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	<title>Drum Machines Archive - elektronische-musik-produzieren</title>
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		<title>Techno produzieren im Budget-Studio</title>
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		<pubDate>Sun, 05 Apr 2026 06:26:45 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[<p>Techno produzieren ohne gleich am Anfang viel Geld für Equipment auszugeben? Glücklicherweise gibt es mittlerweile etliche Ansätze, auch mit geringem Budget Club-taugliche Techno-Tracks zu erstellen. Im folgenden Artikel stelle ich zwei unterschiedliche Ansätze vor: Der erste zeigt, was man benötigt, um Techno mit einem Computer zu produzieren. Welches Zubehör ist dafür nötig? Mit welchem Programm &#8230; </p>
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										<content:encoded><![CDATA[
<p><a href="https://elektronische-musik-produzieren.de/techno-produzieren-fuer-einsteiger-diese-6-dinge-braucht-man-wirklich/">Techno produzieren</a> ohne gleich am Anfang viel Geld für Equipment auszugeben? Glücklicherweise gibt es mittlerweile etliche Ansätze, auch mit geringem Budget Club-taugliche Techno-Tracks zu erstellen. Im folgenden Artikel stelle ich zwei unterschiedliche Ansätze vor: Der erste zeigt, was man benötigt, um Techno mit einem Computer zu produzieren. Welches Zubehör ist dafür nötig? Mit welchem Programm soll man starten, wenn man sich für elektronische Musik interessiert?</p>



<p>Der zweite Ansatz richtet sich an alle, die beim Produzieren auf einen Computer verzichten wollen. Hierbei gehe ich von zwei unterschiedlichen Budgets aus: einmal Low-Budget und einmal Mid-Budget. Beide Setups versetzen dich in die Lage, komplett ohne Computer Tracks zu erstellen. Selbstverständlich lassen sich beide Varianten, &#8222;Computer-only&#8220; und &#8222;Hardware-only&#8220;, problemlos miteinander kombinieren, was im Großteil der Studios auch genauso gehandhabt wird.</p>



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<div class="wp-block-yoast-seo-table-of-contents yoast-table-of-contents"><h2>Inhaltsverzeichnis</h2><ul><li><a href="#h-elektronische-musik-mit-dem-computer-produzieren-ohne-viel-geld-auszugeben" data-level="2">Elektronische Musik mit dem Computer produzieren ohne viel Geld auszugeben</a><ul><li><a href="#h-welche-grundausstattung-fur-elektronische-musik-mit-dem-computer" data-level="3">Welche Grundausstattung für elektronische Musik mit dem Computer?</a></li></ul></li><li><a href="#h-techno-produzieren-ohne-computer-und-ohne-dabei-viel-geld-auszugeben" data-level="2">Techno produzieren ohne Computer und ohne dabei viel Geld auszugeben</a><ul><li><a href="#h-a-techno-produzieren-mit-minimal-equipment-fur-unter-400" data-level="3">a) Techno produzieren mit Minimal-Equipment für unter 400 €</a></li><li><a href="#h-b-techno-produzieren-mit-mittlerem-budget" data-level="3">b) Techno produzieren mit mittlerem Budget</a></li><li><a href="#h-ganz-klassisch-roland-tr-8-plus-ein-zwei-synthesizer" data-level="3">Ganz klassisch: Roland TR-8 plus ein, zwei Synthesizer</a></li><li><a href="#h-all-in-a-box-mit-akai-pro-mpc-one-mkii" data-level="3">All-in-a-Box mit Akai Pro MPC One MKII</a></li><li><a href="#h-fur-frickler-elektron-digitone-ii-und-elektron-model-samples" data-level="3">Für Frickler: Elektron Digitone II und Elektron Model:Samples</a></li><li><a href="#h-die-nerdlosung-polyend-tracker-mini-analogsynth" data-level="3">Die Nerdlösung: Polyend Tracker Mini + Analogsynth</a></li></ul></li></ul></div>



<h2 class="wp-block-heading" id="h-elektronische-musik-mit-dem-computer-produzieren-ohne-viel-geld-auszugeben">Elektronische Musik mit dem Computer produzieren ohne viel Geld auszugeben</h2>



<p>Ein halbwegs aktueller Rechner steht in den meisten Haushalten. Wenn man etwas auf den Leistungsbedarf der Software-Instrumente und -Effekte achtet, kommen selbst betagte Computern nicht so schnell an ihre Grenzen.</p>



<p><em>Ein Tipp am Rande: Möchte man auf ein bestimmtes <a href="https://elektronische-musik-produzieren.de/die-besten-synthesizer-plugins-fuer-elektronische-musik-diese-synths-sollten-auf-keinem-rechner-fehlen/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">PlugIn</a> partout nicht verzichten, empfiehlt es sich zu prüfen, ob sich die interne Sample-Rate heruntersetzen lässt. Bei PlugIns von Native Instruments geschieht dies zum Beispiel über die Einstellungen. U-He wiederum bietet etwa bei der <a href="https://elektronische-musik-produzieren.de/u-he-diva-revolution-presets-fuer-melodic-techno-ambient/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">diva</a> oder beim <a href="https://u-he.com/products/repro/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Repro-1</a> einen HQ-Modus an, der sich bei Bedarf deaktivieren lässt. In vielen Fällen reichen 48 kHz aus und man kann die Standardeinstellung von 96 kHz entsprechend halbieren. Das führt zu einer geringeren Prozessorauslastung.</em></p>



<h3 class="wp-block-heading" id="h-welche-grundausstattung-fur-elektronische-musik-mit-dem-computer">Welche Grundausstattung für elektronische Musik mit dem Computer?</h3>



<p>Insofern ist die Empfehlung in diesem Fall recht einfach: Eine solide<a href="https://elektronische-musik-produzieren.de/techno-produzieren-fuer-einsteiger-diese-6-dinge-braucht-man-wirklich/" target="_blank" rel="noreferrer noopener"> Grundausstattung</a> hat man bereits, indem man in ein besseres <a href="http://elektronische-musik-produzieren.de/welches-audio-interface-fuer-elektronische-musik/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Audio-Interface</a> inklusive <a href="https://elektronische-musik-produzieren.de/welche-daw-fuer-elektronische-musik-die-besten-musikprogramme/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">DAW</a> investiert.  Zwar reicht für die allerersten Schritte meistens die interne <a href="https://elektronische-musik-produzieren.de/welches-audio-interface-fuer-elektronische-musik/">Soundkarte</a>. Allerdings müsste auch in diesem Fall früher oder später eine <a href="https://elektronische-musik-produzieren.de/welche-daw-fuer-elektronische-musik-die-besten-musikprogramme/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">DAW</a> (Software zum Produzieren von Musik wie z.B. Ableton oder Bitwig) angeschafft werden. Preislich nehmen sich Lite-Version und Soundkarte nicht viel, und letztere liefern häufig eine Lite-Version von DAWs gleich mit. Warum also doppelt investieren?</p>



<p>Ich empfehle gerne die Scarlett-Serie von Focusrite, da diese neben vernünftigen Wandlern und Treibern bereits ein attraktives Software-Angebot für den Start mitbringt. Unter anderem umfasst das Paket eine leistungsfähige Einsteigerversion von Ableton Live (Lite), Samples, sowie ein paar gute PlugIns zur Sound-Bearbeitung. Zusätzlich benötigt ihr dann nur noch Monitorboxen und / oder gute <a href="https://elektronische-musik-produzieren.de/studiokopfhoerer-fuer-elektronische-musik-die-besten-kopfhoerer-fuer-techno/">Studiokopfhörer</a> und ihr könnt mit dem Produzieren starten.</p>



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<p>Ist das Budget anfangs sehr begrenzt, rate ich erstmal dazu nur gute Kopfhörer zu nutzen, statt Monitorboxen anzuschaffen. Vernünftige Modelle gibt es bei den Kopfhörern ab 130 €, selbst mäßig gute <a href="https://elektronische-musik-produzieren.de/die-besten-studiomonitore-fuer-elektronische-musik/">Studiomonitore</a> sind zu dem Preis schlichtweg nicht drin.</p>



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<p>Für die übrigen rund 120 € könnte man sich nun noch einen <a href="https://elektronische-musik-produzieren.de/die-besten-midi-controller-fuer-ableton-live-uebersicht/">USB-MIDI-Controller</a> zulegen, der das Musik machen zum einen ziemlich sicher beschleunigt. Zum anderen ist es schlicht angenehmer, Drums und Melodien einzuspielen statt sie mit der Mouse einzuzeichnen. Das Launchkey von Novation liegt genau in unserem Budget. Mit 25 Minitasten, Pads und Drehreglern ist der Controller flexibel einsetzbar. Mit Ableton Live Lite und Softube-Effekten ist zudem ein gutes Software-Paket für den Start mit dabei.</p>



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<h2 class="wp-block-heading" id="h-techno-produzieren-ohne-computer-und-ohne-dabei-viel-geld-auszugeben">Techno produzieren ohne Computer und ohne dabei viel Geld auszugeben</h2>



<p>Die zweite Variante richtet sich an alle, die komplett auf einen Computer verzichten wollen. Sei es, weil man ohnehin den ganzen Tag vor dem Bildschirm sitzt, man die Arbeit mit einem Computer als umkreativ empfindet, oder sich das Ziel gesetzt hat, Live-Auftritte nur mit Hardware-Geräten zu bestreiten. </p>



<p>Einzelne Hardware-Instrumente müssen im Gegensatz zu einem Computer erst einmal angeschafft werden, wodurch erstmal höhere Anschaffungskosten entstehen. In diesem Fall ist die Flexibilität der Empfehlungen daher etwas eingeschränkter und ich beschränke mich auf zwei Szenarien: a) ein Low-Budget-Setup, für das maximal 400 € zur Verfügung steht und b) ein Mid-Budget, für das uns 1000 € zur Verfügung stehen.</p>



<h3 class="wp-block-heading" id="h-a-techno-produzieren-mit-minimal-equipment-fur-unter-400">a) Techno produzieren mit Minimal-Equipment für unter 400 €</h3>



<p>Für dieses Setup legen wir unser maximales Budget auf 400 € fest. Zusätzlich wollen wir ohne einen Computer produzieren, so dass sich unsere Auswahl auf Hardware-Klangerzeuger beschränkt. Unser Setup muss in erster Linie in der Lage sein, ausreichend Drums wiederzugeben und idealerweise auch die ein oder andere Synth-Spur bereitstellen.</p>



<figure class="wp-block-embed is-type-video is-provider-youtube wp-block-embed-youtube wp-embed-aspect-16-9 wp-has-aspect-ratio"><div class="wp-block-embed__wrapper">

</div><figcaption class="wp-element-caption"><em><a href="https://elektronische-musik-produzieren.de/behringer-synthesizer-uebersicht-und-vergleich/">Behringer</a> Crave Demovideo</em></figcaption></figure>



<p>Öffnen wir uns zudem dem Gebrauchtmarkt wäre meine Top-Kombination wohl ein <a href="https://elektronische-musik-produzieren.de/novation-circuit-tracks-test/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Novation Circuit</a> (rund 200-220 € gebraucht), ein kleiner Mixer (rund 40 -50 €), sowie ein weiterer Analogsynthesizer für Bässe. </p>



<p>Da wir noch rund 130 &#8211; 150 € übrig haben, ist die Auswahl begrenzt. Möglich wären der semimodulare <a href="https://elektronische-musik-produzieren.de/behringer-crave-test-semimodularer-desktopsynth/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Crave von Behringer</a>, der neben einem ausgezeichneten Klang auch über einen internen Sequencer verfügt, sowie die Volca-Serie von <a href="https://elektronische-musik-produzieren.de/korg-multi-poly-presets-parallax-sound-pack/">Korg</a>.</p>



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<div id="cf-productswidget-2" class="cf-productswidget"></div>
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<p>Allen voran würde ich hier Volca-Bass und Volca Modular sehen. Beide sind gebraucht für unter 150 € zu haben, klingen gut und bieten einen internen Sequencer. Volca Modular ist sicherlich etwas frickelig in der Bedienung. Durch den West-Coast-Ansatz ist dieser Synth aber ein Garant für schmutzige, düstere Bässe mit ordentlich Experimentierpotential.</p>



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<p>Sollen Acid-Elemente mit einfließen, ist auch der TD-3 (oder <a href="https://elektronische-musik-produzieren.de/behringer-td-3-mo-test-und-demovideo/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Behringer TD-3 MO</a>) von Behringer eine klare Empfehlung. Den <a href="https://elektronische-musik-produzieren.de/roland-tb-303-clone-die-besten-tb-303-vsts-und-hardware-clones/">TB 303 Clone</a> gibt es gebraucht mittlerweile hin und wieder für unter 80 €.</p>



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<p><br>Beim Mischpult würde ich mich auf dem Gebrauchtmarkt nach einem Modell von Mackie, Allen &amp; Heath oder Yamaha umsehen. Kleinmixer werden einem förmlich hinterhergeworfen. Und da die Preise der besseren Modelle sich auch nicht mehr so sehr von den Mitbewerbern Behringer und Alto Pro unterscheiden, würde ich klar die oben genannten Marken vorziehen.</p>



<figure class="wp-block-embed is-type-video is-provider-youtube wp-block-embed-youtube wp-embed-aspect-16-9 wp-has-aspect-ratio"><div class="wp-block-embed__wrapper">

</div><figcaption class="wp-element-caption"><em>Behringer TD-3 MO und <a href="https://elektronische-musik-produzieren.de/novation-circuit-tracks-test/">Novation Circuit Tracks</a> Demovideo</em></figcaption></figure>



<h3 class="wp-block-heading" id="h-b-techno-produzieren-mit-mittlerem-budget">b) Techno produzieren mit mittlerem Budget</h3>



<p>In unserem dritten Szenario verfügen wir über ein Budget von rund 1000 €, mit dem sich schon einiges anfangen lässt. Hier ist es schon schwerer, die eine perfekte Kombi zu empfehlen. Ich habe daher vier Ausgangszenarien skizziert, die für sich schon sehr gut funktionieren, gerne aber dem eigenen Geschmack angepasst werden sollten.</p>



<h3 class="wp-block-heading" id="h-ganz-klassisch-roland-tr-8-plus-ein-zwei-synthesizer">Ganz klassisch: Roland TR-8 plus ein, zwei Synthesizer</h3>



<p>Fangen wir mit dem wohl direktestem Konzept an: Rolands TR-8 <a href="https://elektronische-musik-produzieren.de/die-besten-drum-machines-fuer-techno/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Drum Machine</a> vereint eine Vielzahl der Drum-Klassiker in einem Gerät und erweitert diese mit erweiterten Möglichkeiten fürs Sounddesign. Die Farbgebung in Giftgrün mag nicht jeden Geschmack treffen. Dafür überzeugt die TR-8 mit sehr intuitivem Live-Sequencing und Club-tauglichem Sound direkt aus dem Gerät. Die Fader zur Einstellung der Lautstärke sind gerade live ein echter Segen, da man mehrere Kanäle auf einmal ein- und ausfallen kann. Probiert das mal mit Potis.</p>



<p>Rolands TR-Serie hat die Entwicklung elektronischer Musik maßgeblich beeinflusst. Wer sich die TR-Sounds ins Studio holen möchte, macht mit der Anschaffung einer TR-8 nichts verkehrt. Soll es etwas mehr sein, ist die größere Variante Roland TR-8S eine Überlegung wert. Diese bietet die Klangerzeugung der TR-8 und erweitert diese noch um die Möglichkeit, eigene Samples zu nutzen.</p>



<div id="cf-productswidget-28" class="cf-productswidget"></div>
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<h4 class="wp-block-heading" id="h-einen-synthesizer-sollte-man-sich-noch-dazustellen">Einen Synthesizer sollte man sich noch dazustellen</h4>



<p>Mit der TR-8 deckt ihr die Drum-Sektion eures Setups bereits gut ab. Techno produzieren ist damit alleine allerdings unspektakulär, wenn man nicht gerade Jeff Mills heißt. Zur Erstellung von Melodien, Bassläufen oder atmosphärischen Klängen benötigt man noch ein bis zwei Synths. Und da beide TR-8 und TR-8S keinen internen Sequencer zur Ansteuerung externen Instrumente bieten, müsst ihr entweder live spielen oder auf Synthesizer mit internem Sequencer setzen.  Eine gute Ergänzung wäre sicherlich eine <a href="https://elektronische-musik-produzieren.de/novation-bass-station-2-patches-fuer-ambient-techno-und-electronica/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Novation Bass Station 2</a>. </p>



<link href="https://thomann.clickfire.de/Content/pw.css?fe=7" rel="stylesheet" type="text/css"><div class="tho-universe"><ul class="product-list"><li><div class="t-column column-image"><img decoding="async" src="https://www.thomann.de/thumb/thumb120x120/pics/prod/312714.jpg" alt="Novation Bass Station II" class="article-image"></div><div class="t-column column-meta"><div class="top-row"><img decoding="async" src="https://thumbs.static-thomann.de/thumb/nethumb140x40/pics/herstlogos/novation.gif" alt="Novation" class="manufacturer-logo"><strong class="display-name">Novation <a href="https://elektronische-musik-produzieren.de/die-besten-bass-synthesizer-top-5/">Bass</a> Station II</strong><div class="ratings"><span class="stars"><span style="width: 94.35%;" class="inner-stars"></span></span><a href="https://www.thomann.de/de/novation_bass_station_ii_reviews.htm?offid=1&amp;affid=397&amp;utm_medium=affiliate&amp;utm_campaign=id397&amp;utm_content=widget" target="_blank" rel="noopener">230 Bewertungen lesen</a></div></div><div class="bottom-row"><span class="price-detail">449 €</span><span class="infobox">i<span class="infobox-text">Wir verlinken auf unseren Partner Thomann, von dem wir bei Kauf eines Produktes ggf. eine Verg&#252;tung erhalten</span></span><a href="https://www.thomann.de/de/novation_bass_station_ii.htm?offid=1&amp;affid=397&amp;utm_medium=affiliate&amp;utm_campaign=id397&amp;utm_content=widget" class="cta-detail" target="_blank" rel="noopener">Jetzt kaufen</a></div></div></li></ul></div>



<p>Zusätzlich sollte ein <a href="https://elektronische-musik-produzieren.de/die-besten-synthesizer-fuer-pads/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Synthesizer für Flächen</a> und Atmos am Start sein. Bei polyphonen Synthesizern wird die Auswahl schnell dünn, wenn man auf das Budget achten muss. Daher würde ich hier von vornherein auf eine digitale Lösung setzen, die meistens günstiger zu bekommen ist. </p>



<p>Für den Preis fast unschlagbar liefert der <a href="https://elektronische-musik-produzieren.de/roland-s-1-test-sh-101-im-miniaturformat/">Roland AIRA S-1 Tweak Synth</a> einen guten Sound im praktischen Jackentaschenformat. Der Roland S-1 verfügt über eine überraschend umfangreiche Klangerzeugung, die einerseits den klassischen Roland <a href="https://elektronische-musik-produzieren.de/roland-sh-101-die-besten-sh-101-vst-und-hardware-clones/">SH-101</a> abdeckt, andererseits auf Oszillatorenebene noch ein gutes Stück weiterreicht. </p>



<figure class="wp-block-embed is-type-video is-provider-youtube wp-block-embed-youtube wp-embed-aspect-16-9 wp-has-aspect-ratio"><div class="wp-block-embed__wrapper">

</div></figure>



<p>Hinzu kommt vierfache Polyfonie, eine gut klingende Effektsektion und ein interner Sequencer inklusive Motionrecording. So bekommt ihr neben klassischen Analogbässen &#8211; und Leads auch warme Pad-Sounds, Dub Chords und Drones mit ins DAW-less Setup, ohne viel Reisegepäck einplanen zu müssen.</p>



<link href="https://thomann.clickfire.de/Content/pw.css?fe=8" rel="stylesheet" type="text/css"><div class="tho-universe"><ul class="product-list vertical"><li><div class="t-column column-image"><img decoding="async" src="https://www.thomann.de/thumb/thumb120x120/pics/prod/564999.jpg" alt="Roland AIRA Compact S-1 Tweak Synth" class="article-image"></div><div class="t-column column-meta"><div class="top-row"><img decoding="async" src="https://thumbs.static-thomann.de/thumb/nethumb140x40/pics/herstlogos/roland.gif" alt="Roland" class="manufacturer-logo"><strong class="display-name">Roland AIRA Compact S-1 Tweak Synth</strong><div class="ratings"><span class="stars"><span style="width: 93.33%;" class="inner-stars"></span></span><a href="https://www.thomann.de/de/roland_s_1_reviews.htm?offid=1&amp;affid=397&amp;subid=S-1&amp;utm_medium=affiliate&amp;utm_campaign=id397&amp;utm_content=widget" target="_blank" rel="noopener">27 Bewertungen lesen</a></div></div><div class="bottom-row"><span class="price-detail">175 €</span><span class="infobox">i<span class="infobox-text">Wir verlinken auf unseren Partner Thomann, von dem wir bei Kauf eines Produktes ggf. eine Verg&#252;tung erhalten</span></span><a href="https://www.thomann.de/de/roland_s_1.htm?offid=1&amp;affid=397&amp;subid=S-1&amp;utm_medium=affiliate&amp;utm_campaign=id397&amp;utm_content=widget" class="cta-detail" target="_blank" rel="noopener">Jetzt kaufen</a></div></div></li></ul></div>



<h3 class="wp-block-heading" id="h-all-in-a-box-mit-akai-pro-mpc-one-mkii">All-in-a-Box mit Akai Pro MPC One MKII</h3>



<p>Die MPC-Serie von <a href="https://elektronische-musik-produzieren.de/akai-mpk-mini-mk3-test/">Akai</a> Pro muss man nach über 30 Jahren Bestehen eigentlich nicht mehr großartig vorstellen. Die Kombination aus Sampler, Sequencer und guten Pads zum Live spielen war in etlichen Produktionen zu hören.</p>



<p>Vor der Generation um Live, One und X erlebten MPC-User eine ernüchternde Software-Controller-Durststrecke, die sicherlich nicht besser wurde, als Akai mit dem Rhythm Wolf ihren ersten analogen <a href="https://elektronische-musik-produzieren.de/die-besten-drum-machines-fuer-techno/">Drumcomputer</a> vorstellte. Diese Eskapaden führten am Ende allerdings zur MPC One, die ich in dieser Liste ebenfalls nennen möchte.</p>



<p>MPC One bietet flexible Möglichkeiten, Samples zu verbiegen und zeichnet sich durch einen druckvollen Sound aus, hochwertige Samples natürlich vorausgesetzt. Das große Touch-Display erleichtert einem die gezielte Soundbearbeitung, neigt aber dazu, bei höherer Luftfeuchtigkeit nicht immer zuverlässig zu reagieren. Dafür überdachte Akai zum Glück die Menüführung und spendierte wichtigen Parametern dedizierte Taster auf der Oberfläche, die vorher noch vergraben in Untermenüs lagen.</p>



<div id="cf-productswidget-33" class="cf-productswidget"></div>
<script src="https://thomann.clickfire.de/Creatives/GetProductsWidgetJS/KS13E98fbG0VlAt83TgpWqRRPiVA2"></script>



<p>Glücklicherweise verfügt die MPC One noch über drei vollwertige Klangerzeuger: Ein E-Piano, ein VA-Röhrensynth,. eine Bassline und es kommen immer mehr hinzu. </p>



<p>Damit ist man für die meisten Anwendungen schon exzellent gerüstet und Techno produzieren kann man damit natürlich auch. Sollte ein weiterer Synth ins Setup integriert werden, liefert die MPC neben zwei Eingänge auch genug Möglichkeiten ihn via MIDI oder CV perfekt einzubinden. Im Vergleich zu den größeren Modellen verfügt MPC One mit rund 750 € über das beste Preis-Leistungsverhältnis. Schade nur, dass der interne Akku der MPC Live hier nicht dabei ist.</p>



<h3 class="wp-block-heading" id="h-fur-frickler-elektron-digitone-ii-und-elektron-model-samples">Für Frickler: Elektron Digitone II und Elektron Model:Samples</h3>



<p>Zugegebenermaßen bin ich ein großer Fan von Elektron-Produkten. Nur wenige Geräte auf dem Markt bieten so einen Funktionsumfang bei gleichzeitig Live-tauglicher Bedienung. Für ein mittleres Budget empfehle ich eine Kombination aus Digitone II und Model:Samples. Dadurch erhält man umfangreichen Synthesemöglichkeiten und einen intuitiven Sample-Sequencer.</p>



<figure class="wp-block-image size-large"><img fetchpriority="high" decoding="async" width="1024" height="629" src="https://elektronische-musik-produzieren.de/wp-content/uploads/2020/06/digitone_techno_produzieren-1-1024x629.jpg" alt="Techno produzieren: Das richtige Equipment. Hier Elektron Digitone" class="wp-image-1142" srcset="https://elektronische-musik-produzieren.de/wp-content/uploads/2020/06/digitone_techno_produzieren-1-1024x629.jpg 1024w, https://elektronische-musik-produzieren.de/wp-content/uploads/2020/06/digitone_techno_produzieren-1-600x368.jpg 600w, https://elektronische-musik-produzieren.de/wp-content/uploads/2020/06/digitone_techno_produzieren-1-300x184.jpg 300w, https://elektronische-musik-produzieren.de/wp-content/uploads/2020/06/digitone_techno_produzieren-1-768x472.jpg 768w, https://elektronische-musik-produzieren.de/wp-content/uploads/2020/06/digitone_techno_produzieren-1.jpg 1280w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /><figcaption class="wp-element-caption">Mehr als nur FM: Digitone überzeugt durch Flexibilität</figcaption></figure>



<p>Hin und wieder wird der <a rel="noreferrer noopener" href="https://elektronische-musik-produzieren.de/elektron-digitone-5-sounddesign-tipps/" target="_blank">Digitone</a> als reiner FM-Synthesizer gesehen, was nicht zutrifft. Vielmehr vereint er 4OP-FM, Waveshaping auf Oszillatorebene und klassische subtraktive Synthese. Dadurch lassen sich mit dem Synthesizer auch typische Analogsounds problemlos umsetzen.</p>



<div id="cf-productswidget-6" class="cf-productswidget"></div>
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<div id="cf-productswidget-34" class="cf-productswidget"></div>
<script src="https://thomann.clickfire.de/Creatives/GetProductsWidgetJS/DRPDgzopFHgmF6poizp6xQ2"></script>



<p>Ein weiterer Vorteil sind die externen Eingänge beim Digitone sowie die zusätzlichen MIDI-Spuren, um externe Instrumente anzusteuern. Model:Samples ließe sich somit direkt durch den Digitone schleifen, wodurch ein zusätzliches Mischpult live nicht zwingend notwendig ist. Möchtet ihr später euer Set doch einmal in einem Computer aufnehmen, könnt ihr den Digitone zudem als gutes <a rel="noreferrer noopener" href="https://elektronische-musik-produzieren.de/welches-audio-interface-fuer-elektronische-musik/" target="_blank">Audio-Interface</a> verwenden. Diese Kombination gibt es neu für knapp 1000 €, bei Gebrauchtkauf wäre sogar noch ein weiterer Synthesizer oder ein kleiner Mixer drin.</p>



<figure class="wp-block-embed is-type-video is-provider-youtube wp-block-embed-youtube wp-embed-aspect-16-9 wp-has-aspect-ratio"><div class="wp-block-embed__wrapper">

</div><figcaption class="wp-element-caption"><em>Elektron Digitone Demovideo</em></figcaption></figure>



<h3 class="wp-block-heading" id="h-die-nerdlosung-polyend-tracker-mini-analogsynth">Die Nerdlösung: Polyend Tracker Mini + Analogsynth</h3>



<p>Für die Nerds unter uns ist der Tracker Mini von Polyend sicherlich ein spannender Kandidat. Polyend vereint in dem Tracker Mini Sampler, Granularsynth und Sequencer in Form eines Trackers. Ältere Jahrgänge kennen das Prinzip vielleicht noch von ihren ersten musikalischen Gehversuchen am C-64 oder Amiga.</p>



<figure class="wp-block-image size-large is-style-default"><img decoding="async" width="1024" height="777" src="https://elektronische-musik-produzieren.de/wp-content/uploads/2024/02/tracker-mini-1024x777.jpg" alt="Polyend Tracker mini" class="wp-image-11107" srcset="https://elektronische-musik-produzieren.de/wp-content/uploads/2024/02/tracker-mini-1024x777.jpg 1024w, https://elektronische-musik-produzieren.de/wp-content/uploads/2024/02/tracker-mini-300x228.jpg 300w, https://elektronische-musik-produzieren.de/wp-content/uploads/2024/02/tracker-mini-768x583.jpg 768w, https://elektronische-musik-produzieren.de/wp-content/uploads/2024/02/tracker-mini.jpg 1200w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /><figcaption class="wp-element-caption"><em>Polyend Tracker mini</em></figcaption></figure>



<p>Bei einem Tracker Mini laufen die Sequenzen von oben nach unten in mehreren Spuren in einzelnen Schritten herunter. Jedem Schritt lässt sich ein Sample, eine Note, Anschlagdynamik und andere CC-Werte zuweisen. Das Prinzip scheint auf den ersten Blick etwas in die Jahre gekommen, bietet aber für elektronische Musik einen einzigartigen Ansatz. Dieser bringt einen mitunter sogar direkter zum Ziel, als Lauflicht-Sequencer.</p>



<p>Besonders empfehlenswert ist ein Tracker Mini meiner Meinung nach, wenn man viel mit Samples arbeitet und diese schnell in einer Spur austauschen möchte. Das mag einer der Gründe sein, warum man Tracker in den Genres IDM, Ambient oder Drum and Bass recht häufig sieht. Techno produzieren kann man mit dem Tracker natürlich auch.</p>



<link href="https://thomann.clickfire.de/Content/pw.css?fe=8" rel="stylesheet" type="text/css"><div class="tho-universe"><ul class="product-list vertical"><li><div class="t-column column-image"><img decoding="async" src="https://www.thomann.de/thumb/thumb120x120/pics/prod/567640.jpg" alt="Polyend Tracker Mini" class="article-image"></div><div class="t-column column-meta"><div class="top-row"><img decoding="async" src="https://thumbs.static-thomann.de/thumb/nethumb140x40/pics/herstlogos/polyend.gif" alt="Polyend" class="manufacturer-logo"><strong class="display-name">Polyend Tracker Mini</strong><div class="ratings"><span class="stars"><span style="width: 80.00%;" class="inner-stars"></span></span><a href="https://www.thomann.de/de/polyend_tracker_mini_reviews.htm?offid=1&amp;affid=397&amp;utm_medium=affiliate&amp;utm_campaign=id397&amp;utm_content=widget" target="_blank" rel="noopener">8 Bewertungen lesen</a></div></div><div class="bottom-row"><span class="price-detail">699 €</span><span class="infobox">i<span class="infobox-text">Wir verlinken auf unseren Partner Thomann, von dem wir bei Kauf eines Produktes ggf. eine Verg&#252;tung erhalten</span></span><a href="https://www.thomann.de/de/polyend_tracker_mini.htm?offid=1&amp;affid=397&amp;utm_medium=affiliate&amp;utm_campaign=id397&amp;utm_content=widget" class="cta-detail" target="_blank" rel="noopener">Jetzt kaufen</a></div></div></li></ul></div>



<p>Auch beim Tracker Mini sollte ein weiterer Hardware-Synth eingeplant werden. Zwar bietet Tracker Mini mit seiner flexiblen Sample-Engine ausreichend Möglichkeiten, <a href="https://elektronische-musik-produzieren.de/die-besten-synthesizer-fuer-pads/">Flächen</a>, Atmos oder Bässe abzuspielen. Für den Spaßfaktor ist ein Synthesizer mit vielen Reglern eine Bereicherung im Setup. Einen Sequencer muss dieser nicht zwingend haben, da Tracker auch externe MIDI-Geräte ansteuern kann. Bei rund 700 € Anschaffungspreis ist dafür zu unserer 1000 €-Grenze glücklicherweise noch Platz nach oben.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Techno produzieren im Budgetstudio &#8211; Fazit</h2>



<p>Für welche Lösung ihr euch auch entscheidet &#8211; mit den hier vorgeschlagenen Setups könnt ihr auf jeden Fall arbeiten. Mit der Zeit findet ihr dann den perfekten Workflow für euch.</p>



<p>Ihr wollt ohne <a href="https://elektronische-musik-produzieren.de/welche-daw-fuer-elektronische-musik-die-besten-musikprogramme/">DAW</a> elektronische Musik produzieren? Dann könnte der Artikel <a href="https://elektronische-musik-produzieren.de/groovebox-fuer-techno-ambient-und-house-die-besten-modelle/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">die besten Grooveboxen für Techno, Ambient und House</a> etwas für euch sein.</p>



<h4 class="wp-block-heading" id="h-weitere-links">Weitere Links</h4>



<ul class="wp-block-list">
<li><a href="https://elektronische-musik-produzieren.de/groovebox-fuer-techno-ambient-und-house-die-besten-modelle/">Groovebox für Techno, Ambient und Electronica: Die besten Modelle</a></li>



<li><a href="https://elektronische-musik-produzieren.de/midi-controller-fuer-fl-studio-die-besten-modelle-fuer-elektronische-musik/">Die besten MIDI Controller für FL Studio</a></li>



<li><a href="https://elektronische-musik-produzieren.de/die-besten-midi-controller-fuer-ableton-live-uebersicht/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">MIDI Controller für Ableton Live</a></li>



<li><a href="https://elektronische-musik-produzieren.de/die-besten-studiomonitore-fuer-elektronische-musik/">Studiomonitore für Techno, Ambient und Deep House</a></li>



<li><a href="https://elektronische-musik-produzieren.de/studiokopfhoerer-fuer-elektronische-musik-die-besten-kopfhoerer-fuer-techno/">Studiokopfhörer für elektronische Musik: die besten Kopfhörer für Techno</a></li>
</ul>
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		<title>Roland TR-808 Clone: Die besten 808 Hardware Clones</title>
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		<dc:creator><![CDATA[e-m-p]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 17 Feb 2026 04:34:13 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Drum Machines]]></category>
		<category><![CDATA[TR 808]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Kaum eine Drum Machine hat elektronische Musik so stark mitgeprägt wie die Roland TR-808. Der druckvolle, warme Klang ist in etlichen Produktionen zu hören und viele Genres wie der (echte) Electro, Acid oder HipHop wären ohne sie kaum denkbar. Daher überrascht es nicht, dass auch heute &#8211; über dreißig Jahre nach Markteinführung &#8211; die TR-808 &#8230; </p>
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<p class="yoast-reading-time__wrapper"><span class="yoast-reading-time__icon"><svg aria-hidden="true" focusable="false" data-icon="clock" width="20" height="20" fill="none" stroke="currentColor" style="display:inline-block;vertical-align:-0.1em" role="img" xmlns="http://www.w3.org/2000/svg" viewBox="0 0 24 24"><path stroke-linecap="round" stroke-linejoin="round" stroke-width="2" d="M12 8v4l3 3m6-3a9 9 0 11-18 0 9 9 0 0118 0z"></path></svg></span><span class="yoast-reading-time__spacer" style="display:inline-block;width:1em"></span><span class="yoast-reading-time__descriptive-text">Estimated reading time: </span><span class="yoast-reading-time__reading-time">8</span><span class="yoast-reading-time__time-unit"> Minuten</span></p>



<p>Kaum eine Drum Machine hat elektronische Musik so stark mitgeprägt wie die Roland TR-808. Der druckvolle, warme Klang ist in etlichen Produktionen zu hören und viele Genres wie der (echte) Electro, Acid oder HipHop wären ohne sie kaum denkbar. Daher überrascht es nicht, dass auch heute &#8211; über dreißig Jahre nach Markteinführung &#8211; die TR-808 Rekordpreise auf dem Gebrauchtmarkt erzielt. Zum Glück gibt es mittlerweile etliche TR-808 Clones. Die besten stellen wir in diesem Artikel vor.</p>



<img loading="lazy" decoding="async" src="https://vg09.met.vgwort.de/na/a8857d97282048738f3d43d4575df0b2" width="1" height="1" alt="">



<div class="wp-block-yoast-seo-table-of-contents yoast-table-of-contents"><h2>Inhaltsverzeichnis</h2><ul><li><a href="#h-roland-tr-08-tr-808-clone-im-boutique-format" data-level="2">Roland TR-08: TR-808 Clone im Boutique-Format</a></li><li><a href="#h-roland-tr-8s" data-level="2">Roland TR-8S</a></li><li><a href="#h-roland-t-8-miniatur-tr-zum-budget-kurs" data-level="2">Roland T-8: Miniatur-TR zum Budget-Kurs</a></li><li><a href="#h-roland-tr-1000-808-clone-909-clone-und-viel-mehr" data-level="2">Roland TR-1000: 808 Clone, 909 Clone und viel mehr</a></li><li><a href="#h-behringer-rd-8-mk-ii" data-level="2">Behringer RD-8 MK II</a></li><li><a href="#h-tr-808-clone-alternativen-auf-dem-gebrauchtmarkt" data-level="2">TR-808 Clone: Alternativen auf dem Gebrauchtmarkt</a><ul><li><a href="#h-acidlab-miami" data-level="3">Acidlab Miami</a></li><li><a href="#h-yocto-808" data-level="3">Yocto 808</a></li></ul></li><li><a href="#h-fazit-die-besten-tr-808-clones" data-level="2">Fazit: Die besten TR-808 Clones</a></li></ul></div>



<h2 class="wp-block-heading" id="h-roland-tr-08-tr-808-clone-im-boutique-format">Roland TR-08: TR-808 Clone im Boutique-Format</h2>



<p>Die TR-08 von Roland kommt im handlichen Boutique-Format daher. Das diente als Basis für etliche andere Rolandclones wie u.a. den <a href="https://elektronische-musik-produzieren.de/roland-sh-01a-patches-fuer-techno-ambient-und-electronica/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Roland SH-01a</a>, <a href="https://elektronische-musik-produzieren.de/roland-jd-08-test/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">JD-08</a>, oder <a href="https://elektronische-musik-produzieren.de/roland-ju-06a-presets-fuer-ambient-und-techno-limbic-bits-islands/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">JU-06a</a>. Klanglich kann die TR-08 schon überzeugen, wenngleich ihr mitunter das letzte Quäntchen Druck in der Magengrube fehlt. Da helfen auch die in Untermenüs versteckten Sonderfunktionen nichts. Dabei stellt sich wahrscheinlich die Frage, welche TR-808 hier als Vorbild genommen wurde. Denn diese unterscheiden sich in diesem Punkt auch gerne mal voneinander.</p>



<figure class="wp-block-image size-large"><img loading="lazy" decoding="async" width="1024" height="428" src="https://elektronische-musik-produzieren.de/wp-content/uploads/2022/10/Roland_TR-08_808-Clone-1024x428.jpg" alt="Roland TR-08 Boutique TR-808 Clone" class="wp-image-7762" srcset="https://elektronische-musik-produzieren.de/wp-content/uploads/2022/10/Roland_TR-08_808-Clone-1024x428.jpg 1024w, https://elektronische-musik-produzieren.de/wp-content/uploads/2022/10/Roland_TR-08_808-Clone-300x125.jpg 300w, https://elektronische-musik-produzieren.de/wp-content/uploads/2022/10/Roland_TR-08_808-Clone-768x321.jpg 768w, https://elektronische-musik-produzieren.de/wp-content/uploads/2022/10/Roland_TR-08_808-Clone.jpg 1200w" sizes="auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /><figcaption class="wp-element-caption"><em>Roland TR-08: 808-Clone im Boutique-Format</em></figcaption></figure>



<p>Und eine Sache noch: Zwar ist die Boutique-Größe in kompakteren Studios- und bei Transporten häufig praktisch. Aber bei hektischen Gigs in schlecht beleuchteten Räumen sind größere Regler einfach praktischer. Zum Glück gibt es diese im eigenen Haus mit der TR-8S.</p>



<div id="cf-productswidget-199" class="cf-productswidget"></div>
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<h2 class="wp-block-heading" id="h-roland-tr-8s">Roland TR-8S</h2>



<p>Der zweite Kandidat von Roland ist zwar kein TR-808 Clone direkter TR-808 Clone, auch wenn es der Name zunächst vermuten lässt. Bei der Roland TR-8S handelt es sich um eine Drum Machine, die eine Vielzahl der Rolandklassiker beherbergt. Darunter finden sich auch die <a href="https://elektronische-musik-produzieren.de/roland-tr-909-clone-die-besten-tr-909-vsts-und-hardware-clones/">TR-909</a>, TR-707 / 727, sowie TR-606 und weitere. Zusätzlich besitzt die Roland TR-8S noch eine Sample-Engine und einen recht ordentlichen FM-Drumsynthesizer für etwas ausgefallenere Metallic-Percussions.</p>



<figure class="wp-block-image size-large"><img loading="lazy" decoding="async" width="1024" height="659" src="https://elektronische-musik-produzieren.de/wp-content/uploads/2022/10/Roland_TR-8S_808_clone-1024x659.jpg" alt="Roland TR-8S ist mehr als ein guter TR-808 Clone" class="wp-image-7756" srcset="https://elektronische-musik-produzieren.de/wp-content/uploads/2022/10/Roland_TR-8S_808_clone-1024x659.jpg 1024w, https://elektronische-musik-produzieren.de/wp-content/uploads/2022/10/Roland_TR-8S_808_clone-300x193.jpg 300w, https://elektronische-musik-produzieren.de/wp-content/uploads/2022/10/Roland_TR-8S_808_clone-768x494.jpg 768w, https://elektronische-musik-produzieren.de/wp-content/uploads/2022/10/Roland_TR-8S_808_clone.jpg 1200w" sizes="auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /><figcaption class="wp-element-caption"><em>Roland TR-8S ist mehr als ein guter 808-Clone</em></figcaption></figure>



<p>Preislich liegt die Roland TR-8S dann auch am oberen Ende in dieser Ausführung. Dafür überzeugt sie durch einen fetten, durchsetzungsfähigen Klang und nichtzuletzt eine hervorragende Bedienoberfläche. Diese ermöglicht spontanen Zugriff auf die wichtigsten Parameter und ist damit eine ideale <a href="https://elektronische-musik-produzieren.de/groovebox-fuer-techno-ambient-und-house-die-besten-modelle/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Groovebox</a> für Live-Anwendungen. Allerdings verstecken sich etliche erweiterte Parameter fürs Sounddesign in Untermenüs, wodurch man hier mitunter schon einiges an Lernzeit einplanen sollte, wenn man das Maximum aus der TR-8S holen möchte.</p>



<div id="cf-productswidget-28" class="cf-productswidget"></div>
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<h2 class="wp-block-heading" id="h-roland-t-8-miniatur-tr-zum-budget-kurs">Roland T-8: Miniatur-TR zum Budget-Kurs</h2>



<p>Wenn es nicht ganz so akkurat sein muss, und eine Mischung aus verschiedenen Roland TRs auch hinhaut, könnte die <a href="https://elektronische-musik-produzieren.de/roland-t-8-test-tr-drums-und-tb-303-im-miniformat/">Roland T-8 (Test) </a>noch eine Möglichkeit sein. Kick, Snare, Tom und Clap kann man hier durchaus in Richtung TR-808 bewegen.</p>



<figure class="wp-block-embed is-type-video is-provider-youtube wp-block-embed-youtube wp-embed-aspect-16-9 wp-has-aspect-ratio"><div class="wp-block-embed__wrapper">

</div><figcaption class="wp-element-caption"><em>Demovideo Roland T-8</em></figcaption></figure>



<p>Natürlich sind dedizierte Clones deutlich näher am Gesamtergebnis dran. Und auch die Bedienung der Roland T-8 ist recht fummelig. Dafür punktet die T-8 bei Außeneinsaätzen mit Akkubetrieb, mit leichtem Gewicht und kompakten Ausmaßen. Klanglich geht das Gebotene durchaus klar, zumal in dem Paket sogar noch ein ordentlicher <a href="https://elektronische-musik-produzieren.de/roland-tb-303-clone-die-besten-tb-303-vsts-und-hardware-clones/">TB-303 Clone</a> dabei ist.</p>



<div id="cf-productswidget-200" class="cf-productswidget"></div>
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<h2 class="wp-block-heading" id="h-roland-tr-1000-808-clone-909-clone-und-viel-mehr">Roland TR-1000: 808 Clone, 909 Clone und viel mehr</h2>



<p>2025 schickte Roland mit der TR-1000 den ultimativen TR-X0X-Hybriden auf den Markt. Mit knapp 2700 € ist die TR-1000 aber auch mit Abstand der teuerste Clone dieser Liste.</p>



<p>Dafür umfasst die TR-1000 aber neben einer analogen TR808 und erweiterten ACB-808-Klangerzeugung, gleichzeitig auch noch eine TR-909 (analog und digital), sowie ACB-Modelle anderer Drumcomputer von Roland. Wem das nicht reicht, bekommt noch Sample-Support, FM-Drumsynthese, Layering und etliche Sounddesign-Möglichkeiten an die Hand.</p>



<figure class="wp-block-image size-large"><img loading="lazy" decoding="async" width="1024" height="670" src="https://elektronische-musik-produzieren.de/wp-content/uploads/2026/01/Roland-tr-1000_TR-909-808-clone-1024x670.webp" alt="Roland TR-1000" class="wp-image-14073" srcset="https://elektronische-musik-produzieren.de/wp-content/uploads/2026/01/Roland-tr-1000_TR-909-808-clone-1024x670.webp 1024w, https://elektronische-musik-produzieren.de/wp-content/uploads/2026/01/Roland-tr-1000_TR-909-808-clone-300x196.webp 300w, https://elektronische-musik-produzieren.de/wp-content/uploads/2026/01/Roland-tr-1000_TR-909-808-clone-768x502.webp 768w, https://elektronische-musik-produzieren.de/wp-content/uploads/2026/01/Roland-tr-1000_TR-909-808-clone.webp 1200w" sizes="auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /><figcaption class="wp-element-caption">Die Über-X0X: Roland TR.1000</figcaption></figure>



<p>Setzt man den Preis dann in Relation zum Gesamtpaket, merkt man schnell, dass Roland hier keine Kompromisse gemacht hat. Wer studiotauglichen Sound direkt aus dem Gerät möchte, und auch vor einem immensen Funktionsumfang nicht zurückschreckt, dürfte mit der TR-1000 einen hervorragenden TR-808 Clone bekommen.</p>



<div id="cf-productswidget-316" class="cf-productswidget"></div>
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<h2 class="wp-block-heading" id="h-behringer-rd-8-mk-ii">Behringer RD-8 MK II</h2>



<p>Auch <a href="https://elektronische-musik-produzieren.de/behringer-synthesizer-uebersicht-und-vergleich/">Behringer</a> hat sich dem Thema 808 angenommen und mit der RD-8 MK II einen recht ordentlichen TR-808 Clone im Angebot. Gegenüber der bereits gut klingenden MKI-Version sind hier Nachbauten des BA-662 VCA-Chips im Einsatz. Diese sollen einen noch authentischeren Klang garantieren. </p>



<figure class="wp-block-image size-large"><img loading="lazy" decoding="async" width="1024" height="448" src="https://elektronische-musik-produzieren.de/wp-content/uploads/2022/10/Behringer_RD-8-MKII-1024x448.jpg" alt="Behringer RD-8 MKII ist ein analoger TR-808 Clone" class="wp-image-7757" srcset="https://elektronische-musik-produzieren.de/wp-content/uploads/2022/10/Behringer_RD-8-MKII-1024x448.jpg 1024w, https://elektronische-musik-produzieren.de/wp-content/uploads/2022/10/Behringer_RD-8-MKII-300x131.jpg 300w, https://elektronische-musik-produzieren.de/wp-content/uploads/2022/10/Behringer_RD-8-MKII-768x336.jpg 768w, https://elektronische-musik-produzieren.de/wp-content/uploads/2022/10/Behringer_RD-8-MKII.jpg 1200w" sizes="auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /><figcaption class="wp-element-caption"><em>Behringer RD-8 MKII ist ein analoger 808-Clone</em></figcaption></figure>



<p>Im direkten Vergleich mit der MKI kann ich das bestätigen. Allerdings erwischte ich mich dabei, dass ich die MKI gegenüber der MKII letztlich sogar etwas besser fand. Denn der Grundklang war bei der MKI noch ein wenig frischer. </p>



<figure class="wp-block-embed is-type-video is-provider-youtube wp-block-embed-youtube wp-embed-aspect-16-9 wp-has-aspect-ratio"><div class="wp-block-embed__wrapper">

</div><figcaption class="wp-element-caption"><em>Roland RD-8 MKII Demo</em></figcaption></figure>



<p>Mit anderen Worten: Etwas weniger Retro-808, dafür mehr TR 808 der Neuzeit. Aber auch so klingen die Behringer RD-8s hervorragend, zumal die zusätzlichen Features des Sequencers, globalen Filters und Transientengenerator im Studio und Live sehr sinnvoll sind. Schließlich kommt noch der recht günstige Preis dazu, der die ordentlich verarbeitete Drum-Machine abschließend zu einer absoluten Empfehlung macht.</p>



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<h2 class="wp-block-heading" id="h-tr-808-clone-alternativen-auf-dem-gebrauchtmarkt">TR-808 Clone: Alternativen auf dem Gebrauchtmarkt</h2>



<p>Neben den eben vorgestellten aktuellen Varianten, gibt es einige gute TR 808-Clone leider nur noch gebraucht. Die folgenden Drum Machines liefern aber vielfach ebenso gut ab und sind sicherlich einen näheren Blick wert.</p>



<h3 class="wp-block-heading" id="h-acidlab-miami">Acidlab Miami</h3>



<p>Die Miami <a href="https://elektronische-musik-produzieren.de/die-besten-drum-machines-fuer-techno/">Drummachine</a> des deutschen Unternehmens Acidlab basiert auf den Schaltungen der Roland TR-808. Die Umsetzung erfolgte dann aber auf Basis von aktuell erhältlichen Bauteilen. Anders als etwa bei der Yocto 808, bei der versucht wurde, weitestgehend identische Komponenten zu verwenden.</p>



<p>Klanglich spielt die Acidlab Miami ganz vorne mit und ist ein hervorragender TR-808 Clone. Manchmal leider etwas zu gut, denn die ein oder andere Schwäche wurde direkt mitkopiert. So kann man Kick und Snare nicht tunen, was andere 808 Clones mittlerweie durchaus beherrschen. Falls das kein Auschlusskriterium ist, kann man mit etwas Glück eine Miami gebraucht relativ günstig erstehen.</p>



<h3 class="wp-block-heading" id="h-yocto-808">Yocto 808</h3>



<p>Eigentlich dürfte die <a href="http://www.e-licktronic.com/en/content/25-yocto-tr808-clone-tr-808" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Yocto 808</a> hier gar nicht auftauchen. Denn als reines DIY-Projekt konnte man diese nur als Bausatz erwerben. Die Liste der benötigten, aber mittlerweile schwer erhältlichen Bauteile wird monatlich länger und es ist verständlich, warum dieses Projekt anscheinend nicht mehr so richtig wahrgenommen wird. </p>



<p>Zu Hochzeiten war die Yocto 808 aber ein ganz heißer Kandidat für den Titel des besten 808-Clone. Einerseits waren bis auf einen VCA-Chip wirklich nur die originalen Bauteile im Einsatz, die auch in der TR-808 verwendet wurden. Andererseits war der Anschaffungspreis des Bausatz von knapp 500 € all-inklusive eine tolle Herausforderung für alle Lötprofis. Leute mit zwei linken Händen konnten und können immer noch mit etwas Glück ein Exemplar in den Kleinanzeigen erwischen. Da es sich um ein DIY-Projekt handelte, gebe ich aber die klare Empfehlung: Nur Abholung und vorher testen!</p>



<h2 class="wp-block-heading" id="h-fazit-die-besten-tr-808-clones">Fazit: Die besten TR-808 Clones</h2>



<p>Bei der Auswahl ist es schwer, klare Empfehlungen zu geben. Für Live-Anwendungen spielt neben guten Sound häufig auch geringes Gewicht und direkter Zugriff eine Rolle. Beides sind Disziplinen, die Roland mit der T-8 und der TR-08 Boutique gut abdeckt.</p>



<p>Demgegenüber steht die Roland TR-8-Serie, die neben der TR-808 auch andere Klassiker überzeugend reproduziert. Vor allem in der TR-8S-Variante wäre diese dann auch mein Tipp für alle, die auf Flexibilität setzen. </p>



<p>Wer es pur analog möchte, ist mit der RD-8 II von Behringer an der richtigen Adresse. Nicht ganz so flexibel wie die Roland TR-Serie liefert sie druckvollen 808-Sound mit einigen Optimierungen. Größe und Haptik vermitteln ein solides Gefühl und nicht nur aufgrund des Preis ist die Behringer RD-8 II ein hervorragender 808-Clone.</p>



<p><a href="https://elektronische-musik-produzieren.de/roland-tr-808-plugins-die-besten-tr-808-vst-instrumente/">Dieser Artikel zeigt die besten TR 808 VST Intrumente</a>.</p>



<h4 class="wp-block-heading">Weitere Artikel</h4>



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			</item>
		<item>
		<title>Roland TR 909 Clone: Die besten TR-909 VSTs und Hardware-Clones</title>
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		<pubDate>Mon, 26 Jan 2026 05:30:23 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Drum Machines]]></category>
		<category><![CDATA[TR 909]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Neben der Roland TR-808 ist die TR-909 ohne Frage eine der wichtigsten Drum Machines für Techno, House und andere Genres der elektronischen Musik. Ihr druckvoller Sound ist auch nach über dreißig Jahren immer noch Bestandteil in zahlreichen Tracks und diese Popularität spiegelt sich leider auch in utopischen Gebrauchtmarktpreisen wider. Grund genug, sich mal bei den &#8230; </p>
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<p class="yoast-reading-time__wrapper"><span class="yoast-reading-time__icon"><svg aria-hidden="true" focusable="false" data-icon="clock" width="20" height="20" fill="none" stroke="currentColor" style="display:inline-block;vertical-align:-0.1em" role="img" xmlns="http://www.w3.org/2000/svg" viewBox="0 0 24 24"><path stroke-linecap="round" stroke-linejoin="round" stroke-width="2" d="M12 8v4l3 3m6-3a9 9 0 11-18 0 9 9 0 0118 0z"></path></svg></span><span class="yoast-reading-time__spacer" style="display:inline-block;width:1em"></span><span class="yoast-reading-time__descriptive-text">Lesedauer: </span><span class="yoast-reading-time__reading-time">12</span><span class="yoast-reading-time__time-unit"> Minuten</span></p>



<p>Neben der <a href="https://elektronische-musik-produzieren.de/roland-tr-808-clone-die-besten-808-hardware-clones/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Roland TR-808</a> ist die TR-909 ohne Frage eine der wichtigsten Drum Machines für Techno, House und andere Genres der elektronischen Musik. Ihr druckvoller Sound ist auch nach über dreißig Jahren immer noch Bestandteil in zahlreichen Tracks und diese Popularität spiegelt sich leider auch in utopischen Gebrauchtmarktpreisen wider. Grund genug, sich mal bei den TR 909 Clones umzusehen. Dieser Artikel stellt die besten TR-909 VST und Hardware-Alternativen vor.</p>



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<div class="wp-block-yoast-seo-table-of-contents yoast-table-of-contents"><h2>Inhaltsverzeichnis</h2><ul><li><a href="#h-roland-tr-909-vsts" data-level="2">Roland TR 909 VSTs</a><ul><li><a href="#h-audiorealism-adm1x" data-level="3">Audiorealism ADM1x</a></li><li><a href="#h-d16-group-drumazon-2" data-level="3">D16 Group Drumazon 2</a></li><li><a href="#h-roland-cloud-tr-909" data-level="3">Roland Cloud TR-909</a></li></ul></li><li><a href="#h-roland-tr-909-clone-hardware-varianten" data-level="2">Roland TR 909 Clone: Hardware-Varianten</a><ul><li><a href="#h-behringer-rd-9-analoger-tr-909-clone" data-level="3">Behringer RD-9: Analoger TR 909 Clone</a></li><li><a href="#h-roland-tr-09-boutique" data-level="3">Roland TR-09 Boutique</a></li><li><a href="#h-roland-tr-8s-mehr-als-nur-ein-tr-909-clone" data-level="3">Roland TR-8S: Mehr als nur ein TR 909 Clone</a></li><li><a href="#h-roland-tr-1000-das-x0x-komplettpaket" data-level="3">Roland TR-1000: Das X0X-Komplettpaket</a></li><li><a href="#h-jomox-alpha-base-mkii" data-level="3">Jomox Alpha Base MKII</a></li></ul></li><li><a href="#h-die-besten-tr-909-clone-fazit" data-level="2">Die besten TR-909 Clone: Fazit</a></li></ul></div>



<h2 class="wp-block-heading" id="h-roland-tr-909-vsts">Roland TR 909 VSTs</h2>



<p>Bei etlichen <a href="https://elektronische-musik-produzieren.de/roland-tb-303-clone-die-besten-tb-303-vsts-und-hardware-clones/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">TB-303 VSTs</a> und <a href="https://elektronische-musik-produzieren.de/die-besten-minimoog-plugins-moog-clones-als-vst/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Minimoog-Clones in Plugin-Form</a> hätte man erwarten können, dass es auch eine der ikonischsten <a href="https://elektronische-musik-produzieren.de/die-besten-drum-machines-fuer-techno/">Drum Machines</a> in vielfältiger Form als virtuelles Instrument gibt. Tatsächlich ist die Auswahl an guten TR 909 PlugIns aber recht überschaubar.</p>



<p>Das liegt vermutlich einerseits daran, dass viele Produzenten hier auf gute Sample-Libraries setzen. Und das ergibt auch Sinn, da man hiermit häufig schneller zum Ziel kommt, da diese bereits entsprechend optimiert wurden. Andererseits fehlt virtuellen Drum Machines ein entscheidender Vorteil gegenüber der Hardware: Das direkte haptische Erlebnis, das einem eine echte <a href="https://elektronische-musik-produzieren.de/die-besten-drum-machines-fuer-techno/">Drum Machine</a> vermittelt.</p>



<p>Zudem möchte man manchmal eine Emulation analoger Ungenauigkeiten, die einem eine Sample-basierte Klangerzeugung schlichtweg nicht bietet. Und wenn dann noch der Platz oder das nötige Budget fehlt, sind die virtuellen TR 909 VST genau richtig.</p>



<h3 class="wp-block-heading" id="h-audiorealism-adm1x">Audiorealism ADM1x</h3>



<p>Das schwedische Unternehmen Audiorealism stellte mit dem ADM bereits vor über zehn Jahren ein gutes TR 909 VST Instrument vor. Alternativ zur TR 909 kann man hier pro Instrument noch zwischen TR 808 und TR 606, sowie einigen sample-basierten Drum Machines (z.B. TR-707, TR 727, TR 505 usw) auswählen.</p>



<figure class="wp-block-image size-large"><img loading="lazy" decoding="async" width="1024" height="741" src="https://elektronische-musik-produzieren.de/wp-content/uploads/2022/11/Audiorealism_ADM_Roland-TR-909-vst-1024x741.jpg" alt="TR 909 VST: adm von audiorealism ist auf Sounds der Roland TR-Serie spezialisiert" class="wp-image-8187" srcset="https://elektronische-musik-produzieren.de/wp-content/uploads/2022/11/Audiorealism_ADM_Roland-TR-909-vst-1024x741.jpg 1024w, https://elektronische-musik-produzieren.de/wp-content/uploads/2022/11/Audiorealism_ADM_Roland-TR-909-vst-300x217.jpg 300w, https://elektronische-musik-produzieren.de/wp-content/uploads/2022/11/Audiorealism_ADM_Roland-TR-909-vst-768x556.jpg 768w, https://elektronische-musik-produzieren.de/wp-content/uploads/2022/11/Audiorealism_ADM_Roland-TR-909-vst.jpg 1200w" sizes="auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /><figcaption class="wp-element-caption"><em>TR 909 VST: adm1x von audiorealism ist auf Sounds der Roland TR-Serie spezialisiert</em></figcaption></figure>



<p>Die Emulation der analogen und digitalen Klassiker gelingt recht anständig, wobei der Gesamtklang nicht mehr ganz auf der Höhe der Zeit ist. Oder mit anderen Worten: Wie bei den originalen Drum Machines sollte man hier noch Klangoptimierung mit einplanen, um mit aktuellen Produktionen mitzuhalten. Denn ganz nackt klingt die ADM1x gerne mal etwas schwach in den Höhen.</p>



<p><a href="https://www.audiorealism.se/audiorealism-drum-machine.html" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Zur Audiorealism ADM Webseite</a></p>



<h3 class="wp-block-heading" id="h-d16-group-drumazon-2">D16 Group Drumazon 2</h3>



<p>Mit dem Drumazon 2 hat D16 Group ein hervorragendes TR 909 VST im Portfolio, das sich sehr stark am Original orientiert. Nicht nur konzeptionell sondern auch klanglich ist man hier noch ein gutes Stück näher an der TR-909 dran, als es etwa Audiorealism mit dem ADM1x gelungen ist. </p>



<p>In der Version zwei spendierte D16 Group dem 909 Plugin eine Menge an Zusatzfeatures,  darunter Dynamikprozessoren, Kreativeffekte und einen Master-Bus, in dem man das Gesamtsignal zusätzlich verdichten kann. Im Ergebnis klingt das hervorragend und lässt sich aus dem PlugIn heraus direkt in einer Produktion einsetzen.</p>



<figure class="wp-block-image size-large"><img loading="lazy" decoding="async" width="1024" height="684" src="https://elektronische-musik-produzieren.de/wp-content/uploads/2023/10/D16-group-drumazon-2-tr-909-vst-1024x684.jpg" alt="Drumazon 2 der D16 Group emuliert die TR-909" class="wp-image-10381" srcset="https://elektronische-musik-produzieren.de/wp-content/uploads/2023/10/D16-group-drumazon-2-tr-909-vst-1024x684.jpg 1024w, https://elektronische-musik-produzieren.de/wp-content/uploads/2023/10/D16-group-drumazon-2-tr-909-vst-300x200.jpg 300w, https://elektronische-musik-produzieren.de/wp-content/uploads/2023/10/D16-group-drumazon-2-tr-909-vst-768x513.jpg 768w, https://elektronische-musik-produzieren.de/wp-content/uploads/2023/10/D16-group-drumazon-2-tr-909-vst.jpg 1200w" sizes="auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /><figcaption class="wp-element-caption"><em>Drumazon 2 der D16 Group emuliert die TR-909</em></figcaption></figure>



<p>Im Vergleich mit anderen Plugins entscheidet hier vor allem das Kriterium Qualität vs. Quantität. Wer auf Authentizität und schnelle 909-Ergebnisse Wert legt, kann bedenkenlos zum Drumazon 2 greifen. Zumal dieser TR-909 Clone im Gegensatz zum ADM1x auch eine erweiterte Parametrisierung zur Verfügung stellt um die einzelnen Sounds noch stärker zu verändern.</p>



<p>▶▶▶<a href="https://www.pluginboutique.com/products/11175?a_aid=62ac99b2589be" rel="sponsored nofollow">D16 Group Drumazon 2 bei PluginBoutique kaufen (Affiliate Link)</a></p>



<h3 class="wp-block-heading" id="h-roland-cloud-tr-909">Roland Cloud TR-909</h3>



<p>Als letztes TR 909 VST wird hier noch ein Kandidat aus dem Hause Roland vorgestellt. Denn auch in der Roland Cloud findet sich eine virtuelle Version des Originals. Wie aber schon beim hauseigenen <a href="https://elektronische-musik-produzieren.de/roland-tb-303-clone-die-besten-tb-303-vsts-und-hardware-clones/">TB-303</a> Clone liefert Roland auch bei der TR-909 Cloud eine eher durchwachsene Arbeit ab. </p>



<figure class="wp-block-image size-large"><img loading="lazy" decoding="async" width="1024" height="602" src="https://elektronische-musik-produzieren.de/wp-content/uploads/2022/11/roland_tr-909_cloud_909_clone-1024x602.jpg" alt="Roland TR-909 VST: 909 Cloud" class="wp-image-8189" srcset="https://elektronische-musik-produzieren.de/wp-content/uploads/2022/11/roland_tr-909_cloud_909_clone-1024x602.jpg 1024w, https://elektronische-musik-produzieren.de/wp-content/uploads/2022/11/roland_tr-909_cloud_909_clone-300x176.jpg 300w, https://elektronische-musik-produzieren.de/wp-content/uploads/2022/11/roland_tr-909_cloud_909_clone-768x451.jpg 768w, https://elektronische-musik-produzieren.de/wp-content/uploads/2022/11/roland_tr-909_cloud_909_clone.jpg 1200w" sizes="auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /><figcaption class="wp-element-caption"><em>Roland TR-909 Cloud ist ein 909 VST PlugIn von Roland</em></figcaption></figure>



<p>Denn bei rund 165 € hätte ich zum Beispiel erwartet, dass man die Klangerzeugung etwas tiefer beeinflussen kann. Dass man im Gegensatz etwa zur D16 Group auf erweiterte Features verzichtet hat, ist einfach nicht mehr zeitgemäß. Als 1:1 Clone ist die TR-909 Cloud ok, aber es hätte gerne etwas mehr sein dürfen.</p>



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<h2 class="wp-block-heading" id="h-roland-tr-909-clone-hardware-varianten">Roland TR 909 Clone: Hardware-Varianten</h2>



<p>Wenn ihr nicht auf das direkte Gefühl echter Hardware verzichten wollt, gibt es zum Glück viele gute Drum Machines, die den TR 909 Sound akkurat liefern. Neben einer Reihe von Geräten, die man getrost als TR 909 Clone bezeichnen kann, liefern aber auch andere Hersteller einen authentischen 909 Sound, wenn man sie in diese Richtung programmiert.</p>



<h3 class="wp-block-heading" id="h-behringer-rd-9-analoger-tr-909-clone">Behringer RD-9: Analoger TR 909 Clone</h3>



<p>Falls der TR-909 Clone analog sein soll, ist die RD-9 von <a href="https://elektronische-musik-produzieren.de/behringer-synthesizer-uebersicht-und-vergleich/">Behringer</a> eine gute Alternative zum Original. Denn die Drum Machine liefert nicht nur einen authentischen Sound, sondern auch noch ein paar Erweiterungen, die das Original nicht bietet. Sicherlich wird das Puristen nicht besonders beeindrucken. </p>



<figure class="wp-block-image size-large"><img loading="lazy" decoding="async" width="1024" height="456" src="https://elektronische-musik-produzieren.de/wp-content/uploads/2021/06/Behringer_RD9_Test_Vorderansicht-1024x456.jpg" alt="Behringer RD-9 Test: Draufsicht" class="wp-image-4460" srcset="https://elektronische-musik-produzieren.de/wp-content/uploads/2021/06/Behringer_RD9_Test_Vorderansicht-1024x456.jpg 1024w, https://elektronische-musik-produzieren.de/wp-content/uploads/2021/06/Behringer_RD9_Test_Vorderansicht-300x134.jpg 300w, https://elektronische-musik-produzieren.de/wp-content/uploads/2021/06/Behringer_RD9_Test_Vorderansicht-768x342.jpg 768w, https://elektronische-musik-produzieren.de/wp-content/uploads/2021/06/Behringer_RD9_Test_Vorderansicht.jpg 1200w" sizes="auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /><figcaption class="wp-element-caption"><em>Behringer RD-9</em></figcaption></figure>



<p>Aber Features wie 64 Steps, Transienten-Shaper und ein globales Filter sind nicht nur bei Live-Performances extrem willkommen. Und selbst Besitzer einer originalen TR 909 wollen diese nicht unbedingt immer auf Tour mitnehmen und unnötigem Risiko aussetzen.</p>



<figure class="wp-block-embed is-type-video is-provider-youtube wp-block-embed-youtube wp-embed-aspect-16-9 wp-has-aspect-ratio"><div class="wp-block-embed__wrapper">

</div><figcaption class="wp-element-caption"><em>Behringer RD-9 Demovideo</em></figcaption></figure>



<p>Zu einem Preis von rund 290 € liefert die Behringer RD-9 ein geradezu sensationelles Preis-Leistungsverhältnis. Selbst wenn man hier nur einzelne Instrumente wie Kick oder Snare benötigt, liegt man da teilweise beim Kauf der Einzelkomponenten nich drüber. Die Verarbeitung ist solide und die Feature-Ausstattung umfangreich.</p>



<p>Zum <a href="https://elektronische-musik-produzieren.de/behringer-rd-9-test-rhythm-composer-tr-909-clone/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Behringer RD-9 Test</a></p>



<div id="cf-productswidget-141" class="cf-productswidget"></div>
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<h3 class="wp-block-heading" id="h-roland-tr-09-boutique">Roland TR-09 Boutique</h3>



<p>Mittlerweile ist die miniaturisierte TR 909 aus dem Hause Roland nur noch gebraucht erhältlich. Aber auch die Roland TR-09 Boutique lieferte einen guten Sound im kompakten Format. Zusatzfunktionen wie Kompressor sind hier in Unternmenüs versteckt, weshalb die kleinste TR 909 auf dem Markt nicht immer eine Freude im Live-Betrieb ist. Zudem ist die Bedinung mitunter doch etwas fummelig. Dennoch gehen Sound und Verarbeitung absolut klar.</p>



<figure class="wp-block-image size-large"><img loading="lazy" decoding="async" width="1024" height="428" src="https://elektronische-musik-produzieren.de/wp-content/uploads/2022/11/tr-09_roland_TR-909-clone-1024x428.jpg" alt="Roland TR-09: Die kleinste TR-909 Variante als Hardware" class="wp-image-8191" srcset="https://elektronische-musik-produzieren.de/wp-content/uploads/2022/11/tr-09_roland_TR-909-clone-1024x428.jpg 1024w, https://elektronische-musik-produzieren.de/wp-content/uploads/2022/11/tr-09_roland_TR-909-clone-300x126.jpg 300w, https://elektronische-musik-produzieren.de/wp-content/uploads/2022/11/tr-09_roland_TR-909-clone-768x321.jpg 768w, https://elektronische-musik-produzieren.de/wp-content/uploads/2022/11/tr-09_roland_TR-909-clone.jpg 1200w" sizes="auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /><figcaption class="wp-element-caption"><em>Roland TR-09: Die kleinste TR-909 Variante als Hardware</em></figcaption></figure>



<p>Allerdings gibt es mit der Roland TR-8 oder Behringers RD-9 gute Alternativen. Daher sollte man sich vor dem recht sportlichen Gebrauchtmarktpreisen gut überlegen, warum man nicht lieber zu diesen greift.</p>



<h3 class="wp-block-heading" id="h-roland-tr-8s-mehr-als-nur-ein-tr-909-clone">Roland TR-8S: Mehr als nur ein TR 909 Clone</h3>



<p>Und wieder einmal schafft es die Roland TR-8S in eine Best-of-Liste. Denn neben ihrer ausgezeichneten Fähigkeit als <a href="https://elektronische-musik-produzieren.de/groovebox-fuer-techno-ambient-und-house-die-besten-modelle/">Groovebox</a> oder <a href="https://elektronische-musik-produzieren.de/roland-tr-808-clone-die-besten-808-hardware-clones/">TR-808 Clone</a> überzeugt die TR-8S auch, wenn man den Sound der TR 909 sucht.</p>



<figure class="wp-block-image size-large"><img loading="lazy" decoding="async" width="1024" height="659" src="https://elektronische-musik-produzieren.de/wp-content/uploads/2022/10/Roland_TR-8S_808_clone-1024x659.jpg" alt="Roland TR-8S ist mehr als ein guter TR-808 Clone" class="wp-image-7756" srcset="https://elektronische-musik-produzieren.de/wp-content/uploads/2022/10/Roland_TR-8S_808_clone-1024x659.jpg 1024w, https://elektronische-musik-produzieren.de/wp-content/uploads/2022/10/Roland_TR-8S_808_clone-300x193.jpg 300w, https://elektronische-musik-produzieren.de/wp-content/uploads/2022/10/Roland_TR-8S_808_clone-768x494.jpg 768w, https://elektronische-musik-produzieren.de/wp-content/uploads/2022/10/Roland_TR-8S_808_clone.jpg 1200w" sizes="auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /><figcaption class="wp-element-caption"><em>Roland TR-8S ist auch ein guter TR-909 Clone</em></figcaption></figure>



<p>Die TR-8S liefert den Sound der Roland-Klassiker, ermöglicht die Einbindung eigener Samples und bietet einen rudimentären FM-Drumsynth. Dank Fader und intuitiv bedienbarem Sequencer macht die TR-8S im Live-Einsatz einfach Spaß. Im <a href="https://elektronische-musik-produzieren.de/welche-daw-fuer-elektronische-musik-die-besten-musikprogramme/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">DAW</a> basierten Studio kann die TR-8S einfach eingebunden werden, indem man Audio und MIDI über die USB-Schnittstelle überträgt.</p>



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<h3 class="wp-block-heading" id="h-roland-tr-1000-das-x0x-komplettpaket">Roland TR-1000: Das X0X-Komplettpaket</h3>



<p>2025 reagierte die Mutter aller X0X auf die konstante Nachfrage nach den Legenden und schickte mit der TR-1000 den ultimativen TR-X0X-Hybriden auf den Markt. Mit knapp 2700 € ist die TR-1000 der teuerste Clone dieser Liste. </p>



<p>Dafür bringt die TR-1000 aber neben einer analogen TR909 und erweiterten ACB-909-Klangerzeugung, gleichzeitig auch noch eine <a href="https://elektronische-musik-produzieren.de/roland-tr-808-clone-die-besten-808-hardware-clones/">TR-808</a> (analog und digital) mit, und dazu ACB-Modelle anderer TR-Modelle. Wem das nicht reicht, bekommt noch Sample-Support, FM-Drumsynthese, Layering und etliche Möglichkeiten zum Sounddesign an die Hand.</p>



<figure class="wp-block-image size-large"><img loading="lazy" decoding="async" width="1024" height="670" src="https://elektronische-musik-produzieren.de/wp-content/uploads/2026/01/Roland-tr-1000_TR-909-808-clone-1024x670.webp" alt="Roland TR-1000" class="wp-image-14073" srcset="https://elektronische-musik-produzieren.de/wp-content/uploads/2026/01/Roland-tr-1000_TR-909-808-clone-1024x670.webp 1024w, https://elektronische-musik-produzieren.de/wp-content/uploads/2026/01/Roland-tr-1000_TR-909-808-clone-300x196.webp 300w, https://elektronische-musik-produzieren.de/wp-content/uploads/2026/01/Roland-tr-1000_TR-909-808-clone-768x502.webp 768w, https://elektronische-musik-produzieren.de/wp-content/uploads/2026/01/Roland-tr-1000_TR-909-808-clone.webp 1200w" sizes="auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /><figcaption class="wp-element-caption">Die Über-X0X: Roland TR.1000</figcaption></figure>



<p>Setzt man den Preis dann in Relation zum Gesamtpaket, merkt man schnell, dass Roland hier keine Kompromisse gemacht hat. Wer studiotauglichen Sound direkt aus dem Gerät möchte, und auch vor einem immensen Funktionsumfang nicht zurückschreckt, dürfte mit der TR-1000 einen hervorragenden TR-909 Clone bekommen.</p>



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<h3 class="wp-block-heading" id="h-jomox-alpha-base-mkii">Jomox Alpha Base MKII</h3>



<p>Der berliner Hersteller Jomox hat eine lange Geschichte im Drummachine-Sektor. Vor über zwanzig Jahren war die X-Base 09 der einzige analoge TR-909 Clone auf dem Markt, der kommerziell vertrieben wurde. Zwar wich man an vielen Stellen von der Originalvorlage ab. Der kräftige Sound der Jomox-Drum-Machines ist aber auch heute noch legendär. </p>



<p>In dieser Tradition steht auch die Alpha Base MKII, die jüngste Iteration einer langen Traditionslinie. Und auch die Alpha Base MKII kann durchaus den klassischen TR 909 Sound liefern. Wenn man auf das letzte Quäntchen Authentizität Wert legt, sollte man sich jedoch woanders orientieren. Denn so gut und flexibel die Alpha Base MKII auch sein mag, zum klassischen TR 909 Klang kommt man mit anderen Lösungen schneller und zuverlässiger.</p>



<figure class="wp-block-image size-large"><img loading="lazy" decoding="async" width="1024" height="576" src="https://elektronische-musik-produzieren.de/wp-content/uploads/2022/11/jomox_alpha_base_Roland_909_clone-1024x576.jpg" alt="Jomox Alpha Base: TR 909 Clone" class="wp-image-8188" srcset="https://elektronische-musik-produzieren.de/wp-content/uploads/2022/11/jomox_alpha_base_Roland_909_clone-1024x576.jpg 1024w, https://elektronische-musik-produzieren.de/wp-content/uploads/2022/11/jomox_alpha_base_Roland_909_clone-300x169.jpg 300w, https://elektronische-musik-produzieren.de/wp-content/uploads/2022/11/jomox_alpha_base_Roland_909_clone-768x432.jpg 768w, https://elektronische-musik-produzieren.de/wp-content/uploads/2022/11/jomox_alpha_base_Roland_909_clone.jpg 1200w" sizes="auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /><figcaption class="wp-element-caption"><em>Nicht direkt ein TR-909 Clone ist die Alpha Base trotzdem eine ideale Drum Machine für elektronische Musik</em></figcaption></figure>



<p>Nichtsdetotrotz ist die Jomox Alpha Base II eine hervorragende Groovebox für elektronische Musik, die neben analoger Soundengine auch Samples einbindet und über einen FM-Synth verfügt. Daher sei sie jedem ans Herz gelegt, der einen kräftigen Analogsound mit flexiblen Möglichkeiten sucht.</p>



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<h3 class="wp-block-heading">Elektron Analog Rytm MKII</h3>



<p>Elektron hat mit dem Analog Rytm MKII eine hybride Drum Machine im Portfolio, die analoge Drumsynths und Samples vereint. Dabei handelt es sich &#8211; wie schon bei anderen Kandidaten in dieser Liste &#8211; nicht um einen Roland TR-909 Clone. Allerdings lassen sich auch mit dem Analog Rytm MKII authentische 909 Sounds erstellen. Zwar benötigt man hier einiges an Sounddesign-Zeit. Denn die Sweetspots so zu setzen, bis ein in sich stimmiges Kit entsteht, ist beim Analog Rytm MKII mitunter einer echte Herausforderung. </p>



<figure class="wp-block-image size-large"><img loading="lazy" decoding="async" width="1024" height="596" src="https://elektronische-musik-produzieren.de/wp-content/uploads/2022/11/Analog_Rytm_mk-ii-909-clone-1024x596.jpg" alt="Elektron Analog Rytm MKII liefert auch 909 Sounds" class="wp-image-8186" srcset="https://elektronische-musik-produzieren.de/wp-content/uploads/2022/11/Analog_Rytm_mk-ii-909-clone-1024x596.jpg 1024w, https://elektronische-musik-produzieren.de/wp-content/uploads/2022/11/Analog_Rytm_mk-ii-909-clone-300x175.jpg 300w, https://elektronische-musik-produzieren.de/wp-content/uploads/2022/11/Analog_Rytm_mk-ii-909-clone-768x447.jpg 768w, https://elektronische-musik-produzieren.de/wp-content/uploads/2022/11/Analog_Rytm_mk-ii-909-clone.jpg 1200w" sizes="auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /><figcaption class="wp-element-caption"><em>Elektron Analog Rytm MKII liefert auch 909 Sounds </em></figcaption></figure>



<p>Dafür wird man am Ende mit einem sehr fetten Analogsound belohnt, der einer TR-909 echt die Show stehlen kann. Inwiefern man dadurch den Mangel an 100 % Authentizität vergisst, hängt an den eigenen Ansprüchen. Immerhin: Im Notfall könnte man schummeln und sich eine TR-909 zusammenbasteln, die nur aus Samples besteht und diese dann mit den analogen Sounds layern.</p>



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<h2 class="wp-block-heading" id="h-die-besten-tr-909-clone-fazit">Die besten TR-909 Clone: Fazit</h2>



<p>Egal ob TR 909 VST oder Hardware-Clone: Mittlerweile gibt es ausreichend Alternativen zu teuer gehandelten Gebrauchtmarkt-Schätzen. Zwar werden auch hier Puristen wieder meckern, denn 100 % Zufrienheit bei Look, Haptik und Sound wird man wohl nur dann erreichen, wenn man sich das Original holt. </p>



<p>Nur stellt sich dann auch die Frage, wieviel davon noch rational begründbar ist &#8211; aka &#8222;im Mix hört man es eh nicht&#8220;. Zudem man hier das Argument aufführen kann, dass viele TR-909s mittlerweile leicht anders klingen. </p>



<p>Und damit steht am Ende die Frage, wieviel einem dieses Mojo Wert ist. Ich würde zum Beispiel nie den Preis einer echten TR-909 auf den Tisch legen, da mir der Unterscheid fürs Produzieren einfach zu marginal ist. Ich kann aber auch Leute verstehen, die sich endlich einen Traum erfüllen wollen und sich das Original anschaffen. Die wird man wahrscheinlich mit keinem Clone wirklich glücklich machen können. Für alle anderen ist zum Glück reichlich Auswahl vorhanden.</p>



<h4 class="wp-block-heading" id="h-weitere-artikel">Weitere Artikel</h4>



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</ul>
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		<title>Die besten Drum Machines für Techno und House</title>
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		<pubDate>Wed, 17 Dec 2025 17:55:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Drum Machines]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Kaum ein Genre der elektronischen Musik kommt ohne vernünftige Drum- und Percussion-Sounds aus. Neben den unzähligen Möglichkeiten in der DAW inklusive PlugIns und Sample-Libraries gibt es auch für die Hardware-Fetischisten unter uns eine große Auswahl an Drum Computern. Aber welche Drum Machine ist für Techno und seine Subgenres besonders empfehlenswert? Grundsätzlich gilt auch hier wieder &#8230; </p>
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										<content:encoded><![CDATA[
<p>Kaum ein Genre der elektronischen Musik kommt ohne vernünftige Drum- und Percussion-Sounds aus. Neben den unzähligen Möglichkeiten in der <a href="https://elektronische-musik-produzieren.de/welche-daw-fuer-elektronische-musik-die-besten-musikprogramme/">DAW</a> inklusive PlugIns und Sample-Libraries gibt es auch für die Hardware-Fetischisten unter uns eine große Auswahl an Drum Computern. Aber welche Drum Machine ist für Techno und seine Subgenres besonders empfehlenswert? </p>



<p>Grundsätzlich gilt auch hier wieder die Aussage &#8222;theoretisch alle, wenn man sie nur entsprechend nachbearbeitet&#8220;. Wenn man allerdings schnell und effizient zum Ziel kommen möchte, eignen sich einige Drum Machines dann doch besser als andere. Eine Auswahl davon findest du in diesem Artikel.</p>



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<div class="wp-block-yoast-seo-table-of-contents yoast-table-of-contents"><h2>Inhaltsverzeichnis: Die besten Drum-Machines für Techno und House</h2><ul><li><a href="#h-elektron-analog-rytm" data-level="2">Elektron Analog Rytm</a></li><li><a href="#h-behringer-rd-8-mkii" data-level="2">Behringer RD-8 MKII</a></li><li><a href="#h-soma-pulsar-23" data-level="2">SOMA Pulsar-23</a></li><li><a href="#h-erica-synths-techno-system" data-level="2">Erica Synths Techno System</a></li><li><a href="#h-roland-tr-8s-drum-machine-mit-sampling" data-level="2">Roland TR-8s &#8211; Drum Machine mit Sampling</a></li><li><a href="#h-elektron-model-cycles-fm-drum-machine-fur-techno" data-level="2">Elektron Model:Cycles &#8211; FM Drum Machine für Techno</a></li><li><a href="#h-elektron-model-samples-und-digitakt-2" data-level="2">Elektron Model:Samples und Digitakt 2</a></li><li><a href="#h-erica-synths-lxr-02" data-level="2">Erica Synths LXR-02</a></li></ul></div>



<h2 class="wp-block-heading" id="h-elektron-analog-rytm">Elektron Analog Rytm</h2>



<p><strong>Preis</strong>: 1799 €<br><strong>Konzept</strong>: Analoge Drumsynthese, kombiniert mit Samples<br><strong>Fazit</strong>: Hervorragender Sound mit viel Druck, allerdings muss man sich die Sweet Spots mitunter hart erkämpfen</p>



<p>Der achtstimmige (= gleichzeitige Wiedergabe von acht Instrumenten) Analog Rytm von Elektron ist ein Hybrid aus vollständig analoger Klangerzeugung und Sampling. In insgesamt 12 Tracks lassen sich verschiedene Drum-Synthesizer laden, die von verschiedenen Kickdrum-Modellen, über Snare, Clap und Percussion bis hin zu HiHats und Cymbals reichen. Selbst an eine Cowbell wurde gedacht, die man natürlich gerne durch eigene Samples ersetzen kann.</p>



<p>Analog Rytm klingt als Drum Machine für Techno unglaublich druckvoll und spielt seine wahre Stärke auf großer PA und mit etwas Nachbearbeitung aus. Dafür steht intern ein Compressor sowie EQ für die Summe bereit, allerdings ist die Feinabstimmung in Kombination mit Track-Lautstärke mitunter etwas mühsam.</p>



<figure class="wp-block-image size-large"><img loading="lazy" decoding="async" width="1024" height="596" src="https://elektronische-musik-produzieren.de/wp-content/uploads/2022/11/Analog_Rytm_mk-ii-909-clone-1024x596.jpg" alt="Elektron Analog Rytm MKII liefert auch 909 Sounds" class="wp-image-8186" srcset="https://elektronische-musik-produzieren.de/wp-content/uploads/2022/11/Analog_Rytm_mk-ii-909-clone-1024x596.jpg 1024w, https://elektronische-musik-produzieren.de/wp-content/uploads/2022/11/Analog_Rytm_mk-ii-909-clone-300x175.jpg 300w, https://elektronische-musik-produzieren.de/wp-content/uploads/2022/11/Analog_Rytm_mk-ii-909-clone-768x447.jpg 768w, https://elektronische-musik-produzieren.de/wp-content/uploads/2022/11/Analog_Rytm_mk-ii-909-clone.jpg 1200w" sizes="auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /><figcaption class="wp-element-caption"><em>Elektron Analog Rytm MKII </em></figcaption></figure>



<p>Im Gegensatz zu anderen Drum-Machines benötigt man einige Zeit, um die jeweiligen Sweet-Spots der Klangerzeugung zu erfassen und stimmige Drum Kits aufzubauen. Dabei hilft einem die Sampling-Möglichkeit sehr. Denn wenn sich die analoge HiHat mal partout nicht einfügen möchte, nimmt man eben einfach ein passendes Sample. Da sich die Instrumente zudem tonal spielen und aufzeichnen lassen, ließe sich mit dem Rytm ein komplettes Live-Set fahren, wenn man Platz sparend unterwegs sein möchte. </p>



<h3 class="wp-block-heading" id="h-budgettipp-analog-rytm-1-gebraucht">Budgettipp: Analog Rytm 1 gebraucht</h3>



<p>Falls ihr euch für den Analog Rytm interessiert, aber nicht das Budget für eine Neuversion aufbringen wollt, noch ein Tipp: Bei der ersten Version des Analog Rytm sind die Trigger Pads echt keine Offenbarung. Wenn man diese lediglich zur Auswahl von Instrumenten und Zusatzfunktionen nutzt, geht das völlig in Ordnung. Finger Drumming oder gezieltes Einspielen von Sequenzen machen damit aber keine Freude. Hier lohnt es sich, den Aufpreis für die MKII-Version (egal ob grau oder scharz) zu zahlen. Sollten euch diese Kritikpunkte egal sein, bekommt ihr für rund 750-850 € mit der MKI-Version eine echt mächtige Drum Machine.</p>



<div id="cf-productswidget-24" class="cf-productswidget"></div>
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<h2 class="wp-block-heading" id="h-behringer-rd-8-mkii">Behringer RD-8 MKII</h2>



<p><strong>Preis</strong>: 239 €<br><strong>Konzept</strong>: Analoger Nachbau der Roland <a href="https://elektronische-musik-produzieren.de/roland-tr-808-clone-die-besten-808-hardware-clones/">TR-808</a><br><strong>Fazit</strong>: Guter Analogsound mit starken 808-Vibes und intuitiver Bedienung, allerdings nicht so viele Sounddesign-Möglichkeiten.</p>



<p>Eine <a href="https://elektronische-musik-produzieren.de/roland-tr-909-clone-die-besten-tr-909-vsts-und-hardware-clones/">TR-808</a> zum Budget-Preis? Was unglaublich klingt hat <a href="https://elektronische-musik-produzieren.de/behringer-synthesizer-uebersicht-und-vergleich/">Behringer</a> mit der RD-8 MKII erstaunlich gut hinbekommen. Puristen werden sich sicherlich an der ein oder anderen Stelle über die nicht ganz hundertprozentige Authentizität beschweren. </p>



<figure class="wp-block-embed is-type-video is-provider-youtube wp-block-embed-youtube wp-embed-aspect-16-9 wp-has-aspect-ratio"><div class="wp-block-embed__wrapper">

</div></figure>



<p>Für den aufgerufenen Preis von rund 250 € muss man Behringer aber attestieren eine sehr druckvoll klingende Drum-Machine auf den Markt gebracht zu haben. 808-Sound ist definitiv drin &#8211; ich würde sogar soweit gehen und sagen, dass es eine moderner klingende Version des Originals ist: 64-Steps, Polymetrik, Filter, sowie ein rudimentärer aber wirksamer Kompressor runden die Ausstattung ab.</p>



<div id="cf-productswidget-25" class="cf-productswidget"></div>
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<h2 class="wp-block-heading" id="h-soma-pulsar-23">SOMA Pulsar-23</h2>



<p><strong>Preis</strong>: 2000 €<br><strong>Konzept</strong>: <a href="https://elektronische-musik-produzieren.de/semimodularer-synthesizer-die-besten-modelle-im-ueberblick/">Semimodularer</a> Drumsynth mit Tape-Sequencer<br><strong>Fazit</strong>: Extrem druckvoller Sound, umfangreiche Möglichkeiten für Klangexperimente, aber auch gewöhnungsbedürftiger Workflow.</p>



<p>Mit dem Pulsar-23 hat SOMA eine ultrarobuste Drum Machine im Desktop-Format im Portfolio. Der etwas eigenwillige Ansatz mit dem Tape-artigen Sequenzer und Patchstiften für Krokodilklemmen mag nicht jedem liegen. Der Sound des Pulsar-23 ist aber ohne Zweifel druckvoll und abwechslungsreich. Insgesamt geht der Pulsar-23 eher in eine härtere Richtung. Mit etwas Fingerspitzengefühl und nachgeschalteten Effekten eignet sich der Drumsynth aber auch gut für Ambient-Drones.</p>



<figure class="wp-block-embed is-type-video is-provider-youtube wp-block-embed-youtube wp-embed-aspect-16-9 wp-has-aspect-ratio"><div class="wp-block-embed__wrapper">

</div><figcaption class="wp-element-caption"><em>SOMA Pulsar-23 Demovideo</em></figcaption></figure>



<p>Zumindest den internen Sequenzer kann man recht einfach durch eine externe Ansteuerung umgehen, wenn man so gar nichts mit diesem Konzept anfangen kann. Auch an die Krokodilklemmen gewöhnt man sich schnell und bereits nach kurzer Zeit emfpand ich diese als extrem nützlich. Denn mit diesen spart man sich durch Klemmcluster das ein oder andere Multiple. Hier geht es zum <a href="https://elektronische-musik-produzieren.de/soma-pulsar-23-test-elektronische-drum-machine/">SOMA Pulsar-23 Test</a>.</p>



<div id="cf-productswidget-159" class="cf-productswidget"></div>
<script src="https://thomann.clickfire.de/Creatives/GetProductsWidgetJS/vADaNuR58PrM2qF359FSzVtqNkTg2"></script>



<h2 class="wp-block-heading" id="h-erica-synths-techno-system">Erica Synths Techno System</h2>



<p><strong>Preis</strong>: 4600 €<br><strong>Konzept</strong>: Drum-Machine als <a href="https://elektronische-musik-produzieren.de/modularsystem-fur-einsteiger-mit-welchen-modulen-fangt-man-an/">Modularsystem</a><br><strong>Fazit</strong>: Druckvoller Sound mit extremen Möglichkeiten zur Klangbeeinflussung. </p>



<p>Der Techno-Overkill für Experimentierfreudige mit dem nötigen Kleingeld. Das Techno System von Erica Synths ist eine komplett modulare Zusammenstellung von perfekt aufeinander abgestimmten Drum-Modulen (plus ein Bass-Modul) aus ihrem Portfolio. Klanglich top, macht das Techno System auch optisch einiges her. </p>



<figure class="wp-block-image size-large"><img loading="lazy" decoding="async" width="1000" height="543" src="https://elektronische-musik-produzieren.de/wp-content/uploads/2020/08/Erica_Synths_Techno-System.jpg" alt="Das Techno System von Erica Synths ist eine optimal aufeinander abgestimmte Kombination aus Drum Machine und Modularsynthesizer" class="wp-image-2139" srcset="https://elektronische-musik-produzieren.de/wp-content/uploads/2020/08/Erica_Synths_Techno-System.jpg 1000w, https://elektronische-musik-produzieren.de/wp-content/uploads/2020/08/Erica_Synths_Techno-System-300x163.jpg 300w, https://elektronische-musik-produzieren.de/wp-content/uploads/2020/08/Erica_Synths_Techno-System-768x417.jpg 768w" sizes="auto, (max-width: 1000px) 100vw, 1000px" /><figcaption class="wp-element-caption">©EricaSynths Techno System &#8211; der modular gewordene Traum einer Drum Machine</figcaption></figure>



<p><br>Praktischerweise ist das Techno System intern bereits mit dem Sequencer verbunden. Dadurch entfallen eine Menge Kabelverbindungen, die man gut für andere Dinge verwenden kann. Durch den modularen Aufbau sind die Möglichkeiten des Techno Systems immens. Von eher klassischen TR-Sounds bis hin zu komplett abstrakt tonalem IDM ist damit alles möglich.</p>



<div id="cf-productswidget-26" class="cf-productswidget"></div>
<script src="https://thomann.clickfire.de/Creatives/GetProductsWidgetJS/aNuR58P83TgpWqKQrZiKykaKFTNdG2vU4A2"></script>



<h2 class="wp-block-heading" id="h-roland-tr-8s-drum-machine-mit-sampling">Roland TR-8s &#8211; Drum Machine mit Sampling</h2>



<p><strong>Preis</strong>: 600 €<br><strong>Konzept</strong>: ACB-basierte Drumsynthese, kombiniert mit Sampling und FM Drums<br><strong>Fazit</strong>: Vielseitige Möglichkeiten, akkurate Emulation der Klassiker und erweiterte Möglichkeiten fürs Sounddesign Sound mit intuitiver Bedienung, allerdings verstecken sich einige Prameter in Menüs.</p>



<p>Intuitiv bedienbar, die Sounds der Roland-Klassiker <a href="https://elektronische-musik-produzieren.de/roland-tr-909-clone-die-besten-tr-909-vsts-und-hardware-clones/">909</a>, 808, 707 etc. an Bord und die Möglichkeit eigene Samples zu verwenden: Roland hat mit der <a href="https://www.roland.com/global/products/tr-8s/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">TR-8s</a> einen soliden Allrounder im Angebot, der sich gleichermaßen für Live- und Studioanwendungen eignet.</p>



<figure class="wp-block-image size-large"><img loading="lazy" decoding="async" width="1024" height="659" src="https://elektronische-musik-produzieren.de/wp-content/uploads/2022/10/Roland_TR-8S_808_clone-1024x659.jpg" alt="Roland TR-8S ist mehr als ein guter TR-808 Clone" class="wp-image-7756" srcset="https://elektronische-musik-produzieren.de/wp-content/uploads/2022/10/Roland_TR-8S_808_clone-1024x659.jpg 1024w, https://elektronische-musik-produzieren.de/wp-content/uploads/2022/10/Roland_TR-8S_808_clone-300x193.jpg 300w, https://elektronische-musik-produzieren.de/wp-content/uploads/2022/10/Roland_TR-8S_808_clone-768x494.jpg 768w, https://elektronische-musik-produzieren.de/wp-content/uploads/2022/10/Roland_TR-8S_808_clone.jpg 1200w" sizes="auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /><figcaption class="wp-element-caption"><em>Roland TR-8S </em></figcaption></figure>



<p>Die interne virtuelle Klangerzeugung liefert ordentliche Ergebnisse, wenngleich manche analogen Vertreter dann doch noch ein Quäntchen lebendiger daherkommen. Wir sprechen hier aber von Nuancen, die durch praktische Zusatzfeatures wie Kompressoren und Sampling schnell verziehen sind. </p>



<p>Falls ihr eine gut klingende Auswahl der Drum-Ikonen haben möchtet, macht ihr hier mit einem Anschaffungspreis von rund 600 € nicht viel verkehrt. Wer eher auf abgefahrenes abseits der eingetretenen Pfade steht, sollte sich eher anderweitig orientieren. Zum Beispiel beim Model:Cycles von Elektron.</p>



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<h2 class="wp-block-heading" id="h-elektron-model-cycles-fm-drum-machine-fur-techno">Elektron Model:Cycles &#8211; FM Drum Machine für Techno</h2>



<p><strong>Preis</strong>: 279 €<br><strong>Konzept</strong>: FM Drum Synthesizer<br><strong>Fazit</strong>: Drums abseits der klassischen X0X-Varianten, dabei trotzdem kräftig genug, auch im Club zu bestehen.</p>



<p>Model:Cycles von Elektron ist ein 6-stimmiger Drum-Synthesizer, der auf Frequenzmodulation basiert. Einfache Bedienung, reisefreundliches Format, gute Verarbeitung und ein richtig guter Sound. </p>



<figure class="wp-block-image size-large is-style-default"><img loading="lazy" decoding="async" width="1024" height="683" src="https://elektronische-musik-produzieren.de/wp-content/uploads/2020/08/ModelCycles_Drum_Machine_Techno-1024x683.jpg" alt="Elektron Model:Cycles ist ein FM Drum synthesizer" class="wp-image-2136" srcset="https://elektronische-musik-produzieren.de/wp-content/uploads/2020/08/ModelCycles_Drum_Machine_Techno-1024x683.jpg 1024w, https://elektronische-musik-produzieren.de/wp-content/uploads/2020/08/ModelCycles_Drum_Machine_Techno-300x200.jpg 300w, https://elektronische-musik-produzieren.de/wp-content/uploads/2020/08/ModelCycles_Drum_Machine_Techno-768x512.jpg 768w, https://elektronische-musik-produzieren.de/wp-content/uploads/2020/08/ModelCycles_Drum_Machine_Techno.jpg 1200w" sizes="auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /><figcaption class="wp-element-caption">©Elektron Model:Cycles ist ein FM Drumsynth</figcaption></figure>



<p>Hier und da hätte die Klangerzeugung gerne noch etwas umfangreicher sein dürfen, wie etwa bei dem großen Bruder <a href="https://elektronische-musik-produzieren.de/elektron-digitone-5-sounddesign-tipps/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Digitone</a>. Manchmal wirkt sich so eine Parametertiefe dann aber negativ auf den Workflow aus und da gibt es beim <a href="https://www.elektron.se/products/modelcycles/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Model:Cycles</a> nichts zu beanstanden. Denn das Teil macht einfach Spaß und liefert eine breite Palette an Sounds. Vom harten Techno bis hin zu verspultem IDM ist alles drin, was man unter elektronische Musik fassen könnte. Zwar steht Model:Cycles durchaus für sich alleine. Der Drum-Synth findet seinen Platz aber auch bequem als Zweit-Drummachine neben einer RD-8 oder einem Rytm.</p>



<figure class="wp-block-embed is-type-video is-provider-youtube wp-block-embed-youtube wp-embed-aspect-16-9 wp-has-aspect-ratio"><div class="wp-block-embed__wrapper">

</div><figcaption class="wp-element-caption"><em>Elektron Model:Cycles Demovideo</em></figcaption></figure>



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<h2 class="wp-block-heading" id="h-elektron-model-samples-und-digitakt-2">Elektron Model:Samples und Digitakt 2</h2>



<p>Neben dem Model:Cycles Drumsynth gibt es von Elektron noch den Model:Samples. Die Klangerzeugung dieser Drum Machine basiert komplett auf Samples. Dadurch dürfte sich der Model:Samples eventuell dem ein oder anderen Einsteiger schneller erschließen. Auch bei dem Model:Samples setzt Elektron eher auf eine intutive Bedienung und kompetitiven Preis, verzichtet dabei aber auf umfangreiche Soundbearbeitung. Durch ein geringes Gewicht und spontanen Zugriff ist der Sample-Drumcomputer aber auch eine gute Empfehlung für Live-Jams und Künstler, die gerne und viel reisen. Wer tiefer in die Klangsynthese einteigen möchte, dem sei final noch der Elektron Digitakt II ans Herz gelegt.</p>



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<link href="https://thomann.clickfire.de/Content/pw.css?fe=9" rel="stylesheet" type="text/css"><div class="tho-universe"><ul class="product-list vertical"><li><div class="t-column column-image"><img decoding="async" src="https://www.thomann.de/thumb/thumb120x120/pics/prod/589677.jpg" alt="Elektron Digitakt II" class="article-image"></div><div class="t-column column-meta"><div class="top-row"><img decoding="async" src="https://thumbs.static-thomann.de/thumb/nethumb140x40/pics/herstlogos/elektron.gif" alt="Elektron" class="manufacturer-logo"><strong class="display-name">Elektron Digitakt II</strong><div class="ratings"><span class="stars"><span style="width: 94.81%;" class="inner-stars"></span></span><a href="https://www.thomann.de/de/elektron_digitakt_ii_reviews.htm?offid=1&amp;affid=397&amp;utm_medium=affiliate&amp;utm_campaign=id397&amp;utm_content=widget" target="_blank">27 Bewertungen lesen</a></div></div><div class="bottom-row"><span class="price-detail">949 €</span><span class="infobox">i<span class="infobox-text">Wir verlinken auf unseren Partner Thomann, von dem wir bei Kauf eines Produktes ggf. eine Verg&#252;tung erhalten</span></span><a href="https://www.thomann.de/de/elektron_digitakt_ii.htm?offid=1&amp;affid=397&amp;utm_medium=affiliate&amp;utm_campaign=id397&amp;utm_content=widget" class="cta-detail" target="_blank">Jetzt kaufen</a></div></div></li></ul></div>



<h2 class="wp-block-heading">Behringer RD-9: Analoger TR-909 Clone</h2>



<p><strong>Preis</strong>: 260 €<br><strong>Konzept</strong>: Analoge Drum Machine, inspiriert von DEM Klassiker TR-909<br><strong>Fazit</strong>: 909-Charakter kommt definitiv durch, wenngleich Puristen das Original vorziehen werden.</p>



<p>Mit der RD-9 hat Behringer eine gut klingende Nachbildung der legendären TR-909 auf den Markt gebracht. Für rund 200 € erhält man einen komplett analogen Drum Computer, der dem Original beeindruckend nahe kommt. Lediglich die Kick weicht ein gutes Stück von der 909-Bassdrum ab, allerdings ohne dabei schlechter zu klingen.</p>



<figure class="wp-block-embed is-type-video is-provider-youtube wp-block-embed-youtube wp-embed-aspect-16-9 wp-has-aspect-ratio"><div class="wp-block-embed__wrapper">

</div><figcaption class="wp-element-caption"><em>Behringer RD-9 Demo</em></figcaption></figure>



<p>Und mit dem &#8222;Enhanced Modus&#8220; steht mit der RD-9 insgesamt auch ein größeres Klangpotential zur Verfügung. Im Zusammenspiel mit dem analogen Filter und Transienten-Designer ist die RD-9 auch für Live-Anwendungen optimal geeignet. Hier geht es zum kompletten <a href="https://elektronische-musik-produzieren.de/behringer-rd-9-test-rhythm-composer-tr-909-clone/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Behringer RD-9 Test</a>.</p>



<div id="cf-productswidget-141" class="cf-productswidget"></div>
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<h2 class="wp-block-heading" id="h-erica-synths-lxr-02">Erica Synths LXR-02</h2>



<p><strong>Preis</strong>: 580 €<br><strong>Konzept</strong>: Digitaler Drumsynth mit Sequencer<br><strong>Fazit</strong>: Umfangreiche Sounddesign-Möglichkeiten und eigenständiger Soundcharakter. Ideal für alle, die Sounds abseits der Klassiker suchen.</p>



<p>Und noch einmal Erica Synths, dieses Mal mit dem komplett digital aufgebauten <a href="https://elektronische-musik-produzieren.de/erica-synths-lxr-02-test-digitaler-drum-synthesizer/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">LXR-02</a>. Dahinter verbirgt sich ein bereits etabliertes Konzept, das ursprünglich nur als DIY-Projekt zu haben war. Erica Synths ist mit Sonic Potions, dem Entwickler des LXR-02, eine fruchtbare Synergie eingegangen. Daraus entstanden ist eine ordentlich verarbeitete kleine Desktop-Drummachine, die mit ihrem rohem Sound sich besonders im Techno und härteren elektronischen Musikgenres wohlfinden dürfte.</p>



<figure class="wp-block-embed is-type-video is-provider-youtube wp-block-embed-youtube wp-embed-aspect-16-9 wp-has-aspect-ratio"><div class="wp-block-embed__wrapper">

</div><figcaption class="wp-element-caption"><em>erica synths LXR-02: Demovideo des LXR-02 Soundpack &#8222;Core&#8220;</em></figcaption></figure>



<p>Manche sprechen auch von einer Alternative zur nicht mehr erhältlichen Machinedrum von Elektro. Allerdings würde ich dieser dann doch einen flexibleren Sound zusprechen. Nichtsdestotrotz setzt sich der eigenwillige, mittig-rohe Sound des <a href="https://elektronische-musik-produzieren.de/erica-synths-lxr-02-sound-pack-core/">Erica Synths LXR-02</a> gut im Mix durch. Wennglich er hier und da aber noch einiges an Nachbearbeitung benötigt. Denn out-of-the-box tritt der LXR-02 trotz der geringen Größe gerne mal als Alphatier im Synthrudel auf. Mit etwas Komprimierung und EQ biegt man den Sound aber schnell in die gewünschte Richtung. So erhält man mit dem LXR-02 eine echt gute Alternative zum manchmal etwas ausgelutschten X0X-Sound. Wer mehr über die Drum Machine erfahren möchte, dem sei noch der <a href="https://elektronische-musik-produzieren.de/erica-synths-lxr-02-test-digitaler-drum-synthesizer/">Erica Synths LXR-02 Test </a>ans Herz gelegt.</p>



<div id="cf-productswidget-152" class="cf-productswidget"></div>
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<h2 class="wp-block-heading">Fazit: Die besten Drum Machines für Techno</h2>



<p>Die hier vorgestellten Drum Machines eignen sich allesamt hervorragend für <a href="https://elektronische-musik-produzieren.de/techno-produzieren-drums-und-percussion-sounds-richtig-tunen/">Techno</a>. Ob man sich für einen soften Grundsound wie bei den 808-Clones oder etwa mit den Erica Synths Drummachines eher einen härteren Sound bevorzugt, ist letztlich Geschmackssache.</p>



<p>An dieser Stelle möchte ich auch noch einmal mit einem Vorurteil aufräumen, man könne nur mit analogen Drum Machines guten Clubsound erzeugen. Tausende Veröffentlichungen sprechen dagegen. Auch wenn der rohe Analogsound in einigen Live-Situationen die Wände zum Wackeln bringen kann. Man sollte dabei nicht die umfangreiche Nachbearbeitung aus den Augen verlieren, die häufig bei rein analogen Drum Machines notwendig ist. In kompakten Setups können daher sogar Sampler mit perfekt aufbereitetem Klangmaterial einen echten Vorteil bringen. </p>



<p>Einsteigern würde ich daher erstmal zu einer flexiblen Lösung wie der TR-8S oder dem Elektron Model:Cylces / Model:Samples raten. Klanglich sind die absolut in Ordnung und kombinieren eine vielseitige Klangerzeugung mit intuitiver Bedienung. </p>



<h3 class="wp-block-heading" id="h-weitere-artikel">Weitere Artikel</h3>



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		<title>Groovebox für Techno, Ambient und House: Die besten Modelle</title>
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		<pubDate>Sun, 23 Nov 2025 15:33:39 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Drum Machines]]></category>
		<category><![CDATA[Studio-Equipment für elektronische Musik]]></category>
		<category><![CDATA[Synthesizer]]></category>
		<category><![CDATA[Synthesizer Tests]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Wenn man elektronische Musik komplett ohne Computer produzieren möchte, ist eine Groovebox ein idealer Einstieg. Denn diese bringen in der Regel alles mit, was man benötigt, um eigene Tracks zu erstellen. Allerdings ist in den letzten Jahren die Anzahl an verfügbaren Alternativen immer weiter gestiegen, sodass es immer schwieriger wird, die perfekte Wahl zu treffen. &#8230; </p>
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<p>Wenn man elektronische Musik komplett ohne Computer produzieren möchte, ist eine Groovebox ein idealer Einstieg. Denn diese bringen in der Regel alles mit, was man benötigt, um eigene Tracks zu erstellen. Allerdings ist in den letzten Jahren die Anzahl an verfügbaren Alternativen immer weiter gestiegen, sodass es immer schwieriger wird, die perfekte Wahl zu treffen. Dabei soll dieser Artikel helfen. Bevor wir zu den derzeit besten Grooveboxen kommen, gibt es daher eine kurze Einleitung, worauf man unbedingt beim Kauf achten sollte.</p>



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<div class="wp-block-yoast-seo-table-of-contents yoast-table-of-contents"><h2>Die beste Groovebox für Techno, Ambient und House: Inhalt</h2><ul><li><a href="#h-checkliste-was-sollte-eine-groovebox-fur-elektronische-musik-mitbringen" data-level="2">Checkliste: Was sollte eine Groovebox für elektronische Musik mitbringen?</a><ul><li><a href="#h-1-groovebox-mit-eigener-klangerzeugung" data-level="3">1. Groovebox mit eigener Klangerzeugung</a></li><li><a href="#h-2-eine-drum-sektion" data-level="3">2. Eine Drum-Sektion</a></li><li><a href="#h-3-ausreichend-polyphonie" data-level="3">3. Ausreichend Polyphonie</a></li><li><a href="#h-4-sampling" data-level="3">4. Sampling</a></li><li><a href="#h-5-vielseitige-anschlussmoglichkeiten" data-level="3">5. Vielseitige Anschlussmöglichkeiten</a></li><li><a href="#h-6-einzelausgange" data-level="3">6. Einzelausgänge</a></li><li><a href="#h-7-pattern-basierter-sequencer-mit-step-programmierung" data-level="3">7. Pattern-basierter Sequencer mit Step-Programmierung</a></li><li><a href="#h-8-regler-zur-spontanen-klangbearbeitung" data-level="3">8. Regler zur spontanen Klangbearbeitung</a></li></ul></li><li><a href="#h-novation-circuit-die-perfekte-groovebox-fur-einsteiger" data-level="2">Novation Circuit &#8211; Die perfekte Groovebox für Einsteiger</a></li><li><a href="#h-synthstrom-deluge" data-level="2">Synthstrom Deluge</a><ul><li><a href="#h-uberblick-synthstrom-deluge" data-level="3">Überblick Synthstrom Deluge</a></li></ul></li><li><a href="#h-elektron-digitone-ein-fm-synthesizer-als-groovebox" data-level="2">Elektron Digitone &#8211; Ein FM Synthesizer als Groovebox?</a></li><li><a href="#h-elektron-model-samples" data-level="2">Elektron Model:Samples</a></li><li><a href="#h-roland-sh-4d-groovebox-von-roland" data-level="2">Roland SH-4d &#8211; Groovebox von Roland</a></li><li><a href="#h-polyend-tracker-mini-die-etwas-andere-groovebox" data-level="2">Polyend Tracker Mini &#8211; Die etwas andere Groovebox</a></li><li><a href="#h-die-besten-grooveboxen-fur-elektronische-musik-fazit" data-level="2">Die besten Grooveboxen für elektronische Musik &#8211; Fazit</a></li></ul></div>



<h2 class="wp-block-heading" id="h-checkliste-was-sollte-eine-groovebox-fur-elektronische-musik-mitbringen">Checkliste: Was sollte eine Groovebox für elektronische Musik mitbringen?</h2>



<p>Zunächst einmal sollte eine Groovebox alles mitbringen, um komplette Tracks ohne zusätzliches Equipment zu produzieren. Also Drums, Synthesizer, Sequencer und vielleicht sogar noch Sampling. Das ist nicht nur wichtig, wenn man einfach mal <a href="https://elektronische-musik-produzieren.de/techno-produzieren-im-budget-studio/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">ohne Computer Musik machen</a> möchte, sondern auch dann, wenn man sich ohne großen Equipmentfuhrpark auf seine Ideen konzentrieren möchte. Ebenso kann man mit einer gut ausgestatteten Groovebox komplette Live-Performances bestreiten. </p>



<ol class="wp-block-list has-light-gray-background-color has-background">
<li>Eigene Klangerzeugung</li>



<li>Drum-Sektion</li>



<li>Ausreichend Polyphonie</li>



<li>Sampling</li>



<li>Viele Anschlüsse</li>



<li>Einzelausgänge</li>



<li>Sequencer mit Step- und Live-Programmierung</li>



<li>Viele Regler</li>
</ol>



<h3 class="wp-block-heading" id="h-1-groovebox-mit-eigener-klangerzeugung">1. Groovebox mit eigener Klangerzeugung</h3>



<p>Ganz am Anfang mag man sich noch über eine Menge guter Factory-Presets freuen. Spätestens aber wenn man eigene Tracks performen möchte, sollte eine flexible Klangerzeugung fürs <a rel="noreferrer noopener" href="https://elektronische-musik-produzieren.de/5-sounddesign-tricks-die-man-kennen-sollte/" target="_blank">Sounddesign</a> zur Verfügung stehen. Denn das hilft sehr, um seinen Tracks eine persönliche Note mitzugeben. Ob die Sound-Engine der Groovebox nun analog oder digital aufgebaut ist, spielt erstmal keine Rolle: Gut klingen muss sie und der Workflow muss inspirierend sein. Klang ist dabei oftmals subjektiv und so kann sich der eine für einen Digitone oder Circuit begeistern, während ein anderer auf den analog-melancholischen Sound eines <a href="https://elektronische-musik-produzieren.de/elektron-analog-four-sound-pack-fuer-ambient-techno-und-electronica/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Analog Four</a> schwört.</p>



<h3 class="wp-block-heading" id="h-2-eine-drum-sektion">2. Eine Drum-Sektion</h3>



<p>Wer elektronische Musik macht, kommt an guten Drum- und Percussion-Sounds kaum vorbei. Umso wichtiger ist es, dass die Groovebox in der Lage ist, diese zu liefern. Idealerweise bietet das Gerät einen speziellen Bereich, in dem mehrere Drum-Tracks zur Verfügung stehen. Ebenso funktionieren Parameter Locks wie bei Elektrons Digitone, bei dem man pro Step einen Sound auswählen und abspielen kann.</p>



<h3 class="wp-block-heading" id="h-3-ausreichend-polyphonie">3. Ausreichend Polyphonie</h3>



<p>Je mehr Stimmen die Groovebox gleichzeitig wiedergeben kann desto besser! Wer komplexere Arrangements fahren möchte, benötigt unbedingt Reserven bei der Polyphonie. Ansonsten werden Pads abgeschnitten oder Drum-Sounds einfach verschluckt. </p>



<h3 class="wp-block-heading" id="h-4-sampling">4. Sampling</h3>



<p>Zusätzlich zur Drum-Sektion kann Sampling oder zumindest das Importieren eigener Samples eine echte Bereicherung sein. Schnell mal eine optimierte Kick aus dem Rechner importieren ist so problemlos möglich.</p>



<h3 class="wp-block-heading" id="h-5-vielseitige-anschlussmoglichkeiten">5. Vielseitige Anschlussmöglichkeiten</h3>



<p>USB, MIDI und Audio über USB: Je mehr Anschlussmöglichkeiten eine Groovebox bietet, umso einfacher ist es, diese später einmal in bestehende Setups zu integrieren. Besonders das klassische <a href="https://elektronische-musik-produzieren.de/die-besten-usb-midi-interfaces-fuer-elektronische-musik/">MIDI-Interface</a> mit Ein- und Ausgang ist spätestens dann essentiell, wenn man komplett ohne Computer mit mehr als einem Gerät performen möchte.</p>



<h3 class="wp-block-heading" id="h-6-einzelausgange">6. Einzelausgänge </h3>



<p>Falls eine Groovebox über eine gute Mixing-Sektion verfügt, ist es nicht so tragisch, wenn keine separaten Ausgänge für jede einzelne Spur vorhanden sind. Trotzdem können Einzelausgänge in Verbindung mit einem externen Mischpult sehr hilfreich sein, wenn man bei einer hektischen Performance nicht immer zwischen Menüs hin- und herspringen möchte. Zusätzlich ermöglichen separate Outs die Bearbeitung einzelner Instrumente mit externen Effekten.</p>



<h3 class="wp-block-heading" id="h-7-pattern-basierter-sequencer-mit-step-programmierung">7. Pattern-basierter Sequencer mit Step-Programmierung</h3>



<p>Natürlich muss eine Groovebox über einen Sequencer verfügen, ansonsten wird es schwer, komplexere Tracks damit zu produzieren. Nicht selbstverständlich ist allerdings die Möglichkeit, Melodien und Drums per Step-Eingabe zu programmieren. Das erhöht zusätzlich den Spaßfaktor und gemeinsam mit Lauflicht gibt diese Programmierung auch ein nützliches visuelles Feedback. Wichtig ist nur, dass die Groovebox sich nicht auf starres Step-Sequencing beschränkt, sondern außerdem in der Lage ist, in Echtzeit aufzunehmen. Schließlich sorgen nicht 100 % akkurat sitzende Noten erst für den nötigen Groove.</p>



<h3 class="wp-block-heading" id="h-8-regler-zur-spontanen-klangbearbeitung">8. Regler zur spontanen Klangbearbeitung</h3>



<p>Elektronische Musik lebt vom Sounddesign. Und um das sowohl beim Produzieren als auch bei Live Performances gut umzusetzen, benötigt man Drehregler, Fader oder andere Eingabemöglichkeiten. </p>



<p>Dabei ist es gar nicht mal so wichtig, wie viele Regler zur Verfügung stehen. Vielmehr muss die Auswahl Sinn ergeben. Also entweder auf häufig genutzte Parameter wie Cutoff abzielen oder &#8211; was noch besser ist &#8211; frei konfigurierbar sein. Mit einem intelligent zusammengestellten Set aus acht Drehreglern eines Novation Circuit oder eines <a rel="noreferrer noopener" href="https://elektronische-musik-produzieren.de/elektron-analog-four-sound-pack-fuer-ambient-techno-und-electronica/" target="_blank">Elektron Analog Four </a>lassen sich Sounds beeindruckend verbiegen.</p>



<p>Nachdem jetzt die wichtigsten Features herausgestellt wurden, können wir uns jetzt die besten Grooveboxen ansehen. Nicht alle davon bieten immer die komplette Ausstattung. Trotzdem ist jede auf ihre Art perfekt auf elektronische Musik zugeschnitten. Welche Groovebox es letztlich werden soll, entscheiden persönliche Präferenzen und nicht zuletzt auch immer das verfügbare Budget. Abschließend hierzu noch ein Tipp: Solltest du dich schwer in ein Modell verliebt haben das oberhalb deines finanziellen Rahmens liegt: Versuche lieber, noch ein paar Monate länger zu sparen, als mit einem Kompromiss zu leben.</p>



<h2 class="wp-block-heading" id="h-novation-circuit-die-perfekte-groovebox-fur-einsteiger">Novation Circuit &#8211; Die perfekte Groovebox für Einsteiger</h2>



<p><a href="https://us.novationmusic.com/en/circuit/circuit" target="_blank" rel="noreferrer noopener nofollow">Novations Circuit Tracks</a> &#8211; bzw. die Circuit-Serie &#8211; erfreut sich seit Jahren großer Beliebtheit. Das liegt vor allem am direkten Zugriff auf die wichtigsten Parameter, der Reduktion auf das Wichtigste, sein geringes Gewicht und dem verhältnismäßig günstigen Preis von rund 350 €. </p>



<p><a href="https://elektronische-musik-produzieren.de/novation-circuit-tracks-test/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Circuit Tracks</a> ist eine ideale Groovebox, um schnell mal Ideen festzuhalten oder komplette Tracks darauf zu programmieren. Falls man vorhat unterwegs zu produzieren, kann man das Dank interner Spannungsversorgung über den Akku über Stunden ohne Steckdose tun.</p>



<p>Richtig spannend wird es allerdings, wenn man die vorgefertigten Presets beiseite lässt, und sich mit dem Editor an die Erstellung eigener Patches macht. Denn unter der intuitiven Oberfläche verstecken sich zwei vollwertige digitale Synthesizer, deren Engine auf der Nova-Reihe basiert. Daher klingt der <a href="https://elektronische-musik-produzieren.de/novation-circuit-sound-pack-fuer-ambient-dub-und-melodic-techno/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Novation Circuit</a> <a href="https://elektronische-musik-produzieren.de/novation-circuit-sound-pack-fuer-ambient-dub-und-melodic-techno/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Tracks</a> auch immer eher digital, das aber im positiven Sinne.</p>



<figure class="wp-block-embed is-type-video is-provider-youtube wp-block-embed-youtube wp-embed-aspect-16-9 wp-has-aspect-ratio"><div class="wp-block-embed__wrapper">

</div><figcaption class="wp-element-caption"><em>Novation Circuit im Alleingang &#8211; Die perfekte Groovebox für Einsteiger</em></figcaption></figure>



<h4 class="wp-block-heading" id="h-uberblick-novation-circuit-tracks">Überblick Novation Circuit Tracks</h4>



<figure class="wp-block-table is-style-stripes"><table><tbody><tr><td>Tracks</td><td>2 Synth-Tracks, 2 MIDI Tracks, 4 Drum-Tracks</td></tr><tr><td>Anschlüsse</td><td>Stereo-Out, <a href="https://elektronische-musik-produzieren.de/studiokopfhoerer-fuer-elektronische-musik-die-besten-kopfhoerer-fuer-techno/">Kopfhörer</a>,5-Pol-MIDI, USB-MIDI</td></tr><tr><td>Sampling</td><td>Sample-Speicher für bis zu 2,7 MB Mono-Samples</td></tr><tr><td>Synthese</td><td>2 VA Synth-Engines mit je bis zu 6-facher Polyphonie</td></tr><tr><td>Pattern-Länge</td><td>16 Steps, aber per Chaining problemlos mehr möglich</td></tr><tr><td>Besonderheiten</td><td>Interner Akku</td></tr></tbody></table><figcaption class="wp-element-caption"><em>Novation Circuit &#8211; Features</em></figcaption></figure>



<p>Abgerundet wird die Ausstattung des Circuit durch die Möglichkeit, eigene Samples zu importieren. Diese lassen sich in insgesamt vier Spuren programmieren, was erstmal nicht nach besonders viel klingt. </p>



<p>Seit dem letzten Betriebsystem-Update bietet der Circuit aber Sample Switch, was die Möglichkeiten noch einmal erheblich erweitert. Denn dabei werden genau die Samples aufgezeichnet, die man live über die Pads einspielt, sodass auch komplexere Drum-Arrangements möglich sind. Falls man allerdings viel mit Sampling arbeiten möchte, sollte man eher zu einem Elektron Digitakt oder <a href="https://elektronische-musik-produzieren.de/die-besten-drum-machines-fuer-techno/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Polyend Tracker</a> greifen.</p>



<div id="cf-productswidget-134" class="cf-productswidget"></div>
<script src="https://thomann.clickfire.de/Creatives/GetProductsWidgetJS/dt4T3o5U2Hma4rnQQAWE2w2"></script>



<h2 class="wp-block-heading" id="h-synthstrom-deluge">Synthstrom Deluge</h2>



<p>Synthstrom Audio Deluge ist eine flexible Kombination aus Sequencer, Sampler, subtraktivem Synthesizer und einer zusätzlichem FM-Klangerzeugung. Das kompakte Kraftpaket ist also perfekt für elektronische Musik jeder Art geeignet. Allein der umfangreich ausgestattete Sequencer bietet nahezu unbegrenzt lange Tracks, Polyrhythmik, sowie eine schlaue Auswahl an Features für Live-Performances. Darunter finden sich Track Mutes, Note Repeat, Nudge und vieles mehr.</p>



<p>Die Klangerzeugung besteht aus klassischer subtraktiver Synthese inklusive spezielleren Features wie Ring Modulation und Sync, sowie Frequenzmodulation. Zudem ist wohl geplant, dass der Deluge in Zukunft noch Waveshaping beherrscht. Darüber hinaus ist es möglich, eigene Samples einzubinden.</p>



<p>Die Samples lassen sich dabei direkt von der SD-Karte abspielen und das ist leider keine Selbstverständlichkeit. Schließlich haben es selbst Industriegiganten wie <a href="https://elektronische-musik-produzieren.de/akai-mpk-mini-mk3-test/">Akai</a> Pro oder Native Instruments immer noch nicht geschafft, dieses wichtige Feature in ihre Geräte (MPC-Serie, Maschine+) zu implementieren.</p>



<figure class="wp-block-image size-large is-style-default"><img loading="lazy" decoding="async" width="1024" height="697" src="https://elektronische-musik-produzieren.de/wp-content/uploads/2020/10/synthstrom_deluge_groovebox-1024x697.jpg" alt="Synthstrom Deluge: Eine Groovebox der Oberklasse" class="wp-image-2708" srcset="https://elektronische-musik-produzieren.de/wp-content/uploads/2020/10/synthstrom_deluge_groovebox-1024x697.jpg 1024w, https://elektronische-musik-produzieren.de/wp-content/uploads/2020/10/synthstrom_deluge_groovebox-300x204.jpg 300w, https://elektronische-musik-produzieren.de/wp-content/uploads/2020/10/synthstrom_deluge_groovebox-768x523.jpg 768w, https://elektronische-musik-produzieren.de/wp-content/uploads/2020/10/synthstrom_deluge_groovebox.jpg 1200w" sizes="auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /><figcaption class="wp-element-caption"><em>Umfangreiche Features auf kompaktem Raum: Synthstrom Deluge</em></figcaption></figure>



<p>Abgerundet wird die Ausstattung des Deluge noch durch eine umfangreiche Effekt-Engine, die neben den Standards sogar exotischere Algorithmen wie Live Stutter und Bit Crusher bereithält. Das ist besonders erfreulich, zumal man auch externe Instrumente anschließen und durch die Effekte jagen kann.</p>



<p>Den Synthstrom Deluge kann man für rund 800 € inklusive Transportkosten &#8211; aber ohne Zoll und Einfuhrsteuer &#8211; im <a href="https://synthstrom.com/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Onlineshop von Synthstrom </a>bestellen. Wer sich eine Groovebox für elektronische Musik zulegen möchte, sollte sich den Deluge auf jeden Fall mal näher ansehen.</p>



<h3 class="wp-block-heading" id="h-uberblick-synthstrom-deluge">Überblick Synthstrom Deluge</h3>



<figure class="wp-block-table is-style-stripes"><table><tbody><tr><td>Tracks</td><td>16</td></tr><tr><td>Anschlüsse</td><td>Stereo-Out, Kopfhörer, 5-Pol-MIDI, USB-MIDI</td></tr><tr><td>Sampling</td><td>Sample Streaming von SD-Card</td></tr><tr><td>Synthese</td><td>2 Synth-Engines mit subtraktiver und FM-Synthese</td></tr><tr><td>Pattern-Länge</td><td>nahezu unbegrenzt</td></tr><tr><td>Besonderheiten</td><td>Sehr flexible Klangerzeugung</td></tr></tbody></table><figcaption class="wp-element-caption"><em>Synthstrom Deluge &#8211; Features</em></figcaption></figure>



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<h2 class="wp-block-heading" id="h-elektron-digitone-ein-fm-synthesizer-als-groovebox">Elektron Digitone &#8211; Ein FM Synthesizer als Groovebox?</h2>



<p><a href="https://elektronische-musik-produzieren.de/elektron-digitone-sound-packs-fuer-ambient-techno-und-electronica/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Elektron Digitone</a> ist doch keine Groovebox! Grundsätzlich würde ich diesem Statement zustimmen, schließlich handelt es sich beim Digitone um einen waschechten FM-Synth mit angedocktem Sequencer. Dennoch ist der Digitone durchaus in der Lage, ein komplettes Live-Set abzufeuern. </p>



<p>Denn dank Parameter-Locks, Track Mute-Funktionen und subtraktiver Filter-Sektion geht mit dem Digitone extrem viel. Von komplexen Drum-Arrangements für IDM bis hin zu sphärischen Melodic Techno Tracks bietet der Digitone alles, was man für eine Performance benötigt.</p>



<figure class="wp-block-embed is-type-video is-provider-youtube wp-block-embed-youtube wp-embed-aspect-16-9 wp-has-aspect-ratio"><div class="wp-block-embed__wrapper">

</div></figure>



<h4 class="wp-block-heading" id="h-uberblick-elektron-digitone">Überblick Elektron Digitone</h4>



<figure class="wp-block-table is-style-stripes"><table><tbody><tr><td>Tracks</td><td>4-Synth Tracks plus 4 MIDI-Tracks für externe Instrumente</td></tr><tr><td>Anschlüsse</td><td>Stereo-Out, Kopfhörer,5-Pol-MIDI, USB-MIDI</td></tr><tr><td>Sampling</td><td>&#8211;</td></tr><tr><td>Synthese</td><td>4 <a href="https://elektronische-musik-produzieren.de/die-besten-fm-synthesizer-fuer-elektronische-musik-hardware-synths/">FM Synthesizer</a> (mit jeweils 4 Operatoren)</td></tr><tr><td>Pattern-Länge</td><td>flexibel bis zu 64 Steps. per Chain mehr möglich</td></tr><tr><td>Besonderheiten</td><td>Komplexe Arrangements mit Parameter-Locks möglich</td></tr></tbody></table><figcaption class="wp-element-caption"><em>Elektron Digitone &#8211; Features</em></figcaption></figure>



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<h2 class="wp-block-heading" id="h-elektron-model-samples">Elektron Model:Samples</h2>



<p>Wer überhaupt nichts mit FM-Synthese anfangen kann, sollte sich den Model:Samples aus gleichem Hause ansehen. Denn Elektron hat es geschafft, eine immer noch recht flexible Sampling-basierte Soundengine in ein Format zu gießen, das auch in hektischen Live-Performances noch ausgezeichnet bedienbar bleibt.</p>



<figure class="wp-block-image size-large is-style-default"><img loading="lazy" decoding="async" width="1024" height="626" src="https://elektronische-musik-produzieren.de/wp-content/uploads/2020/10/Elektron_Model_Samples_Techno-1024x626.jpg" alt="Elektron Model:Samples kommt ohne komplizierte Bedienung aus." class="wp-image-2705" srcset="https://elektronische-musik-produzieren.de/wp-content/uploads/2020/10/Elektron_Model_Samples_Techno-1024x626.jpg 1024w, https://elektronische-musik-produzieren.de/wp-content/uploads/2020/10/Elektron_Model_Samples_Techno-300x184.jpg 300w, https://elektronische-musik-produzieren.de/wp-content/uploads/2020/10/Elektron_Model_Samples_Techno-768x470.jpg 768w, https://elektronische-musik-produzieren.de/wp-content/uploads/2020/10/Elektron_Model_Samples_Techno.jpg 1200w" sizes="auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /><figcaption class="wp-element-caption"><em>Elektron Model:Samples</em></figcaption></figure>



<p>Anstatt viele Funktionen in Untermenüs zu verstecken hat beim Model:Samples nahezu jeder Parameter einen dazugehörigen Drehregler. Dazu gibt es eine Kombination aus Tief- und Hochpassfilter, eine gut klingende Effektsektion mit Delay und Reverb, sowie eine Verzerrungsstufe.</p>



<h4 class="wp-block-heading" id="h-uberblick-elektron-model-samples">Überblick Elektron Model:Samples</h4>



<figure class="wp-block-table is-style-stripes"><table><tbody><tr><td>Tracks</td><td>6 Audio-Tracks, die auch MIDI ausgeben</td></tr><tr><td>Anschlüsse</td><td>Stereo-Out, Kopfhörer,5-Pol-MIDI, USB-MIDI</td></tr><tr><td>Sampling</td><td>Sample-Speicher für bis zu 64 MB Samples im Projekt,<br>dazu noch 1 GB Sample-Speicher</td></tr><tr><td>Synthese</td><td>Multimode-Filter, Sample-Editing</td></tr><tr><td>Pattern-Länge</td><td>Bis zu 64 Steps, aber per Chain mehr möglich</td></tr><tr><td>Besonderheiten</td><td>Parameter Locks</td></tr></tbody></table><figcaption class="wp-element-caption"><em>Elektron Model:Samples &#8211; Features</em></figcaption></figure>



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<p>Keine Frage: Der Model:Samples ist eine perfekte Groovebox, wenn man schnell auf den Punkt kommen möchte. Falls man sich doch eine umfangreichere Klangerzeugung wünscht, hat Elektron mit dem umfangreicher ausgestatteten Digitakt eine wunderbare Alternative am Start. Zwar sind hier einige Funktionen in Menüs versteckt. Wenn man sich aber einmal in den Workflow eingearbeitet hat, wird man mit einer mächtigen Sampling-Groovebox belohnt, die zudem als zentrales Element in einem größeren Setup eine gute Figur macht.</p>



<div id="cf-productswidget-83" class="cf-productswidget"></div>
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<h2 class="wp-block-heading" id="h-roland-sh-4d-groovebox-von-roland">Roland SH-4d &#8211; Groovebox von Roland</h2>



<p>Roland lieferte Mitte der 90er Jahre mit der MC-303 den Prototypen für diese Gerätegattung. In dieser Tradition sind immer wieder Nachfolger auf den Markt gekommen, die meistens am Kürzel &#8222;MC&#8220; zu erkennen sind. Aber auch der <a href="https://elektronische-musik-produzieren.de/roland-sh-4d-test/">Roland SH-4d </a>steht in dieser Groovebx-Linie, vereint er doch eine ausgewachsene Synthengine mit einer gut klingenden Drumsektion und Sequencer.</p>



<figure class="wp-block-image size-large is-style-default"><img loading="lazy" decoding="async" width="1024" height="399" src="https://elektronische-musik-produzieren.de/wp-content/uploads/2023/05/Roland_sh-4d_test_schraegansicht-1024x399.jpg" alt="Roland SH-4d Test: Schrägansicht" class="wp-image-9187" srcset="https://elektronische-musik-produzieren.de/wp-content/uploads/2023/05/Roland_sh-4d_test_schraegansicht-1024x399.jpg 1024w, https://elektronische-musik-produzieren.de/wp-content/uploads/2023/05/Roland_sh-4d_test_schraegansicht-300x117.jpg 300w, https://elektronische-musik-produzieren.de/wp-content/uploads/2023/05/Roland_sh-4d_test_schraegansicht-768x299.jpg 768w, https://elektronische-musik-produzieren.de/wp-content/uploads/2023/05/Roland_sh-4d_test_schraegansicht.jpg 1200w" sizes="auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /><figcaption class="wp-element-caption"><em>Roland SH-4d</em></figcaption></figure>



<p>Der SH-4d lädt mit zahlreichen Bedienelementen zum Soundschrauben ein. Aus elf unterschiedlichen Synthesizermodellen lässt sich in vier Parts jeweils ein Modell auswählen und vom internen 64-Step-Sequencer oder live gespielt ansteuern. Hinzu kommt eine umfangreiche und gute Effektabteilung, mit der man seinem Sound eine gute Politur verpasst.</p>



<h4 class="wp-block-heading" id="h-uberblick-roland-sh-4d">Überblick Roland SH-4d</h4>



<figure class="wp-block-table is-style-stripes"><table class="has-fixed-layout"><tbody><tr><td>Tracks</td><td>4 Spuren mit bis zu 60 Stimmen, plus Drumspur</td></tr><tr><td>Anschlüsse</td><td>Stereo-Out, Kopfhörer-Out, Clock-In<br>5-Pol-MIDI, USB-MIDI und USB-Audio</td></tr><tr><td>Sampling</td><td>&#8211;</td></tr><tr><td>Synthese</td><td>Flexible Synth-Engine, u.a. mit Modellen der SH-Klassiker, aber auch <a href="https://elektronische-musik-produzieren.de/die-besten-wavetable-synthesizer/">Wavetable</a>, rudimentäre FM-Synthese und PCM</td></tr><tr><td>Pattern-Länge</td><td>64 Steps</td></tr><tr><td>Besonderheiten</td><td>Sehr gute Effektengine</td></tr></tbody></table><figcaption class="wp-element-caption"><em>Roland SH-4d &#8211; Features</em></figcaption></figure>



<link href="https://thomann.clickfire.de/Content/pw.css?fe=7" rel="stylesheet" type="text/css"><div class="tho-universe"><ul class="product-list"><li><div class="t-column column-image"><img decoding="async" src="https://www.thomann.de/thumb/thumb120x120/pics/prod/561268.jpg" alt="Roland SH-4d" class="article-image"></div><div class="t-column column-meta"><div class="top-row"><img decoding="async" src="https://thumbs.static-thomann.de/thumb/nethumb140x40/pics/herstlogos/roland.gif" alt="Roland" class="manufacturer-logo"><strong class="display-name">Roland SH-4d</strong><div class="ratings"><span class="stars"><span style="width: 90.00%;" class="inner-stars"></span></span><a href="https://www.thomann.de/de/roland_sh_4d_reviews.htm?offid=1&amp;affid=397&amp;subid=sh-4d&amp;utm_medium=affiliate&amp;utm_campaign=id397&amp;utm_content=widget" target="_blank" rel="noopener">2 Bewertungen lesen</a></div></div><div class="bottom-row"><span class="price-detail">539 €</span><span class="infobox">i<span class="infobox-text">Wir verlinken auf unseren Partner Thomann, von dem wir bei Kauf eines Produktes ggf. eine Verg&#252;tung erhalten</span></span><a href="https://www.thomann.de/de/roland_sh_4d.htm?offid=1&amp;affid=397&amp;subid=sh-4d&amp;utm_medium=affiliate&amp;utm_campaign=id397&amp;utm_content=widget" class="cta-detail" target="_blank" rel="noopener">Jetzt kaufen</a></div></div></li></ul></div>



<h2 class="wp-block-heading" id="h-polyend-tracker-mini-die-etwas-andere-groovebox">Polyend Tracker Mini &#8211; Die etwas andere Groovebox</h2>



<p>Polyend verfolgt mit dem Tracker Mini ein etwas anderes Konzept als die Lauflicht-basierten Sequencer der bereits vorgestellten Modell. Trotzdem gehört er in diese Liste, denn die Andersartigkeit eines Trackers kann einem beim Produzieren völlig neue Wege eröffnen.</p>



<figure class="wp-block-image size-large is-style-default"><img loading="lazy" decoding="async" width="1024" height="777" src="https://elektronische-musik-produzieren.de/wp-content/uploads/2024/02/tracker-mini-1024x777.jpg" alt="Polyend Tracker Mini" class="wp-image-11107" srcset="https://elektronische-musik-produzieren.de/wp-content/uploads/2024/02/tracker-mini-1024x777.jpg 1024w, https://elektronische-musik-produzieren.de/wp-content/uploads/2024/02/tracker-mini-300x228.jpg 300w, https://elektronische-musik-produzieren.de/wp-content/uploads/2024/02/tracker-mini-768x583.jpg 768w, https://elektronische-musik-produzieren.de/wp-content/uploads/2024/02/tracker-mini.jpg 1200w" sizes="auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /><figcaption class="wp-element-caption"><em>Polyend Tracker Mini</em></figcaption></figure>



<p>Im Gegensatz zur Lauflichtprogrammierung durchläuft der Sequencer seine Positionen von oben nach unten. Dabei kann pro Step nicht nur Note, Anschlagdynamik etc. bestimmt werden, sondern auch, welches Sample er gerade an dieser Position abspielt. Der klassische Ansatz, jedem Track ein Instrument zuzuweisen, würde hier zwar funktionieren. Richtig spannend wird es aber dann, wenn man zum Beispiel einen Drumloop zerschneidet und ihn in einer Spur komplett neu zusammensetzt. Daher verwundert es nicht, dass das originale Tracker-Konzept bereits in den 90er Jahren sehr stark im Drum and <a href="https://elektronische-musik-produzieren.de/die-besten-bass-synthesizer-top-5/">Bass</a> oder Jungle genutzt wurde.</p>



<p>Aber auch im Ambient, <a href="https://elektronische-musik-produzieren.de/techno-produzieren-im-budget-studio/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Techno</a> oder anderen Spielarten elektronischer Musik macht der Polyend Tracker Mini eine gute Figur. Schließlich bestimmt der User, welche Samples im internen Speicher landen und weiterbearbeitet werden. Dazu stehen im Tracker übrigens mehrere Möglichkeiten zur Verfügung. Die Samples lassen sich durch subtraktive Synthese mit Filtern etc. verarbeiten oder mit Granularsynthese verändern. Dazu sieht der Tracker Mini einfach nur schick aus und passt mit wenig Gewicht und Umfang gut ins Reisegepäck.</p>



<h4 class="wp-block-heading" id="h-uberblick-polyend-tracker-mini">Überblick Polyend Tracker Mini</h4>



<figure class="wp-block-table is-style-stripes"><table><tbody><tr><td>Tracks</td><td>8 Audio Tracks, 8 MIDI Tracks</td></tr><tr><td>Anschlüsse</td><td>Stereo-Out, Kopfhörer, 5-Pol-MIDI, USB-MIDI</td></tr><tr><td>Sampling</td><td>Laden über SD-Karte, max. 48 Samples pro Projekt</td></tr><tr><td>Digitale Parts</td><td>Subtraktive Synthese für Samples, Wavetable und Granular</td></tr><tr><td>Pattern-Länge</td><td>256 Pattern mit bis zu 128 Steps</td></tr><tr><td>Besonderheiten</td><td>Das Tracker-Konzept muss man mögen</td></tr></tbody></table><figcaption class="wp-element-caption"><em>Polyend Tracker Mini &#8211; Features</em></figcaption></figure>



<link href="https://thomann.clickfire.de/Content/pw.css?fe=8" rel="stylesheet" type="text/css"><div class="tho-universe"><ul class="product-list vertical"><li><div class="t-column column-image"><img decoding="async" src="https://www.thomann.de/thumb/thumb120x120/pics/prod/567640.jpg" alt="Polyend Tracker Mini" class="article-image"></div><div class="t-column column-meta"><div class="top-row"><img decoding="async" src="https://thumbs.static-thomann.de/thumb/nethumb140x40/pics/herstlogos/polyend.gif" alt="Polyend" class="manufacturer-logo"><strong class="display-name">Polyend Tracker Mini</strong><div class="ratings"><span class="stars"><span style="width: 81.82%;" class="inner-stars"></span></span><a href="https://www.thomann.de/de/polyend_tracker_mini_reviews.htm?offid=1&amp;affid=397&amp;utm_medium=affiliate&amp;utm_campaign=id397&amp;utm_content=widget" target="_blank" rel="noopener">11 Bewertungen lesen</a></div></div><div class="bottom-row"><span class="price-detail">589 €</span><span class="infobox">i<span class="infobox-text">Wir verlinken auf unseren Partner Thomann, von dem wir bei Kauf eines Produktes ggf. eine Verg&#252;tung erhalten</span></span><a href="https://www.thomann.de/de/polyend_tracker_mini.htm?offid=1&amp;affid=397&amp;utm_medium=affiliate&amp;utm_campaign=id397&amp;utm_content=widget" class="cta-detail" target="_blank" rel="noopener">Jetzt kaufen</a></div></div></li></ul></div>



<h2 class="wp-block-heading" id="h-die-besten-grooveboxen-fur-elektronische-musik-fazit">Die besten Grooveboxen für elektronische Musik &#8211; Fazit</h2>



<p>Falls du dich entscheiden solltest, elektronische Tracks nur mit einer Groovebox zu produzieren aber noch ganz am Anfang stehst, sind <a href="https://elektronische-musik-produzieren.de/novation-circuit-tracks-test/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Novations Circuit Tracks</a>, Elektron Model:Samples oder der MC-707 von Roland ein guter Einstieg. Für das aufgerufene Budget bieten sie genügend Möglichkeiten selbst für komplexeres Sounddesign und abwechslungsreiche Tracks. Trotzdem &#8211; und das ist fast noch wichtiger &#8211; machen alle drei Kandidaten direkt Spaß, ohne sich erst lange in die Materie einarbeiten zu müssen.</p>



<p>Wenn du schon etwas länger dabei bist und einfach mal komplett ohne den Computer produzieren möchtest, wären meine Favoriten der Elektron Digitone, sowie der Synthstrom Deluge. Beide besitzen eine vielseitige Klangerzeugung und ausreichend Spuren um weiteres Equipment anzusteuern. </p>



<p>Der Polyend Tracker Mini mag auf den ersten Blick nicht ganz so flexibel wie etwa ein Deluge erscheinen. Trotzdem sind sein außergewöhnlicher Ansatz als Tracker, sein kompaktes Format und nicht zuletzt seine Limitierungen eine ideale Inspirationsquelle, wenn man ausgetretene Pfade verlassen möchte. Eine Liebe zum Sampling sollte in diesem Fall natürlich vorhanden sein.</p>



<h4 class="wp-block-heading" id="h-weitere-links">Weitere Links</h4>



<ul class="wp-block-list">
<li><a href="https://elektronische-musik-produzieren.de/die-besten-drum-machines-fuer-techno/">Die besten Drum Machines für Techno</a></li>



<li><a href="https://elektronische-musik-produzieren.de/die-besten-bass-synthesizer-top-5/">Die besten Bass Synthesizer für elektronische Musik – Top 5</a></li>



<li><a href="https://elektronische-musik-produzieren.de/die-besten-studiomonitore-fuer-elektronische-musik/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Studiomonitore für Techno, Ambient und House</a></li>



<li><a href="https://elektronische-musik-produzieren.de/techno-produzieren-im-budget-studio/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Techno produzieren im Budget-Studio</a></li>



<li><a href="https://elektronische-musik-produzieren.de/studiokopfhoerer-fuer-elektronische-musik-die-besten-kopfhoerer-fuer-techno/">Studiokopfhörer für elektronische Musik: die besten Kopfhörer für Techno</a></li>
</ul>
<p>Der Beitrag <a href="https://elektronische-musik-produzieren.de/groovebox-fuer-techno-ambient-und-house-die-besten-modelle/">Groovebox für Techno, Ambient und House: Die besten Modelle</a> erschien zuerst auf <a href="https://elektronische-musik-produzieren.de">elektronische-musik-produzieren</a>.</p>
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			</item>
		<item>
		<title>Korg drumlogue Presets: &#8222;Helium&#8220; Sound Pack</title>
		<link>https://elektronische-musik-produzieren.de/korg-drumlogue-presets-helium-sound-pack/</link>
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		<pubDate>Thu, 23 Oct 2025 04:23:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Drum Machines]]></category>
		<category><![CDATA[Korg]]></category>
		<category><![CDATA[Sound Packs]]></category>
		<category><![CDATA[drumlogue]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>„Helium“ von Limbic Bits ist ein Sound Pack für Korgs Drumlogue, das 16 Patterns und Kits und insgesamt 176 einzelnen Drum-Sounds enthält. Dieses Sound Pack wurde mit einem Schwerpunkt auf Techno, IDM, Ambient und Dub Techno erstellt, lässt sich aber auch problemlos in anderen Genres einsetzen. Korg Drumlogue Presets: „Helium“ Sound Pack enthält: Aus welchen &#8230; </p>
<p><a href="https://elektronische-musik-produzieren.de/korg-drumlogue-presets-helium-sound-pack/" class="more-link">Continue reading<span class="screen-reader-text"> "Korg drumlogue Presets: &#8222;Helium&#8220; Sound Pack"</span></a></p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p>„Helium“ von <a href="https://limbicbits.myshopify.com/products/korg-drumlogue-helium-sound-pack">Limbic Bits</a> ist ein Sound Pack für Korgs Drumlogue, das 16 Patterns und Kits und insgesamt 176 einzelnen Drum-Sounds enthält. Dieses Sound Pack wurde mit einem Schwerpunkt auf Techno, IDM, Ambient und Dub Techno erstellt, lässt sich aber auch problemlos in anderen Genres einsetzen.</p>



<figure class="wp-block-embed is-type-video is-provider-youtube wp-block-embed-youtube wp-embed-aspect-16-9 wp-has-aspect-ratio"><div class="wp-block-embed__wrapper">

</div><figcaption class="wp-element-caption"><em><a href="https://elektronische-musik-produzieren.de/korg-multi-poly-presets-parallax-sound-pack/">Korg</a> drumlogue Presets: Helium Sound Pack Demo</em></figcaption></figure>



<h3 class="wp-block-heading"><strong>Korg Drumlogue Presets: „Helium“ Sound Pack enthält:</strong></h3>



<ul class="wp-block-list">
<li><strong>16 Patterns</strong></li>



<li><strong>16 Kits</strong></li>



<li><strong>176 einzelne Drum- und Synth-Sounds</strong> innerhalb der Kits</li>



<li><strong>50 Samples:</strong>
<ul class="wp-block-list">
<li>Kicks: 10</li>



<li>Percussion: 12</li>



<li>Dub Chords: 10</li>



<li>Synth (Tones und Pads): 7</li>



<li>HiHats: 3</li>



<li>FX: 5</li>



<li><a href="https://elektronische-musik-produzieren.de/die-besten-bass-synthesizer-top-5/">Bass</a>: 3</li>
</ul>
</li>
</ul>



<p>Aus welchen Gründen auch immer, Korgs Drumlogue hat bislang nicht die Aufmerksamkeit erhalten, die sie verdient. Diese hybride <a href="https://elektronische-musik-produzieren.de/die-besten-drum-machines-fuer-techno/">Drum Machine</a> kombiniert analoge Synthese mit Sampling und kann durch .logue-Erweiterungen noch weiter ausgebaut werden. Es wurde also höchste Zeit, diesem Instrument etwas gebührende Aufmerksamkeit zu widmen. </p>



<p>Dieses Sound Pack nutzt die interne Klangerzeugung voll aus, um abgestimmte Kits, vorgefertigte Patterns und eine kuratierte Auswahl von 50 Samples zu liefern – alles mit Fokus auf elektronische Musik. </p>



<p>Für die Installation werden keine zusätzlichen .logue-Erweiterungen benötigt; einfach die enthaltenen Dateien per Drag &amp; Drop in die entsprechenden Ordner kopieren, und schon kann es losgehen. J</p>



<p>Falls ihr euch für diese Korg drumlogue Presets interessiert, könnt ihr euch das Helium Sound Pack auf der Seite von Limbic Bits kaufen. &#8211;> <a href="https://limbicbits.myshopify.com/products/korg-drumlogue-helium-sound-pack">KORG drumlogue Presets: &#8222;HELIUM&#8220;</a></p>



<h4 class="wp-block-heading" id="h-weitere-artikel">Weitere Artikel</h4>



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<li><a href="https://elektronische-musik-produzieren.de/korg-opsix-presets-fuer-ambient-und-techno-biosphere/">Korg opsix Presets für Ambient und Techno: Biosphere</a></li>



<li><a href="https://elektronische-musik-produzieren.de/korg-multi-poly-presets-parallax-sound-pack/">Korg Multi/Poly Presets: Parallax Sound Pack</a></li>



<li><a href="https://elektronische-musik-produzieren.de/erica-synths-lxr-02-sound-pack-core/">Erica Synths LXR-02 Sound Pack: Core</a></li>
</ul>
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			</item>
		<item>
		<title>Techno Kick bauen: So erstellst du fette Bassdrums für den Club</title>
		<link>https://elektronische-musik-produzieren.de/techno-kick-bauen-so-erstellst-du-fette-bassdrums-fuer-den-club/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[e-m-p]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 18 Feb 2025 12:29:04 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Drum Machines]]></category>
		<category><![CDATA[Mixing]]></category>
		<category><![CDATA[PlugIns, DAWs und VST-Instrumente]]></category>
		<category><![CDATA[Sound Design]]></category>
		<category><![CDATA[Synthesizer]]></category>
		<category><![CDATA[Synthesizer Workshops]]></category>
		<category><![CDATA[Workshops]]></category>
		<category><![CDATA[Kick]]></category>
		<category><![CDATA[Techno]]></category>
		<category><![CDATA[Workshop]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Eines der wichtigsten Bestandteile elektronischer Musik ist die Bassdrum. In diesem Artikel zeige ich, wie man eine druckvolle Techno Kick erstellt, die sich im Club vor anderen Produktionen nicht verstecken braucht. Dieser Artikel stammt aus dem Buch &#8222;Elektronische Musik produzieren &#8211; Die größten Fehler, Sounddesign und Tipps für erfolgreiche Clubtracks&#8220;. Weitere Infos zum Buch gibt &#8230; </p>
<p><a href="https://elektronische-musik-produzieren.de/techno-kick-bauen-so-erstellst-du-fette-bassdrums-fuer-den-club/" class="more-link">Continue reading<span class="screen-reader-text"> "Techno Kick bauen: So erstellst du fette Bassdrums für den Club"</span></a></p>
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<p>Eines der wichtigsten Bestandteile elektronischer Musik ist die Bassdrum. In diesem Artikel zeige ich, wie man eine druckvolle Techno Kick erstellt, die sich im Club vor anderen Produktionen nicht verstecken braucht.</p>



<p class="has-light-gray-background-color has-background"><em>Dieser Artikel stammt aus dem Buch &#8222;Elektronische Musik produzieren &#8211; Die größten Fehler, Sounddesign und Tipps für erfolgreiche Clubtracks&#8220;. <a aria-label="undefined (opens in a new tab)" href="https://elektronische-musik-produzieren.de/buch-elektronische-musik-produzieren-die-groessten-fehler-sounddesign-und-tipps-fuer-erfolgreiche-clubtracks/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Weitere Infos zum Buch gibt es hier</a><a href="http://<img src=&quot;https://vg01.met.vgwort.de/na/ab0e10bc88494376960823a59a432e04&quot; width=&quot;1&quot; height=&quot;1&quot; alt=&quot;&quot;&gt;">.</a></em></p>



<h2 class="wp-block-heading" id="h-kicks-layern-worauf-kommt-es-an">Kicks layern &#8211; worauf kommt es an?</h2>



<p>Die Kick in der elektronischen Musik setzt sich meistens aus mehreren Komponenten zusammen: dem tieffrequenten Bassanteil, einem tonalen Mittenbereich und einem Klicken ganz am Anfang des Zeitverlaufs. Viele Produzenten machen sich das zunutze, indem sie sich ihre Traumkick einfach aus verschiedenen Samples zusammenbauen. Diese Frankenstein-Kick kann also den Boom eines Sinusoszillators, die Mitten einer akustischen Kick und als Topping ein lediglich kurz angerissenes Rimshot-Sample nutzen.</p>



<p>https://www.thomann.de/de/d16_group_punchbox.htm?offid=1&amp;affid=397Der Trick besteht nun darin, die drei Samples per Layering übereinander zu legen. Dabei isoliert man mit Filtern immer genau die Frequenzanteile, die vom jeweiligen Sample übernommen werden soll. Die meisten Drumsampler sind in der Lage mehrere Samples auf eine Note zu legen. Alternativ könnte man drei Clips gleichzeitig abspielen und das entstehende Signal resamplen. Noch einfacher geht das ganze mit spezialisierten Drum-Plugins wie <a href="https://www.thomann.de/de/d16_group_punchbox.htm?offid=1&amp;affid=397" target="_blank" aria-label="undefined (opens in a new tab)" rel="noreferrer noopener">D16 Punchbox</a>, Ableton-Drum-Racks oder in Hardwareform mit Drum-Computern wie dem <a aria-label="undefined (opens in a new tab)" href="https://elektronische-musik-produzieren.de/die-besten-drum-machines-fuer-techno/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Rytm von Elektron</a>, die analoge Klangerzeugung und Sample-Engine kombinieren können.</p>



<figure class="wp-block-image size-large"><img loading="lazy" decoding="async" width="1000" height="434" src="https://elektronische-musik-produzieren.de/wp-content/uploads/2020/07/Punchbox_Kick_Synth.jpg" alt="D16 Punchbox Kick Synthesizer" class="wp-image-1426" srcset="https://elektronische-musik-produzieren.de/wp-content/uploads/2020/07/Punchbox_Kick_Synth.jpg 1000w, https://elektronische-musik-produzieren.de/wp-content/uploads/2020/07/Punchbox_Kick_Synth-300x130.jpg 300w, https://elektronische-musik-produzieren.de/wp-content/uploads/2020/07/Punchbox_Kick_Synth-768x333.jpg 768w, https://elektronische-musik-produzieren.de/wp-content/uploads/2020/07/Punchbox_Kick_Synth-600x260.jpg 600w" sizes="auto, (max-width: 1000px) 100vw, 1000px" /><figcaption><em>Abb.: Spezialisierte Plugins wie PunchBOX von D16 liefern alle Zutaten für die perfekte Kick gleich mit.</em></figcaption></figure>



<p>In unserem fiktiven Beispiel der Frankenstein-Kick kann der Sinus als Basis so bleiben. Denn Obertöne, die wir entfernen müssten, besitzt diese Schwingungsform nicht. Bei der akustischen Kick beschneiden wir die tiefen und oberen Frequenzen so weit, bis sich die verbleibenden Mitten nicht mehr mit den Frequenzen des Sinus oder unserem Topping beißen. Final setzen wir bei unserer Rimshot ein Hochpassfilter an und lassen nur noch die Obertöne durch, die wir für unseren perfekten Attack benötigen. Der Vorteil an dieser nicht ganz simplen Methode ist, dass ihr die volle Kontrolle über jedes einzelne Element eurer Kick habt. So könnt ihr den Sinus mit einer entsprechenden Hüllkurve länger stehen lassen als den Rest oder beglückt die Mitten eurer Kick mit etwas Distortion.</p>



<h2 class="wp-block-heading" id="h-welche-eq-einstellung-um-die-techno-kick-fetter-zu-machen">Welche EQ-Einstellung, um die Techno Kick fetter zu machen?</h2>



<p>Ob ihr ein vorhandenes Kickpreset verwendet oder die Kick per Layering / Synthese aufbaut: Eine Nachbearbeitung ist auf jeden Fall angesagt. Fast immer kommen dabei EQ und Kompressor zum Einsatz. Der EQ hilft dabei, unnötige Frequenzen herauszuschneiden und dezent klangliche Akzente zu setzen.</p>



<p>Je nach elektronischem Genre übernimmt die Kick gleichzeitig den Basspart. In diesem Fall könnt ihr alle Spuren außer der Kick ruhig unter 100 Hz mit einem Low Cut beschneiden, damit sich die Instrumente nicht gegenseitig in die Quere kommen. Um den Bassbereich der Kick zu betonen, boostet ihr die Frequenzen um 40 &#8211; 80 Hz mit einem EQ. Idealerweise zielt ihr dabei auf den Grundton der Kick.</p>



<p>Soll der Bass-Lead den Tieftonpart in deinem Track übernehmen, müsst ihr umgekehrt die Kick im Tieftonbereich beschneiden und die tiefen Frequenzen des Basssounds mit einem EQ anheben. In diesem Fall könnt ihr die Kick bei ca. 120 Hz schmalbandig mit einem Peak-EQ betonen. Eine Absenkung der Frequenzen bei 200 bis 350 Hz bewirkt, dass die Kick insgesamt trockener klingt. </p>



<figure class="wp-block-image size-large"><img loading="lazy" decoding="async" width="1024" height="363" src="https://elektronische-musik-produzieren.de/wp-content/uploads/2020/07/Techno_Kick_Mitten_absenken-1024x363.jpg" alt="Techno Kick. EQ Einstellungen für hölzerne Kicks" class="wp-image-1430" srcset="https://elektronische-musik-produzieren.de/wp-content/uploads/2020/07/Techno_Kick_Mitten_absenken-1024x363.jpg 1024w, https://elektronische-musik-produzieren.de/wp-content/uploads/2020/07/Techno_Kick_Mitten_absenken-300x106.jpg 300w, https://elektronische-musik-produzieren.de/wp-content/uploads/2020/07/Techno_Kick_Mitten_absenken-768x272.jpg 768w, https://elektronische-musik-produzieren.de/wp-content/uploads/2020/07/Techno_Kick_Mitten_absenken-600x213.jpg 600w, https://elektronische-musik-produzieren.de/wp-content/uploads/2020/07/Techno_Kick_Mitten_absenken.jpg 1200w" sizes="auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /><figcaption><em>EQ-Absenkung bei 200 bis 350 Hz lässt die Techno Kick trockener klingen</em></figcaption></figure>



<p>Störende Frequenzen ermittelt man, indem man mit einem stark verstärkten schmalbandigen EQ langsam den Bereich abscannt. Sobald der Kick-Sound anfängt zu klingeln bzw. zu zerren, habt ihr die Frequenz gefunden. Jetzt kehrt ihr den Vorgang wieder um und senkt die Frequenz breitbandig moderat (um ca. 6dB) ab. Unterhalb von 150 Hz sollten Kick und <a href="https://elektronische-musik-produzieren.de/die-besten-bass-synthesizer-top-5/">Bass</a> mono sein. Das lässt sich recht einfach mit speziellen Plugins wie Fabfilter Q3 oder dem Utility-Tool von Ableton umsetzen.</p>



<h2 class="wp-block-heading" id="h-wie-wird-die-kick-nachbearbeitet">Wie wird die Kick nachbearbeitet?</h2>



<p>Mit dem Kompressor verdichtet ihr das Klangmaterial, arbeitet die Attackphase stärker heraus und macht die Kick dadurch voluminöser. Beim Kompressor solltet ihr auf eine längere Attack- und eine kurze Releasezeit achten. Dadurch wird der Anschlag der Kick nicht negativ von der Komprimierung beeinflusst und die Kick bekommt insgesamt mehr Druck. Ein Ratio-Wert von 4:1 bis 8:1 sollte in den meisten die besten Ergebnisse bringen. Threshold &#8211; also der Wert, ab dem der Kompressor anfängt zu arbeiten &#8211; ist abhängig von der Stärke des Eingangssignals. Hier müsst ihr einfach etwas experimentieren, bis euch das Resultat gefällt.</p>



<p>Am Ende der Kette könnt ihr der Kick noch mit Distortion zu Leibe rücken. Dezent eingesetzt verleiht es dem Sound zusätzliche Obertöne, wodurch die Kick im Mix noch präsenter wird. Im Techno geht man gerne etwas stärker in die Sättigung, wodurch die Kick noch aggressiver erscheint. </p>



<p>Zur Verzerrung finden sich eine Menge Werkzeuge. Ob es Distortion, Overdrive oder eine Bandsättigungs-Emulation sein soll, bleibt eurem Geschmack überlassen. Sehr gut für diesen Zweck ist das <a href="https://elektronische-musik-produzieren.de/die-besten-freeware-synthesizer-fuer-elektronische-musik/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Freeware-Plugin</a> <a href="https://www.softube.com/saturationknob" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Saturation Knob von Softube</a>. Mit wenigen Parametern und exzellentem Sound kommt man hiermit schnell zum Ziel. </p>



<p>Gerüchten zufolge &#8222;leihen&#8220; sich einige bekannte Künstler ihre Kicks gerne mal aus anderen erfolgreichen Produktionen für die eigenen Tracks aus. Rechtlich ist das wahrscheinlich keine Grauzone mehr, aber ihr könnt dieses Verfahren für eigene Produktionen ja mal ausprobieren und bei Gefallen die Kick nachbauen.</p>



<h3 class="wp-block-heading" id="h-weitere-artikel">Weitere Artikel</h3>



<ul class="wp-block-list"><li><a href="https://elektronische-musik-produzieren.de/kick-und-bass-abmischen-die-groessten-fehler/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Kick und Bass abmischen: So vermeidet man die größten Fehler</a></li><li><a href="https://elektronische-musik-produzieren.de/die-besten-drum-machines-fuer-techno/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Die besten Drum Machines für Techno und House</a></li><li><a href="https://elektronische-musik-produzieren.de/groovebox-fuer-techno-ambient-und-house-die-besten-modelle/">Groovebox für Techno, Ambient und House: Die besten Modelle</a></li><li><a href="https://elektronische-musik-produzieren.de/novation-circuit-tracks-test/">Novation Circuit Tracks Test</a></li><li><a href="https://elektronische-musik-produzieren.de/midi-controller-fuer-fl-studio-die-besten-modelle-fuer-elektronische-musik/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Controller für FL Studio: Die besten Modelle</a></li></ul>
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			</item>
		<item>
		<title>Behringer Syncussion Test: Drum Synthesizer für Techno und IDM</title>
		<link>https://elektronische-musik-produzieren.de/behringer-syncussion-test-drum-synthesizer-fuer-techno-und-idm/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[e-m-p]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 20 Sep 2024 03:34:54 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Drum Machines]]></category>
		<category><![CDATA[Synthesizer]]></category>
		<category><![CDATA[Synthesizer Tests]]></category>
		<category><![CDATA[Behringer]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Mit dem Syncussion SY-1 knöpft sich Behringer einen Klassiker der elektronischen Musik vor. Im Original vom Drum-Hersteller Pearl im Jahr 1979 auf den Markt gebracht, bietet der Drum Synthesizer zwei unabhängige Klangerzeugungs-Stränge. Dank durchsetzungsfähigem Sound und Flexibilität wurde der SY-1 in den 90ern viel im IDM und Techno eingesetzt. Mittlerweile haben einige Hersteller das Potential &#8230; </p>
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										<content:encoded><![CDATA[
<p class="wp-block-yoast-seo-estimated-reading-time yoast-reading-time__wrapper"><span class="yoast-reading-time__icon"><svg aria-hidden="true" focusable="false" data-icon="clock" width="20" height="20" fill="none" stroke="currentColor" style="display:inline-block;vertical-align:-0.1em" role="img" xmlns="http://www.w3.org/2000/svg" viewBox="0 0 24 24"><path stroke-linecap="round" stroke-linejoin="round" stroke-width="2" d="M12 8v4l3 3m6-3a9 9 0 11-18 0 9 9 0 0118 0z"></path></svg></span><span class="yoast-reading-time__spacer" style="display:inline-block;width:1em"></span><span class="yoast-reading-time__descriptive-text">Estimated reading time: </span><span class="yoast-reading-time__reading-time">8</span><span class="yoast-reading-time__time-unit"> Minuten</span></p>



<p>Mit dem Syncussion SY-1 knöpft sich <a href="https://elektronische-musik-produzieren.de/behringer-synthesizer-uebersicht-und-vergleich/">Behringer</a> einen Klassiker der elektronischen Musik vor. Im Original vom Drum-Hersteller Pearl im Jahr 1979 auf den Markt gebracht, bietet der Drum Synthesizer zwei unabhängige Klangerzeugungs-Stränge. Dank durchsetzungsfähigem Sound und Flexibilität wurde der SY-1 in den 90ern viel im IDM und Techno eingesetzt. Mittlerweile haben einige Hersteller das Potential erkannt und ihrerseits Clones im Portfolio, darunter nun auch Behringer. Wie gut der Behringer Syncussion SY-1 ist, erfahrt ihr in diesem Test. </p>



<figure class="wp-block-embed is-type-video is-provider-youtube wp-block-embed-youtube wp-embed-aspect-16-9 wp-has-aspect-ratio"><div class="wp-block-embed__wrapper">

</div></figure>



<img loading="lazy" decoding="async" src="http://vg06.met.vgwort.de/na/ec16a5b70df6472cbb7f278c60cb7b84" width="1" height="1" alt="">



<h2 class="wp-block-heading" id="h-behringer-syncussion-sy-1-auf-einen-blick">Behringer Syncussion SY-1: Auf einen Blick</h2>



<ul class="wp-block-list">
<li>Analoger Drum Synthesizer mit zwei unabhängigen Kanälen</li>



<li>Trotz weniger Parameter überraschend flexible Klangerzeugung</li>



<li>Tonal über MIDI spielbar</li>



<li>Hervorragend für experimentelle IDM-Sounds, aber auch harte Techno-Percussion</li>



<li>Eurorack-fähig</li>
</ul>



<figure class="wp-block-image size-large"><img loading="lazy" decoding="async" width="1024" height="362" src="https://elektronische-musik-produzieren.de/wp-content/uploads/2024/09/behringer-sy-1-syncussion-1024x362.webp" alt="Behringer Syncussion SY-1 Drum Synthesizer" class="wp-image-12147" srcset="https://elektronische-musik-produzieren.de/wp-content/uploads/2024/09/behringer-sy-1-syncussion-1024x362.webp 1024w, https://elektronische-musik-produzieren.de/wp-content/uploads/2024/09/behringer-sy-1-syncussion-300x106.webp 300w, https://elektronische-musik-produzieren.de/wp-content/uploads/2024/09/behringer-sy-1-syncussion-768x271.webp 768w, https://elektronische-musik-produzieren.de/wp-content/uploads/2024/09/behringer-sy-1-syncussion.webp 1200w" sizes="auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /><figcaption class="wp-element-caption"><em>Behringer Syncussion SY-1 Drum Synthesizer</em></figcaption></figure>



<h2 class="wp-block-heading" id="h-erster-eindruck">Erster Eindruck</h2>



<p>Der Behringer Syncussion SY-1 kommt im typischen Behringer-Desktop-Gehäuse. Das erhält auch mehrere Jahre nach Markteinführung sicherlich keinen Preis für schickes Design, senkt aber aufgrund von Redundanzen in der Fertigung gleichzeitig den Preis. Wer es schicker mag, kann den Syncussion SY-1 schließlich auch aus dem Desktop herausnehmen und in ein <a href="https://elektronische-musik-produzieren.de/modular-system-zusammenstellen-womit-faengt-man-an/">Eurorack-Gehäuse</a> seiner Wahl schrauben.</p>


<div class="wp-block-image">
<figure class="alignleft size-full is-resized"><img loading="lazy" decoding="async" width="768" height="509" src="https://elektronische-musik-produzieren.de/wp-content/uploads/2024/09/behringer-syncussion-ausgaenge-rechts-1.webp" alt="Behringer SY-1 Anschluesse auf der Oberseite" class="wp-image-12149" style="width:427px;height:auto" srcset="https://elektronische-musik-produzieren.de/wp-content/uploads/2024/09/behringer-syncussion-ausgaenge-rechts-1.webp 768w, https://elektronische-musik-produzieren.de/wp-content/uploads/2024/09/behringer-syncussion-ausgaenge-rechts-1-300x199.webp 300w" sizes="auto, (max-width: 768px) 100vw, 768px" /><figcaption class="wp-element-caption"><em>Behringer SY-1 Anschlüsse auf der Oberseite</em></figcaption></figure>
</div>


<p>Die Schalter und Fader des Syncussion SY-1 lassen sich mit einem angenehmen Widerstand bewegen und auch die Anschlussbuchsen haben sich bei anderen Modellen in dem Format bewährt. Auf der Oberfläche findet man zudem für jeden Drum-Kanal einen eigenen kleinen Trigger-Taster, um schnell Sounds vorzuhören.</p>



<p>Schade ist nur, dass sich der MIDI-Eingang ebenfalls auf der Oberfläche befindet. Allerdings ist das wiederum verständlich, wenn man sich die optionale Integration in ein <a href="https://elektronische-musik-produzieren.de/modularsystem-fur-einsteiger-mit-welchen-modulen-fangt-man-an/">Modularsystem</a> vor Augen führt.</p>



<h2 class="wp-block-heading" id="h-die-klangerzeugung-des-behringer-syncussion-sy-1">Die Klangerzeugung des Behringer Syncussion SY-1</h2>



<p>Im Behringer Syncussion SY-1 gibt&nbsp;es zwei identisch&nbsp;aufgebaute Kanäle. Jeder davon bietet sechs unterschiedliche (Dreieck-)Oszillatormodi (Single-Oszillator, FM, Dual-Oszillator-Mix, Dynamic-Oszillator-Mix, FM/ Noise-Mix und Pure Noise). Hinzu kommen jeweils Regler für Tune, Decay (Ausklingzeit) und Cutoff, sowie weitere zum Einstellen der Pitchhüllkurve (Intensität und Decay-Zeit), und des LFOs (Intensität und Frequenz). Letzterer lässt sich zwischen Puls und Dreieck umschalten.</p>



<p>Die Pitchhüllkurve packt gut zu, sodass typische Zap-Sounds ebenso schnell erstellt sind, wie langsame Electro-Kicks mit viel Bassfundament. Dabei ermöglicht sie sowohl positiven als auch negative Steuerung, um die Tonhöhe entweder von tief nach hoch einzufaden, oder ganz klassisch von hoher Frequenz auf den Nullwert fallen zu lassen, der über den Tune-Regler bestimmt wird.</p>


<div class="wp-block-image">
<figure class="alignright size-full is-resized"><img loading="lazy" decoding="async" width="768" height="509" src="https://elektronische-musik-produzieren.de/wp-content/uploads/2024/09/behringer-syncussion-links.webp" alt="Behringer Syncussion SY-1 Drum Voice im Detail" class="wp-image-12150" style="width:517px;height:auto" srcset="https://elektronische-musik-produzieren.de/wp-content/uploads/2024/09/behringer-syncussion-links.webp 768w, https://elektronische-musik-produzieren.de/wp-content/uploads/2024/09/behringer-syncussion-links-300x199.webp 300w" sizes="auto, (max-width: 768px) 100vw, 768px" /><figcaption class="wp-element-caption"><em>Behringer Syncussion SY-1 Drum Voice im Detail</em></figcaption></figure>
</div>


<p>Hier gibt es gleich einen kleinen Kritikpunkt: Spielt man den Syncussion SY-1 über MIDI an, funktioniert der Tune-Regler im Moment, wenn man ihn bewegt. Sobald man den Regler aber wieder loslässt, überschreibt die gespielte MIDI-Note diesen Wert. Das ist nicht weiter tragisch, wenn man sich erst einmal daran gewöhnt hat, am Anfang aber eventuell eine Überraschung.</p>



<p>Der LFO wirkt immer auf die Oszillator-Frequenz und schwingt dabei bis in den hörbaren Bereich, was ideal für Vocal-artige FM-Sounds ist. Wer dem Klang am Ende noch etwas Chaos hinzufügen möchte, kann hierfür zusätzlich noch S&amp;H aktivieren.</p>



<h2 class="wp-block-heading" id="h-die-unterschiedlichen-oszillator-modi">Die unterschiedlichen Oszillator-Modi</h2>



<p>Den größten Effekt auf das klangliche Ergebnisse haben beim Syncussion die unterschiedlichen Oszillatoren-Modi (A-F). Bei den ersten fünf (A-E) handelt es sich um unterschiedliche Verschaltungen von bis zu zwei Oszillatoren, Modus &#8222;F&#8220; widmet sich ganz dem Rauschen und erzeugt von Snares bis künstliche HiHats ein breites Spektrum an Krach. </p>



<p>Wer Bassdrums der härteren Gangart sucht, wird am ehesten zum Modus &#8222;A&#8220; greifen. Das kann klanglich zwar in Richtung <a href="https://elektronische-musik-produzieren.de/roland-tr-909-clone-die-besten-tr-909-vsts-und-hardware-clones/">TR-909</a>-Kick gehen, hier dann aber eher in Richtung 90er Jahre Rotterdam-Processing. </p>



<p>Noch drastischer geht es weiter mit Variante &#8222;B&#8220;, bei der ein Oszillator die Frequenz des anderen VCOs moduliert. Dieser Modus eignet sich hervorragend für metallische und experimentelle Percussion und Effektsounds, wie sie auf gerne auf vielen IDM-Alben der 90er (und heute) zu finden sind.</p>



<p>Variante C wiederum kombiniert einen hoch und einen tief gestimmten Oszillator miteinander, was häufig meine favorisiere Variante für bauchige 808 Kicks ist. </p>



<p>Modus D ist wiederum ein 2-VCO-Mix bei dem die Intensität der Pitchhüllkurve über die Trigger-Intensität statt des Sweep-Parameters gesteuert wird.</p>



<p>Modus E bietet wie Modus B Frequenzmodulation, ergänzt diese aber zusätzlich mit Rauschen. Auch hier liegt der Fokus auf experimentellen Sounds, HiHats und Percussion, die sich dank MIDI-Implementierung auch gut für Melodien eignen.</p>



<figure class="wp-block-image size-large"><img loading="lazy" decoding="async" width="1024" height="362" src="https://elektronische-musik-produzieren.de/wp-content/uploads/2024/09/behringer-sy-1-syncussion-test-1024x362.webp" alt="Behringer Syncussion SY-1" class="wp-image-12151" srcset="https://elektronische-musik-produzieren.de/wp-content/uploads/2024/09/behringer-sy-1-syncussion-test-1024x362.webp 1024w, https://elektronische-musik-produzieren.de/wp-content/uploads/2024/09/behringer-sy-1-syncussion-test-300x106.webp 300w, https://elektronische-musik-produzieren.de/wp-content/uploads/2024/09/behringer-sy-1-syncussion-test-768x271.webp 768w, https://elektronische-musik-produzieren.de/wp-content/uploads/2024/09/behringer-sy-1-syncussion-test.webp 1200w" sizes="auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /><figcaption class="wp-element-caption"><em>Erstaunlich flexible Ergebnisse: Behringer Syncussion SY-1</em></figcaption></figure>



<h2 class="wp-block-heading" id="h-alternativen-zum-behringer-syncussion-sy-1">Alternativen zum Behringer Syncussion SY-1</h2>



<p>Eine originale Pearl Syncussion SY-1 wechselt auf dem Gebrauchtmarkt nur noch für gesalzene Preise den Besitzer. Daher stand hier auch keine Unit zum direkten Vergleich. Tatsächlich wurde der Syncussion SY-1 aber schon ein paar mal nachgebaut und einige dieser Varianten sind immer noch neu erhältlich. </p>



<p>So bietet <a href="https://schneidersladen.de/de/michigan-synth-works-sy-1-midi" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Michigan Synth Works eine Replika des Syncussion SY-1</a> an, die aber in der vergleichbaren Variante mit MIDI dann auch das vierfache kostet und sich somit eher an die Puristen richtet. Michigan Synth Works hat aber noch eine weitere Variante im Portfolio, die ich vor allem Modularsynth-Usern ans Herz lege: Das <a href="https://schneidersladen.de/de/michigan-synth-works-sy0.5">Michigan Works SY0.5-Modul</a> ist sozusagen eine halbe Syncussion SY-1, weil hier lediglich ein Drum-Kanal vorhanden ist. Dafür kommt diese Variante bei gerade mal 10-TE deutlich platzsparender daher und bietet zudem vier CV-Eingänge, von denen einer sogar den den Modus steuert!</p>



<p>In der Plugin-Welt seien hier noch der <a href="https://www.alyjameslab.com/alyjameslabsy4x.html" target="_blank" rel="noreferrer noopener">SY-4X von Aly James Lab</a> und <a href="https://softcomputing.bandcamp.com/album/synthcussion-softsynth-plug-in-for-ableton-logic-cubase-bitwig-etc">Synthcussion von Soft Computing</a> erwähnt, wobei es sich beim SY-4X wohl um die umfangreichste virtuelle Nachbildung dieses Drumsynths handelt.</p>



<h2 class="wp-block-heading" id="h-behringer-syncussion-sy-1-fazit">Behringer Syncussion SY-1: Fazit</h2>



<p>Mit einem Preis von unter 200 € und einer überraschend flexiblen Klangerzeugung ist der Behringer Syncussion SY-1 eine tolle Ergänzung im elektronischen Musikhaushalt. Die Frage, inwiefern man so ein spezialisiertes Gerät nun benötigt, oder man das nicht ausreichend mit Software-Alternativen umsetzen kann, überlasse ich dem User.</p>



<p>Mir hat das Arbeiten mit dem Syncussion SY-1 jedenfalls sehr viel Spaß gemacht und ich kann mir vorstellen, dass genau aus diesem Grund der Drumsynth einen festen Platz im Studio einnimmt. Für die Live-Nutzung bei schmalem Reisegepäck empfinde ich das Gerät als zu groß dimensioniert und würde da wohl auf Samples oder die genannte Alternative von Michigan Sound Works ausweichen.</p>



<p>Gewünscht hätte ich mir weitere CV-Anschlüsse, um noch mehr mit den unterschiedlichen VCO-Modi zu experimentieren. Die beiden Kanäle zusätzlich interagieren zu lassen, hätte die ohnehin schon breite Klangpalette noch einmal erweitert. Mein Fazit lautet daher: Spannender Drumsynth &#8211; unbedingt einmal ausprobieren! </p>



<link href="https://thomann.clickfire.de/Content/pw.css?fe=8" rel="stylesheet" type="text/css"><div class="tho-universe"><ul class="product-list vertical"><li><div class="t-column column-image"><img decoding="async" src="https://www.thomann.de/thumb/thumb120x120/pics/prod/593402.jpg" alt="Behringer Syncussion SY-1" class="article-image"></div><div class="t-column column-meta"><div class="top-row"><img decoding="async" src="https://thumbs.static-thomann.de/thumb/nethumb140x40/pics/herstlogos/behringer.gif" alt="Behringer" class="manufacturer-logo"><strong class="display-name">Behringer Syncussion SY-1</strong><div class="ratings"><span class="stars"><span style="width: 95.00%;" class="inner-stars"></span></span><a href="https://www.thomann.de/de/behringer_syncussion_sy_1_reviews.htm?offid=1&amp;affid=397&amp;subid=syncussion&amp;utm_medium=affiliate&amp;utm_campaign=id397&amp;utm_content=widget" target="_blank" rel="noopener">4 Bewertungen lesen</a></div></div><div class="bottom-row"><span class="price-detail">199 €</span><span class="infobox">i<span class="infobox-text">Wir verlinken auf unseren Partner Thomann, von dem wir bei Kauf eines Produktes ggf. eine Verg&#252;tung erhalten</span></span><a href="https://www.thomann.de/de/behringer_syncussion_sy_1.htm?offid=1&amp;affid=397&amp;subid=syncussion&amp;utm_medium=affiliate&amp;utm_campaign=id397&amp;utm_content=widget" class="cta-detail" target="_blank" rel="noopener">Jetzt kaufen</a></div></div></li></ul></div>


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			<h4 class="wpas--rating-title"><a href="https://www.thomann.de/de/behringer_syncussion_sy_1.htm?offid=1&amp;affid=397" target="_blank" rel="nofollow">Behringer Syncussion SY-1</a></h4>			<a href="https://www.thomann.de/de/behringer_syncussion_sy_1.htm?offid=1&#038;affid=397" class="wpas--product-link" target="_blank" rel="nofollow">Jetzt kaufen (Affiliate-Link)</a>
					</div>

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	<div class="wpas--rating-categories"><div class="wpas--rating-detail">
					<span class="wpas--rating-name">Sound</span>
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					<span class="wpas--rating-name">Preis/Leistung</span>
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				<span class="wpas--pros-title">PROS</span>
				<ul class="wpas--pros-list"><li><span class="icon-checkmark"></span>Kräftiger Sound</li><li><span class="icon-checkmark"></span>Flexible Klangerzeugung</li><li><span class="icon-checkmark"></span>Intuitive Bedienung</li></ul>
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				<span class="wpas--cons-title">CONS</span>
				<ul class="wpas--cons-list"><li><span class="icon-cross"></span>- </li></ul>
			</div></div></div>



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		<item>
		<title>Sonicware Lofi-12 XT Test: LoFi-Sampler für elektronische Musik</title>
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		<dc:creator><![CDATA[e-m-p]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 03 May 2024 05:44:30 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Drum Machines]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Mit dem Liven Lofi-12 hat Sonicware 2023 einen Sampler vorgestellt, der den LoFi-Sound der ersten Sampler authentisch reproduzieren soll. Das gelang dem japanischen Unternehmen anscheinend so gut, dass sich Sonicware kurz darauf entschloss, auch ihren Flaggschiff-Sampler, den SmplTrek V3 in einer LoFi-Variante anzubieten. Der Lofi-12 XT kommt nun im gleichen Format, konzentriert sich aber auf &#8230; </p>
<p><a href="https://elektronische-musik-produzieren.de/sonicware-lofi-12-xt-test-lofi-sampler-fuer-elektronische-musik/" class="more-link">Continue reading<span class="screen-reader-text"> "Sonicware Lofi-12 XT Test: LoFi-Sampler für elektronische Musik"</span></a></p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p>Mit dem Liven Lofi-12 hat Sonicware 2023 einen Sampler vorgestellt, der den LoFi-Sound der ersten Sampler authentisch reproduzieren soll. Das gelang dem japanischen Unternehmen anscheinend so gut, dass sich Sonicware kurz darauf entschloss, auch ihren Flaggschiff-Sampler, den SmplTrek V3 in einer LoFi-Variante anzubieten. Der Lofi-12 XT kommt nun im gleichen Format, konzentriert sich aber auf satten LoFi-Sound. Wie gut das Konzept aufgeht, erfahrt ihr im Sonicware Lofi-12 XT Test.</p>



<figure class="wp-block-embed is-type-video is-provider-youtube wp-block-embed-youtube wp-embed-aspect-16-9 wp-has-aspect-ratio"><div class="wp-block-embed__wrapper">

</div><figcaption class="wp-element-caption"><em>Sonicware Lofi-12 XT Demovideo</em></figcaption></figure>



<p>Doch zuerst gibt es noch einen Disclaimer. Da ich Teil des Sounddesign-Teams für den Lofi-12 XT sein durfte, ist meine Einschätzung eventuell etwas vorbelastet. Trotzdem versuche ich, diesen Erfahrungsbericht sachlich anzugehen. Die mitgelieferte Soundlibrary werde ich allerdings nicht beurteilen.</p>



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<h2 class="wp-block-heading" id="h-sonicware-lofi-12-xt-auf-einen-blick">Sonicware Lofi-12 XT auf einen Blick</h2>



<ul class="wp-block-list">
<li>12-Bit Retro-Sampler mit wählbarer Sample-Rate (24 kHz oder 12 kHz)</li>



<li>Sequencer mit bis zu 128 Steps</li>



<li>Anschlagdynamische Pads</li>



<li>Kompaktes Format mit integriertem Mikro und optionalem Batteriebetrieb</li>
</ul>



<h2 class="wp-block-heading" id="h-sonicware-lofi-12-xt-test-erster-eindruck">Sonicware Lofi-12 XT Test: Erster Eindruck</h2>



<p>Trotz des kompakten Gehäuses ist der Sonicware Lofi-XT kein Leichtgewicht und hinterlässt einen soliden Eindruck. Zwar vermittelt das Design &#8211; hier vor allem das Display &#8211; einen gewissen Spät-90er-Charme. Über die anschlagdynamischen Mini-Pads werden nicht nur Sequenzen einprogrammiert, sondern auch ein Großteil der Menüfunktionen direkt angesteuert.</p>



<p>Einmal ausgewählt, kommen die meisten Menü-Sektionen mit zwei Unterseiten aus. In diesen werden dann mit den vier gerasterten Minipotis neben dem Display dann die Parameter eingestellt. Ich bin weder ein Freund von Minipotis, noch lösen gerasterte Bedienelemente bei mir Begeisterungssprünge aus. Hier erscheint mir der Kompromiss aus Kompaktheit und gezielter Auswahl von Werten aber sinnvoll. </p>



<p>Das Display ist durch seine Größe schon eine Herausforderung für User mit einer Sehschwäche im Nahbereich, löst aber dennoch ordentlich auf. Hier und da hat die Unit aber noch mit Bugs zu kämpfen. So gibt die vergrößerte Anzeige im Finetuning eines Loops zum Beispiel gerne mal leicht abweichende Daten aus von dem, was man eigentlich hört. Nicht schlimm, aber etwas, was man hoffentlich noch durch ein Update löst.</p>



<h2 class="wp-block-heading" id="h-anschlusse">Anschlüsse </h2>



<p>Besonders gefreut hat mich zum einen, dass fast sämtliche Anschlüsse auf der Rückseite des Geräts zu finden sind. Zum anderen setzt Sonicware beim Lofi-12 XT auf das 5-Pol-MIDI-Duo und 6,3 mm Klinkenanschlüsse für die Ein- als auch Ausgänge. Lediglich der Kopfhörerausgang befindet sich als 3,5 mm Stereoklinke auf der Vorderseite des Gerätes.</p>



<figure class="wp-block-image size-large"><img loading="lazy" decoding="async" width="1024" height="844" src="https://elektronische-musik-produzieren.de/wp-content/uploads/2024/05/Lofi-12_XT_Test_schraeg-1024x844.webp" alt="Sonicware Lofi-12 XT" class="wp-image-11568" srcset="https://elektronische-musik-produzieren.de/wp-content/uploads/2024/05/Lofi-12_XT_Test_schraeg-1024x844.webp 1024w, https://elektronische-musik-produzieren.de/wp-content/uploads/2024/05/Lofi-12_XT_Test_schraeg-300x247.webp 300w, https://elektronische-musik-produzieren.de/wp-content/uploads/2024/05/Lofi-12_XT_Test_schraeg-768x633.webp 768w, https://elektronische-musik-produzieren.de/wp-content/uploads/2024/05/Lofi-12_XT_Test_schraeg.webp 1200w" sizes="auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /><figcaption class="wp-element-caption"><em>Anschlüsse auf der Rückseite</em></figcaption></figure>



<p>Gewünscht hätte ich mir hier mindestens ein weiteres Ausgangspaar, um einzelne Tracks an der Summe vorbei zu routen. Aber anscheinend scheint das in dieser Preisklasse generell aus der Mode gekommen (oder schlicht nicht möglich) zu sein.</p>



<h2 class="wp-block-heading" id="h-am-anfang-steht-das-projekt">Am Anfang steht das Projekt</h2>



<p>Startpunkt sämtlicher Aktionen ist beim Sonicware Lofi-12 XT ein Projekt. Dieses enthält neben 128 Pattern und 16 Songs, auch 256 Sample-Slots, die insgesamt maximal 64 MB Speicher belegen können.</p>



<p>Diskstreaming ist zwar nicht möglich, das steht meiner Meinung nach dem LoFi-Konzept aber auch eher entgegen. Und was sich im ersten Moment als überschaubar anhört, relativiert, wenn man die Samples ins geeignete Format von 24 kHz bringt. Wer noch mehr längere Samples benötigt und körnigen Sound liebt, kann während des Imports auch gleich auf die 12 kHz-Sample-Rate setzen. Kann man dann noch mit Mono-Samples leben, sollte das auch für riesige Ambientpads ausreichen.</p>



<p>Im Alltag jedenfalls war ich überrascht, dass am Ende des Auftragprojekts mit unterschiedlichen Stilistiken und längeren Samples gerade mal die Hälfte des Speicherplatz belegt war. Und das obwohl ich alle Samples in 24 kHz und einen Großteil davon in Stereo importiert hatte.</p>



<figure class="wp-block-image size-large"><img loading="lazy" decoding="async" width="891" height="1024" src="https://elektronische-musik-produzieren.de/wp-content/uploads/2024/05/Lofi-12_XT_Test_Projekt-891x1024.webp" alt="Die Projektstruktur im Sonicware Lofi-12 XT" class="wp-image-11567" srcset="https://elektronische-musik-produzieren.de/wp-content/uploads/2024/05/Lofi-12_XT_Test_Projekt-891x1024.webp 891w, https://elektronische-musik-produzieren.de/wp-content/uploads/2024/05/Lofi-12_XT_Test_Projekt-261x300.webp 261w, https://elektronische-musik-produzieren.de/wp-content/uploads/2024/05/Lofi-12_XT_Test_Projekt-768x883.webp 768w, https://elektronische-musik-produzieren.de/wp-content/uploads/2024/05/Lofi-12_XT_Test_Projekt.webp 1200w" sizes="auto, (max-width: 891px) 100vw, 891px" /><figcaption class="wp-element-caption"><em>Die Projektstruktur im Lofi-12 XT</em></figcaption></figure>



<h2 class="wp-block-heading" id="h-pattern-programmieren">Pattern programmieren</h2>



<p>Ein Pattern im Lofi-12 XT besteht aus bis zu acht Tracks, die grundsätzlich jeweils ein Instrument beherbergen. Um die Möglichkeiten noch weiter auszuschöpfen, kann man mittels Sample-Lock innerhalb eines Tracks auch weitere Samples aus dem Projekt-Pool abfeuern.</p>



<p>Zusätzlich legt man für das Instrument fest, ob es monophon, polyphon oder gescliced wiedergegeben wird. In der monophonen Spielweise sind auch legato und Portamento machbar, Akkorde und Pads spielt man am besten im Modus polyphon. Slice wiederum ist praktisch um Remixe zu erstellen, oder sich ganze Drumkits zu bauen, die dann wiederum live im Padmode eingespielt werden können.</p>



<h2 class="wp-block-heading" id="h-sampling-mit-dem-lofi-12-xt">Sampling mit dem Lofi-12 XT</h2>



<p>Die meisten, die sich einen Sampler holen, wollen damit vermutlich auch samplen. Das geht beim Lofi-12 XT einerseits mit dem Import vorgefertigter WAV-Files, die man erst auf die SD-Karte zieht, dann am Gerät einmal kurz konvertieren und im Anschluss wieder am Rechner noch einmal in die gewünschten Ordner einsortieren muss. Hier hätte ich mir gewünscht, dass man schon beim Konvertiertungsvorgang den Zielordner festlegen kann, um sich den letzten Schritt zu sparen.</p>


<div class="wp-block-image">
<figure class="aligncenter size-full"><img loading="lazy" decoding="async" width="736" height="282" src="https://elektronische-musik-produzieren.de/wp-content/uploads/2024/05/Lofi-12_XT_Test_Menue.webp" alt="Sonicware Lofi-12 XT Navigation" class="wp-image-11566" srcset="https://elektronische-musik-produzieren.de/wp-content/uploads/2024/05/Lofi-12_XT_Test_Menue.webp 736w, https://elektronische-musik-produzieren.de/wp-content/uploads/2024/05/Lofi-12_XT_Test_Menue-300x115.webp 300w" sizes="auto, (max-width: 736px) 100vw, 736px" /><figcaption class="wp-element-caption"><em>Sonicware Lofi-12 XT Navigation</em></figcaption></figure>
</div>


<p>Der klassische Weg geht hier natürlich auch. Und zwar einerseits über die beiden Line-Eingänge auf der Rückseite, von denen einer auch den Anschluss einer Gitarre ermöglicht. Oder man nutzt das eingebaute Mikrofon auf der Vorderseite, das zwar keine überragenden Ergebnisse im Sinne eines professionellen Studiomikrofons liefert. Zur schnellen Erfassung von Fieldrecordings oder experimentellen Schnipseln ist die Qualität aber in Ordnung.</p>



<p>Der Samplingvorgang ist ebenfalls komfortabel gelöst: Eingangsquelle auswählen, einpegeln und aufnehmen. Um den Aufnahmevorgang automatisch zu starten, könnt ihr einfach einen Threshold-Wert festlegen. Dann startet die Aufnahme, sobald das Eingangssignal einen Minimalpegel erreicht. Die Samples müssen dann noch einem Slot in der User-Library zugewiesen werden und stehen dann unmittelbar für den weiteren Einsatz bereit.</p>



<h2 class="wp-block-heading" id="h-soundengine-des-lofi-12-xt">Soundengine des Lofi-12 XT</h2>



<p>Auch fürs weiter gehende Sounddesign bietet der Sampler eine gute Auswahl an Features.</p>



<h3 class="wp-block-heading" id="h-sample-bearbeitung">Sample-Bearbeitung</h3>



<p>Zum einen ist da natürlich die Sample-Bearbeitung, bei der man Start- und Endpunkt des Samples, sowie die Looppunkte auswählt. Mit einer AHR-Hüllkurve bestimmt man zudem, wie und wie lange das Sample abgespielt wird. Eine smoothe Überblendung beim Loop vermisst man allerdings ebenso, wie die Möglichkeit, Samples auch rückwärts abspielen zu können. Zumindest letzteres Feature soll aber in einem zukünftigen Update nachgereicht werden.</p>



<p>Zusätzlich kann man festlegen, ob man die Samples per One-Shot oder Loop, mono- oder polyfon abspielen möchte. Alternativ kann man die Audiodatei slicen und über die anschlag- und druckdynamischen Pads auch als Drumkit spielen. So umgeht man auch die Limitierung auf acht Tracks und könnte sein Pattern in Gruppen vorsortieren. Track 1 enthält dann die Kick, Track 2 Snare und Clap, Track 3 die Percussion-Sektion, usw.</p>



<h3 class="wp-block-heading" id="h-filter">Filter</h3>



<p>Pro Track gibt es ein Filter mit den Modi Lowpass, Bandpass und Hi-Pass. Auf Notch oder PeakEQ wie bei den elz_1-Modellen wurde hier leider verzichtet. Zwar kann man zusätzlich pro Track noch in der Effektsektion weitere EQs oder Filter hinzuschalten. Aber bei keiner Variante hat man die Möglichkeit gezielt einen Frequenzbereich in den Mitten abzusenken.</p>



<p>Das ist insofern schade, denn dadurch entfällt die Möglichkeit, zu dominante Mitten für einen ausgewogenen Mix zu eliminieren. Da auch keine Einzelausgänge für einen externen Mix vorhanden sind, empfiehlt es sich, das gesamplete Material bestmöglich im Rechner vorzubereiten.</p>


<div class="wp-block-image">
<figure class="aligncenter size-full"><img loading="lazy" decoding="async" width="471" height="241" src="https://elektronische-musik-produzieren.de/wp-content/uploads/2024/05/Lofi-12_XT_Test_Display.webp" alt="Sonicware Lofi-12 XT Display" class="wp-image-11565" srcset="https://elektronische-musik-produzieren.de/wp-content/uploads/2024/05/Lofi-12_XT_Test_Display.webp 471w, https://elektronische-musik-produzieren.de/wp-content/uploads/2024/05/Lofi-12_XT_Test_Display-300x154.webp 300w" sizes="auto, (max-width: 471px) 100vw, 471px" /><figcaption class="wp-element-caption"><em>Sonicware Lofi-12 XT Display</em></figcaption></figure>
</div>


<h3 class="wp-block-heading" id="h-effekte">Effekte</h3>



<p>Ebenfalls pro Track kann man jeweils einen von 22 Effekten aktivieren, darunter Modulationseffekte, Overdrive, Delay, sowie Kompressoren. Die Qualität ist durchwachsen. Gut fand ich Delay, Modulationen und spezielle Sounddesigntools wie Ringmodulation, Bitcrusher oder Tape-Emulation.</p>



<p>Weniger brauchbar waren für mich hingegen die Kompressoren oder das sehr digital klingende Overdrive. Das ist aber letztlich auch Geschmackssache und ich bin mir sicher, dass andere User unterschiedlichen Nutzen daraus ziehen.</p>



<p>Zusätzlich gibt es global noch Delay und Reverb, die beide per Send angesteuert werden. Auch hier geht der Klang in Ordnung, kann aber nicht mit externen Spezialisten mithalten. Besonders beim Delay hätte ich mir noch einen EQ im Feedbackweg gewünscht.</p>



<p>Gelungen fand ich den Masterkompressor, der über einen frei definierbaren Sidechain-Eingang verfügt. Ebenfalls lässt sich bestimmen, welche Spuren tatsächlich vom Kompressor bearbeitet werden. Vom subtilen Glueing bis hin zum aggressiven Pumpen ist hier einiges möglich.</p>



<h3 class="wp-block-heading" id="h-modulationsmoglichkeiten">Modulationsmöglichkeiten</h3>



<p>Neben der bereits erwähnten ASR(AR)-Hüllkurve beim Amp gibt es pro Track eine weitere für die Filterfrequenz, sowie zwei LFOs. Die Frequenzsspanne der LFOs reicht von relativ langsam bis leicht in den Audiobereich.</p>



<p>Die LFOs lassen sich zum Tempo synchronisieren, frei laufen oder per Note triggern, und können frei auf jeweils ein Modulationsziel geroutet werden. Damit sind jetzt keine Modulationsorgien möglich und als Sounddesigner hätte ich mir hier und da noch etwas mehr Optionen bei den Zielen gewünscht. Dennoch geht hiermit schon einiges und wer extremes Sounddesign sucht, kann immer noch mit aufgezeichneten Modulationen über den Sequencer Bewegung in die Tracks bringen.</p>



<h2 class="wp-block-heading" id="h-sequencer">Sequencer</h2>



<p>Womit wir direkt zur letzten Abteilung kommen: dem internen Sequencer des Lofi-12 XT. Pro Track lassen sich Sequenzen mit flexibler Länge bis zu 128 Steps programmieren. Dabei stehen auch unterschiedliche Taktarten (Subdividions) bereit, wodurch auch triolische Muster möglich sind. Die Sequenzen können per Step oder Live eingespielt werden.</p>



<figure class="wp-block-image size-full"><img loading="lazy" decoding="async" width="769" height="341" src="https://elektronische-musik-produzieren.de/wp-content/uploads/2024/05/pads-Sequencer-Lofi-12-xt.webp" alt="Die anschlagdynamischen Pads dienen auch zur Wahl der Tracks und Parameter" class="wp-image-11571" srcset="https://elektronische-musik-produzieren.de/wp-content/uploads/2024/05/pads-Sequencer-Lofi-12-xt.webp 769w, https://elektronische-musik-produzieren.de/wp-content/uploads/2024/05/pads-Sequencer-Lofi-12-xt-300x133.webp 300w" sizes="auto, (max-width: 769px) 100vw, 769px" /><figcaption class="wp-element-caption"><em>Steptaster und darunter die anschlagdynamischen Pads. Diese dienen auch zur Wahl der Tracks und Parameter</em></figcaption></figure>



<p>Für einzelne Steps können darüber hinaus auch Rolls eingegeben werden, was für Genres wie <a href="https://elektronische-musik-produzieren.de/die-besten-synthesizer-fuer-trance/">Psytrance</a>, IDM und groovende Techno-Pattern ein essentielles Feature ist. Zusätzlich gibt es die Möglichkeit, per Parameter-Locks Soundveränderungen einzuprogrammieren, oder in einer Spur mehrere Instrumente aus dem Pool abzufeuern. Das ist etwa dann praktisch, wenn man als Fingerdrummer seine Beats lieber direkt über die Pads im Kit-Modus einspielt. Oder wenn man vorhat, nur mit dem Lofi 12-XT komplette Tracks zu produzieren.</p>



<h2 class="wp-block-heading" id="h-mix-tape-modus">Mix-Tape-Modus</h2>



<p>Noch ein kurzes Wort zu einem versteckten Goodie im Lofi-12 XT: Wer möchte, kann im Hintergrund den Mixtape-Modus aktivieren. Wie bei einem Lauschangriff wird hier die ganze Zeit mitgeschnitten, was ihr bei euren Performances anstellt. Bis zu drei Stunden Audiomaterial landen dann auf der SD-Card und stehen euch zur weiteren Bearbeitung oder direkt als fertiger Track zur Verfügung. Das ist ein Feature, das ich sehr gerne in allen <a href="https://elektronische-musik-produzieren.de/groovebox-fuer-techno-ambient-und-house-die-besten-modelle/">Grooveboxen</a> sehe würde. Denn nicht selten hat man vor sich hingejammed nur um sich im Anschluss zu denken: &#8222;Hätte ich bloß auf Aufnahme gedrückt&#8220;</p>



<h2 class="wp-block-heading" id="h-alternativen-zum-lofi-12-xt">Alternativen zum Lofi-12 XT</h2>



<p>Wenn man es speziell auf den LoFi-Sound abgesehen hat, gibt es zum Lofi-12 XT derzeit keine wirkliche Alternative, außer den LIVEN-Lofi-Modellen aus eigenem Haus. Hier muss man dann aber auf sehr viele sinnvolle Dinge wie etwa längere Samples, mehr Tracks, oder Polyfonie verzichten. Daher sehe ich den LIVEN Lofi 12 (oder 6) eher als Zweitgerät, während man mit dem Lofi-12 XT durchaus in der Lage ist, komplette Tracks zu produzieren.</p>



<p>Elektron Model:Samples verfügt über eine größere Oberfläche, bietet aber von allem ebenfalls deutlich weniger: Monosamples, nur 6 Tracks usw. Im Live-Einsatz finde ich die größeren Bedienelemente zwar praktischer, würde aber aufgrund der Feature-Dichte dann doch eher zum Lofi-12 XT greifen.</p>



<p>Bleibt noch der Teenage Engineering EP-133, den ich auch als stärksten Mitbewerber sehe. Die Taschenrechner-Groovebox mag vielleicht nicht so robust daherkommen wie der Lofi-12 XT, bietet zu einem etwas günstigeren Preis aber ebenfalls eine sehr solide Ausstattung mit sechs Stereospuren (oder 12 Mono-Tracks), (Master-)Effekten, sowie einen umfangreichen Sequencer. </p>



<figure class="wp-block-image size-full"><img loading="lazy" decoding="async" width="769" height="912" src="https://elektronische-musik-produzieren.de/wp-content/uploads/2024/05/lofi-12-xt-test-komplett.webp" alt="Sonicware Lofi-12 XT" class="wp-image-11570" srcset="https://elektronische-musik-produzieren.de/wp-content/uploads/2024/05/lofi-12-xt-test-komplett.webp 769w, https://elektronische-musik-produzieren.de/wp-content/uploads/2024/05/lofi-12-xt-test-komplett-253x300.webp 253w" sizes="auto, (max-width: 769px) 100vw, 769px" /><figcaption class="wp-element-caption"><em>Rundes Gesamtpaket für LoFi-Fans: Sonicware Lofi-12 XT</em></figcaption></figure>



<h2 class="wp-block-heading" id="h-sonicware-lofi-12-xt-test-fazit">Sonicware Lofi-12 XT Test: Fazit</h2>



<p>Solide Verarbeitungsqualität, ein praktisches Handheld-Format und Pads mit Velocity, die gut reagieren; Ich hatte viel Spaß mit dem Lofi-12 XT, und für mich war das Gesamtverhältnis von Funktionen gegenüber intuitivem Workflow genau richtig. Lediglich die Sample-Organisation ist am Anfang etwas verwirrend.</p>



<p>Was für mich jedoch wirklich hervorstach, war der ausgewogene Klang. Natürlich ist er etwas LoFi (was natürlich das zugrunde liegende Konzept ist), aber die Sample-Raten-Reduktion in Kombination mit dem Master-Kompressor erzeugt einen schönen Glue-Effekt.</p>



<p>Vermisst habe ich vor allem Einzelausgänge oder zumindest EQs auf den einzelnen Spuren fürs Mixing. Als Workaround könnte man den Filter oder den EQ als Effekt pro Spur verwenden, aber das bleibt ein Kompromiss.</p>



<p>Auf dem Markt gibt es bereits einige Sampler, und selbst in dieser Preisklasse ist die Konkurrenz stark. Aber wenn ihr nach einem Sampler mit Charakter sucht, der zudem ein starkes Feature-Set bietet, solltet ihr euch den Lofi-12 XT einmal ansehen.</p>


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			<h4 class="wpas--rating-title"><a href="https://www.thomann.de/de/sonicware_liven_lofi_12_xt.htm?offid=1&amp;affid=397" target="_blank" rel="nofollow">Sonicware Lofi-12 XT Test</a></h4>			<a href="https://www.thomann.de/de/sonicware_liven_lofi_12_xt.htm?offid=1&#038;affid=397" class="wpas--product-link" target="_blank" rel="nofollow">Jetzt kaufen (Affiliate-Link)</a>
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	<div class="wpas--rating-categories"><div class="wpas--rating-detail">
					<span class="wpas--rating-name">Features</span>
					<span class="wpas--rating-rate"><strong>8</strong></span>
				</div>
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					<span class="wpas--rating-name">Sound</span>
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				</div>
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				</div><div class="wpas--rating-detail">
					<span class="wpas--rating-name">Bedienung</span>
					<span class="wpas--rating-rate"><strong>7</strong></span>
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					<span class="wpas--rating-name">Preis/Leistung</span>
					<span class="wpas--rating-rate"><strong>8</strong></span>
				</div>
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				</div></div></div><div class="wpas--pros-cons-wrap"><div class="wpas--pros-wrap">
				<span class="wpas--pros-title">PROS</span>
				<ul class="wpas--pros-list"><li><span class="icon-checkmark"></span>Ausgewogener Gesamtsound mit Glueing-Effekt</li><li><span class="icon-checkmark"></span>Intuitiver Workflow</li><li><span class="icon-checkmark"></span>Mix-Tape-Modus</li></ul>
				<span class="wpas--title-cons"></span>
			</div>
			<div class="wpas--cons-wrap">
				<span class="wpas--cons-title">CONS</span>
				<ul class="wpas--cons-list"><li><span class="icon-cross"></span>Keine Einzelausgänge</li><li><span class="icon-cross"></span>Keine EQs in den Einzelspuren / Mixer</li></ul>
			</div></div></div>



<link href="https://thomann.clickfire.de/Content/pw.css?fe=8" rel="stylesheet" type="text/css"><div class="tho-universe"><ul class="product-list vertical"><li><div class="t-column column-image"><img decoding="async" src="https://www.thomann.de/thumb/thumb120x120/pics/prod/591577.jpg" alt="Sonicware LIVEN Lofi-12 XT" class="article-image"></div><div class="t-column column-meta"><div class="top-row"><img decoding="async" src="https://thumbs.static-thomann.de/thumb/nethumb140x40/pics/herstlogos/sonicware.gif" alt="Sonicware" class="manufacturer-logo"><strong class="display-name">Sonicware LIVEN Lofi-12 XT</strong></div><div class="bottom-row"><span class="price-detail">469 €</span><span class="infobox">i<span class="infobox-text">Wir verlinken auf unseren Partner Thomann, von dem wir bei Kauf eines Produktes ggf. eine Verg&#252;tung erhalten</span></span><a href="https://www.thomann.de/de/sonicware_liven_lofi_12_xt.htm?offid=1&amp;affid=397&amp;utm_medium=affiliate&amp;utm_campaign=id397&amp;utm_content=widget" class="cta-detail" target="_blank" rel="noopener">Jetzt kaufen</a></div></div></li><li><div class="t-column column-image"><img decoding="async" src="https://www.thomann.de/thumb/thumb120x120/pics/prod/591584.jpg" alt="Sonicware LIVEN Lofi-12 XT -Ltd Retro" class="article-image"></div><div class="t-column column-meta"><div class="top-row"><img decoding="async" src="https://thumbs.static-thomann.de/thumb/nethumb140x40/pics/herstlogos/sonicware.gif" alt="Sonicware" class="manufacturer-logo"><strong class="display-name">Sonicware LIVEN Lofi-12 XT -Ltd Retro</strong></div><div class="bottom-row"><span class="price-detail">499 €</span><span class="infobox">i<span class="infobox-text">Wir verlinken auf unseren Partner Thomann, von dem wir bei Kauf eines Produktes ggf. eine Verg&#252;tung erhalten</span></span><a href="https://www.thomann.de/de/sonicware_liven_lofi_12_xt_ltd_retro.htm?offid=1&amp;affid=397&amp;utm_medium=affiliate&amp;utm_campaign=id397&amp;utm_content=widget" class="cta-detail" target="_blank" rel="noopener">Jetzt kaufen</a></div></div></li></ul></div>



<h4 class="wp-block-heading" id="h-weitere-artikel">Weitere Artikel</h4>



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			</item>
		<item>
		<title>Sonicware LIVEN Mega Synthesis Test: Chiptunes Groovebox</title>
		<link>https://elektronische-musik-produzieren.de/sonicware-liven-mega-synthesis-test-arcade-synth/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[e-m-p]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 07 Jan 2024 05:37:43 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Drum Machines]]></category>
		<category><![CDATA[Synthesizer]]></category>
		<category><![CDATA[Synthesizer Tests]]></category>
		<category><![CDATA[Sonicware]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Chiptunes-Fans haben Sonicware wahrscheinlich schon länger auf dem Radar. Vor einigen Jahren stellte das japanische Unternehmen mit dem LIVEN 8bit warps einen Synthesizer vor, der das Genre bereits im Namen trägt. Es folgten weitere LIVEN-Modelle, die von LoFi-Samplern über FM bis hin zu einem Granular-Synth unterschiedliche Syntheseformen abdecken.Nun bringt Sonicware eine Chiptunes-Groovebox mit FM-Synth, PSG-Engine &#8230; </p>
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										<content:encoded><![CDATA[
<p>Chiptunes-Fans haben Sonicware wahrscheinlich schon länger auf dem Radar. Vor einigen Jahren stellte das japanische Unternehmen mit dem LIVEN 8bit warps einen Synthesizer vor, der das Genre bereits im Namen trägt. Es folgten weitere LIVEN-Modelle, die von LoFi-Samplern über FM bis hin zu einem <a href="https://elektronische-musik-produzieren.de/sonicware-liven-texture-lab-test-granular-synthesizer/">Granular-Synth</a> unterschiedliche Syntheseformen abdecken.<br>Nun bringt Sonicware eine Chiptunes-Groovebox mit <a href="https://elektronische-musik-produzieren.de/fm-synthese-einfach-erklaert-tutorial-fuer-anfaenger/">FM-Synth</a>, PSG-Engine und Sampler heraus, die Freunde des Genres direkt aufhorchen lassen dürfte: Denn der LIVEN MEGA Synthesis emuliert die Soundengine einer der erfolgreichsten Videokonsolen: SEGA Megadrive (bzw. Genesis). Wie gut das klingt, erfahrt ihr im Sonicware LIVEN Mega Synthesis Test.</p>



<figure class="wp-block-embed is-type-video is-provider-youtube wp-block-embed-youtube wp-embed-aspect-16-9 wp-has-aspect-ratio"><div class="wp-block-embed__wrapper">

</div><figcaption class="wp-element-caption"><em>Sonicware LIVEN MEGA Synthesis Demovideo</em></figcaption></figure>



<img loading="lazy" decoding="async" src="http://vg06.met.vgwort.de/na/4d8dffc5462140c6a0d313afab2b89f9" width="1" height="1" alt="">



<p>Doch bevor wir in die Details gehen noch ein Disclaimer: Dieses Mal handelt es sich eher um einen Erfahrungsbericht. Denn da ich im Sounddesign-Team für diesen Synth sein durfte, kenne ich den Racker recht gut. Womöglich bin ich aber zu nah am Projekt dran um einen komplett objektiven Test zu liefern.</p>



<h2 class="wp-block-heading" id="h-auf-einen-blick-was-ist-der-liven-mega-synthesis-von-sonicware">Auf einen Blick: Was ist der LIVEN MEGA Synthesis von Sonicware?</h2>



<ul class="wp-block-list">
<li><a href="https://elektronische-musik-produzieren.de/groovebox-fuer-techno-ambient-und-house-die-besten-modelle/">Groovebox</a> mit Emulation der SEGA Mega Drive Soundengine</li>



<li>sechs Spuren mit 128-Step-Sequencer</li>



<li>512 Speicherplätze für Presets, 128 Patterns</li>



<li>3 FM Synths mit vier Operatoren</li>



<li>zusätzliche Sample-Engine und 8-Bit PSG-Chip-Emulation</li>



<li>ein Effekt pro Pattern mit zehn Algorithmen</li>



<li>perfekt für Chiptunes aber auch gut für LoFi, Ambient und andere elektronische Musik</li>
</ul>



<h2 class="wp-block-heading" id="h-liven-mega-synthesis-erster-eindruck">Liven MEGA Synthesis: Erster Eindruck</h2>



<p>Der MEGA Synthesis kommt im ähnlichen Plastikgehäuse wie auch die anderen Liven-Varianten; inklusive identischer Taster, kleinen Potis mit angenehmem Drehwiderstand und optionalem Batteriebetrieb. Einen hochwertig verarbeiteten Eindruck hinterlassen die Vertreter der Serie nicht. Trotzdem kann ich ihnen aus der Praxis eine gewisse Robustheit attestieren, die man auch dem MEGA Synthesis bei einem Gewicht von knapp 750g nicht unbedingt zutraut.</p>



<figure class="wp-block-image size-large"><img loading="lazy" decoding="async" width="1024" height="551" src="https://elektronische-musik-produzieren.de/wp-content/uploads/2023/12/LIVEN-MEGA-SYNTHESIS_Test-schraegansicht-1024x551.jpg" alt="Sonicware LIVEN Mega Synthesis: Lautsprecher oben rechts" class="wp-image-10784" srcset="https://elektronische-musik-produzieren.de/wp-content/uploads/2023/12/LIVEN-MEGA-SYNTHESIS_Test-schraegansicht-1024x551.jpg 1024w, https://elektronische-musik-produzieren.de/wp-content/uploads/2023/12/LIVEN-MEGA-SYNTHESIS_Test-schraegansicht-300x162.jpg 300w, https://elektronische-musik-produzieren.de/wp-content/uploads/2023/12/LIVEN-MEGA-SYNTHESIS_Test-schraegansicht-768x413.jpg 768w, https://elektronische-musik-produzieren.de/wp-content/uploads/2023/12/LIVEN-MEGA-SYNTHESIS_Test-schraegansicht.jpg 1200w" sizes="auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /><figcaption class="wp-element-caption"><em>Der Mega Synthesis besitzt einen eingebauten Lautsprecher</em></figcaption></figure>



<p>Rein optisch sind die LIVEN-Modelle Geschmacksache. Aber im Gegensatz zu anderen schick durchdesignten Kisten, die bereits nach 133 Sekunden KO in der zweiten Runde gehen, überstanden die Liven-Modelle hier problemlos den ein oder anderen ungewollt harten Sparring. </p>



<h2 class="wp-block-heading" id="h-anschlusse">Anschlüsse</h2>



<p>Zur Studio-Integration besitzt der MEGA Synthesis ein MIDI Duo, Stereo-Line-Out, Sync, Stereo-Input, sowie einen <a href="https://elektronische-musik-produzieren.de/studiokopfhoerer-fuer-elektronische-musik-die-besten-kopfhoerer-fuer-techno/">Kopfhörer</a>-Ausgang. Wie bei den anderen Modellen befinden sich alle Anschlüsse auf der Gehäuseoberseite. Besser wäre die Rückseite gewesen. Denn dadurch ragen die Anschlussstecker &#8211; abhängig vom Kabel &#8211; gefährlich weit nach oben heraus und warten nur darauf, durch einen unbeabsichtigten Stoß eine kalte Lötstelle zu hinterlassen. Hier empfehle ich direkt, gewinkelte MIDI- und Audiokabel mit einzuplanen. Fürs Netzteil habe ich noch keine gute Lösung gefunden.</p>



<figure class="wp-block-image size-full"><img loading="lazy" decoding="async" width="1000" height="566" src="https://elektronische-musik-produzieren.de/wp-content/uploads/2024/01/liven-mega-synthesis_test.jpg" alt="Liven Mega Synthesis: Anschluesse oben" class="wp-image-10883" srcset="https://elektronische-musik-produzieren.de/wp-content/uploads/2024/01/liven-mega-synthesis_test.jpg 1000w, https://elektronische-musik-produzieren.de/wp-content/uploads/2024/01/liven-mega-synthesis_test-300x170.jpg 300w, https://elektronische-musik-produzieren.de/wp-content/uploads/2024/01/liven-mega-synthesis_test-768x435.jpg 768w" sizes="auto, (max-width: 1000px) 100vw, 1000px" /><figcaption class="wp-element-caption"><em>Die Anschlüsse befinden sich leider wieder auf der Gehäuseoberseite</em></figcaption></figure>



<h2 class="wp-block-heading" id="h-die-drei-fm-synthesizer">Die drei FM-Synthesizer</h2>



<p>Die ersten drei der insgesamt sechs Tracks sind dem Herzstück des Liven Mega Synthesis zugewiesen, dem YM2612 Soundchip. Oder besser gesagt, der Emulation des legendären FM-Chips, welcher unter anderem auch im SEGA Megadrive Verwendung fand. Dahinter verbirgt sich ein FM-Synthesizer mit vier Operatoren und acht unterschiedlichen Algoritghmen.</p>



<figure class="wp-block-image size-large"><img loading="lazy" decoding="async" width="1024" height="508" src="https://elektronische-musik-produzieren.de/wp-content/uploads/2024/01/MEGA-Synthesis-algorithmen-1024x508.jpg" alt="Liven Mega Synthesis: Algorithmen" class="wp-image-10884" srcset="https://elektronische-musik-produzieren.de/wp-content/uploads/2024/01/MEGA-Synthesis-algorithmen-1024x508.jpg 1024w, https://elektronische-musik-produzieren.de/wp-content/uploads/2024/01/MEGA-Synthesis-algorithmen-300x149.jpg 300w, https://elektronische-musik-produzieren.de/wp-content/uploads/2024/01/MEGA-Synthesis-algorithmen-768x381.jpg 768w, https://elektronische-musik-produzieren.de/wp-content/uploads/2024/01/MEGA-Synthesis-algorithmen.jpg 1172w" sizes="auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /><figcaption class="wp-element-caption"><em>Liven Mega Synthesis: FM-Algorithmen</em></figcaption></figure>



<p>Die drei Tracks mit der <a href="https://elektronische-musik-produzieren.de/fm-synthese-einfach-erklaert-tutorial-fuer-anfaenger/">FM Synthese</a> können zwar unterschiedliche Presets laden, teilen sich aber die maximal sechsfache Polyphonie. Während zum Beispiel Track 1 einen vierstimmigen Chord-Sound spielt, verbleibt noch jeweils eine Stimme für die anderen beiden Tracks. Sechs Stimmen klingt auf den Blick etwas wenig, kann aber mit einer effektiven Planung recht gut durch die PSG-Engine oder Samples kompensiert werden.</p>



<h3 class="wp-block-heading" id="h-fm-synth-die-hullkurven">FM Synth: Die Hüllkurven</h3>



<p>Als Hüllkurven kommen hier ADSR-Hüllkurven zum Einsatz, die manch einer bereits von anderen FM Synths kennt. Anders als bei vielen subtraktiven Synthesizern gibt es hier zwei wesentliche Unterschiede:</p>



<ol class="wp-block-list">
<li>Je weiter man die Regler nach rechts dreht, umso kürzer werden die Zeiten</li>



<li>Sustain hat neben dem fixen Level noch einen Rate-Parameter. Dieser legt fest wie lange es dauert, bis nach Ende der Decayphase und bei gehaltener Note der finale Sustain-Wert erreicht wird.</li>
</ol>



<p>Alternativ zu den ADSR-Hüllkurven können pro Operator auch sogenannte SSG-Envelopes aktiviert werden. Hierbei handelt es sich um verschiedene Envelope-Grundkonfigurationen, die zum Teil geloopt werden. Über die ADSR-Regler nimmt man dann Einstellungen an den jeweiligen Segmenten vor. Die Ergebnisse reichen von atonalen Effektsounds mit extrem kurzen Loopzyklen bis hin zu polyrhythmischen <a href="https://elektronische-musik-produzieren.de/die-besten-synthesizer-fuer-pads/">Flächen</a>.</p>



<h3 class="wp-block-heading" id="h-sonstiges">Sonstiges</h3>



<p>Zur weiteren Klangmanipulation lassen sich pro FM Sound noch zwei globale LFOs aktivieren, beide jeweils zur Clock synchronisierbar und mit unterschiedlichen Schwingungsformen. </p>



<p>Ein LFO davon ist fest der Lautstärke zugewiesen und kann für jeden Operator einzeln aktiviert werden. LFO Nummer zwei geht auf die Tonhöhe und beinflusst alle Operatoren gleichzeitig &#8211; gut für Tape-Emulationen oder leiernde Retroleads. </p>



<p>Mithilfe des Legacy-Modes kann man pro Track den Klang zusätzlich noch ein gutes Stück schmutziger werden lassen, etwa durch die Simulation des 9-bit DACs im FM-Synth oder durch Umschaltung auf 4 Bit-Wiedergabe der Samples.</p>



<h2 class="wp-block-heading" id="h-psg-engine">PSG-Engine</h2>



<p>Mit dem &#8222;Programmable Sound Generator (PSG)&#8220; steht ein weiterer Klangerzeuger in den Spuren 4 und 5 zur Verfügung. Der PSG ist sehr einfach aufgebaut und bietet lediglich unterschiedliche Basis-Schwingungsformen, justierbare Attack-und Releasezeiten, sowie eine Höhenreduzierung im Legacy-Mode. Wie der FM-Synth auch, kann der PSG mono, legato, per Arpeggiator oder bis zu vierfach polyfon gespielt werden. </p>



<p>Der Sound der Schwingungsformen ist ganz klar LoFi und damit perfekt für die typischen Rechteck-Leads oder bitreduzierten Noise-Percussions geeignet. Hiermit lässt sich an der ein oder anderen Stelle auch die Polyfonie der anderen Sektionen entlasten, indem man etwa simple Leads, Snares oder Hihats mit dem PSG erzeugt.</p>



<figure class="wp-block-image size-large"><img loading="lazy" decoding="async" width="1024" height="587" src="https://elektronische-musik-produzieren.de/wp-content/uploads/2023/12/MEGA-SYNTHESIS_Test-1024x587.jpg" alt="LIVEN Mega Synthesis: Komplettpaket für Chiptunes-Fans" class="wp-image-10785" srcset="https://elektronische-musik-produzieren.de/wp-content/uploads/2023/12/MEGA-SYNTHESIS_Test-1024x587.jpg 1024w, https://elektronische-musik-produzieren.de/wp-content/uploads/2023/12/MEGA-SYNTHESIS_Test-300x172.jpg 300w, https://elektronische-musik-produzieren.de/wp-content/uploads/2023/12/MEGA-SYNTHESIS_Test-768x440.jpg 768w, https://elektronische-musik-produzieren.de/wp-content/uploads/2023/12/MEGA-SYNTHESIS_Test.jpg 1200w" sizes="auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /><figcaption class="wp-element-caption"><em>LIVEN Mega Synthesis: Komplettpaket für Chiptunes-Fans</em></figcaption></figure>



<h2 class="wp-block-heading" id="h-samples-und-sampler">Samples (und Sampler)</h2>



<p>Als spannende Dreingabe gibt es noch einen charaktervollen 8-Bit-Mono-Sampler mit einer Samplerate von 12, 24 oder 48kHz. Je nach gewählter Auflösung beträgt die maximale Samplingzeit 2, 4 oder 8 Sekunden. Das klangliche Ergebnis ist herrlich LoFi und eine willkommene Ergänzung zur übrigen Soundengine.</p>



<p>Man hat die Wahl entweder ein langes Sample zu nutzen, oder sich per Autoslice ein kleines Kit aus sechs Abschnitten zu erstellen. Für eigene Samples gibt es insgesamt 96 Slots in 16 x 6 Bänken. </p>



<p>Der Clou dabei ist, dass man per Sample-Lock auch Sounds aus anderen Kits in einem Pattern nutzen kann. Dadurch umgeht man die Limitierung auf sechs Samples in einem Kit und muss nur noch auf die 3-fache Polyphonie der PCM-Spur achten.</p>



<p>Auch der Sample-Vorgang ist dank Auto-Start und Grid-Slice recht intuitiv gelöst. Die anschließende Normalisierung erfolgt automatisch. Nur der Sample-Transfer an einen Computer gestaltet sich durch das SysEx-Protokoll mitunter etwas langwierig.</p>



<h2 class="wp-block-heading" id="h-sequencer">Sequencer</h2>



<p>Jede der sechs Spuren hat einen eigenen Sequencer mit bis zu 128 Steps, Motion-Recording / Parameter-Lock und der Möglichkeit, pro Spur unterschiedliche Subdivisions  einzustellen. Dadurch sind auch sehr lange und abwechslungsreiche Pattern möglich. Wenn man möchte, kann man mit Live-Retrigger, Wahrscheinlichkeiten und Zufallsfunktionen noch mehr Abwechslung in die programmierten Pattern bringen.</p>



<p>Neben Step-Programming zeichnet der Sequencer auch in Echtzeit auf, quantisiert die Aufnahmen dann aber hart zum eingestellten Grid. Mit fein dosierbarem Swing kann man dem etwas entgegenwirken und trotzdem etwas Groove reinbringen. </p>



<figure class="wp-block-image size-large"><img loading="lazy" decoding="async" width="1024" height="343" src="https://elektronische-musik-produzieren.de/wp-content/uploads/2024/01/MEGA-SYNTHESIS_Test-performance-1024x343.jpg" alt="Sonicware LIVEN Mega Synthesis: Performance-Übersicht" class="wp-image-10882" srcset="https://elektronische-musik-produzieren.de/wp-content/uploads/2024/01/MEGA-SYNTHESIS_Test-performance-1024x343.jpg 1024w, https://elektronische-musik-produzieren.de/wp-content/uploads/2024/01/MEGA-SYNTHESIS_Test-performance-300x101.jpg 300w, https://elektronische-musik-produzieren.de/wp-content/uploads/2024/01/MEGA-SYNTHESIS_Test-performance-768x257.jpg 768w, https://elektronische-musik-produzieren.de/wp-content/uploads/2024/01/MEGA-SYNTHESIS_Test-performance.jpg 1200w" sizes="auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /><figcaption class="wp-element-caption"><em>LIVEN Mega Synthesis: Performance-Übersicht</em></figcaption></figure>



<h2 class="wp-block-heading" id="h-effekte-des-liven-mega-synthesis">Effekte des LIVEN MEGA Synthesis</h2>



<p>Pro Pattern kann man einen von elf Effekten auswählen. Dieser Effekt kann jedem Track per Send hinzugefügt werden. Das ist ok, aber da es weder Einzelausgänge noch verschiedene Effekte gleichzeitig pro Spur gibt, kommt man sehr schnell an die Grenzen der weiteren Klangbearbeitung. Nutzt man etwa das Highpass-Filter um einzelne Spuren für den Mix auszudünnen, fehlt einem dann das Delay. </p>



<p>Die Effekte sind eher durchschnittlich und können nicht mit dem guten Shimmer-Reverb  des LIVEN Texture-Lab mithalten. Als kreatives Sounddesign-Tool sind sie aber brauchbar. Neben den bereits erwähnten Delay und Filter (LP/HP/Isolator) gibt es noch Reverb, Distortion, Crusher und einen Remix-Performance-Effekt.</p>



<h2 class="wp-block-heading" id="h-welche-alternativen-gibt-es-zum-mega-synthesis">Welche Alternativen gibt es zum MEGA Synthesis?</h2>



<p>Bei dem Namen und der Emulation des legendären YM2612 denkt mancher wohl sofort an den <a href="https://elektronische-musik-produzieren.de/twisted-electrons-megafm-test-und-sounddemo/">MEGAfm von Twisted Electrons</a>. Dieser setzte in der MKI-Version originale YM2612 Chips ein, welche aufgrund von Knappheit bei der MEGAfm MKII-Version durch den YM3438 ersetzt wurde, den man auch in späteren SEGA-Megadrive-Konsolen findet.</p>



<p>Soviel zu den Gemeinsamkeiten. Denn beide Synthesizer klingen tatsächlich erstaunlich unterschiedlich &#8211; zumindest in der MEGAfm MKI-Version, die ich gut kenne und hier als Vergleich habe.</p>



<figure class="wp-block-image size-large"><img loading="lazy" decoding="async" width="1024" height="576" src="https://elektronische-musik-produzieren.de/wp-content/uploads/2020/07/twisted_electrons_megafm_test-1024x576.jpg" alt="Twisted Electrons MEGAfm Synthesizer sound demo und test" class="wp-image-1386" srcset="https://elektronische-musik-produzieren.de/wp-content/uploads/2020/07/twisted_electrons_megafm_test-1024x576.jpg 1024w, https://elektronische-musik-produzieren.de/wp-content/uploads/2020/07/twisted_electrons_megafm_test-300x169.jpg 300w, https://elektronische-musik-produzieren.de/wp-content/uploads/2020/07/twisted_electrons_megafm_test-768x432.jpg 768w, https://elektronische-musik-produzieren.de/wp-content/uploads/2020/07/twisted_electrons_megafm_test-600x338.jpg 600w, https://elektronische-musik-produzieren.de/wp-content/uploads/2020/07/twisted_electrons_megafm_test.jpg 1440w" sizes="auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /><figcaption class="wp-element-caption"><em>Twisted Electrons MEGAfm</em></figcaption></figure>



<p>Um es kurz zu fassen: Der MEGAfm klingt noch einmal deutlich schmutziger, wirkt aber gleichzeitig durch die Verarbeitung und professionellen Anschlüsse etwas Studiotauglicher. Das liegt auch an der recht eigenwilligen VCA-Sektion des MEGAfm, die starke Artefakte und Overdrive hinzufügt, was man wiederum auch mögen muss.</p>



<figure class="wp-block-embed is-type-video is-provider-youtube wp-block-embed-youtube wp-embed-aspect-16-9 wp-has-aspect-ratio"><div class="wp-block-embed__wrapper">

</div><figcaption class="wp-element-caption"><em>Twisted Electrons MEGAfm Sound Demo</em></figcaption></figure>



<p>In Genres gesprochen würde ich den MEGAfm für (Dub-) Techno, IDM und Ambient meistens dem MEGA Synthesis vorziehen. Wenn ich Chiptunes produziere, liegt der MEGA Synthesis bei mir vorne. Beide können sich aber auch ganz hervorragend ergänzen. Aber da sich die meisten so einen speziellen Chip-Sound wohl nur einmal ins Studio holen werden, hilft die Genre-Einteilung vielleicht als Indikator.</p>



<h2 class="wp-block-heading" id="h-sonicware-liven-mega-synthesis-test-fazit">Sonicware LIVEN MEGA Synthesis Test: Fazit</h2>



<p>Attraktiver Preis, FM-Synthese, LoFi-Sampling und Chiptunes-Charme: Der LIVEN Mega Synthesis bietet Freunden des Konsolensounds ein interessantes Komplettpaket. So könnte man nur mit einem Mega Synthesis ein komplettes Chiptune-Liveset bestreiten. Im Studioalltag abseits dieses Genres sehe ich den MEGA Synthesis aber in erster Linie als komplementäres Gerät für andere Klangnuancen. </p>



<p>Gewünscht hätte ich mir vor allem weitere Einzelausgänge um zumindest die Drumgruppen und PSG-Synthesizer separat mit Effekten zu bearbeiten. Aber das ist wohl &#8211; wie bei den anderen LIVEN-Modellen &#8211; dem Budget-freundlichen Konzept zum Opfer gefallen. Trotzdem eine runde Sache, die man mal ausprobieren sollte.</p>



<link href="https://thomann.clickfire.de/Content/pw.css?fe=8" rel="stylesheet" type="text/css"><div class="tho-universe"><ul class="product-list vertical"><li><div class="t-column column-image"><img decoding="async" src="https://www.thomann.de/thumb/thumb120x120/pics/prod/584043.jpg" alt="Sonicware LIVEN Mega Synthesis" class="article-image"></div><div class="t-column column-meta"><div class="top-row"><img decoding="async" src="https://thumbs.static-thomann.de/thumb/nethumb140x40/pics/herstlogos/sonicware.gif" alt="Sonicware" class="manufacturer-logo"><strong class="display-name">Sonicware LIVEN Mega Synthesis</strong><div class="ratings"><span class="stars"><span style="width: 100.00%;" class="inner-stars"></span></span><a href="https://www.thomann.de/de/sonicware_liven_mega_synthesis_reviews.htm?offid=1&amp;affid=397&amp;utm_medium=affiliate&amp;utm_campaign=id397&amp;utm_content=widget" target="_blank" rel="noopener">3 Bewertungen lesen</a></div></div><div class="bottom-row"><span class="price-detail">269 €</span><span class="infobox">i<span class="infobox-text">Wir verlinken auf unseren Partner Thomann, von dem wir bei Kauf eines Produktes ggf. eine Verg&#252;tung erhalten</span></span><a href="https://www.thomann.de/de/sonicware_liven_mega_synthesis.htm?offid=1&amp;affid=397&amp;utm_medium=affiliate&amp;utm_campaign=id397&amp;utm_content=widget" class="cta-detail" target="_blank" rel="noopener">Jetzt kaufen</a></div></div></li></ul></div>


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			<h4 class="wpas--rating-title"><a href="https://www.thomann.de/de/sonicware_liven_mega_synthesis.htm?offid=1&amp;affid=397" target="_blank" rel="nofollow">Sonicware LIVEN Mega Synthesis Test</a></h4>			<a href="https://www.thomann.de/de/sonicware_liven_mega_synthesis.htm?offid=1&#038;affid=397" class="wpas--product-link" target="_blank" rel="nofollow">Jetzt kaufen (Affiliate-Link)</a>
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					<img decoding="async" height="120" src="https://elektronische-musik-produzieren.de/wp-content/uploads/2024/01/liven-mega-synthesis_test.jpg" alt="Liven Mega Synthesis: Anschluesse oben">
				</a>
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					<span class="wpas--rating-name">Features</span>
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				<span class="wpas--pros-title">PROS</span>
				<ul class="wpas--pros-list"><li><span class="icon-checkmark"></span>Chiptunes-Paket zum Niedrigpreis</li><li><span class="icon-checkmark"></span>Kompletter 4-OP-FM Synth</li><li><span class="icon-checkmark"></span>Sample-Import</li></ul>
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				<span class="wpas--cons-title">CONS</span>
				<ul class="wpas--cons-list"><li><span class="icon-cross"></span>Keine Einzelausgänge</li><li><span class="icon-cross"></span>Anschlüsse auf der Oberseite</li></ul>
			</div></div></div>



<h3 class="wp-block-heading" id="h-weitere-artikel">Weitere Artikel</h3>



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		<title>Erica Synths Perkons HD-01 Test: Hybrider Drumcomputer</title>
		<link>https://elektronische-musik-produzieren.de/erica-synths-perkons-hd-01-test-hybrider-drumcomputer/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[e-m-p]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 12 Oct 2023 04:17:55 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Drum Machines]]></category>
		<category><![CDATA[Erica Synths]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Nach dem LXR-02 schickt Erica Synths mit dem Perkons HD-01 einen weiteren Drum Synthesizer ins Rennen, der auf einer digitalen Klangerzeugung basiert. Im Vergleich zum LXR-02 wurde dieser aber um analoge Komponenten wie Filter und Overdrive erweitert. Hinzu kommt eine Ausrichtung auf Live-Performer und ein gehobener Preis von knapp 2000 €. Wie gut das in &#8230; </p>
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<p>Nach dem <a href="https://elektronische-musik-produzieren.de/erica-synths-lxr-02-test-digitaler-drum-synthesizer/">LXR-02</a> schickt Erica Synths mit dem Perkons HD-01 einen weiteren Drum Synthesizer ins Rennen, der auf einer digitalen Klangerzeugung basiert. Im Vergleich zum <a href="https://elektronische-musik-produzieren.de/erica-synths-lxr-02-sound-pack-core/">LXR-02</a> wurde dieser aber um analoge Komponenten wie Filter und Overdrive erweitert. Hinzu kommt eine Ausrichtung auf Live-Performer und ein gehobener Preis von knapp 2000 €. Wie gut das in der Praxis funktioniert, erfahrt ihr im Erica Synths Perkons HD-01 Test.</p>



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</div><figcaption class="wp-element-caption"><em>erica synths PERKONS HD-01 Demovideo</em></figcaption></figure>



<h2 class="wp-block-heading" id="h-erica-synths-perkons-hd-01-erster-eindruck">Erica Synths Perkons HD-01: erster Eindruck</h2>



<p>Da das Testgerät bei mir desolat verpackt ankam (unbekannte Grüße an den Tester vor mir), kann ich nicht einschätzen, wie gut das Füllmaterial im Perkons HD-01 ist: Das Teil wurde lose in einen recht großen Karton gepackt, das Netzteil lieblos mit hineingeworfen und dann verschickt. Natürlich wird das von Erica Synths anders gehandhabt, aber was mir diese Erfahrung gleich zeigte: Der Perkons HD-01 ist megasolide gebaut und verkraftet sogar Menschen, die zu faul sind, wenigstens etwas zerknülltes Papier als Polsterung aufzutreiben.</p>



<figure class="wp-block-image size-large"><img loading="lazy" decoding="async" width="1024" height="495" src="https://elektronische-musik-produzieren.de/wp-content/uploads/2023/10/Erica_Synths_Perkons_HD-01_Test_Draufsicht-1024x495.jpg" alt="Erica Synths perkons hd-01 Test: Verarbeitung" class="wp-image-10080" srcset="https://elektronische-musik-produzieren.de/wp-content/uploads/2023/10/Erica_Synths_Perkons_HD-01_Test_Draufsicht-1024x495.jpg 1024w, https://elektronische-musik-produzieren.de/wp-content/uploads/2023/10/Erica_Synths_Perkons_HD-01_Test_Draufsicht-300x145.jpg 300w, https://elektronische-musik-produzieren.de/wp-content/uploads/2023/10/Erica_Synths_Perkons_HD-01_Test_Draufsicht-768x371.jpg 768w, https://elektronische-musik-produzieren.de/wp-content/uploads/2023/10/Erica_Synths_Perkons_HD-01_Test_Draufsicht.jpg 1200w" sizes="auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /><figcaption class="wp-element-caption"><em>Solides Gehäuse und exzellente Verarbeitung: Der Perkons HD-01</em></figcaption></figure>



<p>Im Detail sind das verschraubte Drehregler, die einen angenehmen Widerstand aufweisen, oder die soliden Taster, die man bereits vom Oberheim OB-6 oder Sequential Prophet 5 kennt. Auch die Kippschalter, die über das Panel verteilt sind, erinnern eher an ein U-Boot aus den 70ern und vermitteln Vertrauen. Und dieser Gesamteindruck zieht sich durch das ganze Gerät. Der komplette Verzicht auf ein Display oder anderen modernen Kram wie Gyroskop etc. unterstreicht das noch.</p>



<h2 class="wp-block-heading" id="h-anschlusse-des-perkons-hd-01">Anschlüsse des Perkons HD-01</h2>



<p>Auf der Rückseite des Perkons HD-01 ist eine ganze Armada an Anschlüssen. Pro Instrument findet sich nebst Trigger-Eingang (6,3 mm) und Audioausgang ein Einschleifweg für externe Effekte. Das ist praktisch, um die klanglichen Möglichkeiten des Drumsynth noch zu erweitern.</p>



<figure class="wp-block-image size-large is-resized"><img loading="lazy" decoding="async" width="1024" height="533" src="https://elektronische-musik-produzieren.de/wp-content/uploads/2023/10/Erica_Synths_Perkons_HD-01_Rueckseite_Trigger_Sends-1024x533.jpg" alt="Erica Synths perkons hd-01 Test: Einzelausgänge mit Send/Return und Trigger-Eingang" class="wp-image-10075" style="width:750px;height:390px" srcset="https://elektronische-musik-produzieren.de/wp-content/uploads/2023/10/Erica_Synths_Perkons_HD-01_Rueckseite_Trigger_Sends-1024x533.jpg 1024w, https://elektronische-musik-produzieren.de/wp-content/uploads/2023/10/Erica_Synths_Perkons_HD-01_Rueckseite_Trigger_Sends-300x156.jpg 300w, https://elektronische-musik-produzieren.de/wp-content/uploads/2023/10/Erica_Synths_Perkons_HD-01_Rueckseite_Trigger_Sends-768x400.jpg 768w, https://elektronische-musik-produzieren.de/wp-content/uploads/2023/10/Erica_Synths_Perkons_HD-01_Rueckseite_Trigger_Sends.jpg 1200w" sizes="auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /><figcaption class="wp-element-caption"><em>Einzelausgänge mit Send/Return und Trigger-Eingang</em></figcaption></figure>



<p>Ein 5-Pol-Midi-Duo (IN/Out), SD-Slot zur Kit-und Patternverwaltung, sowie <a href="https://elektronische-musik-produzieren.de/studiokopfhoerer-fuer-elektronische-musik-die-besten-kopfhoerer-fuer-techno/">Kopfhörer</a> und Mono-Ausgang für die Summe nebst Effektweg runden die Ausstattung ab. Wer hier aufgepasst hat, sieht gleich den ersten Schwachpunkt des Geräts: Der Perkons HD-01 ist in der Summe nur Mono. Um Instrumente im Panorama zu verteilen, muss man also zwingend einen Mixer mitnehmen und die Einzel-Ausgänge nutzen.</p>



<figure class="wp-block-image size-large"><img loading="lazy" decoding="async" width="1024" height="473" src="https://elektronische-musik-produzieren.de/wp-content/uploads/2023/10/Erica_Synths_Perkons_HD-01_Rueckseite-1024x473.jpg" alt="Erica Synths perkons hd-01 Test: rueckseite mit MIDI-Duo und Mono-Ausgang" class="wp-image-10076" srcset="https://elektronische-musik-produzieren.de/wp-content/uploads/2023/10/Erica_Synths_Perkons_HD-01_Rueckseite-1024x473.jpg 1024w, https://elektronische-musik-produzieren.de/wp-content/uploads/2023/10/Erica_Synths_Perkons_HD-01_Rueckseite-300x139.jpg 300w, https://elektronische-musik-produzieren.de/wp-content/uploads/2023/10/Erica_Synths_Perkons_HD-01_Rueckseite-768x355.jpg 768w, https://elektronische-musik-produzieren.de/wp-content/uploads/2023/10/Erica_Synths_Perkons_HD-01_Rueckseite.jpg 1200w" sizes="auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /><figcaption class="wp-element-caption"><em>Rückseite mit MIDI-Duo und Mono-Ausgang für die Summe</em></figcaption></figure>



<h2 class="wp-block-heading" id="h-die-klangerzeugung-des-perkons-hd-01">Die Klangerzeugung des Perkons HD-01</h2>



<h3 class="wp-block-heading" id="h-grundsatzlicher-aufbau-der-vier-voices">Grundsätzlicher Aufbau der vier Voices</h3>



<p>Jedes der vier Drum-Instrumente bietet acht Drehregler und drei Kippschalter. Davon entfallen immer jeweils zwei Drehregler auf  den FX Send und die Lautstärke, zwei auf Cutoff und Drive, zwei auf Tune und Decay, sowie zwei auf Parameter des jeweils gewählten Algorithmus.</p>


<div class="wp-block-image">
<figure class="aligncenter size-full"><img loading="lazy" decoding="async" width="500" height="987" src="https://elektronische-musik-produzieren.de/wp-content/uploads/2023/10/Erica_Synths_Perkons_HD-01_Drumvoice.jpg" alt="Aufbau einer Voice im Erica Synths perkons hd-01" class="wp-image-10073" srcset="https://elektronische-musik-produzieren.de/wp-content/uploads/2023/10/Erica_Synths_Perkons_HD-01_Drumvoice.jpg 500w, https://elektronische-musik-produzieren.de/wp-content/uploads/2023/10/Erica_Synths_Perkons_HD-01_Drumvoice-152x300.jpg 152w" sizes="auto, (max-width: 500px) 100vw, 500px" /><figcaption class="wp-element-caption"><em>Aufbau einer Voice</em></figcaption></figure>
</div>


<p>Der Algorithmus steht pro Instrument in drei Varianten zur Verfügung, die sich wiederum mit einem weiteren Kippschalter in drei Modi betreiben lassen. Mit dem dritten Kippschalter wählt man schließlich aus, ob das Filter als Hochpass, Bandpass oder Tiefpass arbeitet.</p>



<h3 class="wp-block-heading" id="h-analoges-filter-und-overdrive">Analoges Filter und Overdrive</h3>



<p>Zusätzlich verfügt jede Drum-Voice über ein analoges Multimode-Filter. Das ist einerseits praktisch, um mal zu sehr zischelnde HiHats geschmeider zu machen, Percussion in den Mitten zu platzieren, oder das Bassfundament etwas auszudünnen. Andererseits vermisste ich beim Filter die Resonanz.</p>



<p>So ist es eher ein EQ und weniger ein Charakter-Tool fürs kreative Sounddesign. Besonders fehlte mir die Resonanz, als ich mit dem Hochpassfiltertrick, das Bassfundament der Kick (oder Basssounds) gezielt anheben wollte. Da Erica Synths durchaus in der Lage ist, vernünftige Filter zu designen kann ich nur sagen: Chance verpasst.</p>



<p>Das Overdrive wiederum ist gut, um den ohnehin schon recht aggressiven Sound noch einmal heftiger werden zu lassen. Ganz subtil eingesetzt eignet es sich auch, um die Instrumente mit einer Prise Sättigung noch etwas anzudicken. Hier muss man aber sehr exakt vorgehen, denn der Kipppunkt zwischen klingt gut und zu viel des Guten ist schnell erreicht.</p>



<h3 class="wp-block-heading" id="h-die-drum-voices-von-kick-uber-percussion-bis-hin-zu-hihats">Die Drum-Voices: Von Kick über Percussion bis hin zu HiHats.</h3>



<p>Pro Voice unterscheiden sich die Drum-Algorithmen und Modi der Drum-Voices noch einmal voneinander. Während also Drum Voice 1 in erster Linie für Kick- und Bass-Sounds zuständig ist, liefert Drum Voice 2 Snare oder Zap-Sounds, Drum Voice 3 Karplus-Strong oder Resonator-Modelle, und Drum Voice 4 schließlich widmet sich der HiHat- und Cymbal-Abteilung. </p>



<p>Das ist zugegebenermaßen recht einfach zusammengefasst. Denn viele Algorithmen und Modi des Perkons HD-01 sind durchaus auch in der Lage, aus diesem Schema auszubrechen und mit ihrer Flexibilität weit darüber hinaus Klänge zu erzeugen. So nutzt der Perkons HD-01 neben verschiedenen Wavetables, auch Folding, subtraktive Synthese, und sogar Samples in der HiHat-Sektion.</p>



<figure class="wp-block-image size-large"><img loading="lazy" decoding="async" width="1024" height="661" src="https://elektronische-musik-produzieren.de/wp-content/uploads/2023/10/Erica_Synths_Perkons_HD-01_schraegansicht-1024x661.jpg" alt="Erica Synths perkons hd-01 Test" class="wp-image-10077" srcset="https://elektronische-musik-produzieren.de/wp-content/uploads/2023/10/Erica_Synths_Perkons_HD-01_schraegansicht-1024x661.jpg 1024w, https://elektronische-musik-produzieren.de/wp-content/uploads/2023/10/Erica_Synths_Perkons_HD-01_schraegansicht-300x194.jpg 300w, https://elektronische-musik-produzieren.de/wp-content/uploads/2023/10/Erica_Synths_Perkons_HD-01_schraegansicht-768x496.jpg 768w, https://elektronische-musik-produzieren.de/wp-content/uploads/2023/10/Erica_Synths_Perkons_HD-01_schraegansicht.jpg 1200w" sizes="auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /></figure>



<h2 class="wp-block-heading" id="h-klang-des-erica-synths-perkons-hd-01-in-der-praxis">Klang des Erica Synths Perkons HD-01 in der Praxis</h2>



<p>Was mir bei der intensiven Beschäftigung mit dem Perkons HD-01 immer wieder auffiel: Die unterschiedlichen Algorithmen bringen theoretisch viele unterschiedliche Klangnuancen hervor. Dabei bewegt man sich allerdings auch immer sehr schnell aus dem Sweet-Spot-Bereich heraus. Zu dominant sind häufig die Mitten, zu wenig lässt sich im Detail noch verändern. </p>



<p>Und so muss man den resonant-aggressiven Grundsound des Perkons HD-01 schon sehr mögen, um mit dem Drumsynth langfristig warm zu werden. Abseits von aggressiven Klängen sind zwar durchaus auch klassisch runde Electro-Beats möglich. Aber hier muss man sich erstmal hin schrauben und auch dann ist der Bereich des Möglichen sehr begrenzt. Den Perkons HD-01 holt man sich eher für rohes Material ins Haus. </p>



<p>Das führt mich direkt zum nächsten Punkt: Beworben wird der Perkons HD-01 gerne als Live-Instrument. So sehr ich die spontane Bedienung des Sequencers auch schätze &#8211; Soundschrauben würde ich mit dem Perkons HD-01 im Club wohl eher nicht. Dafür reagieren mir der Wechsel von Algorithmus oder Modus, verbunden mit Wertesprüngen beim Einstellen der Parameter einfach zu krass. Im Studio wiederum sehe ich den Perkons HD-01 als zusätzliche <a href="https://elektronische-musik-produzieren.de/die-besten-drum-machines-fuer-techno/">Drummachine</a>, die einen anderen klanglichen Akzent setzt, der sich besonders für die Genres Industrial oder hartem Techno eignet.</p>



<h2 class="wp-block-heading" id="h-die-effektsektion-mit-kompressor-und-echt-simuliertem-analogdelay">Die Effektsektion mit Kompressor und echt simuliertem Analogdelay</h2>



<p>Zur Klang&#8220;veredelung&#8220; besitzt der Perkons HD-01 ein digitales BBD-Delay. Der Frequenzumfang lässt sich zwischen Short und Long umschalten, was bei sehr kurzen Zeiten auch tonal resonierende Klänge ermöglicht. Neben Reglern für Delayzeit und Feedback kann man hier noch einen LFO aktivieren, der auf die Delayzeit wirkt und das Delay bei kurzen Zeiten in einen Chorus/Flanger-Effekt verwandelt. Das Delay klingt anständig, wobei ich mich wunderte, warum hier trotz der digitalen Ausführung der Rauschanteil so hoch ist. Vielleicht hat man es bei Erica Synths da etwas zu gut gemeint mit der Authentizität.</p>


<div class="wp-block-image">
<figure class="aligncenter size-full"><img loading="lazy" decoding="async" width="500" height="1015" src="https://elektronische-musik-produzieren.de/wp-content/uploads/2023/10/Erica_Synths_Perkons_HD-01_Test_BBD_Compressor.jpg" alt="Erica Synths perkons hd-01 Mastersektion mit BBD-Delay und Kompressor" class="wp-image-10079" srcset="https://elektronische-musik-produzieren.de/wp-content/uploads/2023/10/Erica_Synths_Perkons_HD-01_Test_BBD_Compressor.jpg 500w, https://elektronische-musik-produzieren.de/wp-content/uploads/2023/10/Erica_Synths_Perkons_HD-01_Test_BBD_Compressor-148x300.jpg 148w" sizes="auto, (max-width: 500px) 100vw, 500px" /><figcaption class="wp-element-caption"><em>Perkons hd-01 Mastersektion mit BBD-Delay und Kompressor</em></figcaption></figure>
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<p>Um das Signal am Ende noch zu verdichten, verfügt der Perkons HD-01 über einen simplen Kompressor. Der kommt mit zwei Reglern für Threshold und Intensität aus, erfüllt seine Aufgabe aber gut. Man muss nur etwas aufpassen, es nicht zu übertreiben, denn in extremeren Einstellungen holt er logischerweise auch das Eigenrauschen stark nach vorne, was besonders in Kombination mit dem BBD-Delay auffällt.</p>



<h2 class="wp-block-heading" id="h-der-sequencer-des-perkons-hd-01-ist-perfekt-fur-live-eigentlich">Der Sequencer des Perkons HD-01 ist perfekt für live, eigentlich &#8230;</h2>



<p>Der untere Bereich des Perkons beherbergt den Sequencer. Hier programmiert man in vier Reihen &#8211; pro Instrument eine Reihe &#8211; den Sequencer. Da beim Perkons HD-01 Live-Tauglichkeit im Fokus steht, hat man sich beim Sequencer für eine Begrenzung auf 16 Steps entschieden. Mehr als das ist also nicht möglich. Dafür kann man den 16 Steps jeder Spur eine beliebige Länge geben, und die Abspielrichtung variieren.</p>



<figure class="wp-block-image size-large"><img loading="lazy" decoding="async" width="1024" height="411" src="https://elektronische-musik-produzieren.de/wp-content/uploads/2023/10/Erica_Synths_Perkons_HD-01_Sequencer-1024x411.jpg" alt="Erica Synths perkons hd-01 Test: Sequencer" class="wp-image-10078" srcset="https://elektronische-musik-produzieren.de/wp-content/uploads/2023/10/Erica_Synths_Perkons_HD-01_Sequencer-1024x411.jpg 1024w, https://elektronische-musik-produzieren.de/wp-content/uploads/2023/10/Erica_Synths_Perkons_HD-01_Sequencer-300x121.jpg 300w, https://elektronische-musik-produzieren.de/wp-content/uploads/2023/10/Erica_Synths_Perkons_HD-01_Sequencer-768x308.jpg 768w, https://elektronische-musik-produzieren.de/wp-content/uploads/2023/10/Erica_Synths_Perkons_HD-01_Sequencer.jpg 1200w" sizes="auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /><figcaption class="wp-element-caption"><em>4 x 16 Steps immer im Blick: Der Sequencer ist intuitiv bedienbar</em></figcaption></figure>



<p>Allerdings kann man diese Limitierung etwas mit den vorhandenen Mitteln kaschieren. Zum einen bestimmt man pro Spur das Taktmaß. Während etwa Spur vier eine klassische 16-tel HiHat-Linie abspielt, erzeugt Spur zwei ein langsames triolisches Muster und Spur 1 hält mit einem krummen Kick-Beat entgegen , während auf Spur drei gelegentlich Effektsounds einfliegen. </p>


<div class="wp-block-image">
<figure class="aligncenter size-medium"><img loading="lazy" decoding="async" width="183" height="300" src="https://elektronische-musik-produzieren.de/wp-content/uploads/2023/10/Perkons_HD-01_Tempo-183x300.jpg" alt="Erica Synths perkons hd-01 Test: Temporegler und Sequencer-Steuerung" class="wp-image-10082" srcset="https://elektronische-musik-produzieren.de/wp-content/uploads/2023/10/Perkons_HD-01_Tempo-183x300.jpg 183w, https://elektronische-musik-produzieren.de/wp-content/uploads/2023/10/Perkons_HD-01_Tempo.jpg 500w" sizes="auto, (max-width: 183px) 100vw, 183px" /><figcaption class="wp-element-caption"><em>Temporegler und Sequencer-Steuerung</em></figcaption></figure>
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<p>Mit Trigger-Wahrscheinlichkeiten, Swing und Ratcheting bringt man zum anderen noch etwas mehr Abwechslung mit rein. Das ist als Gesamtpaket nicht verkehrt, aber es bleibt am Ende ein Kompromiss. Und selbst unter dem Aspekt der Live-Performance hätte ich es intuitiver gefunden, mich für mehr Steps durch 4 (oder mehr) Sequencer-Pages zu skippen, anstatt mit Hilfsmitteln Variationen zu erzeugen. Am Ende wäre eine Kombination aus Beidem ideal gewesen. Wenn man dann noch die harte Quantisierung optional deaktivieren könnte, wäre der Sequencer auch für komplexere Grooves ideal.</p>



<h2 class="wp-block-heading" id="h-parameterautomation-und-modulations-lfo">Parameterautomation und Modulations-LFO</h2>



<p>Nahezu alle Parameter lassen sich pro Step über den Sequencer steuern. Indem man etwa auch Algorithmus und Modus automatisiert, sind extrem abwechslungsreiche Beats möglich. Schnell vergisst man dabei die Limitierung auf vier Stimmen.</p>



<figure class="wp-block-image size-full"><img loading="lazy" decoding="async" width="1000" height="428" src="https://elektronische-musik-produzieren.de/wp-content/uploads/2023/10/modulations-ziele-lfo-perkons-hd-01.jpg" alt="Erica Synths perkons hd-01 Test: Modulationsziele des LFOs" class="wp-image-10115" srcset="https://elektronische-musik-produzieren.de/wp-content/uploads/2023/10/modulations-ziele-lfo-perkons-hd-01.jpg 1000w, https://elektronische-musik-produzieren.de/wp-content/uploads/2023/10/modulations-ziele-lfo-perkons-hd-01-300x128.jpg 300w, https://elektronische-musik-produzieren.de/wp-content/uploads/2023/10/modulations-ziele-lfo-perkons-hd-01-768x329.jpg 768w" sizes="auto, (max-width: 1000px) 100vw, 1000px" /><figcaption class="wp-element-caption"><em>Modulationsziele des LFOs</em></figcaption></figure>



<p>Zusätzlich kann man pro Voice noch den globalen LFO auf bis zu acht Parameter routen, die auch bei den Drehreglern vorhanden sind. Also auf alles in der Drumvoice, das nicht per Kippschalter erreichbar ist. Die Zuweisung ist sehr einfach gelöst: Man wechselt dazu erst in den Modulationsmodus, legt dann das Modulationsziel in der gewünschten Reihe fest und bestimmt abschließend in acht Schritten die Modulationsintensität.</p>


<div class="wp-block-image">
<figure class="aligncenter size-full"><img loading="lazy" decoding="async" width="500" height="837" src="https://elektronische-musik-produzieren.de/wp-content/uploads/2023/10/Erica_Synths_Perkons_HD-01_LFO.jpg" alt="Der Modulations-LFO des Erica Synths perkons hd-01" class="wp-image-10074" srcset="https://elektronische-musik-produzieren.de/wp-content/uploads/2023/10/Erica_Synths_Perkons_HD-01_LFO.jpg 500w, https://elektronische-musik-produzieren.de/wp-content/uploads/2023/10/Erica_Synths_Perkons_HD-01_LFO-179x300.jpg 179w" sizes="auto, (max-width: 500px) 100vw, 500px" /><figcaption class="wp-element-caption"><em>Der Modulations-LFO des Erica Synths perkons hd-01</em></figcaption></figure>
</div>


<p>Der LFO für die Modulationen bietet sieben Schwingungsformen und ist bei Bedarf BPM synchronisierbar. In diesem Fall übernimmt der Rate-Regler die Aufgabe eines Clockteiles / -Multiplikators. Zusätzlich zu der Grobeinstellung der Modulationsintensität gibt es einen globalen Mod-Level-Regler, mit dem man von inaktiver Modulation bis hin zum jeweils vorher festgelegten Modulationsmaximum durchfährt. Das ist ein großartiges Live-Feature, mit dem man einen Beat im Handumdrehen radikal umformen kann.</p>



<h2 class="wp-block-heading" id="h-erica-synths-perkons-hd-01-alternativen">Erica Synths Perkons HD-01 Alternativen</h2>



<p>Da sich der Perkons HD-01 preislich im oberen Segment bewegt, gibt es auch etliche Alternativen. Neben Modellen wie Jomox Alpha-Base, Elektron-Serie etc., die sich eher an den Klassikern orientieren, sind für mich der SOMA Pulsar 23 und der LXR-02 aus gleichem Hause klanglich die relevantesten Mitbewerber.</p>



<figure class="wp-block-image size-large"><img loading="lazy" decoding="async" width="1024" height="579" src="https://elektronische-musik-produzieren.de/wp-content/uploads/2021/11/SOMA_pulsar_23_test_schrägansicht-1024x579.jpg" alt="SOMA Pulsar-23 Test" class="wp-image-5490" srcset="https://elektronische-musik-produzieren.de/wp-content/uploads/2021/11/SOMA_pulsar_23_test_schrägansicht-1024x579.jpg 1024w, https://elektronische-musik-produzieren.de/wp-content/uploads/2021/11/SOMA_pulsar_23_test_schrägansicht-300x170.jpg 300w, https://elektronische-musik-produzieren.de/wp-content/uploads/2021/11/SOMA_pulsar_23_test_schrägansicht-768x434.jpg 768w, https://elektronische-musik-produzieren.de/wp-content/uploads/2021/11/SOMA_pulsar_23_test_schrägansicht.jpg 1200w" sizes="auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /><figcaption class="wp-element-caption"><em>SOMA Pulsar-23</em></figcaption></figure>



<p>Der <a href="https://elektronische-musik-produzieren.de/soma-pulsar-23-test-elektronische-drum-machine/">SOMA Pulsar 23</a> ist klanglich noch definierter, liefert mehr Punch, hat aber auch Probleme im Detail. So muss dieser, um einen fixen Nulldurchgang z.B. bei der Kick zu garantieren, noch entsprechend erweitert werden. Zwar ist auch der Sequencer beim Pulsar 23 sehr Live-orientiert. Da es sich hierbei aber um einen Loop-Recorder handelt, sollte man die Noten entsprechend sicher treffen. Alternativ kann man hier natürlich die Clockteiler als Trigger verwenden oder einen externen Sequenzer nutzen. Dann hat man den hervoragenden Sound in Kombination mit intuitivem Live-Sequencing.</p>



<figure class="wp-block-image size-large"><img loading="lazy" decoding="async" width="1024" height="576" src="https://elektronische-musik-produzieren.de/wp-content/uploads/2021/09/Erica_Synths_LXR-02_Core-1024x576.jpg" alt="Erica Synths LXR-02 Sound Pack" class="wp-image-5127" srcset="https://elektronische-musik-produzieren.de/wp-content/uploads/2021/09/Erica_Synths_LXR-02_Core-1024x576.jpg 1024w, https://elektronische-musik-produzieren.de/wp-content/uploads/2021/09/Erica_Synths_LXR-02_Core-300x169.jpg 300w, https://elektronische-musik-produzieren.de/wp-content/uploads/2021/09/Erica_Synths_LXR-02_Core-768x432.jpg 768w, https://elektronische-musik-produzieren.de/wp-content/uploads/2021/09/Erica_Synths_LXR-02_Core.jpg 1440w" sizes="auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /><figcaption class="wp-element-caption"><em>Erica Synths LXR-02</em></figcaption></figure>



<p>Der größte Konkurrent kommt daher für mich von Erica Synths selbst. Der <a href="https://elektronische-musik-produzieren.de/erica-synths-lxr-02-test-digitaler-drum-synthesizer/">LXR-02</a> ist klanglich nah am Perkons HD-01 dran, sieht man mal vom analogen Overdrive und Filter ab. Diese könnte man aber mit wenig Aufwand über die Einzelausgänge ergänzen. Dazu ist der Sequenzer deutlich flexibler, wenngleich nicht so intuitiv zu bedienen. Da der Preis für den LXR-02 aber gerade mal ein Drittel vom Perkons HD-01 beträgt, liegt der LXR-02 für mich deutlich vorne.</p>



<figure class="wp-block-table is-style-stripes"><table class="has-fixed-layout"><thead><tr><th>Features</th><th>Perkons HD-01</th><th>SOMA Pulsar 23</th><th>Erica Synths LXR02</th></tr></thead><tbody><tr><td>Instrumente</td><td>4</td><td>4 (Kick, <a href="https://elektronische-musik-produzieren.de/die-besten-bass-synthesizer-top-5/">Bass</a>, SN, HH)</td><td>6 (3 x Drum, Snare, Cymbal/Clap, HH) </td></tr><tr><td>Klangerzeugung</td><td>hybrid</td><td>analog / <a href="https://elektronische-musik-produzieren.de/semimodularer-synthesizer-die-besten-modelle-im-ueberblick/">semimodular</a></td><td>digital</td></tr><tr><td>Flexibilität</td><td>5/10</td><td>9/10</td><td>9/10</td></tr><tr><td>Live-tauglich</td><td>10/10</td><td>7/10</td><td>8/10</td></tr><tr><td>Preis-/Leistung</td><td>5/10</td><td>8/10</td><td>10/10</td></tr><tr><td>Sequencer</td><td>4-Spur Stepsequenzer mit bis zu 16 Steps</td><td>Loop-Recorder</td><td>Stepsequenzer mit bis zu 64 Steps pro Spur</td></tr><tr><td>Preis</td><td>2000 €</td><td>2100 €</td><td>600 €</td></tr></tbody></table><figcaption class="wp-element-caption"><em>Perkons HD-01 Alternativen</em></figcaption></figure>



<h2 class="wp-block-heading" id="h-erica-synths-perkons-hd-01-test-fazit">Erica Synths Perkons HD-01 Test: Fazit</h2>



<p>Einerseits ist der Perkons HD-01 ein robustes Gerät mit spontanem Eingriff für Live-Performances und eigenem Klangcharakter. Andererseits führen Einschränkungen wie maximal 16 Steps (ohne umfangreiches Mikroediting), der schwer zu dominierende Sound oder die zahlreichen Kompromisse zu einem problematischen Preis-Leistungsverhältnis.</p>



<p>Erica Synths gehört längst nicht mehr zu den kleinen Boutique-Herstellern, die preislich nur schwer mit mittelgroßen Firmen konkurrieren können. Viele bestehende Elemente wurden beim Perkons HD-01 neu zusammengesetzt und schlau kombiniert. Wenn man aber einen ähnlichen Sound möchte, kann man alternativ auch zum LXR-02 greifen und mit etwas Outboard um Overdrive nachhelfen. Damit fährt man günstiger und hätte sogar noch Puffer für einen Syntakt oder Model:Cycles, was klanglich ein deutlich flexibleres Setup darstellen dürfte.</p>



<p>Mein Fazit im Erica Synths Perkons HD-01 Test lautet daher: Die Drum Machine ist spannend für Live-Performer und Produzenten, die genau diesen Sound in Verbindung mit exakt dieser Bedienung (und Einschränkungen) suchen. Alle anderen finden bessere Alternativen zu einem günstigerem Preis.</p>



<link href="https://thomann.clickfire.de/Content/pw.css?fe=8" rel="stylesheet" type="text/css"><div class="tho-universe"><ul class="product-list vertical"><li><div class="t-column column-image"><img decoding="async" src="https://www.thomann.de/thumb/thumb120x120/pics/prod/587922.jpg" alt="Erica Synths Perkons HD-01 Black" class="article-image"></div><div class="t-column column-meta"><div class="top-row"><img decoding="async" src="https://thumbs.static-thomann.de/thumb/nethumb140x40/pics/herstlogos/erica_synths.gif" alt="Erica Synths" class="manufacturer-logo"><strong class="display-name">Erica Synths Perkons HD-01 Black</strong><div class="ratings"><span class="stars"><span style="width: 100.00%;" class="inner-stars"></span></span><a href="https://www.thomann.de/de/erica_synths_perkons_hd_01_black_reviews.htm?offid=1&amp;affid=397&amp;subid=perkons-test&amp;utm_medium=affiliate&amp;utm_campaign=id397&amp;utm_content=widget" target="_blank" rel="noopener">1 Bewertungen lesen</a></div></div><div class="bottom-row"><span class="price-detail">1.899 €</span><span class="infobox">i<span class="infobox-text">Wir verlinken auf unseren Partner Thomann, von dem wir bei Kauf eines Produktes ggf. eine Verg&#252;tung erhalten</span></span><a href="https://www.thomann.de/de/erica_synths_perkons_hd_01_black.htm?offid=1&amp;affid=397&amp;subid=perkons-test&amp;utm_medium=affiliate&amp;utm_campaign=id397&amp;utm_content=widget" class="cta-detail" target="_blank" rel="noopener">Jetzt kaufen</a></div></div></li></ul></div>



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			<h4 class="wpas--rating-title"><a href="https://www.thomann.de/de/erica_synths_perkons_hd_01_black.htm?offid=1&amp;affid=397" target="_blank" rel="nofollow">Erica Synths Perkons HD-01 Test</a></h4>			<a href="https://www.thomann.de/de/erica_synths_perkons_hd_01_black.htm?offid=1&#038;affid=397" class="wpas--product-link" target="_blank" rel="nofollow">Jetzt kaufen (Affiliate-Link)</a>
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				<ul class="wpas--cons-list"><li><span class="icon-cross"></span>Nur 16 Steps</li><li><span class="icon-cross"></span>Keine Micro-Shifts</li><li><span class="icon-cross"></span>Sweet-Spots muss man sich erkämpfen (aber möglich)</li><li><span class="icon-cross"></span>Schwieriges Preis-/Leistungsverhältnis</li></ul>
			</div></div></div>



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		<title>Roland SH-4d Test</title>
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		<pubDate>Fri, 09 Jun 2023 04:18:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Drum Machines]]></category>
		<category><![CDATA[Synthesizer]]></category>
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		<category><![CDATA[Roland]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Mit dem Roland SH-4d hat das japanische Unternehmen eine spannende Groovebox für elektronische Musik im Portfolio. Auf den ersten Blick vielleicht etwas unscheinbar, versteckt sich im Inneren eine umfangreiche Synthesizer-Engine mit verschiedenen Synthese-Modellen, PCM-Klangerzeugung und einer Drum-Sektion. Wie gut sich das Gerät in der Praxis schlägt, erfahrt ihr im Roland SH-4d Test. Roland SH-4d Test: &#8230; </p>
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<p>Mit dem <a href="https://www.roland.com/de/products/sh-4d" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Roland SH-4d</a> hat das japanische Unternehmen eine spannende <a href="https://elektronische-musik-produzieren.de/groovebox-fuer-techno-ambient-und-house-die-besten-modelle/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Groovebox für elektronische Musik</a> im Portfolio. Auf den ersten Blick vielleicht etwas unscheinbar, versteckt sich im Inneren eine umfangreiche Synthesizer-Engine mit verschiedenen Synthese-Modellen, PCM-Klangerzeugung und einer Drum-Sektion. Wie gut sich das Gerät in der Praxis schlägt, erfahrt ihr im Roland SH-4d Test.</p>



<img loading="lazy" decoding="async" src="https://vg09.met.vgwort.de/na/b8f34c229a044b8589916b4876633a85" width="1" height="1" alt="">



<h2 class="wp-block-heading" id="h-roland-sh-4d-test-erster-eindruck">Roland SH-4d Test: Erster Eindruck</h2>



<p>32 Potis, vier Fader, sowie etliche Taster für Sequencer-Bedienung und schnelles Einspielen von Melodien: Bereits nach dem Auspacken wird klar, dass Performance beim SH-4d eine wesentliche Rolle spielt. Sämtliche Potis und Fader bieten einen angenehmen Drehwiderstand. Dieser ist zwar geringer als etwa bei einem <a href="https://elektronische-musik-produzieren.de/sequential-take-5-test-polyfoner-analogsynth-mit-prophet-sound/">Sequential Take-5</a>, vermittelt aber trotzdem ein wertiges Gefühl. Fünf der Potis sind als gerasterte Encoder (Endlosdrehregler) ausgeführt, die Drehbewegungen mit leichtem Klicken bestätigen.</p>



<p>Auch bei den Tastern gibt es nichts zu beanstanden. Zwar hat man hier nicht den Hub eines Sequential- oder Nord-Synths. Trotzdem traue ich ihnen zu, nach zwei Jahren Dauereinsatz im Club immer noch zuverlässig ihren Dienst zu verrichten.</p>



<p>Das Display oben links vermittelt Retrocharme und erinnert eher an Synthesizer aus den 90ern als an aktuelle Modelle. Da man die meist genutzten Funktionen ohnehin direkt über die Oberfläche erreicht, ist das aber nicht weiter störend.</p>



<figure class="wp-block-image size-large"><img loading="lazy" decoding="async" width="1024" height="181" src="https://elektronische-musik-produzieren.de/wp-content/uploads/2023/05/Roland_sh-4d_test_Anschluesse-1024x181.jpg" alt="Die Anschluesse auf der Rueckseite des SH-4d" class="wp-image-9183" srcset="https://elektronische-musik-produzieren.de/wp-content/uploads/2023/05/Roland_sh-4d_test_Anschluesse-1024x181.jpg 1024w, https://elektronische-musik-produzieren.de/wp-content/uploads/2023/05/Roland_sh-4d_test_Anschluesse-300x53.jpg 300w, https://elektronische-musik-produzieren.de/wp-content/uploads/2023/05/Roland_sh-4d_test_Anschluesse-768x136.jpg 768w, https://elektronische-musik-produzieren.de/wp-content/uploads/2023/05/Roland_sh-4d_test_Anschluesse.jpg 1200w" sizes="auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /><figcaption class="wp-element-caption"><em>Die Anschlüsse auf der Rueckseite des SH-4d</em></figcaption></figure>



<p>Auf der Rückseite erwartet den User ein 5-Pin-MIDI-Duo, Stereo Line- und Kopfhörerausgang, Mix-In (Stereo-Miniklinke), ein analoger Clockeingang, sowie ein USB-C-Anschluss. Letzterer versorgt das Gerät mit Spannung und stellt gleichzeitig die Verbindung mit einem Computer her. Alternativ lässt sich der SH-4d übrigens mit vier AA-Batterien betreiben, praktisch für unterwegs.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Struktur der Klangerzeugung</h2>



<p>Der SH-04d besitzt insgesamt vier Synthesizerspuren und eine Rhythm-Spur, in die Drumloops (oder andere One-Shots) programmiert werden. Für jede der vier Synthesizerspuren, hier &#8222;Part 1-4&#8220; genannt, lassen sich jeweils verschiedene Synthesizermodelle laden. Dazu gleich mehr. Am Ende verpasst man dem Signal noch eine Effektkur, wofür jeder Part neben den Send-Wegen sogar noch einen exklusiven Effekt bereitstellt.</p>



<p>Gespeichert werden die Sounds einerseits im Pattern direkt, andererseits irgendwo in der Sound-Library. Einmal gespeichert, müsst ihr euch durch die Kategorien hangeln und das Preset suchen, wenn ihr es in einem anderen Projekt einsetzen wollt. </p>



<p>Ich gebe zu, ich bin ein Freund von Nummerierungen, wenn es um Preset-Verwaltung geht. Durch Top-20-Listen finde ich mich im hektischen Live-Betrieb, oder selbst beim entspannten Jammen deutlich besser zurecht. Allerdings kann man ganz gut gegenarbeiten, wenn man seine wichtigsten Presets einfach nicht zuweist und sie so zwangsläufig im No Assign Ordner landen. Besser wäre es, wenn man auch eigene Kategorien oder zumindest Favoriten anlegen könnte. Gelöst habe ich das Dilemma dann am Ende, indem ich einfach eine fortlaufende Nummer vor die Presetnamen gesetzt habe. Elegant ist anders, aber was soll&#8217;s.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Die unterschiedlichen Synthesemodelle des Roland SH-4d</h2>



<p>Für jeden der vier Parts kann man aus einem von elf unterschiedlichen Oszillatorenmodellen auswählen. Darunter finden sich klassische Analogemulationen (z.B. Juno, <a href="https://elektronische-musik-produzieren.de/roland-sh-101-die-besten-sh-101-vst-und-hardware-clones/">SH-101</a>) ebenso wie <a href="https://elektronische-musik-produzieren.de/die-besten-wavetable-synthesizer/">Wavetable</a>, FM, Ringmodulation, sowie ein PCM-basiertes Modell für authentische 90er Rompler-Sounds. </p>



<p>Die Oszillatorenmodelle klingen durchweg gut, können es aber nicht ganz mit den dedizierten Emulationen, wie etwa <a href="https://elektronische-musik-produzieren.de/roland-sh-01a-patches-fuer-techno-ambient-und-electronica/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">SH-01a</a> oder <a href="https://elektronische-musik-produzieren.de/roland-ju-06a-presets-fuer-ambient-und-techno-limbic-bits-islands/">JU-06A Boutique </a>aus dem eigenen Hause aufnehmen. Diese kommen immer noch etwas organischer daher, während man beim SH-4d schon einiges an Anstrengung aufnehmen muss, um hier richtiges Analogflair zu erhalten. Das ist aber nicht zwingend ein Manko. Denn auch so klingt der SH-4d von Haus aus sehr gut, wenngleich mir hier schon fast ein bisschen zu viel Sweet Spot an der Tagesordnung ist. Für richtig böse und knurrige Klänge wäre der SH-4d nicht meine erste Wahl. </p>



<p>Zentrales Element in der Oszillatorsektion sind die vier Schieberegler, kombiniert mit drei Drehpotis für Modellauswahl, Pitch und Timbre, sowie Wahltastern im unteren Bereich. Je nach Umfang und Algorithmus des gewählten Modells lassen sich hierüber u.a. die Schwingungsformen mischen, FM-Hüllkurven bearbeiten, ein zweiter LFO ansteuern oder die Pulsbreite festlegen.</p>


<div class="wp-block-image">
<figure class="aligncenter size-full"><img loading="lazy" decoding="async" width="385" height="519" src="https://elektronische-musik-produzieren.de/wp-content/uploads/2023/05/Roland_sh-4d_test_Oszillatorebene.jpg" alt="Roland SH-4d die Oszillatorsektion" class="wp-image-9186" srcset="https://elektronische-musik-produzieren.de/wp-content/uploads/2023/05/Roland_sh-4d_test_Oszillatorebene.jpg 385w, https://elektronische-musik-produzieren.de/wp-content/uploads/2023/05/Roland_sh-4d_test_Oszillatorebene-223x300.jpg 223w" sizes="auto, (max-width: 385px) 100vw, 385px" /><figcaption class="wp-element-caption"><em>Der SH-4d bietet verschiedene Oszillatormodelle</em></figcaption></figure>
</div>


<p>Soweit ist das sehr intuitiv, man sollte aber zwei Dinge schnell auf dem Schirm haben: Mit Drehen des&#8220;Model&#8220;-Reglers wird das Oszillatorenmodell ausgetauscht und alle vorherigen Einstellungen sind unwiederbringlich verloren. Hier hätte ich es eleganter gefunden, so eine elementare Funktion auszulagern und ausschließlich über die beiden Regler unter dem Display zu steuern.</p>



<p>Allerdings kratzt man in diesem Bereich wirklich nur an der Oberfläche des Möglichen. Richtig Freude beim Sounddesign kommt dann auf, wenn man in die Untermenüs eintaucht. Denn hier hat man deutlich weitreichendere Einstellungsmöglichkeiten als man auf den ersten Blick vermutet. Zwar bedeutet das eine Menge Menü-Navigation, aber das Ergebnis lohnt sich.</p>


<div class="wp-block-image">
<figure class="aligncenter size-large"><img loading="lazy" decoding="async" width="1024" height="399" src="https://elektronische-musik-produzieren.de/wp-content/uploads/2023/05/Roland_sh-4d_test_schraegansicht-1024x399.jpg" alt="Roland SH-4d Test: Schrägansicht" class="wp-image-9187" srcset="https://elektronische-musik-produzieren.de/wp-content/uploads/2023/05/Roland_sh-4d_test_schraegansicht-1024x399.jpg 1024w, https://elektronische-musik-produzieren.de/wp-content/uploads/2023/05/Roland_sh-4d_test_schraegansicht-300x117.jpg 300w, https://elektronische-musik-produzieren.de/wp-content/uploads/2023/05/Roland_sh-4d_test_schraegansicht-768x299.jpg 768w, https://elektronische-musik-produzieren.de/wp-content/uploads/2023/05/Roland_sh-4d_test_schraegansicht.jpg 1200w" sizes="auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /></figure>
</div>


<h2 class="wp-block-heading">Roland SH-4d Filter</h2>



<p>Egal von welchem Oszillatormodell man ausgeht, landet man im Anschluss immer in der gleichen Filtersektion. Hier wäre es zwar klasse gewesen, dass sich etwa bei einer SH-101-Emulation auch das Filter entsprechend anpasst. Zum Glück liefert das im SH-4d verwendete Multimodefilter einen überzeugenden Sound, wobei auch hier ein künstlicher Grundklang wieder durchkommt. Etwas entgegensteuern kann man hier mit dem Drive-Regler, der eine analoge Sättigung emuliert und dem Filter dadurch etwas Schmutz und Pfund verleiht. Wirklich rohen Sound kann auch Overdrive nicht liefern, aber es ist eine willkommene Ergänzung, um das klangliche Spektrum des Filters zu erweitern.</p>


<div class="wp-block-image">
<figure class="aligncenter size-full"><img loading="lazy" decoding="async" width="605" height="255" src="https://elektronische-musik-produzieren.de/wp-content/uploads/2023/05/Roland_sh-4d_test_Multimode-Filter.jpg" alt="Roland SH-4d: Filtersektion" class="wp-image-9185" srcset="https://elektronische-musik-produzieren.de/wp-content/uploads/2023/05/Roland_sh-4d_test_Multimode-Filter.jpg 605w, https://elektronische-musik-produzieren.de/wp-content/uploads/2023/05/Roland_sh-4d_test_Multimode-Filter-300x126.jpg 300w" sizes="auto, (max-width: 605px) 100vw, 605px" /><figcaption class="wp-element-caption"><em>Die Filtersektion mit zugehöriger ADSR-Hüllkurve</em></figcaption></figure>
</div>


<p>Praktisch ist, dass Roland den Synthesemodellen immer auch ein Hochpassfilter ohne Resonanz zur Beschneidung der tiefen Frequenzen spendiert hat. Dadurch kann man die fehlenden Einzelausgänge etwas mehr verschmerzen und die Signale der einzelnen Spuren für die Summe entschlacken. </p>



<p>Das HPF fehlt im Drumbereich zwar. Weil man hier aber pro Druminstrument immer auch EQ und Multimodefilter inklusive Hüllkurve zur Verfügung hat, dürfte das die meisten Anwendungen abdecken. </p>



<h2 class="wp-block-heading">LFO-Sektion</h2>



<p>Direkt unter dem Filter findet sich die AMP-Sektion mit Pan-Regler und ADSR-Hüllkurve, die per Default immer auch von der Anschlagstärke gesteuert wird. Diese Zuweisung kann man bei Bedarf in der Modulationsmatrix deaktivieren.</p>


<div class="wp-block-image">
<figure class="aligncenter size-full"><img loading="lazy" decoding="async" width="587" height="244" src="https://elektronische-musik-produzieren.de/wp-content/uploads/2023/05/Roland_sh-4d_test_AMP_LFO.jpg" alt="AMP und LFO Sektion des Roland SH-4d" class="wp-image-9182" srcset="https://elektronische-musik-produzieren.de/wp-content/uploads/2023/05/Roland_sh-4d_test_AMP_LFO.jpg 587w, https://elektronische-musik-produzieren.de/wp-content/uploads/2023/05/Roland_sh-4d_test_AMP_LFO-300x125.jpg 300w" sizes="auto, (max-width: 587px) 100vw, 587px" /><figcaption class="wp-element-caption"><em>AMP und LFO Sektion des Roland SH-4d</em></figcaption></figure>
</div>


<p>Direkt unter der VCA-Sektion gibt es Zugriff auf den LFO. Neben der Schwingungsform des LFOs, Fade-In-Zeit und der Frequenz, bestimmt man hier auch die Modulationsintensität der Ziele Pitch, Filter und Amp. Etwas versteckt im Submenü &#8222;LFO&#8220; legt man dazu noch fest, ob der LFO BPM-synchron laufen soll, bei Tastenanschlag neu getriggert wird und hat Einfluss auf die Phase. </p>



<h2 class="wp-block-heading">Modulationsmatrix</h2>



<p>Wer sich mehr Modulationsziele wünscht, muss hierfür in die Modulationsmatrix abtauchen. Diese versteckt sich ebenfalls im Submenü, ist aber leicht verständlich aufgebaut und erweitert die Sounddesignmöglichkeiten noch einmal. Pro Tone gibt es drei Modulations-Slots mit jeweils einer frei definierbaren Modulationsquelle, die man jeweils auf drei Ziele routen kann. </p>



<p>Spätestens an dieser Stelle hätte ich mir gewünscht, dass es neben dem einen LFO in jedem Modell noch mindestens einen zweiten LFO, sowie eine weitere Hüllkurve für Modulationen gegeben hätte. Zwar kann man auch Parameter-Locks über die Stepprogrammierung umsetzen, aber automatische Klangänderungen durch LFO, EG etc. sind dann doch noch etwas anderes &#8211; vor allem, wenn man live performt.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Die Effektabteilung: Global und pro Tone</h2>



<p>Zur weiteren Bearbeitung verfügt der Roland SH-4d abschließend noch über eine sehr umfangreich ausgestattete Effektsektion. Insgesamt kann hier aus über 90 verschiedenen Algorithmen ausgewählt werden, darunter auch Exoten wie Step-Phaser und Step-Filter, die sich in Untermenüs zielgerichtet programmieren lassen.</p>



<p>Die Effektsetion teilt sich einerseits auf in vier Send-Effekte, die immer global wirken, und andererseits in einen frei wählbaren Insert-Effekt pro Slot. Zusätzlich gibt es pro Part, respektive pro Drum-Instrument (!) jeweils noch einen EQ, mit dem man den Mix homogen vorbereiten kann. </p>


<div class="wp-block-image">
<figure class="aligncenter size-full"><img loading="lazy" decoding="async" width="199" height="368" src="https://elektronische-musik-produzieren.de/wp-content/uploads/2023/05/Roland_sh-4d_test_Effektsektion.jpg" alt="Eine umfangreiche Effektabteilung im SH-4d" class="wp-image-9184" srcset="https://elektronische-musik-produzieren.de/wp-content/uploads/2023/05/Roland_sh-4d_test_Effektsektion.jpg 199w, https://elektronische-musik-produzieren.de/wp-content/uploads/2023/05/Roland_sh-4d_test_Effektsektion-162x300.jpg 162w" sizes="auto, (max-width: 199px) 100vw, 199px" /><figcaption class="wp-element-caption"><em>Die umfangreiche Effektabteilung im SH-4d sorgt für den Feinschliff oder radikalere Klänge</em></figcaption></figure>
</div>


<p>Die Effekte klingen fast durchweg brauchbar, lediglich die Sättigungs- und Distortion-Algorithmen fallen qualitativ negativ aus dem Rahmen. Auch das Tape Delay konnte mich klanglich nicht so richtig abholen, fehlt diesem doch etwas der analoge Crunch, den spezialsierte Tape-Delay-(Emulationen) wie etwa das <a href="https://elektronische-musik-produzieren.de/uafx-starlight-echo-station-test-und-demovideo-des-delay-pedals/">UAFX Starlight Echostation</a> deutlich authentischer beherrschen.</p>



<p>Dafür sind die zahlreichen Reverb-Agorithmen qualitativ im oberen Bereich angesiedelt, wenn man es mit anderen Effektunits von Hardware-Synths vergleicht. Auch die Modulationseffekte wie Chorus, Phaser und Flanger klingen gut. Wer der Summe den nötigen Feinschliff verpassen möchte, kann dies mit einem der Dynamikeffekte erledigen. Hier hätte ich mir nur noch einen <a href="https://elektronische-musik-produzieren.de/sidechain-compressor-einstellen-tutorial-fuer-elektronische-musik/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Sidechain-Eingang</a> gewünscht, um schön pumpende Tracks umzusetzen.</p>



<p>Ebenfalls vermisste ich noch die Option, einzelne Parameter der Effektsektion auch als Modulationsziel anzusteuern. Ein LFO auf die Delay-Zeit für schöne Tape-Flutter-Effekte, oder die per Sinus modulierte Hallfahne für den Techno-Rumble sind hier nicht möglich. Trotzdem ist das Klagen auf sehr hohem Niveau, denn der SH-4d liefert schon ein sehr ordentliches Effektpaket ab.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Der Rhythmpart des SH-4d: Nur nette Dreingabe oder brauchbare Beats?</h2>



<p>Neben den vier Synthparts bietet der SH-4d noch eine Spur für Drum-Sounds, &#8222;Rhythm&#8220;. Ein Drumkit besteht aus bis zu 26 einzelnen Druminstrumenten, die wiederum mit einem weiteren Sound gelayert werden können. </p>



<p>Die 26 Instrumente können mit Multimode-Filter, EQ, Amp- und Filter-EG umfangreich geformt werden. Dazu kommt noch eine Pitch-Hüllkurve mit Attack und Decay, die den generellen Pitch-Umfang von +/-24 Halbtönen noch einmal erweitert, sowie der Zugriff auf die Effektsektion.</p>



<p>Mit dieser Ausstattung geht im Bereich Sounddesign einiges und man könnte fast darüber hinwegsehen, dass die Sounds qualitativ eher im oberen Mittelfeld liegen. Denn beim perfektionistischen Feinschliff einer Clubproduktion wird man wohl das ein oder andere Element austauschen müssen. Als Ideenskizze oder für den Live-Einsatz ist die Sample-Auswahl klanglich aber absolut ausreichend.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Der Sequencer des Roland SH-4d </h2>



<p>Jeder Part des SH-4d verfügt über einen Sequencer mit bis zu 64 Steps, der entweder live aufnimmt, oder per Lauftlicht-Prinzip, respektive Stepeingabe programmiert wird. Leider wird die Aufnahme immer quantisiert. Da zudem auf Microshifting einzelner Steps verzichtet wurde, ist es nicht möglich, mit dem SH-4d bewusst &#8222;off-beat&#8220; oder &#8222;laid-back&#8220; zu spielen. Hoffentlich wird dieses Feature noch mit einem Update noch hinzugefügt. Die Anzahl der Steps wie auch die Auflösung der Wiedergabe lässt sich pro Spur festlegen. Dadurch sind auch polymetrische Rhythmen problemlos umsetzbar. </p>


<div class="wp-block-image">
<figure class="aligncenter size-large"><img loading="lazy" decoding="async" width="1024" height="171" src="https://elektronische-musik-produzieren.de/wp-content/uploads/2023/05/Roland_sh-4d_test_sequencer_menuefunktionen-1024x171.jpg" alt="Roland SH-4d Test: Sequencer" class="wp-image-9188" srcset="https://elektronische-musik-produzieren.de/wp-content/uploads/2023/05/Roland_sh-4d_test_sequencer_menuefunktionen-1024x171.jpg 1024w, https://elektronische-musik-produzieren.de/wp-content/uploads/2023/05/Roland_sh-4d_test_sequencer_menuefunktionen-300x50.jpg 300w, https://elektronische-musik-produzieren.de/wp-content/uploads/2023/05/Roland_sh-4d_test_sequencer_menuefunktionen-768x128.jpg 768w, https://elektronische-musik-produzieren.de/wp-content/uploads/2023/05/Roland_sh-4d_test_sequencer_menuefunktionen.jpg 1200w" sizes="auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /><figcaption class="wp-element-caption"><em>Im unteren Bereich befinden sich Sequencer, Sekundärfunktionen und Einspieltast</em>atur</figcaption></figure>
</div>


<p>Hinzu kommen pro Step noch Parameterlocks, Substeps, Flam und Wiedergabewahrscheinlichkeit. Sobald die Steps einprogrammiert sind, können die Pattern ganz normal von links nach rechts, per Zufall angesteuert, oder von rechts nach links abgespielt werden. </p>



<p>Eine Möglichkeit zur Transponierung einmal vorhandener Melodien habe ich partout nicht finden können und gehe davon aus, dass es diese Funktion derzeit noch nicht gibt. Weiterhin fehlte mir das Verschieben von einmal aufgenommenen Melodien nach links oder rechts im Grid. Gerade durch diese Funktionen entstehen aber oftmals spannend groovende Pattern, die man ursprünglich nicht im Sinn hatte.</p>



<p>Wer es etwas abwechslungsreicher mag, kann live statt des Sequencers auch auf den Arpeggiator zugreifen. Dieser beherrscht im SH-4d die klassischen Muster (Up, Down, Up/Down, Zufall und geordnet). Leider kann man den Arpeggiator nicht von den aufgenommenen Noten des Sequencers spielen, wie zum Beispiel beim <a href="https://elektronische-musik-produzieren.de/korg-minilogue-xd-sound-pack-fuer-ambient-und-electronica-entropy/">Korg Minilogue XD</a>. Immerhin ist die parallele Nutzung von Sequencer-Playback und manuellem Dazuspielen mit aktiviertem Arpeggiator möglich.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Alternativen zum Roland SH-4d</h2>



<figure class="wp-block-table"><table class="has-fixed-layout"><thead><tr><th>Features</th><th>Roland SH-4d</th><th><strong><a href="https://elektronische-musik-produzieren.de/novation-circuit-tracks-test/">Novation Circuit Tracks</a></strong></th><th>Roland MC-101</th></tr></thead><tbody><tr><td>Klangerzeugung</td><td>VA, Wavetable, FM, PCM</td><td>Virtuell analog + Sample-basierte Drumsektion</td><td>Zen Core &amp; Sample-basiert</td></tr><tr><td>Polyphonie</td><td>Bis zu 60 Stimmen</td><td>6 pro Synth, 4 x Drums</td><td>bis zu 128 Stimmen</td></tr><tr><td>Anzahl Tracks</td><td>4 x Synth-Tracks</td><td>2 x Synth, 2 x MIDI</td><td>4 Tracks</td></tr><tr><td>Drum-Sektion</td><td>1 x Rhythm-Spur</td><td>4 Drum-Spuren</td><td>Bis zu vier Drum-Tracks</td></tr><tr><td>Max. Pattern-Länge</td><td>64 Steps</td><td>32 Steps</td><td>128 Steps</td></tr><tr><td>Effekte</td><td>EQ und Multieffekt pro Part (90 verschiedene Effekttypen), Hall, Delay, Chorus &amp; Mastereffekt</td><td>Delay, Reverb, Chorus, Master Compressor mit Sidechain</td><td>Master-Effekte: Kompressor, EQ, Hall, Delay und Chorus. EQ und Multieffekt pro Part (90 verschiedene Effekttypen)</td></tr><tr><td>Eigene Samples</td><td>&#8211;</td><td>✓</td><td>✓</td></tr><tr><td>Preis</td><td><a href="https://www.thomann.de/de/roland_sh_4d.htm?offid=1&amp;affid=397" target="_blank" rel="noreferrer noopener">600 € (Affiliate-Link)</a></td><td><a href="https://thomann.de/intl/novation_circuit_tracks.htm?offid=1&amp;affid=397" target="_blank" rel="noreferrer noopener">355 € (Affiliate-Link)</a></td><td><a href="https://www.thomann.de/de/roland_mc_101.htm?offid=1&amp;affid=397" target="_blank" rel="noreferrer noopener"> 499 € (Affiliate Link)</a></td></tr></tbody></table><figcaption class="wp-element-caption"><em>Roland SH-4d Alternativen</em></figcaption></figure>



<h2 class="wp-block-heading">Fazit: Roland SH-4d Test</h2>



<p>Der Roland SH-4d bringt deutlich mehr mit, als man auf den ersten Blick vermutet. Die elf Synth-Engines lassen dank umfangreicher Effektsektion und Matrix einiges an Sounddesign zu und die Bedienelemente sind sinnvoll auf die wichtigsten Parameter zugeschnitten. </p>



<p>Auch weiß der Sound zu überzeugen, solange man nicht vorhat, den SH-4d primär für härtere Musikgenres einzusetzen. Denn der Grundsound ist &#8211; eigentlich typisch für Roland &#8211; immer etwas HiFi. Nur die Drums fallen in ihrer Qualität minimal ab, aber da vergleiche ich auch dedizierte (analoge) Drummachines mit einer Add-On-Auswahl in einem Synthesizer. Und als Ideenskizze ist die Rhythm-Sektion auf jeden Fall super. </p>



<p>Und so bleibt am Ende festzuhalten, dass Roland mit dem SH-4d eine flexible <a href="https://elektronische-musik-produzieren.de/groovebox-fuer-techno-ambient-und-house-die-besten-modelle/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Groovebox</a> auf den Markt gebracht hat, die sich selbst Einsteigern schnell erschließt und gleichzeitig genug Potential mit bringt, um auch Profis zu überzeugen.</p>



<link href="https://thomann.clickfire.de/Content/pw.css?fe=8" rel="stylesheet" type="text/css"><div class="tho-universe"><ul class="product-list vertical"><li><div class="t-column column-image"><img decoding="async" src="https://www.thomann.de/thumb/thumb120x120/pics/prod/561268.jpg" alt="Roland SH-4d" class="article-image"></div><div class="t-column column-meta"><div class="top-row"><img decoding="async" src="https://thumbs.static-thomann.de/thumb/nethumb140x40/pics/herstlogos/roland.gif" alt="Roland" class="manufacturer-logo"><strong class="display-name">Roland SH-4d</strong><div class="ratings"><span class="stars"><span style="width: 96.36%;" class="inner-stars"></span></span><a href="https://www.thomann.de/de/roland_sh_4d_reviews.htm?offid=1&amp;affid=397&amp;subid=sh-4d&amp;utm_medium=affiliate&amp;utm_campaign=id397&amp;utm_content=widget" target="_blank" rel="noopener">11 Bewertungen lesen</a></div></div><div class="bottom-row"><span class="price-detail">499 €</span><span class="infobox">i<span class="infobox-text">Wir verlinken auf unseren Partner Thomann, von dem wir bei Kauf eines Produktes ggf. eine Verg&#252;tung erhalten</span></span><a href="https://www.thomann.de/de/roland_sh_4d.htm?offid=1&amp;affid=397&amp;subid=sh-4d&amp;utm_medium=affiliate&amp;utm_campaign=id397&amp;utm_content=widget" class="cta-detail" target="_blank" rel="noopener">Jetzt kaufen</a></div></div></li></ul></div>



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		<title>Behringer Edge Test: analoger Drumsynthesizer mit Patchfeld</title>
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		<pubDate>Fri, 19 May 2023 07:55:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Drum Machines]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Mit dem Edge stellt Behringer einen Drumsynthesizer inklusive Sequencer vor. Der analoge Synth kommt im selben Desktop-Format wie der erfolgreiche Crave und bietet zahlreiche Patchbuchsen fürs erweiterte Sounddesign. Wie gut er sich für elektronische Musik eignet, sehen wir uns im Behringer Edge Test an. Doch zuerst gibt es ein Demovideo zur Einstimmung. Behringer Edge Test: &#8230; </p>
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<p>Mit dem Edge stellt <a href="https://elektronische-musik-produzieren.de/behringer-synthesizer-uebersicht-und-vergleich/">Behringer</a> einen <a href="https://elektronische-musik-produzieren.de/die-besten-drum-machines-fuer-techno/">Drumsynthesizer</a> inklusive Sequencer vor. Der analoge Synth kommt im selben Desktop-Format wie der erfolgreiche <a href="https://elektronische-musik-produzieren.de/behringer-crave-test-semimodularer-desktopsynth/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Crave</a> und bietet zahlreiche Patchbuchsen fürs erweiterte Sounddesign. Wie gut er sich für elektronische Musik eignet, sehen wir uns im Behringer Edge Test an. Doch zuerst gibt es ein Demovideo zur Einstimmung.</p>



<figure class="wp-block-embed is-type-video is-provider-youtube wp-block-embed-youtube wp-embed-aspect-16-9 wp-has-aspect-ratio"><div class="wp-block-embed__wrapper">

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<h2 class="wp-block-heading">Behringer Edge Test: Erster Eindruck, Anschlüsse und Verarbeitung</h2>



<p>Der Behringer Edge hinterlässt direkt einen positiven Eindruck: Alle Drehregler und Taster bieten einen angenehmen Widerstand, die Buchsen sitzen fest und überhaupt macht die Drum-Flunder einen recht robusten Eindruck. Ich würde den Edge ohne Zögern zu Live-Jams transportieren und gehe davon aus, dass er selbst den Ansprüchen von Vielreisenden gerecht wird.</p>



<p>Auf der Oberfläche sind alle Bedienelemente und Patchbuchsen untergebracht. Mit diesen stellt der Edge zahlreiche Verbindungspunkte für (semi-)modulare Systeme bereit. Falls man den Drumsynth aber ganz traditionell als autarke Einheit im DAW-Setup nutzen möchte, gibt es neben MIDI-USB auch noch ein klassisches 5-Pin-MIDI-Duo (IN / Out &amp; Thru).  </p>



<h2 class="wp-block-heading">Klangerzeugung des Edge</h2>



<p>Die Klangerzeugung des Behringer Edge ist traditionell aufgebaut: Zwei Oszillatoren plus Noise gehen in ein Filter und werden an verschiedenenen Stellen von Decay-Hüllkurven und Sequencer gesteuert. Soweit, so simpel. Sehen wir uns die einzelnen Sektionen im Detail an.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Oszillatoren</h3>



<p>Beide Oszillatoren sind in der Lage Dreieck oder Pulse zu generieren. Zur Wahl der Schwingungsform steht ein Kippschalter zur Verfügung. Um weitere Obertöne zu generieren, sind zusätzlich noch Hard-Sync, sowie frei dosierbare Frequenzmodulation vorhanden. Bei den Oszillatoren hätte ich mir gewünscht, dass man entweder die Pulsbreite frei definieren kann, oder direkt von Dreieck zu Pulse überblendet. Trotzdem klingt das Ergebnis sehr brauchbar, wobei der Sound eher HiFi-mäßig und zuweilen aggressiv daherkommt als Vintage-warm.</p>



<p>Praktisch in Verbindung mit Hard Sync und FM ist, dass man die globale Pitch-Modulation über den Sequencer optional entweder für beide oder nur einen Oszillator deaktivieren kann. Dadurch ließe sich der Oszillator per Patchmatrix auch als (schneller) LFO auf andere Parameter wie Filter-Cutoff oder Noise-Level routen. </p>



<p>Um dem Signal noch geräuschhaftes mitzugeben, gibt es Rauschen wahlweise in pinker und weißer Form. Ein Regler ist hier für die Lautstärke zuständig. Da man diese alternativ auch per Patchbuchse steuern kann, sind auch kurze Noise-Klicks am Anfang des Sounds möglich. Vor allem dann, wenn man den Edge im Verbund mit anderer modularer Peripherie nutzt.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Hüllkurven</h3>



<p>Wie bereits kurz erwähnt, gibt es beim Edge zwei Hüllkurven. Wobei Hüllkurve im klassischen Synthsinne hier massiv übertrieben ist. Im Prinzip gibt es nur Decay und die Hüllkurven-Intensität, die positiv und negativ für folgende Parameter festgelegt werden kann: Filter Cutoff, sowie unabhängig für die Tonhöhe der beiden Oszillatoren. </p>



<p>Hüllkurve Nummer zwei ist dann für den VCA zuständig. Hier hat man per Kippschalter noch die Wahl zwischen Fast- und Slow-Betriebsart. Das ist dann praktisch, wenn man statt schneller Percussions eher runde Bassläufe erzeugen will. </p>



<p>Beide Hüllkurven sind logischerweise optimiert für perkussive Klänge und erledigen diesen Job auch mit Bravour. Das Live-Spiel mit dem VCA-Decay-Regler in Kombination mit dem Fast/Slow-Kippschalter liefert böse rollende Technokicks (Rumble) mit ordentlich Tiefenschub. Aber auch zappende Percussion-Sounds sind schnell umgesetzt. Lediglich für klassische 909-Kicks muss man hier schon einiges an Überzeugungsarbeit leisten. Jedenfalls wollte mir das im Laufe dieses Behringer Edge Tests nicht so richtig gelingen. Allerdings gibt es hierfür nun wirklich mehr als genug Alternativen.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Patchfeld</h3>



<p>Um etwas tiefer ins Sounddesign einzusteigen, wurde dem Edge eine Patchmatrix mit insgesamt 24 Patchbuchsen spendiert. Unterteilt in zehn Ausgänge und 14 Eingänge lässt sich damit der vorgegebene Signalpfad an mehrere Stellen unterbrechen. </p>



<p>Betrachtet man den Edge als in sich geschlossene Einheit ist die Auswahl zwar nicht so ergiebig. Denn die meisten Verbindungen können ebenso per Kippschalter und Drehregler auf der Oberfläche geroutet werden. Im Verbund mit einem <a href="https://elektronische-musik-produzieren.de/behringer-crave-test-semimodularer-desktopsynth/">Behringer Crave</a> oder andereren (semi-)modularen Synthesizern ergibt die Patchmatrix aber durchaus Sinn und erweitert das klangliche Potential noch einmal immens.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Filter</h3>



<p>Das Filter im Behringer Edge lässt sich per Kippschalter zwischen resonanzfähigem Tiefpass und Hochpass umschalten. Hochpass ist hier gefühlt nicht ganz präzise, denn im Vergleich mit anderen Vertretern dieser Art scheint mir das HP-Filter des Edge immer noch zu viel tiefe Frequenzen durchzuwinken. Nichtsdestotrotz ist die HP-Filter-Betriebsart nützlich zur Emulation von Becken und anderem Gezischel.</p>



<p>Ergiebiger ist da das Tiefpassfilter, das hier als 24dB-Variante ordentlich zupackt. Klanglich sehe ich es übrigens etwas näher am Prophet-Sound an als an der Moog-Kaskade. Ich vermute, dass Behringer für den Edge das gleiche Filter nutzt, das sich auch im Crave findet. Dadurch klingt der Edge auch ein Stück präziser, HiFi-mäßiger als der <a href="https://elektronische-musik-produzieren.de/moog-dfam-test-und-videodemo/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Moog DFAM</a>, dessen Filter insgesamt cremiger daherkommt und mehr Vintage-Charme versprüht. Doch dazu später mehr.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Sequencer</h3>



<p>Im unteren Bereich des Edge befinden sich zwei Reihen mit je acht Drehpotis. Hierüber wird einerseits die Tonhöhe, andererseits Velocity gesteuert. Beide Ausgänge stehen über die ModMatrix bereit und können so auch anderen Parametern zugewiesen werden.</p>



<p>Mit zwei mal acht Steps erscheint der Sequencer auf den ersten Blick ganz schön rudimentär. Aber eben diese Limitierung kann vorteilhaft bei der Produktion von hypnotischen Techno- und Industrial-Pattern sein. Wobei ich im Zweifelsfall lieber ein paar Steps mehr zur Verfügung habe, um dann selbst die Länge zu bestimmen.</p>



<p>Immerhin gibt es beim Edge einen MIDI-Eingang (alternativ über USB), mit dem sich der interne Sequencer retriggern lässt, was dadurch auch ungerade Rhythmen ermöglicht. Beim Produzieren fällt die Step-Begrenzung wiederum nicht so stark ins Gewicht, denn der Sequencer-Workflow des Edge ist echt inspirierend. Der Sequencer will live gespielt werden und das kombinierte Tweaken von Velocity und VCA-Decay erzeugt dynamische Beats, die sich schnell zum Grundgerüst eines kompletten Tracks aufbauen lassen. </p>



<h2 class="wp-block-heading">Behringer Edge oder Moog DFAM</h2>



<p>Wenn man sich die Oberfläche und die Parameter des Edge ansieht, zwingt sich ein Vergleich zum <a href="https://elektronische-musik-produzieren.de/moog-dfam-test-und-videodemo/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Moog DFAM</a> auf, der konzeptionell nahezu identisch daherkommt. Zwar lässt sich die Inspirationsquelle schwer bestreiten. Denn im Gegensatz zu vielen Retro-Clones wurde sich hier eines aktuellen Konzepts bedient, das für sich genommen recht außergewöhnlich ist. </p>



<p>Trotzdem ist der Behringer Edge kein identischer Clone. Falls jemand also auf den Budget-DFAM hoffte, wird hier enttäuscht. Ebenso sollten diejenigen beruhigt sein, die sich über die konzeptionelle Nähe zum DFAM ärgern.</p>



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</div><figcaption class="wp-element-caption"><em>Moog DFAM Demovideo</em></figcaption></figure>



<p>Denn &#8211; und das ist hier entscheidend &#8211; der Edge klingt ein gutes Stück härter als der DFAM von Moog. Während der <a href="https://elektronische-musik-produzieren.de/moog-dfam-test-und-videodemo/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">DFAM (zum Test Moog DFAM) </a> seine Moogsche Herkunft nicht verleugnet &#8211; hiefür sind vor allem Filter und Oszillatoren verantwortlich &#8211; kommt der Edge deutlich HiFi-mäßiger rüber. Andere würden ihm das Attribut &#8222;Plastik-Sound&#8220; mitgeben. Einerseits stimme ich dem zu, wehre mich aber andererseits gleichzeitig gegen die implizite Negativität des Begriffs. </p>



<p>Behringer Edge klingt insgesamt frischer und definierter, erzeugt aber im Vergleich mit dem DFAM auch nicht so viel Tiefenschub. Daher sehe ich hier auch gute Synergien, wenn man ein Faible für Drumsynthesizer hat. Beide Synths ergänzen sich prima und keiner macht den jeweils anderen obsolet. Dass sich Behringer hier schon recht deutlich am DFAM-Konzept orientierte mag man dabei gut finden oder verurteilen. Letztlich liegen beide immerhin klanglich weit genug auseinander um nicht von einem Plagiat zu sprechen.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Behringer Edge Test: Fazit</h2>



<p>Am Ende des Behringer Edge Test bleibt festzuhalten: Mit dem Edge hat Behringer einen soliden Drumsynthesizer auf den Markt gebracht, der sowohl zum Experimentieren einlädt, aber auch Standards problemlos abdeckt. Auch wenn der Grundsound etwas mehr in Richtung obertonreicher HiFi-Klang geht, eignet sich der Edge dennoch hervorragend für düstere Industrial Techno Tracks. Im direkten Vergleich mit einem DFAM klingt der Edge nicht ganz so organisch, woran vor allem die Oszillatoren und das Filter des <a href="https://elektronische-musik-produzieren.de/moog-dfam-test-und-videodemo/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Moog DFAM</a> beteiligt sind. Und das ist gut so, denn beide Drumsynths ergänzen sich klanglich hervorragend. Zu dem Preis macht man hier definitiv nichts verkehrt.</p>



<link href="https://thomann.clickfire.de/Content/pw.css?fe=7" rel="stylesheet" type="text/css"><div class="tho-universe"><ul class="product-list"><li><div class="t-column column-image"><img decoding="async" src="https://www.thomann.de/thumb/thumb120x120/pics/prod/530337.jpg" alt="Behringer Edge" class="article-image"></div><div class="t-column column-meta"><div class="top-row"><img decoding="async" src="https://thumbs.static-thomann.de/thumb/nethumb140x40/pics/herstlogos/behringer.gif" alt="Behringer" class="manufacturer-logo"><strong class="display-name">Behringer Edge</strong></div><div class="bottom-row"><span class="price-detail">169 €</span><span class="infobox">i<span class="infobox-text">Wir verlinken auf unseren Partner Thomann, von dem wir bei Kauf eines Produktes ggf. eine Verg&#252;tung erhalten</span></span><a href="https://www.thomann.de/de/behringer_edge.htm?offid=1&amp;affid=397&amp;subid=emp-edge&amp;utm_medium=affiliate&amp;utm_campaign=id397&amp;utm_content=widget" class="cta-detail" target="_blank" rel="noopener">Jetzt kaufen</a></div></div></li></ul></div>


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			<h4 class="wpas--rating-title"><a href="https://www.thomann.de/de/behringer_edge.htm?offid=1&amp;affid=397" target="_blank" rel="nofollow">Behringer Edge Test</a></h4>			<a href="https://www.thomann.de/de/behringer_edge.htm?offid=1&#038;affid=397" class="wpas--product-link" target="_blank" rel="nofollow">Jetzt kaufen (Affiliate-Link)</a>
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				<span class="wpas--pros-title">PROS</span>
				<ul class="wpas--pros-list"><li><span class="icon-checkmark"></span>Durchsetzungsfähiger Sound</li><li><span class="icon-checkmark"></span>Flexible Klangerzeugung</li><li><span class="icon-checkmark"></span><a href="https://elektronische-musik-produzieren.de/semimodularer-synthesizer-die-besten-modelle-im-ueberblick/">Semimodularer</a> Aufbau</li></ul>
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				<span class="wpas--cons-title">CONS</span>
				<ul class="wpas--cons-list"><li><span class="icon-cross"></span>Disadvantage (2)</li></ul>
			</div></div></div>



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		<title>Winter Modular &#038; Plankton Electronics Zaps Test: Percussion Synth</title>
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		<pubDate>Fri, 10 Feb 2023 18:26:01 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Drum Machines]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Für den Eurorack Percussion Synthesizer Zaps haben sich zwei Synthhersteller zusammengetan, die bereits in der Vergangenheit mit ausgezeichneten Modulen in Erscheinung traten: Der Eloquencer von Winter Modular dürfte einer der besten Eurorack Sequencer sein. Plankton Electronics erlangte u.a. mit dem semimodularen Synthesizer ANTS! Berühmtheit in der Szene. Wie gut sich das Ergebnis dieser Kooperation in &#8230; </p>
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<p>Für den Eurorack Percussion Synthesizer Zaps haben sich zwei Synthhersteller zusammengetan, die bereits in der Vergangenheit mit ausgezeichneten Modulen in Erscheinung traten: Der Eloquencer von Winter Modular dürfte einer der besten <a href="https://elektronische-musik-produzieren.de/eurorack-sequencer-die-besten-sequencer-fuer-eurorack-modular-systeme/">Eurorack Sequencer</a> sein. Plankton Electronics erlangte u.a. mit dem semimodularen Synthesizer ANTS! Berühmtheit in der Szene. Wie gut sich das Ergebnis dieser Kooperation in der Praxis schlägt, erfahrt ihr im Winter Modular &amp; Plankton Electronics Zaps Test.</p>



<figure class="wp-block-embed is-type-video is-provider-youtube wp-block-embed-youtube wp-embed-aspect-16-9 wp-has-aspect-ratio"><div class="wp-block-embed__wrapper">

</div><figcaption class="wp-element-caption"><em>Winter Modular Zaps Demovideo</em></figcaption></figure>



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<h2 class="wp-block-heading">Konzept und erster Eindruck</h2>



<p>Das 26 TE breite Modul ist gut verarbeitet und bietet neben zwölf Schieberegler für die Parametereingabe, vier Drehpotis und einen Encoder für die Dateneingabe. Fünfzehn Taster auf der rechten Seite ermöglichen Zugriff auf Performance- und Zufallsfunktionen, sowie Speicherplätze für eigene Kreationen. Diese lassen sich auch per CV umschalten, doch dazu später mehr.</p>


<div class="wp-block-image">
<figure class="aligncenter size-full"><img loading="lazy" decoding="async" width="800" height="841" src="https://elektronische-musik-produzieren.de/wp-content/uploads/2023/02/winter_modular_plankton_electronics_Zaps_test_Modul.jpg" alt="Winter Modular Zaps Test" class="wp-image-8790" srcset="https://elektronische-musik-produzieren.de/wp-content/uploads/2023/02/winter_modular_plankton_electronics_Zaps_test_Modul.jpg 800w, https://elektronische-musik-produzieren.de/wp-content/uploads/2023/02/winter_modular_plankton_electronics_Zaps_test_Modul-285x300.jpg 285w, https://elektronische-musik-produzieren.de/wp-content/uploads/2023/02/winter_modular_plankton_electronics_Zaps_test_Modul-768x807.jpg 768w" sizes="auto, (max-width: 800px) 100vw, 800px" /><figcaption class="wp-element-caption"><em>Winter Modular Zaps: Umfangreiche Klangerzeugung mit spannenden Performance-Features</em></figcaption></figure>
</div>


<h2 class="wp-block-heading">Der Analogpart &#8211; Plankton Electronics Zaps</h2>



<p>Der Signalpfad besteht aus zwei analogen VCOs, zwei digitalen AHR-Hüllkurven, AM, FM, zwei Hochpassfiltern und einem Mixer. Schade, dass auf ein Tiefpassfilter verzichtet wurde. Denn alleine durch diese Ausstattung ist der Zaps ein nahezu vollwertiger Synthesizer mit tollen Möglichkeiten. Aber im <a href="https://elektronische-musik-produzieren.de/modularsystem-fur-einsteiger-mit-welchen-modulen-fangt-man-an/">Modularsystem</a> kann man ja problemlos anbauen.</p>



<p>So schlagen im Herzen des Zaps zwei Triangle-Core VCOs, jeweils mit Sinus, Dreieck und Sawtooth. VCO 1 bietet noch Pulse mit variabler Pulsbreite, während VCO2 das Angebot noch um eine Rechteckschwingung und weißes Rauschen erweitert. Die VCOs tracken dank der digitalen Steuerung sauber über mehrere Oktaven und erzeugen ordentlich Schub. Die Rechteck-Schwingung ist herrlich bauchig, der Sägezahn knarzt wie es sein soll, und Sinus, sowie Dreieck, eignen sich perfekt als Basis für smoothe Ambient-Percussions. Wer es böser mag, kommt mit Frequenzmodulation und AM noch in ganz andere Regionen.</p>


<div class="wp-block-image">
<figure class="aligncenter size-full"><img loading="lazy" decoding="async" width="450" height="168" src="https://elektronische-musik-produzieren.de/wp-content/uploads/2023/02/winter_modular_plankton_electronics_Zaps_Oszillatoren.jpg" alt="Winter Modular Zaps Test: Oszillatoren" class="wp-image-8786" srcset="https://elektronische-musik-produzieren.de/wp-content/uploads/2023/02/winter_modular_plankton_electronics_Zaps_Oszillatoren.jpg 450w, https://elektronische-musik-produzieren.de/wp-content/uploads/2023/02/winter_modular_plankton_electronics_Zaps_Oszillatoren-300x112.jpg 300w" sizes="auto, (max-width: 450px) 100vw, 450px" /><figcaption class="wp-element-caption"><em>Die beiden VCOs des Zaps bieten unterschiedliche Schwingungsformen und tracken sauber über 7 Oktaven</em></figcaption></figure>
</div>


<p>Wie es sich für einen Percussion-Synth gehört, lassen sich die VCOs bei jedem Trigger optional im Nulldurchgang starten. Das vermeidet lästige Phasenprobleme oder nervige Klickgeräusche. Wer das trotzdem will, kann die VCOs auch völlig frei laufen lassen.</p>



<h3 class="wp-block-heading">FM und AM</h3>



<p>Beide Oszillatoren lassen sich unabhängig in ihrer Lautstärke und Frequenz regulieren, wobei es richtig spannend wird, wenn man das Signal mithilfe von (Thru-Zero)FM und AM bearbeitet. Dann steht einem auch die Welt metallischer und aggressiver Percussion-Sounds offen. </p>



<p>Subtiler eingesetzt eignet sich der FM Modus auch hervorragend für analoge HiHats und Cymbals. Hierfür bietet Winter Modular Zaps auch zwei Hochpassfilter ohne Resonanz, von denen eines das komplette Signal beschneidet, während das zweite HPF nur auf das Rauschen von VCO2 wirkt.</p>


<div class="wp-block-image">
<figure class="aligncenter size-full"><img loading="lazy" decoding="async" width="450" height="312" src="https://elektronische-musik-produzieren.de/wp-content/uploads/2023/02/winter_modular_plankton_electronics_Zaps_test_AM_FM_Random.jpg" alt="Winter Modular Zaps Test: AM FM" class="wp-image-8787" srcset="https://elektronische-musik-produzieren.de/wp-content/uploads/2023/02/winter_modular_plankton_electronics_Zaps_test_AM_FM_Random.jpg 450w, https://elektronische-musik-produzieren.de/wp-content/uploads/2023/02/winter_modular_plankton_electronics_Zaps_test_AM_FM_Random-300x208.jpg 300w" sizes="auto, (max-width: 450px) 100vw, 450px" /><figcaption class="wp-element-caption"><em>Metallische Percussion und aggressivere Klänge sind durch FM, XFM und AM möglich.</em></figcaption></figure>
</div>


<p>Die Intensität sowohl von FM als auch AM lässt sich mit der Hüllkurve 1 steuern. In Kombination mit der Hüllkurve moduliert immer der zweite Oszillator den VCO 1. Soll der Klangverlauf nicht dynamisch sein, kann man diesen Wert natürlich auch manuell fixieren. Zusätzlich bestimmt man mit dem Regler XFM, wie stark VCO1 seinerseits wiederum auf VCO2 wirkt.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Die AHR-Hüllkurven des Zaps</h2>



<p>Zur automatischen Steuerung von Parametern besitzt Zaps zwei digitale AHR-Hüllkurven. Per Menü kann zwischen logarithmischen und linearem Verlauf umgeschaltet werden.</p>


<div class="wp-block-image">
<figure class="aligncenter size-full"><img loading="lazy" decoding="async" width="450" height="299" src="https://elektronische-musik-produzieren.de/wp-content/uploads/2023/02/winter_modular_plankton_electronics_Zaps_test_huellkurven.jpg" alt="Winter Modular Zaps Test: Huellkurven" class="wp-image-8789" srcset="https://elektronische-musik-produzieren.de/wp-content/uploads/2023/02/winter_modular_plankton_electronics_Zaps_test_huellkurven.jpg 450w, https://elektronische-musik-produzieren.de/wp-content/uploads/2023/02/winter_modular_plankton_electronics_Zaps_test_huellkurven-300x199.jpg 300w" sizes="auto, (max-width: 450px) 100vw, 450px" /><figcaption class="wp-element-caption"><em>Zaps Hüllkurven sind flexibel einstellbar</em></figcaption></figure>
</div>


<p>Mit Hold legt man fest, wie lange die Hüllkurve bei gehaltenem Gate auf dem Maximum-Level verharrt. Zur Erzeugung von Claps und Flams bieten beide Envelopes unabhängig einstellbare Retrigger-Werte, die zwischen 3 und 15 Wiederholungen frei eingestellt werden können. Der Abstand zwischen den einzelnen Wiederholungen wird mit &#8222;Time&#8220; bestimmt.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Der digitale Rahmen &#8211; Winter Modular Zaps</h2>



<p>Soweit liefert der Zaps bereits auf der Analogebene eine sehr gute Ausstattung. Richtig spannend wird es nun, wenn man die Funktionen der digitalen Seite mit einbezieht. Denn damit wird es möglich, blitzschnell zwischen den zwölf Sounds in ebensovielen Bänken hin- und herwechseln. Wem die Anzahl der Bänke und Sounds nicht ausreicht, kann das übergeordnete Projekt auf SD-Karte speichern und später wieder aufrufen. Zusätzlich kann man per Morph die einzelnen Sounds ineinander zu überblenden. Alles steuerbar via CV!</p>



<p>Und das ist auch die Stärke hinter dem Konzept von Zaps. Hier wurde versucht, die klangliche Flexibilität einer kompletten <a href="https://elektronische-musik-produzieren.de/die-besten-drum-machines-fuer-techno/">Drum Machine</a> abzubilden. Indem man durch kreatives Programmieren verschiedene Instrumente einzelnen Steps eines Takts zuordnet, entsteht durchaus der Eindruck, man hätte es hier mit verschiedenen Drumspuren zu tun.</p>



<p>Natürlich will und kann Zaps keine dedizierte Drum Machine ersetzen. Aber dieses Konzept hilft einem dabei, spannende neue Wege des Drum Programmings zu beschreiten. Manch einer kennt die Grundidee vielleicht von den Sound Locks anderer Synths, wie etwa von Elektron.</p>


<div class="wp-block-image">
<figure class="aligncenter size-full"><img loading="lazy" decoding="async" width="450" height="810" src="https://elektronische-musik-produzieren.de/wp-content/uploads/2023/02/Winter_Modular_Zaps_Presets.jpg" alt="Winter Modular Zaps bietet Preset-Speicher und erweiterte Funktionen" class="wp-image-8792" srcset="https://elektronische-musik-produzieren.de/wp-content/uploads/2023/02/Winter_Modular_Zaps_Presets.jpg 450w, https://elektronische-musik-produzieren.de/wp-content/uploads/2023/02/Winter_Modular_Zaps_Presets-167x300.jpg 167w" sizes="auto, (max-width: 450px) 100vw, 450px" /><figcaption class="wp-element-caption"><em>Winter Modular Zaps bietet Preset-Speicher und erweiterte Morphing-Funktionen</em></figcaption></figure>
</div>


<h2 class="wp-block-heading">Morphing</h2>



<p>Damit kommen wir zu zwei weiteren essentiellen Funktionen des Zaps. Die Funktionen Morphing und die Random-Funktionen heben das Winter Modular Zaps erfrischend von dem bestehenden Angebot im Eurorack-Modular Segment ab. </p>



<p>Mit Morphing bietet das Zaps Modul die Möglichkeit, zwischen verschiedenen Presets fließend zu überblenden. Da sich das Ganze auch per CV steuern lässt, kann man hiermit von subtilen Nuancen bis hin zu krassen Klangveränderungen mächtig Leben in eine Sequenz holen.</p>


<div class="wp-block-image">
<figure class="aligncenter size-full"><img loading="lazy" decoding="async" width="450" height="810" src="https://elektronische-musik-produzieren.de/wp-content/uploads/2023/02/winter_modular_plankton_electronics_Zaps_test_Analogpart.jpg" alt="Winter Modular Zaps Test: Analog-Engine" class="wp-image-8788" srcset="https://elektronische-musik-produzieren.de/wp-content/uploads/2023/02/winter_modular_plankton_electronics_Zaps_test_Analogpart.jpg 450w, https://elektronische-musik-produzieren.de/wp-content/uploads/2023/02/winter_modular_plankton_electronics_Zaps_test_Analogpart-167x300.jpg 167w" sizes="auto, (max-width: 450px) 100vw, 450px" /><figcaption class="wp-element-caption"><em>Zur Steuerung der wichtigen Parameter bietet Zaps zahlreiche Fader und Potis</em></figcaption></figure>
</div>


<h2 class="wp-block-heading">Dem Zufall überlassen: Winter Modular Zaps bietet Random ohne Ende</h2>



<p>Abschließend gönnen wir uns noch einen Blick auf die tolle Zufalls-Engine im Zaps. Pro Trigger lässt sich ein Zufallswert für jeden Synthparameter festlegen. Zusätzlich kann pro Parameter bestimmt werden, wie groß dieser Wertebereich ist. Per Fader oder externem CV-Signal können dann alle zugewiesenen Parameter stärker oder schwächer randomisiert werden.</p>



<p>Das ist nicht nur für Live-Performances ein super Feature. In Kombination mit &#8222;Populate Slots&#8220; erstellt man so quasi per Knopfdruck komplette Bänke mit kontrollierten Zufallsvariationen eines Sounds.</p>



<h2 class="wp-block-heading" id="h-fazit-winter-modular-amp-plankton-electronics-zaps">Fazit: Winter Modular &amp; Plankton Electronics Zaps</h2>



<p>Mit dem Zaps hat die Kooperation aus Winter Modular und Plankton Electronics ein spannendes Percussion-Modul für Euroracksysteme auf den Markt gebracht. Etliche Speicherplätze, zahlreiche Features und ein analoger Signalfluss mit umfangreicher digitaler Steuerung lassen nicht nur die Herzen von Experimentalmusiker höher schlagen. </p>



<p>Das Winter Modular Zaps klingt hervorragend und liefert weit mehr als nur Percussion-Sounds. Von der fetten Kick, über knurrige FM-<a href="https://elektronische-musik-produzieren.de/die-besten-bass-synthesizer-top-5/">Bässe</a> und smoothe Lead-Sounds, bis hin zu HiHats deckt Zaps ein sehr breites Spektrum ab. Wer sich vor einer etwas intensiveren Lernphase nicht fürchtet, sollte Zaps auf jeden Fall mal in sein Modularsystem integrieren.</p>







<h4 class="wp-block-heading">Weitere Artikel</h4>



<ul class="wp-block-list">
<li><a href="https://elektronische-musik-produzieren.de/eurorack-sequencer-die-besten-sequencer-fuer-eurorack-modular-systeme/">Eurorack Sequencer: Die besten Sequencer für Eurorack Modular Systeme</a></li>



<li><a href="https://elektronische-musik-produzieren.de/modularsystem-fur-einsteiger-mit-welchen-modulen-fangt-man-an/">Modularsystem für Einsteiger: Mit welchen Modulen fängt man an?</a></li>



<li><a href="https://elektronische-musik-produzieren.de/soma-pulsar-23-test-elektronische-drum-machine/">SOMA Pulsar-23 Test: Elektronische Drum Machine</a></li>



<li><a href="https://elektronische-musik-produzieren.de/studiokopfhoerer-fuer-elektronische-musik-die-besten-kopfhoerer-fuer-techno/">Studiokopfhörer für elektronische Musik: die besten Kopfhörer für Techno</a></li>



<li><a href="https://elektronische-musik-produzieren.de/die-besten-drum-machines-fuer-techno/">Die besten Drum Machines für Techno und House</a></li>



<li><a href="https://elektronische-musik-produzieren.de/behringer-syncussion-test-drum-synthesizer-fuer-techno-und-idm/">Behringer Syncussion Test: Drum Synthesizer für Techno und IDM</a></li>
</ul>
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			</item>
		<item>
		<title>Drum Kits erstellen: Worauf sollte man achten?</title>
		<link>https://elektronische-musik-produzieren.de/drum-kits-erstellen-worauf-sollte-man-achten/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[e-m-p]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 21 Jan 2023 14:49:04 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Drum Machines]]></category>
		<category><![CDATA[Sound Design]]></category>
		<category><![CDATA[Workshops]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Selbst wenn es unzählige hervorragende Drum-Libraries gibt, möchte man hin und wieder seine ganz eigene Compilation. Sei es, weil ihr kommerzielle Produkte ablehnt, ebensolche anbieten möchtet, oder schlicht, weil ihr eine Best-Of-Library für die Groovebox unterwegs benötigt. Falls ihr vorhabt eigene Drum Kits zu erstellen, könnte dieser kurze Leitfaden für euch spannend sein. Drum Tuning: &#8230; </p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p>Selbst wenn es unzählige hervorragende Drum-Libraries gibt, möchte man hin und wieder seine ganz eigene Compilation. Sei es, weil ihr kommerzielle Produkte ablehnt, ebensolche anbieten möchtet, oder schlicht, weil ihr eine Best-Of-Library für die <a href="https://elektronische-musik-produzieren.de/groovebox-fuer-techno-ambient-und-house-die-besten-modelle/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Groovebox </a>unterwegs benötigt. Falls ihr vorhabt eigene Drum Kits zu erstellen, könnte dieser kurze Leitfaden für euch spannend sein.</p>



<h2 class="wp-block-heading" id="h-drum-tuning-ein-essentieller-part-fur-den-homogenen-mix">Drum Tuning: Ein essentieller Part für den homogenen Mix</h2>



<p>Ein häufig übersehener Fehler bei einem unausgewogenen Mix ist das nicht korrekte Drum Tuning. Das kann funktionieren und mitunter interessante Dissonanzen erzeugen. In der Regel werden euch nicht aufeinander abgestimmte Drum Tunings aber eher das homogene Gesamtbild des Mix versauen.</p>



<figure class="wp-block-image size-large"><img loading="lazy" decoding="async" width="1024" height="271" src="https://elektronische-musik-produzieren.de/wp-content/uploads/2023/01/Drum_Kit_in_Ableton_Tuning_beachten-1024x271.jpg" alt="Eigene Drum Kits erstellen: Tuning aufeinander abstimmen" class="wp-image-8681" srcset="https://elektronische-musik-produzieren.de/wp-content/uploads/2023/01/Drum_Kit_in_Ableton_Tuning_beachten-1024x271.jpg 1024w, https://elektronische-musik-produzieren.de/wp-content/uploads/2023/01/Drum_Kit_in_Ableton_Tuning_beachten-300x79.jpg 300w, https://elektronische-musik-produzieren.de/wp-content/uploads/2023/01/Drum_Kit_in_Ableton_Tuning_beachten-768x203.jpg 768w, https://elektronische-musik-produzieren.de/wp-content/uploads/2023/01/Drum_Kit_in_Ableton_Tuning_beachten.jpg 1200w" sizes="auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /><figcaption class="wp-element-caption"><em>Das Tuning der einzelnen Instrumente des Drum Kits sollte aufeinander abgestimmt sein</em></figcaption></figure>



<p>Die einzelnen Instrumente des Drum Kits sollten einigermaßen vom Pitch aufeinander abgestimmt werden. Das muss nicht auf die Oktave hin sein, aber zumindest in harmonisch sinnvollen Intervallen (Terz, Quinte, Septime), sofern möglich. Ansonsten versucht, das tonale Element weitgehend zu eliminieren. Also eine Snare mit viel Rauschanteil zu wählen, statt der akustischen Variante die einen klaren tonalen Body hat. </p>



<p>Wie ihr beim Drum Tuning im Detail am besten vorgeht, erklärt euch der Artikel <a href="https://elektronische-musik-produzieren.de/techno-produzieren-drums-und-percussion-sounds-richtig-tunen/">Techno produzieren: Drums und Percussion Sounds richtig tunen</a></p>



<h2 class="wp-block-heading">Die Frequenzen der einzelnen Instrumente aufeinander abstimmen</h2>



<p>Ebenso wichtig wie das korrekte Tuning ist es, die Frequenzen der einzelnen Instrumente einigermaßen gut vorzubereiten. Ihr gebt also jedem einzelnen Instrument im Kit seinen Platz im Frequenzspektrum. In der <a href="https://elektronische-musik-produzieren.de/welche-daw-fuer-elektronische-musik-die-besten-musikprogramme/">DAW</a> ist das meistens nicht so entscheidend, weil man die einzelnen Instrumente hier gut im Mixing weiter bearbeiten kann. Wenn ich aber vorhabe, Kits für externe Instrumente wie Grooveboxen oder Drum Machines zu erstellen, mache ich das gerne vorab.</p>



<p>Also die unteren Mitten und tiefe Frequenzen bei der Snare wegzuschneiden, wenn die Kick hier dominant sein soll etc. Das spart mir später lästigen Klangmatsch oder Nachbearbeitung im Gerät. Ebenso verfahre ich mit lästigen Resonanzen bei Percussion-Instrumenten oder zu harschen Höhen bei HiHats. Wichtig ist, dass der Gesamteindruck am Ende stimmt und das Kit ausgewogen ein breites Frequenzspektrum abdeckt.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Lautstärken und Stereoposition anpassen</h2>



<p>Lautstärken anpassen! Kein Instrument sollte mit seiner Grundlautstärke deutlich aus dem Kit herausstechen. Dabei verlasse ich mich nicht auf das Normalisieren, sondern mache finale Abstimmungen lieber nach Gehör. Ein Trick wäre hierbei, das Kit durchgängig mit einer Velocity von 100 durchzufahren und ganz leise abzuhören. Wenn in diesem Modus einzelne Instrumente deutlich hervortreten, solltet ihr deren Lautstärke absenken.</p>



<p>Zusätzlich könnt ihr an dieser Stelle die Instrumente im Stereopanorama verteilen. Gerade bei Percussions entstehen so später schöne Stereoeffekte. Aber Vorsicht: Euer Instrument sollte natürlich Stereo ausgelegt sein. Ansonsten ist das Instrument einfach nur leiser. Alternativ könnt ihr die Samples auch im Gerät selber im Panorama verteilen, wenn es diese Funktion gibt.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Decay-/Release-Zeit beachten</h2>



<p>Ebenso kann die Länge der Decay-(Release-)Zeit eine wichtige Rolle Spielen. Zu kurze Ausklingphasen sind in der Regel kein Problem, solange ihr nicht essentielle Teile des Sounds abschneidet, oder diesen zu früh enden lasst. Guckt dafür einfach, ob das Sample am Ende knackt oder abrupt endet. Wenn ihr es wirklich sauber haben wollt, empfehle ich am Ende jedes Samples einen kurzen Fade-Out auf 0dB.</p>



<figure class="wp-block-image size-large"><img loading="lazy" decoding="async" width="1024" height="503" src="https://elektronische-musik-produzieren.de/wp-content/uploads/2023/01/Fade-Out-1024x503.jpg" alt="Fade Out Kick Sample" class="wp-image-8683" srcset="https://elektronische-musik-produzieren.de/wp-content/uploads/2023/01/Fade-Out-1024x503.jpg 1024w, https://elektronische-musik-produzieren.de/wp-content/uploads/2023/01/Fade-Out-300x148.jpg 300w, https://elektronische-musik-produzieren.de/wp-content/uploads/2023/01/Fade-Out-768x378.jpg 768w, https://elektronische-musik-produzieren.de/wp-content/uploads/2023/01/Fade-Out.jpg 1200w" sizes="auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /><figcaption class="wp-element-caption"><em>Fade Outs verhindern Knackser am Ende des Samples</em></figcaption></figure>



<p>Schwieriger wird es, wenn jedes Sample eines Kits über eine sehr lange Ausklingzeit verfügt. Macht euch also klar, was der primäre Einsatzzweck eures Drum Kits sein soll und stimmt die Instrumentenlängen individuell aufeinander ab. Wenn alle Instrumente extrem lang ausklingen, wird das Set im Zusammenspiel mehrerer gleichzeitig gespielter Noten nicht mehr richtig funktionieren. </p>



<h2 class="wp-block-heading">Den optimalen Startpunkt treffen und Nulldurchgänge beachten</h2>



<p>Die einzelnen Instrumente eures Drum Kits sollten exakt am Start und hier im 0-Durchgang geschnitten werden. Dadurch sitzen die Instrumente später exakt auf dem Beat und erzeugen keine Phasenschweinereien im Zusammenspiel mit anderen Instrumenten.</p>



<figure class="wp-block-image size-large"><img loading="lazy" decoding="async" width="1024" height="330" src="https://elektronische-musik-produzieren.de/wp-content/uploads/2023/01/Nulldurchgaenge_beachten-1024x330.jpg" alt="Nulldurchgänge am Anfang des Samples" class="wp-image-8684" srcset="https://elektronische-musik-produzieren.de/wp-content/uploads/2023/01/Nulldurchgaenge_beachten-1024x330.jpg 1024w, https://elektronische-musik-produzieren.de/wp-content/uploads/2023/01/Nulldurchgaenge_beachten-300x97.jpg 300w, https://elektronische-musik-produzieren.de/wp-content/uploads/2023/01/Nulldurchgaenge_beachten-768x248.jpg 768w, https://elektronische-musik-produzieren.de/wp-content/uploads/2023/01/Nulldurchgaenge_beachten.jpg 1200w" sizes="auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /><figcaption class="wp-element-caption"><em>Nulldurchgänge am Anfang des Samples </em></figcaption></figure>



<p>Wenn ihr nicht ganz so exakt an die Sache gehen wollt, kann ein nicht exakt auf den Zeitpunkt Null geschnittenes Sample auch für einen gewissen Groove sorgen. Das hört man unter anderem in vielen sample-basierten Produktionen der 80er und 90er, bei denen noch sehr viel (teilweise unsauber) nach Gehör geschnitten wurde. Wenn ihr wie ich aber eher pedantisch unterwegs seid, bleibt euch nur die volle Kontrolle. Immerhin könnt ihr den Groove bei vielen Drum Machines über Microtiming-Variationen hinzufügen.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Umfang, Größe und Auswahl eures Drum Kits</h2>



<p>Hierbei geht es in aller Linie um persönliche Präferenzen, wenngleich euch manche Drum Machines und Sampler von Haus aus Beschränkungen mitgeben. Wenn ihr nur begrenzten Speicherplatz zur Verfügung habt oder nur Monosamples geladen werden können, sollte diese Limitierung von vornherein berücksichtigt werden, statt später noch einmal alles neu zu konfigurieren.</p>



<p>Ähnlich verhält es sich, wenn die Unit intern die Samples konvertiert. Ist der Speicherplatz arg begrenzt und die <a href="https://elektronische-musik-produzieren.de/die-besten-drum-machines-fuer-techno/">Drum Machine</a> in der Lage, verschiedene Formate abzuspielen, solltet ihr probieren, einzelne Samples vorab in geringerer Auflösung zu exportieren, solange der Klang darunter nicht leidet. Im Gegenteil können gerade HiHats oder Claps von einer geringeren SampleRate oder BitRate profitieren: Das Ausgangssignal wird crunchier, setzt sich besser im Mix durch und die Größe wird gleichzeitig geringer. </p>



<p>Bei der Zusammenstellung eurer Auswahl empfehle ich, unabhängig vom verfügbaren Speicherplatz, es nicht mit einzelnen Samples zu übertreiben. Lieber eine runde Zusammenstellung mit z.B. ein bis zwei Kick, zwei Snares / Claps, 2-4 Open/Closed HiHats, Ride/Crash , sowie 2-4 Percussion Sounds für tonale Elemente. Maximal sechzehn Instrumente finde ich sinnvoller, als große 64-er Kits. Aber das ist letztlich mein persönlicher Geschmack.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Software, die euch beim Erstellen eures Drum Kits unterstützt</h2>



<p>Möchtet ihr von Grund auf neu samplen, ist spezialisierte Software wie zum Beispiel <a href="https://samplerobot.com/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Sample Robot</a> eine großartige Hilfe. Viele Sampling-Funktionen sind hier von Haus aus automatisierbar.</p>



<figure class="wp-block-image size-large"><img loading="lazy" decoding="async" width="1024" height="459" src="https://elektronische-musik-produzieren.de/wp-content/uploads/2023/01/Audacity-1024x459.jpg" alt="Mit der Freeware Audacity lassen sich einzelne Samples gut bearbeiten" class="wp-image-8680" srcset="https://elektronische-musik-produzieren.de/wp-content/uploads/2023/01/Audacity-1024x459.jpg 1024w, https://elektronische-musik-produzieren.de/wp-content/uploads/2023/01/Audacity-300x135.jpg 300w, https://elektronische-musik-produzieren.de/wp-content/uploads/2023/01/Audacity-768x344.jpg 768w, https://elektronische-musik-produzieren.de/wp-content/uploads/2023/01/Audacity.jpg 1200w" sizes="auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /><figcaption class="wp-element-caption"><em>Mit der Freeware Audacity lassen sich einzelne Samples gut bearbeiten</em></figcaption></figure>



<p>Wenn ihr recht einfach aufgebaute Drum Kits erstellen wollt, gehen Grundfunktionen wie Trimmen, Lautstärke anpassen, Exportieren etc. auch gut mit der <a href="https://www.audacity.de/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Freeware Audacity</a> von der Hand. Spätestens aber, wenn ihr umfangreiche Velocity-Layer einplant (also mehrere Instrumente auf einem <a href="https://elektronische-musik-produzieren.de/die-besten-synthesizer-fuer-pads/">Pad</a>, die bei unterschiedlicher Anschlagstärke getriggert werden), sind Programme wie Sample Robot extrem hilfreich.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Korrekte Benennung der Instrumente und Kits</h2>



<p>Am Ende bekommt das Kit neben einer beschreibenden Bezeichnung dann noch eine Kennzeichnung über die Tonhöhe. So wisst ihr gleich, was euch erwartet, wenn ihr in einer Live-Situation schnell mal ein paar Samples einprogrammieren wollt. Etwa &#8222;Techno Kit 1 Dmin&#8220;. Ähnlich solltet ihr auch bei der Benennung der einzelnen Instrumente verfahren, also  &#8222;Ambient_Conga_C&#8220; oder &#8222;Deep_808_Kick_Fmin&#8220;  </p>



<h2 class="wp-block-heading">Rechtliche Beschränkungen bei kommerziellen Packs</h2>



<p>Solltet ihr vorhaben, eure Drum Kits und Sample Packs kommerziell anzubieten, dürft ihr natürlich kein Material aus anderen kommerziellen Sample Packs verwenden. Manchmal ist auch das Absamplen von Instrumenten selbst untersagt. In dem rechtlichen Thema bin ich aber nicht tief genug drin um klare Ratschläge zu geben. Am ehesten seid ihr aber auf der sicheren Seite, wenn ihr die einzelnen Instrumente eures Drum Kits von Grund auf selbst zusammenbaut.</p>



<h4 class="wp-block-heading">Weitere Artikel</h4>



<ul class="wp-block-list">
<li><a href="https://elektronische-musik-produzieren.de/welche-daw-fuer-elektronische-musik-die-besten-musikprogramme/">Welche DAW für elektronische Musik? Die besten Musikprogramme</a></li>



<li><a href="https://elektronische-musik-produzieren.de/die-besten-drum-machines-fuer-techno/">Die besten Drum Machines für Techno und House</a></li>



<li><a href="https://elektronische-musik-produzieren.de/studiokopfhoerer-fuer-elektronische-musik-die-besten-kopfhoerer-fuer-techno/">Studiokopfhörer für elektronische Musik: die besten Kopfhörer für Techno</a></li>
</ul>
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			</item>
		<item>
		<title>Roland T-8 Test: TR-Drums und TB-303 im Miniformat</title>
		<link>https://elektronische-musik-produzieren.de/roland-t-8-test-tr-drums-und-tb-303-im-miniformat/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[e-m-p]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 14 Oct 2022 04:21:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Drum Machines]]></category>
		<category><![CDATA[Synthesizer]]></category>
		<category><![CDATA[Synthesizer Tests]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://elektronische-musik-produzieren.de/?p=7671</guid>

					<description><![CDATA[<p>Manch einer hätte gesagt, dass Roland mit der Boutique-Serie schon die Miniaturisierungsmesslatte nach unten gehängt hat. Aber nicht so Roland! Denn mit der Roland T-8 Groovebox zeigt das Unternehmen, dass es noch kleiner geht. Und dabei kombiniert Roland sogar noch Sounds der TR-909, TR-808 und TR-606 mit einer TB-303 in einer Box, die nur unwesentlich &#8230; </p>
<p><a href="https://elektronische-musik-produzieren.de/roland-t-8-test-tr-drums-und-tb-303-im-miniformat/" class="more-link">Continue reading<span class="screen-reader-text"> "Roland T-8 Test: TR-Drums und TB-303 im Miniformat"</span></a></p>
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]]></description>
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<p class="yoast-reading-time__wrapper"><span class="yoast-reading-time__icon"><svg aria-hidden="true" focusable="false" data-icon="clock" width="20" height="20" fill="none" stroke="currentColor" style="display:inline-block;vertical-align:-0.1em" role="img" xmlns="http://www.w3.org/2000/svg" viewbox="0 0 24 24"><path stroke-linecap="round" stroke-linejoin="round" stroke-width="2" d="M12 8v4l3 3m6-3a9 9 0 11-18 0 9 9 0 0118 0z"></path></svg></span><span class="yoast-reading-time__spacer" style="display:inline-block;width:1em"></span><span class="yoast-reading-time__descriptive-text">Voraussichtliche Lesedauer:  </span><span class="yoast-reading-time__reading-time">10</span><span class="yoast-reading-time__time-unit"> Minuten</span></p>



<p>Manch einer hätte gesagt, dass Roland mit der Boutique-Serie schon die Miniaturisierungsmesslatte nach unten gehängt hat. Aber nicht so Roland! Denn mit der Roland T-8 <a href="https://elektronische-musik-produzieren.de/groovebox-fuer-techno-ambient-und-house-die-besten-modelle/">Groovebox</a> zeigt das Unternehmen, dass es noch kleiner geht. Und dabei kombiniert Roland sogar noch Sounds der TR-909, <a href="https://elektronische-musik-produzieren.de/roland-tr-808-clone-die-besten-808-hardware-clones/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">TR-808</a> und TR-606 mit einer <a href="https://elektronische-musik-produzieren.de/roland-tb-303-clone-die-besten-tb-303-vsts-und-hardware-clones/">TB-303</a> in einer Box, die nur unwesentlich größer ist als die meisten Smartphones. Wie gut das in der Praxis funktioniert, erfahrt ihr im Roland T-8 Test.</p>



<figure class="wp-block-embed is-type-video is-provider-youtube wp-block-embed-youtube wp-embed-aspect-16-9 wp-has-aspect-ratio"><div class="wp-block-embed__wrapper">

</div><figcaption class="wp-element-caption"><em>Roland T-8 Demovideo</em></figcaption></figure>



<img loading="lazy" decoding="async" src="https://vg09.met.vgwort.de/na/d67f422b5e94422ba8b452f2ffbd6d2a" width="1" height="1" alt="">



<div class="wp-block-group has-light-gray-background-color has-background"><div class="wp-block-group__inner-container is-layout-flow wp-block-group-is-layout-flow">
<h2 class="has-text-align-center wp-block-heading">Auf einen Blick: Roland T-8</h2>



<ul class="wp-block-list">
<li>Akku-betriebene Groovebox, die auf Sounds der TR-Serie und <a href="https://elektronische-musik-produzieren.de/roland-tb-303-clone-die-besten-tb-303-vsts-und-hardware-clones/">TB-303</a> basiert</li>



<li>Interner Sequencer mit 32 Steps, Shuffle, Random und Fill</li>



<li>Inklusive Delay und Reverb</li>



<li>+ Guter Sound mit vielen Sweet Spots</li>



<li>+ Sequencer mit interessanten Live-und Triggermöglichkeiten</li>



<li>&#8211; zu viel Menünavigation</li>



<li>&#8211; etwas zu klein</li>
</ul>
</div></div>



<h2 class="wp-block-heading">Roland T-8 Test: Erster Eindruck</h2>



<p>Direkt nach dem Auspacken fällt erstmal die angesprochene Größe auf. Die Roland T-8 ist nicht klein, sondern nahezu winzig. Gleichzeitig ist sie extrem leicht, was in dieser Kombination im Studio oder bei Live-Einsätzen eine ziemliche Herausforderung ist. Damit die Kiste nicht bei der kleinsten Brise vom Tisch fliegt, solltet ihr direkt doppelseitiges Klebeband oder ähnliches mit einplanen.</p>


<div class="wp-block-image">
<figure class="aligncenter size-large is-resized"><img loading="lazy" decoding="async" src="https://elektronische-musik-produzieren.de/wp-content/uploads/2022/10/Roland_T-8_Test_draufsicht_2-1024x573.jpg" alt="Roland T-8 Test Draufsicht" class="wp-image-7731" width="768" height="430" srcset="https://elektronische-musik-produzieren.de/wp-content/uploads/2022/10/Roland_T-8_Test_draufsicht_2-1024x573.jpg 1024w, https://elektronische-musik-produzieren.de/wp-content/uploads/2022/10/Roland_T-8_Test_draufsicht_2-300x168.jpg 300w, https://elektronische-musik-produzieren.de/wp-content/uploads/2022/10/Roland_T-8_Test_draufsicht_2-768x429.jpg 768w, https://elektronische-musik-produzieren.de/wp-content/uploads/2022/10/Roland_T-8_Test_draufsicht_2.jpg 1200w" sizes="auto, (max-width: 768px) 100vw, 768px" /><figcaption class="wp-element-caption"><em>Roland T-8: Groovebox im Miniaturformat</em></figcaption></figure>
</div>


<p>Ähnlich geht es bei den Reglern weiter. Die liegen zum Teils so eng beieinander, dass schnelles Jammen eine echte Herausfordung darstellt. Auf der anderen Seite gehen die Steptaster gerade noch klar und bei den Mini-(!)klinkenausgängen dürften euch spezielle Winkelstecker ebenfalls das Leben leichter machen.</p>


<div class="wp-block-image">
<figure class="aligncenter size-large is-resized"><img loading="lazy" decoding="async" src="https://elektronische-musik-produzieren.de/wp-content/uploads/2022/10/Roland-T8_Anschluesse_Oberseite-1024x178.jpg" alt="Roland T-8 Anschluesse auf der Oberseite" class="wp-image-7735" width="768" height="134" srcset="https://elektronische-musik-produzieren.de/wp-content/uploads/2022/10/Roland-T8_Anschluesse_Oberseite-1024x178.jpg 1024w, https://elektronische-musik-produzieren.de/wp-content/uploads/2022/10/Roland-T8_Anschluesse_Oberseite-300x52.jpg 300w, https://elektronische-musik-produzieren.de/wp-content/uploads/2022/10/Roland-T8_Anschluesse_Oberseite-768x134.jpg 768w, https://elektronische-musik-produzieren.de/wp-content/uploads/2022/10/Roland-T8_Anschluesse_Oberseite.jpg 1200w" sizes="auto, (max-width: 768px) 100vw, 768px" /><figcaption class="wp-element-caption"><em>Die Anschlüsse auf der Oberseite sind als Miniklinke ausgeführt</em></figcaption></figure>
</div>


<p>Auf der Habenseite steht wiederum das geringe Gewicht, wenn man die T-8 häufig transportieren möchte. Dazu kommt der optionale Betrieb über den internen Akku, der gute fünf bis sechs Stunden durchhält. Und auch der Klang weiß zu überzeugen, doch dazu gleich mehr.</p>



<h2 class="wp-block-heading">TR-Drums</h2>



<p>Vorweg: Ich muss gestehen, dass ich anfangs dachte, dass die T-8 grundsätzlich alle Sounds der ikonischen Vorbilder beherbergt. Wenn ihr den Marketingtext oder die Produktbilder auch so verstanden habt, kommt gleich die Ernüchterung.</p>



<p>Die Drumsektion der Roland T-8 ist eine Mischung aus einigen &#8211; aber nicht allen &#8211; Sounds der analogen Vorbilder <a href="https://elektronische-musik-produzieren.de/roland-tr-808-clone-die-besten-808-hardware-clones/">TR-808</a>, TR-606 und TR-909. Sozusagen ein Best-Of, das von Roland kuratiert wurde.</p>



<p>Kits kann man ebenso wenig wechseln wie abspeichern. Und auch die Soundveränderungen werden nicht mit den Pattern gespeichert. &#8222;What you see is what you get&#8220; im ganz klassischen Stil passt aber auch nicht so richtig, da euch hier die Menünavigation einen Strich durch die Rechnung macht.</p>



<p>Wenn ihr das einmal verdaut habt, stehen euch insgesamt sechs Rhythmusspuren zur Beatkreation bereit. Bei einigen davon kann zwischen verschiedenen Instrumenten ausgewählt werden.</p>


<div class="wp-block-image">
<figure class="aligncenter size-large is-resized"><img loading="lazy" decoding="async" src="https://elektronische-musik-produzieren.de/wp-content/uploads/2022/10/Roland_T-8_Test_draufsicht-1024x486.jpg" alt="Roland T-8" class="wp-image-7732" width="768" height="365" srcset="https://elektronische-musik-produzieren.de/wp-content/uploads/2022/10/Roland_T-8_Test_draufsicht-1024x486.jpg 1024w, https://elektronische-musik-produzieren.de/wp-content/uploads/2022/10/Roland_T-8_Test_draufsicht-300x142.jpg 300w, https://elektronische-musik-produzieren.de/wp-content/uploads/2022/10/Roland_T-8_Test_draufsicht-768x364.jpg 768w, https://elektronische-musik-produzieren.de/wp-content/uploads/2022/10/Roland_T-8_Test_draufsicht.jpg 1200w" sizes="auto, (max-width: 768px) 100vw, 768px" /><figcaption class="wp-element-caption"><em>Drums der <a href="https://elektronische-musik-produzieren.de/roland-tr-909-clone-die-besten-tr-909-vsts-und-hardware-clones/">909</a>,808 und 606, kombiniert mit einer 303-Emulation</em></figcaption></figure>
</div>


<h3 class="wp-block-heading">Kick</h3>



<p>Die Kick deckt sowohl 808- als auch 909-artiges ab. Dabei erzeugt sie ordentlich Tiefenschub und Punch, was ich dieser kleinen Kiste gar nicht so zugetraut hätte. Viel davon entsteht erst in Kombination mit Attack und dem Overdrive-Effekt, die man beide wiederum nur über Untermenüs erreicht.</p>



<p>Und da wir gerade beim Menü sind: Das hat mich an der T-8 mit am meisten gestört. Bei den Kürzeln im kryptischen Display des Menüs muss schon viel Phantasie mitbringen, um sich daraus etwas zusammenzureimen. Mit etwas Gedächtnistraining kann man zwar mit Shortcuts schneller zu einigen Untermenüs springen, aber der Weg dahin ist schon ziemlich nervig.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Snare</h3>



<p>Auch die Snare lässt sich klanglich zwischen <a href="https://elektronische-musik-produzieren.de/roland-tr-808-clone-die-besten-808-hardware-clones/">TR-808</a> und TR-909 morphen, wenn man wieder ins Menü eintaucht und den Snappy-Anteil herauskramt. Zusammen mit Decay und Tuning geht da schon einiges und die Ergebnisse können sich hören lassen.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Tom und Clap</h3>



<p>Toms und Clap der Roland T-8 sind recht nahe an der TR-808 und können auch nicht so weitreichend bearbeitet werden wie Kick und Snare. Neben Decay und Tune steht für die Toms noch der Rauschanteil bereit. Im Menü kann zudem festgelegt werden, ob in der Tom-Spur eine Low- oder Hi-Tom liegt. </p>


<div class="wp-block-image">
<figure class="aligncenter size-full is-resized"><img loading="lazy" decoding="async" src="https://elektronische-musik-produzieren.de/wp-content/uploads/2022/10/Roland-T8_Clap_Snare.jpg" alt="Roland T-8 Snare und Tom" class="wp-image-7737" width="528" height="717" srcset="https://elektronische-musik-produzieren.de/wp-content/uploads/2022/10/Roland-T8_Clap_Snare.jpg 704w, https://elektronische-musik-produzieren.de/wp-content/uploads/2022/10/Roland-T8_Clap_Snare-221x300.jpg 221w" sizes="auto, (max-width: 528px) 100vw, 528px" /><figcaption class="wp-element-caption"><em>Clap, Snare und Tom</em></figcaption></figure>
</div>


<p>Für die Clap-Spur kann statt der Clap eine weitere Tom, sowie Rauschen ausgewählt werden. Leider geht das nur alternativ. Hat man sich etwa für eine zweite Tom entschieden um tonale Akzente zu setzen, muss man folglich auf die Clap verzichten.</p>



<h3 class="wp-block-heading">HiHats</h3>



<p>Die HiHats basieren auf der TR-606. Damit kommen sie klanglich etwas prägnanter daher als die eher smoothen 808 HiHats, nageln aber auch nicht so hart durch den Beat wie die Samples aus der TR-909. Im Gegensatz zur (unmodfizierten) Originalvorlage ist es möglich, sowohl Decay-Zeit als auch Tuning der HiHats zu verändern.</p>



<h2 class="wp-block-heading">TB-303 Sektion</h2>



<p>Mit dem integrierten TB-303 Clone setzt die Roland T-8 dann ihr Groovebox-Potential frei. Und wenn man sich vorstellt, dass viele Acidtracks aus einer Kombi aus TR-X0X &amp; TB-303 hervorgingen, ist das schon eine ganz gute Mischung.</p>



<p>Die 303 klingt insgesamt sehr ordentlich, wenngleich ich an einigen Stellen das letzte Quäntchen Authentizität vermisse. Zum Beispiel fehlt mir das kurze Attack-Rauschen eines BA662 VCAs am Anfang gespielter Noten. Und im Vergleich zu anderen Clones ist mir das Gesamtergebnis dann doch eine Spur zu statisch. Aber wir reden hier echt von Nerd-Nuancen, die den meisten Anwendern herzlich egal sein dürften. </p>



<p>Schwerer wiegt bei der TB-303 Sektion dann eher, dass man zum Umschalten der Schwingungsformen (Saw / Pulse) ins Menü abtauchen muss. Den Switch hätte Roland echt noch unterbringen können. Selbst wenn dafür der Auswahltaster für die &#8222;Klaviatur&#8220; nach rechts über die Accenttaste rutscht.</p>


<div class="wp-block-image">
<figure class="aligncenter size-full is-resized"><img loading="lazy" decoding="async" src="https://elektronische-musik-produzieren.de/wp-content/uploads/2022/10/Roland_T-8_TB-303.jpg" alt="Roland T-8 TB-303" class="wp-image-7730" width="498" height="709" srcset="https://elektronische-musik-produzieren.de/wp-content/uploads/2022/10/Roland_T-8_TB-303.jpg 664w, https://elektronische-musik-produzieren.de/wp-content/uploads/2022/10/Roland_T-8_TB-303-211x300.jpg 211w" sizes="auto, (max-width: 498px) 100vw, 498px" /><figcaption class="wp-element-caption"><em>Die TB-303 Sektion der T-8</em></figcaption></figure>
</div>


<h2 class="wp-block-heading">Interne Effekte</h2>



<p>Um dem Mix etwas mehr Politur zu verpassen, liefert die Roland T-8 Delay, Reverb und Sidechain-Kompression gleich mit. Letztere lässt sich relativ umständlich aber dafür flexibel über das Menü konfigurieren. Hier bestimmt man das Instrument, das die Komprimierung per Sidechain aktiviert. Anschließend kann man für jedes weitere Instrument inklusive der Effektabteilung den Komprimierungslevel festlegen. Zusätzlich steht noch die Dauer des Sidechain-Effekts als Parameter zur Verfügung.</p>



<p>Reverb und Delay sind als Send-Effekte an Bord und wiederum nur sehr sporadisch einstellbar. Beim Reverb ist das die Decay-Zeit, beim Delay sind das Feedback und Delayzeit. Das Delay steht in zwei Varianten zur Verfügung und selbstverständlich lässt sich das Delay zur Clock synchronisieren. Klanglich ist das Ergebnis ok, kann aber nicht mit externen Effekten mithalten. </p>



<h2 class="wp-block-heading">Sequencer</h2>



<p>Der Sequencer bietet Pattern mit bis zu 32 Steps, die sich sowohl live als auch per Stepeingabe programmieren lassen. Dabei sind einerseits auch kürzere Pattern pro Instrument drin, was Freunde von Polymetrik freuen dürfte. Andererseits kann man den Sequencer des TB-303 Clones optional vom Pattern der <a href="https://elektronische-musik-produzieren.de/die-besten-drum-machines-fuer-techno/">Drum Machine</a> entkoppeln, sodass die Pattern über die Zeit leicht auseinanderdriften. Mit unterschiedlichen Modi kann man den Basspart dann entweder neu starten wenn das Pattern durchgelaufen ist, man in ein neues Pattern wechselt, oder man lässt es einfach individuell weiterrödeln.</p>


<div class="wp-block-image">
<figure class="aligncenter size-large is-resized"><img loading="lazy" decoding="async" src="https://elektronische-musik-produzieren.de/wp-content/uploads/2022/10/Sequencer_Roland_T-8-1024x179.jpg" alt="Roland T-8 Test Sequencer" class="wp-image-7739" width="768" height="134" srcset="https://elektronische-musik-produzieren.de/wp-content/uploads/2022/10/Sequencer_Roland_T-8-1024x179.jpg 1024w, https://elektronische-musik-produzieren.de/wp-content/uploads/2022/10/Sequencer_Roland_T-8-300x53.jpg 300w, https://elektronische-musik-produzieren.de/wp-content/uploads/2022/10/Sequencer_Roland_T-8-768x134.jpg 768w, https://elektronische-musik-produzieren.de/wp-content/uploads/2022/10/Sequencer_Roland_T-8.jpg 1200w" sizes="auto, (max-width: 768px) 100vw, 768px" /><figcaption class="wp-element-caption"><em>Roland T-8 Sequencer</em></figcaption></figure>
</div>


<p>Weiterhin besitzt der Sequencer Trigger-Wahrscheinlichkeiten. Damit lässt sich pro Step einstellen, mit welcher Wahrscheinlichkeit er abgespielt wird. Das ist zwar nicht ganz so flexibel wie bei den Elektron-Sequencern, aber dennoch eine bemerkenswerte Dreingabe für ein Gerät in dieser Preisklasse. Ach so, triolische Muster, Flam und Accent beherrscht die Roland T-8 selbstverständlich auch. </p>



<h2 class="wp-block-heading">Roland T-8 Test: Fazit</h2>



<p>So cool die Idee auch ist, sowohl TR-808 als auch TB-303 in einem kompakten Format unterzubringen: Bei der Roland T-8 hat es das Unternehmen mit der Miniaturisierung etwas zu gut gemeint. Daher kann ich mir auch nicht so richtig vorstellen, wer hier die Zielgruppe ist. Für den Clubeinsatz dürfte hier die Größenschmerzgrenze bereits überschritten sein. Für das DAW-basierte Studio gibt es etliche Software-Alternativen, die ähnlich gut klingen. Denn bei der Größe fällt eines der wichtigsten Argumente für mich weg: Die Haptik.</p>



<p>Am Ende bleiben vor allem zwei Szenarien: a) das DAW-less Studio, bei dem es auf jeden Zentimeter Platz ankommt und b) das Gadget, um unterwegs ein paar Acid-Lines oder Electro-Beats einzuspielen. Und in diesen Settings macht die <a href="https://www.roland.com/de/products/t-8/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Roland T-8</a> auch eine echt gute Figur: Sound passt. Größe passt. Akku dabei. Allen anderen sei eine etwas größere Alternative wie die TR-8 aus dem gleichen Hause ans Herz gelegt. Der Aufpreis lohnt sich.</p>



<link href="https://thomann.clickfire.de/Content/pw.css?fe=7" rel="stylesheet" type="text/css"><div class="tho-universe"><ul class="product-list"><li><div class="t-column column-image"><img decoding="async" src="https://www.thomann.de/thumb/thumb120x120/pics/prod/543475.jpg" alt="Roland T-8" class="article-image"></div><div class="t-column column-meta"><div class="top-row"><img decoding="async" src="https://thumbs.static-thomann.de/thumb/nethumb140x40/pics/herstlogos/roland.gif" alt="Roland" class="manufacturer-logo"><strong class="display-name">Roland T-8</strong><div class="ratings"><span class="stars"><span style="width: 80.00%;" class="inner-stars"></span></span><a href="https://www.thomann.de/de/roland_t_8_reviews.htm?offid=1&amp;affid=397&amp;utm_medium=affiliate&amp;utm_campaign=id397&amp;utm_content=widget" target="_blank" rel="noopener">3 Bewertungen lesen</a></div></div><div class="bottom-row"><span class="price-detail">199 €</span><span class="infobox">i<span class="infobox-text">Wir verlinken auf unseren Partner Thomann, von dem wir bei Kauf eines Produktes ggf. eine Vergütung erhalten</span></span><a href="https://www.thomann.de/de/roland_t_8.htm?offid=1&amp;affid=397&amp;utm_medium=affiliate&amp;utm_campaign=id397&amp;utm_content=widget" class="cta-detail" target="_blank" rel="noopener">Jetzt kaufen</a></div></div></li></ul></div>







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		<title>Korg drumlogue Test: Hybride Drum-Machine</title>
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		<pubDate>Thu, 15 Sep 2022 11:36:26 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Drum Machines]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Mit dem drumlogue meldet sich Korg nach einigen Jahren der Kleinstgeräte mit einer vollwertigen Drum Machine zurück. Dabei setzt das Unternehmen auf eine hybride Klangerzeugung aus Analogtechnik, Samples und digitaler Soundengine. Ob das überzeugt, und wie gut sich die schicke Groovebox für Techno, Ambient und co eignet, erfahrt ihr im Korg drumlogue Test. Korg drumlogue &#8230; </p>
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<p class="yoast-reading-time__wrapper"><span class="yoast-reading-time__icon"><svg aria-hidden="true" focusable="false" data-icon="clock" width="20" height="20" fill="none" stroke="currentColor" style="display:inline-block;vertical-align:-0.1em" role="img" xmlns="http://www.w3.org/2000/svg" viewBox="0 0 24 24"><path stroke-linecap="round" stroke-linejoin="round" stroke-width="2" d="M12 8v4l3 3m6-3a9 9 0 11-18 0 9 9 0 0118 0z"></path></svg></span><span class="yoast-reading-time__spacer" style="display:inline-block;width:1em"></span><span class="yoast-reading-time__descriptive-text">Lesedauer: </span><span class="yoast-reading-time__reading-time">11</span><span class="yoast-reading-time__time-unit"> Minuten</span></p>



<p>Mit dem drumlogue meldet sich <a href="https://korg.com/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Korg</a> nach einigen Jahren der Kleinstgeräte mit einer vollwertigen <a href="https://elektronische-musik-produzieren.de/die-besten-drum-machines-fuer-techno/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Drum Machine</a> zurück. Dabei setzt das Unternehmen auf eine hybride Klangerzeugung aus Analogtechnik, Samples und digitaler Soundengine. Ob das überzeugt, und wie gut sich die schicke <a href="https://elektronische-musik-produzieren.de/groovebox-fuer-techno-ambient-und-house-die-besten-modelle/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Groovebox</a> für Techno, Ambient und co eignet, erfahrt ihr im <a href="https://elektronische-musik-produzieren.de/korg-multi-poly-presets-parallax-sound-pack/">Korg</a> drumlogue Test.</p>



<img loading="lazy" decoding="async" src="https://vg09.met.vgwort.de/na/73894ddfeb65469696c3ddbe2b970b0f" width="1" height="1" alt="">



<figure class="wp-block-embed is-type-video is-provider-youtube wp-block-embed-youtube wp-embed-aspect-16-9 wp-has-aspect-ratio"><div class="wp-block-embed__wrapper">

</div><figcaption class="wp-element-caption"><em>Korg drumlogue Demovideo</em></figcaption></figure>



<h2 class="wp-block-heading">Korg drumlogue Test: Erster Eindruck und Verarbeitung</h2>



<p>Im ersten Moment überraschte mich die Größe des drumlogue, wirkte dieser zumindest auf den ersten Bildern deutlich größer. Das macht aber nichts, denn trotz der kompakten Ausmaße hinterlässt der drumlogue einen durchunddurch wertigen Eindruck. </p>



<figure class="wp-block-image size-large"><img loading="lazy" decoding="async" width="1024" height="572" src="https://elektronische-musik-produzieren.de/wp-content/uploads/2022/09/korg_drumlogue_draufsicht-1024x572.jpg" alt="" class="wp-image-7298" srcset="https://elektronische-musik-produzieren.de/wp-content/uploads/2022/09/korg_drumlogue_draufsicht-1024x572.jpg 1024w, https://elektronische-musik-produzieren.de/wp-content/uploads/2022/09/korg_drumlogue_draufsicht-300x168.jpg 300w, https://elektronische-musik-produzieren.de/wp-content/uploads/2022/09/korg_drumlogue_draufsicht-768x429.jpg 768w, https://elektronische-musik-produzieren.de/wp-content/uploads/2022/09/korg_drumlogue_draufsicht.jpg 1200w" sizes="auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /><figcaption class="wp-element-caption"><em>Korg drumlogue: Hybride <a href="https://elektronische-musik-produzieren.de/groovebox-fuer-techno-ambient-und-house-die-besten-modelle/">Groovebox</a></em></figcaption></figure>



<p>Die Regler haben einen angenehmen Widerstand, die Taster reagieren schnell und quittieren das Drücken mit einem leicht wahrnembaren Klick. Auch das Metallgehäuse vermittelt Vertrauen, wenn ich mir vorstelle, die Groovebox häufiger zu transportieren. So schick ich den kleinen Racker aber auch finde &#8211; im Clubbetrieb sollte man immer noch eine kleine Lampe dabei haben. Denn bei schlechten Lichtverhältnissen sind die Beschriftungen schwer lesbar.</p>



<figure class="wp-block-image size-large"><img loading="lazy" decoding="async" width="1024" height="261" src="https://elektronische-musik-produzieren.de/wp-content/uploads/2022/09/drumlogue_test_anschluesse-1024x261.jpg" alt="Drumlogue bietet frei zuweisbare Einzelausgänge" class="wp-image-7307" srcset="https://elektronische-musik-produzieren.de/wp-content/uploads/2022/09/drumlogue_test_anschluesse-1024x261.jpg 1024w, https://elektronische-musik-produzieren.de/wp-content/uploads/2022/09/drumlogue_test_anschluesse-300x77.jpg 300w, https://elektronische-musik-produzieren.de/wp-content/uploads/2022/09/drumlogue_test_anschluesse-768x196.jpg 768w, https://elektronische-musik-produzieren.de/wp-content/uploads/2022/09/drumlogue_test_anschluesse.jpg 1200w" sizes="auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /><figcaption class="wp-element-caption"><em>Anschlüsse auf der Rückseite</em></figcaption></figure>



<p>Auf der Rückseite zeigt sich der Korg drumlogue anschlussfreudig. Neben <a href="https://elektronische-musik-produzieren.de/studiokopfhoerer-fuer-elektronische-musik-die-besten-kopfhoerer-fuer-techno/">Kopfhörer</a>-Anschluss und Stereoausgang für die Summe gibt es hier noch vier frei zuweisbare Einzelausgänge. Zusätzlich kommen noch Ein- und Ausgänge für MIDI und Sync hinzu, sowie USB-Anschlüsse. Einer dient als MIDI-Verbindung zu einem Computer, über den anderen können MIDI-Controller direkt mit dem drumlogue verbunden werden.</p>



<p>Im oberen Bereich des Korg drumlogue sitzen noch Lautstärkeregler für die einzelnen Elemente. Das ist praktisch, um mal eben Anpassungen zu machen. Allerdings sind Fader für den Live-Betrieb praktischer, denn mit diesen ist man in der Lage, mehr als zwei Instrumente gleichzeitig ein- oder auszufaden. Andererseits würde die Kiste damit auch wieder größer und ihr handliches Format verlieren. Und wer das unbedingt benötigt, hätte über den USB-Anschluss noch die Möglichkeit, zu diesem Zweck einen Fadercontroller anzuschließen.</p>



<figure class="wp-block-image size-large"><img loading="lazy" decoding="async" width="1024" height="103" src="https://elektronische-musik-produzieren.de/wp-content/uploads/2022/09/Korg_Drumlogue_Test_Einzelausgänge_Volume-Regler-1024x103.jpg" alt="Korg drumlogue Einzelausgänge und Lautstärkeregler" class="wp-image-7293" srcset="https://elektronische-musik-produzieren.de/wp-content/uploads/2022/09/Korg_Drumlogue_Test_Einzelausgänge_Volume-Regler-1024x103.jpg 1024w, https://elektronische-musik-produzieren.de/wp-content/uploads/2022/09/Korg_Drumlogue_Test_Einzelausgänge_Volume-Regler-300x30.jpg 300w, https://elektronische-musik-produzieren.de/wp-content/uploads/2022/09/Korg_Drumlogue_Test_Einzelausgänge_Volume-Regler-768x77.jpg 768w, https://elektronische-musik-produzieren.de/wp-content/uploads/2022/09/Korg_Drumlogue_Test_Einzelausgänge_Volume-Regler.jpg 1200w" sizes="auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /><figcaption class="wp-element-caption"><em>Korg drumlogue bietet Einzelausgänge und Lautstärkeregler für die einzelnen Instrumente</em></figcaption></figure>



<h2 class="wp-block-heading">Die Klangerzeugung des drumlogue im Detail</h2>



<p>Das Sounddesign im drumlogue erfolgt in zwei Bereichen: Im linken Reglerfeld befinden sich die gängigsten Parameter pro Instrumentengattung. Wer tiefer einsteigen möchte, erhält über die Taster und Regler rund ums OLED Zugriff auf weitere Sektionen.</p>



<p>Allen Instrumenten gemein ist ein überblendbares (digitales) Lowpass- / HiPass-Filter mit Resonanz. Das ist zum Beispiel nützlich, wenn man einer Kick oder Tom per tief gestimmtem Hochpassfilter mit viel Resonanz noch Bassschub mitgeben möchte. Oder falls einem die Snare zu aggressiv daherkommt.</p>



<figure class="wp-block-embed is-type-video is-provider-youtube wp-block-embed-youtube wp-embed-aspect-16-9 wp-has-aspect-ratio"><div class="wp-block-embed__wrapper">

</div><figcaption class="wp-element-caption"><a href="https://elektronische-musik-produzieren.de/korg-drumlogue-presets-helium-sound-pack/">Korg Drumlogue Presets: Helium Sound Pack</a></figcaption></figure>



<h3 class="wp-block-heading">Bass Drum</h3>



<p>Die Kickdrum ist eines der wichtigsten Elemente in der elektronischen Musik und um vorweg die Spannung aufzulösen: Sie klingt im drumlogue deutlich anders als bei den Elektrons, Rolands oder Jomoxes dieser Welt. Mit Decay, Tune und Drive kann man schon gut etwas bewegen, aber in vielen Settings ist der Sound erstmal etwas hölzern, bzw. pappig. Um da jetzt eine richtig voluminöse Kick hinzudrehen, muss man schon tief in die Editebene abtauchen. Und selbst dann wird es die analoge Bass-Drum des drumlogue im Vergleich mit den oben genannten Kisten schwer haben. </p>



<figure class="wp-block-image size-full"><img loading="lazy" decoding="async" width="1000" height="594" src="https://elektronische-musik-produzieren.de/wp-content/uploads/2022/09/Korg_Drumlogue_Test_Instrumente.jpg" alt="Die Instrumentensektion des drumlogue" class="wp-image-7294" srcset="https://elektronische-musik-produzieren.de/wp-content/uploads/2022/09/Korg_Drumlogue_Test_Instrumente.jpg 1000w, https://elektronische-musik-produzieren.de/wp-content/uploads/2022/09/Korg_Drumlogue_Test_Instrumente-300x178.jpg 300w, https://elektronische-musik-produzieren.de/wp-content/uploads/2022/09/Korg_Drumlogue_Test_Instrumente-768x456.jpg 768w" sizes="auto, (max-width: 1000px) 100vw, 1000px" /><figcaption class="wp-element-caption"><em>Die Instrumentensektion</em></figcaption></figure>



<p>Andererseits drängt sich die Frage auf: Muss sie das überhaupt, wenn es die rund fetten Kicks bereits in etlichen anderen Kisten gibt? Und je länger ich den drumlogue im Einsatz hatte, umso interessanter fand ich die <a href="https://elektronische-musik-produzieren.de/die-besten-bass-synthesizer-top-5/">Bass</a> Drum. Schließlich ist der Charakter schon sehr eigenständig und dabei trotzdem noch recht flexibel. Gut für Industrial, Electro (also den echten) und Old-School-Techno. Selbst Paukiges geht mittels Sweep-Envelope im Untermenü. Wobei diese Klanggattung mit der Low Tom noch einmal deutlich gewaltiger um die Ecke kommt.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Snare Drum &amp; Clap</h3>



<p>Ebenso wie Bass Drum und Toms ist auch die Snare des Korg drumlogue analog. Mit der Snare konnte ich mich in der Zeit nicht wirklich anfreunden. Wenn man den Noise-Anteil rausdreht, könnte man sie zumindest als weitere Percussion-Spur einsetzen. Aber im klassischen Betrieb ist sie schnell zu mittig-dominant.</p>



<p>Die samplebasierten Claps wiederum besitzen einen herrlich crispen Sound, der sich problemos durch den Mix schiebt. Verstärkt wird das noch durch den guten Sample-Redux-Effekt, mit dem die Claps schnell in den rohen Sound früherer Sampler zusammenfallen.</p>



<figure class="wp-block-image size-large"><img loading="lazy" decoding="async" width="1024" height="346" src="https://elektronische-musik-produzieren.de/wp-content/uploads/2022/09/Korg_Drumlogue_Test-1-1024x346.jpg" alt="" class="wp-image-7308" srcset="https://elektronische-musik-produzieren.de/wp-content/uploads/2022/09/Korg_Drumlogue_Test-1-1024x346.jpg 1024w, https://elektronische-musik-produzieren.de/wp-content/uploads/2022/09/Korg_Drumlogue_Test-1-300x101.jpg 300w, https://elektronische-musik-produzieren.de/wp-content/uploads/2022/09/Korg_Drumlogue_Test-1-768x259.jpg 768w, https://elektronische-musik-produzieren.de/wp-content/uploads/2022/09/Korg_Drumlogue_Test-1.jpg 1200w" sizes="auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /><figcaption class="wp-element-caption"><em>Das Design des Drumlogue besitzt durchaus MS-Serien-Flair</em></figcaption></figure>



<h3 class="wp-block-heading">Toms</h3>



<p>Gerade Toms neigen in Drum Machines gerne mal dazu zu nerven, oder schlicht unbrauchbar zu sein. Nicht so die Tom-Sektion des drumlogue. Allerdings sehe ich die Stärke hier nicht im Erzeugen von analoger Percussion. Vielmehr greift vor allem die Low Tom Defizite bei der Bass Drum auf. </p>



<p>So lassen sich mit dieser durchaus eine brettharte Techno-Bassdrum oder Bass-Sounds synthetisieren. Wenngleich man hier mit etwas Feingefühl noch das Filter einbinden sollte. Die HiTom übernimmt dann gekonnt die Rolle eines tonalen Gegenspielers, der sich im Mix gut durchsetzt.</p>



<h3 class="wp-block-heading">HiHats</h3>



<p>Damit kommen wir zu den HiHats, neben der bereits erwähnten Clap die nächsten rein Sample-basierten Instrumente. Das mitgelieferte Sampleangebot deckt ein breites klangliches Spektrum ab. Insgesamt geht die Tendenz in dieser Abteilung aber eher in Richtung Techno und Industrial. Vor allem, wenn man Drive und den SampleRate-Reducer mit einbindet. Wer smoothere HiHats möchte, kann mittels Hochpassfilter und Hüllkurve aber auch dezentere Ergebnisse erzielen.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Sample 1 und 2 </h3>



<p>In dieser Sektion kann man eigene Samples (32MB Speicher, aber da wird laut Korg wohl noch optimiert) reinladen. Ab Werk gibt es natürlich schon eine gute Auswahl an Percussions, Adlibs und anderen FX-Sounds. Einmal ausgewählt, stehen zur Bearbeitung Filter, Drive, Sample-Redux, sowie Sample-Start und eine simple Lautstärkehüllkurve zur Verfügung. Das ist nicht viel, erfüllt aber gut klingend seinen Zweck. </p>



<figure class="wp-block-image size-full"><img loading="lazy" decoding="async" width="800" height="459" src="https://elektronische-musik-produzieren.de/wp-content/uploads/2022/09/Korg_Drumlogue_Test_Display.jpg" alt="OLED Display im drumlogue" class="wp-image-7292" srcset="https://elektronische-musik-produzieren.de/wp-content/uploads/2022/09/Korg_Drumlogue_Test_Display.jpg 800w, https://elektronische-musik-produzieren.de/wp-content/uploads/2022/09/Korg_Drumlogue_Test_Display-300x172.jpg 300w, https://elektronische-musik-produzieren.de/wp-content/uploads/2022/09/Korg_Drumlogue_Test_Display-768x441.jpg 768w" sizes="auto, (max-width: 800px) 100vw, 800px" /><figcaption class="wp-element-caption"><em>Über das Display erfolgt die Sample-Auswahl, tiefere Klangbearbeitung und andere Einstellungen</em></figcaption></figure>



<h3 class="wp-block-heading">Drum-SDK / VPM</h3>



<p>Abschließend versteckt sich hinter dem Taster VPM eine Multi-Engine, die manch einer schon aus dem Korg Minilogue XD oder dem Prologue kennt. Wahlweise kann hier Rauschen, ein User-Modell, oder eine digitale Synthese-Engine aktiviert werden, die auf VPM (variabler Phasenmodulation) basiert. Mit VPM erzeugt man im Handumdrehen metallische, gläserne oder hölzerne Sounds, sowie FM-Bässe. </p>



<p>Entgegen der Produktbeschriebung bei Korg empfand ich die Synthesemöglichkeiten hier derzeit noch nicht als besonders tief. Aber als weitere klangliche Nuance sind VPM und auch Noise natürlich willkommen. Richtig spannend wird es vermutlich dann, wenn Drittanbieter kostenlose oder kommerzielle Erweiterungen anbieten, die auf dem <a href="https://www.korg.com/de/products/drums/drumlogue/sdk.php" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Drum SDK</a> basieren.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Korg drumlogue Test: Der Sequencer</h2>



<p>Die bis zu 64-Steps umfassenden Pattern werden entweder per Step-Eingabe programmiert oder live eingespielt. Anschließend kann man für einzelne Steps Accent und Triggerwahrscheinlichkeiten (sehr ähnlich zu dem, was Elektron anbietet), sowie Roll einstellen. Letzteres bietet die Möglichkeit, aufsteigend, absteigend oder konstant in der Lautstärke zu bleiben. Das klappt auf Anhieb intuitiv, lediglich das schnelle Umschalten zwischen den Instrumenten hätte eleganter gelöst werden können. So muss man immer die Part-Taste und die korrespondierende Instrumententaste gleichzeitig drücken, um zu wechseln.</p>



<figure class="wp-block-image size-large"><img loading="lazy" decoding="async" width="1024" height="186" src="https://elektronische-musik-produzieren.de/wp-content/uploads/2022/09/Korg_Drumlogue_Test_Sequencer-1024x186.jpg" alt="Korg drumlogue Sequencer" class="wp-image-7295" srcset="https://elektronische-musik-produzieren.de/wp-content/uploads/2022/09/Korg_Drumlogue_Test_Sequencer-1024x186.jpg 1024w, https://elektronische-musik-produzieren.de/wp-content/uploads/2022/09/Korg_Drumlogue_Test_Sequencer-300x55.jpg 300w, https://elektronische-musik-produzieren.de/wp-content/uploads/2022/09/Korg_Drumlogue_Test_Sequencer-768x140.jpg 768w, https://elektronische-musik-produzieren.de/wp-content/uploads/2022/09/Korg_Drumlogue_Test_Sequencer.jpg 1200w" sizes="auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /><figcaption class="wp-element-caption"><em>Der Korg drumlogue Sequencer bietet Step-und Live-Recording </em></figcaption></figure>



<p>Wer es komplexer mag, wird sich über den Polymetrik-Mode freuen. Sobald dieser aktiviert ist, kann für jede Instrumentenspur eine eigene Tracklänge festgelegt werden. Weiterhin bietet der drumlogue noch Motion Sequences, um Parameteränderungen aufzuzeichnen und wiederzugeben. </p>



<p>Zum Zeitpunkt des Tests war es leider noch nicht möglich, gezielt Notenwerte einzuprogrammieren. Das ist schade, zumal es mit dem VPM noch einen heißen Kandidaten für Tonales und sogar Polyfones gibt. Und um brauchbare Trap-Bassdrum- oder Tom-Melodien mal eben gezielt per Motion Sequence einzuspielen, wird man wohl etliche Anläufe benötigen. Ich hoffe daher, dass Korg das zukünftig noch nachlegt. </p>



<figure class="wp-block-image size-large"><img loading="lazy" decoding="async" width="1024" height="576" src="https://elektronische-musik-produzieren.de/wp-content/uploads/2022/09/korg_drumlogue_test-1024x576.jpg" alt="Korg drumlogue Test" class="wp-image-7296" srcset="https://elektronische-musik-produzieren.de/wp-content/uploads/2022/09/korg_drumlogue_test-1024x576.jpg 1024w, https://elektronische-musik-produzieren.de/wp-content/uploads/2022/09/korg_drumlogue_test-300x169.jpg 300w, https://elektronische-musik-produzieren.de/wp-content/uploads/2022/09/korg_drumlogue_test-768x432.jpg 768w, https://elektronische-musik-produzieren.de/wp-content/uploads/2022/09/korg_drumlogue_test.jpg 1440w" sizes="auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /><figcaption class="wp-element-caption"><em>Korg drumlogue</em></figcaption></figure>



<h2 class="wp-block-heading">Korg drumlogue im Vergleich mit Alternativen</h2>



<p>In den letzten Jahren hat sich auch im Groovebox-Segment einiges getan. Und so geht der drumlogue mit einer starken Konkurrenz ins Rennen. Davon dürften der Elektron Syntakt, sowie Rolands TR-8S die wohl stärksten Mitbewerber sein. Beide bieten eine eigene Klangerzeugung in Kombination mit Sample-Import. </p>



<p>Während Roland bei der TR-8S klar auf die eigenen Klassiker setzte, ist Elektron etwas dazwischen. Hier gibt es zwar deutlich mehr Soundengines im Vergleich mit dem drumlogue. Dieser punktet wiederum mit Einzelausgängen, besseren Master-Effekten und der Möglichkeit, eigene Samples zu laden. </p>



<p>Und man sollte nicht das gewaltige Potential des Drum SDK außer Acht lassen. Korg schreibt dazu: </p>



<blockquote class="wp-block-quote is-layout-flow wp-block-quote-is-layout-flow">
<p><em>&#8222;Es können bis zu 24 Synthesizer-Units in die User-Sektion der Multi-Engine geladen werden. Ein derartiger Custom-Synthesizer lässt sich mit der Sequenzerspur der Multi-Engine und via MIDI ansteuern. Pro Synthesizer können bis zu 24 Parameter bereitgestellt werden, die dann mit den Reglern und über das OLED-Display bedient werden. Mit der Motion-Funktion des Sequenzers lässt sich ein Synthesizer außerdem modulieren.&#8220;</em></p>
<cite><em>Quelle: Korg.de</em></cite></blockquote>



<p>Wenn ich mir das Angebot für den <a href="https://elektronische-musik-produzieren.de/korg-minilogue-xd-sound-pack-fuer-ambient-und-electronica-entropy/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Minilogue XD</a> so ansehe, kann ich mir gut vorstellen, dass es zukünftig auch für den drumlogue etliche spannende kommerzielle und kostenlose Erweiterungen von Drittanbietern geben wird.</p>



<h2 class="wp-block-heading" id="h-korg-drumlogue-test-fazit">Korg drumlogue Test: Fazit</h2>



<p>Gut gemacht Korg! Der drumlogue ist bereits jetzt eine spannende Drum Machine mit sinnvoller Feature-Ausstattung. Wer in erster Linie klassische 808 oder <a href="https://elektronische-musik-produzieren.de/roland-tr-909-clone-die-besten-tr-909-vsts-und-hardware-clones/">909</a> sucht, ist hier allerdings falsch. Dafür gibt es aber auch schon dutzende guter Alternativen. Vielmehr hat es Korg geschafft, guten Sound mit schnell begreifbarem Workflow zu kombinieren. </p>



<p>Vielleicht ist es das leichte MS-20-Flair im Design; Aber klanglich sehe ich die Maschine tendenziell eher im Bereich Old-School-Techno, EBM und Industrial. Ein bisschen wie eine Mischung aus HR-16, dazu eine Prise (fetterer) KPR-77 und etwas Drumtraks. So oder so ist der Korg drumlogue aber eine Empfehlung für jeden, der eine flexible <a href="https://elektronische-musik-produzieren.de/die-besten-drum-machines-fuer-techno/">Drummachine</a> mit eigenständigem Charakter sucht.</p>



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		<title>Twisted Electrons Blast Beats Test: LoFi FM Drum Machine</title>
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		<pubDate>Sun, 12 Dec 2021 11:43:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Drum Machines]]></category>
		<category><![CDATA[Twisted Electrons]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Twisted Electrons dürfte vielen Produzenten von Elektronischer Musik spätestens seit dem fantastischen FM-Synth MEGAfm ein Begriff sein. Denn der auf einem Soundchip aus dem SEGA Megadrive basierende Synthesizer überzeugt durch einzigartigen LoFi-Charme und ist eine echter Geheimtipp für Dub Techno. Nun schickt Twisted Electrons mit dem Blast Beats eine Drum Machine ins Rennen, die wieder &#8230; </p>
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<p>Twisted Electrons dürfte vielen Produzenten von Elektronischer Musik spätestens seit dem fantastischen FM-Synth <a href="https://elektronische-musik-produzieren.de/twisted-electrons-megafm-test-und-sounddemo/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">MEGAfm</a> ein Begriff sein. Denn der auf einem Soundchip aus dem SEGA Megadrive basierende Synthesizer überzeugt durch einzigartigen LoFi-Charme und ist eine echter Geheimtipp für <a href="https://elektronische-musik-produzieren.de/die-besten-synthesizer-fuer-dub-techno/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Dub Techno</a>. Nun schickt Twisted Electrons mit dem Blast Beats eine <a href="https://elektronische-musik-produzieren.de/die-besten-drum-machines-fuer-techno/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Drum Machine</a> ins Rennen, die wieder auf einem Retro-Soundchip basiert. Bevor wir zum Twisted Electrons Blast Beats Test kommen, gibt es aber wie immer ein Video zur Einstimmung.</p>



<figure class="wp-block-embed is-type-video is-provider-youtube wp-block-embed-youtube wp-embed-aspect-16-9 wp-has-aspect-ratio"><div class="wp-block-embed__wrapper">

</div><figcaption class="wp-element-caption"><em>Twisted Electrons Blast Beats</em></figcaption></figure>



<img loading="lazy" decoding="async" src="https://vg09.met.vgwort.de/na/a6863d6a394249089734d5080d82a995" width="1" height="1" alt="">



<h2 class="wp-block-heading" id="h-twisted-electrons-blast-beats-test-erster-kontakt">Twisted Electrons Blast Beats Test: Erster Kontakt</h2>



<p>Vorweg muss ich hier eine Sache klarstellen: Ich hatte die Gelegenheit, einige Kits und Pattern für den Blast Beats zu erstellen, die man später auch in den Geräten finden wird. Dadurch kenne ich den Drum Synth zwar gut, bin aber unter Umständen auch etwas befangen. Die Qualität der Werkslibrary werde ich daher zum Beispiel nicht beurteilen. Auch handelte es sich bei meiner Unit noch um einen Prototypen, der zwar die meisten Funktionen bereitstellt, aber eben noch nicht ganz auf Stand des Seriengeräts ist.</p>



<h3 class="wp-block-heading" id="anschlusse">Anschlüsse</h3>



<p>Damit kommen wir zu den Dingen, die auf jeden Fall sicher sind. Zum einen ist das die Anschlusssektion. Hier bietet der Twisted Electrons Blast Beats eine gute Basisausstattung: Vier Einzelausgänge, die sich pro Instrument frei zuweisen lassen. Dazu kommen MIDI I/O, USB, Sync I/O zur Integration in analoge Setups, sowie <a href="https://elektronische-musik-produzieren.de/studiokopfhoerer-fuer-elektronische-musik-die-besten-kopfhoerer-fuer-techno/">Kopfhörer</a>- und Summenausgang (mono), der alle Audiosignale miteinander vereint. Zusätzlich findet man ebenfalls auf der Rückseite noch einen SD-Karten-Slot. Auf dieser werden Kits und Pattern gespeichert, sowie Daten für OS-Updates transportiert.</p>



<h3 class="wp-block-heading" id="h-bedienelemente">Bedienelemente</h3>



<p>Wie schon beim MEGAfm überzeugt auch der Blast Beats durch eine Vielzahl an Bedienelementen. Zum Sounddesign der insgesamt sechs Drum-Intrumente und vier Synth-Spuren bietet die <a href="https://elektronische-musik-produzieren.de/die-besten-drum-machines-fuer-techno/">Drum Machine</a> 56 Fader, wie man sie bereits aus dem MEGAfm kennt. Auf den ersten Blick wirken die Laufwege der Fader etwas kurz. In der Praxis merkt man aber schnell, dass das absolut ausreicht. </p>



<p>Für die Menünavigation, Programmierung des Sequencers, der Auswahl von Pattern und Kits stehen dann noch einmal 32 Taster mit integrierter LED zur Verfügung. Deren Druckgefühl, Design und Klick erinnern mich stark an die Taster aus dem <a href="https://elektronische-musik-produzieren.de/sequential-ob-6-test-polyphoner-oberheim-analogsynth/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Sequential OB-6</a>.</p>



<figure class="wp-block-image size-large"><img loading="lazy" decoding="async" width="1024" height="606" src="https://elektronische-musik-produzieren.de/wp-content/uploads/2021/12/Twisted_Electrons_BLASTBEAT_Test-1024x606.jpg" alt="Twisted Electrons BlastBeats" class="wp-image-5693" srcset="https://elektronische-musik-produzieren.de/wp-content/uploads/2021/12/Twisted_Electrons_BLASTBEAT_Test-1024x606.jpg 1024w, https://elektronische-musik-produzieren.de/wp-content/uploads/2021/12/Twisted_Electrons_BLASTBEAT_Test-300x178.jpg 300w, https://elektronische-musik-produzieren.de/wp-content/uploads/2021/12/Twisted_Electrons_BLASTBEAT_Test-768x454.jpg 768w, https://elektronische-musik-produzieren.de/wp-content/uploads/2021/12/Twisted_Electrons_BLASTBEAT_Test.jpg 1200w" sizes="auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /><figcaption class="wp-element-caption"><meta charset="utf-8"><em>Twisted Electrons BlastBeats</em></figcaption></figure>



<h2 class="wp-block-heading" id="twisted-electrons-blast-beats-der-aufbau">Twisted Electrons Blast Beats &#8211; Der Aufbau</h2>



<p>Sehen wir uns nun an, was sich hinter der Fassade des Twisted Electrons Blast Beats verbirgt. Im Herzen schlägt hier ein alter OPL3 (YMF262) FM Soundchip, der in den 90ern bei vielen Soundblaster-Soundkarten eingestzt wurde. Das verspricht einen herrlichen LoFi-Sound.</p>



<p>Alle Instrumente bieten einen Regler für Lautstärke inklusive Attack / Decay Hüllkurve. Per Multi und Tune legt man die Oktavlage und Semitöne fest. Zudem stehen bei jedem Instrument acht Schwingungsformen zur Auswahl, durch die der Sound vom weichen Sinus bis hin zum körnigen Pulse und allem dazwischen reicht. Sehen wir uns die Instrumente im einzelnen an.</p>



<h3 class="wp-block-heading" id="kick-drum">Kick Drum</h3>



<p>Die <a href="https://elektronische-musik-produzieren.de/kick-und-bass-abmischen-die-groessten-fehler/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Kickdrum</a>-Sektion teilt sich auf in Carrier und Modulator, jeweils mit eigener Decay-Pitch-Hüllkurve, sowie einen Feedback-Regler im Carrier-Bereich. Nimmt man hier noch die unterschiedlichen Schwingungsformen pro Sektion mit hinzu, erhält man eine recht umfangreiche Klangpalette. </p>



<p>Diese reicht von kurzen und soften Sinus-Kicks, über HandPan-artige Percussions bis hin zur brachialen Chiptunes-Kick. Die Kick kommt insgesamt aber eher mittig hölzern rüber, fette Subkicks liegen ihr nicht so sehr.</p>



<figure class="wp-block-image size-large"><img loading="lazy" decoding="async" width="1024" height="321" src="https://elektronische-musik-produzieren.de/wp-content/uploads/2021/12/blastbeats_kickdrum_test-1024x321.jpg" alt="Twisted Electrons: BlastBeats Kickdrum" class="wp-image-5690" srcset="https://elektronische-musik-produzieren.de/wp-content/uploads/2021/12/blastbeats_kickdrum_test-1024x321.jpg 1024w, https://elektronische-musik-produzieren.de/wp-content/uploads/2021/12/blastbeats_kickdrum_test-300x94.jpg 300w, https://elektronische-musik-produzieren.de/wp-content/uploads/2021/12/blastbeats_kickdrum_test-768x241.jpg 768w, https://elektronische-musik-produzieren.de/wp-content/uploads/2021/12/blastbeats_kickdrum_test.jpg 1200w" sizes="auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /><figcaption class="wp-element-caption"><em>Twisted Electrons: BlastBeats Kickdrum</em></figcaption></figure>



<p>Rasend schnell ist die Hüllkurve nicht, bzw. ist zwischen reinem Knacken und der zweiten Decay-Stufe etwas zu viel Spielraum, um ganz gezielt Kicks mit ordentlich Punch am Anfang zu erzeugen. Ebenfalls sollte noch erwähnt werden, dass mit zunehmender Ausklingphase auch die Nebengeräusche zunehmen. Für mich ist das ein charmanter Bestandteil des Gesamtkonzepts, für audiophile Feingeister ist spätestens hier die Probefahrt zu Ende.</p>



<h3 class="wp-block-heading" id="snare-drum">Snare Drum</h3>



<p>Die Snare Drum wirkt in den Obertönen leicht beschnitten, aber eher so, als würde hier ein Sample Rate Reducer drüber laufen. Sie setzt sich klar im Mix durch, ohne aber zu dominant zu sein. Vorausgesetzt natürlich, man mag den LoFi-Sound. Denn bei keinem Instrument kommt dieser so sehr zum Vorschein, wie bei der Snare Drum.</p>



<p>Wer Claps sucht, sollte bei der Snare Drum per Multi die Tonhöhe extrem niedrig einstellen und dann Schwingungsform 4 oder 7 auswählen. Dadurch entseht eine Impulsdopplung, wie man sie von synthetischen Claps kennt.</p>


<div class="wp-block-image">
<figure class="aligncenter size-full"><img loading="lazy" decoding="async" width="550" height="258" src="https://elektronische-musik-produzieren.de/wp-content/uploads/2021/12/Twisted_Electrons_BlastBeats_Snare.png" alt="Twisted Electrons BlastBeats: Snare" class="wp-image-5695" srcset="https://elektronische-musik-produzieren.de/wp-content/uploads/2021/12/Twisted_Electrons_BlastBeats_Snare.png 550w, https://elektronische-musik-produzieren.de/wp-content/uploads/2021/12/Twisted_Electrons_BlastBeats_Snare-300x141.png 300w" sizes="auto, (max-width: 550px) 100vw, 550px" /><figcaption class="wp-element-caption"><em>Twisted Electrons BlastBeats: Snare</em></figcaption></figure>
</div>


<p>Wer weder Snare noch Clap braucht, kann die Snaredrum auch problemlos zur Erzeugung von HiHats oder Toms zweckentfremden. Das Ergebnis klingt absolut brauchbar.</p>



<h3 class="wp-block-heading" id="tom-hihats-cymbal">Tom / HiHats / Cymbal</h3>



<p>Als letztes klassisches Drum-Element findet sich ganz rechts die Kombisektion aus Tom, <a href="https://elektronische-musik-produzieren.de/hihats-abmischen-fuer-techno-deep-house-und-ambient-mixing-tutorial/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">HiHats</a> (Open/ Closed) und Cymbal. Die Bleche haben einen herrlich spröden Sound, wie man es von einem alten FM-Chip erwartet. Die Tom sticht hier etwas hervor und liefert ebenfalls einen körnigen Grundsound. Mit integrierter Pitchhüllkurve kann die Tom natürlich &#8222;flippern&#8220;. Die Stärke sehe ich hier aber eher in tonalen Off-Bässen.</p>


<div class="wp-block-image">
<figure class="aligncenter size-full"><img loading="lazy" decoding="async" width="564" height="264" src="https://elektronische-musik-produzieren.de/wp-content/uploads/2021/12/Twisted_Electrons-BlastBeats_TOM_HiHats.png" alt="Twisted Electrons BlastBeats: HiHats &amp; Tom" class="wp-image-5694" srcset="https://elektronische-musik-produzieren.de/wp-content/uploads/2021/12/Twisted_Electrons-BlastBeats_TOM_HiHats.png 564w, https://elektronische-musik-produzieren.de/wp-content/uploads/2021/12/Twisted_Electrons-BlastBeats_TOM_HiHats-300x140.png 300w" sizes="auto, (max-width: 564px) 100vw, 564px" /><figcaption class="wp-element-caption"><meta charset="utf-8"><em>Twisted Electrons BlastBeats: HiHats &amp; Tom</em></figcaption></figure>
</div>


<p>Zwar steuert der Sequencer alle Spuren separat an. Leider kann man in dem Kombimodul aber lediglich Volume und Decay frei für die drei Instrumente bestimmen. Sobald man Tonhöhe und Wellenform verändert, gilt das immer für alle drei Instrumente gleichzeitig. Das ist spätestens dann schade, wenn man Melodien mit der Tom spielen möchte. Vielleicht wird das ja noch in einem Update ergänzt.</p>



<h3 class="wp-block-heading" id="die-vier-synth-engines">Die vier Synth-Engines</h3>



<p>Ebenfalls überzeugend fand ich die vier Synth-Engines.  Ein Synth-Track setzt sich aus vier Operatoren zusammen. Ähnlich aufgebaut wie die einzelnen Drum-Instrumente finden sich pro Operator aber zusätzlich noch Regler für Tremolo und Vibrato, sowie die Möglichkeit, pro Synthspur aus einem von fünf vorgegebenen FM-Algorithmen auszuwählen.</p>



<figure class="wp-block-image size-large"><img loading="lazy" decoding="async" width="1024" height="129" src="https://elektronische-musik-produzieren.de/wp-content/uploads/2021/12/Twisted_Electrons_Blast_Beats_Synth_Engine-1024x129.jpg" alt="Twisted Electrons BlastBeats Synth-Engine" class="wp-image-5692" srcset="https://elektronische-musik-produzieren.de/wp-content/uploads/2021/12/Twisted_Electrons_Blast_Beats_Synth_Engine-1024x129.jpg 1024w, https://elektronische-musik-produzieren.de/wp-content/uploads/2021/12/Twisted_Electrons_Blast_Beats_Synth_Engine-300x38.jpg 300w, https://elektronische-musik-produzieren.de/wp-content/uploads/2021/12/Twisted_Electrons_Blast_Beats_Synth_Engine-768x97.jpg 768w, https://elektronische-musik-produzieren.de/wp-content/uploads/2021/12/Twisted_Electrons_Blast_Beats_Synth_Engine.jpg 1200w" sizes="auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /><figcaption class="wp-element-caption"><meta charset="utf-8"><em>Twisted Electrons BlastBeats Synth-Engine</em></figcaption></figure>



<p>Auch hier verhilft die Kombination aus freier Wellenform-Auswahl für jeden der insgesamt vier Operatoren, inklusive Pitch und Lautstärkehüllkurve, zu Flexibilität. Mit bis zu zwei Feedback-Wegen, sind dabei je nach gewähltem FM-Algorithmus harsche Noisesounds ebenso drin, wie trockene Bässe, Glockiges, oder sogar Retro-Pads.</p>



<figure class="wp-block-embed is-type-video is-provider-youtube wp-block-embed-youtube wp-embed-aspect-16-9 wp-has-aspect-ratio"><div class="wp-block-embed__wrapper">

</div><figcaption class="wp-element-caption"><em><a href="https://elektronische-musik-produzieren.de/die-besten-bass-synthesizer-top-5/">Bass</a> Sound bei 4:53 </em></figcaption></figure>



<p>Für Pads sollte man allerdings bedenken, dass nur zwei der Synth-Engines Duo- bzw. Polyphonie bieten. In der Regel wird das aber reichen, wenn man den Blast Beats eher als minimale <a href="https://elektronische-musik-produzieren.de/groovebox-fuer-techno-ambient-und-house-die-besten-modelle/">Groovebox</a> versteht und keine komplett ausproduzierten Tracks damit umsetzen möchte.</p>



<h2 class="wp-block-heading" id="sequencer">Sequencer</h2>



<p>Um die ganzen Instrumente anzutreiben, besitzt der Blast Beats einen internen Sequencer, der entweder im Livemodus oder per Lauflicht-Stepeingabe programmiert wird. Einzelne Pattern können dabei eine Länge von bis zu 64 Steps haben, wobei auch ungerade Werte wie 53 Steps möglich sind. Leider gilt das immer global pro Pattern, sodass polyemtrische Beats derzeit noch nicht drin sind. Twisted Electrons kündigte aber an, dieses Feature eventuell in einem zukünftigen OS-Update nachzureichen.</p>



<figure class="wp-block-image size-large"><img loading="lazy" decoding="async" width="1024" height="189" src="https://elektronische-musik-produzieren.de/wp-content/uploads/2021/12/Twisted_Electrons_Blast_Beats_Sequencer-1024x189.jpg" alt="Twisted Electrons BlastBeats Sequencer" class="wp-image-5691" srcset="https://elektronische-musik-produzieren.de/wp-content/uploads/2021/12/Twisted_Electrons_Blast_Beats_Sequencer-1024x189.jpg 1024w, https://elektronische-musik-produzieren.de/wp-content/uploads/2021/12/Twisted_Electrons_Blast_Beats_Sequencer-300x55.jpg 300w, https://elektronische-musik-produzieren.de/wp-content/uploads/2021/12/Twisted_Electrons_Blast_Beats_Sequencer-768x141.jpg 768w, https://elektronische-musik-produzieren.de/wp-content/uploads/2021/12/Twisted_Electrons_Blast_Beats_Sequencer.jpg 1200w" sizes="auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /><figcaption class="wp-element-caption"><meta charset="utf-8"><em>Twisted Electrons BlastBeats Sequencer</em></figcaption></figure>



<p>Der Sequencer bietet dennoch eine Menge guter Funktionen, sei es Trigger-Wahrscheinlichkeit, Swing, oder die Aufzeichnung von Parameterfahrten. Mit den drei Sequencer-Effekten Bend, Freeze und Stutter kann man die Wiedergabe an einem gespielt Step &#8222;einfrieren&#8220; und in unterschiedlichen Taktraten wiederholt abspielen. Das kennt man woanders als Note Repeat und funktioniert hier ähnlich intuitiv. Mit Druck auf Bend werden alle Instrumente nach unten gepitcht. Das geschieht dabei nicht abrupt, sondern ist eher vergleichbar mit einer Vinyl, die man abstoppt.</p>



<p>Was für Live-User ebenfalls interessant sein dürfte, sind die Mute- und Solofunktionen. Mit der Kombination von Shift und Mute schaltet man einzelne Spuren ganz einfach stumm, während Solo umgekehrt alle Spuren mutet, die nicht auf Solo stehen.</p>



<h2 class="wp-block-heading" id="alternativen-zum-twisted-electrons-blast-beats">Alternativen zum Twisted Electrons Blast Beats</h2>



<p>Als direkte Alternative zum Blast Beats käme wohl der<a href=" Model:Cycles von Elektron "> Model:Cycles von Elektron </a>in Betracht. Auch hierbei handelt es sich um eine FM-basierte Groovebox, die im schmalen Format unterschiedliche Drum- und Percussion-Instrumente beherbergt.</p>



<figure class="wp-block-image size-large"><img loading="lazy" decoding="async" width="1024" height="683" src="https://elektronische-musik-produzieren.de/wp-content/uploads/2020/08/ModelCycles_Drum_Machine_Techno-1024x683.jpg" alt="Die besten Drum Machines für Techno - Elektron Model:Cycles" class="wp-image-2136" srcset="https://elektronische-musik-produzieren.de/wp-content/uploads/2020/08/ModelCycles_Drum_Machine_Techno-1024x683.jpg 1024w, https://elektronische-musik-produzieren.de/wp-content/uploads/2020/08/ModelCycles_Drum_Machine_Techno-300x200.jpg 300w, https://elektronische-musik-produzieren.de/wp-content/uploads/2020/08/ModelCycles_Drum_Machine_Techno-768x512.jpg 768w, https://elektronische-musik-produzieren.de/wp-content/uploads/2020/08/ModelCycles_Drum_Machine_Techno.jpg 1200w" sizes="auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /><figcaption class="wp-element-caption"><em>Alternative für den Blast Beats? Der Model:Cycles von Elektron</em></figcaption></figure>



<p>Das war es aber auch schon an Gemeinsamkeiten, denn klanglich liegen zwischen den beiden Welten. Ja, auch der Model:Cycles kann mit dem Distortion aggressivere Sounds erzeugen. Aber an den ungezügelten LoFi-Charme eines BlastBeats kommt er einfach nicht heran. Umgekehrt fehlen dem Blast Beats die seidigen Höhen oder der Tiefenschub eines Model:Cycles. Hier entscheidet letztlich also der eigene Geschmack. Beide zusammen ergeben übrigens ein hervorragendes Team.</p>



<p>Falls das aber noch ein Faktor sein sollte: Der Grundsound eines Model:Cycles ließe sich deutlich einfacher mit PlugIns ersetzen, als der eines Twisted Electrons BlastBeats.</p>



<h2 class="wp-block-heading" id="twisted-electrons-blast-beats-test-fazit">Twisted Electrons Blast Beats Test: Fazit</h2>



<p>Dank etlicher Fader und Taster macht die Arbeit mit dem Blast Beats richtig Spaß. Wer hier nun eine fette Drum Machine erwartet, die mit einer Jomox oder Analog Rytm den Boden wienert, wird allerdings entäuscht sein. BlastBeats kann zwar etwas Pfund auf die Waage bringen, aber das können andere Drum Machines besser. Die Stärke dieses FM Drum Computers liegt im außergewöhnlichen Sound, den ich als angenehm crunchy und LoFi beschreiben würde. </p>



<p>Und so empfiehlt sich der Blast Beats vor allem als eigenständige Zweit-Drummachine, wenn man nicht gerade im Chiptunes-Genre unterwegs ist. Als Zuspieler für kreative Percussions und Drumloops überzeugt der Blast Beats ohne Frage. Allerdings sollte jedem klar sein, dass man wie schon beim <a href="https://elektronische-musik-produzieren.de/twisted-electrons-megafm-test-und-sounddemo/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">MEGAfm</a> ein Musikinstrument mit viel Charakter im Sound erhält. Entweder man mag diesen oder eben nicht. Manchmal kann es so einfach sein.</p>



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		<title>Kick PlugIn für Techno, Deep House und Ambient &#8211; Die besten VSTis</title>
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		<dc:creator><![CDATA[e-m-p]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 27 Nov 2021 05:16:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Drum Machines]]></category>
		<category><![CDATA[PlugIns, DAWs und VST-Instrumente]]></category>
		<category><![CDATA[Kick]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>In diesem Artikel widmen wir uns einem zentralen Element der elektronischen Musik: Der perfekten Bassdrum. Bevor wir aber zu konkreten Empfehlungen kommen, noch ein kurzer Hinweis. Grundsätzlich kann man mit nahezu jedem Synthesizer VST-PlugIn Kicks erzeugen. Dafür muss dieses nur über schnelle VCA- und Pitch-Hüllkurven, sowie ein gut zupackendes Filter verfügen. Falls es aber schnell &#8230; </p>
<p><a href="https://elektronische-musik-produzieren.de/kick-plugin-fuer-techno-deep-house-und-ambient-die-besten-vstis/" class="more-link">Continue reading<span class="screen-reader-text"> "Kick PlugIn für Techno, Deep House und Ambient &#8211; Die besten VSTis"</span></a></p>
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										<content:encoded><![CDATA[
<p>In diesem Artikel widmen wir uns einem zentralen Element der elektronischen Musik: Der perfekten Bassdrum. Bevor wir aber zu konkreten Empfehlungen kommen, noch ein kurzer Hinweis. Grundsätzlich kann man mit nahezu jedem Synthesizer VST-PlugIn Kicks erzeugen. Dafür muss dieses nur über schnelle VCA- und Pitch-Hüllkurven, sowie ein gut zupackendes Filter verfügen. Falls es aber schnell gehen soll, sind spezialisierte Kick-Plugins das perfekte Werkzeug. </p>



<p>Denn diese bringen häufig neben den wichtigsten Elementen für Synthese und Sampling gleich auch Tools zur optimalen Nachbearbeitung mit. Alles miteinander kombiniert, habt ihr dann aus der Box direkt schon perfekte Kick-Presets. Dadurch spart ihr euch einen Großteil der Nachbearbeitung und kommt schneller zum Ziel. In diesem Artikel sehen wir uns daher die besten Kick PlugIns für Techno, Ambient und Deep House an.</p>



<img loading="lazy" decoding="async" src="https://vg09.met.vgwort.de/na/0f763d64f2f149c1bc9943c25d651d53" width="1" height="1" alt="">



<div class="wp-block-yoast-seo-table-of-contents yoast-table-of-contents"><h2>Die besten Kick VSTs für Techno</h2><ul><li><a href="#h-d16-group-punchbox" data-level="2">D16 Group Punchbox</a></li><li><a href="#h-native-instruments-trk-01" data-level="2">Native Instruments Trk-01</a></li><li><a href="#h-sonic-academy-kick-2" data-level="2">Sonic Academy Kick 2</a></li><li><a href="#h-intelligent-sounds-amp-music-bazzism" data-level="2">Intelligent Sounds &amp; Music BazzISM</a></li><li><a href="#h-tracktion-sinee-chop-suey" data-level="2">Tracktion / Sinee Chop Suey</a></li><li><a href="#h-freeware-kick-plugin-synsonic-bd-909" data-level="2">Freeware Kick Plugin: Synsonic BD-909</a></li><li><a href="#h-on-board-losungen-techno-kick-plugin-in-eurer-daw" data-level="2">On-Board-Lösungen: Techno Kick-Plugin in eurer DAW</a></li><li><a href="#h-kick-plugin-fur-techno-ambient-und-house-fazit" data-level="2">Kick PlugIn für Techno, Ambient und House &#8211; Fazit</a></li></ul></div>



<h2 class="wp-block-heading" id="h-d16-group-punchbox">D16 Group Punchbox</h2>



<p>Das Kick-PlugIn Punchbox von der D16 Group vereint alles, was man für <a href="https://elektronische-musik-produzieren.de/techno-kick-bauen-so-erstellst-du-fette-bassdrums-fuer-den-club/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">durchsetzungsfähige</a><a href="https://elektronische-musik-produzieren.de/kick-und-bass-abmischen-die-groessten-fehler/" target="_blank" rel="noreferrer noopener"> Kicks</a> benötigt: Eine virtuell analoge Drum-Engine, drei Sample-Slots zum Layern, sowie Distortion, Kompressor und Filter, um die <a href="https://elektronische-musik-produzieren.de/kick-und-bass-abmischen-die-groessten-fehler/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Kicks perfekt für den Mix</a> vorzubereiten. </p>



<p>Zusätzlich wird D16 Punchbox mit einer umfangreichen Library ausgeliefert, die man allerdings immer noch stark an die einzelnen Tracks anpassen muss. Jedenfalls war das bei mir häufig der Fall, bei das natürlich nicht für jeden gelten wird. So empfand ich die Preset-Auswahl mitunter zu stark fokussiert auf harte Kicks. Producer aus den Bereichen Industrial Techno, Hardcore oder EBM werden hier schneller fündig, als beispielsweise Produzenten von Melodic Techno oder Ambient.</p>



<figure class="wp-block-image size-large is-style-default"><img loading="lazy" decoding="async" width="1000" height="434" src="https://elektronische-musik-produzieren.de/wp-content/uploads/2020/07/Punchbox_Kick_Synth.jpg" alt="D16 Punchbox Kick Synthesizer. Kick PlugIn für Techno" class="wp-image-1426" srcset="https://elektronische-musik-produzieren.de/wp-content/uploads/2020/07/Punchbox_Kick_Synth.jpg 1000w, https://elektronische-musik-produzieren.de/wp-content/uploads/2020/07/Punchbox_Kick_Synth-300x130.jpg 300w, https://elektronische-musik-produzieren.de/wp-content/uploads/2020/07/Punchbox_Kick_Synth-768x333.jpg 768w, https://elektronische-musik-produzieren.de/wp-content/uploads/2020/07/Punchbox_Kick_Synth-600x260.jpg 600w" sizes="auto, (max-width: 1000px) 100vw, 1000px" /><figcaption class="wp-element-caption"><em>Punchbox Drum-Synthesizer</em></figcaption></figure>



<p>Sobald man aber erstmal etwas in die Soundengine abtaucht, lässt das Kick PlugIn auch für Techno, House oder Ambient keine Wünsche offen. Die Emulationen von 808, <a href="https://elektronische-musik-produzieren.de/roland-tr-909-clone-die-besten-tr-909-vsts-und-hardware-clones/">909</a> und 606 klingen gut, ein Drumsynthesizer ermöglicht auch Zap-Kicks, wie sie gerne im <a href="https://elektronische-musik-produzieren.de/die-besten-synthesizer-fuer-trance/">Psytrance</a> eingesetzt werden. Dazu kommt noch ein Sampler, Und ich spreche hier erst von der zentralen Kick-Ebene. Möchte man der Kick noch einen Impulse in den Höhen mitgeben, mehr Tiefenschub durch Subbässe verleihen oder etwa die Mitten durchsetzungsfähiger gestalten, ist das mithilfe der drei Sample-Layer im Handumdrehen möglich.</p>



<p>▶▶▶ <a href="https://www.pluginboutique.com/products/2485?a_aid=62ac99b2589be">D16 Group PunchBOX bei Plugin Boutique kaufen (Affiliate Link)</a></p>



<div id="cf-productswidget-44" class="cf-productswidget"></div>
<script src="https://thomann.clickfire.de/Creatives/GetProductsWidgetJS/aNuR58Ps9RC8US7hIDS8eLrtr8cg2"></script>



<h2 class="wp-block-heading" id="h-native-instruments-trk-01">Native Instruments Trk-01</h2>



<p>Ähnlich wie bei der D16 Group Punchbox setzt man auch bei Native Instruments Trk-01 auf eine Kombination aus virtuell analoger Synthese und Sampling. Zwar gibt es hier weniger Möglichkeiten zum Sounddesign, dafür dürfte die Library bei Native Instruments stärker auf elektronische Clubmusik abzielen. </p>



<figure class="wp-block-image size-large is-style-default"><img loading="lazy" decoding="async" width="1024" height="492" src="https://elektronische-musik-produzieren.de/wp-content/uploads/2021/04/NI_TRK_01_Kick_Plugin_Techno-1024x492.jpg" alt="" class="wp-image-4062" srcset="https://elektronische-musik-produzieren.de/wp-content/uploads/2021/04/NI_TRK_01_Kick_Plugin_Techno-1024x492.jpg 1024w, https://elektronische-musik-produzieren.de/wp-content/uploads/2021/04/NI_TRK_01_Kick_Plugin_Techno-300x144.jpg 300w, https://elektronische-musik-produzieren.de/wp-content/uploads/2021/04/NI_TRK_01_Kick_Plugin_Techno-768x369.jpg 768w, https://elektronische-musik-produzieren.de/wp-content/uploads/2021/04/NI_TRK_01_Kick_Plugin_Techno.jpg 1200w" sizes="auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /><figcaption class="wp-element-caption"><em>Native Instruments Trk-01</em></figcaption></figure>



<p>Zudem finden sich beim Trk-01 noch ein <a href="https://elektronische-musik-produzieren.de/die-besten-bass-synthesizer-top-5/">Bass</a> Synthesizer, sowie ein intuitiver Sequencer, mit dem sich Ideen schnell skizzieren lassen. Trk-01 ist vor allem für diejenigen interessant, die ohne große Sounddesign-Möglichkeiten direkt gut klingende Ergebnisse erzielen wollen.</p>



<link href="https://thomann.clickfire.de/Content/pw.css?fe=8" rel="stylesheet" type="text/css"><div class="tho-universe"><ul class="product-list vertical"><li><div class="t-column column-image"><img decoding="async" src="https://www.thomann.de/thumb/thumb120x120/pics/prod/580198.jpg" alt="Native Instruments Electronic Dance Bundle" class="article-image"></div><div class="t-column column-meta"><div class="top-row"><img decoding="async" src="https://thumbs.static-thomann.de/thumb/nethumb140x40/pics/herstlogos/native_instruments.gif" alt="Native Instruments" class="manufacturer-logo"><strong class="display-name">Native Instruments Electronic Dance Bundle</strong></div><div class="bottom-row"><span class="price-detail">55 €</span><a href="https://www.thomann.de/de/native_instruments_electronic_dance_bundle.htm?offid=1&amp;affid=397&amp;utm_medium=affiliate&amp;utm_campaign=id397&amp;utm_content=widget" class="cta-detail" target="_blank" rel="noopener">Jetzt kaufen</a></div></div></li></ul></div>



<p>▶▶▶ <a href="https://www.native-instruments.com/en/products/komplete/synths/trk-01/">Webseite TRK-01 Native Instruments</a></p>



<h2 class="wp-block-heading" id="h-sonic-academy-kick-2">Sonic Academy Kick 2</h2>



<p>Sonic Academy hat mit Kick 2 ebenfalls ein exzellentes Kick PlugIn für Techno, House, EDM etc. im Angebot. Hier gibt es neben einem Drumsynthesizer noch drei Layer für eigene Samples, eine gute Effektsektion, sowie Dynamikprozessoren, um die Kicks optimal zu formen.</p>



<p>Im Unterschied zur Punchbox fehlen Kick 2 zwar die virtuell analogen Emulationen der Klassiker wie <a href="https://elektronische-musik-produzieren.de/roland-tr-808-clone-die-besten-808-hardware-clones/">TR-808</a>, 909 und 606. Auch gehen die Sounddesign-Möglichkeiten bei Punchbox noch einmal ein ganzes Stück weiter. Dafür kommt man mit Kick 2 häufig schneller zum Ziel, denn die gut klingende Software punktet mit einer intuitiveren Bedienung. Und die Roland-Legenden sind hier ebenfalls in wenigen Schritten geschraubt, auch wenn eine optische Verbindung in der Oberfläche fehlt.</p>



<figure class="wp-block-embed is-type-video is-provider-youtube wp-block-embed-youtube wp-embed-aspect-16-9 wp-has-aspect-ratio"><div class="wp-block-embed__wrapper">

</div><figcaption class="wp-element-caption"><em>Kick 2 Features &#8211; Übersicht</em></figcaption></figure>



<p>Da das PlugIn zudem noch einmal günstiger ist, würde ich es als Einstig empfehlen. Wenn man später einmal nich tiefer ins Geschehen eingreifen möchte, kann man immer noch zu Punchbox greifen.</p>



<p>▶▶▶ <a href="https://www.sonicacademy.com/products/kick-2">https://www.sonicacademy.com/products/kick-2</a></p>



<h2 class="wp-block-heading" id="h-intelligent-sounds-amp-music-bazzism">Intelligent Sounds &amp; Music BazzISM</h2>



<p>Das Kick-PlugIn von BazzISM ist ein reiner Drumsynthesizer. Zwar wirkt das Design mittlerweile sehr altbacken, aber dafür entschädigt der Sound. Gerade wer die typischen Goa- und Psytrance-Kicks sucht, kann sich mit Bazzism in wenigen Klicks die perfekte Bassdrum zusammenbauen.</p>


<div class="wp-block-image is-style-default">
<figure class="aligncenter size-large"><img loading="lazy" decoding="async" width="420" height="255" src="https://elektronische-musik-produzieren.de/wp-content/uploads/2021/04/bazzism_techno_kick.png" alt="" class="wp-image-4074" srcset="https://elektronische-musik-produzieren.de/wp-content/uploads/2021/04/bazzism_techno_kick.png 420w, https://elektronische-musik-produzieren.de/wp-content/uploads/2021/04/bazzism_techno_kick-300x182.png 300w" sizes="auto, (max-width: 420px) 100vw, 420px" /><figcaption class="wp-element-caption"><em>BazzISM ist zwar echt keine Schönheit, liefert aber dafür Psytrance-Kicks in wenigen Sekunden</em></figcaption></figure>
</div>


<p>Das PlugIn ist klanglich nicht so vielseitig wie andere Kandidaten in dieser Liste. Allerdings kommt man manchmal mit eingeschränkteren Lösungen deutlich schneller zum Ziel. Zudem ist man hier bereits mit rund 30 € dabei, wobei man fairerweise sagen muss, dass auch der Kostenabstand zu dem deutlich umfangreicheren Kick 2 für rund 50 € dann vergleichsweise gering ist.</p>



<p>▶▶▶ <a href="https://ismism.de/BazzISM.htm">https://ismism.de/BazzISM.htm</a></p>



<h2 class="wp-block-heading" id="h-tracktion-sinee-chop-suey">Tracktion / Sinee Chop Suey</h2>



<p>Chop Suey ist das Ergebnis einer Zusammenarbeit von Tracktion und Sinee. Das Kick VST setzt auf Samples zur Klangerzeugung und erzeugt aus bis zu drei verschiedenen Layern hervorragende Kicks für elektronische Musik.</p>



<figure class="wp-block-embed is-type-video is-provider-youtube wp-block-embed-youtube wp-embed-aspect-16-9 wp-has-aspect-ratio"><div class="wp-block-embed__wrapper">

</div><figcaption class="wp-element-caption"><em>Tracktion / Sinee Chop Suey Kick Plugin</em></figcaption></figure>



<p>Jeder Layer übernimmt eine eigene Funktion, sodass sich am Ende die Kick aus den drei Bestandteilen Transient (der Impuls am Anfang), Body und Tail zusammensetzt. Damit das auch bestmöglich zusammenfügt, verfügt jeder Layer über Prozessoren, um den Klang zu formen. </p>



<p>Dazu gehören neben Kompressor, EQ und Sättigung auch Pitch und ein Tiefpassfilter. Praktisch ist, dass neben einem Sample-Import auch die Root-Note automatisch vom Plugin erkannt und dargestellt wird. Denn gerade das unkorrekte Tuning der Kick zum Rest des Tracks ist ein Fehler, den Einsteiger gerne mal machen.</p>



<p>▶▶▶ <a href="https://www.pluginboutique.com/products/9236-Chop-Suey?a_aid=62ac99b2589be">Sinee Chop Suey bei Plugin Boutique kaufen (Affiliate-Link)</a></p>



<h2 class="wp-block-heading" id="h-freeware-kick-plugin-synsonic-bd-909">Freeware Kick Plugin: Synsonic BD-909</h2>



<p>Wem das alles hier noch zu teuer ist, oder wer nur auf der Suche nach einer klassischen <a href="https://elektronische-musik-produzieren.de/roland-tr-909-clone-die-besten-tr-909-vsts-und-hardware-clones/">Roland TR-909</a> Kick ist, sei noch das Plugin Synsonic BD-909 empfohlen. Das Kickdrum-VST emuliert auf digitale Weise die analogen Schaltkreise des berühmten Originals und liefert dabei neben einem guten Sound einige Extras, die man bei der 909 nicht findet.</p>



<figure class="wp-block-image size-full is-resized"><img loading="lazy" decoding="async" width="768" height="574" src="https://elektronische-musik-produzieren.de/wp-content/uploads/2024/01/BD-909-TR-909-kick-vst.jpg" alt="Die Kick der TR-909 als Freeware-Plugin: Synsonic BD-909" class="wp-image-10972" style="width:750px;height:auto" srcset="https://elektronische-musik-produzieren.de/wp-content/uploads/2024/01/BD-909-TR-909-kick-vst.jpg 768w, https://elektronische-musik-produzieren.de/wp-content/uploads/2024/01/BD-909-TR-909-kick-vst-300x224.jpg 300w" sizes="auto, (max-width: 768px) 100vw, 768px" /><figcaption class="wp-element-caption"><em>Die Kick der TR-909 als Freeware-Plugin: Synsonic BD-909</em></figcaption></figure>



<p>Darunter gehören neben zusätzlichen Parametern fürs Sounddesign auch Distortion, sowie die Möglichkeit, die Kick tonal über MIDI zu spielen. Dadurch kann man das Synsonic BD-909 optional auch als Bass-Synthesizer nutzen. Eine kleine Auswahl an Presets hilft Einsteigern dabei, den richtigen Sound zu finden.</p>



<p>▶▶▶ <a href="https://www.pluginboutique.com/product/1-Instruments/7-Drum-Machine/3555-Synsonic-BD-909?a_aid=62ac99b2589be">Synsonic BD-909 Plugin kostenlos bei Plugin Boutique herunterladen</a> (Affiliate-Link)</p>



<h2 class="wp-block-heading" id="h-on-board-losungen-techno-kick-plugin-in-eurer-daw">On-Board-Lösungen: Techno Kick-Plugin in eurer DAW</h2>



<p>Ich gehe davon aus, dass ihr die Bordmittel eurer DAWs bereits einmal durchforstet habt. Falls nicht, wäre das ebenfalls ein guter Ansatz für den ersten Schritt. Denn die meisten populären <a href="https://elektronische-musik-produzieren.de/welche-daw-fuer-elektronische-musik-die-besten-musikprogramme/">DAWs für elektronische Musik</a> bieten mittlerweile echt gute Alternativen zu den kommerziellen Produkten. </p>



<figure class="wp-block-image size-full"><img loading="lazy" decoding="async" width="944" height="408" src="https://elektronische-musik-produzieren.de/wp-content/uploads/2024/01/ableton-ds-kick.jpg" alt="DS Kick und Drum Buss: Beide gehören zu den Ableton Live Bordmitteln und bieten in dieser Kombination guten Sound für elektronische Kicks." class="wp-image-11005" srcset="https://elektronische-musik-produzieren.de/wp-content/uploads/2024/01/ableton-ds-kick.jpg 944w, https://elektronische-musik-produzieren.de/wp-content/uploads/2024/01/ableton-ds-kick-300x130.jpg 300w, https://elektronische-musik-produzieren.de/wp-content/uploads/2024/01/ableton-ds-kick-768x332.jpg 768w" sizes="auto, (max-width: 944px) 100vw, 944px" /><figcaption class="wp-element-caption"><em>DS Kick und Drum Buss: Beide gehören zu den Bordmitteln von <em> Ableton Live </em>und bieten in dieser Kombination guten Sound für elektronische Kicks.</em></figcaption></figure>



<p>Sei es die E-Kick bei Bitwig, der Drum Synth von Logic oder DS Kick innerhalb von Ableton Live sind alles grundsolide Kick-Synthesizer (und mehr). Häufig muss man hier zwar auf die ganzen Extras wie Sample-Layers verzichten. Oder man muss sich eben aus den Bordmitteln eine Custom-Made-Lösung zusammenstellen, die dann neben dem Drumsynth noch weitere Layer aus Sampling etc. beinhaltet. Und auch bei der Nachbearbeitung wird es nicht so komfortabel wie bei vielen kommerziellen Drittanbietern. Trotzdem lohnt es sich, einmal den eigenen Werkzeugkasten zu durchleuchten. </p>



<figure class="wp-block-image size-large"><img loading="lazy" decoding="async" width="1024" height="332" src="https://elektronische-musik-produzieren.de/wp-content/uploads/2024/01/logic_drum_synth-1024x332.jpg" alt="Auch der Drum Synth von Apple Logic ist flexibler, als es auf den ersten Blick scheint. " class="wp-image-11006" srcset="https://elektronische-musik-produzieren.de/wp-content/uploads/2024/01/logic_drum_synth-1024x332.jpg 1024w, https://elektronische-musik-produzieren.de/wp-content/uploads/2024/01/logic_drum_synth-300x97.jpg 300w, https://elektronische-musik-produzieren.de/wp-content/uploads/2024/01/logic_drum_synth-768x249.jpg 768w, https://elektronische-musik-produzieren.de/wp-content/uploads/2024/01/logic_drum_synth.jpg 1200w" sizes="auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /><figcaption class="wp-element-caption"><em>Auch der Drum Synth von Apple Logic ist flexibler, als es auf den ersten Blick scheint. Hier gibt es neben guten Kicks auch Cymbals, Snare und mehr</em></figcaption></figure>



<p>Neben den eigentlichen Klangerzeugern liefern manche DAWs auch spezialisierte Plugins gleich mit, die mehrere Dynamikprozessoren und Sättigungseffekte beinhalten. In der Kombination sind wir dann relativ schnell wieder bei einem Funktionsumfang, der dem von speziellen PlugIns wie Punchbox oder Chop Suey entspricht. Allerdings ist hier ein gewisses Know How vorausgesetzt, das einem die Spezialisten abnehmen. Wobei ich hier echt empfehle, euch zumindest mal zwei Stunden Zeit zu nehmen, um diese Möglichkeiten auszuloten. Wenn ihr damit nicht weiterkommt, bleibt euch immer noch die kommerzielle Alternative. </p>



<h2 class="wp-block-heading" id="h-kick-plugin-fur-techno-ambient-und-house-fazit">Kick PlugIn für Techno, Ambient und House &#8211; Fazit</h2>



<p>Und damit komme ich zum Fazit. Das umfangreichste spezialisierte PlugIn für BassDrums dürfte derzeit Punchbox von der D16 Group sein. Punchbox eignet sich hervorragend für Sounddesigner, die sich gerne Zeit für die perfekte Kick nehmen. Meine Empfehlung wäre allerdings Kick 2, bietet es als flexibles PlugIn eine gute Library und das beste Preis-Leistungsverhältnis. </p>



<p>Noch günstiger wird es mit der Freeware Synsonic BD-909. Dieses Kick VST ist zwar auf den Bassdrum-Sound der TR-909 limitiert, aber gerade im Techno oder House ist das nach wie vor einer der absoluten Standards. Durch etwas Nachbearbeitung mit <a href="https://elektronische-musik-produzieren.de/techno-kick-bauen-so-erstellst-du-fette-bassdrums-fuer-den-club/">EQ und Kompressor </a>bekommt ihr auch hiermit einen amtlichen Clubsound. Oder ihr geht erstmal den Weg mit der Bordlösung, sofern eure <a href="https://elektronische-musik-produzieren.de/welche-daw-fuer-elektronische-musik-die-besten-musikprogramme/">DAW</a> ein Kick-Plugin bereitstellt. </p>



<p>Die Königsklasse ist natürlich, sich mit einem Stock zu bewaffnen, auf Pappe zu kloppen und das Signal dann im <a href="https://elektronische-musik-produzieren.de/modularsystem-fur-einsteiger-mit-welchen-modulen-fangt-man-an/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Modularsystem</a> für 5000 Euro halb so gut klingen zu lassen, wie mit den hier vorgestellten Kandidaten. Immerhin kann man im Anschluss sagen, man nutzt keine Presets!</p>



<h3 class="wp-block-heading" id="h-weitere-links">Weitere Links</h3>



<ul class="wp-block-list">
<li><a href="https://elektronische-musik-produzieren.de/die-besten-drum-machines-fuer-techno/">Die besten Drum Machines für Techno, Ambient und House</a></li>



<li><a href="https://elektronische-musik-produzieren.de/techno-kick-bauen-so-erstellst-du-fette-bassdrums-fuer-den-club/">Techno Kick bauen &#8211; So erstellst du fette Bass Drums für den Club</a></li>



<li><a href="https://elektronische-musik-produzieren.de/kick-und-bass-abmischen-die-groessten-fehler/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Kick und Bass abmischen: Die größten Fehler</a></li>



<li><a href="https://elektronische-musik-produzieren.de/die-besten-midi-controller-fuer-ableton-live-uebersicht/">Die besten MIDI Controller für Ableton Live – Übersicht</a></li>



<li><a href="https://elektronische-musik-produzieren.de/erica-synths-lxr-02-sound-pack-core/">Erica Synths LXR-02 Sound Pack: Core</a></li>
</ul>
<p>Der Beitrag <a href="https://elektronische-musik-produzieren.de/kick-plugin-fuer-techno-deep-house-und-ambient-die-besten-vstis/">Kick PlugIn für Techno, Deep House und Ambient &#8211; Die besten VSTis</a> erschien zuerst auf <a href="https://elektronische-musik-produzieren.de">elektronische-musik-produzieren</a>.</p>
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			</item>
		<item>
		<title>SOMA Pulsar-23 Test: Elektronische Drum Machine</title>
		<link>https://elektronische-musik-produzieren.de/soma-pulsar-23-test-elektronische-drum-machine/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[e-m-p]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 23 Nov 2021 04:51:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Drum Machines]]></category>
		<category><![CDATA[Soma]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Der SOMA Pulsar-23 ist mittlerweile ein echter Geheimtipp für Techno, Industrial und Electro. Und das aus gutem Grund: Denn die analoge Drum Machine überzeugt mit einem satten aggressiven Sound, extremer Flexibilität und einem außergewöhnlichen Konzept. Doch bevor wir in den Pulsar-23 Test einsteigen, sehen und hören wir uns zuerst einmal das gute Stück an. Pulsar-23 &#8230; </p>
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										<content:encoded><![CDATA[
<p>Der<a href="https://somasynths.com/pulsar-23/" target="_blank" rel="noreferrer noopener"> SOMA Pulsar-23</a> ist mittlerweile ein echter Geheimtipp für <a href="https://elektronische-musik-produzieren.de/techno-produzieren-fuer-den-club-7-fehler-die-du-vermeiden-solltest/">Techno</a>, Industrial und Electro. Und das aus gutem Grund: Denn die analoge <a href="https://elektronische-musik-produzieren.de/die-besten-drum-machines-fuer-techno/">Drum Machine</a> überzeugt mit einem satten aggressiven Sound, extremer Flexibilität und einem außergewöhnlichen Konzept. Doch bevor wir in den Pulsar-23 Test einsteigen, sehen und hören wir uns zuerst einmal das gute Stück an.</p>



<figure class="wp-block-embed is-type-video is-provider-youtube wp-block-embed-youtube wp-embed-aspect-16-9 wp-has-aspect-ratio"><div class="wp-block-embed__wrapper">

</div><figcaption class="wp-element-caption"><em>Pulsar-23 Demovideo</em></figcaption></figure>



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<h2 class="wp-block-heading">Pulsar-23 Test: Erster Eindruck</h2>



<p>Knapp vier Kilo <a href="https://elektronische-musik-produzieren.de/die-besten-drum-machines-fuer-techno/">Drum Machine</a> in einem robusten Stahlgehäuse. Der Pulsar-23 vermittelt auf den ersten Blick ein hochwertiges Gefühl. Hier könnte man endich mal das überstrapazierte Marketing-Geblubber aka &#8222;Industriestandard&#8220; verwenden und hätte ein Gerät vor der Nase, das dieses Attribut auch verdient. Alle Potis sitzen fest und bieten einen angenehmen Drehwiderstand, die Pins für die Verkabelung vermitteln Langlebigkeit und auch die Buchsen und Kippschalter schaffen Vertrauen.</p>



<p>Diese Qualität hat mit knapp 2000 € auch ihren Preis. Allerdings werden alle Units von Hand gefertigt. Vor Auslieferung finden laut Aussage von SOMA zudem etliche Qualitätskontrollen statt, bei der alle Segmente bis zu acht mal von Menschen überprüft werden. Insofern scheint mir der Preis durchaus gerechtfertigt zu sein. Aber es ist auch klar, dass man sich hier im Boutique-Bereich einer sehr spitzen Zielgruppe widmet.</p>



<figure class="wp-block-image size-large"><img loading="lazy" decoding="async" width="1024" height="579" src="https://elektronische-musik-produzieren.de/wp-content/uploads/2021/11/SOMA_pulsar_23_test_schrägansicht-1024x579.jpg" alt="SOMA Pulsar-23 Test" class="wp-image-5490" srcset="https://elektronische-musik-produzieren.de/wp-content/uploads/2021/11/SOMA_pulsar_23_test_schrägansicht-1024x579.jpg 1024w, https://elektronische-musik-produzieren.de/wp-content/uploads/2021/11/SOMA_pulsar_23_test_schrägansicht-300x170.jpg 300w, https://elektronische-musik-produzieren.de/wp-content/uploads/2021/11/SOMA_pulsar_23_test_schrägansicht-768x434.jpg 768w, https://elektronische-musik-produzieren.de/wp-content/uploads/2021/11/SOMA_pulsar_23_test_schrägansicht.jpg 1200w" sizes="auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /><figcaption class="wp-element-caption">SOMA Pulsar-23 Test: Schrägansicht</figcaption></figure>



<h2 class="wp-block-heading">Vier Instrumente: Kick, Bass, Snare/Clap &amp; HiHats</h2>



<p>Bevor wir zu den vielen Eigenartigkeiten kommen, werfen wir einen Blick auf die bekannten Elemente. Als analoge Drum-Machine bietet der Pulsar-23 nämlich erst einmal ganz klassisch vier Instrumente, die sich in Kick, <a href="https://elektronische-musik-produzieren.de/die-besten-bass-synthesizer-top-5/">Bass</a> / Percussion, Snare / Clap, sowie in Cymbals / HiHats aufteilen.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Kick</h3>



<p>Ganz links in der Instrumentsektion findet man die Kick. Wie bei den meisten gut ausgestatteten Kickdrums gibt es hier Parameter wie Tune, Pitch-und VCA-Hüllkurve, Attack und Release, sowie einen Drive-Regler. Hiermit morpht man die Schwingungsform der Kick ganz langsam von Dreieck über Sinus bis Rechteck.</p>



<p>Die A/R-Release-Hüllkurve im untersten Bereich besitzen alle vier Instrumente. Grundsätzlich löst diese bei einem Trigger-Impuls aus und fällt dann entsprechend der Release-Zeit ab. Nun hat Soma mitgedacht und zusätzlich eine &#8222;Sustain-Phase&#8220; integriert. Dadurch wird der Ton solange gehalten, wie der Gate aktiv ist. Den kann man entweder über die metallene Triggertaste am Gerät selbst, oder über extern zugefügte Noten auslösen.</p>



<p>Die Kick hat unheimlich viel Punch und setzt sich gut im Mix durch. Der eigene Charakter hebt sich wohltuend von den klassischen X0Xern ab, ohne dabei zu eigenwillig zu sein. Dank des Pitch-Eingangs kann man das Tuning der Kicks auch gut benden, wie es etwa im Electro-Bereich gerne gemacht wird. Problematisch ist allerdings, dass der Kick-Oszillator nicht (optional) im Nulldurchgang resettet wird. Das ist bei vielen Stilarten elektronischer Musik ein essentielles Feature, denn ansonsten variiert der Attackimpuls mitunter zu stark. Das hat man sich mittlerweile wohl auch bei SOMA eingestanden und bei späteren Modellen ist diese Funktion nun über einen Switch im Inneren erreichbar.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Bass / Percussion</h3>



<p>Das zweite Instrument läuft unter Bass / Percussion und ist im Prinzip ein monophoner Synth. Selbst wenn es hier nicht unmengen an Reglern gibt, zeigt sich der Bass-Track klanglich durchaus flexibel. Mit einem Umfang von vier Oktaven lässt sich dieses Instrument im Bass-Modus über einen externen MIDI-Controller auch tonal spielen.</p>



<p>Neben einem Tiefpassfilter mit recht aggressiver Resonanz dürften hier vor allem die Regler Warp und Shape einen großen Einfluss auf das Ergebnis haben. Shape fügt der Schwingungsform dabei stufenlos Obertöne hinzu, während mit dem Waheshaper Warp das Signal zunehmend aggressiver wird, je weiter man das Poti aufreißt.</p>



<p>Anders verhalten sich die Regler Warp und Shape im Percussion Modus. Auch hier ändert sich merklich die Obertonstruktur. Wirft man allerdings einen Blick in die Anleitung, werden hier mehrere Parameter gleichzeitig beeinflusst. Was genau, darüber schweigt man sich aus. </p>



<p>Letztlich spielt es auch keine Rolle, denn auch in der Percussion-Betriebsart kann man aus dem Pulsar-23 sehr interessante Sounds herausholen. Diese klingen selten nach typischer Percussion wie Tom oder Conga, haben aber durchaus ihren Reiz. Ich würde es etwas schwammig beschreiben als organisch rund mit einer leicht aggressiven Note, die sich gut in den Gesamtklang einfügt.</p>



<figure class="wp-block-image size-large"><img loading="lazy" decoding="async" width="1024" height="571" src="https://elektronische-musik-produzieren.de/wp-content/uploads/2021/11/SOMA_pulsar_23_test-orange-1024x571.jpg" alt="SOMA Pulsar-23 Test: Orangene Version" class="wp-image-5492" srcset="https://elektronische-musik-produzieren.de/wp-content/uploads/2021/11/SOMA_pulsar_23_test-orange-1024x571.jpg 1024w, https://elektronische-musik-produzieren.de/wp-content/uploads/2021/11/SOMA_pulsar_23_test-orange-300x167.jpg 300w, https://elektronische-musik-produzieren.de/wp-content/uploads/2021/11/SOMA_pulsar_23_test-orange-768x428.jpg 768w, https://elektronische-musik-produzieren.de/wp-content/uploads/2021/11/SOMA_pulsar_23_test-orange.jpg 1200w" sizes="auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /><figcaption class="wp-element-caption">SOMA Pulsar-23 in orange</figcaption></figure>



<h3 class="wp-block-heading">Snare / Clap</h3>



<p>Nummer drei der vier Instrumente widmet sich der Erzeugung von Snare- bzw. Clap-Sounds. Herzstück dieser Sektion ist ein stimmbarer Noisegenerator. Das Tuning erfolgt hier über die Verschiebung des Spektrums, was sich entweder manuell oder automatisiert mit einer Steuerspannung regeln lässt. Klanglich erinnert es manchmal an eine Filterbank bzw. einen Vocoder. Der herrlich elektronische Charakter hat nichts mit einer typischen Snare, geschweige mit einem Clap-Sound gemein, fügt sich aber hervorragend in den Gesamtsound des Pulsar-23 ein.</p>



<p>Um aus der Snare einen Clap-Sound zu formen, wird mit dem Clap-Regler die Attack-Phase in zwei Impulse aufgeteilt. Die zeitliche Verzögerung zwischen den Impulsen regelt dann die Intensität des Claps. Das klingt zwar durchaus brauchbar. Um sich hier eine Clap vorzustellen &#8211; selbst in elektronischen Maßstäben &#8211; benötigt man schon recht viel Phantasie. Nichtsdestotrotz gefiel mir der Sound, sobald man sich von dem Clap-Dogma verabschiedet hat.</p>



<p>Final kann man das Signal noch mit einem ordentlich zupackenden Bandpassfilter mit recht spitzer Resonanz bearbeiten. Auch hier spielt der Pulsar-23 seine Stärken richtig aus, wenn man den Filter-Cutoff &#8211; etwa mit einem synchronisierten LFO &#8211; automatisiert.</p>



<figure class="wp-block-image size-large"><img loading="lazy" decoding="async" width="1024" height="581" src="https://elektronische-musik-produzieren.de/wp-content/uploads/2021/11/SOMA_pulsar_23_test_weiss-1024x581.jpg" alt="SOMA Pulsar-23 Test: Weiß" class="wp-image-5491" srcset="https://elektronische-musik-produzieren.de/wp-content/uploads/2021/11/SOMA_pulsar_23_test_weiss-1024x581.jpg 1024w, https://elektronische-musik-produzieren.de/wp-content/uploads/2021/11/SOMA_pulsar_23_test_weiss-300x170.jpg 300w, https://elektronische-musik-produzieren.de/wp-content/uploads/2021/11/SOMA_pulsar_23_test_weiss-768x436.jpg 768w, https://elektronische-musik-produzieren.de/wp-content/uploads/2021/11/SOMA_pulsar_23_test_weiss.jpg 1200w" sizes="auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /><figcaption class="wp-element-caption">Der Pulsar-23 in weißer Ausführung</figcaption></figure>



<h3 class="wp-block-heading">HiHats</h3>



<p>Damit kommen wir zum letzten Instrument: Der HiHats- oder Cymbals-Sektion. Grundsätzlich zeichnet sich diese durch einen äher klassischen Sound aus, der sich von reinem Noise bis hin zu stark mettalisch tonalem Elektro-Becken formen lässt. An sich klingen die HiHats nicht verkehrt, wenngleich sie schnell zu dominant werden können. Vor allem, wenn man die HiHats statisch in den Gesamtmix schickt.</p>



<p>Daher empfehle ich gerade hier den Einsatz der Modulationsmöglichkeiten. Wenn man mit einem zur Clock gesyncten LFO oder der Hüllkurve eines Benachbarten Instruments Parameter wie Hochpass-Filter oder Tonhöhe steuert, fängt diese Sektion an zu leben. Auf diese Weise werden auch simple Beats spannend und können in einem Track problemlos über längere Strecken überdauern ohen zu nerven.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Über 100 Patchpunkte für kreatives Sounddesign</h2>



<p>Entfernen wir uns von den Basics und gucken uns an, was den Pulsar-23 so einzigartig macht. Die Oberfläche ist durchsetzt von kleinen Metallpins. Wie die Klinkenbuchsen bei einem <a href="https://elektronische-musik-produzieren.de/modularsystem-fur-einsteiger-mit-welchen-modulen-fangt-man-an/">Modularsystem</a>, dienen diese Pins dazu, die interne Vorverkabelung zu ersetzen oder gänzlich neue Funktionen zu integrieren. Um die Patchpunkte miteinander zu verbinden, liefert Soma etliche Kabel mit Alligatorklemmen an beiden Enden mit.</p>



<p>Zugegebenermaßen war ich am Anfang etwas skeptisch, was die Verwendung von Alligatorklemmen betrifft. Zu frickelig erschien mir dieser Lösungsansatz, gerade im Vergleich zu einem traditionellen Modularsystem. Man gewöhnt sich allerdings schnell daran und kann dann auch recht zügig damit arbeiten. Zudem kann man sich dadurch auch Multiples sparen, was in Verbindung mit dieser echt günstigen Kabelgattung ein Vorteil ist. Allerdings wird der Platz in manchen Bereichen &#8211; wie zum Beispiel bei den Clockteilern &#8211; schnell knapp, wenn ein Pin gleichzeitig die Quelle für mehrere Modulationsziele ist. Und so passierte es mir ein paar Mal zu häufig, dass einzelne Klemmen wieder abgesprungen sind, sobald ich am selben oder einem benachbarten Pin eine weitere Verbindung ziehen wollte.</p>



<figure class="wp-block-image size-large"><img loading="lazy" decoding="async" width="1024" height="109" src="https://elektronische-musik-produzieren.de/wp-content/uploads/2021/11/SOMA_pulsar_23_test_modular-1024x109.jpg" alt="SOMA Pulsar-23 Test: Pins" class="wp-image-5488" srcset="https://elektronische-musik-produzieren.de/wp-content/uploads/2021/11/SOMA_pulsar_23_test_modular-1024x109.jpg 1024w, https://elektronische-musik-produzieren.de/wp-content/uploads/2021/11/SOMA_pulsar_23_test_modular-300x32.jpg 300w, https://elektronische-musik-produzieren.de/wp-content/uploads/2021/11/SOMA_pulsar_23_test_modular-768x82.jpg 768w, https://elektronische-musik-produzieren.de/wp-content/uploads/2021/11/SOMA_pulsar_23_test_modular.jpg 1200w" sizes="auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /><figcaption class="wp-element-caption">SOMA Pulsar-23 Test: Etliche Modulationen können mit Pins hergestellt werden</figcaption></figure>



<p>Alle Patchpunkte aufzuzählen würde den Testrahmen sprengen. Nur so viel sei gesagt: Soma hat sich bei den Patchpunkten einiges gedacht und alle sinnvollen Parameter modulierbar gemacht. Außerdem finden sich praktische Hilfsmodule wie LFO, Inverter, VCAs, Abschwächer etc. in ausreichender Menge, sodass selbst anspruchsvolles Sounddesign mit dem Pulsar-23 möglich ist.</p>



<h2 class="wp-block-heading">MIDI-Integration</h2>



<p>Vorbildlich gelöst ist auch die MIDI-Anbindung. Hierzu sitzt auf der Rückseite eine traditionelle MIDI-Buchse. Jedes einzelne Instrument besitzt einen kleinen Taster. Wird dieser gedrückt und gleichzeitig eine Taste gedrückt oder ein Controller bewegt, lernt der Pulsar-23 und speichert diese Information (MIDI-Kanal, CC-Nummer) dauerhaft ab.</p>



<p>Darüber hinaus gibt es auf der linken Seite noch vier weitere Pins, von denen jeder einzelne eine MIDI-Lernfunktion bietet. Dadurch kann man bequem alle erdenklichen MIDI-CC Controller, sei es Velocity, Modwheel, Notennummer usw. in die Klangerzeugung einbinden. </p>



<p>Letztlich versteht der Pulsar-23 auch MIDI-Clock und gibt diese sogar in den verschiedenen Clock-Teilern an den Pins wieder aus. Möchte man externe MIDI-Clock und interne Bandmaschinen-Sequencer miteinander synchronisieren, ist der einfachste Weg, den LRST-Pin mit dem 0.25 Teiler Pin zu verbinden. Nach einer kurzen Einschwingphase laufen die Clocks synchron miteinander.</p>



<figure class="wp-block-image size-large"><img loading="lazy" decoding="async" width="1024" height="586" src="https://elektronische-musik-produzieren.de/wp-content/uploads/2021/11/SOMA_pulsar_23_test_rückseite-1024x586.jpg" alt="SOMA Pulsar-23 Test: Rückseite" class="wp-image-5489" srcset="https://elektronische-musik-produzieren.de/wp-content/uploads/2021/11/SOMA_pulsar_23_test_rückseite-1024x586.jpg 1024w, https://elektronische-musik-produzieren.de/wp-content/uploads/2021/11/SOMA_pulsar_23_test_rückseite-300x172.jpg 300w, https://elektronische-musik-produzieren.de/wp-content/uploads/2021/11/SOMA_pulsar_23_test_rückseite-768x440.jpg 768w, https://elektronische-musik-produzieren.de/wp-content/uploads/2021/11/SOMA_pulsar_23_test_rückseite.jpg 1200w" sizes="auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /><figcaption class="wp-element-caption">SOMA Pulsar-23 Test: Rückseite mit MIDI und Einzelausgängen</figcaption></figure>



<h2 class="wp-block-heading">Die Effektsektion: Mehr als nur ein Add-On</h2>



<p>Jedes Instrument lässt sich per Send in die Effektsektion schicken, die ein Delay und ein Reverb umfasst. Die Klangqualität geht absolut klar und ist zudem gut auf den Grundsound des Synthesizers abgestimmt. Statt drüberzuliegen, scheint sich der Effektsound mit Grundklang der Instrumente zu verweben, was bei vielen Synthesizern mit eigener Effektsektion nicht der Fall ist.</p>



<p>Besonders das Distortion hat mich gepackt. Die unscheinbare Sektion neben den Effekten beherbergt zwar nur zwei Regler: Intensität und Mischverhältnis. Der Sound des Distortions überzeugt aber durch einen warmen, rohen Klang, der selbst bei extremen Werten noch angenehm klingt und das Signal kraftvoll verdichtet. </p>



<h2 class="wp-block-heading">Der Sequencer des Pulsar-23</h2>



<p>In der Sequencersektion des Pulsar-23 wird es noch einmal eigenwillig. Wer ohne klassisches X0X-Drumprogramming nicht auskommt, kann diesen Abschnitt gleich überspringen und muss sich einen &#8222;normalen&#8220; Lauflichtsequencer dazustellen. Denn hierauf wurde beim Pulsar-23 völlig verzichtet.</p>



<figure class="wp-block-image size-large"><img loading="lazy" decoding="async" width="1024" height="211" src="https://elektronische-musik-produzieren.de/wp-content/uploads/2021/11/SOMA_pulsar_23_test_looper-1024x211.jpg" alt="Pulsar-23 Test: Eigene Beats werden über einen Looper-Sequencer wiedergegeben " class="wp-image-5463" srcset="https://elektronische-musik-produzieren.de/wp-content/uploads/2021/11/SOMA_pulsar_23_test_looper-1024x211.jpg 1024w, https://elektronische-musik-produzieren.de/wp-content/uploads/2021/11/SOMA_pulsar_23_test_looper-300x62.jpg 300w, https://elektronische-musik-produzieren.de/wp-content/uploads/2021/11/SOMA_pulsar_23_test_looper-768x158.jpg 768w, https://elektronische-musik-produzieren.de/wp-content/uploads/2021/11/SOMA_pulsar_23_test_looper.jpg 1200w" sizes="auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /><figcaption class="wp-element-caption"><em>Der recht eigenwillige Looper im Pulsar-23</em></figcaption></figure>



<p>Stattdessen muss man sich den Sequencer des Pulsar-23 als vier unabhängig arbeitende Tapeloops vorstellen. Die Länge beträgt bei allen maximal 128 Clock-Impulse, kann aber auch kürzer sein. Die Clockimpulse pro Track lassen sich wiederum durch die Clock-Teiler auseinanderziehen, sodass beispielsweise die Kick auf 4/4 läuft, der Bass-Track aber vier mal so langsam. Für die Aufnahme wird der Kippschalter des Instrumententracks auf &#8222;Rec&#8220; gestellt und ist solange im Overdub-Modus, bis man die Stellung auf &#8222;Play&#8220; wechselt.</p>



<p>Hat man sich einmal an das Prinzip gewöhnt, ist das Arbeiten mit dem Sequencer sehr angenehm. Fairerweise muss man aber sagen, dass man für elektronische Musik schon ein ziemlich gutes Taktgefühl haben muss. Denn die interne Auflösung ist dermaßen hoch, dass man sehr genau einspielen muss, wenn das Ziel ein starrer Beat sein soll.</p>



<h2 class="wp-block-heading">SOMA Pulsar-23 Test: Fazit</h2>



<p>Eins kann man ganz klar sagen: Der Pulsar-23 ist keine Drum-Machine für Einsteiger. Denn der semimodulare Aufbau, das mitunter etwas schräge Konzept der &#8222;Bandmaschinen-Aufnahme&#8220; und nicht zuletzt der Preis von rund 2000&nbsp;€ machen deutlich, dass sich SOMA an eine nerdige, aber durchaus bewusste Zielgruppe richtet. Und diese wird mit einem fantastisch klingenden Drum Computer belohnt, der abseits der ausgetretenen X0X-Pfade jeden Club erzittern lässt. </p>



<p>Als zentrale Live-Unit sehe ich den Pulsar-23 aufgrund der vielen eng beieinander liegenden Patchpunkte hingegen nicht so sehr. Denn die Bedienung ist mitunter zu frickelig, um im Live-Kontext schnell mal ein Patch anzupassen. Bei experimentellen Jams im IDM- oder Electronica-Bereich könnte es funktionieren. Im eher kommerziell ausgerichteten Club-Kontext würde ich mich wohl nicht mit dem Teil auf die Bühne trauen. Dafür macht die Unit im Studio eine extrem gute Figur, wann immer fette und aggressive Drums gefragt sind.</p>



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		<title>Erica Synths LXR-02 Test: Digitaler Drum Synthesizer</title>
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		<pubDate>Sat, 02 Oct 2021 04:27:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Drum Machines]]></category>
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		<category><![CDATA[LXR-02]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Erica Synths LXR-02 ist eine komplett digitale Drum-Machine, die in Zusammenarbeit mit Sonic Potions entstand. Ursprünglich ein DIY-Projekt, erweiterte Erica Synths die spannende Idee, spendierte dem LXR-02 noch ein solides Gehäuse und liefert es nun als Drum Computer für Nichtlöter aus. Wie gut das Ergebnis ist, erfahrt ihr im Erica Synths LXR-02 Test. Doch zuerst &#8230; </p>
<p><a href="https://elektronische-musik-produzieren.de/erica-synths-lxr-02-test-digitaler-drum-synthesizer/" class="more-link">Continue reading<span class="screen-reader-text"> "Erica Synths LXR-02 Test: Digitaler Drum Synthesizer"</span></a></p>
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<p>Erica Synths LXR-02 ist eine komplett digitale <a href="https://elektronische-musik-produzieren.de/die-besten-drum-machines-fuer-techno/">Drum-Machine</a>, die in Zusammenarbeit mit Sonic Potions entstand. Ursprünglich ein DIY-Projekt, erweiterte <a href="https://www.ericasynths.lv/shop/standalone-instruments-1/drum-synthesizer-lxr-02/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Erica Synths</a> die spannende Idee, spendierte dem LXR-02 noch ein solides Gehäuse und liefert es nun als <a href="https://elektronische-musik-produzieren.de/die-besten-drum-machines-fuer-techno/">Drum Computer</a> für Nichtlöter aus. Wie gut das Ergebnis ist, erfahrt ihr im Erica Synths LXR-02 Test. Doch zuerst gibt es ein Demovideo mit Patches aus dem <a href="https://elektronische-musik-produzieren.de/erica-synths-lxr-02-sound-pack-core/">Erica Synths LXR-02 Sound Pack</a>.</p>



<img loading="lazy" decoding="async" src="https://vg09.met.vgwort.de/na/39ad20c5bec24ff293b19959845523cc" width="1" height="1" alt="">



<figure class="wp-block-embed is-type-video is-provider-youtube wp-block-embed-youtube wp-embed-aspect-16-9 wp-has-aspect-ratio"><div class="wp-block-embed__wrapper">

</div><figcaption class="wp-element-caption"><em>Erica Synths LXR-02 Sound Demo</em></figcaption></figure>



<h2 class="wp-block-heading">Erica Synths LXR-02 Test. Erster Eindruck: Verarbeitung und Anschlüsse</h2>



<p>Gleich nach dem Auspacken des LXR-02 wird deutlich, dass es Erica Synths ernst meint. Das kompakte Gerät verfügt über ein angenehmes Gewicht und eine sehr gute Verarbeitung. Die Drehregler und Fader bieten einen wahrnehmbaren Widerstand und die Taster für den Lauflichtsequencer lassen sich leicht aktivieren, ohne dabei filigran zu wirken. Der Regelweg der Fader reicht aus, um auch gezielte Lautstärkeanpassungen vorzunehmen. Lediglich die Minitaster für die Instrumentenauswahl konnten nicht völlig überzeugen, da sie vermutlich wegen der stecknadelkopfgroßen Ausmaße etwas zu stark im Gehäuse wabbeln. </p>



<figure class="wp-block-image size-large"><img loading="lazy" decoding="async" width="1024" height="326" src="https://elektronische-musik-produzieren.de/wp-content/uploads/2021/09/Erica_Synths_LXR-02_Test_Anschluesse-1024x326.jpg" alt="Erica Synths LXR-02 Anschlüsse auf der Rückseite" class="wp-image-5128" srcset="https://elektronische-musik-produzieren.de/wp-content/uploads/2021/09/Erica_Synths_LXR-02_Test_Anschluesse-1024x326.jpg 1024w, https://elektronische-musik-produzieren.de/wp-content/uploads/2021/09/Erica_Synths_LXR-02_Test_Anschluesse-300x96.jpg 300w, https://elektronische-musik-produzieren.de/wp-content/uploads/2021/09/Erica_Synths_LXR-02_Test_Anschluesse-768x244.jpg 768w, https://elektronische-musik-produzieren.de/wp-content/uploads/2021/09/Erica_Synths_LXR-02_Test_Anschluesse.jpg 1200w" sizes="auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /><figcaption class="wp-element-caption"><em>Erica Synths LXR-02 Anschlüsse auf der Rückseite</em></figcaption></figure>



<p>Auf der Rückseite erwarten den User neben der Stereosumme zwei Einzelausgänge, ein MIDI Duo (In / Out), USB-Anschluss, sowie analoge Clock Ein- und Ausgänge nebst Reset-Eingang. Hier kann man echt nichts aussetzen. Die Datenübertragung erfolgt beim LXR-02 per mitgelieferter MicroSD-Karte, deren Slot sich ebenfalls auf der Rückseite befindet. Möchte man Projekte oder Sounds von oder zu einem Computer übertragen, geht das derzeit nur über MicroSD-Karte. Hier hätte ich mir gewünscht, den Datentransfer alternativ per USB-SysEx-Dump vorzunehmen. Allerdings ist das nun auch kein allzu großer Kritikpunkt. </p>



<h2 class="wp-block-heading">Die Soundengines</h2>



<p>Grundsätzlich kann man dem LXR-02 einen eher rohen Klang attestieren. Harte und aggressive Sounds gehen mit dem Drum Synthesizer deutlich schneller von der Hand, als smoothe Ambient-Percussions. Wobei auch letztere durchaus möglich sind, wenn man sich intensiver mit der Sound-Engine beschäftigt. Trotzdem sehe ich den LXR-02 eher in musikalischen Genres wie Techno, Electro, Industrial oder IDM, als in der Chillout-Ecke. Da die Instrumente einige Gemeinsamkeiten haben, sehen wir uns zunächst diese Elemente an und gehen im Anschluss auf die einzelnen Sektionen ein.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Das Filter</h2>



<p>Alle Instrumente besitzen ein Multimode-Filter, das zwar ziemlich digital klingt, aber durchaus in der Lage ist, dem Klang ordentlich Charakter mitzugeben. Die Resonanz erschien mir bei höheren Werten oft etwas zu spitz. Bei einer geringeren Dosierung ist das Filter eine gute Bereicherung, wenngleich ich es im Einsatz in erster Linie für leichte Korrekturen nutzte und weniger fürs kreative Sounddesign.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Modulationsmöglichkeiten</h2>



<p>Pro Instrument gibt es einen LFO, der über mehrere Schwingungsformen verfügt und zur MIDI-Clock synchronisierbar ist. Neben Sinus, Dreieck und Noise bieten die LFOs noch aufsteigenden und fallenden Sägezahn. Dieser ist neben einer linearen Variante auch in einer exponentlellen Version vorhanden, was besonders in Zusammenhang mit Retrigger eine willkommene Ergänzung für knallende Drum-Sounds ist. </p>



<p>Überhaupt ist die LFO-Sektion ein echtes Highlight, wenn man einmal genauer hinsieht. Denn der Retrigger-Impuls kann von jeder Spur abgeholt werden. Ebenso lassen sich alle LFOs alternativ einer anderen Spur zuweisen, wodurch sich die Parameter eines Instrument theoretisch von bis zu sechs LFOs gleichzeitig modulieren lassen.</p>



<p class="has-text-align-center has-dark-color has-text-color has-background" style="background-color:#86d7f9"><strong>Sounddesign-Praxistipp für Nerds:</strong> Wir programmieren in Track 2 einen stehenden Bass-Sound, dessen Filterfrequenz von einem Sinus-LFO moduliert wird. Die Kick aus Spur 1 sorgt nun dafür, dass dieser LFO bei jedem gesetzten Step neu getriggert wird. <br>Gleichzeitig weist man einen zweiten LFO (aufsteigender Sägezahn) &#8211; etwa von der Kick aus Spur 1 &#8211; der Lautstärke unseres Basses zu. Dieser LFO läuft synchron triolisch zur MIDI-Clock. Alleine mit diesen beiden LFOs erschafft man einen herrlich pumpenden Basslauf, der an <a href="https://elektronische-musik-produzieren.de/sidechain-compressor-einstellen-tutorial-fuer-elektronische-musik/">Sidechain-Kompression</a> erinnert. </p>



<p>Je nach gewähltem Instrument stehen Pitch- und Amp-Hüllkurven, sowie zusätzlich eine Mod-Hüllkurve zur Vefügung. Die Hüllkurven sind eher rudimentär ausgestattet und auf die Erzeugung von Drum-Sounds optimiert. Für meinen Geschmack lösen sie in den unteren Werten etwas zu grob auf. So kam es einige Male vor, dass bei der Programmierung von zackigen Percussions ein Wert etwas zu langsam war und der nächst niedrigere Wert dann wieder deutlich zu schnell. Immerhin kann man dem etwas entgegenwirken, indem man bei einigen Instrumenten die Hüllkurvencharakteristik frei zwischen exponentiell, linear und logarithmisch überblenden kann. </p>



<h3 class="wp-block-heading">Drum 1,2 und 3</h3>



<p>Beginnen wir in der Instrumentenecke ganz links. Hier befinden sich die drei Wahltaster für Drum 1,2 und 3. Diese verbindet nicht nur der gleiche Name, auch die Klangerzeugung ist bei allen Instrumenten identisch. Am ehesten wird man Drum1, 2 und 3 für Kicks, Zaps, Toms und andere elektronische Percussion nutzen. Falls ihr aber eine weitere Snare oder mehr Hihats benötigt, ist das problemlos mit den vorhandenen Mitteln möglich.</p>



<figure class="wp-block-image size-large"><img loading="lazy" decoding="async" width="1024" height="334" src="https://elektronische-musik-produzieren.de/wp-content/uploads/2021/09/Erica_Synths_LXR-02_Test_Mixer_und_Display-1024x334.jpg" alt="Display und Mixerebene der Instrumente. Erica Synths Drum Synthesizer LXR-02 Test" class="wp-image-5132" srcset="https://elektronische-musik-produzieren.de/wp-content/uploads/2021/09/Erica_Synths_LXR-02_Test_Mixer_und_Display-1024x334.jpg 1024w, https://elektronische-musik-produzieren.de/wp-content/uploads/2021/09/Erica_Synths_LXR-02_Test_Mixer_und_Display-300x98.jpg 300w, https://elektronische-musik-produzieren.de/wp-content/uploads/2021/09/Erica_Synths_LXR-02_Test_Mixer_und_Display-768x250.jpg 768w, https://elektronische-musik-produzieren.de/wp-content/uploads/2021/09/Erica_Synths_LXR-02_Test_Mixer_und_Display.jpg 1200w" sizes="auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /><figcaption class="wp-element-caption"><em>Display und Mixerebene der Instrumente </em></figcaption></figure>



<p>Die Basis bildet neben einem Oszillator mit mehreren Schwingungsformen und Rauschen ein weiterer Sample-basierter Oszillator. Mit diesem layert man zum Beispiel die virtuell analoge Kick mit einer akustischen Kick, oder nutzt eines der Samples, um einen knackigeren Impuls am Anfang hinzuzufügen. Beim Sample kann man die Tonhöhe frei bestimmen und mittels der Modulations-Hüllkurve die Länge verändern, sodass auch kurze Impulse machbar sind. Auf diese Weise sind selbst knackige 808-artige Kicks recht schnell umgesetzt.</p>



<p>Ich betone das, weil der LXR-02 insgesamt eher zu einem rohen Sound neigt, was sich besonders bei Kicks und Percussions bemerkbar macht. Ein Grund dafür dürften die zwei Sättigungsstufen sein, einmal im Filter und eine weitere am Ende der Signalkette vor dem Mixer. Dazu bieten Drum 1,2 und 3 noch rudimentäre Frequenzmodulation inklusive Regler für Tonhöhe und Intensität. Falls man einen weiteren Oszillator für seine Percussion-Sounds braucht, kann man hier übrigens auf die FM verzichten und stattdessen den Modulator frei hinzu mischen. Und sollte das noch nicht reichen, kann man dem Sound zusätzlich noch mit einem Sample-Rate-Reducer zu Leibe rücken. </p>



<h3 class="wp-block-heading">Snare</h3>



<p>Die meisten Features aus der Drum-Sektion finden sich ebenfalls in den anderen Instrumentengattungen wieder, weshalb ich hier nur auf die jeweiligen Besonderheiten eingehe. </p>



<p>Die Snare setzt sich zusammen aus Rauschen und einem Oszillator für den tonalen Anteil. Von den beiden gelangt nur das Rauschen in das Filter. Bei der Snare verzichten wir auf die FM-Möglichkeiten der Drum-Sektion. Dafür erhalten wir hier in der Amp-Hüllkurve Retrigger, wodurch man mit der Snare auch Flams, Rolls und selbst Claps erzeugen kann. Klanglich erinnern mich Snare und auch Clap (nächstes Instrument) sehr stark an Soniccharges Microtonic, den ich als <a href="https://elektronische-musik-produzieren.de/die-besten-synthesizer-plugins-fuer-elektronische-musik-diese-synths-sollten-auf-keinem-rechner-fehlen/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">VST für elektronische Musik </a>extrem schätze.</p>



<p>Sehr digital, aber mit Punch und Durchsetzungsfähigkeit überzeugen Snare und Clap durch einen eher aggressiven Sound, den man selbst mit dem Filter kaum zähmen kann. Um trotzdem leichtes Analogfeeling zu bekommen, empfehle ich moderate Lautstärkewerte und leichtes Overdrive hinzuzufügen.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Cymbal / Clap</h3>



<p>Die Soundengine der Clap bzw. Cymbals basiert auf 3-Operatoren-FM (zwei Oszillatoren modulieren einen dritten). Parallel stattet auch hier der sample-basierte Transientengenerator das Signal mit einem Anfangsimpuls aus, der bei Bedarf hinzugemischt werden kann.</p>



<p>Durch die FM-Engine ist diese Sektion ideal für metallisch digitale Beckensounds, die man mit etwas Fingerspitzengefühl sogar zu Chordstabs umformen kann. Die Clap klingt wunderbar crunchy, was mit Retriggern der Amp-Hüllkurve noch einmal verstärkt wird.</p>



<h3 class="wp-block-heading">HiHats</h3>



<p>Das letzte Element ist die doppelt ausgeführte HiHat-Sektion, die eine annähernd identische Architektur wie die Cymbals aufweist. Lediglich bei der Amp-Hüllkurve gibt es hier einen Unterschied. Um Open und Closed HiHats zu erzeugen, kann für beide HiHats eine unterschiedlich lange Decay-Zeit eingestellt werden. Zur Programmierung der HiHats stehen zwei Sequencer-Spuren zur Verfügung, bei der die Closed-HiHat die Ausklingphase der Open-HiHat abschneidet, wenn die Decay-Zeit entsprechend lang ist.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Die Effektsektion</h2>



<p>Beim Erica Synths LXR-02 lassen sich die einzelnen Instrumente optional in den Insert-Effektkanal schicken. In diesem kann man einen von insgesamt vier unterschiedlichen Effekten auswählen. Dazu weist man dem jeweiligen Instrument &#8222;FX&#8220; als Ausgang in der Mastersektion zu. </p>



<p>Das ist vielleicht nicht ganz so flexibel, wie man es sich wünschen würde. Auf der anderen Seite &#8211; wenn man etwa den Kompressor als Effekt nutzt &#8211; entstehen durch die parallele Wiedergabe mehrerer Instrumente auch interessante Pumpeffekte. Ebenso können bei der Aktivierung von einem der drei Overdrive-Algorithmen der Effektsektion harmonische Verzerrungen auftreten, je nachdem, welche Instrumente gerade wiedergegeben werden. </p>



<p>Neben Overdrive und Kompressor finden sich in der Effektsektion noch ein Ringmodulator für experimentelle und metallische Sounds, sowie ein Delay. Das Delay ist klanglich eher auf der digitalen Seite. Zwar lässt sich der Obertonanteil mit einem Hi-Cut beschneiden. Besser hätte ich es aber gefunden, wenn man parallel die Möglichkeit hätte, auch die unteren Frequenzen zu unterdrücken. Denn das Delay sorgt sehr schnell dafür, dass das Summensignal in den unteren Mitten zugematscht wird. Für den Live-Einsatz würde ich daher eher empfehlen, ein externes <a href="https://elektronische-musik-produzieren.de/die-besten-delay-effekte-fuer-synthesizer/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Delay</a> an die zwei Einzelausgänge zu hängen. Ebenso habe ich die Möglichkeit vermisst, das Delay anhand von Clock-Werten zur BPM zu synchronisieren. Hoffentlich wird das in einem zukünftigen Update noch nachgereicht.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Sequencer</h2>



<p>In einem Projekt kann man mittels Step- und Bar-Taster aus insgesamt 64 Pattern wählen. Für jedes Instrument beträgt die Pattern-Länge bis zu 64 Steps. Dabei sind pro Spur auch unterschiedliche Längen möglich, um polymetrische Beats zu erzeugen. Die Programmierung geht denkbar einfach: Instrument auswählen und Steps aktivieren. Für jeden einzelnen Step kann man Note und Velocity bestimmen, wodurch der LXR-02 auch in der Lage ist, Melodien abzufeuern: praktisch für Bassläufe und tonale Percussions.</p>



<figure class="wp-block-image size-large"><img loading="lazy" decoding="async" width="1024" height="185" src="https://elektronische-musik-produzieren.de/wp-content/uploads/2021/09/Erica_Synths_LXR-02_Test_sequencer-1024x185.jpg" alt="Klassisches Lauflicht-Prinzip beim Sequencer" class="wp-image-5130" srcset="https://elektronische-musik-produzieren.de/wp-content/uploads/2021/09/Erica_Synths_LXR-02_Test_sequencer-1024x185.jpg 1024w, https://elektronische-musik-produzieren.de/wp-content/uploads/2021/09/Erica_Synths_LXR-02_Test_sequencer-300x54.jpg 300w, https://elektronische-musik-produzieren.de/wp-content/uploads/2021/09/Erica_Synths_LXR-02_Test_sequencer-768x139.jpg 768w, https://elektronische-musik-produzieren.de/wp-content/uploads/2021/09/Erica_Synths_LXR-02_Test_sequencer.jpg 1200w" sizes="auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /><figcaption class="wp-element-caption"><em>Klassisches Lauflicht-Prinzip beim Sequencer</em></figcaption></figure>



<p>Zusätzlich kann man pro Step zwei Parameter automatisieren, was man bei Elektron als Parameter Lock kennt und bei <a href="https://elektronische-musik-produzieren.de/korg-multi-poly-presets-parallax-sound-pack/">Korg</a> unter dem Namen Motion Sequence läuft. Zunächst erscheinen zwei Parameter etwas wenig. Wenn man sich aber vor Augen führt, dass die Ziele pro Step unterschiedlich sein können, geht mit dieser Funktion einiges.</p>



<p>Mit Trigger-Probabilty bestimmt man letztlich die Wahrscheinlichkeit, ob ein Step wiedergegeben wird. Diese Funktion kennt man ebenfalls aus Elektron Synths wie dem <a href="https://elektronische-musik-produzieren.de/elektron-digitone-sound-packs-fuer-ambient-techno-und-electronica/">Elektron Digitone</a> und ist besonders bei HiHats oder unauffälligeren Percussion-Sounds eine praktische Sache für abwechlungsreiche Beats. </p>



<h2 class="wp-block-heading" id="h-fazit-erica-synths-lxr-02-test">Fazit: Erica Synths LXR-02 Test</h2>



<p>Nach ein paar Anlaufschwierigkeiten meines anfangs etwas verbuggten Erstserienmodells habe ich den LXR-02 mit dem neusten Update voll ins Herz geschlossen. Der rohe digitale Klang ist erfrischend anders. Irgendwie könnte der LXR-02 ein garstiger Bruder des Software-Drumsynths uTonic von Microcharge sein. Oder eine Konzeptstudie für die Elektron Machinedrum.</p>



<p>Auf jeden Fall überzeugt der LXR-02 durch druckvollen Sound, der endlich mal nicht 808 und <a href="https://elektronische-musik-produzieren.de/roland-tr-909-clone-die-besten-tr-909-vsts-und-hardware-clones/">909</a> ist. In erster Linie empfehle ich den LXR-02 daher für Genres wie Techno, Industrial oder IDM. Da kann er durchaus als Primär-Klopfer dienen. Aber selbst für experimentellere Einsätze im Ambient oder Urban Music kann der LXR-02 interessante Gastauftritte haben. Mein Fazit im Erica Synths LXR-02 Test lautet daher: Definitiv einmal ausprobieren!</p>



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		<title>Erica Synths LXR-02 Sound Pack: Core</title>
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		<pubDate>Sat, 04 Sep 2021 06:08:06 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Drum Machines]]></category>
		<category><![CDATA[Sound Packs]]></category>
		<category><![CDATA[Erica Synths]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Über 90 komplett neu erstellte Sounds für den LXR-02 Drum Synthesizer. Mit &#8222;Core&#8220; stellt Limbic Bits das erste Erica Synths LXR-02 Sound Pack vor. Ästhetisch richtet sich die Sammlung vor allem an Produzenten von Techno, Ambient und IDM. Natürlich lassen sich die Drum-Sounds aber auch in anderen Genres einsetzen. Der rohe Klang des Erica Synths &#8230; </p>
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<p>Über 90 komplett neu erstellte Sounds für den LXR-02 Drum Synthesizer. Mit &#8222;Core&#8220; stellt <a href="http://www.limbicbits.com" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Limbic Bits</a> das erste Erica Synths LXR-02 Sound Pack vor. Ästhetisch richtet sich die Sammlung vor allem an Produzenten von Techno, Ambient und IDM. Natürlich lassen sich die Drum-Sounds aber auch in anderen Genres einsetzen.</p>



<figure class="wp-block-embed is-type-video is-provider-youtube wp-block-embed-youtube wp-embed-aspect-16-9 wp-has-aspect-ratio"><div class="wp-block-embed__wrapper">

</div><figcaption><em>Erica Synths LXR-02 Core Sound Pack</em></figcaption></figure>



<p>Der rohe Klang des Erica Synths LXR-02 findet sich in weiten Teilen auch in diesem Sound Pack wieder: Knallende Kicks mit starkem Bassfundament treffen auf digitale Percussion-Sounds, sowie experimentelle Claps und Snares. Durchsetzungsfähige HiHats und smoothe Shaker runden das Paket ab. Die einzelnen Instrumente der Kits sind in sich bereits optimal aufeinander abgestimmt. Dadurch erspart man sich im Studioalltag das nervige <a href="https://elektronische-musik-produzieren.de/techno-produzieren-drums-und-percussion-sounds-richtig-tunen/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Drum-Tuning</a>. </p>



<h2 class="wp-block-heading">16 Pattern und 16 Kits bieten insgesamt 96 neue Sounds</h2>



<p>Um direkt starten zu können, enthält das Projekt 16 Beispiel-Pattern. Jedes einzelne ist einem der 16 Kits zugewiesen und bietet einen guten Startpunkt für seine Tracks. Teilweise hört man hier auch Parameter-Modulationen heraus und erhält dadurch Ideen für eigene Produktionen.</p>



<p>Mit dem Core Sound Pack für den LXR-02 Drum Synthesizer bekommt ihr also 96 Drum- und Percussion-Sounds. Alle wurden von Grund auf komplett neu erstellt.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Einsatz von Modulationen</h2>



<p>Erica Synths Drum Synthesizer LXR-02 bietet eine recht flexible Modulationsmatrix. Hierdurch beeinflussen etwa LFOs eines Tracks die Parameter eines anderen Instruments. Ebenso kann die Pitch-Modulations-Hüllkurve anderen Parameter zugewiesen werden. Das  Core Sound Pack nutzt diese Möglichkeiten an vielen Stellen indem es umfangreich auf die flexible Sound Engine des LXR-02 zurückgreift. </p>



<h2 class="wp-block-heading">Inhalt Erica Synths LXR-02 Sound Pack</h2>



<ul class="wp-block-list"><li>16 Pattern</li><li>16 Kits</li><li>96 Drum- und Percussion-Sounds</li></ul>



<p>Falls ihr euch für das Soundset interessiert, könnt ihr es auf der Webseite von Limbic Bits kaufen.</p>



<h2 class="wp-block-heading" id="h-hnliche-artikel-wie-erica-synths-lxr-02-sound-pack">Ähnliche Artikel wie Erica Synths LXR-02 Sound Pack</h2>



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		<title>Vermona DRM1 MKIV Test</title>
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		<pubDate>Tue, 31 Aug 2021 05:08:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Drum Machines]]></category>
		<category><![CDATA[Synthesizer]]></category>
		<category><![CDATA[Synthesizer Tests]]></category>
		<category><![CDATA[Vermona]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Das deutsche Unternehmen Vermona ist schon lange über den Geheimtipp-Status hinaus. Bereits in den 1980er Jahren versorgte der Hersteller (nicht nur) die DDR mit Synthesizern, Orgeln und Drum Machines. Mit der Lancet-Serie, vor allem aber mit den hervorragenden Synthesizern 14 und Perfourmer feierte Vermona ein Comeback und steht seitdem für hochwertigen Sound und gute Verarbeitung. &#8230; </p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p>Das deutsche Unternehmen Vermona ist schon lange über den Geheimtipp-Status hinaus. Bereits in den 1980er Jahren versorgte der Hersteller (nicht nur) die DDR mit Synthesizern, Orgeln und Drum Machines. Mit der Lancet-Serie, vor allem aber mit den hervorragenden Synthesizern 14 und Perfourmer feierte Vermona ein Comeback und steht seitdem für hochwertigen Sound und gute Verarbeitung. Ein weiteres Standbein Vermonas jüngerer Geschichte ist die DRM-Serie. Wie sich die neuste Revision des Drum-Synthesizers schlägt, erfahrt ihr im Vermona DRM1 MKIV Test.</p>



<img loading="lazy" decoding="async" src="https://vg09.met.vgwort.de/na/7eada3be55e447d78b411d3b0fb32011" width="1" height="1" alt="">



<figure class="wp-block-embed is-type-video is-provider-youtube wp-block-embed-youtube wp-embed-aspect-16-9 wp-has-aspect-ratio"><div class="wp-block-embed__wrapper">

</div><figcaption><em>Vermona DRM-1 MKIV Demovideo</em></figcaption></figure>



<h2 class="wp-block-heading" id="h-vermona-drm1-mkiv-test-erster-eindruck-und-verarbeitung">Vermona DRM1 MKIV Test: Erster Eindruck und Verarbeitung</h2>



<p>Bei der DRM-Serie handelt es sich um ausgewachsene Drum-Synthesizer mit analoger Klangerzeugung. Das verspricht organischen Klang, hat aber in diesem Fall auch den Nach-/Vorteil, dass man einmal gefundene optimale Sounds nicht am Gerät speichern kann. Persönlich empfinde ich das nicht als Nachteil. Denn auf diese Wiese konzentriert man sich eher auf die Produktion und Perfektionierung des Sounds, statt dank Speicherbarkeit immer wieder Änderungen vorzunehmen.</p>



<p>Die Verarbeitung lässt keine Wünsche übrig: Alle Drehregler sitzen fest und bieten einen angenehmen Widerstand, die Taster zum manuellen Triggern reagieren schnell, wenngleich ich diese nur zum Vorhöhren nutzen würde. Falls man vorhat, den DRM1 MK4 fürs Fingerdrumming einzusetzen, wird man aber ohnehin den favorisierten Pad-Controller anschließen.</p>



<p>Zur Steuerung der acht Drum-Instrumente stehen insgesamt 73 Parameter zur Verfügung. Sechzehn davon sind mit jeweils zwei Reglern Panorama und Lautstärke zugeteilt, ein weiterer Regler bestimmt die Lautstärke des Mix-Ausgangs. Es bleiben also noch 56 weitere Regler übrig, mit denen man den Sound der acht Instrumente formen kann.</p>



<figure class="wp-block-image size-large"><img loading="lazy" decoding="async" width="1024" height="257" src="https://elektronische-musik-produzieren.de/wp-content/uploads/2021/08/drm1mkiv_anschluesse-1024x257.jpg" alt="Vermona DRM-1 mk IV Test: Anschlüsse" class="wp-image-5053" srcset="https://elektronische-musik-produzieren.de/wp-content/uploads/2021/08/drm1mkiv_anschluesse-1024x257.jpg 1024w, https://elektronische-musik-produzieren.de/wp-content/uploads/2021/08/drm1mkiv_anschluesse-300x75.jpg 300w, https://elektronische-musik-produzieren.de/wp-content/uploads/2021/08/drm1mkiv_anschluesse-768x193.jpg 768w, https://elektronische-musik-produzieren.de/wp-content/uploads/2021/08/drm1mkiv_anschluesse.jpg 1200w" sizes="auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /><figcaption><em>Vermona DRM-1 mk IV: Anschlüsse auf der Rückseite. Die Trigger-Eingänge fehlen in dieser Version</em></figcaption></figure>



<p>Um den DRM1 MKIV bestmöglich ins Studio zu integrieren, wurde er mit acht Einzelausgängen für jedes Instrument, sowie einem Stereoausgang für die Summe ausgestattet. Die Einzelausgänge liegen auf der Oberfläche, was ich &#8211; allerdings primär aus ästhetischen Gründen &#8211; nicht optimal finde, zumal auf der Rückseite noch ausreichend Platz ist, wenn man stattedessen die Triggereingänge nach vorne geholt hätte. Trotzdem begrüße ich deren Vorhandensein, gerade wenn man sich vor Augen führt, dass Einzelausgänge meistens als Erstes bei der Kostenoptimierung geopfert werden.</p>



<p>Den Vermona DRM1 MKIV gibt es übrigens in zwei Ausbaustufen. Während die Standardvariante Notenbefehle lediglich über MIDI und USB, liefert der DRM1 MK4 Trigger-Eingänge für alle Druminstrumente mit. Drummer und User rein analoger Setups sollten sich daher überlegen, die 100 € Aufpreis für die Erweiterung einzuplanen. Zumal das Trigger-Interface die eingehenden Trigger-Signale auch in MIDI-Befehle wandelt und über USB und MIDI ausgibt.</p>



<h2 class="wp-block-heading" id="h-die-acht-drum-instrumente-im-detail">Die acht Drum-Instrumente im Detail</h2>



<p>Alle Instrumente besitzen einen Decay-Regler, der die Ausklingzeit bestimmt. Von kurzen Impulsen bis hin zu sekundenlangem Nachklingen ist hier einiges möglich. Steigt man dann tiefer in die einzelnen Sektionen ein, wird deutlich, wie flexibel der DRM-1 MKIV ist.</p>



<h3 class="wp-block-heading" id="h-kick">Kick</h3>



<p>Die <a href="https://elektronische-musik-produzieren.de/die-besten-bass-synthesizer-top-5/">Bass</a> Drum des DRM-1 MKIV bietet durch gut aufeinander abgestimmte Parameter einen recht breiten Sweet Spot. Dabei liefert sie gleichzeitig ein umfangreiches Spektrum, das weit über die Klassiker hinausgeht. Klanglich sehe ich sie eher im klassischen Elektro-Bereich, wobei auch 808- und 909-artiges mit ihr möglich ist. Wer allerdings explizit auf der Suche nach diesen Sounds ist, findet anderswo womöglich bessere Alternativen.</p>



<figure class="wp-block-image size-large"><img loading="lazy" decoding="async" width="1024" height="79" src="https://elektronische-musik-produzieren.de/wp-content/uploads/2021/08/vermona_drm1mkiv_test_kick-1024x79.jpg" alt="Test vermona drm-1 mkiv: Kick" class="wp-image-5049" srcset="https://elektronische-musik-produzieren.de/wp-content/uploads/2021/08/vermona_drm1mkiv_test_kick-1024x79.jpg 1024w, https://elektronische-musik-produzieren.de/wp-content/uploads/2021/08/vermona_drm1mkiv_test_kick-300x23.jpg 300w, https://elektronische-musik-produzieren.de/wp-content/uploads/2021/08/vermona_drm1mkiv_test_kick-768x59.jpg 768w, https://elektronische-musik-produzieren.de/wp-content/uploads/2021/08/vermona_drm1mkiv_test_kick.jpg 1200w" sizes="auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /><figcaption><em>Die Kick der DRM1-MKIV</em></figcaption></figure>



<p>Ohne Zweifel macht die Kick der DRM-1 MKIV ordentlich Druck und verfügt über einen kräftigen Subbassbereich, den man beim Mixing auf jeden Fall im Blick behalten sollte. Der Obertongehalt des Oszillators lässt sich &#8211; ausgehend vom Sinus &#8211; variabel anreichen, wodurch auch sehr harte Kickdrums möglich sind. Mit Attack und Noise arbeitet man den Anfangsimpuls stärker heraus und erzielt dadurch mehr Präsenz. Mit Bend und Time wiederum stellt man die Tonhöhen-Hüllkurve ein. Hiermit formt man die Kick fließend von einem Subbass in eine Zap-Kickdrum, wie man sie in vielen Psytrance- und Electrotracks hört.</p>



<h3 class="wp-block-heading" id="h-drum-1-und-drum-2">Drum 1 und Drum 2</h3>



<p>Die nächsten zwei Instrumente eignen sich hervorragend zur Erzeugung analoger Toms, sind aber dank weitreichender Frequenzmodulation auch die ideale Sektion für experimentellere Sounds. Neben klassischen Toms können Drum 1 und Drum 2 auch Kicks, Congas und metallische Sounds erzeugen.</p>



<figure class="wp-block-image size-large"><img loading="lazy" decoding="async" width="1024" height="160" src="https://elektronische-musik-produzieren.de/wp-content/uploads/2021/08/vermona_drm1mkiv_test_drum1_2-1024x160.jpg" alt="Test vermona drm-1 mkiv: Drum 1 und 2" class="wp-image-5047" srcset="https://elektronische-musik-produzieren.de/wp-content/uploads/2021/08/vermona_drm1mkiv_test_drum1_2-1024x160.jpg 1024w, https://elektronische-musik-produzieren.de/wp-content/uploads/2021/08/vermona_drm1mkiv_test_drum1_2-300x47.jpg 300w, https://elektronische-musik-produzieren.de/wp-content/uploads/2021/08/vermona_drm1mkiv_test_drum1_2-768x120.jpg 768w, https://elektronische-musik-produzieren.de/wp-content/uploads/2021/08/vermona_drm1mkiv_test_drum1_2.jpg 1200w" sizes="auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /><figcaption><em>Test Vermona drm-1 mkiv: Drum 1 und 2</em></figcaption></figure>



<p>Mitunter ist es etwas schwierig, die Tonhöhe der beiden Drum 1 und Drum 2 exakt aufeinander zu tunen, da die Skalierung des Pitch-Reglers ziemlich weit reicht. Andererseits erhält man dadurch auch wieder ein breites klangliches Spektrum, wofür sich der Mehraufwand ohne Zweifel lohnt.</p>



<p>Intensität und Frequenz des modulierenden Oszillators lassen sich sehr fein dosieren, obwohl auch hier das Spektrum recht umfangreich ist. Gerade an solchen Details merkt man, wie viel Arbeit in die Feinabstimmung gewandert ist.</p>



<h3 class="wp-block-heading" id="h-multi">Multi</h3>



<p>Offiziell als Cowbell-Generator getarnt, versteckt sich hinter Multi ein kleiner Chord-Generator, der sogar rudimentäre House- und Dubchords liefert. Die drei Oszillatoren dieses Instruments haben jeweils einen Regler zu Einstellung der Frequenz, wobei der erste Pitch-Regler den Grundton vorgibt. Praktischerweise ist hier ein Highpassfilter eingebaut, das bei Bedarf den Tieftonbereich und untere Mitten entfernt.</p>



<figure class="wp-block-image size-large"><img loading="lazy" decoding="async" width="1024" height="79" src="https://elektronische-musik-produzieren.de/wp-content/uploads/2021/08/vermona_drm1mkiv_test_multi-1024x79.jpg" alt="Test vermona drm-1 mkiv: Multi" class="wp-image-5050" srcset="https://elektronische-musik-produzieren.de/wp-content/uploads/2021/08/vermona_drm1mkiv_test_multi-1024x79.jpg 1024w, https://elektronische-musik-produzieren.de/wp-content/uploads/2021/08/vermona_drm1mkiv_test_multi-300x23.jpg 300w, https://elektronische-musik-produzieren.de/wp-content/uploads/2021/08/vermona_drm1mkiv_test_multi-768x59.jpg 768w, https://elektronische-musik-produzieren.de/wp-content/uploads/2021/08/vermona_drm1mkiv_test_multi.jpg 1200w" sizes="auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /><figcaption><em>Test Vermona DRM-1 MK IV: Multi</em></figcaption></figure>



<h3 class="wp-block-heading" id="h-snare-und-clap">Snare und Clap</h3>



<p>Die beiden Instrumente Snare und Clap hinterlassen ebenfalls einen sehr guten Eindruck. Für eine variantenreiche Soundpalette steht für beide der Nachklanganteil (Reverb), sowie Nachklangdauer und Lautstärke des Rauschens zur Verfügung. Ebenso verfügen sowohl Clap als auch Snare über ein resonanzfähiges Tiefpassfilter um Obertöne herauszunehmen oder zu betonen.</p>



<figure class="wp-block-image size-large"><img loading="lazy" decoding="async" width="1024" height="79" src="https://elektronische-musik-produzieren.de/wp-content/uploads/2021/08/vermona_drm1mkiv_test_snare-1024x79.jpg" alt="Test vermona drm-1 mkiv: Snare" class="wp-image-5051" srcset="https://elektronische-musik-produzieren.de/wp-content/uploads/2021/08/vermona_drm1mkiv_test_snare-1024x79.jpg 1024w, https://elektronische-musik-produzieren.de/wp-content/uploads/2021/08/vermona_drm1mkiv_test_snare-300x23.jpg 300w, https://elektronische-musik-produzieren.de/wp-content/uploads/2021/08/vermona_drm1mkiv_test_snare-768x59.jpg 768w, https://elektronische-musik-produzieren.de/wp-content/uploads/2021/08/vermona_drm1mkiv_test_snare.jpg 1200w" sizes="auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /><figcaption><em>Vermona DRM-1 mk IV: Snare</em></figcaption></figure>



<p>Besonders gut gefallen hat mir beim Clap, dass man die Anzahl der &#8222;Klatschimpulse&#8220; flexibel einstellen kann. Von einem kurzen Impuls bis hin zu einem langgezogenen Rrrratsch ist alles möglich. Durch die zahlreichen Filtermöglichkeiten ist der passende Sound schnell eingestellt. Ein paar kleine EQ-Tweaks in der Nachbearbeitung und die Instrumente sitzen perfekt im Mix. Wie bei den anderen Instrumenten erzeugt auch hier der analoge Sound ein angenehm künstliches Retrofeeling. Klanglich gehen die Instrumente stärker in Richtung 808 als <a href="https://elektronische-musik-produzieren.de/roland-tr-909-clone-die-besten-tr-909-vsts-und-hardware-clones/">909</a>, ohne diese aber kopieren zu wollen.</p>



<figure class="wp-block-image size-large"><img loading="lazy" decoding="async" width="1024" height="79" src="https://elektronische-musik-produzieren.de/wp-content/uploads/2021/08/vermona_drm1mkiv_test_clap-1024x79.jpg" alt="Vermona DRM-1 mk IV: Clap" class="wp-image-5046" srcset="https://elektronische-musik-produzieren.de/wp-content/uploads/2021/08/vermona_drm1mkiv_test_clap-1024x79.jpg 1024w, https://elektronische-musik-produzieren.de/wp-content/uploads/2021/08/vermona_drm1mkiv_test_clap-300x23.jpg 300w, https://elektronische-musik-produzieren.de/wp-content/uploads/2021/08/vermona_drm1mkiv_test_clap-768x60.jpg 768w, https://elektronische-musik-produzieren.de/wp-content/uploads/2021/08/vermona_drm1mkiv_test_clap.jpg 1200w" sizes="auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /><figcaption><em>Vermona DRM-1 mk IV: Clap</em></figcaption></figure>



<h3 class="wp-block-heading" id="h-hihat-1-2">HiHat 1 &amp; 2</h3>



<p>Die HiHat-Sektion ist für offene und geschlossene HiHats und anderes Beckenwerk zuständig. Per Mixregler bestimmt man das Verhältnis von Rauschen und tonalem Anteil, ein resonazfähiges Tiefpassfilter nimmt den HiHats die Aggressivität.</p>



<figure class="wp-block-image size-large"><img loading="lazy" decoding="async" width="1024" height="156" src="https://elektronische-musik-produzieren.de/wp-content/uploads/2021/08/vermona_drm1mkiv_test_hihats-1024x156.jpg" alt="Test Vermona DRM-1 mk IV: HiHats" class="wp-image-5048" srcset="https://elektronische-musik-produzieren.de/wp-content/uploads/2021/08/vermona_drm1mkiv_test_hihats-1024x156.jpg 1024w, https://elektronische-musik-produzieren.de/wp-content/uploads/2021/08/vermona_drm1mkiv_test_hihats-300x46.jpg 300w, https://elektronische-musik-produzieren.de/wp-content/uploads/2021/08/vermona_drm1mkiv_test_hihats-768x117.jpg 768w, https://elektronische-musik-produzieren.de/wp-content/uploads/2021/08/vermona_drm1mkiv_test_hihats.jpg 1200w" sizes="auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /><figcaption><em>Vermona DRM-1 mk IV: HiHats</em></figcaption></figure>



<p>Klanglich verorte ich die HiHats eher bei frühen analogen Drum-Machines, also analog künstlich im besten Sinne. Dabei schieben sie sich schnell dominant nach vorne in den Mix, weshalb hier ein dezenterer Einsatz häufig die besten Ergebnisse liefert.</p>



<h2 class="wp-block-heading" id="h-vermona-drm1-mkiv-test-fazit">Vermona DRM1 MKIV Test Fazit</h2>



<p>Auch mit der vierten Version hat Vermonas DRM1 MKIV wieder bewiesen, dass auf einem recht gesättigten Markt immer noch Platz für gut ausgestattete Drum-Synthesizer ist. Der DRM1 MKIV klingt sehr eigen und man muss diesen Sound mögen. Wer sich auf 909 und 808 eingeschossen hat und genau diesen Sound sucht, wird mit Alternativen wie z.B. der <a href="https://elektronische-musik-produzieren.de/behringer-rd-9-test-rhythm-composer-tr-909-clone/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Behringer RD-9</a> glücklicher.</p>



<p>Seine Stärken in elektronischer Musik spielt der DRM1 MKIV daher auch im Verbund mit anderen Drum-Machines aus. Hier liefert er exotischere elektronische Percussion, zusätzlichen Tiefenschub als Kick-Layer, oder spannende Claps und Snares, abseits der TR-Standards. Als Single-Unit empfehle ich den Vermona-Drumsynth daher nur absoluten Fans des Sounds, im Verbund in mittleren bis großen Setups kann der DRM1 MKIV aber häufig das fehlende Element sein, das einem Track noch fehlt. </p>



<p>Man könnte sich den Drumsynth vorübergehend zulegen und absamplen. Dann aber würde genau das Element fehlen, das analoge Instrumente so besonders macht: der spontane Eingriff ins Klanggeschehen. Und hier bringt der DRM1 MKIV alles mit, was man erwartet: Perfekt aufeinander abgestimmte Komponenten und eigene Regler für jeden Parameter.</p>



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<h3 class="wp-block-heading" id="h-weitere-artikel">Weitere Artikel</h3>



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		<title>Behringer RD-9 Test: Roland TR-909 Clone</title>
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		<pubDate>Thu, 24 Jun 2021 05:30:32 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Drum Machines]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Neben der TR-808 ist Rolands TR-909 wohl eine der wichtigsten Drum Machines für elektronische Musik. Die kräftige Kick, peitschende Snare, voluminöse Clap und die durchsetzungsfähigen Cymbals sind auf zigtausenden Produktionen zu hören. Nun hat Behringer mit der RD-9 endlich den heiß ersehnten Clone der TR-909 auf den Markt gebracht. Ob sich eine Anschaffung des Rhythm &#8230; </p>
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<p>Neben der <a href="https://elektronische-musik-produzieren.de/roland-tr-808-clone-die-besten-808-hardware-clones/">TR-808</a> ist Rolands TR-909 wohl eine der wichtigsten <a href="https://elektronische-musik-produzieren.de/die-besten-drum-machines-fuer-techno/">Drum Machines für  elektronische Musik</a>. Die kräftige Kick, peitschende Snare, voluminöse Clap und die durchsetzungsfähigen Cymbals sind auf zigtausenden Produktionen zu hören. Nun hat <a href="https://elektronische-musik-produzieren.de/behringer-synthesizer-uebersicht-und-vergleich/">Behringer</a> mit der RD-9 endlich den heiß ersehnten <a href="https://elektronische-musik-produzieren.de/roland-tr-909-clone-die-besten-tr-909-vsts-und-hardware-clones/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Clone der TR-909</a> auf den Markt gebracht. Ob sich eine Anschaffung des Rhythm Designers lohnt, erfahrt ihr im Behringer RD-9 Test. Und wie immer gibt es zur Einstiming noch ein Demovideo.</p>



<img loading="lazy" decoding="async" src="https://vg09.met.vgwort.de/na/0594585a045949d586bd3a7189699a6a" width="1" height="1" alt="">



<figure class="wp-block-embed is-type-video is-provider-youtube wp-block-embed-youtube wp-embed-aspect-16-9 wp-has-aspect-ratio"><div class="wp-block-embed__wrapper">

</div><figcaption class="wp-element-caption"><em>Behringer RD-9 Demovideo</em></figcaption></figure>



<h2 class="wp-block-heading" id="h-behringer-rd-9-test-erster-eindruck-und-verarbeitung">Behringer RD-9 Test: Erster Eindruck und Verarbeitung</h2>



<p>Wer vielleicht schon die RD-8 von Behringer vor der Nase hatte weiß, wie groß die RD-9 daherkommt. Auch wenn ich die Tendenz hin zu kleineren Geräten schätze &#8211; Studioplatz ist wertvoller als ein Quadratmeter in London -, ist das Arbeiten mit so einem großen Gerät meistens deutlich angenehmer. </p>



<p>So auch bei der RD-9: Die Potis fühlen sich gut an und haben einen angenehmen Drehwiderstand. Ich empfand das Arbeiten mit ihnen sogar angenehmer als mit dem Original, wo mir die Potis immer etwas zu klein erschienen. Das ist natürlich Geschmacksache; ebenso wie die gummierten Taster zur Auswahl des Instruments, Transportfunktionen oder einiger Menüpunkte. Ich empfand das vermittelte Feeling bereits bei der RD-8 immer ok, allerdings verhakte sich bei der RD-9 der Gummitaster der <a href="https://elektronische-musik-produzieren.de/die-besten-bass-synthesizer-top-5/">Bass</a> Drum gerne mal im Gehäuse. Vielleicht war das ein Fehler des Testmodells und trat nur zufällig bei meiner Unit auf. Ein kleiner Schubs nach links befreite den Taster wieder aus seiner Lage.</p>



<figure class="wp-block-image size-large"><img loading="lazy" decoding="async" width="1024" height="490" src="https://elektronische-musik-produzieren.de/wp-content/uploads/2021/06/Behringer_RD-9_Test_2-1024x490.jpg" alt="Behringer RD-9 Test Schrägansicht" class="wp-image-4457" srcset="https://elektronische-musik-produzieren.de/wp-content/uploads/2021/06/Behringer_RD-9_Test_2-1024x490.jpg 1024w, https://elektronische-musik-produzieren.de/wp-content/uploads/2021/06/Behringer_RD-9_Test_2-300x144.jpg 300w, https://elektronische-musik-produzieren.de/wp-content/uploads/2021/06/Behringer_RD-9_Test_2-768x367.jpg 768w, https://elektronische-musik-produzieren.de/wp-content/uploads/2021/06/Behringer_RD-9_Test_2.jpg 1200w" sizes="auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /><figcaption class="wp-element-caption"><em>Behringer RD-9 Rhythm Designer</em></figcaption></figure>



<p>Im Unterschied zur RD-8 wurden die Step-Taster denen der TR-909 nachempfunden. Die direkte Eingabe von Steps und Akzenten gestaltet sich darüber sehr angenehm. Wenn man in einer Live-Situation aber mal eben 16 HiHats &#8222;rutschend&#8220; von links nach rechts setzen möchte, ist das aufgrund der Höhe und Abstände der einzelnen Taster zueinander kaum möglich. Ebenfalls fiel mir auf, dass man bei stärkerer Lichteinstrahlung &#8211; und damit meine ich noch nicht einmal das pralle Sonnenlicht &#8211; die LEDs kaum noch erkennt. Andererseits kann es auch ziemlich nerven, wenn zu helle LEDs einen beim Produzieren ständig blenden.</p>



<h2 class="wp-block-heading" id="h-anschlusse">Anschlüsse</h2>



<p>Hier hat Behringer definitiv die Hausaufgaben erledigt. MIDI wird sowohl über USB als auch 5 Pol-MIDI Trio übertragen, alternativ kann die RD-9 auch über Sync in ein vollanaloges Setup integriert werden. Dazu stehen zusätzlich noch drei weitere Trigger-Outs bereit.</p>



<figure class="wp-block-image size-large"><img loading="lazy" decoding="async" width="1024" height="156" src="https://elektronische-musik-produzieren.de/wp-content/uploads/2021/06/Behringer_RD-9_Test_Anschluesse-1024x156.jpg" alt="Behringer RD-9 Test Anschlüsse" class="wp-image-4458" srcset="https://elektronische-musik-produzieren.de/wp-content/uploads/2021/06/Behringer_RD-9_Test_Anschluesse-1024x156.jpg 1024w, https://elektronische-musik-produzieren.de/wp-content/uploads/2021/06/Behringer_RD-9_Test_Anschluesse-300x46.jpg 300w, https://elektronische-musik-produzieren.de/wp-content/uploads/2021/06/Behringer_RD-9_Test_Anschluesse-768x117.jpg 768w, https://elektronische-musik-produzieren.de/wp-content/uploads/2021/06/Behringer_RD-9_Test_Anschluesse.jpg 1200w" sizes="auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /><figcaption class="wp-element-caption"><em>Behringer RD-9 Rückseite</em></figcaption></figure>



<p>Besonders gefreut hat mich aber die üppige Auswahl an Einzelausgängen. Wie schon beim Original kann jede Instrumentengattung über einen separaten Ausgang herausgeführt werden. Sobald ein Klinkenkabel angeschlossen ist, wird dieses Instrument aus dem Main-Ausgang herausgenommen. Dadurch profitiert es allerdings auch nicht mehr von dem praktischen Filter und WaveDesigner. Hier hätte ich mir gewünscht, dass man das optional auch für die Einzelausgänge aktivieren könnte.</p>



<h2 class="wp-block-heading" id="h-wie-klingt-die-behringer-rd-9">Wie klingt die Behringer RD-9</h2>



<p>Damit kommen wir wohl zum wichtigsten Aspekt, dem Sound. Und hier kann ich der Behringer RD-9 nur Bestnoten verteilen. Die für einige User entscheidende Frage, wie nahe sich RD-9 und TR-909 klanglich sind, möchte ich allerdings nicht entscheiden. Zu unterschiedlich klingen bereits einzelne TR-909-Modelle (man vergleiche nur mal die Claps aus drei unterschiedlichen Modellen).</p>



<p>Fest steht aber, dass man mit blinden Augen erkennt, dass hier ganz klar eine TR-909 emuliert werden sollte: Kick und Toms haben Druck, die HiHats nageln und die Ride peitscht schön pumpend durch den Track. Besonders gelungen fand ich, dass man selbst an das leichte Phasing gedacht hat, das in einigen Einstellungen entsteht, wenn Snare und Clap parallel spielen. Die Clap der RD-9 gehört übrigens zu der voluminöseren Variante und zieht eine recht ordentliche Hallfahne hinter sich her. Wenn man unbedingt einen Vergleich anstellen möchte, würde ich sagen, dass die RD-9 im Vergleich zu frühen TR-909-Modellen etwas heller klingt und auch die Kick etwas härter daherkommt.</p>



<p>Und spätestens mit den Features des Enhanced Mode verlässt man ohnehin die etwas ausgetretenen Pfade und erhält eine TR-909 Kick und HiHat auf Steroiden. </p>



<h2 class="wp-block-heading" id="h-mehr-als-tr-909-der-enhanced-modus">Mehr als TR-909: Der Enhanced Modus</h2>



<p>Mit der Tastenkombination &#8222;Settings&#8220; und &#8222;Preferences&#8220; schaltet man über den Drehregler in der Menüsektion in den Enhanced Mode. In dieser Einstellung werden die zwei unteren Regler in der Kicksektion, sowie Tuning der HiHats aktiviert.</p>



<figure class="wp-block-image size-large"><img loading="lazy" decoding="async" width="1024" height="456" src="https://elektronische-musik-produzieren.de/wp-content/uploads/2021/06/Behringer_RD9_Test_Vorderansicht-1024x456.jpg" alt="Behringer RD-9 Test: Draufsicht" class="wp-image-4460" srcset="https://elektronische-musik-produzieren.de/wp-content/uploads/2021/06/Behringer_RD9_Test_Vorderansicht-1024x456.jpg 1024w, https://elektronische-musik-produzieren.de/wp-content/uploads/2021/06/Behringer_RD9_Test_Vorderansicht-300x134.jpg 300w, https://elektronische-musik-produzieren.de/wp-content/uploads/2021/06/Behringer_RD9_Test_Vorderansicht-768x342.jpg 768w, https://elektronische-musik-produzieren.de/wp-content/uploads/2021/06/Behringer_RD9_Test_Vorderansicht.jpg 1200w" sizes="auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /><figcaption class="wp-element-caption"><em>Der Extended Mode bietet sinnvolle klangliche Erweiterungen der klassischen TR-909 Sounds</em></figcaption></figure>



<p>Für die Kick steht damit die Pitch-EG-Intensität im direkten Zugriff, sowie die Ursprungs-Tonhöhe für die Pitch-Hüllkurve. In der Praxis äußert sich das in einem stärkeren &#8222;Piu&#8220; am Anfang der Kick. Das ist besonders dann hilfreich, wenn man der Kick zusätzlich Druck verschaffen möchte.</p>



<p>Ebenso wie die Erweiterung der Kick ergibt auch das regelbare Tuning der HiHats musikalisch total Sinn. Nicht nur, dass man die Instrumentengruppen noch exakter tonal aufeinander abstimmen kann. Auch im Liveeinsatz kann man das Tuning der HiHats, wie schon bei der Ride, gut für Übergänge nutzen.</p>



<h2 class="wp-block-heading" id="h-wave-designer-und-filter">Wave Designer und Filter</h2>



<p>Im linken Bereich der RD-9 stehen mit dem Wave Designer und Filter noch zwei Funktionen fürs Sounddesign bereit, die der ein oder andere eventuell schon von der RD-8 kennt.</p>



<p>Wave Designer ist ein Kompressor -/ Transienten Designer, der die Summe subtil verdichtet und bei extremen Einsätzen das Ausgangsmaterial der RD-9 schön pumpen lässt, wenn man mehrere Instrumente dem Wave Designer zuweist. Trotz des simplen Aufbaus klingt der Wave Designer auch sehr ordentlich und ist damit ein sehr praktisches Feature für den Live-Einsatz.</p>



<p>Das Filter lässt sich sowohl als Hochpass als auch als Tiefpass betreiben. Der nahe liegende Einsatz sind wohl Tiefpassfilterfahrten auf der Summe. Im Laufe der Arbeit mit der RD-8 und jetzt auch mit der RD-9 merkte ich aber schnell, dass ich vor allem das Hochpassfilter nutze. Zum einen, um mit hoher Resonanz und tiefer Eckfrequenz den Grundton der Kick zusätzlich zu betonen. Dadurch bekommt sie noch mehr Tiefdruck, der Clubwände wackeln lässt. Oder man nimmt das Hochpassfilter einfach, um die Tom-Sektion auszudünnen und so einen cleaneren Mix über die Summe bekommt.</p>



<p>Beide Elemente wirken immer nur auf die Summe und auch nur über den Mono-Summenausgang und sind weder am Kopfhörerausgang noch in den Einzelausgängen der Instrumente zu hören. Sobald zum Beispiel die Kick separat herausgeführt wird, hat das auch einen starken Einfluss auf das klangliche Verhalten des Wave Designers.</p>



<h2 class="wp-block-heading" id="h-sequencer">Sequencer</h2>



<p>Der Sequencer ist weitestgehend identisch mit dem der RD-8. Jedes Pattern kann bis zu 64 Steps enthalten und in Taktarten von 1/8 bis hin zu 1/32 inklusive triolischer Varianten wiedergegeben werden.</p>



<p>Durch Aktivierung von Polymetrik sind auch komplexe Rhythmen möglich, indem man zum Beispiel die Tom-Spur auf 23 Steps beschränkt, die HiHats nach 18 Steps wiederholt werden, während die Kick ein klassisches 4/4 Muster spielt.</p>



<p>Zufall und frei wählbare Abspielwahrscheinlichkeit der Steps bringen zusätzlich Abwechslung ins Spiel, während man mit Flam die klassischen rollenden Drums programmieren kann, die man in unzähligen House- und Techno-Tracks hört.</p>



<p>Der bereits erwähnte Unterschied zur RD-8 besteht darin, dass man zum einen für jedes Instrument pro Step Noten akzentuieren kann. Dazu drückt man einfach zweimal auf die Steptaste, was mit einer stärkeren LED-Intensität auch optisch wiedergegeben wird. Diese Akzentuierung bleibt vom Accent-Regler hingegen unbeeinflusst, denn dieser wirkt lediglich auf den etwas versteckten Accent-Track.</p>



<p>Der Master Accent wirkt wie bei der RD-8 immer auf alle Instrumente gleichzeitig, für die auf den mit Master Accent programmierten Steps ebenfalls ein Step gesetzt wurde. </p>



<p class="has-background" style="background-color:#afc7f8">Tipp: Um Master Accent Steps zu setzen, hält man einfach den Taster &#8222;Tap/Hold&#8220; gedrückt, während man eine oder mehrere Steptaste(n) drückt. Die Taster-LED bestätigt die Programmierung mit leichtem Blaugrau</p>



<p>Bewegt man jetzt den Accent-Regler, werden alle Master-Accent-Steps mit zunehmender Rechtsdrehung lauter wiedergegeben.</p>



<h2 class="wp-block-heading" id="h-welche-alternativen-gibt-es-zur-behringer-rd-9">Welche Alternativen gibt es zur Behringer RD-9?</h2>



<p>Neben den ambitionierten Replicas Din Sync RE-909 und NAVA <a href="https://elektronische-musik-produzieren.de/roland-tr-909-clone-die-besten-tr-909-vsts-und-hardware-clones/">909</a>, die sich beide an erfahrene DIY-ler richten, kommen die meisten Alternativen wohl aus dem Hause Roland selbst. Die Boutique-Version TR-09 war ein gelungener Clone, der ebenfalls über einige sinnvolle Erweiterungen verfügte. </p>



<p>Allerdings ist dieser, ebenso wie die NAVA 909 mittlerweile nur noch gebraucht erhältlich. Und so praktisch ich kleine Synths für unterwegs finde, hat es Roland mit dem geschrumpften Boutique-Format etwas zu gut gemeint. Schnelle Performances wollten mir mit den miniaturisierten Bedienelementen einfach nicht gelingen.</p>



<p>Anders verhält es sich mit den Modellen Roland TR-8 und TR-8s, die nicht nur einen druckvollen Sound haben, sondern gleichzeitig neben der 909 noch weitere Drum Machines mitbringen. Klanglich ist die TR-Serie top, auch die Flexibilität übersteigt die Möglichkeiten der RD-9 um ein vielfaches. Gleichzeitig ist die TR-Serie aber auch ein gutes Stück teurer und eben nicht analog aufgebaut, was für viele User dann doch das entscheidende Pro-Argument für die RD-9 sein dürfte.</p>



<h2 class="wp-block-heading" id="h-behringer-rd-9-test-fazit">Behringer RD-9 Test Fazit</h2>



<p>Die RD-9 kostet derzeit 349 € und wird sicherlich wie schon andere Geräte von Behringer sogar noch im Preis fallen. Und der ist jetzt schon sensationell für das Gebotene. Noch nie kam man so günstig an den authentischen Sound einer TR-909. </p>



<p>Die klanglichen Modifikationen des Enhanced Mode sind ein echter Mehrwert und der umfangreiche Sequencer, sowie Wave Designer und Filter stellen eine sinnvolle Evolution dar. </p>



<p>Selbst eingefleischte TR-909 Fans, die nicht auf das Feeling und Patina eines Originals verzichten wollen, bekommen mit der RD-9 eine gute Alternative, um ihr Schätzchen nicht beim Transport oder beim Live-Einsatz im Club zu gefährden. Insofern bleibt mir abschließend nur eine klare Empfehlung auszusprechen.</p>



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<h3 class="wp-block-heading" id="h-weitere-artikel">Weitere Artikel</h3>



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<li><a href="https://elektronische-musik-produzieren.de/kick-und-bass-abmischen-die-groessten-fehler/">Kick und Bass abmischen: Die größten Fehler</a></li>



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<li><a href="https://elektronische-musik-produzieren.de/hihats-abmischen-fuer-techno-deep-house-und-ambient-mixing-tutorial/">HiHats abmischen für Techno, Deep House und Ambient – Mixing Tutorial</a></li>
</ul>
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		<title>Novation Circuit Tracks Test</title>
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		<dc:creator><![CDATA[e-m-p]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 10 Feb 2021 07:34:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Drum Machines]]></category>
		<category><![CDATA[Synthesizer]]></category>
		<category><![CDATA[Synthesizer Tests]]></category>
		<category><![CDATA[Novation]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Novation hatte mit dem Circuit im Jahre 2015 eine günstige Groovebox vorgestellt, die durch direkten Zugriff und umfangreichen Features den Weg in etliche Studios weltweit fand. Fast sechs Jahre später bekommt der Circuit nun einen Nachfolger. Welche Neuerungen das Hardware-Update mit sich bringt, erfahrt ihr im Novation Circuit Tracks Test. Komplettes Makeover &#8211; Die Hardware &#8230; </p>
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										<content:encoded><![CDATA[
<p>Novation hatte mit dem Circuit im Jahre 2015 eine günstige<a href="https://elektronische-musik-produzieren.de/groovebox-fuer-techno-ambient-und-house-die-besten-modelle/" target="_blank" rel="noreferrer noopener"> Groovebox </a>vorgestellt, die durch direkten Zugriff und umfangreichen Features den Weg in etliche Studios weltweit fand. Fast sechs Jahre später bekommt der Circuit nun einen Nachfolger. Welche Neuerungen das Hardware-Update mit sich bringt, erfahrt ihr im Novation Circuit Tracks Test.</p>



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<figure class="wp-block-embed is-type-video is-provider-youtube wp-block-embed-youtube wp-embed-aspect-16-9 wp-has-aspect-ratio"><div class="wp-block-embed__wrapper">

</div><figcaption><em>Novation Circuit Tracks Demovideo</em></figcaption></figure>



<h2 class="wp-block-heading" id="h-komplettes-makeover-die-hardware">Komplettes Makeover &#8211; Die Hardware</h2>



<p>Als ich den Circuit Tracks auspackte, fiel mir sofort das etwas schlankere Design auf. Statt wie beim Vorgänger auf eine plane Oberfläche zu setzen, ist der Circuit Tracks leicht angeschrägt. Das ist nicht nur beim Einspielen von Tracks vorteilhaft, sondern wirkt auch optisch etwas edler.</p>



<p>Und da wir gerade beim Design sind: Hier kann der Circuit Tracks definitiv punkten. Ich fand den alten Circuit zwar nie hässlich, die Neuauflage kommt aber durch die matt schwarze Oberfläche edler daher. Zudem fühlen sich auch die Taster sowie die neuen Potis mit einem etwas höheren Drehwiderstand besser an. </p>



<p>Auf der Rückseite des Gehäuses sind zwei 5-Pin-MIDI-Buchsen, sowie Audio-Eingänge hinzugekommen. Über die Eingänge kann man externe Synthesizer in den Effektweg einbinden, was im <a href="https://elektronische-musik-produzieren.de/techno-produzieren-im-budget-studio/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Minimalsetup</a> einen Mixer ersparen kann. Allerdings steht die Möglichkeit des <a href="https://elektronische-musik-produzieren.de/sidechain-compressor-einstellen-tutorial-fuer-elektronische-musik/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Side-Chainings</a> nur für die interne Klangerzeugung zur Verfügung.</p>



<p>Über den neu hinzugekommenen Micro-SD-Card-Slot auf der Rückseite können komplette Sound Packs ausgetauscht werden. Insgesamt 32 Plätze stehen dafür im Circuit Tracks zur Verfügung. Jedes Pack umfasst 128 Patches, 64 Samples und ebenso viele Projekte. Damit könnt ihr also stundenlang performen, ohne dass es langweilig wird.</p>



<figure class="wp-block-image size-large is-style-default"><img loading="lazy" decoding="async" width="1024" height="206" src="https://elektronische-musik-produzieren.de/wp-content/uploads/2021/02/Novation_Circuit_Tracks_Anschluesse-1024x206.jpg" alt="Novation Circuit Tracks Rückseite" class="wp-image-3711" srcset="https://elektronische-musik-produzieren.de/wp-content/uploads/2021/02/Novation_Circuit_Tracks_Anschluesse-1024x206.jpg 1024w, https://elektronische-musik-produzieren.de/wp-content/uploads/2021/02/Novation_Circuit_Tracks_Anschluesse-300x60.jpg 300w, https://elektronische-musik-produzieren.de/wp-content/uploads/2021/02/Novation_Circuit_Tracks_Anschluesse-768x154.jpg 768w, https://elektronische-musik-produzieren.de/wp-content/uploads/2021/02/Novation_Circuit_Tracks_Anschluesse.jpg 1200w" sizes="auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /><figcaption><em>Novation Circuit Tracks: Anschlüsse auf der Rückseite</em></figcaption></figure>



<p>Die verbleibenden Hardware-Änderungen beziehen sich auf das Batteriefach und den USB-Anschluss. Letzterer wurde durch einen USB-C-Anschluss ersetzt und statt der sechs AA-Batterien verfügt der Circuit Tracks nun über einen internen Akku.</p>



<h2 class="wp-block-heading" id="h-klangerzeugung-des-circuit-tracks">Klangerzeugung des Circuit Tracks</h2>



<p>Basierend auf der Novation Nova-Engine, finden sich im Circuit Tracks zwei Synthesizer mit jeweils 6 Stimmen. Damit bleibt bei der Klangerzeugung also alles beim alten: Eine Synthese-Engine die ihre digitale Herkunft zwar kaum verstecken kann, aber durch Flexibilität punktet. </p>



<h3 class="wp-block-heading" id="h-ein-paar-worte-zur-nova-engine">Ein paar Worte zur Nova-Engine</h3>



<p>Wenn ihr mit dem Circuit noch keine Berührungspunkte hattet: Die Soundengine bietet zwei flexible Oszillatoren mit unterschiedlichen Schwingungsformen, die von virtuell analog bis hin zu Wavetables reicht. Anschließend läuft das Signal durch ein Multimodefilter und eine rudimentäre Effektsektion mit Bitcrusher, Overdrive-Algorithmen, Chorus und Flanger. Leider erzeugt der Phaser bei längeren Release-Zeiten immer noch Artefakte, ansonsten spielen die Effekte eher im klanglichen Mittelfeld. Als Ideengeber und für den Live-Einsatz reicht die Klangqualität zwar aus. Wer allerdings auf der Suche nach hochwertigem Sound ist, sollte sich lieber ein externes <a href="https://elektronische-musik-produzieren.de/die-besten-hall-effekte-und-reverb-pedale-fuer-synthesizer/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Reverb</a>&#8211;  Chorus oder <a href="https://elektronische-musik-produzieren.de/die-besten-delay-effekte-fuer-synthesizer/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Delay-Pedal</a> dazu holen.</p>



<p>Insgesamt klingt die virtuelle Synthese des Circuit Tracks durchaus brauchbar. Vor allem bei Pads und obertonreichen Additiv-Leads kann die kleine <a href="https://elektronische-musik-produzieren.de/groovebox-fuer-techno-ambient-und-house-die-besten-modelle/">Groovebox</a> überzeugen. <a href="https://elektronische-musik-produzieren.de/die-besten-bass-synthesizer-top-5/">Bässe</a> gelingen damit zwar auch recht gut. Wenn man aber einen richtig satten Analogsound haben möchte, muss man sich beim Circuit Tracks schon sehr anstrengen und erhält am Ende doch nur einen &#8222;okay&#8220;en Kompromiss. Wie gut, dass man mit dem Circuit Tracks nun auch externe Synths ansteuern und durchschliefen kann. Doch dazu später mehr.</p>



<figure class="wp-block-image size-large is-style-default"><img loading="lazy" decoding="async" width="1024" height="203" src="https://elektronische-musik-produzieren.de/wp-content/uploads/2021/02/Novation_Circuit_Tracks_Seitenansicht-1024x203.jpg" alt="Novation Circuit Tracks: Angeschrägte Oberfläche und deutlich schmaler als der Vorgänger" class="wp-image-3732" srcset="https://elektronische-musik-produzieren.de/wp-content/uploads/2021/02/Novation_Circuit_Tracks_Seitenansicht-1024x203.jpg 1024w, https://elektronische-musik-produzieren.de/wp-content/uploads/2021/02/Novation_Circuit_Tracks_Seitenansicht-300x60.jpg 300w, https://elektronische-musik-produzieren.de/wp-content/uploads/2021/02/Novation_Circuit_Tracks_Seitenansicht-768x152.jpg 768w, https://elektronische-musik-produzieren.de/wp-content/uploads/2021/02/Novation_Circuit_Tracks_Seitenansicht.jpg 1200w" sizes="auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /><figcaption><em>Novation Circuit Tracks: Angeschrägte Oberfläche und deutlich schmaler als der Vorgänger</em></figcaption></figure>



<p>Neu hinzugekommen ist auch ein Kompressor, der im Hintergrund die Tracks verdichtet. Zwar lässt sich dieser derzeit noch nicht regeln. Laut Novation plant man aber bereits, Usern später Zugriff auf die wichtigen Parameter über den Editor zu geben. Für Live-Situationen kann es aber jetzt schon hilfreich sein, um Spitzen auszubügeln und den Gesamtsound zu verdichten.</p>



<h3 class="wp-block-heading" id="h-die-sample-abteilung-des-novation-circuit-tracks">Die Sample-Abteilung des Novation Circuit Tracks</h3>



<p>Die Sample-Engine ist im Vergleich zum Vorgänger ebenfalls identisch aufgebaut. Das bedeutet, ihr könnt eure Samples in bis zu 64 Speicherplätzen ablegen und in vier Drum-Spuren programmieren. Wie schon beim Circuit ist es natürlich auch beim Nachfolgermodell möglich, mehr als nur vier Sample-Instrumente auszuwählen, indem man die Drum-Tracks live einspielt (Sample-Switch).</p>



<p>Zur Nachbearbeitung der Samples stehen als Parameter Pitch, Decay, Overdrive und ein Filter zur Verfügung. Das Filter bezieht sich auf alle Instrumente in einem Drumtrack und nimmt entweder Höhen oder Bässe aus dem Signal. </p>



<h2 class="wp-block-heading" id="h-jetzt-mit-zwei-zusatzlichen-midi-tracks">Jetzt mit zwei zusätzlichen MIDI-Tracks</h2>



<p>Wohl die wichtigste Neuerung neben des optimierten Formfaktors sind die zwei zusätzlichen MIDI-Tracks. In der Vergangenheit musste man dafür noch die internen Tracks opfern. Der Circuit Tracks bietet dafür nun zwei unabhängige MIDI-Tracks an, die sich exakt so programmieren lassen, wie auch die Synth-Tracks.</p>



<p>Besonders praktisch ist hierbei, dass man die acht Encoder beliebigen Parametern zuweisen kann. Je nach angeschlossenem Synth könnt ihr also Live performen, dabei eure Reglerbewegungen aufzeichnen und damit selbst komplexe Modulationen umsetzen.</p>



<p>Die MIDI-Clock für die externen Instrumente lässt sich darüberhinaus in unterschiedlichen Auflösungen ausgeben. So ist es beispielsweise möglich, die Clock eines externen Instruments mit Sequencer mit halber Taktrate zum Rest laufen zu lassen. Spinnt man diesen Gedanken weiter, könnte man auch an einen MIDI-Track zwei Instrumente hängen: Eins mit Sequencer, das nur die Clock empfängt und im halben Takt mitläuft. Das MIDI Signal für Noten etc. wird dann per Thru an einen zweiten Synth weitergeleitet, der direkt vom Circuit Tracks angesteuert wird. Nutzt man dann noch die Audio-Eingänge, hat man sich schnell ein effektives Minimal-Setup aufgebaut, mit dem man über längere Zeit performen kann.</p>



<h2 class="wp-block-heading" id="h-novation-circuit-vs-novation-circuit-tracks-das-sind-die-unterschiede">Novation Circuit vs. Novation Circuit Tracks: Das sind die Unterschiede</h2>



<figure class="wp-block-table is-style-stripes"><table class="has-fixed-layout"><thead><tr><th><strong>Features</strong></th><th>N<strong>ovation Circuit</strong></th><th><strong>Novation Circuit Tracks</strong></th></tr></thead><tbody><tr><td></td><td></td><td></td></tr><tr><td>Presets</td><td>64</td><td>128</td></tr><tr><td>Samples</td><td>64</td><td>64</td></tr><tr><td>Effekte</td><td>Delay, Reverb (Send) / Chorus, Phaser (pro Synth-Track)</td><td>Delay, Reverb (Send) / Chorus, Phaser (pro Synth-Track)</td></tr><tr><td>MIDI-Tracks</td><td>Nur gleichzeitige Nutzung der internen Tracks für MIDI<br></td><td>2 zusätzliche MIDI-Tracks</td></tr><tr><td>Batteriebetrieb</td><td>6 AA-Batterien</td><td>Integrierter Akku</td></tr><tr><td>Micro SD-Card</td><td>&#8211;</td><td>Packs können über Micro-SD-Card <br>(Fat32) geladen werden</td></tr><tr><td>Zusätzlicher Summenkompressor</td><td>&#8211;</td><td>Ja</td></tr><tr><td>Steuerung der Sidechain-Compression</td><td>Kick-Kanal</td><td>Kann frei aus den vier Drum-Kanälen <br>gewählt werden</td></tr></tbody></table><figcaption><em>Unterschiede: Novation Circuit und Novation Circuit Tracks</em></figcaption></figure>



<h2 class="wp-block-heading" id="h-sind-novation-circuit-tracks-und-circuit-kompatibel">Sind Novation Circuit Tracks und Circuit kompatibel?</h2>



<p>Was passiert mit meinen <a href="https://elektronische-musik-produzieren.de/novation-circuit-sound-pack-fuer-ambient-dub-und-melodic-techno/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Novation Circuit Sound Packs</a>? Kann man seine Sessions einfach 1:1 übertragen? Da sich die Soundengine nicht großartig verändert hat, bin ich zunächst davon ausgegangen, dass auch die Sound Packs problemlos übertragbar sind. </p>



<p>Leider ist das nicht vollständig der Fall. Die gute Nachricht ist, dass sich die Patches theoretisch übertragen lassen. Theoretisch deshalb, weil man das derzeit noch für jedes Patch einzeln machen muss. Auch Macros werden dabei übernommen, entsprechen dann aber nicht mehr der Default-Beschriftung auf dem Gehäuse. Wobei ich das nicht so tragisch finde. Liegen euch nur komplette Sound Bänke vor, müsst ihr im Components jedes einzelne Patch exportieren und wieder im Novation Circuit Tracks importieren. </p>



<p>Komplette Sound Packs des Circuit-Vorgängermodells werden nicht erkannt! Damit könnt ihr auch nicht einfach auf das neue Modell umsteigen. Meiner Meinung nach ist das das größte Versäumnis von Novation. Da Novation in der Vergangenheit aber eine vorbildliche Produktpflege betrieben hat, hoffe ich, dass das noch nachgereicht wird.</p>



<h2 class="wp-block-heading" id="h-novation-circuit-tracks-test-fazit">Novation Circuit Tracks Test &#8211; Fazit</h2>



<p>Novation hat mit dem Circuit Tracks einen würden Nachfolger eines erfolgreichen Konzepts auf den Markt gebracht. Die kompakte Groovebox macht einfach Spaß und man kommt auch als Einsteiger schnell zu brauchbaren Ergebnissen. </p>



<p>Wenn man tief in die Klangerzeugung einsteigen möchte, kommt man zwar immer noch nicht um einen Editor herum. Dafür schaffen die beiden zusätzlichen MIDI-Tracks, ein größerer Soundspeicher und nicht zuletzt die Möglichkeit, weitere Sound-Packs im Live-Betrieb nachzuladen einen echten Mehrwert. Hier und da hätte ich mir in der Soundengine noch ein paar Optimierungen gewünscht, aber das hätte unter Umständen auch dazu geführt, dass die Modelle untereinander nicht mehr kompatibel gewesen wären.</p>



<p>Zuletzt stellt sich vielleicht der ein oder ander die Frage: Lohnt sich ein Umstieg auf das aktuelle Modell? Ich will es mal so formulieren: Wenn man auf die beiden MIDI-Tracks, den Summenkompressor oder den Akku verzichten kann, und auch die SD-Card-Funktionen nicht benötigt, braucht man definitiv nicht zu wechseln. Der alte Circuit klingt recht identisch und der Workflow ist ebenfalls gleich intuitiv geblieben. Wer vor der Anschaffung einer neuen <a href="https://elektronische-musik-produzieren.de/groovebox-fuer-techno-ambient-und-house-die-besten-modelle/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Groovebox</a> steht, kann beim Novation Circuit Tracks bedenkenlos zugreifen.</p>



<div id="cf-productswidget-134" class="cf-productswidget"></div>
<script src="https://thomann.clickfire.de/Creatives/GetProductsWidgetJS/dt4T3o5U2Hma4rnQQAWE2w2"></script>



<p><a href="https://novationmusic.com/en" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Zur Webseite von Novation</a></p>



<h3 class="wp-block-heading" id="h-weitere-links">Weitere Links</h3>



<ul class="wp-block-list"><li><a href="https://elektronische-musik-produzieren.de/die-besten-synthesizer-fuer-einsteiger/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Die besten Synthesizer für Einsteiger</a></li><li><a href="https://elektronische-musik-produzieren.de/groovebox-fuer-techno-ambient-und-house-die-besten-modelle/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Die besten Grooveboxen für Techno, Ambient und House</a></li><li><a href="https://elektronische-musik-produzieren.de/die-besten-studiomonitore-fuer-elektronische-musik/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Studiomonitore für elektronische Musik</a></li><li><a href="https://elektronische-musik-produzieren.de/dreadbox-typhon-sounddemo-und-kurztest/">Dreadbox Typhon Test</a></li></ul>
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		<title>Moog DFAM Test und Video</title>
		<link>https://elektronische-musik-produzieren.de/moog-dfam-test-und-videodemo/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[e-m-p]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 16 Oct 2020 05:12:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Drum Machines]]></category>
		<category><![CDATA[Synthesizer]]></category>
		<category><![CDATA[Synthesizer Tests]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Moog ist bekannt für gut klingende Synths, die auch die elektronische Musikszene über Jahre hinweg mit geprägt haben. Mit dem DFAM &#8211; das Kürzel steht für Drummer from another Mother &#8211; hat das US-Unternehmen aber auch einen sehr spannenden Drum Synthesizer an Board. Soviel kann ich jetzt bereits verraten: Das Teil ist wie für Techno &#8230; </p>
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<p>Moog ist bekannt für gut klingende Synths, die auch die elektronische Musikszene über Jahre hinweg mit geprägt haben. Mit dem <a href="https://www.moogmusic.com/products/dfam-drummer-another-mother" target="_blank" rel="noreferrer noopener nofollow">DFAM</a> &#8211; das Kürzel steht für Drummer from another Mother &#8211; hat das US-Unternehmen aber auch einen sehr spannenden <a rel="noreferrer noopener" href="https://elektronische-musik-produzieren.de/die-besten-drum-machines-fuer-techno/" target="_blank">Drum Synthesizer</a> an Board. Soviel kann ich jetzt bereits verraten: Das Teil ist wie für Techno und härtere elektronische Musikstile geschaffen. Details gibt es in dem Moog DFAM Test. Aber bevor wir tiefer einsteigen, gibt es erstmal ein Demovideo.</p>



<figure class="wp-block-embed is-type-video is-provider-youtube wp-block-embed-youtube wp-embed-aspect-16-9 wp-has-aspect-ratio"><div class="wp-block-embed__wrapper">

</div></figure>



<img loading="lazy" decoding="async" src="https://vg01.met.vgwort.de/na/8de54097cb974213a1356b2f437b64e5" width="1" height="1" alt="">



<p>Der Moog DFAM kommt im gleichen Format wie dessen ältere Schwester Moog Mother 32 oder das <a rel="noreferrer noopener" href="https://elektronische-musik-produzieren.de/moog-subharmonicon-test-und-demovideo/" target="_blank">Moog Subharmonicon</a>. Übernommen wurde ebenso die gute Verarbeitung: Die Regler haben einen angenehmen Drehwiderstand, die Taster vermitteln das Gefühl einem auch im härteren Live-Einsatz nicht ins Auge zu springen, und die Patch-Buchsen sind fest mit der Oberfläche verschraubt. Lediglich die Minipotis zur Bedienung des Sequencers sind für meinen Geschmack zu klein ausgefallen. Vor allem wenn man Noten gezielt programmieren möchte, ist das eine ziemliche Fummelei. Da es sich bei diesen Schäften aber um ein Standardformat handelt, empfehle ich mittelfristig in ein geeignetes Set größerer Potikappen zu investieren.</p>



<p>Auf der Rückseite findet man dann noch einen Klinkenausgang, der gleichzeitig den Job als Kopfhörerausgang übernimmt. Den hätte man dem DFAM gerne noch spendieren können, aber irgendwas ist immer. Schwerer wiegt für mich da eher das Fehlen einer MIDI-Schnittstelle. Man kann den DFAM also nicht ohne weiteres zu einem Setup synchronisieren, solange keine analogen Clock-Signale vorhanden sind. Zum Glück haben etliche Hersteller im Zuge des Analogbooms der letzten Jahre an einen Trigger-Out bei ihren Geräten gedacht, wodurch das heutzutage unter Umständen nicht mehr so tragisch ist. </p>



<h2 class="wp-block-heading" id="h-die-klangerzeugung">Die Klangerzeugung</h2>



<p>Da es sich beim Moog DFAM um einen Drumsynth handelt, sind die Möglichkeiten zur Klanggestaltung etwas spezieller. Man findet hier zwei Oszillatoren, die jeweils die Schwingungsformen Rechteck und Dreieck ausgeben, sowie Rauschen als Signalquellen. Die Tonhöhe lässt sich für beide getrennt festlegen. Ebenso gibt es ein resonanzfähiges Tiefpassfilter und ein Hochpassfilter, wie man es bereits aus dem Mother 32 kennt. Auf LFOs wird verzichtet, dafür hat Moog dem DFAM Oszillator- und Filter-FM, sowie Hard Sync spendiert. </p>



<p>Die Klangformung geschieht hier über zwei rudimentäre Decay-Hüllkurven. Per Kippschalter legt man fest, ob die Hüllkurve für den VCA eher schnell oder langsam reagieren sollen. Wie man es für einen Drumsynth erwartet, packt das Filter gut zu und auch die Hüllkurvencharakteristik ist perfekt auf Drum-Sounds abgestimmt. Klanglich ist man mit dem DFAM aber deutlich schneller bei der harten Techno-Pauke als bei der <a href="https://elektronische-musik-produzieren.de/roland-tr-808-clone-die-besten-808-hardware-clones/">TR-808</a> <a rel="noreferrer noopener" href="https://elektronische-musik-produzieren.de/techno-kick-bauen-so-erstellst-du-fette-bassdrums-fuer-den-club/" target="_blank">Kick</a>. </p>



<p>Wer etwas tiefer ins Sound-Design einsteigen möchte, kann dafür die Patch-Bay nutzen. Statt der 32 Patch-Punkte auf der rechten Seite des Mother 32 finden sich hier zwar nur 24 Buchsen, was aber für experimentelle Sounds absolut ausreicht. Außerdem lässt sich der DFAM dadurch hervorragend in ein bestehendes <a rel="noreferrer noopener" href="https://elektronische-musik-produzieren.de/modular-system-zusammenstellen-womit-faengt-man-an/" target="_blank">Modularsystem</a> integrieren.</p>



<h2 class="wp-block-heading" id="h-der-sequencer-im-moog-dfam-ist-eher-basic">Der Sequencer im Moog DFAM ist eher basic</h2>



<p>Ein wesentlicher Teil des <a href="https://elektronische-musik-produzieren.de/5-sounddesign-tricks-die-man-kennen-sollte/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Sounddesigns</a> läuft beim DFAM in Kombination mit dem Sequencer. Da es möglich ist, die Tonhöhe von nur einem der beiden Oszillatoren mit dem Sequencer zu steuern, entstehen im Zusammenspiel mit FM und Sync sehr interessante Obertonstrukturen, perfekt für abwechslungsreich groovende Techno-Loops. Auch die düster rollenden Kick-Basslines aus dem Techno sind mit dem DFAM sehr schnell umgesetzt.</p>



<p>Ich hätte mir zwar noch mehr Steps, Swing oder auch krumme Pattern mit 5 oder 7 Steps gewünscht. Allerdings macht der Sequencer vielleicht auch gerade durch seine Reduktion so viel Spaß. Wenn man den DFAM ausprobiert sollte man sich direkt ein paar Patch-Kabel besorgen. Pitch-CV des Sequencers auf VCA, VCF und / oder eine der Decay-Zeiten und die Sonne geht auf!</p>



<h2 class="wp-block-heading" id="h-moog-dfam-oder-behringer-edge">Moog DFAM oder Behringer Edge?</h2>



<p>Mit dem <a href="https://elektronische-musik-produzieren.de/behringer-synthesizer-uebersicht-und-vergleich/">Behringer</a> Edge ist ebenfalls ein Drum-Synthesizer erschienen, dessen Konzept offensichtlich sehr vom DFAM inspiriert wurde. Zwar sind auf dem Papier viele Ähnlichkeiten vorhanden, unterscheiden sich beide Drumsynthesizer in der Praxis aber doch ein gutes Stück im Sound. </p>



<figure class="wp-block-embed is-type-video is-provider-youtube wp-block-embed-youtube wp-embed-aspect-16-9 wp-has-aspect-ratio"><div class="wp-block-embed__wrapper">

</div><figcaption class="wp-element-caption"><em>Behringer Edge Demovideo</em></figcaption></figure>



<p>Während der Behringer Edge insgesamt mehr in Richtung analytischer HiFi-Sound tendiert, wirkt das klangliche Ergebnis aus dem Moog DFAM insgesamt roher und organischer. Beides hat durchaus seine Berechtigung und so könnte man sich guten Gewissens auch das Duo ins Studio stellen. Wem eine Variante reicht, kann sich aber gut entscheiden anhand vom verfügbaren Budget und natürlich dem bevorzugten Sound.</p>



<p>Hier geht es zum <a href="https://elektronische-musik-produzieren.de/behringer-edge-test-analoger-drumsynthesizer-mit-patchfeld/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Behringer Edge Test</a></p>



<h2 class="wp-block-heading" id="h-moog-dfam-test-fazit">Moog DFAM Test &#8211; Fazit</h2>



<p>Der DFAM von Moog ist schon ein sehr spezieller Drumsynth. Mit seiner eigenwilligen Art ist er wiederum für Techno, Industrial und Ambient-Experimente perfekt geeignet. Das Sounddesign mit dem DFAM macht unheimlich Spaß und man kommt immer zu brauchbaren Ergebnissen. </p>



<p>Als einzige <a href="https://elektronische-musik-produzieren.de/die-besten-drum-machines-fuer-techno/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Drum Machine</a> würde ich mir den DFAM definitiv nicht hinstellen, dafür ist das Konzept dann doch zu limitiert. Eine Kombination zum Beispiel aus DFAM, <a href="https://elektronische-musik-produzieren.de/elektron-digitone-sound-packs-fuer-ambient-techno-und-electronica/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Elektron Digitone </a>und einem weiteren Gerät und man hat ein ziemlich mächtiges <a rel="noreferrer noopener" href="https://elektronische-musik-produzieren.de/techno-produzieren-im-budget-studio/" target="_blank">Techno-Setup</a> am Start, das die Wände wackeln lässt.</p>



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<h2 class="wp-block-heading" id="h-weitere-artikel">Weitere Artikel</h2>



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		<title>Kick und Bass abmischen: Die größten Fehler</title>
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		<pubDate>Tue, 04 Aug 2020 07:54:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Drum Machines]]></category>
		<category><![CDATA[PlugIns, DAWs und VST-Instrumente]]></category>
		<category><![CDATA[Sound Design]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>In fast allen Genres der elektronischen Musik übernehmen Kick und Bass eine tragende Rolle. Damit dein Track im Club funktioniert, sollten beide Elemente perfekt aufeinander abgestimmt sein. Kick und Bass abmischen ist aber eigentlich gar nicht so schwer, wenn man ein paar Regeln beachtet. Fehler 1: Kick und Bass teilen sich den Frequenzbereich Wenn Kick &#8230; </p>
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<p>In fast allen Genres der elektronischen Musik übernehmen <a href="https://elektronische-musik-produzieren.de/techno-kick-bauen-so-erstellst-du-fette-bassdrums-fuer-den-club/">Kick</a> und <a href="https://elektronische-musik-produzieren.de/die-besten-bass-synthesizer-top-5/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Bass</a> eine tragende Rolle. Damit dein Track im Club funktioniert, sollten beide Elemente perfekt aufeinander abgestimmt sein. Kick und <a href="https://elektronische-musik-produzieren.de/die-besten-bass-synthesizer-top-5/">Bass</a> abmischen ist aber eigentlich gar nicht so schwer, wenn man ein paar Regeln beachtet.</p>



<img loading="lazy" decoding="async" src="https://vg01.met.vgwort.de/na/57464642e9ae4d3e8c22a115c86837e4" width="1" height="1" alt="">



<h2 class="wp-block-heading" id="h-fehler-1-kick-und-bass-teilen-sich-den-frequenzbereich">Fehler 1: Kick und Bass teilen sich den Frequenzbereich</h2>



<p>Wenn Kick und Bass zu undifferenziert sind, liegt es häufig daran, dass sich beide Instrumente den selben Frequenzbereich teilen. Schnell kommt es zu Phasenauslöschungen oder zu einem matschigen Mix der unteren Mitten. Zunächst sollte man mittels Analyzer herausfinden, wo sich beide Instrumente im Weg stehen.</p>



<p>Liegt die Grundfrequenz beider Instrumente zum Beispiel auf A-1 (55 Hz), reicht es eventuell schon, entweder die Kick oder den Bass um eine Oktave nach oben (A2 = 110 Hz) oder unten zu verschieben. Quinten sind ebenfalls möglich. Hier muss man nur darauf achten, dass die restlichen Instrumente noch mit dem tonalen Anteil des Bass funktionieren. Eine weitere Möglichkeit ist der Einsatz von Sidechain-Kompression, bei der die Kick den Bass jedesmal &#8222;herunterdrückt&#8220;, wenn sie einsetzt.</p>



<h2 class="wp-block-heading" id="h-fehler-2-tiefbasse-nicht-mono">Fehler 2: Tiefbässe nicht mono</h2>



<p>Da man ab einer bestimmten Schwelle tieffrequente Signale räumlich nicht mehr ortet, kann man diese Frequenzen mono wiedergeben. Dadurch stellst du nicht nur sicher, dass Kick und Bass in der Mitte des Mixes sitzen, sondern diese auch auf den meisten Geräten klar wiedergegeben werden. In den meisten Fällen kannst du Kick und Bass also mono abmischen.</p>



<figure class="wp-block-image size-large"><img loading="lazy" decoding="async" width="877" height="226" src="https://elektronische-musik-produzieren.de/wp-content/uploads/2020/08/Kick_Bass_abmischen_Techno_House.jpg" alt="Kick und Bass abmischen - der Subbassbereich sollte mono sein" class="wp-image-1639" srcset="https://elektronische-musik-produzieren.de/wp-content/uploads/2020/08/Kick_Bass_abmischen_Techno_House.jpg 877w, https://elektronische-musik-produzieren.de/wp-content/uploads/2020/08/Kick_Bass_abmischen_Techno_House-300x77.jpg 300w, https://elektronische-musik-produzieren.de/wp-content/uploads/2020/08/Kick_Bass_abmischen_Techno_House-768x198.jpg 768w" sizes="auto, (max-width: 877px) 100vw, 877px" /><figcaption><em>Mit PlugIns wie brainworx bx_stereomaker und utility von Ableton kann man den Tiefbassbereich schnell auf Mono switchen</em></figcaption></figure>



<p>Möchtest du dem Bass oder der Kick mehr Räumlichkeit verpassen, bieten sich spezialisierte PlugIns an. Diese geben ab einer bestimmten Frequenz alle darüber liegenden Frequenzen stereo, und alle Frequenzen unter dieser Schwelle mono aus. Bei Ableton Live gibt es dafür das Utility-PlugIn. Alternativ geht das auch mit dem kostenlosen PlugIn <a aria-label="BassLane (öffnet in neuem Tab)" rel="noreferrer noopener" href="https://freevstplugins.net/basslane/" target="_blank">BassLane</a> oder dem hervorragenden <a aria-label="bx_stereomaker (öffnet in neuem Tab)" rel="noreferrer noopener" href="https://www.plugin-alliance.com/en/products/bx_stereomaker.html" target="_blank">bx_stereomaker</a> von Brainworx.</p>



<h2 class="wp-block-heading" id="h-fehler-3-zu-viel-effektanteil-auf-der-kick">Fehler 3: Zu viel Effektanteil auf der Kick</h2>



<p>Grundsätzlich sollte man die Kick frei von Delay oder Reverb lassen. Da Dogmen in der Musik aber noch nie ein guter Rat waren, sollte hier der Geschmack entscheiden. Und was wären viele düstere Techno-Tracks ohne den rollenden Reverbteppich der treibenden Kick?</p>



<p>Willst du deiner Kick etwas Reverb verpassen, achte darauf den Effekt sparsam zu dosieren. Vor allem solltest du die Frequenzen des Effektes nicht aus den Augen verlieren. Schnell schleichen sich ungewünschte Tieffrequenzen über den Return-Weg in den Mix, die in der Summe alles zudröhnen. Ist das der Fall, schafft ein Low-Cut im Effektweg Abhilfe.</p>



<h2 class="wp-block-heading" id="h-fehler-4-die-kick-hat-zu-viel-decay">Fehler 4: Die Kick hat zu viel Decay</h2>



<p>Um Probleme durch Überlagerungen im Mix zu vermeiden, sollte die Ausklingphase (Decay/Release) der Kickdrum im Auge behalten werden. Ist diese zu lang, entstehen schnell unerwünschte Frequenzüberlagerungen mit anderen Instrumenten. Die Folgen sind Überbetonung bis hin zu Auslöschungen von Frequenzen. Erschwerend kommt hinzu, dass viele Monitore und Lautsprecher diesen Bereich nur unzureichend definiert wiedergeben.</p>



<p>Für die Beurteilung der Ausklingphase ist es notwendig, alle Spuren außer Kick und Bass zu deaktivieren, um sich ein exaktes Bild zu machen. Im Zweifelsfall ist es besser, die Kick etwas großzügiger zu verkürzen. Hilfreich sind visuelle Unterstützungen wie Analyzer oder die ms-Anzeigen der Hüllkurven. Umgekehrt gilt es natürlich genauso: Wenn der Bass noch laut in die nächste Kick reinragt, matscht der Mix zu und die Kick bleibt undefiniert.</p>



<h2 class="wp-block-heading" id="h-fehler-5-schlecht-programmiertes-pattern">Fehler 5: Schlecht programmiertes Pattern</h2>



<p>Ging es hier nicht ums Mixing? Schon, aber viele Mixing-Probleme lassen sich ganz einfach umgehen, indem man bei der Patternprogrammierung eine einfache Sache beachtet: Kick und Bass nicht gleichzeitig wiedergeben. Das ist zugegebenermaßen nicht immer möglich und versaut einem auch den Spaß beim Produzieren. Manchmal kann das Verschieben der Bassnote um eine Achtelnote aber den gordischen Mixknoten zerschneiden und dir viel Zeit beim Mixen ersparen.</p>



<h3 class="wp-block-heading" id="h-weitere-artikel">Weitere Artikel</h3>



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