<?xml version="1.0" encoding="UTF-8"?><rss version="2.0"
	xmlns:content="http://purl.org/rss/1.0/modules/content/"
	xmlns:wfw="http://wellformedweb.org/CommentAPI/"
	xmlns:dc="http://purl.org/dc/elements/1.1/"
	xmlns:atom="http://www.w3.org/2005/Atom"
	xmlns:sy="http://purl.org/rss/1.0/modules/syndication/"
	xmlns:slash="http://purl.org/rss/1.0/modules/slash/"
	>

<channel>
	<title>Sound Design Archive - elektronische-musik-produzieren</title>
	<atom:link href="https://elektronische-musik-produzieren.de/category/workshops/sound-design/feed/" rel="self" type="application/rss+xml" />
	<link>https://elektronische-musik-produzieren.de/category/workshops/sound-design/</link>
	<description>Synthesizer, Studio-Equipment und Workshops</description>
	<lastBuildDate>Sun, 08 Mar 2026 07:36:23 +0000</lastBuildDate>
	<language>de</language>
	<sy:updatePeriod>
	hourly	</sy:updatePeriod>
	<sy:updateFrequency>
	1	</sy:updateFrequency>
	<generator>https://wordpress.org/?v=6.9.4</generator>

<image>
	<url>https://elektronische-musik-produzieren.de/wp-content/uploads/2025/05/cropped-elektronische-musik-produzieren-1-32x32.jpg</url>
	<title>Sound Design Archive - elektronische-musik-produzieren</title>
	<link>https://elektronische-musik-produzieren.de/category/workshops/sound-design/</link>
	<width>32</width>
	<height>32</height>
</image> 
	<item>
		<title>FM Synthese einfach erklärt: Tutorial für Anfänger</title>
		<link>https://elektronische-musik-produzieren.de/fm-synthese-einfach-erklaert-tutorial-fuer-anfaenger/</link>
					<comments>https://elektronische-musik-produzieren.de/fm-synthese-einfach-erklaert-tutorial-fuer-anfaenger/#respond</comments>
		
		<dc:creator><![CDATA[e-m-p]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 08 Mar 2026 07:36:22 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Sound Design]]></category>
		<category><![CDATA[Synthesizer Workshops]]></category>
		<category><![CDATA[Workshops]]></category>
		<category><![CDATA[Sounddesign]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://elektronische-musik-produzieren.de/?p=10370</guid>

					<description><![CDATA[<p>Voraussichtliche Lesedauer: 12 Minuten FM Synths sind verantwortlich für unzählige furchtbare Glöckchen-Sounds in 80er-Weihnachtsliedern und nicht weniger nervige FM-Pianos in US-Sitcoms. Aber in dieser Synthese stecken auch exzellente Bässe, aggressive Leads, treibende Dub Chords, oder schwebende Texturen: perfekt für elektronische Musik! Allerdings haftet FM Synthesizern nach wie vor der Ruf an, kompliziert zu sein, weshalb &#8230; </p>
<p><a href="https://elektronische-musik-produzieren.de/fm-synthese-einfach-erklaert-tutorial-fuer-anfaenger/" class="more-link">Continue reading<span class="screen-reader-text"> "FM Synthese einfach erklärt: Tutorial für Anfänger"</span></a></p>
<p>Der Beitrag <a href="https://elektronische-musik-produzieren.de/fm-synthese-einfach-erklaert-tutorial-fuer-anfaenger/">FM Synthese einfach erklärt: Tutorial für Anfänger</a> erschien zuerst auf <a href="https://elektronische-musik-produzieren.de">elektronische-musik-produzieren</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p class="yoast-reading-time__wrapper"><span class="yoast-reading-time__descriptive-text">Voraussichtliche Lesedauer: </span><span class="yoast-reading-time__reading-time">12</span><span class="yoast-reading-time__time-unit"> Minuten</span></p>



<p><a href="https://elektronische-musik-produzieren.de/die-besten-fm-synthesizer-fuer-elektronische-musik-hardware-synths/">FM Synths</a> sind verantwortlich für unzählige furchtbare Glöckchen-Sounds in 80er-Weihnachtsliedern und nicht weniger nervige FM-Pianos in US-Sitcoms. Aber in dieser Synthese stecken auch exzellente <a href="https://elektronische-musik-produzieren.de/die-besten-bass-synthesizer-top-5/">Bässe</a>, aggressive Leads, treibende <a href="https://elektronische-musik-produzieren.de/dub-chords-und-pads-erstellen-workshop/" type="post" id="336">Dub Chords</a>, oder schwebende Texturen: perfekt für elektronische Musik! </p>



<p>Allerdings haftet FM Synthesizern nach wie vor der Ruf an, kompliziert zu sein, weshalb viele einen Bogen um diese spannende Syntheseform machen. Sicherlich ist die klassische analoge (subtraktive) Klangsynthese intuitiver begreifbar. Trotzdem ist auch FM Synthese keine Raketenwissenschaft, wenn man ein paar einfache Dinge begriffen hat. Dieser Artikel soll dabei helfen.</p>



<img decoding="async" src="https://vg06.met.vgwort.de/na/c776866bcfb54645ac1ad71a4735b428" width="1" height="1" alt="">



<div class="wp-block-yoast-seo-table-of-contents yoast-table-of-contents"><h2>Inhaltsverzeichnis</h2><ul><li><a href="#h-die-basis-von-allem-der-operator" data-level="2">Die Basis von allem: Der Operator</a><ul><li><a href="#h-carrier-und-modulator" data-level="3">Carrier und Modulator</a></li></ul></li><li><a href="#h-wie-andert-man-den-sound-mit-der-fm-synthese" data-level="2">Wie ändert man den Sound mit der FM Synthese?</a></li><li><a href="#h-die-hullkurven" data-level="2">Die Hüllkurven</a><ul><li><a href="#h-unterschiede-zur-klassischen-hullkurve-in-der-subtraktiven-synthese" data-level="3">Unterschiede zur klassischen Hüllkurve in der subtraktiven Synthese</a></li><li><a href="#h-hullkurven-scaling" data-level="3">Hüllkurven-Scaling</a></li></ul></li><li><a href="#h-algorithmen-in-der-fm-synthese" data-level="2">Algorithmen in der FM Synthese</a><ul><li><a href="#h-wie-wahle-ich-den-geeigneten-fm-algorithmus-aus" data-level="3">Wie wähle ich den geeigneten FM-Algorithmus aus?</a></li><li><a href="#h-beispiel-1-bass-sound-mit-fm-synthese-erstellen-welcher-algorithmus" data-level="3">Beispiel 1: Bass-Sound mit FM-Synthese erstellen &#8211; Welcher Algorithmus?</a></li><li><a href="#h-beispiel-2-analoge-pads-mit-fm-synthese-welcher-algorithmus" data-level="3">Beispiel 2: Analoge Pads mit FM-Synthese &#8211; Welcher Algorithmus?</a></li></ul></li><li><a href="#h-gerauschhaftes-hinzufugen" data-level="2">Geräuschhaftes hinzufügen</a></li></ul></div>



<h2 class="wp-block-heading" id="h-die-basis-von-allem-der-operator">Die Basis von allem: Der Operator</h2>



<p>Die Basis jedes Sounds und gleichzeitig einer der wichtigsten Begriffe in der FM Synthese ist der <em>Operator</em>. Hierbei handelt es sich um einen Oszillator, der traditionell meistens als Sinusschwingung vorhanden ist. Mittlerweile gibt es etliche FM-Synths, die bei den Operatoren auch andere Schwingungsformen bereitstellen und dadurch drastischere klangliche Ergebnisse liefern.</p>



<p>Ein Operator kann <em>Carrier</em> oder <em>Modulator</em> sein, manchmal sogar beides gleichzeitig, je nach gewähltem Algorithmus. Zum Algorithmus komme ich später im Artikel, gucken wir uns erst einmal den Unterschied zwischen Carrier und Modulator an.</p>



<h3 class="wp-block-heading" id="h-carrier-und-modulator">Carrier und Modulator</h3>



<p>Hinter den etwas sperrigen Begriffen verbirgt sich eigentlich keine große Magie. Vereinfacht gesagt, gibt der <em>Carrier </em>in der FM Synthese den Sound aus &#8211; er &#8222;<em>trägt</em>&#8220; ihn an den Audioausgang. Demgegenüber steht der <em>Modulator</em>, mit dem man den Klangfarbe des Carriers verändert, in dem er dessen Frequenz moduliert. Das Frequenzverhältnis der beiden zueinander bestimmt schließlich die daraus entstehende Wellenform.</p>



<p>Hält man sich an ganzzahlige Frequenzverhältnisse, also 2:1, 4:1, 8:2 usw., bleiben die Ergebnisse im harmonischen Rahmen. Es klingt also meistens aufgeräumter, aber unter Umständen auch langweiliger.</p>



<figure class="wp-block-image size-large"><img fetchpriority="high" decoding="async" width="1024" height="392" src="https://elektronische-musik-produzieren.de/wp-content/uploads/2024/03/Ratio-1024x392.webp" alt="Mit dem Frequenzverhältnis (Ratio) der einzelnen Operatoren legt man fest, ob der Sound eher harmonisch oder geräuschhaft wird" class="wp-image-11301" srcset="https://elektronische-musik-produzieren.de/wp-content/uploads/2024/03/Ratio-1024x392.webp 1024w, https://elektronische-musik-produzieren.de/wp-content/uploads/2024/03/Ratio-300x115.webp 300w, https://elektronische-musik-produzieren.de/wp-content/uploads/2024/03/Ratio-768x294.webp 768w, https://elektronische-musik-produzieren.de/wp-content/uploads/2024/03/Ratio.webp 1200w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /><figcaption class="wp-element-caption"><em>Mit dem Frequenzverhältnis (Ratio) der einzelnen Operatoren legt man fest, ob der Sound eher harmonisch oder geräuschhaft wird</em></figcaption></figure>



<p>Spannend wird es, wenn man auch nicht-ganzzahlige Werte nimmt, zum Beispiel &#8222;2.24 :1&#8220; etc. Hier betritt man ein klangliches Spektrum, das auch disharmonische Obertöne hervorbringt, ähnlich den Ergebnissen bei Ringmodulation.</p>



<p>Will man wie bei analogen Synthesizern leichte Schwebungen erzeugen, gibt es bei vielen traditionellen FM Synthesizern hierfür den sogenannten &#8222;Tune&#8220;-Regler. Im Gegensatz zur Bezeichnung bei analogen Synths wirkt sich dieser nur auf ein sehr feines Stimmungsintervall aus. Dadurch sind die leichten Schwebungen deutlich feiner dosierbar. Ganz so, als würde man versuchen, ein ähnliches Ergebnis mit dem &#8222;Fine&#8220;-Tune-Regler bei einem subtraktiven Analogsynth zu erzielen.</p>



<h2 class="wp-block-heading" id="h-wie-andert-man-den-sound-mit-der-fm-synthese">Wie ändert man den Sound mit der FM Synthese?</h2>



<p>Bei der FM-Synthese bestimmen zwei Faktoren die Intensität der Klangveränderung: Einerseits die Lautstärke des Modulators, andererseits dessen Frequenz. Je höher die Lautstärke des Modulators ist, umso stärker ist die Modulationsintensität, und umso deutlich sind klangliche Unterschiede auszumachen.</p>



<p>Den Lautstärkeregler des Modulators kann man sich wie einen Cutoffregler eines Tiefpassfilters vorstellen. Je weiter wir die Lautstärke des Modulators erhöhen, umso heller wird der Klang. Wenn man die Lautstärkeänderung des Modulators nun noch mit einer Hüllkurve moduliert, kann man den Sound ähnlich wie mit einer VCF-Hüllkurve formen.</p>



<figure class="wp-block-image size-large"><img decoding="async" width="1024" height="389" src="https://elektronische-musik-produzieren.de/wp-content/uploads/2024/03/Arturia-DX7V-1024x389.webp" alt="Virtuelle Nachbildung des FM Klassikers DX7" class="wp-image-11283" srcset="https://elektronische-musik-produzieren.de/wp-content/uploads/2024/03/Arturia-DX7V-1024x389.webp 1024w, https://elektronische-musik-produzieren.de/wp-content/uploads/2024/03/Arturia-DX7V-300x114.webp 300w, https://elektronische-musik-produzieren.de/wp-content/uploads/2024/03/Arturia-DX7V-768x292.webp 768w, https://elektronische-musik-produzieren.de/wp-content/uploads/2024/03/Arturia-DX7V.webp 1200w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /><figcaption class="wp-element-caption"><em>Virtuelle Nachbildung des FM Klassikers Yamaha DX7: Der Arturia DX7V</em></figcaption></figure>



<h2 class="wp-block-heading" id="h-die-hullkurven">Die Hüllkurven</h2>



<p>Neben den Operatoren spielen die Hüllkurven bei traditionellen FM Synthesizern eine entscheidende Rolle. Jeder Operator besitzt seine eigene (Multisegment-)Hüllkurve, die grundsätzlich die Lautstärke des Operators steuert.</p>



<p>Je nach dem, ob es sich beim Operator um einen Carrier oder um einen Modulator handelt, übernimmt die Hüllkurve aber klanglich zwei unterschiedliche Aufgaben: Bei einem Carrier kümmert sich die Hüllkurve um die Lautstärke des hörbaren Ausgangsignals, ähnlich einer VCA-Hüllkurve im analogen Synthesizer.</p>



<p>Bei einem Modulator steuert die Hüllkurve ebenfalls die Lautstärke, allerdings wird der Modulator ja nur im Signalpfad hörbar, wenn er neben seiner Hauptaufgabe als Modulator auch noch Carrier ist (z.B. im Fall von Feedback). Normalerweise bestimmt man mit der Lautstärkehüllkurve des Modulators aber die Intensität der Fequenzmodulation im Zeitverlauf. Wir erinnern uns: Je lauter der Modulator, umso stärker die Modulation des Carriers, und umso obertonreicher der Sound. <br></p>



<h3 class="wp-block-heading" id="h-unterschiede-zur-klassischen-hullkurve-in-der-subtraktiven-synthese">Unterschiede zur klassischen Hüllkurve in der subtraktiven Synthese</h3>



<p>Hüllkurven bei klassischen FM-Synthesizern unterscheiden sich häufig von ihren subtraktiven Pendants mit den typischen ADSR-Phasen. (Anm.: Mittlerweile setzen auch viele aktuelle FM-Synths wie der <a href="https://elektronische-musik-produzieren.de/korg-multi-poly-presets-parallax-sound-pack/">Korg</a> opsix auf den klassischen ADSR-Hüllkurvenverlauf).</p>



<figure class="wp-block-image size-large is-resized"><img loading="lazy" decoding="async" width="1188" height="312" src="https://elektronische-musik-produzieren.de/wp-content/uploads/2024/03/FM-Huellkurven_normal-edited.webp" alt="Klassischer ADSR-Verlauf hier beim Ableton Operator" class="wp-image-11291" style="width:750px;height:auto" srcset="https://elektronische-musik-produzieren.de/wp-content/uploads/2024/03/FM-Huellkurven_normal-edited.webp 1188w, https://elektronische-musik-produzieren.de/wp-content/uploads/2024/03/FM-Huellkurven_normal-edited-300x79.webp 300w, https://elektronische-musik-produzieren.de/wp-content/uploads/2024/03/FM-Huellkurven_normal-edited-1024x269.webp 1024w, https://elektronische-musik-produzieren.de/wp-content/uploads/2024/03/FM-Huellkurven_normal-edited-768x202.webp 768w" sizes="auto, (max-width: 1188px) 100vw, 1188px" /><figcaption class="wp-element-caption"><em>Viele moderne FM-Synths setzen auf einen klassischen ADSR-Verlauf (Abb.: Ableton Operator)</em></figcaption></figure>



<p>Das ist schade, denn die Multisegment-Variante &#8211; zum Beispiel bei vielen DX-Synths &#8211; bietet einige Vorteile, wenn man erstmal verstanden hat, die einzelnen Segmente zu nutzen.</p>



<p>Ein wesentlicher Unterschied ist, dass die Level für einzelne Segmente frei definierbar sind. Startet die Attackphase einer klassischen ADSR-Hüllkurve immer im Nullpunkt, kann der Attack-Startpunkt etwa bei einer FM-Hüllkurve irgendwo zwischen 0 und 127 liegen.</p>



<figure class="wp-block-image size-large"><img loading="lazy" decoding="async" width="1024" height="404" src="https://elektronische-musik-produzieren.de/wp-content/uploads/2024/03/Multisegment-huellkurve-FM-Synth-1024x404.webp" alt="FM-Synthese: Multisegmenthüllkurve" class="wp-image-11299" srcset="https://elektronische-musik-produzieren.de/wp-content/uploads/2024/03/Multisegment-huellkurve-FM-Synth-1024x404.webp 1024w, https://elektronische-musik-produzieren.de/wp-content/uploads/2024/03/Multisegment-huellkurve-FM-Synth-300x119.webp 300w, https://elektronische-musik-produzieren.de/wp-content/uploads/2024/03/Multisegment-huellkurve-FM-Synth-768x303.webp 768w, https://elektronische-musik-produzieren.de/wp-content/uploads/2024/03/Multisegment-huellkurve-FM-Synth.webp 1200w" sizes="auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /><figcaption class="wp-element-caption"><em>Viele FM-Synthesizer bieten Multisegmenthüllkurven</em></figcaption></figure>



<p>Gleiches gilt für die darauf folgenden Segmente: Das zweite Segment (bei ADSR ist das Decay) muss nicht zwingend im Maximum liegen. In der Praxis ergibt sich daraus, dass man noch tiefer ins Klanggeschehen eingreifen kann. Verfügt der FM-Synth dann noch über die Möglichkeit, pro Segment zwischen linearem und exponentiellem Verlauf umzuschalten, kann der Klang sehr exakt eingestellt werden.</p>



<h3 class="wp-block-heading" id="h-hullkurven-scaling">Hüllkurven-Scaling</h3>



<p>Hinzu kommt, dass man bei vielen FM-Synths die Hüllkurvengeschwindigkeit noch an die Tonhöhe koppeln kann (Scaling). Je höhere Noten man spielt, umso schneller durchläuft die Hüllkurve dabei ihre Segmente.</p>



<p>Dieses Verhalten ist akustischen Instrumenten nachempfunden, die bei höheren Tönen schneller ausklingen. Wie etwa bei einem Klavier, bei dem höher gespielte Noten deutlich kürzer ausklingen als in den tiefen Lagen.</p>



<p>Manche FM Synths bieten zudem die Möglichkeit, dieses Verhalten umzukehren. Tiefere Noten erklingen dann kürzer als höher gespielte Noten. Zudem können häufig noch Splitpunkte auf der Klaviatur bestimmt werden, die dieses Scaling einzelnen Bereichen zuordnet. </p>



<p>Die Hüllkurven in Oktave C0-C1 wären dann zum Beispiel schnell und exponentiell, C1 &#8211; C2 eher langsam und linear usw. Mit geschicktem Sounddesign könnte man also einen Sound in perkussive Elemente links auf der Tastatur und Pads im Notenbereich rechts vom Split aufteilen.</p>



<h2 class="wp-block-heading" id="h-algorithmen-in-der-fm-synthese">Algorithmen in der FM Synthese</h2>



<p>Womit wir direkt zum nächsten Punkt kommen &#8211; den Algorithmen. Der Begriff klingt erstmal furchtbar kompliziert. Er meint aber nichts anderes, als die Beziehung der einzelnen Operatoren zueinander.</p>



<figure class="wp-block-image size-large"><img loading="lazy" decoding="async" width="1024" height="479" src="https://elektronische-musik-produzieren.de/wp-content/uploads/2024/03/fm-Algorithmen-1024x479.webp" alt="FM Synthese: Algorithmen" class="wp-image-11284" srcset="https://elektronische-musik-produzieren.de/wp-content/uploads/2024/03/fm-Algorithmen-1024x479.webp 1024w, https://elektronische-musik-produzieren.de/wp-content/uploads/2024/03/fm-Algorithmen-300x140.webp 300w, https://elektronische-musik-produzieren.de/wp-content/uploads/2024/03/fm-Algorithmen-768x359.webp 768w, https://elektronische-musik-produzieren.de/wp-content/uploads/2024/03/fm-Algorithmen.webp 1200w" sizes="auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /><figcaption class="wp-element-caption"><em>Der gewählte Algorithmus legt die Operatorenverschaltung fest</em></figcaption></figure>



<p>Bei den FM-Algorithmen muss man sich vor allem vier Dinge merken:</p>



<ol class="wp-block-list">
<li>Der Algorithmus legt fest, ob ein Operator ein Modulator oder ein Carrier ist. </li>



<li>Der Algorithmus bestimmt, zwischen welchen Operatoren eine Modulation stattfindet.</li>



<li>Der Algorithmus gibt den Feedback-Pfad vor, also welche Operator sich selbst moduliert (und dadurch auch Sägezahn oder Rechteck generieren kann)</li>



<li>Über den Algorithmus legt man schließlich ebenfalls fest, welcher Operator am Audioausgang anliegt und somit am Ende hörbar ist. </li>
</ol>



<p>Die Algorithmen unterscheiden sich bei vielen FM-Synthesizer voneinander. Einige, wie zum Beispiel der Korg Opsix oder der Sonicware LIVEN XFM, erlauben sogar die völlig freie Verschaltung der einzelnen Operatoren. </p>



<p>In der Regel kommt man mit den klassischen DX-7 Algorithmen schon recht weit. Möchte man aber zum Beispiel eine spezielle Verschaltung eines anderen FM-Synths nachbauen, ist die Möglichkeit der freien Verschaltung schon ziemlich praktisch.</p>



<h3 class="wp-block-heading" id="h-wie-wahle-ich-den-geeigneten-fm-algorithmus-aus">Wie wähle ich den geeigneten FM-Algorithmus aus?</h3>



<p>Das dürfte nun die schwierigste Frage in der ganzen FM-Synthese sein. Denn hier sollte man sich vor dem Sounddesign einigermaßen Gedanken machen, welcher Sound am Ende entstehen soll. Das verlangt eine gewisse Vorkenntnis, ist aber im Prinzip recht schnell erlernt. Wenn ihr noch gar keine Erfahrung in dieser Richtung habt, empfehle ich erstmal, mit einem einfachen Bass-Sound zu starten.</p>



<h3 class="wp-block-heading" id="h-beispiel-1-bass-sound-mit-fm-synthese-erstellen-welcher-algorithmus">Beispiel 1: Bass-Sound mit FM-Synthese erstellen &#8211; Welcher Algorithmus?</h3>



<p>Bei simplen FM Bässen reicht meistens ein Algorithmus, bei dem ein Operator den anderen moduliert. Als Intervall empfiehlt sich ein harmonisches Verhältnis von 1:2, 0.5:2, 2:0.5 usw. Nun zieht ihr die Lautstärke des Modulators langsam hoch und stellt die Hüllkurve auf einen perkussiven Verlauf ein. Also so, dass die Hüllkurve für die Modulatorlautstärke nach einer relativ kurzen Zeit bei einem niedrigen Wert (oder 0) angelangt ist. </p>



<p>Die weiteren Operatoren könnt ihr deaktivieren, oder für leichte Schwebungen und harmonisch sinnvolle Intervalle hinzumischen. Das gibt bereits die nötige Struktur für den Algorithmus vor, der &#8230;</p>



<ul class="wp-block-list">
<li>a) mindestens eine Verschaltung von Carrier und Modulator vorweisen muss. </li>



<li>b) mehrere Carrier am Ausgang haben sollte, falls ihr Verstimmungen oder harmonische Intervalle benötigt</li>
</ul>



<figure class="wp-block-image size-large"><img loading="lazy" decoding="async" width="1024" height="384" src="https://elektronische-musik-produzieren.de/wp-content/uploads/2024/03/Perkussive-Elemente-FM-Synthese-1024x384.webp" alt="Perkussiver Sound mit FM Synthese" class="wp-image-11288" srcset="https://elektronische-musik-produzieren.de/wp-content/uploads/2024/03/Perkussive-Elemente-FM-Synthese-1024x384.webp 1024w, https://elektronische-musik-produzieren.de/wp-content/uploads/2024/03/Perkussive-Elemente-FM-Synthese-300x113.webp 300w, https://elektronische-musik-produzieren.de/wp-content/uploads/2024/03/Perkussive-Elemente-FM-Synthese-768x288.webp 768w, https://elektronische-musik-produzieren.de/wp-content/uploads/2024/03/Perkussive-Elemente-FM-Synthese.webp 1200w" sizes="auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /><figcaption class="wp-element-caption"><em>FM Synthese liefert hervorragende Bässe und perkussive Sounds</em></figcaption></figure>



<h3 class="wp-block-heading" id="h-beispiel-2-analoge-pads-mit-fm-synthese-welcher-algorithmus">Beispiel 2: Analoge Pads mit FM-Synthese &#8211; Welcher Algorithmus?</h3>



<p>Mit FM gelingen ebenfalls hervorragende Pad-Sounds. Wie immer, ist der hier vorgestellte Ansatz nur einer von vielen. Für zukünftige Pad-Varianten könnt ihr aber immer auf diese Blaupause zurückgehen.</p>



<p>Bei Pad-Sounds mit analogem Flair ist es wichtig, Schwebungen in den Sound zu bekommen. Dazu könnt ihr zwei Carrier nehmen, die Lautstärke bei beiden aufziehen, und beide im Anschluss minimal gegeneinander zu verstimmen. </p>



<p>Damit das nicht nur nach einer Orgel klingt, wählt ihr jetzt einen Algorithmus aus, der auch Modulatoren für eure Carrier bereitstellt. Mithilfe dieser Modulatoren und Feedback könnt ihr dann den Obertongehalt eurer Carrier variieren und mit den jeweiligen Hüllkurven der einzelnen Elemente den Klang nach Belieben formen. Denkt daran: Je lauter der Modulator ist, umso &#8222;härter&#8220; klingt der Sound.</p>



<p>Tastet euch erstmal langsam heran und wählt simple Algorithmen aus, in denen jeweils maximal ein Modulator einen Carrier beeinflusst. Bei den meisten FM Synths könnt ihr zudem einzelne Operatoren an- oder ausschalten. Das ist gut, um die Struktur eines Sounds besser zu verstehen.</p>



<h2 class="wp-block-heading" id="h-gerauschhaftes-hinzufugen">Geräuschhaftes hinzufügen</h2>



<p>Gerade komplexere FM-Klänge verbinden mehrere Elemente im gleichen Algorithmus miteinander. Ein Strang des Algorithmus ist dann ausschließlich dafür zuständig, dem Sound ein perkussives Element am Anfang mitzugeben, etwa dem ersten Impuls einer Bassdrum, oder um den Moment nachzubilden, wenn eine Pianosaite von dem Hammer getroffen wird.</p>



<p>Diese perkussiven Elementen haben häufig keine klar definierte Tonhöhe, weswegen wir hier anders vorgehen: <br>Damit das perkussive Element über den kompletten Notenumfang identisch bleibt, müssen wir den Operator von der Tonhöhe entkoppeln. Das erledigt man einfach, indem man die Frequenz des Operators auf &#8222;fixed&#8220; stellt. Nun bleibt die Tonhöhe dieses Operators immer gleich, egal, welche Note wir auf der Tastatur spielen.</p>



<p>Als nächstes modulieren wir diesen Carrier mit einem Modulator, dessen Frequenz wir ebenfalls auf &#8222;fixed&#8220; stellen und setzen dessen Lautstärke auf das Maximum. Mit dem Coarse-Regler suchen wir dann nach dem perfekten Frequenzverhältnis. Damit wir keinen nervigen Dauerton erhalten, sondern wirklich nur den Impuls für den Anfang unseres Sounds, müssen wir nun noch die Hüllkurvenzeiten entsprechend kurz einstellen.</p>



<p>Wenn ihr den Klang noch mehr in Richtung &#8222;Rauschen&#8220; formen wollt, solltet ihr einen Algorithmus wählen, der euch die Feedback-Möglichkeit für den Modulator im perkussiven Strang gibt. Je weiter ihr hier den Feedbackwert aufreißt, umso mehr erinnert das klangliche Ergebnis an Rauschen.</p>



<h4 class="wp-block-heading" id="h-weitere-artikel">Weitere Artikel</h4>



<ul class="wp-block-list">
<li><a href="https://elektronische-musik-produzieren.de/die-besten-synthesizer-plugins-fuer-elektronische-musik-diese-synths-sollten-auf-keinem-rechner-fehlen/">Die besten Synthesizer PlugIns für elektronische Musik</a></li>



<li><a href="https://elektronische-musik-produzieren.de/fm-synth-vst-die-besten-fm-synthesizer-plugins-fuer-techno/">FM Synth VST: Die besten FM Synthesizer Plugins für Techno</a></li>



<li><a href="https://elektronische-musik-produzieren.de/die-besten-fm-synthesizer-fuer-elektronische-musik-hardware-synths/">Die besten FM Synthesizer für elektronische Musik: Hardware-Synths</a></li>



<li><a href="https://elektronische-musik-produzieren.de/streicher-und-pads-abmischen-5-tipps-fuer-sounddesign-und-eq/">Streicher und Pads abmischen: 5 Tipps für Sounddesign und EQ</a></li>



<li><a href="https://elektronische-musik-produzieren.de/studiokopfhoerer-fuer-elektronische-musik-die-besten-kopfhoerer-fuer-techno/">Studiokopfhörer für elektronische Musik: die besten Kopfhörer für Techno</a></li>
</ul>
<p>Der Beitrag <a href="https://elektronische-musik-produzieren.de/fm-synthese-einfach-erklaert-tutorial-fuer-anfaenger/">FM Synthese einfach erklärt: Tutorial für Anfänger</a> erschien zuerst auf <a href="https://elektronische-musik-produzieren.de">elektronische-musik-produzieren</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
					<wfw:commentRss>https://elektronische-musik-produzieren.de/fm-synthese-einfach-erklaert-tutorial-fuer-anfaenger/feed/</wfw:commentRss>
			<slash:comments>0</slash:comments>
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Dub Chords und Pads erstellen Workshop</title>
		<link>https://elektronische-musik-produzieren.de/dub-chords-und-pads-erstellen-workshop/</link>
					<comments>https://elektronische-musik-produzieren.de/dub-chords-und-pads-erstellen-workshop/#comments</comments>
		
		<dc:creator><![CDATA[e-m-p]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 13 Nov 2025 04:10:56 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[PlugIns, DAWs und VST-Instrumente]]></category>
		<category><![CDATA[Sound Design]]></category>
		<category><![CDATA[Synthesizer]]></category>
		<category><![CDATA[Synthesizer Workshops]]></category>
		<category><![CDATA[Workshops]]></category>
		<category><![CDATA[ambient]]></category>
		<category><![CDATA[dubtechno]]></category>
		<category><![CDATA[Sounddesign]]></category>
		<category><![CDATA[Workshop]]></category>
		<guid isPermaLink="false">http://elektronische-musik-produzieren.de/?p=336</guid>

					<description><![CDATA[<p>Sie finden sich in unzähligen Ambient und Dub Techno Produktionen: Smoothe, leicht metallisch klingende Drei- oder Vierklänge, die hypnotisch treibend durch die Tracks führen. Wer die Musik von Basic Channel, Rhythm &#38; Sound, Deepchord und co. schätzt, stellt sich vielleicht selbst einmal die Frage: Wie programmiert man diese sphärischen Dub Chords bzw. Dub Pads eigentlich? &#8230; </p>
<p><a href="https://elektronische-musik-produzieren.de/dub-chords-und-pads-erstellen-workshop/" class="more-link">Continue reading<span class="screen-reader-text"> "Dub Chords und Pads erstellen Workshop"</span></a></p>
<p>Der Beitrag <a href="https://elektronische-musik-produzieren.de/dub-chords-und-pads-erstellen-workshop/">Dub Chords und Pads erstellen Workshop</a> erschien zuerst auf <a href="https://elektronische-musik-produzieren.de">elektronische-musik-produzieren</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p>Sie finden sich in unzähligen Ambient und Dub Techno Produktionen: Smoothe, leicht metallisch klingende Drei- oder Vierklänge, die hypnotisch treibend durch die Tracks führen. Wer die Musik von <a aria-label="undefined (opens in a new tab)" href="http://www.basicchannel.com" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Basic Channel</a>, Rhythm &amp; Sound, Deepchord und co. schätzt, stellt sich vielleicht selbst einmal die Frage: Wie programmiert man diese sphärischen Dub Chords bzw. Dub Pads eigentlich?</p>



<img loading="lazy" decoding="async" src="https://vg01.met.vgwort.de/na/0752568cd3f34c3e9e7f2f1717e455c7" width="1" height="1" alt="">



<figure class="wp-block-embed is-type-video is-provider-youtube wp-block-embed-youtube wp-embed-aspect-16-9 wp-has-aspect-ratio"><div class="wp-block-embed__wrapper">

</div><figcaption class="wp-element-caption"><em>Um Dub-Chord-Sounds wie in diesem Video geht es in diesem Workshop</em></figcaption></figure>



<div class="wp-block-yoast-seo-table-of-contents yoast-table-of-contents"><h2>Inhaltsverzeichnis</h2><ul><li><a href="#h-die-basis-wie-man-dub-chords-am-synthesizer-programmiert" data-level="2">Die Basis: Wie man Dub Chords am Synthesizer programmiert</a></li><li><a href="#h-dub-chords-sind-nichts-ohne-die-richtigen-effekte" data-level="2">Dub Chords sind nichts ohne die richtigen Effekte</a></li><li><a href="#h-hardware-empfehlungen-fur-dub-techno-ambient-dub" data-level="2">Hardware-Empfehlungen für Dub Techno / Ambient Dub</a></li><li><a href="#h-kostenloses-dub-chord-instrument-rack-fur-ableton-live" data-level="2">Kostenloses Dub Chord Instrument Rack für Ableton Live</a></li><li><a href="#h-sound-packs-mit-dub-techno-und-ambient-patches" data-level="2">Sound Packs mit Dub, Techno und Ambient Patches</a></li></ul></div>



<h2 class="wp-block-heading" id="h-die-basis-wie-man-dub-chords-am-synthesizer-programmiert">Die Basis: Wie man Dub Chords am Synthesizer programmiert</h2>



<p>Am Anfang steht ein recht simpler Akkord, den ihr entweder schon auf Synthesizerebene mit drei unterschiedlich gestimmten Oszillatoren realisiert (ein guter Startpunkt ist der Grundton plus 3 &amp; 7 Semitöne) oder direkt einspielt. </p>



<p>Als Schwingungsform bietet sich ein obertonreicher Sägezahn oder ähnliches an. Wenn es der Synthesizer hergibt, könnt ihr an dieser Stelle bereits etwas Rauschen hinzugeben, das dem Signal ein extra Quäntchen Schmutz verleiht. </p>



<p>Als Filter wählt ihr entweder ein Bandpass- oder ein Tiefpassfilter aus und schließt die Flankensteilheit großzügig. Die Hüllkurven für Amp und Filter sind beide auf hartes Attack, moderate Decay-/Release-Zeiten und 30-50 Prozent Sustain eingestellt. Durch höhere Attackzeiten bewegt ihr den Sound mehr und mehr in Richtung <a href="https://elektronische-musik-produzieren.de/die-besten-synthesizer-fuer-pads/">Pad</a>. Hier bietet sich an, die Attack-Zeit durch die Anschlagstärke zu modulieren.</p>



<p>Das Filter im Synth schneidet bereits einen Teil der Obertöne weg, die man per Modulation des Cutoff durch LFO und Filter-Envelope aber wieder temporär hinzufügt. Dub-Chords leben von Modulationen. Je mehr Parameter moduliert werden, umso interessanter das Endergebnis.</p>



<p>Auf Klangerzeugerebene war es das bereits, wenden wir uns nun dem wichtigsten Part zu &#8211; der Effektreihenfolge:</p>



<h2 class="wp-block-heading" id="h-dub-chords-sind-nichts-ohne-die-richtigen-effekte">Dub Chords sind nichts ohne die richtigen Effekte</h2>



<p>Ich habe ewig gebraucht, bis ich verstanden habe, dass der Großteil eines Dub Chords über Effekte zustande kommt. Oder anders formuliert: Wenn die Effektkette passt, kann man fast jedes Signal durchschicken und am Ende kommt Dub heraus.</p>



<h4 class="wp-block-heading" id="h-in-die-effektkette-gehoren-in-dieser-reihenfolge">In die Effektkette gehören in dieser Reihenfolge</h4>



<ul class="wp-block-list">
<li>Delay, vorzugsweise ein Space Echo (Tape Delay) oder ein BBD-Delay</li>



<li><a href="https://elektronische-musik-produzieren.de/die-besten-eq-plug-ins-equalizer-vst-fuer-techno-ambient-und-co/">Equalizer</a> / Multimode-Filter</li>



<li>Reverb / 2. Delay</li>



<li>optional: Phaser</li>



<li>optional: <a href="https://elektronische-musik-produzieren.de/sidechain-compressor-einstellen-tutorial-fuer-elektronische-musik/">Sidechain-Kompressor</a></li>
</ul>



<p>Am Anfang unserer Kette steht ein (Tape oder BBD) Delay, das den analogen Schmutz liefert. Die Delay-Zeit wählt ihr nach eurem Geschmack aus, zu kurz oder zu lang sollte sie aber nicht sein. Ein interessantes Feature ist, die Delay-Geschwindigkeit entweder manuell oder automatisiert zu verändern. Wenn man etwa einen LFO auf die Delay-Rate legt, reagiert eine gute Tape-Simulation mit Tonhöhenschwankungen. Dieses Leiern kommt besonders gut, wenn man es mit höheren Feedback-Werten kombiniert. Fährt man das Delay dabei knapp bis zur Selbstoszillation, entstehen recht schöne Übergänge. </p>



<figure class="wp-block-image size-large"><img loading="lazy" decoding="async" width="1024" height="116" src="https://elektronische-musik-produzieren.de/wp-content/uploads/2020/07/dub_effekt_kette-1024x116.jpg" alt="Die richtigen Effekte sind bei Dub Techno und Ambient das tragende Element" class="wp-image-1499" title="Dub Techno Effekteinstellung" srcset="https://elektronische-musik-produzieren.de/wp-content/uploads/2020/07/dub_effekt_kette-1024x116.jpg 1024w, https://elektronische-musik-produzieren.de/wp-content/uploads/2020/07/dub_effekt_kette-300x34.jpg 300w, https://elektronische-musik-produzieren.de/wp-content/uploads/2020/07/dub_effekt_kette-768x87.jpg 768w, https://elektronische-musik-produzieren.de/wp-content/uploads/2020/07/dub_effekt_kette-1536x173.jpg 1536w, https://elektronische-musik-produzieren.de/wp-content/uploads/2020/07/dub_effekt_kette-1920x217.jpg 1920w, https://elektronische-musik-produzieren.de/wp-content/uploads/2020/07/dub_effekt_kette.jpg 2003w" sizes="auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /><figcaption class="wp-element-caption"><em>Macht den Großteil des Klangs aus: die perfekt abgestimmte Effektkette</em></figcaption></figure>



<p>Sehr wichtig ist dann ein Multimode-Filter (oder ein EQ), das direkt hinter dem Delay eingeschliffen wird. Ein Bandpassfilter mit 12 dB Flankensteilheit und mittlerer Resonanz ist ein guter Ausgangspunkt. Je tiefer ihr das Filter schließt, umso muffiger wird der Klang und umgekehrt.</p>



<p class="has-light-gray-background-color has-background"><em>Tipp: Einige Delay-PlugIns wie etwa das fantastische Echo von Ableton bringen Multimode-Filter für das Delay-Signal direkt mit. Hier kann man Hochpass und Tiefpass gut miteinander kombinieren und separat die Resonanz einstellen.</em></p>



<h4 class="wp-block-heading" id="h-spring-reverb-und-weitere-delays">Spring-Reverb und weitere Delays</h4>



<p>An dieser Stelle haben wir schon einen Großteil des Pflichtprogramms erfüllt. Jetzt streuen wir noch etwas Sternenstaub on top. Nach dem Filter fügt ihr optional ein weiteres <a href="https://elektronische-musik-produzieren.de/delay-plugin-die-besten-delay-vsts-fuer-techno-und-ambient/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Delay</a> ein. Auf diese Weise könnt ihr schön treibende Grooves erzeugen, ohne kompliziert einzelne Noten einzugeben. </p>



<p>Im Anschluss folgt mit dem <a href="https://elektronische-musik-produzieren.de/reverb-plugin-die-besten-vst-reverbs-fuer-techno-und-ambient/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Reverb</a> eine weitere wichtige Komponente. Als Algorithmus empfehle ich ein Shimmer Reverb oder ein warm klingendes Room-Preset. Wer den authentischen Retrosound sucht, greift besser direkt zu einer Federhall-Simulation oder einem Plattenhall. Gerade Spring-Reverbs (Federhall) kann man in unzähligen Dub-Produktionen heraushören, denn ihr markant metallener Hall-Sound ist unverwechselbar.</p>



<h4 class="wp-block-heading" id="h-phaser-flanger-und-sidechain-compression">Phaser, Flanger und Sidechain-Compression</h4>



<p>Am Ende der Effektkette addieren wir noch einen Phaser oder Flanger. Dezent eingesetzt verpasst dieser Effekt dem Signal noch zusätzliche Tiefe. Allerdings würde ich hier keine allzu extremen Einstellungen auswählen, damit sich der Klang insgesamt homogen in den Mix einfügt. Zumal wir mit der umfangreichen Effektbatterie davor schon ordentlich Bewegung im Sound haben. </p>



<p>Eine einfache Möglichkeit, Mixing-Probleme zu umgehen, ist der Einsatz eines Kompressors am Ende der Signalkette. Per <a href="https://elektronische-musik-produzieren.de/sidechain-compressor-einstellen-tutorial-fuer-elektronische-musik/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Sidechaining</a> wird dann die Lautstärke beim Einsetzen der Kick heruntergedrückt, wodurch sich der Dub Chord recht einfach in den Mix integriert.</p>



<p>Noch ein Tipp für Elektron Digitone User: In meinem <a aria-label="undefined (opens in a new tab)" href="https://elektronische-musik-produzieren.de/elektron-digitone-5-sounddesign-tipps/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Digitone-Tutorial</a> zeige ich, wie man mit dem <a href="https://elektronische-musik-produzieren.de/die-besten-fm-synthesizer-fuer-elektronische-musik-hardware-synths/">FM Synthesizer</a> dubbige Effektketten erstellt.</p>



<h2 class="wp-block-heading" id="h-hardware-empfehlungen-fur-dub-techno-ambient-dub">Hardware-Empfehlungen für Dub Techno / Ambient Dub</h2>



<p>Die hier vorgestellten Tipps gelten natürlich gleichermaßen für die Hardware-Pendants. Wer lieber mit Hardware produziert und nach guten Synthesizern und Effekten für Dub Techno und Ambient Dub sucht, findet hier noch ein paar meiner Favoriten.</p>



<h4 class="wp-block-heading" id="h-synthesizer-fur-dub-techno">Synthesizer für Dub Techno</h4>



<figure class="wp-block-embed is-type-video is-provider-youtube wp-block-embed-youtube wp-embed-aspect-16-9 wp-has-aspect-ratio"><div class="wp-block-embed__wrapper">

</div><figcaption class="wp-element-caption">Twisted Electrons MEGAfm</figcaption></figure>



<div id="cf-productswidget-42" class="cf-productswidget"></div>
<script src="https://thomann.clickfire.de/Creatives/GetProductsWidgetJS/ZSfLPBVuSVDVt4It0RJE0w2"></script>



<figure class="wp-block-embed is-type-video is-provider-youtube wp-block-embed-youtube wp-embed-aspect-16-9 wp-has-aspect-ratio"><div class="wp-block-embed__wrapper">

</div></figure>



<div id="cf-productswidget-114" class="cf-productswidget"></div>
<script src="https://thomann.clickfire.de/Creatives/GetProductsWidgetJS/T2zwrCkGx7BfjRaNuR58P183TgpWqL9wDQ2"></script>



<figure class="wp-block-embed is-type-video is-provider-youtube wp-block-embed-youtube wp-embed-aspect-16-9 wp-has-aspect-ratio"><div class="wp-block-embed__wrapper">

</div></figure>



<div id="cf-productswidget-6" class="cf-productswidget"></div>
<script src="https://thomann.clickfire.de/Creatives/GetProductsWidgetJS/nUqoaNuR58PwnTJqvwG22lyQJJqQ2"></script>



<h4 class="wp-block-heading" id="h-delays-fur-dub-techno">Delays für Dub Techno</h4>



<div id="cf-productswidget-138" class="cf-productswidget"></div>
<script src="https://thomann.clickfire.de/Creatives/GetProductsWidgetJS/INifOXIUUChSRXK4Z4cU1Q2"></script>



<div id="cf-productswidget-47" class="cf-productswidget"></div>
<script src="https://thomann.clickfire.de/Creatives/GetProductsWidgetJS/FgnXck0aNuR58PiAzhgWyOAigOkg2"></script>



<div id="cf-productswidget-46" class="cf-productswidget"></div>
<script src="https://thomann.clickfire.de/Creatives/GetProductsWidgetJS/UNrR0p8POAhWmxf883TgpWqdOhJQ2"></script>



<h2 class="wp-block-heading" id="h-kostenloses-dub-chord-instrument-rack-fur-ableton-live">Kostenloses Dub Chord Instrument Rack für Ableton Live</h2>



<p>Hier könnt ihr euch ein komplettes Instrument-Rack für Ableton Live herunterladen, das ich erstellt habe. Enthalten sind zum einen ein Dub Chords Patch für Operator, sowie eine komplette Effektkette, die alle hier beschriebenen Stationen enthält. Für Live-Performer gibt es ein Makro, das euch direkten Zugriff auf die wichtigsten Parameter bietet.</p>



<div class="wp-block-file"><a id="wp-block-file--media-5c0139f6-6b60-4137-957b-6f94959627a3" href="https://elektronische-musik-produzieren.de/wp-content/uploads/2020/07/DubChord.zip">DubChord</a><a href="https://elektronische-musik-produzieren.de/wp-content/uploads/2020/07/DubChord.zip" class="wp-block-file__button wp-element-button" download aria-describedby="wp-block-file--media-5c0139f6-6b60-4137-957b-6f94959627a3">Herunterladen</a></div>



<h2 class="wp-block-heading" id="h-sound-packs-mit-dub-techno-und-ambient-patches">Sound Packs mit Dub, Techno und Ambient Patches</h2>



<ul class="wp-block-list">
<li><a href="https://elektronische-musik-produzieren.de/novation-circuit-sound-pack-fuer-ambient-dub-und-melodic-techno/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Novation Circuit &#8222;Elements&#8220;</a></li>



<li><a href="https://elektronische-musik-produzieren.de/novation-peak-permafrost-sound-pack-127-patches-fuer-ambient-techno-und-electronica/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Novation Peak &#8222;Permafrost&#8220;</a></li>



<li><a href="https://elektronische-musik-produzieren.de/elektron-digitone-sound-packs-fuer-ambient-techno-und-electronica/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Elektron Digitone &#8222;Epigenetics&#8220; und &#8222;Nemesis&#8220;</a></li>



<li><a href="https://elektronische-musik-produzieren.de/twisted-electrons-megafm-presets-magnitude-sound-pack/">Twisted Electrons MEGAfm &#8222;Magnitude&#8220;</a></li>



<li><a href="https://elektronische-musik-produzieren.de/u-he-diva-revolution-presets-fuer-melodic-techno-ambient/">u-he Diva „ReVolution“: Presets für Melodic Techno &amp; Ambient</a></li>



<li><a href="https://elektronische-musik-produzieren.de/die-besten-synthesizer-fuer-dub-techno/">Die besten Synthesizer für Dub Techno</a></li>
</ul>
<p>Der Beitrag <a href="https://elektronische-musik-produzieren.de/dub-chords-und-pads-erstellen-workshop/">Dub Chords und Pads erstellen Workshop</a> erschien zuerst auf <a href="https://elektronische-musik-produzieren.de">elektronische-musik-produzieren</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
					<wfw:commentRss>https://elektronische-musik-produzieren.de/dub-chords-und-pads-erstellen-workshop/feed/</wfw:commentRss>
			<slash:comments>1</slash:comments>
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Melodic Techno Leads Sounddesign Tutorial: Afterlife, Bodzin, Tale of Us</title>
		<link>https://elektronische-musik-produzieren.de/melodic-techno-leads-afterlife-bodzin-tale-of-us-sounddesign/</link>
					<comments>https://elektronische-musik-produzieren.de/melodic-techno-leads-afterlife-bodzin-tale-of-us-sounddesign/#respond</comments>
		
		<dc:creator><![CDATA[e-m-p]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 13 Nov 2025 04:09:17 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Sound Design]]></category>
		<category><![CDATA[Workshops]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://elektronische-musik-produzieren.de/?p=5972</guid>

					<description><![CDATA[<p>Spätestens mit dem Album Powers of Ten von Stephan Bodzin hat sich im Melodic Techno ein charakteristischer Lead-Sound durchgesetzt. Mittlerweile ist dieser Melodic Techno Lead in unzähligen Tracks zu finden, besonders häufig bei Releases des Afterlife Labels. Wie man diesen weichen, aber zugleich kraftvollen Sound erstellt, sehen wir uns im Detail im Sounddesign-Workshop &#8222;Melodic Techno &#8230; </p>
<p><a href="https://elektronische-musik-produzieren.de/melodic-techno-leads-afterlife-bodzin-tale-of-us-sounddesign/" class="more-link">Continue reading<span class="screen-reader-text"> "Melodic Techno Leads Sounddesign Tutorial: Afterlife, Bodzin, Tale of Us"</span></a></p>
<p>Der Beitrag <a href="https://elektronische-musik-produzieren.de/melodic-techno-leads-afterlife-bodzin-tale-of-us-sounddesign/">Melodic Techno Leads Sounddesign Tutorial: Afterlife, Bodzin, Tale of Us</a> erschien zuerst auf <a href="https://elektronische-musik-produzieren.de">elektronische-musik-produzieren</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p class="yoast-reading-time__wrapper"><span class="yoast-reading-time__icon"><svg aria-hidden="true" focusable="false" data-icon="clock" width="20" height="20" fill="none" stroke="currentColor" style="display:inline-block;vertical-align:-0.1em" role="img" xmlns="http://www.w3.org/2000/svg" viewBox="0 0 24 24"><path stroke-linecap="round" stroke-linejoin="round" stroke-width="2" d="M12 8v4l3 3m6-3a9 9 0 11-18 0 9 9 0 0118 0z"></path></svg></span><span class="yoast-reading-time__spacer" style="display:inline-block;width:1em"></span><span class="yoast-reading-time__descriptive-text">Estimated reading time: </span><span class="yoast-reading-time__reading-time">11</span><span class="yoast-reading-time__time-unit"> Minuten</span></p>



<p>Spätestens mit dem Album Powers of Ten von Stephan Bodzin hat sich im Melodic Techno ein charakteristischer Lead-Sound durchgesetzt. Mittlerweile ist dieser Melodic Techno Lead in unzähligen Tracks zu finden, besonders häufig bei Releases des Afterlife Labels. Wie man diesen weichen, aber zugleich kraftvollen Sound erstellt, sehen wir uns im Detail im Sounddesign-Workshop &#8222;Melodic Techno Leads erstellen&#8220; an.</p>



<img loading="lazy" decoding="async" src="https://vg09.met.vgwort.de/na/125dac0ed0e34dad8171045c61745669" width="1" height="1" alt="">



<figure class="wp-block-embed is-type-video is-provider-youtube wp-block-embed-youtube wp-embed-aspect-16-9 wp-has-aspect-ratio"><div class="wp-block-embed__wrapper">

</div><figcaption class="wp-element-caption"><em>Melodic Techno Leads wie am Anfang dieses Videos sind im Fokus dieses Tutorials</em></figcaption></figure>



<h2 class="wp-block-heading" id="oszillatoren">Oszillatoren</h2>



<h3 class="wp-block-heading" id="basis-einstellungen">Basis-Einstellungen</h3>



<p>Bei vielen Melodic Techno Leads hört man mindestens zwei Oszillatoren. Häufig liefert einer einen Sägezahn, während der andere eine Pulsschwingung erzeugt. Das Tuning sollte dabei im harmonischen Intervall sein, also eine Oktave zwischen den beiden, eine Quinte (Tune +5) oder eine Septime (Tune +7). Seltener findet man auch eine Terz, bei der Oszillator zwei um drei Halbtöne nach oben gestimmt wird.</p>



<h3 class="wp-block-heading" id="noise">Noise</h3>



<p>Sehr häufig findet man auch weißes oder rosa Rauschen in den Melodic Techno Leads. Damit euch das Noise nicht erschlägt, solltet ihr es sparsam unter den Grundsound mischen. Alternativ könnt ihr den Rauschanteil auch per Aftertouch oder Modulationsrad steuern, um es dynamisch spielbar zu machen. Bei wichtigen Passagen im Track reißt ihr dann den Rauschanteil gemeinsam mit dem Filter-Cutoff nach oben.</p>



<h3 class="wp-block-heading" id="erweitertes-sounddesign-oszillatoren">Erweitertes Sounddesign Oszillatoren</h3>



<p>Um mehr Bewegung in den Sound zu bringen, kann man die Pulsbreite von Oszillator 2 noch mit einem moderat schnellen LFO modulieren. Dadurch entstehen Schwebungen, die den Klang noch breiter wirken lassen. Ebenso lohnt es sich hier, je nach Möglichkeiten des Synths, parallel noch eine Hüllkurve auf die Pulsbreite anzusetzen. </p>



<p>In vielen Melodic Techno Leads ist außerdem ein Portamento (oder Legato) zu finden. Das darf gerne deutlich hörbar sein, die Geschwindigkeit sollte aber zu euren Melodien passen und jede Note weitestgehend definiert bleiben.</p>



<h2 class="wp-block-heading" id="filter">Filter</h2>



<p>Melodic Techno Leads leben von smoothen Filterfahrten. Beim Filter sollte man sich für eine weichere, cremigere Variante entscheiden. Also eher Moog, SH oder Oberheim SEM statt <a href="https://elektronische-musik-produzieren.de/korg-ms-20-fs-test-ms20-full-size/">MS-20</a> oder WASP. Resonanz sollte, wenn überhaupt, eher sparsam eingestzt werden. Für das Ausgangssetting startet ihr mit einem nahezu geschlossenen Filter, auf das ihr eine Hüllkurve setzt.</p>



<h2 class="wp-block-heading" id="modulationen">Modulationen</h2>



<p>Um nun Leben in den Sound zu bringen, nutzen wir gleich mehrere Modulationen. Zum einen Hüllkurven, zum anderen LFOs.</p>



<h3 class="wp-block-heading" id="hullkurven">Hüllkurven</h3>



<p>Als erstes Filter sehen wir uns das grobe Setting der Filterhüllkurve an. </p>



<ul class="wp-block-list">
<li>Attack: 10-20 %</li>



<li>Decay: 10-20 %</li>



<li>Sustain: 30-50%</li>



<li>Release: 1-2 Sekunden<br></li>
</ul>



<p>Natürlich solltet ihr das Finetuning auf euren jeweiligen Synth hin abstimmen. Wichtig ist, dass ihr das Grundprinzip versteht: also ein smoothes Einschwingen einstellt, gefolgt von einem ebenso weichen Schließen des Filters. Der Sustain-Wert liegt bewusst nicht bei &#8222;0&#8220;, damit die Noten gehalten werden können, ohne dass der Sound komplett wegbricht. </p>



<p>Bei der Amp-Hüllkurve geht ihr anschließend recht ähnlich vor. Sollte euer Synth hier nur eine ADS-Envelope bieten, wie viele Moog-Synths, schaltet ihr ihr Decay auf Release.</p>



<figure class="wp-block-image size-full"><img loading="lazy" decoding="async" width="800" height="344" src="https://elektronische-musik-produzieren.de/wp-content/uploads/2022/02/Melodic_Techno_Equipment.jpeg" alt="" class="wp-image-6076" srcset="https://elektronische-musik-produzieren.de/wp-content/uploads/2022/02/Melodic_Techno_Equipment.jpeg 800w, https://elektronische-musik-produzieren.de/wp-content/uploads/2022/02/Melodic_Techno_Equipment-300x129.jpeg 300w, https://elektronische-musik-produzieren.de/wp-content/uploads/2022/02/Melodic_Techno_Equipment-768x330.jpeg 768w" sizes="auto, (max-width: 800px) 100vw, 800px" /><figcaption class="wp-element-caption"><em>In etlichen Melodic Techno Produktionen zu hören: Moog Subsequent 37</em></figcaption></figure>



<h3 class="wp-block-heading" id="erweitertes-sounddesign-1">Erweitertes Sounddesign </h3>



<p>Um den Sound noch dynamischer zu spielen, könnt ihr die Hüllkurvenintensität per Anschlagdynamik steuern. Die Modulation sollte trotzdem einigermaßen moderat angelegt sein, ansonsten wird der Sound des Melodic Techno Leads schnell zu hart.</p>



<p>Falls es das Modulations-Routing eures Synth zulässt, könnt ihr die Filter-Attack-Phase ebenfalls per Velocity oder mit dem Modulationsrad steuern. Auch hier sind subtile Wertänderungen der Schlüssel zu einem weichen, aber dennoch präsenten Sound.</p>



<h3 class="wp-block-heading" id="lfos">LFOs</h3>



<p>Nachdem wir unseren Soundblock grob behauen haben, wenden wir uns nun der Feinarbeit zu. Hierfür spielen bei Melodic Techno Leads LFOs eine entscheidende Rolle. Wie schon zuvor gilt auch hier die Devise: Lieber subtil als brachial. Krasse Filterfahrten sollten am besten manuell vorgenommen worden, um gezielt Übergänge und Peaks im Track zu unterstützen.</p>



<p>Damit der Sound aber auch über weite Teile spannend klingt, sorgen Modulationen auf Pulsbreite, Filter, oder auch dem Noise-Anteil für organische Tiefe. Falls vorhanden, kann man dabei einen LFO exklusiv auf die Pulsbreite, und einen weiteren LFO auf das Filter ansetzen. Die sehr subtile Modulation des Noise-Anteils könnt ihr entweder an den einen der beiden LFOs koppeln, oder einen weiteren LFO dafür heranziehen. </p>



<p>Am Ende habt ihr noch die Möglichkeit, den LFO mit dem Tracktempo zu synchronisieren: je nach Synth entweder per BPM-sync, oder ganz klassisch nach Gehör. Auch hier würde ich eher auf langsame Frequenzen setzen, damit sich der Sound stetig ändert, ohne dass die Modulation den Charakter des Leads zu stark dominiert.</p>



<h3 class="wp-block-heading" id="erweitertes-sounddesign-lfo">Erweitertes Sounddesign LFO</h3>



<p>In einigen Melodic Techno Leads hört man, dass Filter- oder PWM-Modulationen bei höher gespielten Noten schneller werden. Das könnt ihr recht einfach umsetzen, indem ihr die LFO-Frequenz an die Tonhöhe koppelt (Key Follow / Note). Die Intensität sollte hier etwas stärker sein, ansonsten hört ihr den Effekt kaum.</p>



<p>Falls euer Synthesizer diese Funktion nicht bietet, müsst ihr das manuell bei der Aufnahme machen. Die Variation der LFO-Frequenz ist dann ein fester Bestandteil eurer Lead-Spur und liefert dieser interessante Nuancen.</p>



<figure class="wp-block-embed is-type-video is-provider-youtube wp-block-embed-youtube wp-embed-aspect-16-9 wp-has-aspect-ratio"><div class="wp-block-embed__wrapper">

</div><figcaption class="wp-element-caption">Ebenfalls ein großartiges PlugIn für Melodic Techno: u-he Diva, hier mit <em><a href="https://limbicbits.com/u-he-diva-presets-for-techno-and-ambient-evolution-sound-pack/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">u-he Diva Presets für Ambient und Melodic Techno</a></em></figcaption></figure>



<h2 class="wp-block-heading" id="effekte">Effekte</h2>



<p>Nachdem jetzt der Grundsound steht, werden wir ihn im letzten Schritt noch mit Effekten veredeln und für unseren Track vorbereiten. Hierbei geht es immer noch ums Sounddesign, <a href="https://elektronische-musik-produzieren.de/diese-eq-fehler-solltet-ihr-beim-mixing-elektronischer-musik-vermeiden/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">EQs</a> und Kompressoren sind später Teil des Mixings und damit weitestgehend abhängig vom Rest des Tracks.</p>



<p>Grundsätzlich empfiehlen sich für Meldoic Techno Leads <a href="https://elektronische-musik-produzieren.de/die-besten-hall-effekte-und-reverb-pedale-fuer-synthesizer/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Reverb</a>, <a href="https://elektronische-musik-produzieren.de/die-besten-delay-effekte-fuer-synthesizer/">Delay</a> und Chorus, meist sogar eine Kombination aus allen drei Effekten. Als Reihenfolge empfehle ich zuerst das Delay einzuschleifen, dann Reverb und final den Chorus, um den Sound noch einmal breiter werden zu lassen. Alle Effekte sollten dabei Stereo ausgeführt sein, selbst wenn es sich beim Eingangssignal um eine Monospur handelt. Dadurch erhalten wir einen schön schwebenden Sound, der sich breit im <a href="https://elektronische-musik-produzieren.de/techno-und-ambient-abmischen-stereobreite-verbessern/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Stereopanorama </a>aufstellt.</p>



<p>Bei sämtlichen Effekten ist es wichtig, dass ihr später im Mix die Frequenzen im Auge behaltet. Viele Delays und Reverbs können das Signal mit störenden Frequenzen anreichern, vor allem, wenn man höhere Feedbackwerte einstellt. Plant also immer gleich einen EQ mit ein, um das Signal nach den Effekten zu entschlacken. </p>



<h3 class="wp-block-heading" id="delay">Delay</h3>



<p>Beim Delay empfehle ich eine analog klingende Variante wie Tape- oder BBD-Delays. Natürlich kommt man auch mit HiFi-Delays zum Ziel. Jedoch bringt der höhenärmere Sound von analogen Delays und deren analoge Unperfektheiten zusätzliche Wärme. Dabei muss es nicht zwingend ein <a href="https://elektronische-musik-produzieren.de/die-besten-delay-effekte-fuer-synthesizer/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Hardware-Delay für Synths</a> sein. Auch <a href="https://elektronische-musik-produzieren.de/delay-plugin-die-besten-delay-vsts-fuer-techno-und-ambient/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">VST-Delays</a> liefern hervorragende Ergebnisse und sind zudem nahezu immer als Stereoversion ausgeführt.</p>



<figure class="wp-block-image size-large"><img loading="lazy" decoding="async" width="1024" height="616" src="https://elektronische-musik-produzieren.de/wp-content/uploads/2021/07/Besten_Delay_VST_fabfilter_Timeless_v3-1024x616.jpg" alt="Die besten Delay PlugIns: Fabfilter Timeless V3" class="wp-image-4792" srcset="https://elektronische-musik-produzieren.de/wp-content/uploads/2021/07/Besten_Delay_VST_fabfilter_Timeless_v3-1024x616.jpg 1024w, https://elektronische-musik-produzieren.de/wp-content/uploads/2021/07/Besten_Delay_VST_fabfilter_Timeless_v3-300x181.jpg 300w, https://elektronische-musik-produzieren.de/wp-content/uploads/2021/07/Besten_Delay_VST_fabfilter_Timeless_v3-768x462.jpg 768w, https://elektronische-musik-produzieren.de/wp-content/uploads/2021/07/Besten_Delay_VST_fabfilter_Timeless_v3.jpg 1200w" sizes="auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /><figcaption class="wp-element-caption"><em>Gutes Delay für Melodic Techno: Fabfilter Timeless V3</em></figcaption></figure>



<p>Achtet beim Delay darauf, dass die Delay-Zeit zum Songtempo passt. Triolische Werte und kleine Abweichungen bringen zusätzlichen Groove in die Lead-Spur, hohe Feedback-Einstellungen sind dann reizvoll, wenn man nur sparsam einzelne Noten setzt. Spielt auch mit der Modulation der Delayzeit. Sehr moderat eingesetzt entsteht hier ein herrlich analoges Flair.</p>



<h3 class="wp-block-heading" id="reverb">Reverb</h3>



<p>Alternativ oder ergänzend zum Delay könnt ihr auch einen <a href="https://elektronische-musik-produzieren.de/reverb-plugin-die-besten-vst-reverbs-fuer-techno-und-ambient/">Reverb-VST-Effekt</a> nutzen. Als Reverbtyp eignen sich Ambiences, Room oder Plate-Effekte gut. Ziel ist es auch hier, den Effekt subtil einzusetzen, damit man ihn fühlt, der Effekt aber nicht zu dominant wird. Achtet beim Reverb wie auch beim Delay darauf, die Zeiten nicht zu lang einzustellen. Vor allem aber solltet ihr nach Delay und Reverb überflüssige Frequenzen per Low- und Hi-Shelf absenken.</p>



<figure class="wp-block-image size-large"><img loading="lazy" decoding="async" width="1024" height="407" src="https://elektronische-musik-produzieren.de/wp-content/uploads/2021/12/valhalla_vintage_verb_reverb-1024x407.jpg" alt="Reverb im Mix von elektronischer Musik: Die größten Fehler" class="wp-image-5633" srcset="https://elektronische-musik-produzieren.de/wp-content/uploads/2021/12/valhalla_vintage_verb_reverb-1024x407.jpg 1024w, https://elektronische-musik-produzieren.de/wp-content/uploads/2021/12/valhalla_vintage_verb_reverb-300x119.jpg 300w, https://elektronische-musik-produzieren.de/wp-content/uploads/2021/12/valhalla_vintage_verb_reverb-768x305.jpg 768w, https://elektronische-musik-produzieren.de/wp-content/uploads/2021/12/valhalla_vintage_verb_reverb.jpg 1200w" sizes="auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /><figcaption class="wp-element-caption"><em>Reverbs wie das Valhalla Vintage Verb sorgen für mehr Dimension im Klang</em></figcaption></figure>



<h3 class="wp-block-heading" id="chorus">Chorus</h3>



<p>Theoretisch könnte man bei Melodic Techno Leads auf einen Chorus verzichten, wenn der Synth ausreichend Möglichkeiten (wie PWM, leichtes Detune usw.) bereitstellt, Schwebungen in den Sound zu bringen. Ist der Klangerzeuger eher rudimentär ausgestattet, kann ein Choruseffekt diese Schwebungen liefern.</p>



<p>Je nach Funktionsumfang des Chorus solltet ihr darauf achten, die Modulationsrate eher langsam einzustellen. Zusätzlich könnt ihr mit einem EQ noch die Frequenzen zwischen 250 und 400 Hz um 2-4 dB absenken, wenn es im unteren Mittenbereich noch zu sehr dröhnt. Dann fügt sich der Sound besser in den Mix ein.</p>



<h2 class="wp-block-heading" id="h-synthesizer-fur-melodic-techno-leads">Synthesizer für Melodic Techno Leads</h2>



<p>Bei vielen Afterlife-Produktionen hört man immer wieder einen Synthesizer heraus. Den Moog Sub(sequent) 37 (oder entsprechende Moog-Reproduktionen). Besonders deutlich ist das, wenn man sich beispielsweise Powers of Ten von Stephan Bodzin anhört. Hier wurde der Moog Sub 37 laufend eingesetzt und auch bei Live-Acts scheint ihm der Moog-Synth ein verlässlicher Partner zu sein.</p>



<p>Natürlich benötigt man selten genau &#8222;<em>das</em>&#8220; Equipment für einen konkreten Sound. Nichtsdestotrotz können charaktervolle Sound einfach leichter mit bestimmten Modellen umgesetzt werden als mit anderen. Ich setze für diese Leads sehr gerne auch auf den Roland <a href="https://elektronische-musik-produzieren.de/roland-sh-101-die-besten-sh-101-vst-und-hardware-clones/">SH-101</a> (oder den SH-01a), weil ich  diesen etwas einfacher im Mix unterbringen kann.</p>



<h3 class="wp-block-heading" id="moog-subsequent-37-behringer-model-d-und-softube-model-72">Moog Subsequent 37,  Behringer Model D und Softube Model 72</h3>



<p>Damit an alle Budgetklassen und Studiosituationen gedacht ist, stelle ich direkt drei Vertreter vor. Der Moog Subsequent 37 ist das Genre-Original und bietet neben speicherbaren Presets, Stepsequencer und Duophonie die perfekten Ergänzungen für Melodic Techno Leads. Eine angenehme Sättigung und ein etwas weicherer Sound in den Mitten prädestinieren ihn für melancholische aber gleichzeitig kraftvolle Sounds.</p>



<div id="cf-productswidget-168" class="cf-productswidget"></div>
<script src="https://thomann.clickfire.de/Creatives/GetProductsWidgetJS/yY6ABGkWCWUSJuJEzZo8Dg2"></script>



<p>Beim Model D von <a href="https://elektronische-musik-produzieren.de/behringer-synthesizer-uebersicht-und-vergleich/">Behringer</a> muss man auf eine Vielzahl an Funktionen verzichten, allerdings orientiert sich dieser Synth direkt am Vorbild Model D von Moog. Auch hiermit bekommt man authentische Melodic Techno Leads hin, muss aber auf Komfort wie Presets, Duophonie oder Step Sequencer verzichten. Für mittlerweile unter 200 € ist der Model D dennoch eine klare Empfehlung für <a href="https://elektronische-musik-produzieren.de/techno-produzieren-im-budget-studio/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Budget-Studios</a>, wenn es unbedingt Hardware sein soll.</p>



<div id="cf-productswidget-9" class="cf-productswidget"></div>
<script src="https://thomann.clickfire.de/Creatives/GetProductsWidgetJS/ecenNPjpzVaQ3R3Ehm3lrA2"></script>



<p>Als Software-Empfehlung sei noch das Model 72 von Softube genannt. Die virtuelle Nachbildung eines Moog Minimoog klingt organisch analog und bringt den legendären Sound in VST-Studios. Hier zahlt man den Preis mit einem ordentlichen Ressourcen-Hunger, aber wenn man den Sound hört, versteht man, woher dieser Anspruch kommt.</p>



<figure class="wp-block-image size-large"><img loading="lazy" decoding="async" width="1024" height="573" src="https://elektronische-musik-produzieren.de/wp-content/uploads/2022/09/softube_Model_72_minimoog-plugin-1024x573.jpg" alt="Minimoog-Clone von Softube: Der Model 72" class="wp-image-6915" srcset="https://elektronische-musik-produzieren.de/wp-content/uploads/2022/09/softube_Model_72_minimoog-plugin-1024x573.jpg 1024w, https://elektronische-musik-produzieren.de/wp-content/uploads/2022/09/softube_Model_72_minimoog-plugin-300x168.jpg 300w, https://elektronische-musik-produzieren.de/wp-content/uploads/2022/09/softube_Model_72_minimoog-plugin-768x430.jpg 768w, https://elektronische-musik-produzieren.de/wp-content/uploads/2022/09/softube_Model_72_minimoog-plugin.jpg 1200w" sizes="auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /><figcaption class="wp-element-caption"><em>Minimoog-Clone von Softube: Der Model 72</em></figcaption></figure>



<p>&#8211;&gt; <a href="https://www.pluginboutique.com/products/6888?a_aid=62ac99b2589be" target="_blank" rel="noreferrer noopener nofollow">Softube Model 72 bei Plugin Boutique kaufen (Affiliate Link)</a></p>



<h3 class="wp-block-heading" id="roland-sh-101">Roland SH-101</h3>



<p>Mit einem wunderbar melancholisch weichen Sound eignet sich Rolands SH-101 perfekt für Melodic Techno Leads. Und bis auf den zweiten Oszillator liefert der Synth alle Grundbausteine bei einer sehr intuitiven Bedienung. Das Original gibt es zwar leider nur noch gebraucht &#8211; und das zu einem recht hohen Preis -, aber Roland hat mit dem SH-01a Boutique eine sehr gute digitale Version auf den Markt gebracht. Diese bietet sogar 4-fache Polyphonie, erweiterte LFO-Modi und Speicherplätze.</p>



<div id="cf-productswidget-11" class="cf-productswidget"></div>
<script src="https://thomann.clickfire.de/Creatives/GetProductsWidgetJS/ZeIhqmAWaNuR58PYKvCXBQNUddTg2"></script>



<p>Wenn es Software sein soll, gibt es ebenfalls gute Kandidaten wie den <a href="https://tal-software.com/products/tal-bassline-101" target="_blank" rel="noreferrer noopener">TAL Bassline 101</a> oder die virtuelle Nachbildung von Softube mit dem Model 82.</p>



<p><strong>&#8211;&gt;</strong> <a href="https://www.pluginboutique.com/products/9154?a_aid=62ac99b2589be" target="_blank" rel="noreferrer noopener nofollow">Softube Model 82 bei Plugin Boutique kaufen (Affiliate-Link)</a></p>



<h3 class="wp-block-heading" id="weitere-artikel">Weitere Artikel</h3>



<ul class="wp-block-list">
<li><a href="https://elektronische-musik-produzieren.de/die-besten-synthesizer-fuer-trance/">Die besten Synthesizer für Trance</a></li>



<li><a href="https://elektronische-musik-produzieren.de/5-sounddesign-tricks-die-man-kennen-sollte/">5 Sounddesign Tricks, die man kennen sollte</a></li>



<li><a href="https://elektronische-musik-produzieren.de/buch-elektronische-musik-produzieren-die-groessten-fehler-sounddesign-und-tipps-fuer-erfolgreiche-clubtracks/">Buch: Elektronische Musik produzieren – Die größten Fehler, Sounddesign und Tipps für erfolgreiche Clubtracks</a></li>



<li><a href="https://elektronische-musik-produzieren.de/die-besten-bass-synthesizer-top-5/">Die besten Bass Synthesizer für elektronische Musik – Top 5</a></li>



<li><a href="https://elektronische-musik-produzieren.de/parafon-polyfon-oder-monofon-was-sind-die-unterschiede/">Parafon, polyfon oder monofon: Was sind die Unterschiede bei Synths?</a></li>
</ul>
<p>Der Beitrag <a href="https://elektronische-musik-produzieren.de/melodic-techno-leads-afterlife-bodzin-tale-of-us-sounddesign/">Melodic Techno Leads Sounddesign Tutorial: Afterlife, Bodzin, Tale of Us</a> erschien zuerst auf <a href="https://elektronische-musik-produzieren.de">elektronische-musik-produzieren</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
					<wfw:commentRss>https://elektronische-musik-produzieren.de/melodic-techno-leads-afterlife-bodzin-tale-of-us-sounddesign/feed/</wfw:commentRss>
			<slash:comments>0</slash:comments>
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Techno Kick bauen: So erstellst du fette Bassdrums für den Club</title>
		<link>https://elektronische-musik-produzieren.de/techno-kick-bauen-so-erstellst-du-fette-bassdrums-fuer-den-club/</link>
					<comments>https://elektronische-musik-produzieren.de/techno-kick-bauen-so-erstellst-du-fette-bassdrums-fuer-den-club/#respond</comments>
		
		<dc:creator><![CDATA[e-m-p]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 18 Feb 2025 12:29:04 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Drum Machines]]></category>
		<category><![CDATA[Mixing]]></category>
		<category><![CDATA[PlugIns, DAWs und VST-Instrumente]]></category>
		<category><![CDATA[Sound Design]]></category>
		<category><![CDATA[Synthesizer]]></category>
		<category><![CDATA[Synthesizer Workshops]]></category>
		<category><![CDATA[Workshops]]></category>
		<category><![CDATA[Kick]]></category>
		<category><![CDATA[Techno]]></category>
		<category><![CDATA[Workshop]]></category>
		<guid isPermaLink="false">http://elektronische-musik-produzieren.de/?p=316</guid>

					<description><![CDATA[<p>Eines der wichtigsten Bestandteile elektronischer Musik ist die Bassdrum. In diesem Artikel zeige ich, wie man eine druckvolle Techno Kick erstellt, die sich im Club vor anderen Produktionen nicht verstecken braucht. Dieser Artikel stammt aus dem Buch &#8222;Elektronische Musik produzieren &#8211; Die größten Fehler, Sounddesign und Tipps für erfolgreiche Clubtracks&#8220;. Weitere Infos zum Buch gibt &#8230; </p>
<p><a href="https://elektronische-musik-produzieren.de/techno-kick-bauen-so-erstellst-du-fette-bassdrums-fuer-den-club/" class="more-link">Continue reading<span class="screen-reader-text"> "Techno Kick bauen: So erstellst du fette Bassdrums für den Club"</span></a></p>
<p>Der Beitrag <a href="https://elektronische-musik-produzieren.de/techno-kick-bauen-so-erstellst-du-fette-bassdrums-fuer-den-club/">Techno Kick bauen: So erstellst du fette Bassdrums für den Club</a> erschien zuerst auf <a href="https://elektronische-musik-produzieren.de">elektronische-musik-produzieren</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p>Eines der wichtigsten Bestandteile elektronischer Musik ist die Bassdrum. In diesem Artikel zeige ich, wie man eine druckvolle Techno Kick erstellt, die sich im Club vor anderen Produktionen nicht verstecken braucht.</p>



<p class="has-light-gray-background-color has-background"><em>Dieser Artikel stammt aus dem Buch &#8222;Elektronische Musik produzieren &#8211; Die größten Fehler, Sounddesign und Tipps für erfolgreiche Clubtracks&#8220;. <a aria-label="undefined (opens in a new tab)" href="https://elektronische-musik-produzieren.de/buch-elektronische-musik-produzieren-die-groessten-fehler-sounddesign-und-tipps-fuer-erfolgreiche-clubtracks/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Weitere Infos zum Buch gibt es hier</a><a href="http://<img src=&quot;https://vg01.met.vgwort.de/na/ab0e10bc88494376960823a59a432e04&quot; width=&quot;1&quot; height=&quot;1&quot; alt=&quot;&quot;&gt;">.</a></em></p>



<h2 class="wp-block-heading" id="h-kicks-layern-worauf-kommt-es-an">Kicks layern &#8211; worauf kommt es an?</h2>



<p>Die Kick in der elektronischen Musik setzt sich meistens aus mehreren Komponenten zusammen: dem tieffrequenten Bassanteil, einem tonalen Mittenbereich und einem Klicken ganz am Anfang des Zeitverlaufs. Viele Produzenten machen sich das zunutze, indem sie sich ihre Traumkick einfach aus verschiedenen Samples zusammenbauen. Diese Frankenstein-Kick kann also den Boom eines Sinusoszillators, die Mitten einer akustischen Kick und als Topping ein lediglich kurz angerissenes Rimshot-Sample nutzen.</p>



<p>https://www.thomann.de/de/d16_group_punchbox.htm?offid=1&amp;affid=397Der Trick besteht nun darin, die drei Samples per Layering übereinander zu legen. Dabei isoliert man mit Filtern immer genau die Frequenzanteile, die vom jeweiligen Sample übernommen werden soll. Die meisten Drumsampler sind in der Lage mehrere Samples auf eine Note zu legen. Alternativ könnte man drei Clips gleichzeitig abspielen und das entstehende Signal resamplen. Noch einfacher geht das ganze mit spezialisierten Drum-Plugins wie <a href="https://www.thomann.de/de/d16_group_punchbox.htm?offid=1&amp;affid=397" target="_blank" aria-label="undefined (opens in a new tab)" rel="noreferrer noopener">D16 Punchbox</a>, Ableton-Drum-Racks oder in Hardwareform mit Drum-Computern wie dem <a aria-label="undefined (opens in a new tab)" href="https://elektronische-musik-produzieren.de/die-besten-drum-machines-fuer-techno/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Rytm von Elektron</a>, die analoge Klangerzeugung und Sample-Engine kombinieren können.</p>



<figure class="wp-block-image size-large"><img loading="lazy" decoding="async" width="1000" height="434" src="https://elektronische-musik-produzieren.de/wp-content/uploads/2020/07/Punchbox_Kick_Synth.jpg" alt="D16 Punchbox Kick Synthesizer" class="wp-image-1426" srcset="https://elektronische-musik-produzieren.de/wp-content/uploads/2020/07/Punchbox_Kick_Synth.jpg 1000w, https://elektronische-musik-produzieren.de/wp-content/uploads/2020/07/Punchbox_Kick_Synth-300x130.jpg 300w, https://elektronische-musik-produzieren.de/wp-content/uploads/2020/07/Punchbox_Kick_Synth-768x333.jpg 768w, https://elektronische-musik-produzieren.de/wp-content/uploads/2020/07/Punchbox_Kick_Synth-600x260.jpg 600w" sizes="auto, (max-width: 1000px) 100vw, 1000px" /><figcaption><em>Abb.: Spezialisierte Plugins wie PunchBOX von D16 liefern alle Zutaten für die perfekte Kick gleich mit.</em></figcaption></figure>



<p>In unserem fiktiven Beispiel der Frankenstein-Kick kann der Sinus als Basis so bleiben. Denn Obertöne, die wir entfernen müssten, besitzt diese Schwingungsform nicht. Bei der akustischen Kick beschneiden wir die tiefen und oberen Frequenzen so weit, bis sich die verbleibenden Mitten nicht mehr mit den Frequenzen des Sinus oder unserem Topping beißen. Final setzen wir bei unserer Rimshot ein Hochpassfilter an und lassen nur noch die Obertöne durch, die wir für unseren perfekten Attack benötigen. Der Vorteil an dieser nicht ganz simplen Methode ist, dass ihr die volle Kontrolle über jedes einzelne Element eurer Kick habt. So könnt ihr den Sinus mit einer entsprechenden Hüllkurve länger stehen lassen als den Rest oder beglückt die Mitten eurer Kick mit etwas Distortion.</p>



<h2 class="wp-block-heading" id="h-welche-eq-einstellung-um-die-techno-kick-fetter-zu-machen">Welche EQ-Einstellung, um die Techno Kick fetter zu machen?</h2>



<p>Ob ihr ein vorhandenes Kickpreset verwendet oder die Kick per Layering / Synthese aufbaut: Eine Nachbearbeitung ist auf jeden Fall angesagt. Fast immer kommen dabei EQ und Kompressor zum Einsatz. Der EQ hilft dabei, unnötige Frequenzen herauszuschneiden und dezent klangliche Akzente zu setzen.</p>



<p>Je nach elektronischem Genre übernimmt die Kick gleichzeitig den Basspart. In diesem Fall könnt ihr alle Spuren außer der Kick ruhig unter 100 Hz mit einem Low Cut beschneiden, damit sich die Instrumente nicht gegenseitig in die Quere kommen. Um den Bassbereich der Kick zu betonen, boostet ihr die Frequenzen um 40 &#8211; 80 Hz mit einem EQ. Idealerweise zielt ihr dabei auf den Grundton der Kick.</p>



<p>Soll der Bass-Lead den Tieftonpart in deinem Track übernehmen, müsst ihr umgekehrt die Kick im Tieftonbereich beschneiden und die tiefen Frequenzen des Basssounds mit einem EQ anheben. In diesem Fall könnt ihr die Kick bei ca. 120 Hz schmalbandig mit einem Peak-EQ betonen. Eine Absenkung der Frequenzen bei 200 bis 350 Hz bewirkt, dass die Kick insgesamt trockener klingt. </p>



<figure class="wp-block-image size-large"><img loading="lazy" decoding="async" width="1024" height="363" src="https://elektronische-musik-produzieren.de/wp-content/uploads/2020/07/Techno_Kick_Mitten_absenken-1024x363.jpg" alt="Techno Kick. EQ Einstellungen für hölzerne Kicks" class="wp-image-1430" srcset="https://elektronische-musik-produzieren.de/wp-content/uploads/2020/07/Techno_Kick_Mitten_absenken-1024x363.jpg 1024w, https://elektronische-musik-produzieren.de/wp-content/uploads/2020/07/Techno_Kick_Mitten_absenken-300x106.jpg 300w, https://elektronische-musik-produzieren.de/wp-content/uploads/2020/07/Techno_Kick_Mitten_absenken-768x272.jpg 768w, https://elektronische-musik-produzieren.de/wp-content/uploads/2020/07/Techno_Kick_Mitten_absenken-600x213.jpg 600w, https://elektronische-musik-produzieren.de/wp-content/uploads/2020/07/Techno_Kick_Mitten_absenken.jpg 1200w" sizes="auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /><figcaption><em>EQ-Absenkung bei 200 bis 350 Hz lässt die Techno Kick trockener klingen</em></figcaption></figure>



<p>Störende Frequenzen ermittelt man, indem man mit einem stark verstärkten schmalbandigen EQ langsam den Bereich abscannt. Sobald der Kick-Sound anfängt zu klingeln bzw. zu zerren, habt ihr die Frequenz gefunden. Jetzt kehrt ihr den Vorgang wieder um und senkt die Frequenz breitbandig moderat (um ca. 6dB) ab. Unterhalb von 150 Hz sollten Kick und <a href="https://elektronische-musik-produzieren.de/die-besten-bass-synthesizer-top-5/">Bass</a> mono sein. Das lässt sich recht einfach mit speziellen Plugins wie Fabfilter Q3 oder dem Utility-Tool von Ableton umsetzen.</p>



<h2 class="wp-block-heading" id="h-wie-wird-die-kick-nachbearbeitet">Wie wird die Kick nachbearbeitet?</h2>



<p>Mit dem Kompressor verdichtet ihr das Klangmaterial, arbeitet die Attackphase stärker heraus und macht die Kick dadurch voluminöser. Beim Kompressor solltet ihr auf eine längere Attack- und eine kurze Releasezeit achten. Dadurch wird der Anschlag der Kick nicht negativ von der Komprimierung beeinflusst und die Kick bekommt insgesamt mehr Druck. Ein Ratio-Wert von 4:1 bis 8:1 sollte in den meisten die besten Ergebnisse bringen. Threshold &#8211; also der Wert, ab dem der Kompressor anfängt zu arbeiten &#8211; ist abhängig von der Stärke des Eingangssignals. Hier müsst ihr einfach etwas experimentieren, bis euch das Resultat gefällt.</p>



<p>Am Ende der Kette könnt ihr der Kick noch mit Distortion zu Leibe rücken. Dezent eingesetzt verleiht es dem Sound zusätzliche Obertöne, wodurch die Kick im Mix noch präsenter wird. Im Techno geht man gerne etwas stärker in die Sättigung, wodurch die Kick noch aggressiver erscheint. </p>



<p>Zur Verzerrung finden sich eine Menge Werkzeuge. Ob es Distortion, Overdrive oder eine Bandsättigungs-Emulation sein soll, bleibt eurem Geschmack überlassen. Sehr gut für diesen Zweck ist das <a href="https://elektronische-musik-produzieren.de/die-besten-freeware-synthesizer-fuer-elektronische-musik/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Freeware-Plugin</a> <a href="https://www.softube.com/saturationknob" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Saturation Knob von Softube</a>. Mit wenigen Parametern und exzellentem Sound kommt man hiermit schnell zum Ziel. </p>



<p>Gerüchten zufolge &#8222;leihen&#8220; sich einige bekannte Künstler ihre Kicks gerne mal aus anderen erfolgreichen Produktionen für die eigenen Tracks aus. Rechtlich ist das wahrscheinlich keine Grauzone mehr, aber ihr könnt dieses Verfahren für eigene Produktionen ja mal ausprobieren und bei Gefallen die Kick nachbauen.</p>



<h3 class="wp-block-heading" id="h-weitere-artikel">Weitere Artikel</h3>



<ul class="wp-block-list"><li><a href="https://elektronische-musik-produzieren.de/kick-und-bass-abmischen-die-groessten-fehler/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Kick und Bass abmischen: So vermeidet man die größten Fehler</a></li><li><a href="https://elektronische-musik-produzieren.de/die-besten-drum-machines-fuer-techno/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Die besten Drum Machines für Techno und House</a></li><li><a href="https://elektronische-musik-produzieren.de/groovebox-fuer-techno-ambient-und-house-die-besten-modelle/">Groovebox für Techno, Ambient und House: Die besten Modelle</a></li><li><a href="https://elektronische-musik-produzieren.de/novation-circuit-tracks-test/">Novation Circuit Tracks Test</a></li><li><a href="https://elektronische-musik-produzieren.de/midi-controller-fuer-fl-studio-die-besten-modelle-fuer-elektronische-musik/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Controller für FL Studio: Die besten Modelle</a></li></ul>
<p>Der Beitrag <a href="https://elektronische-musik-produzieren.de/techno-kick-bauen-so-erstellst-du-fette-bassdrums-fuer-den-club/">Techno Kick bauen: So erstellst du fette Bassdrums für den Club</a> erschien zuerst auf <a href="https://elektronische-musik-produzieren.de">elektronische-musik-produzieren</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
					<wfw:commentRss>https://elektronische-musik-produzieren.de/techno-kick-bauen-so-erstellst-du-fette-bassdrums-fuer-den-club/feed/</wfw:commentRss>
			<slash:comments>0</slash:comments>
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Distortion VST: Die besten PlugIns für kreative Verzerrung</title>
		<link>https://elektronische-musik-produzieren.de/distortion-vst-die-besten-plugins-fuer-kreative-verzerrung/</link>
					<comments>https://elektronische-musik-produzieren.de/distortion-vst-die-besten-plugins-fuer-kreative-verzerrung/#respond</comments>
		
		<dc:creator><![CDATA[e-m-p]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 27 Oct 2024 13:18:04 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[PlugIns, DAWs und VST-Instrumente]]></category>
		<category><![CDATA[Sound Design]]></category>
		<category><![CDATA[Distortion]]></category>
		<category><![CDATA[Overdrive]]></category>
		<category><![CDATA[Saturation]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://elektronische-musik-produzieren.de/?p=7609</guid>

					<description><![CDATA[<p>Zwar gibt es etliche hervorragende Synthesizer-Plugins, Reverb VSTs und andere Dynamikprozessoren für die DAW. Sobald es aber um richtig gute Overdrive und Distortion VSTs geht, war die Auswahl lange Zeit aber eher bescheiden. Zu klinisch das Klangergebnis bei der Simulation harmonischer Verzerrungen, zu gering die Möglichkeiten, um die Software umfangreich kreativ zu nutzen. Mittlerweile haben &#8230; </p>
<p><a href="https://elektronische-musik-produzieren.de/distortion-vst-die-besten-plugins-fuer-kreative-verzerrung/" class="more-link">Continue reading<span class="screen-reader-text"> "Distortion VST: Die besten PlugIns für kreative Verzerrung"</span></a></p>
<p>Der Beitrag <a href="https://elektronische-musik-produzieren.de/distortion-vst-die-besten-plugins-fuer-kreative-verzerrung/">Distortion VST: Die besten PlugIns für kreative Verzerrung</a> erschien zuerst auf <a href="https://elektronische-musik-produzieren.de">elektronische-musik-produzieren</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p>Zwar gibt es etliche hervorragende <a href="https://elektronische-musik-produzieren.de/die-besten-synthesizer-plugins-fuer-elektronische-musik-diese-synths-sollten-auf-keinem-rechner-fehlen/">Synthesizer-Plugins</a>, <a href="https://elektronische-musik-produzieren.de/reverb-plugin-die-besten-vst-reverbs-fuer-techno-und-ambient/">Reverb VSTs</a> und andere Dynamikprozessoren für die <a href="https://elektronische-musik-produzieren.de/welche-daw-fuer-elektronische-musik-die-besten-musikprogramme/">DAW</a>. Sobald es aber um richtig gute Overdrive und Distortion VSTs geht, war die Auswahl lange Zeit aber eher bescheiden. Zu klinisch das Klangergebnis bei der Simulation harmonischer Verzerrungen, zu gering die Möglichkeiten, um die Software umfangreich kreativ zu nutzen. </p>



<p>Mittlerweile haben auch viele Hersteller das Thema für sich entdeckt und spannende Verzerrer für das virtuelle Studio entwickelt. Diese klingen nicht nur gut, sondern punkten mit vielseitigen Modulationsmöglichkeiten und Features.</p>



<div class="wp-block-yoast-seo-table-of-contents yoast-table-of-contents"><h2>Die besten Distortion VST und Overdrive PlugIns für kreative Einsätze</h2><ul><li><a href="#h-arturia-dist-coldfire" data-level="2">Arturia Dist Coldfire</a></li><li><a href="#h-heavyocity-fury" data-level="2">Heavyocity Fury</a></li><li><a href="#h-fabfilter-saturn-2" data-level="2">Fabfilter Saturn 2</a></li><li><a href="#h-output-thermal" data-level="2">Output Thermal</a></li><li><a href="#h-softube-harmonics" data-level="2">Softube Harmonics</a></li><li><a href="#h-fazit-die-besten-distortion-vst" data-level="2">Fazit: Die besten Distortion VST</a></li></ul></div>



<h2 class="wp-block-heading" id="h-arturia-dist-coldfire">Arturia Dist Coldfire</h2>



<p>Den Auftakt dieser Sammlung macht Arturia mit Dist Coldfire. Das flexible Schwergewicht stellt als Distortion VST vielseitige Algorithmen zur Verfügung, die von subtiler Sättigung bis hin zur kompletten Zerstörung des Eingangsmaterials reichen. Dazu zählen Röhren-Emulationen, Transistor-Zerren, Bit-Crusher und mehr.</p>



<figure class="wp-block-image size-large"><img loading="lazy" decoding="async" width="1024" height="718" src="https://elektronische-musik-produzieren.de/wp-content/uploads/2022/11/die_besten_distortion_plugins_Arturia_coldfire-1024x718.jpg" alt="Distortion VST: Arturia Coldfire" class="wp-image-7986" srcset="https://elektronische-musik-produzieren.de/wp-content/uploads/2022/11/die_besten_distortion_plugins_Arturia_coldfire-1024x718.jpg 1024w, https://elektronische-musik-produzieren.de/wp-content/uploads/2022/11/die_besten_distortion_plugins_Arturia_coldfire-300x210.jpg 300w, https://elektronische-musik-produzieren.de/wp-content/uploads/2022/11/die_besten_distortion_plugins_Arturia_coldfire-768x538.jpg 768w, https://elektronische-musik-produzieren.de/wp-content/uploads/2022/11/die_besten_distortion_plugins_Arturia_coldfire.jpg 1200w" sizes="auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /><figcaption class="wp-element-caption"><em>Distortion VST: Arturia Dist Coldfire</em></figcaption></figure>



<p>Das für sich genommen klingt gut, richtig spannend wird es aber denn, wenn man mit den zahlreichen Modulationsmöglichkeiten Bewegung in den Sound bringt. Hierzu stehen mehrere LFOs, Hüllkurven und sogar Step-Sequencer bereit. Um das Material adäquat vorzubereiten, enthält Dist Coldfire mehrere EQs/Filter nebst gezielter Multiband-Bearbeitung. </p>



<p>Da bleiben kaum noch Wünsche offen und am Ende dürfte hier maximal der Funktionsumfang ein Grund sein, sich vielleicht für ein anderes PlugIn zu entscheiden. Denn dieser kann Einsteiger mitunter gerne mal überfordern. </p>



<figure class="wp-block-table"><table class="has-fixed-layout"><thead><tr><th>Features</th><th>Arturia Dist Coldfire</th></tr></thead><tbody><tr><td>Distortion</td><td>✔</td></tr><tr><td>Overdrive</td><td>✔</td></tr><tr><td>Saturation</td><td>✔</td></tr><tr><td>Bitcrusher</td><td>✔</td></tr><tr><td>Modulationsmöglichkeiten</td><td>LFOs, Hüllkurven, Sequencer, Funktionsgenerator</td></tr><tr><td>Sequencer</td><td>✔</td></tr><tr><td>EQ</td><td>✔</td></tr><tr><td>Konzept und Einsatzgebiet</td><td>Vielseitiges Distortion VST mit flexiblen Modulationsmöglichkeiten. Komplexes Sounddesign</td></tr></tbody></table><figcaption class="wp-element-caption">Arturia Coldfire Übersicht</figcaption></figure>



<p>▶▶▶ <a href="https://www.pluginboutique.com/products/9537?a_aid=62ac99b2589be" target="_blank" rel="noreferrer noopener nofollow">Arturia Dist Coldfire bei PluginBoutique kaufen (Affiliate Link)</a></p>



<h2 class="wp-block-heading" id="h-heavyocity-fury">Heavyocity Fury</h2>



<p>Von allem ein bisschen weniger aber klanglich ebenfalls auf hohem Niveau ist Heavyocity Fury. Zwar ist Fury nicht ganz so umfangreich ausgesattet, was EQs, Filter und die Modulationsmatrix betrifft. Dennoch ist alles Wesentliche vorhanden, um auch experimentelle Einsätze zu ermölgichen. Alle, die ein kreatives Overdrive Plugin suchen, das sich immer noch intuitiv bedienen lässt, sollten sich Heavyocity Fury einmal ansehen.</p>



<figure class="wp-block-image size-large"><img loading="lazy" decoding="async" width="1024" height="517" src="https://elektronische-musik-produzieren.de/wp-content/uploads/2022/11/Heavyocity_Fury_beste_overdrive_distortion_vsts-1024x517.jpg" alt="Heavyocity Fury ist ein großartiges Overdrive und Distortion PlugIn" class="wp-image-7988" srcset="https://elektronische-musik-produzieren.de/wp-content/uploads/2022/11/Heavyocity_Fury_beste_overdrive_distortion_vsts-1024x517.jpg 1024w, https://elektronische-musik-produzieren.de/wp-content/uploads/2022/11/Heavyocity_Fury_beste_overdrive_distortion_vsts-300x152.jpg 300w, https://elektronische-musik-produzieren.de/wp-content/uploads/2022/11/Heavyocity_Fury_beste_overdrive_distortion_vsts-768x388.jpg 768w, https://elektronische-musik-produzieren.de/wp-content/uploads/2022/11/Heavyocity_Fury_beste_overdrive_distortion_vsts.jpg 1200w" sizes="auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /><figcaption class="wp-element-caption"><em>Heavyocity Fury bietet guten Klang und Modulationsmöglichkeiten, überfordert aber nicht so schnell wie andere Plugins</em></figcaption></figure>



<figure class="wp-block-table"><table class="has-fixed-layout"><thead><tr><th>Features</th><th>Heavyocity Fury</th></tr></thead><tbody><tr><td>Distortion</td><td>✔</td></tr><tr><td>Overdrive</td><td>✔</td></tr><tr><td>Saturation</td><td>✔</td></tr><tr><td>Bitcrusher</td><td>✔</td></tr><tr><td>Modulationsmöglichkeiten</td><td>Envelope Follower, LFO, Sequencer</td></tr><tr><td>Sequencer</td><td>✔</td></tr><tr><td>EQ</td><td>✔</td></tr><tr><td>Konzept und Einsatzgebiet</td><td>Kreative Verzerrung, Sättigung, intuitive Bedienung</td></tr></tbody></table><figcaption class="wp-element-caption">Heavyocity Fury Übersicht</figcaption></figure>



<p>▶▶▶ <a href="https://www.pluginboutique.com/products/9721?a_aid=62ac99b2589be" target="_blank" rel="noreferrer noopener nofollow">Heavyocity Fury bei PluginBoutique kaufen (Affiliate Link)</a></p>



<h2 class="wp-block-heading" id="h-fabfilter-saturn-2">Fabfilter Saturn 2</h2>



<p>Ähnlich wie Arturias Dist Coldfire ist auch fabfilter Saturn2 ein Distortion Plugin mit extrem umfangreichen Möglichkeiten. Wie schon Dist Coldfire ist fabfilter Saturn 2 nicht unbeding die erste Wahl, wenn schnelle Ergebnisse oder intuitive Bedienung das Ziel sind. Dafür wird man hier mit gutem Sound und extremer Flexibilität belohnt, wenn man sich intensiver mit dem Plugin beschäftigt.</p>



<figure class="wp-block-image size-large"><img loading="lazy" decoding="async" width="1024" height="616" src="https://elektronische-musik-produzieren.de/wp-content/uploads/2022/11/Best_Overdrive_plugins_FabFilter_Saturn_2-1024x616.jpg" alt="Distortion VST: Fabfilter Saturn 2" class="wp-image-7985" srcset="https://elektronische-musik-produzieren.de/wp-content/uploads/2022/11/Best_Overdrive_plugins_FabFilter_Saturn_2-1024x616.jpg 1024w, https://elektronische-musik-produzieren.de/wp-content/uploads/2022/11/Best_Overdrive_plugins_FabFilter_Saturn_2-300x181.jpg 300w, https://elektronische-musik-produzieren.de/wp-content/uploads/2022/11/Best_Overdrive_plugins_FabFilter_Saturn_2-768x462.jpg 768w, https://elektronische-musik-produzieren.de/wp-content/uploads/2022/11/Best_Overdrive_plugins_FabFilter_Saturn_2.jpg 1200w" sizes="auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /><figcaption class="wp-element-caption"><em>Fabfilter Saturn 2 liefert subtile Sättigung bis hin zu kreativer Verzerrung </em></figcaption></figure>



<p>Im Direktvergleich mit Arturias Dist Coldfire legt fabfilter sogar noch einen drauf, wenn es um die Modulationsmöglichkeiten geht. Ähnlich wie bei einem <a href="https://elektronische-musik-produzieren.de/modular-system-zusammenstellen-womit-faengt-man-an/">Modularsystem</a> kann man hier verschiedene Module hinzufügen, frei im Signalweg platzieren, und zudem noch auf die einzelnen &#8211; ebenfalls frei definierbaren &#8211; Frequenzbänder routen.</p>



<p>Verschiedene Qualitätsstufen, sowie die Möglichkeit, sich durch verschiedenen Phase-Modi Mixing-Probleme zu ersparen, unterstreichen den professionellen Anspruch von Saturn 2.</p>



<figure class="wp-block-table"><table class="has-fixed-layout"><thead><tr><th>Features</th><th>Fabfilter Saturn 2</th></tr></thead><tbody><tr><td>Distortion</td><td>✔</td></tr><tr><td>Overdrive</td><td>✔</td></tr><tr><td>Saturation</td><td>✔</td></tr><tr><td>Bitcrusher</td><td>✔</td></tr><tr><td>Modulationsmöglichkeiten</td><td>Envelopes, LFOs, Sequencer</td></tr><tr><td>Sequencer</td><td>✔</td></tr><tr><td>EQ</td><td>✔</td></tr><tr><td>Konzept und Einsatzgebiet</td><td>Vielseitige Verzerrungsmöglichkeiten mit <a href="https://elektronische-musik-produzieren.de/semimodularer-synthesizer-die-besten-modelle-im-ueberblick/">semimodularer</a> Architektur. Frequenzselektive Verzerrung</td></tr></tbody></table><figcaption class="wp-element-caption"><em>fabfilter Saturn 2 Übersicht</em></figcaption></figure>



<p>▶▶▶ <a href="https://www.pluginboutique.com/product/2-Effects/30-Distortion/6423-FabFilter-Saturn-2?a_aid=62ac99b2589be" target="_blank" rel="noreferrer noopener nofollow">fabfilter Saturn 2 bei PluginBoutique kaufen (Affiliate Link)</a></p>



<h2 class="wp-block-heading" id="h-output-thermal">Output Thermal</h2>



<p>Wer sich etwas spielerischer dem Thema Verzerrung nähern möchte, sollte sich Output Thermal mal ansehen. Natürlich verbirgt sich unter der einladenden Oberfläche auch ein Distortion PlugIn mit extrem umfangreichen Möglichkeiten. Mit dem kleinen Detail des XY Controllers setzt sich das Plugin aber erfrischend von den anderen Alternativen ab. Die gute Presetauswahl trägt dazu bei, direkt auf dem Feld das Klangspektrum auszuloten. </p>



<p>Sobald man dann tiefer einteigen möchte, warten auf der Detail-Seite dann etliche Modulationsquellen, Filter, Step-Generatoren, und natürlich eine Menge an Verzerrungsalgorithmen, die vom klassischen Overdrive über BitCrusher bis hin zu Waveshapern reichen.</p>



<figure class="wp-block-image size-large"><img loading="lazy" decoding="async" width="1024" height="640" src="https://elektronische-musik-produzieren.de/wp-content/uploads/2022/10/output-thermal-1024x640.webp" alt="Output Thermal" class="wp-image-12240" srcset="https://elektronische-musik-produzieren.de/wp-content/uploads/2022/10/output-thermal-1024x640.webp 1024w, https://elektronische-musik-produzieren.de/wp-content/uploads/2022/10/output-thermal-300x188.webp 300w, https://elektronische-musik-produzieren.de/wp-content/uploads/2022/10/output-thermal-768x480.webp 768w, https://elektronische-musik-produzieren.de/wp-content/uploads/2022/10/output-thermal.webp 1200w" sizes="auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /><figcaption class="wp-element-caption"><em>Output Thermal: Flexibel einsetzbar und gut für Performances</em></figcaption></figure>



<p>Besonders praktisch finde ich bei Output Thermal die Möglichkeit, Signale im Stereopanorama zu verteilen. Dadurch erhält man on Top ein praktisches Tool zur Erhöhung oder Verringerung der Stereobreite.</p>



<figure class="wp-block-table"><table class="has-fixed-layout"><thead><tr><th>Features</th><th>Output Thermal</th></tr></thead><tbody><tr><td>Distortion</td><td>✔</td></tr><tr><td>Overdrive</td><td>✔</td></tr><tr><td>Saturation</td><td>✔</td></tr><tr><td>Bitcrusher</td><td>✔</td></tr><tr><td>Modulationsmöglichkeiten</td><td>✔</td></tr><tr><td>Sequencer</td><td>✔</td></tr><tr><td>EQ</td><td>✔</td></tr><tr><td>Konzept und Einsatzgebiet</td><td>Umfangreiche Kreativtoolbox mit X/Y <a href="https://elektronische-musik-produzieren.de/die-besten-synthesizer-fuer-pads/">Pad</a> für Performances und Kompressor</td></tr></tbody></table><figcaption class="wp-element-caption"><em>Output Thermal Übersicht</em></figcaption></figure>



<p>▶▶▶ <a href="https://www.pluginboutique.com/product/2-Effects/30-Distortion/6525-Thermal?a_aid=62ac99b2589be" target="_blank" rel="noreferrer noopener nofollow">Output Thermal bei PluginBoutique kaufen (Affiliate Link)</a></p>



<h2 class="wp-block-heading" id="h-softube-harmonics">Softube Harmonics</h2>



<p>Bei all den Mutlitools in dieser Liste wirkt Softube Harmonics mit seinen eingeschränkten Möglichkeiten fast etwas deplaziert. Und streng genommen handelt es sich hierbei ja auch um ein Saturation-Plugin. Trotzdem darf dieser Spezialist nicht in einer Liste der besten VSTs für Verzerrung fehlen.</p>



<figure class="wp-block-image size-large is-resized"><img loading="lazy" decoding="async" width="1024" height="402" src="https://elektronische-musik-produzieren.de/wp-content/uploads/2024/02/Softube-harmonics-saturation-1024x402.webp" alt="Softube Harmonics ist eines der besten Sättigungsplugins auf dem Markt" class="wp-image-11184" style="width:750px;height:auto" srcset="https://elektronische-musik-produzieren.de/wp-content/uploads/2024/02/Softube-harmonics-saturation-1024x402.webp 1024w, https://elektronische-musik-produzieren.de/wp-content/uploads/2024/02/Softube-harmonics-saturation-300x118.webp 300w, https://elektronische-musik-produzieren.de/wp-content/uploads/2024/02/Softube-harmonics-saturation-768x301.webp 768w, https://elektronische-musik-produzieren.de/wp-content/uploads/2024/02/Softube-harmonics-saturation.webp 1200w" sizes="auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /><figcaption class="wp-element-caption"><em>Softube Harmonics ist eines der besten Sättigungsplugins auf dem Markt</em></figcaption></figure>



<p>Denn was dem Plugin an Möglichkeiten fehlt, macht es durch seinen sehr organischen Klang wieder gut. Softube Harmonics liefert eine exzellente Emulation des Sättigungsverhaltens analoger Bandmaschinen und geht darüber hinaus. Dadurch ist das Plugin ideal, um Kicks und <a href="https://elektronische-musik-produzieren.de/die-besten-bass-synthesizer-top-5/">Bässe</a> anzufetten, Vocals präsenter zu machen, oder dem Mix eine subtile Sättigungsnote zu verpassen, die das Gesamtergebnis homogener klingen lässt. Auch extremere Settings sind hier möglich, wenngleich ich dafür andere Kandidaten dieser Liste vorziehe.</p>



<figure class="wp-block-table"><table class="has-fixed-layout"><thead><tr><th>Features</th><th>Softube Harmonics</th></tr></thead><tbody><tr><td>Distortion</td><td>❌</td></tr><tr><td>Overdrive</td><td>✔</td></tr><tr><td>Saturation</td><td>✔</td></tr><tr><td>Bitcrusher</td><td>❌</td></tr><tr><td>Modulationsmöglichkeiten</td><td>❌</td></tr><tr><td>Sequencer</td><td>❌</td></tr><tr><td>EQ</td><td>✔</td></tr><tr><td>Konzept und Einsatzgebiet</td><td>Analoge Sättigung und Verzerrung in der Summe und auf Einzelspuren</td></tr></tbody></table><figcaption class="wp-element-caption"><em>Softube Harmonics Übersicht</em></figcaption></figure>



<p>▶▶▶&nbsp;<a href="https://www.pluginboutique.com/product/2-Effects/44-Saturation/4837-Harmonics?a_aid=62ac99b2589be" target="_blank" rel="noreferrer noopener nofollow">Softube Harmonic Analog Saturation Processor bei Plugin Boutique kaufen (Affiliate-Link)</a></p>



<h2 class="wp-block-heading" id="h-fazit-die-besten-distortion-vst">Fazit: Die besten Distortion VST</h2>



<p>Aus dieser Liste kann ich alle Distortion VSTs ohne zu Zögern empfehlen. Klanglich sind alle sehr gut und auch flexibel genug, um einem breiten Anwendungsspektrum gerecht zu werden. Letztlich dürften dann eher Faktoren wie intuitive Bedienung, schnelle Ergebnisse oder Funktionsdichte entscheidend sein.</p>



<p>Meine zwei Favoriten für kreatives Sounddesign sind fabfilter Saturn 2 und Output Thermal, weil ich hier selbst auf Mikroebene noch ins Klanggeschehen eingreifen und wie im Fall von fabfilter die zahlreichen Komponenten sogar noch frei routen kann. </p>



<p>Wenn sehr schnell gut klingende Ergebnisse das Ziel sind, wäre auch Softube Harmonics eine gute Empfehlung. Zwar handelt es sich hierbei in erster Linie um ein Sättigungs-Plugin zur Emulation des klassischen Tape-Sounds. In extremen Einstellungen kann Softube Harmonics aber auch herrlich organisch zerren, ohne gleich zu schrill zu klingen. Haltet am besten nach Rabattaktionen Ausschau und holt euch dann mehr als einen Kandidaten ins Haus.</p>



<h4 class="wp-block-heading">Weitere Artikel</h4>



<ul class="wp-block-list">
<li><a href="https://elektronische-musik-produzieren.de/die-besten-eq-plug-ins-equalizer-vst-fuer-techno-ambient-und-co/">Die besten EQ Plug-Ins: Equalizer VST für Techno, Ambient und co</a></li>



<li><a href="https://elektronische-musik-produzieren.de/reverb-plugin-die-besten-vst-reverbs-fuer-techno-und-ambient/">Reverb PlugIn: Die besten VST-Reverbs für Techno und Ambient</a></li>



<li><a href="https://elektronische-musik-produzieren.de/delay-plugin-die-besten-delay-vsts-fuer-techno-und-ambient/">Delay PlugIn: Die besten Delay VSTs für Techno und Ambient</a></li>



<li><a href="https://elektronische-musik-produzieren.de/u-he-diva-presets-fuer-techno-und-ambient-evolution/">u-he Diva Presets für Techno und Ambient: „Evolution“</a></li>
</ul>
<p>Der Beitrag <a href="https://elektronische-musik-produzieren.de/distortion-vst-die-besten-plugins-fuer-kreative-verzerrung/">Distortion VST: Die besten PlugIns für kreative Verzerrung</a> erschien zuerst auf <a href="https://elektronische-musik-produzieren.de">elektronische-musik-produzieren</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
					<wfw:commentRss>https://elektronische-musik-produzieren.de/distortion-vst-die-besten-plugins-fuer-kreative-verzerrung/feed/</wfw:commentRss>
			<slash:comments>0</slash:comments>
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Streicher und Pads abmischen: 5 Tipps für Sounddesign und EQ</title>
		<link>https://elektronische-musik-produzieren.de/streicher-und-pads-abmischen-5-tipps-fuer-sounddesign-und-eq/</link>
					<comments>https://elektronische-musik-produzieren.de/streicher-und-pads-abmischen-5-tipps-fuer-sounddesign-und-eq/#respond</comments>
		
		<dc:creator><![CDATA[e-m-p]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 20 Oct 2023 04:14:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Mixing]]></category>
		<category><![CDATA[Sound Design]]></category>
		<category><![CDATA[Workshops]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://elektronische-musik-produzieren.de/?p=7376</guid>

					<description><![CDATA[<p>In vielen Fällen übernehmen Pads in Tracks eine sprichwörtlich tragende Rolle. Zum einen tragen sie die Melodie mit, indem sie das harmonische Fundament im Hintergrund bilden. Zum anderen eignen sich Pads hervorragend dazu, einen Mix klanglich zusammenzuhalten. Allerdings besteht auch immer das Risiko, dass Pads im Mix schnell zu dominant werden. Mit diesen Tipps gelingt &#8230; </p>
<p><a href="https://elektronische-musik-produzieren.de/streicher-und-pads-abmischen-5-tipps-fuer-sounddesign-und-eq/" class="more-link">Continue reading<span class="screen-reader-text"> "Streicher und Pads abmischen: 5 Tipps für Sounddesign und EQ"</span></a></p>
<p>Der Beitrag <a href="https://elektronische-musik-produzieren.de/streicher-und-pads-abmischen-5-tipps-fuer-sounddesign-und-eq/">Streicher und Pads abmischen: 5 Tipps für Sounddesign und EQ</a> erschien zuerst auf <a href="https://elektronische-musik-produzieren.de">elektronische-musik-produzieren</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p>In vielen Fällen übernehmen <a href="https://elektronische-musik-produzieren.de/die-besten-synthesizer-fuer-pads/">Pads</a> in Tracks eine sprichwörtlich tragende Rolle. Zum einen tragen sie die Melodie mit, indem sie das harmonische Fundament im Hintergrund bilden. Zum anderen eignen sich Pads hervorragend dazu, einen Mix klanglich zusammenzuhalten. Allerdings besteht auch immer das Risiko, dass Pads im Mix schnell zu dominant werden. Mit diesen Tipps gelingt Pads abmischen im Arrangement</p>



<h2 class="wp-block-heading" id="h-eq-einstellungen-fur-pads">EQ-Einstellungen für Pads</h2>



<p>Sollen neben den Pads noch viele andere Elemente in einem Track untergebracht werden, muss man im ersten Schritt alle nicht zwingend benötigten Frequenzen beschneiden. Das betrifft vor allem die tiefen Frequenzen und unteren Mitten (0-250 Hz), die meistens schon von Kick und <a href="https://elektronische-musik-produzieren.de/die-besten-bass-synthesizer-top-5/">Bass</a> belegt sind. </p>



<p>Andererseits verleiht gerade der untere Mittenbereich Pads eine gewisse Wärme. Hier gilt es also immer abzuwägen, ob das <a href="https://elektronische-musik-produzieren.de/die-besten-synthesizer-fuer-pads/">Pad</a> eine zentrale Rolle im Arrangement einnehmen oder eher den Mix zusammenhalten soll.</p>



<figure class="wp-block-image size-large"><img loading="lazy" decoding="async" width="1024" height="610" src="https://elektronische-musik-produzieren.de/wp-content/uploads/2023/10/eq-einstellung-pad-abmischen-1024x610.jpg" alt="Pads abmischen: Die richtige EQ-Einstellung richtet sich nach dem Mix" class="wp-image-10167" srcset="https://elektronische-musik-produzieren.de/wp-content/uploads/2023/10/eq-einstellung-pad-abmischen-1024x610.jpg 1024w, https://elektronische-musik-produzieren.de/wp-content/uploads/2023/10/eq-einstellung-pad-abmischen-300x179.jpg 300w, https://elektronische-musik-produzieren.de/wp-content/uploads/2023/10/eq-einstellung-pad-abmischen-768x458.jpg 768w, https://elektronische-musik-produzieren.de/wp-content/uploads/2023/10/eq-einstellung-pad-abmischen.jpg 1200w" sizes="auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /><figcaption class="wp-element-caption">Pads abmischen: Mit dem EQ kann man die tiefen Frequenzen zähmen</figcaption></figure>



<p>Gleiches gilt für die Höhen. Je mehr Höhen der Pad-Sound besitzt, umso dominanter sticht er aus dem Mix hervor. Zudem wirken höhenreiche Pads häufig kälter, steriler. Deshalb darf man hier auch gerne das EQ-Messer anlegen, wenn man das Pad eher subtil im Hintergrund parken möchte. Ist das Ziel ein präsenter Trance-Chord, darf es gerne umgekehrt sein. Hier kann ein subtiler Höhen-Boost bei 8-11kHz dem Pad einen seidigen Glanz verleihen.</p>



<h2 class="wp-block-heading" id="h-sounddesign-tipps-fur-pads-und-strings">Sounddesign-Tipps für Pads und Strings</h2>



<p>Sollen Flächen eher eine tragende Rolle im Hintergrund übernehmen, lohnt es sich, die Dynamik von vornherein zu begrenzen. Statt also komplexe LFO-Orgien auf Filter oder Lautstärke anzusetzen, ist ein wohl dosierter Einsatz der Schlüssel. Etwas Modulation ist aber durchaus erwünscht, denn dadurch entsteht erst die Lebendigkeit, durch die Hintergrundatmos spannend bleiben.</p>



<p>Solche Modulationen können einerseits durch Schwebungen entstehen, für die man entweder Pulsbreitenmodulation heranzieht oder die Oszillatoren leicht gegeneinander verstimmt. Auch subtile Tonhöhen- oder Filtermodulationen können dabei helfen, Hintergrundflächen spannend zu gestalten.</p>



<figure class="wp-block-image size-large"><img loading="lazy" decoding="async" width="1024" height="358" src="https://elektronische-musik-produzieren.de/wp-content/uploads/2023/10/pads-abmischen-sounddesign-1024x358.jpg" alt="" class="wp-image-10168" srcset="https://elektronische-musik-produzieren.de/wp-content/uploads/2023/10/pads-abmischen-sounddesign-1024x358.jpg 1024w, https://elektronische-musik-produzieren.de/wp-content/uploads/2023/10/pads-abmischen-sounddesign-300x105.jpg 300w, https://elektronische-musik-produzieren.de/wp-content/uploads/2023/10/pads-abmischen-sounddesign-768x268.jpg 768w, https://elektronische-musik-produzieren.de/wp-content/uploads/2023/10/pads-abmischen-sounddesign.jpg 1200w" sizes="auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /><figcaption class="wp-element-caption"><em>Gutes Sounddesign ist der erste Schritt für einen gelungenen Mix</em></figcaption></figure>



<p>Was den Klang an sich betrifft, gilt beim Sounddesign dasselbe wie schon beim EQing: Je obertonreicher das Pad ist, umso dominanter tritt es in den Vordergrund. Und je mehr Elemente im Mix sind, umso mehr müsst ihr auch die unteren Mitten und tiefen Frequenzen im Blick haben. Statt eines EQs könnt ihr das beim Sounddesign mit unterschiedlichen Schwingungsformen (z.B. Dreieck statt Sägezahn, wenn es dumpfer klingen soll), oder mit der Wahl des Filters umsetzen.</p>



<h2 class="wp-block-heading" id="h-sidechain-compression-nutzen-um-platz-zu-schaffen">Sidechain-Compression nutzen, um Platz zu schaffen</h2>



<p>Wenn ihr ein eher minimales Arrangement fahrt, einen Pump-Effekt sucht, oder euer Pad nicht zu sehr beschneiden wollt, könnt ihr auch Sidechain-Compression nutzen. Bei dieser Technik nutzt ihr einen Kompressor mit Sidechain in der Pad-Spur.</p>



<figure class="wp-block-image size-full"><img loading="lazy" decoding="async" width="1000" height="180" src="https://elektronische-musik-produzieren.de/wp-content/uploads/2020/08/Rollende_Kicks_Techno.jpg" alt="Rollende Techno-Kicks mit Reverb und Sidechain-Compression" class="wp-image-2237" srcset="https://elektronische-musik-produzieren.de/wp-content/uploads/2020/08/Rollende_Kicks_Techno.jpg 1000w, https://elektronische-musik-produzieren.de/wp-content/uploads/2020/08/Rollende_Kicks_Techno-300x54.jpg 300w, https://elektronische-musik-produzieren.de/wp-content/uploads/2020/08/Rollende_Kicks_Techno-768x138.jpg 768w" sizes="auto, (max-width: 1000px) 100vw, 1000px" /><figcaption class="wp-element-caption"><em>Mit Sidechain-Kompression kann man Pads gut mit dem restlichen Track verschmelzen</em></figcaption></figure>



<p>Dessen Sidechain-Eingang füttert ihr mit einem Signal (meistens Kick). Jedes Mal, wenn dieses Signal wiedergegeben wird, aktiviert sich der Kompressor und drückt die Lautstärke des Pads herunter. Dadurch sitzt nicht nur das Pad deutlich besser im Mix, ihr bekommt auch ein schönen Groove in den Gesamtmix, den ihr recht genau dosieren könnt. <a href="https://elektronische-musik-produzieren.de/sidechain-compressor-einstellen-tutorial-fuer-elektronische-musik/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Mehr Details und weitere Tipps zum Thema Sidechain-Compression einstellen</a></p>



<h2 class="wp-block-heading" id="h-pads-abmischen-synthesizer-flachen-im-panorama-verteilen">Pads abmischen: Synthesizer-Flächen im Panorama verteilen</h2>



<p>Pads eignen sich auch ganz hervorragend, um dem Mix eine angenehme Stereobreite zu verpassen. Besonders dann, wenn diese eher subtil im Hintergrund eingesetzt werden. Eine Möglichkeit hierfür ist, die einzelnen Stimmen alternierend im Panorama zu verteilen. </p>



<figure class="wp-block-image size-large"><img loading="lazy" decoding="async" width="1024" height="612" src="https://elektronische-musik-produzieren.de/wp-content/uploads/2023/10/subtiler_stereoeffekt-pads-abmischen-1024x612.jpg" alt="Pads abmischen: Subtiler Stereoffekt durch unterschiedliche EQ-Einstellungen links und rechts" class="wp-image-10164" srcset="https://elektronische-musik-produzieren.de/wp-content/uploads/2023/10/subtiler_stereoeffekt-pads-abmischen-1024x612.jpg 1024w, https://elektronische-musik-produzieren.de/wp-content/uploads/2023/10/subtiler_stereoeffekt-pads-abmischen-300x179.jpg 300w, https://elektronische-musik-produzieren.de/wp-content/uploads/2023/10/subtiler_stereoeffekt-pads-abmischen-768x459.jpg 768w, https://elektronische-musik-produzieren.de/wp-content/uploads/2023/10/subtiler_stereoeffekt-pads-abmischen.jpg 1200w" sizes="auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /><figcaption class="wp-element-caption"><em>Pads abmischen: Subtiler Stereoeffekt der durch unterschiedliche EQ-Einstellungen links und rechts entsteht</em></figcaption></figure>



<p>Wenn euer Klangerzeuger dieses Feature nicht bietet, könnt ihr ebenso ein Stereo-Width-Tool nutzen, ein Ping-Pong-Delay auf das Pad anwenden, oder beim EQ leicht unterschiedliche Einstellungen für den linken und rechten Kanal vornehmen. Wenn ihr tiefer in das Thema einsteigen wollt, empfehle ich den Artikel &#8222;<a href="https://elektronische-musik-produzieren.de/techno-und-ambient-abmischen-stereobreite-verbessern/">Stereobreite verbessern</a>&#8222;.</p>



<h2 class="wp-block-heading" id="h-pads-uber-tiefenstaffelung-besser-im-mix-platzieren">Pads über Tiefenstaffelung besser im Mix platzieren</h2>



<p>Abschließend solltet ihr euch über eine optimale Tiefenstaffelung Gedanken machen. Besonders Pads, die eher im Hintergrund laufen, können psychoakustisch mit ein paar Tricks weiter nach hinten geschoben werden. </p>



<p>Ein beliebtes Mittel dafür ist ein Reverb, den man recht großzügig auf den Flächensound legt. Längere Reverb-Zeiten, weniger Höhen und ein höhere Predelay-Wert helfen dabei, diese Eindruck noch zu verstärken. In Kombination mit dem Reverb-Effekt tragen auch abgesenkte hohe Frequenzen dazu bei, dass ein Signal räumlich als weiter entfernt wahrgenommen wird.</p>



<p>Mehr zum Thema Tiefenstaffelung: <a href="https://elektronische-musik-produzieren.de/tiefenstaffelung-im-mix-mehr-spannung-beim-abmischen-von-techno/">Tiefenstaffelung im Mix: Mehr Spannung beim Abmischen von Techno</a></p>



<h4 class="wp-block-heading" id="h-weitere-artikel">Weitere Artikel</h4>



<ul class="wp-block-list">
<li><a href="https://elektronische-musik-produzieren.de/5-sounddesign-tricks-die-man-kennen-sollte/">5 Sounddesign Tricks, die man kennen sollte</a></li>



<li><a href="https://elektronische-musik-produzieren.de/dub-chords-und-pads-erstellen-workshop/">Dub Chords und Pads erstellen Workshop</a></li>



<li><a href="https://elektronische-musik-produzieren.de/melodic-techno-leads-afterlife-bodzin-tale-of-us-sounddesign/">Melodic Techno Leads Sounddesign Tutorial: Afterlife, Bodzin, Tale of Us</a></li>



<li><a href="https://elektronische-musik-produzieren.de/u-he-diva-revolution-presets-fuer-melodic-techno-ambient/">u-he Diva „ReVolution“: Presets für Melodic Techno &amp; Ambient</a></li>
</ul>
<p>Der Beitrag <a href="https://elektronische-musik-produzieren.de/streicher-und-pads-abmischen-5-tipps-fuer-sounddesign-und-eq/">Streicher und Pads abmischen: 5 Tipps für Sounddesign und EQ</a> erschien zuerst auf <a href="https://elektronische-musik-produzieren.de">elektronische-musik-produzieren</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
					<wfw:commentRss>https://elektronische-musik-produzieren.de/streicher-und-pads-abmischen-5-tipps-fuer-sounddesign-und-eq/feed/</wfw:commentRss>
			<slash:comments>0</slash:comments>
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Behringer MS-1 Presets: Sounddesign für Techno und Ambient</title>
		<link>https://elektronische-musik-produzieren.de/behringer-ms-1-presets-sounddesign-fuer-techno-und-ambient/</link>
					<comments>https://elektronische-musik-produzieren.de/behringer-ms-1-presets-sounddesign-fuer-techno-und-ambient/#respond</comments>
		
		<dc:creator><![CDATA[e-m-p]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 19 Oct 2023 04:20:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Behringer]]></category>
		<category><![CDATA[Sound Design]]></category>
		<category><![CDATA[Sound Packs]]></category>
		<category><![CDATA[Synthesizer]]></category>
		<category><![CDATA[Synthesizer Workshops]]></category>
		<category><![CDATA[Patches]]></category>
		<category><![CDATA[Sounddesign]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://elektronische-musik-produzieren.de/?p=10465</guid>

					<description><![CDATA[<p>Behringer hat mit dem MS-1 einen Synthesizer im Portfolio, der vom legendären Roland SH-101 inspiriert wurde. Auch wenn klanglich noch ein Abstand zum Original besteht, liefert der MS-1 durch die erweiterten Möglichkeiten eine Menge spannender Sounds. Ein paar der Behringer MS-1 Presets aus dem Demovideo stelle ich hier vor. Wenn ihr die Presets direkt kopieren &#8230; </p>
<p><a href="https://elektronische-musik-produzieren.de/behringer-ms-1-presets-sounddesign-fuer-techno-und-ambient/" class="more-link">Continue reading<span class="screen-reader-text"> "Behringer MS-1 Presets: Sounddesign für Techno und Ambient"</span></a></p>
<p>Der Beitrag <a href="https://elektronische-musik-produzieren.de/behringer-ms-1-presets-sounddesign-fuer-techno-und-ambient/">Behringer MS-1 Presets: Sounddesign für Techno und Ambient</a> erschien zuerst auf <a href="https://elektronische-musik-produzieren.de">elektronische-musik-produzieren</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p><a href="https://elektronische-musik-produzieren.de/behringer-synthesizer-uebersicht-und-vergleich/">Behringer</a> hat mit dem MS-1 einen Synthesizer im Portfolio, der vom legendären <a href="https://elektronische-musik-produzieren.de/roland-sh-101-die-besten-sh-101-vst-und-hardware-clones/">Roland SH-101</a> inspiriert wurde. Auch wenn klanglich noch ein Abstand zum Original besteht, liefert der MS-1 durch die erweiterten Möglichkeiten eine Menge spannender Sounds. Ein paar der Behringer MS-1 Presets aus dem Demovideo stelle ich hier vor. Wenn ihr die Presets direkt kopieren wollt, stellt das Video in den Settings auf 2160p/4K und drückt auf &#8222;Pause&#8220;. Durch die hohe Auflösung könnt ihr die Einstellungen am besten erkennen.</p>



<img loading="lazy" decoding="async" src="https://vg09.met.vgwort.de/na/c4ab996fe5f244b8a42cd4f7795e91a2" width="1" height="1" alt="">



<h2 class="wp-block-heading" id="h-behringer-ms-1-preset-tutorial-torn-lead-fm">Behringer MS-1 Preset Tutorial: Torn Lead (FM)</h2>



<p>Dieses Preset entstand in Anlehnung an den Sound des Elektrokünstlers Lorn (Acid Rain, SEGA Sunset). Ein melancholischer Lead-Sound mit leichtem Filter FM, dessen Charakter durch Erhöhung der Attackzeit bei ca. 30 Sekunden im Video noch verstärkt wird. Ein weiterer wichtiger Bestandteil des Sounds ist die leichte Pitchmodulation, die dem Klang seinen Retrocharakter mitgibt.</p>



<figure class="wp-block-embed is-type-video is-provider-youtube wp-block-embed-youtube wp-embed-aspect-16-9 wp-has-aspect-ratio"><div class="wp-block-embed__wrapper">

</div><figcaption class="wp-element-caption">Behringer MS-1 Presets: Torn Lead</figcaption></figure>



<h2 class="wp-block-heading" id="h-behringer-ms-1-trance-pluck">Behringer MS-1 Trance Pluck</h2>



<p>Preset Nr. 2 ist ein klassischer <a href="https://elektronische-musik-produzieren.de/die-besten-synthesizer-fuer-trance/">Trance</a> Pluck, wie er in einer Vielzahl an Trance-Produktionen der 90er Jahre zu hören ist. Hierbei handelt es sich um einen eher typischen SH-101-Sound, der ohne die Erweiterungen des MS-1 auskommt. Für die hypnotische Tiefe des Sounds empfehle ich eine Kombination aus Delay und Reverb im Effektweg.</p>



<figure class="wp-block-embed is-type-video is-provider-youtube wp-block-embed-youtube wp-embed-aspect-16-9 wp-has-aspect-ratio"><div class="wp-block-embed__wrapper">

</div><figcaption class="wp-element-caption"><em>Behringer MS-1 Trance Pluck</em></figcaption></figure>



<h2 class="wp-block-heading" id="h-melodic-techno-lead-mit-dem-ms-1">Melodic Techno Lead mit dem MS-1</h2>



<p>Dieses Preset stellt ein <a href="https://elektronische-musik-produzieren.de/melodic-techno-leads-afterlife-bodzin-tale-of-us-sounddesign/">Melodic Techno Lead</a> vor, wie es in einer Vielzahl einschläger Produktionen dieses Genres zu hören ist. Viele Produzenten greifen hierfür gerne auf einen Moog zurück, aber der <a href="https://elektronische-musik-produzieren.de/roland-sh-101-die-besten-sh-101-vst-und-hardware-clones/">SH-101</a> (MS-1) ist auch in der Lage, diesen eher simplen Sound wiederzugeben. Spielt hier ruhig mit dem Mischverhältnis der Schwingungsformen und der LFO Rate. So könnt ihr z.B. bei höher gespielten Noten auch den LFO schneller laufen lassen.</p>



<figure class="wp-block-embed is-type-video is-provider-youtube wp-block-embed-youtube wp-embed-aspect-16-9 wp-has-aspect-ratio"><div class="wp-block-embed__wrapper">

</div><figcaption class="wp-element-caption"><em>Behringer MS-1: Melodic Techno Lead</em></figcaption></figure>



<h2 class="wp-block-heading" id="h-rubber-lead">Rubber Lead </h2>



<p>In einer Preset-Sammlung für den MS-1 darf natürlich auch ein Acid-inspirierter Lead-Sound nicht fehlen. Beim Rubber Lead nutzte ich den Dreieck-Ausgang des MS-1, um dem Sound etwas mehr <a href="https://elektronische-musik-produzieren.de/die-besten-bass-synthesizer-top-5/">Bass</a> mitzugeben. Durch Erhöhung des FM-Amounts wird der Klangcharakter schließlich etwas aggressiver.</p>



<figure class="wp-block-embed is-type-video is-provider-youtube wp-block-embed-youtube wp-embed-aspect-16-9 wp-has-aspect-ratio"><div class="wp-block-embed__wrapper">

</div><figcaption class="wp-element-caption"><em>Acid-Lead mit dem Behringer MS-1</em></figcaption></figure>



<h2 class="wp-block-heading" id="h-triangle-bass-ms-1-subbass">Triangle Bass: MS-1 Subbass</h2>



<p>Machen wir direkt weiter mit einem Subbass. Wenig bis keine Resonanz, ein weit geschlossenes Filter und recht viel Sub Oszillator geben diesem Sound ein angenehmes Fundament.</p>



<figure class="wp-block-embed is-type-video is-provider-youtube wp-block-embed-youtube wp-embed-aspect-16-9 wp-has-aspect-ratio"><div class="wp-block-embed__wrapper">

</div><figcaption class="wp-element-caption"><em>Subbass mit dem Behringer MS-1</em></figcaption></figure>



<p>Wenn ihr noch etwas Schub benötigt, könnt ihr zusätzlich noch die Dreieckschwingung hinzumischen. Wollt ihr den Sound noch etwas simpler gestalten, könnt ihr auch einfach alle Schwingungsformen außer dem Dreieck stumm schalten.</p>



<h2 class="wp-block-heading" id="h-walking-lead-indietronics">Walking Lead (Indietronics)</h2>



<p>Beim Walking Lead handelt es sich um einen Arpeggiator-Sound, der gerne in Indietronic-Produktionen eingesetzt wird. Ein wichtiges Element dieses ansonsten recht simpel aufgebauten Klangs ist das aktive Portamento, das ihr links neben der Klaviatur per Glide einstellt. Auch hier könnt ihr dem Klang mit Erhöhung dcer Resonanz und zusätzlicher FM noch etwas Präsenz in den Höhen mitgeben.</p>



<figure class="wp-block-embed is-type-video is-provider-youtube wp-block-embed-youtube wp-embed-aspect-16-9 wp-has-aspect-ratio"><div class="wp-block-embed__wrapper">

</div><figcaption class="wp-element-caption"><em>Indietronica-Lead mit dem MS-1</em></figcaption></figure>



<h2 class="wp-block-heading" id="h-soft-lead-90s-idm">Soft Lead: 90s IDM</h2>



<p>Dieser Lead ist inspriert von IDM und Ambient-Produktionen aus den späten 90ern. Ein recht tief geschlossenes Filter, dazu etwas Glide und natürlich eine gute Portion Reverb und Delay geben diesem Sound einen entspannten Vibe. Haltet euch bei den Mischverhältnissen des Oszillators zurück &#8211; weniger ist hier mehr.</p>



<figure class="wp-block-embed is-type-video is-provider-youtube wp-block-embed-youtube wp-embed-aspect-16-9 wp-has-aspect-ratio"><div class="wp-block-embed__wrapper">

</div><figcaption class="wp-element-caption"><em>Ambient Lead mit dem Behringer MS-1</em></figcaption></figure>



<h2 class="wp-block-heading" id="h-does-not-compute">Does not compute </h2>



<p>Dieser Lead ist an der Grenze zum 70er-Jahre Computer-Effektsound, bleibt aber gleichzeitig tonal spielbar. Wesentlicher Bestandteil dieses Sounds ist die Steuerung der Filterfrequenz mithlfe des Random-LFOs. Wollt ihr komplett in den Computer-Sound abdriften, müsstet ihr parallel noch die Frequenz des VCOs mit durch den LFO steuern (MOD in der VCO-Sektion). </p>



<figure class="wp-block-embed is-type-video is-provider-youtube wp-block-embed-youtube wp-embed-aspect-16-9 wp-has-aspect-ratio"><div class="wp-block-embed__wrapper">

</div><figcaption class="wp-element-caption"><em>Does not compute ist ein S&amp;H-Lead</em></figcaption></figure>



<p>Falls ihr ein Gerät habt, das auch in der Lage ist Clocksignale auszugeben, könnt ihr die Frequenz des LFOs sogar zu eurer Track-Geschwindigkeit synchronisieren, was diesesn Sound noch besser integriert. Dazu müsst ihr den Clock-Out eures Geräts nur mit dem Ext-Clock-In auf der Rückseite des MS-1 verbinden.</p>



<h2 class="wp-block-heading" id="h-fm-acid">FM Acid </h2>



<p> Mit &#8222;FM Acid&#8220; gibt es einen weiteren Sound dieses Genres. Diese Variante ist etwas perkussiver und durch den Einsatz der Sägezahnschwingung von vornherein obertonreicher. Bei hohen Resonanz- und FM-Werten wird der Klang dabei noch aggressiver.</p>



<figure class="wp-block-embed is-type-video is-provider-youtube wp-block-embed-youtube wp-embed-aspect-16-9 wp-has-aspect-ratio"><div class="wp-block-embed__wrapper">

</div><figcaption class="wp-element-caption"><em>FM Acid Lead</em></figcaption></figure>



<h2 class="wp-block-heading" id="h-kicks">Kicks</h2>



<p>Mit den meisten Synthesizern lassen sich auch überzeugende Kicks und Percussion-Sounds erstellen. Das ist beim MS-1 nicht anders und ganz einfach. Ein wesentliches Element für diesen Sound ist das Filter, das wir mit maximaler Resonanz in die Selbstoszillation bewegen. Dadurch wird es selbst zu einem Sinusoszillator, dessen Frequenz (aka Tonhöhe) wir mit der Hüllkurve steuern. </p>



<p>Längere Decay-Zeiten der Hüllkurve führen zu einem größeren &#8222;Bauch&#8220; der Kick. Je stärker die Hüllkurve auf das Filter wird, umso stärker bewegt ihr euch in den Bereich elektronischer Percussion.</p>



<figure class="wp-block-embed is-type-video is-provider-youtube wp-block-embed-youtube wp-embed-aspect-16-9 wp-has-aspect-ratio"><div class="wp-block-embed__wrapper">

</div><figcaption class="wp-element-caption"><em>Kicks und Zaps mit dem Behringer MS-1</em></figcaption></figure>



<p>Falls ihr euch für weitere Behringer MS-Patches interessiert, empfehle ich euch das Video komplett anzusehen. Zwar tauchen nicht alle Klänge in diesem Artikel auf, aber indem ihr die Einstellungen kopiert, solltet ihr auch so sehr schnell zum Ziel kommen. Viel Spaß dabei!</p>



<h3 class="wp-block-heading" id="h-weitere-artikel">Weitere Artikel</h3>



<ul class="wp-block-list">
<li><a href="https://elektronische-musik-produzieren.de/melodic-techno-leads-afterlife-bodzin-tale-of-us-sounddesign/">Melodic Techno Leads Sounddesign Tutorial: Afterlife, Bodzin, Tale of Us</a></li>



<li><a href="https://elektronische-musik-produzieren.de/u-he-diva-presets-fuer-techno-und-ambient-evolution/">u-he Diva Presets für Techno und Ambient: „Evolution“</a></li>



<li><a href="https://elektronische-musik-produzieren.de/behringer-model-d-presets-fuer-ambient-und-techno-tutorial/">Behringer Model D Presets für Ambient und Techno: Tutorial</a></li>



<li><a href="https://elektronische-musik-produzieren.de/roland-s-1-presets-fuer-ambient-und-techno-arctic-und-colors/">Roland S-1 Presets für Ambient und Techno: „Arctic“ und „Colors“</a></li>



<li><a href="https://elektronische-musik-produzieren.de/waldorf-blofeld-presets-empires-sound-pack/">Waldorf Blofeld Presets: Empires Sound Pack</a></li>
</ul>
<p>Der Beitrag <a href="https://elektronische-musik-produzieren.de/behringer-ms-1-presets-sounddesign-fuer-techno-und-ambient/">Behringer MS-1 Presets: Sounddesign für Techno und Ambient</a> erschien zuerst auf <a href="https://elektronische-musik-produzieren.de">elektronische-musik-produzieren</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
					<wfw:commentRss>https://elektronische-musik-produzieren.de/behringer-ms-1-presets-sounddesign-fuer-techno-und-ambient/feed/</wfw:commentRss>
			<slash:comments>0</slash:comments>
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Drum Kits erstellen: Worauf sollte man achten?</title>
		<link>https://elektronische-musik-produzieren.de/drum-kits-erstellen-worauf-sollte-man-achten/</link>
					<comments>https://elektronische-musik-produzieren.de/drum-kits-erstellen-worauf-sollte-man-achten/#respond</comments>
		
		<dc:creator><![CDATA[e-m-p]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 21 Jan 2023 14:49:04 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Drum Machines]]></category>
		<category><![CDATA[Sound Design]]></category>
		<category><![CDATA[Workshops]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://elektronische-musik-produzieren.de/?p=8656</guid>

					<description><![CDATA[<p>Selbst wenn es unzählige hervorragende Drum-Libraries gibt, möchte man hin und wieder seine ganz eigene Compilation. Sei es, weil ihr kommerzielle Produkte ablehnt, ebensolche anbieten möchtet, oder schlicht, weil ihr eine Best-Of-Library für die Groovebox unterwegs benötigt. Falls ihr vorhabt eigene Drum Kits zu erstellen, könnte dieser kurze Leitfaden für euch spannend sein. Drum Tuning: &#8230; </p>
<p><a href="https://elektronische-musik-produzieren.de/drum-kits-erstellen-worauf-sollte-man-achten/" class="more-link">Continue reading<span class="screen-reader-text"> "Drum Kits erstellen: Worauf sollte man achten?"</span></a></p>
<p>Der Beitrag <a href="https://elektronische-musik-produzieren.de/drum-kits-erstellen-worauf-sollte-man-achten/">Drum Kits erstellen: Worauf sollte man achten?</a> erschien zuerst auf <a href="https://elektronische-musik-produzieren.de">elektronische-musik-produzieren</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p>Selbst wenn es unzählige hervorragende Drum-Libraries gibt, möchte man hin und wieder seine ganz eigene Compilation. Sei es, weil ihr kommerzielle Produkte ablehnt, ebensolche anbieten möchtet, oder schlicht, weil ihr eine Best-Of-Library für die <a href="https://elektronische-musik-produzieren.de/groovebox-fuer-techno-ambient-und-house-die-besten-modelle/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Groovebox </a>unterwegs benötigt. Falls ihr vorhabt eigene Drum Kits zu erstellen, könnte dieser kurze Leitfaden für euch spannend sein.</p>



<h2 class="wp-block-heading" id="h-drum-tuning-ein-essentieller-part-fur-den-homogenen-mix">Drum Tuning: Ein essentieller Part für den homogenen Mix</h2>



<p>Ein häufig übersehener Fehler bei einem unausgewogenen Mix ist das nicht korrekte Drum Tuning. Das kann funktionieren und mitunter interessante Dissonanzen erzeugen. In der Regel werden euch nicht aufeinander abgestimmte Drum Tunings aber eher das homogene Gesamtbild des Mix versauen.</p>



<figure class="wp-block-image size-large"><img loading="lazy" decoding="async" width="1024" height="271" src="https://elektronische-musik-produzieren.de/wp-content/uploads/2023/01/Drum_Kit_in_Ableton_Tuning_beachten-1024x271.jpg" alt="Eigene Drum Kits erstellen: Tuning aufeinander abstimmen" class="wp-image-8681" srcset="https://elektronische-musik-produzieren.de/wp-content/uploads/2023/01/Drum_Kit_in_Ableton_Tuning_beachten-1024x271.jpg 1024w, https://elektronische-musik-produzieren.de/wp-content/uploads/2023/01/Drum_Kit_in_Ableton_Tuning_beachten-300x79.jpg 300w, https://elektronische-musik-produzieren.de/wp-content/uploads/2023/01/Drum_Kit_in_Ableton_Tuning_beachten-768x203.jpg 768w, https://elektronische-musik-produzieren.de/wp-content/uploads/2023/01/Drum_Kit_in_Ableton_Tuning_beachten.jpg 1200w" sizes="auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /><figcaption class="wp-element-caption"><em>Das Tuning der einzelnen Instrumente des Drum Kits sollte aufeinander abgestimmt sein</em></figcaption></figure>



<p>Die einzelnen Instrumente des Drum Kits sollten einigermaßen vom Pitch aufeinander abgestimmt werden. Das muss nicht auf die Oktave hin sein, aber zumindest in harmonisch sinnvollen Intervallen (Terz, Quinte, Septime), sofern möglich. Ansonsten versucht, das tonale Element weitgehend zu eliminieren. Also eine Snare mit viel Rauschanteil zu wählen, statt der akustischen Variante die einen klaren tonalen Body hat. </p>



<p>Wie ihr beim Drum Tuning im Detail am besten vorgeht, erklärt euch der Artikel <a href="https://elektronische-musik-produzieren.de/techno-produzieren-drums-und-percussion-sounds-richtig-tunen/">Techno produzieren: Drums und Percussion Sounds richtig tunen</a></p>



<h2 class="wp-block-heading">Die Frequenzen der einzelnen Instrumente aufeinander abstimmen</h2>



<p>Ebenso wichtig wie das korrekte Tuning ist es, die Frequenzen der einzelnen Instrumente einigermaßen gut vorzubereiten. Ihr gebt also jedem einzelnen Instrument im Kit seinen Platz im Frequenzspektrum. In der <a href="https://elektronische-musik-produzieren.de/welche-daw-fuer-elektronische-musik-die-besten-musikprogramme/">DAW</a> ist das meistens nicht so entscheidend, weil man die einzelnen Instrumente hier gut im Mixing weiter bearbeiten kann. Wenn ich aber vorhabe, Kits für externe Instrumente wie Grooveboxen oder Drum Machines zu erstellen, mache ich das gerne vorab.</p>



<p>Also die unteren Mitten und tiefe Frequenzen bei der Snare wegzuschneiden, wenn die Kick hier dominant sein soll etc. Das spart mir später lästigen Klangmatsch oder Nachbearbeitung im Gerät. Ebenso verfahre ich mit lästigen Resonanzen bei Percussion-Instrumenten oder zu harschen Höhen bei HiHats. Wichtig ist, dass der Gesamteindruck am Ende stimmt und das Kit ausgewogen ein breites Frequenzspektrum abdeckt.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Lautstärken und Stereoposition anpassen</h2>



<p>Lautstärken anpassen! Kein Instrument sollte mit seiner Grundlautstärke deutlich aus dem Kit herausstechen. Dabei verlasse ich mich nicht auf das Normalisieren, sondern mache finale Abstimmungen lieber nach Gehör. Ein Trick wäre hierbei, das Kit durchgängig mit einer Velocity von 100 durchzufahren und ganz leise abzuhören. Wenn in diesem Modus einzelne Instrumente deutlich hervortreten, solltet ihr deren Lautstärke absenken.</p>



<p>Zusätzlich könnt ihr an dieser Stelle die Instrumente im Stereopanorama verteilen. Gerade bei Percussions entstehen so später schöne Stereoeffekte. Aber Vorsicht: Euer Instrument sollte natürlich Stereo ausgelegt sein. Ansonsten ist das Instrument einfach nur leiser. Alternativ könnt ihr die Samples auch im Gerät selber im Panorama verteilen, wenn es diese Funktion gibt.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Decay-/Release-Zeit beachten</h2>



<p>Ebenso kann die Länge der Decay-(Release-)Zeit eine wichtige Rolle Spielen. Zu kurze Ausklingphasen sind in der Regel kein Problem, solange ihr nicht essentielle Teile des Sounds abschneidet, oder diesen zu früh enden lasst. Guckt dafür einfach, ob das Sample am Ende knackt oder abrupt endet. Wenn ihr es wirklich sauber haben wollt, empfehle ich am Ende jedes Samples einen kurzen Fade-Out auf 0dB.</p>



<figure class="wp-block-image size-large"><img loading="lazy" decoding="async" width="1024" height="503" src="https://elektronische-musik-produzieren.de/wp-content/uploads/2023/01/Fade-Out-1024x503.jpg" alt="Fade Out Kick Sample" class="wp-image-8683" srcset="https://elektronische-musik-produzieren.de/wp-content/uploads/2023/01/Fade-Out-1024x503.jpg 1024w, https://elektronische-musik-produzieren.de/wp-content/uploads/2023/01/Fade-Out-300x148.jpg 300w, https://elektronische-musik-produzieren.de/wp-content/uploads/2023/01/Fade-Out-768x378.jpg 768w, https://elektronische-musik-produzieren.de/wp-content/uploads/2023/01/Fade-Out.jpg 1200w" sizes="auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /><figcaption class="wp-element-caption"><em>Fade Outs verhindern Knackser am Ende des Samples</em></figcaption></figure>



<p>Schwieriger wird es, wenn jedes Sample eines Kits über eine sehr lange Ausklingzeit verfügt. Macht euch also klar, was der primäre Einsatzzweck eures Drum Kits sein soll und stimmt die Instrumentenlängen individuell aufeinander ab. Wenn alle Instrumente extrem lang ausklingen, wird das Set im Zusammenspiel mehrerer gleichzeitig gespielter Noten nicht mehr richtig funktionieren. </p>



<h2 class="wp-block-heading">Den optimalen Startpunkt treffen und Nulldurchgänge beachten</h2>



<p>Die einzelnen Instrumente eures Drum Kits sollten exakt am Start und hier im 0-Durchgang geschnitten werden. Dadurch sitzen die Instrumente später exakt auf dem Beat und erzeugen keine Phasenschweinereien im Zusammenspiel mit anderen Instrumenten.</p>



<figure class="wp-block-image size-large"><img loading="lazy" decoding="async" width="1024" height="330" src="https://elektronische-musik-produzieren.de/wp-content/uploads/2023/01/Nulldurchgaenge_beachten-1024x330.jpg" alt="Nulldurchgänge am Anfang des Samples" class="wp-image-8684" srcset="https://elektronische-musik-produzieren.de/wp-content/uploads/2023/01/Nulldurchgaenge_beachten-1024x330.jpg 1024w, https://elektronische-musik-produzieren.de/wp-content/uploads/2023/01/Nulldurchgaenge_beachten-300x97.jpg 300w, https://elektronische-musik-produzieren.de/wp-content/uploads/2023/01/Nulldurchgaenge_beachten-768x248.jpg 768w, https://elektronische-musik-produzieren.de/wp-content/uploads/2023/01/Nulldurchgaenge_beachten.jpg 1200w" sizes="auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /><figcaption class="wp-element-caption"><em>Nulldurchgänge am Anfang des Samples </em></figcaption></figure>



<p>Wenn ihr nicht ganz so exakt an die Sache gehen wollt, kann ein nicht exakt auf den Zeitpunkt Null geschnittenes Sample auch für einen gewissen Groove sorgen. Das hört man unter anderem in vielen sample-basierten Produktionen der 80er und 90er, bei denen noch sehr viel (teilweise unsauber) nach Gehör geschnitten wurde. Wenn ihr wie ich aber eher pedantisch unterwegs seid, bleibt euch nur die volle Kontrolle. Immerhin könnt ihr den Groove bei vielen Drum Machines über Microtiming-Variationen hinzufügen.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Umfang, Größe und Auswahl eures Drum Kits</h2>



<p>Hierbei geht es in aller Linie um persönliche Präferenzen, wenngleich euch manche Drum Machines und Sampler von Haus aus Beschränkungen mitgeben. Wenn ihr nur begrenzten Speicherplatz zur Verfügung habt oder nur Monosamples geladen werden können, sollte diese Limitierung von vornherein berücksichtigt werden, statt später noch einmal alles neu zu konfigurieren.</p>



<p>Ähnlich verhält es sich, wenn die Unit intern die Samples konvertiert. Ist der Speicherplatz arg begrenzt und die <a href="https://elektronische-musik-produzieren.de/die-besten-drum-machines-fuer-techno/">Drum Machine</a> in der Lage, verschiedene Formate abzuspielen, solltet ihr probieren, einzelne Samples vorab in geringerer Auflösung zu exportieren, solange der Klang darunter nicht leidet. Im Gegenteil können gerade HiHats oder Claps von einer geringeren SampleRate oder BitRate profitieren: Das Ausgangssignal wird crunchier, setzt sich besser im Mix durch und die Größe wird gleichzeitig geringer. </p>



<p>Bei der Zusammenstellung eurer Auswahl empfehle ich, unabhängig vom verfügbaren Speicherplatz, es nicht mit einzelnen Samples zu übertreiben. Lieber eine runde Zusammenstellung mit z.B. ein bis zwei Kick, zwei Snares / Claps, 2-4 Open/Closed HiHats, Ride/Crash , sowie 2-4 Percussion Sounds für tonale Elemente. Maximal sechzehn Instrumente finde ich sinnvoller, als große 64-er Kits. Aber das ist letztlich mein persönlicher Geschmack.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Software, die euch beim Erstellen eures Drum Kits unterstützt</h2>



<p>Möchtet ihr von Grund auf neu samplen, ist spezialisierte Software wie zum Beispiel <a href="https://samplerobot.com/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Sample Robot</a> eine großartige Hilfe. Viele Sampling-Funktionen sind hier von Haus aus automatisierbar.</p>



<figure class="wp-block-image size-large"><img loading="lazy" decoding="async" width="1024" height="459" src="https://elektronische-musik-produzieren.de/wp-content/uploads/2023/01/Audacity-1024x459.jpg" alt="Mit der Freeware Audacity lassen sich einzelne Samples gut bearbeiten" class="wp-image-8680" srcset="https://elektronische-musik-produzieren.de/wp-content/uploads/2023/01/Audacity-1024x459.jpg 1024w, https://elektronische-musik-produzieren.de/wp-content/uploads/2023/01/Audacity-300x135.jpg 300w, https://elektronische-musik-produzieren.de/wp-content/uploads/2023/01/Audacity-768x344.jpg 768w, https://elektronische-musik-produzieren.de/wp-content/uploads/2023/01/Audacity.jpg 1200w" sizes="auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /><figcaption class="wp-element-caption"><em>Mit der Freeware Audacity lassen sich einzelne Samples gut bearbeiten</em></figcaption></figure>



<p>Wenn ihr recht einfach aufgebaute Drum Kits erstellen wollt, gehen Grundfunktionen wie Trimmen, Lautstärke anpassen, Exportieren etc. auch gut mit der <a href="https://www.audacity.de/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Freeware Audacity</a> von der Hand. Spätestens aber, wenn ihr umfangreiche Velocity-Layer einplant (also mehrere Instrumente auf einem <a href="https://elektronische-musik-produzieren.de/die-besten-synthesizer-fuer-pads/">Pad</a>, die bei unterschiedlicher Anschlagstärke getriggert werden), sind Programme wie Sample Robot extrem hilfreich.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Korrekte Benennung der Instrumente und Kits</h2>



<p>Am Ende bekommt das Kit neben einer beschreibenden Bezeichnung dann noch eine Kennzeichnung über die Tonhöhe. So wisst ihr gleich, was euch erwartet, wenn ihr in einer Live-Situation schnell mal ein paar Samples einprogrammieren wollt. Etwa &#8222;Techno Kit 1 Dmin&#8220;. Ähnlich solltet ihr auch bei der Benennung der einzelnen Instrumente verfahren, also  &#8222;Ambient_Conga_C&#8220; oder &#8222;Deep_808_Kick_Fmin&#8220;  </p>



<h2 class="wp-block-heading">Rechtliche Beschränkungen bei kommerziellen Packs</h2>



<p>Solltet ihr vorhaben, eure Drum Kits und Sample Packs kommerziell anzubieten, dürft ihr natürlich kein Material aus anderen kommerziellen Sample Packs verwenden. Manchmal ist auch das Absamplen von Instrumenten selbst untersagt. In dem rechtlichen Thema bin ich aber nicht tief genug drin um klare Ratschläge zu geben. Am ehesten seid ihr aber auf der sicheren Seite, wenn ihr die einzelnen Instrumente eures Drum Kits von Grund auf selbst zusammenbaut.</p>



<h4 class="wp-block-heading">Weitere Artikel</h4>



<ul class="wp-block-list">
<li><a href="https://elektronische-musik-produzieren.de/welche-daw-fuer-elektronische-musik-die-besten-musikprogramme/">Welche DAW für elektronische Musik? Die besten Musikprogramme</a></li>



<li><a href="https://elektronische-musik-produzieren.de/die-besten-drum-machines-fuer-techno/">Die besten Drum Machines für Techno und House</a></li>



<li><a href="https://elektronische-musik-produzieren.de/studiokopfhoerer-fuer-elektronische-musik-die-besten-kopfhoerer-fuer-techno/">Studiokopfhörer für elektronische Musik: die besten Kopfhörer für Techno</a></li>
</ul>
<p>Der Beitrag <a href="https://elektronische-musik-produzieren.de/drum-kits-erstellen-worauf-sollte-man-achten/">Drum Kits erstellen: Worauf sollte man achten?</a> erschien zuerst auf <a href="https://elektronische-musik-produzieren.de">elektronische-musik-produzieren</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
					<wfw:commentRss>https://elektronische-musik-produzieren.de/drum-kits-erstellen-worauf-sollte-man-achten/feed/</wfw:commentRss>
			<slash:comments>0</slash:comments>
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Ableton Vocoder Tutorial: Roboterstimmen und gesprochene Pads</title>
		<link>https://elektronische-musik-produzieren.de/ableton-vocoder-tutorial-roboterstimmen-und-gesprochene-pads/</link>
					<comments>https://elektronische-musik-produzieren.de/ableton-vocoder-tutorial-roboterstimmen-und-gesprochene-pads/#respond</comments>
		
		<dc:creator><![CDATA[e-m-p]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 20 Jan 2023 05:41:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Sound Design]]></category>
		<category><![CDATA[Synthesizer]]></category>
		<category><![CDATA[Synthesizer Workshops]]></category>
		<category><![CDATA[Workshops]]></category>
		<category><![CDATA[Ableton]]></category>
		<category><![CDATA[Vocoder]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://elektronische-musik-produzieren.de/?p=7837</guid>

					<description><![CDATA[<p>Den Vocoder als Effekt kennt man aus klassischen Electro-Tracks oder als flächige Drumsounds im Ambient. Eine der größten Hürden für viele Einsteiger ist, eine möglichst gute Sprachverständlichkeit zu erzielen. Gleichzeitig scheint die Verknüpfung von Carrier und Modulator auf den ersten Blick etwas verwirrend. Wie ihr den Effekt mit dem Ableton Vocoder optimal hinbekommt, erfahrt ihr &#8230; </p>
<p><a href="https://elektronische-musik-produzieren.de/ableton-vocoder-tutorial-roboterstimmen-und-gesprochene-pads/" class="more-link">Continue reading<span class="screen-reader-text"> "Ableton Vocoder Tutorial: Roboterstimmen und gesprochene Pads"</span></a></p>
<p>Der Beitrag <a href="https://elektronische-musik-produzieren.de/ableton-vocoder-tutorial-roboterstimmen-und-gesprochene-pads/">Ableton Vocoder Tutorial: Roboterstimmen und gesprochene Pads</a> erschien zuerst auf <a href="https://elektronische-musik-produzieren.de">elektronische-musik-produzieren</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p>Den <a href="https://elektronische-musik-produzieren.de/vocoder-vst-das-sind-die-besten-vocoder-plugins/">Vocoder</a> als Effekt kennt man aus klassischen Electro-Tracks oder als flächige Drumsounds im Ambient. Eine der größten Hürden für viele Einsteiger ist, eine möglichst gute Sprachverständlichkeit zu erzielen. Gleichzeitig scheint die Verknüpfung von Carrier und Modulator auf den ersten Blick etwas verwirrend. Wie ihr den Effekt mit dem <a href="https://www.ableton.com">Ableton</a> Vocoder optimal hinbekommt, erfahrt ihr in diesem Tutorial.</p>



<img loading="lazy" decoding="async" src="https://vg09.met.vgwort.de/na/07bb24854cec4ee98cf05c575600ce47" width="1" height="1" alt="">



<h2 class="wp-block-heading">Ableton Vocoder Tutorial: Das richtige Ausgangsmaterial</h2>



<p>Nahezu ebenso wichtig wie die Qualität des Vocoder-Effekts ist die richtige Auswahl und Vorbereitung des Ausgangsmaterials. Dabei unterscheidet man zwischen Modulator- und Carrier-Signal. Die technischen Hintergründe erspare ich mir in diesem Tutorial. </p>



<p>Der Modulator kann eine Stimme sein, Drums oder jedes andere Audiosignal. Das Carrier-Signal ist das, was vom Vocoder in einzelne Bänder zerlegt werden. Diese Bänder werden dann von dem Modulator, also der Stimme etc., in ihrer Lautstärke gesteuert.</p>



<p>Doch bevor ihr überhaupt mit den Einzelkomponenten beginnt, zieht ihr den Vocoder-Effekt in die Spur, in der die Audiodatei liegt, die ihr bearbeiten wollt. </p>



<h3 class="wp-block-heading">Modulator vorbereiten</h3>



<p>Das Modulatorsignal sollte möglichst homogen sein, bevor es in den Vocoder geleitet wird. Nur so wird garantiert, dass die Sprachverständlichkeit konstant bleibt. Im Gegensatz zu vielen Vocal-Bearbeitungen ist hier also nicht das Ziel, eine (emotionale) Dynamik zu erreichen, sondern vielmehr, das Signal zum einen möglichst stark zu komprimieren. Zum anderen sollten hier bereits Noise Gate und ein <a href="https://elektronische-musik-produzieren.de/die-besten-eq-plug-ins-equalizer-vst-fuer-techno-ambient-und-co/">Equalizer</a> am Start sein, die das Sprachsignal bestmöglich entschlacken.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Equalizer</h3>



<p>Zunächst entfernt ihr ihr alle Frequenzen, die das Ergebnis negativ beeinflussen. Vor allem sind das tieffrequente Ausreißer, die mit ihrer Energie das Signal überlagern. Eventuell lohnt es sich, hier Höhen reinzuziehen, um die Sprachverständlichkeit zusätzlich positiv zu beeinflussen.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Noise Gate</h3>



<p>Nach der Bearbeitung durch den Equalizer kommt dann ein (Noise-)Gate mit dem ihr alle verbleibenden Atmer, Hintergrundgeräusche und ähnliches herausfiltert. Geht hier gerne grob zur Sache, denn der anschließende Kompressor muss das Signal stark verdichten.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Kompressor</h3>



<p>Damit ihr das Signal stark komprimiert, sollte der Threshold-Wert des Kompressors möglichst niedrig sein. Dieser bestimmt, ab welcher Lautstärke der Kompressor anfängt zu arbeiten. Mit Ratio stellt ihr dann die Intensität der Komprimierung ein. Auch hier empfehle ich, eher hohe Werte zu verwenden, mind. 4:1 oder mehr. </p>



<p>Wie gesagt geht es hier nicht darum, schicke Gesangsaufnahmen zu produzieren, sondern eine gut verdichtete Basis für euren Vocoder vorzubereiten. Bei Attack und Release müsst ihr etwas experimentieren, bis es sitzt. Startet mit geringen Attack- und Release-Zeiten und tastet euch an das Optimum heran. Falls euer Kompressor über automatische A/R-Zeiten verfügt, solltet ihr das einmal probieren.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Ableton Vocoder &#8211; Carrier einstellen</h3>



<p>In eure Vocalspur zieht ihr nun den Ableton Vocoder. Beim Carrier-Signal könnt ihr nun zwei Wege gehen. Entweder ihr nutzt den internen Carrier des Ableton Vocoder, bei dem besonders PitchTracking und Noise interessante Ergebnisse liefern. Um aber gezielte Melodien und klassische Roboter-Electro-Voices zu erzielen, empfehle ich die Einspeisung eines externen Signals. </p>



<p>Dazu wählt ihr unter Carrier &#8222;External&#8220; aus. Anschließend bestimmt ihr mit &#8222;Audio From&#8220; die Spur, in die euer Synthesizer oder das Sample liegt, die später die Basis (Carrier) eurer Vocoder-Sounds sein sollen. </p>



<p>Rauschen (unvoiced) kann man optional hinzufügen, was ich besonders dann empfehle, wenn Sprachverständlichkeit im Fokus steht. Denn mit diesem Rauschen werden die Transienten betont, also Explosivlaute wie T, P, S etc. Das unterstützt ihr zusätzlich, indem ihr den Enhance-Taster links oben aktiviert.</p>



<figure class="wp-block-image size-full"><img loading="lazy" decoding="async" width="941" height="405" src="https://elektronische-musik-produzieren.de/wp-content/uploads/2022/10/Ableton-Vocoder-Tutorial-Hauptansicht.jpg" alt="Ableton Vocoder Tutorial: So gelingen Electro-Vocals und Vocoder-Flächen" class="wp-image-7905" srcset="https://elektronische-musik-produzieren.de/wp-content/uploads/2022/10/Ableton-Vocoder-Tutorial-Hauptansicht.jpg 941w, https://elektronische-musik-produzieren.de/wp-content/uploads/2022/10/Ableton-Vocoder-Tutorial-Hauptansicht-300x129.jpg 300w, https://elektronische-musik-produzieren.de/wp-content/uploads/2022/10/Ableton-Vocoder-Tutorial-Hauptansicht-768x331.jpg 768w" sizes="auto, (max-width: 941px) 100vw, 941px" /><figcaption class="wp-element-caption"><em>Ableton Vocoder überzeugt durch Sprachverständlichkeit und Flexibilität</em></figcaption></figure>



<h2 class="wp-block-heading">Das geeignete Carrier-Signal finden</h2>



<p>Beim Carrier, also dem Signal, das am Ende euren Vocoder-Sound ausmacht, gibt es eigentlich kein richtig oder falsch. Je nach Einsatzgebiet &#8211; etwa synthetische Vocal-<a href="https://elektronische-musik-produzieren.de/die-besten-synthesizer-fuer-pads/">Flächen</a>, prägnante und klar verständliche Stimmen etc. &#8211; muss man häufig den Carrier-Sound noch einmal ordentlich anpassen. In erster Linie wird das ein Beschneiden der tiefen Frequenzen und Boosten der Höhen sein; vor allem dann, wenn Sprachverständlichkeit das Ziel ist.</p>



<p>Das kann mitunter dazu führen, dass ein optimales Carriersignal für sich alleine sehr harsch und deplatziert wirkt. Aber genau dieser obertonreiche Sound führt am Ende dazu, dass eure Vocoderspur optimal klingt. In Vintage-Vocodern mit eigener Klangerzeugung findet sich an dieser Stelle daher häufig nur ein obertonreicher Sägezahn-Oszillator oder eine Rechteckschwingung mit variabler Pulsbreite. Letztere macht das Signal aber schon verwaschener und schiebt das Ergebnis in Richtung Vocoder-Pads.</p>



<p>Experimentiert also an dieser Stelle bereits kräftig und übertreibt es auch gerne mit Hilfsmitteln wie Distortion, Bitcrusher, oder extremeren EQ-Einstellungen. Im nächsten Schritt könnt ihr dann mit Absenken und Anheben der einzelnen Bänder im <a href="https://elektronische-musik-produzieren.de/vocoder-vst-das-sind-die-besten-vocoder-plugins/">Vocoder</a> euer Signal perfekt an den Mix anpassen. </p>



<h2 class="wp-block-heading">Vocoder Tutorial: Die Anzahl der Bänder und weitere Parameter</h2>



<p>Im Ableton Vocoder habt ihr die Wahl zwischen 4 und 40 Bändern. Grundsätzlich gilt: Je mehr Bänder ihr aktiviert, umso exakter könnt ihr später die einzelnen Frequenzen des Signals bearbeiten. Auch die Sprachverständlichkeit wird besser, je mehr Bänder zur Analyse zur Verfügung stehen.</p>



<p>Neben dem höheren CPU-Verbrauch kann es aber sein, dass ihr einen möglichst authentischen Retro-Sound generieren wollt. In diesem Fall empfehle ich, erstmal mit zwölf Bändern zu starten und das Feld &#8222;Precise&#8220; auf &#8222;Retro&#8220; umzuschalten.</p>



<p>Abschließend könnt ihr im Fenster noch die Bandbreite begrenzen, sowie die Lautstärke jedes einzelnen Bandes festlegen. Das alleine ist schon ein mächtiges Tool fürs Sounddesign.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Formantverschiebung und der Rest</h2>



<p>Damit kommen wir zum letzten Block des Ableton Vocoder Tutorials. Mittels Formant-Regler kann man das Sprachsignal zusätzlich düsterer (tiefer) oder heller gestalten. Wenig überraschend werden damit die Formanten verschoben und mehr gibt es an dieser Stelle auch nicht zusagen, als es einfach auszuprobieren.</p>



<p>Mithilfe der Regler Attack / Release legt ihr das Einschwingverhalten eures Vocodersignals fest. Grundsätzlich kann man sagen, dass von höheren Zeiten eher Pads profitieren, während kurze Attack-und Releasezeiten die typischen Roboterstimmen unterstützen. </p>



<p>Wollt ihr das Originalsignal dazumischen, setzt ihr den Dry/Wet-Regler einfach auf einen Wert, der weniger als 100% beträgt. Soweit sollte das jedem Ableton-User klar sein. Daher hier nur abschließend als Sounddesign-Tipp: Probiert mal, einen Drumloop mit einer Fläche im Vocoder zu füttern und automatisiert dann den Dry-Wet-Regler mittels BPM-synchronem LFO.</p>



<h4 class="wp-block-heading" id="h-weitere-artikel">Weitere Artikel</h4>



<ul class="wp-block-list">
<li><a href="https://elektronische-musik-produzieren.de/melodic-techno-leads-afterlife-bodzin-tale-of-us-sounddesign/">Melodic Techno Leads Sounddesign Tutorial: Afterlife, Bodzin, Tale of Us</a></li>



<li><a href="https://elektronische-musik-produzieren.de/die-besten-synthesizer-fuer-dub-techno/">Die besten Synthesizer für Dub Techno</a></li>



<li><a href="https://elektronische-musik-produzieren.de/ableton-operator-workshop-sound-design-mit-dem-fm-synthesizer/">Ableton Operator Workshop: Sound Design mit dem FM Synthesizer</a></li>



<li><a href="https://elektronische-musik-produzieren.de/die-besten-midi-controller-fuer-ableton-live-uebersicht/">Die besten MIDI Controller für Ableton Live – Übersicht</a></li>



<li><a href="https://elektronische-musik-produzieren.de/drum-kits-erstellen-worauf-sollte-man-achten/">Drum Kits erstellen: Worauf sollte man achten?</a></li>
</ul>
<p>Der Beitrag <a href="https://elektronische-musik-produzieren.de/ableton-vocoder-tutorial-roboterstimmen-und-gesprochene-pads/">Ableton Vocoder Tutorial: Roboterstimmen und gesprochene Pads</a> erschien zuerst auf <a href="https://elektronische-musik-produzieren.de">elektronische-musik-produzieren</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
					<wfw:commentRss>https://elektronische-musik-produzieren.de/ableton-vocoder-tutorial-roboterstimmen-und-gesprochene-pads/feed/</wfw:commentRss>
			<slash:comments>0</slash:comments>
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Behringer Model D Presets für Ambient und Techno: Tutorial</title>
		<link>https://elektronische-musik-produzieren.de/behringer-model-d-presets-fuer-ambient-und-techno-tutorial/</link>
					<comments>https://elektronische-musik-produzieren.de/behringer-model-d-presets-fuer-ambient-und-techno-tutorial/#respond</comments>
		
		<dc:creator><![CDATA[e-m-p]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 08 Apr 2022 03:58:04 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Sound Design]]></category>
		<category><![CDATA[Synthesizer]]></category>
		<category><![CDATA[Synthesizer Workshops]]></category>
		<category><![CDATA[Workshops]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://elektronische-musik-produzieren.de/?p=6266</guid>

					<description><![CDATA[<p>Behringer hat mit dem Model D eine Reihe von Nachbauten legendärer Synthesizer eröffnet, darunter der Pro-1, MonoPoly, WASP Deluxe oder die RD-9 Drum Machine. Aller Kontroversen bezüglich der Marke zum Trotz kann man festhalten: Die Instrumente sind nicht nur Budget-freundlich, sondern können auch klanglich überzeugen. Damit man klanglich das Maximum aus den Synths herausholt, gibt &#8230; </p>
<p><a href="https://elektronische-musik-produzieren.de/behringer-model-d-presets-fuer-ambient-und-techno-tutorial/" class="more-link">Continue reading<span class="screen-reader-text"> "Behringer Model D Presets für Ambient und Techno: Tutorial"</span></a></p>
<p>Der Beitrag <a href="https://elektronische-musik-produzieren.de/behringer-model-d-presets-fuer-ambient-und-techno-tutorial/">Behringer Model D Presets für Ambient und Techno: Tutorial</a> erschien zuerst auf <a href="https://elektronische-musik-produzieren.de">elektronische-musik-produzieren</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p><a href="https://elektronische-musik-produzieren.de/behringer-synthesizer-uebersicht-und-vergleich/">Behringer</a> hat mit dem Model D eine Reihe von Nachbauten legendärer Synthesizer eröffnet, darunter der <a href="https://elektronische-musik-produzieren.de/behringer-pro-1-test-und-demovideo/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Pro-1</a>, <a href="https://elektronische-musik-produzieren.de/behringer-monopoly-tutorial-patches-fuer-techno-und-ambient/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">MonoPoly</a>, WASP Deluxe oder die <a href="https://elektronische-musik-produzieren.de/behringer-rd-9-test-rhythm-composer-tr-909-clone/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">RD-9</a> <a href="https://elektronische-musik-produzieren.de/die-besten-drum-machines-fuer-techno/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Drum Machine</a>. Aller Kontroversen bezüglich der Marke zum Trotz kann man festhalten: Die Instrumente sind nicht nur Budget-freundlich, sondern können auch klanglich überzeugen. Damit man klanglich das Maximum aus den Synths herausholt, gibt es immer wieder mal Tutorials oder Demovideos. So wie das in diesem Artikel vorgestellte Video von <a href="https://limbicbits.com/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Limbic Bits</a>, das verschiedene <a href="https://elektronische-musik-produzieren.de/behringer-model-d-test-wie-gut-ist-der-synth/">Behringer Model D</a> Presets für Ambient und Techno zeigt. </p>



<figure class="wp-block-embed is-type-video is-provider-youtube wp-block-embed-youtube wp-embed-aspect-16-9 wp-has-aspect-ratio"><div class="wp-block-embed__wrapper">

</div><figcaption><em>Behringer Model D Demo mit etlichen Presets für Ambient und Techno</em></figcaption></figure>



<img loading="lazy" decoding="async" src="https://vg09.met.vgwort.de/na/d7dfe08280544ef18a82111837a1903e" width="1" height="1" alt="">



<h2 class="wp-block-heading">Wie diese Vorlage der Behringer Model D Presets funktioniert</h2>



<p>Da es sich beim Model D um einen Analogsynth ohne Speicher handelt, müsst ihr die gezeigten Einstellungen 1:1 übernehmen. Am einfachsten geht das, indem ihr die Videoqualität auf mindestens Full HD, besser 4 K einstellt. Sobald euch ein Sound gefällt, klickt kurz auf Pause und macht euch einen Screenshot. </p>



<p>In diesem sollten nun fast alle Einstellungen erkennbar sein, die ihr einfach an eurem Modell kopiert. Lediglich ein paar Tricks sind nicht auf den ersten Blick erkennbar, etwa wenn zusätzliche Patchverbindungen gezogen wurden, um z.B. die LFO-Geschwindigkeit per Tonhöhe zu steuern. An diesen Stellen mache ich neben dem Patch einen Vermerk.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Die zwanzig Behringer Model D Presets im Überblick</h2>



<ul class="wp-block-list"><li><a href="https://www.youtube.com/watch?v=yHcU1zUsLAw&amp;t=0s">0:00</a> Melodic Techno Lead (external Key CV &#8211;&gt; LFO CV in). Hierfür wird ein externes CV-Signal benötigt, wie es mittlerweile viele Controller ausgeben können. Auf diese Weise schwingt die LFO-Frequenz schneller oder langsamer, je nachdem, welche Note gespielt wird.</li><li><a href="https://www.youtube.com/watch?v=yHcU1zUsLAw&amp;t=43s">0:43</a> Electro Lead </li><li><a href="https://www.youtube.com/watch?v=yHcU1zUsLAw&amp;t=100s">1:40</a> EBM <a href="https://elektronische-musik-produzieren.de/die-besten-bass-synthesizer-top-5/">Bass</a> </li><li><a href="https://www.youtube.com/watch?v=yHcU1zUsLAw&amp;t=116s">1:56</a> Boarder Bass </li><li><a href="https://www.youtube.com/watch?v=yHcU1zUsLAw&amp;t=131s">2:11</a> DAF Bass </li><li><a href="https://www.youtube.com/watch?v=yHcU1zUsLAw&amp;t=200s">3:20</a> FM Lead </li><li><a href="https://www.youtube.com/watch?v=yHcU1zUsLAw&amp;t=225s">3:45</a> Sweep <a href="https://elektronische-musik-produzieren.de/die-besten-synthesizer-fuer-pads/">Pad</a> </li><li><a href="https://www.youtube.com/watch?v=yHcU1zUsLAw&amp;t=306s">5:06</a> Razor Lead (Patch Audio Main Out &#8211;&gt; External Audio in). Dieses Preset nutzt einen alten Minimoog-Trick, bei dem das eigene Signal in den Synth zurückgeführt wird. Spielt man dann mit den unterschiedlichen Lautstärken in der Mixereinheit entstehen Verzerrungen, die den Sound schnell brutal werden lassen. </li><li><a href="https://www.youtube.com/watch?v=yHcU1zUsLAw&amp;t=337s">5:37</a> Later Bass </li><li><a href="https://www.youtube.com/watch?v=yHcU1zUsLAw&amp;t=359s">5:59</a> Massive Bass </li><li><a href="https://www.youtube.com/watch?v=yHcU1zUsLAw&amp;t=360s">6:00</a> Ugly Lead </li><li><a href="https://www.youtube.com/watch?v=yHcU1zUsLAw&amp;t=392s">6:32</a> Tear down the walls! </li><li><a href="https://www.youtube.com/watch?v=yHcU1zUsLAw&amp;t=411s">6:51</a> Afterlife Lead 1 </li><li><a href="https://www.youtube.com/watch?v=yHcU1zUsLAw&amp;t=470s">7:50</a> Afterlife Lead 2</li><li><a href="https://www.youtube.com/watch?v=yHcU1zUsLAw&amp;t=487s">8:07</a> Afterlife Lead 3 </li><li><a href="https://www.youtube.com/watch?v=yHcU1zUsLAw&amp;t=540s">9:00</a> Accelerator Arp </li><li><a href="https://www.youtube.com/watch?v=yHcU1zUsLAw&amp;t=650s">10:50</a> IDM Lead </li><li><a href="https://www.youtube.com/watch?v=yHcU1zUsLAw&amp;t=670s">11:10</a> ZAPs &amp; Kicks </li><li><a href="https://www.youtube.com/watch?v=yHcU1zUsLAw&amp;t=678s">11:18</a> Botrytis Arp </li><li><a href="https://www.youtube.com/watch?v=yHcU1zUsLAw&amp;t=776s">12:56</a> Legato duophonic Lead</li></ul>



<h2 class="wp-block-heading" id="h-falls-dich-diese-behringer-model-d-presets-interessieren-konnten-auch-diese-themen-spannend-sein">Falls dich diese Behringer Model D Presets interessieren, könnten auch diese Themen spannend sein:</h2>



<ul class="wp-block-list"><li><a href="https://elektronische-musik-produzieren.de/behringer-monopoly-tutorial-patches-fuer-techno-und-ambient/">Behringer MonoPoly Tutorial: Patches für Techno und Ambient</a></li><li><a href="https://elektronische-musik-produzieren.de/behringer-poly-d-tutorial-sound-design-workshop/">Behringer Poly-D Tutorial: Sound Design Workshop</a></li><li><a href="https://elektronische-musik-produzieren.de/korg-minilogue-patches-fuer-ambient-techno-und-electronica-organism/">Korg Minilogue Patches für Ambient, Techno und Electronica: „Organism“</a></li><li><a href="https://elektronische-musik-produzieren.de/modal-cobalt-8-presets-fuer-ambient-und-techno-minerals-sound-pack/">Modal Cobalt 8 Presets für Ambient und Techno: Minerals Sound Pack</a></li><li><a href="https://elektronische-musik-produzieren.de/welches-audio-interface-fuer-elektronische-musik/">Welches Audio Interface für elektronische Musik?</a></li></ul>
<p>Der Beitrag <a href="https://elektronische-musik-produzieren.de/behringer-model-d-presets-fuer-ambient-und-techno-tutorial/">Behringer Model D Presets für Ambient und Techno: Tutorial</a> erschien zuerst auf <a href="https://elektronische-musik-produzieren.de">elektronische-musik-produzieren</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
					<wfw:commentRss>https://elektronische-musik-produzieren.de/behringer-model-d-presets-fuer-ambient-und-techno-tutorial/feed/</wfw:commentRss>
			<slash:comments>0</slash:comments>
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Arturia MiniBrute 2 Presets für Ambient und Techno</title>
		<link>https://elektronische-musik-produzieren.de/arturia-minibrute-2-presets-fuer-ambient-und-techno/</link>
					<comments>https://elektronische-musik-produzieren.de/arturia-minibrute-2-presets-fuer-ambient-und-techno/#respond</comments>
		
		<dc:creator><![CDATA[e-m-p]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 24 Jan 2022 05:29:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Sound Design]]></category>
		<category><![CDATA[Synthesizer]]></category>
		<category><![CDATA[Synthesizer Workshops]]></category>
		<category><![CDATA[Workshops]]></category>
		<category><![CDATA[Arturia]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://elektronische-musik-produzieren.de/?p=6070</guid>

					<description><![CDATA[<p>Arturia hat mit dem Minibrute 2 einen soliden semimodularen Synthesizer im Angebot. Zwar ist der analoge Synth bekannt für seine aggressiven Klänge. Dass aber viel mehr mit dem Arturia Minibrute 2 möglich ist, zeigt dieses Demovideo von Limbic Bits. Zugegeben: Grundsätzlich neigt der Minibrute 2 zu einem recht mittigen und harten Sound. Das liegt aber &#8230; </p>
<p><a href="https://elektronische-musik-produzieren.de/arturia-minibrute-2-presets-fuer-ambient-und-techno/" class="more-link">Continue reading<span class="screen-reader-text"> "Arturia MiniBrute 2 Presets für Ambient und Techno"</span></a></p>
<p>Der Beitrag <a href="https://elektronische-musik-produzieren.de/arturia-minibrute-2-presets-fuer-ambient-und-techno/">Arturia MiniBrute 2 Presets für Ambient und Techno</a> erschien zuerst auf <a href="https://elektronische-musik-produzieren.de">elektronische-musik-produzieren</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p>Arturia hat mit dem Minibrute 2 einen soliden <a href="https://elektronische-musik-produzieren.de/modularsystem-fur-einsteiger-mit-welchen-modulen-fangt-man-an/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">semimodularen Synthesizer</a> im Angebot. Zwar ist der analoge Synth bekannt für seine aggressiven Klänge. Dass aber viel mehr mit dem Arturia Minibrute 2 möglich ist, zeigt dieses Demovideo von <a href="https://limbicbits.com" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Limbic Bits</a>. </p>



<figure class="wp-block-embed is-type-video is-provider-youtube wp-block-embed-youtube wp-embed-aspect-16-9 wp-has-aspect-ratio"><div class="wp-block-embed__wrapper">

</div><figcaption>Arturia Minibrute 2 Demovideo mit Presets für Ambient und Techno</figcaption></figure>



<p>Zugegeben: Grundsätzlich neigt der Minibrute 2 zu einem recht mittigen und harten Sound. Das liegt aber in erster Linie an einer Sättigung des Filters, die bereits ab rund 50-60 % Mix-Level der einzelnen Schwingungen einsetzt. Kombiniert man die hohen Oszillatorlautstärken dann noch mit dem Brute-Factor oder dem Metallizer, ist ein aggressiver Sound das Ergebnis. Den kann man leider auch im Mix manchmal nur schwer unter Kontrolle bringen. Umso wichtiger ist es, hier mit den Lautstärkeverhältnissen zu experimentieren.</p>



<p>Um euch die Presets zu kopieren, setzt die Videoqualität auf 4K und haltet das Video kurz bei einem Sound an, der euch gefällt. Nun müsst ihr nur noch die Reglerstellungen übernehmen und könnt die Presets verwenden. Sei es, als fertigen Sound für eure Tracks, oder als Basis für neue Patches.</p>



<h2 class="wp-block-heading" id="h-die-zehn-arturia-minibrute-2-presets-auf-einen-blick">Die zehn Arturia Minibrute 2 Presets auf einen Blick:</h2>



<ul class="wp-block-list"><li><a href="https://www.youtube.com/watch?v=1rk-ZryC-I0&amp;t=0s">0:00</a> EBM <a href="https://elektronische-musik-produzieren.de/die-besten-bass-synthesizer-top-5/">Bass</a> </li><li><a href="https://www.youtube.com/watch?v=1rk-ZryC-I0&amp;t=65s">1:05</a> Melodic Techno Lead 1 </li><li><a href="https://www.youtube.com/watch?v=1rk-ZryC-I0&amp;t=129s">2:09</a> Crystal Lead </li><li><a href="https://www.youtube.com/watch?v=1rk-ZryC-I0&amp;t=228s">3:48</a> Techno Lead </li><li><a href="https://www.youtube.com/watch?v=1rk-ZryC-I0&amp;t=261s">4:21</a> Graviton Arp </li><li><a href="https://www.youtube.com/watch?v=1rk-ZryC-I0&amp;t=343s">5:43</a> Getting angry Lead (to percussion) </li><li><a href="https://www.youtube.com/watch?v=1rk-ZryC-I0&amp;t=510s">8:30</a> Compute FM Arp </li><li><a href="https://www.youtube.com/watch?v=1rk-ZryC-I0&amp;t=598s">9:58</a> Annoying bp-lead </li><li><a href="https://www.youtube.com/watch?v=1rk-ZryC-I0&amp;t=619s">10:19</a> Melodic Techno Lead 2 </li><li><a href="https://www.youtube.com/watch?v=1rk-ZryC-I0&amp;t=662s">11:02</a> Electronica Arp (SH Bass Lead)</li></ul>



<h3 class="wp-block-heading" id="weitere-artikel">Weitere Artikel</h3>



<ul class="wp-block-list"><li><a href="https://elektronische-musik-produzieren.de/moog-mavis-synthesizer-test-moog-goes-westcoast/">Moog Mavis Synthesizer Test: Moog goes Westcoast?</a></li><li><a href="https://elektronische-musik-produzieren.de/korg-modwave-presets-fuer-ambient-und-techno-ocean-sound-pack/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Korg modwave Presets für Ambient und Techno: „Ocean“ Sound Pack</a></li><li><a href="https://elektronische-musik-produzieren.de/sequential-take-5-presets-fuer-ambient-und-techno-limbic-bits-mountains/">Sequential Take 5 Presets für Ambient und Techno: Limbic Bits „Mountains“</a></li><li><a href="https://elektronische-musik-produzieren.de/korg-minilogue-xd-sound-pack-fuer-ambient-und-electronica-entropy/">Korg Minilogue XD Sound Pack für Ambient und Electronica: „Entropy“</a></li><li><a href="https://elektronische-musik-produzieren.de/die-besten-bass-synthesizer-top-5/">Die besten Bass Synthesizer für elektronische Musik – Top 5</a></li></ul>
<p>Der Beitrag <a href="https://elektronische-musik-produzieren.de/arturia-minibrute-2-presets-fuer-ambient-und-techno/">Arturia MiniBrute 2 Presets für Ambient und Techno</a> erschien zuerst auf <a href="https://elektronische-musik-produzieren.de">elektronische-musik-produzieren</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
					<wfw:commentRss>https://elektronische-musik-produzieren.de/arturia-minibrute-2-presets-fuer-ambient-und-techno/feed/</wfw:commentRss>
			<slash:comments>0</slash:comments>
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Waldorf Kyra Tutorial &#8211; Sounddesign Tipps für den VA-Synth</title>
		<link>https://elektronische-musik-produzieren.de/waldorf-kyra-tutorial-sounddesign-tipps-fuer-den-va-synth/</link>
					<comments>https://elektronische-musik-produzieren.de/waldorf-kyra-tutorial-sounddesign-tipps-fuer-den-va-synth/#respond</comments>
		
		<dc:creator><![CDATA[e-m-p]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 26 Sep 2021 02:45:13 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Sound Design]]></category>
		<category><![CDATA[Synthesizer]]></category>
		<category><![CDATA[Synthesizer Workshops]]></category>
		<category><![CDATA[Workshops]]></category>
		<category><![CDATA[kyra]]></category>
		<category><![CDATA[Sounddesign]]></category>
		<category><![CDATA[waldorf]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://elektronische-musik-produzieren.de/?p=5153</guid>

					<description><![CDATA[<p>Waldorf hat mit dem Kyra einen virtuellen Synth im Angebot, der über achtfachen Multimode und 128 Stimmen verfügt. Hinzu kommt eine umfangreiche Effekt-Engine und ein riesiger Vorrat an digitalen Schwingungsformen als Ausgangsbasis in der Oszillatorebene. Wie ihr noch mehr aus dem Synth herausholt, erfahrt ihr in diesem Waldorf Kyra Tutorial. Analoger Sound Starten wir das &#8230; </p>
<p><a href="https://elektronische-musik-produzieren.de/waldorf-kyra-tutorial-sounddesign-tipps-fuer-den-va-synth/" class="more-link">Continue reading<span class="screen-reader-text"> "Waldorf Kyra Tutorial &#8211; Sounddesign Tipps für den VA-Synth"</span></a></p>
<p>Der Beitrag <a href="https://elektronische-musik-produzieren.de/waldorf-kyra-tutorial-sounddesign-tipps-fuer-den-va-synth/">Waldorf Kyra Tutorial &#8211; Sounddesign Tipps für den VA-Synth</a> erschien zuerst auf <a href="https://elektronische-musik-produzieren.de">elektronische-musik-produzieren</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p>Waldorf hat mit dem <a href="https://waldorfmusic.com/de/kyra-uebersicht" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Kyra</a> einen virtuellen Synth im Angebot, der über achtfachen Multimode und 128 Stimmen verfügt. Hinzu kommt eine umfangreiche Effekt-Engine und ein riesiger Vorrat an digitalen Schwingungsformen als Ausgangsbasis in der Oszillatorebene. Wie ihr noch mehr aus dem Synth herausholt, erfahrt ihr in diesem Waldorf Kyra Tutorial.</p>



<img loading="lazy" decoding="async" src="https://vg09.met.vgwort.de/na/c9b7fc711f67468cabbcf3eeeabfa3a1" width="1" height="1" alt="">



<h2 class="wp-block-heading">Analoger Sound</h2>



<p>Starten wir das Waldorf Kyra Tutorial gleich mit einem Tipp, wie ihr den mitunter etwas sterilen Sound noch analoger hinbekommt. Kyra ist ein guter virtuell analoger Synth, dem allerdings manchmal ein wenig analoge Ungenauigkeit fürs authentische Vintage-Feeling fehlt. Sequential hatte seinen analogen Synthesizern Sequential OB-6 und Prophet dafür extra eine Funktion eingebaut, die den ohnehin schon guten Sound unberechenbarer und damit noch lebendiger macht. </p>



<p>Diese Funktion können wir auch im Kyra nachzeichnen; und zwar mit der Funktion &#8222;Random per Note&#8220;, die ihr als Modulationsquelle in der Modulationsmatrix findet. Hiermit fügt ihr dem Modulationsziel ein Zufallselement hinzu, dessen Intensität ihr fein dosieren könnt. Falls ihr euch an den Sequential-Synths orientieren wollt, empfehle ich folgende Modulationsziele und Intensitäten für Random per Note: Osc Detune (+/- 10 bis 45), Filter Cutoff (5-10), Envelope Attack und Release (3-7), sowie Resonanz (3-10). Je höher die Werte, desto drastischer das Ergebnis.</p>



<h2 class="wp-block-heading">LFOs synchronisieren</h2>



<p>Kyra bietet recht flexible LFOs mit einer großen Auswahl an unterschiedlichen Schwingungsformen. Das ist für experimentelles Sounddesign eine großartige Spielwiese, allerdings hat die Sache einen Haken: Die Synchronisation zur MIDI Clock. Momentan ist es leider noch so, dass sich die LFOs nur eingeschränkt zur internen Clock synchronisieren lassen. Aber auch im Verbund mit externen Geräten ist die Umsetzung der Synchronisation alles andere als optimal. </p>



<p>Damit es trotzdem einigermaßen gut klappt und auch heftige Dub-<a href="https://elektronische-musik-produzieren.de/die-besten-bass-synthesizer-top-5/">Bässe</a> oder Filtersequenzen auf den Punkt gelingen, empfehle ich folgende Einstellungen: </p>



<h3 class="wp-block-heading">1. Den LFO in den Poly-Mode versetzen</h3>



<p>Sobald der Polymode aktiviert wird, startet der LFO bei jedem Tastenanschlag neu und fährt die Schwingung von vorne, bzw. ab der eingestellten Phasenlage durch. Aus irgendeinem Grund ist der Reset nur im Polymode möglich, was bei <a href="https://elektronische-musik-produzieren.de/die-besten-synthesizer-fuer-pads/">Flächen</a> und anderen polyphonen Sounds dann nur semi-optimal funktioniert. Es sei denn, ihr erwischt alle Noten eurer Akkorde exakt zum gleichen Zeitpunkt. Zumindest für monophone Leads, Drones und Bässe ist das aber eine gute Alternative.</p>



<h3 class="wp-block-heading">2. Clock-Teiler</h3>



<p>Bei den ersten beiden LFOs auf der zweiten Menüseite versteckt findet sich dann noch die Möglichkeit, den LFO zur externen MIDI-Clock zu synchronisieren. Warum der Kyra das nicht intern anbietet, um etwa die LFOs und den Arpeggiator einfach zueinander zu synchronisieren, weiß nur Waldorf selbst. </p>



<h2 class="wp-block-heading" id="h-phaser-synchron-zur-midi-clock">Phaser synchron zur MIDI-Clock</h2>



<p>Zwar besitzt der Kyra einen gut klingenden Phaser. Wenn man die Modulation aber zur MIDI-Clock synchronisieren möchte, stößt man hier leider wieder an die Grenzen des VA-Synths. Mit folgendem Trick könnt ihr ein ähnliches Klangergebnis erzielen und den improvisierten Phaser zur MIDI-Clock takten.</p>



<p>Hierfür geht ihr in die Modulationsmatrix des Synthesizers und wählt als Modulationsquelle einen der drei LFOs aus. Anschließend wählt ihr als Ziel die Frequenz des Mid-EQs aus der Effektsektion. Mit der Modulationsintensität bestimmt ihr nun, wie groß das Frequenzband ist, das während der Modulation durchfahren wird.</p>



<p>Damit ihr den Effekt hören könnt, müsst ihr allerdings noch das Mittenband aktivieren. Dazu geht ihr in die Effektsektion, zieht das Gain des Mittenbands auf 7-15db hoch und stellt die Güte (Resonanz) des Frequenzbands relativ schmalbandig ein. </p>



<h2 class="wp-block-heading">Generelle Tipps für einen homogeneren Sound im Mix</h2>



<p>Der letzte Tipp in diesem Waldorf Kyra Tutorial widmet sich der Vorbereitung fürs Mixing. Kyra besitzt einen recht obertonreichen Grundsound mit manchmal leider etwas verwaschenen Mitten. Um diesen dominanten Bereich etwas zu zähmen, setze ich bei fast allen Sounds gerne den internen EQ zur Anpassung ein. Empfehlenswert ist es, die unteren Mitten bei 250-400 Hz um 3-6 dB abzusenken, um einen transparenteren Sound zu erhalten. </p>



<p>Bei Flächen wiederum nutze ich gerne den Low Shelf und setze diesen ziemlich weit oben an, je nach Sound erst ab 350 Hz, um die Bassdominanz und unteren Mitten zu zähmen. Gerade, wenn man die fantastischen Layering-Möglichkeiten des Kyra nutzt um hybride Flächen zu bauen, ist diese Entschlackungskur fast Pflicht. Aber auch Kombinationen aus Flächen und Arpeggios profitieren von dieser Technik.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Weitere Artikel wie Waldorf Kyra Tutorial</h3>



<ul class="wp-block-list">
<li><a href="https://elektronische-musik-produzieren.de/5-sounddesign-tricks-die-man-kennen-sollte/">5 Sounddesign Tricks, die man kennen sollte</a></li>



<li><a href="https://elektronische-musik-produzieren.de/waldorf-kyra-presets-fuer-ambient-und-techno-aestivation-sound-pack/">Waldorf Kyra Presets für Ambient und Techno: Aestivation Sound Pack</a></li>



<li><a href="https://elektronische-musik-produzieren.de/waldorf-iridium-patches-fuer-ambient-und-techno-hibernation-sound-pack/">Waldorf Iridium Patches für Ambient und Techno: Hibernation Sound Pack</a></li>



<li><a href="https://elektronische-musik-produzieren.de/korg-opsix-tutorial-5-versteckte-funktionen-die-man-kennen-sollte/">Korg opsix Tutorial: 5 versteckte Funktionen, die man kennen sollte</a></li>



<li><a href="https://elektronische-musik-produzieren.de/behringer-poly-d-tutorial-sound-design-workshop/">Behringer Poly-D Tutorial: Sound Design Workshop</a></li>



<li><a href="https://elektronische-musik-produzieren.de/bass-vsts-die-besten-bass-plugins-fuer-techno-und-ambient/">Bass VSTs: Die besten Bass PlugIns für Techno und Ambient</a></li>
</ul>
<p>Der Beitrag <a href="https://elektronische-musik-produzieren.de/waldorf-kyra-tutorial-sounddesign-tipps-fuer-den-va-synth/">Waldorf Kyra Tutorial &#8211; Sounddesign Tipps für den VA-Synth</a> erschien zuerst auf <a href="https://elektronische-musik-produzieren.de">elektronische-musik-produzieren</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
					<wfw:commentRss>https://elektronische-musik-produzieren.de/waldorf-kyra-tutorial-sounddesign-tipps-fuer-den-va-synth/feed/</wfw:commentRss>
			<slash:comments>0</slash:comments>
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Behringer Poly-D Tutorial: Sound Design Workshop</title>
		<link>https://elektronische-musik-produzieren.de/behringer-poly-d-tutorial-sound-design-workshop/</link>
					<comments>https://elektronische-musik-produzieren.de/behringer-poly-d-tutorial-sound-design-workshop/#respond</comments>
		
		<dc:creator><![CDATA[e-m-p]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 22 Aug 2021 10:21:19 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Sound Design]]></category>
		<category><![CDATA[Synthesizer]]></category>
		<category><![CDATA[Synthesizer Workshops]]></category>
		<category><![CDATA[Workshops]]></category>
		<category><![CDATA[Behringer]]></category>
		<category><![CDATA[behringer poly-d]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://elektronische-musik-produzieren.de/?p=4615</guid>

					<description><![CDATA[<p>Behringer hat mit dem Poly-D einen Synthesizer im Angebot, der sich an Fans des klassischen Moog-Sounds richtet. Konzeptionell angelehnt an den Minimoog, wurde der Poly-D allerdings noch um Parafonie, Chorus, Anschlagdynamik, Arpeggiator und einen flexiblen Stepsequencer erweitert. Alle Features ergeben im Zusammenspiel eine recht vielseitige Klangpalette. In diesem Behringer Poly-D Tutorial werden zwanzig Patches für &#8230; </p>
<p><a href="https://elektronische-musik-produzieren.de/behringer-poly-d-tutorial-sound-design-workshop/" class="more-link">Continue reading<span class="screen-reader-text"> "Behringer Poly-D Tutorial: Sound Design Workshop"</span></a></p>
<p>Der Beitrag <a href="https://elektronische-musik-produzieren.de/behringer-poly-d-tutorial-sound-design-workshop/">Behringer Poly-D Tutorial: Sound Design Workshop</a> erschien zuerst auf <a href="https://elektronische-musik-produzieren.de">elektronische-musik-produzieren</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p><a href="https://elektronische-musik-produzieren.de/behringer-synthesizer-uebersicht-und-vergleich/">Behringer</a> hat mit dem <a href="https://www.behringer.com/behringer/product?modelCode=P0D9J" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Poly-D</a> einen Synthesizer im Angebot, der sich an Fans des klassischen Moog-Sounds richtet. Konzeptionell angelehnt an den Minimoog, wurde der Poly-D allerdings noch um Parafonie, Chorus, Anschlagdynamik, Arpeggiator und einen flexiblen Stepsequencer erweitert. Alle Features ergeben im Zusammenspiel eine recht vielseitige Klangpalette. In diesem Behringer Poly-D Tutorial werden zwanzig Patches für Techno, Ambient und Electronica vorgestellt.</p>



<img loading="lazy" decoding="async" src="https://vg09.met.vgwort.de/na/ebbd3b1161144083878e716d0d5b6769" width="1" height="1" alt="">



<figure class="wp-block-embed is-type-video is-provider-youtube wp-block-embed-youtube wp-embed-aspect-16-9 wp-has-aspect-ratio"><div class="wp-block-embed__wrapper">

</div><figcaption><em>Behringer Poly-D Patches für Techno und Ambient</em></figcaption></figure>



<h2 class="wp-block-heading" id="h-behringer-poly-d-tutorial-die-einzelnen-patches">Behringer Poly-D Tutorial &#8211; die einzelnen Patches:</h2>



<p>Um die Patches im einzelnen nachzubauen, empfehle ich, das Video in einer Auflösung in 4K (funktioniert in manchen Browsern nicht) oder Full HD anzusehen. Gefällt euch ein Sound, drückt kurz auf Pause und stellt die Parameter entsprechend der Videovorlage ein.</p>



<p>Einige der gezeigten Patches nutzen entweder Anschlagdynamik auf Filter Cutoff oder Filtersättigung. Letzteres ist ein alter Trick aus dem Minimoog und wird erzeugt, indem man das Ausgangssignal des Poly-D in den External In zurückführt. Wenn man nun den Eingangskanal in der Mixer-Sektion langsam hochzieht, wird das Filter immer heißer angefahren. Auf diese Weise erzeugt ihr sehr aggressive Leads, Bässe und Drones, die weiter hinten im Video auch gezeigt werden.</p>



<ul class="wp-block-list"><li><a href="https://www.youtube.com/watch?v=21HQj73tUKg&amp;t=0s">0:00</a> Afterlife Lead </li><li><a href="https://www.youtube.com/watch?v=21HQj73tUKg&amp;t=77s">1:17</a> Melodic Techno Brass </li><li><a href="https://www.youtube.com/watch?v=21HQj73tUKg&amp;t=92s">1:32</a> Boarders <a href="https://elektronische-musik-produzieren.de/die-besten-bass-synthesizer-top-5/">Bass</a> </li><li><a href="https://www.youtube.com/watch?v=21HQj73tUKg&amp;t=99s">1:39</a> Acid to Synthwave Arp </li><li><a href="https://www.youtube.com/watch?v=21HQj73tUKg&amp;t=150s">2:30</a> Floor lead </li><li><a href="https://www.youtube.com/watch?v=21HQj73tUKg&amp;t=180s">3:00</a> Zombie Arp </li><li><a href="https://www.youtube.com/watch?v=21HQj73tUKg&amp;t=223s">3:43</a> Oscillator Switch </li><li><a href="https://www.youtube.com/watch?v=21HQj73tUKg&amp;t=310s">5:10</a> Overdriven Organ </li><li><a href="https://www.youtube.com/watch?v=21HQj73tUKg&amp;t=347s">5:47</a> String Machine </li><li><a href="https://www.youtube.com/watch?v=21HQj73tUKg&amp;t=388s">6:28</a> Cheap House Chord </li><li><a href="https://www.youtube.com/watch?v=21HQj73tUKg&amp;t=393s">6:33</a> Detroit Chord </li><li><a href="https://www.youtube.com/watch?v=21HQj73tUKg&amp;t=411s">6:51</a> Brutal Bass </li><li><a href="https://www.youtube.com/watch?v=21HQj73tUKg&amp;t=435s">7:15</a> Hi-Voltage </li><li><a href="https://www.youtube.com/watch?v=21HQj73tUKg&amp;t=446s">7:26</a> Raw Techno Lead </li><li><a href="https://www.youtube.com/watch?v=21HQj73tUKg&amp;t=467s">7:47</a> Zap </li><li><a href="https://www.youtube.com/watch?v=21HQj73tUKg&amp;t=472s">7:52</a> That does not compute! </li><li><a href="https://www.youtube.com/watch?v=21HQj73tUKg&amp;t=525s">8:45</a> Broken calculator </li><li><a href="https://www.youtube.com/watch?v=21HQj73tUKg&amp;t=549s">9:09</a> Electronica Bass </li><li><a href="https://www.youtube.com/watch?v=21HQj73tUKg&amp;t=568s">9:28</a> Massive lead </li><li><a href="https://www.youtube.com/watch?v=21HQj73tUKg&amp;t=590s">9:50</a> The magic of paraphony</li></ul>



<h3 class="wp-block-heading" id="h-weitere-artikel-zum-thema-sounddesign-und-sound-packs">Weitere Artikel zum Thema Sounddesign und Sound Packs</h3>



<ul class="wp-block-list"><li><a href="https://elektronische-musik-produzieren.de/behringer-crave-workshop-sounds-fuer-techno-ambient-und-electronica-erstellen-video/">Behringer Crave Workshop: Sounds für Techno, Ambient und Electronica erstellen (Video)</a></li><li><a href="https://elektronische-musik-produzieren.de/melodic-techno-leads-afterlife-bodzin-tale-of-us-sounddesign/">Melodic Techno Leads – Sounddesign Tutorial: Afterlife, Bodzin, Tale of Us</a></li><li><a href="https://elektronische-musik-produzieren.de/arturia-microfreak-soundset-fuer-ambient-techno-und-electronica/">Arturia Microfreak Patches für Ambient, Techno und Electronica</a></li><li><a href="https://elektronische-musik-produzieren.de/behringer-monopoly-tutorial-patches-fuer-techno-und-ambient/">Behringer MonoPoly Tutorial: Patches für Techno und Ambient</a></li><li><a href="https://elektronische-musik-produzieren.de/welches-audio-interface-fuer-elektronische-musik/">Welches Audio Interface für elektronische Musik?</a></li></ul>
<p>Der Beitrag <a href="https://elektronische-musik-produzieren.de/behringer-poly-d-tutorial-sound-design-workshop/">Behringer Poly-D Tutorial: Sound Design Workshop</a> erschien zuerst auf <a href="https://elektronische-musik-produzieren.de">elektronische-musik-produzieren</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
					<wfw:commentRss>https://elektronische-musik-produzieren.de/behringer-poly-d-tutorial-sound-design-workshop/feed/</wfw:commentRss>
			<slash:comments>0</slash:comments>
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Techno produzieren: Drums und Percussion Sounds richtig tunen</title>
		<link>https://elektronische-musik-produzieren.de/techno-produzieren-drums-und-percussion-sounds-richtig-tunen/</link>
					<comments>https://elektronische-musik-produzieren.de/techno-produzieren-drums-und-percussion-sounds-richtig-tunen/#comments</comments>
		
		<dc:creator><![CDATA[e-m-p]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 03 Aug 2021 04:32:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Mixing]]></category>
		<category><![CDATA[Sound Design]]></category>
		<category><![CDATA[Workshops]]></category>
		<category><![CDATA[Techno produzieren]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://elektronische-musik-produzieren.de/?p=4445</guid>

					<description><![CDATA[<p>In dieser Folge unserer Reihe &#8222;Techno produzieren&#8220; widmen wir uns einem Thema, das gerne mal übersehen wird. Dabei kann man mit überschaubarem Aufwand sehr viel zum Positiven verändern. Die Rede ist vom korrekten Tuning der Drum- und Percussion-Sounds. Denn häufig trägt eine verstimmte Drum-Sektion entscheidend dazu bei, dass ein Mix am Ende unaufgeräumt klingt. Drums- &#8230; </p>
<p><a href="https://elektronische-musik-produzieren.de/techno-produzieren-drums-und-percussion-sounds-richtig-tunen/" class="more-link">Continue reading<span class="screen-reader-text"> "Techno produzieren: Drums und Percussion Sounds richtig tunen"</span></a></p>
<p>Der Beitrag <a href="https://elektronische-musik-produzieren.de/techno-produzieren-drums-und-percussion-sounds-richtig-tunen/">Techno produzieren: Drums und Percussion Sounds richtig tunen</a> erschien zuerst auf <a href="https://elektronische-musik-produzieren.de">elektronische-musik-produzieren</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p>In dieser Folge unserer Reihe &#8222;Techno produzieren&#8220; widmen wir uns einem Thema, das gerne mal übersehen wird. Dabei kann man mit überschaubarem Aufwand sehr viel zum Positiven verändern. Die Rede ist vom korrekten Tuning der Drum- und Percussion-Sounds. Denn häufig trägt eine verstimmte Drum-Sektion entscheidend dazu bei, dass ein Mix am Ende unaufgeräumt klingt.</p>



<img loading="lazy" decoding="async" src="https://vg09.met.vgwort.de/na/7452f594d0ba44799a3e136ebc056062" width="1" height="1" alt="">



<h2 class="wp-block-heading" id="h-drums-und-percussion-tunen-die-basics">Drums- und Percussion tunen: die Basics</h2>



<p>Eventuell stellt sich der ein oder andere die Frage, warum man diese Elemente überhaupt stimmen sollte. Denn wenngleich bei Percussion-Sounds wie Toms oder Conga der tonale Anteil recht deutlich wahrnehmbar ist, tritt spätestens bei Becken, Snares, oder selbst bei vielen Kicks, das Tuning nur minimal hervor. </p>



<p>Aber es sind genau diese Instrumente, die deswegen gerne mal übersehen werden. Und eine schlecht auf den <a href="https://elektronische-musik-produzieren.de/die-besten-bass-synthesizer-top-5/">Bass</a> abgestimmte Kick kann den ganzen Track zumatschen. Ebenso führt eine disharmonisch klingende Becken-Sektion dazu, dass eine konstante Spannung über dem Track liegt, die als unangenehm empfunden wird.</p>



<h2 class="wp-block-heading" id="h-die-l-sung-so-stimmt-ihr-drum-und-percussion-sounds">Die Lösung: So stimmt ihr Drum- und Percussion-Sounds</h2>



<p>Wie geht man beim Drum-Tuning also am besten vor? Im ersten Schritt müsst ihr ermitteln, was der Grundton der jeweiligen Instrumente ist. Dazu gibt es mehrere Möglichkeiten.</p>



<h3 class="wp-block-heading" id="h-ermittlung-des-grundtons">Ermittlung des Grundtons</h3>



<h4 class="wp-block-heading" id="h-a-ihr-nutzt-ein-tuning-plugin">a) Ihr nutzt ein Tuning-Plugin</h4>



<p>Ein Tuning-PlugIn ist in der Lage den Grundton des Instruments darzustellen, sobald es wiedergegeben wird. Das ist an sich eine gute Sache, scheitert aber häufig daran, dass entweder die Wiedergabelänge zu kurz, oder der geräuschhafte Anteil zu groß ist. In diesem Fall könntet ihr die Wiedergabezeit verlängern, indem ihr zur Ermittlung des Grundtons vorübergehend Timestretching einsetzt, bzw. Sustain oder Decay-Zeit kurz hochzieht.</p>



<div class="wp-block-image"><figure class="aligncenter size-full"><img loading="lazy" decoding="async" width="664" height="400" src="https://elektronische-musik-produzieren.de/wp-content/uploads/2021/07/Drums_percussion_tunen_techno_produzieren_tuner.jpg" alt="Drums tunen: PlugIn" class="wp-image-4879" srcset="https://elektronische-musik-produzieren.de/wp-content/uploads/2021/07/Drums_percussion_tunen_techno_produzieren_tuner.jpg 664w, https://elektronische-musik-produzieren.de/wp-content/uploads/2021/07/Drums_percussion_tunen_techno_produzieren_tuner-300x181.jpg 300w" sizes="auto, (max-width: 664px) 100vw, 664px" /><figcaption><em>Ein Tuning PlugIn stellt die Tonhöhe des Eingangssignal dar</em></figcaption></figure></div>



<p>Dadurch wird die Wiedergabezeit lang genug, damit das Tuning-Plugin adäquat arbeiten kann. Allerdings ist dieser Weg für eine komplette Percussion-Sektion auch ziemlich aufwändig. Sehen wir uns also andere Möglichkeiten an.</p>



<h4 class="wp-block-heading" id="h-b-ihr-verwendet-einen-analyzer-zur-darstellung-der-frequenz">b) Ihr verwendet einen Analyzer zur Darstellung der Frequenz</h4>



<p>Ein recht einfacher Weg, den Grundton zu ermitteln ist die Nutzung eines Analyzers. Da der Grundton meistens das lauteste Element in einem Sound darstellt, genügt hier ein Blick auf die Anzeige des Analyzers. Dort wo der höchste Ausschlag ist, liegt der Grundton. Da das Frequenzdiagramm bei den meisten Analyzern in Hertz angezeigt wird, muss man es allerdings erst einmal in einen Notenwert umwandeln. Eine gute Hilfe liefert <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Frequenzen_der_gleichstufigen_Stimmung" target="_blank" rel="noreferrer noopener">die Tabelle in diesem Wikipedia-Artikel</a>.<br>Noch einfacher geht es natürlich, wenn ihr die Darstellung des Analyzers von Hertz auf Notenwert umschalten könnt, wie in diesem Beispiel der integrierte Analyzer des FabFilter Q3.</p>



<figure class="wp-block-image size-large"><img loading="lazy" decoding="async" width="1024" height="611" src="https://elektronische-musik-produzieren.de/wp-content/uploads/2021/07/Drums_percussion_tunen_techno_produzieren_EQ-1024x611.jpg" alt="Drums Tuning: Darstellung der Tonhöhe anhand eines EQ-PlugIns" class="wp-image-4877" srcset="https://elektronische-musik-produzieren.de/wp-content/uploads/2021/07/Drums_percussion_tunen_techno_produzieren_EQ-1024x611.jpg 1024w, https://elektronische-musik-produzieren.de/wp-content/uploads/2021/07/Drums_percussion_tunen_techno_produzieren_EQ-300x179.jpg 300w, https://elektronische-musik-produzieren.de/wp-content/uploads/2021/07/Drums_percussion_tunen_techno_produzieren_EQ-768x458.jpg 768w, https://elektronische-musik-produzieren.de/wp-content/uploads/2021/07/Drums_percussion_tunen_techno_produzieren_EQ.jpg 1200w" sizes="auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /><figcaption><em>Drums Tuning: Darstellung der Tonhöhe anhand eines EQ-PlugIns</em></figcaption></figure>



<h3 class="wp-block-heading" id="h-einstellen-der-korrekten-tonh-he">Einstellen der korrekten Tonhöhe</h3>



<p>Wie schon bei der Ermittlung des Grundtons eurer Drum-Instrumente gibt es auch für das Tuning mehrere Ansätze. Das Tuning selbst erfolgt am einfachsten über die Parameter &#8222;Tune&#8220; und &#8222;Finetune&#8220;. Mit Finetune nehmt ihr die Feinabstimmung in Cent vor, während Tune gröber in Halbtonschritten erfolgt.</p>



<h4 class="wp-block-heading" id="h-a-ihr-tuned-nach-geh-r">a) Ihr tuned nach Gehör</h4>



<p>Wenn ihr ein gut trainiertes Gehör habt, lohnt es sich, das Tuning der Drums nach Gehör vorzunehmen. Dazu spielt ihr einfach das jeweilige Druminstrument ab und legt unter jede Note eine weitere Spur, in der parallel zum Druminstrument ein Sinus- oder Dreieckozillator läuft. </p>



<p>Dabei sollte man darauf achten, dass die Tunings direkt auf dem Grundton, oder zumindest in harmonischen Intervallen dazu vorgenommen werden. Im ersten Schritt nähert ihr euch mit Tune dem Grundton. Je näher ihr diesem kommt, umso stärker erzeugt das Signal aus Stimmoszillator und Drumsound Schwebungen. An dieser Stelle könnt ihr nun mit Finetuning das Tuning präzise vornehmen. Das Ziel habt ihr erreicht, sobald so gut wie kein Phasing oder Flanging mehr hörbar ist. </p>



<h4 class="wp-block-heading" id="h-b-ihr-geht-vom-dargestellten-grundton-aus">b) Ihr geht vom dargestellten Grundton aus</h4>



<p>Wenn ihr die oben skizzierte Variante mit dem <a href="https://elektronische-musik-produzieren.de/die-besten-eq-plug-ins-equalizer-vst-fuer-techno-ambient-und-co/">Equalizer</a> oder Tuning-Plugin bevorzugt, könnt ihr auch rein rechnerisch vorgehen. In diesem Fall nutzt ihr einfach den Tuning-Parameter des Drum-PlugIns oder Samplers und verschiebt das Tuning entsprechend in Richting Grundfrequenz des Tracks.</p>



<p>Hier muss man allerdings aufpassen. Denn häufig stimmt die Tonhöhe des Samples nicht mit der angegebenen Tonhöhe im Sampler-Plugin überein. Stellt dieser das Tuning eures Kick-Sample beispielsweise auf C2 dar, bedeutet das noch lange nicht, dass das Kick-Sample auch wirklich auf C2 getuned ist. Hier müsst ihr einfach etwas rechnen.</p>



<figure class="wp-block-image size-large"><img loading="lazy" decoding="async" width="1024" height="270" src="https://elektronische-musik-produzieren.de/wp-content/uploads/2021/07/Drums_percussion_tunen_techno_produzieren-1024x270.jpg" alt="Drums Tuning: Grobstimmung und Feintuning" class="wp-image-4880" srcset="https://elektronische-musik-produzieren.de/wp-content/uploads/2021/07/Drums_percussion_tunen_techno_produzieren-1024x270.jpg 1024w, https://elektronische-musik-produzieren.de/wp-content/uploads/2021/07/Drums_percussion_tunen_techno_produzieren-300x79.jpg 300w, https://elektronische-musik-produzieren.de/wp-content/uploads/2021/07/Drums_percussion_tunen_techno_produzieren-768x203.jpg 768w, https://elektronische-musik-produzieren.de/wp-content/uploads/2021/07/Drums_percussion_tunen_techno_produzieren-1536x405.jpg 1536w, https://elektronische-musik-produzieren.de/wp-content/uploads/2021/07/Drums_percussion_tunen_techno_produzieren.jpg 1554w" sizes="auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /><figcaption><em>Drums Tuning: Grobstimmung und Feintuning</em></figcaption></figure>



<p>Wenn euch der EQ oder das Tuning-Plugin sagt, dass die Kick den Grundton &#8222;A1&#8220; besitzt, der Grundton eues Track aber bei &#8222;C&#8220; liegt, müsst ihr das Kick-Tuning um drei Halbtöne nach oben verschieben. Also verschiebt ihr die Frequenz in eurem Drum-Sampler von C2 um drei Halbtöne nach oben und landet so bei D#2. Nun noch etwas Feintuning und die Kick passt perfekt zum Rest.</p>



<h2 class="wp-block-heading" id="h-tipp-behaltet-die-intervalle-im-auge">Tipp: Behaltet die Intervalle im Auge!</h2>



<p>Beim Tuning empfehle ich, immer den geringstmöglichen Abstand zum Grundton zu nutzen. Liegt dieser beispielsweise auf der Note C2 und eure Kickdrum auf D1, solltet ihr das Tuning nicht in Richtung C2 verschieben, sondern lieber exakt eine Oktave darunter auf C1 tunen. Statt 10 Halbtöne nach oben, verschiebt ihr die Frequenz also nur zwei Halbtöne nach unten.</p>



<p>Auf diese Weise klingt die Kick natürlicher, da sich mit dem Tuning auch die Formanten verschieben oder die Kick je nach Tuning-Richtung langsamer (Tuning nach unten) oder schneller (Tuning nach oben) wiedergegeben wird.</p>



<p>Sind die Abstände zu groß, z.B. weil die Kick ihren Grundton bei der Note Fis 1 hat, der Track aber in &#8222;C&#8220; produziert wurde, kann es sich lohnen, auf harmonische Intervalle zu gehen. Besonders bewährt haben sich Quinten und (große / kleine) Terzen. Ohne jetzt zu sehr in Musiktheorie abzudriften müsst ihr euch eigentlich nur merken, dass ihr in solchen Fällen einfach mal probiert, die Kick um 3 bzw. 5 Halbtonschritte nach oben zu verschieben.</p>



<h2 class="wp-block-heading" id="h-spannung-erzeugen-mit-ungenauen-tunings">Spannung erzeugen mit ungenauen Tunings</h2>



<p>Wir sind schon wieder am Ende dieses Tutorials angekommen. Abschließend möchte ich noch einmal alles über Bord werfen, was ich bis hier geschrieben habe. Denn ihr könnt disharmonisches Tuning umgekehrt auch nutzen, um subtil Spannung im Track zu erzeugen. Im Endeffekt verstimmt ihr einfach einzelne Drum-Instrumente so, dass sie harmonisch nicht zueinander passen. Eine Abweichung von wenigen Cents erzeugt Schwebungen (aber evtl. auch Phasenschweinereien), eine Abweichung von 1-2 Halbtönen zu einer unangenehmen Spannung.</p>



<p>Wichtig ist hierbei allerdings, dass ihr es nicht übertreibt und die Technik der Disharmonie nur auf kurze Passagen in einem Arrangement anwendet. Anschließend löst ihr die Spannung auf, indem ihr wieder das korrekte Tuning nutzt. Zusätzlich solltet ihr in diesen Passagen auch immer den gesamten Mix im Ohr haben, denn schließlich ist der Hauptgrund für all die Tuning-Arbeit ein sauberer Mix.</p>



<h3 class="wp-block-heading" id="h-weitere-artikel-zum-thema-techno-produzieren">Weitere Artikel zum Thema Techno produzieren</h3>



<ul class="wp-block-list"><li><a href="https://elektronische-musik-produzieren.de/kick-und-bass-abmischen-die-groessten-fehler/">Kick und Bass abmischen: Die größten Fehler</a></li><li><a href="https://elektronische-musik-produzieren.de/mehr-aus-claps-herausholen-tricks-fuer-techno-ambient-und-house/">Mehr aus Claps herausholen: Tricks für Techno, Ambient und House</a></li><li><a href="https://elektronische-musik-produzieren.de/techno-und-ambient-abmischen-stereobreite-verbessern/">Techno und Ambient abmischen: Stereobreite verbessern</a></li><li><a href="https://elektronische-musik-produzieren.de/hihats-abmischen-fuer-techno-deep-house-und-ambient-mixing-tutorial/">HiHats abmischen für Techno, Deep House und Ambient – Mixing Tutorial</a></li><li><a href="https://elektronische-musik-produzieren.de/die-besten-freeware-synthesizer-fuer-elektronische-musik/">Die besten Freeware Synthesizer für elektronische Musik</a></li></ul>
<p>Der Beitrag <a href="https://elektronische-musik-produzieren.de/techno-produzieren-drums-und-percussion-sounds-richtig-tunen/">Techno produzieren: Drums und Percussion Sounds richtig tunen</a> erschien zuerst auf <a href="https://elektronische-musik-produzieren.de">elektronische-musik-produzieren</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
					<wfw:commentRss>https://elektronische-musik-produzieren.de/techno-produzieren-drums-und-percussion-sounds-richtig-tunen/feed/</wfw:commentRss>
			<slash:comments>1</slash:comments>
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Behringer 2600  Tutorial: Techno und Ambient Patches erstellen Workshop</title>
		<link>https://elektronische-musik-produzieren.de/behringer-2600-tutorial-techno-und-ambient-patches-erstellen-workshop/</link>
					<comments>https://elektronische-musik-produzieren.de/behringer-2600-tutorial-techno-und-ambient-patches-erstellen-workshop/#respond</comments>
		
		<dc:creator><![CDATA[e-m-p]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 27 Apr 2021 04:36:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Sound Design]]></category>
		<category><![CDATA[Synthesizer]]></category>
		<category><![CDATA[Synthesizer Workshops]]></category>
		<category><![CDATA[2600]]></category>
		<category><![CDATA[Behringer]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://elektronische-musik-produzieren.de/?p=4114</guid>

					<description><![CDATA[<p>In diesem Behringer 2600 Tutorial von Limbic Bits wird gezeigt, wie man verschiedene Patches für den semimodularen Synthesizer erstellt. Der Fokus liegt dabei auf Genres wie Ambient, Electronica und Techno. Der 2600 von Behringer ist ein Nachbau des legendären Arp 2600. Dieser semimodulare Synthesizer bietet mit drei umfangreich ausgestatteten Oszillatoren, Tiefpassfilter, Rauschen und Ringmodulation etliche &#8230; </p>
<p><a href="https://elektronische-musik-produzieren.de/behringer-2600-tutorial-techno-und-ambient-patches-erstellen-workshop/" class="more-link">Continue reading<span class="screen-reader-text"> "Behringer 2600  Tutorial: Techno und Ambient Patches erstellen Workshop"</span></a></p>
<p>Der Beitrag <a href="https://elektronische-musik-produzieren.de/behringer-2600-tutorial-techno-und-ambient-patches-erstellen-workshop/">Behringer 2600  Tutorial: Techno und Ambient Patches erstellen Workshop</a> erschien zuerst auf <a href="https://elektronische-musik-produzieren.de">elektronische-musik-produzieren</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p>In diesem <a href="https://elektronische-musik-produzieren.de/behringer-synthesizer-uebersicht-und-vergleich/">Behringer</a> 2600 Tutorial von <a href="https://www.limbicbits.com" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Limbic Bits</a> wird gezeigt, wie man verschiedene Patches für den semimodularen Synthesizer erstellt. Der Fokus liegt dabei auf Genres wie Ambient, Electronica und Techno.</p>



<img loading="lazy" decoding="async" src="https://vg09.met.vgwort.de/na/360d593a3dc748638a2121b137e9e0bd" width="1" height="1" alt="">



<figure class="wp-block-embed is-type-video is-provider-youtube wp-block-embed-youtube wp-embed-aspect-16-9 wp-has-aspect-ratio"><div class="wp-block-embed__wrapper">

</div><figcaption><em>Behringer 2600 Gray Meanie Demovideo</em></figcaption></figure>



<p>Der 2600 von Behringer ist ein Nachbau des legendären Arp 2600. Dieser semimodulare Synthesizer bietet mit drei umfangreich ausgestatteten Oszillatoren, Tiefpassfilter, Rauschen und Ringmodulation etliche Möglichkeiten fürs Sounddesign. </p>



<p>Gerade Einsteigern dürften die vielen Anschlüsse und Features anfangs allerdings Probleme bereiten. Zumal Arp beim Bau ihrer Synthesizer eine Bedienungs-Philosophie vertrat, die sich in vielen Punkten wesentlich von intuitiveren Synthesizern wie zum Beispiel dem Minimoog unterschied. </p>



<p>Meine Empfehlung ist daher erst einmal Patches nachzubauen, um so den Signalfluss zu verstehen. Hierzu eignet sich das eingebettete Video. Durch die hohe Auflösung von 4 K braucht ihr nur an den entsprechenden Stellen anzuhalten, den 4K-Modus auszuwählen und die Reglereinstellungen kopieren. </p>



<p>Wichtig ist, dass ihr beim Klonen auch die gezogenen Patchkabel übernehmt. Denn viele Patches wie etwa der Percussive Lead leben davon, dass z.B. die Geschwindigkeit des LFO an die Tonhöhe gekoppelt oder andere Signale in den Ringmodulator geschickt werden, als bei der internen Vorverdrahtung.</p>



<h2 class="wp-block-heading" id="h-ubersicht-der-patches-im-behringer-2600-tutorial">Übersicht der Patches im Behringer 2600 Tutorial</h2>



<ul class="wp-block-list"><li><a href="https://www.youtube.com/watch?v=Eyfkase2Axc&amp;t=0s">0:00</a>​ Electronica Lead </li><li><a href="https://www.youtube.com/watch?v=Eyfkase2Axc&amp;t=33s">0:33</a>​ Percussive Lead (Ring Mod &amp; Spring Reverb) </li><li><a href="https://www.youtube.com/watch?v=Eyfkase2Axc&amp;t=108s">1:48</a>​ Melodic Techno <a href="https://elektronische-musik-produzieren.de/die-besten-bass-synthesizer-top-5/">Bass</a> </li><li><a href="https://www.youtube.com/watch?v=Eyfkase2Axc&amp;t=130s">2:10</a>​ House Bass </li><li><a href="https://www.youtube.com/watch?v=Eyfkase2Axc&amp;t=169s">2:49</a>​ Synth Pop Bass </li><li><a href="https://www.youtube.com/watch?v=Eyfkase2Axc&amp;t=188s">3:08</a>​ Rave Bass </li><li><a href="https://www.youtube.com/watch?v=Eyfkase2Axc&amp;t=208s">3:28</a>​ Not funky </li><li><a href="https://www.youtube.com/watch?v=Eyfkase2Axc&amp;t=216s">3:36</a>​ Spooky whistle </li><li><a href="https://www.youtube.com/watch?v=Eyfkase2Axc&amp;t=235s">3:55</a>​ EBM Lead </li><li><a href="https://www.youtube.com/watch?v=Eyfkase2Axc&amp;t=326s">5:26</a>​ Boarder Lead </li><li><a href="https://www.youtube.com/watch?v=Eyfkase2Axc&amp;t=341s">5:41</a>​ Duophonic Lead </li><li><a href="https://www.youtube.com/watch?v=Eyfkase2Axc&amp;t=416s">6:56</a>​ Dub Bass </li><li><a href="https://www.youtube.com/watch?v=Eyfkase2Axc&amp;t=475s">7:55</a>​ Kick Bass </li><li><a href="https://www.youtube.com/watch?v=Eyfkase2Axc&amp;t=508s">8:28</a>​ Techno Sequence</li></ul>



<p>Wenn ihr direkt zu einem konkreten Sound springen wollt, klickt einfach auf die Zeitangabe in der Übersicht. Allerdings wird bei jedem neuen Klick auch wieder Werbung eingespielt. Daher empfehle ich, entweder das Video von Anfang bis Ende anzusehen, oder einfach im Video zu den einzelnen Markern zu springen.</p>



<link href="https://thomann.clickfire.de/Content/pw.css?fe=7" rel="stylesheet" type="text/css"><div class="tho-universe"><ul class="product-list"><li><div class="t-column column-image"><img decoding="async" src="https://www.thomann.de/thumb/thumb120x120/pics/prod/505590.jpg" alt="Behringer 2600" class="article-image"></div><div class="t-column column-meta"><div class="top-row"><img decoding="async" src="https://thumbs.static-thomann.de/thumb/nethumb140x40/pics/herstlogos/behringer.gif" alt="Behringer" class="manufacturer-logo"><strong class="display-name">Behringer 2600</strong><div class="ratings"><span class="stars"><span style="width: 95.67%;" class="inner-stars"></span></span><a href="https://www.thomann.de/de/behringer_2600_reviews.htm?offid=1&amp;affid=397&amp;utm_medium=affiliate&amp;utm_campaign=id397&amp;utm_content=widget" target="_blank" rel="noopener">97 Bewertungen lesen</a></div></div><div class="bottom-row"><span class="price-detail">599 €</span><span class="infobox">i<span class="infobox-text">Wir verlinken auf unseren Partner Thomann, von dem wir bei Kauf eines Produktes ggf. eine Verg&#252;tung erhalten</span></span><a href="https://www.thomann.de/de/behringer_2600.htm?offid=1&amp;affid=397&amp;utm_medium=affiliate&amp;utm_campaign=id397&amp;utm_content=widget" class="cta-detail" target="_blank" rel="noopener">Jetzt kaufen</a></div></div></li></ul></div>



<h3 class="wp-block-heading" id="h-weitere-artikel">Weitere Artikel</h3>



<ul class="wp-block-list"><li><a href="https://elektronische-musik-produzieren.de/behringer-crave-workshop-sounds-fuer-techno-ambient-und-electronica-erstellen-video/">Behringer Crave Workshop: Sounds für Techno, Ambient und Electronica erstellen (Video)</a></li><li><a href="https://elektronische-musik-produzieren.de/studiokopfhoerer-fuer-elektronische-musik-die-besten-kopfhoerer-fuer-techno/">Studiokopfhörer für elektronische Musik: die besten Kopfhörer für Techno</a></li><li><a href="https://elektronische-musik-produzieren.de/die-besten-delay-effekte-fuer-synthesizer/">Die besten Delay Effekte für Synthesizer</a></li><li><a href="https://elektronische-musik-produzieren.de/techno-produzieren-fuer-den-club-7-fehler-die-du-vermeiden-solltest/">Techno produzieren für den Club: 7 Fehler, die du vermeiden solltest</a></li></ul>
<p>Der Beitrag <a href="https://elektronische-musik-produzieren.de/behringer-2600-tutorial-techno-und-ambient-patches-erstellen-workshop/">Behringer 2600  Tutorial: Techno und Ambient Patches erstellen Workshop</a> erschien zuerst auf <a href="https://elektronische-musik-produzieren.de">elektronische-musik-produzieren</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
					<wfw:commentRss>https://elektronische-musik-produzieren.de/behringer-2600-tutorial-techno-und-ambient-patches-erstellen-workshop/feed/</wfw:commentRss>
			<slash:comments>0</slash:comments>
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Mehr aus Claps herausholen: Tricks für Techno, Ambient und House</title>
		<link>https://elektronische-musik-produzieren.de/mehr-aus-claps-herausholen-tricks-fuer-techno-ambient-und-house/</link>
					<comments>https://elektronische-musik-produzieren.de/mehr-aus-claps-herausholen-tricks-fuer-techno-ambient-und-house/#respond</comments>
		
		<dc:creator><![CDATA[e-m-p]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 16 Feb 2021 05:30:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Mixing]]></category>
		<category><![CDATA[Sound Design]]></category>
		<category><![CDATA[Workshops]]></category>
		<category><![CDATA[Claps]]></category>
		<category><![CDATA[House]]></category>
		<category><![CDATA[Techno]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://elektronische-musik-produzieren.de/?p=3374</guid>

					<description><![CDATA[<p>Claps gehören zu den am häufigsten verwendeten Percussion-Elementen in der elektronischen Musik. Gleichzeitig sind Techno Claps verhältnismäßig dominant gegenüber anderen Instrumenten im Drum-Bereich, sodass es sich gerade hier lohnt, mehr Zeit in Mixing und Arrangement zu stecken. Neben der korrekten EQ- und Lautstärke-Einstellung gibt es aber noch weitere Tricks, wie man Claps spannender machen kann. &#8230; </p>
<p><a href="https://elektronische-musik-produzieren.de/mehr-aus-claps-herausholen-tricks-fuer-techno-ambient-und-house/" class="more-link">Continue reading<span class="screen-reader-text"> "Mehr aus Claps herausholen: Tricks für Techno, Ambient und House"</span></a></p>
<p>Der Beitrag <a href="https://elektronische-musik-produzieren.de/mehr-aus-claps-herausholen-tricks-fuer-techno-ambient-und-house/">Mehr aus Claps herausholen: Tricks für Techno, Ambient und House</a> erschien zuerst auf <a href="https://elektronische-musik-produzieren.de">elektronische-musik-produzieren</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p>Claps gehören zu den am häufigsten verwendeten Percussion-Elementen in der elektronischen Musik. Gleichzeitig sind Techno Claps verhältnismäßig dominant gegenüber anderen Instrumenten im Drum-Bereich, sodass es sich gerade hier lohnt, mehr Zeit in Mixing und Arrangement zu stecken. Neben der korrekten EQ- und Lautstärke-Einstellung gibt es aber noch weitere Tricks, wie man Claps spannender machen kann. Ein paar davon stellt euch dieser Artikel vor.</p>



<img loading="lazy" decoding="async" src="https://vg09.met.vgwort.de/na/98729535b36842a788d6140b4fad1c3a" width="1" height="1" alt="">



<h2 class="wp-block-heading" id="h-techno-claps-doppeln-und-zeitversetzt-abspielen">Techno Claps doppeln und zeitversetzt abspielen</h2>



<p>Bei komplett analog erzeugten Claps werden meistens mehrere Rauschimpulse mit BP gefiltert und zeitversetzt nacheinander abgespielt. Je nach Synthesizer oder Drum-Machine konnte man die Zeitintervalle auseinander schieben oder zusammenrücken. Besonders gut ist dies beispielsweise im <a href="https://www.elektron.se/products/analog-rytm-mkii/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Analog Rytm von Elektron</a> gelöst. </p>



<p>Durch das Auseinanderziehen wirken Claps räumlicher, teilweise sogar granular. Nun spricht nichts dagegen, diesen Effekt generell zu nutzen und es auch auf akustische Claps oder Samples anzuwenden.</p>



<p>Dazu müsst ihr eine oder mehrere Aufnahmen doppeln und in eurer <a href="https://elektronische-musik-produzieren.de/welche-daw-fuer-elektronische-musik-die-besten-musikprogramme/">DAW</a> leicht versetzt platzieren. Je kürzer die Abstände zwischen den Samples sind, umso mehr neigt der Sound dazu, ins Flanging zu gehen. Ich würde mit vier Samples beginnen, die jeweils  20-30 ms Abstand zueinander haben. Experimentiert ruhig damit, bis ihr mit dem Ergebnis zufrieden seid.</p>



<figure class="wp-block-image size-large is-style-default"><img loading="lazy" decoding="async" width="1024" height="296" src="https://elektronische-musik-produzieren.de/wp-content/uploads/2021/02/Clap_Arrangement-1024x296.jpg" alt="Claps arrangieren für Techno. Breite Sounds dank Panning" class="wp-image-3651" srcset="https://elektronische-musik-produzieren.de/wp-content/uploads/2021/02/Clap_Arrangement-1024x296.jpg 1024w, https://elektronische-musik-produzieren.de/wp-content/uploads/2021/02/Clap_Arrangement-300x87.jpg 300w, https://elektronische-musik-produzieren.de/wp-content/uploads/2021/02/Clap_Arrangement-768x222.jpg 768w, https://elektronische-musik-produzieren.de/wp-content/uploads/2021/02/Clap_Arrangement.jpg 1200w" sizes="auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /><figcaption><em>Claps doppeln, Pannings variieren und zeitversetzt abspielen</em></figcaption></figure>



<p>Als finalen Schritt könnt ihr nun die einzelnen Claps auf unterschiedliche Spuren legen. Dann gebt ihr jedem Samples leicht veränderte EQ-Werte und b) Positionen im Stereopanorama mit. Mit extremen Pannings erzeugt ihr sehr breite Claps, die allerdings auch recht dominant werden. Also sparsam einsetzen und nicht zu stark in den Vordergrund mischen. </p>



<h2 class="wp-block-heading" id="h-durchsetzungsf-hige-techno-claps-dank-layering">Durchsetzungsfähige Techno Claps dank Layering</h2>



<p>Wie schon im Kick-Tutorial beschrieben, kann man sich mit dem Schichten mehrere Samples interessante Klänge bauen. Das gilt selbstverständlich auch für Claps, die ihr mit geschicktem Layering nicht nur einen individuellen Touch mitgebt, sondern diese auch durchsetzungsfähig macht. </p>



<p>Probiert dabei einfach mal, euer eigenes Klatschen im Raum aufzunehmen und es mit synthetischen Claps zu kombinieren. Wichtig ist dabei nur, dass ihr jedem Layer einen Frequenzbereich spendiert. Ansonsten wird das Experiment schnell zu matschig.</p>



<p>Gut funktioniert auch mit mehreren unterschiedlichen Layern zu arbeiten und dabei eine Basis-Clap zu definieren. Dadurch zieht sich der Sound wie ein roter Faden durch euren Track, wirkt aber gleichzeitig abwechslungsreich, da ihr diesen mit unterschiedlichen Layern immer wieder neu zusammensetzt.</p>



<h2 class="wp-block-heading" id="h-multitap-delay-f-r-rhythmische-variation">Multitap-Delay für rhythmische Variation</h2>



<p>Ok, dieser Tipp ist für alle Programmierfaulen (zu denen ich häufig ebenfalls gehöre). Statt jede Clap einzeln zeitversetzt im Arrangement zu platzieren, probiert mal ein Multitap-Delay in eurer Clap-Spur. Mutlitap-Delays sind immer dann eine große Hilfe, wenn man spannende rhythmische Muster erzeugen will, aber zu faul ist, diese durch Probieren selbst zu setzen.</p>



<div class="wp-block-image is-style-default"><figure class="aligncenter size-large"><img loading="lazy" decoding="async" width="840" height="435" src="https://elektronische-musik-produzieren.de/wp-content/uploads/2021/02/Echoboy_MultiTap_Delay.png" alt="Eines der besten Delay-PlugIns: EchoBoy von Soundtoys bietet auch MultiTap-Delays" class="wp-image-3670" srcset="https://elektronische-musik-produzieren.de/wp-content/uploads/2021/02/Echoboy_MultiTap_Delay.png 840w, https://elektronische-musik-produzieren.de/wp-content/uploads/2021/02/Echoboy_MultiTap_Delay-300x155.png 300w, https://elektronische-musik-produzieren.de/wp-content/uploads/2021/02/Echoboy_MultiTap_Delay-768x398.png 768w" sizes="auto, (max-width: 840px) 100vw, 840px" /><figcaption><em>Eines der besten Delay-PlugIns: EchoBoy von Soundtoys bietet auch MultiTap-Delays</em></figcaption></figure></div>



<p>Gegen den Einsatz von Multi-Tap-Delays spricht auch überhaupt nichts. Denn dank unterschiedlicher Taktraten, häufig sogar integrierten Filtern, EQs oder Panorama-Funktionen, vereinfachen diese viele Zwischenschritte und laden zum Experimentieren ein.</p>



<h2 class="wp-block-heading" id="h-mehr-lebendigkeit-mit-flanger">Mehr Lebendigkeit mit Flanger</h2>



<p>Wenn ihr in einem Track bei einer Clap bleiben wollt und diese zudem recht häufig einsetzt, solltet ihr diese spannender gestalten. Eine einfache Möglichkeit hierfür ist der Einsatz von Modulationseffekten, wie beispielsweise einem Flanger. Bei einigen analogen Drum-Machines geschieht das durch die Bauteile häufig automatisch, da jeder Impuls leicht anders klingt und sich beim Überlagern der Einzelimpulse gerne mal einzelne Frequenzen auslöschen.</p>



<p>Diese Phasenauslöschungen sorgen aber dafür, dass die Claps jedes Mal leicht anders und dadurch lebendiger klingen. Um diesen Effekt auch auf Samples anzuwenden, könnt ihr einen Modulationseffekt auf die Clap-Spur ziehen und mit einem langsam schwingenden LFO die Frequenz des Flangers (Chorus / Phasers) steuern. Ich empfehle hier den Effekt nur anteilig, also mit einem Anteil von 30-50 %, einzusetzen und dann mit Variationen zu spielen. Letztlich ist das aber reine Geschmacksache.</p>



<h2 class="wp-block-heading" id="h-schmutz-hinzuf-gen-mit-bit-crusher">Schmutz hinzufügen mit Bit Crusher</h2>



<p>Wenn die Clap mal nicht so richtig im Mix sitzen will, können ausgerechnet Bit Crusher die Lösung sein. Beim Bit Crusher empfehle ich vor allem den Downsample-Modus (Rate Redux). Dezent eingesetzt erzeugt dieser in Kombination mit einer Bitrate von 12 Bit einen angenehm kernigen Sound, von dem Claps häufig profitieren. Sollte der Sound im Anschluss zu hart werden, kann man mit einem EQ oder Tiefpassfilter zusätzlich die Höhen etwas dimmen.</p>



<div class="wp-block-image is-style-default"><figure class="aligncenter size-large"><img loading="lazy" decoding="async" width="602" height="228" src="https://elektronische-musik-produzieren.de/wp-content/uploads/2021/02/Claps_Bitcrusher.jpg" alt="Bitcrusher auf Claps einsetzen" class="wp-image-3659" srcset="https://elektronische-musik-produzieren.de/wp-content/uploads/2021/02/Claps_Bitcrusher.jpg 602w, https://elektronische-musik-produzieren.de/wp-content/uploads/2021/02/Claps_Bitcrusher-300x114.jpg 300w" sizes="auto, (max-width: 602px) 100vw, 602px" /><figcaption><em>Bitcrusher auf Claps einsetzen</em></figcaption></figure></div>



<h2 class="wp-block-heading" id="h-geringere-dosierung">Geringere Dosierung</h2>



<p>Da es sich bei Claps wie eingangs erwähnt häufig um sehr dominante Elemente handelt, solltet ihr sie sparsam einsetzen. Damit meine ich vor allem, dass sie nicht wie in den 90ern ständig auf der 2 und 4 kommen, sondern primär einzelne Akzente im Track setzen. Das gilt besonders bei Claps mit großen Hallräumen.</p>



<p>Bei Rolllenden Übergängen kann man Claps aber gut unter die Snare-Wirbel mischen, um diese insgesamt spannender zu gestalten. Wollt ihr hingegen genau den Rave-Retro-Sound der 90er erzeugen, spricht natürlich nichts dagegen, eine klassische <a href="https://elektronische-musik-produzieren.de/roland-tr-909-clone-die-besten-tr-909-vsts-und-hardware-clones/">909</a> Clap auf die 2 und 4 oder gelegentlich gar auf die 1,2,3 und 4 zu setzen. Handelt es sich dabei um en Sample, empfehle ich auf jeden Fall den dritten Tipp aus dieser Liste mit dem Flanger.</p>



<h3 class="wp-block-heading" id="h-weitere-links">Weitere Links</h3>



<ul class="wp-block-list"><li><a href="https://elektronische-musik-produzieren.de/techno-kick-bauen-so-erstellst-du-fette-bassdrums-fuer-den-club/">Techno Kick abmischen: So erzeugt ihr fette Kicks für den Club</a></li><li><a href="https://elektronische-musik-produzieren.de/kick-und-bass-abmischen-die-groessten-fehler/">Kick und Bass abmischen bei elektronischer Musik</a></li><li><a href="https://elektronische-musik-produzieren.de/tiefenstaffelung-im-mix-mehr-spannung-beim-abmischen-von-techno/">Tiefenstaffelung im Mix: Mehr Spannung beim Abmischen von Techno</a></li><li><a href="https://elektronische-musik-produzieren.de/die-besten-drum-machines-fuer-techno/">Die besten Drum Machines für Techno</a></li><li><a href="https://elektronische-musik-produzieren.de/midi-controller-fuer-fl-studio-die-besten-modelle-fuer-elektronische-musik/">Die besten MIDI Controller für FL Studio</a></li><li><a href="https://elektronische-musik-produzieren.de/studiokopfhoerer-fuer-elektronische-musik-die-besten-kopfhoerer-fuer-techno/">Studiokopfhörer für elektronische Musik: die besten Kopfhörer für Techno</a></li></ul>
<p>Der Beitrag <a href="https://elektronische-musik-produzieren.de/mehr-aus-claps-herausholen-tricks-fuer-techno-ambient-und-house/">Mehr aus Claps herausholen: Tricks für Techno, Ambient und House</a> erschien zuerst auf <a href="https://elektronische-musik-produzieren.de">elektronische-musik-produzieren</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
					<wfw:commentRss>https://elektronische-musik-produzieren.de/mehr-aus-claps-herausholen-tricks-fuer-techno-ambient-und-house/feed/</wfw:commentRss>
			<slash:comments>0</slash:comments>
		
		
			</item>
		<item>
		<title>HiHats abmischen für Techno, Deep House und Ambient &#8211; Mixing Tutorial</title>
		<link>https://elektronische-musik-produzieren.de/hihats-abmischen-fuer-techno-deep-house-und-ambient-mixing-tutorial/</link>
					<comments>https://elektronische-musik-produzieren.de/hihats-abmischen-fuer-techno-deep-house-und-ambient-mixing-tutorial/#respond</comments>
		
		<dc:creator><![CDATA[e-m-p]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 16 Dec 2020 06:53:55 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Mixing]]></category>
		<category><![CDATA[Sound Design]]></category>
		<category><![CDATA[Workshops]]></category>
		<category><![CDATA[Techno produzieren]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://elektronische-musik-produzieren.de/?p=2444</guid>

					<description><![CDATA[<p>Als rhythmisches Element tragen Hi-Hats beim Groove eine entscheidende Rolle. Denn mit einer guten HiHat-Programmierung bestimmt man wesentlich mit, ob ein Track nach vorne geht oder eher entspannt treibend wirkt. Häufig merkt man aber an der Hi-Hat-Sektion auch, ob jemand wirklich detailverliebt gemixt hat. Unausgewogen harsche HiHats lassen den Track schnell zu digital klingen oder &#8230; </p>
<p><a href="https://elektronische-musik-produzieren.de/hihats-abmischen-fuer-techno-deep-house-und-ambient-mixing-tutorial/" class="more-link">Continue reading<span class="screen-reader-text"> "HiHats abmischen für Techno, Deep House und Ambient &#8211; Mixing Tutorial"</span></a></p>
<p>Der Beitrag <a href="https://elektronische-musik-produzieren.de/hihats-abmischen-fuer-techno-deep-house-und-ambient-mixing-tutorial/">HiHats abmischen für Techno, Deep House und Ambient &#8211; Mixing Tutorial</a> erschien zuerst auf <a href="https://elektronische-musik-produzieren.de">elektronische-musik-produzieren</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p>Als rhythmisches Element tragen Hi-Hats beim Groove eine entscheidende Rolle. Denn mit einer guten HiHat-Programmierung bestimmt man wesentlich mit, ob ein Track nach vorne geht oder eher entspannt treibend wirkt. Häufig merkt man aber an der Hi-Hat-Sektion auch, ob jemand wirklich detailverliebt gemixt hat. Unausgewogen harsche HiHats lassen den Track schnell zu digital klingen oder schlicht anstrengend sein. Wenn man ein paar Dinge beachtet, ist das aber kein Thema. Worauf man beim HiHats abmischen achten sollte, erfahrt ihr in diesem Artikel.</p>



<img loading="lazy" decoding="async" src="https://vg09.met.vgwort.de/na/cb13832e0e2c465189ed5a5279d812c6" width="1" height="1" alt="">



<h2 class="wp-block-heading" id="h-hihats-abmischen-tuning-beachten">HiHats abmischen &#8211; Tuning beachten!</h2>



<p>Wie die meisten Instrumente besitzen auch viele Hi-Hats einen tonalen Anteil. Umso wichtiger ist es, das auch beim Abmischen zu berücksichtigen. Denn eine Auswahl von nicht aufeinander abgestimmten HiHats kann den Mix schnell unaufgeräumt klingen lassen.</p>



<figure class="wp-block-image size-large"><img loading="lazy" decoding="async" width="1024" height="270" src="https://elektronische-musik-produzieren.de/wp-content/uploads/2020/12/HiHats_tunen-1024x270.jpg" alt="Ohne richtiges Tuning der HiHats wirkt der Mix schnell unausgeglichen." class="wp-image-3200" srcset="https://elektronische-musik-produzieren.de/wp-content/uploads/2020/12/HiHats_tunen-1024x270.jpg 1024w, https://elektronische-musik-produzieren.de/wp-content/uploads/2020/12/HiHats_tunen-300x79.jpg 300w, https://elektronische-musik-produzieren.de/wp-content/uploads/2020/12/HiHats_tunen-768x202.jpg 768w, https://elektronische-musik-produzieren.de/wp-content/uploads/2020/12/HiHats_tunen.jpg 1200w" sizes="auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /><figcaption><em>Vor dem Mixing solltet ihr erstmal die HiHats auf den Track tunen.</em></figcaption></figure>



<p>Um die HiHats zu tunen, solltet ihr erst einmal den Grundton ermitteln. Dafür eignen sich zwei Methoden besonders gut. Zum einen könntet ihr einfach einen Tuner als PlugIn in die HiHat-Spur ziehen. Dieser zeigt an, wie die HiHat gestimmt ist. Zum anderen könnt ihr auch einen Analyzer dafür nutzen, wie ihn auch viele EQ-PlugIns an Bord haben. Hier achtet man einfach auf den stärksten Ausschlag im (unteren) Mittenbereich. Meistens liegt hier die Grundfrequenz und damit die Note der HiHat. </p>



<p>Ist die Tonhöhe ermittelt, muss man nur noch die HiHat richtig stimmen. Sagen wir, der Track hat die Grundtonart G. Die HiHat ist aber auf &#8222;F&#8220; gestimmt. Jetzt könnte man die HiHat entweder zehn Halbtöne nach unten oder zwei Halbtöne nach oben stimmen. Ich bevorzuge meistens die Variante, die näher liegt. In diesem Fall verschiebe ich also die HiHat um zwei Halbtöne nach oben.</p>



<p>Diesen Vorgang zieht ihr jetzt noch für die anderen HiHats und Percussion-Instrumente durch und ich verspreche, dass der Mix gleich deutlich angenehmer klingt!</p>



<h2 class="wp-block-heading" id="h-eq-einstellungen-f-r-hihats">EQ-Einstellungen für HiHats</h2>



<p>Wie jedes andere Instrument in einem Track, sollten auch HiHats vernünftig mit einem EQ bearbeitet werden. Beim HiHats abmischen gilt es zunächst, alle nicht benötigten tiefen Frequenzen wegzuschieben. Das hat nicht nur einen positiven Effekt auf die weitere Bearbeitung mit Dynamikprozessoren, auch euer Mix wird insgesamt dadurch aufgeräumter. Ich empfehle, dabei recht radikal vorzugehen. Lasst den gesamten Mix laufen und cuttet mit einem 12 dB oder 24dB HP-Filter alles bei der HiHat-Spur weg, bis ihr das Gefühl habt, im Mix würde auf einmal etwas fehlen. Das ist eure untere Eckfrequenz für die Beschneidung der HiHats.</p>



<p>Nun gilt es, die ganz hohen Frequenzen zu bearbeiten. Hierbei müsst ihr vorsichtiger arbeiten und einen Kompromiss aus dumpfen Höhen und digitaler Schärfe finden. Dazu komme ich aber gleich noch bei der Verwendung von Tape-Emulationen.</p>



<figure class="wp-block-image size-large"><img loading="lazy" decoding="async" width="1172" height="339" src="https://elektronische-musik-produzieren.de/wp-content/uploads/2020/12/Hi-Hats-Mixing_Tutorial_Techno_Ambient-edited.jpg" alt="Hi Hat Mixing Tutorial. Störende Frequenzen findet man mit dem EQ recht einfach." class="wp-image-3197" srcset="https://elektronische-musik-produzieren.de/wp-content/uploads/2020/12/Hi-Hats-Mixing_Tutorial_Techno_Ambient-edited.jpg 1172w, https://elektronische-musik-produzieren.de/wp-content/uploads/2020/12/Hi-Hats-Mixing_Tutorial_Techno_Ambient-edited-300x87.jpg 300w, https://elektronische-musik-produzieren.de/wp-content/uploads/2020/12/Hi-Hats-Mixing_Tutorial_Techno_Ambient-edited-1024x296.jpg 1024w, https://elektronische-musik-produzieren.de/wp-content/uploads/2020/12/Hi-Hats-Mixing_Tutorial_Techno_Ambient-edited-768x222.jpg 768w" sizes="auto, (max-width: 1172px) 100vw, 1172px" /><figcaption><em>Störende Frequenzen mit dem EQ finden</em></figcaption></figure>



<p>Als letzten Schritt beim sucht ihr nach unangenehmen Resonanzen in euren HiHats. Diese findet man recht einfach, indem man im EQ ein Mittenband nimmt, hier die Güte (Q / Resonanz) sehr schmal einstellt und dann die Lautstärke des Mittenbands massiv anhebt. Nun sweept ihr die Frequenzen langsam von links nach rechts (oder umgekehrt) durch. Dabei macht ihr euch an den Stellen Notizen, an denen das Signal unangenehm glockig pfeift. Anschließend senkt ihr den EQ etwas breitbandiger als im Testdurchlauf an diesen Stellen um 6-12 dB ab. </p>



<h2 class="wp-block-heading" id="h-hihats-abmischen-weichere-h-hen-mit-deessern">HiHats abmischen &#8211; Weichere Höhen mit DeEssern</h2>



<p>Mit diesem Trick könnt ihr eure HiHats abmischen, indem ihr einen DeEsser auf störende Frequenzen ansetzt. Im Gegensatz zum EQing greift der DeEsser nur dann ein, wenn eine vorher definierte Frequenz eine bestimmte Lautstärke überschreitet. Damit wirkt ein DeEsser manchmal etwas natürlicher als der radikalere Einschnitt mit einem EQ.</p>



<div class="wp-block-image is-style-default"><figure class="aligncenter size-large"><img loading="lazy" decoding="async" width="444" height="284" src="https://elektronische-musik-produzieren.de/wp-content/uploads/2020/12/waves_deesser.jpg" alt="DeEsser wie der Waves Renaissance DeEsser eignen sich perfekt zur automatischen Entfernung scharfer Höhen. Zum HiHats abmischen sind sie daher eine gute Ergänzung zu EQs." class="wp-image-3185" srcset="https://elektronische-musik-produzieren.de/wp-content/uploads/2020/12/waves_deesser.jpg 444w, https://elektronische-musik-produzieren.de/wp-content/uploads/2020/12/waves_deesser-300x192.jpg 300w" sizes="auto, (max-width: 444px) 100vw, 444px" /><figcaption><em>DeEsser eignen sich perfekt zur automatischen Entfernung scharfer Höhen (Abb.: Waves Renaissance DeEsser</em>)</figcaption></figure></div>



<p>Mit einem PlugIn wie dem Renaissance DeEsser erhaltet ihr für überschaubares Geld eine intuitive Lösung. Nebenbei bekommt ihr damit auch die Möglichkeit, zu scharfe S-Laute bei Vocal-Tracks in den Griff zu bekommen. Denn das ist eigentlich die Hauptaufgabe eines DeEssers (da her der Name). Eine kostenlose Alternative, die ich allerdings nicht ausprobiert habe gibt es mit dem <a href="http://antress.blogspot.com" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Modern DeEsser von Antress</a>.</p>



<div id="cf-productswidget-111" class="cf-productswidget"></div>
<script src="https://thomann.clickfire.de/Creatives/GetProductsWidgetJS/LHFaU6iKaxi1OZ7nGwEKqw2"></script>



<h2 class="wp-block-heading" id="h-weichere-h-hen-mit-tape-emulationen">Weichere Höhen mit Tape-Emulationen</h2>



<p>Falls eure HiHats den Mix zu harsch durchschneiden gibt es neben EQ-ing und dem De-Esser-Trick noch eine weitere Möglichkeit, den Klang angenehmer zu machen. Dazu benötigt ihr eine PlugIn-Emulation (oder das Original) einer Bandsättigung. Vereinfacht gesagt neigen Röhren und Bänder dazu, die oberen Frequenzen angenehm zu glätten, wenn man sie etwas zu heiß anfährt. Dieser Effekt wird gerne auch als Band- oder Röhrensättigung beschrieben.</p>



<p>Hierzu könnt ihr ein Tape-Sättigung-Plugin in euren HiHat-Kanal ziehen und das Eingangssignal langsam immer weiter aufdrehen, bis ihr nahe am Clipping oder kurz darüber hinaus seid. Probiert es mal aus: Der Effekt ist subtil, aber eure HiHats werden gleich angenehm seidig klingen, anstatt den Mix harsch zu überfordern. Wenn es das PlugIn hergibt, macht es auch Spaß, mit verschiedenen Bandgrößen zu spielen.</p>



<h3 class="wp-block-heading" id="h-weitere-links">Weitere Links</h3>



<ul class="wp-block-list"><li><a href="https://elektronische-musik-produzieren.de/techno-kick-bauen-so-erstellst-du-fette-bassdrums-fuer-den-club/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Techno Kick erstellen &#8211; So erzeugst du druckvolle Bassdrums für den Club</a></li><li><a href="https://elektronische-musik-produzieren.de/kick-und-bass-abmischen-die-groessten-fehler/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Kick und Bass abmischen: Die größten Fehler</a></li><li><a href="https://elektronische-musik-produzieren.de/techno-produzieren-fuer-den-club-7-fehler-die-du-vermeiden-solltest/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Techno produzieren für den Club &#8211; Diese Fehler solltest du vermeiden</a></li><li><a href="https://elektronische-musik-produzieren.de/sidechain-compressor-einstellen-tutorial-fuer-elektronische-musik/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Sidechain-Kompressor einstellen &#8211; So erzeugst du den Pumpeffekt</a></li></ul>



<p></p>
<p>Der Beitrag <a href="https://elektronische-musik-produzieren.de/hihats-abmischen-fuer-techno-deep-house-und-ambient-mixing-tutorial/">HiHats abmischen für Techno, Deep House und Ambient &#8211; Mixing Tutorial</a> erschien zuerst auf <a href="https://elektronische-musik-produzieren.de">elektronische-musik-produzieren</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
					<wfw:commentRss>https://elektronische-musik-produzieren.de/hihats-abmischen-fuer-techno-deep-house-und-ambient-mixing-tutorial/feed/</wfw:commentRss>
			<slash:comments>0</slash:comments>
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Novation Peak Tutorial: Sound Design mit dem Hybrid-Synthesizer</title>
		<link>https://elektronische-musik-produzieren.de/novation-peak-tutorial-sound-design-mit-dem-hybrid-synthesizer/</link>
					<comments>https://elektronische-musik-produzieren.de/novation-peak-tutorial-sound-design-mit-dem-hybrid-synthesizer/#respond</comments>
		
		<dc:creator><![CDATA[e-m-p]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 27 Oct 2020 06:23:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Sound Design]]></category>
		<category><![CDATA[Synthesizer]]></category>
		<category><![CDATA[Synthesizer Workshops]]></category>
		<category><![CDATA[Workshops]]></category>
		<category><![CDATA[Novation]]></category>
		<category><![CDATA[Peak]]></category>
		<category><![CDATA[Sounddesign]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://elektronische-musik-produzieren.de/?p=2524</guid>

					<description><![CDATA[<p>Dieses Novation Peak Tutorial zeigt dir Tricks, die über das reguläre Sounddesign hinausgehen. Wenn du bisher einen Sequencer im Novation Peak oder Summit vermisst haben solltest, könnte dieser Artikel etwas für dich sein. Im ersten Abschnitt zeigen wir, wie man dem Synthesizer dieses Feature spendiert. Dabei nutzen wir nur die interne Sound-Engine. Ambient- und Dub-Produzenten &#8230; </p>
<p><a href="https://elektronische-musik-produzieren.de/novation-peak-tutorial-sound-design-mit-dem-hybrid-synthesizer/" class="more-link">Continue reading<span class="screen-reader-text"> "Novation Peak Tutorial: Sound Design mit dem Hybrid-Synthesizer"</span></a></p>
<p>Der Beitrag <a href="https://elektronische-musik-produzieren.de/novation-peak-tutorial-sound-design-mit-dem-hybrid-synthesizer/">Novation Peak Tutorial: Sound Design mit dem Hybrid-Synthesizer</a> erschien zuerst auf <a href="https://elektronische-musik-produzieren.de">elektronische-musik-produzieren</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p>Dieses Novation Peak Tutorial zeigt dir Tricks, die über das reguläre Sounddesign hinausgehen. Wenn du bisher einen Sequencer im Novation Peak oder Summit vermisst haben solltest, könnte dieser Artikel etwas für dich sein. Im ersten Abschnitt zeigen wir, wie man dem Synthesizer dieses Feature spendiert. Dabei nutzen wir nur die interne Sound-Engine. Ambient- und <a href="https://elektronische-musik-produzieren.de/dub-chords-und-pads-erstellen-workshop/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Dub</a>-Produzenten erfahren im zweiten Teil, wie man die typisch eiernden Bandechos mit dem Peak hinbekommt. Anschließend widmen wir uns im dritten Teil der Karplus-Strong-Synthese. Falls dir elektroakustische Klänge gefallen, dürfte dich dieser Abschnitt interessieren.</p>



<img loading="lazy" decoding="async" src="https://vg01.met.vgwort.de/na/5a39690dddf14a36a6284072c23c30a7" width="1" height="1" alt="">



<h2 class="wp-block-heading" id="h-novation-peak-tutorial-so-verpasst-du-peak-und-summit-einen-sequencer">Novation Peak Tutorial: So verpasst du Peak und Summit einen Sequencer</h2>



<figure class="wp-block-embed is-type-video is-provider-youtube wp-block-embed-youtube wp-embed-aspect-16-9 wp-has-aspect-ratio"><div class="wp-block-embed__wrapper">

</div><figcaption><em>Wir bauen uns einen Sequencer für den Peak</em></figcaption></figure>



<p>Für den Trick, den ich im Video erkläre, musst du etwas Vorarbeit mit der Components Software von Novation machen. Falls du die nicht ohnehin schon installiert hast, findest du den kostenlosen Librarian <a href="https://novationmusic.com/en/components" target="_blank" rel="noreferrer noopener nofollow">hier auf der Webseite von Novation</a>. </p>



<p>Im Wesentlichen funktioniert es so: Indem wir den dritten Oszillator maximal tief stimmen, können wir ihn als LFO einsetzen. Ein LFO ist ja letztlich nichts anderes, als ein langsam schwingender VCO / DCO, insofern müssen wir den Oszillator nur weit genug herunter stimmen. </p>



<p>An dieser Stelle kommt nun ein Feature zum Einsatz, das Novation mit den User-Wavetables hinzugefügt hat. Wir können uns mit der Components-Software unsere eigenen Oszillator-Wellenformen zeichnen.</p>



<figure class="wp-block-image size-large is-style-default"><img loading="lazy" decoding="async" width="1024" height="580" src="https://elektronische-musik-produzieren.de/wp-content/uploads/2020/09/Novation_Peak_tutorial-1024x580.jpg" alt="Novation Peak Tutorial - So verpasst man dem Peak einen Step Sequencer" class="wp-image-2536" srcset="https://elektronische-musik-produzieren.de/wp-content/uploads/2020/09/Novation_Peak_tutorial-1024x580.jpg 1024w, https://elektronische-musik-produzieren.de/wp-content/uploads/2020/09/Novation_Peak_tutorial-300x170.jpg 300w, https://elektronische-musik-produzieren.de/wp-content/uploads/2020/09/Novation_Peak_tutorial-768x435.jpg 768w, https://elektronische-musik-produzieren.de/wp-content/uploads/2020/09/Novation_Peak_tutorial.jpg 1200w" sizes="auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /><figcaption><em>Eigene Sequenzen zeichnen ist mit dem Wavetable-Editor möglich</em></figcaption></figure>



<p>Grundsätzlich ist dieses Feature gedacht, das klangliche Spektrum auf Oszillator-Ebene zu erweitern und das funktioniert auch richtig gut. Es spricht allerdings nichts dagegen, sich dem Feature auf eine andere Weise zu nähern. Teilt man das Grid so auf, dass man zum Beispiel 16 Felder auf der X-Achse und 24 Felder auf der Y-Achse erhält, kann man die dargestellte Wellenform nämlich auch anders interpretieren: Demnach entsprechen die 24 Felder auf der Y-Achse der Tonhöhe, wobei jedes Feld stellvertretend für eine Note ist. Uns stehen also zwei Oktaven zur Verfügung. Die 16 Felder auf der X-Achse wiederum markieren die Länge unserer Sequenz. </p>



<h2 class="wp-block-heading" id="h-karplus-strong-synthese-mit-novation-peak-und-summit">Karplus-Strong-Synthese mit Novation Peak und Summit</h2>



<p><a href="https://en.wikipedia.org/wiki/Karplus–Strong_string_synthesis" target="_blank" rel="noreferrer noopener nofollow">Karplus-Strong-Synthese</a> ist eine Syntheseform aus dem Bereich des Physical Modellings. Dabei wird ein kurzer Impuls, Rauschen oder ein anderes Signal in ein gefiltertes Delay mit sehr kurz eingestellten Verzögerungszeiten geschickt. Die niedrigen Delay-Zeiten erzeugen im Zusammenspiel mit Feedback Wiederholungen, die ausreichend schnell genug aufeinander folgen, sodass dadurch ein tonales Signal entsteht. Auf diese Weise wird das Verhalten von gezupften oder gestrichenen Saiteninstrumenten nachgebildet. </p>



<p>Wenn man sich die Bestandteile für die Karplus-Strong-Synthese ansieht, merkt man schnell, dass eigentlich alles davon auch im Peak vorhanden ist: Delay mit sehr geringen Delay-Zeiten, Feedback, Noise und andere Signalquellen als Impulsgeber. Zudem &#8211; und das ist das entscheidende hier &#8211; kann man a) die Obertöne aus den Wiederholungen herausfiltern und b) die Delay-Zeiten an die gespielten Noten koppeln. Wie das geht, erkläre ich in diesem Video.</p>



<figure class="wp-block-embed is-type-video is-provider-youtube wp-block-embed-youtube wp-embed-aspect-16-9 wp-has-aspect-ratio"><div class="wp-block-embed__wrapper">

</div></figure>



<p>Im Video hört man es bereits. Unserem Vorhaben richtig gute Physical Modeling Sounds zu erstellen, steht etwas im Wege: Das Delay im Peak erzeugt beim Wechsel der Verzögerungszeiten immer ein Glide, das sich nicht abstellen lässt. Das ist bei der Emulation von alten Tape- und BB-Delays zwar super. In diesem Fall schränkt es den Einsatz als tonal spielbares Delay aber ziemlich ein. Nichtsdestotrotz lassen sich auf diese Weise eine Reihe spannender Sounds und Percussions erstellen, weswegen es sich lohnt, das einfach mal auszuprobieren.</p>



<p>&#8211;&gt; Weitere Tipps zum <a href="https://elektronische-musik-produzieren.de/5-sounddesign-tricks-die-man-kennen-sollte/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Thema Sounddesign</a>.</p>



<h2 class="wp-block-heading" id="h-weitere-artikel">Weitere Artikel</h2>



<ul class="wp-block-list"><li><a href="https://elektronische-musik-produzieren.de/dub-chords-und-pads-erstellen-workshop/">Dub Chords und Pads erstellen &#8211; Workshop</a></li><li><a href="https://elektronische-musik-produzieren.de/buch-elektronische-musik-produzieren-die-groessten-fehler-sounddesign-und-tipps-fuer-erfolgreiche-clubtracks/">Buch: Elektronische Musik produzieren – Die größten Fehler, Sounddesign und Tipps für erfolgreiche Clubtracks</a></li><li><a href="https://elektronische-musik-produzieren.de/novation-peak-permafrost-sound-pack-127-patches-fuer-ambient-techno-und-electronica/">Novation Peak „Permafrost“: Patches für Ambient, Techno und Electronica</a></li><li><a href="https://elektronische-musik-produzieren.de/novation-circuit-tracks-test/">Novation Circuit Tracks Test</a></li><li><a href="https://elektronische-musik-produzieren.de/waldorf-kyra-tutorial-sounddesign-tipps-fuer-den-va-synth/">Waldorf Kyra Tutorial – Sounddesign Tipps für den VA-Synth</a></li></ul>
<p>Der Beitrag <a href="https://elektronische-musik-produzieren.de/novation-peak-tutorial-sound-design-mit-dem-hybrid-synthesizer/">Novation Peak Tutorial: Sound Design mit dem Hybrid-Synthesizer</a> erschien zuerst auf <a href="https://elektronische-musik-produzieren.de">elektronische-musik-produzieren</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
					<wfw:commentRss>https://elektronische-musik-produzieren.de/novation-peak-tutorial-sound-design-mit-dem-hybrid-synthesizer/feed/</wfw:commentRss>
			<slash:comments>0</slash:comments>
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Techno produzieren für den Club: 7 Fehler, die du vermeiden solltest</title>
		<link>https://elektronische-musik-produzieren.de/techno-produzieren-fuer-den-club-7-fehler-die-du-vermeiden-solltest/</link>
					<comments>https://elektronische-musik-produzieren.de/techno-produzieren-fuer-den-club-7-fehler-die-du-vermeiden-solltest/#comments</comments>
		
		<dc:creator><![CDATA[e-m-p]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 14 Oct 2020 04:45:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Mixing]]></category>
		<category><![CDATA[Sound Design]]></category>
		<category><![CDATA[Workshops]]></category>
		<category><![CDATA[Techno]]></category>
		<guid isPermaLink="false">http://elektronische-musik-produzieren.de/?p=318</guid>

					<description><![CDATA[<p>Auch wenn elektronische Musik insgesamt viele Experimente zulässt, gibt es beim Techno produzieren einige Regeln, die man beachten sollte. Ansonsten wird aus einer guten Idee nur noch eine Nummer fürs Archiv auf der Festplatte. Besondere Herausforderungen entstehen wenn man vorhat, seine Produktionen auch einmal in den Club zu bringen. Welches die größten Stolpersteine sind, zeige &#8230; </p>
<p><a href="https://elektronische-musik-produzieren.de/techno-produzieren-fuer-den-club-7-fehler-die-du-vermeiden-solltest/" class="more-link">Continue reading<span class="screen-reader-text"> "Techno produzieren für den Club: 7 Fehler, die du vermeiden solltest"</span></a></p>
<p>Der Beitrag <a href="https://elektronische-musik-produzieren.de/techno-produzieren-fuer-den-club-7-fehler-die-du-vermeiden-solltest/">Techno produzieren für den Club: 7 Fehler, die du vermeiden solltest</a> erschien zuerst auf <a href="https://elektronische-musik-produzieren.de">elektronische-musik-produzieren</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p>Auch wenn <a href="https://elektronische-musik-produzieren.de/buch-elektronische-musik-produzieren-die-groessten-fehler-sounddesign-und-tipps-fuer-erfolgreiche-clubtracks/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">elektronische Musik</a> insgesamt viele Experimente zulässt, gibt es beim <a href="https://elektronische-musik-produzieren.de/techno-produzieren-fuer-einsteiger-diese-6-dinge-braucht-man-wirklich/">Techno produzieren</a> einige Regeln, die man beachten sollte. Ansonsten wird aus einer guten Idee nur noch eine Nummer fürs Archiv auf der Festplatte. Besondere Herausforderungen entstehen wenn man vorhat, seine Produktionen auch einmal in den Club zu bringen. Welches die größten Stolpersteine sind, zeige ich in diesem Artikel.</p>



<img loading="lazy" decoding="async" src="https://vg01.met.vgwort.de/na/dc1d8d2ae0d5418e8b408809fcb560ec" width="1" height="1" alt="">



<h2 class="wp-block-heading" id="h-die-kick-druckt-nicht-im-club">Die Kick drückt nicht im Club</h2>



<p>Während du deinen Track zuhause abhörst, klingt alles perfekt: Die Mitten sind definiert, die HiHats klingen schön crisp und die Kick schiebt gut nach vorne. Dann spielst du deinen Track das erste Mal im Club und plötzlich merkst du, wie er förmlich neben den anderen Tracks zusammenbricht. Was ist passiert?</p>



<h3 class="wp-block-heading">Ein optimierter Raum ist essentiell</h3>



<p>Häufig gehen Probleme im Bassbereich auf eine schlechte Hörsituation zurück. Ein nicht optimaler Raum oder unterdimensionierte <a href="https://elektronische-musik-produzieren.de/die-besten-studiomonitore-fuer-elektronische-musik/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Studiomonitore</a> führen dazu, dass man den Subbass-Bereich überhaupt nicht wahrnimmt. Hier hilft es nur, in bessere <a href="https://elektronische-musik-produzieren.de/die-besten-studiomonitore-fuer-elektronische-musik/">Studiomonitore</a> zu investieren, nachdem (!) man erst einmal den Raum akustisch optimiert hat. </p>



<p>Und das mit der Raumoptimierung meine ich durchaus wörtlich. Ich habe schon etliche Studios gesehen, in denen für tausende Euros das edelste Equipment steht, aber die Speaker quasi vor der nackten Wand &#8211; oder schlimmer noch direkt in der unbehandelten Ecke &#8211; aufgestellt wurden. Flatterechos, stehende Wellen oder ausgelöschte Frequenzen sind da die Regel.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Der Raum ist super, die Monitore auch &#8211; wie bekomme ich die Kick jetzt in den Griff?</h3>



<p>Anstatt nun einfach mehr <a href="https://elektronische-musik-produzieren.de/die-besten-bass-synthesizer-top-5/">Bass</a> in die Summe zu klatschen, solltest du dir zunächst die wichtigsten Instrumente vornehmen: Kickdrum und Bass. Dabei musst du dich vorher entscheiden, welches der beiden den Subpart mit übernehmen soll. Denn wenn beide Instrumente zu heftige Subs liefern, schlitterst du direkt in das nächste Problem und hast einen undefinierten Bassbereich.</p>



<p>Hast du dich dann für deinen Kandidaten entschieden, kannst du entweder mit geschicktem Layering &#8211; etwa mit einem Sinus oder Dreieck eine Oktave unter dem Grundton &#8211; zusätzlichen Bass hinzufügen. Behalte auch hier die Lautstärke im Auge, denn gerade beim Subbereich neigt man gerne mal dazu, zu viel des Guten hinzuzufügen.</p>


<div class="wp-block-image is-style-default">
<figure class="aligncenter size-large"><img loading="lazy" decoding="async" width="594" height="482" src="https://elektronische-musik-produzieren.de/wp-content/uploads/2020/11/bx_subsynth_techno_abmischen.jpg" alt="Techno produzieren mit mehr Subbass für Clubmusik. Das liefern spezialisierte PlugIns wie bx subsynth von Brainworx" class="wp-image-2831" srcset="https://elektronische-musik-produzieren.de/wp-content/uploads/2020/11/bx_subsynth_techno_abmischen.jpg 594w, https://elektronische-musik-produzieren.de/wp-content/uploads/2020/11/bx_subsynth_techno_abmischen-300x243.jpg 300w" sizes="auto, (max-width: 594px) 100vw, 594px" /><figcaption class="wp-element-caption"><em>Abb.: bx_subsynth</em></figcaption></figure>
</div>


<p>Oder du nutzt ein spezialisiertes PlugIn, das deinem Signal zusätzlich mehr Tiefenschub verleiht. PlugIns wie <a href="https://www.plugin-alliance.com/en/products/bx_subsynth.html" target="_blank" rel="noreferrer noopener">BX_Subsynth von Brainworx</a> können eine große Hilfe dabei sein, bergen aber immer auch das Risiko, es zu übertreiben. </p>



<p>Wenn ihr in diesen Bereich noch einmal tief einsteigen wollt: In den Workshops <a href="https://elektronische-musik-produzieren.de/kick-und-bass-abmischen-die-groessten-fehler/">Kick und Bass abmischen für Techno</a> und<a href="https://elektronische-musik-produzieren.de/techno-kick-bauen-so-erstellst-du-fette-bassdrums-fuer-den-club/" target="_blank" rel="noreferrer noopener"> perfekte Techno-Kicks erstellen</a> gehe ich noch einmal genauer auf diese zwei Themen ein.</p>



<h2 class="wp-block-heading" id="h-bassbereich-ist-nicht-definiert">Bassbereich ist nicht definiert</h2>



<p>Umgekehrt kann es passieren, dass du zu viel Bass in den Track gemischt hast, anstatt zu wenig. Wahrscheinlich sind in diesem Fall entweder die unteren Mittenfrequenzen noch zu undefiniert, oder es findet zu viel im Subbereich statt.</p>



<p>Um dieses Problem zu beheben, solltest du alle deine Tracks durchgehen und analysieren: Wo können sich Störfrequenzen eingeschlichen haben? Besonders bei Mikrofonaufnahmen passiert es gerne mal, dass sich tieffrequente Geräusche einschleichen. Ich empfehle hier einen recht radikalen, aber gut nachvollziehbaren Ansatz.</p>



<p>Ziehe in jede Spur außer in denjenigen, die für den Bass zuständig sind, einen Low-Cut-EQ. Diesen setzt du großzügig bei 150-300 Hz an und arbeitest dich Stück für Stück an den perfekten Sound heran. Ziel ist es, alles radikal wegzuschneiden, was du nicht für deinen Mix benötigst. Sobald dein Mix merklich an Wärme verliert, hast du es übertrieben. In diesem Fall solltest du dir als erstes Instrumente wie Pianos, Vocals oder Gitarren vornehmen und den Cut dort wieder etwas tiefer ansetzen. Bei Pads hilft es oft, den Frequenzbereich bei 250 -350 Hz um 3-6 dB abzusenken. Probier es mal aus und du merkst schnell, wie dein Mix davon profitiert. </p>



<h2 class="wp-block-heading" id="h-der-mix-klingt-zu-harsch">Der Mix klingt zu harsch</h2>



<p>Wenn man über mehrere Stunden hinweg mischt, sind die Ohren irgendwann ermüdet. Eine Folge davon ist, dass man die Höhen im Mix gerne mal überbetont, weil man aufgrund der Ermüdung dann immer mehr Höhen reinmischt.</p>



<p>Neben ausreichender Erholung für die Ohren in der Mix-Down-Phase ist es wichtig, die Höhen immer im Blick zu behalten. Dadurch vermeidest du, dass der gespielte Track unangenehm zischelt und trotzdem frisch wirkt.</p>



<p>Als schnelles Mittel dagegen bieten sich zwei Möglichkeiten an: Erstens eine sanfte Absenkung der Höhen mit einem Shelf-EQ ab einer Frequenz von 10-12 kHz. Zweitens kann man mit Bandsättigungsemulationen den hohen Frequenzen etwas an Schärfe nehmen. Besser ist es aber, gleich schon im Mix der einzelnen Spuren anzufangen und besonders Instrumente im hohen Frequenzspektrum isoliert zu optimieren. Bei <a href="https://elektronische-musik-produzieren.de/hihats-abmischen-fuer-techno-deep-house-und-ambient-mixing-tutorial/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">HiHats </a>kann zum Beispiel ein De-Esser wahre Wunder bewirken.</p>



<h2 class="wp-block-heading" id="h-den-drums-fehlt-der-groove">Den Drums fehlt der Groove</h2>



<p>Die HiHats nageln starr auf dem 16-tel Raster und die Snare sitzt fest auf der 2 und 4. Zusätzlich hast du auf Percussions komplett verzichtet oder die Congas langweilig im Offbeat positioniert. </p>



<p>Der Mix kann noch so perfekt klingen, aber wenn der Track nicht grooved, wirst du beim Publikum nur wenig Resonanz auslösen. Dabei kann man mit wenigen Tricks einen Beat deutlich spannender gestalten. Einerseits könntest du versuchen, einzelne Elemente per Hand einzuspielen. Je nachdem, wie gut dir das gelingt, musst du im Anschluss noch die Quantisierungsfunktion des Sequencers nutzen. Achte hierbei dann darauf, dass du das Raster nicht auf 100 Prozent stellst. Probier einfach mal geringere Werte oder auch andere Subdivisions. Wenn du etwa eine 16tel Hi-Hat eingespielt hast, versuche es mit einer triolischen Quantisierung (16tel oder 32tel triolisch) und lege das Raster auf 80 Prozent.</p>



<p>Andererseits bieten die meisten DAWs spezielle Groove-Quantisierungen an. Bei Ableton ist das der Groove-Pool, bei Logic kann man unterschiedliche Swing-Varianten auswählen. Es lohnt sich echt, damit immer wieder zu experimentieren. Häufig ist das der Schlüssel zu einem Track, der maximal in die Beine geht.</p>



<p>Wichtig ist hierbei, dass du immer wieder Variationen in den Groove bringst. Die spannendste Synkopierung wird mit der Zeit langweilig, wenn man sie ständig wiederholt.</p>



<h2 class="wp-block-heading" id="h-die-ubergange-sind-langweilig">Die Übergänge sind langweilig</h2>



<p>Damit ein Track sowohl im Club als auch beim einfachen Musikhören unterwegs gut funktioniert, sollte das Arrangement gut aufgebaut sein. Ein wesentlicher Bestandteil beim Techno produzieren sind spannende Übergänge.</p>



<p>Nimmt man zum Beispiel einfach einmal kurz die Kick raus um sie dann später parallel mit einem rückwärts abgespielten Becken langsam wieder einzuladen, ist das zwar ganz nett, aber alles andere als originell.Auf der anderen Seite ist es auch nicht ratsam, mit sämtlichen Konventionen zu brechen und in einer smoothen Deep House Nummer den Übergang mit komplexen Breakbeats á la Venetian Snares zu gestalten.</p>



<p>Der Übergang muss zu der Nummer passen. Dabei sollte nach dem Übergang auf jeden Fall eine emotionale Steigerung zum Part vorher passieren. Sei es durch das Austauschen der HiHats mit einer aggressiveren Variante, das Addieren einer zweiten Melodie-Linie oder Percussion-Grooves. Ich empfehle, die hinzukommenden Elemente vorher im Track schon einmal kurz anzureißen. Zum Beispiel, indem von den zwei Takten der Melodie nur zwei Noten angerissen, oder die Percussion-Sounds einzeln versetzt abgefeuert werden. Auf diese Weise kommt nach dem Übergang ein bereits &#8222;bekanntes&#8220; Element hinzu, das dann in seiner ganzen Form präsentiert wird. </p>



<h2 class="wp-block-heading" id="h-nicht-laut-und-leise-abgehort">Nicht laut und leise abgehört</h2>



<p>Bevor du den Track im Club spielst, solltest du ihn einmal auf Club-Lautstärke gehört haben. Dafür benötigst du jetzt keine Function One PA-Lautsprecher, die deine Nachbarn zwei Häuser weiter noch aus der Couch fegt. Aber gerade in der Mix-Down-Phase ist es ratsam, die Studiomonitore für einen Augenblick weiter aufzudrehen.</p>



<p>Dabei solltest du auf drei Dinge achten: Erstens, ob die Höhen unangenehm schrill sind. Zweitens, ob tragende Elemente wie Melodie oder Übergänge auch bei hohen Lautstärken noch funktionieren. Drittens, ob nicht auf einmal die Kick verschluckt wird, oder der Bassbereich plötzlich tierisch anfängt zu dröhnen. Um den Bassbereich sinnvoll zu beurteilen, solltest du kurz deine Hörposition verlassen und etwas herumlaufen. Tieffrequente Signale benötigen Distanz, um sich voll zu entfalten. Das sollte man beim Abmischen unbedingt auf dem Schirm haben.</p>



<p>Umgekehrt offenbart einem das Abhören bei geringer Lautstärke, ob einige Instrumente zu dominant im Mix sind. Stell dafür die Lautstärke so ein, dass du wirklich kaum noch etwas von deinem Track hörst. Wenn du Elemente in deinem Track hast, die zu laut sind, stechen sie spätestens jetzt deutlich hervor. Nun kannst du die Instrumente leiser drehen und den Vorgang so oft wiederholen, bis der Mix ausgewogen ist.</p>



<h2 class="wp-block-heading" id="h-dem-mix-fehlt-die-tiefe">Dem Mix fehlt die Tiefe</h2>



<p>Wenn alle Instrumente in der Stereomitte und die Spuren nicht über Lautstärke oder Effekte platziert sind, spricht man von einem flachen Mix. Falls ihr euch nicht sicher seid, ob das auf euren Mix zutrifft, helfen euch Werkzeuge zur Visualisierung eures Mix. Das gängigste Werkzeug dafür ist ein Audioanlyzer. Wichtig ist, dass dieser neben einer Darstellung der Frequenzen auch über ein Goniometer (Vector Scope) verfügt. Hiermit wird sichtbar, wieweit die Stereobreite ausgenutzt wurde. </p>



<p>Dabei kann man mit wenig Aufwand dem Mix mehr Tiefe verleihen. Zum einen bietet sich hierfür der Einsatz von Delay und Reverb an, um einzelne Instrumente weiter nach hinten zu positionieren. Stereo-Delays helfen dabei, das Signal breiter im Stereobild zu platzieren. Zum anderen sollte man die Instrumente auch strategisch im Stereopanorama verteilen. Wie das geht, erfährst du im Detail im Artikel <a href="https://elektronische-musik-produzieren.de/techno-und-ambient-abmischen-stereobreite-verbessern/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Techno abmischen &#8211; So verbesserst du die Stereobreite</a>.</p>



<h2 class="wp-block-heading" id="h-weitere-artikel-zum-thema-techno-produzieren">Weitere Artikel zum Thema Techno produzieren</h2>



<ul class="wp-block-list">
<li><a href="https://elektronische-musik-produzieren.de/kick-und-bass-abmischen-die-groessten-fehler/">Kick und Bass abmischen: Die größten Fehler</a></li>



<li><a href="https://elektronische-musik-produzieren.de/techno-kick-bauen-so-erstellst-du-fette-bassdrums-fuer-den-club/">Techno Kick bauen: So erstellst du fette Bassdrums für den Club</a></li>



<li><a href="https://elektronische-musik-produzieren.de/studiokopfhoerer-fuer-elektronische-musik-die-besten-kopfhoerer-fuer-techno/">Studiokopfhörer für elektronische Musik: die besten Kopfhörer für Techno</a></li>



<li><a href="https://elektronische-musik-produzieren.de/sidechain-compressor-einstellen-tutorial-fuer-elektronische-musik/">Sidechain Compressor einstellen. Tutorial für elektronische Musik</a></li>
</ul>
<p>Der Beitrag <a href="https://elektronische-musik-produzieren.de/techno-produzieren-fuer-den-club-7-fehler-die-du-vermeiden-solltest/">Techno produzieren für den Club: 7 Fehler, die du vermeiden solltest</a> erschien zuerst auf <a href="https://elektronische-musik-produzieren.de">elektronische-musik-produzieren</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
					<wfw:commentRss>https://elektronische-musik-produzieren.de/techno-produzieren-fuer-den-club-7-fehler-die-du-vermeiden-solltest/feed/</wfw:commentRss>
			<slash:comments>1</slash:comments>
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Ableton Operator Workshop: Sound Design mit dem FM Synthesizer</title>
		<link>https://elektronische-musik-produzieren.de/ableton-operator-workshop-sound-design-mit-dem-fm-synthesizer/</link>
					<comments>https://elektronische-musik-produzieren.de/ableton-operator-workshop-sound-design-mit-dem-fm-synthesizer/#respond</comments>
		
		<dc:creator><![CDATA[e-m-p]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 06 Oct 2020 09:32:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[PlugIns, DAWs und VST-Instrumente]]></category>
		<category><![CDATA[Sound Design]]></category>
		<category><![CDATA[Synthesizer]]></category>
		<category><![CDATA[Synthesizer Workshops]]></category>
		<category><![CDATA[Workshops]]></category>
		<category><![CDATA[Ableton]]></category>
		<category><![CDATA[Operator]]></category>
		<guid isPermaLink="false">http://elektronische-musik-produzieren.de/?p=328</guid>

					<description><![CDATA[<p>Der Ableton Operator wirkt auf den ersten Blick recht simpel. Unter der überschaubaren Oberfläche versteckt sich aber ein vielseitiger FM Synthesizer, der zusätzlich subtraktive und additive Synthese miteinander vereint. Wie man noch etwas mehr aus dem Synth herausholt, erfährst du in diesem Ableton Operator Workshop. Mehr Schmutz durch Overdrive und co. Analoger Sound wird gerne &#8230; </p>
<p><a href="https://elektronische-musik-produzieren.de/ableton-operator-workshop-sound-design-mit-dem-fm-synthesizer/" class="more-link">Continue reading<span class="screen-reader-text"> "Ableton Operator Workshop: Sound Design mit dem FM Synthesizer"</span></a></p>
<p>Der Beitrag <a href="https://elektronische-musik-produzieren.de/ableton-operator-workshop-sound-design-mit-dem-fm-synthesizer/">Ableton Operator Workshop: Sound Design mit dem FM Synthesizer</a> erschien zuerst auf <a href="https://elektronische-musik-produzieren.de">elektronische-musik-produzieren</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p>Der Ableton Operator wirkt auf den ersten Blick recht simpel. Unter der überschaubaren Oberfläche versteckt sich aber ein vielseitiger <a href="https://elektronische-musik-produzieren.de/die-besten-fm-synthesizer-fuer-elektronische-musik-hardware-synths/">FM Synthesizer</a>, der zusätzlich subtraktive und additive Synthese miteinander vereint. Wie man noch etwas mehr aus dem Synth herausholt, erfährst du in diesem Ableton Operator Workshop.</p>



<img loading="lazy" decoding="async" src="https://vg01.met.vgwort.de/na/466acf720d14428299b4b4221b9042f2" width="1" height="1" alt="">



<h2 class="wp-block-heading" id="h-mehr-schmutz-durch-overdrive-und-co">Mehr Schmutz durch Overdrive und co.</h2>



<p>Analoger Sound wird gerne mal dadurch definiert, dass er roh und schmutzig klingt. Dass das mit FM-Synthese ähnlich möglich ist, ist kein Geheimnis. Etwas versteckt finden sich im Operator an zwei Stellen jedoch zusätzliche Möglichkeiten, seinen Patches noch einmal ordentlich Schmutz zu verleihen. </p>



<p>Hierbei handelt es sich einerseits um die Sättigungsstufe, die alle Filtermodelle außer &#8222;Clean&#8220; mitbringen. Sobald man ein anderes Filtermodell ausgewählt hat, erscheint sie im zentralen Feld, direkt unter der Auswahlbox für Filter. Die Sättigungsstufe klingt ziemlich gut und spielt besonders in Verbindung mit höherer Resonanz ihre .tärken aus-</p>


<div class="wp-block-image is-style-default">
<figure class="aligncenter size-large"><img loading="lazy" decoding="async" width="504" height="212" src="https://elektronische-musik-produzieren.de/wp-content/uploads/2020/09/Ableton_Operator_Workshop_analogsounds.png" alt="Ableton Operator Tutorial: Die Sättigungsstufen sollte man ins Sounddesign einbeziehe " class="wp-image-2508" srcset="https://elektronische-musik-produzieren.de/wp-content/uploads/2020/09/Ableton_Operator_Workshop_analogsounds.png 504w, https://elektronische-musik-produzieren.de/wp-content/uploads/2020/09/Ableton_Operator_Workshop_analogsounds-300x126.png 300w" sizes="auto, (max-width: 504px) 100vw, 504px" /><figcaption class="wp-element-caption"><em>Ableton Operator: Mehr Schmutz mit Sättigung und Shaper </em></figcaption></figure>
</div>


<p>Andererseits findet sich rechts davon noch ein Shaper, der dem Signal mit verschiedenen Algorithmen auf die Pelle rückt. Hier reicht das Spektrum von subtiler Zerre bis hin zu körniger 4-Bit-Ästhetik.</p>



<h2 class="wp-block-heading" id="h-eigene-schwingungsformen-zeichnen">Eigene Schwingungsformen zeichnen</h2>



<p>Jedem dem Filter für subtraktive Synthese hat Ableton dem Operator noch Elemente der additiven Synthese spendiert. Ganz vereinfacht gesagt, erzeugt man bei additiver Synthese Klänge, indem man die gewünschten harmonischen Teiltöne frei zusammenstellt. Natürlich steckt bei einem rein additiven Synth noch einiges mehr unter der Haube, aber als Abgrenzung zur subtraktiven Synthese soll das an dieser Stelle reichen.</p>



<figure class="wp-block-image size-large is-style-default"><img loading="lazy" decoding="async" width="700" height="432" src="https://elektronische-musik-produzieren.de/wp-content/uploads/2020/09/Ableton_operator_additive_synthese.png" alt="Additive Synthese in Ableton Operator. Workshop" class="wp-image-2550" srcset="https://elektronische-musik-produzieren.de/wp-content/uploads/2020/09/Ableton_operator_additive_synthese.png 700w, https://elektronische-musik-produzieren.de/wp-content/uploads/2020/09/Ableton_operator_additive_synthese-300x185.png 300w" sizes="auto, (max-width: 700px) 100vw, 700px" /><figcaption class="wp-element-caption"><em>Additive Synthese in Ableton Operator</em></figcaption></figure>



<p>Der Operator hat nun genau so ein additives Element an Bord. Es befindet sich im mittleren Fenster und wird durch einen Klick mit dem Stift in die Fläche aktiviert. Egal, welche Schwingungsform hier vorher aktiviert wurde: Mit dem Klick wird automatisch die User-Waveform ausgewählt. In dem Fenster lassen sich nun 16, 32 oder 64 Teiltöne frei in ihrer Lautstärke mischen. Auf diese Weise entstehen neue Schwingungsformen, die man ansonsten nicht im Vorrat des Operators findet. Bearbeitet man diese dann noch mit Shaper, Filter und Frequenzmodulation, eröffnet das eine völlig neue Klangwelt. Um nicht zu schnell in harsche Gefilde abzudriften, ist es ratsam, erstmal mit subtilen Einstellungen zu beginnen. So kann man etwa drei bis vier Teilharmonische langsam hochziehen, um überhaupt zu verstehen, wis sich das auf den Klang auswirkt.</p>



<h2 class="wp-block-heading" id="h-hullkurven-loopen">Hüllkurven loopen</h2>



<p>Ein Feature, das man für die Produktion elektronischer Musik unbedingt auf dem Schirm haben sollte, sind loopbare Hüllkurven. Wenn der Loop aktiviert ist, wird eine Hüllkurve solange in der Schleife abgespielt, bis der Note-Off-Befehl kommt (die Taste oder das <a href="https://elektronische-musik-produzieren.de/die-besten-synthesizer-fuer-pads/">Pad</a> losgelassen wird). Dabei wird nur das Segment von Attack bis Decay wiederholt, denn Release betrifft ja die Phase nach dem Note-Off-Befehl.</p>


<div class="wp-block-image is-style-default">
<figure class="aligncenter size-large"><img loading="lazy" decoding="async" width="685" height="420" src="https://elektronische-musik-produzieren.de/wp-content/uploads/2020/09/Ableton_Operator_Workshop_Techno-1.jpg" alt="Loopbare Hüllkurven in Ableton Live" class="wp-image-2514" srcset="https://elektronische-musik-produzieren.de/wp-content/uploads/2020/09/Ableton_Operator_Workshop_Techno-1.jpg 685w, https://elektronische-musik-produzieren.de/wp-content/uploads/2020/09/Ableton_Operator_Workshop_Techno-1-300x184.jpg 300w" sizes="auto, (max-width: 685px) 100vw, 685px" /><figcaption class="wp-element-caption"><em>Abb. Ableton Operator: Einige Synths in Ableton bieten loopbare Hüllkurven</em></figcaption></figure>
</div>


<p>Jetzt gibt es in Ableton eine sehr coole Funktion: Man kann innerhalb der Sektion, in der man den Loop aktiviert, bestimmen, auf welche Weise die Hüllkurve geloopt werden soll. &#8222;Loop&#8220; startet die Hüllkurve immer dann neu, wenn die Attack- und Decay-Phasen einmal komplett durchlaufen wurden. Da das völlig unabhängig von der BPM des Tracks läuft, eignet sich diese Variante am besten für experimentelle Texturen oder Effektsounds. </p>



<p>Tipp: Sehr geringe &#8222;Time&#8220;- bzw. Attack- und Decay-Werte sorgen in dieser Variante dafür, dass wir eine weitere Modulationsquelle im hörbaren Bereich haben. Auf diese Weise eröffnen wir uns noch mehr Möglichkeiten für das kreative Sounddesign.</p>



<p>Aber zurück zum eigentlichen Thema: Mit den Modi &#8222;Beat&#8220; und &#8222;Sync&#8220; lassen sich die Loop-Durchläufe an das Songtempo koppeln. Im Unterschied zu Sync, bei dem auch bei polyphon gespielten Sounds alle Hüllkurven synchronisiert laufen, ermöglicht uns der Modus &#8222;Beat&#8220; noch eine interessante Variation: Spielt man zum Beispiel alle Noten eines Akkord nicht hundertprozentig gleichzeitig, kommt auch der Loop der Hüllkurven der einzelnen Stimmen leicht versetzt. </p>



<p>Kombiniert man das zusätzlich mit mehreren Operatoren und unterschiedlichen Taktarten in dem Feld &#8222;Repeat&#8220;, entstehen komplexe polyrhythmische Strukturen, die selbst über lange Zeiträume hinweg noch spannend bleiben.</p>



<h2 class="wp-block-heading" id="h-lfo-tools-fur-modulationsorgien-nutzen">LFO Tools für Modulationsorgien nutzen</h2>



<p>Manchmal fährt man mit nur einem LFO die interne Klangerzeugung des Operators schnell an ihre Grenzen. Nicht nur, weil ein LFO insgesamt nicht sehr viel ist, sondern auch, weil die vorhandenen Modulationsziele im Operator beschränkt sind. Eine gute Abhilfe schaffen MIDI-LFOs, die es für Max4Live in mehreren Varianten gibt.</p>



<figure class="wp-block-image size-large is-style-default"><img loading="lazy" decoding="async" width="1024" height="308" src="https://elektronische-musik-produzieren.de/wp-content/uploads/2020/09/Ableton_LFO-1024x308.jpg" alt="LFO Tool in Ableton Live" class="wp-image-2515" srcset="https://elektronische-musik-produzieren.de/wp-content/uploads/2020/09/Ableton_LFO-1024x308.jpg 1024w, https://elektronische-musik-produzieren.de/wp-content/uploads/2020/09/Ableton_LFO-300x90.jpg 300w, https://elektronische-musik-produzieren.de/wp-content/uploads/2020/09/Ableton_LFO-768x231.jpg 768w, https://elektronische-musik-produzieren.de/wp-content/uploads/2020/09/Ableton_LFO.jpg 1200w" sizes="auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /><figcaption class="wp-element-caption"><em>LFO MIDI in Ableton Live</em></figcaption></figure>



<p>Hiermit ist es möglich, sich beliebige Parameter in Operator auszusuchen und sie dem LFO zuzuweisen. So kann man dann selbst die Operatoren-Verschaltung, Feedback oder die Schwingungsform der Operatoren modulieren. Empfehlenswerte MIDI-LFOs sind LFO, enthalten in den <a href="https://www.ableton.com/de/packs/max-live-essentials/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Max for Live Essentials</a>, sowie der komplexere<a href="https://www.ableton.com/de/blog/lfo-20-free-max-live-device-robert-henke/" target="_blank" rel="noreferrer noopener"> LFO 2.0</a> von Robert Henke.</p>



<p>Wenn dir dieser Ableton Operator Workshop gefallen hat, könnten dir auch unsere anderen <a href="https://elektronische-musik-produzieren.de/category/workshops/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Tutorials</a> zum Thema <a href="https://elektronische-musik-produzieren.de/5-sounddesign-tricks-die-man-kennen-sollte/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Sounddesign</a> gefallen. Oder guck dir mal <a href="https://elektronische-musik-produzieren.de/ableton-vocoder-tutorial-roboterstimmen-und-gesprochene-pads/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">diesen Workshop zum Ableton Vocoder</a> an.</p>



<h3 class="wp-block-heading" id="h-weitere-artikel">Weitere Artikel</h3>



<ul class="wp-block-list">
<li><a href="https://elektronische-musik-produzieren.de/kick-und-bass-abmischen-die-groessten-fehler/">Kick und Bass abmischen: Die größten Fehler</a></li>



<li><a href="https://elektronische-musik-produzieren.de/sidechain-compressor-einstellen-tutorial-fuer-elektronische-musik/">Sidechain Compressor einstellen. Tutorial für elektronische Musik</a></li>



<li><a href="https://elektronische-musik-produzieren.de/die-besten-midi-controller-fuer-ableton-live-uebersicht/">Die besten MIDI Controller für Ableton Live – Übersicht</a></li>



<li><a href="https://elektronische-musik-produzieren.de/dub-chords-und-pads-erstellen-workshop/">Dub Chords und Pads erstellen Workshop</a></li>



<li><a href="https://elektronische-musik-produzieren.de/korg-opsix-test-fm-synthesizer-mit-6-operatoren-und-va-synthese/">Korg opsix Test – FM Synthesizer mit 6 Operatoren und VA-Synthese</a></li>
</ul>
<p>Der Beitrag <a href="https://elektronische-musik-produzieren.de/ableton-operator-workshop-sound-design-mit-dem-fm-synthesizer/">Ableton Operator Workshop: Sound Design mit dem FM Synthesizer</a> erschien zuerst auf <a href="https://elektronische-musik-produzieren.de">elektronische-musik-produzieren</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
					<wfw:commentRss>https://elektronische-musik-produzieren.de/ableton-operator-workshop-sound-design-mit-dem-fm-synthesizer/feed/</wfw:commentRss>
			<slash:comments>0</slash:comments>
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Sidechain Compressor einstellen. Tutorial für elektronische Musik</title>
		<link>https://elektronische-musik-produzieren.de/sidechain-compressor-einstellen-tutorial-fuer-elektronische-musik/</link>
					<comments>https://elektronische-musik-produzieren.de/sidechain-compressor-einstellen-tutorial-fuer-elektronische-musik/#respond</comments>
		
		<dc:creator><![CDATA[e-m-p]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 18 Sep 2020 05:32:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Mixing]]></category>
		<category><![CDATA[PlugIns, DAWs und VST-Instrumente]]></category>
		<category><![CDATA[Sound Design]]></category>
		<category><![CDATA[Workshops]]></category>
		<category><![CDATA[mixing]]></category>
		<category><![CDATA[tutorial]]></category>
		<category><![CDATA[Workshop]]></category>
		<guid isPermaLink="false">http://elektronische-musik-produzieren.de/?p=363</guid>

					<description><![CDATA[<p>Anfangs nutzte man sie vor allem im klassischen French House gerne und viel: Sidechain-Kompression, auch bekannt als Pumpeffekt. Mittlerweile findet sich der Effekt in nahezu jedem Genre der elektronischen Musik, ob Techno, Deep House oder im Ambient. Manchmal auf einzelnen Spuren, andere Male über den gesamten Mix gelegt. Beim Pumpeffekt verdichtet ein Kompressor das Signal &#8230; </p>
<p><a href="https://elektronische-musik-produzieren.de/sidechain-compressor-einstellen-tutorial-fuer-elektronische-musik/" class="more-link">Continue reading<span class="screen-reader-text"> "Sidechain Compressor einstellen. Tutorial für elektronische Musik"</span></a></p>
<p>Der Beitrag <a href="https://elektronische-musik-produzieren.de/sidechain-compressor-einstellen-tutorial-fuer-elektronische-musik/">Sidechain Compressor einstellen. Tutorial für elektronische Musik</a> erschien zuerst auf <a href="https://elektronische-musik-produzieren.de">elektronische-musik-produzieren</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p>Anfangs nutzte man sie vor allem im klassischen French House gerne und viel: Sidechain-Kompression, auch bekannt als Pumpeffekt. Mittlerweile findet sich der Effekt in nahezu jedem Genre der elektronischen Musik, ob Techno, Deep House oder im Ambient. Manchmal auf einzelnen Spuren, andere Male über den gesamten Mix gelegt. Beim Pumpeffekt verdichtet ein Kompressor das Signal auf recht radikale Weise, wobei ein Instrument die Intensität der Kompression zusätzlich steuert. Das kann zum Beispiel eine <a href="https://elektronische-musik-produzieren.de/techno-kick-bauen-so-erstellst-du-fette-bassdrums-fuer-den-club/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Bass-Drum</a>-Spur sein, die, sobald sie ertönt, den Kompressor aktiviert. Wie stellt man den Sidechain Compressor ein um den klassischen Pumpeffekt zu erhalten? Dieses Tutorial zeigt euch, wie es geht.</p>



<img loading="lazy" decoding="async" src="https://vg01.met.vgwort.de/na/e86f76c5b45048fda5db6ab99d42dd48" width="1" height="1" alt="">



<h2 class="wp-block-heading" id="h-was-ist-sidechaining-berhaupt">Was ist Sidechaining überhaupt?</h2>



<p>Beim Sidechaining wird der Kompressor einer Spur oder im Gesamtmix von dem Audiosignal einer anderen Spur gesteuert. Dabei werden drei Elemente genutzt:</p>



<ol class="wp-block-list"><li>Der Track, die Subgruppe oder der Gesamtmix, der komprimiert wird</li><li>Der Kompressor, der das Signal verdichtet</li><li>Die Spur (z.B. eine <a href="https://elektronische-musik-produzieren.de/die-besten-bass-synthesizer-top-5/">Bass</a> Drum), die den Grad der Komprimierung kontrolliert</li></ol>



<h2 class="wp-block-heading" id="h-mit-sidechain-compression-verbesserst-du-deinen-mix">Mit Sidechain Compression verbesserst du deinen Mix</h2>



<p>Eine Möglichkeit, <a href="https://elektronische-musik-produzieren.de/die-besten-bass-synthesizer-top-5/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Bass</a> und <a href="https://elektronische-musik-produzieren.de/techno-kick-bauen-so-erstellst-du-fette-bassdrums-fuer-den-club/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Kick </a>gut im Track unterzubringen ist gezieltes Mixing und dabei beide Instrumente exakt aufeinander abzustimmen (siehe Tutorial:  <a href="http://elektronische-musik-produzieren.de/wp-admin/post.php?post=338&amp;action=edit">Kick und Bass abmischen: Diese Fehler solltest du </a><a rel="noreferrer noopener" href="http://elektronische-musik-produzieren.de/wp-admin/post.php?post=338&amp;action=edit" target="_blank">vermeiden</a>). Manchmal kann das aber zu einer echten Tortur ausarten und die Motivation ist nach unzähligen EQ-Tweaks dahin. Hier kann Sidechain-Kompression weiterhelfen.</p>



<p>Eine der häufigsten Anwendung für Sidechain-Kompression ist sicherlich, Kick und Bass vernünftig miteinander zu verschmelzen. Schnell und einfach erzielt man gute Ergebnisse, wenn man Sidechaining dafür einsetzt, die Bass-Spur immer dann wegzudrücken (Ducking), wenn die Kick gerade spielt. Die Frequenzen beider Instrumente kommen sich zwar nach wie vor noch in die Quere. </p>



<p>Durch die automatischen Lautstärkeänderungen treten die unerwünschten Matsch-Effekte aber in den Hintergrund und der Mix wirkt homogener. Trotz Sidechaining sollte man auf das vernünftige Abmischen natürlich nicht verzichten. Als schnelle Kur für den Motivationsschub ist es aber eine wunderbare Methode. </p>



<h2 class="wp-block-heading" id="h-sidechain-compressor-einstellen">Sidechain Compressor einstellen</h2>



<p>Kommen wir jetzt zu den Details. Allerdings sei vorweg gesagt, dass es eine Blaupause mit allgemeingültigen Einstellungen nicht gibt. Denn je nach Ausgangsmaterial muss die Kompression stärker oder leichter wirken, die Lautstärke justiert werden usw. Daher sind die nachfolgenden Tipps nur ein Ausgangspunkt, mit dem ihr dann die Detailarbeit vornehmen könnt.</p>



<h2 class="wp-block-heading" id="h-eingangslautst-rken">Eingangslautstärken</h2>



<p>Um den Sidechain-Kompressor einzustellen, fängt man als erstes mit den richtigen Lautstärken an. Zum einen ist es natürlich die Lautstärke der Spur, die komprimiert werden soll. Zum anderen muss die Lautstärke des Sidechain-Signals angepasst werden, das in unsere Sidechain-Spur geroutet wird. Viele Compressor-PlugIns bieten die Möglichkeit, das Eingangssignal innerhalb ihrer Oberfläche einzustellen, wie hier im Beispiel der Ableton Compressor. Sollte das nicht vorhanden sein, kann man das Sidechain-Signal über eine Subgruppe oder einen Effektkanal führen. Bevor es dann weiter in den Kompressor geht, legt man hiermit die Lautstärke fest. </p>



<figure class="wp-block-image size-large is-resized is-style-default"><img loading="lazy" decoding="async" src="https://elektronische-musik-produzieren.de/wp-content/uploads/2020/08/Pumpeffekt_Techno_House_Tutorial_Sidechain_Compressor_einstellen.jpg" alt="Sidechain Compressor einstellen. Mit wenig Aufwand kann man den klassischen Pumpeffekt aus Techno, House und Electro-Tracks erstellen." class="wp-image-2208" width="748" height="253" srcset="https://elektronische-musik-produzieren.de/wp-content/uploads/2020/08/Pumpeffekt_Techno_House_Tutorial_Sidechain_Compressor_einstellen.jpg 685w, https://elektronische-musik-produzieren.de/wp-content/uploads/2020/08/Pumpeffekt_Techno_House_Tutorial_Sidechain_Compressor_einstellen-300x102.jpg 300w" sizes="auto, (max-width: 748px) 100vw, 748px" /><figcaption><em>Sidechain-Compressor einstellen, Abb.: Ableton Compressor</em></figcaption></figure>



<h2 class="wp-block-heading" id="h-threshold-ratio-attack-und-release-kurz-erkl-rt">Threshold, Ratio, Attack und Release kurz erklärt</h2>



<p>Threshold ist der Wert, ab dem der Kompressor anfängt zu arbeiten. Solange der Pegel also nicht laut genug ist, wird man den Effekt nicht hören. Attack bestimmt, wie schnell der Kompressor reagiert. Je kürzer die Attackzeit eingestellt  ist, umso schneller setzt der Pumpeffekt ein. Release wiederum bestimmt, wie lange der Kompressor benötigt, um den Ursprungswert zu erreichen. Sind Attack oder Release zu hoch eingestellt, hört man den Pumpeffekt mitunter gar nicht. Denn der Kompressor hat dann nicht genügend Zeit, &#8222;sich zu erholen&#8220;. Mit Ratio wird schließlich der Grad der Verdichtung bei Überschreitung des Schwellenwerts &#8222;Threshold&#8220; bestimmt.</p>



<h2 class="wp-block-heading" id="h-ab-in-die-praxis-sidechain-compression-einer-bass-spur">Ab in die Praxis: Sidechain Compression einer Bass-Spur</h2>



<p>Nehmen wir daher das gängigste Beispiel, um unsere Sidechain-Kompression einzustellen: Wir wollen unseren Bass-Track im Takt einer 4/4-Kick wegdrücken. Die Eingangslautstärke im Sidechain-Kanal ist hoch genug und Threshold ausreichend niedrig eingestellt, damit der Kompressor überhaupt anfängt zu arbeiten. Ratio sollte bei einem Wert zwischen 2,5:1 und 8:1 liegen.</p>



<p>Um den Effekt deutlich zu machen, zieht ihr nun bei geringer Attack-Zeit die Release-Zeit langsam hoch und guckt, was passiert. Irgendwann wird die Zeit länger sein, als die Intervalle zwischen einzelnen Bassdrums eures Sidechain-Signals. Dann wird der Pumpeffekt, wenn überhaupt, nur noch sporadisch zu hören sein. Im Prinzip war es das schon. Jetzt könnt ihr mit den Werten Attack, Threshold und Release spielen, bis euch das Ergebnis am besten gefällt.</p>



<blockquote class="wp-block-quote is-layout-flow wp-block-quote-is-layout-flow"><p>Tipp: Praktisch ist es, wenn der Kompressor zusätzlich über einen EQ im Sidechain-Kanal verfügt. Hiermit lässt man nur bestimmte Frequenzbereiche durch, die den Compressor steuern sollen. So könnte man bei einem gesampleten Drumloop per Tiefpassfilter alles herausfiltern, was keine Bassdrum ist.</p></blockquote>



<h2 class="wp-block-heading" id="h-pumpeffekt-ber-den-kompletten-track-legen">Pumpeffekt über den kompletten Track legen</h2>



<p>Wenn ihr den Pumpeffekt über den kompletten Track legen wollt, müsst ihr dazu genauso vorgehen, wie eben bei dem Kick &amp; Bassbeispiel beschrieben. Nur dass der Kompressor dieses Mal in der Summe eures Mix liegt statt in der Bass-Spur. Um den Effekt etwas subtiler zu fahren, könnt ihr den Effektanteil eures Kompressors auf Werte unter 50 % einstellen. Euer Gesamtmix pumpt dann zwar immer noch ordentlich, strengt aber nicht ganz so schnell an.</p>



<h2 class="wp-block-heading" id="h-rhythmische-gate-effekte-mit-sidechain-kompression">Rhythmische Gate-Effekte mit Sidechain-Kompression</h2>



<p>Während die bisher beschriebene Variante immer davon ausging, dass man sowohl die Kick als auch den / die komprimierten Tracks gleichzeitig hört, kann man den Sidechain-Effekt auch dafür einsetzen, klassische Gate-Effekte zu erzeugen. Für diesen Fall programmiert man eine Kick einfach im gewünschten Rhythmus des Gate-Effekts. Damit das Kicksignal für den Compressor dann nicht im Mix erscheint, muss man diese Spur nur noch stummschalten.</p>



<h2 class="wp-block-heading" id="h-rollende-bassdrums-mit-reverb-und-sidechain-kompression">Rollende Bassdrums mit Reverb und Sidechain Kompression</h2>



<p>Eine weitere Einsatzmöglichkeit von Sidechain Kompression ist in Kombination mit einem Reverb. Hier nehmen wir einen Effektkanal, in den wir ein Reverb-Plug-In mit 100 % Effektanteil ziehen. Direkt im Anschluss fügen wir noch einen EQ und dahinter den Kompressor in die Spur. </p>



<p>Das Signal aus unserem Bass-Drum-Kanal schicken wir mit ca. 50 % in den Effekt-Send, in dem unsere Effektkette liegt. Gleichzeitig wählen wir die Kickdrum als Signalquelle für die Steuerung des Kompressors aus.</p>



<p>Für unsere rollenden Bassdrums brauchen wir gar nicht so viel: Ein Reverb mit ausreichend langer Hallfahne und den EQ, der das Effektsignal im Anschluss zurechtformt. Je mehr Höhen ihr wegschneidet, umso dumpfer und düsterer wird die &#8222;Hallkick&#8220;.</p>



<figure class="wp-block-image size-large is-style-default"><img loading="lazy" decoding="async" width="1000" height="180" src="https://elektronische-musik-produzieren.de/wp-content/uploads/2020/08/Rollende_Kicks_Techno.jpg" alt="Rollende Techno-Kicks mit Reverb und Sidechain-Compressio " class="wp-image-2237" srcset="https://elektronische-musik-produzieren.de/wp-content/uploads/2020/08/Rollende_Kicks_Techno.jpg 1000w, https://elektronische-musik-produzieren.de/wp-content/uploads/2020/08/Rollende_Kicks_Techno-300x54.jpg 300w, https://elektronische-musik-produzieren.de/wp-content/uploads/2020/08/Rollende_Kicks_Techno-768x138.jpg 768w" sizes="auto, (max-width: 1000px) 100vw, 1000px" /><figcaption><em>Rollende Techno-Kicks mit Reverb und Sidechain-Compressio</em></figcaption></figure>



<p>Am Ende der Kette drückt der Kompressor das Reverbsignal immer mit Einsetzen der Bassdrum weg. Bei den Einstellungen des Kompressors geht ihr genauso vor, wie vorhin beschrieben. Je nachdem, wie schnell ihr Attack- und Release eingestellt habt, setzt die rollende &#8222;Ghostkick&#8220; näher oder weiter entfernt von eurer Bass Drum ein.</p>



<h2 class="wp-block-heading" id="h-sidechain-compressor-freeware-tipps">Sidechain-Compressor &#8211; Freeware Tipps</h2>



<p>Für Sidechain-Compression nehme ich meistens den Ableton Compressor, daher sind die folgenden Tipps nur Empfehlungen aus zweiter Hand. Wenn ihr noch gute Vorschläge habt, immer her damit. Ich ergänze die Liste dann entsprechend.</p>



<ul class="wp-block-list"><li><a href="https://www.meldaproduction.com/MCompressor" target="_blank" rel="noreferrer noopener">MCompressor</a> (Mac / Windows)</li><li><a href="http://www.audio-tk.com/atksidechaincompressor/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">ATK Sidechain Compressor</a> (Mac / Windows)</li></ul>
<p>Der Beitrag <a href="https://elektronische-musik-produzieren.de/sidechain-compressor-einstellen-tutorial-fuer-elektronische-musik/">Sidechain Compressor einstellen. Tutorial für elektronische Musik</a> erschien zuerst auf <a href="https://elektronische-musik-produzieren.de">elektronische-musik-produzieren</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
					<wfw:commentRss>https://elektronische-musik-produzieren.de/sidechain-compressor-einstellen-tutorial-fuer-elektronische-musik/feed/</wfw:commentRss>
			<slash:comments>0</slash:comments>
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Kick und Bass abmischen: Die größten Fehler</title>
		<link>https://elektronische-musik-produzieren.de/kick-und-bass-abmischen-die-groessten-fehler/</link>
					<comments>https://elektronische-musik-produzieren.de/kick-und-bass-abmischen-die-groessten-fehler/#respond</comments>
		
		<dc:creator><![CDATA[e-m-p]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 04 Aug 2020 07:54:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Drum Machines]]></category>
		<category><![CDATA[PlugIns, DAWs und VST-Instrumente]]></category>
		<category><![CDATA[Sound Design]]></category>
		<category><![CDATA[Synthesizer]]></category>
		<category><![CDATA[Synthesizer Workshops]]></category>
		<category><![CDATA[Workshops]]></category>
		<category><![CDATA[Bass]]></category>
		<category><![CDATA[Kick]]></category>
		<category><![CDATA[mixing]]></category>
		<category><![CDATA[producing]]></category>
		<category><![CDATA[Workshop]]></category>
		<guid isPermaLink="false">http://elektronische-musik-produzieren.de/?p=338</guid>

					<description><![CDATA[<p>In fast allen Genres der elektronischen Musik übernehmen Kick und Bass eine tragende Rolle. Damit dein Track im Club funktioniert, sollten beide Elemente perfekt aufeinander abgestimmt sein. Kick und Bass abmischen ist aber eigentlich gar nicht so schwer, wenn man ein paar Regeln beachtet. Fehler 1: Kick und Bass teilen sich den Frequenzbereich Wenn Kick &#8230; </p>
<p><a href="https://elektronische-musik-produzieren.de/kick-und-bass-abmischen-die-groessten-fehler/" class="more-link">Continue reading<span class="screen-reader-text"> "Kick und Bass abmischen: Die größten Fehler"</span></a></p>
<p>Der Beitrag <a href="https://elektronische-musik-produzieren.de/kick-und-bass-abmischen-die-groessten-fehler/">Kick und Bass abmischen: Die größten Fehler</a> erschien zuerst auf <a href="https://elektronische-musik-produzieren.de">elektronische-musik-produzieren</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p>In fast allen Genres der elektronischen Musik übernehmen <a href="https://elektronische-musik-produzieren.de/techno-kick-bauen-so-erstellst-du-fette-bassdrums-fuer-den-club/">Kick</a> und <a href="https://elektronische-musik-produzieren.de/die-besten-bass-synthesizer-top-5/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Bass</a> eine tragende Rolle. Damit dein Track im Club funktioniert, sollten beide Elemente perfekt aufeinander abgestimmt sein. Kick und <a href="https://elektronische-musik-produzieren.de/die-besten-bass-synthesizer-top-5/">Bass</a> abmischen ist aber eigentlich gar nicht so schwer, wenn man ein paar Regeln beachtet.</p>



<img loading="lazy" decoding="async" src="https://vg01.met.vgwort.de/na/57464642e9ae4d3e8c22a115c86837e4" width="1" height="1" alt="">



<h2 class="wp-block-heading" id="h-fehler-1-kick-und-bass-teilen-sich-den-frequenzbereich">Fehler 1: Kick und Bass teilen sich den Frequenzbereich</h2>



<p>Wenn Kick und Bass zu undifferenziert sind, liegt es häufig daran, dass sich beide Instrumente den selben Frequenzbereich teilen. Schnell kommt es zu Phasenauslöschungen oder zu einem matschigen Mix der unteren Mitten. Zunächst sollte man mittels Analyzer herausfinden, wo sich beide Instrumente im Weg stehen.</p>



<p>Liegt die Grundfrequenz beider Instrumente zum Beispiel auf A-1 (55 Hz), reicht es eventuell schon, entweder die Kick oder den Bass um eine Oktave nach oben (A2 = 110 Hz) oder unten zu verschieben. Quinten sind ebenfalls möglich. Hier muss man nur darauf achten, dass die restlichen Instrumente noch mit dem tonalen Anteil des Bass funktionieren. Eine weitere Möglichkeit ist der Einsatz von Sidechain-Kompression, bei der die Kick den Bass jedesmal &#8222;herunterdrückt&#8220;, wenn sie einsetzt.</p>



<h2 class="wp-block-heading" id="h-fehler-2-tiefbasse-nicht-mono">Fehler 2: Tiefbässe nicht mono</h2>



<p>Da man ab einer bestimmten Schwelle tieffrequente Signale räumlich nicht mehr ortet, kann man diese Frequenzen mono wiedergeben. Dadurch stellst du nicht nur sicher, dass Kick und Bass in der Mitte des Mixes sitzen, sondern diese auch auf den meisten Geräten klar wiedergegeben werden. In den meisten Fällen kannst du Kick und Bass also mono abmischen.</p>



<figure class="wp-block-image size-large"><img loading="lazy" decoding="async" width="877" height="226" src="https://elektronische-musik-produzieren.de/wp-content/uploads/2020/08/Kick_Bass_abmischen_Techno_House.jpg" alt="Kick und Bass abmischen - der Subbassbereich sollte mono sein" class="wp-image-1639" srcset="https://elektronische-musik-produzieren.de/wp-content/uploads/2020/08/Kick_Bass_abmischen_Techno_House.jpg 877w, https://elektronische-musik-produzieren.de/wp-content/uploads/2020/08/Kick_Bass_abmischen_Techno_House-300x77.jpg 300w, https://elektronische-musik-produzieren.de/wp-content/uploads/2020/08/Kick_Bass_abmischen_Techno_House-768x198.jpg 768w" sizes="auto, (max-width: 877px) 100vw, 877px" /><figcaption><em>Mit PlugIns wie brainworx bx_stereomaker und utility von Ableton kann man den Tiefbassbereich schnell auf Mono switchen</em></figcaption></figure>



<p>Möchtest du dem Bass oder der Kick mehr Räumlichkeit verpassen, bieten sich spezialisierte PlugIns an. Diese geben ab einer bestimmten Frequenz alle darüber liegenden Frequenzen stereo, und alle Frequenzen unter dieser Schwelle mono aus. Bei Ableton Live gibt es dafür das Utility-PlugIn. Alternativ geht das auch mit dem kostenlosen PlugIn <a aria-label="BassLane (öffnet in neuem Tab)" rel="noreferrer noopener" href="https://freevstplugins.net/basslane/" target="_blank">BassLane</a> oder dem hervorragenden <a aria-label="bx_stereomaker (öffnet in neuem Tab)" rel="noreferrer noopener" href="https://www.plugin-alliance.com/en/products/bx_stereomaker.html" target="_blank">bx_stereomaker</a> von Brainworx.</p>



<h2 class="wp-block-heading" id="h-fehler-3-zu-viel-effektanteil-auf-der-kick">Fehler 3: Zu viel Effektanteil auf der Kick</h2>



<p>Grundsätzlich sollte man die Kick frei von Delay oder Reverb lassen. Da Dogmen in der Musik aber noch nie ein guter Rat waren, sollte hier der Geschmack entscheiden. Und was wären viele düstere Techno-Tracks ohne den rollenden Reverbteppich der treibenden Kick?</p>



<p>Willst du deiner Kick etwas Reverb verpassen, achte darauf den Effekt sparsam zu dosieren. Vor allem solltest du die Frequenzen des Effektes nicht aus den Augen verlieren. Schnell schleichen sich ungewünschte Tieffrequenzen über den Return-Weg in den Mix, die in der Summe alles zudröhnen. Ist das der Fall, schafft ein Low-Cut im Effektweg Abhilfe.</p>



<h2 class="wp-block-heading" id="h-fehler-4-die-kick-hat-zu-viel-decay">Fehler 4: Die Kick hat zu viel Decay</h2>



<p>Um Probleme durch Überlagerungen im Mix zu vermeiden, sollte die Ausklingphase (Decay/Release) der Kickdrum im Auge behalten werden. Ist diese zu lang, entstehen schnell unerwünschte Frequenzüberlagerungen mit anderen Instrumenten. Die Folgen sind Überbetonung bis hin zu Auslöschungen von Frequenzen. Erschwerend kommt hinzu, dass viele Monitore und Lautsprecher diesen Bereich nur unzureichend definiert wiedergeben.</p>



<p>Für die Beurteilung der Ausklingphase ist es notwendig, alle Spuren außer Kick und Bass zu deaktivieren, um sich ein exaktes Bild zu machen. Im Zweifelsfall ist es besser, die Kick etwas großzügiger zu verkürzen. Hilfreich sind visuelle Unterstützungen wie Analyzer oder die ms-Anzeigen der Hüllkurven. Umgekehrt gilt es natürlich genauso: Wenn der Bass noch laut in die nächste Kick reinragt, matscht der Mix zu und die Kick bleibt undefiniert.</p>



<h2 class="wp-block-heading" id="h-fehler-5-schlecht-programmiertes-pattern">Fehler 5: Schlecht programmiertes Pattern</h2>



<p>Ging es hier nicht ums Mixing? Schon, aber viele Mixing-Probleme lassen sich ganz einfach umgehen, indem man bei der Patternprogrammierung eine einfache Sache beachtet: Kick und Bass nicht gleichzeitig wiedergeben. Das ist zugegebenermaßen nicht immer möglich und versaut einem auch den Spaß beim Produzieren. Manchmal kann das Verschieben der Bassnote um eine Achtelnote aber den gordischen Mixknoten zerschneiden und dir viel Zeit beim Mixen ersparen.</p>



<h3 class="wp-block-heading" id="h-weitere-artikel">Weitere Artikel</h3>



<ul class="wp-block-list"><li><a href="https://elektronische-musik-produzieren.de/techno-kick-bauen-so-erstellst-du-fette-bassdrums-fuer-den-club/">Techno Kick erstellen: So baut man Kicks, die im Club funktionieren</a></li><li><a href="https://elektronische-musik-produzieren.de/dub-chords-und-pads-erstellen-workshop/">Sounddesign Workshop: Dub Chords und Pads</a></li><li><a href="https://elektronische-musik-produzieren.de/hihats-abmischen-fuer-techno-deep-house-und-ambient-mixing-tutorial/">HiHats abmischen für elektronische Musik</a></li><li><a href="https://elektronische-musik-produzieren.de/die-besten-minimoog-plugins-moog-clones-als-vst/">Die besten Minimoog-PlugIns 2022: Moog-Clones als VST</a></li></ul>
<p>Der Beitrag <a href="https://elektronische-musik-produzieren.de/kick-und-bass-abmischen-die-groessten-fehler/">Kick und Bass abmischen: Die größten Fehler</a> erschien zuerst auf <a href="https://elektronische-musik-produzieren.de">elektronische-musik-produzieren</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
					<wfw:commentRss>https://elektronische-musik-produzieren.de/kick-und-bass-abmischen-die-groessten-fehler/feed/</wfw:commentRss>
			<slash:comments>0</slash:comments>
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Behringer Cat &#8211; Workshop und Sounddemo</title>
		<link>https://elektronische-musik-produzieren.de/behringer-cat-patch-tutorial-und-sounddemo/</link>
					<comments>https://elektronische-musik-produzieren.de/behringer-cat-patch-tutorial-und-sounddemo/#respond</comments>
		
		<dc:creator><![CDATA[e-m-p]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 10 Jun 2020 16:40:15 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Sound Design]]></category>
		<category><![CDATA[Synthesizer]]></category>
		<category><![CDATA[Synthesizer Workshops]]></category>
		<category><![CDATA[Workshops]]></category>
		<category><![CDATA[Behringer]]></category>
		<category><![CDATA[Cat]]></category>
		<category><![CDATA[Patches]]></category>
		<category><![CDATA[Sounddemo]]></category>
		<category><![CDATA[Sounddesign]]></category>
		<category><![CDATA[tutorial]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://elektronische-musik-produzieren.de/?p=1049</guid>

					<description><![CDATA[<p>Sounds für Techno, Ambient und Electronica erstellen mit dem Cat von Behringer. In diesem Video-Tutorial habe ich einige Patches erstellt, die sich gut für elektronische Musik eignen. Zum Nachbau der Sounds müsst ihr nur an der gewünschten Stelle kurz auf Pause klicken und die Einstellungen kopieren. Am besten ist, ihr seht euch das Video dazu &#8230; </p>
<p><a href="https://elektronische-musik-produzieren.de/behringer-cat-patch-tutorial-und-sounddemo/" class="more-link">Continue reading<span class="screen-reader-text"> "Behringer Cat &#8211; Workshop und Sounddemo"</span></a></p>
<p>Der Beitrag <a href="https://elektronische-musik-produzieren.de/behringer-cat-patch-tutorial-und-sounddemo/">Behringer Cat &#8211; Workshop und Sounddemo</a> erschien zuerst auf <a href="https://elektronische-musik-produzieren.de">elektronische-musik-produzieren</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p>Sounds für Techno, Ambient und Electronica erstellen mit dem Cat von <a href="https://elektronische-musik-produzieren.de/behringer-synthesizer-uebersicht-und-vergleich/">Behringer</a>. In diesem Video-Tutorial habe ich einige Patches erstellt, die sich gut für elektronische Musik eignen. Zum Nachbau der Sounds müsst ihr nur an der gewünschten Stelle kurz auf Pause klicken und die Einstellungen kopieren. Am besten ist, ihr seht euch das Video dazu in hoher Auflösung an, damit sich die graue Markierung der Potis vernünftig vom Hintergrund absetzt.</p>



<img loading="lazy" decoding="async" src="https://vg01.met.vgwort.de/na/a53066d783dc4405955bd41afa001304" width="1" height="1" alt="">



<figure class="wp-block-embed is-type-video is-provider-youtube wp-block-embed-youtube wp-embed-aspect-16-9 wp-has-aspect-ratio"><div class="wp-block-embed__wrapper">

</div><figcaption><em>Behringer Cat Sounddesign Tutorial und Demo</em></figcaption></figure>



<h2 class="wp-block-heading" id="h-behringer-cat-kurztest">Behringer Cat &#8211; Kurztest</h2>



<p>Der Cat ist ein Nachbau des legendären Cat von Octave. Streng genommen war dieser seinerzeit wiederum stark an den Arp Odyssey angelehnt, weshalb man den Sound des Cat in beiden Fällen als mittig präzise beschreiben kann. <a rel="noreferrer noopener" href="https://elektronische-musik-produzieren.de/5-sounddesign-tricks-die-man-kennen-sollte/" target="_blank">Knallharte Bässe</a>, schneidende Sync-Sounds sind damit ein Kinderspiel. Durch flexible Modulationsmöglichkeiten, Crossmodulation der zwei Oszillatoren und FM des Filters sind auch abgefahrene Effektklänge möglich. Besonders gut finde ich, dass man die einzelnen Wellenformen frei zumischen kann, was sich direkt auf FM und Cross-Modulation auswirkt.</p>



<p>Als Freund von loopbaren Hüllkurven freue ich mich, dass dieses Feature bei immer mehr Synthesizern zu finden ist &#8211; selbst wenn hier das Original das bereits beherrschte. Die Patch-Sektion hingegen hätte durchaus flexibler ausfallen dürfen. Besonders vermisst habe ich die Möglichkeit, die Frequenz des LFO an die Tonhöhe zu koppeln; ein Feature, das beispielsweise beim Pro-1 von Behringer eingebaut wurde, hier leider dem Rotstift zum Opfer fiel.</p>



<h2 class="wp-block-heading" id="h-fazit">Fazit</h2>



<p>Für rund 320 € hat Behringer mit dem Cat einen guten Analogsynthesizer im Desktopgehäuse auf den Markt gebracht. Die Verarbeitung ist gut, die Potis haben einen angenehmen Widerstand und die Schieberegler lang genug, um die Werte exakt genug einzustellen. Lediglich in der Hüllkurvensektion fiel mir die Parametrisierung negativ auf. So war es mir fast unmöglich, zwischen ultrakurzen Attack- und Decay-Zeiten und zu langen Decay-Phasen einen Wert exakt einzustellen. Gerade bei runden Bass- oder Lead-Sounds ist das mitunter sehr nervig. </p>



<p>Unterm Strich ist der Cat  eine Empfehlung für alle, die auf der Suche nach Vintage-Analogsound sind. Klanglich fallen ihm harte Sounds leichter als melancholisch verträumte Leads, aber mit etwas Eingewöhnungszeit ist auch das möglich.</p>



<div id="cf-productswidget-32" class="cf-productswidget"></div>
<script src="https://thomann.clickfire.de/Creatives/GetProductsWidgetJS/W210IrcVmVeF33fWhIN9vw2"></script>



<h3 class="wp-block-heading" id="h-weitere-artikel">Weitere Artikel</h3>



<ul class="wp-block-list"><li><a href="https://elektronische-musik-produzieren.de/behringer-k-2-video-und-kurztest/">Behringer K-2: Kurztest und Video</a></li><li><a href="https://elektronische-musik-produzieren.de/pwm-malevolent-test-semi-modularer-synthesizer/">PWM Malevolent Test: Semi-modularer Synthesizer</a></li><li><a href="https://elektronische-musik-produzieren.de/bass-vsts-die-besten-bass-plugins-fuer-techno-und-ambient/">Bass VSTs: Die besten Bass PlugIns für Techno und Ambient</a></li><li><a href="https://elektronische-musik-produzieren.de/studiokopfhoerer-fuer-elektronische-musik-die-besten-kopfhoerer-fuer-techno/">Studiokopfhörer für elektronische Musik: die besten Kopfhörer für Techno</a></li><li><a href="https://elektronische-musik-produzieren.de/u-he-diva-presets-fuer-techno-und-ambient-evolution/">u-he Diva Presets für Techno und Ambient: „Evolution“</a></li></ul>
<p>Der Beitrag <a href="https://elektronische-musik-produzieren.de/behringer-cat-patch-tutorial-und-sounddemo/">Behringer Cat &#8211; Workshop und Sounddemo</a> erschien zuerst auf <a href="https://elektronische-musik-produzieren.de">elektronische-musik-produzieren</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
					<wfw:commentRss>https://elektronische-musik-produzieren.de/behringer-cat-patch-tutorial-und-sounddemo/feed/</wfw:commentRss>
			<slash:comments>0</slash:comments>
		
		
			</item>
		<item>
		<title>5 Sounddesign Tricks, die man kennen sollte</title>
		<link>https://elektronische-musik-produzieren.de/5-sounddesign-tricks-die-man-kennen-sollte/</link>
					<comments>https://elektronische-musik-produzieren.de/5-sounddesign-tricks-die-man-kennen-sollte/#respond</comments>
		
		<dc:creator><![CDATA[e-m-p]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 01 May 2020 06:22:30 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Sound Design]]></category>
		<category><![CDATA[Workshops]]></category>
		<category><![CDATA[Sounddesign]]></category>
		<category><![CDATA[Workshop]]></category>
		<guid isPermaLink="false">http://elektronische-musik-produzieren.de/?p=314</guid>

					<description><![CDATA[<p>Wenn man ganz am Anfang steht, wird man manchmal von den Möglichkeiten vieler Synthesizer erschlagen. Aber auch fortgeschrittene Sounddesigner vergessen gerne mal Routinen im Workflow oder probieren neue Dinge. Im folgenden stelle ich fünf einfache Sounddesign Tricks vor, die sich mit nahezu jedem Synthesizer umsetzen lassen. Pulsbreitenmodulation für fettere Sounds Pulsbreitenmodulation war eigentlich mal als &#8230; </p>
<p><a href="https://elektronische-musik-produzieren.de/5-sounddesign-tricks-die-man-kennen-sollte/" class="more-link">Continue reading<span class="screen-reader-text"> "5 Sounddesign Tricks, die man kennen sollte"</span></a></p>
<p>Der Beitrag <a href="https://elektronische-musik-produzieren.de/5-sounddesign-tricks-die-man-kennen-sollte/">5 Sounddesign Tricks, die man kennen sollte</a> erschien zuerst auf <a href="https://elektronische-musik-produzieren.de">elektronische-musik-produzieren</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p>Wenn man ganz am Anfang steht, wird man manchmal von den Möglichkeiten vieler Synthesizer erschlagen. Aber auch fortgeschrittene Sounddesigner vergessen gerne mal Routinen im Workflow oder probieren neue Dinge. Im folgenden stelle ich fünf einfache Sounddesign Tricks vor, die sich mit nahezu jedem Synthesizer umsetzen lassen.</p>



<img loading="lazy" decoding="async" src="https://vg01.met.vgwort.de/na/7e964d46207e4742861b7339c1da415a" width="1" height="1" alt="">



<h2 class="wp-block-heading" id="h-pulsbreitenmodulation-f-r-fettere-sounds">Pulsbreitenmodulation für fettere Sounds</h2>



<p>Pulsbreitenmodulation war eigentlich mal als Low-Budget-Lösung gedacht, Synthesizer mit nur einem VCO &#8222;größer&#8220; klingen zu lassen. Der Effekt ähnelt in seiner Wirkung der Verstimmung zweier Oszillatoren gegeneinander (s.u.), wobei hier nur ein Oszillator verwendet wird.</p>



<p>Um das zu nutzen, legt man entweder einen LFO oder eine Hüllkurve auf die Pulsbreite. LFOs sind meistens für <a href="https://elektronische-musik-produzieren.de/die-besten-synthesizer-fuer-pads/">Flächen</a>, Stringsounds und Bässe die bessere Wahl, für Brass-Sounds und Leads ist möglicherweise die Steuerung durch eine Hüllkurve besser &#8211; gerade wenn es darum geht den Klang einmalig von Zustand A bis Zustand C zu bewegen. <br>Je nach möglichem Umfang der Pulsbreitenmodulation muss man mit der Dosierung etwas aufpassen. </p>



<p>Viele Synthesizer ermöglichen Extremwerte, sodass bei (nahezu) maximaler Modulationsintensität die Pulsbreite &#8222;null&#8220; sein kann. Mitunter ist das fürs Sounddesign großartig. Nicht jedoch wenn unser Ziel ist, fettere Klänge zu erstellen. Bei einer Pulsbreite von Null erklingt nämlich nichts mehr, bei Werten kurz davor ist lediglich ein spitzer Impuls zu hören. Am besten ist, man tastet sich an den optimalen Klang heran, indem man langsam die Modulationsintensität hochzieht. </p>



<h2 class="wp-block-heading" id="h-analogere-kl-nge-durch-zufall">Analogere Klänge durch Zufall</h2>



<p>Viele VA-Synthesizer und Software-Emulationen haben das Problem, dass ihre Oszillatoren zu statisch klingen. Neben Detune und Pulsbreitenmodulation gibt es noch einen wunderbaren Trick, analoges Klangverhalten zu emulieren. Analogsynthesizer deren Oszillatoren nicht digital gesteuert werden (VCOs), klingen bei jedem Tastaturanschlag minimal anders. Temperaturunterschiede und das Zusammenwirken unterschiedlicher Bauteile sorgen dafür, dass die Tonhöhe leicht driftet. </p>



<p>Dieses Verhalten lässt sich sehr einfach reproduzieren. Weise dafür einfach der Tonhöhe (Pitch, besser noch Finetune) eine sehr langsame Zufallsspannung zu (meistens Random oder S&amp;H in der LFO-Sektion). Noch besser ist es, wenn dein LFO über One-Shot verfügt, also bei jedem Tastenanschlag nur einmal auslöst. Die Modulationsintensität sollte möglichst gering ausfallen, sonst klingt es schnell nach 70er Sci-Fi Sounds. Ein guter Startpunkt ist eine Intensität von +/- 7 Cent. </p>



<h2 class="wp-block-heading" id="h-mehr-bass-durch-hochpassfilter">Mehr Bass durch Hochpassfilter</h2>



<p>Was erstmal wie ein Widerspruch klingt, ist eine tolle Möglichkeit Bass-Sounds mehr Schub zu verpassen ohne gleichzeitig den Mix zu ruinieren. Gleichzeitig ist das einer der Sounddesign Tricks, die man ebenfalls für Kickdrums und im Mixing verwenden kann. </p>



<p>Hierfür benötigt man nur ein Hochpassfilter mit Resonanz. Die Eckfrequenz, also den Punkt ab dem das Hochpassfilter einsetzt, stellst du auf eine niedrige Frequenz ein, z.B. 80 Hz. Wenn du nun langsam die Resonanz hochziehst merkte du, die der <a href="https://elektronische-musik-produzieren.de/die-besten-bass-synthesizer-top-5/">Bass</a> um diese Frequenz immer stärker betont wird. Es empfiehlt sich, das Hochpassfilter auf die Frequenz deiner Grundtonart einzustellen. Liegt diese zum Beispiel bei C2, solltest du den Cutoff bei 65 Hz ansetzen. </p>



<div class="wp-block-group"><div class="wp-block-group__inner-container is-layout-flow wp-block-group-is-layout-flow">
<p>Tipp: Wenn du die Cutoff-Frequenz noch zu 100 % an die Tonhöhe koppelst (KeyFollow), wird immer genau die Frequenz der gespielten Note betont.  </p>
</div></div>



<p>Diese Methode nimmt dir auch beim Mixing etwas Arbeit ab: Durch den gesetzten LowCut befreist du den Sound von nicht genutzten Subbässen und schaffst dadurch wieder mehr Luft im Mix.</p>



<h2 class="wp-block-heading" id="h-schwebende-pads-mit-detuning">Schwebende Pads mit Detuning</h2>



<p>Ein simpler Trick für schwebende <a rel="noreferrer noopener" href="https://elektronische-musik-produzieren.de/die-besten-synthesizer-fuer-pads/" target="_blank">Pads</a> ist, die Oszillatoren leicht gegeneinander zu verstimmen. Ähnlich der Zufallsmethode werden hier Schwebungen erzielt, indem die leicht unterschiedlichen Frequenzen gegeneinander laufen und dadurch teilweise ausgelöscht werden. Voraussetzung dafür ist, dass der Synthesizer mehr als einen Oszillator besitzt. </p>



<p>Für diesen Effekt muss man lediglich einen Oszillator um 7-15 Cent verstimmen. Am besten funktioniert es jedoch, wenn man einen Oszillator um 5-10 Cent nach oben und den anderen  um die gleiche Zahl nach unten verstimmt. Manche polyfone Synthesizer haben eventuell nur einen Oszillator an Bord, bieten aber mit Unison die Möglichkeit, alle einzelnen Stimmen leicht gegeneinander zu verstimmen. </p>



<h2 class="wp-block-heading" id="h-an-die-grenzen-gehen">An die Grenzen gehen</h2>



<p>Wie tief lassen sich Oszillatoren stimmen? Wie schnell schwingen  LFOs? Welche Modulationsmöglichkeiten habe ich?</p>



<p>Extrem tief gestimmte Oszillatoren geben irgendwann nur noch Klicklaute von sich. Das ist nicht nur gut für Effektsounds &#8211; auch Percussion und interessante FM-Experimente lassen sich damit erzeugen. Hier sollte man aus den Vollen der Klangerzeugung schöpfen: Mit zusätzlichen LFOs und Hüllkurven auf die Tonhöhe, Sync usw. lässt sich das Spektrum noch einmal erheblich aufbohren.</p>



<p> Umgekehrt wird aus einem LFO ein VCO, wenn er in der Lage ist, im hörbaren Bereich zu schwingen. Viele semimodulare Synths wie Crave oder Mother 32 haben nicht nur flexible LFOs an Bord &#8211; man kann ihre Schwingungsform auch über das Patchfeld abgreifen und dem Mixer hinzufügen. Koppelt man die LFO-Geschwindigkeit dann noch an die Tonhöhe, hat man im Handumdrehen einen zweiten Oszillator. <br>Aber selbst wenn der Synth vorverdrahtet ist und sich der LFO nicht separat abgreifen lässt &#8211; mit hörbar schnell schwingenden LFOs eröffnet man sich die Welt der<a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Frequenzmodulation" target="_blank" rel="noreferrer noopener"> FM und AM</a>. Einfach mal ausprobieren.</p>



<p>Wenn euch die Sounddesign Tricks in diesem Artikel gefallen haben, guckt euch gerne das <a href="https://elektronische-musik-produzieren.de/behringer-crave-workshop-sounds-fuer-techno-ambient-und-electronica-erstellen-video/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Patching Tutorial mit dem Behringer Crave</a> an. Viele der hier gezeigten Tricks lassen sich problemlos auf andere Synthesizer übertragen.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://elektronische-musik-produzieren.de/5-sounddesign-tricks-die-man-kennen-sollte/">5 Sounddesign Tricks, die man kennen sollte</a> erschien zuerst auf <a href="https://elektronische-musik-produzieren.de">elektronische-musik-produzieren</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
					<wfw:commentRss>https://elektronische-musik-produzieren.de/5-sounddesign-tricks-die-man-kennen-sollte/feed/</wfw:commentRss>
			<slash:comments>0</slash:comments>
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Elektron Digitone Tutorial: 6 Sounddesign-Tipps für elektronische Musik</title>
		<link>https://elektronische-musik-produzieren.de/elektron-digitone-5-sounddesign-tipps/</link>
					<comments>https://elektronische-musik-produzieren.de/elektron-digitone-5-sounddesign-tipps/#respond</comments>
		
		<dc:creator><![CDATA[e-m-p]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 26 Apr 2020 18:02:07 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Sound Design]]></category>
		<category><![CDATA[Synthesizer]]></category>
		<category><![CDATA[Synthesizer Workshops]]></category>
		<category><![CDATA[Workshops]]></category>
		<category><![CDATA[Digitone]]></category>
		<category><![CDATA[Elektron]]></category>
		<category><![CDATA[FM Synthese]]></category>
		<category><![CDATA[FM Synthesizer]]></category>
		<category><![CDATA[Sounddesign]]></category>
		<category><![CDATA[Tipps]]></category>
		<category><![CDATA[Workshop]]></category>
		<guid isPermaLink="false">http://elektronische-musik-produzieren.de/?p=334</guid>

					<description><![CDATA[<p>Elektrons FM Synthesizer Digitone bietet mit seinen vier Operatoren, Wavetables und Modulationen eine Menge spannender Möglichkeiten fürs Sounddesign. Durch die zusätzliche Integration von subtraktiver Synthese lassen sich mit dem kompakten Klangerzeuger schnell authentische Patches für alle Genres elektronischer Musik erstellen. In diesem Elektron Digitone Tutorial gebe ich sechs Tipps zur Erstellung eigener Patches. Schwebende Flächen &#8230; </p>
<p><a href="https://elektronische-musik-produzieren.de/elektron-digitone-5-sounddesign-tipps/" class="more-link">Continue reading<span class="screen-reader-text"> "Elektron Digitone Tutorial: 6 Sounddesign-Tipps für elektronische Musik"</span></a></p>
<p>Der Beitrag <a href="https://elektronische-musik-produzieren.de/elektron-digitone-5-sounddesign-tipps/">Elektron Digitone Tutorial: 6 Sounddesign-Tipps für elektronische Musik</a> erschien zuerst auf <a href="https://elektronische-musik-produzieren.de">elektronische-musik-produzieren</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p>Elektrons <a href="https://elektronische-musik-produzieren.de/die-besten-fm-synthesizer-fuer-elektronische-musik-hardware-synths/">FM Synthesizer</a> Digitone bietet mit seinen vier Operatoren, Wavetables und Modulationen eine Menge spannender Möglichkeiten fürs <a rel="noreferrer noopener" href="https://elektronische-musik-produzieren.de/5-sounddesign-tricks-die-man-kennen-sollte/" target="_blank">Sounddesign</a>. Durch die zusätzliche Integration von subtraktiver Synthese lassen sich mit dem kompakten Klangerzeuger schnell authentische Patches für alle Genres elektronischer Musik erstellen. In diesem <a href="https://www.elektron.se/products/digitone/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Elektron Digitone</a> Tutorial gebe ich sechs Tipps zur Erstellung eigener Patches.</p>



<img loading="lazy" decoding="async" src="https://vg01.met.vgwort.de/na/5d65501808ae44fb9c27923b86337b2d" width="1" height="1" alt="">



<h2 class="wp-block-heading" id="h-schwebende-fl-chen-und-leads-mit-operator-offset">Schwebende Flächen und Leads mit Operator Offset</h2>



<p>Bei analogen Oszillatoren erzeugt eine leichte Verstimmung von zwei Oszillatoren gegeneinander eine Schwebung, die man mit einem wärmeren, fetteren Klang verbindet. Dieses Verhalten lässt sich mit Ratio Offset simulieren, das sich im Digitone auf der zweiten Seite der Operatoren versteckt (s. Screenshot für Overbridge). Je nach verwendetem Algorithmus und Mischverhältnis (X/Y-Mix) kann das Ergebnis mal deutlicher, mal subtiler ausfallen, oder mal gar nicht präsent sein. Achtet also darauf, dass die gegeneinander verstimmten Operatoren auch beide hörbar sind.</p>



<p>Dieser Trick eignen sich neben Pads auch sehr gut für voluminösere <a href="https://elektronische-musik-produzieren.de/die-besten-bass-synthesizer-top-5/">Bässe</a> und Lead-Sounds. Probiert es einfach mal aus.</p>



<figure class="wp-block-image alignwide size-large"><img loading="lazy" decoding="async" width="1024" height="324" src="https://elektronische-musik-produzieren.de/wp-content/uploads/2020/01/analogue_pads_with-digitone-1024x324.png" alt="analoge pads mit Digitone erstellen" class="wp-image-418" srcset="https://elektronische-musik-produzieren.de/wp-content/uploads/2020/01/analogue_pads_with-digitone-1024x324.png 1024w, https://elektronische-musik-produzieren.de/wp-content/uploads/2020/01/analogue_pads_with-digitone-600x190.png 600w, https://elektronische-musik-produzieren.de/wp-content/uploads/2020/01/analogue_pads_with-digitone-300x95.png 300w, https://elektronische-musik-produzieren.de/wp-content/uploads/2020/01/analogue_pads_with-digitone-768x243.png 768w, https://elektronische-musik-produzieren.de/wp-content/uploads/2020/01/analogue_pads_with-digitone.png 1268w" sizes="auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /><figcaption><em>Ratio Offset erzeugt schwebende Sounds</em></figcaption></figure>



<h2 class="wp-block-heading" id="h-lfos-im-h-rbaren-bereich-nutzen">LFOs im hörbaren Bereich nutzen</h2>



<p>Hier geht es darum, die LFOs so schnell schwingen zu lassen, dass man sie hören könnte. Dadurch verfügt man theoretisch über einen weiteren Operator, wenn man den LFO auf die Tonhöhe (Pitch) beider oder aller Operatoren ansetzt. Klanglich wird es hier schnell sehr roh &#8211; gut für Techno-Percussions und düstere Drones. </p>



<p>Nerdtipp 1: Indem man die Resonanz im LP-Filter 4 maximal hochzieht schickt man durch die Selbstoszillation noch einen Sinusoszillator im Rennen. Dann passt man die Eckfrequenz (Cutoff) des Filters an die anderen Operatoren an und koppelt Cutoff an die Tonhöhe. Der dafür notwendige Parameter &#8222;Filter Keytrack&#8220; versteckt sich unter &#8222;Scaling&#8220; in den Sound Settings und wird auf Maximum gestellt. Jetzt kommt der eigentliche Trick: Unseren schnell schwingenden LFO setzen wir auf Cutoff an und erzeugen somit eine hörbare Filter FM. </p>



<p>Leider hat man dem Digitone nicht das Feature gegönnt, die LFOs auch an die Tonhöhe zu koppeln oder die Intensität als Modulationsziel auszuwählen. Das würde die Möglichkeiten noch einmal erheblich aufbohren.   Arcade-Sounds in wenigen Schritten</p>



<h2 class="wp-block-heading" id="h-bass-sounds-mit-dem-hochpassfilter-fetter-machen">Bass-Sounds mit dem Hochpassfilter fetter machen</h2>



<p>Der Hochpass-Trick funktioniert natürlich auch beim Digitone. Der Vorteil dieser Methode ist zum einen, dass ihr einen erheblichen Tiefenschub erzeugt, zum anderen aber den Mix nicht gleichzeitig mit Subbässen zumüllt. </p>



<p>Dazu stellt ihr das Hauptfilter einfach auf Highpass (HP) ein und zieht die Eckfrequenz (Cutoff) so weit runter, dass sie der Grundfrequenz eurer Bassmelodie entspricht. Nun könnt ihr mit Resonanz exakt diesen Bereich anheben. Je höher die Resonanz, umso stärker der Effekt. Wenn ihr Cutoff nun noch zu 100 % an die Tonhöhe koppelt &#8211; Filter Keytrack auf 100 unter Sound Settings -, wandert der Resonanzpeak immer richtig mit. Falls euer Sounds zu harsch ist, könnt ihr mit dem zweiten Filter (Doppelklick auf Filter) die Höhen beschneiden.  </p>



<p>Der Einsatz von Modulationsquellen auf Cutoff ist bei dem HP-Filtertrick mit Vorsicht zu genießen. Dieser Trick betont ja die Grundfrequenz des jeweils gespielten Tons. Kommt nun eine Modulation zum Einsatz, kann der Bereich um den Grundton schnell verwaschen klingen und genau den gegenteiligen Effekt haben. Besser ist es, Obertonveränderungen über die Operatoren-Ebene umzusetzen. </p>



<h2 class="wp-block-heading" id="h-delay-f-r-dub-richtig-einstellen">Delay für Dub richtig einstellen</h2>



<p>Vernünftige Ambient und Dub-Techno-Sounds leben vor allem von gutem Effekteinsatz. Ganz wichtig ist dabei das Delay, das glücklicherweise bei Digitone zu den besseren Vertretern der Onboard-Effekte zählt. </p>



<figure class="wp-block-image alignwide size-large"><img loading="lazy" decoding="async" width="589" height="198" src="http://elektronische-musik-produzieren.de/wp-content/uploads/2020/04/Dub-Delay-Digitone.png" alt="Dub Delays mit Elektron Digitone erstellen" class="wp-image-542" srcset="https://elektronische-musik-produzieren.de/wp-content/uploads/2020/04/Dub-Delay-Digitone.png 589w, https://elektronische-musik-produzieren.de/wp-content/uploads/2020/04/Dub-Delay-Digitone-300x101.png 300w" sizes="auto, (max-width: 589px) 100vw, 589px" /><figcaption><em>Dub Delay mit Digitone &#8211; Der richtige Einsatz der Filter macht einen Großteil des Klangs aus</em></figcaption></figure>



<p>Typische analoge Dub-Delays zeichnet aus, dass die Wiederholungen mit jedem Mal etwas an Höhen verlieren. Um das zu simulieren, wählen wir für das LP Filter einen niedrigen Wert um die 40 aus. Da viel über rhythmische Wiederholung passiert, sollten Feedback recht hoch eingestellt werden, mindestens 70. Auf diese Weise schichten sich die Sounds immer mehr, bis das Delay bei hohen Feedback-Werten in die Selbstoszillation fährt.</p>



<p>Optional kann man das HP-Filter hinzunehmen, wodurch je nach Höhe der Eckfrequenz der Sound zuerst von Tieftönen befreit wird, um sich dann mehr und mehr in Richtung deutliches Bandpassfilter zu verschieben. Mit der Einstellung PingPong und Stereo Width werden die einzelnen Wiederholungen im Stereopanorama verteilt. Abschließend kann man das Delay noch weiter in die Reverb-Unit leiten, wodurch der Klang noch mehr an Raum gewinnt.</p>



<p>Klassische Dub-Effekte erzielt man, indem man live die Werte Delay Time, Feedback und HP-Filter moduliert. Feedback auf 100-120 ist eine super Ausgangsbasis, um mit den anderen beiden Parametern die typischen Tonhöhenveränderungen zu emulieren. </p>



<figure class="wp-block-embed is-type-video is-provider-youtube wp-block-embed-youtube wp-embed-aspect-16-9 wp-has-aspect-ratio"><div class="wp-block-embed__wrapper">

</div></figure>



<h2 class="wp-block-heading" id="h-drive-f-r-gezieltes-sound-design-nutzen">Drive für gezieltes Sound Design nutzen</h2>



<p>Die Drive-Funktion in der Amp-Sektion sollte ein fester Bestandteil im Sounddesign-Repertoire werden. Nicht nur lassen sich damit einzelne Sounds oder die ganze Summe subtil bis drastisch anzerren, sondern sehr organische Klangevolutionen umsetzen. Ein einfacher Weg ist es, die Drive-Intensität durch einen der beiden LFOs modulieren zu lassen. Geschieht dies rhythmisch mit einem Sinus oder invertiertem Sägezahn, sind dezente Sidechain-Pumpeffekte inklusive Sättigung schnell umgesetzt.</p>



<figure class="wp-block-image size-large"><img loading="lazy" decoding="async" width="439" height="221" src="http://elektronische-musik-produzieren.de/wp-content/uploads/2020/04/Frencho_House_Pumpeffekt_Digitone-1.png" alt="Drive Parameter bei Elektron Digitone fürs Sounddesign nutzen" class="wp-image-576" srcset="https://elektronische-musik-produzieren.de/wp-content/uploads/2020/04/Frencho_House_Pumpeffekt_Digitone-1.png 439w, https://elektronische-musik-produzieren.de/wp-content/uploads/2020/04/Frencho_House_Pumpeffekt_Digitone-1-300x151.png 300w" sizes="auto, (max-width: 439px) 100vw, 439px" /><figcaption><em>Es lohnt sich, Drive beim Digitone häufiger einzusetzen</em></figcaption></figure>



<p>Achtet bei diesen Tipp darauf, bei Drive den Wert von &#8222;0,01&#8220; nicht zu unterschreiten, sei es durch manuelle Eingabe oder durch negative Modulationen. Der Übergang von nicht aktiviertem Drive &#8222;0&#8220; zum ersten Wert ist sprunghaft und erzeugt ein Knacken. Von 0,01 bis 127 sind die Steigerungen dann fließend. Wenn der Sound hingegen glitchier sein soll, kann dieser Bruch atürlich auch erwünscht sein.</p>



<h2 class="wp-block-heading" id="h-h-llkurven-mit-exponentieller-attack-oder-linearer-decay-phase">Hüllkurven mit exponentieller Attack- oder linearer Decay-Phase</h2>



<p>Für den letzten Trick bleiben wir beim LFO. Dieses Mal geht es darum, wie wir beim Digitone Hüllkurven mit exponentieller Attack- oder linearer Decay-Phase erstellen können. Die Charakteristik der normalen Envelopes ist für die meisten Sounds ideal. Es gibt aber Situationen, in denen man eher eine exponentielle Attack-Phase &#8211; etwa bei Drum-Sounds- oder eben eine lineare Decay-Phase wünscht.</p>



<p>Hier kommen wieder die LFOs ins Spiel. Mit den Modi &#8222;One&#8220; und &#8222;Half&#8220; verhalten sich diese nämlich wie Hüllkurven. Nach einem Durchgang stoppen sie und schwingen nicht mehr weiter. Im linken Fenster Waveform sieht man alle möglichen Hüllkurven-Chrakteristiken, die wir nutzen können. Start Phase bestimmt den Wert, bei dem die Hüllkurve ihren Anfang hat. Im Gegensatz zu den normalen Hüllkurven kann der Anfangswert damit auch größer als Null sein. Ein Feature, das ich bei Abletons Operator sehr schätze und hier schmerzlich vermisse.</p>



<p>Mit dem Modus &#8222;One&#8220; durchläuft die Schwingung einmal komplett, bei &#8222;Half&#8220; legt sie nur die Hälfte des Wegs zurück. Durch unterschiedliche Kombinationen aus Startphase, Waveform und Modus kann man nun die für sich geeignete Hüllkurve selbst erstellen.</p>



<figure class="wp-block-image size-large"><img loading="lazy" decoding="async" width="353" height="226" src="http://elektronische-musik-produzieren.de/wp-content/uploads/2020/04/LFOs_als_Huellkurven_Digitone.png" alt="LFOs als Huellkurven Digitone" class="wp-image-580" srcset="https://elektronische-musik-produzieren.de/wp-content/uploads/2020/04/LFOs_als_Huellkurven_Digitone.png 353w, https://elektronische-musik-produzieren.de/wp-content/uploads/2020/04/LFOs_als_Huellkurven_Digitone-300x192.png 300w" sizes="auto, (max-width: 353px) 100vw, 353px" /><figcaption><em>LFOs als Hüllkurven im Digitone</em></figcaption></figure>



<p>Indem man Speed in den negativen Bereich fährt, durchläuft die Schwingung den Durchgang übrigens negativ. Sie fängt also &#8222;rechts&#8220; an und arbeitet sich &#8222;nach links&#8220; vor. Sinnvoll ist das bei Modulationen mit Sägezahnschwingungen mit denen sich so &#8222;Rückwärtseffekte&#8220; erzeugen lassen.</p>



<h3 class="wp-block-heading" id="h-weitere-artikel">Weitere Artikel</h3>



<ul class="wp-block-list"><li><a href="https://elektronische-musik-produzieren.de/dub-chords-und-pads-erstellen-workshop/">Dub Chords und Pads erstellen: So gelingt der deepe Sound im Dub Techno</a></li><li><a href="https://elektronische-musik-produzieren.de/elektron-digitone-sound-packs-fuer-ambient-techno-und-electronica/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Elektron Digitone Soundpack mit Patches für Ambient und Techno</a></li><li><a href="https://elektronische-musik-produzieren.de/twisted-electrons-megafm-test-und-sounddemo/">Twisted Electrons MEGAfm Test</a></li><li><a href="https://elektronische-musik-produzieren.de/korg-opsix-test-fm-synthesizer-mit-6-operatoren-und-va-synthese/">Korg opsix Test</a></li><li><a href="https://elektronische-musik-produzieren.de/erica-synths-lxr-02-test-digitaler-drum-synthesizer/">Erica Synths LXR-02 Test: Digitaler Drum Synthesizer</a></li></ul>
<p>Der Beitrag <a href="https://elektronische-musik-produzieren.de/elektron-digitone-5-sounddesign-tipps/">Elektron Digitone Tutorial: 6 Sounddesign-Tipps für elektronische Musik</a> erschien zuerst auf <a href="https://elektronische-musik-produzieren.de">elektronische-musik-produzieren</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
					<wfw:commentRss>https://elektronische-musik-produzieren.de/elektron-digitone-5-sounddesign-tipps/feed/</wfw:commentRss>
			<slash:comments>0</slash:comments>
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Behringer Crave Workshop: Sounds für Techno, Ambient und Electronica erstellen (Video)</title>
		<link>https://elektronische-musik-produzieren.de/behringer-crave-workshop-sounds-fuer-techno-ambient-und-electronica-erstellen-video/</link>
					<comments>https://elektronische-musik-produzieren.de/behringer-crave-workshop-sounds-fuer-techno-ambient-und-electronica-erstellen-video/#respond</comments>
		
		<dc:creator><![CDATA[e-m-p]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 26 Apr 2020 08:14:59 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Sound Design]]></category>
		<category><![CDATA[Synthesizer]]></category>
		<category><![CDATA[Synthesizer Workshops]]></category>
		<category><![CDATA[Workshops]]></category>
		<category><![CDATA[Behringer Crave]]></category>
		<category><![CDATA[Sounddesign]]></category>
		<category><![CDATA[Techno]]></category>
		<category><![CDATA[Workshop]]></category>
		<guid isPermaLink="false">http://elektronische-musik-produzieren.de/?p=665</guid>

					<description><![CDATA[<p>Behringers semimodularer Synth Crave bietet für seinen günstigen Preis etliche Möglichkeiten und einen sensationellen Klang. In diesem Workshop stelle ich fünfzehn Patch-Ideen für (Melodic) Techno, Ambient und Electronica vor. Darunter finden sich typische Leads und Bässe aber auch speziellere Sounds, die man nicht unbedingt vom Behringer Crave erwartet. Um die Klänge auf euren Crave zu &#8230; </p>
<p><a href="https://elektronische-musik-produzieren.de/behringer-crave-workshop-sounds-fuer-techno-ambient-und-electronica-erstellen-video/" class="more-link">Continue reading<span class="screen-reader-text"> "Behringer Crave Workshop: Sounds für Techno, Ambient und Electronica erstellen (Video)"</span></a></p>
<p>Der Beitrag <a href="https://elektronische-musik-produzieren.de/behringer-crave-workshop-sounds-fuer-techno-ambient-und-electronica-erstellen-video/">Behringer Crave Workshop: Sounds für Techno, Ambient und Electronica erstellen (Video)</a> erschien zuerst auf <a href="https://elektronische-musik-produzieren.de">elektronische-musik-produzieren</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p>Behringers <a href="https://elektronische-musik-produzieren.de/semimodularer-synthesizer-die-besten-modelle-im-ueberblick/">semimodularer</a> Synth <a href="https://www.behringer.com/Categories/Behringer/Keyboards/Synthesizers-and-Samplers/K-2/p/P0DN7#googtrans(en|de)" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Crave</a> bietet für seinen günstigen Preis etliche Möglichkeiten und einen sensationellen Klang. In diesem Workshop stelle ich fünfzehn Patch-Ideen für (Melodic) Techno, Ambient und Electronica vor. Darunter finden sich typische Leads und Bässe aber auch speziellere Sounds, die man nicht unbedingt vom <a href="https://elektronische-musik-produzieren.de/behringer-crave-test-semimodularer-desktopsynth/">Behringer Crave</a> erwartet. </p>



<img loading="lazy" decoding="async" src="https://vg01.met.vgwort.de/na/e89f6d00f4d34720b869ce6edc6a18d4" width="1" height="1" alt="">



<p>Um die Klänge auf euren Crave zu übertragen, empfehle ich das Videotutorial in HD anzusehen. Am Anfang von jedem neuen Patch drückt ihr dann kurz auf Pause, um die Sound-Einstellungen zu kopieren. Die Patch-Kabel sind im Video manchmal etwas verdeckt. Daher habe ich zur einfacheren Übersicht den Signalfluss im Video beschrieben. </p>



<figure class="wp-block-embed is-type-video is-provider-youtube wp-block-embed-youtube wp-embed-aspect-16-9 wp-has-aspect-ratio"><div class="wp-block-embed__wrapper">

</div></figure>



<p>In dem <a href="https://elektronische-musik-produzieren.de/behringer-synthesizer-uebersicht-und-vergleich/">Behringer</a> Crave Workshop erfahrt ihr, wie ihr diese Patches erstellt:</p>



<ul class="wp-block-list"><li>0:00 Ambient Lead</li><li>1:42 Grumpy <a href="https://elektronische-musik-produzieren.de/die-besten-bass-synthesizer-top-5/">Bass</a></li><li>1:59 Melodic Techno Lead (wie z.B. bei Stephan Bodzin)</li><li>2:33 Reso Peak (Lead)</li><li>3:30 Duophonic Lead</li><li>4:04 Fat 2VCO Bass</li><li>4:21 Graviton Lead</li><li>4:56 Dub Bass (Wobble)</li><li>5:18 Dub Lead</li><li>5:37 Electronica Lead</li><li>6:04 Arcade Lead (Little Computer People?)</li><li>6:16 Walking Bass</li><li>6:39 Boarder Lead</li><li>7:33 Particle Accelerator (Lead)</li><li>8:20 Self generating Bubble Haze (SFX)</li></ul>



<p>Wenn euch der Behringer Crave Workshop gefällt, schaut euch doch auch einmal den Artikel &#8222;<a href="https://elektronische-musik-produzieren.de/5-sounddesign-tricks-die-man-kennen-sollte/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">5 Sounddesign-Tricks, die man kennen sollte</a>&#8220; an. Hier wird gezeigt, wie man Pads schweben lässt, den Hochpassfilter-Trick für fettere Sounds nutzt oder Klänge durch Zufallsmodulationen noch &#8222;analoger&#8220; macht. Die Tricks lassen sich sowohl auf digitale als auch analoge Synths anwenden. Außerdem lernt ihr in diesem <a href="https://elektronische-musik-produzieren.de/behringer-crave-sequencer-programmieren-workshop/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Tutorial, wie man den Behringer Crave Sequencer programmiert</a>.</p>



<p>Solltet sich ein Digitone von Elektron in eurem Setup finden, ist möglicherweise auch der Artikel <a href="https://elektronische-musik-produzieren.de/elektron-digitone-5-sounddesign-tipps/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Sounddesign mit Elektron Digitone</a> etwas für euch. Hier erfahrt ihr unter anderem, wie ihr in wenigen Schritten authentische Dub Delays mit der internen Effekt-Engine hinbekommt. </p>



<h3 class="wp-block-heading" id="h-weitere-links">Weitere Links</h3>



<ul class="wp-block-list"><li><a href="https://elektronische-musik-produzieren.de/die-besten-bass-synthesizer-top-5/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Die besten Bass Synthesizer: Top 5</a></li><li><a href="https://elektronische-musik-produzieren.de/die-besten-studiomonitore-fuer-elektronische-musik/">Studiomonitore für elektronische Musik </a></li><li><a href="https://elektronische-musik-produzieren.de/midi-controller-fuer-fl-studio-die-besten-modelle-fuer-elektronische-musik/">MIDI Controller für FL Studio</a></li><li><a href="https://elektronische-musik-produzieren.de/die-besten-midi-controller-fuer-ableton-live-uebersicht/">Ableton Live Controller: Die besten Modelle</a></li><li><a href="https://elektronische-musik-produzieren.de/dub-chords-und-pads-erstellen-workshop/">Dub Chords erstellen: So gelingen die Pads und Chords im Dub Techno</a></li></ul>
<p>Der Beitrag <a href="https://elektronische-musik-produzieren.de/behringer-crave-workshop-sounds-fuer-techno-ambient-und-electronica-erstellen-video/">Behringer Crave Workshop: Sounds für Techno, Ambient und Electronica erstellen (Video)</a> erschien zuerst auf <a href="https://elektronische-musik-produzieren.de">elektronische-musik-produzieren</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
					<wfw:commentRss>https://elektronische-musik-produzieren.de/behringer-crave-workshop-sounds-fuer-techno-ambient-und-electronica-erstellen-video/feed/</wfw:commentRss>
			<slash:comments>0</slash:comments>
		
		
			</item>
	</channel>
</rss>
