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	<title>Techno Archive - elektronische-musik-produzieren</title>
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	<description>Synthesizer, Studio-Equipment und Workshops</description>
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		<title>Techno produzieren im Budget-Studio</title>
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		<pubDate>Sun, 05 Apr 2026 06:26:45 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[<p>Techno produzieren ohne gleich am Anfang viel Geld für Equipment auszugeben? Glücklicherweise gibt es mittlerweile etliche Ansätze, auch mit geringem Budget Club-taugliche Techno-Tracks zu erstellen. Im folgenden Artikel stelle ich zwei unterschiedliche Ansätze vor: Der erste zeigt, was man benötigt, um Techno mit einem Computer zu produzieren. Welches Zubehör ist dafür nötig? Mit welchem Programm &#8230; </p>
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										<content:encoded><![CDATA[
<p class="wp-block-paragraph"><a href="https://elektronische-musik-produzieren.de/techno-produzieren-fuer-einsteiger-diese-6-dinge-braucht-man-wirklich/">Techno produzieren</a> ohne gleich am Anfang viel Geld für Equipment auszugeben? Glücklicherweise gibt es mittlerweile etliche Ansätze, auch mit geringem Budget Club-taugliche Techno-Tracks zu erstellen. Im folgenden Artikel stelle ich zwei unterschiedliche Ansätze vor: Der erste zeigt, was man benötigt, um Techno mit einem Computer zu produzieren. Welches Zubehör ist dafür nötig? Mit welchem Programm soll man starten, wenn man sich für elektronische Musik interessiert?</p>



<p class="wp-block-paragraph">Der zweite Ansatz richtet sich an alle, die beim Produzieren auf einen Computer verzichten wollen. Hierbei gehe ich von zwei unterschiedlichen Budgets aus: einmal Low-Budget und einmal Mid-Budget. Beide Setups versetzen dich in die Lage, komplett ohne Computer Tracks zu erstellen. Selbstverständlich lassen sich beide Varianten, &#8222;Computer-only&#8220; und &#8222;Hardware-only&#8220;, problemlos miteinander kombinieren, was im Großteil der Studios auch genauso gehandhabt wird.</p>



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<div class="wp-block-yoast-seo-table-of-contents yoast-table-of-contents"><h2>Inhaltsverzeichnis</h2><ul><li><a href="#h-elektronische-musik-mit-dem-computer-produzieren-ohne-viel-geld-auszugeben" data-level="2">Elektronische Musik mit dem Computer produzieren ohne viel Geld auszugeben</a><ul><li><a href="#h-welche-grundausstattung-fur-elektronische-musik-mit-dem-computer" data-level="3">Welche Grundausstattung für elektronische Musik mit dem Computer?</a></li></ul></li><li><a href="#h-techno-produzieren-ohne-computer-und-ohne-dabei-viel-geld-auszugeben" data-level="2">Techno produzieren ohne Computer und ohne dabei viel Geld auszugeben</a><ul><li><a href="#h-a-techno-produzieren-mit-minimal-equipment-fur-unter-400" data-level="3">a) Techno produzieren mit Minimal-Equipment für unter 400 €</a></li><li><a href="#h-b-techno-produzieren-mit-mittlerem-budget" data-level="3">b) Techno produzieren mit mittlerem Budget</a></li><li><a href="#h-ganz-klassisch-roland-tr-8-plus-ein-zwei-synthesizer" data-level="3">Ganz klassisch: Roland TR-8 plus ein, zwei Synthesizer</a></li><li><a href="#h-all-in-a-box-mit-akai-pro-mpc-one-mkii" data-level="3">All-in-a-Box mit Akai Pro MPC One MKII</a></li><li><a href="#h-fur-frickler-elektron-digitone-ii-und-elektron-model-samples" data-level="3">Für Frickler: Elektron Digitone II und Elektron Model:Samples</a></li><li><a href="#h-die-nerdlosung-polyend-tracker-mini-analogsynth" data-level="3">Die Nerdlösung: Polyend Tracker Mini + Analogsynth</a></li></ul></li></ul></div>



<h2 class="wp-block-heading" id="h-elektronische-musik-mit-dem-computer-produzieren-ohne-viel-geld-auszugeben">Elektronische Musik mit dem Computer produzieren ohne viel Geld auszugeben</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Ein halbwegs aktueller Rechner steht in den meisten Haushalten. Wenn man etwas auf den Leistungsbedarf der Software-Instrumente und -Effekte achtet, kommen selbst betagte Computern nicht so schnell an ihre Grenzen.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><em>Ein Tipp am Rande: Möchte man auf ein bestimmtes <a href="https://elektronische-musik-produzieren.de/die-besten-synthesizer-plugins-fuer-elektronische-musik-diese-synths-sollten-auf-keinem-rechner-fehlen/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">PlugIn</a> partout nicht verzichten, empfiehlt es sich zu prüfen, ob sich die interne Sample-Rate heruntersetzen lässt. Bei PlugIns von Native Instruments geschieht dies zum Beispiel über die Einstellungen. U-He wiederum bietet etwa bei der <a href="https://elektronische-musik-produzieren.de/u-he-diva-revolution-presets-fuer-melodic-techno-ambient/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">diva</a> oder beim <a href="https://u-he.com/products/repro/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Repro-1</a> einen HQ-Modus an, der sich bei Bedarf deaktivieren lässt. In vielen Fällen reichen 48 kHz aus und man kann die Standardeinstellung von 96 kHz entsprechend halbieren. Das führt zu einer geringeren Prozessorauslastung.</em></p>



<h3 class="wp-block-heading" id="h-welche-grundausstattung-fur-elektronische-musik-mit-dem-computer">Welche Grundausstattung für elektronische Musik mit dem Computer?</h3>



<p class="wp-block-paragraph">Insofern ist die Empfehlung in diesem Fall recht einfach: Eine solide<a href="https://elektronische-musik-produzieren.de/techno-produzieren-fuer-einsteiger-diese-6-dinge-braucht-man-wirklich/" target="_blank" rel="noreferrer noopener"> Grundausstattung</a> hat man bereits, indem man in ein besseres <a href="http://elektronische-musik-produzieren.de/welches-audio-interface-fuer-elektronische-musik/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Audio-Interface</a> inklusive <a href="https://elektronische-musik-produzieren.de/welche-daw-fuer-elektronische-musik-die-besten-musikprogramme/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">DAW</a> investiert.  Zwar reicht für die allerersten Schritte meistens die interne <a href="https://elektronische-musik-produzieren.de/welches-audio-interface-fuer-elektronische-musik/">Soundkarte</a>. Allerdings müsste auch in diesem Fall früher oder später eine <a href="https://elektronische-musik-produzieren.de/welche-daw-fuer-elektronische-musik-die-besten-musikprogramme/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">DAW</a> (Software zum Produzieren von Musik wie z.B. Ableton oder Bitwig) angeschafft werden. Preislich nehmen sich Lite-Version und Soundkarte nicht viel, und letztere liefern häufig eine Lite-Version von DAWs gleich mit. Warum also doppelt investieren?</p>



<p class="wp-block-paragraph">Ich empfehle gerne die Scarlett-Serie von Focusrite, da diese neben vernünftigen Wandlern und Treibern bereits ein attraktives Software-Angebot für den Start mitbringt. Unter anderem umfasst das Paket eine leistungsfähige Einsteigerversion von Ableton Live (Lite), Samples, sowie ein paar gute PlugIns zur Sound-Bearbeitung. Zusätzlich benötigt ihr dann nur noch Monitorboxen und / oder gute <a href="https://elektronische-musik-produzieren.de/studiokopfhoerer-fuer-elektronische-musik-die-besten-kopfhoerer-fuer-techno/">Studiokopfhörer</a> und ihr könnt mit dem Produzieren starten.</p>



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<p class="wp-block-paragraph">Ist das Budget anfangs sehr begrenzt, rate ich erstmal dazu nur gute Kopfhörer zu nutzen, statt Monitorboxen anzuschaffen. Vernünftige Modelle gibt es bei den Kopfhörern ab 130 €, selbst mäßig gute <a href="https://elektronische-musik-produzieren.de/die-besten-studiomonitore-fuer-elektronische-musik/">Studiomonitore</a> sind zu dem Preis schlichtweg nicht drin.</p>



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<p class="wp-block-paragraph">Für die übrigen rund 120 € könnte man sich nun noch einen <a href="https://elektronische-musik-produzieren.de/die-besten-midi-controller-fuer-ableton-live-uebersicht/">USB-MIDI-Controller</a> zulegen, der das Musik machen zum einen ziemlich sicher beschleunigt. Zum anderen ist es schlicht angenehmer, Drums und Melodien einzuspielen statt sie mit der Mouse einzuzeichnen. Das Launchkey von Novation liegt genau in unserem Budget. Mit 25 Minitasten, Pads und Drehreglern ist der Controller flexibel einsetzbar. Mit Ableton Live Lite und Softube-Effekten ist zudem ein gutes Software-Paket für den Start mit dabei.</p>



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<h2 class="wp-block-heading" id="h-techno-produzieren-ohne-computer-und-ohne-dabei-viel-geld-auszugeben">Techno produzieren ohne Computer und ohne dabei viel Geld auszugeben</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Die zweite Variante richtet sich an alle, die komplett auf einen Computer verzichten wollen. Sei es, weil man ohnehin den ganzen Tag vor dem Bildschirm sitzt, man die Arbeit mit einem Computer als umkreativ empfindet, oder sich das Ziel gesetzt hat, Live-Auftritte nur mit Hardware-Geräten zu bestreiten. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Einzelne Hardware-Instrumente müssen im Gegensatz zu einem Computer erst einmal angeschafft werden, wodurch erstmal höhere Anschaffungskosten entstehen. In diesem Fall ist die Flexibilität der Empfehlungen daher etwas eingeschränkter und ich beschränke mich auf zwei Szenarien: a) ein Low-Budget-Setup, für das maximal 400 € zur Verfügung steht und b) ein Mid-Budget, für das uns 1000 € zur Verfügung stehen.</p>



<h3 class="wp-block-heading" id="h-a-techno-produzieren-mit-minimal-equipment-fur-unter-400">a) Techno produzieren mit Minimal-Equipment für unter 400 €</h3>



<p class="wp-block-paragraph">Für dieses Setup legen wir unser maximales Budget auf 400 € fest. Zusätzlich wollen wir ohne einen Computer produzieren, so dass sich unsere Auswahl auf Hardware-Klangerzeuger beschränkt. Unser Setup muss in erster Linie in der Lage sein, ausreichend Drums wiederzugeben und idealerweise auch die ein oder andere Synth-Spur bereitstellen.</p>



<figure class="wp-block-embed is-type-video is-provider-youtube wp-block-embed-youtube wp-embed-aspect-16-9 wp-has-aspect-ratio"><div class="wp-block-embed__wrapper">

</div><figcaption class="wp-element-caption"><em><a href="https://elektronische-musik-produzieren.de/behringer-synthesizer-uebersicht-und-vergleich/">Behringer</a> Crave Demovideo</em></figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph">Öffnen wir uns zudem dem Gebrauchtmarkt wäre meine Top-Kombination wohl ein <a href="https://elektronische-musik-produzieren.de/novation-circuit-tracks-test/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Novation Circuit</a> (rund 200-220 € gebraucht), ein kleiner Mixer (rund 40 -50 €), sowie ein weiterer Analogsynthesizer für Bässe. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Da wir noch rund 130 &#8211; 150 € übrig haben, ist die Auswahl begrenzt. Möglich wären der semimodulare <a href="https://elektronische-musik-produzieren.de/behringer-crave-test-semimodularer-desktopsynth/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Crave von Behringer</a>, der neben einem ausgezeichneten Klang auch über einen internen Sequencer verfügt, sowie die Volca-Serie von <a href="https://elektronische-musik-produzieren.de/korg-multi-poly-presets-parallax-sound-pack/">Korg</a>.</p>



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<div id="cf-productswidget-2" class="cf-productswidget"></div>
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<p class="wp-block-paragraph">Allen voran würde ich hier Volca-Bass und Volca Modular sehen. Beide sind gebraucht für unter 150 € zu haben, klingen gut und bieten einen internen Sequencer. Volca Modular ist sicherlich etwas frickelig in der Bedienung. Durch den West-Coast-Ansatz ist dieser Synth aber ein Garant für schmutzige, düstere Bässe mit ordentlich Experimentierpotential.</p>



<div id="cf-productswidget-300" class="cf-productswidget"></div>
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<div id="cf-productswidget-35" class="cf-productswidget"></div>
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<p class="wp-block-paragraph">Sollen Acid-Elemente mit einfließen, ist auch der TD-3 (oder <a href="https://elektronische-musik-produzieren.de/behringer-td-3-mo-test-und-demovideo/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Behringer TD-3 MO</a>) von Behringer eine klare Empfehlung. Den <a href="https://elektronische-musik-produzieren.de/roland-tb-303-clone-die-besten-tb-303-vsts-und-hardware-clones/">TB 303 Clone</a> gibt es gebraucht mittlerweile hin und wieder für unter 80 €.</p>



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<p class="wp-block-paragraph"><br>Beim Mischpult würde ich mich auf dem Gebrauchtmarkt nach einem Modell von Mackie, Allen &amp; Heath oder Yamaha umsehen. Kleinmixer werden einem förmlich hinterhergeworfen. Und da die Preise der besseren Modelle sich auch nicht mehr so sehr von den Mitbewerbern Behringer und Alto Pro unterscheiden, würde ich klar die oben genannten Marken vorziehen.</p>



<figure class="wp-block-embed is-type-video is-provider-youtube wp-block-embed-youtube wp-embed-aspect-16-9 wp-has-aspect-ratio"><div class="wp-block-embed__wrapper">

</div><figcaption class="wp-element-caption"><em>Behringer TD-3 MO und <a href="https://elektronische-musik-produzieren.de/novation-circuit-tracks-test/">Novation Circuit Tracks</a> Demovideo</em></figcaption></figure>



<h3 class="wp-block-heading" id="h-b-techno-produzieren-mit-mittlerem-budget">b) Techno produzieren mit mittlerem Budget</h3>



<p class="wp-block-paragraph">In unserem dritten Szenario verfügen wir über ein Budget von rund 1000 €, mit dem sich schon einiges anfangen lässt. Hier ist es schon schwerer, die eine perfekte Kombi zu empfehlen. Ich habe daher vier Ausgangszenarien skizziert, die für sich schon sehr gut funktionieren, gerne aber dem eigenen Geschmack angepasst werden sollten.</p>



<h3 class="wp-block-heading" id="h-ganz-klassisch-roland-tr-8-plus-ein-zwei-synthesizer">Ganz klassisch: Roland TR-8 plus ein, zwei Synthesizer</h3>



<p class="wp-block-paragraph">Fangen wir mit dem wohl direktestem Konzept an: Rolands TR-8 <a href="https://elektronische-musik-produzieren.de/die-besten-drum-machines-fuer-techno/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Drum Machine</a> vereint eine Vielzahl der Drum-Klassiker in einem Gerät und erweitert diese mit erweiterten Möglichkeiten fürs Sounddesign. Die Farbgebung in Giftgrün mag nicht jeden Geschmack treffen. Dafür überzeugt die TR-8 mit sehr intuitivem Live-Sequencing und Club-tauglichem Sound direkt aus dem Gerät. Die Fader zur Einstellung der Lautstärke sind gerade live ein echter Segen, da man mehrere Kanäle auf einmal ein- und ausfallen kann. Probiert das mal mit Potis.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Rolands TR-Serie hat die Entwicklung elektronischer Musik maßgeblich beeinflusst. Wer sich die TR-Sounds ins Studio holen möchte, macht mit der Anschaffung einer TR-8 nichts verkehrt. Soll es etwas mehr sein, ist die größere Variante Roland TR-8S eine Überlegung wert. Diese bietet die Klangerzeugung der TR-8 und erweitert diese noch um die Möglichkeit, eigene Samples zu nutzen.</p>



<div id="cf-productswidget-28" class="cf-productswidget"></div>
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<h4 class="wp-block-heading" id="h-einen-synthesizer-sollte-man-sich-noch-dazustellen">Einen Synthesizer sollte man sich noch dazustellen</h4>



<p class="wp-block-paragraph">Mit der TR-8 deckt ihr die Drum-Sektion eures Setups bereits gut ab. Techno produzieren ist damit alleine allerdings unspektakulär, wenn man nicht gerade Jeff Mills heißt. Zur Erstellung von Melodien, Bassläufen oder atmosphärischen Klängen benötigt man noch ein bis zwei Synths. Und da beide TR-8 und TR-8S keinen internen Sequencer zur Ansteuerung externen Instrumente bieten, müsst ihr entweder live spielen oder auf Synthesizer mit internem Sequencer setzen.  Eine gute Ergänzung wäre sicherlich eine <a href="https://elektronische-musik-produzieren.de/novation-bass-station-2-patches-fuer-ambient-techno-und-electronica/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Novation Bass Station 2</a>. </p>



<link href="https://thomann.clickfire.de/Content/pw.css?fe=7" rel="stylesheet" type="text/css"><div class="tho-universe"><ul class="product-list"><li><div class="t-column column-image"><img decoding="async" src="https://www.thomann.de/thumb/thumb120x120/pics/prod/312714.jpg" alt="Novation Bass Station II" class="article-image"></div><div class="t-column column-meta"><div class="top-row"><img decoding="async" src="https://thumbs.static-thomann.de/thumb/nethumb140x40/pics/herstlogos/novation.gif" alt="Novation" class="manufacturer-logo"><strong class="display-name">Novation <a href="https://elektronische-musik-produzieren.de/die-besten-bass-synthesizer-top-5/">Bass</a> Station II</strong><div class="ratings"><span class="stars"><span style="width: 94.35%;" class="inner-stars"></span></span><a href="https://www.thomann.de/de/novation_bass_station_ii_reviews.htm?offid=1&amp;affid=397&amp;utm_medium=affiliate&amp;utm_campaign=id397&amp;utm_content=widget" target="_blank" rel="noopener">230 Bewertungen lesen</a></div></div><div class="bottom-row"><span class="price-detail">449 €</span><span class="infobox">i<span class="infobox-text">Wir verlinken auf unseren Partner Thomann, von dem wir bei Kauf eines Produktes ggf. eine Verg&#252;tung erhalten</span></span><a href="https://www.thomann.de/de/novation_bass_station_ii.htm?offid=1&amp;affid=397&amp;utm_medium=affiliate&amp;utm_campaign=id397&amp;utm_content=widget" class="cta-detail" target="_blank" rel="noopener">Jetzt kaufen</a></div></div></li></ul></div>



<p class="wp-block-paragraph">Zusätzlich sollte ein <a href="https://elektronische-musik-produzieren.de/die-besten-synthesizer-fuer-pads/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Synthesizer für Flächen</a> und Atmos am Start sein. Bei polyphonen Synthesizern wird die Auswahl schnell dünn, wenn man auf das Budget achten muss. Daher würde ich hier von vornherein auf eine digitale Lösung setzen, die meistens günstiger zu bekommen ist. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Für den Preis fast unschlagbar liefert der <a href="https://elektronische-musik-produzieren.de/roland-s-1-test-sh-101-im-miniaturformat/">Roland AIRA S-1 Tweak Synth</a> einen guten Sound im praktischen Jackentaschenformat. Der Roland S-1 verfügt über eine überraschend umfangreiche Klangerzeugung, die einerseits den klassischen Roland <a href="https://elektronische-musik-produzieren.de/roland-sh-101-die-besten-sh-101-vst-und-hardware-clones/">SH-101</a> abdeckt, andererseits auf Oszillatorenebene noch ein gutes Stück weiterreicht. </p>



<figure class="wp-block-embed is-type-video is-provider-youtube wp-block-embed-youtube wp-embed-aspect-16-9 wp-has-aspect-ratio"><div class="wp-block-embed__wrapper">

</div></figure>



<p class="wp-block-paragraph">Hinzu kommt vierfache Polyfonie, eine gut klingende Effektsektion und ein interner Sequencer inklusive Motionrecording. So bekommt ihr neben klassischen Analogbässen &#8211; und Leads auch warme Pad-Sounds, Dub Chords und Drones mit ins DAW-less Setup, ohne viel Reisegepäck einplanen zu müssen.</p>



<link href="https://thomann.clickfire.de/Content/pw.css?fe=8" rel="stylesheet" type="text/css"><div class="tho-universe"><ul class="product-list vertical"><li><div class="t-column column-image"><img decoding="async" src="https://www.thomann.de/thumb/thumb120x120/pics/prod/564999.jpg" alt="Roland AIRA Compact S-1 Tweak Synth" class="article-image"></div><div class="t-column column-meta"><div class="top-row"><img decoding="async" src="https://thumbs.static-thomann.de/thumb/nethumb140x40/pics/herstlogos/roland.gif" alt="Roland" class="manufacturer-logo"><strong class="display-name">Roland AIRA Compact S-1 Tweak Synth</strong><div class="ratings"><span class="stars"><span style="width: 93.33%;" class="inner-stars"></span></span><a href="https://www.thomann.de/de/roland_s_1_reviews.htm?offid=1&amp;affid=397&amp;subid=S-1&amp;utm_medium=affiliate&amp;utm_campaign=id397&amp;utm_content=widget" target="_blank" rel="noopener">27 Bewertungen lesen</a></div></div><div class="bottom-row"><span class="price-detail">175 €</span><span class="infobox">i<span class="infobox-text">Wir verlinken auf unseren Partner Thomann, von dem wir bei Kauf eines Produktes ggf. eine Verg&#252;tung erhalten</span></span><a href="https://www.thomann.de/de/roland_s_1.htm?offid=1&amp;affid=397&amp;subid=S-1&amp;utm_medium=affiliate&amp;utm_campaign=id397&amp;utm_content=widget" class="cta-detail" target="_blank" rel="noopener">Jetzt kaufen</a></div></div></li></ul></div>



<h3 class="wp-block-heading" id="h-all-in-a-box-mit-akai-pro-mpc-one-mkii">All-in-a-Box mit Akai Pro MPC One MKII</h3>



<p class="wp-block-paragraph">Die MPC-Serie von <a href="https://elektronische-musik-produzieren.de/akai-mpk-mini-mk3-test/">Akai</a> Pro muss man nach über 30 Jahren Bestehen eigentlich nicht mehr großartig vorstellen. Die Kombination aus Sampler, Sequencer und guten Pads zum Live spielen war in etlichen Produktionen zu hören.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Vor der Generation um Live, One und X erlebten MPC-User eine ernüchternde Software-Controller-Durststrecke, die sicherlich nicht besser wurde, als Akai mit dem Rhythm Wolf ihren ersten analogen <a href="https://elektronische-musik-produzieren.de/die-besten-drum-machines-fuer-techno/">Drumcomputer</a> vorstellte. Diese Eskapaden führten am Ende allerdings zur MPC One, die ich in dieser Liste ebenfalls nennen möchte.</p>



<p class="wp-block-paragraph">MPC One bietet flexible Möglichkeiten, Samples zu verbiegen und zeichnet sich durch einen druckvollen Sound aus, hochwertige Samples natürlich vorausgesetzt. Das große Touch-Display erleichtert einem die gezielte Soundbearbeitung, neigt aber dazu, bei höherer Luftfeuchtigkeit nicht immer zuverlässig zu reagieren. Dafür überdachte Akai zum Glück die Menüführung und spendierte wichtigen Parametern dedizierte Taster auf der Oberfläche, die vorher noch vergraben in Untermenüs lagen.</p>



<div id="cf-productswidget-33" class="cf-productswidget"></div>
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<p class="wp-block-paragraph">Glücklicherweise verfügt die MPC One noch über drei vollwertige Klangerzeuger: Ein E-Piano, ein VA-Röhrensynth,. eine Bassline und es kommen immer mehr hinzu. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Damit ist man für die meisten Anwendungen schon exzellent gerüstet und Techno produzieren kann man damit natürlich auch. Sollte ein weiterer Synth ins Setup integriert werden, liefert die MPC neben zwei Eingänge auch genug Möglichkeiten ihn via MIDI oder CV perfekt einzubinden. Im Vergleich zu den größeren Modellen verfügt MPC One mit rund 750 € über das beste Preis-Leistungsverhältnis. Schade nur, dass der interne Akku der MPC Live hier nicht dabei ist.</p>



<h3 class="wp-block-heading" id="h-fur-frickler-elektron-digitone-ii-und-elektron-model-samples">Für Frickler: Elektron Digitone II und Elektron Model:Samples</h3>



<p class="wp-block-paragraph">Zugegebenermaßen bin ich ein großer Fan von Elektron-Produkten. Nur wenige Geräte auf dem Markt bieten so einen Funktionsumfang bei gleichzeitig Live-tauglicher Bedienung. Für ein mittleres Budget empfehle ich eine Kombination aus Digitone II und Model:Samples. Dadurch erhält man umfangreichen Synthesemöglichkeiten und einen intuitiven Sample-Sequencer.</p>



<figure class="wp-block-image size-large"><img fetchpriority="high" decoding="async" width="1024" height="629" src="https://elektronische-musik-produzieren.de/wp-content/uploads/2020/06/digitone_techno_produzieren-1-1024x629.jpg" alt="Techno produzieren: Das richtige Equipment. Hier Elektron Digitone" class="wp-image-1142" srcset="https://elektronische-musik-produzieren.de/wp-content/uploads/2020/06/digitone_techno_produzieren-1-1024x629.jpg 1024w, https://elektronische-musik-produzieren.de/wp-content/uploads/2020/06/digitone_techno_produzieren-1-600x368.jpg 600w, https://elektronische-musik-produzieren.de/wp-content/uploads/2020/06/digitone_techno_produzieren-1-300x184.jpg 300w, https://elektronische-musik-produzieren.de/wp-content/uploads/2020/06/digitone_techno_produzieren-1-768x472.jpg 768w, https://elektronische-musik-produzieren.de/wp-content/uploads/2020/06/digitone_techno_produzieren-1.jpg 1280w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /><figcaption class="wp-element-caption">Mehr als nur FM: Digitone überzeugt durch Flexibilität</figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph">Hin und wieder wird der <a rel="noreferrer noopener" href="https://elektronische-musik-produzieren.de/elektron-digitone-5-sounddesign-tipps/" target="_blank">Digitone</a> als reiner FM-Synthesizer gesehen, was nicht zutrifft. Vielmehr vereint er 4OP-FM, Waveshaping auf Oszillatorebene und klassische subtraktive Synthese. Dadurch lassen sich mit dem Synthesizer auch typische Analogsounds problemlos umsetzen.</p>



<div id="cf-productswidget-6" class="cf-productswidget"></div>
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<p class="wp-block-paragraph">Ein weiterer Vorteil sind die externen Eingänge beim Digitone sowie die zusätzlichen MIDI-Spuren, um externe Instrumente anzusteuern. Model:Samples ließe sich somit direkt durch den Digitone schleifen, wodurch ein zusätzliches Mischpult live nicht zwingend notwendig ist. Möchtet ihr später euer Set doch einmal in einem Computer aufnehmen, könnt ihr den Digitone zudem als gutes <a rel="noreferrer noopener" href="https://elektronische-musik-produzieren.de/welches-audio-interface-fuer-elektronische-musik/" target="_blank">Audio-Interface</a> verwenden. Diese Kombination gibt es neu für knapp 1000 €, bei Gebrauchtkauf wäre sogar noch ein weiterer Synthesizer oder ein kleiner Mixer drin.</p>



<figure class="wp-block-embed is-type-video is-provider-youtube wp-block-embed-youtube wp-embed-aspect-16-9 wp-has-aspect-ratio"><div class="wp-block-embed__wrapper">

</div><figcaption class="wp-element-caption"><em>Elektron Digitone Demovideo</em></figcaption></figure>



<h3 class="wp-block-heading" id="h-die-nerdlosung-polyend-tracker-mini-analogsynth">Die Nerdlösung: Polyend Tracker Mini + Analogsynth</h3>



<p class="wp-block-paragraph">Für die Nerds unter uns ist der Tracker Mini von Polyend sicherlich ein spannender Kandidat. Polyend vereint in dem Tracker Mini Sampler, Granularsynth und Sequencer in Form eines Trackers. Ältere Jahrgänge kennen das Prinzip vielleicht noch von ihren ersten musikalischen Gehversuchen am C-64 oder Amiga.</p>



<figure class="wp-block-image size-large is-style-default"><img decoding="async" width="1024" height="777" src="https://elektronische-musik-produzieren.de/wp-content/uploads/2024/02/tracker-mini-1024x777.jpg" alt="Polyend Tracker mini" class="wp-image-11107" srcset="https://elektronische-musik-produzieren.de/wp-content/uploads/2024/02/tracker-mini-1024x777.jpg 1024w, https://elektronische-musik-produzieren.de/wp-content/uploads/2024/02/tracker-mini-300x228.jpg 300w, https://elektronische-musik-produzieren.de/wp-content/uploads/2024/02/tracker-mini-768x583.jpg 768w, https://elektronische-musik-produzieren.de/wp-content/uploads/2024/02/tracker-mini.jpg 1200w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /><figcaption class="wp-element-caption"><em>Polyend Tracker mini</em></figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph">Bei einem Tracker Mini laufen die Sequenzen von oben nach unten in mehreren Spuren in einzelnen Schritten herunter. Jedem Schritt lässt sich ein Sample, eine Note, Anschlagdynamik und andere CC-Werte zuweisen. Das Prinzip scheint auf den ersten Blick etwas in die Jahre gekommen, bietet aber für elektronische Musik einen einzigartigen Ansatz. Dieser bringt einen mitunter sogar direkter zum Ziel, als Lauflicht-Sequencer.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Besonders empfehlenswert ist ein Tracker Mini meiner Meinung nach, wenn man viel mit Samples arbeitet und diese schnell in einer Spur austauschen möchte. Das mag einer der Gründe sein, warum man Tracker in den Genres IDM, Ambient oder Drum and Bass recht häufig sieht. Techno produzieren kann man mit dem Tracker natürlich auch.</p>



<link href="https://thomann.clickfire.de/Content/pw.css?fe=8" rel="stylesheet" type="text/css"><div class="tho-universe"><ul class="product-list vertical"><li><div class="t-column column-image"><img decoding="async" src="https://www.thomann.de/thumb/thumb120x120/pics/prod/567640.jpg" alt="Polyend Tracker Mini" class="article-image"></div><div class="t-column column-meta"><div class="top-row"><img decoding="async" src="https://thumbs.static-thomann.de/thumb/nethumb140x40/pics/herstlogos/polyend.gif" alt="Polyend" class="manufacturer-logo"><strong class="display-name">Polyend Tracker Mini</strong><div class="ratings"><span class="stars"><span style="width: 80.00%;" class="inner-stars"></span></span><a href="https://www.thomann.de/de/polyend_tracker_mini_reviews.htm?offid=1&amp;affid=397&amp;utm_medium=affiliate&amp;utm_campaign=id397&amp;utm_content=widget" target="_blank" rel="noopener">8 Bewertungen lesen</a></div></div><div class="bottom-row"><span class="price-detail">699 €</span><span class="infobox">i<span class="infobox-text">Wir verlinken auf unseren Partner Thomann, von dem wir bei Kauf eines Produktes ggf. eine Verg&#252;tung erhalten</span></span><a href="https://www.thomann.de/de/polyend_tracker_mini.htm?offid=1&amp;affid=397&amp;utm_medium=affiliate&amp;utm_campaign=id397&amp;utm_content=widget" class="cta-detail" target="_blank" rel="noopener">Jetzt kaufen</a></div></div></li></ul></div>



<p class="wp-block-paragraph">Auch beim Tracker Mini sollte ein weiterer Hardware-Synth eingeplant werden. Zwar bietet Tracker Mini mit seiner flexiblen Sample-Engine ausreichend Möglichkeiten, <a href="https://elektronische-musik-produzieren.de/die-besten-synthesizer-fuer-pads/">Flächen</a>, Atmos oder Bässe abzuspielen. Für den Spaßfaktor ist ein Synthesizer mit vielen Reglern eine Bereicherung im Setup. Einen Sequencer muss dieser nicht zwingend haben, da Tracker auch externe MIDI-Geräte ansteuern kann. Bei rund 700 € Anschaffungspreis ist dafür zu unserer 1000 €-Grenze glücklicherweise noch Platz nach oben.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Techno produzieren im Budgetstudio &#8211; Fazit</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Für welche Lösung ihr euch auch entscheidet &#8211; mit den hier vorgeschlagenen Setups könnt ihr auf jeden Fall arbeiten. Mit der Zeit findet ihr dann den perfekten Workflow für euch.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Ihr wollt ohne <a href="https://elektronische-musik-produzieren.de/welche-daw-fuer-elektronische-musik-die-besten-musikprogramme/">DAW</a> elektronische Musik produzieren? Dann könnte der Artikel <a href="https://elektronische-musik-produzieren.de/groovebox-fuer-techno-ambient-und-house-die-besten-modelle/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">die besten Grooveboxen für Techno, Ambient und House</a> etwas für euch sein.</p>



<h4 class="wp-block-heading" id="h-weitere-links">Weitere Links</h4>



<ul class="wp-block-list">
<li><a href="https://elektronische-musik-produzieren.de/groovebox-fuer-techno-ambient-und-house-die-besten-modelle/">Groovebox für Techno, Ambient und Electronica: Die besten Modelle</a></li>



<li><a href="https://elektronische-musik-produzieren.de/midi-controller-fuer-fl-studio-die-besten-modelle-fuer-elektronische-musik/">Die besten MIDI Controller für FL Studio</a></li>



<li><a href="https://elektronische-musik-produzieren.de/die-besten-midi-controller-fuer-ableton-live-uebersicht/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">MIDI Controller für Ableton Live</a></li>



<li><a href="https://elektronische-musik-produzieren.de/die-besten-studiomonitore-fuer-elektronische-musik/">Studiomonitore für Techno, Ambient und Deep House</a></li>



<li><a href="https://elektronische-musik-produzieren.de/studiokopfhoerer-fuer-elektronische-musik-die-besten-kopfhoerer-fuer-techno/">Studiokopfhörer für elektronische Musik: die besten Kopfhörer für Techno</a></li>
</ul>
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		<title>Die besten Drum Machines für Techno und House</title>
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		<pubDate>Wed, 17 Dec 2025 17:55:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Drum Machines]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Kaum ein Genre der elektronischen Musik kommt ohne vernünftige Drum- und Percussion-Sounds aus. Neben den unzähligen Möglichkeiten in der DAW inklusive PlugIns und Sample-Libraries gibt es auch für die Hardware-Fetischisten unter uns eine große Auswahl an Drum Computern. Aber welche Drum Machine ist für Techno und seine Subgenres besonders empfehlenswert? Grundsätzlich gilt auch hier wieder &#8230; </p>
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										<content:encoded><![CDATA[
<p class="wp-block-paragraph">Kaum ein Genre der elektronischen Musik kommt ohne vernünftige Drum- und Percussion-Sounds aus. Neben den unzähligen Möglichkeiten in der <a href="https://elektronische-musik-produzieren.de/welche-daw-fuer-elektronische-musik-die-besten-musikprogramme/">DAW</a> inklusive PlugIns und Sample-Libraries gibt es auch für die Hardware-Fetischisten unter uns eine große Auswahl an Drum Computern. Aber welche Drum Machine ist für Techno und seine Subgenres besonders empfehlenswert? </p>



<p class="wp-block-paragraph">Grundsätzlich gilt auch hier wieder die Aussage &#8222;theoretisch alle, wenn man sie nur entsprechend nachbearbeitet&#8220;. Wenn man allerdings schnell und effizient zum Ziel kommen möchte, eignen sich einige Drum Machines dann doch besser als andere. Eine Auswahl davon findest du in diesem Artikel.</p>



<img loading="lazy" decoding="async" src="https://vg01.met.vgwort.de/na/abe1ac8dd5c846e3b922d60eebd0d891" width="1" height="1" alt="">



<div class="wp-block-yoast-seo-table-of-contents yoast-table-of-contents"><h2>Inhaltsverzeichnis: Die besten Drum-Machines für Techno und House</h2><ul><li><a href="#h-elektron-analog-rytm" data-level="2">Elektron Analog Rytm</a></li><li><a href="#h-behringer-rd-8-mkii" data-level="2">Behringer RD-8 MKII</a></li><li><a href="#h-soma-pulsar-23" data-level="2">SOMA Pulsar-23</a></li><li><a href="#h-erica-synths-techno-system" data-level="2">Erica Synths Techno System</a></li><li><a href="#h-roland-tr-8s-drum-machine-mit-sampling" data-level="2">Roland TR-8s &#8211; Drum Machine mit Sampling</a></li><li><a href="#h-elektron-model-cycles-fm-drum-machine-fur-techno" data-level="2">Elektron Model:Cycles &#8211; FM Drum Machine für Techno</a></li><li><a href="#h-elektron-model-samples-und-digitakt-2" data-level="2">Elektron Model:Samples und Digitakt 2</a></li><li><a href="#h-erica-synths-lxr-02" data-level="2">Erica Synths LXR-02</a></li></ul></div>



<h2 class="wp-block-heading" id="h-elektron-analog-rytm">Elektron Analog Rytm</h2>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Preis</strong>: 1799 €<br><strong>Konzept</strong>: Analoge Drumsynthese, kombiniert mit Samples<br><strong>Fazit</strong>: Hervorragender Sound mit viel Druck, allerdings muss man sich die Sweet Spots mitunter hart erkämpfen</p>



<p class="wp-block-paragraph">Der achtstimmige (= gleichzeitige Wiedergabe von acht Instrumenten) Analog Rytm von Elektron ist ein Hybrid aus vollständig analoger Klangerzeugung und Sampling. In insgesamt 12 Tracks lassen sich verschiedene Drum-Synthesizer laden, die von verschiedenen Kickdrum-Modellen, über Snare, Clap und Percussion bis hin zu HiHats und Cymbals reichen. Selbst an eine Cowbell wurde gedacht, die man natürlich gerne durch eigene Samples ersetzen kann.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Analog Rytm klingt als Drum Machine für Techno unglaublich druckvoll und spielt seine wahre Stärke auf großer PA und mit etwas Nachbearbeitung aus. Dafür steht intern ein Compressor sowie EQ für die Summe bereit, allerdings ist die Feinabstimmung in Kombination mit Track-Lautstärke mitunter etwas mühsam.</p>



<figure class="wp-block-image size-large"><img loading="lazy" decoding="async" width="1024" height="596" src="https://elektronische-musik-produzieren.de/wp-content/uploads/2022/11/Analog_Rytm_mk-ii-909-clone-1024x596.jpg" alt="Elektron Analog Rytm MKII liefert auch 909 Sounds" class="wp-image-8186" srcset="https://elektronische-musik-produzieren.de/wp-content/uploads/2022/11/Analog_Rytm_mk-ii-909-clone-1024x596.jpg 1024w, https://elektronische-musik-produzieren.de/wp-content/uploads/2022/11/Analog_Rytm_mk-ii-909-clone-300x175.jpg 300w, https://elektronische-musik-produzieren.de/wp-content/uploads/2022/11/Analog_Rytm_mk-ii-909-clone-768x447.jpg 768w, https://elektronische-musik-produzieren.de/wp-content/uploads/2022/11/Analog_Rytm_mk-ii-909-clone.jpg 1200w" sizes="auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /><figcaption class="wp-element-caption"><em>Elektron Analog Rytm MKII </em></figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph">Im Gegensatz zu anderen Drum-Machines benötigt man einige Zeit, um die jeweiligen Sweet-Spots der Klangerzeugung zu erfassen und stimmige Drum Kits aufzubauen. Dabei hilft einem die Sampling-Möglichkeit sehr. Denn wenn sich die analoge HiHat mal partout nicht einfügen möchte, nimmt man eben einfach ein passendes Sample. Da sich die Instrumente zudem tonal spielen und aufzeichnen lassen, ließe sich mit dem Rytm ein komplettes Live-Set fahren, wenn man Platz sparend unterwegs sein möchte. </p>



<h3 class="wp-block-heading" id="h-budgettipp-analog-rytm-1-gebraucht">Budgettipp: Analog Rytm 1 gebraucht</h3>



<p class="wp-block-paragraph">Falls ihr euch für den Analog Rytm interessiert, aber nicht das Budget für eine Neuversion aufbringen wollt, noch ein Tipp: Bei der ersten Version des Analog Rytm sind die Trigger Pads echt keine Offenbarung. Wenn man diese lediglich zur Auswahl von Instrumenten und Zusatzfunktionen nutzt, geht das völlig in Ordnung. Finger Drumming oder gezieltes Einspielen von Sequenzen machen damit aber keine Freude. Hier lohnt es sich, den Aufpreis für die MKII-Version (egal ob grau oder scharz) zu zahlen. Sollten euch diese Kritikpunkte egal sein, bekommt ihr für rund 750-850 € mit der MKI-Version eine echt mächtige Drum Machine.</p>



<div id="cf-productswidget-24" class="cf-productswidget"></div>
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<h2 class="wp-block-heading" id="h-behringer-rd-8-mkii">Behringer RD-8 MKII</h2>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Preis</strong>: 239 €<br><strong>Konzept</strong>: Analoger Nachbau der Roland <a href="https://elektronische-musik-produzieren.de/roland-tr-808-clone-die-besten-808-hardware-clones/">TR-808</a><br><strong>Fazit</strong>: Guter Analogsound mit starken 808-Vibes und intuitiver Bedienung, allerdings nicht so viele Sounddesign-Möglichkeiten.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Eine <a href="https://elektronische-musik-produzieren.de/roland-tr-909-clone-die-besten-tr-909-vsts-und-hardware-clones/">TR-808</a> zum Budget-Preis? Was unglaublich klingt hat <a href="https://elektronische-musik-produzieren.de/behringer-synthesizer-uebersicht-und-vergleich/">Behringer</a> mit der RD-8 MKII erstaunlich gut hinbekommen. Puristen werden sich sicherlich an der ein oder anderen Stelle über die nicht ganz hundertprozentige Authentizität beschweren. </p>



<figure class="wp-block-embed is-type-video is-provider-youtube wp-block-embed-youtube wp-embed-aspect-16-9 wp-has-aspect-ratio"><div class="wp-block-embed__wrapper">

</div></figure>



<p class="wp-block-paragraph">Für den aufgerufenen Preis von rund 250 € muss man Behringer aber attestieren eine sehr druckvoll klingende Drum-Machine auf den Markt gebracht zu haben. 808-Sound ist definitiv drin &#8211; ich würde sogar soweit gehen und sagen, dass es eine moderner klingende Version des Originals ist: 64-Steps, Polymetrik, Filter, sowie ein rudimentärer aber wirksamer Kompressor runden die Ausstattung ab.</p>



<div id="cf-productswidget-25" class="cf-productswidget"></div>
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<h2 class="wp-block-heading" id="h-soma-pulsar-23">SOMA Pulsar-23</h2>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Preis</strong>: 2000 €<br><strong>Konzept</strong>: <a href="https://elektronische-musik-produzieren.de/semimodularer-synthesizer-die-besten-modelle-im-ueberblick/">Semimodularer</a> Drumsynth mit Tape-Sequencer<br><strong>Fazit</strong>: Extrem druckvoller Sound, umfangreiche Möglichkeiten für Klangexperimente, aber auch gewöhnungsbedürftiger Workflow.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Mit dem Pulsar-23 hat SOMA eine ultrarobuste Drum Machine im Desktop-Format im Portfolio. Der etwas eigenwillige Ansatz mit dem Tape-artigen Sequenzer und Patchstiften für Krokodilklemmen mag nicht jedem liegen. Der Sound des Pulsar-23 ist aber ohne Zweifel druckvoll und abwechslungsreich. Insgesamt geht der Pulsar-23 eher in eine härtere Richtung. Mit etwas Fingerspitzengefühl und nachgeschalteten Effekten eignet sich der Drumsynth aber auch gut für Ambient-Drones.</p>



<figure class="wp-block-embed is-type-video is-provider-youtube wp-block-embed-youtube wp-embed-aspect-16-9 wp-has-aspect-ratio"><div class="wp-block-embed__wrapper">

</div><figcaption class="wp-element-caption"><em>SOMA Pulsar-23 Demovideo</em></figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph">Zumindest den internen Sequenzer kann man recht einfach durch eine externe Ansteuerung umgehen, wenn man so gar nichts mit diesem Konzept anfangen kann. Auch an die Krokodilklemmen gewöhnt man sich schnell und bereits nach kurzer Zeit emfpand ich diese als extrem nützlich. Denn mit diesen spart man sich durch Klemmcluster das ein oder andere Multiple. Hier geht es zum <a href="https://elektronische-musik-produzieren.de/soma-pulsar-23-test-elektronische-drum-machine/">SOMA Pulsar-23 Test</a>.</p>



<div id="cf-productswidget-159" class="cf-productswidget"></div>
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<h2 class="wp-block-heading" id="h-erica-synths-techno-system">Erica Synths Techno System</h2>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Preis</strong>: 4600 €<br><strong>Konzept</strong>: Drum-Machine als <a href="https://elektronische-musik-produzieren.de/modularsystem-fur-einsteiger-mit-welchen-modulen-fangt-man-an/">Modularsystem</a><br><strong>Fazit</strong>: Druckvoller Sound mit extremen Möglichkeiten zur Klangbeeinflussung. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Der Techno-Overkill für Experimentierfreudige mit dem nötigen Kleingeld. Das Techno System von Erica Synths ist eine komplett modulare Zusammenstellung von perfekt aufeinander abgestimmten Drum-Modulen (plus ein Bass-Modul) aus ihrem Portfolio. Klanglich top, macht das Techno System auch optisch einiges her. </p>



<figure class="wp-block-image size-large"><img loading="lazy" decoding="async" width="1000" height="543" src="https://elektronische-musik-produzieren.de/wp-content/uploads/2020/08/Erica_Synths_Techno-System.jpg" alt="Das Techno System von Erica Synths ist eine optimal aufeinander abgestimmte Kombination aus Drum Machine und Modularsynthesizer" class="wp-image-2139" srcset="https://elektronische-musik-produzieren.de/wp-content/uploads/2020/08/Erica_Synths_Techno-System.jpg 1000w, https://elektronische-musik-produzieren.de/wp-content/uploads/2020/08/Erica_Synths_Techno-System-300x163.jpg 300w, https://elektronische-musik-produzieren.de/wp-content/uploads/2020/08/Erica_Synths_Techno-System-768x417.jpg 768w" sizes="auto, (max-width: 1000px) 100vw, 1000px" /><figcaption class="wp-element-caption">©EricaSynths Techno System &#8211; der modular gewordene Traum einer Drum Machine</figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph"><br>Praktischerweise ist das Techno System intern bereits mit dem Sequencer verbunden. Dadurch entfallen eine Menge Kabelverbindungen, die man gut für andere Dinge verwenden kann. Durch den modularen Aufbau sind die Möglichkeiten des Techno Systems immens. Von eher klassischen TR-Sounds bis hin zu komplett abstrakt tonalem IDM ist damit alles möglich.</p>



<div id="cf-productswidget-26" class="cf-productswidget"></div>
<script src="https://thomann.clickfire.de/Creatives/GetProductsWidgetJS/aNuR58P83TgpWqKQrZiKykaKFTNdG2vU4A2"></script>



<h2 class="wp-block-heading" id="h-roland-tr-8s-drum-machine-mit-sampling">Roland TR-8s &#8211; Drum Machine mit Sampling</h2>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Preis</strong>: 600 €<br><strong>Konzept</strong>: ACB-basierte Drumsynthese, kombiniert mit Sampling und FM Drums<br><strong>Fazit</strong>: Vielseitige Möglichkeiten, akkurate Emulation der Klassiker und erweiterte Möglichkeiten fürs Sounddesign Sound mit intuitiver Bedienung, allerdings verstecken sich einige Prameter in Menüs.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Intuitiv bedienbar, die Sounds der Roland-Klassiker <a href="https://elektronische-musik-produzieren.de/roland-tr-909-clone-die-besten-tr-909-vsts-und-hardware-clones/">909</a>, 808, 707 etc. an Bord und die Möglichkeit eigene Samples zu verwenden: Roland hat mit der <a href="https://www.roland.com/global/products/tr-8s/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">TR-8s</a> einen soliden Allrounder im Angebot, der sich gleichermaßen für Live- und Studioanwendungen eignet.</p>



<figure class="wp-block-image size-large"><img loading="lazy" decoding="async" width="1024" height="659" src="https://elektronische-musik-produzieren.de/wp-content/uploads/2022/10/Roland_TR-8S_808_clone-1024x659.jpg" alt="Roland TR-8S ist mehr als ein guter TR-808 Clone" class="wp-image-7756" srcset="https://elektronische-musik-produzieren.de/wp-content/uploads/2022/10/Roland_TR-8S_808_clone-1024x659.jpg 1024w, https://elektronische-musik-produzieren.de/wp-content/uploads/2022/10/Roland_TR-8S_808_clone-300x193.jpg 300w, https://elektronische-musik-produzieren.de/wp-content/uploads/2022/10/Roland_TR-8S_808_clone-768x494.jpg 768w, https://elektronische-musik-produzieren.de/wp-content/uploads/2022/10/Roland_TR-8S_808_clone.jpg 1200w" sizes="auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /><figcaption class="wp-element-caption"><em>Roland TR-8S </em></figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph">Die interne virtuelle Klangerzeugung liefert ordentliche Ergebnisse, wenngleich manche analogen Vertreter dann doch noch ein Quäntchen lebendiger daherkommen. Wir sprechen hier aber von Nuancen, die durch praktische Zusatzfeatures wie Kompressoren und Sampling schnell verziehen sind. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Falls ihr eine gut klingende Auswahl der Drum-Ikonen haben möchtet, macht ihr hier mit einem Anschaffungspreis von rund 600 € nicht viel verkehrt. Wer eher auf abgefahrenes abseits der eingetretenen Pfade steht, sollte sich eher anderweitig orientieren. Zum Beispiel beim Model:Cycles von Elektron.</p>



<div id="cf-productswidget-28" class="cf-productswidget"></div>
<script src="https://thomann.clickfire.de/Creatives/GetProductsWidgetJS/RGk83TgpWqJ5edV9mKSm83TgpWqJLCQMmg2"></script>



<h2 class="wp-block-heading" id="h-elektron-model-cycles-fm-drum-machine-fur-techno">Elektron Model:Cycles &#8211; FM Drum Machine für Techno</h2>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Preis</strong>: 279 €<br><strong>Konzept</strong>: FM Drum Synthesizer<br><strong>Fazit</strong>: Drums abseits der klassischen X0X-Varianten, dabei trotzdem kräftig genug, auch im Club zu bestehen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Model:Cycles von Elektron ist ein 6-stimmiger Drum-Synthesizer, der auf Frequenzmodulation basiert. Einfache Bedienung, reisefreundliches Format, gute Verarbeitung und ein richtig guter Sound. </p>



<figure class="wp-block-image size-large is-style-default"><img loading="lazy" decoding="async" width="1024" height="683" src="https://elektronische-musik-produzieren.de/wp-content/uploads/2020/08/ModelCycles_Drum_Machine_Techno-1024x683.jpg" alt="Elektron Model:Cycles ist ein FM Drum synthesizer" class="wp-image-2136" srcset="https://elektronische-musik-produzieren.de/wp-content/uploads/2020/08/ModelCycles_Drum_Machine_Techno-1024x683.jpg 1024w, https://elektronische-musik-produzieren.de/wp-content/uploads/2020/08/ModelCycles_Drum_Machine_Techno-300x200.jpg 300w, https://elektronische-musik-produzieren.de/wp-content/uploads/2020/08/ModelCycles_Drum_Machine_Techno-768x512.jpg 768w, https://elektronische-musik-produzieren.de/wp-content/uploads/2020/08/ModelCycles_Drum_Machine_Techno.jpg 1200w" sizes="auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /><figcaption class="wp-element-caption">©Elektron Model:Cycles ist ein FM Drumsynth</figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph">Hier und da hätte die Klangerzeugung gerne noch etwas umfangreicher sein dürfen, wie etwa bei dem großen Bruder <a href="https://elektronische-musik-produzieren.de/elektron-digitone-5-sounddesign-tipps/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Digitone</a>. Manchmal wirkt sich so eine Parametertiefe dann aber negativ auf den Workflow aus und da gibt es beim <a href="https://www.elektron.se/products/modelcycles/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Model:Cycles</a> nichts zu beanstanden. Denn das Teil macht einfach Spaß und liefert eine breite Palette an Sounds. Vom harten Techno bis hin zu verspultem IDM ist alles drin, was man unter elektronische Musik fassen könnte. Zwar steht Model:Cycles durchaus für sich alleine. Der Drum-Synth findet seinen Platz aber auch bequem als Zweit-Drummachine neben einer RD-8 oder einem Rytm.</p>



<figure class="wp-block-embed is-type-video is-provider-youtube wp-block-embed-youtube wp-embed-aspect-16-9 wp-has-aspect-ratio"><div class="wp-block-embed__wrapper">

</div><figcaption class="wp-element-caption"><em>Elektron Model:Cycles Demovideo</em></figcaption></figure>



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<h2 class="wp-block-heading" id="h-elektron-model-samples-und-digitakt-2">Elektron Model:Samples und Digitakt 2</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Neben dem Model:Cycles Drumsynth gibt es von Elektron noch den Model:Samples. Die Klangerzeugung dieser Drum Machine basiert komplett auf Samples. Dadurch dürfte sich der Model:Samples eventuell dem ein oder anderen Einsteiger schneller erschließen. Auch bei dem Model:Samples setzt Elektron eher auf eine intutive Bedienung und kompetitiven Preis, verzichtet dabei aber auf umfangreiche Soundbearbeitung. Durch ein geringes Gewicht und spontanen Zugriff ist der Sample-Drumcomputer aber auch eine gute Empfehlung für Live-Jams und Künstler, die gerne und viel reisen. Wer tiefer in die Klangsynthese einteigen möchte, dem sei final noch der Elektron Digitakt II ans Herz gelegt.</p>



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<link href="https://thomann.clickfire.de/Content/pw.css?fe=9" rel="stylesheet" type="text/css"><div class="tho-universe"><ul class="product-list vertical"><li><div class="t-column column-image"><img decoding="async" src="https://www.thomann.de/thumb/thumb120x120/pics/prod/589677.jpg" alt="Elektron Digitakt II" class="article-image"></div><div class="t-column column-meta"><div class="top-row"><img decoding="async" src="https://thumbs.static-thomann.de/thumb/nethumb140x40/pics/herstlogos/elektron.gif" alt="Elektron" class="manufacturer-logo"><strong class="display-name">Elektron Digitakt II</strong><div class="ratings"><span class="stars"><span style="width: 94.81%;" class="inner-stars"></span></span><a href="https://www.thomann.de/de/elektron_digitakt_ii_reviews.htm?offid=1&amp;affid=397&amp;utm_medium=affiliate&amp;utm_campaign=id397&amp;utm_content=widget" target="_blank">27 Bewertungen lesen</a></div></div><div class="bottom-row"><span class="price-detail">949 €</span><span class="infobox">i<span class="infobox-text">Wir verlinken auf unseren Partner Thomann, von dem wir bei Kauf eines Produktes ggf. eine Verg&#252;tung erhalten</span></span><a href="https://www.thomann.de/de/elektron_digitakt_ii.htm?offid=1&amp;affid=397&amp;utm_medium=affiliate&amp;utm_campaign=id397&amp;utm_content=widget" class="cta-detail" target="_blank">Jetzt kaufen</a></div></div></li></ul></div>



<h2 class="wp-block-heading">Behringer RD-9: Analoger TR-909 Clone</h2>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Preis</strong>: 260 €<br><strong>Konzept</strong>: Analoge Drum Machine, inspiriert von DEM Klassiker TR-909<br><strong>Fazit</strong>: 909-Charakter kommt definitiv durch, wenngleich Puristen das Original vorziehen werden.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Mit der RD-9 hat Behringer eine gut klingende Nachbildung der legendären TR-909 auf den Markt gebracht. Für rund 200 € erhält man einen komplett analogen Drum Computer, der dem Original beeindruckend nahe kommt. Lediglich die Kick weicht ein gutes Stück von der 909-Bassdrum ab, allerdings ohne dabei schlechter zu klingen.</p>



<figure class="wp-block-embed is-type-video is-provider-youtube wp-block-embed-youtube wp-embed-aspect-16-9 wp-has-aspect-ratio"><div class="wp-block-embed__wrapper">

</div><figcaption class="wp-element-caption"><em>Behringer RD-9 Demo</em></figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph">Und mit dem &#8222;Enhanced Modus&#8220; steht mit der RD-9 insgesamt auch ein größeres Klangpotential zur Verfügung. Im Zusammenspiel mit dem analogen Filter und Transienten-Designer ist die RD-9 auch für Live-Anwendungen optimal geeignet. Hier geht es zum kompletten <a href="https://elektronische-musik-produzieren.de/behringer-rd-9-test-rhythm-composer-tr-909-clone/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Behringer RD-9 Test</a>.</p>



<div id="cf-productswidget-141" class="cf-productswidget"></div>
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<h2 class="wp-block-heading" id="h-erica-synths-lxr-02">Erica Synths LXR-02</h2>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Preis</strong>: 580 €<br><strong>Konzept</strong>: Digitaler Drumsynth mit Sequencer<br><strong>Fazit</strong>: Umfangreiche Sounddesign-Möglichkeiten und eigenständiger Soundcharakter. Ideal für alle, die Sounds abseits der Klassiker suchen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Und noch einmal Erica Synths, dieses Mal mit dem komplett digital aufgebauten <a href="https://elektronische-musik-produzieren.de/erica-synths-lxr-02-test-digitaler-drum-synthesizer/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">LXR-02</a>. Dahinter verbirgt sich ein bereits etabliertes Konzept, das ursprünglich nur als DIY-Projekt zu haben war. Erica Synths ist mit Sonic Potions, dem Entwickler des LXR-02, eine fruchtbare Synergie eingegangen. Daraus entstanden ist eine ordentlich verarbeitete kleine Desktop-Drummachine, die mit ihrem rohem Sound sich besonders im Techno und härteren elektronischen Musikgenres wohlfinden dürfte.</p>



<figure class="wp-block-embed is-type-video is-provider-youtube wp-block-embed-youtube wp-embed-aspect-16-9 wp-has-aspect-ratio"><div class="wp-block-embed__wrapper">

</div><figcaption class="wp-element-caption"><em>erica synths LXR-02: Demovideo des LXR-02 Soundpack &#8222;Core&#8220;</em></figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph">Manche sprechen auch von einer Alternative zur nicht mehr erhältlichen Machinedrum von Elektro. Allerdings würde ich dieser dann doch einen flexibleren Sound zusprechen. Nichtsdestotrotz setzt sich der eigenwillige, mittig-rohe Sound des <a href="https://elektronische-musik-produzieren.de/erica-synths-lxr-02-sound-pack-core/">Erica Synths LXR-02</a> gut im Mix durch. Wennglich er hier und da aber noch einiges an Nachbearbeitung benötigt. Denn out-of-the-box tritt der LXR-02 trotz der geringen Größe gerne mal als Alphatier im Synthrudel auf. Mit etwas Komprimierung und EQ biegt man den Sound aber schnell in die gewünschte Richtung. So erhält man mit dem LXR-02 eine echt gute Alternative zum manchmal etwas ausgelutschten X0X-Sound. Wer mehr über die Drum Machine erfahren möchte, dem sei noch der <a href="https://elektronische-musik-produzieren.de/erica-synths-lxr-02-test-digitaler-drum-synthesizer/">Erica Synths LXR-02 Test </a>ans Herz gelegt.</p>



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<h2 class="wp-block-heading">Fazit: Die besten Drum Machines für Techno</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Die hier vorgestellten Drum Machines eignen sich allesamt hervorragend für <a href="https://elektronische-musik-produzieren.de/techno-produzieren-drums-und-percussion-sounds-richtig-tunen/">Techno</a>. Ob man sich für einen soften Grundsound wie bei den 808-Clones oder etwa mit den Erica Synths Drummachines eher einen härteren Sound bevorzugt, ist letztlich Geschmackssache.</p>



<p class="wp-block-paragraph">An dieser Stelle möchte ich auch noch einmal mit einem Vorurteil aufräumen, man könne nur mit analogen Drum Machines guten Clubsound erzeugen. Tausende Veröffentlichungen sprechen dagegen. Auch wenn der rohe Analogsound in einigen Live-Situationen die Wände zum Wackeln bringen kann. Man sollte dabei nicht die umfangreiche Nachbearbeitung aus den Augen verlieren, die häufig bei rein analogen Drum Machines notwendig ist. In kompakten Setups können daher sogar Sampler mit perfekt aufbereitetem Klangmaterial einen echten Vorteil bringen. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Einsteigern würde ich daher erstmal zu einer flexiblen Lösung wie der TR-8S oder dem Elektron Model:Cylces / Model:Samples raten. Klanglich sind die absolut in Ordnung und kombinieren eine vielseitige Klangerzeugung mit intuitiver Bedienung. </p>



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		<title>Techno Kick bauen: So erstellst du fette Bassdrums für den Club</title>
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		<pubDate>Tue, 18 Feb 2025 12:29:04 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Drum Machines]]></category>
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		<category><![CDATA[PlugIns, DAWs und VST-Instrumente]]></category>
		<category><![CDATA[Sound Design]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Eines der wichtigsten Bestandteile elektronischer Musik ist die Bassdrum. In diesem Artikel zeige ich, wie man eine druckvolle Techno Kick erstellt, die sich im Club vor anderen Produktionen nicht verstecken braucht. Dieser Artikel stammt aus dem Buch &#8222;Elektronische Musik produzieren &#8211; Die größten Fehler, Sounddesign und Tipps für erfolgreiche Clubtracks&#8220;. Weitere Infos zum Buch gibt &#8230; </p>
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<p class="wp-block-paragraph">Eines der wichtigsten Bestandteile elektronischer Musik ist die Bassdrum. In diesem Artikel zeige ich, wie man eine druckvolle Techno Kick erstellt, die sich im Club vor anderen Produktionen nicht verstecken braucht.</p>



<p class="has-light-gray-background-color has-background wp-block-paragraph"><em>Dieser Artikel stammt aus dem Buch &#8222;Elektronische Musik produzieren &#8211; Die größten Fehler, Sounddesign und Tipps für erfolgreiche Clubtracks&#8220;. <a aria-label="undefined (opens in a new tab)" href="https://elektronische-musik-produzieren.de/buch-elektronische-musik-produzieren-die-groessten-fehler-sounddesign-und-tipps-fuer-erfolgreiche-clubtracks/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Weitere Infos zum Buch gibt es hier</a><a href="http://<img src=&quot;https://vg01.met.vgwort.de/na/ab0e10bc88494376960823a59a432e04&quot; width=&quot;1&quot; height=&quot;1&quot; alt=&quot;&quot;&gt;">.</a></em></p>



<h2 class="wp-block-heading" id="h-kicks-layern-worauf-kommt-es-an">Kicks layern &#8211; worauf kommt es an?</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Die Kick in der elektronischen Musik setzt sich meistens aus mehreren Komponenten zusammen: dem tieffrequenten Bassanteil, einem tonalen Mittenbereich und einem Klicken ganz am Anfang des Zeitverlaufs. Viele Produzenten machen sich das zunutze, indem sie sich ihre Traumkick einfach aus verschiedenen Samples zusammenbauen. Diese Frankenstein-Kick kann also den Boom eines Sinusoszillators, die Mitten einer akustischen Kick und als Topping ein lediglich kurz angerissenes Rimshot-Sample nutzen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">https://www.thomann.de/de/d16_group_punchbox.htm?offid=1&amp;affid=397Der Trick besteht nun darin, die drei Samples per Layering übereinander zu legen. Dabei isoliert man mit Filtern immer genau die Frequenzanteile, die vom jeweiligen Sample übernommen werden soll. Die meisten Drumsampler sind in der Lage mehrere Samples auf eine Note zu legen. Alternativ könnte man drei Clips gleichzeitig abspielen und das entstehende Signal resamplen. Noch einfacher geht das ganze mit spezialisierten Drum-Plugins wie <a href="https://www.thomann.de/de/d16_group_punchbox.htm?offid=1&amp;affid=397" target="_blank" aria-label="undefined (opens in a new tab)" rel="noreferrer noopener">D16 Punchbox</a>, Ableton-Drum-Racks oder in Hardwareform mit Drum-Computern wie dem <a aria-label="undefined (opens in a new tab)" href="https://elektronische-musik-produzieren.de/die-besten-drum-machines-fuer-techno/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Rytm von Elektron</a>, die analoge Klangerzeugung und Sample-Engine kombinieren können.</p>



<figure class="wp-block-image size-large"><img loading="lazy" decoding="async" width="1000" height="434" src="https://elektronische-musik-produzieren.de/wp-content/uploads/2020/07/Punchbox_Kick_Synth.jpg" alt="D16 Punchbox Kick Synthesizer" class="wp-image-1426" srcset="https://elektronische-musik-produzieren.de/wp-content/uploads/2020/07/Punchbox_Kick_Synth.jpg 1000w, https://elektronische-musik-produzieren.de/wp-content/uploads/2020/07/Punchbox_Kick_Synth-300x130.jpg 300w, https://elektronische-musik-produzieren.de/wp-content/uploads/2020/07/Punchbox_Kick_Synth-768x333.jpg 768w, https://elektronische-musik-produzieren.de/wp-content/uploads/2020/07/Punchbox_Kick_Synth-600x260.jpg 600w" sizes="auto, (max-width: 1000px) 100vw, 1000px" /><figcaption><em>Abb.: Spezialisierte Plugins wie PunchBOX von D16 liefern alle Zutaten für die perfekte Kick gleich mit.</em></figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph">In unserem fiktiven Beispiel der Frankenstein-Kick kann der Sinus als Basis so bleiben. Denn Obertöne, die wir entfernen müssten, besitzt diese Schwingungsform nicht. Bei der akustischen Kick beschneiden wir die tiefen und oberen Frequenzen so weit, bis sich die verbleibenden Mitten nicht mehr mit den Frequenzen des Sinus oder unserem Topping beißen. Final setzen wir bei unserer Rimshot ein Hochpassfilter an und lassen nur noch die Obertöne durch, die wir für unseren perfekten Attack benötigen. Der Vorteil an dieser nicht ganz simplen Methode ist, dass ihr die volle Kontrolle über jedes einzelne Element eurer Kick habt. So könnt ihr den Sinus mit einer entsprechenden Hüllkurve länger stehen lassen als den Rest oder beglückt die Mitten eurer Kick mit etwas Distortion.</p>



<h2 class="wp-block-heading" id="h-welche-eq-einstellung-um-die-techno-kick-fetter-zu-machen">Welche EQ-Einstellung, um die Techno Kick fetter zu machen?</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Ob ihr ein vorhandenes Kickpreset verwendet oder die Kick per Layering / Synthese aufbaut: Eine Nachbearbeitung ist auf jeden Fall angesagt. Fast immer kommen dabei EQ und Kompressor zum Einsatz. Der EQ hilft dabei, unnötige Frequenzen herauszuschneiden und dezent klangliche Akzente zu setzen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Je nach elektronischem Genre übernimmt die Kick gleichzeitig den Basspart. In diesem Fall könnt ihr alle Spuren außer der Kick ruhig unter 100 Hz mit einem Low Cut beschneiden, damit sich die Instrumente nicht gegenseitig in die Quere kommen. Um den Bassbereich der Kick zu betonen, boostet ihr die Frequenzen um 40 &#8211; 80 Hz mit einem EQ. Idealerweise zielt ihr dabei auf den Grundton der Kick.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Soll der Bass-Lead den Tieftonpart in deinem Track übernehmen, müsst ihr umgekehrt die Kick im Tieftonbereich beschneiden und die tiefen Frequenzen des Basssounds mit einem EQ anheben. In diesem Fall könnt ihr die Kick bei ca. 120 Hz schmalbandig mit einem Peak-EQ betonen. Eine Absenkung der Frequenzen bei 200 bis 350 Hz bewirkt, dass die Kick insgesamt trockener klingt. </p>



<figure class="wp-block-image size-large"><img loading="lazy" decoding="async" width="1024" height="363" src="https://elektronische-musik-produzieren.de/wp-content/uploads/2020/07/Techno_Kick_Mitten_absenken-1024x363.jpg" alt="Techno Kick. EQ Einstellungen für hölzerne Kicks" class="wp-image-1430" srcset="https://elektronische-musik-produzieren.de/wp-content/uploads/2020/07/Techno_Kick_Mitten_absenken-1024x363.jpg 1024w, https://elektronische-musik-produzieren.de/wp-content/uploads/2020/07/Techno_Kick_Mitten_absenken-300x106.jpg 300w, https://elektronische-musik-produzieren.de/wp-content/uploads/2020/07/Techno_Kick_Mitten_absenken-768x272.jpg 768w, https://elektronische-musik-produzieren.de/wp-content/uploads/2020/07/Techno_Kick_Mitten_absenken-600x213.jpg 600w, https://elektronische-musik-produzieren.de/wp-content/uploads/2020/07/Techno_Kick_Mitten_absenken.jpg 1200w" sizes="auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /><figcaption><em>EQ-Absenkung bei 200 bis 350 Hz lässt die Techno Kick trockener klingen</em></figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph">Störende Frequenzen ermittelt man, indem man mit einem stark verstärkten schmalbandigen EQ langsam den Bereich abscannt. Sobald der Kick-Sound anfängt zu klingeln bzw. zu zerren, habt ihr die Frequenz gefunden. Jetzt kehrt ihr den Vorgang wieder um und senkt die Frequenz breitbandig moderat (um ca. 6dB) ab. Unterhalb von 150 Hz sollten Kick und <a href="https://elektronische-musik-produzieren.de/die-besten-bass-synthesizer-top-5/">Bass</a> mono sein. Das lässt sich recht einfach mit speziellen Plugins wie Fabfilter Q3 oder dem Utility-Tool von Ableton umsetzen.</p>



<h2 class="wp-block-heading" id="h-wie-wird-die-kick-nachbearbeitet">Wie wird die Kick nachbearbeitet?</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Mit dem Kompressor verdichtet ihr das Klangmaterial, arbeitet die Attackphase stärker heraus und macht die Kick dadurch voluminöser. Beim Kompressor solltet ihr auf eine längere Attack- und eine kurze Releasezeit achten. Dadurch wird der Anschlag der Kick nicht negativ von der Komprimierung beeinflusst und die Kick bekommt insgesamt mehr Druck. Ein Ratio-Wert von 4:1 bis 8:1 sollte in den meisten die besten Ergebnisse bringen. Threshold &#8211; also der Wert, ab dem der Kompressor anfängt zu arbeiten &#8211; ist abhängig von der Stärke des Eingangssignals. Hier müsst ihr einfach etwas experimentieren, bis euch das Resultat gefällt.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Am Ende der Kette könnt ihr der Kick noch mit Distortion zu Leibe rücken. Dezent eingesetzt verleiht es dem Sound zusätzliche Obertöne, wodurch die Kick im Mix noch präsenter wird. Im Techno geht man gerne etwas stärker in die Sättigung, wodurch die Kick noch aggressiver erscheint. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Zur Verzerrung finden sich eine Menge Werkzeuge. Ob es Distortion, Overdrive oder eine Bandsättigungs-Emulation sein soll, bleibt eurem Geschmack überlassen. Sehr gut für diesen Zweck ist das <a href="https://elektronische-musik-produzieren.de/die-besten-freeware-synthesizer-fuer-elektronische-musik/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Freeware-Plugin</a> <a href="https://www.softube.com/saturationknob" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Saturation Knob von Softube</a>. Mit wenigen Parametern und exzellentem Sound kommt man hiermit schnell zum Ziel. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Gerüchten zufolge &#8222;leihen&#8220; sich einige bekannte Künstler ihre Kicks gerne mal aus anderen erfolgreichen Produktionen für die eigenen Tracks aus. Rechtlich ist das wahrscheinlich keine Grauzone mehr, aber ihr könnt dieses Verfahren für eigene Produktionen ja mal ausprobieren und bei Gefallen die Kick nachbauen.</p>



<h3 class="wp-block-heading" id="h-weitere-artikel">Weitere Artikel</h3>



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			</item>
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		<title>u-he Diva Presets für Techno und Ambient: &#8222;Evolution&#8220;</title>
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		<dc:creator><![CDATA[e-m-p]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 31 Aug 2022 10:26:58 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Sound Packs]]></category>
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		<category><![CDATA[Patches]]></category>
		<category><![CDATA[Techno]]></category>
		<category><![CDATA[U-He]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Auch wenn der u-he Diva mittlerweile einige Jahre erhältlich ist, hat er nichts an seiner Popularität eingebüßt. Und das zurecht: Denn der flexibel ausgestattete VST-Synth überzeugt mit gutem Klang und durchdachten Features. Von Limbic Bits gibt es mit &#8222;Evolution&#8220; nun ein Soundpack mit 91 u-he Diva Presets, das speziell auf Produzenten von Techno und Ambient &#8230; </p>
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<p class="wp-block-paragraph">Auch wenn der u-he Diva mittlerweile einige Jahre erhältlich ist, hat er nichts an seiner Popularität eingebüßt. Und das zurecht: Denn der flexibel ausgestattete <a href="https://elektronische-musik-produzieren.de/die-besten-synthesizer-plugins-fuer-elektronische-musik-diese-synths-sollten-auf-keinem-rechner-fehlen/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">VST-Synth</a> überzeugt mit gutem Klang und durchdachten Features. Von <a href="https://limbicbits.com" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Limbic Bits</a> gibt es mit &#8222;Evolution&#8220; nun ein Soundpack mit 91 u-he Diva Presets, das speziell auf Produzenten von Techno und Ambient abzielt.</p>



<figure class="wp-block-embed is-type-video is-provider-youtube wp-block-embed-youtube wp-embed-aspect-16-9 wp-has-aspect-ratio"><div class="wp-block-embed__wrapper">

</div><figcaption><em>u-he Diva Presets für Techno und Ambient: Evolution Sound Pack</em></figcaption></figure>



<h2 class="wp-block-heading">Perfekt für Techno, Electronica und Ambient</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Klanglich decken die U-He Diva Presets ein breites Spektrum ab. Die Palette reicht von typischen Melodic Techno Leads im Afterlife-Stil, über warme Ambiences und Pads, bis hin zu komplexen Soundscapes. Für Übergänge oder als tragendes Element gibt es etliche Arpeggio-Sounds, die mal subtil, mal aggressiv daherkommen.  Kraftvolle Bässe, sowie Dub Techno Chords runden die Auswahl ab.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Beim Sounddesign wurden sämtliche Features des Diva PlugIns genutzt. Darunter unterschiedliche Voice-Settings, Kombination verschiedener Klangerzeugungsmodule, sowie komplexere Modulationsroutings, die weit über die Standardsettings hinausgehen. Dadurch erhält man all die Ungenauigkeiten und den organischen Klang, den man bei analogen Synths so schätzt.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Für Live-Performer: Zuweisung von Modwheel, Velocity und Aftertouch</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Damit man die Presets im Studio- oder Live-Kontext ausdrucksstark spielen kann, bietet jedes Preset eine sinnvolle Integration von Anschlagdynamik, Aftertouch und Modulationsrad. Statt sich auf langweilige Vibratos zu beschränken, wurden die jeweils effektivsten Parameter auf die Spielhilfen gelegt.</p>



<h2 class="wp-block-heading" id="h-limbic-bits-evolution-91-u-he-diva-presets-fur-ambient-und-techno">Limbic Bits &#8222;Evolution&#8220;: 91 U-He Diva Presets für Ambient und Techno</h2>



<ul class="wp-block-list"><li>Pads: 28</li><li>Leads: 21</li><li>Arpeggiator: 17</li><li><a href="https://elektronische-musik-produzieren.de/die-besten-bass-synthesizer-top-5/">Bass</a>: 13</li><li>Dub Chords: 8</li><li>SFX: 5</li></ul>



<p class="wp-block-paragraph">Das Evolution-Soundpack ist auf der Webseite von Limbic Bits für 25 € erhältlich. </p>



<h3 class="wp-block-heading" id="h-weitere-artikel">Weitere Artikel</h3>



<ul class="wp-block-list"><li><a href="https://elektronische-musik-produzieren.de/u-he-repro-presets-fuer-techno-und-ambient-reproduction-sound-set/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">U-He Repro Presets für Techno und Ambient: „ReProduction“ Sound Set</a></li><li><a href="https://elektronische-musik-produzieren.de/melodic-techno-leads-afterlife-bodzin-tale-of-us-sounddesign/">Melodic Techno Leads Sounddesign Tutorial: Afterlife, Bodzin, Tale of Us</a></li><li><a href="https://elektronische-musik-produzieren.de/asm-hydrasynth-presets-limbic-bits-flora-soundpack/">ASM Hydrasynth Presets: Limbic Bits „Flora“ Soundpack</a></li><li><a href="https://elektronische-musik-produzieren.de/die-besten-wavetable-synthesizer/">Die besten Wavetable-Synthesizer 2022</a></li><li><a href="https://elektronische-musik-produzieren.de/korg-modwave-presets-fuer-ambient-und-techno-ocean-sound-pack/">Korg modwave Presets für Ambient und Techno: „Ocean“ Sound Pack</a></li></ul>
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			</item>
		<item>
		<title>dreadbox Nymphes Presets für Ambient und Techno: Pantheon Soundset</title>
		<link>https://elektronische-musik-produzieren.de/dreadbox-nymphes-presets-fuer-ambient-und-techno-pantheon-soundset/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[e-m-p]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 25 Mar 2022 07:46:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Sound Packs]]></category>
		<category><![CDATA[dreadbox]]></category>
		<category><![CDATA[Patches]]></category>
		<category><![CDATA[Techno]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Neben dem paraphonen Medusa und dem monophonen Typhon hat das griechische Unternehmen dreadbox mit Nymphes einen weiteren Analogsynth mit Speicherplätzen im Sortiment. Und ebenso wie für die beiden anderen Synthesizer gibt es von Limbic Bits nun ein Soundset speziell für Ambient, Electronica und Techno. &#8222;Pantheon&#8220; enthält 49 neue dreadbox Nymphes Presets, darunter zahlreiche Pads, Bässe &#8230; </p>
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										<content:encoded><![CDATA[
<p class="wp-block-paragraph">Neben dem paraphonen <a href="https://elektronische-musik-produzieren.de/dreadbox-polyend-medusa-patches-fuer-techno-ambient-und-electronica/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Medusa</a> und dem monophonen <a href="https://elektronische-musik-produzieren.de/dreadbox-typhon-sounddemo-und-kurztest/">Typhon</a> hat das griechische Unternehmen dreadbox mit <a href="https://elektronische-musik-produzieren.de/dreadbox-nymphes-test-polyfoner-analogsynth/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Nymphes</a> einen weiteren Analogsynth mit Speicherplätzen im Sortiment. Und ebenso wie für die beiden anderen Synthesizer gibt es von <a href="https://limbicbits.com/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Limbic Bits</a> nun ein Soundset speziell für Ambient, Electronica und Techno. &#8222;Pantheon&#8220; enthält 49 neue dreadbox Nymphes Presets, darunter zahlreiche Pads, Bässe und Leads.</p>



<figure class="wp-block-embed is-type-video is-provider-youtube wp-block-embed-youtube wp-embed-aspect-16-9 wp-has-aspect-ratio"><div class="wp-block-embed__wrapper">

</div><figcaption><em>dreadbox Nymphes Presets für Ambient und Techno: Pantheon Soundset</em></figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph">Bei &#8222;Pantheon&#8220; wurden die Sounddesign-Möglichkeiten des Nymphes intensiv genutzt. So entstanden warme <a href="https://elektronische-musik-produzieren.de/die-besten-synthesizer-fuer-pads/">Flächen</a> ebenso wie melancholische Leads für Melodic Techno, durchsetzungsfähige Bässe und kurze Arpeggiator-Staccatos. Pads und Leads mit BPM-synchronen LFO-Modulationen fügen sich schnell in bestehende Produktionen und Live-Sets ein. Damit man die Presets auch expressiv spielen kann, finden sich umfangreiche Routings auf Modulationsrad, Aftertouch und Velocity. </p>



<h2 class="wp-block-heading" id="inhalt-dreadbox-nymphes-pantheon-soundpack">Inhalt: Dreadbox Nymphes Pantheon Soundpack</h2>



<ul class="wp-block-list"><li>Pads: 19</li><li><a href="https://elektronische-musik-produzieren.de/die-besten-bass-synthesizer-top-5/">Bass</a>: 10</li><li>Lead: 20</li></ul>



<p class="wp-block-paragraph">Falls ihr euch für die<a href="https://limbicbits.com/dreadbox-nymphes-patches-for-ambient-and-techno-pantheon/" target="_blank" rel="noreferrer noopener"> Dreadbox Nymphes Presets interessiert, könnt ihr euch das Pack hier kaufen</a>.</p>



<figure class="wp-block-embed is-type-wp-embed is-provider-limbicbits-com wp-block-embed-limbicbits-com"><div class="wp-block-embed__wrapper">
https://limbicbits.com/dreadbox-nymphes-patches-for-ambient-and-techno-pantheon/
</div></figure>



<h3 class="wp-block-heading" id="h-weitere-artikel">Weitere Artikel</h3>



<ul class="wp-block-list"><li><a href="https://elektronische-musik-produzieren.de/dreadbox-typhon-presets-fuer-techno-und-ambient-desert-soundset/">Dreadbox Typhon Presets für Techno und Ambient: „Desert“ Soundset</a></li><li><a href="https://elektronische-musik-produzieren.de/korg-minilogue-patches-fuer-ambient-techno-und-electronica-organism/">Korg Minilogue Patches für Ambient, Techno und Electronica: „Organism“</a></li><li><a href="https://elektronische-musik-produzieren.de/die-besten-synthesizer-fuer-pads/">Die besten Synthesizer für Pads</a></li><li><a href="https://elektronische-musik-produzieren.de/korg-opsix-patches-limbic-bits-habitat-ambient-und-techno-sounds/">Korg opsix Patches: Limbic Bits „Habitat“  Ambient und Techno Sounds</a></li><li><a href="https://elektronische-musik-produzieren.de/modal-cobalt-8-presets-fuer-ambient-und-techno-minerals-sound-pack/">Modal Cobalt 8 Presets für Ambient und Techno: Minerals Sound Pack</a></li></ul>
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			</item>
		<item>
		<title>Techno Bass abmischen: Die richtigen Equalizer Einstellungen</title>
		<link>https://elektronische-musik-produzieren.de/techno-bass-abmischen-die-richtigen-equalizer-einstellungen/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[e-m-p]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 18 Mar 2022 05:50:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Mixing]]></category>
		<category><![CDATA[Workshops]]></category>
		<category><![CDATA[Bass]]></category>
		<category><![CDATA[Techno]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Bass-Sounds und andere tieffrequente Signale spielen in der elektronischen Musik eine entscheidende Rolle. Neben der Kick liefern sie das Fundament eines Clubtracks und sollten demnach beim Mixing besonders akribisch betrachtet werden. Ein paar Tipps zum Mixing gibt dieser Workshop Techno Bass abmischen. Ausgangsmaterial: Die richtigen Sounds auswählen Komprimierung und vor allem EQing sollte im Idealfall &#8230; </p>
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										<content:encoded><![CDATA[
<p class="wp-block-paragraph">Bass-Sounds und andere tieffrequente Signale spielen in der elektronischen Musik eine entscheidende Rolle. Neben der <a href="https://elektronische-musik-produzieren.de/techno-kick-bauen-so-erstellst-du-fette-bassdrums-fuer-den-club/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Kick</a> liefern sie das Fundament eines Clubtracks und sollten demnach beim Mixing besonders akribisch betrachtet werden. Ein paar Tipps zum Mixing gibt dieser Workshop Techno <a href="https://elektronische-musik-produzieren.de/die-besten-bass-synthesizer-top-5/">Bass</a> abmischen.</p>



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<h2 class="wp-block-heading" id="h-ausgangsmaterial-die-richtigen-sounds-auswahlen">Ausgangsmaterial: Die richtigen Sounds auswählen</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Komprimierung und vor allem EQing sollte im Idealfall nur Feinarbeit sein. Wenn der Sound bereits passt, geht auch der Rest deutlich einfacher von der Hand. Bevor man sich also dem Equalizing oder der Komprimierung nähert, sollte man erstmal kritisch betrachten, ob der ausgewählte Sound überhaupt zum Track passt. Der perfekt gesamplete Akustikbass mag zwar großartig klingen. Unter Umständen bringt euch aber ein simpler Dreiecks-Sound deutlich schneller zum Ziel. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Spätestens dann, wenn ihr versucht, den Bass mit einer Armada an EQs und Kompressoren in den Mix zu drücken, könnte ein simpler Austausch des Sounds die Lösung sein. Ich weiß, das ist manchmal nicht so einfach. Zumal an diesem Punkt bestimmt schon viel Arbeit ins Mixing geflossen ist. Bevor ihr aber am Ende frustriert mit einem schlechten Kompromiss lebt, tauscht lieber den Sound aus. </p>



<h2 class="wp-block-heading" id="h-der-bass-muss-zur-kick-passen">Der Bass muss zur Kick passen</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Neben dem Sound im Gesamtmix ist vor allem auch das Zusammenspiel von Kick und Bass essentiell. So sollten einerseits die Tonhöhen von Kick und Bass optimal aufeinander abgestimmt sein. Das kann in der gleichen Tonlage oder eine Oktave dazwischen sein. Selbst harmonische Abstände wie Quinten oder Septime funktionieren hier noch ganz gut.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Als nächstes solltet ihr euch ansehen, inwiefern sich die Frequenzen von Kick und Bass überlagern. Grundsätzlich könnt ihr entweder die Kick tieffrequent mischen. Dabei bschneidet ihr den Bass um diese Frequenzanteile, solange die Kick spielt. Umgekehrt könnt ihr den Tiefenschub aber auch mit dem Bass erzeugen. Dann solltet ihr aber die Kick untenrum stutzen, damit sich die beiden nicht gegenseitig zu stark nach aufschaukeln. Im <a href="https://elektronische-musik-produzieren.de/kick-und-bass-abmischen-die-groessten-fehler/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Tutorial Kick und Bass abmischen</a> gebe ich ein paar konkrete Tipps dazu.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Final ist es häufig auch hilfreich, wenn nur eines der beiden Instrumenten über ausgeprägte Transienten verfügt. Wenn die Kick also mit hartem Attack hämmert, ist es für den Mix einfacher, einen &#8222;softeren&#8220; Bass als Gegenspieler auszuwählen.</p>



<h2 class="wp-block-heading" id="h-techno-bass-abmischen-eq-tipps">Techno Bass abmischen: EQ Tipps</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Wie eben schon beschrieben, gehen wir vereinfacht von zwei Szenarien aus: Im ersten Fall übernimmt der Bass das Tiefbassfundament. Im zweiten Szenario sitzt der Bass eine Frequenzebene über der Kick. </p>



<h3 class="wp-block-heading" id="a-bass-als-subbass-fur-das-fundament">a) Bass als Subbass für das Fundament</h3>



<p class="wp-block-paragraph">In diesem Fall versorgt der Bass euren Track mit Tiefenschub, also all das, was man nicht direkt tonal hört, aber sehr wohl im Magen spürt. Hierfür habt ihr den Frequenzbereich von 25 Hz bis 120 Hz im Fokus, also wirklich ziemlich weit unten. Darüber liegende Signale könnt ihr großzügig wegcutten, damit diese den Mix nicht zumüllen. Dabei müsst ihr unbedingt darauf achten, den Bereich nicht zu überbetonen. Gerade weil die meisten <a href="https://elektronische-musik-produzieren.de/die-besten-studiomonitore-fuer-elektronische-musik/">Studiomonitore</a> ohne Sub nicht in der Lage sind, das akkurat wiederzugeben oder weil der Raum es nicht hergibt. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Wenn das bei euch er Fall ist, nutzt unbedingt einen Analyzer. Zwar gilt beim Mixing immer Ohr vor Auge, aber irgendwie muss man sich ja behelfen. Sobald ihr den Mix einigermaßen im Griff habt, solltet ihr auf einer Anlage gegen checken. Viele HiFi-Anlagen sind dazu in der Lage, aber auch Lautsprechersysteme in vielen Autos sind durchaus in der Lage, einen recht tiefen Bass zu erzeugen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Kick sorgt in diesem Szenario übrigens primär für die rhythmische Orientierung. Da der Tiefbassbereich hier bereits belegt ist, solltet ihr die Kick auf Präsenz abmischen. Das erreicht ihr, indem ihr einerseits den Tieftonbereich bis 80-120 Hz beschneidet, je nachdem bis wohin euer Subbass reicht. Gleichzeitig betont ihr die Grundfrequenz der Kick, bzw. eine Oktave darüber, falls diese bereits im Subbereich liegen sollte. Hier genügt ein recht schmalbandig betonter EQ, der den Bereich um 3-5 dB anhebt. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Alternativ könnt ihr das Zusammenspiel von Kick und Bass verstärken, indem ihr per <a href="https://elektronische-musik-produzieren.de/sidechain-compressor-einstellen-tutorial-fuer-elektronische-musik/">Sidechain-Kompressor</a> den Basslevel bei jeder gespielten Kick absenkt. Wie das geht, zeige ich ausführlich im Tutorial <a href="https://elektronische-musik-produzieren.de/sidechain-compressor-einstellen-tutorial-fuer-elektronische-musik/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Sidechain-Kompressor in elektronischer Musik</a>.</p>



<h3 class="wp-block-heading" id="b-bass-als-melodisches-element-uber-der-kick">b) Bass als melodisches Element über der Kick</h3>



<p class="wp-block-paragraph">Umgekehrt sieht es aus, wenn ihr mit der Kick den unteren Frequenzbereich abdeckt und der Bass melodisch über der Kick liegt. Achtet hierbei wieder darauf, die Grundfrequenz eurer Kick auf den Rest des Tracks zu stimmen (zum Artikel: <a href="https://elektronische-musik-produzieren.de/techno-produzieren-drums-und-percussion-sounds-richtig-tunen/">Techno produzieren: Drums und Percussion Sounds richtig tunen</a>). Selbst wenn ihr das tonale Element kaum noch heraushört, kann eine disharmonische Kick erhebliche Unruhe in den Mix bringen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Da der Tieffrequenzbereich nun von der Kick übernommen wird, wendet ihr die unter a) vorgestellten Tipps einfach umgekehrt an. Das heißt, dass ihr den Bass mit einem Low Shelf bei unter 80-120 Hz massiv absenkt, während ihr alle Mitten und Höhen der Kick bei über 80-120 Hz rigoros wegcuttet.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Final senkt ihr dann noch im Subbass-Bereich Frequenzen unter 20-25 Hz ab, da diese selbst von den meisten Clup-PAs kaum noch sinnvoll wiedergegeben werden. Im Mix kosten euch Signale im tiefen Subbereich also letztlich nur Energie und damit Lautstärke.</p>



<h2 class="wp-block-heading" id="h-techno-bass-abmischen-fazit">Techno Bass abmischen: Fazit</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Hoffentlich hat euch der Artikel geholfen und das Thema Techno Bass abmischen geht euch nun etwas leichter von der Hand. Ein finaler Tipp am Ende: Sollte der Mix immer noch sehr muffig klingen, probiert einmal aus, die Frequenzen beim Bass (oder der Kick) abzusenken. Meistens reicht hier schon eine Reduzierung des 200-250 Hz Bereichs um 3-5 dB, um gute Ergebnisse zu Erzielen.</p>



<h2 class="wp-block-heading" id="h-weitere-artikel">Weitere Artikel</h2>



<ul class="wp-block-list"><li><a href="https://elektronische-musik-produzieren.de/bass-vsts-die-besten-bass-plugins-fuer-techno-und-ambient/">Bass VSTs: Die besten Bass PlugIns für Techno und Ambient</a></li><li><a href="https://elektronische-musik-produzieren.de/die-besten-bass-synthesizer-top-5/">Die besten Bass Synthesizer für elektronische Musik – Top 5</a></li><li><a href="https://elektronische-musik-produzieren.de/techno-kick-bauen-so-erstellst-du-fette-bassdrums-fuer-den-club/">Techno Kick bauen: So erstellst du fette Bassdrums für den Club</a></li><li><a href="https://elektronische-musik-produzieren.de/studiokopfhoerer-fuer-elektronische-musik-die-besten-kopfhoerer-fuer-techno/">Studiokopfhörer für elektronische Musik: die besten Kopfhörer für Techno</a></li></ul>
<p>Der Beitrag <a href="https://elektronische-musik-produzieren.de/techno-bass-abmischen-die-richtigen-equalizer-einstellungen/">Techno Bass abmischen: Die richtigen Equalizer Einstellungen</a> erschien zuerst auf <a href="https://elektronische-musik-produzieren.de">elektronische-musik-produzieren</a>.</p>
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		<item>
		<title>Diese EQ-Fehler solltet ihr beim Mixing elektronischer Musik vermeiden</title>
		<link>https://elektronische-musik-produzieren.de/diese-eq-fehler-solltet-ihr-beim-mixing-elektronischer-musik-vermeiden/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[e-m-p]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 20 Jul 2021 04:36:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Mixing]]></category>
		<category><![CDATA[Workshops]]></category>
		<category><![CDATA[ambient]]></category>
		<category><![CDATA[EQ]]></category>
		<category><![CDATA[Equalizer]]></category>
		<category><![CDATA[mixing]]></category>
		<category><![CDATA[Techno]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Equalizer gehören zu den am meisten eingesetzten Tools im Mixing. Mit ihnen entfernt man störende Frequenzen, betont wichtige Bereiche oder nutzt sie flächendeckend, um den Mix aufzuräumen. Allerdings kann man selbst beim Einsatz von EQs einiges verkehrt machen. Wie ihr ein paar der größten EQ-Fehler vermeidet, erfahrt ihr in diesem Artikel. Tiefe Frequenzen nicht aufgeräumt &#8230; </p>
<p><a href="https://elektronische-musik-produzieren.de/diese-eq-fehler-solltet-ihr-beim-mixing-elektronischer-musik-vermeiden/" class="more-link">Continue reading<span class="screen-reader-text"> "Diese EQ-Fehler solltet ihr beim Mixing elektronischer Musik vermeiden"</span></a></p>
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										<content:encoded><![CDATA[
<p class="wp-block-paragraph"><a href="https://elektronische-musik-produzieren.de/die-besten-eq-plug-ins-equalizer-vst-fuer-techno-ambient-und-co/">Equalizer</a> gehören zu den am meisten eingesetzten Tools im Mixing. Mit ihnen entfernt man störende Frequenzen, betont wichtige Bereiche oder nutzt sie flächendeckend, um den Mix aufzuräumen. Allerdings kann man selbst beim Einsatz von <a href="https://elektronische-musik-produzieren.de/die-besten-eq-plug-ins-equalizer-vst-fuer-techno-ambient-und-co/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">EQs</a> einiges verkehrt machen. Wie ihr ein paar der größten EQ-Fehler vermeidet, erfahrt ihr in diesem Artikel.</p>



<img loading="lazy" decoding="async" src="https://vg09.met.vgwort.de/na/20f4e70500c544b7a6215646c756539f" width="1" height="1" alt="">



<h2 class="wp-block-heading" id="h-tiefe-frequenzen-nicht-aufgeraumt">Tiefe Frequenzen nicht aufgeräumt</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Der Bass- und untere Mittenbereich ist wohl einer der problematischsten Kandidaten, wenn ein Mix professionell klingen soll. Zum einen hat dieser Bereich recht viel Energie, was sich schnell negativ auf die mögliche Gesamtlautstärke des Mix auswirken kann, wenn man es hier übertreibt. Diese ist wiederum essentiell, damit der Track im Club gegen andere Produktionen mithalten kann.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Fast noch wichtiger ist allerdings, dass unaufgeräumte unteren Mitten fast immer hauptverantwortlich für einen matschigen Mix sind. Häufig liegt es daran, dass sich ein Großteil der Instrumente diesen Frequenzbereich teilt, seien es Drum- und Percussion-Sounds, Pads, <a href="https://elektronische-musik-produzieren.de/die-besten-bass-synthesizer-top-5/">Bässe</a> oder Vocals. Lässt man alle einzelnen Spuren unbearbeitet passieren, schichten sie sich zu einer undefinierten Gesamtmasse auf, die am Ende den ganzen Mix überlagert.</p>



<figure class="wp-block-image size-large"><img loading="lazy" decoding="async" width="1024" height="515" src="https://elektronische-musik-produzieren.de/wp-content/uploads/2021/07/EQ_Fehler_untere_mitten_absenken_weiss_eq-1024x515.jpg" alt="" class="wp-image-4786" srcset="https://elektronische-musik-produzieren.de/wp-content/uploads/2021/07/EQ_Fehler_untere_mitten_absenken_weiss_eq-1024x515.jpg 1024w, https://elektronische-musik-produzieren.de/wp-content/uploads/2021/07/EQ_Fehler_untere_mitten_absenken_weiss_eq-300x151.jpg 300w, https://elektronische-musik-produzieren.de/wp-content/uploads/2021/07/EQ_Fehler_untere_mitten_absenken_weiss_eq-768x387.jpg 768w, https://elektronische-musik-produzieren.de/wp-content/uploads/2021/07/EQ_Fehler_untere_mitten_absenken_weiss_eq.jpg 1200w" sizes="auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /><figcaption>(Abb.: Weiss EQ): <em>Lowcut und eine Absenkung der unteren Mitten bei 200-350 Hz schaffen Platz im Mix</em></figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph">Die effektivste Möglichkeit, dieses Problem zu lösen, ist eine Radikalkur mit dem Low Cut. Diesen wendet ihr auf alle Spuren an, bei denen die unteren Mitten nicht unmittelbarer Bestandteil des jeweiligen Instruments sind. Und das dürften einige sein. Geht beim Einstellen der Low-Cut-Frequenz so vor, dass ihr langsam die Frequenz immer höher zieht, bis sich dieses Instrument &#8222;eigenartig&#8220; anhört. Wichtig dabei ist, die Bearbeitung immer im Gesamtmix zu analysieren. Denn beim solo abgehörten Instrument tritt dieser Zeitpunkt recht früh ein, während man im Kontext des Gesamtmix den LowCut durchaus noch ein paar Hertz weiter oben ansetzen kann, ohne dass am Ende etwas fehlt.</p>



<h2 class="wp-block-heading" id="h-boosten-statt-absenken">Boosten statt Absenken</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Einer der häufigsten Fehler den man am Anfang macht, ist das Boosten von einzelnen Frequenzen um einzelne Instrumente hervorzuheben, ohne die weniger wichtigen Bereiche abzusenken. Früher oder später führt diese Technik dazu, dass ihr euren Mix zumüllt und am Ende nur noch miteinander konkurrierende Instrumente ab. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Zielführender ist es, statt einen Frequenzbereich mehrere dB lauter zu machen, die Lautstärke der anderen Bereiche abzusenken. Der akustische Effekt ist derselbe: Durch die Absenkung arbeitet ihr den Charakter des Instruments heraus und nehmt weniger wichtige Bestandteile zurück.</p>



<h2 class="wp-block-heading" id="h-die-phasen-ignoriert">Die Phasen ignoriert</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Als Phase eines Audiosignals wird die Lage des Signals auf der Zeitachse im Verhältnis zu einem anderen Audiosignal bezeichnet. Ist diese verschoben oder invertiert, kann es zu Auslöschungen kommen. Klanglich äußert sich das in Phasing, Flanging oder gar dem kompletten Signalverlust dieser Spur.</p>



<figure class="wp-block-image size-large"><img loading="lazy" decoding="async" width="1024" height="383" src="https://elektronische-musik-produzieren.de/wp-content/uploads/2021/07/EQ_Fehler_Techno-1024x383.jpg" alt="" class="wp-image-4789" srcset="https://elektronische-musik-produzieren.de/wp-content/uploads/2021/07/EQ_Fehler_Techno-1024x383.jpg 1024w, https://elektronische-musik-produzieren.de/wp-content/uploads/2021/07/EQ_Fehler_Techno-300x112.jpg 300w, https://elektronische-musik-produzieren.de/wp-content/uploads/2021/07/EQ_Fehler_Techno-768x287.jpg 768w, https://elektronische-musik-produzieren.de/wp-content/uploads/2021/07/EQ_Fehler_Techno.jpg 1200w" sizes="auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /><figcaption><em>Manche PlugIns bieten verschiedene Möglichkeiten zum Handling von Latenzen an. Hier Fabfilter Q3</em></figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph">Je nach eingesetztem Equalizer tritt dieser Effekt mal mehr, mal weniger auf. Ohne zu sehr in technische Details abzudriften empfehle ich daher für die meisten Anwendungen einen Linear Phase EQ. Da dieser immer auch eine leichte Verzögerung mit sich bringt, ist es wichtig, dass du die Latenzkompensation in deiner <a href="https://elektronische-musik-produzieren.de/welche-daw-fuer-elektronische-musik-die-besten-musikprogramme/">DAW</a> aktivierst. Auf diese Weise wird die Verzögerung des EQs ausgeglichen, und die Spur die mit dem EQ bearbeitet wird zeitgleich mit dem Rest wiedergegeben.</p>



<h2 class="wp-block-heading" id="h-frequenzstaffelung-ignoriert">Frequenzstaffelung ignoriert</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Für jedes Musikgenre haben sich über die Jahre Hörgewohnheiten herausgebildet, die es beim Mixing zu beachten gilt. Bei elektronischer Musik sind dies vor allem ein starkes Bassfundament inklusive Subbassbereich, ein homogener Gesamteindruck und nicht zu dominante Höhen. Um so einen Mix zu erzielen, sollte jedes Instrument gemäß seines Frequenzbereichs optimal im Mix platziert werden. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Diese Regel ist natürlich nicht auf elektronische Musik beschränkt, sondern gilt als Leitfaden allumfassend für Produktionen. Kann man bei &#8222;handgemachter&#8220; Musik mit traditionellen Instrumenten die wichtigsten Frequenzbereiche noch klar abgrenzen, ist das bei der Dominanz von synthetisch erzeugten Sounds bei elektronischer Musik nicht immer ganz klar.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Daher lohnt es sich, in Gedanken einzelne Sounds klanglich bestimmten Instrumentengattungen zuzuordnen, um später im Mix eine klare Mixingstruktur zur Hand zu haben. Dabei kann man sich gut an <a href="https://wiki.fractalaudio.com/wiki/images/6/63/Main_chart.jpg" target="_blank" rel="noreferrer noopener">vorhandenen Frequenzdiagrammen </a>orientieren. Diese geben einen Überblick, in welchen Frequenzbereichen die Instrumente später im Mix sitzen sollen. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Habt ihr eure Sounds klanglich vorsortiert, fangt ihr an, alles Überflüssige wegzuschneiden. Bei dieser Radikalkur dürft ihr ruhig ordentlich zupacken, denn es geht bei dieser Übung darum, den Mix schlanker zu machen. Setzt EQs flächendeckend ein und schneidet im ersten Schritt mit einem recht steilflankigen (24 dB) LoCut überall die Bässe und unteren Mitten heraus, wo sie nicht benötigt werden. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Im zweiten Schritt knüpft ihr euch die Höhen vor, wobei ihr hier sowohl HiCut als auch Hi-Shelf ausprobieren würde. Auch bei der Flankensteilheit würde ich beim Absenken der Höhen nicht ganz so hoch ansetzen und eher bei 6-12 dB landen. Dadurch vermeidet ihr, dass der Mix schnell zu dumpf klingt. </p>



<h2 class="wp-block-heading" id="h-hohen-zu-stark-geboostet">Höhen zu stark geboostet</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Je länger man im Mixing-Prozess steckt, umso stärker werden am Ende die Höhen geboostet. Klar kann man das nicht ganz so krass verallgemeinern, aber mit zunehmender Zeit im Studio ermüden auch die Ohren.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Als Folge nimmt unser Hörapparat Höhen immer weniger gut wahr, was dazu führt, dass man gegen diesen Effekt abmischt und die Höhen immer stärker betont. Am Ende hat man einen Mix, der unangenehm zischt und häufig auch unerwünscht kalt klingt. Ganz zu schweigen von dem Effekt, den ein Mix mit überpräsenten Höhen auf einer großen Anlage im Club hat.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Hier sind zwei Dinge empfehlenswert: Erstens solltet ihr darauf achten, regelmäßig Pausen zu machen; mindestens alle zwei Stunden, besser noch jede Stunde. In dieser 30-60 Minuten langen Pause ist Lärm tabu. Also keine Musik, kein akustischer Stress von der Baustelle nebenan, einfach nur angenehme Stille. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Zweitens solltet ihr immer auch mal flüsterleise abhören. Dominante Elemente treten in diesem Fall besonders deutlich hervor. Habt ihr über der Hörschwelle nur noch zischelnde Hihats, solltet ihr diese Spur höchstwahrscheinlich ein paar dB absenken.</p>



<h3 class="wp-block-heading" id="h-weitere-artikel">Weitere Artikel</h3>



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		<title>Tiefenstaffelung im Mix: Mehr Spannung beim Abmischen von Techno</title>
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		<pubDate>Tue, 20 Apr 2021 05:05:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Mixing]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Professionelle Mixe unterscheiden sich von Amateur-Mischungen häufig dadurch, dass deutlich mehr Wert auf die Tiefenstaffelung gelegt wurde. Bei der Tiefenstaffelung im Mix werden &#8211; ähnlich wie der Verteilung im Stereopanorama &#8211; die einzelnen Instrumente im Raum platziert. Dadurch erscheint der Mix ausgewogener, die Instrumente haben mehr Platz. Wie ihr Tiefenstaffelung beim Mixing von elektronischer Musik &#8230; </p>
<p><a href="https://elektronische-musik-produzieren.de/tiefenstaffelung-im-mix-mehr-spannung-beim-abmischen-von-techno/" class="more-link">Continue reading<span class="screen-reader-text"> "Tiefenstaffelung im Mix: Mehr Spannung beim Abmischen von Techno"</span></a></p>
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<p class="wp-block-paragraph">Professionelle Mixe unterscheiden sich von Amateur-Mischungen häufig dadurch, dass deutlich mehr Wert auf die Tiefenstaffelung gelegt wurde. Bei der Tiefenstaffelung im Mix werden &#8211; ähnlich wie der <a href="https://elektronische-musik-produzieren.de/techno-und-ambient-abmischen-stereobreite-verbessern/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Verteilung im Stereopanorama</a> &#8211; die einzelnen Instrumente im Raum platziert. Dadurch erscheint der Mix ausgewogener, die Instrumente haben mehr Platz. Wie ihr Tiefenstaffelung beim Mixing von elektronischer Musik nutzen könnt, erfahrt ihr in diesem Artikel.</p>



<img loading="lazy" decoding="async" src="https://vg09.met.vgwort.de/na/507a1ab2c46e409a8fd349436fee26f0" width="1" height="1" alt="">



<h2 class="wp-block-heading" id="h-lautst-rke-anpassen">Lautstärke anpassen</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Der einfachste Weg, Instrumente weiter vorne oder hinten im Mix zu platzieren, ist über die Anpassung der Lautstärke. Je leiser ein Instrument ist, umso weiter entfernt erscheint es. Statt also zu versuchen, alle Elemente möglichst laut zu haben, baut ihr als erstes ein grobes dreidimensionales Bild auf, bei dem ihr gezielt einzelne Instrumente leiser macht und diese nach hinten schiebt. Hierfür eigenen sich besonders gut Atmo-Sounds wie <a href="https://elektronische-musik-produzieren.de/die-besten-synthesizer-fuer-pads/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Pads</a> oder Field-Recordings. Aber auch einzelne Percussion-Elemente profitieren davon, wenn man sie leise in den Hintergrund schiebt.</p>



<h2 class="wp-block-heading" id="h-reverb">Reverb</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Je näher sich ein Instrument befindet, umso deutlicher hört man das Direktsignal. Umgekehrt haben Instrumente, die weiter im Raum entfernt sind auch mehr Raumanteil. Diesen Effekt kann man auch für elektronische Instrumente nutzen und seine Synthesizer akustisch weiter hinten platzieren, indem man einfach den Anteil des Reverb-Effekts erhöht.</p>



<figure class="wp-block-image size-large is-style-default"><img loading="lazy" decoding="async" width="1024" height="551" src="https://elektronische-musik-produzieren.de/wp-content/uploads/2021/04/Reverb_zur_Tiefenstaffelung_im_Mix_nutzen-1024x551.jpg" alt="Reverb zur Tiefenstaffelung im Mix nutzen" class="wp-image-4104" srcset="https://elektronische-musik-produzieren.de/wp-content/uploads/2021/04/Reverb_zur_Tiefenstaffelung_im_Mix_nutzen-1024x551.jpg 1024w, https://elektronische-musik-produzieren.de/wp-content/uploads/2021/04/Reverb_zur_Tiefenstaffelung_im_Mix_nutzen-300x162.jpg 300w, https://elektronische-musik-produzieren.de/wp-content/uploads/2021/04/Reverb_zur_Tiefenstaffelung_im_Mix_nutzen-768x413.jpg 768w, https://elektronische-musik-produzieren.de/wp-content/uploads/2021/04/Reverb_zur_Tiefenstaffelung_im_Mix_nutzen.jpg 1200w" sizes="auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /><figcaption><em>Reverb für den Tiefeneindruck im Mix nutzen</em></figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph">Entscheidend ist auch die Größe des simulierten Raums. Wollt ihr euer Signal sehr weit in den Hintergrund rücken, sind große Räume mit weniger Obertönen ein guter Ausgangspunkt. Kleine Räume mit hohem Mittenanteil und präsenten Höhen sind die Wahl, wenn ihr Signale nur leicht nach hinten versetzen möchtet.</p>



<h2 class="wp-block-heading" id="h-equalizer-nutzen">Equalizer nutzen</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Zusätzlich zum Reverb solltet ihr dann auch einen <a href="https://elektronische-musik-produzieren.de/die-besten-eq-plug-ins-equalizer-vst-fuer-techno-ambient-und-co/">Equalizer</a> nutzen. Hiermit kann man die Eigenschaften des Schalles simulieren, bei dem das Signal über die Entfernung hinweg immer mehr an Höhen verliert. Ihr kennt das sicherlich von Open Airs: Aus der Entfernung hört ihr als erstes die <a href="https://elektronische-musik-produzieren.de/die-besten-bass-synthesizer-top-5/">Bässe</a> und unteren Mitten. Wenn ihr nun näher an die Bühne herangeht, werden auch die Höhen immer präsenter.</p>



<figure class="wp-block-image size-large is-style-default"><img loading="lazy" decoding="async" width="1024" height="629" src="https://elektronische-musik-produzieren.de/wp-content/uploads/2021/04/Tiefenstaffelung_im_Mix_EQ_nutzen-1024x629.png" alt="Durch Absenken der Höhen rückt ihr das Signal weiter in den Hintergrund" class="wp-image-4101" srcset="https://elektronische-musik-produzieren.de/wp-content/uploads/2021/04/Tiefenstaffelung_im_Mix_EQ_nutzen-1024x629.png 1024w, https://elektronische-musik-produzieren.de/wp-content/uploads/2021/04/Tiefenstaffelung_im_Mix_EQ_nutzen-300x184.png 300w, https://elektronische-musik-produzieren.de/wp-content/uploads/2021/04/Tiefenstaffelung_im_Mix_EQ_nutzen-768x471.png 768w, https://elektronische-musik-produzieren.de/wp-content/uploads/2021/04/Tiefenstaffelung_im_Mix_EQ_nutzen-1536x943.png 1536w, https://elektronische-musik-produzieren.de/wp-content/uploads/2021/04/Tiefenstaffelung_im_Mix_EQ_nutzen.png 1694w" sizes="auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /><figcaption><em>Durch Absenken der Höhen rückt ihr das Signal weiter in den Hintergrund</em></figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph">Nutzt das auch für die Tiefenstaffelung in eurem Mix: Senkt die Höhen der Instrumente ab, die im Hintergrund sitzen sollen und sie erscheinen weiter entfernt. Das könnt ihr noch verstärken, indem ihr die Lautstärke herunterzieht und den Raumanteil erhöht.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Falls ihr Signale stärker nach vorn holen wollt, könnt ihr den Höhenanteil verstärken. Dadurch wirken Instrumente, Drums oder Vocals deutlich präsenter und damit näher.</p>



<h2 class="wp-block-heading" id="h-panoramaverteilung">Panoramaverteilung</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Um einen möglichst umfangreichen Tiefeneindruck zu gewinnen, sollte man bei der Tiefenstaffelung auch an die Verteilung im Stereopanorama denken. Zwar wandern hier die Instrumente zunächst einmal nur nach links und rechts. In Kombination mit den anderen Tipps in diesem Artikel gewinnt ihr durch eine Verteilung im Panorama aber zusätzlich Platz. Auf diese Weise konkurrieren die leiseren Instrumente im Hintergrund nicht erneut miteinander. In dem Artikel &#8222;<a href="https://elektronische-musik-produzieren.de/techno-und-ambient-abmischen-stereobreite-verbessern/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Techno und Ambient abmischen: Stereobreite verbessern</a>&#8220; behandele ich das Thema Panorama im Mix noch etwas ausführlicher.</p>



<h2 class="wp-block-heading" id="h-kompressor-einsetzen">Kompressor einsetzen</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Für den letzten Trick nutzen wir Dynamikprozessoren. Mit einem Kompressor verdichtet man Audiosignale. Man kann das auch nutzen, um dem Signal einen Raumeindruck zu verpassen. Mit ganz kurzen Release-Zeiten arbeitet der Kompressor schneller, wodurch dynamische Signale schneller verdichtet werden. Dadurch sitzt das Instrument weiter vorne im Mix. Wollt ihr es weiter nach hinten schieben, probiert einmal höhere Release-Zeiten.</p>



<figure class="wp-block-image size-large is-style-default"><img loading="lazy" decoding="async" width="1024" height="371" src="https://elektronische-musik-produzieren.de/wp-content/uploads/2021/04/Instrumente_mit_Kompressor_hinten_im_Mix_Platzieren-1024x371.jpg" alt="Mit einem Kompressor könnt ihr das Signal ebenfalls räumlich platzieren" class="wp-image-4102" srcset="https://elektronische-musik-produzieren.de/wp-content/uploads/2021/04/Instrumente_mit_Kompressor_hinten_im_Mix_Platzieren-1024x371.jpg 1024w, https://elektronische-musik-produzieren.de/wp-content/uploads/2021/04/Instrumente_mit_Kompressor_hinten_im_Mix_Platzieren-300x109.jpg 300w, https://elektronische-musik-produzieren.de/wp-content/uploads/2021/04/Instrumente_mit_Kompressor_hinten_im_Mix_Platzieren-768x278.jpg 768w, https://elektronische-musik-produzieren.de/wp-content/uploads/2021/04/Instrumente_mit_Kompressor_hinten_im_Mix_Platzieren.jpg 1200w" sizes="auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /><figcaption><em>Mit einem Kompressor könnt ihr das Signal ebenfalls im Raum platzieren</em></figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph">Außerdem könnt ihr mit dem Kompressor den hörbaren Anteil der Transienten, also die lauten Impulse am Anfang des Signals, beeinflussen. Bei hohen Attack-Zeiten lässt der Kompressor die Transienten noch durch, während der Kompressor bei kurzen Attack-Zeiten diese wegdrückt. Natürlich vorkommende Signale haben in der Regel stärkere Transienten als Signale, die weiter entfernt sind. Überträgt man das nun auf die Tiefenstaffelung im Mix, könnt ihr Instrumente weiter hinten platzieren, indem ihr die Attack-Zeit eures Kompressors kurz einstellt und die Impulse am Anfang reduziert.</p>



<h2 class="wp-block-heading" id="h-tiefenstaffelung-im-mix-fazit">Tiefenstaffelung im Mix &#8211; Fazit</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Auch diese Tipps sind wie immer nur ein Leitfaden und sollen euch nicht davon abhalten, eigene Experimente zu fahren. Am wichtigsten ist es meiner Meinung nach, dass erst einmal über Lautstärke und Panorama ein grober dreidimensionaler Mix geschaffen wird, bevor man mit spezielleren Effekten wie Reverb und Kompressor an die Details geht.</p>



<h3 class="wp-block-heading" id="h-weitere-artikel">Weitere Artikel</h3>



<ul class="wp-block-list"><li><a href="https://elektronische-musik-produzieren.de/techno-und-ambient-abmischen-stereobreite-verbessern/">Techno und Ambient abmischen: Stereobreite verbessern</a></li><li><a href="https://elektronische-musik-produzieren.de/studiokopfhoerer-fuer-elektronische-musik-die-besten-kopfhoerer-fuer-techno/">Studiokopfhörer für elektronische Musik: die besten Kopfhörer für Techno</a></li><li><a href="https://elektronische-musik-produzieren.de/hihats-abmischen-fuer-techno-deep-house-und-ambient-mixing-tutorial/">HiHats abmischen für Techno, Deep House und Ambient – Mixing Tutorial</a></li><li><a href="https://elektronische-musik-produzieren.de/kick-und-bass-abmischen-die-groessten-fehler/">Kick und Bass abmischen: Die größten Fehler</a></li><li><a href="https://elektronische-musik-produzieren.de/die-besten-midi-controller-fuer-ableton-live-uebersicht/">Die besten MIDI Controller für Ableton Live – Übersicht</a></li></ul>
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		<title>Mehr aus Claps herausholen: Tricks für Techno, Ambient und House</title>
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		<pubDate>Tue, 16 Feb 2021 05:30:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Mixing]]></category>
		<category><![CDATA[Sound Design]]></category>
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		<category><![CDATA[House]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Claps gehören zu den am häufigsten verwendeten Percussion-Elementen in der elektronischen Musik. Gleichzeitig sind Techno Claps verhältnismäßig dominant gegenüber anderen Instrumenten im Drum-Bereich, sodass es sich gerade hier lohnt, mehr Zeit in Mixing und Arrangement zu stecken. Neben der korrekten EQ- und Lautstärke-Einstellung gibt es aber noch weitere Tricks, wie man Claps spannender machen kann. &#8230; </p>
<p><a href="https://elektronische-musik-produzieren.de/mehr-aus-claps-herausholen-tricks-fuer-techno-ambient-und-house/" class="more-link">Continue reading<span class="screen-reader-text"> "Mehr aus Claps herausholen: Tricks für Techno, Ambient und House"</span></a></p>
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										<content:encoded><![CDATA[
<p class="wp-block-paragraph">Claps gehören zu den am häufigsten verwendeten Percussion-Elementen in der elektronischen Musik. Gleichzeitig sind Techno Claps verhältnismäßig dominant gegenüber anderen Instrumenten im Drum-Bereich, sodass es sich gerade hier lohnt, mehr Zeit in Mixing und Arrangement zu stecken. Neben der korrekten EQ- und Lautstärke-Einstellung gibt es aber noch weitere Tricks, wie man Claps spannender machen kann. Ein paar davon stellt euch dieser Artikel vor.</p>



<img loading="lazy" decoding="async" src="https://vg09.met.vgwort.de/na/98729535b36842a788d6140b4fad1c3a" width="1" height="1" alt="">



<h2 class="wp-block-heading" id="h-techno-claps-doppeln-und-zeitversetzt-abspielen">Techno Claps doppeln und zeitversetzt abspielen</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Bei komplett analog erzeugten Claps werden meistens mehrere Rauschimpulse mit BP gefiltert und zeitversetzt nacheinander abgespielt. Je nach Synthesizer oder Drum-Machine konnte man die Zeitintervalle auseinander schieben oder zusammenrücken. Besonders gut ist dies beispielsweise im <a href="https://www.elektron.se/products/analog-rytm-mkii/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Analog Rytm von Elektron</a> gelöst. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Durch das Auseinanderziehen wirken Claps räumlicher, teilweise sogar granular. Nun spricht nichts dagegen, diesen Effekt generell zu nutzen und es auch auf akustische Claps oder Samples anzuwenden.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Dazu müsst ihr eine oder mehrere Aufnahmen doppeln und in eurer <a href="https://elektronische-musik-produzieren.de/welche-daw-fuer-elektronische-musik-die-besten-musikprogramme/">DAW</a> leicht versetzt platzieren. Je kürzer die Abstände zwischen den Samples sind, umso mehr neigt der Sound dazu, ins Flanging zu gehen. Ich würde mit vier Samples beginnen, die jeweils  20-30 ms Abstand zueinander haben. Experimentiert ruhig damit, bis ihr mit dem Ergebnis zufrieden seid.</p>



<figure class="wp-block-image size-large is-style-default"><img loading="lazy" decoding="async" width="1024" height="296" src="https://elektronische-musik-produzieren.de/wp-content/uploads/2021/02/Clap_Arrangement-1024x296.jpg" alt="Claps arrangieren für Techno. Breite Sounds dank Panning" class="wp-image-3651" srcset="https://elektronische-musik-produzieren.de/wp-content/uploads/2021/02/Clap_Arrangement-1024x296.jpg 1024w, https://elektronische-musik-produzieren.de/wp-content/uploads/2021/02/Clap_Arrangement-300x87.jpg 300w, https://elektronische-musik-produzieren.de/wp-content/uploads/2021/02/Clap_Arrangement-768x222.jpg 768w, https://elektronische-musik-produzieren.de/wp-content/uploads/2021/02/Clap_Arrangement.jpg 1200w" sizes="auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /><figcaption><em>Claps doppeln, Pannings variieren und zeitversetzt abspielen</em></figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph">Als finalen Schritt könnt ihr nun die einzelnen Claps auf unterschiedliche Spuren legen. Dann gebt ihr jedem Samples leicht veränderte EQ-Werte und b) Positionen im Stereopanorama mit. Mit extremen Pannings erzeugt ihr sehr breite Claps, die allerdings auch recht dominant werden. Also sparsam einsetzen und nicht zu stark in den Vordergrund mischen. </p>



<h2 class="wp-block-heading" id="h-durchsetzungsf-hige-techno-claps-dank-layering">Durchsetzungsfähige Techno Claps dank Layering</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Wie schon im Kick-Tutorial beschrieben, kann man sich mit dem Schichten mehrere Samples interessante Klänge bauen. Das gilt selbstverständlich auch für Claps, die ihr mit geschicktem Layering nicht nur einen individuellen Touch mitgebt, sondern diese auch durchsetzungsfähig macht. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Probiert dabei einfach mal, euer eigenes Klatschen im Raum aufzunehmen und es mit synthetischen Claps zu kombinieren. Wichtig ist dabei nur, dass ihr jedem Layer einen Frequenzbereich spendiert. Ansonsten wird das Experiment schnell zu matschig.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Gut funktioniert auch mit mehreren unterschiedlichen Layern zu arbeiten und dabei eine Basis-Clap zu definieren. Dadurch zieht sich der Sound wie ein roter Faden durch euren Track, wirkt aber gleichzeitig abwechslungsreich, da ihr diesen mit unterschiedlichen Layern immer wieder neu zusammensetzt.</p>



<h2 class="wp-block-heading" id="h-multitap-delay-f-r-rhythmische-variation">Multitap-Delay für rhythmische Variation</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Ok, dieser Tipp ist für alle Programmierfaulen (zu denen ich häufig ebenfalls gehöre). Statt jede Clap einzeln zeitversetzt im Arrangement zu platzieren, probiert mal ein Multitap-Delay in eurer Clap-Spur. Mutlitap-Delays sind immer dann eine große Hilfe, wenn man spannende rhythmische Muster erzeugen will, aber zu faul ist, diese durch Probieren selbst zu setzen.</p>



<div class="wp-block-image is-style-default"><figure class="aligncenter size-large"><img loading="lazy" decoding="async" width="840" height="435" src="https://elektronische-musik-produzieren.de/wp-content/uploads/2021/02/Echoboy_MultiTap_Delay.png" alt="Eines der besten Delay-PlugIns: EchoBoy von Soundtoys bietet auch MultiTap-Delays" class="wp-image-3670" srcset="https://elektronische-musik-produzieren.de/wp-content/uploads/2021/02/Echoboy_MultiTap_Delay.png 840w, https://elektronische-musik-produzieren.de/wp-content/uploads/2021/02/Echoboy_MultiTap_Delay-300x155.png 300w, https://elektronische-musik-produzieren.de/wp-content/uploads/2021/02/Echoboy_MultiTap_Delay-768x398.png 768w" sizes="auto, (max-width: 840px) 100vw, 840px" /><figcaption><em>Eines der besten Delay-PlugIns: EchoBoy von Soundtoys bietet auch MultiTap-Delays</em></figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph">Gegen den Einsatz von Multi-Tap-Delays spricht auch überhaupt nichts. Denn dank unterschiedlicher Taktraten, häufig sogar integrierten Filtern, EQs oder Panorama-Funktionen, vereinfachen diese viele Zwischenschritte und laden zum Experimentieren ein.</p>



<h2 class="wp-block-heading" id="h-mehr-lebendigkeit-mit-flanger">Mehr Lebendigkeit mit Flanger</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Wenn ihr in einem Track bei einer Clap bleiben wollt und diese zudem recht häufig einsetzt, solltet ihr diese spannender gestalten. Eine einfache Möglichkeit hierfür ist der Einsatz von Modulationseffekten, wie beispielsweise einem Flanger. Bei einigen analogen Drum-Machines geschieht das durch die Bauteile häufig automatisch, da jeder Impuls leicht anders klingt und sich beim Überlagern der Einzelimpulse gerne mal einzelne Frequenzen auslöschen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Diese Phasenauslöschungen sorgen aber dafür, dass die Claps jedes Mal leicht anders und dadurch lebendiger klingen. Um diesen Effekt auch auf Samples anzuwenden, könnt ihr einen Modulationseffekt auf die Clap-Spur ziehen und mit einem langsam schwingenden LFO die Frequenz des Flangers (Chorus / Phasers) steuern. Ich empfehle hier den Effekt nur anteilig, also mit einem Anteil von 30-50 %, einzusetzen und dann mit Variationen zu spielen. Letztlich ist das aber reine Geschmacksache.</p>



<h2 class="wp-block-heading" id="h-schmutz-hinzuf-gen-mit-bit-crusher">Schmutz hinzufügen mit Bit Crusher</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Wenn die Clap mal nicht so richtig im Mix sitzen will, können ausgerechnet Bit Crusher die Lösung sein. Beim Bit Crusher empfehle ich vor allem den Downsample-Modus (Rate Redux). Dezent eingesetzt erzeugt dieser in Kombination mit einer Bitrate von 12 Bit einen angenehm kernigen Sound, von dem Claps häufig profitieren. Sollte der Sound im Anschluss zu hart werden, kann man mit einem EQ oder Tiefpassfilter zusätzlich die Höhen etwas dimmen.</p>



<div class="wp-block-image is-style-default"><figure class="aligncenter size-large"><img loading="lazy" decoding="async" width="602" height="228" src="https://elektronische-musik-produzieren.de/wp-content/uploads/2021/02/Claps_Bitcrusher.jpg" alt="Bitcrusher auf Claps einsetzen" class="wp-image-3659" srcset="https://elektronische-musik-produzieren.de/wp-content/uploads/2021/02/Claps_Bitcrusher.jpg 602w, https://elektronische-musik-produzieren.de/wp-content/uploads/2021/02/Claps_Bitcrusher-300x114.jpg 300w" sizes="auto, (max-width: 602px) 100vw, 602px" /><figcaption><em>Bitcrusher auf Claps einsetzen</em></figcaption></figure></div>



<h2 class="wp-block-heading" id="h-geringere-dosierung">Geringere Dosierung</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Da es sich bei Claps wie eingangs erwähnt häufig um sehr dominante Elemente handelt, solltet ihr sie sparsam einsetzen. Damit meine ich vor allem, dass sie nicht wie in den 90ern ständig auf der 2 und 4 kommen, sondern primär einzelne Akzente im Track setzen. Das gilt besonders bei Claps mit großen Hallräumen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Bei Rolllenden Übergängen kann man Claps aber gut unter die Snare-Wirbel mischen, um diese insgesamt spannender zu gestalten. Wollt ihr hingegen genau den Rave-Retro-Sound der 90er erzeugen, spricht natürlich nichts dagegen, eine klassische <a href="https://elektronische-musik-produzieren.de/roland-tr-909-clone-die-besten-tr-909-vsts-und-hardware-clones/">909</a> Clap auf die 2 und 4 oder gelegentlich gar auf die 1,2,3 und 4 zu setzen. Handelt es sich dabei um en Sample, empfehle ich auf jeden Fall den dritten Tipp aus dieser Liste mit dem Flanger.</p>



<h3 class="wp-block-heading" id="h-weitere-links">Weitere Links</h3>



<ul class="wp-block-list"><li><a href="https://elektronische-musik-produzieren.de/techno-kick-bauen-so-erstellst-du-fette-bassdrums-fuer-den-club/">Techno Kick abmischen: So erzeugt ihr fette Kicks für den Club</a></li><li><a href="https://elektronische-musik-produzieren.de/kick-und-bass-abmischen-die-groessten-fehler/">Kick und Bass abmischen bei elektronischer Musik</a></li><li><a href="https://elektronische-musik-produzieren.de/tiefenstaffelung-im-mix-mehr-spannung-beim-abmischen-von-techno/">Tiefenstaffelung im Mix: Mehr Spannung beim Abmischen von Techno</a></li><li><a href="https://elektronische-musik-produzieren.de/die-besten-drum-machines-fuer-techno/">Die besten Drum Machines für Techno</a></li><li><a href="https://elektronische-musik-produzieren.de/midi-controller-fuer-fl-studio-die-besten-modelle-fuer-elektronische-musik/">Die besten MIDI Controller für FL Studio</a></li><li><a href="https://elektronische-musik-produzieren.de/studiokopfhoerer-fuer-elektronische-musik-die-besten-kopfhoerer-fuer-techno/">Studiokopfhörer für elektronische Musik: die besten Kopfhörer für Techno</a></li></ul>
<p>Der Beitrag <a href="https://elektronische-musik-produzieren.de/mehr-aus-claps-herausholen-tricks-fuer-techno-ambient-und-house/">Mehr aus Claps herausholen: Tricks für Techno, Ambient und House</a> erschien zuerst auf <a href="https://elektronische-musik-produzieren.de">elektronische-musik-produzieren</a>.</p>
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			</item>
		<item>
		<title>Techno produzieren für den Club: 7 Fehler, die du vermeiden solltest</title>
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		<dc:creator><![CDATA[e-m-p]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 14 Oct 2020 04:45:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Mixing]]></category>
		<category><![CDATA[Sound Design]]></category>
		<category><![CDATA[Workshops]]></category>
		<category><![CDATA[Techno]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Auch wenn elektronische Musik insgesamt viele Experimente zulässt, gibt es beim Techno produzieren einige Regeln, die man beachten sollte. Ansonsten wird aus einer guten Idee nur noch eine Nummer fürs Archiv auf der Festplatte. Besondere Herausforderungen entstehen wenn man vorhat, seine Produktionen auch einmal in den Club zu bringen. Welches die größten Stolpersteine sind, zeige &#8230; </p>
<p><a href="https://elektronische-musik-produzieren.de/techno-produzieren-fuer-den-club-7-fehler-die-du-vermeiden-solltest/" class="more-link">Continue reading<span class="screen-reader-text"> "Techno produzieren für den Club: 7 Fehler, die du vermeiden solltest"</span></a></p>
<p>Der Beitrag <a href="https://elektronische-musik-produzieren.de/techno-produzieren-fuer-den-club-7-fehler-die-du-vermeiden-solltest/">Techno produzieren für den Club: 7 Fehler, die du vermeiden solltest</a> erschien zuerst auf <a href="https://elektronische-musik-produzieren.de">elektronische-musik-produzieren</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[
<p class="wp-block-paragraph">Auch wenn <a href="https://elektronische-musik-produzieren.de/buch-elektronische-musik-produzieren-die-groessten-fehler-sounddesign-und-tipps-fuer-erfolgreiche-clubtracks/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">elektronische Musik</a> insgesamt viele Experimente zulässt, gibt es beim <a href="https://elektronische-musik-produzieren.de/techno-produzieren-fuer-einsteiger-diese-6-dinge-braucht-man-wirklich/">Techno produzieren</a> einige Regeln, die man beachten sollte. Ansonsten wird aus einer guten Idee nur noch eine Nummer fürs Archiv auf der Festplatte. Besondere Herausforderungen entstehen wenn man vorhat, seine Produktionen auch einmal in den Club zu bringen. Welches die größten Stolpersteine sind, zeige ich in diesem Artikel.</p>



<img loading="lazy" decoding="async" src="https://vg01.met.vgwort.de/na/dc1d8d2ae0d5418e8b408809fcb560ec" width="1" height="1" alt="">



<h2 class="wp-block-heading" id="h-die-kick-druckt-nicht-im-club">Die Kick drückt nicht im Club</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Während du deinen Track zuhause abhörst, klingt alles perfekt: Die Mitten sind definiert, die HiHats klingen schön crisp und die Kick schiebt gut nach vorne. Dann spielst du deinen Track das erste Mal im Club und plötzlich merkst du, wie er förmlich neben den anderen Tracks zusammenbricht. Was ist passiert?</p>



<h3 class="wp-block-heading">Ein optimierter Raum ist essentiell</h3>



<p class="wp-block-paragraph">Häufig gehen Probleme im Bassbereich auf eine schlechte Hörsituation zurück. Ein nicht optimaler Raum oder unterdimensionierte <a href="https://elektronische-musik-produzieren.de/die-besten-studiomonitore-fuer-elektronische-musik/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Studiomonitore</a> führen dazu, dass man den Subbass-Bereich überhaupt nicht wahrnimmt. Hier hilft es nur, in bessere <a href="https://elektronische-musik-produzieren.de/die-besten-studiomonitore-fuer-elektronische-musik/">Studiomonitore</a> zu investieren, nachdem (!) man erst einmal den Raum akustisch optimiert hat. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Und das mit der Raumoptimierung meine ich durchaus wörtlich. Ich habe schon etliche Studios gesehen, in denen für tausende Euros das edelste Equipment steht, aber die Speaker quasi vor der nackten Wand &#8211; oder schlimmer noch direkt in der unbehandelten Ecke &#8211; aufgestellt wurden. Flatterechos, stehende Wellen oder ausgelöschte Frequenzen sind da die Regel.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Der Raum ist super, die Monitore auch &#8211; wie bekomme ich die Kick jetzt in den Griff?</h3>



<p class="wp-block-paragraph">Anstatt nun einfach mehr <a href="https://elektronische-musik-produzieren.de/die-besten-bass-synthesizer-top-5/">Bass</a> in die Summe zu klatschen, solltest du dir zunächst die wichtigsten Instrumente vornehmen: Kickdrum und Bass. Dabei musst du dich vorher entscheiden, welches der beiden den Subpart mit übernehmen soll. Denn wenn beide Instrumente zu heftige Subs liefern, schlitterst du direkt in das nächste Problem und hast einen undefinierten Bassbereich.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Hast du dich dann für deinen Kandidaten entschieden, kannst du entweder mit geschicktem Layering &#8211; etwa mit einem Sinus oder Dreieck eine Oktave unter dem Grundton &#8211; zusätzlichen Bass hinzufügen. Behalte auch hier die Lautstärke im Auge, denn gerade beim Subbereich neigt man gerne mal dazu, zu viel des Guten hinzuzufügen.</p>


<div class="wp-block-image is-style-default">
<figure class="aligncenter size-large"><img loading="lazy" decoding="async" width="594" height="482" src="https://elektronische-musik-produzieren.de/wp-content/uploads/2020/11/bx_subsynth_techno_abmischen.jpg" alt="Techno produzieren mit mehr Subbass für Clubmusik. Das liefern spezialisierte PlugIns wie bx subsynth von Brainworx" class="wp-image-2831" srcset="https://elektronische-musik-produzieren.de/wp-content/uploads/2020/11/bx_subsynth_techno_abmischen.jpg 594w, https://elektronische-musik-produzieren.de/wp-content/uploads/2020/11/bx_subsynth_techno_abmischen-300x243.jpg 300w" sizes="auto, (max-width: 594px) 100vw, 594px" /><figcaption class="wp-element-caption"><em>Abb.: bx_subsynth</em></figcaption></figure>
</div>


<p class="wp-block-paragraph">Oder du nutzt ein spezialisiertes PlugIn, das deinem Signal zusätzlich mehr Tiefenschub verleiht. PlugIns wie <a href="https://www.plugin-alliance.com/en/products/bx_subsynth.html" target="_blank" rel="noreferrer noopener">BX_Subsynth von Brainworx</a> können eine große Hilfe dabei sein, bergen aber immer auch das Risiko, es zu übertreiben. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Wenn ihr in diesen Bereich noch einmal tief einsteigen wollt: In den Workshops <a href="https://elektronische-musik-produzieren.de/kick-und-bass-abmischen-die-groessten-fehler/">Kick und Bass abmischen für Techno</a> und<a href="https://elektronische-musik-produzieren.de/techno-kick-bauen-so-erstellst-du-fette-bassdrums-fuer-den-club/" target="_blank" rel="noreferrer noopener"> perfekte Techno-Kicks erstellen</a> gehe ich noch einmal genauer auf diese zwei Themen ein.</p>



<h2 class="wp-block-heading" id="h-bassbereich-ist-nicht-definiert">Bassbereich ist nicht definiert</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Umgekehrt kann es passieren, dass du zu viel Bass in den Track gemischt hast, anstatt zu wenig. Wahrscheinlich sind in diesem Fall entweder die unteren Mittenfrequenzen noch zu undefiniert, oder es findet zu viel im Subbereich statt.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Um dieses Problem zu beheben, solltest du alle deine Tracks durchgehen und analysieren: Wo können sich Störfrequenzen eingeschlichen haben? Besonders bei Mikrofonaufnahmen passiert es gerne mal, dass sich tieffrequente Geräusche einschleichen. Ich empfehle hier einen recht radikalen, aber gut nachvollziehbaren Ansatz.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Ziehe in jede Spur außer in denjenigen, die für den Bass zuständig sind, einen Low-Cut-EQ. Diesen setzt du großzügig bei 150-300 Hz an und arbeitest dich Stück für Stück an den perfekten Sound heran. Ziel ist es, alles radikal wegzuschneiden, was du nicht für deinen Mix benötigst. Sobald dein Mix merklich an Wärme verliert, hast du es übertrieben. In diesem Fall solltest du dir als erstes Instrumente wie Pianos, Vocals oder Gitarren vornehmen und den Cut dort wieder etwas tiefer ansetzen. Bei Pads hilft es oft, den Frequenzbereich bei 250 -350 Hz um 3-6 dB abzusenken. Probier es mal aus und du merkst schnell, wie dein Mix davon profitiert. </p>



<h2 class="wp-block-heading" id="h-der-mix-klingt-zu-harsch">Der Mix klingt zu harsch</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Wenn man über mehrere Stunden hinweg mischt, sind die Ohren irgendwann ermüdet. Eine Folge davon ist, dass man die Höhen im Mix gerne mal überbetont, weil man aufgrund der Ermüdung dann immer mehr Höhen reinmischt.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Neben ausreichender Erholung für die Ohren in der Mix-Down-Phase ist es wichtig, die Höhen immer im Blick zu behalten. Dadurch vermeidest du, dass der gespielte Track unangenehm zischelt und trotzdem frisch wirkt.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Als schnelles Mittel dagegen bieten sich zwei Möglichkeiten an: Erstens eine sanfte Absenkung der Höhen mit einem Shelf-EQ ab einer Frequenz von 10-12 kHz. Zweitens kann man mit Bandsättigungsemulationen den hohen Frequenzen etwas an Schärfe nehmen. Besser ist es aber, gleich schon im Mix der einzelnen Spuren anzufangen und besonders Instrumente im hohen Frequenzspektrum isoliert zu optimieren. Bei <a href="https://elektronische-musik-produzieren.de/hihats-abmischen-fuer-techno-deep-house-und-ambient-mixing-tutorial/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">HiHats </a>kann zum Beispiel ein De-Esser wahre Wunder bewirken.</p>



<h2 class="wp-block-heading" id="h-den-drums-fehlt-der-groove">Den Drums fehlt der Groove</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Die HiHats nageln starr auf dem 16-tel Raster und die Snare sitzt fest auf der 2 und 4. Zusätzlich hast du auf Percussions komplett verzichtet oder die Congas langweilig im Offbeat positioniert. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Der Mix kann noch so perfekt klingen, aber wenn der Track nicht grooved, wirst du beim Publikum nur wenig Resonanz auslösen. Dabei kann man mit wenigen Tricks einen Beat deutlich spannender gestalten. Einerseits könntest du versuchen, einzelne Elemente per Hand einzuspielen. Je nachdem, wie gut dir das gelingt, musst du im Anschluss noch die Quantisierungsfunktion des Sequencers nutzen. Achte hierbei dann darauf, dass du das Raster nicht auf 100 Prozent stellst. Probier einfach mal geringere Werte oder auch andere Subdivisions. Wenn du etwa eine 16tel Hi-Hat eingespielt hast, versuche es mit einer triolischen Quantisierung (16tel oder 32tel triolisch) und lege das Raster auf 80 Prozent.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Andererseits bieten die meisten DAWs spezielle Groove-Quantisierungen an. Bei Ableton ist das der Groove-Pool, bei Logic kann man unterschiedliche Swing-Varianten auswählen. Es lohnt sich echt, damit immer wieder zu experimentieren. Häufig ist das der Schlüssel zu einem Track, der maximal in die Beine geht.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Wichtig ist hierbei, dass du immer wieder Variationen in den Groove bringst. Die spannendste Synkopierung wird mit der Zeit langweilig, wenn man sie ständig wiederholt.</p>



<h2 class="wp-block-heading" id="h-die-ubergange-sind-langweilig">Die Übergänge sind langweilig</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Damit ein Track sowohl im Club als auch beim einfachen Musikhören unterwegs gut funktioniert, sollte das Arrangement gut aufgebaut sein. Ein wesentlicher Bestandteil beim Techno produzieren sind spannende Übergänge.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Nimmt man zum Beispiel einfach einmal kurz die Kick raus um sie dann später parallel mit einem rückwärts abgespielten Becken langsam wieder einzuladen, ist das zwar ganz nett, aber alles andere als originell.Auf der anderen Seite ist es auch nicht ratsam, mit sämtlichen Konventionen zu brechen und in einer smoothen Deep House Nummer den Übergang mit komplexen Breakbeats á la Venetian Snares zu gestalten.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Der Übergang muss zu der Nummer passen. Dabei sollte nach dem Übergang auf jeden Fall eine emotionale Steigerung zum Part vorher passieren. Sei es durch das Austauschen der HiHats mit einer aggressiveren Variante, das Addieren einer zweiten Melodie-Linie oder Percussion-Grooves. Ich empfehle, die hinzukommenden Elemente vorher im Track schon einmal kurz anzureißen. Zum Beispiel, indem von den zwei Takten der Melodie nur zwei Noten angerissen, oder die Percussion-Sounds einzeln versetzt abgefeuert werden. Auf diese Weise kommt nach dem Übergang ein bereits &#8222;bekanntes&#8220; Element hinzu, das dann in seiner ganzen Form präsentiert wird. </p>



<h2 class="wp-block-heading" id="h-nicht-laut-und-leise-abgehort">Nicht laut und leise abgehört</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Bevor du den Track im Club spielst, solltest du ihn einmal auf Club-Lautstärke gehört haben. Dafür benötigst du jetzt keine Function One PA-Lautsprecher, die deine Nachbarn zwei Häuser weiter noch aus der Couch fegt. Aber gerade in der Mix-Down-Phase ist es ratsam, die Studiomonitore für einen Augenblick weiter aufzudrehen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Dabei solltest du auf drei Dinge achten: Erstens, ob die Höhen unangenehm schrill sind. Zweitens, ob tragende Elemente wie Melodie oder Übergänge auch bei hohen Lautstärken noch funktionieren. Drittens, ob nicht auf einmal die Kick verschluckt wird, oder der Bassbereich plötzlich tierisch anfängt zu dröhnen. Um den Bassbereich sinnvoll zu beurteilen, solltest du kurz deine Hörposition verlassen und etwas herumlaufen. Tieffrequente Signale benötigen Distanz, um sich voll zu entfalten. Das sollte man beim Abmischen unbedingt auf dem Schirm haben.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Umgekehrt offenbart einem das Abhören bei geringer Lautstärke, ob einige Instrumente zu dominant im Mix sind. Stell dafür die Lautstärke so ein, dass du wirklich kaum noch etwas von deinem Track hörst. Wenn du Elemente in deinem Track hast, die zu laut sind, stechen sie spätestens jetzt deutlich hervor. Nun kannst du die Instrumente leiser drehen und den Vorgang so oft wiederholen, bis der Mix ausgewogen ist.</p>



<h2 class="wp-block-heading" id="h-dem-mix-fehlt-die-tiefe">Dem Mix fehlt die Tiefe</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Wenn alle Instrumente in der Stereomitte und die Spuren nicht über Lautstärke oder Effekte platziert sind, spricht man von einem flachen Mix. Falls ihr euch nicht sicher seid, ob das auf euren Mix zutrifft, helfen euch Werkzeuge zur Visualisierung eures Mix. Das gängigste Werkzeug dafür ist ein Audioanlyzer. Wichtig ist, dass dieser neben einer Darstellung der Frequenzen auch über ein Goniometer (Vector Scope) verfügt. Hiermit wird sichtbar, wieweit die Stereobreite ausgenutzt wurde. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Dabei kann man mit wenig Aufwand dem Mix mehr Tiefe verleihen. Zum einen bietet sich hierfür der Einsatz von Delay und Reverb an, um einzelne Instrumente weiter nach hinten zu positionieren. Stereo-Delays helfen dabei, das Signal breiter im Stereobild zu platzieren. Zum anderen sollte man die Instrumente auch strategisch im Stereopanorama verteilen. Wie das geht, erfährst du im Detail im Artikel <a href="https://elektronische-musik-produzieren.de/techno-und-ambient-abmischen-stereobreite-verbessern/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Techno abmischen &#8211; So verbesserst du die Stereobreite</a>.</p>



<h2 class="wp-block-heading" id="h-weitere-artikel-zum-thema-techno-produzieren">Weitere Artikel zum Thema Techno produzieren</h2>



<ul class="wp-block-list">
<li><a href="https://elektronische-musik-produzieren.de/kick-und-bass-abmischen-die-groessten-fehler/">Kick und Bass abmischen: Die größten Fehler</a></li>



<li><a href="https://elektronische-musik-produzieren.de/techno-kick-bauen-so-erstellst-du-fette-bassdrums-fuer-den-club/">Techno Kick bauen: So erstellst du fette Bassdrums für den Club</a></li>



<li><a href="https://elektronische-musik-produzieren.de/studiokopfhoerer-fuer-elektronische-musik-die-besten-kopfhoerer-fuer-techno/">Studiokopfhörer für elektronische Musik: die besten Kopfhörer für Techno</a></li>



<li><a href="https://elektronische-musik-produzieren.de/sidechain-compressor-einstellen-tutorial-fuer-elektronische-musik/">Sidechain Compressor einstellen. Tutorial für elektronische Musik</a></li>
</ul>
<p>Der Beitrag <a href="https://elektronische-musik-produzieren.de/techno-produzieren-fuer-den-club-7-fehler-die-du-vermeiden-solltest/">Techno produzieren für den Club: 7 Fehler, die du vermeiden solltest</a> erschien zuerst auf <a href="https://elektronische-musik-produzieren.de">elektronische-musik-produzieren</a>.</p>
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			</item>
		<item>
		<title>U-He Tyrell N6 Patches für Ambient, Dub und Techno</title>
		<link>https://elektronische-musik-produzieren.de/u-he-tyrell-n6-patches-fuer-ambient-dub-und-techno/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[e-m-p]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 26 Jul 2020 13:38:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[PlugIns, DAWs und VST-Instrumente]]></category>
		<category><![CDATA[Sound Packs]]></category>
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		<category><![CDATA[ambient]]></category>
		<category><![CDATA[dubtechno]]></category>
		<category><![CDATA[Patches]]></category>
		<category><![CDATA[Techno]]></category>
		<category><![CDATA[tyrell]]></category>
		<category><![CDATA[U-He]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Das Molecules Sound Pack für U-HEs Tyrell N6 bringt 74 von Grund auf neu programmierte Patches für den Freeware Synthesizer. Das Sound Set von Limbic Bits richtet sich vor allem an Künstler aus den Bereichen Ambient, Dub &#38; Melodic Techno. Mit einer großen Auswahl an Pads und Leads eignen sich die Patches aber gleichermaßen für &#8230; </p>
<p><a href="https://elektronische-musik-produzieren.de/u-he-tyrell-n6-patches-fuer-ambient-dub-und-techno/" class="more-link">Continue reading<span class="screen-reader-text"> "U-He Tyrell N6 Patches für Ambient, Dub und Techno"</span></a></p>
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										<content:encoded><![CDATA[
<p class="wp-block-paragraph">Das Molecules Sound Pack für U-HEs Tyrell N6 bringt 74 von Grund auf neu programmierte Patches für den <a aria-label="undefined (opens in a new tab)" href="https://elektronische-musik-produzieren.de/die-besten-freeware-synthesizer-fuer-elektronische-musik/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Freeware Synthesizer</a>. Das Sound Set von <a href="https://limbicbits.com" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Limbic Bits</a> richtet sich vor allem an Künstler aus den Bereichen Ambient, Dub &amp; Melodic Techno. Mit einer großen Auswahl an Pads und Leads eignen sich die Patches aber gleichermaßen für Electronica, Scoring und andere Genres, bei denen atmosphärische Klänge zentraler Bestandteil sind<a href="http://%3Cimg%20src%3D%22https//vg01.met.vgwort.de/na/f77c9cac153b4997adbd55ae460f2d1a%22%20width=%221%22%20height=%221%22%20alt=%22%22%3E"></a><a href="http://%3Cimg%20src%3D%22https//vg01.met.vgwort.de/na/f77c9cac153b4997adbd55ae460f2d1a%22%20width=%221%22%20height=%221%22%20alt=%22%22%3E">.</a></p>



<figure class="wp-block-embed is-type-video is-provider-youtube wp-block-embed-youtube wp-embed-aspect-16-9 wp-has-aspect-ratio"><div class="wp-block-embed__wrapper">

</div><figcaption><em>Demovideo der &#8222;Molecules&#8220; Patch Bank</em> für U-He TyrellN6</figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph">Obwohl der Tyrell N6 erstmals 2013 vorgestellt wurde, gehört er ohne Zweifel zu den Synths, die heute noch am häufigsten empfohlen werden. Und das aus gutem Grund. Denn mit seiner intuitiven Oberfläche und gutem Klang lässt er immer noch manch kommerzielles Produkt hinter sich. Die Kombination von Ringmodulation, FM und Sync lässt zudem auch komplexere Klänge zu, die man auf den ersten Blick nicht von dem Synth erwartet.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die geringe Prozessorauslastung auf aktuellen Rechnern ist dabei ein willkommener Nebeneffekt. Lediglich die enthaltenen Presetbänke scheinen manchmal etwas in die Jahre gekommen zu sein. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Das Molecules Sound Pack setzt hier an und liefert eine Breite Auswahl unterschiedlicher Presets. Jedes davon wurde von Grund auf neu programmiert, wobei der Fokus des Sets auf Pads (insgesamt 34) und Leads liegt (20). Natürlich finden sich in der Collection auch fette Bässe, Dub Chords und einige Effektsounds für Übergänge oder perkussive Elemente. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Damit man die Sounds live oder im Studio ausdrucksstark spielen kann, wurden Modwheel, Pitch Bend und Aftertouch relevanten Parametern zugewiesen. Da diese Verknüpfung häufig über das übliche Modwheel -&gt; Vibrato hinausgeht, kann man Klänge in wenigen Schritten komplett umformen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Wer auf der Suche nach der Soundästhetik von Boards of Canada, Rival Consoles, <a aria-label="undefined (opens in a new tab)" href="https://elektronische-musik-produzieren.de/dub-chords-und-pads-erstellen-workshop/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Basic Channel </a>oder Bodzin ist, sollte sich mal das Demo anhören. </p>



<h2 class="wp-block-heading" id="h-molecules-tyrell-n6-patches">Molecules Tyrell N6 Patches</h2>



<ul class="wp-block-list"><li>Pads: 34</li><li><a href="https://elektronische-musik-produzieren.de/die-besten-bass-synthesizer-top-5/">Bass</a>: 14</li><li>Percussion &amp; FX: 6</li><li>Leads: 20</li></ul>



<p class="has-white-color has-dark-gray-background-color has-text-color has-background wp-block-paragraph">Die Molecules Tyrell N6 Patches gibt es hier zu kaufen:<br><a aria-label="undefined (opens in a new tab)" href="https://limbicbits.onfastspring.com/u-he-tyrell-n6-molecules-patch-bank" target="_blank" rel="noreferrer noopener">https://limbicbits.com/u-he-tyrell-n6-presets-molecules-sound-pack-for-ambient-and-techno/</a></p>



<p class="wp-block-paragraph">Das VSTi U-He Tyrell könnt ihr euch kostenlos hier herunterladen: <a aria-label="undefined (opens in a new tab)" href="https://www.amazona.de/freeware-synthesizer-tyrell-n6-plugin-vst-au-win-mac/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Download-Link U-He Tyrell N6.</a> Dort gibt es auch Soundpacks mit <a href="https://elektronische-musik-produzieren.de/u-he-diva-presets-fuer-techno-und-ambient-evolution/">u-he Diva Presets</a> und <a href="https://elektronische-musik-produzieren.de/u-he-tyrell-n6-patches-fuer-ambient-dub-und-techno/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Patches für u-he RePro</a>.</p>



<h3 class="wp-block-heading" id="h-weitere-artikel">Weitere Artikel</h3>



<ul class="wp-block-list"><li><a href="https://elektronische-musik-produzieren.de/die-besten-freeware-synthesizer-fuer-elektronische-musik/">Die besten Freeware Synthesizer für elektronische Musik</a></li><li><a href="https://elektronische-musik-produzieren.de/u-he-repro-presets-fuer-techno-und-ambient-reproduction-sound-set/">U-He Repro Presets für Techno und Ambient: „ReProduction“ Sound Set</a></li><li><a href="https://elektronische-musik-produzieren.de/dreadbox-polyend-medusa-patches-fuer-techno-ambient-und-electronica/">Dreadbox Polyend Medusa Patches für Techno, Ambient und Electronica</a></li><li><a href="https://elektronische-musik-produzieren.de/welches-audio-interface-fuer-elektronische-musik/">Welches Audio Interface für elektronische Musik?</a></li><li><a href="https://elektronische-musik-produzieren.de/die-besten-synthesizer-fuer-einsteiger/">Die besten Synthesizer für Einsteiger</a></li></ul>
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		<item>
		<title>Behringer Crave Workshop: Sounds für Techno, Ambient und Electronica erstellen (Video)</title>
		<link>https://elektronische-musik-produzieren.de/behringer-crave-workshop-sounds-fuer-techno-ambient-und-electronica-erstellen-video/</link>
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		<pubDate>Sun, 26 Apr 2020 08:14:59 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Sound Design]]></category>
		<category><![CDATA[Synthesizer]]></category>
		<category><![CDATA[Synthesizer Workshops]]></category>
		<category><![CDATA[Workshops]]></category>
		<category><![CDATA[Behringer Crave]]></category>
		<category><![CDATA[Sounddesign]]></category>
		<category><![CDATA[Techno]]></category>
		<category><![CDATA[Workshop]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Behringers semimodularer Synth Crave bietet für seinen günstigen Preis etliche Möglichkeiten und einen sensationellen Klang. In diesem Workshop stelle ich fünfzehn Patch-Ideen für (Melodic) Techno, Ambient und Electronica vor. Darunter finden sich typische Leads und Bässe aber auch speziellere Sounds, die man nicht unbedingt vom Behringer Crave erwartet. Um die Klänge auf euren Crave zu &#8230; </p>
<p><a href="https://elektronische-musik-produzieren.de/behringer-crave-workshop-sounds-fuer-techno-ambient-und-electronica-erstellen-video/" class="more-link">Continue reading<span class="screen-reader-text"> "Behringer Crave Workshop: Sounds für Techno, Ambient und Electronica erstellen (Video)"</span></a></p>
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<p class="wp-block-paragraph">Behringers <a href="https://elektronische-musik-produzieren.de/semimodularer-synthesizer-die-besten-modelle-im-ueberblick/">semimodularer</a> Synth <a href="https://www.behringer.com/Categories/Behringer/Keyboards/Synthesizers-and-Samplers/K-2/p/P0DN7#googtrans(en|de)" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Crave</a> bietet für seinen günstigen Preis etliche Möglichkeiten und einen sensationellen Klang. In diesem Workshop stelle ich fünfzehn Patch-Ideen für (Melodic) Techno, Ambient und Electronica vor. Darunter finden sich typische Leads und Bässe aber auch speziellere Sounds, die man nicht unbedingt vom <a href="https://elektronische-musik-produzieren.de/behringer-crave-test-semimodularer-desktopsynth/">Behringer Crave</a> erwartet. </p>



<img loading="lazy" decoding="async" src="https://vg01.met.vgwort.de/na/e89f6d00f4d34720b869ce6edc6a18d4" width="1" height="1" alt="">



<p class="wp-block-paragraph">Um die Klänge auf euren Crave zu übertragen, empfehle ich das Videotutorial in HD anzusehen. Am Anfang von jedem neuen Patch drückt ihr dann kurz auf Pause, um die Sound-Einstellungen zu kopieren. Die Patch-Kabel sind im Video manchmal etwas verdeckt. Daher habe ich zur einfacheren Übersicht den Signalfluss im Video beschrieben. </p>



<figure class="wp-block-embed is-type-video is-provider-youtube wp-block-embed-youtube wp-embed-aspect-16-9 wp-has-aspect-ratio"><div class="wp-block-embed__wrapper">

</div></figure>



<p class="wp-block-paragraph">In dem <a href="https://elektronische-musik-produzieren.de/behringer-synthesizer-uebersicht-und-vergleich/">Behringer</a> Crave Workshop erfahrt ihr, wie ihr diese Patches erstellt:</p>



<ul class="wp-block-list"><li>0:00 Ambient Lead</li><li>1:42 Grumpy <a href="https://elektronische-musik-produzieren.de/die-besten-bass-synthesizer-top-5/">Bass</a></li><li>1:59 Melodic Techno Lead (wie z.B. bei Stephan Bodzin)</li><li>2:33 Reso Peak (Lead)</li><li>3:30 Duophonic Lead</li><li>4:04 Fat 2VCO Bass</li><li>4:21 Graviton Lead</li><li>4:56 Dub Bass (Wobble)</li><li>5:18 Dub Lead</li><li>5:37 Electronica Lead</li><li>6:04 Arcade Lead (Little Computer People?)</li><li>6:16 Walking Bass</li><li>6:39 Boarder Lead</li><li>7:33 Particle Accelerator (Lead)</li><li>8:20 Self generating Bubble Haze (SFX)</li></ul>



<p class="wp-block-paragraph">Wenn euch der Behringer Crave Workshop gefällt, schaut euch doch auch einmal den Artikel &#8222;<a href="https://elektronische-musik-produzieren.de/5-sounddesign-tricks-die-man-kennen-sollte/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">5 Sounddesign-Tricks, die man kennen sollte</a>&#8220; an. Hier wird gezeigt, wie man Pads schweben lässt, den Hochpassfilter-Trick für fettere Sounds nutzt oder Klänge durch Zufallsmodulationen noch &#8222;analoger&#8220; macht. Die Tricks lassen sich sowohl auf digitale als auch analoge Synths anwenden. Außerdem lernt ihr in diesem <a href="https://elektronische-musik-produzieren.de/behringer-crave-sequencer-programmieren-workshop/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Tutorial, wie man den Behringer Crave Sequencer programmiert</a>.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Solltet sich ein Digitone von Elektron in eurem Setup finden, ist möglicherweise auch der Artikel <a href="https://elektronische-musik-produzieren.de/elektron-digitone-5-sounddesign-tipps/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Sounddesign mit Elektron Digitone</a> etwas für euch. Hier erfahrt ihr unter anderem, wie ihr in wenigen Schritten authentische Dub Delays mit der internen Effekt-Engine hinbekommt. </p>



<h3 class="wp-block-heading" id="h-weitere-links">Weitere Links</h3>



<ul class="wp-block-list"><li><a href="https://elektronische-musik-produzieren.de/die-besten-bass-synthesizer-top-5/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Die besten Bass Synthesizer: Top 5</a></li><li><a href="https://elektronische-musik-produzieren.de/die-besten-studiomonitore-fuer-elektronische-musik/">Studiomonitore für elektronische Musik </a></li><li><a href="https://elektronische-musik-produzieren.de/midi-controller-fuer-fl-studio-die-besten-modelle-fuer-elektronische-musik/">MIDI Controller für FL Studio</a></li><li><a href="https://elektronische-musik-produzieren.de/die-besten-midi-controller-fuer-ableton-live-uebersicht/">Ableton Live Controller: Die besten Modelle</a></li><li><a href="https://elektronische-musik-produzieren.de/dub-chords-und-pads-erstellen-workshop/">Dub Chords erstellen: So gelingen die Pads und Chords im Dub Techno</a></li></ul>
<p>Der Beitrag <a href="https://elektronische-musik-produzieren.de/behringer-crave-workshop-sounds-fuer-techno-ambient-und-electronica-erstellen-video/">Behringer Crave Workshop: Sounds für Techno, Ambient und Electronica erstellen (Video)</a> erschien zuerst auf <a href="https://elektronische-musik-produzieren.de">elektronische-musik-produzieren</a>.</p>
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