrigen Preises, ist die Behringer-Variante aber auch für alle spannend, die noch nie etwas vom Original hörten. Wie gut der Synth ist, erfahrt ihr im <a href="https://elektronische-musik-produzieren.de/behringer-synthesizer-uebersicht-und-vergleich/">Behringer</a> Kobol Expander Test. </p>



<figure class="wp-block-embed is-type-video is-provider-youtube wp-block-embed-youtube wp-embed-aspect-16-9 wp-has-aspect-ratio"><div class="wp-block-embed__wrapper">

</div><figcaption class="wp-element-caption"><em>Behringer Kobol Expander Demovideo</em></figcaption></figure>



<img loading="lazy" decoding="async" src="https://vg09.met.vgwort.de/na/7d87e7a831ab45c8b500bddffd9e414c" width="1" height="1" alt="">



<h2 class="wp-block-heading has-background" id="h-in-kurze-der-behringer-kobol-expander" style="background-color:#b6e2f270">In Kürze: Der Behringer Kobol Expander</h2>



<ul class="wp-block-list">
<li>Monofoner Analogsynth mit semimodularem Aufbau</li>



<li>2 VCOs mit überblendbaren Schwingungsformen und zusätzlichem Rauschen</li>



<li>Kräftig zupackendes 24 dB Filter</li>



<li>LFO und zwei Hüllkurven</li>



<li>Großartiges Preis/Leistungsverhältnis, aber zusätzliche Peripherie sinnvoll</li>
</ul>



<link href="https://thomann.clickfire.de/Content/pw.css?fe=8" rel="stylesheet" type="text/css"><div class="tho-universe"><ul class="product-list vertical"><li><div class="t-column column-image"><img decoding="async" src="https://www.thomann.de/thumb/thumb120x120/pics/prod/571630.jpg" alt="Behringer Kobol Expander" class="article-image"></div><div class="t-column column-meta"><div class="top-row"><img decoding="async" src="https://thumbs.static-thomann.de/thumb/nethumb140x40/pics/herstlogos/behringer.gif" alt="Behringer" class="manufacturer-logo"><strong class="display-name">Behringer Kobol Expander</strong><div class="ratings"><span class="stars"><span style="width: 100.00%;" class="inner-stars"></span></span><a href="https://www.thomann.de/de/behringer_kobol_expander_reviews.htm?offid=1&amp;affid=397&amp;subid=behringer-synths&amp;utm_medium=affiliate&amp;utm_campaign=id397&amp;utm_content=widget" target="_blank" rel="noopener">1 Bewertungen lesen</a></div></div><div class="bottom-row"><span class="price-detail">169 €</span><span class="infobox">i<span class="infobox-text">Wir verlinken auf unseren Partner Thomann, von dem wir bei Kauf eines Produktes ggf. eine Verg&#252;tung erhalten</span></span><a href="https://www.thomann.de/de/behringer_kobol_expander.htm?offid=1&amp;affid=397&amp;subid=behringer-synths&amp;utm_medium=affiliate&amp;utm_campaign=id397&amp;utm_content=widget" class="cta-detail" target="_blank" rel="noopener">Jetzt kaufen</a></div></div></li></ul></div>



<figure class="wp-block-image size-large"><img loading="lazy" decoding="async" width="1024" height="320" src="https://elektronische-musik-produzieren.de/wp-content/uploads/2023/12/semimodularer-aufbau-behringer-kobol-expander-1024x320.jpg" alt="Behringer Kobol Test Semimodularer Aufbau" class="wp-image-10733" srcset="https://elektronische-musik-produzieren.de/wp-content/uploads/2023/12/semimodularer-aufbau-behringer-kobol-expander-1024x320.jpg 1024w, https://elektronische-musik-produzieren.de/wp-content/uploads/2023/12/semimodularer-aufbau-behringer-kobol-expander-300x94.jpg 300w, https://elektronische-musik-produzieren.de/wp-content/uploads/2023/12/semimodularer-aufbau-behringer-kobol-expander-768x240.jpg 768w, https://elektronische-musik-produzieren.de/wp-content/uploads/2023/12/semimodularer-aufbau-behringer-kobol-expander.jpg 1200w" sizes="auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /><figcaption class="wp-element-caption"><em>Der semimodulare Aufbau des Behringer Kobol Expander ermöglicht eine breite Klangpalette</em></figcaption></figure>



<h2 class="wp-block-heading" id="h-erster-eindruck-und-anschlusse">Erster Eindruck und Anschlüsse</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Der Kobol Expander kommt im bekannten Desktopformat von Behringer. Wer bereits einen <a href="https://elektronische-musik-produzieren.de/behringer-pro-1-test-und-demovideo/">Pro-1</a>, <a href="https://elektronische-musik-produzieren.de/behringer-k-2-video-und-kurztest/">K2</a> oder andere Synths aus dieser Serie kennt, weiß, wie kompakt auch der Kobol Expander ist.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Verarbeitung ist ebenfalls vergleichbar mit anderen Modellen der Serie: Die Potis sitzen eingiermaßen fest und bieten einen angenehmen Widerstand. Dieser ist nicht ganz so robust wie bei einem Sequential-Synth, aber es wirkt auch keinesfalls billig.</p>



<figure class="wp-block-image size-large is-resized"><img loading="lazy" decoding="async" width="1024" height="566" src="https://elektronische-musik-produzieren.de/wp-content/uploads/2023/12/behringer-kobol-expander-test-midi-in-1024x566.jpg" alt="Behringer Kobol Expander MIDI-Eingang auf der Oberseite" class="wp-image-10727" style="width:750px;height:auto" srcset="https://elektronische-musik-produzieren.de/wp-content/uploads/2023/12/behringer-kobol-expander-test-midi-in-1024x566.jpg 1024w, https://elektronische-musik-produzieren.de/wp-content/uploads/2023/12/behringer-kobol-expander-test-midi-in-300x166.jpg 300w, https://elektronische-musik-produzieren.de/wp-content/uploads/2023/12/behringer-kobol-expander-test-midi-in-768x424.jpg 768w, https://elektronische-musik-produzieren.de/wp-content/uploads/2023/12/behringer-kobol-expander-test-midi-in.jpg 1200w" sizes="auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /><figcaption class="wp-element-caption"><em>Der MIDI-Eingang auf der Oberseite ist nicht ideal, aber im Eurorackverbund nachvollziehbar</em></figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph">Neben einer Vielzahl an Reglern und Schaltern findet man auf der Oberseite auch zahlreiche CV-Anschlüsse. Dadurch lässt sich der Kobol Expander nicht nur hervorragend in ein <a href="https://elektronische-musik-produzieren.de/modularsystem-fur-einsteiger-mit-welchen-modulen-fangt-man-an/">Modularsystem</a> einbinden. Auch ohne weitere Pripherie sind durch den semimodularen Aufbau eine Vielzahl an Sounds möglich.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Einzgier Wermutstropfen ist hier wieder einmal der MIDI-Eingang auf der Oberseite. Zwar ist die Position der Möglichkeit geschuldet, auch bei einer Modularintegration noch Zugriff auf den MIDI-Eingang zu haben. MIDI-Anschlüsse sehe ich trotzdem deutlich lieber auf der Rückseite, wo man sie neben dem Line-Out besser organisieren kann.</p>



<h2 class="wp-block-heading" id="h-die-oszillatoren-des-kobol-expander">Die Oszillatoren des Kobol Expander</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Der Kobol Expander bietet zwei VCOs mit unterschiedlichen Schwingungsformen, die komplett frei überblendet werden können und die Klassiker Dreieck, Sägezahn und Pulse einschließen. In der Maximalstellung rechts lässt sich die Puslbreite noch per LFO oder Hüllkurve modulieren ohne dafür den dedizierten CV-Eingang zu nutzen. Kommt der CV-Eingang ins Spiel, steht der komplette Morphbereich der VCOs zur Verfügung. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Spätestens hier wünscht man sich weitere Abschwächer oder Multiples, denn der interne Voltage Processor ist für umfangreichere Patches einfach etwas unterdimensioniert. Das ist nicht weiter tragisch, denn gerade Abschwächer und Multiples sind im Eurorack-Segment günstig zu bekommen und eine sinnvolle erste Erweiterung für den Kobol Expander.</p>


<div class="wp-block-image">
<figure class="aligncenter size-full"><img loading="lazy" decoding="async" width="625" height="585" src="https://elektronische-musik-produzieren.de/wp-content/uploads/2023/12/kobol-expander-oszillatoren.jpg" alt="Die Oszillatorsektion des Behringer Kobol Expander" class="wp-image-10731" srcset="https://elektronische-musik-produzieren.de/wp-content/uploads/2023/12/kobol-expander-oszillatoren.jpg 625w, https://elektronische-musik-produzieren.de/wp-content/uploads/2023/12/kobol-expander-oszillatoren-300x281.jpg 300w" sizes="auto, (max-width: 625px) 100vw, 625px" /><figcaption class="wp-element-caption"><em>Die Oszillatorsektion des Behringer Kobol Expander</em></figcaption></figure>
</div>


<p class="wp-block-paragraph">Durch die morphbaren Schwingungsformen und den kräftigen Sound geht alleine auf der VCO-Ebene schon eine Menge. Hinzu kommen VCO-Sync, FM. und die semimodulare Architektur, durch die selbst metallische oder aggressive Sounds im Handumdrehen umgesetzt sind. </p>



<h2 class="wp-block-heading" id="h-das-filter-im-behringer-kobol-expander">Das Filter im Behringer Kobol Expander</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Für die weitere Klangformung ist im Kobol Expander ein 24dB Tiefpassfilter zuständig. Das Filter packt kräftig zu und verliert bei zunehmender Resonanz nur gering an Basssubstanz, wenn man es mit dem klassischen Moogfilter vergleicht. Klanglich liegt es relativ nahe am Pro-1, wenngleich ich hier die Resonanz eher als pfeiffend und noch etwas schmutziger empfand.</p>



<figure class="wp-block-image size-large"><img loading="lazy" decoding="async" width="1024" height="350" src="https://elektronische-musik-produzieren.de/wp-content/uploads/2023/12/kobol-expander-schraegansicht-2-1024x350.jpg" alt="Behringer Kobol Expander Schraegansicht" class="wp-image-10732" srcset="https://elektronische-musik-produzieren.de/wp-content/uploads/2023/12/kobol-expander-schraegansicht-2-1024x350.jpg 1024w, https://elektronische-musik-produzieren.de/wp-content/uploads/2023/12/kobol-expander-schraegansicht-2-300x103.jpg 300w, https://elektronische-musik-produzieren.de/wp-content/uploads/2023/12/kobol-expander-schraegansicht-2-768x262.jpg 768w, https://elektronische-musik-produzieren.de/wp-content/uploads/2023/12/kobol-expander-schraegansicht-2.jpg 1200w" sizes="auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /></figure>



<p class="wp-block-paragraph">Mit zunehmend starkem Resonanzanteil ist auch Selbstoszillation möglich, wodurch über einen breiten Tastaturumfang relativ sauber gtrackte Sinusleads drin sind. Im Verbund mit der Modulation durch die VCOs können auch FM-Effekt-Sounds erzeugt werden.</p>



<h2 class="wp-block-heading" id="h-hullkurven-und-lfo">Hüllkurven und LFO</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Der Kobol besitzt einen LFO mit den Schwingungsformen Puls und Dreieck, die nicht gleichzeitig zur Verfügung stehen und per Kippschalter ausgewählt werden. Der LFO reicht weit in den hörbaren Bereich und ist damit eine weitere gute Quelle für Effektsounds oder Vokales.</p>



<figure class="wp-block-image size-large"><img loading="lazy" decoding="async" width="1024" height="589" src="https://elektronische-musik-produzieren.de/wp-content/uploads/2023/12/behringer-kobol-expander-lfo-attenuator-1024x589.jpg" alt="Behringer Kobol Expander LFO und Voltage Processor" class="wp-image-10723" srcset="https://elektronische-musik-produzieren.de/wp-content/uploads/2023/12/behringer-kobol-expander-lfo-attenuator-1024x589.jpg 1024w, https://elektronische-musik-produzieren.de/wp-content/uploads/2023/12/behringer-kobol-expander-lfo-attenuator-300x173.jpg 300w, https://elektronische-musik-produzieren.de/wp-content/uploads/2023/12/behringer-kobol-expander-lfo-attenuator-768x442.jpg 768w, https://elektronische-musik-produzieren.de/wp-content/uploads/2023/12/behringer-kobol-expander-lfo-attenuator.jpg 1200w" sizes="auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /><figcaption class="wp-element-caption"><em>LFO und Voltage Processor</em></figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph">Der semimodulare Aufbaus des Behringer Kobols ermöglicht es, die feste Zuweisung zur Tonhöhe aufzubrechen und den LFO stattdessen (oder zusätzlich) auf eine Vielzahl anderer Ziele zu routen. Neben den Standards wie Filter CV In gibt es hier u.a. Resonanz, Überblendung der VCO-Schwingungsformen und sogar einzelne ADSR-Segmente.</p>



<h3 class="wp-block-heading" id="h-die-adsr-hullkurven-des-behringer-kobol-schnell-und-flexibel">Die ADSR-Hüllkurven des Behringer Kobol: schnell und flexibel</h3>



<p class="wp-block-paragraph">Und da wir gerade davon sprechen: Die beiden ADSR-Hüllkurven sind ebenfalls analog aufgebaut. Bereits der Standardverlauf ist hier perfekt für knackige <a href="https://elektronische-musik-produzieren.de/die-besten-bass-synthesizer-top-5/">Bässe</a>, Perkussives oder Acid-Leads abgestimmt. Wer gezielter in die Hüllkurvencharakteristik eingreifen will, kann über die CV-Eingänge noch die Attack- und Decay-Phase, sowohl den Sustainlevel steuern. Und auch wenn der bassgewaltige Sound in Kombination mit den schnellen Hüllkurven des Kobols geradezu prädestiniert ist für diese Sounds, gelingen auch überzeugende Pads. </p>



<figure class="wp-block-image size-large"><img loading="lazy" decoding="async" width="1024" height="338" src="https://elektronische-musik-produzieren.de/wp-content/uploads/2023/12/behringer-kobol-expander-test-draufsicht-1024x338.jpg" alt="Die schnellen Hüllkurven des Kobol Expanders erzeugen durchsetzungsfähige Drums und Bässe" class="wp-image-10726" srcset="https://elektronische-musik-produzieren.de/wp-content/uploads/2023/12/behringer-kobol-expander-test-draufsicht-1024x338.jpg 1024w, https://elektronische-musik-produzieren.de/wp-content/uploads/2023/12/behringer-kobol-expander-test-draufsicht-300x99.jpg 300w, https://elektronische-musik-produzieren.de/wp-content/uploads/2023/12/behringer-kobol-expander-test-draufsicht-768x253.jpg 768w, https://elektronische-musik-produzieren.de/wp-content/uploads/2023/12/behringer-kobol-expander-test-draufsicht.jpg 1200w" sizes="auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /><figcaption class="wp-element-caption"><em>Die schnellen Hüllkurven des Kobol Expanders erzeugen durchsetzungsfähige Drums und Bässe </em></figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph">Zumal man den Kobol bald auch per Polychain mit anderen Modellen kaskadieren kann. Dieses Feature habe ich allerdings noch nicht getestet und laut Erfahrungsbericht anderer User funktioniert derzeit wohl der MIDI-Thru noch nicht, den man dafür benötigt.</p>



<h2 class="wp-block-heading" id="h-alternativen-zum-behringer-kobol-expander">Alternativen zum Behringer Kobol Expander</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Um es direkt zu sagen: Zu dem aufgerufenen Preis von knapp 200 € steht der Kobol ziemlich konkurrenzlos da. Einzig der <a href="https://elektronische-musik-produzieren.de/behringer-crave-test-semimodularer-desktopsynth/">Behringer Crave</a> könnte hier vom Funktionsumfang in die Nähe kommen. Der Crave unterscheidet sich aber sowohl klanglich als auch konzeptionell stark vom Kobol Expander, sodass ich ihn eher als komplementär beschreiben würde. Der Sound des Kobol Expander, kombiniert mit den modularen Ergänzungen des Crave und dessen Sequencer dürfte etliche Stunden Freude bereiten.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Andere Alternativen wären der <a href="https://elektronische-musik-produzieren.de/behringer-pro-1-test-und-demovideo/">Behringer Pro-1</a>, <a href="https://elektronische-musik-produzieren.de/behringer-k-2-video-und-kurztest/">K2</a> oder <a href="https://elektronische-musik-produzieren.de/behringer-model-15-test-mini-modularer-mit-moog-sound/">Model-15</a>. Die liegen allesamt preislich noch ein gutes Stück drüber, sind klanglich aber wiederum näher am Kobol Expander dran als der Crave.</p>



<figure class="wp-block-image size-large"><img loading="lazy" decoding="async" width="1024" height="448" src="https://elektronische-musik-produzieren.de/wp-content/uploads/2023/12/behringer-kobol-expander-test-1024x448.jpg" alt="Behringer Kobol Expander" class="wp-image-10728" srcset="https://elektronische-musik-produzieren.de/wp-content/uploads/2023/12/behringer-kobol-expander-test-1024x448.jpg 1024w, https://elektronische-musik-produzieren.de/wp-content/uploads/2023/12/behringer-kobol-expander-test-300x131.jpg 300w, https://elektronische-musik-produzieren.de/wp-content/uploads/2023/12/behringer-kobol-expander-test-768x336.jpg 768w, https://elektronische-musik-produzieren.de/wp-content/uploads/2023/12/behringer-kobol-expander-test.jpg 1200w" sizes="auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /><figcaption class="wp-element-caption"><em>Behringer Kobol Expander: Großartiger Sound und hervorragendes Preis-Leistungsverhältnis</em></figcaption></figure>



<h2 class="wp-block-heading" id="h-fazit-behringer-kobol-expander-test">Fazit: Behringer Kobol Expander Test</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Für mich ist der Kobol bisher einer der besten <a href="https://elektronische-musik-produzieren.de/behringer-synthesizer-uebersicht-und-vergleich/">Synthesizer von Behringer</a>. Ob und inwiefern er eine gute Alternative zum Original ist, kann ich nicht beurteilen. Wohl aber &#8211; und das ist für mich ein Knackpunkt &#8211; wie sich der Kobol im Marktvergleich mit anderen Synths dieser Preisklasse schlägt.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Und da steht der Kobol hervorragend da: Denn neben einem sensationellen Preis-Leitungsverhältnis bietet der Kobol eine gute Verarbeitung, großartigen Sound und genug Möglichkeiten, um auch auf lange Sicht nicht langweilig zu werden. Für mich eine klare Kaufempehlung; für Einsteiger und professionelle Studios gleichermaßen.</p>



<link href="https://thomann.clickfire.de/Content/pw.css?fe=8" rel="stylesheet" type="text/css"><div class="tho-universe"><ul class="product-list vertical"><li><div class="t-column column-image"><img decoding="async" src="https://www.thomann.de/thumb/thumb120x120/pics/prod/571630.jpg" alt="Behringer Kobol Expander" class="article-image"></div><div class="t-column column-meta"><div class="top-row"><img decoding="async" src="https://thumbs.static-thomann.de/thumb/nethumb140x40/pics/herstlogos/behringer.gif" alt="Behringer" class="manufacturer-logo"><strong class="display-name">Behringer Kobol Expander</strong><div class="ratings"><span class="stars"><span style="width: 100.00%;" class="inner-stars"></span></span><a href="https://www.thomann.de/de/behringer_kobol_expander_reviews.htm?offid=1&amp;affid=397&amp;subid=behringer-synths&amp;utm_medium=affiliate&amp;utm_campaign=id397&amp;utm_content=widget" target="_blank" rel="noopener">1 Bewertungen lesen</a></div></div><div class="bottom-row"><span class="price-detail">169 €</span><span class="infobox">i<span class="infobox-text">Wir verlinken auf unseren Partner Thomann, von dem wir bei Kauf eines Produktes ggf. eine Verg&#252;tung erhalten</span></span><a href="https://www.thomann.de/de/behringer_kobol_expander.htm?offid=1&amp;affid=397&amp;subid=behringer-synths&amp;utm_medium=affiliate&amp;utm_campaign=id397&amp;utm_content=widget" class="cta-detail" target="_blank" rel="noopener">Jetzt kaufen</a></div></div></li></ul></div>


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			<h4 class="wpas--rating-title"><a href="https://www.thomann.de/de/behringer_kobol_expander.htm?offid=1&amp;affid=397" target="_blank" rel="nofollow">Behringer Kobol Expander Test Fazit</a></h4>			<a href="https://www.thomann.de/de/behringer_kobol_expander.htm?offid=1&#038;affid=397" class="wpas--product-link" target="_blank" rel="nofollow">Jetzt kaufen (Affiliate-Link)</a>
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					<span class="wpas--rating-name">Features</span>
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					<span class="wpas--rating-name">Preis/Leistung</span>
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				<span class="wpas--pros-title">PROS</span>
				<ul class="wpas--pros-list"><li><span class="icon-checkmark"></span>Kräftiger Vintage-Sound</li><li><span class="icon-checkmark"></span>Umfangreiche Möglichkeiten fürs Sounddesign</li><li><span class="icon-checkmark"></span>Gute Basis für Eurorack-Abenteuer</li></ul>
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			<div class="wpas--cons-wrap">
				<span class="wpas--cons-title">CONS</span>
				<ul class="wpas--cons-list"></ul>
			</div></div></div>



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		<title>Winter Modular &#038; Plankton Electronics Zaps Test: Percussion Synth</title>
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		<pubDate>Fri, 10 Feb 2023 18:26:01 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Drum Machines]]></category>
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		<category><![CDATA[Eurorack]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Für den Eurorack Percussion Synthesizer Zaps haben sich zwei Synthhersteller zusammengetan, die bereits in der Vergangenheit mit ausgezeichneten Modulen in Erscheinung traten: Der Eloquencer von Winter Modular dürfte einer der besten Eurorack Sequencer sein. Plankton Electronics erlangte u.a. mit dem semimodularen Synthesizer ANTS! Berühmtheit in der Szene. Wie gut sich das Ergebnis dieser Kooperation in &#8230; </p>
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<p class="wp-block-paragraph">Für den Eurorack Percussion Synthesizer Zaps haben sich zwei Synthhersteller zusammengetan, die bereits in der Vergangenheit mit ausgezeichneten Modulen in Erscheinung traten: Der Eloquencer von Winter Modular dürfte einer der besten <a href="https://elektronische-musik-produzieren.de/eurorack-sequencer-die-besten-sequencer-fuer-eurorack-modular-systeme/">Eurorack Sequencer</a> sein. Plankton Electronics erlangte u.a. mit dem semimodularen Synthesizer ANTS! Berühmtheit in der Szene. Wie gut sich das Ergebnis dieser Kooperation in der Praxis schlägt, erfahrt ihr im Winter Modular &amp; Plankton Electronics Zaps Test.</p>



<figure class="wp-block-embed is-type-video is-provider-youtube wp-block-embed-youtube wp-embed-aspect-16-9 wp-has-aspect-ratio"><div class="wp-block-embed__wrapper">

</div><figcaption class="wp-element-caption"><em>Winter Modular Zaps Demovideo</em></figcaption></figure>



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<h2 class="wp-block-heading">Konzept und erster Eindruck</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Das 26 TE breite Modul ist gut verarbeitet und bietet neben zwölf Schieberegler für die Parametereingabe, vier Drehpotis und einen Encoder für die Dateneingabe. Fünfzehn Taster auf der rechten Seite ermöglichen Zugriff auf Performance- und Zufallsfunktionen, sowie Speicherplätze für eigene Kreationen. Diese lassen sich auch per CV umschalten, doch dazu später mehr.</p>


<div class="wp-block-image">
<figure class="aligncenter size-full"><img loading="lazy" decoding="async" width="800" height="841" src="https://elektronische-musik-produzieren.de/wp-content/uploads/2023/02/winter_modular_plankton_electronics_Zaps_test_Modul.jpg" alt="Winter Modular Zaps Test" class="wp-image-8790" srcset="https://elektronische-musik-produzieren.de/wp-content/uploads/2023/02/winter_modular_plankton_electronics_Zaps_test_Modul.jpg 800w, https://elektronische-musik-produzieren.de/wp-content/uploads/2023/02/winter_modular_plankton_electronics_Zaps_test_Modul-285x300.jpg 285w, https://elektronische-musik-produzieren.de/wp-content/uploads/2023/02/winter_modular_plankton_electronics_Zaps_test_Modul-768x807.jpg 768w" sizes="auto, (max-width: 800px) 100vw, 800px" /><figcaption class="wp-element-caption"><em>Winter Modular Zaps: Umfangreiche Klangerzeugung mit spannenden Performance-Features</em></figcaption></figure>
</div>


<h2 class="wp-block-heading">Der Analogpart &#8211; Plankton Electronics Zaps</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Der Signalpfad besteht aus zwei analogen VCOs, zwei digitalen AHR-Hüllkurven, AM, FM, zwei Hochpassfiltern und einem Mixer. Schade, dass auf ein Tiefpassfilter verzichtet wurde. Denn alleine durch diese Ausstattung ist der Zaps ein nahezu vollwertiger Synthesizer mit tollen Möglichkeiten. Aber im <a href="https://elektronische-musik-produzieren.de/modularsystem-fur-einsteiger-mit-welchen-modulen-fangt-man-an/">Modularsystem</a> kann man ja problemlos anbauen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">So schlagen im Herzen des Zaps zwei Triangle-Core VCOs, jeweils mit Sinus, Dreieck und Sawtooth. VCO 1 bietet noch Pulse mit variabler Pulsbreite, während VCO2 das Angebot noch um eine Rechteckschwingung und weißes Rauschen erweitert. Die VCOs tracken dank der digitalen Steuerung sauber über mehrere Oktaven und erzeugen ordentlich Schub. Die Rechteck-Schwingung ist herrlich bauchig, der Sägezahn knarzt wie es sein soll, und Sinus, sowie Dreieck, eignen sich perfekt als Basis für smoothe Ambient-Percussions. Wer es böser mag, kommt mit Frequenzmodulation und AM noch in ganz andere Regionen.</p>


<div class="wp-block-image">
<figure class="aligncenter size-full"><img loading="lazy" decoding="async" width="450" height="168" src="https://elektronische-musik-produzieren.de/wp-content/uploads/2023/02/winter_modular_plankton_electronics_Zaps_Oszillatoren.jpg" alt="Winter Modular Zaps Test: Oszillatoren" class="wp-image-8786" srcset="https://elektronische-musik-produzieren.de/wp-content/uploads/2023/02/winter_modular_plankton_electronics_Zaps_Oszillatoren.jpg 450w, https://elektronische-musik-produzieren.de/wp-content/uploads/2023/02/winter_modular_plankton_electronics_Zaps_Oszillatoren-300x112.jpg 300w" sizes="auto, (max-width: 450px) 100vw, 450px" /><figcaption class="wp-element-caption"><em>Die beiden VCOs des Zaps bieten unterschiedliche Schwingungsformen und tracken sauber über 7 Oktaven</em></figcaption></figure>
</div>


<p class="wp-block-paragraph">Wie es sich für einen Percussion-Synth gehört, lassen sich die VCOs bei jedem Trigger optional im Nulldurchgang starten. Das vermeidet lästige Phasenprobleme oder nervige Klickgeräusche. Wer das trotzdem will, kann die VCOs auch völlig frei laufen lassen.</p>



<h3 class="wp-block-heading">FM und AM</h3>



<p class="wp-block-paragraph">Beide Oszillatoren lassen sich unabhängig in ihrer Lautstärke und Frequenz regulieren, wobei es richtig spannend wird, wenn man das Signal mithilfe von (Thru-Zero)FM und AM bearbeitet. Dann steht einem auch die Welt metallischer und aggressiver Percussion-Sounds offen. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Subtiler eingesetzt eignet sich der FM Modus auch hervorragend für analoge HiHats und Cymbals. Hierfür bietet Winter Modular Zaps auch zwei Hochpassfilter ohne Resonanz, von denen eines das komplette Signal beschneidet, während das zweite HPF nur auf das Rauschen von VCO2 wirkt.</p>


<div class="wp-block-image">
<figure class="aligncenter size-full"><img loading="lazy" decoding="async" width="450" height="312" src="https://elektronische-musik-produzieren.de/wp-content/uploads/2023/02/winter_modular_plankton_electronics_Zaps_test_AM_FM_Random.jpg" alt="Winter Modular Zaps Test: AM FM" class="wp-image-8787" srcset="https://elektronische-musik-produzieren.de/wp-content/uploads/2023/02/winter_modular_plankton_electronics_Zaps_test_AM_FM_Random.jpg 450w, https://elektronische-musik-produzieren.de/wp-content/uploads/2023/02/winter_modular_plankton_electronics_Zaps_test_AM_FM_Random-300x208.jpg 300w" sizes="auto, (max-width: 450px) 100vw, 450px" /><figcaption class="wp-element-caption"><em>Metallische Percussion und aggressivere Klänge sind durch FM, XFM und AM möglich.</em></figcaption></figure>
</div>


<p class="wp-block-paragraph">Die Intensität sowohl von FM als auch AM lässt sich mit der Hüllkurve 1 steuern. In Kombination mit der Hüllkurve moduliert immer der zweite Oszillator den VCO 1. Soll der Klangverlauf nicht dynamisch sein, kann man diesen Wert natürlich auch manuell fixieren. Zusätzlich bestimmt man mit dem Regler XFM, wie stark VCO1 seinerseits wiederum auf VCO2 wirkt.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Die AHR-Hüllkurven des Zaps</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Zur automatischen Steuerung von Parametern besitzt Zaps zwei digitale AHR-Hüllkurven. Per Menü kann zwischen logarithmischen und linearem Verlauf umgeschaltet werden.</p>


<div class="wp-block-image">
<figure class="aligncenter size-full"><img loading="lazy" decoding="async" width="450" height="299" src="https://elektronische-musik-produzieren.de/wp-content/uploads/2023/02/winter_modular_plankton_electronics_Zaps_test_huellkurven.jpg" alt="Winter Modular Zaps Test: Huellkurven" class="wp-image-8789" srcset="https://elektronische-musik-produzieren.de/wp-content/uploads/2023/02/winter_modular_plankton_electronics_Zaps_test_huellkurven.jpg 450w, https://elektronische-musik-produzieren.de/wp-content/uploads/2023/02/winter_modular_plankton_electronics_Zaps_test_huellkurven-300x199.jpg 300w" sizes="auto, (max-width: 450px) 100vw, 450px" /><figcaption class="wp-element-caption"><em>Zaps Hüllkurven sind flexibel einstellbar</em></figcaption></figure>
</div>


<p class="wp-block-paragraph">Mit Hold legt man fest, wie lange die Hüllkurve bei gehaltenem Gate auf dem Maximum-Level verharrt. Zur Erzeugung von Claps und Flams bieten beide Envelopes unabhängig einstellbare Retrigger-Werte, die zwischen 3 und 15 Wiederholungen frei eingestellt werden können. Der Abstand zwischen den einzelnen Wiederholungen wird mit &#8222;Time&#8220; bestimmt.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Der digitale Rahmen &#8211; Winter Modular Zaps</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Soweit liefert der Zaps bereits auf der Analogebene eine sehr gute Ausstattung. Richtig spannend wird es nun, wenn man die Funktionen der digitalen Seite mit einbezieht. Denn damit wird es möglich, blitzschnell zwischen den zwölf Sounds in ebensovielen Bänken hin- und herwechseln. Wem die Anzahl der Bänke und Sounds nicht ausreicht, kann das übergeordnete Projekt auf SD-Karte speichern und später wieder aufrufen. Zusätzlich kann man per Morph die einzelnen Sounds ineinander zu überblenden. Alles steuerbar via CV!</p>



<p class="wp-block-paragraph">Und das ist auch die Stärke hinter dem Konzept von Zaps. Hier wurde versucht, die klangliche Flexibilität einer kompletten <a href="https://elektronische-musik-produzieren.de/die-besten-drum-machines-fuer-techno/">Drum Machine</a> abzubilden. Indem man durch kreatives Programmieren verschiedene Instrumente einzelnen Steps eines Takts zuordnet, entsteht durchaus der Eindruck, man hätte es hier mit verschiedenen Drumspuren zu tun.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Natürlich will und kann Zaps keine dedizierte Drum Machine ersetzen. Aber dieses Konzept hilft einem dabei, spannende neue Wege des Drum Programmings zu beschreiten. Manch einer kennt die Grundidee vielleicht von den Sound Locks anderer Synths, wie etwa von Elektron.</p>


<div class="wp-block-image">
<figure class="aligncenter size-full"><img loading="lazy" decoding="async" width="450" height="810" src="https://elektronische-musik-produzieren.de/wp-content/uploads/2023/02/Winter_Modular_Zaps_Presets.jpg" alt="Winter Modular Zaps bietet Preset-Speicher und erweiterte Funktionen" class="wp-image-8792" srcset="https://elektronische-musik-produzieren.de/wp-content/uploads/2023/02/Winter_Modular_Zaps_Presets.jpg 450w, https://elektronische-musik-produzieren.de/wp-content/uploads/2023/02/Winter_Modular_Zaps_Presets-167x300.jpg 167w" sizes="auto, (max-width: 450px) 100vw, 450px" /><figcaption class="wp-element-caption"><em>Winter Modular Zaps bietet Preset-Speicher und erweiterte Morphing-Funktionen</em></figcaption></figure>
</div>


<h2 class="wp-block-heading">Morphing</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Damit kommen wir zu zwei weiteren essentiellen Funktionen des Zaps. Die Funktionen Morphing und die Random-Funktionen heben das Winter Modular Zaps erfrischend von dem bestehenden Angebot im Eurorack-Modular Segment ab. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Mit Morphing bietet das Zaps Modul die Möglichkeit, zwischen verschiedenen Presets fließend zu überblenden. Da sich das Ganze auch per CV steuern lässt, kann man hiermit von subtilen Nuancen bis hin zu krassen Klangveränderungen mächtig Leben in eine Sequenz holen.</p>


<div class="wp-block-image">
<figure class="aligncenter size-full"><img loading="lazy" decoding="async" width="450" height="810" src="https://elektronische-musik-produzieren.de/wp-content/uploads/2023/02/winter_modular_plankton_electronics_Zaps_test_Analogpart.jpg" alt="Winter Modular Zaps Test: Analog-Engine" class="wp-image-8788" srcset="https://elektronische-musik-produzieren.de/wp-content/uploads/2023/02/winter_modular_plankton_electronics_Zaps_test_Analogpart.jpg 450w, https://elektronische-musik-produzieren.de/wp-content/uploads/2023/02/winter_modular_plankton_electronics_Zaps_test_Analogpart-167x300.jpg 167w" sizes="auto, (max-width: 450px) 100vw, 450px" /><figcaption class="wp-element-caption"><em>Zur Steuerung der wichtigen Parameter bietet Zaps zahlreiche Fader und Potis</em></figcaption></figure>
</div>


<h2 class="wp-block-heading">Dem Zufall überlassen: Winter Modular Zaps bietet Random ohne Ende</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Abschließend gönnen wir uns noch einen Blick auf die tolle Zufalls-Engine im Zaps. Pro Trigger lässt sich ein Zufallswert für jeden Synthparameter festlegen. Zusätzlich kann pro Parameter bestimmt werden, wie groß dieser Wertebereich ist. Per Fader oder externem CV-Signal können dann alle zugewiesenen Parameter stärker oder schwächer randomisiert werden.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Das ist nicht nur für Live-Performances ein super Feature. In Kombination mit &#8222;Populate Slots&#8220; erstellt man so quasi per Knopfdruck komplette Bänke mit kontrollierten Zufallsvariationen eines Sounds.</p>



<h2 class="wp-block-heading" id="h-fazit-winter-modular-amp-plankton-electronics-zaps">Fazit: Winter Modular &amp; Plankton Electronics Zaps</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Mit dem Zaps hat die Kooperation aus Winter Modular und Plankton Electronics ein spannendes Percussion-Modul für Euroracksysteme auf den Markt gebracht. Etliche Speicherplätze, zahlreiche Features und ein analoger Signalfluss mit umfangreicher digitaler Steuerung lassen nicht nur die Herzen von Experimentalmusiker höher schlagen. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Das Winter Modular Zaps klingt hervorragend und liefert weit mehr als nur Percussion-Sounds. Von der fetten Kick, über knurrige FM-<a href="https://elektronische-musik-produzieren.de/die-besten-bass-synthesizer-top-5/">Bässe</a> und smoothe Lead-Sounds, bis hin zu HiHats deckt Zaps ein sehr breites Spektrum ab. Wer sich vor einer etwas intensiveren Lernphase nicht fürchtet, sollte Zaps auf jeden Fall mal in sein Modularsystem integrieren.</p>



<p class="wp-block-paragraph"></p>



<h4 class="wp-block-heading">Weitere Artikel</h4>



<ul class="wp-block-list">
<li><a href="https://elektronische-musik-produzieren.de/eurorack-sequencer-die-besten-sequencer-fuer-eurorack-modular-systeme/">Eurorack Sequencer: Die besten Sequencer für Eurorack Modular Systeme</a></li>



<li><a href="https://elektronische-musik-produzieren.de/modularsystem-fur-einsteiger-mit-welchen-modulen-fangt-man-an/">Modularsystem für Einsteiger: Mit welchen Modulen fängt man an?</a></li>



<li><a href="https://elektronische-musik-produzieren.de/soma-pulsar-23-test-elektronische-drum-machine/">SOMA Pulsar-23 Test: Elektronische Drum Machine</a></li>



<li><a href="https://elektronische-musik-produzieren.de/studiokopfhoerer-fuer-elektronische-musik-die-besten-kopfhoerer-fuer-techno/">Studiokopfhörer für elektronische Musik: die besten Kopfhörer für Techno</a></li>



<li><a href="https://elektronische-musik-produzieren.de/die-besten-drum-machines-fuer-techno/">Die besten Drum Machines für Techno und House</a></li>



<li><a href="https://elektronische-musik-produzieren.de/behringer-syncussion-test-drum-synthesizer-fuer-techno-und-idm/">Behringer Syncussion Test: Drum Synthesizer für Techno und IDM</a></li>
</ul>
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			</item>
		<item>
		<title>Erica Synths SYNTRX Test und Sounddemo: Modularer Synthesizer</title>
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		<pubDate>Mon, 29 Mar 2021 05:32:37 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Synthesizer]]></category>
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		<category><![CDATA[Erica Synths]]></category>
		<category><![CDATA[Modularsystem]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Das lettische Unternehmen Erica Synths hat mit dem SYNTRX einen spannenden Analogsynthesizer im Angebot, der direkt Assoziationen mit dem legendären Synthi AKS von EMS weckt. Und das ist natürlich nicht dem Zufall geschuldet, denn beim SYNTRX wollte man den experimentellen Charakter des Synthi AKS in die Gegenwart holen. Wie sich der modulare Synthesizer für elektronische &#8230; </p>
<p><a href="https://elektronische-musik-produzieren.de/erica-synths-syntrx-test-und-sounddemo-modularer-synthesizer/" class="more-link">Continue reading<span class="screen-reader-text"> "Erica Synths SYNTRX Test und Sounddemo: Modularer Synthesizer"</span></a></p>
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<p class="wp-block-paragraph">Das lettische Unternehmen <a href="https://www.ericasynths.lv/shop/standalone-instruments-1/syntrx/syntrx/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Erica Synths</a> hat mit dem SYNTRX einen spannenden Analogsynthesizer im Angebot, der direkt Assoziationen mit dem legendären Synthi AKS von EMS weckt. Und das ist natürlich nicht dem Zufall geschuldet, denn beim SYNTRX wollte man den experimentellen Charakter des Synthi AKS in die Gegenwart holen. Wie sich der modulare Synthesizer für elektronische Musik schlägt, erfahrt ihr im Erica Synths SYNTRX Test.</p>



<img loading="lazy" decoding="async" src="https://vg09.met.vgwort.de/na/e658c42a6c3b4874bd8eece4d47a6b19" width="1" height="1" alt="">



<figure class="wp-block-embed is-type-video is-provider-youtube wp-block-embed-youtube wp-embed-aspect-16-9 wp-has-aspect-ratio"><div class="wp-block-embed__wrapper">

</div><figcaption><em>Erica Synths SYNTRX Demovideo</em></figcaption></figure>



<h2 class="wp-block-heading" id="h-u-erlichkeiten-verarbeitung-und-anschl-sse">Äußerlichkeiten: Verarbeitung und Anschlüsse</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Gleich beim ersten Kontakt mit dem Erica Synths SYNTRX wird klar, dass es sich hierbei um ein hervorragend verarbeitetes Instrument handelt: Die griffigen Regler sitzen fest, der Joystick unten rechts bietet einen angenehmen Widerstand und die Kippschalter versprühen den soliden Charme eines alten Funkgeräts. Allerdings sollte das bei einem derart hohen Anschaffungspreis auch selbstverständlich sein.</p>



<figure class="wp-block-image size-large is-style-default"><img loading="lazy" decoding="async" width="1024" height="119" src="https://elektronische-musik-produzieren.de/wp-content/uploads/2021/03/Ericy_SYNTRX_Test_Anschluesse-1024x119.jpg" alt="Erica Synths SYNTRX: Rückseite mit Anschlüssen" class="wp-image-4035" srcset="https://elektronische-musik-produzieren.de/wp-content/uploads/2021/03/Ericy_SYNTRX_Test_Anschluesse-1024x119.jpg 1024w, https://elektronische-musik-produzieren.de/wp-content/uploads/2021/03/Ericy_SYNTRX_Test_Anschluesse-300x35.jpg 300w, https://elektronische-musik-produzieren.de/wp-content/uploads/2021/03/Ericy_SYNTRX_Test_Anschluesse-768x89.jpg 768w, https://elektronische-musik-produzieren.de/wp-content/uploads/2021/03/Ericy_SYNTRX_Test_Anschluesse.jpg 1200w" sizes="auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /><figcaption><em>Erica Synths SYNTRX Test: Die Anschlüsse auf der Rückseite</em></figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph">Auf der Rückseite stehen jeweils zwei Audioein- und Ausgänge nebst MIDI-In / Thru, sowie einem Gate- und zwei CV-Eingängen zur Verfügung. Auf eine MIDI-Verbindung über USB wurde hier verzichtet, was ich etwas schade finde. Denn so ist für den Einsatz in kleinen Studios immer noch ein MIDI-Interface notwendig, falls das nicht schon vorhanden sein sollte.</p>



<h2 class="wp-block-heading" id="h-die-klangerzeugung-des-syntrx">Die Klangerzeugung des SYNTRX</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Damit kommen wir zum entscheidenden Teil des Tests: Wie ist der SYNTRX aufgebaut und vor allem, wie klingt der Synth? Um dem SYNTRX überhaupt einen Klang zu entlocken, muss man sich erst einmal über eine Sache klarwerden: Dieser Synth ist ein in sich geschlossenes <a href="https://elektronische-musik-produzieren.de/modularsystem-fur-einsteiger-mit-welchen-modulen-fangt-man-an/">Modularsystem</a>. Das ermöglicht einem zwar Flexibilität beim Sounddesign. Andererseits bleibt der SYNTRX solange stumm, bis die notwendigen Patch-Verbindungen über die Matrix hergestellt werden. </p>



<h3 class="wp-block-heading" id="h-das-herzst-ck-die-programmierbare-mod-matrix">Das Herzstück: Die programmierbare Mod-Matrix</h3>



<p class="wp-block-paragraph">Daher beginnen wir auch bei der Mod-Matrix. Hier werden alle Verbindungen zwischen den einzelnen Segmenten hergestellt. Dafür stehen in der vertikalen Ebene insgesamt 16 Quellen zur Verfügung, die auf der horizontalen Ebene 16 Zielen zugewiesen werden können. Falls ihr wie ich vor allem mit Eurorack-Modularsystemen Erfahrungen gemacht habt, ist die Matrixbedienung erstmal ungewohnt. Sobald man diese aber einmal verinnerlicht hat, gehen eigene Konfigurationen recht schnell von der Hand.</p>



<figure class="wp-block-image size-large is-style-default"><img loading="lazy" decoding="async" width="1024" height="348" src="https://elektronische-musik-produzieren.de/wp-content/uploads/2021/03/SYNTRX-Matrix-1024x348.jpg" alt="Erica Synths SYNTRX: Über die Matrix werden alle Patchpunkte hergestellt" class="wp-image-4037" srcset="https://elektronische-musik-produzieren.de/wp-content/uploads/2021/03/SYNTRX-Matrix-1024x348.jpg 1024w, https://elektronische-musik-produzieren.de/wp-content/uploads/2021/03/SYNTRX-Matrix-300x102.jpg 300w, https://elektronische-musik-produzieren.de/wp-content/uploads/2021/03/SYNTRX-Matrix-768x261.jpg 768w, https://elektronische-musik-produzieren.de/wp-content/uploads/2021/03/SYNTRX-Matrix.jpg 1200w" sizes="auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /><figcaption><em>Erica Synths SYNTRX: Über die Matrix werden alle Patchpunkte hergestellt</em></figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph">Wenn man mit der Konfiguration zufrieden ist, lässt sich diese in einem von 254 User-Speichern ablegen und später wieder aufrufen. Allerdings bezieht sich dieser Schnappschuss lediglich auf das Modulations-Routing: Einstellungen der Regler und Schalter bleiben davon unbeeinflusst. Das ist dem rein analogen Aufbau des SYNTRX geschuldet und verhält sich damit wie bei den meisten klassischen Modularsystemen. Mit dem Unterschied natürlich, dass man bei diesem zumindest jedes Mal die Patchkabel neu stecken muss.</p>



<p class="wp-block-paragraph">In der Praxis legt man sich am besten zehn Basiskonfigurationen zurecht. Also zum Beispiel ein klassisches Routing wie 3 VCO / Noise -&gt; Filter -&gt; VCA -&gt; Output, eins für Drones, ein weiteres für einen Klang der auf Ringmodulation basiert usw. Im Alltag sind diese Konfigurationen echte Zeitsparer. Da man theoretisch jede der 16 Quellen frei den 16 Zielen zuordnen kann, ersetzt diese Matrix zugleich auch eine Menge Multiples. Bei den bis zu 256 Verbindungen bestimmt man per Tastendruck zudem noch die Modulationsintensität in drei Stufen &#8211; praktisch!<br></p>



<h3 class="wp-block-heading" id="h-die-oszillatorensektion-des-syntrx">Die Oszillatorensektion des SYNTRX</h3>



<p class="wp-block-paragraph">Fürs Sounddesign bietet der SYNTRX drei sauber trackende Oszillatoren. Der erste Oszillator stellt die Schwingungsformen Sägezahn und Sinus inklusive Waveshaping bereit, bei Oszillator 2 und 3 finden sich jeweils Dreieck und Pulswelle. Bei beiden wird per Drehregler die Pulsbreite frei eingestellt, wobei bei Oszillator 2 der gleiche Regler parallel die Form des Sägezahns von fallend über Dreieck bis hin zu aufsteigend definiert. Zusätzlich lässt sich der zweite Oszillator bei aktiviertem Kippschalter noch zum ersten Oszillator synchronisieren. Oszillator 3 fehlt diese Möglichkeit zwar. Dafür lässt sich dieser vom Keyboard entkoppeln und z.B. als LFO nutzen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Über die Matrix können sich alle Oszillatoren gegenseitig oder auch Ziele wie Filter FM, Amplitude etc. modulieren. Dadurch wird das klangliche Spektrum erheblich erweitert und von Effektsounds bis hin zu knallharten Bässen geht damit einiges. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Bei soviel Licht ist leider auch etwas Schatten: Ich hätte mir gewünscht, dass man auch die Parameter Pulsbreite und Waveshaping als Modulationsziele über die Matrix auswählen kann. Dass ausgerechnet diese beiden Ziele fehlen will sich mir echt nicht erschließen, da damit klanglich noch so viel mehr möglich gewesen wäre.</p>



<h3 class="wp-block-heading" id="h-noise-und-ring-modulator">Noise und Ring Modulator</h3>



<p class="wp-block-paragraph">Ergänzend zu den Oszillatoren finden sich noch Noise und Ringmodulator zur Erzeugung von geräuschhaften Klängen. Der Rauschgenerator bietet einen Regler für die Färbung, mit dem per Filter Obertöne entfernt werden.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Ring Modulation ist immer dann eine gute Wahl, wenn man hölzerne oder metallische Sounds generieren möchte. Normalerweise werden dabei zwei Signalquellen miteinander kombiniert. Beim SYNTRX geht das aber noch einmal deutlich weiter. Denn durch die freie Verschaltung über die Matrix kann man deutlich mehr Signale in den Ringmodulator schicken, unter anderem auch Noise, das Filtersignal oder alle drei Oszillatoren gleichzeitig. Dazu kommt, dass man für jede Signalquelle frei bestimmen kann, a) wie stark das Signal in den Ringmodulator gespeist und b) in welchen Eingang (A / B) das Signal geführt werden soll. In der Praxis landet man hier allerdings sehr schnell bei extremem Noise, insofern lohnt es sich, die Pegel im Auge zu behalten.</p>



<h3 class="wp-block-heading" id="h-filtersektion-und-eqs">Filtersektion und EQs</h3>



<p class="wp-block-paragraph">Das 24 dB Filter mit Resonanz (bis zur Selbstoszillation) ist definitiv eher ein roher Vertreter. Selbst mit viel Fingerspitzengefühl ist es kaum möglich, mit dem SYNTRX auch watteweiche Sounds zu erstellen. Das muss auch nicht sein, denn auf der anderen Seite überzeugt der SYNTRX durch aggressiv mittige Sounds mit solidem <a href="https://elektronische-musik-produzieren.de/die-besten-bass-synthesizer-top-5/">Bass</a>, die sich problemlos durch den Mix schneiden. Genau das kann perfekt für härtere Genres wie Industrial oder Techno sein.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Ergänzend zum Filter kann man den Klang noch mit einem stufenlos überblendbaren Low/Hi-EQ formen. Der EQ greift überraschend stark in den Sound ein und liefert mehr als nur subtiles Andicken von Bässen oder Abschleifen allzu spitzer Höhen. Besonders gelungen finde ich, dass es sich hierbei um eine Stereoausführung handelt. Mit leicht unterschiedlichen Settings und maximalem Panning der Ausgänge sind hiermit richtig breite Stereosounds möglich.</p>



<h3 class="wp-block-heading" id="h-modulationsquellen">Modulationsquellen</h3>



<p class="wp-block-paragraph">Neben dem bereits erwähnten dritten VCO, der sich von der Tonhöhe entkoppeln lässt, bietet der SYNTRX noch weitere Möglichkeiten zur Automatisierung der Parameter. Neben einer flexiblen S&amp;H-Einheit steht dafür eine flexible Hüllkurve zur Verfügung. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Der &#8222;Trapezoid-Generator&#8220; entspricht dem des EMS Synthi und dieser arbeitet etwas anders, als man es vom klassischen ADSR-Aufbau kennt. Per Wahlschalter lässt sich zwischen den Modi &#8222;Attack &#8211; Decay&#8220; und &#8222;Attack &#8211; Sustain -Decay&#8220; wechseln. Bei letzterer Variante entspricht die Hüllkurvenform einem Trapez, wobei man sowohl die Dauer von Attack und Release, als auch die Verweildauer auf den Plateaus (oben und unten) bestimmen kann. Mit dem Regler &#8222;On&#8220; legt man die Haltedauer des Maximalwerts fest, mit &#8222;Off&#8220; wird bestimmt, wie lange die Hüllkurve in der Talsohle verharrt, bevor sie wieder Fahrt aufnimmt. Möchte man verhindern, dass die Hüllkurve geloopt wird, muss dazu der Regler &#8222;Off&#8220; auf manual stehen. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Hüllkurve ist schnell genug für perkussive Sounds und lässt sich im Loopmodus bis in den hörbaren Bereich fahren. Dadurch kann man sie ebenfalls als Oszillator nutzen, wenn man zum Beispiel mehrstimmige Drones mit dem SYNTRX erstellen möchte.</p>



<h2 class="wp-block-heading" id="h-federhall-und-speaker">Federhall und Speaker </h2>



<p class="wp-block-paragraph">Die internen Speaker lassen sich per Kippschalter aktivieren, sind in erster Linie aber eher ein nettes Extra, denn richtiger Druck kommt nicht raus. Trotzdem wirken die Speaker im Einsatz auch auf den internen Federhall, wodurch interessante Rückkopplungen zustande kommen. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Der Federhall klingt schön blechern warm, wie man es von diesem Effekt erwartet. Allerdings neigt er auch dazu, sehr schnell ins Feedback und in die Selbstoszillation abzugleiten. Bei den meisten Klängen war das bereits bei 30 % des Regelwegs der Fall. Hier hätte ich mir ein etwas großzügigeres Spektrum gewünscht. </p>



<h2 class="wp-block-heading" id="h-erica-synths-syntrx-test-fazit">Erica Synths SYNTRX Test &#8211; Fazit</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Erica Synths hat mit dem SYNTRX einen exzellent verarbeiteten Synthesizer mit eigenem Klang und nahezu einmaligem Konzept im Angebot. Für knapp 3000 € muss man dessen Sound allerdings auch wollen. Denn trotz der umfangreichen Möglichkeiten drängt sich der rohe, mittenbetonte Charakter immer sehr nach vorne. Das ist für elektronische Genres wie Industrial, IDM, härteren Techno oder Electro ideal, ist dann aber für Ambient oder fluffig kommerzielle Sounds häufig zu dominant.</p>



<div id="cf-productswidget-136" class="cf-productswidget"></div>
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<h3 class="wp-block-heading" id="h-weitere-artikel">Weitere Artikel</h3>



<ul class="wp-block-list"><li><a href="https://elektronische-musik-produzieren.de/modularsystem-fur-einsteiger-mit-welchen-modulen-fangt-man-an/">Modularsystem für Einsteiger: Mit welchen Modulen fängt man an?</a></li><li><a href="https://elektronische-musik-produzieren.de/behringer-system-100-test-inklusive-sounddemo/">Behringer System 100 Test inklusive Sounddemo</a></li><li><a href="https://elektronische-musik-produzieren.de/die-besten-bass-synthesizer-top-5/">Die besten Bass Synthesizer für elektronische Musik – Top 5</a></li><li><a href="https://elektronische-musik-produzieren.de/studiokopfhoerer-fuer-elektronische-musik-die-besten-kopfhoerer-fuer-techno/">Studiokopfhörer für elektronische Musik: die besten Kopfhörer für Techno</a></li><li><a href="https://elektronische-musik-produzieren.de/korg-ms-20-fs-test-ms20-full-size/">KORG MS-20 FS Test: MS20 Full Size</a></li></ul>
<p>Der Beitrag <a href="https://elektronische-musik-produzieren.de/erica-synths-syntrx-test-und-sounddemo-modularer-synthesizer/">Erica Synths SYNTRX Test und Sounddemo: Modularer Synthesizer</a> erschien zuerst auf <a href="https://elektronische-musik-produzieren.de">elektronische-musik-produzieren</a>.</p>
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			</item>
		<item>
		<title>Modularsystem anschließen &#8211; Tutorial</title>
		<link>https://elektronische-musik-produzieren.de/modularsystem-anschliessen-tutorial/</link>
					<comments>https://elektronische-musik-produzieren.de/modularsystem-anschliessen-tutorial/#respond</comments>
		
		<dc:creator><![CDATA[e-m-p]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 19 Feb 2021 05:40:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Synthesizer]]></category>
		<category><![CDATA[Synthesizer Workshops]]></category>
		<category><![CDATA[Eurorack]]></category>
		<category><![CDATA[Modularsystem]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://elektronische-musik-produzieren.de/?p=3003</guid>

					<description><![CDATA[<p>Ihr habt euch bereits das Zubehör wie Netzteil und Case fürs Modularsystem gekauft und eine Grundauswahl mit den wichtigsten Modulen getroffen. Nun wollt ihr die Module im Modularsystem anschließen, habt aber vielleicht noch ein paar Fragen. Dieser Artikel soll euch den Einstieg erleichtern. Modularsystem anschließen: Grundsätzliche Dinge Bevor ihr überhaupt irgendwelche Arbeiten an eurem System &#8230; </p>
<p><a href="https://elektronische-musik-produzieren.de/modularsystem-anschliessen-tutorial/" class="more-link">Continue reading<span class="screen-reader-text"> "Modularsystem anschließen &#8211; Tutorial"</span></a></p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p class="wp-block-paragraph">Ihr habt euch bereits das Zubehör wie <a href="https://elektronische-musik-produzieren.de/modular-system-zusammenstellen-womit-faengt-man-an/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Netzteil und Case fürs Modularsystem</a> gekauft und  eine Grundauswahl mit den <a href="https://elektronische-musik-produzieren.de/modularsystem-fur-einsteiger-mit-welchen-modulen-fangt-man-an/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">wichtigsten Modulen</a> getroffen. Nun wollt ihr die Module im <a href="https://elektronische-musik-produzieren.de/modularsystem-fur-einsteiger-mit-welchen-modulen-fangt-man-an/">Modularsystem</a> anschließen, habt aber vielleicht noch ein paar Fragen. Dieser Artikel soll euch den Einstieg erleichtern.</p>



<img loading="lazy" decoding="async" src="https://vg09.met.vgwort.de/na/2693847bc86c48ed86009f0c7e1fcbe6" width="1" height="1" alt="">



<h2 class="wp-block-heading" id="h-modularsystem-anschliessen-grundsatzliche-dinge">Modularsystem anschließen: Grundsätzliche Dinge</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Bevor ihr überhaupt irgendwelche Arbeiten an eurem System vornehmt, erst einmal die wichtigste Warnung. Sowohl Ein- als auch Ausbau von Modulen darf nur im ausgeschalteten Zustand und bei abgetrenntem Netzstecker passieren. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Zudem solltet ihr immer einen Moment warten, nachdem ihr das System ausgeschaltet habt. Denn in manchen Bauteilen kann noch Restenergie vorhanden sein, die euch einen mitgibt, wenn ihr daran arbeitet.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Gerade bei der Arbeit mit empfindlichen elektronischen Bauteilen solltet ihr euch zudem vorher erden, indem ihr beispielsweise einen Heizkörper anfasst. Empfehlenswert sind auch antistatische Matten. Vor allem im Winter kann es nämlich dazu kommen, dass ihr euch statisch aufladet und sich diese Energie dann in Form eines Funkens im System entlädt und dort Schaden anrichtet.</p>



<h2 class="wp-block-heading" id="h-ein-modul-nach-dem-anderen">Ein Modul nach dem anderen</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Beim Zusammenstellen eines Modularsystems gehe ich grundsätzlich so vor, dass ich jedes Modul einzeln einbaue, es teste, und dann im Anschluss das Prozedere mit dem nächsten Modul wiederhole. Zwischen den Schritten schalte ich das System aus und trenne die Stromverbindung. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Warum mache ich mir diesen zusätzlichen Aufwand? Dafür sprechen zwei gute Gründe: Einerseits vermeidet ihr so eine aufwändige Fehlersuche im Anschluss, sollte das Modularsystem nach eurer Zusammenstellung mal nicht vernünftig funktionieren. Andererseits verringert ihr dadurch die Chance, dass mehrere Module in Mitleidenschaft gezogen werden, falls ihr ein defektes Modul einbaut oder falsch anschließt.</p>



<h2 class="wp-block-heading" id="h-flachbandkabel-im-modularsystem-anschliessen-polaritat-beachten">Flachbandkabel im Modularsystem anschließen: Polarität beachten</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Die Spannung wird im Modularsystem meistens über Bus-Platinen verteilt, in manchen Konfigurationen auch über Flying Bus Cables, bei denen die Anschlüsse entlang eines Flachbandkabels laufen. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Für welche Variante ihr euch auch entscheidet, wichtig ist dabei, dass ihr die Polarität beachtet. Ein verkehrt herum angeschlossenes Kabel kann schnell zu einem defekten Modul führen. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Polarität sieht man zum einen meist sowohl auf der Platine des Moduls als auch auf der Busplatine. Beim Anschluss müsst ihr also nur darauf achten, dass Minus zu Minus und Plus zu Plus geht. Mittlerweile hat es sich zum Glück durchgesetzt, dass der rote Streifen auf den Flachbandkabeln dem Minus-Pol entspricht. Trotzdem dürft ihr euch nicht darauf verlassen und solltet im Zweifelsfall immer die Bedienungsanleitung konsultieren.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Weitere Informationen zum BusBoard gibt es auf der <a href="http://www.doepfer.de/home_d_2019.htm" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Webseite von Doepfer</a>.</p>



<h2 class="wp-block-heading" id="h-flachbandkabel-10-pin-vs-16-pin">Flachbandkabel: 10 Pin vs. 16 Pin</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Während Bus-Platinen für Eurorack-Systeme eigentlich immer (jedenfalls sind mir keine anderen bekannt) Anschlüsse mit 16 Pins aufweisen, gibt es etliche Module, die auf ihrer Platine kleinere Stecker mit nur 10 Pins verwenden.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die 10-Pin-Kabel übertragen keine Gate- und CV-Informationen, die vor allem bei Doepfer-Systemen häufig implementiert sind. Hier wird die Tonhöhe und Gate direkt über den Bus übertragen, ohne dass auf der Frontseite überhaupt gepatcht wurde. Nebenbei würde ich mir wünschen, dass sich dieses praktische Feature auch bei anderen Herstellern endlich mal als Standard durchsetzt. Denn dadurch kann man sich einiges an Kabelverbindungen sparen.</p>


<div class="wp-block-image is-style-default">
<figure class="aligncenter size-large"><img loading="lazy" decoding="async" width="611" height="388" src="https://elektronische-musik-produzieren.de/wp-content/uploads/2021/02/Eurorack_Modularsystem_anschliessen.jpg" alt="Eurorack Modularsystem anschließen - Flachbandkabel" class="wp-image-3637" srcset="https://elektronische-musik-produzieren.de/wp-content/uploads/2021/02/Eurorack_Modularsystem_anschliessen.jpg 611w, https://elektronische-musik-produzieren.de/wp-content/uploads/2021/02/Eurorack_Modularsystem_anschliessen-300x191.jpg 300w" sizes="auto, (max-width: 611px) 100vw, 611px" /><figcaption class="wp-element-caption"><em>16 Pin und 10 Pin Kabel</em></figcaption></figure>
</div>


<p class="wp-block-paragraph">Umgekehrt führt das logischerweise auch dazu, dass ihr Module, die diesen Standard unterstützen immer auch mit entsprechenden 16 Pin Kabeln anschließen solltet. Die Stromversorgung findet zwar auch so statt, aber ihr verzichtet dann auf ein echt praktisches Feature.</p>



<h2 class="wp-block-heading" id="h-platzierung-der-module">Platzierung der Module</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Auch wenn die meisten Netzteile mittlerweile gut abgeschirmt sein dürften, empfehle ich beim Einbau klangerzeugende Module im Gehäuse möglichst weit entfernt vom Netzteil zu platzieren. Dadurch verhindert oder zumindest minimiert ihr Störgeräusche, die in euren Signalpfad einstreuen. Den Platz um das Netzteil herum könnt ihr für CV-Quellen, Sequencer, MIDI-CV/Gates etc. nutzen. Also im Prinzip all das, was erstmal keinen Sound erzeugen soll.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Noch extremer kann es werden, wenn ihr einen Federhall in eurem Modularsystem nutzt. Denn die Metallfedern sind hervorragende Antennen, welche die Störfrequenzen des Netzteils förmlich einfangen und ins Audiosignal schicken. Ist das bei euch bereits der Fall, solltet ihr mal probieren, den Federhall entweder ganz aus dem System auszulagern oder zumindest maximal entfernt vom Netzteil einzubauen. </p>



<h2 class="wp-block-heading" id="h-gibt-das-netzteil-zusatzlich-5-volt-aus">Gibt das Netzteil zusätzlich 5 Volt aus?</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Manchmal passiert es, dass ein angeschlossenes Modul gar nicht oder nicht wie vorgesehen funktioniert. Dabei muss nicht immer ein Defekt vorliegen. Bevor ihr das Modul zurückschickt oder euch bei der Fehlersuche zu sehr in Details verliert, solltet ihr erstmal überprüfen, ob euer Netzteil auch zusätzlich +5 Volt zur Verfügung stellt.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Ein typisches Beispiel hierfür ist die Kombination aus Mutable Instruments Modulen und älteren Doepfer-Netzteilen. Mittlerweile sind die zusätzlichen +5 Volt zum Glück fast überall vorhanden, wenn ihr aber ein gebrauchtes System anschafft, solltet ihr diesen Aspekt auf dem Schirm haben.  </p>



<h2 class="wp-block-heading" id="h-weitere-links">Weitere Links</h2>



<ul class="wp-block-list">
<li><a href="https://elektronische-musik-produzieren.de/modular-system-zusammenstellen-womit-faengt-man-an/">Modularsystem für Einsteiger: Grundüberlegungen, das richtige Case finden und Netzteil auswählen</a></li>



<li><a href="https://elektronische-musik-produzieren.de/modularsystem-fur-einsteiger-mit-welchen-modulen-fangt-man-an/">Modularsystem für Anfänger: Diese Module eignen sich für den Start</a></li>



<li><a href="https://elektronische-musik-produzieren.de/behringer-system-100-test-inklusive-sounddemo/">Behringer System 100 Test</a></li>



<li><a href="https://elektronische-musik-produzieren.de/korg-ms-20-fs-test-ms20-full-size/">KORG MS-20 FS Test: MS20 Full Size</a></li>



<li><a href="https://elektronische-musik-produzieren.de/eurorack-sequencer-die-besten-sequencer-fuer-eurorack-modular-systeme/">Eurorack Sequencer: Die besten Sequencer für Eurorack Modular Systeme</a></li>
</ul>
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			</item>
		<item>
		<title>Diese sieben Module sollten in keinem Modularsystem fehlen!</title>
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		<dc:creator><![CDATA[e-m-p]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 02 Feb 2021 06:44:01 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Synthesizer]]></category>
		<category><![CDATA[Modularsystem]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Vielleicht habt ihr euch bereits für ein Modularsystem entschieden und denkt jetzt über die nächsten Anschaffungen nach. Oder ihr steht noch ganz am Anfang eurer Modularreise und sucht nach ein paar Tipps, welche Module auf jeden Fall Sinn ergeben. Für beide Fälle habe ich diese Liste aus sieben Eurorack-Modulen zusammengestellt, die ihr euch definitiv einmal &#8230; </p>
<p><a href="https://elektronische-musik-produzieren.de/diese-sieben-module-sollten-in-keinem-modularsystem-fehlen/" class="more-link">Continue reading<span class="screen-reader-text"> "Diese sieben Module sollten in keinem Modularsystem fehlen!"</span></a></p>
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										<content:encoded><![CDATA[
<p class="wp-block-paragraph">Vielleicht habt ihr euch bereits für ein <a href="https://elektronische-musik-produzieren.de/modularsystem-fur-einsteiger-mit-welchen-modulen-fangt-man-an/">Modularsystem</a> entschieden und denkt jetzt über die nächsten Anschaffungen nach. Oder ihr steht noch ganz am Anfang eurer Modularreise und sucht nach ein paar Tipps, welche Module auf jeden Fall Sinn ergeben. Für beide Fälle habe ich diese Liste aus sieben Eurorack-Modulen zusammengestellt, die ihr euch definitiv einmal näher ansehen solltet.</p>



<img loading="lazy" decoding="async" src="https://vg09.met.vgwort.de/na/2195a8592ba34878907311dfc6226d80" width="1" height="1" alt="">



<h2 class="wp-block-heading" id="h-make-noise-maths">Make Noise Maths</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Das Make Noise Maths erfreut sich seit Jahren großer Beliebtheit in der Modular-Szene und das, obwohl das Mutlifunktions-Tool im ersten Moment recht unzugänglich ist. Trotzdem lohnt es sich, die einzelnen Elemente genau zu studieren und hier ausnahmsweise auch mal das Manual zu lesen. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Denn Maths kann fast alles sein: A/R-Hüllkurve, LFO, Abschwächer, Amp, Glide, Delay, VCO und vieles mehr. Und so sollte man eigentlich immer mindestens ein Maths im System haben. Einmal verstanden, wird Maths sich wahrscheinlich in jedem eurer Patches wiederfinden. </p>



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<h2 class="wp-block-heading" id="h-mutable-instruments-plaits">Mutable Instruments Plaits</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Mit dem Mutable Instruments Plaits fand ein weiteres Modular-Chamäleon seinen Weg in diese Liste. Denn Plaits kann eine Menge unterschiedlicher Bereiche abdecken: Das Spektrum reicht hier von verschiedenen Oszillatoren über 2 Operatoren FM und Physical Modelling Algorithmen bis hin zu verschiedenen Percussion-Modellen. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Trotz der umfangreichen Ausstattung bietet das Modul einen sehr intuitiven Zugang. Einerseits liegt das am Verzicht auf ein Menü bzw. Submenüs. Andererseits reduzierte man bei MI die Auswahl an Parametern immer auf die wichtigsten Elemente zur Klangformung. Dadurch ist die Bedienung verständlich und effizient, zumal der Klang ebenfalls überzeugen kann. Und da es sich hier in erster Linie um eine Soundquelle handelt, ergeben Plaits und Maths zusammen bereits eine geniale Kombi.</p>



<div id="cf-productswidget-108" class="cf-productswidget"></div>
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<h2 class="wp-block-heading" id="h-joranalogue-audio-design-filter-8">Joranalogue Audio Design Filter 8</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Man sollte sich von dem Namen des Moduls nicht täuschen lassen. Zwar handelt es sich beim Joranalogue Audio Design Filter 8 um ein flexibles Multimode-Filter. Gleichzeitig kann man dieses Modul aber auch als (Sinus-)Oszillator, Percussion-Einheit oder LFO nutzen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Alleine für das flexible Filter lohnt sich eine Anschaffung des Filter 8 bereits. Denn das Modul deckt klanglich eine breite Palette ab, die von clean bis schmutzig reicht. Wer es experimenteller mag, dem stehen etliche Ausgänge für Modulationsmöglichkeiten zur Verfügung. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Sicherlich benötigt das Filter 8 wie die meisten Module in dieser Liste etwas Einarbeitungszeit. Hat man die Funktionen aber erstmal verinnerlicht, wird man mit einem purem Analogmodul belohnt, das auch über längere Zeit immer wieder überrascht.</p>



<div id="cf-productswidget-109" class="cf-productswidget"></div>
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<h2 class="wp-block-heading" id="h-behringer-140-dual-envelope-lfo">Behringer 140 Dual Envelope / LFO</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Das <a href="https://elektronische-musik-produzieren.de/behringer-system-100-test-inklusive-sounddemo/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Modul 140</a> von <a href="https://elektronische-musik-produzieren.de/behringer-synthesizer-uebersicht-und-vergleich/">Behringer</a> ist vor allem für <a href="https://elektronische-musik-produzieren.de/modularsystem-fur-einsteiger-mit-welchen-modulen-fangt-man-an/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Budget-Modularsysteme </a>ein guter Tipp. Denn zu einem Preis von gerade mal 100 Euro erhält man zwei Hüllkurvengeneratoren und zusätzlich einen LFO. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Hüllkurven sind schnell genug für perkussive Sounds, die Charakteristik ermöglicht fette <a href="https://elektronische-musik-produzieren.de/die-besten-bass-synthesizer-top-5/">Bässe</a> und auch bei langsameren Zeiten kann das Modul überzeugen. Der LFO wiederum lässt sich resetten, ein Feature, das gerade bei rhythmischen Modulationen wichtig ist.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Wenngleich es bei dem Preis kaum etwas zu beanstanden gibt, muss man wissen, dass der LFO nur eine Schwingungsform zurzeit ausgeben kann. Das ist bei der Originalvorlage zwar genauso, sollte aber erwähnt werden, falls man mit dem 140 vorhat, massive LFO-Modulationen umzusetzen.</p>



<div id="cf-productswidget-66" class="cf-productswidget"></div>
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<h2 class="wp-block-heading" id="h-expert-sleepers-disting-mk4">Expert Sleepers Disting MK4</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Mit dem Disting MK4 hat Expert Sleepers ein Tool im Portfolio, das man ohne weiteres als Schweizer Taschenmesser für Modularsysteme bezeichnen kann. Das digitale Modul benötigt gerade mal vier TE und bietet trotz der geringen Maße Platz für über 60 unterschiedliche Algorithmen.</p>



<p class="wp-block-paragraph"></p>



<figure class="wp-block-image size-large"><img loading="lazy" decoding="async" width="1024" height="157" src="https://elektronische-musik-produzieren.de/wp-content/uploads/2021/02/erxpert_sleepers_disting_mk4_modularsystem-1024x157.jpg" alt="Expert Sleepers Disting MK4" class="wp-image-3582" srcset="https://elektronische-musik-produzieren.de/wp-content/uploads/2021/02/erxpert_sleepers_disting_mk4_modularsystem-1024x157.jpg 1024w, https://elektronische-musik-produzieren.de/wp-content/uploads/2021/02/erxpert_sleepers_disting_mk4_modularsystem-300x46.jpg 300w, https://elektronische-musik-produzieren.de/wp-content/uploads/2021/02/erxpert_sleepers_disting_mk4_modularsystem-768x118.jpg 768w, https://elektronische-musik-produzieren.de/wp-content/uploads/2021/02/erxpert_sleepers_disting_mk4_modularsystem.jpg 1200w" sizes="auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /><figcaption><em>Expert Sleepers Disting MK4</em></figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph">Die Funktionen reichen von Oszillatoren über Effekte bis hin zu CV-Generatoren oder MIDI / CV Convertern. Selbst ausgefallene Dinge wie MIDI-File-Sequencer und Tuner finden sich hier. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Dadurch wird die Bedienung mitunter auch sehr komplex. Wenn ihr euch also für ein Disting MK4 entscheidet, solltet ihr anfangs unbedingt das Manual griffbereit halten oder euch zumindest eine Tabelle mit den wichtigsten Algorithmen zusammenstellen.</p>



<div id="cf-productswidget-110" class="cf-productswidget"></div>
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<h2 class="wp-block-heading" id="h-intellijel-atlantis">Intellijel Atlantis</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Zugegeben, bei diesem und dem nächsten Modul dürfte es zu Platzproblemen in kleineren Systemen führen. Da ich von beiden Modulen aber auch nach Jahren noch begeistert sind, mussten sie einfach in diese Liste.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Zunächst ist da das Atlantis von Intellijel. Dieses Modul ist an den legendären Roland <a href="https://elektronische-musik-produzieren.de/roland-sh-101-die-besten-sh-101-vst-und-hardware-clones/">SH-101</a> angelehnt und bietet eine vollwertige Synthesizerstimme mit vielen Anschlussmöglichkeiten. Dabei klingt es auch noch hervorragend und eignet sich somit gut für ein <a href="https://elektronische-musik-produzieren.de/modularsystem-fur-einsteiger-mit-welchen-modulen-fangt-man-an/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Modularsystem für Einsteiger</a>.</p>



<div id="cf-productswidget-107" class="cf-productswidget"></div>
<script src="https://thomann.clickfire.de/Creatives/GetProductsWidgetJS/e17unQ4YowcaNuR58PMsSCQzRDqg2"></script>



<h2 class="wp-block-heading" id="h-winter-modular-eloquencer">Winter Modular Eloquencer</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Wenn man einen richtig guten Sequencer fürs Modularsystem benötigt, der sich trotz umfangreicher Features noch intuitiv bedienen lässt, sollte man den Eloquencer mit in die enge Auswahl nehmen. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Insgesamt acht CV / Gate Tracks stehen hier bereit, alle möglichen Parameter in deinem System fernzusteuern. Ausgeklügelte Funktionen wie unterschiedliche Taktarten, LFOs, Trigger-Wahrscheinlichkeiten und mehr machen den Eloquencer zu einem der umfangreichsten Sequencermodule für das Eurorack. Das Betriebssystem wird zudem laufend von Winter Modular erweitert, wobei der sympathische Hersteller auch auf Kundenwünsche eingeht. </p>



<p class="wp-block-paragraph"><a href="http://winter-modular.com" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Hier geht es zur Seite von Winter Modular</a></p>



<h3 class="wp-block-heading" id="h-weitere-artikel-zum-thema-modularsysteme">Weitere Artikel zum Thema Modularsysteme</h3>



<ul class="wp-block-list"><li><a href="https://elektronische-musik-produzieren.de/modular-system-zusammenstellen-womit-faengt-man-an/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Modularsystem zusammenstellen: Case, Netzteil und co.</a></li><li><a href="https://elektronische-musik-produzieren.de/modularsystem-fur-einsteiger-mit-welchen-modulen-fangt-man-an/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Günstiges Modularsystem für Einsteiger: Welche Module braucht man?</a></li><li><a href="https://elektronische-musik-produzieren.de/behringer-system-100-test-inklusive-sounddemo/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Behringer System 100 Test</a></li><li><a href="https://elektronische-musik-produzieren.de/modularsystem-anschliessen-tutorial/">Modularsystem anschließen – Tutorial</a></li><li><a href="https://elektronische-musik-produzieren.de/eurorack-sequencer-die-besten-sequencer-fuer-eurorack-modular-systeme/">Eurorack Sequencer: Die besten Sequencer für Eurorack Modular Systeme</a></li></ul>
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			</item>
		<item>
		<title>Behringer System 100 Test inklusive Sounddemo</title>
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		<dc:creator><![CDATA[e-m-p]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 25 Aug 2020 05:17:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Synthesizer]]></category>
		<category><![CDATA[Synthesizer Tests]]></category>
		<category><![CDATA[Behringer]]></category>
		<category><![CDATA[Modularsystem]]></category>
		<category><![CDATA[System-100]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Mit dem System 100 bringt Behringer nach dem Moog 55 Clone nun die zweite Modularlegende als Clone auf den Markt. Und das bei gerade mal 500 € Anschaffungspreis für die fünf Basismodule plus noch einmal 200 &#8211; 300 € für ein gutes Case. Damit ermöglicht Behringer allen Modularinteressierten einen verhältnismäßig günstigen Einstieg in die spannende &#8230; </p>
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<p>Der Beitrag <a href="https://elektronische-musik-produzieren.de/behringer-system-100-test-inklusive-sounddemo/">Behringer System 100 Test inklusive Sounddemo</a> erschien zuerst auf <a href="https://elektronische-musik-produzieren.de">elektronische-musik-produzieren</a>.</p>
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<p class="wp-block-paragraph">Mit dem System 100 bringt <a href="https://www.behringer.com" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Behringer</a> nach dem Moog 55 Clone nun die zweite Modularlegende als Clone auf den Markt. Und das bei gerade mal 500 € Anschaffungspreis für die fünf Basismodule plus noch einmal 200 &#8211; 300 € für ein gutes Case. Damit ermöglicht <a href="https://elektronische-musik-produzieren.de/behringer-synthesizer-uebersicht-und-vergleich/">Behringer</a> allen Modularinteressierten einen verhältnismäßig günstigen <a href="https://elektronische-musik-produzieren.de/modular-system-zusammenstellen-womit-faengt-man-an/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Einstieg in die spannende Welt der Modularsynthesizer</a>. Wie sich das in der Praxis schlägt, erfahrt ihr in dem Behringer System 100 Test. Zuerst gibt es aber ein Videodemo zur Einstimmung.</p>



<img loading="lazy" decoding="async" src="https://vg01.met.vgwort.de/na/0a7ec8ebdbfa470c9ac20ce34f113dae" width="1" height="1" alt="">



<figure class="wp-block-embed is-type-video is-provider-youtube wp-block-embed-youtube wp-embed-aspect-16-9 wp-has-aspect-ratio"><div class="wp-block-embed__wrapper">

</div><figcaption class="wp-element-caption"><em>Behringer System 100 Demo</em></figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph">Bevor wir uns die einzelnen Module im Detail ansehen, noch ein paar Worte zu diesem Test. Da ich noch nie mit einem originalen System 100 M von Roland gearbeitet habe, möchte ich nicht beurteilen, wie akkurat das System 100 von Behringer diese Aufgabe übernimmt. Als Basis zur Beurteilung nehme ich meine Erfahrung mit anderen Roland-Synthesizern wie dem SH-09, <a href="https://elektronische-musik-produzieren.de/roland-sh-101-die-besten-sh-101-vst-und-hardware-clones/">SH-101</a> und noch ein paar anderen Kandidaten aus diesen Jahren. Dabei ist es mir vor allem wichtig, wie gut die einzelnen Komponenten sind und ob dieser klassische &#8222;runde&#8220; Sound auch hier wiederzufinden ist.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Mit Erscheinen anderer Module wird dieser Test voraussichtlich in Zukunft noch erweitert. In dieser ersten Fassung habe ich das für mich kleinste, sinnvolle System zusammengestellt. Das besteht aus den Modulen 112 Dual VCO, 121 Dual VCF, 130 Dual VCA, 140 Dual Envelope / LFO, sowie dem Kombimodul 150, das Ringmodulator, Rauschen und einen weiteren LFO beherbergt.Bis auf letzteres sind alle Module als Dual-Variante ausgeführt. Dadurch lässt es sich mit einem geeigneten MIDI-Interface zweistimmig polyphon spielen und komplett stereo betreiben. Alleine dafür müsste man bei vielen anderen Kombinationen locker das doppelte bis dreifache bezahlen.</p>



<h2 class="wp-block-heading" id="h-verarbeitung">Verarbeitung</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Die Module fühlen sich allesamt okay bis gut an. Es gibt sicherlich hochwertigeres im Modularsynthbereich, aber zu diesem Preis ist mir das noch nicht begegnet. Fairerweise muss man an dieser Stelle aber auch sagen, dass Behringer durch seine Infrastruktur ganz andere Preise machen kann, als der Boutique-Hersteller, der sich mit viel Herz in seiner Garage ein Business aufbaut.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Buchsen sitzen fest, obwohl sie nicht fest mit der Oberfläche verschraubt sind. Inwiefern das im Dauereinsatz ein Nachteil ist, wird die Zeit zeigen. Die Fader lassen sich trotz ihrer geringen Größe recht gezielt einstellen und bieten ebenso wie die normalen Drehregler einen angenehmen Widerstand. Lediglich die Minipotis exakt einzustellen erfordert einiges an Geduld.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Ich hätte mir noch gewünscht, dass die Module neben der Spannungsversorgung noch Gate und CV über die Bus-Platinen beziehen. Wobei das ein Feature ist, das die wenigsten Anbieter aufgreifen. Insofern kann man Behringer das nicht exklusiv anlasten. Praktisch wäre es dennoch gewesen, vor allem, weil es beim Original diese Option ebenfalls gibt.</p>



<h2 class="wp-block-heading" id="h-behringer-112-dual-vco">Behringer 112 Dual VCO</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Wir beginnen ganz klassisch mit dem VCO-Modul. Hier finden sich zwei identisch aufgebaute VCOs mit Dreieck, Sägezahn und Rechteck mit variabler Pulsbreite. Für beide lassen sich Oktave und Tuning in zwölf Halbtönen frei bestimmen. Darüber hinaus stehen noch Ein- / Ausgänge für Sync, sowie je drei CV-Eingänge für die Frequenz zur Verfügung. Mit all diesen Anschlüssen sind Cross-Modulation, FM und freie Kombinationen daraus schnell umgesetzt.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Schwingungsform wird hier jeweils über einen Schalter ausgewählt und kann nicht parallel abgegriffen werden wie bei anderen Modulen. Klanglich ist das Gebotene absolut überzeugend: Der Sägezahn gehört eher zur knarzig-obertonreichen Variante, das Rechteck liefert das wunderbar bauchige Signal, das ich bei Rolandsynths so liebe und die Pulsbreitenmodulation klingt fett, ohne dabei zu harsch zu werden. Dreieck klingt ebenfalls solide, wobei ich mir hier fast noch eher einen Sinusoszillator gewünscht hätte. Das ist wohl der Vorlage geschuldet und kann per Selbstoszillation des Filters bei Bedarf auch damit erzeugt werden.</p>



<div id="cf-productswidget-63" class="cf-productswidget"></div>
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<h2 class="wp-block-heading" id="h-behringer-121-dual-vcf">Behringer 121 Dual VCF</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Genauso wie im Modul 112 sind auch beim 121 Dual VCF die Sektionen doppelt vorhanden. In diesem Fall handelt es sich um zwei 24 dB Tiefpassfilter, jeweils mit eigenem Hochpassfilter, das sich ohne Resonanz in drei Stufen einstellen lässt. Auch wenn man mit dem Hochpassfilter nicht richtig kreatives Sounddesign betreiben kann. Es ermöglicht einem immerhin den Klang bei Bedarf wohldosiert auszudünnen. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Tiefpassfilter packen gut zu und haben dieses perlend-nasse Element, was man auch von anderen Rolandsynths kennt. Im Vergleich zu einem SH-101 pfeift die Resonanz in hohen Einstellung aber deutlich mehr. Oder mit anderen Worten: Der Sound einer 101 geht noch stärker in Richtung &#8222;Acid&#8220;, während das 121 Modul eher Freunde des Retrosounds anspricht.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Jedes Tiefpassfilter verfügt über drei Audio-Eingänge und noch einmal die gleich Anzahl an Eingängen für Steuerspannungen. Die Eingangslevel werden mit Minidrehreglern unterhalb der Buchsen bestimmt, wobei der CV-Wert im Rechtsanschlag einer Steuerung von 1V/ Oktave entspricht. Wie schon bei den Oszillatoren ist das Tracking auch beim Filter recht sauber. Fährt man die Resonanz in die Selbstoszillation, kann man die Sinusschwingung immerhin über drei Oktaven sauber spielen. </p>



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<h2 class="wp-block-heading" id="h-behringer-130-dual-vca">Behringer 130 Dual VCA</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Das 130 Modul ist ein zweifacher VCA und damit eher den Utility-Modulen zuzuordnen. Im Prinzip ist es ein Mixer mit sechs Eingängen, die in zwei unabhängigen Einheiten mit je drei regelbaren Signaleingängen aufgeteilt sind. Beide VCAs bieten noch einmal drei Eingänge für Steuerspannung, sowie einen Drehregler für die Gesamtlautstärke. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Gut gelöst fand ich, dass man bei den VCAs zwischen linearer und exponentieller Charakteristik umschalten kann. Denn wenn man die VCAs für Steuerspannungen nutzen möchte, ist oftmals ein linearer Verlauf besser, bei Audiosignalen bietet sich eher ein exponentielles Verhalten an.</p>



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<h2 class="wp-block-heading" id="h-behringer-140-dual-envelope-lfo">Behringer 140 Dual Envelope / LFO</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Die zwei Hüllkurven sind schnell genug für perkussive Sounds und langsam genug für Pads. Die Charakteristik erzeugt eigentlich immer brauchbare Ergebnisse. Egal ob harte <a href="https://elektronische-musik-produzieren.de/die-besten-bass-synthesizer-top-5/">Bässe</a>, weiche Leads oder klickende Percussions: Es klingt immer irgendwie &#8222;musikalisch&#8220;. Gewünscht hätte ich mir noch einen Retrigger-Eingang oder die Möglichkeit, per Kippschalter die Hüllkurven loopen zu können. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Der LFO liefert eine gute Auswahl an Schwingungsformen mit Sinus, Dreieck, Rechteck und ab-/aufsteigendem Sägezahn. Die Frequenz lässt sich einerseits zwischen Low, Mid und High umschalten, anderseits durch eine externe Steuerspannung noch kontrollieren. Das ist nicht nur perfekt für Dub-Bässe, sondern schwingt bei Bedarf auch noch im hörbaren Bereich. Dadurch lässt sich der LFO bei Bedarf auch als normaler Sub-Oszillator zweckentfremden. Praktisch ist hier der Trigger-Eingang, der die Phase der Schwingungsform auf Null setzt und damit den LFO passend zum Beat triggert.</p>



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<h2 class="wp-block-heading" id="h-behringer-150-ring-modulator-s-amp-h-lfo">Behringer 150 Ring Modulator / S&amp;H / LFO</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Hinter dem Kürzel 150 verbirgt sich eine Multifunktionseinheit, bestehend aus Ring Modulator, Sample &amp; Hold, Rauschen und LFO. Damit ist es eine ideale Ergänzung für ein <a href="https://elektronische-musik-produzieren.de/modularsystem-fur-einsteiger-mit-welchen-modulen-fangt-man-an/">Modularsystem</a>, das auch für experimentellere Sessions herhalten soll. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Alleine wegen des Ringmodulators sollten sich Techno-Produzenten dieses Modul einmal näher ansehen. Hiermit sind metallische und hölzerne Sounds sehr schnell umgesetzt. In der hier vorgeschlagenen Auswahl ist das Modul 150 die Einheit, die Schmutz und Rohes in die Signalkette bringt.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Rauschen ist in weißer und pinker Ausführung vorhanden und bietet für beide Varianten zwei Ausgänge. Dadurch ist es zum Beispiel möglich, gleichzeitig rosa Rauschen als Quelle für S&amp;H zu nutzen und als Audiosignal in den Mixer zu leiten.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Sehr gut gefallen hat mir auch die Sample &amp; Hold Einheit. Diese akzeptiert als Clock-Signal einen LFO, Noise oder externe Quellen. Insofern ist es einfach möglich, Zufallsmodulationen zu generieren, die immer im Takt sind. Dazu wurde noch an einen Fader zur Glättung der Werte gedacht, die am S&amp;H-Ausgang bereitstehen. Bei vielen anderen Systemen müssten alleine für diesen Funktionsumfang drei separate Module miteinander verbunden werden.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Ausstattung des LFOs ist identisch zu dem im 140er Modul, insofern sei auf diesen Abschnitt verwiesen. </p>



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<h2 class="wp-block-heading" id="h-behringer-system-100-fazit">Behringer System 100 &#8211; Fazit</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Für gerade mal 700-800 Euro (500 € für die Module plus 200-300 € für das Case) bietet Behringer ein komplettes und umfangreiches Modularsystem an. Das ist nicht nur vergleichsweise günstig, sondern klingt dabei noch sensationell. Wen Modularsynthesizer schon immer fasziniert haben, der hat spätestens jetzt die Gelegenheit, diese Welt kennenzulernen. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Da Modularsysteme meistens die Pforten zur Kaufhölle öffnen, schließe ich mit einem nett gemeinten Tipp. Investiert lieber etwas mehr Geld in ein hochwertiges Eurorack-Gehäuse, das ein ausreichend groß dimensioniertes Netzteil mitbringt. Hierbei kann es sinnvoll sein, die maximale Größe von vornherein zu beschränken. Dadurch habt ihr nicht das Gefühl die Lücken zu füllen, sondern arbeitet erstmal mit dem, was vorhanden ist. Ein paar Tipps für den Start gibt es in dem Artikel <a href="https://elektronische-musik-produzieren.de/modular-system-zusammenstellen-womit-faengt-man-an/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Modularsystem zusammenstellen &#8211; worauf sollte man achten?</a></p>



<link href="https://thomann.clickfire.de/Content/pw.css?fe=8" rel="stylesheet" type="text/css"><div class="tho-universe"><ul class="product-list vertical"><li><div class="t-column column-image"><img decoding="async" src="https://www.thomann.de/thumb/thumb120x120/pics/prod/499654.jpg" alt="Behringer System 100 Bundle" class="article-image"></div><div class="t-column column-meta"><div class="top-row"><img decoding="async" src="https://thumbs.static-thomann.de/thumb/nethumb140x40/pics/herstlogos/behringer.gif" alt="Behringer" class="manufacturer-logo"><strong class="display-name">Behringer System 100 Bundle</strong></div><div class="bottom-row"><span class="price-detail">569 €</span><span class="infobox">i<span class="infobox-text">Wir verlinken auf unseren Partner Thomann, von dem wir bei Kauf eines Produktes ggf. eine Verg&#252;tung erhalten</span></span><a href="https://www.thomann.de/de/behringer_system_100_bundle.htm?offid=1&amp;affid=397&amp;subid=beste Synths&amp;utm_medium=affiliate&amp;utm_campaign=id397&amp;utm_content=widget" class="cta-detail" target="_blank" rel="noopener">Jetzt kaufen</a></div></div></li></ul></div>



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